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Der Mann an der Pfeife (in Aue): Luca Jürgensen

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es hier um Luca Jürgensen aus Hamburg. Er wird den “Krisengipfel” zwischen den beiden zuletzt mit vier bzw. zwei Niederlagen gebeutelten Mannschaften von Erzgebirge Aue und des TSV 1860 (Samstag, 14:00 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) leiten. Bei der letzten Begegnung der Löwen mit dem 28jährigen stand noch ein anderer Cheftrainer am Spielfeldrand.

Leicht unterdurchschnittliche Verwarnungs-Statistik

Auf 35 Einsätze in der 3. Liga blickt Luca Jürgensen bereits zurück. Die meisten Erfahrungen an der Pfeife sammelte er aber bislang in der Oberliga Nord (61 Spiele), wo er schon vor zehn Jahren erste Begegnungen leitete. Auch in der Regionalliga Nord kam Jürgensen bis zur vergangenen Saison regelmäßig zum Einsatz. Seine Kartenbilanz in der 3. Liga ist leicht unterdurchschnittlich. Genau vier Mal zog er im Schnitt in jeder Partie den gelben Karton. Hinzu kommen zwei Gelb-Rote und sechs glatt Rote Karten. Das wiederum ist relativ viel. Ebenfalls sechmal zeigte der für Eintracht Norderstedt (derzeit mit der ersten Herrenmannschaft in der Regionalliga Nord am Ball) aktive Jürgensen in der 3. Liga bislang auf den Elfmeterpunkt.

Jürgensen und die Löwen

0:1 gegen Viktoria Köln

Bislang dreimal pfiff der Schiedsrichter, der am Samstag in Aue am Start ist, den TSV 1860  in der 3. Liga. Und unsere Bilanz ist in diesen Spielen katastrophal. Im März 2023 war er auf Giesings Höhen im Einsatz, als die Löwen gegen Viktoria Köln mit 0:1 unterlagen (Torschütze damals für die Gäste: David Philipp). Dies war gleichzeitig das erste Spiel von Maurizio Jacobacci an der Seitenlinie des TSV 1860.

Ein Kölner am Boden, Schiedsrichter Jürgensen im Mittelpunkt des Geschehens: Heimspiel gegen die Viktoria Anfang März 2023.

0:1 in Freiburg

Auch die zweite Partie für Jürgensen mit Sechzig – in der folgenden Saison – war aus weißblauer Perspektive eine absolute Enttäuschung. Erneut mit 0:1 unterlagen die Löwen – inzwischen angeleitet von Argirios Giannikis – am vorletzten Tag im März 2024 bei der Zweitvertretung des SC Freiburg, die am Saisonende sang- und klanglos aus der 3. Liga absteigen musste.

Auch hier in Freiburg liegen Spieler am Boden und Schiedsrichter Jürgensen kommt zum Tatort.

0:4 in Saarbrücken

Seinen letzten Auftritt bei einem Spiel des TSV 1860 hatte der 28jährige am 18. Januar diesen Jahres. Das 4:0 in Saarbrücken dürfte vielen Löwenfans noch in lebhafter Erinnerung sein. Bekanntermaßen wurde zwei Tage später Argirios Giannikis entlassen und durch Patrick Glöckner ersetzt.

Das gleiche Bild in Saarbrücken: Zwei Akteure am Boden, Schiedsrichter Jürgensen aber schon am Ort des Geschehens.

Vorsicht vor Notbremsen!

In der laufenden Saison ist das Spiel im Erzgebirge der dritte Einsatz in der 3. Liga für Luca Jürgensen. Am ersten Spieltag war er beim 2:2 zwischen Waldhof Mannheim und dem SC Verl, vier Runden später bei der 1:3-Heimniederlage von Alemannia Aachen gegen den SSV Ulm an der Pfeife tätig. Bemerkenswert: Schon in den ersten 25 Minuten beider Partien zeigte er jeweils einem Akteur wegen einer Notbremse die Rote Karte. Da sollte die Hintemannschaft der Löwen vielleicht ein wenig aufpassen, um sich nicht frühzeitig selbst zu schwächen.

Linienrichter und vierter Offizieller

An den Seitenlinien wird der Schiri am Samstag Nachmittag – wie in Mannheim und Aachen – von Fabian Porsch aus Barsbüttel (in Schleswig-Holstein) und von Gerhard Alexander Ludoph aus Hoisbüttel (ebenfalls im nördlichsten Bundesland gelegen) unterstützt. Der 36jährige Porsch blickt bereits auf 110 Drittligaeinsätze seit 2015 als Linienrichter zurück. Den Löwen begegnete er dabei schon einige Male. Auch bei Siegen für 1860! Ludolph hingegen ist erst seit dieser Saison in der niedrigsten deutschen Profiliga im Einsatz. Der vierte Offizielle wird am Samstag Johannes Drößler aus Gotha sein. Er begegneten 1860  bisher einmal in dieser Rolle. Beim 2:5 in Dresden im Februar.

