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Tabellenführerinnen: Löwinnen I und II feiern Heimsiege

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Löwinnen I Heimsieg

Heimsiege feierten am Sonntag die Löwinnen I und II auf dem Sechserplatz und festigten dadurch jeweils die Tabellenführung in der Kreisliga bzw. Kreisklasse.

Löwinnen I siegen deutlich mit 5:0

Eine Viertelstunde hielt die SG Grafing/Aßling ihren Kasten sauber, dann aber sorgte Anika Hochreiter für die Führung des TSV 1860 München. Nur zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Julia Keller auf 2:0 (17.), ehe Laura Kreuzer noch vor der Pause den dritten Treffer folgen ließ (38.). Auch nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Löwinnen I torhungrig und netzten noch zwei Mal ein. Zunächst traf Lisa Städtler zum 4:0, dann trug sich Lea Lugscheider mit dem Treffer zum 5:0-Endstand in die Torschützenliste ein.

In der Tabelle der Kreisliga belegen die Löwinnen nach neun Spieltagen verlustpunktfrei Platz 1, die SG Grafing/Aßling liegt auf Rang 11.

Arbeitssieg der Löwinnen II

Deutlich spannender ging es bei der 2. Mannschaft zu, die sich am Ende knapp mit 2:1 gegen den SC Bogenhausen durchsetzte. Zwar brachte Maria Stefanidou den TSV 1860 bereits in der 11. Minute in Führung, doch die Gäste hatten die passende Antwort parat. Leonie Schmidt traf nur drei Minuten später zum 1:1-Pausenstand. Saadet Tombul war es schließlich vorbehalten, nach einem Freistoß per Abstauber für die drei Punkte der Löwinnen zu sorgen (74.).

Mit 25 Zählern aus neun Partien hat der TSV 1860 München II bereits sechs Punkte Vorsprung auf den SV Laim. Der SC Bogenhausen belegt derzeit Platz 5 in der Kreisklasse.

Die Löwinnen II feierten einen Arbeitssieg gegen den SC Bogenhausen

U17 siegt, Spiel der U15 verschoben

Einen 3:1-Auswärtssieg feierte die U17 der Löwinnen beim TSV Gilching/Argelsried II. Christina Draga traf zum 0:1 (26.), ehe Ema Sailovic den TSV 1860 per Eigentor endgültig auf die Siegerstraße brachte (60.). Dragana Stoilova machte in der 74. Minute den Sack mit dem dritten Treffer zu, Nora von Inten konnte mit ihrem 1:3 (80.) nur noch Ergebniskosmetik betreiben. In der Landesliga belegen die Löwinnen nach sieben Spieltagen mit einem Punkt Rückstand Platz 2 hinter dem FC Augsburg.

Die Partie der U15 gegen den SV Nord-Lerchenau wurde kurzfristig durch die Gäste abgesagt. Der TSV 1860 verzichtet jedoch auf die drei Punkte am grünen Tisch und bot dem Gegner einen Ersatztermin an. Das Spiel wird nun am 29.11. nachgeholt.

Giesinger Gedanken: Das hat mit Fußball nichts zu tun…

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SSV Jahn Regensburg TSV 1860 München Fußball Giesinger Gedanken

Ist es notwendig, sich mit dieser immer unmittelbareren Realität auseinanderzusetzen? Ja, auf jeden Fall! Selten war es so wichtig, standhaft zu bleiben und Quatsch entgegen zu wirken. Können wir es uns da überhaupt leisten, für eine gewisse Zeit dieser Realität zu entschwinden? Ich sage: Es ist genauso zwingend nötig. Denn sonst werden wir noch alle verrückt und man kann auch nicht den ganzen Tag nur ernst sein. Wenn es Fußball nicht schafft: Kunst verbindet und macht uns Menschen glücklicher. Für einige Zeit gedanklich woanders zu sein – das erfordert auch eine gewisse Art der Magie. Ein Zauber, der seine Kraft entwickelt und uns den Flow schenkt, zum Einen im Hier und Jetzt zu sein und zum Anderen diesem Ort auch radikal zu entfliehen. Wie funktioniert das? Durchs Eintauchen in andere Sphären.

Eintauchen in andere Sphären

Diese anderen Sphären, diese anderen Welten servieren die Grandbrothers mit ihrem neuen Album Elsewhere wie auf dem Silbertablett. Erol Sarp und Lukas Vogel haben erneut Melodien und Rhythmen erschaffen, die es einem ganz leicht machen, tief Luft zu holen und darin zu versinken. Aufgefangen wird man in einem warmen, ummantelnden Licht, das rein, wunderschön und pulsierend ist. Die neuen 10 Tracks bieten eine Dreiviertelstunde Eskapismus.

