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Gegnervorstellung 25/26: Sport- und Schwimmverein Jahn Regensburg e. V.

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Jahn Regensburg TSV 1860 Testspiel Fotogalerie (13)

Sportlich sind die Löwen wieder oben auf. Zuhause wurde der zweite Tabellenführer in Folge besiegt. Auswärts tat man sich aber um einiges schwerer und hatte insbesondere gegen vermeintlich schwächere Teams seine liebe Mühe. Deshalb heißt es jetzt gegen den strahlenden Jahn die Formsteigerung zu bestätigen und weiter fleißig Punkte zu sammeln. In Regensburg ist man aber auch nicht untätig und braucht die Punkte noch dringender als an der Grünwalder Straße. Hoffentlich können die Löwen den Emporkömmling aus der Oberpfalz wieder einmal in die Schranken weisen, wenn es am Samstag gegen den Absteiger geht, gegen den Sport- und Schwimmverein Jahn Regensburg e. V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Nach drei Gegnern, die vor den Löwen in der Tabelle klassierten, geht es nun einmal wieder gegen einen vermeintlich schwächeren Kontrahenten. Der Jahn steht aktuell mit 14 Punkten auf Platz 17, als Absteiger eher ungewöhnlich. Aber in Regensburg war man letztes Jahr in Liga 2 auch außergewöhnlich schlecht. Die momentane Bilanz steht bei 4-2-7 bei einem negativen Torverhältnis von 17:23. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aber nur einen Punkt und die Löwen sind auch nur vier Zähler entfernt.

Es ist trotzdem Vorsicht geboten, sind die Mannen von Trainer Michael Wimmer doch gerade erst etwas in Fahrt gekommen. Der Coach wird am Sonntag aber nicht an der Seitenlinie stehen, er sah im Nachgang der Niederlage in Aue die rote Karte wegen Schiedsrichterkritik. Was diese sehr unglückliche 3:4 Niederlage mit den Oberpfälzern macht ist noch nicht abzusehen. Von einer wütenden Trotzreaktion auf die vom Schiedsrichter gestohlenen Punkte, bis hin zu einem blutleeren Auftritt kann alles passieren. Davor hatte man jedenfalls gegen Havelse und Stuttgart gewonnen, sowie ein Unentschieden gegen die zum damaligen Zeitpunkt starken Saarbrücker geholt. Anfang Oktober musste man sich noch den defensivstarken Osnabrückern mit 0:2 geschlagen geben.

Im Test vor Saisonbeginn schossen die Löwen den Jahn mit 4:0 aus dem Regensburger Stadion, mal sehen, wie die Kräfteverhältnisse diesmal aussehen!

Kader & Transfers

Nach Abstiegen sind die Umbrüche meist am größten, so auch beim Jahn. Die Regensburger verzeichnen 21 Abgänge, die mit 17 Neuzugängen ersetzt wurden.

Auf der Abgangsseite konnten die Ostbayern auch einmal richtig Geld einnehmen. Eintracht Braunschweig bezahlte 350 000 € für Louis Breuning (21, IV). In der zweiten Liga verblieben ist auch Tim Handwerker (27, LV) der mit Bielfeld den Klassenerhalt schaffen will. Sonst verschlug es die zumeist wenig prominenten Abgänge in die verschiedensten Ecken Europas. Während Christian Viet (26, OM) nun beim MSV Duisburg für Furore sorgt, zog es Sebastian Ernst (30, OM) nach Lodz ins polnische Unterhaus. Noah Ganaus (24, MS) läuft künftig für Odense BK in der dänischen Liga auf und Frederic Ananou (27, RV) tritt für Olimpija Ljubljana gegen den Ball.

Erst fand man in den verschiedensten Ligen, holte aber auch ein paar Talente per Leihe in die Domstadt. Bekanntester Neuzugang ist wahrscheinlich Adrian Fein (26, ZM) der aus Mannheim in die bayrische Heimat zurückkehrte. Außerdem verpflichtete man Stürmer Florian Dietz (27) vom 1. FC Köln. Aus Bulgarien von Spartak Varna kam der Österreicher Felix Strauss (24, IV) an die Donau, während Phil Beckhoff (25, ZM) in der vergangenen Spielzeit noch in der Regionalliga bei Gütersloh kickte. Trotz großem Aufwand in der Nachwuchsarbeit wurde vor der Saison nur Ben Kiefer (17, IV) aus der Jugend hochgezogen.

Eine der Stützen und Aushängeschild der Regensburger ist mit Leopold Wurm (19) ein weiteres Talent auf der Innenverteidiger-Position. Antreiber im Mittelfeld sind die Routiniers Andreas Geipl (33) und Kapitän Christian Kühlwetter (29), vor denen aktuell Leihrückkehrer Noel Eichinger (24, OM) brilliert. Im Tor steht noch immer Felix Gebhardt (23), der vor Saisonbeginn auch bei 1860 gehandelt wurde, im letzten Jahr aber einiges an Lehrgeld bezahlen musste.

Löwenpower: Benedikt Bauer (Jugend 2013-17), Benedikt Saller (Jugend 200?-09), Andreas Geipl (Jgd. bis Amts 2003-14), Adrian Fein (Jugend 2005-06), TR Michael Wimmer (Jugend), TWT Philip Tschauner

Vereinsgeschichte

Der Sport- und Schwimmverein Jahn Regensburg e. V. entstand am 26. Mai 200 durch die Abspaltung der Fußballabteilung aus dem Mutterverein, dem SSV Jahn 1889 Regensburg. Der neue Verein kann sich historisch auf die am 4. Oktober 1907 gegründete Fußballabteilung des Turnerbund Jahn Regensburg beziehen.

Die gesamte Vereinshistorie beginnt beim 1886 gegründeten Turnerbund Jahn Regensburg. Nach Gründung der Fußballabteilung im Jahre 1907 konnte man einige Erfolge verbuchen, unter anderem konnte 1916 zu Kriegszeiten erstmals der Gaumeister Titel errungen werden. 1921 stieg man in die südbayrische Kreisliga, damals die erste Division, auf und konnte in der ersten Saison hinter den beiden Münchner Vereinen den dritten Platz belegen. Nun trennten sich aber in einer deutschlandweiten Bewegung im Jahre 1923 die Turner von den anderen Sportarten. Nun startete man unter dem Namen Sportbund Jahn Regensburg und konnte 1926/27 in die erste Liga zurückkehren. Dies geschah unter Beteiligung der Regensburger Legende Hans Jakob (38 Länderspiele) im Tor und man konnte sich in den Folgejahren im Oberhaus etablieren.

