Start Blog Seite 138

Der Mann an der Pfeife (gegen Havelse): Michael Näther

1

Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute beschäftigen wir uns mit Michael Näther aus Neschwitz (im sächsischen Landkreis Oberlausitz), der das Heimspiel der Löwen gegen den Aufsteiger TSV Havelse (Sonntag, 19:30 – im sechzger.de-Liveticker) leiten wird.

Erfahrung vor allem im Nordosten

Der 25jährige Referee, der das Spiel auf Giesings Höhen am Sonntag pfeifen darf, hat seine Erfahrungen auf dem Feld bislang vor allem in den sogenannten “neuen Bundesländern” der Republik gesammelt. Insgesamt 59 Mal leitete er Partien in der Regionalliga Nordost, in den NOVF-Oberligen Nord und Süd in der Brandenburg- und Sachsenliga sowie im Sachsenpokal. Dem gegenüber stehen acht Einsätze in der 3. Liga aus der vergangenen (sieben) und dieser Saison. Insgesamt zeigte er dabei 40 Gelbe, eine Gelb-Rote und eine glatt Rote Karte. Mit also exakt fünfmal Gelb pro Spiel bewegt er sich damit im oberen Durchschnitt. Bei den Platzwerweisen ist Näther, wie bei Strafstößen, von denen er in der 3. Liga bislang nur einen pfiff, als eher zurückhaltend zu bezeichnen.

Rote Karte für Glöckner in Verl

Den TSV 1860 pfiff der offiziell für den SV Haselbachtal aktive Mann bislang einmal. Beim letzten Auswärtsspiel der vergangenen Saison in Verl (2:2). Besondere Erinnerungen dürfte Patrick Glöckner an dieses Spiel und den Mann in Schwarz (im Mai in Westfalen allerdings mit rotem Trikot unterwegs) haben. In der 65. Minute zeigte Michael Näther dem Löwendompteur wegen Meckerns die Rote Karte, weshalb Glöckner beim die Saison abschließenden Heimspiel gegen Erzgebirge Aue dann auf der Tribüne des Sechzgerstadions Platz nehmen musste. Unser Mann in der LÖWENRUNDE vor dem Spiel gegen Havelse, Thomas Spiesl konfrontierte Glöckner natürlich mit diesem, noch gar nicht so lange zurückliegenden Konflikt und dem Wiedersehen. Glöckner meinte dazu, sichtlich amüsiert:

Ich hab ja siebzig Minuten vorher nochmal ein Gespräch mit meinem Kapitän dort. Da werd’ ich dann nochmal drauf eingehen und fragen, ob ich mich künftig raushalten soll, wenn’s ‘ne Rudelbildung gibt oder ob ich dann immer noch einwirken darf. (lacht) Nein, natürlich kein Thema. Also, ich werd’s mit ihm nett besprechen nochmal, werd’ ihm die Hand geben, freu’ mich, ihn mal wieder zu sehen und hoffe, dass er da ein glücklicheres Händchen hat.

Schiedrichterteam bislang vor kleinen Kulissen

Assistiert wird Näther am Sonntag Abend an den Seitenlinien – wie schon am 2. Spieltag beim 2:1 des VfB Stuttgart II gegen den FC Ingolstadt – von Lukas Pilz aus Magdeburg und Luis Riedel aus Chemnitz. Die Namensgleichheit dieses Linienrichters mit dem spielenden Sportdirektor aus Havelse, der erst Anfang der Woche bei uns im sechzger.de Talk 227 mit dabei war, ist allerdings rein zufällig. Nehmen wir mal an. Der vierte Offizielle am Sonntag heißt Fabian Büchner und kommt aus Arnstorf. Atmosphärisch wird das Duell auf Giesings Höhen ein anderes Kaliber, als der erste Einsatz des Schiri-Teams in dieser Saison. Fast 16x so viele Fans als in Großaspach, wo der “kleine VfB” weiterhin seine Heimspiel austrägt, werden dem Ereignis in Giesing beiwohnen. Insgesamt hat Michael Näther mit großen Kulissen bislang wenig Erfahrung sammeln dürfen. Das besucherstärkste Spiel seiner Drittligakarriere, war das 1:3 von Wehen Wiesbaden gegen Rot-Weiss Essen im Februar diesen Jahres vor 4.009 Zuschauern.
Wünschen wir ihm, dass er am Sonntag mit der stimmungsvollen Atmosphäre auf Giesings Höhen gut zurecht kommt!

– – – – –
Titelbild: Michael Näther im Einsatz beim Spiel SC Verl – 1860 am vorletzten Spieltag der vergangenen Spielzeit. In dieser Szene zeigt er Tunay Deniz kurz vor der Pause die Gelbe Karte.

 

12.09.2000: TSV 1860 mit torlosem Remis in Drnovice

3
Fk Drnovice Tsv 1860 Uefa Cup Ticket

Schlanke 25 Jahre ist das schon wieder her? Unfassbar! Am 12.09.2000 reiste der TSV 1860 samt seinem sing- und trinkfreudigem Anhang nach Drnovice in die tschechische Provinz und kehrte mit einem 0:0 nach Giesing zurück. Im Rückspiel köpfte Marco Kurz die Löwen in die 2. Runde des UEFA Cups.

