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Sechzig um Sieben: Verwaltungsrat bedankt sich bei Drees

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Ein neuer Podcast ging gestern online, außerdem gab es vom Verwaltungsrat persönliche Worte zum Abschied von Markus Drees aus diesem Gremium zu lesen. Darüber hinaus fällt ein weiterer Löwe bis zur Winterpause aus. Alle News zum TSV 1860 München gibt es nun zum Start in einen neuen Tag auf einen Blick.

sechzger.de Talk Folge 238 online

In der aktuellen Ausgabe empfängt Jan drei Gäste. Thomas und Christian aus der Redaktion sind ebenso dabei wie Bernd, der früher die Taktiktafel für sechzger.de verfasste. Gemeinsam sprechen sie ausführlich über den Heimsieg gegen den 1.FC Saarbrücken. Nach einer Quizrunde gibt es außerdem eine Vorschau auf das Duell mit dem SSV Ulm am kommenden Samstag.

Verwaltungsrat dankt Markus Drees

10 Jahre lang war Markus Drees für den Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. tätig. Gerade bei den Löwen ist das eine sehr lange Zeit, drei Mal wurde Drees von der Mitgliederversammlung wieder gewählt. Am Sonntag endete nun aufgrund einer persönlichen Entscheidung die Zeit im Verwaltungsrat. Er möchte die neu formierte Leitung der Fußballabteilung unterstützen. Bei sechzger.de haben sich seine bisherigen Mitstreiter nun mit ein paar persönlichen Worten bedankt.

Pfeifer fällt bis zur Winterpause aus

Der TSV 1860 München hat gestern den nächsten, längeren Ausfall bekannt geben müssen. Manuel Pfeifer hat sich bereits im Training vor dem Spiel gegen Saarbrücken so sehr verletzt, dass er bis zur Winterpause nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

News aus der 3.Liga

Schwartz in Saarbrücken entlassen

Die Niederlage gegen den TSV 1860 am Wochenende war dann doch eine zu viel. Der 1.FC Saarbrücken hat auf sportliche Situation reagiert und Trainer Alois Schwartz entlassen. Vorerst übernimmt Sportchef Jürgen Luginger die Mannschaft, möglicherweise entsteht daraus auch eine langfristige Lösung.

Ingolstadt muss vorerst auf Deichmann verzichten

Der FC Ingolstadt muss vorerst ohne Ex-Löwe Yannick Deichmann auskommen. Der 31-Jährige fällt mit einer Sprunggelenksverletzung “bis auf Weiteres” aus. Damit dürfte er auch im Duell gegen die Löwen am 13.Dezember aussetzen.

Pepic unterschreibt in Ulm

Kurz vor dem Spiel gegen den TSV 1860 hat sich der SSV Ulm noch einmal verstärkt und den vertragslosen Mirnes Pepic mit einem neuen Arbeitspapier ausgestattet. Zuletzt stand der 29-Jährige bei Erzgebirge Aue unter Vertrag. Mit bereits 186 absolvierten Partien kennt sich Pepic in der 3.Liga bestens aus, ein Großteil davon absolvierte unter Pavel Dotchev, mit dem es nun ein Wiedersehen in Ulm gibt. Der Neuzugang könnte bereits am Samstag zum Einsatz kommen.

 

Nach Niederlage bei 1860: Schwartz in Saarbrücken entlassen

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Die 0:2-Niederlage des 1. FC Saarbrücken beim TSV 1860 München am Sonntag war das letzte Spiel von Alois Schwartz als Trainer der Saarländer. Schwartz wurde heute von den Saarbrücker Verantwortlichen entlassen.

Schwarz nach acht sieglosen Spielen in Folge entlassen

Schwartz wurde eine Negativserie von insgesamt acht Spielen ohne Sieg in Folge zum Verhängnis. Zwar hatten die Saarbrücker Verantwortlichen vor dem Spiel bei 1860 vehement verneint, dass es sich um “Endspiel” für Schwartz handele, nun zogen sie dennoch die Konsequenzen. Schwartz und Saarbrücken trennten sich in “gegenseitigen Einvernehmen” wie die der 1. FC Saarbrücken heute bekannt gab. Neben Schwartz wurde auch Co-Trainer Dimitrios Moutas entlassen. Schwartz war im April auf Rüdiger Ziehl gefolgt und führte die Saarländer bis in die Aufstiegsrelegation, wo sie knapp an Eintracht Braunschweig scheiterten. Insgesamt betreute Schwartz die Blau-Schwarzen 24 Mal und brachte es auf eine Bilanz von 9-6-9.