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Titelbild: Spielaufbau der Löwen. Beobachtet von Schiedsrichter Luca Jürgensen ganz rechts im gelben Oberteil. Am 18. Januar 2025 im Saarbrücker Ludwigspark. 

 

Wunschaufstellungen zu Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

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Tsv 1860 Wunschaufstellungen

Nach zwei Niederlagen in Folge und vor allem aufgrund der arg überschaubaren Leistungen ist die Luft für Trainer Patrick Glöckner etwas dünn geworden. Treuebekenntnisse vermieden die Verantwortlichen der Löwen – ein Zeichen? Mit welchen Wunschaufstellungen würden unsere Redakteure mit dem TSV 1860 die drei Punkte aus Aue entführen?

Wunschaufstellungen zu Erzgebirge Aue – TSV 1860

Thomas Enn

Trotz der Defensivdebakel zuletzt hält Thomas am 3-4-1-2 fest, nimmt allerdins personelle Änderungen vor. Mit Lasse Faßmann und Samuel Althaus feiern zwei Youngster ihr Drittliga-Debüt. In der Offensive sollen Volland, Haugen und Niederlechner für Gefahr sorgen.

Florian Buch

Flo versucht es im 4-2-2-2, wobei Clemens Lippmann erstmals von Beginn an randarf und auf der ungewohnten linken Seite verteidigt. Im offensiven Mittelfeld sollen Volland und Wolfram die beiden Stürmer Niederlechner und Steinkötter füttern.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan wählt das 4-2-2-2 und beordert Lippmann in die Startelf, allerdings auf der rechten Abwehrseite. Marvin Rittmüller wechselt stattdessen nach links. Im defensiven Mittelfeld kommt Samuel Althaus zum Debüt, im offensiven Mittelfeld soll David Philipp neben Kevin Volland wirbeln.

Peter Gratz

4-2-3-1, also das System der Vorsaison, ist für Peter der Schlüssel zum Erfolg. Auf ganz große personelle Experimente verzichtet er, gönnt Routinier Florian Niederlechner jedoch eine Pause. Im Sturm darf Justin Steinkötter erstmals von Anfang an ran, hinter ihm agieren Maxi Wolfram, Kevin Volland und David Philipp.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig um Sieben: Fans können Wiesn-Trikot 2026 designen

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Langsam geht der Blick immer mehr in Richtung Erzgebirge, heute startet die Vorberichterstattung bei sechzger.de durch. Außerdem gibt es weitere Ticket-Informationen und die Löwen suchen ein Design für das Wiesn-Trikot 2026, das dieses Mal Fans vorschlagen können.

Tickets für Auswärtsspiel in Wiesbaden erhältlich

Nach dem Gastauftritt in Aue folgt der nächste aufgrund einer Englischen Woche bereits zeitnah. Gegner ist dann Wehen Wiesbaden an einem Sonntag. Für die Partie sind mittlerweile Karten erhältlich, alle Informationen gibt es hier.

Design für Wiesn-Trikot 2026 gesucht

Noch weiter voraus geht der Blick des TSV 1860 München in einer anderen Angelegenheit. Gesucht wird bereits jetzt – also genau ein Jahr früher – das Design für das Wiesn-Trikot 2026. Fans werden dabei ermutigt, ihre Vorschläge in hellen Farbtönen einzureichen. Wer den Zuschlag erhält, darf sich gleich über mehrere Preise freuen. Obacht: die Zeit tickt bereits. Nur bis zum Anpfiff der Partie gegen Viktoria Köln am 01.Oktober können die Vorschläge eingereicht werden.

Abstimmungsergebnis zu “Weiß&blau für den TSV”

Zur Mitte der Woche beschäftigte sich gestern ein Artikel mit der Initiative “Weiß&blau für den TSV”. Zuletzt gab es auf der Homepage von sechzger.de eine Umfrage, von welcher Initiative sich die Leserinnen und Leser am ehesten repräsentiert fühlen. Das Ergebnis findet ihr hier.

Geburtstagskind

Max Christiansen wird heute 29 Jahre alt. Ois Guade!

News aus der 3.Liga

Ott schießt Viktoria Köln in die nächste Runde

Ex-Löwe Raphael Ott hat seinen neuen Verein Viktoria Köln in die nächste Runde geschossen. Der Außenspieler traf beim knappen 2:1-Auswärtssieg gegen den VfL Vichttal (5.Liga) doppelt, verpasste im ersten Durchgang sogar einen Hattrick. Durch den Sieg stehen die Kölner im Achtelfinale des Wettbewerbs.