Erst England, dann Tschechische Republik

Die Löwen auf der internationalen Bühne: Was würde man heute nicht alles dafür geben, das nochmal zu erleben? Damals war es einfach nur eine Selbstverständlichkeit, die Mannschaft quer durch Europa zu begleiten. Das Los FK Drnovice sorgte bei den Fans des TSV 1860 zwar erstmal für reichlich Fragezeichen, doch nach kurzer Recherche wusste man, wo das liegt und wie man hinkommt. Kurz zuvor war man in Leeds gewesen, der Trip in die Tschechische Republik versprach zumindest billiger zu werden.

Ich selber reiste damals per Zug zusammen mit der legendären Löwenfront Schöngeising ins Nachbarland. Schon am Montag ging es los, die Buchung einer Übernachtungsmöglichkeit auf Dienstag war nicht vorgesehen. Stattdessen sollte die Nacht in Prag zum Tag gemacht werden. Und so kam es dann auch…

Guad dabei in Prag…

Im Vergleich zu heute war die Tschechische Republik – und auch die Hauptstadt Prag – damals noch deutlich günstiger. Dass sich dies in der Konsumfreudigkeit böhmischer Spezialitäten niederschlug, versteht sich von selbst. Staropramen, Budweiser & Co flossen, dass sogar die Arsenal-Fans, die ihr Team zum CL-Spiel bei Sparta Prag begleiteten, staunten.

Irgendwann trennte sich unsere Gruppe und während die eine Hälfte im Pub ihrer Wahl verblieb, begaben wir uns auf eine nächtliche Erkundungstour. Irgendwann standen wir an einem Zaun, der die Straße von der Moldau trennte. Umkehren und zurückgehen? Nicht doch! Also rüber über den Zaun und einige Meter über dem Fluss in dezent angetrunkenem Zustand parallel zu den Hauswänden entlanghangeln, um zur nächsten Straße zu gelangen. Wahrscheinlich würde man uns heute noch suchen, wenn wir abgestürzt wären…

Mit dem TSV 1860 in Drnovice

Nach stundenlanger Suche war die Reisegruppe am nächsten Morgen schließlich wieder vereint und setzte den Trip gemeinsam fort. Per Zug ging es nach Vyskov, dort wurde kurz eingecheckt. Anschließend ging es mangels öffentlicher Verbindung per Taxi nach Drnovice, einer 2000-Seelen-Gemeinde, die außer dem Fußballverein, einem Supermarkt und einer Wirtschaft nicht viel zu bieten hatte.

Apropos Wirtschaft: Dort kehrten wir umgehend ein und der Wirt sperrte hinter uns die Tür zu. Wahrscheinlich witterte er das Geschäft seines Lebens… Damit hatte er nicht so ganz Unrecht, denn nach einem ausgiebigen Mahl und einem Verdauungsspaziergang ging es in die zweite Runde des Mittagessens, während andernorts das Bier palettenweise aus dem Supermarkt geschleppt wurde.

Fk Drnovice Tsv 1860 Uefa Cup
Zahlreiche Löwenfans machten sich damals auf den Weg in die tschechische Provinz

Torloses Remis im UEFA Cup

Ach ja, Fußball wurde auch noch gespielt. 0:0 gings aus und genau so war das Spiel auch, obwohl bei den Löwen namhafte Spieler wie Thomas Häßler, Martin Stranzl, Erik Mykland, Ned Zelic, Martin Max oder Daniel Bierofka auf dem Platz standen.

Nach dem Match ging es zurück nach Vyskov, dort ins Casino und nochmal deutlich später ins Bett. Mei, waren wir damals jung und belastbar…

FK Drnovice in der Abwärtsspirale

Mit dem FK Drnovice ging es übrigens schon kurz nach der Partie rapide bergab. 2002 stieg der Verein aufgrund finanzieller Probleme ab, erhielt keine Zweitliga-Lizenz und wurde durchgereicht. Nach einem Durchmarsch kehrte der Club zwar 2004 wieder in die 1. Liga zurück, doch 2006 war der Ofen endgültig aus und der Spielbetrieb musste eingestellt werden. Ein Jahr später wurde der Verein zwar neu gegründet, an alte Erfolge konnte jedoch nicht mehr angeknüpft werden, obwohl bereits mehrere Aufstiege gelangen.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte am 12.09.2000 in Drnovice auf folgende Elf des TSV 1860:

Hofmann – Stranzl, Zelic, Kurz – Borimirov, Mykland, Cerny (74. Tapalovic), Pürk (74. Bierofka), Häßler – Max (85. Paßlack), Agostino

TSV 1860 München – TSV Havelse: Ergebnistipp Andy Lucoqui

1
Tsv 1860 Anderson Andy Lucoqui

Ganze 12 Drittliga-Spiele absolvierte Andy Lucoqui in der Vorsaison für die Löwen – und hat doch einen bleibenden Fußabdruck an der Grünwalder Straße hinterlassen. Durch seine Spielweise wurde er schnell zum Publikumsliebling, dennoch trennten sich im Sommer die Wege. Heute tippt der ehemalige angolanische Nationalspieler das Ergebnis der Parte TSV 1860 München – TSV Havelse.

Ergebnistipp Andy Lucoqui

Auch wenn Andy Lucoqui seine Fußballstiefel nun nicht mehr für die Löwen schnürt, sondern nach seiner Operation kürzlich beim FC Energie Cottbus als Neuzugang vorgestellt wurde, so verfolgt er das Geschehen in Giesing natürlich noch immer und freut sich auf das Wiedersehen.

