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Löwinnen am Wochenende auswärts gefordert

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Tsv 1860 Löwinnen U15 Turniersieg

Anders als die Herrenmannschaften des e.V. sind die Löwinnen des TSV 1860 München am bevorstehenden Wochenende auswärts gefordert. Die Erste reist dabei zur ebenfalls noch verlustpunktfreien SG Aschheim/Kirchheim.

Löwinnen am Wochenende auswärts gefordert

Bereits am Samstag um 14.00 Uhr müssen die U17-Junglöwinnen als Tabellenführerinnen beim Zweiten FC Forstern ran, ehe es sonntags gleich drei Spiele zu sehen gibt. Die U15 gastiert um 11.30 Uhr beim TSV Hohenbrunn-Riemerling, die U23 spielt nahezu zeitgleich (11.00 Uhr) beim TSV Allach. Den Abschluss des Spieltages bilden die Löwinnen I, die bei der ebenfalls noch verlustpunktfreien SG Aschheim/Kirchheim ihre Tabellenführung in der Kreisliga verteidigen wollen.

Die Spiele im Überblick:

🗓️ Samstag, 27.09.25, 🕑 14.00 Uhr
FC Forstern U17 – Löwinnen U17
📍Hauptstr. 34, 85659 Forstern

🗓️ Sonntag, 28.09.25, 🕦 11.30 Uhr
TSV Hohenbrunn-Riemerling U15 – Löwinnen U15
📍Putzbrunner Str. 20, 85662 Hohenbrunn

🗓️ Sonntag, 28.09.25, 🕚 11.00 Uhr
TSV Allach – Löwinnen U23
📍Enterstr. 55, 80999 München

🗓️ Sonntag, 28.09.25, 🕐 13:00 Uhr
SG Aschheim/Kirchheim – Löwinnen I
📍Am Sportpark 4, 85609 Aschheim

Heimspielwochenende für den TSV 1860 III & IV

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Spvgg 1906 Haidhausen Tsv 1860 Iii Dritte

Nachdem beide Teams zuletzt auswärts immerhin einen Punkt holen konnten, steht dem TSV 1860 III und IV nun ein Heimspielwochenende bevor. Beide Mannschaften gehen – mit Blick auf die Tabelle – als Favorit in die Partie.

Heimspielwochenende für den TSV 1860 III & IV

Den Anfang macht diesmal die 3. Mannschaft der Löwen, die am morgigen Samstag um 15.00 Uhr den FC Teutonia München auf dem Sechserplatz empfängt. Während die Dritte nach fünf Spieltagen bereits acht Punkte gesammelt hat, stehen bei den Gästen bislang lediglich vier Zähler zu Buche. Im Schnitt hat Teutonia bislang pro Spiel mehr als drei Gegentreffer kassiert und auf Seiten der Giesinger hätte man sicher nichts dagegen, wenn am Samstagnachmittag noch einige dazukämen.

Um 17.30 Uhr ist dann die Vierte gegen den Tabellenletzten FC Bosna i Hercegovina München im Einsatz, der bisher punktlos und mit einem Torverhältnis von 1:21 dasteht. Der TSV 1860 IV hingegen hat – ebenso wie die Dritte – bereits acht Zähler auf der Habenseite. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt, unterschätzen sollten die Löwen ihren Gegner jedoch keineswegs.

Gegnervorstellung 25/26: Fußballclub Erzgebirge Aue e.V.

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Kilian Jakob Erzgebirge Aue TSV 1860

Jetzt sind wir gefühlt wieder da, wo man in dieser Saison keineswegs hinwollte. Auf dem Platz stimmt gar nichts, die Spieler wirken lust- und ideenlos und im Umfeld fängt es an zu brodeln. Nun geht es zu einer Art Krisengipfel nach Aue, wo der Trainer auch schon zur Diskussion steht. Damit die Stimmung nicht endgültig kippt ist im Erzgebirge nur ein Sieg genug, den die Schachter aber mindestens genau so dringend brauchen. Die Löwen fahren nach Sachsen zum Fußballclub Erzgebirge Aue e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Düster sieht es gerade aus im Erzgebirge. Aue steht aktuell mit 4 Punkten, einem Torverhältnis von 5:14 und einer Bilanz von 1-1-5 auf dem 18. Tabellenplatz. Der in der letzten Rückrunde verpflichtete Coach Jens Härtel steht schon ordentlich unter Druck, um die sich eigentlich in der 2. Liga verortenden Sachsen wieder in die Spur zu bringen.

Eigentlich sah nach der Vorbereitung, in welcher man sich nur Gladbach geschlagen geben musste, alles gut aus. Doch mit dem Ligastart konnte man die Form weder in Test- noch Pflichtspiele mitnehmen. Einzig gegen Havelse und im Länderpokal gegen den Sachsenligisten SG Taucha war man siegreich. Aktuell steht man in der Liga bei vier Niederlagen am Stück, zuletzt gab es ein 1:3 in Osnabrück. Man braucht in Aue also dringend ein Erfolgserlebnis, dass man sich laut Berichten mit den bisherigen Leistungen auch schon verdient gehabt hätte. Hoffentlich rutschen die Löwen nicht wieder in die Rolle des Beenders aller Schwächephasen und helfen den Sachsen den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Kader & Transfers

Auch in Aue gab es ein typisches Drittliga-Transferfenster. Es stehen 11 Abgänge 13 Neuzugängen gegenüber. Auf dem Papier sehen die Neuzugänge vielversprechend aus, auf den Rasen wurden die PS aber offensichtlich noch nicht gebracht.

Neben Kilian Jakob zu den Löwen wechselte mit Linus Rosenlöcher (24) ein weiterer linker Verteidiger innerhalb der Liga nach Bayern, in diesem Fall aber zum FC Ingolstadt. In die erste kroatische Liga zog es Omar Sijaric (23, RA) zum Spitzenklub HNK Rijeka. Ebenfalls in ein Oberhaus ging es für Niko Vukancic (23, IV) und Sean Seitz (23, LA) die fortan für MFK Skalica in der Slowakei am Ball sind. Außerdem wechselte Steffen Nkansah (29) zum ambitionierten Regionalligisten Homburg.