Neuer Trainer im Ulm nach der Länderspielpause

Neuigkeiten gibt es zudem in Sachen Trainer beim SSV Ulm. Demnach werden die Spatzen die Englische Woche mit Interimstrainer Moritz Glasbrunner bestreiten. Erst danach soll dann ein neuer Übungsleiter vorgestellt werden. Die gestern aufgekommenen Namen Kauczinski und Giannikis scheinen einer Aussage von Geschäftsführer Markus Thiele zufolge doch nicht in der engeren Auswahl zu sein.

Die Bedeutung der Faninitiative “Weiß & blau für den TSV”

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TSV 1860 Westkurve Choreographie Tickets

Mitte der vergangenen Woche, am 16. September veröffentlichte die Faninitiative Weiß & blau für den TSV auf ihrer Instagram-Seite das Ergebnis einer kurz zuvor auf dem Blog dieblaue24 bzw. auf dessen Instagram-Präsenz durchgeführten Umfrage. “Wo siehst Du Dich?” lautete die sehr kurz geratene Frage, die mit den Antwortmöglichkeiten “PRO1860”, “Weiß & blau für den TSV” bzw. “Neutral” beantwortet werden konnte. Das durchaus bemerkenswerte, aber laut Faninitiative “nicht repräsentative” Ergebnis veranlasste uns bei sechzger.de eine ähnlich lautende Befragung auf unserer Startseite zu platzieren. Deren Ergebnis ist übrigens durchaus repräsentativ (und zwar für unsere User*innen bzw. für die Teilnehmer*innen an unseren Umfragen). Aber das nur am Rande. Die interessante, aber doch sehr wissenschaftliche Diskussion, was “repräsentativ” eigentlich ist, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Hier geht es um unser Ergebnis der gleichen Umfrage, das irgendwie sehr vom Ergebnis auf db24 abweicht. Seltsam. Wer hat denn nun Recht?

Bemerkenswerte Ergebnisse der Umfrage auf db24

Bemerkenswert: Eine knappe Mehrheit von 37% der Umfragteilnehmer*innen auf dem Insta-Kanal von db24 “sieht sich” bei oder mit oder für (das lässt sich aus der Formulierung der Frage leider nicht ganz schließen) “Weiß & blau für den TSV”. Fast die gleiche Anzahl an Teilnehmenden, nämlich 36% sind “Neutral”. Nur ein gutes Viertel, nämlich 27% stimmen dort für “Pro1860”. So weit – so gut.

Völlig anderes Resultat auf sechzger.de

Ganz anders sehen unsere Ergebnisse der inhaltlich gleichen Befragung bei uns auf der Seite (ohne Instagram-Abfrage) aus. Nicht einmal jeder zehnte (9%) fühlt sich allein durch die Fanorganisation Weiß & blau für den TSV repräsentiert. Nur zwei Prozent (die seltenste Antwort) fühlen sich durch beide vorgeschlagenen Institutionen gleichermaßen vertreten. “Durch keine der beiden” geben dagegen fast vier von zehn Befragten (39%) zur Antwort. Die häufigste Möglichkeit, die fast die Hälfte angeklickt hat, ist bei uns “Pro1860” (49%). Knapp die Hälfte unserer Leser*innen bzw. der Teilnehmer*innen an unseren Umfragen fühlt sich durch Pro1860 als Löwenfan repräsentiert.
Mehr Abweichung zwischen zwei so ähnlichen Umfragen, die nur ganz knapp zeitversetzt durchgeführt wurden, ist fast nicht möglich. Normalerweise würde man – als Sozialwissenschaftler – in so einem Fall nach einem Ereignis forschen, das die extreme Veränderung der Ergebnisse herbeigeführt hat. Da fällt dem Verfasser dieser Zeilen aber ehrlicherweise nicht wirklich etwas Brauchbares ein. Womöglich ist es einfach eine andere Befragtengruppe, die hier den Ausschlag gibt. Hier die sechzger.de-Leser*innen, dort die Gäste auf dem db24-Instagram-Kanal. Löwenfans dürften es Hüben wie Drüben sein.

 

Fazit, eine Frage und noch ein paar Zahlen

Bleibt die große Frage: Welches Ergebnis der beiden Umfragen ist nun das Zutreffende? Wer hat Recht? Die Aktiven bei Weiß & blau für den TSV interpretieren das Ergebnis der db24-Umfrage mit den folgenden Worten:

Wir sind angekommen, wir überzeugen mit unseren Argumenten und sprechen die Sprache der Löwenfans.

Da stellt sich die Frage: Welche Bedeutung hat Weiß & blau für den TSV wirklich in der Fanlandschaft des TSV 1860? Diese Interpretation sollte am besten jedem Interessierten selbst überlassen werden. Vielleicht auf Basis der nackten Zahlen auf Instagram. Der Beitrag zur hier diskutierten Umfrage auf dem Instagram-Kanal von W&bfdTSV, dem übrigens derzeit 273 Personen aktiv folgen, wurde von exakt fünfzehn Personen geliked. In etwa die Größenordnung der Zustimmung, die auch andere Beiträge dort erreichen. Beispielsweise ein offener Brief an den Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (25 Likes). Zum Vergleich: Bei Pro1860 sprechen wir von aktuell 1.201 followern. Der letzte Beitrag auf deren Instagram-Seite (ebenfalls ein offener Brief an den OB) wurde von 734 Followern positiv bewertet.
Noch Fragen?