Dabei bleiben sich die beiden Musiktüftler treu, doch verharren konzeptionell nicht auf der Stelle. Lange Zeit war die Devise der beiden, alle Sounds aus dem Klavier zu holen. Auf der neuen Platte wird dieser Raum zum ersten Mal erweitert. Sie nutzen Drum-Samples, analoge Synthies und tieffrequente Bässe. Ja, es ist durchaus zu hören, dass die neuen Stücke ein wenig mehr Tiefe haben, aber es ist eine durch und durch typische Grandbrothers-Platte.

Augen schließen und treiben lassen

Sanft nehmen Erol Sarp und Lukas Vogel uns Hörende zu Beginn des Albums an die Hand. Famara Dust ist ein leichter, leicht nebulöser, kurzweiliger Einstieg. Auf Fable wird dann klar, woher die Drums kommen. Doch im Mittelpunkt ist und bleibt das Klavier, das auf wundersame Weise immer wieder zarte Töne durchblicken lässt, während ein entspannter Rhythmus das Lied trägt. Nach gut zwei Dritteln taucht der Song in mehr Tiefe ein, doch es scheint, als ob diese Platte behutsam aufgebaut wird und noch nicht alle Körner zu Beginn verschossen werden.

Auf We Collide sind Melodien zu hören, die schon vorher im Hintergrund durchschimmerten. Das ist natürlich wahnsinnig raffiniert gemacht und ein sehr großes Kunstverständnis der beiden Musiker. Dieses Album hat einen eindeutigen roten, ääääh blauen Faden ohne je nach Konzept zu schreien. Where Else ist vielleicht das markanteste Stück des Albums, denn es treibt eindeutig und unverkennbar voran, tiefer in den Sog, die elektronischen Tanzelemente häufen sich. Man mag die Augen schließen und dieses Lied nie verlassen. Klar: Wo auch sonst sollte man beim Blick auf den Titel verweilen?!

Ungewollte Rückkehr ins Hier und Jetzt

Doch die beiden machen es sehr geschickt. Die Energie bleibt nicht auf der gleichen Welle, sondern verdichtet sich etwas in einem zarteren Korsett. Liminal nimmt etwas den Schwung raus, ohne einen Deut an Dynamik zu verlieren. Wow, ist das unglaublich gut gemacht! Richtig euphorisch wird es gar auf Cypress. Ja, dieses Album ist nicht dunkel, auch wenn es ein wenig mystisch anmuten mag. Die zehn Lieder haben einen eindeutigen aufbauenden Charakter.

Und auch hier finden sich die gleichen Elemente wie zu Beginn der Platte wieder – hach, ich komme aus dem Schwelgen kaum raus! Zum Schluss auf N O W H E R E drosseln die Musiker das Tempo, drehen den Bass auf und lassen uns sanften Fußes wieder im Hier und Jetzt auftreten. Obwohl man eventuell gar nicht will.

Das hat mit Fußball nichts zu tun…

Was dann nun alles mit Fußball zu tun hat? Nichts. Rein gar nichts. Genauso wie das, was die Löwen gestern in Regensburg abgeliefert haben. Ich bin restlos bedient. Am Mittwoch spielen die Herren Profis im Toto Pokal beim TSV Aubstadt. Jetzt reißt Euch endlich mal zam!

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Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wieder.

Stimmen zum Spiel: Jahn Regensburg – TSV 1860

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SSV Jahn Regensburg TSV 1860 Fußball

In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Nach der desaströsen 0:4-Niederlage in Regensburg am Sonntag Abend war es gar nicht so einfach, die richtigen Worte zu finden. So haben sich zum Beispiel im Rahmen der Liveübertragung bei MagentaSport auch keine Spieler des TSV 1860 vor ein Mikrofon gewagt. Wir haben dennoch den einen oder anderen O-Ton eingesammelt.

Munier Raychouni (Interimstrainer Regensburg in der PK nach dem Spiel):

Wir sind gut in die erste Halbzeit reingekommen, viele Torchancen kreiert. Haben uns dann auch mit dem Tor belohnen können. Trotzdem dann auch nochmal ‘ne Situation gehabt, wo der Straussi kurz vor’m Tor den Ball noch wegblockt. Wir gehen gut in die Halbzeit. Zweite-Halbzeit-Start war dann suboptimal. Wir kriegen ‘ne Ecke gegen uns, die brandgefährlich ist, mit ‘nem Lattenschuss, wo das Spiel dann trotzdem irgendwie auch drehen kann. Wir sind aber aus der schwierigen Phase dann gut rausgekommen, haben uns dann wieder mit guten Offensivaktionen belohnen können, die Tore gemacht. Ich denke auch: Ein verdienter Sieg.