Ersetzt wurden diese Spieler mit Personal aus Liga Drei und den Regionalligen. Julian Guttau, Jannic Ehlers (22, LA, Bremen II) und Julian Günther-Schmidt (30, OM, Saarbrücken) verstärken die Offensive. Weiters zog es den amtierenden Torschützenkönig (18 Treffer) der Regionalliga Nordost Erik Weinhauer (24, RA) von Jena ins Erzgebirge. In der Defensive verpflichtete man mit Ryan Malone (32, Ingolstadt) einen routinierten Innenverteidiger, sowie mit Moritz Seiffert (24, LV, Ingolstadt) und Eric Uhlmann (22, DM, Hannover II) aufstrebende Spieler für die Hintermannschaft. Außerdem wurde Tristan Zobel (21, IV) aus Paderborn ausgeliehen.

Vom Bestandskader ist natürlich wieder einmal der “ewige” Martin Männel (37, TW) hervorzuheben, der noch immer Kapitän der Sachsen ist. Sonst sollten die Löwen noch auf Marvin Stefaniak (30, LA) achten. Die aktuellen Verletzungen von Marcel Bär (33, MS) und Boris Tashchy (32, OM) sollten den Siegchancen der Löwen eher guttun, als andere Diamanten zum Funkeln bringen.

Löwenpower: Julian Guttau, Marcel Bär (2021-23),

Vereinsgeschichte

Die Wurzeln für den heutigen FC Erzgebirge liegen im FC Aue der im Jahre 1908 gegründet wurde. Dieser flirte recht schnell sportliche Erfolge, benannte sich in (SV) Alemannia Aue um und musste unter dem NS-Regime mit dem VfB Aue zum Großverein SV Aue fusionieren.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden, wie den meisten bekannt sein dürfte, überall in Deutschland, und besonders in der sowjetischen Zone, neue Sportvereine gegründet. Am 4. März 1946 wurde dann die Sportgemeinschaft (SG) Aue gegründet, die dann 1949 als BSG dem örtlichen Betrieb Pneumatik Aue angegliedert war. Nur ein Jahr später änderte man Namen und Träger in BSG Zentra Wismut Aue, mit der SDAG Wismut (Uranbergbau) im Rücken und der sportliche Aufstieg begann.

Von 1954 bis 1963 spielte die Wismut Elf unter dem Namen SC Wismut Karl-Marx-Stadt (Aue lag im Bezirk Karl-Marx-Stadt und die Fußballabteilung wurde zum SC KMS delegiert) und gewann 1955 den FDGB-Pokal, sowie in den Jahren 1956, 1957 und 1959 die DDR-Meisterschaft. In den darauffolgenden Jahrzehnten baute man sportlich ab, da die goldene Generation in Fußballrente ging und durch Umstrukturierungen der neue SC Karl-Marx-Stadt als neues Leitungszentrum des Bezirks aufgebaut wurde. Die Fußballabteilung wurde vom SC Motor Karl-Marx-Stadt übernommen. Der Kampf gegen den Abstieg war in Aue in diesen Jahren allgegenwärtig, es gelang aber immer knapp der Demission zu entrinnen.

In den 80er Jahren erfolgte dann wieder ein Aufschwung. 1985 und 87 erreichte man jeweils den vierten Tabellenplatz. So qualifizierte man sich sogar für den UEFA-Pokal, man kam aber nie über die 2. Runde hinaus. Sonst landete man aber weiter meist im unteren Drittel des Tableaus, war aber mehrmals die beste BSG und konnte sogar achtmal den Rivalen aus KMS auf hintere Ränge verweisen. Die letzte Oberliga-Saison 89/90 bestritt zu Hälfte schon der neu gegründete FC Wismut Aue und es passierte das unvorstellbare. Die unbeugsamen Auer stiegen als Vorletzter ab und mussten als dienstältester Oberligaverein nach 40 Spielzeiten den Gang ins Unterhaus antreten.

Nach der Wende 1989 wurde wie gesagt aus der BSG Wismut der FC Wismut Aue gegründet. Anfangs hatte der Verein sportlich wie wirtschaftlich Schwierigkeiten, auch bedingt durch den Rückzug der Wismut GmbH als Hauptsponsor 1992. Nur dank neuer Sponsoren, dem Engagement lokaler Unternehmer (besonders der Brüder Leonhardt) und einer Umbenennung in FC Erzgebirge Aue im Jahre 1993 konnte der Verein überleben.

Sportlich spielte Aue zunächst in der drittklassigen Oberliga bzw. Regionalliga und etablierte sich dort. Unter Trainer Gerd Schädlich (ab 1999) gelang 2003 der Aufstieg in die 2. Bundesliga, wo sich der Verein mehrere Jahre behauptete und teils einstellige Tabellenplätze erreichte. Nach einem sportlichen Niedergang und dem Abstieg 2008 spielte Aue zwei Jahre in der 3. Liga. 2010 folgte jedoch der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.

Nach dem Wiederaufstieg 2010 verstärkte sich Aue mit erfahrenen Spielern und wurde überraschend Herbstmeister, beendete die Saison aber als Fünfter. In den folgenden Jahren kämpfte der Verein meist gegen den Abstieg. 2012 und 2013 wurde der Klassenerhalt nur knapp gesichert, wobei mehrfach Trainerwechsel nötig waren. 2015 folgte nach einer schwachen Saison der Abstieg in die 3. Liga, doch unter Pavel Dotchev gelang 2016 der direkte Wiederaufstieg.