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Titelbild: Ausschnitt aus einer Choreo der aktiven Szene in der Westkurve aus dem Herbst 2019. Dort wurden ganz viele verschieden Fantypen beim TSV 1860 optisch dargestellt. Welche von ihnen fühlen sich wohl durch “Weiß und blau für den TSV” vertreten?

24. September 2013: Gegen Dortmund im Pokal

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Heute vor zwölf Jahren war einer jener ganz wenigen Abende, an denen eine Mannschaft des TSV 1860 München in der ungeliebten Allianz Arena vor den Toren der Stadt, in der sich die Löwenfans niemals heimisch fühlen sollten, echte Fußballatmosphäre erzeugte. Und dabei beinahe eine Sensation realisieren konnte. In der zweiten Hauptrunde im DFB Pokal empfing das Team von Trainer Friedhelm Funkel Jürgen Klopps BVB, der 16 Monate zuvor noch das Double errungen hatte. Erst weit in der Verlängerung mussten sich die tapferen Löwen dem nominell übermächtigen Gegner geschlagen geben.

Eines der vielen, aber dennoch heiß begehrten Tickets für diesen Abend in der ausverkauften Arena.
Ein seltenes Bild bei Spielen der Löwen an diesem Ort: Volles Haus in Fröttmaning.

Durchwachsener Saisonstart für die Löwen

Wiesn-Choreo in der Nordkurve, Wiesn-Trikot auf dem Rasen, 71.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion am Müllberg. Alles war angerichtet für einen ganz großen Fußballabend. Den die Löwen wiederum nur mit ganz viel Dusel ereicht hatten. In der ersten Cuprunde mussten Benny Lauth & Co. beim damaligen Drittligisten Heidenheim Anfang August bis ins Elfmeterschießen gehen, in dem Torwart Gabor Kiraly die letzten beiden Elfer der Gastgeber entschärfte und so erst das große Los Borussia Dortmund möglich machte. Einer der Unglücksschützen auf Heidenheimer Seite war übrigens ein gewisser Florian Niederlechner, damals zarte 22 Jahre alt. Auch in die Liga waren die Löwen – gemessen an den eigenen Ansprüchen – nur durchwachsen gestartet. Nach drei Siegen und drei Niederlagen musste Alexander Schmidt schon am 31. August seinen Platz auf der Bank räumen. Ihm folgte eine Trainer-Legende namens Friedhelm Funkel. Nach einem 0:0 in Aalen und einem 3:1 gegen Erzgebirge Aue war das Pokalduell mit dem zu diesem Zeitpunkt noch ungeschlagenen Tabellenführer der Bundesliga Funkels drittes Spiel als Löwencoach.

Dortmund stürmt, Sechzig verteidigt

Von Beginn an präsentierte Sechzig gegen den schier übermächtigen Gegner ein waschechtes Funkel’sches Abwehrbollwerk, hatte allerdings bei den Bemühungen, Tore der Gäste um jeden Preis zu verhindern, auch sehr viel Glück. Die Statistiker notieren für die 120 Minuten Spielzeit ingesamt 38 Torschüsse, 18 Ecken und vier Aluminiumtreffer für Borussia Dortmund. Seltene Entlastungsangriffe rissen die rund 60.000 Anhänger in weiß und blau zu Begeisterungsstürmen hin. Aus dem Westen der Republik hatten sich – gewiss auch angelockt durch die Aussicht auf einen Wiesn-Besuch vor der Partie oder tags darauf – über 10.000 BVB-Fans in den Süden aufgemacht. Mit 0:0 ging es in die Kabinen. Ein Achtungserfolg für die Löwen!

Erst in der Verlängerung siegt Dortmund

Nach der Kabine erhöhten die Gäste, die mit Robert Lewandowski in vorderster Front das Tor der Löwen bearbeiteten, nochmal den Druck. Ohne allerdings den tapferen Gastgebern den entscheidenden Schlag versetzen zu können. So ging es nach torlosen 90 Minuten in die Verlängerung. Es roch nach einer Sensation. Erst recht als die ganz in gelb gekleideten Gäste zu Beginn der Verlängerung gleich zweimal an Pfosten und Latte scheiterten. War der Fußballgott heute ein Blauer? – Leider nein! Denn kurz vor dem letzten Seitenwechsel der Partie passierte es dann doch. Dominik Stahl musste Marco Reus in höchster Not im Strafraum umgrätschen, kassierte dafür die Rote Karte und der für Dortmund eingewechselte Pierre-Emerick Aubameyang traf zum 0:1. Damit war der Bann gebrochen. In der 107. Minute umdribbelte Henrikh Mkhitaryan erst Torwart Kiraly, dann Moritz Volz und schob zum locker zum 0:2 ein. Das war’s.