Sportchef Luginger übernimmt

Bis zur Winterpause wird Sportchef Jürgen Luginger den Posten von Schwartz übernehmen. Assistieren wird ihm NLZ-Leiter Karsten Specht. Möglicherweise könnte Luginger auch zur Langfrist-Lösung werden. Der Niederbayer ist im Besitz der UEFA-Pro-Lizenz und trainierte den 1. FC Saarbrücken bereits von 2010 bis 2013. Außerdem saß er bei Bayer Leverkusen II, Schalke 04 II und dem FC 08 Homburg an der Seitenlinie. Kolportierte Gerüchte über ein enges finanzielles Korsett der Saarbrücker nach den Querelen um die umstrittene Satzungsänderung und den möglichen Rückzug von Präsident und Mäzen Hartmut Ostermann machen die Runde. Vor diesem Hintergrund erscheint es durchaus möglich, dass man sich in Saarbrücken die Kosten für einen neuen Trainer sparen will und Luginger in Doppelfunktion tätig wird.

 

 

Verletzungspech bleibt 1860 treu: Manuel Pfeifer fällt aus

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Das Lazarett des TSV 1860 München bekommt erneut Zuwachs: Neuzugang Manuel Pfeifer fällt verletzungsbedingt für den Rest der Hinrunde aus.

Nächster Verletzter: Pfeifer fällt bis zur Winterpause aus

Manuel Pfeifer verletzte sich nach Angaben des TSV 1860 im Abschlusstraining der Löwen vor dem 2:0 Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken. Über die Art der Verletzung machten die Löwen wie mittlerweile gewohnt keine näheren Angaben. Die Ausfallzeit von mindestsns vier Wochen lässt aber auf eine schwerere Verletzung schließen. Damit gesellt sich Pfeifer zum gut belegten Löwen-Lazarett, in dem sich aktuell Raphael Schifferl und Tunay Deniz befinden. Löwen-Kapitän Jesper Verlaat, Kilian Jakob und Morris Schröter befinden sich aktuell auf dem Wege der Besserung und wurden zuletzt bei Individualtraining auf den Trainingsplätzen an der Grünwalder Straße gesichtet. Dennoch ist fraglich, ob das Trio vor der Winterpause noch zu Pflichtspieleinsätzen kommen wird.

 Pfeifer aktuell kein Stammspieler

Manuel Pfeifer kam vor der Saison vom TSV Hartberg aus der Österreichischen Bundesliga zum TSV 1860. Mit einem Marktwert von 800.000 Euro war er zunächst wertvollster Spieler im Kader der Löwen. Dennoch konnte sich Pfeifer nicht wirklich durchsetzen und verlor seinen Stammplatz an Eigengewächs Clemens Lippmann. Nun wird er durch die unbekannte Verletzung weiter zurück geworfen. Wir wünschen Manuel Pfeifer eine baldige Genesung!

1860-Verwaltungsrat dankt Markus Drees

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Wie gestern bereits vermeldet wurde, hat Markus Drees auf der Sitzung des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e.V. am Sonntag nach über zehnjähriger Zugehörigkeit zu diesem Gremium seinen Rücktritt erklärt, um sich zukünftig mit um die Geschicke der Fußballabteilung im Verein zu kümmern. Für die aktuellen Mitglieder des Verwaltungsrats ist der Rücktrtitt des 49jährigen ein geeigneter Moment, sich bei Drees für sein ehrenamtliches Engagement der vergangenen Jahre und die Zusammenarbeit im Verwaltungsrat zu bedanken. Gerne dokumentieren wir hier Grußbotschaften an Markus Drees.

Markus Drees: Von FDS in den Verwaltungsrat

Auf der Mitgliederversammlung der Löwen im Juli 2015, die Profis des TSV 1860 hatten gerade eben in einem Herzschlagfinale in der Relegation gegen Holstein Kiel die 2. Bundesliga halten können, wurde Drees erstmals in den Verwaltungsrat des Vereins gewählt, dem er seitdem über zehn Jahre ununterbrochen angehörte und zwischen Dezember 2016 und Juli 2018 auch als Vorsitzender vorstand. Zuvor war er von 2012 bis 2017 Vorsitzender der Freunde des Sechzgerstadions und ist bis heute ein leidenschaftlicher Kämpfer für die fußallerische Heimat der Löwen geblieben. Der Rückzug vom Vorstand der FdS erfolgte damals zur Vermeidung jeglicher Interessenkonflikte mit dem Amt des Verwaltungsrats.