“Ich tippe auf ein knackiges 4:1 für meine Löwen.💙
Torschützen: Flo Niederlechner, Hobschi, David und Thore 😍🦁

Wird ein Festtag und ich schau mir das Spiel natürlich an!
Kann es kaum erwarten, wieder im Stadion zu sein, wenn’s gegeneinander geht! Aber muss auch aufpassen, dass ich kein Pipi in die Augen kriege. 😮‍💨😂”

Anfang November gastieren die Lausitzer mit Lucoqui an der Grünwalder Straße, ein herzlicher Empfang dürfte dem Ex-Löwen gewiss sein.

Bei den Löwen: 12 Spiele, 7 gelbe Karten

Der gebürtige Zweibrücker durchlief den Nachwuchs von Bayer Leverkusen, dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf, wo er auch sein Profidebüt feierte. Danach war Lucoqui für Arminia Bielefeld, Mainz 05, Hansa Rostock, Hertha BSC und Eintracht Braunschweig aktiv, ehe er im vergangenen Winter zum TSV 1860 wechselte.

Mit der Erfahrung von 34 Bundesligaspielen, 50 Spielen in der zweiten Liga und 46 Spielen in der Regionalliga kam Andy Lucoqui zu den Löwen. Bei Münchens großer Liebe absolvierte er 12 Partien in der 3. Liga, in denen er sieben gelbe Karten sammelte. Sein Stil: weder sich noch den Gegner schonen! Das kam gut bei den Löwenfans, die den ehemaligen angolanischen A-Nationalspieler sofort ins Herz schlossen. Aufgrund eines Knorpelschadens und der Ungewissheit, ob und wann Lucoqui wieder fit werden würde, wurde der Vertrag des Defensivspielers im Sommer nicht verlängert.

Neben seiner sportlichen Karriere ist der 28-Jährige übrigens auch als Musiker aktiv.

Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

3
Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Das Wochenende naht und damit auch die nächsten Spiele der Löwenteams. Unter anderem starten die Löwinnen in die Saison, die Profis wünschten in einem Instagram-Beitrag den Sechzger-Damen viel Erfolg. Bereits am heutigen Freitag bekommen es die Löwen-Amas auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 mit Türkspor Augsburg zu tun. Erst am Sonntag um 19:30 Uhr sind dann die Profis im Einsatz. Sie treffen im Grünwalder Stadion auf den Aufsteiger TSV Havelse. Ohne vier Spieler, die verletzt ausfallen, wie Trainer Patrick Glöckner bei der gestrigen Löwenrunde verriet. Was gestern sonst noch Wichtiges rund um die Löwen passiert ist, lest ihr wie immer hier in Sechzig um Sieben.

U21 empfängt heute Türkspor Augsburg

Ihr beeindruckende Serie in der Bayernliga Süd ausbauen will heute Abend die U21 des TSV 1860 München. Die Amateure empfangen heute um 18:60 Uhr am Trainingsgelände das Team von Türkspor Augsburg und wollen dabei ihre Tabellenführung weiter ausbauen. Alles Wissenswerte zum heutigen Match lest ihr in unserem ausführlichen Vorbericht.

Löwen müssen vier Mal am Sonntag ran

Alles andere als optimal ist die Terminierung des DFB für die Spieltage 10 bis 16 aus Löwensicht, die gestern offiziell bekanntgegeben wurde. Gleich vier Mal müssen die Löwen am Sonntag ran. Zudem wurde das Heimspiel gegen Cottbus auf den Allerheiligen-Tag um 14 Uhr terminiert, was so manchen in die moralische Bredouille bringen könnte. Alle Ansetzungen könnt ihr hier nachlesen.

Ohne Vier gegen Havelse

Beim Heimspiel der Profis am Sonntag muss Münchens große Liebe ohne vier Stammkräfte auskommen. Danhof, Jakob, Schröter und Reinthaler fallen aus, wie Coach Patrick Glöckner bei der gestrigen Löwenrunde bekanntgab. Was der Coach sonst noch sagte, könnt ihr in unserem Bericht nachlesen. In einem Interview auf unserer Seite spricht zudem Havelses Spieler Lorenzo Paldino über die bevorstehende Partie.

Lehmann träumt von Europa

Unter anderem hatte Glöckner in der Löwenrunde über ein vom Boulevard verbreitetes und inzwischen von Ismaik und e.V. dementiertes Gerücht von einem Einstieg von Jens Lehmann bei den Löwen gesagt: “Das halte ich komplett von der Mannschaft fern, es ist nicht unser Aufgaben-Gebiet. Das interessiert uns nicht…”. Angeblich ist der Keeper des Sommermärchens auf der Suche nach Investoren für ein Löwenmärchen. Heute berichtet die AZ über Lehmanns Visionen, bis 2034 wieder europäisch zu spielen und eine neue Arena in Riem  zu bauen. Fehlt eigentlich nur noch der Löwen-Zoo…

Ski-Löwe Strasser in Argentinien

Noch liegt zwar kein Schnee in den beliebten Ski-Regionen der Alpen. Doch Ski-Löwe Linus Strasser steckt bereits mitten in der Vorbereitung auf die nächste Saison. Hier könnt ihr Euch auf Instagram Impressionen aus dem Trainingslager in Argentinien anschauen.

