Start Blog Seite 177

12.11.2004: 1860 überrollt RW Oberhausen – Kolomaznik mit Dreierpack

5
TSV 1860 - RW Oberhausen 12.11.2004

Heute vor 21 Jahren empfing der TSV 1860 Rot-Weiß Oberhausen in der 2. Bundesliga im Grünwalder Stadion. Münchens große Liebe war nach dem Abstieg äußerst mittelmäßig in die Saison gestartet und rangierte vor dem 13. Spieltag auf Platz 10 der Tabelle. Gegen die Rot-Weißen schoss sich vor allem Michal Kolomaznik den Frust von der Seele.

Mäßiger Saisonstart der Löwen

Nach dem 1:4 in der Woche davor stand die Truppe von Rudi Bommer bereits ein wenig unter Druck. Noch schlimmer sah es bei den Gästen aus: Die hatten bereits einen Trainerwechsel hinter sich und hatten sich zuletzt beim Debüt von Neo-Coach Eugen Hach ein 1:1 gegen RW Essen erkämpft.

Die Löwen legten los wie die Feuerwehr und es brannte lichterloh im Strafraum von RWO. Lepointe und Tyce vergaben bereits in der Anfangsphase gute Chancen für Sechzig. So dauerte es bis zur 21. Minute, ehe der “Taferlmo” im Sechzgerstadion zum ersten Mal aktiv werden durfte. Baier spielte einen Steilpass auf Kolomaznik, der umkurvte RWO-Keeper Adler und schob den Ball zum 1:0 in die Maschen.

TSV 1860 überrollt RW Oberhausen

Der Knoten war geplatzt und nur sechs Minuten später stand es 2:0. Wieder setzte Baier den Kollegen Kolomaznik in Szene und erneut netzte der Tscheche überlegt ein. Doch damit nicht genug, denn in der 33. Minute klingelte es schon wieder. Diesmal schickte Costa Roman Tyce steil und dieser blieb frei vor Adler eiskalt – 3:0!

Schon zur Pause war das Ding also durch, die Löwen ließen jedoch nicht locker. Der TSV 1860 überrollte RW Oberhausen und kam in der 58. Minute zum vierten Treffer. Tyce legte für seinen Landsmann Kolomaznik auf und der vollstreckte zum 4:0. Zumindest an diesem Abend keine Spur von “Kolo machts nich”, wie der Tscheche aufgrund seiner vielen vergebenen Chancen im Saisonverlauf des Öfteren tituliert wurde.

TSV 1860 - RW Oberhausen
Am 12.11.2004 schlug der TSV 1860 RW Oberhausen im Grünwalder Stadion mit 5:1.

Auch Daniel Baier trifft für Sechzig

In der 63. Minute durfte sich dann auch Daniel Baier in die Torschützenliste eintragen. Dabei profitierte der Mittelfeldspieler von einem katastrophalen Pass von Oberhausens Torwart Adler und hatte dann leichtes Spiel, die Kugel zum 5:0 im RWO-Tor unterzubringen. Ein Fußballfest vor 13.860 Zuschauern im Grünwalder Stadion!

Für den Schlusspunkt sorgten dann jedoch die Gäste in Person von Tokody, der nach einer Unachtsamkeit von Tyce für den Ehrentreffer sorgte (72.). Nichtsdestotrotz dominierte der TSV 1860 Rot-Weiß Oberhausen an diesem Abend nach Belieben und hätte durchaus auch höher gewinnen können.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Rudi Bommer schickte am 12.11.2004 folgende Elf der Löwen aufs Feld:

Aufstellung:
Hofmann – Lanzaat (77. Cerny), Komljenovic, Costa, Bulut (69. Schäfer) – Baier, Tyce, Lehmann, Shao (59. Gebhardt) – Kolomaznik, Lepoint

Bank:
Ochs, Frühbeis, Pflipsen, Davids

Tore:
1:0 Kolomaznik (21.), 2:0 Kolomaznik (27.), 3:0 Tyce (33.), 4:0 Kolomaznik (58.), 5:0 Baier (63.), 5:1 Tokody (72.)

Aubstadt? Nicht “Wiedergutmachung”, aber “Charaktertest”

9

Wenn die Löwen heute Abend im Totopokal beim Tabellenfünften der Regionalliga Bayern antreten, dann erwarten viele – nicht nur der mitreisenden – Löwenfans eine Wiedergutmachung nach der Liga-Schmach von Regensburg am Sonntag Abend. Aber kann die bittere 0:4-Pleite und Nicht-Leistung so leicht wieder gut gemacht werden? “Nein!” findet unser Redakteur Christian Jung. Aber einen Charaktertest können Volland & Co. in Aubstadt bestehen. Und eine ebenfalls ganz bittere Pleite von vor gut dreieinhalb Jahren, die viele noch sehr präsent haben, zumindest ein wenig aus dem Löwen-Gedächtnis verdrängen.

