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Analyse der Kaderbaustellen für 25/26: Mittelfeld

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Der TSV 1860 München hat den Klassenerhalt eingetütet und es sind noch zwei Spieltage in der Saison 24/25 zu absolvieren. Zeit, sich mit dem Gesicht der Mannschaft für die Saison 25/26 zu beschäftigen. Wir analysieren für Euch, welche Kaderbaustellen Dr. Werner bis zum Saisonstart im Mittelfeld abzuarbeiten hat. Grundlage unserer Analyse sind die Daten von transfermarkt.de.

Kaderbaustellen im Mittelfeld

Um die Kaderbaustellen im Mittelfeld aufzuzeigen, analysieren wir nach dem zuletzt gespielten System von Patrick Glöckner. Also zwei zentrale defensive Mittelfeldspieler, je einer für rechts und links plus ein zentraler Offensiver, der auch in die Spitze vorrücken könnte.

Kaderbaustellen bei defensiven Mittelfeldspielern

Thore Jacobsen

Hoch waren die Erwartungen an Thore Jacobsen, der zu Saisonbeginn aus der zweiten Liga von der SV Elversberg nach Giesing wechselte. Jacobsen konnte diese zu Saisonbeginn nicht wirklich erfüllen, oft blieb er zu blass und machte erst mit seinem Traumtor beim Auswärtssieg in Bielefeld nachhaltig auf sich aufmerksam. In der Rückrunde fand er zu alter Form zurück und entwickelte sich mit Tunay Deniz zur erwarteten Stütze im zentralen Mittelfeld. Sein Vertrag läuft noch eine Saison.

sechzger.de Meinung: Jacobsen sollte bleiben und könnte sich sogar noch steigern. Wenn er nächste Saison an die Leistungen der Rückrunde anknüpfen kann, sollte Dr. Werner zeitig über eine Verlängerung mit Jacobsen nachdenken.

Tunay Deniz

Wenn Deniz gut drauf ist, gehört er zweifelsohne zu den besten Mittelfeldspielern in Liga 3. Leider sind seine Leistungen (besonders in der Hinrunde) zu unkonstant gewesen. Dass Deniz mit guten Leistungen die ganze Mannschaft mitziehen kann, konnte man bei diversen Spielen gut beobachten. Auch seine Stärke bei Standardsituationen und seine Schlitzohrigkeit waren so manches Mal Gold (und Punkte) wert.

sechzger.de Meinung: Gemeinsam mit Jacobsen hat er sich zur Stütze im zentralen Mittelfeld entwickelt. Auch bei ihm gilt: Wenn er so weiter macht, sollte Dr. Werner bald über eine Vertragsverlängerung über 25/26 hinaus nachdenken.

Philipp Maier

Maier kam in der Winterpause aus Ulm und sollte das zentrale defensive Mittelfeld stärken. Er ist ein Spieler mit eher “rustikaler Spielweise”. Daher konnte er im Spielaufbau wenig Akzente setzen, sein Einsatz gegen den Ball ist in Ordnung. Insgesamt scheint bei ihm noch Luft nach oben zu sein, das kann er in der kommenden Saison beweisen, denn sein Vertrag läuft noch bis Ende 25/26.

sechzger.de Meinung: Maier wird bleiben, auch wenn für ihn wahrscheinlich häufig nur ein Platz auf der Bank bleiben wird.

Tim Kloss

Das kopfballstarke Talent aus dem eigenen Nachwuchs hat eine durchwachsene Saison hinter sich. Er musste zumeist auf der Bank Platz nehmen und sich oftmals mit wenigen EInsatzminuten zufrieden geben, obwohl er bei so manchem Spiel durch gute Leistungen aufzeigte. Er wartet weiterhin auf den Durchbruch. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus.

sechzger.de Meinung: Kloss ist ein Wackelkandidat für eine Verlängerung. Bei ihm wird es drauf ankommen, welche sportliche Entwicklung ihm Glöckner und Dr. Werner noch zutrauen und welche Spieler aus der U21 noch hochgezogen werden.

Marlon Frey

Sein Vertrag läuft am 30.06. aus und unter Glöckner kam der 29-Jährige nur noch selten zum Zug.

sechzger.de Meinung: Die Zeichen stehen auf Abschied. Durch die Verpflichtung von Maier rückte Frey noch einen Platz nach hinten und konnte unter Glöckner nicht besonders aufzeigen.

Kaderbaustellen bei rechten Mittelfeldspielern

Soichiro Kozuki

Der Japaner kam im September von Schalke 04 zum TSV 1860. Kozuki zeigte immer großen Einsatz und starke Laufleistungen. Auf dem rechten Flügel konnte er den Langzeitverletzten Morris Schröter zufriedenstellend ersetzen, auch wenn ihm vor dem Tor (noch) etwas die Kaltschnäuzigkeit fehlt. Er ist auch im zentralen offensiven Mittelfeld und dem linken Flügel einsetzbar. Sein Vertrag gilt noch bis Ende 25/26.

sechzger.de Meinung: Kozuki wird bleiben und ist ein vielseitiger Spieler im offensiven Mittelfeld, der variabel eingesetzt werden kann.

Morris Schröter

Er ist sicherlich einer der Pechvögel der zu Ende gehenden Saison. Im Spiel bei Viktoria Köln im Februar verletzte er sich und konnte seither nicht mehr eingesetzt werden. In Top-Form ist er sicher einer der besten Flügelspieler der Liga. Sein Vertrag gilt auch noch nächste Saison.

sechzger.de Meinung: Schröter muss sich in der Vorbereitung wieder herankämpfen. Wenn er zu seinem üblichen Leistungsvermögen zurückkehrt, kann er wieder ein ganz wertvoller Spieler werden. Er sollte bleiben.