Nicolai Walch: Wiedersehen am Sechser-Platz

Lieber Markus,
größten Dank für über eine Dekade im Verwaltungsrat. Du warst nicht nur ein sehr lieber Kollege, sondern warst mit Deinem unglaublichen Wissen, Deiner Intelligenz, Deiner Empathie, Deinem Humor und Deinem Realismus prägend. Selbstlos stellst Du das Vereinswohl stets an die erste Stelle und Du bist da, wenn der Verein Dich braucht. Dies zeigt sich auch aktuell wieder. Für die anstehende Wahl und alles Kommende, wünsche ich Dir von Herzen alles Gute. Wir alle werden Dich sehr vermissen. Abschließend möchte ich mich noch für die unzähligen gemeinsamen Autofahrten und die großartigen Gespräche bedanken. Wir sehen uns am 6er-Platz!
Nicolai

Günther Kreuzhuber: Die Spur feiner Ironie

Servus Markus,
in der kurzen gemeinsamen Zeit unserer Zusammenarbeit habe ich Dich als Person mit hoher Kompetenz, sowie großem Wissen in und um unseren Verein kennengelernt. Geschätzt an Deinen Beiträgen habe ich, neben der fachlichen Qualität, auch die Spur feiner Ironie wie Du sie eingebracht hast. Für die Wahl und die damit verbundenen neuen Aufgaben wünsche ich Dir alles Gute und viel Erfolg im Sinne unseres Vereins.
Günther

Robert von Bennigsen: Über zehn gemeinsame Jahre

Lieber Markus,
wenn ich an die zehn gemeinsamen Jahre zurückdenke, dann sind es folgende Dinge:
Deine Klarheit in Sachen Grünwalder, Giesing, 1860-DNA und Deine Protokollaushilfe.
Und Dein Humor, der einzigartig ist und die Dinge sofort und genau auf den Punkt bringt.
Danke für Deine Treue und Deine Kollegialität.
Robert

Gerhard Mayer: Wandelnde Abteilung Vereinsgeschichte

Lieber Markus,
Du bist für mich die wandelnde Abteilung Vereinsgeschichte. Was Du alles über die Löwen weißt, hat mich immer fasziniert. Du warst mit Deiner Erfahrung immer ein wichtiger Anker in der Verwaltungsrats-Arbeit. Du wirst fehlen, auch wenn das was Du aus Verantwortung für die Zukunft anstrebst, auch höchst unterstützenswert ist.
Gerhard

Beatrix Zurek: Freudenschreie und geraufte Haare

Danke schön, lieber Markus, für viele gemeinsame Aktionen, Diskussionen, Stadionbesuche, Freudenschreie, geraufte Haare, fünf vertrauensvolle und gemeinsame Jahre im Verwaltungsrat und, und… Und das alles für unseren Herzensverein. Alles Gute bei deinen nächsten Aufgaben und: Wir sehen uns!
Beatrix

Sascha Königsberg: Schade und schön

Lieber Markus,
schade, dass du den Verwaltungsrat verlässt!
Du hast uns und somit auch den Verein viele Jahre geprägt. Deinen Sachverstand und deine Expertise eingebracht. Den Verein in vielen schwierigen Situationen ruhig vorangebracht. Uns Neulinge damals in das Gremium und mich in den Vorsitz eingearbeitet. Vielen Dank für alles, was du geleistet hast!
Lieber Markus,
schön, dass du dich bereit erklärst, die Fußballabteilungsleitung zu unterstützen! Du wirst in dieser Funktion (sofern die Mitglieder der Abteilung dich wählen werden) der Abteilung wertvolle Dienste leisten. Dein Wissen und deine Erfahrung einsetzen. Auch in brenzligen Situationen mit kühlem Kopf agieren. Die zukünftige Abteilungsleitung bereichern und unterstützen. Vielen Dank für alles, was du noch leisten wirst und alles Gute für die Zukunft!
Sascha

Sebastian Seeböck: Maßstab und Leitbild für Zusammenarbeit

Lieber Markus, Ich bin Dir sehr dankbar für Deine große Unterstützung in der Gremienarbeit der vergangenen Jahre. Beispiellos und prägend für mich war die Art und Weise, wie ich durch Dich als damaligen Vorsitzenden in das Gremium nach meiner Wahl 2017 aufgenommen wurde. Das ist bis heute Maßstab und Leitbild zugleich für mein Wirken beim TSV München von 1860.
Ich wünsche Dir alles nur erdenklich Gute für die anstehende Wahl zum Mitglied der Abteilungsleitung Fußball und freue mich auf die hoffentlich baldige Zusammenarbeit in der neuen Konstellation.
Sebastian