Von 2016 bis 2022 etablierte sich Aue in der 2. Bundesliga, musste aber zunächst im Abstiegskampf bestehen. 2017 rettete man sich in der Relegation gegen den Karlsruher SC. In der Saison 2019/20 erreichte man mit Platz 7 die beste Zweitligaplatzierung seit Jahren. Danach folgte jedoch ein sportlicher Niedergang, der 2022 mit dem Abstieg in die 3. Liga endete. Nach einem Fehlstart in Liga 3 trat Präsident Helge Leonhardt zurück, Timo Rost wurde als Trainer entlassen. Unter Rückkehrer Pavel Dotchev konnte der Abstieg 2023 mit Rang 14 verhindert werden.

Wer es noch genauer wissen will sei auf Wikipedia oder die entsprechenden Artikel auf der Vereinswebsite verwiesen.

Verein

Der FCE vereint Stand August 9633 Mitglieder unter dem lila-weißen Banner. Neben dem Fußball gibt es noch die Abteilungen Badminton, Billard, Bogenschießen, Frauenfußball, Kraftsport, Leichtathletik, Ringen, Schwimmen, Ski, Behinderten-Schwimmen, Volleyball und die FSG Aue-Zelle (Freizeitsport). Besonders erfolgreich ist sind die Ringer, welche aktuell wieder einmal in der Bundesliga vertreten sind.

Fanszene

Wenn man bedenkt, dass die Große Kreisstadt Aue-Bad Schlema nur knapp 20 000 Einwohner hat, ist es schon bemerkenswert was für eine ordentliche Szene sich dort gebildet hat.

Die Ultras stehen im Block P um die Hauptgruppen “Fialova Sbor”, welche letztes Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feierte, und “Guerillas”. Gruppenübergreifend agiert man unter dem Namen “Erzbrigade” und unterstützt auch die Initiative “Verbandsstrafen Abschaffen”. Zu den großen Gruppen gehören noch kleinere Sektionen welche mit Überhängern präsent sind. Auf Fotos konnte ich daneben noch die “Violet Maniacs” und “East Company” ausmachen. Die Fanszene steht aktuell mal wieder im Fokus der Ermittlungsbehörden, nachdem es einen Angriff von Auer Fans auf jungendliche Anhänger des FSV Zwickau bei einem B-Jugend Spiel der beiden Vereine gab.

Zum Namen der FS heißt es auf deren website:

“FIALOVA SBOR ist tschechisch und bedeutet so viel wie “Violette Gruppe”. Wir wählten diesen Namen einfach, um aus der grauen Masse von Ultras, Boys, Girls, Horden etc. herauszustechen. Dabei fällt dem Tschechisch-Kenner auf, dass uns ein kleiner grammatikalischer Fauxpas unterlaufen ist. Aber stellt euch vor, wenn ein Erzgebirger “fialovy sbor” aussprechen soll. Da würden einem die Haare zu Berge stehen. So wählten wir “Fialova”, was übersetzt “Die Violetten” heißt und “Sbor” bedeutet so viel wie Gruppe, Chor oder Ensemble.”

Ähnlich dem MvfaZ Kollektiv bei den Löwen gibt es in Aue den “Block P e.V.”, der als Förderkreis der Kurve dient. Ein besonderes Anliegen der ganzen Kurve ist die Erhaltung des traditionellen Vereinsnamens “Wismut Aue”.

Feindschaften gibt es besonders zu Dynamo Dresden, aber auch zu deren Freunden aus Zwickau. Freundschaften bzw. Kontakte soll es zu Düsseldorf und Jena geben, früher war man auch mal mit Chemie Leipzig verbandelt. Auch welcher Ebene diese Beziehungen geführt werden konnte ich leider nicht herausfinden.

Mit der aktiven Szene sind beim Verein 97 offizielle Fanclubs gemeldet, auch aus Tschechien und Österreich.

Choreo in Aue

Stadion

Die Heimstätte der Lila-Weißen ist das Erzgebirgsstadion, welches sich im Besitz des Erzgebirgskreises befindet. Es ist ein Neubau, steht aber an gleicher Stelle und in der Tradition des 1950 eröffneten Otto-Grotewohl-Stadions. Zeitweise wird auch von einem umfassenden Umbau gesprochen, aber von 2015-18 wurde im Endeffekt ein komplett neues Stadion errichtet. Dieses reine Fußballstadion hat ein Fassungsvermögen von 16 485 Plätzen und ist komplett überdacht. Nach einem zwischenzeitlichen Namenssponsoring durch die örtliche Sparkasse hat das Stadion seinen ursprünglichen Namen nun wieder.

Bekannt ist die Arena für ihre Verpflegung, der dort verkaufte Nudeltopf ist deutschlandweit bekannt. Stefan hat dem Gericht auch einen Artikel gewidmet.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Wer den Nudeltopf besonders liebt, konnte anscheinend im Fanshop einen “Gartenzwerg Nudeltopp” erstehen, leider ist der Link nicht mehr aktuell.
  • Die alte Videowall aus dem Schalker Parkstadion fand 2004 ihren Weg in das alte Stadion und wurde dort weitergenutzt.
  • Die Stadt Aue-Bad Schlema entstand erst 2019 durch einen Zusammenschluss
  • Der Handballverein EHV Aue spielt aktuell in der 3. Liga.

Der 8. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Energie Cottbus – VfB Stuttgart II
Samstag 14:00 Uhr FC Hansa Rostock – TSV Havelse 1912
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Saarbrücken 
14:00 Uhr MSV 02 Duisburg – FC Ingolstadt 04
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – TSV 1860 München
14:00 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – Aachener TSV Alemannia
16:30 Uhr SV Waldhof Mannheim – Rot-Weiss Essen
Sonntag 13:30 Uhr SSV Jahn Regensburg – SC Verl 1924
16:30 Uhr TSG Hoffenheim 1899 II – SSV Ulm 1846 Fußball
19:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – VfL 1899 Osnabrück

 

Trainerwechsel jetzt oder weiter mit Glöckner?