David Philipp

Kam vor der Saison von Viktoria Köln und besitzt einen Vertrag bis Ende kommender Saison. Er kam über den Status des Jokers nicht hinaus, den er aber zufriedenstellend erfüllte, auch wenn er sich sicher mehr Spielzeit und Scorerpunkte erhofft hätte. Er ist in der Offensive vielseitig einsetzbar.

sechzger.de Meinung: Philipp ist ein guter Joker, für einen Platz in der ersten Elf wird es eher nicht reichen. Wenn er sich mehr Spielzeit wünscht, könnte es durchaus sein, dass er einen Wechsel anstrebt.

Kaderbaustellen bei linken Mittelfeldspielern

Maximilian Wolfram

Wolfram war über weite Strecken der Saison Top-Scorer der Löwen, obwohl er häufig von der Bank kam. Auch sein Vertrag läuft erst nach dem Ende der kommenden Saison ab.

sechzger.de Meinung: Wolfram sollte seinen Vertrag unbedingt erfüllen. Er ist ein idealer Joker, der auch Potenzial für die Startelf hat und seine Rolle immer vorbildlich erfüllt hat.

Kaderbaustellen bei offensiven Mittelfeldspielern

Julian Guttau

Sicher eine der konstantesten Spieler im Kader und aus der Offensive von 1860 schwer wegzudenken. Er kann sowohl im Zentrum als auch dem linken Flügel eingesetzt werden und bringt auf beiden Positionen starke Leistungen mit Torgefahr (bisher 12 Scorerpunkte). Guttau hat durch seine Leistungen das Interesse anderer Vereine (KSC) geweckt. Er könnte am Ende der Saison ablösefrei wechseln, da sein Vertrag ausläuft.

sechzger.de Meinung: Falls es finanziell möglich ist und Guttau noch ins Gehaltsgefüge von 1860 passt, sollte Dr. Werner unbedingt mit ihm verlängern. Ein Spieler, der den Unterschied machen kann und sicher sehr gut geeignet ist, Kevin Volland in der kommenden Saison mit brauchbaren Zuspielen zu füttern.

Mike Gevorgyan

Gevorgyan kam zumeist in der U21 zum Einsatz, wo er überdurchschnittliche Leistungen zeigte und sich so für Einsätze bei den Profis empfahl. Er bekam bisher zwei Kurzeinsätze und kann sich mit seinem 19 Jahren durchaus noch nachhaltig weiterentwickeln. Sein Vertrag endet am 30.06.2025.

sechzger.de Meinung: Gevorgyan sollte gehalten werden und sich über U21 und Profis weiterentwickeln. Er hat Potenzial für mehr.

Moritz Bangerter

Sein Vertrag läuft am Saisonende aus und er konnte in der ablaufenden Saison nicht wirklich auf sich aufmerksam machen. Schuld daran ist auch eine langwierige Hüftverletzung, die Bangerter etwa sechs Monate zum Aussetzen zwang.

sechzger.de Meinung: Bangerter wird sich – auch wegen seines Verletzungspechs – einen neuen Verein suchen müssen. Seinen Platz im Kader wird Dr. Werner an ein Talent aus dem NLZ geben.

Fazit Mittelfeld

Dr. Werner sollte alles daran setzen, Julian Guttau bei 1860 zu halten. Gerade im Zusammenspiel mit Kevin Volland könnte der gebürtige Hallenser ein ganz wichtiger Puzzlestein für die kommenden Saison werden. Adäquater Ersatz dürfte schwierig zu finden sein. Ansonsten könnte Dr. Werner für den linken Flügel noch eine Verstärkung suchen, wo Wolfram nur durch die Allrounder Volland, Guttau oder Kozuki vertreten werden kann. Dafür könnte es sein, dass Philipp möglicherweise einen Verein sucht, bei dem er mehr Spielzeit erhalten könnte. Insgesamt scheint das Mittelfeld gut besetzt und kann durch Spieler aus der U21 noch ergänzt werden. Falls das Budget noch mehr hergibt, sollte Dr. Werner noch eine Verstärkung für das zentrale offensive Mittelfeld als Back-Up für Guttau suchen (wenn er denn bleibt).

Bisher erschienen: Analyse der Kaderbaustellen für 25/26: Torhüter und Abwehr

Trotz Niederlage: Jesper Verlaat in kicker “Elf des Tages”

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Tsv 1860 Jesper Verlaat

Nein, es war wahrlich keine berauschende Leistung, die der TSV 1860 am Samstag gegen Rot-Weiss Essen ablieferte. Dennoch schaffte es mit Kapitän Jesper Verlaat ein Löwe in die kicker “Elf des Tages”.

Jesper Verlaat in kicker “Elf des Tages”

Mit der Note 2,0 bestätigte der Niederländer seine starken Leistungen der Vorwochen und wurde vom Sportmagazin in die Spieltagself berufen. Für den Kapitän war dies bereits die siebte Nominierung – nur der Cottbuser Elias Bethke hat das ebenfalls geschafft.

Außer Verlaat erhielten nur Marco Hiller (2,5) und Julian Guttau (3,0) ordentliche Bewertungen vom kicker. Alle anderen Spieler erhielten Note 4 und schlechter, für Sean Dulic, Andy Lucoqui, Maximilian Wolfram, Tunay Deniz und Patrick Hobsch hagelte sogar eine glatte 5.

Die Spieltagself im Überblick

Männerl (Aue) – Oppie (Bielefeld), Karademir (Osnabrück), Verlaat (1860), Matriciani (Mannheim) – Amoako (Osnabrück), Rieckmann (Mannheim), Johansson (Wehen Wiesbaden), Okpala (Mannheim) – Kastanaras (Stuttgart II), Krüger (Saarbrücken)

Erstaunlicherweise ist in der “Elf des Tages” also kein Spieler von Rot-Weiss Essen zu finden, obwohl die Männer von der Hafenstraße verdient drei Punkte aus Giesing entführten.