Fusion zum SSV Jahn

Im Zuge der von den Nazis forcierten Gründung von Großvereinen kam es 1943 zu einer Fusion von drei Regensburger Vereinen. Am 23. Mai vereinigten sich der Sportbund mit dem Schwimmverein von 1920 und dem Sportverein von 1889 – auf dessen Gründungsjahr man sich bis heute bezieht – zum Sport- und Schwimmverein von 1889 Jahn Regensburg. Nach einem Abstieg 1935 konnte man ab 1937 unter Spielertrainer Hans Jakob bis 1944 wieder erstklassig spielen. Danach musste der Spielbetrieb kriegsbedingt suspendiert werden.

Ab Sommer 1945 pendelte man dann zwischen erster und zweiter Division, anfangs musste man sich in der Bayernliga messen, da in der Oberliga keine Vereine aus der (Oberpfälzer) Provinz erwünscht waren. 1947 gelang dann der erste größere Erfolg. Im Finale in Landshut besiegte man den MTV Ingolstadt und wurde bayerischer Pokalsieger.

In den fünfziger Jahren konnte man unter der Übungsleitung der Rapid-Wien-Legenden Franz “Bimbo” Binder und Josef “Pepi” Uridil  über einige Saisonen in der Oberliga Fuß fassen. Der letztmalige Abstieg erfolgte 1960/61. Danach tummelte man sich bis in die 90er Jahre in der zweiten und dritten Leistungsstufe, musste aber auch hin und wieder Abstecher in die Viertklassigkeit hinnehmen.

Im Jahre 1996 stand der absolute Tiefpunkt. Nach dem Abstieg in die Landesliga (5.) und dem Aufstieg der SG Post/Süd in die Bayernliga war man nur noch die zweite Kraft. Danach wurden im gesamten Verein Veränderungen angestoßen, die sich aber erst einige Jahre später Auszahlen sollten. Unter Trainer Karsten Wettberg – geholt von der SG Post/Süd – gelang 1999 der Wiederaufstieg in die Bayernliga. Es folgte der Durchmarsch durch die Liga und in der Relegation konnte 2000 der nächste Aufstieg in die zweigleisige Regionalliga erreicht werden.

Ausgliederung und finanzielle Probleme

Im Mai desselben Jahres war es zu tiefgreifenden Veränderungen gekommen und die Fußballer waren in einen eigenen Verein, den SSV Jahn 2000 Regensburg, ausgegliedert worden. Der neue Klub konnte sich auf Anhieb in Liga 3 etablieren und stieg 2002/03 sogar als Zweiter (hinter Unterhaching) in die 2. Bundesliga auf. Nach über 20 Jahren war der Jahn zurück im Profifußball, musste aber postwendend wieder absteigen. Im Jahre 2002 schloss sich auch die Fußballabteilung der SG Post/Süd dem SSV Jahn an und trat als dessen zweite Mannschaft an. Die von Post genutzten Fußballplätze der Stadt Regensburg am Kaulbachweg werden bis heute vom Jahn genutzt und sind Teil des NLZ der Oberpfälzer.

Infolgedessen stand im Mai 2005 die Insolvenz ins Haus und ein Zwangsabstieg drohte. Im Juni 2005 wurde der Verein dann von der Stadt Regensburg und Sponsor Volker Tretzel gerettet. Der Verbleib in der Regionalliga war gesichert, zog aber politisch einen Rattenschwanz nach sich. Tretzel sollte auch in Zukunft dem Verein immer wieder in schwierigen Situationen bei Seite springen und als Geldgeber fungieren. Im Zuge dieser Ereignisse kam es auch zu mehreren Führungswechseln in der Vorstandsetage. Sportlich lief es auch nicht mehr und man musste 2006 in die 4. Leistungsstufe absteigen.

Zur Saison 2006/07 stellte der SSV Jahn Regensburg mit 1,2 Millionen Euro den höchsten Etat der Bayernliga auf, um den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen und sich für die kommende eingleisige 3. Liga zu qualifizieren. Mit vielen Neuzugängen gelang souverän die Meisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga, trotz zwischenzeitlicher finanzieller Engpässe und ausbleibenden Gehaltszahlungen. In der Saison 2007/08 startete der Jahn stark, fiel jedoch nach einer Sieglosserie zurück. Interne Unruhe und finanzielle Probleme führten zur Schließung des Fußballinternats, die erfolgreiche Jugendarbeit zahlte den Preis für jahrelange Misswirtschaft. Dennoch reichte Platz 9 am Saisonende für die Qualifikation zur neuen 3. Liga.

In der folgenden Saison gelang der Klassenerhalt. Trotz sportlicher Stabilisierung blieb die finanzielle Lage prekär (u. a. Strom- und Warmwassersperre durch Sponsor REWAG) und die Misswirtschaft im unprofessionellen Umfeld hielt an. Mit kleinem Etat – 2011/12 nur 1,3 Millionen Euro, der geringste der Liga – überraschte der Jahn und erreichte über die Relegation den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Es folgte der direkte Wiederabstieg, anschließend wurde man in die Regionalliga weitergereicht.

Jüngere Vergangenheit im Profifußball

Nach dem Abstieg in die Regionalliga 2015 startete der Verein unter Heiko Herrlich durch, wurde Meister und schaffte über die Relegation den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga. 2017 folgte der sensationelle Durchmarsch erneut über die Relegation.

In der Folge etablierte sich der Jahn sportlich und erreichte den ersten Zweitliga-Klassenerhalt der Vereinsgeschichte. Nach einem sportlichen Einbruch 2022/23 stieg der Jahn nach sechs erfolgreichen Zweitligajahren wieder ab. Der Verein stabilisierte sich jedoch rasch und konnte direkt ins Unterhaus zurückkehren. Hier war der Jahn der Konkurrenz aber nicht gewachsen und nach einer Saison zum vergessen ist man wieder in Liga 3 angekommen.