Top informiert in den Freitag

Damit geht ihr mal wieder top informiert in den Freitag. Heute folgen zahlreiche weitere Berichte rund um das Spiel der Profis, unter anderem den Ergebnis-Tipp eines Ex-Löwen, der sich auf ein baldiges Wiedersehen freut und natürlich vieles mehr rund um den TSV 1860 München. Wir wünschen einen schönen Freitag und bleibts uns treu.

 

Morgen Abend: Amas gegen Türkspor Augsburg

0
TSV 1860 U21 SV Schalding-Heining

180, 200, 299 – so lauten die offiziell vom BFV vermeldeten Zuschauerzahlen bei den bisherigen drei Heimspielen der Amas des TSV 1860, die in dieser Saison am Trainingsgelände des TSV 1860 an der Grünwalder Straße 114 ausgetragen und auch zu Ende gespielt wurden. Bei der wegen Starkregens abgebrochenen Heimpremiere gegen TuS Geretsried (die – hier nochmal zur Info – am Mittwoch, den 29. Oktober nachgeholt wird) hatten sich sogar noch ein paar mehr Besucher eingefunden. Morgen Abend besteht die Möglichkeit die also stetig wachsende Zahl an Unterstützern für die U21 der Löwen weiter zu steigern. Das Team von Alper Kaybunar empfängt um 18.60 Uhr Türkspor Augsburg und will seine derzeitige beeindruckende Erfolgsserie weiter ausbauen. Das nächste Heimspiel steigt dann erst heute in einem Monat. Am Samstag, den 11. Oktober. Und nach aktuellem Stand dann wohl wieder in Gilching.

Beeindruckende Bilanz

Nachdem die Löwenprofis erst am Sonntag Abend (19.30 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) den TSV Havelse auf Giesings Höhen empfangen und auch die Wetteraussichten für Freitag Abend nicht gänzlich katastrophal sind, gibt es eigentlich wenig Ausreden, das Spiel gegen Türkspor Augsburg nicht zu besuchen. Sportlich dürfen die Löwenfans gegen den Zwölften der Vorsaison in der Bayernliga Süd sicher wieder einiges erwarten. Die U21 blickt mittlerweile auf sechs Siege in Serie zurück. Zwar kassierte man am vergangenen Samstag beim 2:1 in Deisenhofen in der Schlußphase nach über 600 (!) Spielminuten wieder einen Gegentreffer, der Coach Alper Kayabunar durchaus verärgerte, die bisherige Saisonbilanz ist dennoch sehr beeindruckend. Sieben Siege, ein Unentschieden, ein Torverhältnis von 20:3 Treffern und die Tabellenführung mit vier Punkten Vorsprung auf Verfolger SV Kirchanschöring, der am Freitag, den 3. Oktober dann der überübernächste Gegner für die Amas ist.

Türkspor Augsburg zuletzt mit zwei Siegen

Die morgigen Gäste aus der Fuggerstadt zeigen in der Bayenliga Süd zuletzt eine klar aufsteigende Tendenz, nachdem der Saisonstart mit vier Pleiten völlig misslungen war. Das erste Tor in dieser Spielzeit gelang erst im dritten Saisonspiel und wurde von Meriton Vrenezi erzielt, dem jüngeren Bruder des uns Löwen wohl bekannten Albion Vrenezi. Half aber nichts. Am Ende musste man sich in dieser Partie Kirchanschöring mit 1:3 geschlagen geben. Nach einer Stabilisierung mit zwei 1:1 (gegen Landsberg und den Aufsteiger Hauzenberg – übrigens dessen bislang einziger errungener Punkt) folgten zuletzt zwei Siege zu Hause in Haunstetten gegen den TSV Nördlingen und den FC Ismaning. Auf die leichte Schulter sollte das Team um Kapitän Xaver Kiefersauer die Gäste also nicht nehmen.

Fast ausgeglichene Bilanz gegen die U21

Seit 2019 gehört Türkspor Augsburg der Bayernliga Süd an. In bislang zehn Duellen mit den kleinen Löwen ist die Bilanz annähernd ausgeglichen. Vier Siegen (jeweils zwei daheim und auswärts) stehen drei Niederlagen (eine in Gilching, zwei in Augsburg) für 1860 gegenüber. Dreimal trennte man sich remis. In der vergangenen Spielzeit siegte unsere U21 in Augsburg im Oktober mit 5:1 und Ende April in der Kies-Arena mit 3:1.

Gerne morgen genau da weitermachen, Amas!

– – – – –
Titelbild: Spätsommerliche Abendstimmug am Trainingsgelände des TSV 1860 beim letzten Heimspiel der Amas gegen Gundelfingen 

Löwenrunde: “Zu Hause dominant auftreten”

0
Löwenrunde: "Zu Hause dominant auftreten"

Am Sonntag um 19:30 Uhr empfängt der TSV 1860 München den TSV Havelse zum fünften Drittliga-Spiel der Saison. Dabei geht es nicht nur darum, weiterhin ungeschlagen zu bleiben, mit einem Dreier wollen die Löwen ihren Aufstiegsplatz festigen. “Wir wollen weiterhin demütig und seriös unsere Aufgaben erledigen. Natürlich möchten wir zu Hause immer dominant auftreten”, sagte Trainer Patrick Glöckner bei der Löwenrunde vor dem Spiel.