Titelbild: CR-Fotos

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen

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Titelbild TSV 1860 RWE Rot-Weiss Essen Fotogalerie

Es hätte alles so schön sein können: tolles Rahmenprogramm, annehmbare äußere Bedingungen, kein Druck und ein attraktiver Gegner mit zahlreicher und lautstarker Fangemeinde im Rücken. Leider war das Geschehen auf dem Platz – zumindest aus Sicht der Löwen – dann eher unerfreulich und gipfelte in einer 1:3-Niederlage. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie trotzdem die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen Rot-Weiss Essen.

Video aus dem Grünwalder Stadion

Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 – Rot-Weiss Essen

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: Heimniederlage gegen Rot-Weiss Essen

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Zwei Spieltage sind in der 3.Liga noch zu absolvieren, beim TSV 1860 München geht es dabei um nichts mehr. Gegen Essen ließ der Auftritt des Teams oft zu Wünschen übrig, sodass folgerichtig eine weitere Heimniederlage zu Buche steht. Auch die U21 und die Vierte gingen am Wochenende leer aus. Zudem sind in Sachen Auf- und Abstieg einige Entscheidungen gefallen – alle News rund um die Löwen zum Start in eine neue Woche im Überblick!

Giesinger Gedanken nach der Heimniederlage gegen Essen

Nichts war es mit einem weiteren Sieg auf Giesings Höhen, stattdessen durfte Rot-Weiss Essen auswärts über den Klassenerhalt jubeln. Mit 3:1 setzte sich RWE durch, Trainer Patrick Glöckner fand das Ergebnis aufgrund der zuvor gesehenen 90 Minuten verdient. Doch wie sehen das die Löwenfans? Sind sie enttäuscht aufgrund der Heimniederlage oder ist die Saison ohnehin ad acta gelegt? Mit dieser Fragestellung beschäftigte Christian sich in den Giesinger Gedanken.

U21 unterliegt erstmalig im Jahr 2025

Ebenfalls nichts zu jubeln – und das ist höchst ungewöhnlich in dieser Saison – gab es für due U21 der Löwen. Im Spitzenspiel gegen den FC Pipinsried setzten sich die Gastgeber am Ende durch und zogen nach Punkten gleich mit dem TSV 1860 in der Bayernliga Süd. Noch aber haben die Löwen die Meisterschaft in der eigenen Hand.

Analyse der Kaderbaustellen: Torhüter und Abwehr

Wie geht es bei den Profis weiter, wie sieht das Team für die Spielzeit 2025/26 aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich nicht nur Geschäftsführer Christian Werner, sondern auch zahlreiche Löwenfans. Der ein oder andere Vertrag läuft aus, zudem haben junge Talente mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Thomas analysiert die Kaderbaustellen, gestern ging es mit den Torhütern und der Abwehr los.

Vierte verliert deutlich

Nichts zu holen gab es für den TSV 1860 IV am Wochenende. Die Vierte reiht sich also in die Ergebnisse der anderen Herrenmannschaften ein. Gegen Hertha München gab es eine deutliche 1:5-Niederlage an der St. Martin Straße. Die Gäste erzielten zunächst fünf Tore, ehe den Löwen zumindest noch der Ehrentreffer gelang.

News aus der 3.Liga

Der 36.Spieltag

Die nächsten Entscheidungen in der 3.Liga sind gefallen, nach dem 36.Spieltag stehen zwei weitere Absteiger fest. Erwischt hat es Hannover 96 II sowie tatsächlich den SV Sandhausen nach einer weiteren Niederlage (0:3 gegen Hansa Rostock). Der Kampf um den verbliebenen vierten Abstiegsplatz ist dabei spannend wie eh und je. Zunächst legte Stuttgart II mit einem Heimsieg gegen Aachen vor, am Sonntag konterte Waldhof Mannheim dieses Ergebnis mit einem klaren Auswärtssieg in Cottbus. Mittendrin ist nun auch Dortmund II, die nach Punkten mit der Stuttgarter Zweitvertretung sowie dem Waldhof gleichauf liegen.

Der nächste Löwengegner Verl machte es wieder einmal spektakulär, zog allerdings beim 3:4 in Saarbrücken den Kürzeren. Der FCS macht damit einen großen Schritt in Richtung Relegation zur 2.Bundesliga. Kurz bevor steht der Aufstieg von Dresden und Bielefeld, die sich auf der Alm mit einem 1:1 voneinander trennten.

Die Löwen belegen nach dem 36.Spieltag Rang 10 mit 51 Punkten.

Jahn Regensburg steht als Absteiger fest

Die Saison 2025/26 in der 3.Liga nimmt weiter Gestalt an. Als Aufsteiger stehen bereits Hoffenheim II, Schweinfurt und der MSV Duisburg fest. Aus der 2.Bundesliga stößt Jahn Regensburg hinzu. Nach nur einem Jahr in der Zweitklassigkeit steht der Abstieg in die 3.Liga seit dem Wochenende fest.

Schweinfurt steigt in die 3.Liga auf

Wie bereits erwähnt reisen die Löwen in der nächsten Spielzeit nach Schweinfurt. Die Schnüdel konnten am Freitagabend im Duell mit den Würzburger Kickers den Aufstieg feiern und sind nach vielen Jahren zurück in der Drittklassigkeit.