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Trainerwechsel jetzt oder weiter mit Glöckner?

Im Umfeld der Löwen gab es in den letzten Tagen wohl kein so heiß diskutiertes Thema wie die Zukunft von Trainer Patrick Glöckner. Auch in unseren Reihen gab und gibt es verschiedene Meinungen. Für ein heterogenes Fanportal ist das wichtig und ganz normal. Christian forderte beispielsweise in den Giesinger Gedanken am Sonntag einen sofortigen Trainerwechsel. Auch im letzten sechzger.de-Talk gingen die Meinungen durchaus auseinander.

Die „echten“ Journalisten stellen kritische Fragen

Auch die “richtigen” Journalisten waren sich zuletzt nicht immer einig. So stellten beispielweise Uli Kellner und Marco Blanco Ucles nach dem 1:5 zum Wiesn-Auftakt am vergangenen Samstag sehr kritische Fragen. Ob Glöckner noch der richtige Mann auf der Position sei. Ob angesichts der ambitionierten Saisonziele der Löwen hier nicht ein sofortiger Wechsel angebracht sei. Uli Kellner und Marco Blanco Ucles sind die Journalisten, die beim Münchner Boulevardblatt TZ sowie beim Münchner Merkur, die beide zum IPPEN.MEDIA-Netzwerk gehören, über den TSV 1860 München schreiben. Erstgenannter übrigens schon seit 29 Jahren.

Unerwartetes Plädoyer für Glöckner

Am Donnerstagmorgen erschien auf der Webseite der TZ plötzlich ein Beitrag, der in der aktuellen sportlichen Lage bei den Löwen durchaus aufhorchen lässt. Es ist ein geradezu flammendes Plädoyer für eine Weiterbeschäftigung von Trainer Patrick Glöckner. Der Verfasser des Artikels “Hausgemachtes Chaos: Was ist nur bei 1860 München los?” heißt Christopher Michel. Ein Journalist, der in der Berichterstattung über 1860 bislang sehr selten in Erscheinung getreten ist.

Wer ist Christopher Michel?

Laut der Vorstellung auf der Seite der tz ist Michel als Reporter vor allem bei der Frankfurter Rundschau, die ebenfalls zum IPPEN-Netzwerk gehört, “hauptverantwortlich für die Berichterstattung” beim Champions-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt. Bezug zu den Löwen: Wenig bis gar keiner. Der letzte Artikel von Christopher Michel über das Geschehen beim TSV 1860 erschien am 23. April 2025. Und zwar nach dem Heimspiel gegen Alemannia Aachen (2:1). Durch diesen Sieg hatten die Löwen den Klassenerhalt endlich sicher in der Tasche. Darin feierte der Autor Trainer Patrick Glöckner als “Architekt des Erfolgs”.

Die Wahrheit liegt auf dem Platz

So recht will dieser Artikel von Michel nicht in das Bild der Berichterstattung von IPPEN.MEDIA rund um die letzten beiden Spiele der Löwen passen. Die Art und Weise des Auftretens der Mannschaft in Rostock und Hoffenheim, sowie die vielen zuvor in letzter Sekunde errungenen Punkte spielen in Michels Betrachtungen keinerlei Rolle. Stellt sich die Frage, ob er die Spiele überhaupt gesehen hat. Und falls ja: Warum eigentlich? Warum schreibt Michel, den der Champions League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt mit einem vollen Terminkalender eigentlich ausreichend auf Trab halten sollte, plötzlich über den Drittligisten 1860 München?
Am Ende liegt die Wahrheit – wie immer – auf dem Platz. Glöckner hat es mit seinem Team am Samstag in Aue selbst in der Hand, die Kritiker zum Verstummen zu bringen.

 

Erzgebirge Aue – TSV 1860: Ergebnistipp Michi Öller

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Die Vorhersage des Resultats beim Krisenduell zwischen den Löwen und Erzgebirge Aue (am morgigen Samstag um 14 Uhr im sechzger.de Liveticker) kommt heute von einem Löwenfan und ehemaligen Aktiven des TSV 1860: von Michi Öller. Da es bei diesem Namen vielleicht nicht sofort bei allen Löwenfans klingelt (vor allem nicht bei den jüngeren) wird seine fußballerische Biografie unten ein wenig näher vorgestellt.

Ergebnistipp Aue – 1860 von Michi Öller

So sehen die Erwartungen von Michi Öller für das Spiel morgen Nachmittag aus:

Beide Mannschaften stehen mit dem Rücken zur Wand. Für die Trainer Jens Härtel und Patrick Glöckner wird es ein Schicksalsspiel.
Ich erwarte deshalb ein kampfbetontes Spiel in Aue. Unsere Löwen setzen sich am Ende glücklich mit 2:1 durch. Die Tore erzielen Florian Niederlechner und Patrick Hobsch. Unser Joker trifft wieder spät in der Schlussphase. Patrick Glöckner muss trotzdem weichen. Kehrt mein ehemaliger Trainer Peter Pacult zurück an die Isar? Mein Traumszenario wäre es nicht. Aber wer weiß…

Die Karriere von Michi Öller

Aus Vilshofen nach München

Der in Aidenbach im Landkreis Passau geborene Michi Öller kam im Sommer 1994, fast 16jährig vom FC Vilshofen zum TSV 1860 und trat in der Folge für die U17 und die U19 gegen den Ball. Drei Jahre später wechselte er in den Kader der Amas für die er (bis März 2000) insgesamt 67 Spiele in der damals drittklassigen Regionalliga Süd absolvierte und dabei fünf Tore erzielen konnte. Im Dezember 1998 holte Werner Lorant das hoffnungsvolle defensiven Mittelfeldtalent, das bereits zehn Länderspiele für die U18 des DFB absolviert hatte, in den Bundesligakader der Löwen. Nicht zuletzt aufgrund großen Verletzungspechs war Öller ein Einsatz für die Profis seines Lieblingsvereins leider nicht vergönnt. Jedoch war er in der legendären Spielzeit 1999/2000, in der 1860 nicht nur die beiden Bundesligaderbies gegen die Roten für sich entscheiden konnte, sondern auch die Amateur-Derbies in der Regionalliga beide gewann, an diesen Triumphen aktiv beteiligt.