“Freuen uns auf jedes Spiel”

“Wir sind positiv in die Saison gekommen und freuen uns auf jedes Spiel”, erklärte Glöckner weiter. Im Hinblick auf die bevorstehende englische Woche ergänzte er: “Die Kaderbreite spielt uns da natürlich in die Karten”. 
Nach dem 3:1-Sieg beim Toto-Pokal-Spiel in Illertissen gibt es für ihn keinen Wunschgegner für das Viertelfinale des bayrischen Landespokal: “Wir nehmen die Gegner wie sie kommen. Das ist uns egal.”. Nun gilt der Fokus ohnehin erst einmal den Ligaspielen gegen Havelse, Rostock und Hoffenheim.

Ohne Danhof, Reinthaler, Schröter und Jakob

Nicht mit dabei sein werden am Sonntag Danhof (fehlt noch 1-2 Wochen), Schröter (Zeitpunkt der Rückkehr noch unklar, aber Reha im Zeitplan), Jakob (fehlt nach Muskelverletzung noch etwa zwei Wochen) und Reinthaler (Muskelverletzung, Details noch unklar). “Ich bin ein Fan von Automatismen, aber es wird sicher die eine oder andere Veränderung in der Startelf geben”, sagte der Löwen-Coach. Ob Neuzugang Rittmüller gegen Havelse starten wird, ließ er offen. “Wir werden mal schauen und haben verschiedene Varianten probiert. Wir haben ihn jedenfalls nicht geholt, damit er auf der Bank sitzt”, erläuterte Glöckner auf Rückfrage von sechzger.de. Rittmüller und Danhof seien unterschiedliche Spielertypen. “Rittmüller kommt über seine Schnelligkeit, Danhof fühlt sich auf engen Räumen wohl. Durch die beiden sind wir variabler aufgestellt”, fügte er an.

“Brauchen immer eine Top-Tagesform”

Im Hinblick auf die späten Löwentore in den letzten Ligaspielen fügte Glöckner an: “Die meisten Tore fallen ab der 70. Minute. Man braucht in der Liga immer eine Top-Tagesform, um zu gewinnen. Wir müssen immer bis zum Ende geduldig sein und den Gegner so bespielen, dass wir bis zum Ende die Chance haben, das Spiel zu ziehen”. Die englische Woche bringe Besonderheiten mit sich: “Die Kunst für den Trainer und den Staff ist es, richtig zu dosieren. Dabei geht es um Regenerationsphasen und darum, die richtigen Impulse zu setzen”. 

“Wollen aggressiv aber fair spielen”

Angesprochen von sechzger.de auf die zahlreichen Gelben Karten seines Teams in den ersten vier Saisonspielen erklärte Glöckner: “Wir wollen nicht Foul spielen, eine Gelbe war wegen Meckern, eine wegen eines taktischen Fouls, das man schon mal ziehen kann. Wir wollen aggressiv aber fair spielen. Es ist nicht unser Spiel, nur zu zerstören.”. Was er zum Schiedsrichter des Sonntags-Spiels sagte, lest ihr in unserer Rubrik “Der Mann an der Pfeife”.

“Zu Hause dominant aufreten”

Das Team freue sich auf die Partie im natürlich ausverkauften Grünwalder Stadion. Havelse habe dabei nichts zu verlieren. “Wir wollen weiterhin demütig und seriös unsere Aufgaben erledigen. Natürlich möchten wir zu Hause immer dominant auftreten”, sagte Glöckner weiter. Über die Ansetzung am Sonntagabend ärgerte er sich nicht, die Mannschaft fliegt kommende Woche nach Rostock und erspart sich durch die Anreise-Strapazen einer zehnstündigen oder sogar noch längeren Busfahrt in den hohen Norden.

“Das interessiert uns nicht…”

Schmunzeln konnte Glöckner nicht nur über seine Vorgeschichte mit dem Schiedsrichter, sondern auch über die vom Münchner Boulevard verbreiteten Gerüchte eines Einstiegs von Jens Lehmann bei den Löwen. Dazu sagte er: “Das halte ich komplett von der Mannschaft fern, es ist nicht unser Aufgaben-Gebiet. Das interessiert uns nicht…”. Noch nicht persönlich gesprochen hat er nach eigenen Worten bisher mit dem neuen Torwart-Trainer Vitus Eicher, aber dieses Gespräch soll demnächst noch folgen.

Alle weiteren Infos folgen

Alle weitere Infos zum nächsten Heimspiel und zum Gegner aus der Region Hannover folgen natürlich in den nächsten Tagen auf unserer Seite. Am Freitag hat die Mannschaft übrigens trainingsfrei, das war auch der Grund dafür, warum die Löwenrunde bereits am Donnerstag stattfand. Das Spiel selbst könnt ihr dann selbstverständlich am Sonntag wieder ab den Morgenstunden bei uns im Live-Ticker verfolgen.

 

Havelse vor Match in Giesing: “Wovon jeder Spieler träumt”

0
TSV 1860 TSV Havelse Wovon jeder Spieler träumt

Bereits zu Beginn der Woche durften wir mit Florian Riedel, Aktiver und Sportdirektor beim TSV Havelse, einen Protagonisten des Aufsteigers im sechzger.de Talk begrüßen. Nun meldete sich auch sein Mannschaftskamerad Lorenzo Paldino zur bevorstehenden Partie zu Wort und gab zu Protokoll, dass ein Flutlichtspiel auf Giesings Höhen genau das sei, “wovon jeder Spieler träumt”.