Volksfeststimmung in Aubstadt – vorher

Der Ausflug im März 2022 war – im sportlichen Ergebnis – so richtig bitter. Fast vier Stunden Autofahrt bis an die nordbayerische-thüringische Landesgrenze, deutlich über 300 Kilometer tief in die fränkische Provinz. Für ein Totopokalspiel gegen einen Regionalligisten… Freilich herrschte dort Volksfeststimmung und ein erster recht warmer und heiterer Frühlingstag tat dem Gemüt richtig gut. Freunde des Landespokalwettbewerbs kamen voll auf ihre Kosten. Vor dem Spiel. Den sportlichen Vergleich mit den Gastgebern sollte der ambitionierte Drittligist aus München (damals auf Platz sechs mit Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen) dann bitte nicht spannend gestalten, sondern möglichst klar und frühzeitig entscheiden. Um ins Finale einzuziehen und dann rund eineinhalb Monate später die Quali für den DFB-Pokal – ganz unabhängig von der Abschlussplatzierung in der Liga – zu fixieren. Und ein Titelgewinn für die Löwen (wie zwei Jahre zuvor leider vor Corona-bedingt leeren Rängen) wäre ja auch mal wieder was zum Feiern gewesen. Wäre…

Bitteres Aus im Pokal im März 2022

Denn die Löwen wären nicht die Löwen, wenn sie ihre zahlreich und unter großem Einsatz angereiste Anhängerschar nicht wieder mal komplett enttäuscht hätten. Lustloses Gekicke vom Start weg, der logische Rückstand in der 69. Minute, den Marcel Bär zwar fünf Minuten später noch ausgleichen konnte. Aber im anschließenden Elfmeterschießen zeigten die Schützen auf Gästeseite, dass sie keinerlei Interesse an einer möglichen Verlängerung der Saison um eine Woche hatten. Das bayerische Landespokalfinale war – am “Finaltag der Amateure” – für Samstag den 21. Mai angesetzt, das letzte Ligaspiel gegen Borussia Dortmund II stand am 14. Mai auf dem Programm. Da wollte das Team wahrscheinlich schon auf Malle oder sonstwo weilen. Die Enttäuschung über dieses Aus kann in einem Atemzug mit den frühen Pokal-Niederlagen in den folgenden Jahren (ich kann und will es Euch nicht ersparen: im Herbst ’22 in Illertissen, im Herbst ’23 in Pipinsried, im Herbst ’24 gegen Haching) genannt werden.

Löwenfans wollen Einsatz sehen!

Und wo wir schon bei Enttäuschungen sind. Auch aktuell verarbeitet die Löwengemeinde gerade eine sportliche Enttäuschung. Mit einem saft- und lustlosen 0:4 in Regensburg verabschiedete sich das Team vom neuen Löwendompteur Markus Kauczinski, der angesichts der Leistung selbst fassungslos war, für zwei Wochen aus dem Ligabetrieb in die Länderspielpause. Kommt da das Pokalspiel in Aubstadt nicht gerade recht? Da kann die Mannschaft ja direkt Wiedergutmachung betreiben, oder? Nun, so einfach ist es leider nicht. Die Nicht-Leistung gegen den Jahn war zu erschreckend, als dass nach einem Sieg heute Abend wieder alles im Reinen wäre. Da gehört erstmal kämpferische Kontinuität dazu. In mehreren Spielen hintereinander wohlgemerkt. Für den typischen Anhänger von Münchens Großer Liebe ist gar nicht unbedingt das Ergebnis entscheidend, das nach dem Spiel auf der Anzeigetafel steht. Sondern der Einsatz. Nach bedingungslosem Kampf darf ein Spiel verloren gehen, wir sind nicht in der erfolgsverwöhnten Seitenstraße! Aber dieser Kampf und erkennbarer Siegeswille muss eben deutlich sichtbar werden. Anders, als das in Regensburg der Fall war.

Schwierige Bedingungen annehmen!

In Aubstadt steht also keinesfalls die vollständige Wiedergutmachung und Versöhnung mit der Anhängerschaft auf dem Programm, sondern viel mehr ein Charaktertest. Schaffen es die “Löwen 2025”, auf tiefem Geläuf auf einem durchaus ländlich anmutenden Fußballplatz in der fränkischen Provinz vor 3.000 Zuschauern, die in großer Mehrheit die Superstars aus der Landeshauptstadt stolpern sehen wollen, um dann zu feixen, diese körperliche und emotionale Herausforderung anzunehmen und das unterklassige Team in die Schranken zu weisen? Dann ist zumindest ein erster, sehr kleiner Schritt auf dem Weg in Richtung Wiedergutmachung gelungen. Wiedergutmachung – nicht für die Pleite in Regensburg, aber zumindest mal für die Schmach vom März 2022. Bei der keiner der aktuellen Spieler bereits im Löwenkader stand. So seltsam ist manchmal der Fußball.

Auf geht’s Löwen! Zeigt die Krallen – und Charakter!

– – – – –
Titelbild: Elfmeterschießen anno 2022 in Aubstadt. Kläglich vergaben die Löwen die Chance auf den Einzug ins Pokalfinale.

 

sechzger.de Talk 236: Schmach in Regensburg, Vorschau Aubstadt

4
sechzger.de Talk Folge 236 Deutliche Niederlage gegen SSV Jahn Regensburg und Vorschau Toto-Pokal Viertelfinale TSV Aubstadt - TSV 1860 München

Nach der Niederlage in Regensburg trifft sich Jan im virtuellen Sinne mit vier weiteren Redakteuren von sechzger.de im Talk Nummer 236 und bespricht mit ihnen alle Einzelheiten rund um das Duell mit dem Jahn. Außerdem gibt es auch eine Vorschau auf das Toto Pokal-Duell gegen den TSV Aubstadt.

Niederlage in Regensburg

Von einer Niederlage zu sprechen ist angesichts des Spielverlaufs in Regensburg fast schon ein Euphemismus. Mit 0:4 unterlag der TSV 1860 München gegen den SSV Jahn Regensburg und sorgte bei den Löwenfans mit der eigenen Darbietung für Entsetzen. Auch Trainer Markus Kauczinski wurde nach Abpfiff ungewöhnlich deutlich. “Fassungslos” sei er angesichts der vorangegangenen 90 Minuten.