3. Liga 25/26: Regensburg zurück, Hannover II & Sandhausen raus

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Die Zusammensetzung der 3. Liga für die kommende Saison 2025/26 nimmt konrete Formen an. Nachdem zuletzt schon die drei Meister der Regionalligen West (MSV Duisburg) Süwest (TSG Hoffenheim II) und Bayern (Schweinfurt 05) den Aufstieg fixieren konnten, steht seit diesem Wochenende nun auch der erste Absteiger aus der 2. Bundesliga fest. Willkommen zurück in der 3. Liga, Jahn Regensburg!

Regensburg ohne Chance in Liga zwei

Die Löwenfans dürfen sich auf ein neuerliches Heimspiel an des Gegners Platz (zumindest was die Unterstützung von den Rängen anbelangt), wie zum Beispiel Mitte April letzten Jahres, in der nur rund 130 Kilometer von Giesing entfernten Hauptstadt der Oberpfalz freuen.

Der Jahn, der sich in der Relegation 2024 gegen Wiesbaden durchgesetzt hatte, belegte in der zu Ende gehenden Zweitligasaison am 2. Spieltag nach einem Sieg über Mitaufsteiger Ulm als Bestplatzierung den elften Tabellenplatz. Aber schon ab der sechsten Runde hielt man stets die Rote Laterne fest in Händen. Nur sechs Siege und sechs Unentschieden bei 20 Niederlagen lautet die schmale Bilanz. Den folgerichtigen sofortigen Wiederabstieg konnte auch die Entlassung von Coach Jo Enochs Ende Oktober 2024 nicht verhindern. Trotz eines überraschenden Unentschiedens beim 1. FC Köln stand für Regensburg am Samstag Nachmittag der Abstieg fest. Für den Jahn wird die kommende Spielzeit die ingesamt neunte in der 3. Liga. Für 1860 übrigens die achte.</p>

Alle drei Aufsteiger wieder runter?

Den zweiten Abstiegsplatz aus der 2. Bundesliga belegt derzeit der SSV Ulm, die Relegation würde – nach aktuellem Stand – Preußen Münster bestreiten. Damit droht allen drei Aufsteigern aus der Vorsaison die direkte Rückkehr in die 3. Liga. Allerdings könnten auch Eintracht Braunschweig bzw. Greuther Fürth (mit jeweils drei Zählern mehr als Münster) noch abrutschen.

Dresden, Bielefeld,… und Saarbrücken?

Ihre Sache – nach einem Aufstieg in die 2. Bundesliga – besser machen würden dann kommende Saison sicher gerne Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld, die designierten Aufsteiger, denen nur noch ein bzw. zwei Punkte zum großen Wurf fehlen. Die Relegation kann sich aus eigener Kraft der 1. FC Saarbrücken sichern. Die Überraschungsmannschaft der Saison, Energie Cottbus ist dazu mittlerweile – genauso wie Hansa Rostock – nicht mehr in der Lage. Aber wenn der FCS patzen sollte, könnte für die Nord- bzw. Ostdeutschen noch was gehen.

Sandhausen mit historischem Absturz

Aus der 3. Liga verabschiedet haben sich an diesem Wochenende der SV Sandhausen und die Zweitvertretung von Hannover 96. Der Absturz der Kurpfälzer ist bereits viel besprochen worden und kann – ohne Übertreibung – zumindest für den deutschen Profifußball als historisch einmalig bezeichnet werden. Der SVS, der erst vor zwei Jahren aus der 2. Bundesliga abgestiegen war, letzte Saison einen – auch für die dortigen anspruchsvollen Verhältnisse – akzeptablen achten Platz im Drittligaendclassement belegt hatte, stand in dieser Spielzeit nach dem 14. Spieltag noch an der Spitze der 3. Liga. In den folgenden 22 Spielen gelang dann nur noch ein Sieg und drei Unentschieden und es setze 18 Pleiten. Zuletzt am Samstag Nachmittag ein 0:3 gegen Hansa Rostock, womit Sandhausen elf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer bei nur noch sechs zu vergebenden Zählern aufweist. Das war’s.

Zweitliga-Zweitvertretung verabschiedet sich ebenfalls

Die Premiere der Zweitvertretung eines Zweitligisten in der 3. Liga geht nach nur einer Spielzeit wieder zu Ende. Hannover 96 II, das zum Abschluss des 36. Spieltags am Sonntag Abend um 19.30 Uhr die schon länger als Absteiger feststehende SpVgg Unterhaching empfängt, kann in dieser Partie zwar den Rückstand auf Tabellenplatz 16 nochmal etwas verringern. Weniger als sieben Punkte werden es aber nicht mehr. Zu viel bei dann noch zwei verbleibenden Spielen.

Wer wird der vierte Drittligaabsteiger?

Der vierte Abstiegsplatz wird – nach den Resultaten dieses Wochenendes – wohl in einem spannenden Dreikampf zwischen Suttgart II, Dortmund II und Waldhof Mannheim ausgefochten. Alle drei genannten haben vor den letzten beiden Spieltagen 43 Zähler auf dem Konto, wobei der Waldhof nach einem überzeugenden 4:2 in Cottbus das – wie man so schön sagt – Momentum auf seiner Seite haben dürfte. Theoretisch könnte auch noch Alemannia Aachen trotz seiner bis hierher erspielten 47 Punkte noch auf Tabellenplatz 17 abrutschen. Sehr theoretisch.

Havelse, Lok Leipzig oder Halle?