Paldino: “Wovon jeder Spieler träumt”

Der Stürmer, der aktuell bei der Wahl zum Tor des Monats August nominiert ist, führt weiter aus:

“Sonntagabend und solch ein Flutlichtspiel gegen den TSV 1860 München vor so einer Kulisse ist unglaublich und genau das, wovon jeder Spieler träumt und worauf wir auch hingearbeitet haben.”

Trotz der eindeutigen Favoritenrolle der Löwen haben sich die Norddeutschen für den Auftritt in Giesing einiges vorgenommen:

“1860 München ist ein renommierter Gegner, doch wir werden uns nicht verstecken – im Gegenteil: Wir wollen zeigen, dass man uns keinesfalls im Vorfeld abschreiben sollte. Wir sind hochmotiviert und wollen uns für die intensive Arbeit und die gezeigten Leistungen der vergangenen Wochen belohnen – mit dem ersten Dreier, für uns selbst und für unsere Fans im Stadion sowie vor den Bildschirmen.”

Unterschätzen sollte man den TSV Havelse auf keinen Fall, konnte der Verein aus Garbsen doch bereits gegen Mitaufsteiger TSG Hoffenheim II und Rot-Weiss Essen punkten. Dem FC Erzgebirge Aue und dem VfL Osnabrück hingegen musste sich die Elf von Trainer Samir Ferchichi knapp geschlagen geben.

DFB terminiert Spieltage 10 bis 16

28
SV Wehen Wiesbaden TSV 1860 20250312 (61)

Nachdem in der vergangenen Woche die nächsten Spiele der ersten und zweiten Bundesliga terminiert wurden, haben inzwischen auch die Anhänger der Vereine der dritten Liga Gewissheit, wann exakt sie an den Wochenenden bis Ende November Zeit mit ihren Klubs verbringen dürfen. Der DFB hat die Spieltage zehn bis 16 terminiert. Für die Löwenfans geht es um die Fahrten nach Wiesbaden, Mannheim, Regensburg und Ulm sowie um die Gastspiele von Duisburg, Cottbus und Saarbrücken auf Giesings Höhen. Drei Mal darf 1860 samstags und vier Mal sonntags antreten.

1.000 km für die nächsten zwölf Auswärtspunkte

Nur gut 1.000 (der insgesamt immerhin 17.072) Kilometer legen die Auswärtsfahrer des TSV 1860 an den nun aktuell vom DFB terminierten Runden zwischen Anfang Oktober und Ende November zurück. Regensburg und Ulm sind – abgesehen von den nur 86 km, die man aus Giesing nach Ingolstadt zu bestreiten hat – die kürzesten Distanzen, die die Löwen heuer reisen müssen. Los geht’s mit dem Programm, das jüngst terminiert wurde, aber in Hessens Hauptstadt, in der Sechzig am Sonntag, den 5. Oktober um 16:30 Uhr beim SV Wehen Wiesbaden antreten muss.

Nach der Länderspielpause kommen die Zebras

Nach der dann folgenden nächsten Länderspielpause am Wochenende 9. – 11. Oktober empfangen wir am Sonntag, den 19. Oktober um 16.30 Uhr den starken Aufsteiger MSV Duisburg auf Giesings Höhen. Eine Woche später, konkret am Samstag, den 25. Oktober um 14:00 Uhr tritt das Team von Patrick Glöckner beim SV Waldhof an. Gerne erinnern wir uns an die letzte Fahrt nach Mannheim und hätten gegen eine Wiederholung des damaligen Geschehens nichts einzuwenden. Energie Cottbus ist an Allerheiligen dann der nächste Heimspielgegner der Löwen. Die Lausitzer kommen am Samstag, den 1. November um 14:00 Uhr nach Giesing, ehe wir am Sonntag, den 09. November in die Oberpfalz reisen, um Jahn Regensburg wie im Testspiel vor der Saison das eine oder andere Tor einzuschenken. Anpfiff ist am “schönen” Autobahnkreuz vor den Toren der Domstadt um 16:30 Uhr.

Hoffentlich kein Herbst-/Winterwind in Ulm

Die nächste Länderspielpause um den 15. November können wir Löwen voraussichtlich sinnvoll mit einem dann hoffentlich endlich mal wieder erfolgreichen Totopokal-Viertelfinale nutzen, bevor der graue Monat mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken (Sonntag, 23. November, 13:30 Uhr) und der Partie beim Absteiger SSV Ulm 1846 (Samstag, 29. November, 14:00 Uhr) zu Ende geht. Ob es am ersten Adventswochenende im Donaustadion wieder recht windig wird? Nur äußerst ungern erinnern wir uns an das Wetter und das Resultat unseres letzten Gastspiels dort am 3. Oktober 2023.

Drei Spiele der Hinrunde noch nicht terminiert

Leider noch nicht vom DFB terminiert sind die drei finalen Auftritte im Kalenderjahr 2025, die uns – kurz vor Weihnachten – dann Heimspiele gegen Schweinfurt und Verl und die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison nach Ingolstadt bescheren. Diese Termine sollen im November veröffentlicht werden. Nach der Auslosung des DFB-Pokal-Achtelfinales und der Terminierung in Liga 1 und 2.