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Titelbild: Der Verwaltungsrat nach der Verabschiedung von Markus Drees und Martin Obermüller am Sonntag, den 23. November 2025. V.l.n.r.: Sascha Königsberg, Robert von Bennigsen, Markus Drees, Martin Obermüller, Beatrix Zurek, Gerhard Mayer, Nicolai Walch, (Fehlend: Sebastian Seeböck und Günther Kreuzhuber )

25. November 2013: TSV 1860 – Fürth 1:0

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Auch heute erinnern wir in unserer losen Rubrik der historische Spiele an eine Partie, an die sicher nicht allzuviele Löwenfans auf Anhieb denken, wenn sie das Stichwort “Fürth” hören. Das gab es gegen die Mittelfranken durchaus legendärere und erinnerungswürdigere Partien. Der hier verlinkte Youtube-Beitrag ist übrigens eine klare Klickempfehlung.

print@home-Ticket im Süden der Arena. Kurz vor dem Anpfiff erworben. Überschaubare Kartennachfrage bei den Löwen anno 2013

Ausgangssituation vor der Partie gegen den Zweiten aus Fürth

Die Löwen waren mit drei Siegen aus den ersten vier Partien recht hoffnungsvoll in die Saison gestartet und hatten im DFB-Pokal in der 1. Runde den Drittligisten Heidenheim im Elfmeterschießen elimiert. Nach zwei Niederlagen (in Paderborn und gegen Sandhausen) in den letzten Augusttagen war für Trainer Alexander Schmidt, der den Job erst im November des Vorjahres von Rainer Maurer übernommen hatte, allerdings Feierabend. Der neue Hoffnungsträger an der Seitenlinie, der die Löwen nach mittlerweile zehn Jahren Abwesenheit zurück in die Bundesliga führen sollte: Friedhelm Funkel. Er blieb letztlich genau sieben Monate Löwendompteur. Funkels Bilanz bis zur hier besprochenen Partie gegen den Bundesligaabsteiger der Vorsaison aus Fürth: Zwei Siege, drei Niederlagen und drei Unentschieden (dreimal 0:0), Platz elf.

Niveauarme 1. Halbzeit

15.000 Unentwegte konnte die Montagabendpartie zum Abschluss des 15. Spieltags nach Fröttmaning locken. Die bekamen in der ersten Halbzeit ein chancenarmes, aber immerhin sehr kampfbetontes Spiel geboten. Bis zur Pause sank – dem kicker-Bericht von damals zu Folge – das Niveau der niveauarmen Partie weiter ab. Die Fernsehzuschauer bei Sport1 hatten genauso wenig Freude an diesem Livespiel, wie die Besucher in der Arena.

Schöne Geste der Löwenfans

Unbedingt zu erwähnen ist ein Spruchband, das während der Partie in der Nordkurve präsentiert wurde: “EIN GROSSER LÖWE VERLÄSST DIE BÜHNE. RUHE IN FRIEDEN, DIETER HILDEBRANDT” stand darauf zu lesen. Der bekannte Kabarettist, Schauspieler und Buchautor, bekennender Löwenfan war fünf Tage zuvor im Alter von 86 Jahren verstorben (siehe auch hier in einer Fotogalerie).

Gedenken an Dieter Hildebrandt, der am 20. November 2013 verstorben war

Stahl mit dem goldenen Tor

Die zweite Halbzeit begann dann wesentlich schwungvoller und ansehnlicher. Der einsetzende Schneeregen motivierte die 22 Akteure auf dem Feld wohl zu etwas mehr Bewegung. Und die Löwen kamen zum goldenen Tor: Eine Adlung-Flanke legte Benny Lauth auf Dominik Stahl ab, der aus 17 Metern und halbrechter Position abzog und mit einem Gewaltschuss dem Fürther Torwart Wolfgang Hesl keine Chance ließ. Die Gäste erhöhten daraufhin naturgemäß den Druck auf das Löwentor, ohne jedoch im Abschluss erfolgreiche zu sein. Aber auch die Konterchancen für 1860 schlugen nicht ein. Mit einem knappen aber verdienten Sieg arbeitete sich das Team in weiß-blau auf den achten Tabellenplatz vor – mit fünf Punkten Rückstand auf den Kontrahenten aus Fürth, der nach der Niederlage auf den Relegationsplatz drei abrutschte.