Auch die abschließene Frage, welcher Regionalligist den vierten freien Platz der 3. Liga 2025/26 besetzen darf, ist in doppelter Hinsicht noch spannend. Er entscheidet sich in den beiden Relegationsspielen zwischen dem Vertretern der Regionalligen Nordost und Nord. Während im Norden der TSV Havelse schon seit ein paar Wochen als Meister feststeht, ist es im Nordosten im Saisonendspurt nochmal spannend geworden. Der eigentlich sehr souveräne Tabellenführer Lokomitve Leipzig schwächelt zuletzt und der erst vergangene Saison aus der 3. Liga abgestiegene Hallesche FC wittert Morgenluft im Hinblick auf den sofortigen Wiederaufstieg. Bei nur drei Punkten Vorsprung der Sachsen auf den Jäger aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt, könnte es auf ein Herzschlagfinale am letzten Spieltag hinauslaufen, wenn der HFC in Greifswald und Lok bei Rot-Weiß Erfurt antreten muss. Zehn Tage später steht dann für einen der beiden Kontrahenten das erste Relegationsspiel gegen Havelse auf dem Programm

Giesinger Gedanken: Enttäuscht oder egal?

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Das hätte nicht sein müssen! Aber es ist halt auch kein Drama. Irgendwo zwischen entspannter Gelassenheit, souveränem Umgang mit einer verdienten Pleite und doch ein wenig vorhandener Enttäuschung bewegt sich die Gefühlslage der Löwenfans nach dem gestrigen 1:3 gegen Rot-Weiss Essen im vorletzten Heimspiel der Saison.

Weitere Drittligazugehörigkeit im März und April gesichert

Gott sei Dank wurde der Klassenerhalt in der 3. Liga in den ersten drei Wochen im März mit zehn Punkten aus vier Spielen und dann auch in den ersten drei Wochen im April mit sogar vier Siegen fixiert. Da machten die Löwen ihren Fans große Freude und schürten kurzfristig sogar kühne Aufstiegs- oder zumindest vermeintlich realistische Pokal-Qualifikationsträume. Daraus wird nun – nach zwei Niederlagen in Serie – natürlich nichts. Hätte aber irgendwie auch nicht zu dieser Spielzeit gepasst. Oder?

Essen macht den Klassenerhalt klar

Irgendwie konsequent, dass 1860 vor ziemlich genau einem Jahr am vorletzten Spieltag der letzten Saison den Klassenerhalt just an der Essener Hafenstraße eintüten konnte. Heuer lief es also umgekehrt und die Rot-Weissen entledigten sich vor dem euphorischen Jubel ihrer Anhänger, die während des Spiels einen bemerkenswerten Support in die Ostkurve zauberten, der allerletzten Abstiegssorgen. Für 1860 ging es in dieser Hinsicht ja gestern bekanntlich um nichts mehr. Schade, dass man dies dem Team in blau auch über weite Strecken des Spiels auf dem Platz anmerkte.

Flohmarkt am Candidplatz für das Kinderhospiz

Wäre halt mal schön gewesen, das Gefühl zu haben, die Mannschaft will auch mit dem sicheren Klassenerhalt im Gepäck das treue Publikum im 18. ausverkauften Heimspiel der Saison ein wenig begeistern und etwas für die mitunter bedingunslose Unterstützung zurückgeben. Der Rahmen hätte dazu gepasst. Vormittags vor dem Spiel hatten zahlreiche Besucher und Käufer den Flohmarkt von PRO1860 und der aktiven Fanszene zugunsten des Kinderhospiz München auf dem Candidplatz – trotz einer kurzen Regeneinlage – zu einem riesigen Erfolg gemacht. Der erlöste Betrag wird zum leztzten Heimspiel an die Empfänger übergeben. Man darf gespannt sein, welcher Betrag durch diese tolle Aktion zusammen gekommen ist.

Würdige Erinnerung an Werner Lorant

Als es oben im Stadion dann losging, erinnerte die Westkurve mit einem großen Zaunbanner und Spruchbändern an den am Ostersonntag versrorbenen Werner Lorant. Stadionsprecher Sebastian Schäch fand die richtigen, bewegenden Worte und das Stadion verabschiedete den erfolgreichsten Löwentrainer der letzten fünf Jahrzehnte erst schweigend und sendete dann viel Applaus gen Himmel. Der eine oder andere Zeitzeuge der großen 1990er-Jahre verdrückte eine kleine Träne.

Viel Sommerfußall in Halbzeit eins

Als dann der Ball rollte, legte Sechzig zunächst mit einer gewissen Leichtigkeit los und schürte Hoffnung auf den sechsten Heimsieg in Folge. Aber auch die Gäste versteckten sich nicht. Dann verflachte die Partie aber doch zusehends und bis zur Pause sah man einen typischen Saisonfinale-Sommerkick. Direkt vor dem Pausenpfiff vereitelte Marco Hiller, dessen tags zuvor bekannt gewordener, wohl ziemlich sicherer Abschied von den Löwen nach sage und schreibe 17 Jahren, interessanterweise im Stadion (noch) gar keine große Rolle spielte, die größte Chance des ersten Abschnitts.

Vier Tore im zweiten Abschnitt

Aus der Kabine kamen die Essener – wohl mit der Maßgabe durch Coach Koschinat auf jeden Fall den noch zum endgültigen Klassenerhalt nötigen Punkt mitnehmen zu wollen – deutlich entschlossener und gingen, begünstigt durch eine undisponierte Löwenabwehr mit 2:0 in Führung. Jesper Verlaat ließ mit seinem ersten Saisontor nochmal ein wenig Hoffnung aufkeimen, die nur vier Minuten durch Essens Torwart Felix Wienand (mit seiner ersten Torvorlage der Saison) und Rechtsaußen Ramien Safi wieder zunicht gemacht wurde. Schade!

Letzte Reise nach Verl am Samstag

Irgendwie hatte man im Löwenlager gehofft, dass es Patrick Glöckner, der dem Team seit seinem Antritt im Januar viel neues Leben und Schwung eingehaucht hatte, gelingen würde, seine Mannschaft auch in den quasi unbedeutenden letzten Saisonspielen noch zu überzeugende Leistungen zu motivieren. Danach sah das gestern über weite Strecken aber leider nicht aus. Mal sehen, wie sich das kommenden Samstag in Verl darstellt, wohin sich dann zum letzten Mal in dieser Saison wieder zahlreiche Löwenfans bewegen werden.