Thomas Enn (Redakteur sechzger.de):

Es war von vorne bis hinten eine ernüchternde Leistung. Sechzig ist überhaupt nicht ins Spiel gekommen und im Prinzip 90 Minuten nur hinterhergelaufen. Zur Pause war das Positivste, dass man nur 1:0 hinten lag. Dann hat man sogar noch die Chance was mitzunehmen und fällt in der zweiten Hälfte nach nicht ganz schlechtem Beginn komplett auseinander. Und das gegen eine Mannschaft, die selbst so ihre Probleme hatte und deren Trainer gesperrt war. Jetzt steht man nach 14 Spielen zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Auch Kauczinski hat es nicht geschafft, Konstanz reinzubringen. Die Heimsiege sind ein Muster ohne Wert, solange die Mannschaft sich auswärts jedes Mal so herspielen lässt. Das kann alles nicht wahr sein! Dass es keinen Durchmarsch zum Aufstieg geben würde, war mir klar. Aber solche Auftritte wie gestern, die man in dieser Saison wahrlich nicht zum ersten Mal miterleben musste, hatte ich doch für ziemlich unwahrscheinlich gehalten. Ich bin total frustriert!

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich bin fassungslos! Wir haben in der Höhe verdient verloren, waren damit noch gut bedient. Das war ein Totalabsturz vom Anfang bis zum Ende. Wir sind überhaupt nicht reingekommen. Maximal ‘ne Viertelstunde in der zweiten Halbzeit, wo wir vielleicht auf Augenhöhe waren, ansonsten war Jahn Regensburg einfach in allen Belangen überlegen. (…) Das fängt bei jedem Einzelnen an, wenn’s spielerisch nicht so läuft. Das ist ein Kampfspiel, das hab ich vorher gesagt, das ist ein Abnutzungskampf. Sollte einer werden. Das haben wir aber nicht angenommen. Wir sind immer ‘nen Schritt zu spät gekommen, der Gegner war immer heißer, in jeder Sekunde. In jedem Zweikampf haben wir den Kürzeren gezogen. Und dann geht es nicht um System und es geht auch nicht um Tunay Deniz.

Alex Klich (Kommentator MagentaSport nach dem Interview mit Kauczinski):

Da ist alles gesagt. Ganz stark: Markus Kauczinski. Das war das Stärkste, was ich heute von den Löwen gesehen hab. (lacht) Dieses Interview. Markus Kauczinski bei Jan Lüdeke.

Alexander Zeilhofer (seit Herbst 2024 Vorsitzender von PRO1860):

Das war nach dem tollen Heimsieg gegen Cottbus eine sehr lange kalte Dusche. Es ist frustrierend, dass diese Mannschaft nicht konstant über zwei, drei Spiele vernünftige Leistungen abrufen kann. Und da denke Ich noch nicht einmal an ansehnliche Kombinationen oder Traumtore, sondern an die Basics wie ein vernünftiges Zweikampfverhalten.

Marlene Tippelt (Beraterin der FA des TSV 1860 e.V.):

Da fahren wir mit 4000 Löwenfans nach Regensburg und vergessen scheinbar den Kampfgeist zu Hause.
Wobei ich am Anfang der zweiten Halbzeit wieder einen Hauch Hoffnung hatte. Leider war der Lattentreffer Pech und schnell waren wir im gewohnten Fahrwasser drin und wurden zu Recht bitter vorgeführt.
Für mich ist es unverständlich, wie man so wenig Einsatzwillen zeigen kann und es stellt sich mir die Frage, wie dieser wieder aktiviert werden kann.

Video- & Fotogalerie zu Jahn Regensburg – TSV 1860

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Titelbild SSV Jahn Regensburg TSV 1860 München Fotogalerie

Kollektives Versagen und eine ebenso hohe wie verdiente Niederlage der Löwen bekamen die zahlreich mitgereisten Fans gestern im Jahnstadion zu sehen. In unserer Video- und Fotogalerie haben wir einige Impressionen vom Debakel des TSV 1860 München beim SSV Jahn Regensburg für Euch zusammengestellt.

Die Mannschaft vor dem Gästeblock

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu Jahn Regensburg – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: Klare Niederlage in Regensburg

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Der TSV 1860 München startet frustriert in eine neue Woche. Gestern setzte es für die Löwen eine klare und deutliche Niederlage bei Jahn Regensburg. Auch die U21 konnte in der Bayernliga Süd keinen Sieg erzielen. Was ansonsten rund um die Grünwalder Straße am Wochenende passiert ist, gibt es bei Sechzig um Sieben nun im Überblick.