Verein

Der SSV vereint rund 5 700 Mitglieder unter dem rot-weißen R. Im eigentlichen Fußballverein wird nur eben dieser Sport betrieben. Im Mutterverein SSV Jahn 1889 werden außerdem noch Boxen, Futsal, Kendo (trad. japanischer Schwertkampf), Leichtathletik, Schwimmen und Turnen angeboten. Die Profifußballer (inkl. U19) sind aus dem Fußballverein in eine GmbH und Co. KGaA ausgegliedert. Die Kommanditgesellschaft gehört zu 90% dem Verein, die restlichen 10% wurden an diverse Investoren veräußert. Die komplett im Vereinseigentum stehende Komplementärin ist die SSV Jahn 2000 GmbH Marketing und Verwaltung. Das Äquivalent bei den Löwen ist die TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH. 

Im Jugendfußball unterhält der Jahn ein riesiges Netzwerk aus Partnervereinen aus dem Osten Bayerns, unter denen eine Hand voll als engere Kooperationsvereine geführt werden. Die übrigen Klubs werden insbesondere durch Schulungen für Trainer u.Ä. unterstützt.

Fanszene

Die aktive Fanszene der Regensburger entwickelte sich seit der Jahrtausendwende auf der Gegengerade unter dem Stadionturm. Auf der Hans-Jakob-Tribüne im Süden des Stadions gibt heute die Hauptgruppe Ultras Regensburg mit ihrer Jugendorganisation Red Generation den Ton an. Weitere durch Zaunfahnen erkennbare Gruppen sind u.A. Grande Casino, Jahngsters, Ratisbona Fanatica und Castra Regina Invicta. Aus dem Jahr 2003 findet sich noch eine, heutzutage etwas seltsam anmutende, Vorstellung der Ultras auf dem Forum jahnfans.de.

Die Jahn-Ultras sind Teil des Freundschafts-Dreigespanns SSV Jahn – Stuttgarter Kickers (Blaue Bomber) – Blau-Weiß Linz. Rivalitäten gibt es zu Ingolstadt und Unterhaching, laut einigen Berichten außerdem besonders zum Ostbayernrivalen Wacker Burghausen.

Als Dachorganisation fungiert ein eingetragener Verein, der auf den gleichen Namen wie der Standort der Heimfans hört. Außerdem gibt es mit der Fanhilfe Regensburg eine Rechtshilfe Einrichtung von Fans für Fans. Bilder von Graffiti, Stickern, etc. findet man auf der Webseite jahnelfueberall.com.

Aktuell sind beim Jahn 36 offizielle Fanclubs gemeldet, darunter auch die Ultras und ihre Jugendgruppe. Viele Namen nehmen Bezug auf die römische Geschichte der Stadt, so etwa Caterva Ratisbona oder Castra Regina Invicta.

Das Stadion

Vor dem Bau der heutigen Arena in der Nähe der Universität trug der SSV Jahn seine Heimspiele im zuletzt 12 500 Zusehende fassende im alten Jahnstadion an der Prüfeninger Straße aus. Das Fußballstadion wurde am 19. September 1926 eröffnet und war seitdem immer weiter ins Stadtgebiet neben der Bischofshof Brauerei hineingewachsen.

Zuerst gab es auf dem von der Stadt gepachteten Grundstück nur ein paar Fußballplätze, bis 1931 die erste Tribüne aufgestellt wurde. Im Zuge dessen wurde das Stadion immer wieder umgebaut und erweitert um den Anforderungen zu genügen. Das letzte Ligaspiel fand am 23. Mai 2015 gegen Fortuna Köln statt. Nach dem Abriss stehen auf dem Areal nun Wohnungen und die Grundschule Kreuzschule im alten Stadion. Charakteristisches Element des Stadions war der Stadionturm, welcher nicht abgerissen sondern in den neuen Schulhof integriert wurde. Eine Nachbildung/Neubau steht auch am Gelände des neuen Stadions und dient als Treffpunkt vor und nach Heimspielen der Regensburger.

Bahnstation Regensburg von außen

Seit 2015/16 spielt der SSV Jahn nun im neuen Jahnstadion am Autobahnkreuz. Ein Stadion, das in städtischen Händen liegt, aber durch eine Betreibergesellschaft geführt wird. Für 52,7 Mio. € bekam man 15 120 Plätze, von denen 6 150 Steher sind. Das komplett überdachte Bauwerk umfasst einen Heimsektor mit gut 5 000 Stehplätzen und über 1 000 Businessseats. Neben dem SSV Jahn sind im Stadion noch die Bezirks-Geschäftsstelle Oberpfalz des BFV und das FIFA Medical Centre Regensburg im Stadion angesiedelt.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der Architekt des Stadions, Stefan Nixdorf, zeichnete auch für die Neubauten in Aachen und Chemnitz verantwortlich.
  • 1923 wurde dem Verein der damalige Sportplatz gekündigt. Grund war, dass der Vermieter offenbar nicht mehr leiden konnte, dass „sich zur Kirchenzeit Männer mit nackten Knien auf seinem Gelände tummelten.“
  • Seit dem 13. Juli 2006 gehört das Ensemble Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof mit seinen historischen Baudenkmälern zum UNESCO-Welterbe.
  • Die Armin-Wolf-Arena in Regensburg ist das größte Baseballstadion in Deutschland.
  • Der Hafen Regensburg ist der größte Hafen Bayerns.

Der 14. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr MSV 02 Duisburg – SV Waldhof Mannheim 07
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – Rot-Weiss Essen
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – FC Hansa Rostock
14:00 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – TSG 1899 Hoffenheim II 
14:00 Uhr SC Verl 1924 – FC Erzgebirge Aue
16:30 Uhr 1. FC Saarbrücken – TSV Havelse 1912 
Sonntag 13:30 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – Aachener TSV Alemannia 
16:30 Uhr SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München
19:30 Uhr SSV Wehen Wiesbaden – FC Viktoria Köln 1904

 

Der Mann an der Pfeife (in Regensburg): Robert Schröder

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es an dieser Stelle um Robert Schröder aus Hannover, der das Auswärtsspiel der Löwen beim SSV Jahn Regensburg am Sonntag Nachmittag (16.30 Uhr, im sechzger.de Liveticker) leiten wird.