Und dann auch noch Schneetreiben…wenigstens siegten die Löwen an diesem Abend in der tristen Arena

Saisonende: Fürth vs. HSV in der Relegation

Am Ende dieser Spielzeit, die die Löwen im grauen Mittelmaß der 2. Bundesliga verbrachten und letztlich als Siebter abschlossen, qualifizierte sich die SpVgg für die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga und scheiterte in einem aufregenden Duell unglücklich und knapp. Mit einem 0:0 in Hamburg und einem 1:1 in Fürth sicherte sich der damalige Bundesliga-Dino Hamburger SV den Klassenverbleib und blieb für ein paar Jahre noch das einzige Team, das der Belletage des deutschen Fußballs ununterbrochen seit 1963 angehörte.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Friedhelm Funkel setzte am 25.11.2013 auf diese Elf der Löwen:

Kiraly – Volz, Vallori, Schindler, Wojtkowiak – Bülow, Stoppelkamp, D. Stahl, Y. Stark, Adlung (90.+2 Hertner)  – Lauth (84. Wood)

Tor:
1:0 Stahl (56.)

Immer gerne Fürth…

Übrigens: An das – knapp ein Jahr später ausgetragene – nächste Spiel der Löwen in der Arena am Müllberg gegen die SpVgg Greuther Fürth haben wir auch schon mal erinnert. Den Artikel zu einem 2:0-Sieg über das Kleeblatt findet Ihr hier.

Sechzig um sieben: 1860 Anti-Rassismus Trikots werden versteigert

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Der TSV 1860 München lief am Sonntag in besonderen Trikots auf, um seine Haltung gegen rassistische Diskriminierung nach dem unschönen Vorfall im Spiel gegen Cottbus nochmal deutlich zu machen. Die 1860-Anti-Rassismus Trikots werden nun für einen guten Zweck versteigert.

Stimmen zum Sieg gegen Saarbrücken

An einem schönen winterlichen Sonntagnachmittag konnte 1860 den ersten Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken seit 2006 einfahren. Die Analysten in unseren Stimmen zu Spiel sind sich relativ einig, dass die Löwen einen hart erkämpften, aber verdienten Sieg einfahren konnten. Michi Öller gefielen die Youngster Dulic und Lippmann am besten und er hofft, dass 1860 nun bis zur Winterpause noch eine kleine Serie starten kann. Trainer Markus Kauczinski kritisierte, dass seine Mannschaft das Spiel nicht früher entscheiden konnte.

Anti-Rassismus Trikots werden bei löwenauktion.de versteigert

Wer sich eins der einzigartigen Trkots sichern will, kann dies unter löwenauktion.de tun. Aktuell werden die dort die Anti-Rassismus Trikots von Marvin Rittmüller, Siemen Voet, Sigurd Haugen und Thore Jacobsen versteigert. Weitere Trikots sollen im Verlauf der Woche folgen.

Loris Husic steht im WM-Finale

Riesenerfolg für Junglöwe Loris Husic von der U19. Der Österreicher steht mit seinem Heimatland im Finale der U17-WM in Quatar. Österreich besiegte im Halbfinale dank zweier Tore von Johannes Moser Italien mit 2:0. Husic wurde in der 58. Minute eingewechselt. Im Finale treffen die Österreicher am Donnerstag auf Portugal, das Brasilien im Elfmeterschießen ausschalten konnte.

Box-Löwin Jessica Vollmann zieht in die zweite Runde der EM ein

In der Gewichtsklasse bis 51 kg besiegte 1860-Boxerin Jessica Vollmann die Belgierin Barmoussa Narjiss mit 4:1 Punkrichterstimmen und steht nun bei er U23-Box-EM in Budapest in der zweiten Runde.

Dr. Markus Drees verlässt den Verwaltungsrat

Dr. Markus Drees gehört über 10 Jahre dem Verwaltungsrat des TSV 1860 München e.V. an. Nun zieht er sich freiwillig zurück, um für das Amt des Vize-Abteilungsleiter der Fußballabteilung zu kandidieren. “Die Anfrage von Martin Obermüller, dem neuen Abteilungsleiter Fußball, ihn und sein Team bei den bevorstehenden Herausforderungen zu unterstützen, war für mich sehr reizvoll”, erklärte Dr. Drees. Er wird den Löwen also aller Voraussicht nach in wichtiger Position erhalten bleiben.