TSV 1860 kassiert klare Niederlage in Regensburg

0:4 hieß das Ergebnis aus Sicht der Löwen am gestrigen Sonntagnachmittag, das von der Anzeigetafel im Jahnstadion strahlte. Nichts war es mit einer guten Leistung, nichts war von dem Schwung zu sehen, für den ein Sieg gegen einen Tabellenführer sorgen könnte, vielleicht sogar müsste. Stattdessen sahen die Löwenfans eine schlimme Leitung, an deren Ende eine klare Niederlage in Regensburg zu Buche stand. Trainer Markus Kauczinski fand nach Abpfiff klare Worte für die Darbietung und muss die Länderspielpause nun nutzen, um den TSV 1860 wieder auf Kurs zu bringen.

U21 mit Unentschieden gegen Kottern

Ebenfalls unzufrieden war Alper Kayabunar nach Abpfiff am Freitagabend. Da hatte sein Team in der Bayernliga Süd am Kunstrasen an der Grünwalder Straße gerade ein 1:1-Unentschieden gegen den TSV 1874 Kottern erzielt. Den Gästen hilft der Punkt im Abstiegskampf mehr als den Löwen, die jedoch weiterhin an der Tabellenspitze liegen. Kommenden Samstag geht es weiter mit einem Auswärtsspiel bei der TuS Geretsried.

Dritte gewinnt, Vierte holt einen Punkt

Es gibt sie aber doch noch – eine Mannschaft der Löwen, die am Wochenende siegreich war. Der TSV 1860 III konnte sich im Heimspiel gegen den Tabellenletzten FT Gern durchsetzen und holte damit drei Zähler in der Kreisliga. Die Vierte teilte mit dem SV Pullach II die Punkte und kam dabei zwei Mal nach Rückstand zurück in die Partie.

Stellungnahme der deutschen Fanszenen

Im Dezember findet die nächste Innenministerkonferenz statt und es könnten weitere Maßnahmen getroffen werden, mit denen sich die Politiker erhoffen, die Sicherheit in den deutschen Stadien zu erhöhen. Die Fans hingegen fürchten insbesondere viele, neue Stadionverbote, die teilweise ohne Grundlage ausgesprochen werden. Das gesamte Statement der deutschen Fanszenen gibt es hier.

Qela für kosovarische U21 nominiert

In einer Quiz-Runde der letzten sechzger.de Talks ging es unter anderem um die aktuellen Nationalspieler des TSV 1860 München. Einer von ihnen ist Miran Qela, der nun erneut in den Kader der kosovarischen U21 nominiert wurde. Es stehen Spiele für die Qualifikation zur Europameisterschaft an.

TSV 1860 Boxen erfolgreich bei den Bayerischen Meisterschaften

Wieder einmal ein tolles Ergebnis haben die Boxer des TSV 1860 München erzielt. Bei den Bayerischen Meisterschaften erzielten sie die beste Vereinsleistung und holten insgesamt drei Mal Gold sowie je einmal Silber und Bronze. Löwenstark!

News aus der 3.Liga

Der 14.Spieltag

Der MSV Duisburg hat nach einer kurzen Pause wieder einen Sieg eingefahren. Am 14.Spieltag gelang den Zebras ein 2:1-Heimerfolg gegen Mannheim. Cottbus hingegen holte keine Punkte und verlor mit 0:1 gegen Osnabrück. Außerdem gewann Essen in Ingolstadt, Verl und Aue trennten sich mit einem Unentschieden. Deutlich wurde es beim 5:0-Sieg von Rostock in Ulm. Schweinfurt jubelte beim 2:1 gegen Hoffenheim II über den ersten Heimsieg in der aktuellen Spielzeit. Der nächste Löwen-Gegner Saarbrücken spielte 1:1-Unentschieden gegen Havelse.

Der TSV 1860 liegt momentan auf Rang 14 mit 18 Punkten.

Desaströse Löwen gehen bei Jahn Regensburg unter

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ssv jahn regensburg tsv 1860 löwen

Nach einer desaströsen Leistung kassierten die Löwen am Sonntag eine auch in dieser Höhe verdiente 0:4-Packung beim SSV Jahn Regensburg.