Schröder, ein erfahrener FIFA Schiedsrichter

Mehr (sogar internationale) Erfahrung war bislang kaum bzw. gar nicht an der Pfeife, wenn die Löwen in dieser Saison in der 3. Liga gegen den Ball traten. Robert Schröder pfiff schon vor über sieben Jahren sein erstes Bundesligaspiel. Es folgten 80 weitere Partien im Oberhaus, zuletzt am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison. Neben einigen Einsätzen in der Qualifikation für die Europapokalwettbewerbe, war er auch schon 63 Mal in der 2. Bundesliga aktiv. Da seine Karriere in der Zweitklassigkeit schon im Jahr 2015 begann, begegnete er dort auch noch dem TSV 1860 zweimal. Dazu weiter unten mehr. In der 3. Liga stehen für Schröder 56 Partien seit Sommer 2013 zu Buche. Seine Premiere in der Drittklassigkeit feierte er übrigens just in Regensburg, allerdings noch im alten Jahnstadion, bei einem 3:5 gegen den Chemnitzer FC.

Karten- und Elfmeterstatistik in der 3. Liga

Der mit 40 Jahren zweitälteste Referee, den die Löwen heuer bislang als Spielleiter zugeteilt bekommen haben (nur in Aachen war mit Robert Kampka ein noch älterer Mann in schwarz im Einsatz), kann was seine Kartenbilanz anbelangt, als durchschnittlicher Schiri bezeichnet werden. Genau vier Gelbe Karten zeigt Schröder durchschnittlich pro Spiel und alle neun Partien eine Gelb-Rote oder eine glatt Rote Karte. In Sachen Strafstöße ist er dagegen schneller, als manch anderer Kollege zur Stelle: Häufiger, als in jedem dritten Spiel zeigt Schröder auf den Punkt.

Sehr erfreuliche Löwenbilanz

Insgesamt erst fünf Spiele des TSV 1860, dreimal in der 2. Bundesliga, zweimal in der 3.Liga pfiff der für den auf den schönen Namen SG Blaues Wunder hörende aktive Schröder in der Vergangenheit. Was angesichts seiner langen Erfahrung eher wenig ist. Die Bilanz sieht dabei – abgesehen von der Premiere – ganz hervorragend aus! Vor ziemlich genau zehn Jahren leitete er in der Arena am Müllberg vor 14.300 Zuschauern an einem tristen Freitag Abend in der Vorweihnachtszeit ein 1:3 gegen den 1. FC Heidenheim. Weniger als drei Monate später war er bei einem 1:0-Sieg für die Löwen auf dem Betzenberg dabei. Ein weiteres Jahr danach, am Freitag, den 5. Mai 2017 siegte Sechzig mit 2:1 in Dresden unter der Leitung von Schröder. Das spätere Abrutschen in die Relegation und den Abstieg in dieser (gegen Jahn Regensburg) konnte der Triumph in Sachsens Hauptstadt freilich auch nicht verhindern. Seine beiden Drittligaeinsätze unter Beteiligung von Münchens Großer Liebe rühren aus dem September 2019 (ein 3:1-Sieg gegen den FCK) und vom 24. April 2022. Gerne erinnern wir uns an diese letzte Begegnung mit Schröder, einen epischen 6:0-Sieg beim MSV Duisburg. Wenn er die Löwen pfiff, kam der FIFA-Schiri übrigens stets mit relativ wenig Verwarnungen gegen sie aus. Nur jeweils einmal (beim Sieg auf dem Betze 2016 zweimal) zeigte er Spielern des TSV 1860 den gelben Karton. Dies darf – wie seine generelle Erfolgsquote in unseren Spielen – auch am Sonntag sehr gerne so bleiben!

Das Unparteiischen-Team 

Unnterstützt wir Robert Schröder in Regensburg an der einen Seitenlinie von Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen (38) aus Hamburg. Er blickt auf 115 Bundesliga-, 63 Zweit- und 80 Drittligaspiele als Linienrichter zurück. Viermal assistierte er dabei gegen 1860, u.a. beim oben angesprochenen 3:1 gegen den FCK, das Robert Schröder als Schiri leitete. Der zweite Assistent ist Robert Wessel (40) aus Berlin. Auch er hat reichhaltige Erfahrungen aus 94 Bundesliga-, 85- Zweit- und sogar 115 Drittligaspielen vorzuweisen. Den Löwen begegnete er dabei viermal. Wessel war beim in dieser Saison bislang einzigen Schiri-Einsatz von Schröder, einem Europaleague-Qualifikationsspiel im dänischen Midjylland auch mit dabei.
Der vierte Offizielle in Regensburg ist schließlich Jonas Krzyzanowski aus Neuburg an der Donau. Er ist mit 23 Jahren der Jungspund im Unparteiischen-Team am Sonntag. Er pfeift als Hauptschiedsrichter seit drei Jahren in der Regionalliga Bayern, in der 3. Liga ist er seit zwei Jahren als vierter Offizieller unterwegs. An seine letzte Begegnung in dieser Funktion mit den Löwen haben wir sehr schlechte Erinnerungen: Es handelte sich um das 1:5 gegen Hoffenheim II zum Wiesnauftakt vor sieben Wochen.

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Titelbild: Aufnahme von einem historischen Spiel der Löwen mit Schiedsrichter Robert Schröder. 6:0 siegte 1860 im April 2022 in der Schau-ins-Land-Reisen-Arena in Duisburg.

 

Trainer Wimmer: Mit den Jahn-Fans im Rücken werden wir alles reinhauen

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SSV Jahn Regensburg Jahnfans

Nach seiner Schiedsrichterschelte nach der Niederlage in Aue wurde Michael Wimmer seitens des DFB mit einem Innenraumverbot für ein Spiel belegt und muss die Partie gegen den TSV 1860 deshalb von der Tribüne aus verfolgen. Das ausverkaufte Jahnstadion sieht Wimmer als zusätzlichen Ansporn für sein Team: “Mit den Jahnfans im Rücken werden wir alles reinhauen.”