News aus der dritten Liga

Becherwurf in Essen

Nach der Essener Heimniederlage gegen Energie Cottbus brannten einem Essener Zuschauer wohl die Sicherungen durch. Ein leerer Getränkebecher traf den vierten Offiziellen Lennart Kerchen von hinten am Kopf. Polizei und DFB nahmen die Ermittlungen auf. Vom DFB droht den Essenern eine Geldstrafe, die sie an den Täter weiter geben könnten, falls dieser denn ermittelt wird.

Rostock verlängert mit Brinkmann und Shapourzadeh

Hansa Rostock setzt auf Kontinuität und verlängerte mit Trainer Daniel Brinkmann und dem sportlichen Leiter Amir Shapourzadeh. Bei der Laufzeit der Verträge hüllten sich die Verantwortlichen in Schweigen.

AG Aufstiegsreform favorisiert Modell mit vier Regionalligen

Gestern traf sich die Arbeitsgruppe Aufstiegsreform zu ihrem zweiten Treffen. Es wurden diverse Modelle diskutiert, wie die Ligenstruktur unter der dritten Liga aussehen könnte. Dabei kristallisierte sich ein Modell mit vier statt aktuell fünf Regionalligen als Favorit heraus. Damit ist das Modell mit zwei Regionalligen wohl wieder vom Tisch. Das Konzept mit den vier regionalen Staffeln soll in der nächsten Sitzung konkret ausgearbeitet werden.

Damit seid Ihr wieder Up-to-date was den TSV 1860 München und die dritte Liga angeht. sechzger.de wünscht Euch einen schönen Dienstag!

 

Löwe Loris Husic steht im WM Finale

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Löwen-Talent Husic ist U17-Vize-Weltmeister

U19-Spieler Loris Husic hat sich mit der österreichischen U17 Nationalmannschaft für das WM Finale qualifiziert. In der Vorschlussrunde besiegte Rot-Weiß-Rot die Auswahl Italiens mit 2:0.

Loris Husic steht im WM Finale

Nach dem Gruppensieg und weiteren Erfolgen gegen Tunesien, England und Japan traf das österreichische Team im Semifinale auf Italien. Loris Husic nahm zunächst auf der Bank Platz, wurde jedoch unmittelbar nach dem Führungstreffer durch Johannes Moser (57.) eingewechselt. In der Folge stand die Defensive der Österreicher zumeist sehr kompakt und ließ wenig zu.

In der Nachspielzeit sah zunächst der Italiener Borasio nach eine Notbremse Rot, Ehe erneut Moser mit seinem zweiten Tor den Sack zumachte. Im Endspiel trifft Husic mit Österreich entweder auf Portugal oder Brasilien.

Markus Drees verlässt Verwaltungsrat

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Der TSV München von 1860 e.V. hat heute Nachmittag in einer Pressemeldung bekannt gegeben, dass Dr. Markus Drees nach über zehn Jahren Zugehörigkeit zum Verwaltungsrat am Sonntag im Rahmen einer Sitzung rund um das Spiel der Löwen gegen den 1. FC Saarbrücken seinen Rücktritt aus dem Gremium erklärt hat. Der (gerade noch) 49jährige Drees bleibt den Löwen aber voraussichtlich erhalten. Er wird am Donnerstag dieser Woche (27.11.) auf der Mitgliederversammlung der Fußballabteilung des TSV 1860 als zweiter stellvertretender Fußballabteilungsleiter kandidieren.

Erklärung von Markus Drees

Markus Drees wird in der Veröffentlichung zu seinen Beweggründen für den Rücktritt und die Annahme der neuen Herausforderung wie folgt zitiert:

Nach einer bewegten Dekade für unseren Herzensverein scheide ich mit Dankbarkeit und Demut aus dem Gremium aus. Mein besonderer Dank gilt allen Verwaltungsrats- und Präsidiumsmitgliedern sowie den Abteilungsleitern für die gute Zusammenarbeit. Vor allem danke ich den Mitgliedern, die mir in den Wahlen 2015, 2018, 2021 und 2024 ihr Vertrauen geschenkt haben.
Nach zehn Jahren im gleichen Gremium ist es Zeit für neue Aufgaben. Die Anfrage von Martin Obermüller, dem neuen Abteilungsleiter Fußball, ihn und sein Team bei den bevorstehenden Herausforderungen zu unterstützen, war für mich sehr reizvoll. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich meine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt.