Wieder einmal kehrten die Löwen also nach einem Heimsieg gegen den amtierenden Tabellenführer der 3.Liga – im aktuellen Fall war das Energie Cottbus – ohne Punkte zurück nach Giesing. Jan bespricht mit seinen Gästen alles rund um die Partie vom vergangenen Wochenende. Insbesondere die Akteure auf dem Platz sind in der aktuellen Ausgabe im Fokus.

Vorschau TSV Aubstadt

Abschließend widmet sich die Runde im sechzger.de Talk Nummer 236 dem anstehenden Toto-Pokal Spiel am heutigen Mittwoch. Zwar geht die 3.Liga in eine Länderspielpause, zuvor ist der TSV 1860 allerdings in einem weiteren Pflichtspiel gefordert. Gegner im Viertelfinale ist der TSV Aubstadt – und da schrillen bei dem ein oder anderen Löwenfan schon wieder die Alarmglocken. Denn beim letzten und bislang einzigen Aufeinandertreffen im März 2022 hatten die Gastgeber die Nase vorne und setzten sich im Elfmeterschießen gegen den TSV 1860 München durch. Bei der Neuauflage soll das möglichst verhindert werden, die Löwen wollen in die nächste Runde einziehen. Dafür ist aber mit Sicherheit ein anderes Auftreten als in Regensburg erforderlich. Die Gastgeber werden wiederum vor einer großen Kulisse (bis zu 3.000 Zuschauer werden am heutigen Mittwochabend erwartet) alles geben, um die nächste Sensation zu schaffen und in das Halbfinale einzuziehen.

Der sechzger.de Talk 236 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um Sieben: Heute Charaktertest in Aubstadt

0
Löwen Sechzig um Sieben

Nach dem Debakel von Regensburg steht heute beim Pokalspiel in Aubstadt ein echter Charaktertest auf dem Programm. sechzger.de berichtet live aus den NGN-Arena. Bereits gestern Abend war auch die U19 im Pokal im Einsatz – allerdings nicht über 90 Minuten…

Heute Charaktertest in Aubstadt

Nachdem der TSV 1860 am Sonntag im Jahnstadion sang- und klanglos unter die Räder kam, steht heute bereits die nächste Partie an. Beim Regionalligisten TSV Aubstadt möchten die Löwen ins Halbfinale des Toto Pokals einziehen. Angesichts des derzeitigen Tabellenstandes in der 3. Liga wäre der Cupsieg sicher der bequemere Weg in den DFB Pokal. Wie es bei anderen Drittligisten im jeweiligen Landespokal aussieht, hat Christian für Euch zusammengefasst.

AG Regionalliga-Reform hat Arbeit aufgenommen

Die Ligenstruktur am Übergang zwischen Profigeschäft und Amateurfußball, also zwischen 3. Liga und Regionalliga, ist seit Jahren ein zentrales Streitthema. Nun hat die AG Regionalliga-Reform des DFB ihre Arbeit aufgenommen und favorisiert eine zweigleise vierte Profiliga als Lösung.

Pokalspiel der U19 abgebrochen

The Fog – Nebel des Grauens heißt ein Klassiker aus dem Genre des Horrorfilms, der im Jahr 1980 veröffentlicht wurde. Ganz so schlimm wars dann aber gestern in Burghausen doch nicht, als die U19 des TSV 1860 zum Pokalspiel beim SV Wacker antreten musste. Obwohl die Sicht von Beginn an eingeschränkt war, wurde das Spiel angepfiffen und die Löwen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Kawele sorgte für Führung der Elf von Jonas Schittenhelm, ehe der Nebel noch dichter wurde und der Schiedsrichter die Partie abbrach. Voraussichtlich wird das Match Mitte Dezember nachgeholt.

Das Pokalspiel der U19 in Burghausen wurde wegen Nebel abgebrochen

Neues aus der 3. Liga

RWE: Potocnik verletzt

Am Wochenende durfte Stürmer Jaka Cuber Potocnik erstmals von Beginn an ran und traf prompt gegen den FC Ingolstadt 04. Leider verletzte sich der 20-jährige Slowene bei seinem Startelf-Debüt am Oberschenkel und fehlt RWE nun bis auf Weiteres.

SV Wehen Wiesbaden: Aufstieg bleibt das Ziel

Nach seiner Vorstellung am Montag nahm Daniel Scherning gestern das Training beim SV Wehen Wiesbaden auf. Aktuell belegen die Hessen in der Tabelle zwar nur Platz 13, an der Zielsetzung hat sich jedoch nichts geändert. Das weiß auch der Trainer: “Der Verein will zurück in die 2. Liga. Ich möchte in die 2. Liga.” Allerdings räumt der 40-Jährige auch ein, man tue gut daran, sich “in der aktuellen Situation zurechtzufinden, jetzt erstmal kennenzulernen, miteinander zu arbeiten, Ärmel hochzukrempeln und dann leidenschaftlichen, intensiven Fußball auf den Platz zu bekommen, der dann dazu berechtigt, dass wir wieder in andere Regionen kommen.”