Enttäuschende weitere Saison

Die Löwenfans mussten jedoch angesichts dieser letztztlich natürlich verdienten Niederlage keineswegs enttäuscht sein. Sie hatten eine leidenschaftlich kämpfende eigene Mannschaft gesehen, die das Staresemble von Borussia Dortmund fast zwei Stunden in Schach gehalten hatte. Enttäuschend verlief dagegen die weitere Saison in der 2. Bundesliga. Bereits im ausklingenden Winter mussten die Aufstiegshoffnungen wieder einmal frühzeitig begraben werden. Nach einem bitteren 0:3 gegen den KSC, als Rouwen Hennings die Löwen vor 18.000 Zuschauer in der Frötmaninger Tristesse quasi allein abgeschossen hatte,  verabschiedete sich Friedhelm Funkel schon wieder aus München und machte Platz für Markus von Ahlen, der zunächst für die letzten fünf Spieltage intermismäßig übernahm. In der folgenden Saison durfte er dann nochmal für eine kurze Dauer als richtiger Cheftrainer ran, nachdem der Niederländer Ricardo Moniz nur knapp drei Monate sein Glück an der Grünwalder Straße versuchen durfte… Wilde Zeiten bei den Löwen.

Die Aufstellung des TSV 1860 am 24. September 2013 gegen Borussia Dortmund

Folgende Elf schickte Trainer Friedhelm Funkel zu jenem Pokalspiel auf den Platz:

Kiraly – Volz (112. Tomasov), Schindler, Bülow, Wojtkowiak – Stahl – Stoppelkamp, Stark, Wannenwetsch, Adlung – Lauth (112. Friend)

Nun auch Tickets für Wiesbaden online erhältlich

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Erst gestern Mittag haben wir an dieser Stelle über den Beginn des Verkaufs der Eintrittskarten für das Spiel der Löwen bei Waldhof Mannheim am 25. Oktober berichtet und den entsprechenden Ticketshop verlinkt. Schon heute können wir nun dasselbe für das bereits fast drei Wochen früher stattfindende Gastspiel des TSV 1860 bei Wehen Wiesbaden tun. Am wenig fanfreundlichen Sonntagstermin um 16.30 Uhr gastieren die Löwen am 5. Oktober in Hessens Hauptstadt. Es ist – nach der Fahrt zu Erzgebirge Aue am kommenden Samstag – dann schon das übernächste Auswärtsspiel, nur eine Woche später. Dazwischen gastiert im Rahmen der Englischen Woche bekanntlich Viktoria Köln am Mittwoch, den 1. Oktober um 18.60 Uhr auf Giesings Höhen.

Hier gibt’s die Tickets für Wiesbaden

Im  hier verlinkten Ticketshop des SV Wehen Wiesbaden findet Ihr ab sofort die Karten für den Stehplatzblock S18 auf der westlichen Seite der Südtribüne in der Brita-Arena, für die jeweils regulär 17,- EURO aufgerufen werden. Ermäßigungsberechtigte zahlen einen Euro weniger, um dort Platz zu finden. Der Sitzplatzblock W19 auf der Westtribüne umfasst 419 Plätze (25 davon sind übrigens sichtbeschränkt, wobei der Grund dafür keine Pfosten sind, die das Dach stützen und deren grundsätzliche Existenz ja manchen Besucher der Haupttribüne im Sechzgerstadion zur Weißglut bringt). 30,- EURO sind für den regulären Sitzplatz zu entrichten (28,- EURO ermäßigt). Die angesprochenen sichtbeschränkten Plätze kosten 25,- EURO, eine Ermäßigung ist für die wenigen Karten nicht vorgesehen. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels sind noch fast alle Sitzplätze verfügbar. Freie Auswahl für unsere Leser*innen!

Öffnung weiterer Stehplatzblöcke zu erwarten

Wir gehen davon aus, dass der SV Wehen bei entsprechender Nachfrage auch den sich rechts neben S18 befindlichen Stehplatzblock S17 noch öffnen und zum Verkauf freigeben wird. Bei den letzten Gastspielen des TSV 1860 in Wiesbaden war – auch trotz des eher suboptimalen Spieltermins am Mittwochabend im März dieses Jahres – der Löwenfanblock sehr gut besucht. Dies dürfte auch in elf Tagen wieder der Fall sein.