“Mit den Jahnfans im Rücken werden wir alles reinhauen.”

Keine Frage: Die Saison verlief für den Jahn bislang alles andere als zufriedenstellend, derzeit droht gar der zweite Abstieg binnen 12 Monaten. Umso schmerzhafter war die Niederlage in Aue, doch Trainer Michael Wimmer blickt nach vorne und versprüht Optimismus:

“Wir haben am Sonntag Heimspiel. Mit den Jahnfans im Rücken werden wir alles reinhauen.”

Obwohl auch beim TSV 1860 Ernüchterung eingekehrt ist, weiß Wimmer um die Stärken der Löwen:

“Die Löwen-Mannschaft ist gespickt mit individueller Qualität und Erfahrung.”

Dass die Elf von Markus Kauczinski dies bislang viel zu selten umsetzen und in Punkte umwandeln konnte, verschweigt Wimmer dabei jedoch.

Trainer Wimmer gegen die Löwen gesperrt

Der Trainer des Jahn wird die Partie der Löwen indes von der Tribüne aus verfolgen müssen. Warum? Beim Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue wurde den Oberpfälzern in der Schlussminute ein Handelfmeter verwehrt, quasi um Gegenzug fiel der Siegtreffer fiel der Siegtreffer der Schachter. Die anschließende Kritik am Schiedsrichter brachte Wimmer ein Innentraumverbot für ein Spiel ein. Am Sonntag wird er durch seinen Co Munier Raychouni vertreten.

Auch die Spieler knabbern noch am 3:4 im Erzgebirge, sind aber heiß auf die bevorstehende Aufgabe. Adrian Fein, einst in der Jugend selbst ein Jahr beim TSV 1860 am Ball, resümmiert:

“Es ist extrem frustrierend, dass wir ein Spiel aus der Hand geben, das man eigentlich gewinnen muss. Aber man sieht, dass wir von Woche zu Woche besser und mutiger werden.”

08.11.1989: TSV 1860 unterliegt Werder Bremen im DFB Pokal

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TSV 1860 Werder Bremen DFB Pokal

Flutlicht, Grünwalder Stadion, 28.000 Zuschauer, David gegen Goliath – es war angerichtet für einen legendären Pokalabend auf Giesings Höhen. Und den gab es dann auch, selbst wenn der TSV 1860 gegen Werder Bremen am Ende knapp den Kürzeren zog.

Neapolitanische Verhältnisse auf Giesings Höhen

Als Bayernligist hatten sich die Löwen durch zwei Auswärtssiege ins Achtelfinale des DFB Pokals gekämpft. Zuerst gewann das Team von Trainer Willi Bierofka mit 3:0 beim SC Geislingen, in Runde 2 behielt man beim TuS Hoisdorf mit 2:0 die Oberhand. Das nächste Los sollte es dann in sich haben: Mit dem SV Werder Bremen kam ein Spitzenteam der Bundesliga ins Grünwalder Stadion, das zudem in der Vorsaison das Pokalfinale erreicht hatte.

28.000 Fans drängten sich ins Sechzgerstadion und sorgten für eine Stimmung die selbst Gästetrainer Otto Rehhagel, der bekanntlich in seiner Karriere viel erlebt hat, zu folgender Aussage verleitete.

“Das hatte was von neapolitanischen Verhältnissen!”

A bisserl kälter dürfte es Anfang November gewesen sein, aber sonst…

TSV 1860 unterliegt Werder Bremen

Die Temperaturen waren aber zweitrangig, zumal Armin Störzenhofecker den TSV 1860 in der 12. Minute in Führung brachte und die Stimmung weiter anheizte. Die mit zahlreichen Nationalspielern gespickten Gäste schlugen aber umgehend zurück und erzielten in den Löwen-Jubel hinein den Ausgleich.

Es entwickelte sich ein Spiel auf des Messers Schneide, das letztendlich durch ein Tor des Allgäuers Karl-Heinz Riedle entschieden wurde, der im folgenden Sommer Weltmeister werden sollte. Nach 90 Minuten aufopferungsvollem Kampf schied der TSV 1860 zwar gegen Werder Bremen aus dem DFB Pokal aus, wurde von seinen Fans jedoch frenetisch gefeiert und hatte bundesweit auf sich aufmerksam gemacht.

Die Norddeutschen erreichten übrigens auch in dieser Spielzeit wieder das Pokalfinale. Nach dem 1:4 gegen Borussia Dortmund in der Vorsaison, setzte es diesmal eine 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern. Erst 1991 durften die Werderaner nach einem Sieg im Elfmeterschießen gegen den 1. FC Köln den Cup in den Berliner Himmel recken.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Willi Bierofka setzte am 08.11.1989 gegen Werder Bremen auf folgende Elf der Löwen:

Lach – Beckenbauer, Hainer, Maurer, Spanring – Wolke, Störzenhofecker, Rolshausen (56. Colakovic), Windsperger (71. Schmidbauer), Meisl – Gröber

Tore:
1:0 Störzenhofecker (12.), 1:1 Bode (13.), 1:2 Riedle (53.)

Bayernliga: TSV 1860 U21 nur Remis gegen TSV Kottern

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tsv 1860 u21 kottern

Nachdem die Amateure der Löwen bereits bei Kellerkind Sturm Hauzenberg patzten, ließ der Tabellenführer der Bayernliga Süd am Freitagabend gegen einen weiteren Tabellennachzügler Punkte liegen. Gegen den TSV Kottern kam die U21 des TSV 1860 überraschend nicht über ein Remis hinaus.

Pereira de Azambuja trifft zur Führung

Während Samuel Althaus, Lasse Faßmann und Noah Klose fehlten, standen mit Alexander Benede und Kapitän Damjan Dordan zwei Spieler auf dem Feld, die sich während der Woche im Profitraining zeigen durften und einen positiven Eindruck hinterließen. Bereits in der Anfangsphase bot sich den Löwen eine gute Chance, die jedoch ungenutzt blieb. Danach blieb die Elf von Alper Kayabunar zwar die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich in den folgenden 20 Minuten jedoch weitere nennenswerte Möglichkeiten zu erarbeiten.