Beetz stellt Waldhof 6 Millionen Euro zur Verfügung

Laut Mannheimer Morgen wurde am Montagabend im Rahmen der Mitgliederversammlung bekannt, dass beim SV Waldhof Mannheim für die Saison 2024/25 ein Gewinn in niedriger sechsstelliger Höhe zu Buche. Dies war allerdings nur möglich, da Präsident und Mäzen Bernd Beetz knapp sechs Millionen Euro zur Verfügung stellte. Bereits in der Vergangenheit musste der 75-Jährige immer wieder mit Millionen-Summen aushelfen. So sprang er beispielsweise in der Spielzeit 2023/24 mit 4,3 Millionen Euro in die Bresche.

Drittligisten im Landespokal: Ein Überblick

0

Während die Löwen am Mittwoch Abend (18.30 Uhr im sechzger.de Liveticker) im fernen Aubstadt ins Halbfinale des Totopokals einziehen wollen, um sich dann mit zwei weiteren Siegen in diesem Wettberwerb – erstmals nach vier Jahren – endlich wieder sicher für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 26/27 zu qualifizieren, sind einige Ligakonkurrenten des TSV 1860 im jeweiligen Landespokal im Einsatz. Auch in dieser Woche. Hier kommt unser deutschlandweiter Überblick über den laufenden Wettbewerb 2025/26.

Landespokal: Fünf Drittligisten schon ausgeschieden

Nur drei der 18 Drittligisten (Stuttgart II und Hoffenheim II sind als Zweitvertretungen im Landespokal nicht startberechtigt) sind in dieser Saison bereits aus ihrem regionalen Pokalwettbewerb ausgeschieden. Dies betrifft sowohl die Spitzenteams aus Osnabrück und Essen, als auch Kellerkind Schweinfurt. Diese können sich in der Länderspielpause also ganz auf die Vorbereitung auf den 15. Ligaspieltag am übernächsten Wochenende konzentrieren. Von den verbliebenen 15 Ligakonkurrenten des TSV 1860, die noch in ihrem Landespokal dabei sind, muss in den kommenden Tagen definitiv mindestens einer ebenfalls die Segel streichen.

Überblick: Totopokal in Bayern

Im bayerischen Totopokal nämlich, in dem noch drei Drittligavertreter am Start sind, kommt es am Freitag Abend zum Duell zwischen dem FC Ingolstadt und dem jüngsten Löwenbezwinger, Jahn Regensburg. Einer von beiden ist danach ausgeschieden. In der Liga endete dieses Duell am ersten Spieltag Anfang August übrigens mit 1:1. Das letzte ausgespielte Viertelfinalspiel im bayerischen Landespokal ist ebenfalls die Neuauflage eines – erst kürzlich ausgetragenen – Ligaduells. Am Dienstag der kommenden Woche empfängt die SpVgg Unterhaching Wacker Burghausen. Das Duell mit den beiden Bender-Brüdern an der Seitenlinie endete in der Regionalliga am vergangenen Freitag mit einem 3:1-Auswärtssieg der Münchner Vorstädter. Bereits im Halbfinale stehen in Bayern die Würzburger Kickers, die im fränkischen Ligaduell am Dienstag der letzten Woche Viktoria Aschaffenburg mit 4:0 ausschalten konnten.

Keine Drittligisten in elf Landewettbewerben

Gänzlich ohne Beteiligung von Drittligisten finden die Achtel- und Viertelfinals (teilweise auch in dieser Woche) in insgesamt neun Landesverbänden statt. Ob im Südwesten, in Südbaden, im Osten in Berlin, Sachsen-Anhalt oder Thüringen, im Norden in Schleswig-Holstein, Bremen oder Hamburg oder im Westen der Republik im Verband Rheinland – hier sind die Amateurvereine gänzlich unter sich. Umgekehrt bleiben zwölf Fußballverbände übrig, in welchen Drittligisten noch um einen Cupsieg und die besagte DFB-Pokal-Qualifikation kämpfen.

Drei Drittligisten im Nordosten aktiv

In den eigentlich gar nicht mehr so neuen Bundesländern sind drei Vertreter der 3. Liga gefordert. Jeweils am frühen Samstag Nachmittag. Hansa Rostock muss zum Verbandsligisten Penzliner SV. Erzgebirge Aue reist auch im Achtelfinale zum Regionalliga Nordost-Tabellenführer Lok Leipzig, während Energie Cottbus – ebenfalls bei einem Regionalligsten, aber bereits im Viertelfinale – zum stets sehr hitzigen Duell bei Babelsberg 03 in Potsdam antritt.

Waldhof im heimischen Stadion im Einsatz

Fast zeitgleich mit dem TSV 1860, nämlich am Mittwoch Abend um 18.60 Uhr geht es für Waldhof Mannheim im badischen Pokal im Carl-Benz-Stadion gegen Astoria Walldorf aus der Regionalliga Südwest um den Einzug ins Halbfinale, wo bereits unter anderem der Drittligaabsteiger der Vorsaison, der SV Sandhausen wartet. Die Gäste aus Walldorf waren bereits dreimal im DFB-Pokal dabei. Im Frühjahr 2017 scheiterten sie äußerst unglücklich im Achtelfinale erst im Elfmeterschießen an Arminia Bielefeld.

Noch 32 Teams im Saarland im Rennen

Einen Tag nach unseren Löwen greift der 1. FC Saarbrücken – nach einer Pokalreform in diesem Sommer für den an der Saar Sparkassen-Pokal genannten Wettbewerb  – erstmals in dieser Saison ins Landespokal-Geschehen ein. In der Runde der letzten 32 Teams wartet am Donnerstag Abend der SV Bliesmengen-Bolchen auf den in der Liga kriselnden FCS. So viele Teams, wie im kleinen Saarland sind übrigens deutschlandweit in keinem Wettbewerb mehr vertreten.