Die sportliche Bilanz gegen Wiesbaden

Das erwähnte letzte Gastspiel der Löwen in der Brita-Arena endete im Frühjahr mit 0:0. In der Saison 2022/23, an deren Ende die Hessen über die Relegation gegen Arminia Bielefeld für eine Spielzeit in die 2. Bundesliga aufstiegen, unterlag Sechzig dort mit 0:2. Dies war allerdings auch die einzige Niederlage, die wir in bislang sieben Spielen in Wiesbaden hinnehmen mussten. Die Bilanz ist mit einem Sieg, fünf Unentschieden und eben einer Niederlage komplett ausgeglichen. Viele Tore dürfen die Wiesbaden-Fahrer allerdings leider nicht erwarten. Vier unserer Gastspiele in der Brita-Arena endeten torlos 0:0. Seit dem ersten Aufeinandertreffen 2007 haben die Löwen in zwei Zweit- und fünf Drittligaspielen überhaupt erst zwei Tore in diesem Stadion erzielen können. Eines davon auch noch vor – Coronabedingt – leeren Rängen.
Es wird Zeit, daran am 5. Oktober etwas zu ändern!

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Titelbild: Blick aus dem Gäste-Sitzplatzbereich auf die gut gefüllten Stehplatzblöcke S17, S18 und S19 beim vorletzten Gastspiel der Löwen in Wiesbaden am 25. April 2023.

 

 

Sechzig um Sieben: Glöckner in Aue auf der Bank

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Patrick Glöckner bleibt mindestens bis zum Auswärtsspiel am kommenden Samstag gegen Erzgebirge Aue Trainer des TSV 1860 München. Allzu fest sitzt er gemessen an den Äußerungen der Verantwortlichen derzeit allerdings nicht im Sattel. Alle News zu den Löwen – jetzt auf einen Blick bei Sechzig um Sieben.

sechzger.de Talk Folge 229 online

In der aktuellen Ausgabe des sechzger.de Talks empfängt Christian gleich vier Gäste. Mit von der Partie sind Thomas, Peter, Bernd und Bennet aus Rostock. Zusammen analysieren sie vor allem die Niederlagen der Löwen gegen Hansa Rostock und Hoffenheim II. Im Anschluss daran folgt eine Diskussion der Personalie Patrick Glöckner, wobei diese mittlerweile (vorerst) entschieden ist. Eine Vorschau auf das kommende Duell gegen Erzgebirge Aue am Samstag darf natürlich auch nicht fehlen.

Patrick Glöckner gegen Aue auf der Bank

Der gestrige Dienstag war geprägt vom Wiesn-Besuch des TSV 1860 München – aber auch von der Entscheidung, dass Patrick Glöckner gegen Erzgebirge Aue am Samstag auf der Bank als Trainer Platz nehmen wird. Das ließ sich nicht nur daran ablesen, dass der 48-Jährige das Training leitete, sondern wurde auch von Geschäftsführer Christian Werner bestätigt. Sowohl er als auch Präsident Gernot Mang vermieden allerdings klare Bekenntnisse. Klar scheint einem Bericht des merkur zufolge, dass die Luft für Glöckner bei einer Niederlage in Aue äußerst dünn wird.

Tickets für Auswärtsspiel gegen Mannheim erhältlich

Es war das beste Auswärtsspiel der vergangenen Spielzeit, insbesondere bezogen auf die Stimmung im Gästeblock. Seit kurzem sind nun Tickets für das Auswärtsspiel gegen Waldhof Mannheim im Oktober erhältlich. Alle Informationen finden sich im zugehörigen Artikel.

News aus der 3.Liga

Härtel bleibt Trainer in Aue

Auch im Erzgebirge hat man sich dazu entschieden den Trainer erst einmal nicht zu entlassen. Jens Härtel wird also wie auch Patrick Glöckner am Samstag an der Seitenlinie stehen und seinerseits ebenfalls versuchen, möglichst mit einem Sieg die Wogen erst einmal etwas zu glätten.

SSV Ulm auf Trainersuche

Anders ist die Lage dagegen beim SSV Ulm. Dort wurde Trainer Robert Lechleitner bereits entlassen und es läuft die Suche nach einem Nachfolger. Medienberichten zufolge sollen sich Markus Kauczinski und Ex-Löwen-Trainer Argirios Giannikis in der engeren Auswahl befinden. Wann eine finale Entscheidung fällt, ist noch nicht absehbar.

Rückschlag für Aachen-Kapitän Hanraths

Alemannia Aachen muss noch länger auf Kapitän Mika Hanraths verzichten. Der 25-Jährige war bereits auf dem Weg der Besserung, musste sich nun allerdings erneut einer Operation unterziehen. Das geplante Comeback im Januar muss daher erst einmal verschoben werden.