Erst nach einer halben Stunde wurde es wieder gefährlich, doch Kottern konnte hinten die Null halten und setzte sogar den einen oder anderen Nadelstich. In der 38. Minute war es dann jedoch so weit: Finn Fuchs flankte von links und am langen Pfosten köpfte Luis Pereira de Azambuja zum 1:0 für die U21 ein. Wenig später hatten die Gäste bei einem Pfostentreffer der Löwen Glück, hatten ihrerseits kurz vor dem Pausenpfiff jedoch noch eine Kopfballchance. So blieb es zur Halbzeit bei der knappen Führung des TSV 1860.

TSV 1860 U21 nur Remis gegen TSV Kottern

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild: Die U21 drückte und wollte nachlegen, die Gäste agierten defensiv jedoch geschickt und ließen wenig zu. Nach einer Stunde dann die kalte Dusche für die Löwen, als Sven Kopp nach einem Fehler im Spielaufbau etwas überraschend für die Allgäuer ausglich.

Mit einem Punkt wollte sich der Spitzenreiter der Bayernliga Süd jedoch nicht zufrieden geben. Es fehlten jedoch die zündenden Ideen und die letzte Konsequenz gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste, die sich das Unentschieden aufgrund ihres Einsatzes jedoch auch verdienten, zumals sie selbst 2-3 Chancen auf den Lucky Punch hatten.

In der Tabelle bleibt die U21 des TSV 1860 trotz des Remis auf Platz 1, der TSV Kottern konnte als 14. einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.

Löwenrunde: “Fast schon ein Heimspiel” in Regensburg

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Löwenrunde vor Saarbrücken

Am Sonntag um 16:30 Uhr sind die Löwen beim SSV Jahn Regensburg zu Gast und werden dabei wohl von über 4.000 Löwen-Fans begleitet. Die Sechzger wollen dabei den Schwung vom 3:0-Heimsieg gegen Energie Cottbus mitnehmen. Löwen-Trainer Markus Kauczinski zeigte sich positiv überrascht vom Support der Löwenfans und sagte über das nächste Auswärtsspiel: “Das ist ja fast schon ein Heimspiel”.

Schwerwiegender Ausfall von Deniz

Die Liste der Ausfälle wird inzwischen immer länger. Neben Schröter, Verlaat, Schifferl und Jakob wird nun auch Deniz den Löwen über mehrere Monate fehlen. Der zentrale Mann im Spiel von 1860 hatte sich gegen Cottbus eine schwere Knieverletzung zugezogen. In Bezug auf mögliche Verstärkungen in der Winterpause, die Deniz ersetzen sollen, sagte Kauczinski auf Rückfrage von sechzger.de: “Wir machen uns natürlich Gedanken im Hinblick auf die Winterpause. Aber wir suchen nur jemanden, der uns auch mittel- und langfristig hilft. Wenn wir handeln, dann handeln wir nur aus Überzeugung”.

Christiansen oder Maier als Vertretung

Die Nase vorne haben dürfte im Rennen um die Deniz-Vertretung wohl Christiansen gegenüber Maier. “Wir haben im Training verschiedene Dinge ausprobiert. Philipp Maier ist näher rangerückt. Samu (Althaus, Anm. d. Red.) hat im Training einen Schritt nach vorne gemacht. Aber Philipp ist auch unser erster Ersatzmann, wenn in der Abwehr etwas passiert”, sagte Kauczinski. Noch reiche die Personaldecke, um alle Eventualitäten aufzufangen, aber man habe diese Woche auch bereits Spieler aus der U21 getestet “um immer einen Schritt voraus zu sein”. Beide werden aber kein Thema sein für den Kader am Sonntag, sondern in der Bayernliga auflaufen.

Infos in der Löwenrunde zu Regensburg

Zum nächsten Gegner erklärte der Sechzger-Coach: “Sie haben eine gute Mischung aus Kampfgeist und spielerischer Qualität. Sie haben robuste Leute vorne, bringen viel Tempo mit und werden uns sicher alles abverlangen. Diese Saison ist nicht einfach für sie, es ist ein kompletter Neuanfang mit vielen neuen Spielern”. Die Löwen werden am Sonntag mit dem Bus nach Regensburg anreisen und wollen die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Angesprochen auf zwei Siege zu Hause und eine Niederlage in der Fremde sagte der Löwen-Coach, im Hinblick auf den zu erwartenden Support der Sechzger-Anhänger mit einem Schmunzeln auf den Lippen: “Das ist ja fast schon ein Heimspiel für uns”.

Kein besonderes Spiel für Coach und Team

Dem 4:0-Sieg der Löwen in Regensburg in der Vorbereitung möchte Kauczinski ebensowenig Bedeutung bemessen, wie der bitterem Relegations-Niederlage der Löwen beim Zweitliga-Abstieg, als auch seiner persönlichen Niederlage mit dem KSC – ebenfalls in der Relegation. “Das ist jetzt über zehn Jahre her, ich weiß ja schon nicht mehr, was ist gestern gegessen habe”, scherte Kauczinski und fügte an: “Das spielt keine Rolle mehr, nur die Aktualität zählt”. 

“Habe das Gefühl dass es dem Team guttut”

Auf Nachfrage von sechzger.de, was er mit der Löwen-Truppe in der bevorstehenden Länderspielpause vorhabe, erklärte Kauczinski: “Viel Zeit haben wir ja nicht, denn es erwartet uns ja direkt das Pokalspiel in Aubstadt und dann beginnt schon fast die Vorbereitung auf Saarbrücken. Wir werden erst einmal so weitermachen, ich habe das Gefühl, dass das der Mannschaft guttut. Wir machen jetzt erst einmal einen Schritt nach dem anderen”. 

Spiel im Live-Ticker auf sechzger.de

Das bayrische Duell am Sonntag wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport berichtet dafür live. Allen, die kein Ticket ergattern konnten, möchten wir unseren Live-Ticker ans Herz legen. Wir berichten wieder ab den Mittagsstunden von der Anreise und dann natürlich auch live aus dem Stadion.