Dominante Gastgeber zu Spielbeginn

Die Löwen mussten ohne die verletzten Verlaat, Deniz, Schifferl, Schröter und Jakob auskommen, dazu stand mit Danhof ein weiterer Profi nicht im Spieltagsaufgebot. Beim Jahn saß Trainer Michael Wimmer seine Innenraumstrafe ab, mit der er seitens des DFB nach seiner Schiedsrichterschelte in Aue belegt worden war.

Die Oberpfälzer fanden auch ohne Cheftrainer an der Linie besser ins Spiel und zur ersten Großchance der Partie. Nach fünf Minuten stand Hermes plötzlich alleine vor Dähne, spielte diesen aus, doch Reinthaler bereinigte die Situation per Grätsche. Ob der Südtiroler dabei wirklich den Ball spielte, ließ sich nicht eindeutig klären. Wie dem auch sei, es blieb beim 0:0. Doch der Jahn blieb dran und erspielte sich die nächste Möglichkeit. Diesmal kam Bauer zum Anschluss und nagelte die Kugel aus 16 Metern an die Latte (10.).

Hermes mit dem verdienten 1:0

Die erste Viertelstunde gehörte also eindeutig den Gastgebern, die deutlich präsenter waren. Sechzig war defensiv ungeordnet und offensiv nicht existent. Entsprechend stürmte der Jahn weiter, doch Hottmann zögerte nach einem tollen Solo zu lange (16.). Auf der Gegenseite meldeten sich die Löwen an, als Rittmüller auf rechts durchbrach, die Kugel flach in die Mitte brachte, der Abschluss von Philipp jedoch abgeblockt wurde (18.).

Diese Chance war jedoch ein Strohfeuer, der TSV 1860 enttäuschte defensiv wie offensiv und fast schon zwangsläufig klingelte es im Kasten von Thomas Dähne. Der Jahn stürmte über rechts, in der Mitte kam Lucas Hermes an den Ball, war einen Schritt schneller als Sean Dulic und vollstreckte zum 1:0 für die Hausherren.

Wer nun dachte, die Löwen würden aufwachen und sich wehren, der täuschte sich gewaltig. Im Endeffekt war das Positivste an der 1. Halbzeit für den TSV 1860, dass man nach 45 Minuten nur mit 0:1 zurücklag.

Desaströse Löwen gehen bei Jahn Regensburg unter

Der zweite Abschnitt begann mit zwei Wechseln (Niederlechner für Volland und Maier für Christiansen) sowie einer mehrminütigen Unterbrechung, da die im Jahn-Block gezündeten Pyroelemente für reichlich Rauchentwicklung sorgte. Die Oberpfälzer blieben auf dem Platz weiter am Drücker, Sechzig stand nun aber zumindest defensiv kompakter. Offensiv näherte man sich durch Rittmüller an (57.), ehe Haugen nach einer Ecke an der Querlatte scheiterte (61.). Die Wende zum Besseren? Mitnichten.

Die besseren Gelegenheiten hatte in Summe nachwievor der SSV Jahn, der in der 75. Minute nach einer Ecke durch den gebürtigen Regensburger Leopold Wurm auf 2:0 erhöhte. Doch damit nicht genug: In der 80. Minute traf Eichinger per Foulelfmeter zum 3:0, in der 86. Minute ließ der eingewechselte Müller gar das 4:0 folgen. Ein Debakel!

Faßmann feiert Drittliga-Debüt

Wenn man an diesem desaströsen Auftritt der Löwen irgendetwas Erfreuliches finden möchte, dann ist es wohl, dass mit Lasse Faßmann ein weiterer Spieler aus dem NLZ sein Drittliga-Debüt feierte. Man hätte ihm ein anderes Erlebnis gewünscht.

In der Tabelle belegen die Löwen derzeit Platz 14, der SSV Jahn Regensburg verbesserte sich auf Rang 16.

Liveticker: Jahn Regensburg – TSV 1860 München (14.Spieltag)

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Liveticker Jahn Regensburg TSV 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 14.Spieltag im Jahnstadion aufeinander.

Bei der Generalprobe vor dem Saisonstart siegten die Löwen mit 4:0 im Jahnstadion. Auf eine ähnliche Machtdemonstration wagen wir aufgrund des aktuellen Tabellenbildes gar nicht zu hoffen. Dennoch dürfte die Mannschaft von Markus Kauczinski nach dem Heimsieg gegen Energie Cottbus voller Selbstvertrauen in die Oberpfalz reisen, selbst wenn mit Tunay Deniz ein weiterer Stammspieler verletzungsbedingt fehlen wird. Bei den Gastgebern muss Trainer Michael Wimmer auf der Tribüne Platz nehmen und wird durch Co-Trainer Munier Raychouni vertreten.