Hier findet Ihr den Überblick über alle Spieltage der Saison 2025/26 mit konkreten Terminen (soweit schon bekannt):

1. Spieltag, Freitag, 1. August, 18.60 Uhr, Rot-Weiss Essen – 1860
2. Spieltag, Samstag, 9. August, 14.00 Uhr, 1860 – VfL Osnabrück
3. Spieltag, Samstag, 23. August, 14.00 Uhr, Alemannia Aachen – 1860

4. Spieltag, Samstag, 30. August, 14.00 Uhr, 1860 – VfB Stuttgart II
5. Spieltag, Sonntag, 14. September, 19.30 Uhr 1860 – TSV Havelse
6. Spieltag, Mittwoch, 17. September, 18.60 Uhr, Hansa Rostock – 1860
7. Spieltag, Samstag, 20. September, 16.30 Uhr, 1860 – TSG Hoffenheim II
8. Spieltag, Samstag, 27. September, 14.00 Uhr, Erzgebirge Aue – 1860
9. Spieltag, Mittwoch, 1. Oktober, 18.60 Uhr, 1860 – Viktoria Köln
10. Spieltag, Sonntag, 5. Oktober, 16.30 Uhr, Wehen Wiesbaden – 1860

11. Spieltag, Sonntag, 19. Oktober, 16.30 Uhr, 1860 – MSV Duisburg
12. Spieltag, Samstag, 25. Oktober, 14.00 Uhr, Waldhof Mannheim – 1860
13. Spieltag, Samstag, 1. November, 14.00 Uhr, 1860 – Energie Cottbus
14. Spieltag, Sonntag, 9. November, 16.30 Uhr, Jahn Regensburg – 1860
15. Spieltag, Sonntag, 23. November, 13.30 Uhr, 1860 – 1. FC Saarbrücken
16. Spieltag, Samstag, 29. November, 14.00 Uhr, SSV Ulm 1846 – 1860

17. Spieltag, 5.-7. Dezember, 1860 – 1. FC Schweinfurt
18. Spieltag, 12.-14. Dezember, FC Ingolstadt – 1860
19. Spieltag, 19.-21. Dezember, 1860 – SC Verl

– – – – –
Titelbild: Letzte Saison ein 0:0 an einem Mittwochabend im März. Die Löwen in Wiesbaden.

11.09.1927: SV 1860 schlägt den SV Schwaben Ulm deutlich

1
Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Heute blicken wir mal wieder ganz weit zurück in die Historie der Löwen. Im September 1927 empfingen der SV 1860 München die Gäste vom SV Schwaben Ulm. Und nein: Ich habe bei Sechzig nicht das “T” vergessen. Seit der “reinlichen Scheidung” Anfang des Jahres 1924 waren die Fußballer bis zur Rückkehr zum Mutterverin im März 1934 als SV unterwegs.

Fußball mit Tradition in Ulm

Doch auch in Ulm hat der Fußball durchaus Tradition. Bereits im November 1894 entstand  im Privatturnverein Ulm eine Fußballabteilung. 30 Jahre später gründete sich ein zweiter Fußballverein, der SV Schwaben Ulm. Dieser schaffte den Aufstieg in die regional höchste Spielklasse Deutschlands. Dort durfte sich der SV Schwaben vor mehreren Tausend Zuschauern unter anderem mit dem FC Bayern und dem SV 1860 München messen. Dies war auch damals schon in der noch heute bestehenden Spielstätte möglich – dem Donaustadion. Im Jahr 1930 fusionierten der SV Schwaben und der 1. SV Ulm zum 1. SSV Ulm, aus dem später der SSV Ulm 1846 hervorgehen sollte.

Der SV Schwaben in der Bezirksliga Bayern

In der Saison 1927/28 trafen der SV 1860 und der SV Schwaben Ulm in der Bezirksliga Bayern (Gruppe Südbayern) aufeinander, was insofern interessant ist, alsdass Ulm ja keineswegs im Freistaat Bayern liegt. Dennoch traten die Ulmer in dieser Liga an und duellierten sich mit Jahn Regensburg, Wacker München, dem DSV München, Schwaben Augsburg, den Roten und den Löwen. Am Saisonende belegte die Elf von der Donau abgeschlagen den letzten Platz in der 7er-Liga. 2:22 Punkte und 11:51 Tore sprechen eine deutliche Sprache.

Anders die Löwen, die die Saison hinter dem FC Bayern mit 18:6 Punkten und 35:21 Toren als Zweite abschlossen. In den Derbies gegen die Roten blieb Münchens große Liebe übrigens ungeschlagen (1:1 und 5:4).

SV 1860 deklassiert SV Schwaben Ulm zweimal

Auch gegen den SV 1860 war der SV Schwaben zweimal chancenlos. Am 11.09.1927 sahen 3.000 Zuschauer im Heinrich-Zisch-Stadion an der Grünwalder Straße einen souveränen 5:1-Sieg der Löwen. Schon zur Pause war eine Vorentscheidung gefallen, als 1860 bereits mit 2:0 führte.

Das Rückspiel war sogar eine noch deutlichere Angelegenheit. Vor 2.500 Zuschauern im Donaustadion siegte der SV 1860 mit 6:0.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Breunig schickte am 11.09.1927 folgende Elf des SV 1860 gegen den SV Schwaben Ulm aufs Feld.

Baier – Kammerloher, Kling – Grimm, Pledl, Wendl – Stiglbauer, Hornauer, Piehler, Faubel, Gabler

Tore:
1:0 Piehler (6.), 2:0 Gabler (39.), 3:0 Hornauer (56.), 4:0 Stiglbauer (64.), 4:1 Banholzer (84.), 5:1 Hornauer (90.)