Faninformationen Jahn Regensburg – TSV 1860 München

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Jahn Regensburg TSV 1860 Testspiel Fotogalerie Faninformationen

Nach dem Heimsieg gegen Energie Cottbus steht für die Löwen eine der kürzesten Auswärtsfahrten in der aktuellen Saison auf dem Programm. Genauer gesagt geht es nach Regensburg, wo die Mannschaft von Markus Kauczinski möglichst auch wieder punkten möchte. Begleitet wird sie dabei wie gewohnt von ihren treuen Fans. Für alle Auswärtsfahrer, die den TSV 1860 München nach Regensburg begleiten, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen auf einen Blick.

Faninformationen Jahn Regensburg – TSV 1860 München

Weder beim TSV 1860 München noch bei Jahn Regensburg verläuft die aktuelle Drittliga-Saison bislang wie gewünscht. Die Löwen belegen derzeit Rang 13, die kommenden Gastgeber finden sich gar auf Platz 17 wieder. Beiden Mannschaften würde daher ein Sieg am Sonntag gut zu Gesicht stehen. Der TSV 1860 kommt dabei mit dem Rückenwind des Cottbus-Sieges daher, während der Jahn eine bittere Niederlage in der Nachspielzeit gegen Erzgebirge Aue hinnehmen musste.

Am Sonntag wird sich ab 16:30 Uhr zeigen, ob die Mannschaft von Markus Kauczinski ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen kann und auch auswärts dreifach punktet. Unterstützt wird der TSV 1860 München bei dieser Mission wie gewohnt von seinen Fans. Mehrere tausend werden auch in Regensburg wieder mit dabei sein und die Löwen bestmöglich im Stadion unterstützen. Die Karten für den Gästeblock waren sehr schnell ausverkauft. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle nun die wichtigsten Faninformationen für die Partie SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München auf einen Blick.

Tickets

Das Spiel im Jahnstadion Regensburg ist ausverkauft, alle 15.210 Karten sind vergriffen. Der TSV 1860 wird voraussichtlich von über 4000 Löwenfans vor Ort unterstützt.

Anreise

Der Parkplatz P3 ist ausschließlich für Fans der Löwen reserviert. Von dort gelangt man direkt zu den Stadionblöcken N1 und N2. Um zu allen anderen Stadionblöcken zu gelangen, muss der Parkplatz P3 zunächst in Richtung Galgenbergstraße verlassen werden. Bei Überfüllung des Parkplatzes P3 werden Fans des TSV 1860 gebeten, auf den Parkplatz P5 am Universitätsklinikum auszuweichen. Dieser Parkplatz ist kostenlos.

Bei Anreise mit ÖPNV verkehren vor Spielbeginn und nach Spielende vier Shuttlebusse (Linie F) zwischen dem Interims-ZOB auf dem Keplerareal (Haltepunkt A6) und dem Jahnstadion Regensburg (ab 2 Stunden vor Spielbeginn bis 60 Minuten nach Spielende). Zudem können die RVV-Linien 3 und 5 (Haltestelle am Unterislinger Weg) sowohl für die Anfahrt als auch für die Abfahrt zum und vom Jahnstadion Regensburg genutzt werden.

Alle Eintrittskarten gelten ab 4 Stunden vor Spielbeginn bis Betriebsschluss als Fahrkarte im gesamten RVV-Gebiet.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, los geht es dann 1 1/2 Stunden später. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen.

An allen Kiosken werden fast ausschließlich kontakt- und bargeldlose Bezahlsysteme angeboten. Zuschauer können mit Girokarte, Visa- und Mastercard oder mit dem Smartphone bezahlen. Die Pfandrückgabe erfolgt ebenfalls über das kontaktlose Bezahlsystem. Die Bezahlung mit Bargeld bleibt jedoch an einzelnen Kiosk-Kassen weiterhin möglich.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen Jahn Regensburg und dem TSV 1860 München wird nicht im Free-TV übertragen. MagentaSport wird die Partie allerdings sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Regensburg natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Rahmenspielplan für die Saison 2026/27 veröffentlicht

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DFB Stellungnahme Lizenz 3.Liga

In der laufenden Saison sind gerade mal 13 Spieltage absolviert, Auf- und Absteiger sind bestenfalls zu erahnen und das Teilnehmerfeld der kommenden Spielzeit somit alles andere als klar. Dennoch hat der DFB bereits den Rahmenspielplan für die Saison 2026/27 veröffentlicht. Die nächste Drittliga-Spielzeit beginnt demnach am Wochenende vom 7. bis zum 9. August 2026.

Rahmenspielplan für die Saison 2026/27

In der Vorrunde wird es in der nächsten Saison lediglich zwei Länderspielpausen geben und nicht mehr drei, wie es in dieser Spielzeit der Fall ist. Die bisherigen ersten beiden spielfreien Wochenenden werden in der Saison 2026/2027 zu einem längeren Block von rund zwei Wochen zusammengefasst (21. September bis 6. Oktober). Die zweite Länderspielpause folgt vom 9. bis 17. November 2026.

Der letzte Spieltag vor der Winterpause wird die 18. Runde sein und vom 18. bis 20. Dezember 2026 absolviert, ehe sich die 3. Liga in eine vierwöchige Ruhephase verabschiedet. Ab dem 15. Januar 2027 rollt der Ball dann wieder.

Letzter Spieltag am 22. Mai 2027

Vier englische Wochen sind in der kommenden Spielzeit vorgesehen: am 6. Spieltag (15./16. September), am 9. Spieltag (13./14. Oktober), am 29. Spieltag (16./17. März) sowie am 35. Spieltag (27./28. April). Am Wochenende um den 1. Mai 2027, der auf einen Samstag fällt, werden gemäß einer Vereinbarung mit den Sicherheitsbehörden keine Spiele ausgetragen.

Der 38. und somit letzte reguläre Spieltag wird am Samstag, den 22. Mai 2027, ausgetragen. Die anschließenden Relegationsspiele finden zwischen dem 27. Mai und 1. Juni 2027 statt.