4 0 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Reinthaler, Voet (90. Faßmann) – Rittmüller, Christiansen (46. Maier), Jacobsen, Lippmann (76. Wolfram) –  Volland (46. Niederlechner) – Philipp (76. Hobsch), Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Steinkötter, Althaus, Pfeifer

Tore:
1:0 Hermes (33.), 2:0 Wurm (75.), 3:0 Eichinger (80., Foulelfmeter), 4:0 Müller (86.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Verlaat, Schröter, Schifferl, Deniz (alle verletzt)

Ausfälle bei Jahn Regensburg:
Kieffer (U17-WM), Oliveira, Kühlwetter (beide verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Siemen Voet und der derzeit verletzte Kapitän Jesper Verlaat haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und muss daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus stehen Kevin Volland, David Philipp und Florian Niederlechner bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Jahn Regensburg – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

09.11.2013: Dominik Stahl schießt 1860 zum Sieg bei Arminia Bielefeld

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Die Alm von Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld - TSV 1860 (2015)

Als der TSV 1860 am 09.11.2013 nach Bielefeld reiste, war die Stimmung in Giesing mal wieder gereizt. Die Löwen standen nach der Niederlage gegen Dynamo Dresden auf Platz 14 der Zweitliga-Tabelle, der erhoffte Aufstieg war nach 13 Spieltagen quasi schon abgehakt. Auf der Alm startete Dominik Stahl dann aber seine fast schon unheimliche Tor-Serie und bescherte den Löwen drei Punkte.

Schwaches Spiel auf der Alm

Die Arminia war gerade erst in die 2. Bundesliga aufgestiegen und ansprechend in die Saison gestartet. Es folgte jedoch eine Negativserie und der Absturz auf Platz 16. Entsprechend verkrampft traten die Gastgeber auf, doch auf die Löwen taten sich schwer und glänzten keineswegs. Bis zur Pause sahen die 14.309 Zuschauer auf der Alm über weite Strecken Fußball zum Abgewöhnen. Beim TSV 1860 konnte sich lediglich Moritz Stoppelkamp offensiv in Szene setzen, Bielefeld kam quasi gar nicht gefährlich vor das von Gabor Kiraly gehütete Löwentor.

Nach der Pause wurde es zunächst etwas ansehnlicher, doch sowohl Stahl (1860) als auch Riese (Arminia) scheiterten mit ihren Distanzschüssen.

TSV 1860 siegt in Bielefeld

Völlig überraschend fiel nach einer knappen Stunde die glückliche Führung der Löwen. Nach einem weiten Einwurf von Wojtkowiak wehrte Feick per Kopf in die Mitte ab. Dort stoppte Domi Stahl die Kugel und zog dann aus der Drehung ab. Leicht abgefälscht von Stephan Salger (ja, genau der!) landete der Ball unhaltbar im linken Eck (57.).

Arminia Bielefeld war um eine Antwort bemüht, der TSV 1860 geriet aber nicht wirklich in Gefahr. Zu ungefährlich waren die Ostwestfalen an diesem Samstag Nachmittag und so entführten die Löwen drei Punkte nach Giesing.

Serientäter Dominik Stahl

Für 1860 und Dominik Stahl war der Erfolg der Beginn eines sehr erfreulichen Laufs. Auch in den nächsten drei Spielen netzte der (eigentlich) defensive Mittelfeldspieler ein und leistete so seinen Beitrag zu den Siegen gegen die SpVgg Greuther Fürth, den VfL Bochum und Union Berlin. Erst kurz vor Weihnachten endete die Siegesserie gegen den FC St. Pauli.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Friedhelm Funkel schickte folgende Mannschaft des TSV 1860 auf den Rasen der Bielefelder Alm.

Aufstellung:
Kiraly – Wojtkowiak, Vallori, Schindler, Hertner – Bülow, Stahl, Volz (90. Hain), Adlung, Stoppelkamp, Lauth (72. Wood)

Bank:
Eicher, Koussou, Schwabl, Tomasov, Friend

Tor:
0:1 Stahl (57.)

Arminia Bielefeld TSV 1860
Die Löwen zu Gast auf der Bielefelder Alm. 2013 in Grün, 2015 (Bild) in Blau!

TSV 1860 III besiegt FT Gern – Vierte rettet Punkt gegen Pullach II

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TSV 1860 III IV

Ein hartes Stück Arbeit hatte der TSV 1860 III am Samstagabend zu verrichten, ehe er die FT Gern durch zwei späte Tore besiegte. Die Vierte der Löwen holte gegen den SV Pullach II immerhin einen Punkt.