Fürth, Mannheim, Saarbrücken und Hoffenheim

Im Sommer 2000 wechselte er zum Zweitligisten Greuther Fürth – und brach sich dort wenig später zum zweiten Mal den Mittelfuss. Sicher einer der Gründe, warum er sich bei den Kleeblättern letztlich nicht durchsetzen konnte. Einer seiner Mitspieler in dieser Saison war übrigens Francis Kioyo, der bei den Löwen ein paar Jahre später ja noch (zweifelhafte) Berühmtheit erlangen sollte. Nach einem erneuten Jahr in der Regionalliga beim VfR Mannheim zog Michi weiter Richtung Westen, ins Saarland und gehörte im Sommer 2004 zum Kader, der mit dem 1. FC Saarbrücken die Rückkehr in die 2. Bundesliga realisierte. Es folgte eine Saison bei der damals aufstrebenden TSG Hoffenheim.

Michi Öller im Sommer 2000 beim Trainingsauftakt in Fürth. Links im Bild: Francis Kioyo

Karriereausklang in Ismaning

Genau elf Jahre nach seinem Start bei den Junglöwen kehrte er dann wieder in die Heimat zurück und ließ seine Karriere beim FC Ismaning in der Bayernliga bis Ende 2008 ausklingen. Heute lebt Michi Öller in München und verfolgt das Geschehen beim TSV 1860 aufmerksam. Wenn – quasi als Kompetenznachweis – sein hier abgegebener Tipp morgen Nachmittag eintrifft, wären damit sicher alle Löwenfans einverstanden.

Sechzig um Sieben: Aue vor der Brust

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Der Kessel brodelt in Giesing: Nach den beiden Niederlagen in Rostock (1:2) und dem blamablen 1:5 beim letzten Heimspiel gegen Hoffenheim II nimmt die Kritik zu. Am Samstag haben die Löwen nun die Möglichkeit, wieder in die Spur zu finden. Um 14:00 Uhr wird das nächste Drittliga-Spiel beim FC Erzgebirge Aue angepfiffen und beim Krisen-Duell ist für die Münchner ein Sieg Pflicht. Alles zum nächsten Auswärtsspiel und was gestern sonst noch rund um die Löwen geboten war, haben wir wie gewohnt für Euch in Sechzig um Sieben zusammengefasst.

Aue-Coach Härtel will “den Bock umstoßen”

Nach vier Niederlagen am Stück wurde in Aue zu Beginn der Woche getagt und Trainer Härtel bekam letztlich das Vertrauen der Verantwortlichen ausgesprochen weiterzumachen – zumindest für das Spiel gegen den TSV 1860. Nun sagte der Coach der Hausherren in der Pressrunde vor dem Spiel man wolle “den Bock umstoßen und den Dreier holen”. Nicht mit dabei sein wird am Samstag Ex-Löwe Marcel Bär, der sich noch im Aufbautraining befindet. Alle Infos zur Presserunde der Schachter lest ihr hier!

Löwen-Coach Glöckner: “In guten wie in schlechten Zeiten”

Ähnlich war die Situation bei den Sechzgern nach dem Katastrophen-Auftritt zum Wiesn-Auftakt gegen Hoffenheim. Glöckner stand hart in der Kritik, darf aber – mindestens für das Spiel im Erzgebirge – erst einmal weitermachen. In der Löwenrunde vor der Partie bedankte er sich für den Support der Fans trotz des schwachen Auftritts und sagt: “Es heißt in guten wie in schlechten Zeiten und es ist super, dass unsere Fans das vor leben”. Für das Spiel in Aue kündige er “einige Umstellungen” an. Alle Infos zur Löwenrunde könnt ihr hier nachlesen!

Faninfos für die 1.800 Löwen-Fans

Nur 8.000 Tickets wurden für das Spiel am Samstag im Erzgebirgs-Stadion bislang verkauft, davon gingen 1.800 Karten an die Löwenfans. Der Gästesektor ist damit restlos ausverkauft. Die Löwen-Anhänger möchten ihren Teil dazu beitragen, die Negativ-Serie zu beenden. Alles was ihr für die Reise ins Erzgebirge wissen müsst und wo das Spiel im TV läuft, könnt ihr in unseren Fan-Informationen nachlesen.

Beim Schiri sitzen die Roten Karten locker

Natürlich präsentieren wir Euch in unserer Rubrik “Der Mann an der Pfeife” auch wieder den Unparteiischen der Partie. Am Samstag wird Luca Jürgensen die Partie leiten. In dieser Saison sitzen bei ihm die Roten Karten locker, schon zwei Mal zückte er bei drei Einsätzen im ersten Durchgang Rot wegen einer Notbremse.

Dreier- oder Vierkette? Haugen, Hobsch oder Niederlechner?

Mehrere Spielsysteme kommen für den Auswärts-Auftritt der Löwen in Aue in Betracht. Genau wie das Coaching-Team haben sich auch unsere Redakteure Gedanken gemacht, wie sie die Löwen im Erzgebirge aufs Feld schicken würden. Gerade im Angriff bieten sich einige Optionen, wie Hobsch, Haugen oder Niederlechner. Wer wie aufstellen würde, könnt ihr in den Wunschaufstellungen nachlesen.

Handshake-Dialog ist Geschichte

Wie viele seiner Kollegen war auch Löwen-Coach Patrick Glöckner kein Freund des zu dieser Saison ins Leben gerufenen Handshake-Dialogs, bei dem sich Kapitäne und Trainer eine gute Stunde vor dem Spiel mit den Unparteiischen trafen. Diese Neuerung ist nun auch schon wieder Geschichte, wie der DFB vermeldete. Die Kollegen von liga3-online.de haben alle Infos dazu zusammengefasst. 