Niederrhein und Mittelrhein noch mit drei Drittligisten

Tief im Westen der Republik geht es am Wochenende für den MSV Duisburg beim Niederrhein-Oberligisten SV Sonsbeck bereits um den Einzug ins Halbfinale. Gleiches gilt für den SC Verl in Westfalen, der beim 1. FC Gievenbeck die Runde der letzten vier erreichen will. Soweit ist man am Mittelrhein hingegen noch nicht. Dort ist am Dienstag kommender Woche Alemannia Aachen beim Landesligisten FV Bonn-Endenich und am nächsten Tag dann Viktoria Köln beim Bezriksligaverein Wahlscheider SV – jeweils im Achtelfinale – gefordert.

Wiesbaden, Ulm & Havelse überwintern im Landespokal

Bereits die Gewissheit einer Überwinterung im Landespokal haben sowohl der hessische Vertreter aus der Landeshaupstadt Wiesbaden, der Mitte Februar im Viertelfinale beim FSV Fernwald antreten wird, als auch der TSV Havelse aus Niedersachsen, der sich erst im April, dann allerdings schon im Halbfinale mit SSV Jeddeloh II messen darf. Der Nord-Regionalligist, bei dem es sich – trotz des Namens – keineswegs um eine Zweitvertretung handelt, hatte in der Runde zuvor Anfang September per Elfmeterschießen für das frühzeitige Aus des VfL Osnabrück gesorgt. Auch der SSV Ulm steht schon im Viertelfinale in Württemberg, kennt allerdings seinen Gegner noch nicht. die Auslosung findet “Anfang 2026” statt, wie es – etwas unkonkret – im Südwesten der Republik heißt.

– – – – –
Titelbild: In Aubstadt wollen die Löwen am Mittwoch Abend die nächste Runde im bayerischen Landespokal erreichen. Weitere zwölf andere Vereine aus der 3. Liga sind noch im Wettberwerb vertreten.

AG Regionalliga Reform hat Arbeit aufgenommen

3
DFB Stellungnahme Lizenz 3.Liga

Es ist – neben der Einführung des VAR zur Saison 2017/18 in der ersten und zwei Jahre später in der zweiten Bundesliga – wohl eines der umstrittensten Themen im deutschen Fußball in den letzten zehn Jahren. Die Ligenstruktur am Übergang zwischen Profigeschäft und Amateurfußball, also zwischen 3. Liga und Regionalliga. Der Ärger betrifft vor allem die Aufstiegsfrage aus den vierten Ligen in die Drittklassigkeit, bei der aktuell stets einer (von fünf) Regionalliga-Meistern auf der Strecke bleibt. Nachdem sich in den letzten Jahren sehr viele, insgesamt bis zuletzt 54 Vereine der Initiative Aufstiegsreform 2025 angeschlossen hatten (im September auch der TSV 1860), kam Bewegung in die Sache und der DFB gündete eine AG Regionalliga-Reform. Und diese hat, wie der DFB am gestrigen Montag vermeldete, nun ihre Arbeit aufgenommen.

Aktuelle Aufstiegsregelung in die 3. Liga seit 18/19

Derzeit gibt es in Deutschland fünf Regionalligen (Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern), aber jeden Sommer nur vier freie Plätze in der 3. Liga. Diesem Problem bei der Aufstiegsfrage aus der Regionalliga begegnet man seit der Saison 2018/19 mit einem  Verfahren, bei dem die Meister der Nord-, der Nordost- und der bayerischen Staffel jeweils rollierend einen sicheren Aufsteiger stellen und die beiden verbliebenen Meister in zwei Relegationsspielen den vierten Platz für die Folgesaison in der 3. Liga ausspielen. Die Meister aus dem Westen und Südwesten steigen stets automatisch auf. So bleibt wenigstens nur ein einziger Regionalligameister pro Saison auf der Strecke.

Bis Sommer 2018 (die Löwenfans erinnern sich noch zu gut an den Aufstiegskrimi gegen Saarbrücken) hatte der Südwesten zwei Vertreter in die Relegation geschickt, sodass aus drei Relegationspartien drei Aufsteiger resultierten und bis zu drei Meister nicht aufsteigen durften. Die aktuelle Lösung, für die die 3. Liga jedoch einen vierten Absteiger akzeptieren musste, war eine Übergangslösung als Kompromiss. Der viele nicht zufrieden stellte.

Arbeitsgruppe Regionalliga Reform legt los

Der Arbeitsgruppe, die nun eine neue Lösung entwickeln soll, welche aber nur einen Entscheidungsvorschlag darstellen wird, über den dann die zuständigen Beschlussgremien entscheiden, gehören 13 Vereins- und Verbandsvertreter aus den fünf Regionalligen sowie der DFB-Geschäftsführer Spielbetrieb, Manuel Hartmann und der DFL-Direktor Spielbetrieb & Fans, Ansgar Schwenken an. Ihren Vorsitz hat der 73jährige Grünen-Politiker Michael Vesper inne, der bis Ende 2017 Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) war. Das erste Treffen, dem laut eines Berichts des mdr schon zahlreiche sondierende Vorgespräche vorangegangen waren, fand am Montag Nachmittag in digitaler Form statt und diente zunächst einem Austausch über die gewünschten Rahmenbediungen und die grundsätzlichen Erwartungshaltungen der Beteiligten. Die Fußballfans in Deutschland, so viel steht fest, erwarten eine Menge von dieser AG.