TSV 1860 München III besiegt FT Gern

45 Minuten lang spielte der TSV 1860 München III die FT Gern am Samstagabend auf dem Sechserplatz an die Wand, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Immer wieder ließen die Löwen beste Chancen liegen und so gingen beide Teams torlos in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte die Elf von Trainer Beppo Gutsmiedl über weite Strecken das Geschehen, war dabei jedoch nicht mehr so dominant wie in der ersten Halbzeit.

Erst in den letzten 20 Minuten zog Sechzig nochmal an und belohnte sich in der Schlussviertelstunde gegen nun dezimierte Gäste (G/R: Simunovic, 75.) für die Bemühungen. In der 77. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, Kenyan Price ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte den Elfmeter zur überfälligen 1:0-Führung der Löwen. Der Bann war also endlich gebrochen und der zur Pause eingewechselte Christoph Gass erzielte in der Nachspielzeit gar noch das Tor zum 2:0-Endstand. Der TSV 1860 III behauptete durch den Heimsieg Platz 4 in der Kreisliga, die FT Gern bleibt Tabellenletzter.

Vierte punktet gegen SV Pullach II

Gleich zweimal musste die 4. Mannschaft des TSV 1860 gegen den SV Pullach II einem Rückstand hinterherlaufen, konnte am Ende aber dennoch einen Zähler verbuchen. Bereits in der 2. Minute gerieten die Löwen durch Lennart Weis in Rückstand, konnten aber nach 20 Minuten durch Manase Mbimbu ausgleichen.

Auch nach der Pause waren zunächst die Gäste erfolgreich und gingen durch Marcel Herman erneut in Führung (59.). Doch auch diesmal hatte Sechzig eine Antwort parat und auch diesmal war es Mbimbu, der den Löwen durch seinen zweiten Treffer immerhin einen Punkt bescherte (68.). In der Tabelle der Kreisklasse liegt der TSV 1860 IV auf Rang 9, der SV Pullach II ist aktuell Elfter.

Der Endstand bei der Vierten

Titelbild: time_for_football_089

Stadionverbote, Videoüberwachung und personalisierte Tickets

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Stadionverbote

Wieder einmal berät die Staatsmacht in Kürze über weitere Repressalien, die man den leidgeplagten Fußballfans anlasten könnte. Wie die Fan-Szene der Münchner Löwen ausführlich berichtet soll bei der im Dezember angesetzten Innenminister-Konferenz in Bremen über Maßnahmen beraten werden, die angeblich die Sicherheit im Stadion erhöhen sollen. Die Fans warnen:

Personalisierte Tickets, KI-gestützte Sicherheitsmaßnahmen rund um Spieltage und massenhaft neue Stadionverbote ohne Unschuldsvermutung könnten die Folge sein!

Stellungnahme der deutschen Fanszenen

Hier findet ihr die Stellungnahme der deutschen Fanszenen im Wortlaut:
“Anfang Dezember soll die Schaffung einer bundesweiten Stadionverbotskommission beschlossen werden. Zusätzlich zu den standortgebundenen SV-Kommissionen soll diese Institution die Vergabe des ohnehin rechtsstaatlich höchst fragwürdigen Sanktionsmittels „Stadionverbot“ überwachen. Rücknahmen und vorzeitige Aufhebungen der Stadionverbote durch die SV-Kommissionen der einzelnen Standorte könnten zukünftig von oben herab untersagt werden. Hierbei wird die Expertise der Vereine, die mit den Vorgängen rund um ihre (Heim-)spiele vertraut sind und lokale Situationen definitiv besser einordnen können als eine zentrale Stelle, bewusst umgangen. Zudem sollen Vereine, die sich nicht an die Vorgaben der zentralen Stadionverbotskommission halten, zukünftig durch die Sportgerichtsbarkeit sanktioniert werden.”

Stadionverbote im Gießkannen-Prinzip drohen

“Unklar bleibt zunächst, ob auch eine direkte SV-Vergabe im Repertoire des neuen Monsters von Verbänden und Politik liegen soll. Ebenso wenig ist über die mögliche personelle Zusammensetzung bekannt. Man stelle sich vor, die Schreihälse aus Innenministerien und Repressionsorganen wie der Polizei wären Teil dieses Gremiums – es würde wohl nicht lange dauern, bis Stadionverbote nach dem Gießkannenprinzip verteilt würden – massenhafte Überwachung und Personalienfeststellungen durch Festsetzung ganzer Personengruppen inklusive. Gleiches gilt für die angedachte Praxis, bis spätestens sechs Wochen nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens (wohlgemerkt: keiner Verurteilung!) ein Stadionverbot zu prüfen. Wie oft derartige „Prüfungen“ dann in einem SV münden, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Besonders eklatant ist hierbei, dass aus einer Soll-Formulierung nun eine Muss-Vorschrift werden soll. Jedes eingeleitete Strafverfahren, was sich bekanntermaßen in sehr vielen Fällen aufgrund Unsinnigkeit nach einer Weile im Sande verläuft, wäre gleichbedeutend mit einem sofortigen Stadionverbot für den Betroffenen!”

Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit

“Neben der neuen Praxis für Stadionverbote fordern Hardliner aus der Politik und der Polizei weitere Einschnitte in den Stadionalltag. Ein Szenario besteht aus flächendeckenden personalisierten Tickets sowie Gesichtsscannern. Dabei stellen wir nicht nur die Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit infrage, sondern erkennen auch einen klaren Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht aller Stadionbesucher. Wenn alle Fans am Einlass auch noch das letzte Stück Freiheit für den Besuch unseres Volkssports abgeben müssen, steht das im krassen Widerspruch zu unseren Vorstellungen und entbehrt jeglicher Verhältnismäßigkeit.”

Das Thema Pyro-Technik

“Natürlich findet auch das omnipräsente Thema Pyrotechnik seinen Platz in den Fantasien der Politiker und Behörden. Während die Fanszenen im ganzen Land im Rahmen der „Verbandsstrafen abschaffen“-Kampagne seit geraumer Zeit konstruktive Vorschläge liefern und ohne populistisch vorzupreschen sinnvolle Dialoge mit Vereinen und Verbänden zu Pyrotechnik initiieren, verschließen Politik und Polizei die Augen vor der Realität der reifen und in den Stadien vollumfänglich positiv bewerteten Nutzung von Pyrotechnik der Fanszenen. Mit einer Null-Toleranz-Linie sowie Gleichsetzung von Pyrotechnik mit Gewalt und Bedrohung zeigt die Gegenseite eindrucksvoll, dass jegliches Verständnis für Fankultur fehlt.

Für was braucht es eine Stadion-Verbots-Kommission?

“Die deutschen Stadien sind sichere Orte – das belegen sämtliche Statistiken der Behörden selbst wie etwa der im Oktober 2025 veröffentlichte Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS). Wofür also eine neue Stadionverbotskommission benötigt wird, die die Kompetenzen der örtlichen Sicherheitsträger definitiv einschränken soll, bleibt höchst fragwürdig. Statt sich weiterhin repressiven Maßnahmen zu verschreiben, braucht es Konzepte, die das Sicherheitsrisiko für uns Stadiongänger tatsächlich verringern.”

Die Forderungen der Fans im Überblick

“Wir fordern daher:

  1. Minimierung der Polizeieinsätze – Die größte Gefahr in den deutschen Stadien bleiben unberechenbare Einheiten der Bereitschaftspolizei. Statt sich über Kostenumlagen auf die Vereine Gedanken zu machen, sollten die Innenministerien die vollkommen maßlosen Einsatzzeiten ihrer Bediensteten reduzieren.
  2. Aussetzung des Präventivinstruments „Stadionverbot“ – Eine zentrale Stadionverbotskommission sowie die zwanghafte Vergabe eines Stadionverbots nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens darf es unter keinen Umständen geben!
  3. Überwachungskosten reduzieren – Statt den Vereinen immer teurere Überwachungssysteme unter dem Deckmantel der Stadionsicherheit aufzuzwingen, sollten die Gelder in die Nachwuchsarbeit, die Infrastruktur der Stadien und die Arbeit von Fanprojekten investiert werden.
  4. Anerkennung des Mehrwerts der deutschen Kurven – Anstatt mit der Forderung der Personalisierung aller Eintrittskarten jeden Stadiongänger unter Generalverdacht zu stellen, sollte auch die Politik die Fankultur hierzulande als Alleinstellungsmerkmal des Fußballs anerkennen! Auch die Nutzung von Pyrotechnik sollte endlich ihre berechtigte Akzeptanz finden.

    Uns ist bewusst, dass auch wir die Uhren nicht zurückdrehen werden. Häufig wurden hart erkämpfte Freiheiten nur kurze Zeit später zum Wohle des Populismus einiger weniger wieder eingeschränkt. Doch seid euch gewiss: Sollten sich die Gerüchte erhärten, werden wir uns zum Wohle aller Stadionbesucher für das Fußballstadion als Ort der Freiheit einsetzen und für die Werte unseres Fußballs einstehen!

    Die Fanszenen Deutschlands im November 2025″