Aue vor der Brust

Am Samstag haben die Löwen also Aue vor der Brust und stehen vor einer wegweisenden Partie. Ihr könnt jetzt erst einmal top-informiert in den Freitag gehen, heute lest ihr bei uns natürlich alles was noch wichtig ist zum Krisen-Gipfel im Erzgebirge, sowie alle Infos zu den weiteren Löwen-Terminen am Wochenende. Einen schönen Freitag liebe Löwen!

Faninformationen Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

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Titelbild Fc Erzgebirge Aue Tsv 1860 Fotogalerie

Am 8.Spieltag geht es für die Löwen in den Osten Republik, genauer gesagt ins Erzgebirge nach Aue. Die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner muss dabei unbedingt ein anderes Gesicht zeigen als noch zuletzt bei der Schmach im Grünwalder Stadion gegen Hoffenheim II. Auch bei dieser Auswärtspartie wird das Team wieder von zahlreichen Löwenfans unterstützt. Für alle Auswärtsfahrer, die den TSV 1860 München nach Aue begleiten, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen auf einen Blick.

Faninformationen Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

Nach sieben absolvierten Spieltagen findet sich der TSV 1860 derzeit auf Rang 10 wieder. 11 Punkte konnten die Löwen bislang erzielen – zuletzt gab es allerdings zwei Niederlagen gegen Hansa Rostock und Hoffenheim II. Insbesondere der Auftritt vor eigenem Publikum gegen den Bundesliga-Nachwuchs hat die Emotionen hochkochen lassen und die Diskussionen um Trainer Patrick Glöckner gestartet. Eine Niederlage im Erzgebirge könnte bereits sein Aus bei den Löwen bedeuten, der Druck ist also hoch.

Zu der Partie, die am Samstag um 14:00 Uhr angepfiffen wird, machen sich wieder zahlreiche Auswärtsfahrer auf den Weg und wollen das Team vor Ort aus dem Gästeblock unterstützen. Alle Karten, die nach München gingen, sind bereits vergriffen. Auch für die Gastgeber geht es nach vier Niederlagen in Folge um einiges. Aue steht derzeit auf einem Abstiegsrang und will seinerseits mit drei Punkten in der Heimat für etwas entspanntere Stimmung sorgen. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle nun die wichtigsten Faninformationen für die Partie Erzgebirge Aue – TSV 1860 München auf einen Blick.

Tickets

8.000 Tickets wurden in Aue bislang insgesamt verkauft. Der Gästebereich mit circa 1.800 Karten ist restlos ausverkauft. Eine Tageskasse wird es daher nicht geben.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Lößnitzer Straße 95, 08280 Aue. In den Bereichen P9 und P10 können Neuner und Autos kostenlos geparkt werden. Für den Parkplatz P11 wird eine Gebühr von 3€ fällig. Reisebusse dürfen direkt hinter dem Gästeblock parken. Die Gastgeber empfehlen die Anreise über die A72, Abfahrt Stollberg.

Bahnreisende erreichen das Stadion nach etwa 25 Minuten Fußweg.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 12:00 Uhr, los geht es dann zwei Stunden später. Vor Ort gibt es geringe Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Es wird aber empfohlen diese in den Autos oder Bussen zu verstauen. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann bar oder mit Karte bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen Erzgebirge Aue und dem TSV 1860 München wird vom Bayerischen Rundfunk live und in voller Länge im Free-TV übertragen. MagentaSport wird die Partie außerdem sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Aue natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Jens Härtel: “Den Bock umstoßen und den Dreier holen”

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Erzgebirge Aue Dreier Holen Pk

Zwei Tage vor dem Duell mit dem TSV 1860 München äußerten sich Trainer Jens Härtel und Ex-Löwe Julian Guttau vom FC Erzgebirge Aue zur bevorstehenden Partie. In der Presserunde der Schachter betonte Härtel, man wolle unbedingt “den Bock umstoßen und den Dreier holen”.

“Den Bock umstoßen und den Dreier holen”

Nac dem obligatorischen “Glück Auf in die Runde” gab Härtel ein Kaderupdate und verriet, dass Boris Tashchy und Ricky Bornschein durchaus eine Option für Samstag sein könnten. Insbesondere bei Stürmer Bornschein ist dies bemerkenswert, war bei ihm doch im April eine Krebserkrankung diagnostiziert worden. Marcel Bär hingegen, der einst bei den Löwen Torschützenkönig geworden war, ist zwar wieder ins Training eingestiegen, braucht aber noch ein paar Wochen.

Nachdem ihm der Vorstand des FC Erzgebirge trotz des Fehlstarts in die Saison das Vertrauen ausgesprochen hatte, erklärte Härtel:

“Wir wissen alle, dass die Situation momentan nicht einfach ist. (…) Aber wir haben in den letzten Spielen nicht alles schlecht gemacht. Natürlich gab es auch in den Spielen Dinge, die wir verbessern können und die haben wir angesprochen, die trainieren wir. Und ich habe auch das Gefühl, dass die Mannschaft die Dinge aufnimmt, dass sie auch gewillt ist, Dinge zu verändern und anzupassen und eine gute Trainingsarbeit in dieser Woche leistet. Man hat überhaupt nicht das Gefühl, dass sie den Kopf hängen lassen.”

Klar sei jedoch, so der Trainer, dass man nun liefern müsse, wobei es gar nicht so sehr um Taktik gehe, sondern viel mehr um die Basics. Man müsse “den Bock umstoßen und den Dreier holen”.

Guttau immer besser im Spielrhythmus

Um das Selbstvertrauen seines Teams zu stärken, führt Härtel “deutlich mehr Einzelgespräche”, um seine Spieler daran zu erinnern, was sie können. Es gehe nicht darum, “alles schönzureden”, er sehe jedoch auch keinen Sinn darin, “jetzt mit der Keule durchzumarschieren und alle niederzumachen”, so der Trainer.