07.11.2000: TSV 1860 siegt im UEFA-Cup gegen Halmstads BK

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Tsv 1860 Halmstads Bk Uefa Cup

Was waren das noch für Zeiten, als man mit den Löwen im Europacup quer durch den Kontinent reisen konnte? Bulgarien, Finnland, Belarus, England, Italien und noch einige mehr wurden für die heiligen vier Zahlen unsicher gemacht. Und auch nach Schweden verschlug es die Löwen! Nach dem 2:3 im Hinspiel empfing der TSV 1860 heute vor 25 Jahren den Halmstads BK im Rückspiel des UEFA-Cups im Olympiastadion.

Gute Ausgangsposition

Gerade einmal 12.000 Zuschauer verliefen sich an jenem Dienstag Abend ins weite Rund auf dem Oberwiesenfeld. Die Ausgangslage für die Löwen war nicht die schlechteste, denn nach der 2:3-Hinspielniederlage beim schwedischen Tabellenführer würde der Elf von Werner Lorant aufgrund der damals noch geltenden Auswärtstorregel bereits ein knapper Heimsieg zum Einzug in die 3. Runde des UEFA-Pokals reichen.

Bereits in Schweden hatte der TSV 1860 phasenweise sein Potential angedeutet, zwischenzeitlich durch Max und Häßler einen Rückstand ausgeglichen und sich Halmstads BK am Ende doch geschlagen geben müssen. Selbstverständlich eröffnete das 2:3 im Hinspiel Münchens großer Liebe für das Rückspiel jedoch alle Möglichkeiten.

TSV 1860 besiegt Halmstads BK

1860 erwischte einen Start nach Maß, denn bereits nach sechs Minuten jagte Torjäger Martin Max einen Ball aus kurzer Distanz unter die Latte, nachdem Paßlack nach Häßler-Flanke per Kopf noch an Gäste-Torhüter Hakan Svensson gescheitert war. Danach aber hielt der Schlendrian Einzug bei den Löwen und Andersson glich in der 25. Minute für die Schweden aus. Der Gegentreffer diente als Weckruf für die Lorant-Elf: Kurz vor der Pause flankte Cerny perfekt auf Agostino und der Kopfball des Australiers schlug zum 2:1 in die Maschen ein (44.).

Zu diesem Zeitpunkt war der TSV 1860 also wieder weiter, ein weiterer Gegentreffer jedoch hätte den angehenden schwedischen Meister Halmstads BK in die nächste Runde befördert. Die Löwen blieben nun jedoch konzentriert, diktierten das Geschehen, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Erst als die Schweden aufmachten, um zum Ausgleich zu kommen, boten sich Räume, die der TSV 1860 nutzen konnte. Wieder war es Harald Cerny, der über rechts Druck machte und mit seiner Flanke Martin Max fand. Der nahm mit dem Kopf Maß und versenkte die Kugel zum 3:1-Endstand im Tor der Gäste (84.). In der 3. Runde trafen die Löwen dann auf den AC Parma – aber das ist eine andere Geschichte…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte am 07.11.2000 gegen Halmstads BK auf folgendes Team des TSV 1860:

Jentzsch – Paßlack, Zelic, Stranzl – Kurz (46. Pfuderer), Mykland, Cerny, Häßler (85. Borimirov), Bierofka (78. Tyce) – Max, Agostino

Tore:
1:0 Max (6.), 1:1 Andersson (25.), 2:1 Agostino (44.), 3:1 Max (84.)

Jahn Regensburg – TSV 1860: Ergebnistipp Florian Hinterberger

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Florian hinterberger

Seit Januar ist Florian Hinterberger offiziell Rentner, sein Interesse am Fußball ist jedoch auch ohne berufliche Betätigung im Sportbereich ungebrochen. Heute tippt der ehemalige Spieler, Amateur-Trainer und Sportdirektor der Löwen das Ergebnis der Partie SSV Jahn Regensburg gegen den TSV 1860 München.

Ergebnistipp von Florian Hinterberger

In Regensburg geboren, jahrelang für den TSV 1860 im Einsatz – wer könnte besser geeignet sein für den Ergebnistipp als Florian Hinterberger? Dass der 66-Jährige die 3. Liga aufmerksam verfolgt, liegt auf der Hand. Entsprechend enttäuscht ist er über den Verlauf der Saison bei den Löwen und ist auch für das Spiel in der Oberpfalz skeptisch:

“Der Jahn kann ja nicht gegen jeden verlieren.
Deswegen tippe ich auf ein 2:2!”

Und die Torschützen des TSV 1860?

“Thore Jacobsen hat einen Lauf und trifft auch diesmal. Und dem Florian Niederlechner würde ich es gönnen, dass man ihm endlich mal wieder eins auflegt. Der ackert so viel, kriegt aber leider zu selten brauchbare Anspiele.”

Vom Domspatz zum UEFA-Pokal-Sieger

Dreimal wechselte Florian Hinterberger zu seinem Herzensverein TSV 1860 München und hinterließ jedes Mal einen bleibenden Eindruck. Als Aktiver gelang dem Mittelfeldspieler mit den Löwen der Aufstieg von der Bayernliga in die 2. Bundesliga, als äußerst beliebter Trainer der Amateure (mit eigener Fahne und eigenem Fangesang!) formte er zahlreiche Spieler, die es später in den Profibereich schafften und als Sportdirektor lenkte er die Geschicke der KGaA zu einer unruhigen Zeit, als sogar der Einstieg eines Investors notwendig wurde. In seiner Anekdotensammlung Er will halt nur Fußball spielen, die seine Laufbahn vom Regensburger Domspatz bis hin zum UEFA-Cup-Sieger mit Bayer Leverkusen beleuchtet, spielt der TSV 1860 natürlich auch eine prominente Rolle.

Heute genießt Hinterberger seinen Ruhestand und ist froh, nicht mehr dem Stress des Profisports ausgeliefert zu sein. In den vergangenen Monaten verstarben mit Frank Mill, Klaus Täuber und Hannes Linßen drei ehemalige Weggefährten und führten dem 66-Jährigen vor Augen, dass die Gesundheit das wichtigste Gut ist.

Ein ausführliches sechzger.de-Interview mit Florian Hinterberger aus dem Jahr 2020 findet Ihr HIER!

Flori Hinterberger mit seinen Amateuren nach dem letzten Saisonspiel in Unterhaching