 

 

sechzger.de Talk 229: Pleiten gegen Rostock & Hoffenheim

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Sechzger.de Talk Folge 229 Nach Den Niederlagen Gegen Hansa Rostock Und TSG Hoffenheim II, Vor Erzgebirge Aue TSV 1860 München

Es wird Herbst… Im sechzger.de Talk 229 ist von der großen Euphorie, die noch vor ein paar Wochen herrschte, nichts mehr zu spüren. Kein Wunder. Nach zwei Niederlagen und völlig ernüchternden Vorstellungen des TSV 1860 bei Hansa Rostock und gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim sind alle Löwen auf dem Boden der Tatsachen gelandet. In der aktuellen Sendung finden sich fünf Teilnehmer ein, die die Situation an der Grünwalder Straße 114 aber durchaus unterschiedliche interpretieren. Aber eine Überzeugung haben Bennet (aus Rostock), Bernd, Thomas Enn, Peter und Christian gemeinsam. Ohne Willen und Einsatz, ohne die richtige Mentalität werden die Löwen nicht zurück in die Erfolgsspur finden. Egal, wer an der Seitenlinie steht.

Hansa Rostock – 1860

Zwei unserer heutigen Teilnehmer waren im Ostseestadion live dabei. Peter als Reisender aus München, Bennet, der Betreiber des sehr sehenswerten Youtube-Kanals artsy football als Dauerkartenbesitzer beim FC Hansa. Deren Perspektive, aber auch die von den daheim vor dem Fernseher leidenden Löwenfans wird im sechzger.de Talk 229 besprochen.

TSV 1860 – TSG Hoffenheim II

Quasi nahtlos geht die Analyse des 1:2 in Rostock über in die Betrachtung der Geschehens vom Samstag auf dem Rasen im Sechzgerstadion. Beim desaströsen 1:5 gegen die U23 der TSG Hoffenheim war ja leider – trotz anderslautender Ankündigungen – ganz ähnlich, wie drei Tage zuvor im hohen Norden.

Unfall in Rostock & Wiesnchoreo

Das Geschehen neben dem Platz, das – nicht nur bei den Teilnehmern am Talk 229 – am Mittwoch Schreck und Entsetzen, am Samstag dann Lob und Anerkennung hervorgerufen hat, besprechen wir – ganz anders als sonst – in einem eigenen Block. Zum einen geht es um den schweren Unfall, der sich am Mittwoch Abend bei der Verabschiedungsshow der alten Flutlichtmasten in Rostock zugetragen hat. Die besten Genesungswünsche an das Kind, das mit Verbrennungen in einer Spezialklinik behandelt werden musste, senden wir in der Sendung und auch von dieser Stelle!
Harter Schnitt zur Wiesnchoreo am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen. Das “Altbayrische Schweineschießen” in der Westkurve zu Spielbeginn wird von der Runde als sehr kreativ und außerordentlich gelungen bezeichnet. Hieß es nicht noch vor kurzem, die Choreos der Löwenfans auf Giesings Höhen seien zwar hübsch und imposant, aber wenig kreativ? Da hat die aktive Szene bei 1860 mal wieder alle Kritiker Lügen gestraft.

Trainerkandidaten für die Löwen

Obwohl Patrick Glöckner noch im Amt ist und sich die Runde nicht einmal komplett einig ist, dass auf dieser Personalie eine Veränderung her muss, werden dann doch ein paar Namen mit potenziellen Trainerkandidaten im sechzger.de Talk 229 diskutiert. Wir wollen ja vorbereitet sein. Die meiste Zustimmung erhält – durchaus etwas überaschend – eine Löwenlegende aus Österreich. Aber auch die Namen Thomas Wörle und Olaf Janßen werden genannt. Als Bennet mit Tobias Schweinsteiger um die Ecke kommt, erntet er allerdings scharfen Gegenwind. Wir haben nicht nachgezäht, aber insgesamt dürften an die zehn Namen für einen neuen Übungsleiter an der Grünwalder Straße 114 genannt werden. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem der alte noch im Amt ist.

Vor dem Auswärtsspiel in Aue

Das bevorstehende Auswärtsspiel in Aue ist – angesichts der sich möglicherweise auch bei den Gastgebern noch ergebenden Personalveränderungen an der Seitenlinie – heute nur ein kurzes Thema. Die Bilanz, die bisherige sportliche Entwicklung und die Kulinarik im Erzgebirge (und dabei geht es keineswegs nur um den Nudeltopf!) – diese Punkte reissen wir kurz an, ehe wir unsere Zuhörer in die neue Woche verabschieden.

Technische Probleme

Die technischen Probleme mit der Internetverbindung am Standort der Aufzeichnung, die sich leider aus unserer Sendung auch im Nachhinein nicht rausschneiden ließen, ohne inhaltliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen, bitten wir zu entschuldigen!