In die selber Kerbe schlägt auch Julian Guttau, der aus Mannschaftssicht berichtet, dass man wisse, dass “mehr in uns steckt”. Natürlich gebe es auch teamintern mal “klare Worte, wenn kein Trainer dabei ist”. Er selber sei nach seinem Ausfall in der Vorbereitung und zum Saisonstart lansam im Spielrhythmus, so der Offensivspieler.

“Gerade für mich als Spieler, der auch mal was Verrücktes versucht, ist es schon wichtig, diesen Rhythmus wieder zu kriegen und ich glaube, ich komme immer besser rein.”

Gute Balance als Schlüssel zum Erfolg

Angesprochen auf das Duell mit dem ehemaligen Arbeitgeber antwortete Guttau:

“Generell ist vor jedem Spiel die Motivation groß, aber klar: Ich hatte ne gute Zeit dort, hab mich sehr wohlgefühlt und freu mich drauf, alte Gesichter wieder zu sehen. Aber ich will natürlich, dass wir am Wochenende das Spiel gewinnen und werde alles reinhauen.”

Trainer Jens Härtel möchte die Defensivleistung der Löwen gegen die TSG Hoffenheim II nicht als Maßstab nehmen, merkte jedoch an:

“Es geht jetzt hier für uns darum, Lösungen zu finden. Das liegt auch in meiner Verantwortung. Ich spüre auch, dass die Mannschaft lebt und Dinge aufnimmt. Wir analysieren natürlich den Gegner, wissen aber auch nicht, was sie verändern.”

Er rechne damit, dass die Grundordnung beim TSV 1860 angepasst werde, so Härtel. Auch die Probleme der Löwen beim hohen Pressen seitens des Gegners seien aufgefallen, es gehe jedoch auch darum, “eine gute Balance zu finden”. Man wolle sich “nicht verstecken”, müsse jedoch auch darauf achten, “unsere Tiefe immer gut zu verteidigen”.

Titelbild: Screenshot YouTube

Löwenrunde: “In guten wie in schlechten Zeiten”

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Löwenrunde: "In guten wie in schlechten Zeiten"

Nach zwei Pleiten stehen die Löwen am Samstag unter Druck. Um 14:00 Uhr sind sie beim FC Erzgebirge Aue zu Gast und wollen sich dort für die enttäuschende Vorstellung beim jüngsten 1:5 gegen die TSG Hoffenheim II rehabilitieren. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel kündigte Trainer Patrick Glöckner an dass es „einige Umstellungen geben“ wird und berichtete, dass die Mannschaft „die Trainingswoche voll durchgezogen hat“.

Kollektiv muss Verlaat-Ausfall auffangen

Glöckner sieht keinen 1:1-Ersatz als Führungsspieler für den verletzten Kapitän Verlaat vor sondern erklärt: „Das müssen wir als Kollektiv auffangen“. „Nach so einer Klatsche braucht man keinen, der einen noch einmal extra antreibt. Da muss jeder selbst auf dem Rasen brennen.“, sagte er weiter.  Den Besuch auf der Wiesn am Dienstag habe man „kurzgehalten“, dafür am Dienstag und Mittwoch jeweils zwei Mal trainiert. Auf den medialen Druck gegenüber seiner Person reagierte der Löwen-Coach gelassen: „Es geht hier nicht um meine Person, sondern um meine Mannschaft, das ist das Einzige, das zählt“. Für ihn gelte der Leitspruch „schütze Deine Spieler“, fügte Glöckner an.

Mehrfachwechsel und Systemumstellungen

Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte der Löwen-Coach, man habe die letzten beiden Gegner taktisch „so erwartet, wie sie aufgetreten sind”. “. Wir konnten uns nicht lösen und haben gegen Hoffenheim in der Trinkpause umgestellt. Wir waren in Ballbesitz sehr ängstlich und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen“, erklärte der 1860-Coach. „Solche Spiele gibt es, das passiert auch absoluten Top-Teams. Es hilft nur Brust raus und hart weiterarbeiten“, sagte Glöckner weiter. Es gelte in Aue die Trainingsleistung auch im Spiel auf den Platz zu bringen. „Es geht nicht um meine Person“, wiederholte Glöckner und fügte an: „Es geht darum, die Fans und den Verein glücklich zu machen. Man schläft tagelang nicht richtig nach solchen Spielen. Das geht auch den Spielern ähnlich.“.

Einige Umstellungen in Aue

Der Löwen-Coach kündigte an, dass es in Aue „einige Umstellungen“ geben wird. „Die Trainingseindrücke dieser Woche sind einzig und allein entscheidend, es werden die spielen, die bereit sind den letzten Meter zu gehen“, erklärte Glöckner, der Überraschungen nicht ausschloss. Gerade im Angriff brauche man „einen Spieler, der extrem viel gegen den Ball arbeitet und viel Erfahrung mitbringt. Wir brauchen eine gute Kombination, denn es ist nicht einfach, in diesem Stadion zu bestehen“, sagte Glöckner weiter. Entscheiden würden am Ende „die Tagesform, das Glück und die Gier“.

Pro und Contra Dreierkette

Dann ging Glöckner auf Frage von sechzger.de auf die Vor- und Nachteile der Dreierkette gegenüber der Viererkette (Zitat: „Das ist natürlich eine Option“) ein: „Das Problem der Dreierkette ist, dass die Schienenspieler zu 50% offensiv und zu 50% defensiv arbeiten müssen, bei der Viererkette sind es hingegen 70% offensiv. Wichtig ist es, dass wir in Aue wieder in die Räume kommen, dass wir ballsicherer werden und wieder Selbstvertrauen aufbauen“, erklärte Glöckner.