Zweigleisige vierte Profiliga als favorisierte Lösung

Wie aus dem Umfeld der Arbeitsgruppe zu hören ist, werden der Einführung einer zweigleisigen vierten Profiliga, wie sie zum Beispiel von Steffen Schneekloth, seines Zeichens Präsident des Zweitligisten Holstein Kiel und DFB-Vizepräsident, unterstützt wird, aktuell die meisten Realisierungschancen eingeräumt. Die schwierige Zusammenlegung und Verkleinerung der aktuell fünf auf vier Regionalligen unterhalb der 3. Liga, die in der Diskussion unter Fußballfans in den letzten Jahren so gerne als “ganz einfach” bezeichnet wurde, in Wahrheit aber seit jeher das quasi unlösbare Kernproblem der ganzen Thematik darstellt, wäre damit vom Tisch. Die fünf Regionalligen könnten als fünfte Ligenebene weiter bestehen. Und auch alle Ligen darunter würden genauso weiter spielen, wie aktuell.

Reform von Regionalliga zu neuer vierter Liga

Zur Einführung dieser vierten Liga würden dann wohl die jeweils besten acht Teams der Regionalligen der vorherigen Saison, also insgesamt 40 Vereine, nach regionaler Zugehörigkeit in zwei Staffeln (Nord und Süd) zu je 20 Teams aufgeteilt. Zu dieser einfach klingenden Lösung bleiben aber Fragen:

Finden sich in den fünf Regionalligen überhaupt genügend Vereine, die diesen Weg mitgehen können und wollen? Auf den Aufstieg in die 3. Liga hätten in den letzten Jahren jeweils Spitzenteams – speziell aus den Regionalligen Bayern und Nord – von vornherein verzichtet. Wie stellt sich das Thema bei einer zweigleisigen vierten Liga dar?

Und was passiert mit den bei den Fans so unbeliebten zweiten Mannschaften? Stand heute würden sich sechs Zweitvertretungen (vier aus dem Westen und je eine aus dem Südwesten und Bayern) direkt für die neue vierte Liga qualifizieren. Das tatsächliche Potenzial dieser Mannschaften in den Regionalligen ist aber viel größer. Derzeit tummeln sich (rechnet man den VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim aus der 3. Liga mit) 19 zweite Mannschaften von Profivereinen in den beiden höchsten Ligen, denen sie angehören können. In den Oberligen wartet nochmal ein ganzer Schwung solcher U-Teams (u.a. ja auch unsere Amas als Tabellenführer der Bayernliga Süd). Im Extremfall wäre also rund die Hälfte der neuen zweigleisigen Profiligen mit Zweitvertretungen besetzt. In der Nordstaffel wohl deutlich mehr, als im Süden. Ist das dann die Lösung, die allen gefällt?

Nächstes Treffen Ende November

Schon allein die zwei hier aufgeworfenen Fragen zeigen: Die AG Regionalliga Reform hat eine schwierige Aufgabe vor sich. Die nächsten Treffen auf dem Weg zu Lösungen, mit denen dann alle leben können, sollen Ende November und Mitte Januar stattfinden. Dann in persönlicher Präsenz am DFB-Campus in Frankfurt. Wir auf sechzger.de werden das Thema natürlich weiter verfolgen und Euch über die Entwicklungen informieren. Gleichwohl wir weiterhin optimistisch sind, dass für unsere Profis das Geschehen unterhalb der 3. Liga in den kommenden Jahren nicht allzu relevant sein wird.

Löwen-Fans verunstalten Regional-Express

4
Löwen-Fans verunstalten Regional-Express

Als wäre die 0:4-Niederlage beim SSV Jahn Regensburg nicht schlimm genug gewesen… Auf der Rückfahrt aus der Domstadt hinterließ eine Gruppe von Löwen-Fans eine Spur der Verwüstung in einem Regionalexpress. Dies gab die zuständige Bundespolizei gestern bekannt. Die Sachbeschädigung wird nach Auswertung der Video-Aufzeichnungen nun strafrechtlich verfolgt.

Löwen-Fans verunstalten Regional-Express

Betroffen war der RE25, der um 22:20 Uhr aus Regensburg in der Landeshauptstadt eintraf. An Bord: Etwa 450 Anhänger von Münchens großer Liebe. Insgesamt drei Abteile wurden mit blauer Farbe beschmiert. Es wurden Aufkleber an den Wänden und Sitzen großflächig verteilt. Zudem wurde eine Türe aufgebrochen. Die Abteile hinterließen die Mitreisenden vermüllt zurück, ähnliches zeigt unser Symbolbild aus einem ICE zu Beginn des Jahres, der von Fußballfans eines anderen Clubs verdreckt zurückgelassen wurde. Die Bilder der Bundespolizei aus dem RE25 vom Sonntag Abend veröffentliche die TZ in einem Artikel am gestrigen Montag.

Sachbeschädigungen nicht der aktiven Fanszene zuzuordnen

Betrachtet man die angebrachten Sticker und Tags genauer, so ist für Kenner der Szene unverkennbar, dass diese Sachbeschädigungen im RE25 nicht der aktiven Fanszene zuzuordnen sind, die unter anderem die letzten Choreographien im Stadion plante und gestaltete. Die Aufkleber mit dem alten Löwenlogo und dem Bundesadler werden von der aktiven Fanszene der Löwen definitiv nicht verklebt, zudem ist auf den Bildern auch der Schriftzug einer anderen Fangruppierung angebracht, wie bei auf den von der Abendzeitung veröffentlichen Bildern klar zu erkennen ist.