Drees kandidiert für die Fußballabteilung

Schon in dieser Woche stellt sich Drees also in der Mitgliederversammlung der Fußballabteilung des TSV 1860 einer neuen Herausforderung im Verein. Nämlich der Wahl als zweiter stellvertretender Abteilungsleiter. Zusammen mit den auf der Versammlung zu bestätigenden vorgeschlagenen Kandidat*innen Martin Obermüller (als Vorsitzender), Stephan Sagermann (als erster stellvertretender Abteilungsleiter) und Bernd Bramböck (als Kassier) möchte Drees die Geschicke der FA künftig mitgestalten. Zur Fußballabteilung der Löwen gehören Senioren-, Frauen- und Mädchenteams sowie die dritte und vierte Herrenmannschaft und natürlich das Nachwuchsleistungszentrum mit sämtlichen Jugendmannschaften bis zu U17. Die U19 und die U21 gehören organisatorisch zwar zur KGaA, erhalten aber finanzielle Unterstützung vom e.V.

24.11.1957: TSV 1860 besiegt Kickers Offenbach in Giesing

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Totensonntag, 25.000 Zuschauer auf Giesings Höhen – am 15. Spieltag der Oberliga-Saison 1957/58 besiegte der TSV 1860 die Kickers aus Offenbach im Grünwalder Stadion mit 1:0.

Platz 6 in der Liga, frühes Pokal-Aus

Die Saison 1957/58 war für die Löwen eine zähe Angelegenheit. So wirklich überzeugen konnte die Mannschaft von Trainer Hans Hipp selten, mit Rang 6 konnte man aber immerhin den roten Lokalrivalen um sechs Punkte distanzieren.

Im SFV-Pokal (Süddeutscher Fußball-Verband) hingegen schied der TSV 1860 bereits in der 2. Runde durch ein blamables 1:3 bei Amicitia Viernheim aus.

TSV 1860 besiegt Kickers Offenbach

Am 15. Spieltag der Oberliga Süd hingegen konnten die Löwen einen Sieg feiern. Vor 25.000 Zuschauern empfing der TSV 1860 die Kickers aus Offenbach in Giesing und tat sich erwartet schwer. Die Hessen, die am Saisonende sogar vor den Löwen auf Platz 5 landen sollten, leisteten bei bedecktem Himmel über 90 Minuten heftige Gegenwehr.

So dauerte es bis zur 75. Minute, ehe Helmut Albert die Löwen und ihren Anhang erlöste. Der Stürmer, der 1956 vom FC Schweinfurt 05 nach Giesing gewechselt war, erzielte in der Spielzeit 57/58 bei 27 Einsätzen sechs Tore.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Hans Hipp setzte heute vor 68 Jahren auf folgende Elf des TSV 1860 München:

Pilz – Müller, Pfanzelt – Dornhecker, Stemmer, Zatopek – Albert, Molnar, Kölbl, Kreß, Auernhammer

Tor:
1:0 Albert (75.)

Die statistischen Daten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Am heutigen Montag Vormittag geht es natürlich um das 2:0 des TSV 1860 vom Sonntag Nachmittag gegen den 1. FC Saarbrücken.

Michi Öller (in seiner aktiven Karriere für 1860 und Saarbrücken am Ball):