Löwenrunde: “In guten wie in schlechten Zeiten”

Über den Kreis mit den Fanvertretern nach der bitteren Pleite gegen Hoffenheim sagte der Sechzger-Trainer: „Das war sehr positiv. Wir haben uns gefreut über den positiven Support, sie haben uns gut zugesprochen, das fand ich klasse. Das gibt uns ein gutes Gefühl. Es heißt in guten wie in schlechten Zeiten und es ist super, dass unsere Fans das vor leben“.

Mit 1.800 Fans ins Erzgebirge

Auch in Aue dürften die Löwen-Fans wieder eine Rolle spielen, der Gästeblock ist mit 1.800 Löwenfans ausverkauft. Alle Daheimgeblieben können die Partie natürlich wieder bei uns im Live-Ticker oder auch im Free-TV im BR verfolgen.

Der Mann an der Pfeife (in Aue): Luca Jürgensen

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es hier um Luca Jürgensen aus Hamburg. Er wird den “Krisengipfel” zwischen den beiden zuletzt mit vier bzw. zwei Niederlagen gebeutelten Mannschaften von Erzgebirge Aue und des TSV 1860 (Samstag, 14:00 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) leiten. Bei der letzten Begegnung der Löwen mit dem 28jährigen stand noch ein anderer Cheftrainer am Spielfeldrand.

Leicht unterdurchschnittliche Verwarnungs-Statistik

Auf 35 Einsätze in der 3. Liga blickt Luca Jürgensen bereits zurück. Die meisten Erfahrungen an der Pfeife sammelte er aber bislang in der Oberliga Nord (61 Spiele), wo er schon vor zehn Jahren erste Begegnungen leitete. Auch in der Regionalliga Nord kam Jürgensen bis zur vergangenen Saison regelmäßig zum Einsatz. Seine Kartenbilanz in der 3. Liga ist leicht unterdurchschnittlich. Genau vier Mal zog er im Schnitt in jeder Partie den gelben Karton. Hinzu kommen zwei Gelb-Rote und sechs glatt Rote Karten. Das wiederum ist relativ viel. Ebenfalls sechmal zeigte der für Eintracht Norderstedt (derzeit mit der ersten Herrenmannschaft in der Regionalliga Nord am Ball) aktive Jürgensen in der 3. Liga bislang auf den Elfmeterpunkt.

Jürgensen und die Löwen

0:1 gegen Viktoria Köln

Bislang dreimal pfiff der Schiedsrichter, der am Samstag in Aue am Start ist, den TSV 1860  in der 3. Liga. Und unsere Bilanz ist in diesen Spielen katastrophal. Im März 2023 war er auf Giesings Höhen im Einsatz, als die Löwen gegen Viktoria Köln mit 0:1 unterlagen (Torschütze damals für die Gäste: David Philipp). Dies war gleichzeitig das erste Spiel von Maurizio Jacobacci an der Seitenlinie des TSV 1860.

Ein Kölner am Boden, Schiedsrichter Jürgensen im Mittelpunkt des Geschehens: Heimspiel gegen die Viktoria Anfang März 2023.

0:1 in Freiburg

Auch die zweite Partie für Jürgensen mit Sechzig – in der folgenden Saison – war aus weißblauer Perspektive eine absolute Enttäuschung. Erneut mit 0:1 unterlagen die Löwen – inzwischen angeleitet von Argirios Giannikis – am vorletzten Tag im März 2024 bei der Zweitvertretung des SC Freiburg, die am Saisonende sang- und klanglos aus der 3. Liga absteigen musste.

Auch hier in Freiburg liegen Spieler am Boden und Schiedsrichter Jürgensen kommt zum Tatort.

0:4 in Saarbrücken

Seinen letzten Auftritt bei einem Spiel des TSV 1860 hatte der 28jährige am 18. Januar diesen Jahres. Das 4:0 in Saarbrücken dürfte vielen Löwenfans noch in lebhafter Erinnerung sein. Bekanntermaßen wurde zwei Tage später Argirios Giannikis entlassen und durch Patrick Glöckner ersetzt.

Das gleiche Bild in Saarbrücken: Zwei Akteure am Boden, Schiedsrichter Jürgensen aber schon am Ort des Geschehens.

Vorsicht vor Notbremsen!

In der laufenden Saison ist das Spiel im Erzgebirge der dritte Einsatz in der 3. Liga für Luca Jürgensen. Am ersten Spieltag war er beim 2:2 zwischen Waldhof Mannheim und dem SC Verl, vier Runden später bei der 1:3-Heimniederlage von Alemannia Aachen gegen den SSV Ulm an der Pfeife tätig. Bemerkenswert: Schon in den ersten 25 Minuten beider Partien zeigte er jeweils einem Akteur wegen einer Notbremse die Rote Karte. Da sollte die Hintemannschaft der Löwen vielleicht ein wenig aufpassen, um sich nicht frühzeitig selbst zu schwächen.

Linienrichter und vierter Offizieller

An den Seitenlinien wird der Schiri am Samstag Nachmittag – wie in Mannheim und Aachen – von Fabian Porsch aus Barsbüttel (in Schleswig-Holstein) und von Gerhard Alexander Ludoph aus Hoisbüttel (ebenfalls im nördlichsten Bundesland gelegen) unterstützt. Der 36jährige Porsch blickt bereits auf 110 Drittligaeinsätze seit 2015 als Linienrichter zurück. Den Löwen begegnete er dabei schon einige Male. Auch bei Siegen für 1860! Ludolph hingegen ist erst seit dieser Saison in der niedrigsten deutschen Profiliga im Einsatz. Der vierte Offizielle wird am Samstag Johannes Drößler aus Gotha sein. Er begegneten 1860  bisher einmal in dieser Rolle. Beim 2:5 in Dresden im Februar.

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Titelbild: Spielaufbau der Löwen. Beobachtet von Schiedsrichter Luca Jürgensen ganz rechts im gelben Oberteil. Am 18. Januar 2025 im Saarbrücker Ludwigspark.