Keinerlei Rechtfertigung für Beschädigungen im RE

Natürlich ist dies keinerlei Rechtfertigung für die vollkommen unnötigen Beschädigungen am Eigentum der Deutschen Bahn, die wir absolut verurteilen! Leider hat sich diese Verunstaltung von Zügen im deutschen Fußball schon fast zum Volkssport entwickelt. Bleibt zu hoffen, dass die Videoauswertungen zur Ergreifung der Täter führen.

Foto: Symbol-Bild aus einem verdreckt zurückgelassenen ICE zu Beginn dieses Jahres

Sechzig um sieben: Wiedergutmachung in Aubstadt?

21
Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Der TSV 1860 München lieferte am Sonntagabend in Regensburg eine Leistung zum Fremdschämen ab. Ohne nennenswerte Gegenwehr ließen sich die Löwen vom Jahn mit 4:0 abschlachten. Die Chance zur wenigstens teilweisen Wiedergutmachung haben die Löwen schon morgen Abend in Aubstadt.

Wiedergutmachung beim Toto-Pokal Viertelfinale in Aubstadt?

Markus Kauczinski sprach im Magenta-Interview nach dem Spiel in Regensburg aus, was viele Löwenfans dachten: “Ich bin fassungslos!” Weiter führte er aus, dass man nach solch einer Leistung “nicht einfach zur Tagesordnung” übergehen könne. Damit hatte Kauczinski wohl seine Pläne aus der Löwenrunde revidiert, als er noch ankündigte in der Länderspielpause im Training “erst einmal so weiterzumachen, ich habe das Gefühl, dass das der Mannschaft guttut. Wir machen jetzt erst einmal einen Schritt nach dem anderen.” Fraglich, was dieser Mannschaft gut tut… Den Löwenfans würde sicherlich ein Sieg auf fremden Platz mal wieder gut tun nach zuletzt fünf Auswärtsniederlagen in Folge in der dritten Liga. Dazu haben die Löwen morgen im Toto-Pokal die Gelegenheit. Am nördlichsten Ende Bayerns kann 1860 wenigstens partielle Wiedergutmachung betreiben, wenn es beim TSV Aubstadt im Toto-Pokal Viertelfnale antritt. Allerdings muss es da besser laufen als im März 2022, als Michael Köllner einige Stammspieler schonte und 1860 im Elfmeterschießen ausschied. Grund jemanden zu schonen sollte es in einer Länderspielpause eh nicht geben und dass die Mannschaft viel einzuüben hat, war ja am Sonntag mehr als offensichtlich.

U17 besiegt Augsburg

Grund zur Freude gab es wenigstens noch am Sonntagvormittag. Die U17 empfing den FC Augsburg und konnte einen überzeugenden 3:1-Sieg einfahren. Damit ist für die Junglöwen noch alles drin in Sachen Qualifikation für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft.

Löwinnen erfolgreich

Und auch die Löwinnen machten ihre Sache besser als die Profis von der Grünwalder Straße. Die Löwinnen I schickten die SG Grafing/Aßling mit 5:0 nach Hause. Die Löwinnen II machten es dagegen spannend und siegten gegen den SC Bogenhausen in einem knappen Spiel 2:1. Auch die weibliche U17 konnte einen Erfolg bejubeln. Mit 3:1 gewann sie beim TSV Gilching/Argelsried II. Das Spiel der U15 wurde abgesagt und wird am 29.11. nachgeholt.

News aus der dritten Liga

Hilferufe in Ulm

Bemerkenswertes geht aktuell in Ulm vor sich. Nach der fünften Niederlage in Folge verfassten Kapitän Jo Reichert und Torwart Christian Ortag einen Brief an den Aufsichtsrat, der gemeinhin als “Hilferuf” interpretiert wurde. “Die Atmosphäre ist vergiftet, das Vertrauen zerstört. Das Verhältnis zwischen Mannschaft, Trainer und vor allem dem Sportdirektor ist komplett zerrüttet”, führen die beiden Führungsspieler darin aus. Damit griffen sie Ulms neuen Trainer Moritz Glasbrenner und Sportchef Markus Thiele frontal an. Der Verein reagierte am frühen Montagabend mit einer wenig konkreten Stellungnahme, in der beklagt wird, dass Interna nach außen gegeben wurden und man dabei sei, “die Situation sachlich aufzuarbeiten und tragfähige Lösungen zu erarbeiten”. Am späten Montagabend informierten die Ulmer schließlich, dass der Vertrag mit dem Sportchef aufgelöst sei und Cheftrainer Moritz Glasbrenner sowie Co-Trainer Max Kohlenberg freigestellt wurden.

Scherning neuer Trainer in Wehen

Der SV Wehen präsentierte gestern Daniel Scherning als neuen Trainer. Scherning folgt auf Nils Dörinig und bringt die Erfahrung aus 40 Drittligaspielen als Trainer des VfL Osnabrück mit.

Schwartz soll vorerst im Amt bleiben

Alois Schwartz soll den FC Saarbrücken auch nach sieben sieglosen Spielen weiter als Trainer betreuen. Wie die Saarbrücker Zeitung verlauten lässt, soll Schwartz die Rückendeckung von Sportchef Luginger haben. Aber für die Saarländer gibt es einen Silberstreif am Horizont: Sie sind der nächste Gegner von 1860 in der dritten Liga…

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in diesen Dienstag.