Egal wie, Hauptsache die drei Punkte bleiben in Giesing! Auch wenn mit dem FCS eine ehemalige Mannschaft von mir im Grünwalder zu Gast war, schlägt mein Herz nur für die Löwen. Man hat beiden Mannschaften angemerkt, dass sie auf Formsuche sind und nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzen. Besser ins Spiel kamen aber unsere Löwen, und dass Hobsch den wichtigen Führungstreffer erzielte, hat mich persönlich für ihn sehr gefreut. Ich finde, dass wir mit ihm in der Spitze einen Wandspieler haben, der die Bälle gut ablegt und Raum für den agilen Haugen schafft. Im Strafraum ist Hobsch ohnehin immer da, wenn es eine Flanke oder wie heute einen Abpraller zu verwerten gibt. Nach dem Führungstor hatte ich dann das Gefühl, dass plötzlich die Angst vor dem Siegen aufkam und wir Saarbrücken unnötig zurück ins Spiel geholt haben. Das Spiel war vor allem in der zweiten Hälfte sehr zerfahren, mit vielen Unterbrechungen und reihenweise Abspielfehlern hüben wie drüben. Zum Glück nutzten die Saarbrücker ihre Chancen nicht und Jacobsen als souveräner Elferschütze machte den Sack spät für uns zu. Volland hat einen guten Tag erwischt, am besten haben mir aber unsere Junglöwen Lippmann und Dulic gefallen. Der Sieg unserer Löwen war am Ende zwar etwas glücklich, aber egal, der Dreier ist immens wichtig und gibt der Mannschaft hoffentlich die nötige Sicherheit für das Auswärtsspiel in Ulm. Vielleicht können wir an der Donau endlich einen Sieg nachlegen und vor der Winterpause eine kleine Serie starten. Die Aktion vor dem Spiel gegen Rassismus habe ich leider nicht mitbekommen, aber wichtig, dass der Verein klare Kante zeigt und für Vielfalt eintritt! Und die ersten zwölf Minuten des Spiels haben mir gezeigt: Ohne Fansupport macht das alles nur halb so viel Spaß.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Wir mussten lange warten. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben Möglichkeiten, das Spiel auch eher zu entscheiden, auch grad am Anfang des Spiels. Deswegen mussten wir noch zittern und auch diesen Moment mit dem Lattenschuss überstehen. Und dann freu ich mich natürlich für die Jungs und die Fans. (…) Wir haben immer wieder Phasen, wo wir Bälle leicht verlieren, wo wir zu viel Risiko an falschen Stellen gehen, wir schaffen es noch nicht komplett, ein Spiel irgendwie zu kontrollieren. Es verrutscht immer wieder mal ‘ne Viertelstunde und da müssen wir noch besser werden.

Jens Brücker (von den Göppinger Löwen):

Saarbrücken war ein dankbarer Gegner heute! Kurz vor Schluss hatten wir Glück, als der Ball nur gegen unseren Pfosten knallte. Aber unterm Strich, ein verdienter Sieg.
“A win is a win!”
Jetzt bitte in Ulm nachlegen und nicht wieder Aufbaugegner für einen Verein auf den Abstiegsplätzen sein!

Thomas Dähne (zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentor):

Es wär mal schön, wenn wir jetzt auswärts auch was holen würden, aber ich glaub’ Heimspiele sind immer was spezielles, besonderes. Ich muss sagen, ich hab wieder nach dem 1:0 eine Gänsehaut am ganzen Körper, weil allein was da wieder von den Rängen für eine Energie kommt. Und ich glaube, jetzt ist mal Zeit, dass wir den Fans nächste Woche beim Auswärtsspiel was zurückzahlen.

Jan Schrader (Redakteur sechzger.de):

Wir sind endlich wieder das, was wir letzte Saison so schmerzlich vermisst haben: Eine Macht zuhause in Giesing! Spielerisch ist da sicher noch Luft nach oben, aber am Ende zählen vor allem die drei Punkte. Ich hoffe einfach, dass wir in Ulm nun nachlegen können und nicht erneut eine enttäuschende Leistung in der Fremde sehen müssen. Das Tabellenbild kann sich bis zur Winterpause gerne noch etwas ändern, dafür brauchts aber auch Punkte auswärts.

Patrick Hobsch (Torschütze zum 1:0):

Ich glaub, das 1:0 hat uns richtig gut getan, natürlich hier zu Hause auch wieder in Führung zu gehen. Wir haben – glaub ich – zu Hause jetzt grad ‘ne gute Serie. (…) Kevin hat eigentlich die Riesenchance schon, ärgert sich noch, weil er den mal wieder nicht reinschießt da. Es ist eigentlich Zeit, dass er wieder mal einen macht. (grinst) Ich war heut der glückliche Nutznießer.

Alois Schwartz (Trainer 1. FC Saarbrücken in der PK):

Ich denke, nachdem die Stimmung wieder angefangen hat im Stadion ist das Tor gefallen. Ich glaub, in den ersten zehn Minuten haben wir einmal Glück gehabt, um nicht in Rückstand zu geraten. Dann fällt das Tor durch einen individuellen Fehler und danach war’s glaub ich ein bisschen ausgeglichen. War nicht einfach zu bespielen, der Rasen dann. Aber letztlich denk ich, haben wir es dann bis dahin ganz ordentlich gemacht. (…) Wir haben dann versucht, auch mehr zu machen, mehr zu riskieren, der Invest war auch mehr da, aber der Ertrag bleibt zum Schluss null. Und wieder durch einen individuellen Fehler ist das Spiel dann entschieden. Wir haben gerade keine so gute Entscheidungsfreudigkeit. Gerade bei den beiden Toren. Beide Male schießen wir den Gegner an und der Ball geht dann bei uns ins Tor.