Saisonfinale gegen Aue

Und Immerhin besteht dann ja auch noch die Chance, sich in zwei Wochen gegen Erzgebirge Aue aus dieser seltsamen Saison mit ein paar Aufs und ganz vielen Abs (und von Marco Hiller!) mit einer mitreissenden Leistung und einem Sieg zu verabschieden.

TSV 1860 U21 unterliegt in Pipinsried – erste Niederlage 2025

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TSV 1860 München U21Teamfoto 24 25

Die Serie ist gerissen: gegen den FC Pipinsried unterlag die U21 des TSV 1860 München am gestrigen Samstag knapp mit 1:2. Zwei Ex-Löwen erzielten dabei die Tore für die Gastgeber.

Pipinsried schlägt die U21 des TSV 1860 erstmalig 2025

Bekanntlich spielt die zweite Mannschaft der Löwen momentan eine starke Saison in der Bayernliga Süd und kämpft dort um die Meisterschaft. Zuletzt gab es einen Heimsieg gegen Türkspor Augsburg zu bejubeln. Ein Aufstieg der Mannschaft von Trainer Felix Hirschnagl ist aufgrund der aktuellen Regularien nicht möglich. Gestern war die U21 des TSV 1860 München parallel zu den Profis gegen den FC Pipinsried gefordert. Die Gastgeber hatten zahlreiche Ex-Löwen im Aufgebot, unter anderem standen Nico Karger, Valdrim Konjuhi und Maximilian Engel. Die Löwen wiederum wurden von Mike Gevorgyan aus dem Profikader unterstützt.

Genannte Ex-Löwen sollten dann auch für die erste Niederlage im Jahr 2025 für die Hirschnagl-Elf sorgen. Vor über 700 Zuschauern hatte der TSV 1860 zwar mehrfach die Gelegenheit in Führung zu gehen, das erste Tor gelang allerdings den Gastgebern. Valdrim Konjuhi ließ die Pipinsrieder nach 29 Minuten das erste Mal jubeln. Mit der knappen Führung gingen beide Mannschaften in die Kabinen. Die U21 kam mit mächtig Dampf aus der Pause und drängte auf den Ausgleich, Garza scheiterte per Fallrückzieher (46.) und mit einem Fernschuss (52.). Auf der Gegenseite nutzte Pipinsried wie schon beim ersten Treffer einen Fehler im Aufbau, Karger erhöhte nach 64 Minuten auf 2:0. Für den Ex-Löwen war es bereits der 20.Saisontreffer. Der TSV 1860 blieb dran und wurde für den Einsatz mit dem Anschlusstreffer belohnt. Beutel nutzte einen Patzer von Engel im FCP-Tor und verkürzte (73.).

In der Schlussphase boten sich gleich mehrfach gute Gelegenheiten zum Ausgleich zu kommen. Einen erneuten Abschluss von Beutel konnten die Gastgeber gerade noch auf der Linie klären (85.), eine Minute später zielte Brönauer aus neun Metern etwas zu hoch und traf das leere Tor nicht. Damit blieb es beim knappen Heimsieg für Pipinsried, die damit nach Punkten zur U21 des TSV 1860 aufschließen.

Kommenden Samstag ist dann der SV Kirchanschöring in Gilching zu Gast. Anpfiff ist um 14:00 Uhr.

Pressekonferenz nach dem 1:3 gegen Rot-Weiss Essen: “Das Ergebnis geht am Ende in Ordnung”

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Patrick Glöckner und Uwe Koschinat analysierten auf der Pressekonferenz nach der 1:3 Heimniederlage des TSV 1860 München gegen Rot-Weiss Essen das Spiel und standen Rede und Antwort. Glöckner sah eine verdiente Niederlage seines Teams und bestätigte: “Das Ergebnis geht am Ende in Ordnung”.

Koschinat: “Verdienten Sieg aus eigener Kraft hinbekommen”

Koschinat freute sich über den Auswärtssieg in Giesing und den damit verbundenen Klassenerhalt. “Der letzte Schritt zum Klassenerhalt fühlt sich sehr gut an”, da er aus eigener Kraft geschafft wurde, frohlockte der Essener Trainer. Zum Spiel sagte Koschinat, dass seine Mannschaft “nicht so griffig ins Spiel gekommen” sei, wie Koschinat sich das erhofft hatte. “Sechzig München hat sehr viel Druck ausgeübt”, aber der allerletzte Punch habe gefehlt. Eine Einschätzung, die wahrscheinlich auch ein Großteil der 13.500 im Grünwalder Stadion anwesenden Löwenfans teilen dürfte. RWE musste viel Energie aufwenden, um die Offesivaktionen der Löwen zu verteidigen. RWE konnte aus Perspektive von Koschinat dann im Laufe der ersten Hälfte durch längere Ballbesitzphasen langsam die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Der RWE-Trainer fand die Leistung seiner Mannschaft über “weite Phasen der zweiten Halbzeit sehr beeindruckend.” Durch die schnelle Reaktion auf den 1:2-Anschlusstreffer der Löwen habe sich der Sieg dann auch “relativ sicher angefühlt.” Der RWE-Trainer schloss seine Analyse mit dem Fazit ab, dass seine Mannschaft einen “verdienten Sieg aus eigener Kraft hinbekommen” habe. Zur Belohnung für den Nicht-Abstieg blieb RWE zum Feiern über Nacht in München.