Der sechzger.de Talk 229 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Tickets für Mannheim online erhältlich

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Wichtige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das erst über-übernächste Auswärtsspiel (nach den Reisen nach Aue und Wiesbaden) führt den Löwentross nach Mannheim. Am 12. Spieltag empfängt der aktuell – wie 1860 – sportlich leicht strudelnde SV Waldhof im Carl-Benz-Stadion die Mannschaft um Kevin Volland. Obwohl bis zum Anpfiff in der Kurpfalz am Samstag, den 25. Oktober um 14 Uhr noch über ein Monat Zeit ist, gibt es bereits Eintrittskarten für das Spiel zu kaufen. Online über den Ticketshop der Gastgeber.

Hier gibt’s die Tickets für Mannheim

Hier klicken alle Mannheim-Fahrer und sichern sich ihre Tickets für das ewig junge Duell der beiden Traditionsvereine. Der Stehplatzblock am südlichen Rand der Westtribüne kostet 17,- EURO. Berechtigte einer Ermäßigung zahlen zwei Euro weniger. Für die Sitzpläte im Block 21 fallen 27,- bzw. 23,- (ermäßigt) EURO an. Allerdings ist zu bedenken, dass bei den vergangenen Gastspielen der Löwen in Mannheim das Stimmungszentrum der aktiven Fanszene jeweils hinter dem Tor in genau diesem Block zu finden war. Und soweit wir das sehen konnten, saß da – zumindest in den unteren Reihen – keiner. Von den exakt 532 Sitzplätzen im besagten Block 21 waren am heutigen Dienstag Mittag aber auch erst 25 Stück verkauft.

Bilanz beim Waldhof

Zum ingesamt 26. Mal tritt eine Mannschaft des TSV 1860 am 25.10. beim SV Waldhof Mannheim an. Sechs Löwensiegen stehen sechs Unentschieden und 13 Niederlagen gegenüber. An die letzte Partie in Mannheim haben die Löwenfans allerdings sehr gute Erinnerungen. Am 13. April dieses Jahres folgte auf einen fulminanten 3:0-Erfolg und einen überragenden Auftritt des Gästeblocks mit toller Choreo und dazu passenden Motto-Shirts (hier nochmal zur Erinnerung die Fotogalerie von jenem Tag) bereits auf der Rückreise die Nachricht über die konkreten Verkaufsabsichten Hasan Ismaiks an seinen Anteilen an der KGaA. Mehr Löwenjubel an einem Tag gab es lange nicht mehr. Mal sehen, wie sich das Ende Oktober dann darstellt

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Titelbild: Gästeblock am 13.04.25 im Carl-Benz-Stadion in Mannheim. Ab sofort gibt es Tickets für den nächsten Auftritt der Löwen an gleicher Stelle.

Nächster Löwengegner: Erzgebirge Aue hält an Trainer Härtel fest

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FC Erzgebirge Aue

Nicht nur unsere Löwen stecken in der derzeit in der Krise, sondern auch der kommende Gegner von Münchens großer Liebe. Dementsprechend stehen die Trainer beider Clubs in der Kritik, wobei der FC Erzgebirge Aue seinem Übungsleiter Jens Härtel nun – zumindest vorerst – das Vertrauen aussprach.

Vier Niederlagen in Folge

Vier Niederlagen in Folge mussten die Schachter zuletzt einsteigen, obwohl sie zumindest in Cottbus (1:2) und Osnabrück (1:3) gar nicht so schlecht agierten. Das Resultat ist dennoch ernüchternd: Platz 18! Ähnlich wie die Löwen hängt der FC Erzgebirge Aue also weit hinter den eigenen Erwartungen zurück, der bislang einzige Saisonsieg (2:1 gegen den TSV Havelse) liegt einen Monat zurück.

Während in Giesing bislang offiziell keine Trainerdiskussion aufkam (wohl aber in Fankreisen!), kündigte man in Sachsen im Anschluss an das Spiel an der Bremer Brücke eine “ergebnisoffene Diskussion” an. Wer dies als Vorstufe zur Freistellung von Trainer Jens Härtel interpretierte, der wurde nun eines Besseren belehrt.

Erzgebirge Aue hält an Trainer Härtel fest

Der Mannschaft wurde trotz der enttäuschenden Ergebnisse Wettbewerbsfähigkeit, Moral und Geschlossenheit attestiert. Folglich kam der Vorstand um Präsident Roland Frötschner zum Schluss:

“Natürlich sind alle Beteiligten enttäuscht über die jüngste Serie verlorener Spiele. Zwar war der Umbruch im Sommer groß mit dem Austausch fast des halben Profikaders und wir alle hatten gehofft, Automatismen schneller umsetzen und Erfolge einfahren zu können. Dass der eingeleitete Prozess jedoch Geduld und Zeit benötigt, war allen bewusst.”

Natürlich hoffen wir sehr, dass dem FC Erzgebirge Aue nicht gerade am Samstag gegen die Löwen der Turnaround gelingt. Verzichten muss das Team von Jens Härtel dabei auf Verteidiger Ryan Malone, der nach seiner Roten Karte in Osnabrück für zwei Spiele gesperrt wurde.