 

DFB Nachwuchsrunde: TSV 1860 U17 bezwingt FC Augsburg

0
TSV 1860 FC Augsburg U17

Einen enorm wichtigen Heimsieg feierte die U17 des TSV 1860 am gestrigen Sonntag gegen den FC Augsburg. Das Team von Peter Ulbricht setzte sich gegen den Tabellenzweiten auf dem Trainingsgelände mit 3:1 durch.

Schoirer trifft früh für die Löwen

Nach dem 1:6 in Regensburg war Wiedergutmachung angesagt, mit dem Tabellenzweiten FC Augsburg reiste jedoch ein harter Brocken an die Grünwalder Straße. Zu allem Überfluss mussten die Löwen kurzfristig auf Abwehrchef Manuel Curic verzichten, der lediglich auf der Bank Platz nehmen konnte. Dennoch legte 1860 los wie die Feuerwehr und bereits in der 4. Minute netzte Leonard Schoirer zum 1:0 für Münchens große Liebe ein.

Sechzig legte nach, wollte mehr, hatte jedoch Pech im Abschluss und so blieb sowohl O’Bryant (9.) als auch Doktorczyk (10.) und Mantsch (11.) der zweite Treffer verwehrt. Erst Mitte der 1. Halbzeit kamen die Fuggerstädter besser in die Partie und zu Chancen, doch Tobi Wieser im Löwen-Tor hielt die knappe Pausenführung fest.

TSV 1860 U17 besiegt FC Augsburg

Auch nach dem Seitenwechsel war die Elf von Peter Ulbricht sofort hellwach und der eingewechselte Simon Kirchmann erhöhte per Kopf auf 2:0 (49.). Im Anschluss verpasste Matijevic den dritten Treffer (54.) und plötzlich wurde es wieder spannend, als Roth in der 56. Minute auf 2:1 verkürzte. Das Spiel wogte nun hin und her, der kleinste Fehler hätte die Partie in die eine oder andere Richtung entscheiden können.

Und so war es dann auch tatsächlich ein Torwartfehler, der den Löwen drei Punkte bescherte. In der 79. Minute trat Jannis Hohenester einen Freistoß in Richtung Augsburger Tor, wo dem Keeper der Ball zum 3:1 durch die Hände glitt. Durch den Heimsieg zog der TSV 1860 nach Punkten mit dem Tabellendritten 1. FC Nürnberg gleich, lediglich die ersten Drei qualifizieren sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Am kommenden Samstag kommt es Samstag kommt es am Valznerweiher zum direkten Duell.

Tabellenführerinnen: Löwinnen I und II feiern Heimsiege

0
Löwinnen I Heimsieg

Heimsiege feierten am Sonntag die Löwinnen I und II auf dem Sechserplatz und festigten dadurch jeweils die Tabellenführung in der Kreisliga bzw. Kreisklasse.

Löwinnen I siegen deutlich mit 5:0

Eine Viertelstunde hielt die SG Grafing/Aßling ihren Kasten sauber, dann aber sorgte Anika Hochreiter für die Führung des TSV 1860 München. Nur zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Julia Keller auf 2:0 (17.), ehe Laura Kreuzer noch vor der Pause den dritten Treffer folgen ließ (38.). Auch nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Löwinnen I torhungrig und netzten noch zwei Mal ein. Zunächst traf Lisa Städtler zum 4:0, dann trug sich Lea Lugscheider mit dem Treffer zum 5:0-Endstand in die Torschützenliste ein.

In der Tabelle der Kreisliga belegen die Löwinnen nach neun Spieltagen verlustpunktfrei Platz 1, die SG Grafing/Aßling liegt auf Rang 11.

Arbeitssieg der Löwinnen II

Deutlich spannender ging es bei der 2. Mannschaft zu, die sich am Ende knapp mit 2:1 gegen den SC Bogenhausen durchsetzte. Zwar brachte Maria Stefanidou den TSV 1860 bereits in der 11. Minute in Führung, doch die Gäste hatten die passende Antwort parat. Leonie Schmidt traf nur drei Minuten später zum 1:1-Pausenstand. Saadet Tombul war es schließlich vorbehalten, nach einem Freistoß per Abstauber für die drei Punkte der Löwinnen zu sorgen (74.).

Mit 25 Zählern aus neun Partien hat der TSV 1860 München II bereits sechs Punkte Vorsprung auf den SV Laim. Der SC Bogenhausen belegt derzeit Platz 5 in der Kreisklasse.

Die Löwinnen II feierten einen Arbeitssieg gegen den SC Bogenhausen

U17 siegt, Spiel der U15 verschoben

Einen 3:1-Auswärtssieg feierte die U17 der Löwinnen beim TSV Gilching/Argelsried II. Christina Draga traf zum 0:1 (26.), ehe Ema Sailovic den TSV 1860 per Eigentor endgültig auf die Siegerstraße brachte (60.). Dragana Stoilova machte in der 74. Minute den Sack mit dem dritten Treffer zu, Nora von Inten konnte mit ihrem 1:3 (80.) nur noch Ergebniskosmetik betreiben. In der Landesliga belegen die Löwinnen nach sieben Spieltagen mit einem Punkt Rückstand Platz 2 hinter dem FC Augsburg.

Die Partie der U15 gegen den SV Nord-Lerchenau wurde kurzfristig durch die Gäste abgesagt. Der TSV 1860 verzichtet jedoch auf die drei Punkte am grünen Tisch und bot dem Gegner einen Ersatztermin an. Das Spiel wird nun am 29.11. nachgeholt.