Glöckner: “Angriffe nicht so zwingend”

Löwen-Trainer Patrick Glöckner sah das Spiel sehr ähnlich wie sein Essener Kollege. Mit “der Uwe hat das optimal zusammengefasst. Da gibt’s gar nicht gar nichts hinzuzüfgen,” begann Glöckner seine Ausführungen zur 1:3-Niederlage. Aus seiner Sicht kam Sechzig gut in die Partie, aber ein Knackpunkt sei gewesen, dass die Angriffe der Löwen “nicht so zwingend gewesen sind, wie wir es uns vielleicht erhofft haben”. Er kritisierte, dass sein Team zu “verkopft” agiert habe. Anstatt öfter das 1-gegen-1 auf dem Flügel zu suchen, sei das Team zu häufig ins Zentrum gekommen, wo die Essener die Räume eng gemacht hätten. Insgesamt monierte er die fehlende Cleverness der Löwenspieler. Trotz eines Chancenverhältnisses von 20:14 zu Gunsten von 1860 habe Essen die besseren Torchancen erspielt.

Glöckners Fazit: “Das Ergebnis geht am Ende in Ordnung”

Im zweiten Durchgang sah Glöckner bei RWE das bessere Positionsspiel, während 1860 oft “einen Meter zu spät kam, um den Pressing-Erfolg zu generieren.” Nach dem 1:2 durch Jesper Verlaat hoffte Glöckner, dass der TSV 1860 noch zum Ausgleich kommen würde. Aber dann habe seine Mannschaft den Gästen “das Geschenk zum dritten Tor gemacht” und damit verdient verloren. “Das Ergebnis geht am Ende in Ordnung,” schloss Glöckner seine Analyse der Heimniederlage ab und gratulierte Koschinat zum Klassenerhalt mit RWE.

Titelbild: YouTube (Löwen-TV)

 

Analyse der Kaderbaustellen für 25/26: Torhüter und Abwehr

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Der TSV 1860 München hat den Klassenerhalt eingetütet und es sind noch zwei Spieltage in der Saison 24/25 zu gehen. Zeit, sich mit dem Gesicht der Mannschaft für die Saison 25/26 zu beschäftigen. Wir analysieren für Euch, welche Kaderbaustellen Dr. Werner bis zum Saisonstart bei den Torhütern und in der Abwehr abzuarbeiten hat. Grundlage unserer Analyse sind die Daten von transfermarkt.de.

Kaderbaustellen bei den Torhütern

Marco Hiller

Das Löwenurgestein hat sich entschieden, 1860 zu verlassen. Nach seiner Rückkehr zwischen die Pfosten hatte Hiller wie gewohnt größtenteils starke Leistungen gebracht und eine Vertragsverlängerung aus sportlichen Gesichtspunkten hätte durchaus Sinn gemacht. Warum sich Dr. Werner und Hiller nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnten, ist bisher unbekannt.

sechzger.de Meinung: Hiller hinterlässt als guter Torwart, Führungsspieler und Identifikationsfigur eine gewaltige Lücke.

Rene Vollath

Vollath ist der älteste Spieler im Kader und ironischerweise derjenige mit der längsten Vertragslaufzeit bei 1860 (bis Ende 26/27). Das Experiment mit ihm zu Saisonbeginn scheiterte, noch dazu griff er im Toto-Pokal gegen Unterhaching am Ball vorbei. Auch ist er bei den Löwenfans nicht sonderlich beliebt. Ob er erneut als Nummer 1 in die Saison gehen wird, falls Hiller wirklich wechseln sollte?

sechzger.de Meinung: Vollath nach dem Abgang von Hiller erneut als Nummer 1 zu präsentieren, dürfte schwierig werden. Wir sehen Vollath als Ersatztorwart in die kommende Saison gehen.

Erion Avdija

Der 20-Jährige aus dem NLZ zeigt bei der U21 überwiegend gute Leistungen. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Ob man ihm schon die Rolle des Ersatztorwarts bei den Profis zutraut (falls Hiller wirklich geht), ist unklar. Als Nummer 1 wird er nicht in Frage kommen.

sechzger.de Meinung: Mit Avdija als Nummer 3 und Stammkeeper bei den Amas verlängern.

Fazit Torhüter

Durch den Abgang von Hiller muss Dr. Werner nun eine neue Nummer 1 verpflichten. Nicht zu vergessen: Mit Miran Qela hat man noch einen talentierten Keeper in der Hinterhand, für den aber der Sprung in die dritte Liga noch etwas zu groß sein dürfte.

Kaderbaustellen in der Abwehr

Um die Kaderbaustellen in der Abwehr aufzuzeigen, analysieren wir nach den klassischen Positionen in der Viererkette. Also rechter Verteidiger, Innenverteidiger und linker Verteidiger.

Kaderbaustellen bei den rechten Verteidigern

Lukas Reich

Das 18-jährige Eigengewächs aus dem NLZ dürfte einer der Gewinner der Saison bei 1860 sein. Er hat sich in großen Teilen der Saison hinten rechts festgespielt und wurde von Patrick Glöckner sogar weiter vorne eingesetzt. Um den Stammplatz als rechter Verteidiger lieferte er sich teilweise ein Duell mit Tim Danhof, das beide zu beflügeln scheint. Reich hat noch Vertrag für die nächste Saison und möchte sein Abitur in gewohnter Umgebung machen. Der einzige Grund für einen Wechsel könnte sein, dass 1860 eine (stattliche) Ablösesumme für das große Talent einstreichen könnte.

sechzger.de Meinung: Unbedingt halten und wenn möglich (mit Ausstiegsklausel) verlängern. Wenn der Junge so weiter macht, wird ein Transfer mit hoher Ablösesumme kommen.