Löwen-Torwart Baier hielt zudem in der 88. Minute einen Elfmeter der Ulmer.

Die statistischen Daten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Sechzig um Sieben: e.V. und Ismaik wissen nichts von Lehmann-Interesse an 1860

4
Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Gestern geisterte mal wieder eine Meldung über das angebliche Interesse von Jens Lehmann an einem Einstieg beim TSV 1860 München durch die Medien. An der Sache scheint aber nichts dran zu sein. Denn sowohl dem e.V. als auch Hasan Ismaik war das Interesse des ehemaligen Nationaltorwarts nicht bekannt.

e.V. und Ismaik: Nicht in Kontakt mit Lehmann

Die Meldung ließ gestern morgen aufhorchen: Jens Lehmann soll laut AZ dabei sein, Investoren zu suchen, um Hasan Ismaiks Anteile an der KGaA zu übernehmen. Das sei Lehmann 25 bis 30 Millionen Euro wert. Außerdem wolle er für die Löwen auf dem von OB-Reiter ins Spiel gebrachten Grundstück in Riem eine Multifunktionsarena mit 40 – 50.000 Plätzen errichten. Nicht das erste Mal, dass kolportiert wird, Lehmann hätte Interesse bei 1860 einzusteigen. Im Laufe des Tages stellte sich dann heraus, dass weder e.V noch Hasan Ismaik mit Jens Lehmann in Kontakt stehen. Zuerst meldete sich Gernot Mang zu Wort und stellte klar: „Da ist nichts dran!”. Später ließ auch Ismaik verlauten, dass er “Herrn Lehmann überhaupt nicht kenne”. Aus der Causa Thoma weiß man zwar, dass Ismaik auch an Leute verkaufen würde, die er gar nicht kennt. Aber dennoch scheint ein Einstieg Lehmanns ziemlich unwahrscheinlich.

Von Boca lernen

Wie schön Stadien in innerstädtischer Lage sind und wie wichtig sie für die Identifikation der jeweiligen Anhänger sind, kann man wunderbar an den Boca Juniors und ihrer Bonbonera in Buenos Aires sehen. Löwenfan Florian Haas lebt seit einem Jahr in Buenos Aires und schreibt über Fußball. Er hat uns einen Gastartikel zukommen lassen, in dem er beschreibt, wie 1860 aus der Situation von Boca lernen kann. Sehr lesenswert schon alleine wegen der Bildergalerie! Auch für die Verantwortlichen von Stadt und Verein!

Tickets für Pirmasens erhältlich

Im Vorfeld der nächsten Länderspielpause ist der TSV 1860 am 09.10. um 18:60 beim FK Pirmasens zu Gast. Karten für das Aufeinandertreffen gibt es ab sofort im Ticketshop der Gastgeber.

Wie geht’s weiter im Toto-Pokal?

Seit Dienstagabend stehen die acht Teilnehmer des Viertelfinals fest. Drei Drittligisten und fünf Regionalligisten sind noch im Wettbewerb. Es gibt weder gesetzte Teams noch Regionalgruppen, d.h. 1860 könnte auf jeden der Kontrahenten treffen. Unterklassige Teams genießen Heimrecht. Wer der nächste Gegner der Löwen wird, wird am 22.09. um 12:00h ausgelost. Das Viertelfinale soll dann in der Länderspielpause Mitte November stattfinden.

Blick über den Tellerrand: FAS statt VAR

In der italienischen Serie C kommt ab dieser Saison der FAS zum EInsatz. Dabei handelt sich um eine Art Videobeweis light. Und der funktioniert folgendermaßen: Jeder Trainer hat zwei Challenges, die er ziehen kann, um Schiri-Entscheidungen per Video überprüfen zu lassen. Dies geschieht dann an einer Video-Station am Spielfeldrand. Hat der Trainer mit seiner Challenge recht (sprich der Schiri eine Fehlentscheidung getroffen hat), behält er seine Challenge. War die Entscheidung korrekt, ist die Challenge wirkungslos verpufft. Weitere Infos zu diesem interessanten Modell hat Thomas Spiesl für Euch zusammen gestellt.

News aus der dritten Liga

Aue will Collins holen

Auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger ist Erzgebirge Aue offenbar auf der Insel fündig geworden. Jamilu Collins soll die Schachter kurzfristig verstärken. Der 31-jährige Nigerianer ist aktuell vertragslos und stand bis Ende letzter Saison bei Cardiff City in der zweiten Englischen Liga unter Vertrag. Von 2017-2019 spielte Collins für den SC Paderborn.

Wollitz will Trainingsgruppe verkleinern

28 Spieler umfasst der Kader von Energie Cottbus aktuell. Zu viel, um nach Meinung von Claus-Dieter Wollitz ordentlich trainieren zu können. Daher möchste der Coach die Gruppe nach Rückkehr einiger Verletzter reduzieren. Wen es treffen wird, ist noch nicht bekannt.

Osnabrück verlängert mit Riesselmann

An der Bremer Brücke ist man von den Qualitäten von Bernd Riesselmann überzeugt. Daher verlängerte Sportdirektor Joe Enochs den Vertrag des 20-Jährigen “langfristig”.

Damit seid Ihr wieder auf Ballhöhe was den TSV 1860 und die dritte Liga angeht!