Tim Danhof

Hat ebenfalls noch Vertrag bis Ende der kommenden Saison. Hatte in der Hinrunde Verletzungspech und verlor das Duell um den Stammplatz gegen Lukas Reich. Kämpfte sich mit guten Leistungen zurück und ist sogar so flexibel, dass er auch links hinten eingesetzt werden kann.

sechzger.de Meinung: Danhof sollte für nächste Saison im Kader gesetzt sein.

Kaderbaustellen bei den linken Verteidigern

Anderson Lucoqui

Kam in der Winterpause und überzeugte von Beginn an als linker Verteidiger. Von seinem Einsatzwillen und seiner Kampfeslust kann sich der ein oder andere eine Scheibe abschneiden. Eine Stütze der erfolgreichen Rückrunde! Sein Vertrag läuft zu Saisonende aus.

sechzger.de Meinung: Unbedingt verlängern!

Leroy Kwadwo

Ist auch als Innenverteidiger einzusetzen und seine Vielseitigkeit ist sicher ein Plus. Dennoch hatte er nach seiner guten Saison 23/24 in der laufenden Spielzeit zu viele Durchhänger. Aktuell kommt er über einen Platz auf der Bank nicht hinaus.

sechzger.de Meinung: Alles andere als eine Trennung von Kwadwo wäre eine Überraschung, auch wenn es weh tut, dass der sympathische Spieler Giesing verlässt.

Florian Bähr

Wurde zu Saisonbeginn für zwei Jahre vom VfL Osnabrück ausgeliehen. Nutzte seine Chancen zu Saisonbeginn nicht und ist aktuell verletzt.

sechzger.de Meinung: Wenn mit Lucoqui verlängert wird, kommt Bähr nicht über den Status des Ergänzungsspielers hinaus. Dr. Werner könnte anstreben, den Leihvertrag vorzeitig aufzulösen und eine stärkere Alternative (Kilian Jakob?) zu verpflichten.

Innenverteidiger

Jesper Verlaat

Der Kapitän war die Stütze in der Innenverteidigung und wurde während seiner Verletzungspause schmerzlich vermisst. Überzeugt durch sein Stellungsspiel, das seine Defizite bei der Geschwindigkeit kompensiert. Absoluter Führungsspieler und noch bis Ende 25/26 unter Vertrag.

sechzger.de Meinung: Verlaat wird bleiben. Außer jemand ködert mit einer ganz dicken Ablösesumme.

Sean Dulic

Dulic ist neben Reich sicher der Aufsteiger der Saison 24/25. Als “Notnagel” nach der Winterpause während der Verletzungen von Verlaat und Schifferl ins kalte Wasser geworfen, nutzte er seine Chance und ist aktuell aus der Stammelf nicht mehr wegzudenken. Ein weiterer toller Beweis für die gute Arbeit, die im NLZ geleistet wird. Sein Vertrag läuft noch bis Ende kommender Saison.

sechzger.de Meinung: Dulic hat sich zur Stütze in der Innenverteidigung gemausert und das Interesse anderer Vereine geweckt. Ob diese allerdings bereits sind, eine entsprechende Ablöse zu zahlen? Wenn Dulic bleibt, sollte Dr. Werner unbedingt verlängern, damit er nicht nach der nächsten Saison ablösefrei wechseln kann.

Max Reinthaler

Der 30-jährige Italiener besitzt noch einen Vertrag bis Ende 25/26. Er nutzte die Ausfälle von Verlaat und Schifferl nicht, um sich einen Stammplatz zu erkämpfen und musste stattdessen Dulic an sich vorbei ziehen lassen.

sechzger.de Meinung: Ob Reinthaler wirklich mit einem Platz auf der Bank zufrieden ist, ist fraglich. Könnte gut sein, dass er von sich aus eine Veränderung anstrebt.

Raphael Schifferl

Schifferl kam mit viel Vorschlusslorbeeren zu Beginn der Saison und konnte nie zeigen, warum er als einer der besten Drittligaverteidiger der Saison 23/24 galt. Durch eine langwierige Verletzung fiel er fast die komplette Rückrunde aus. Vielleicht täte ihm eine Luftveränderung nach dieser schwarzen Saison gut.

sechzger.de Meinung: Falls Schifferl wechseln will, sollte man ihm keine Steine in den Weg legen.

Fazit Abwehr

Oberste Priorität sollte die Verlängerung von Anderson Lucoqui haben. In der Innenverteidigung könnte es zu Veränderungen durch Transfers kommen. Wenn Dulic gegen Ablöse wechselt, steigen die Chancen für Reinthaler und Schifferl auf einen Stammplatz. Es ist aber auch gut denkbar, dass einer oder gar beide Giesing verlassen und Dr. Werner noch einen gestandenen Innenverteidiger (Alexander Rossipal?) als Ersatz an Land ziehen muss.

Luft raus? TSV 1860 unterliegt RWE verdient!

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Werner Lorant Tsv 1860 Rwe

Die Pflicht in Form des Klassenerhalts war bereits vor der Partie erfüllt, die Kür gegen Rot-Weiss Essen wusste allerdings alles andere als zu überzeugen. Der TSV 1860 unterlag RWE nach einer überschaubaren Leistung mit 1:3, Jesper Verlaat ließ die Hoffnung der Löwenfans mit seinem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer aufkeimen.

Donnernder Applaus für Lorant

Nach dem erfolgreichen Flohmarkt auf dem Candidplatz stand im Grünwalder Stadion zunächst der kürzlich verstorbene Werner Lorant im Mittelpunkt. Nach der Gedenkminute schallte donnernder Applaus für die Legende über Giesings Höhen, ehe der Anpfiff erfolgte. Die erste Torchance hatten dann nach wenigen Sekunden auch prompt die Löwen durch Deniz, doch danach folgte viel Leerlauf auf beiden Seiten. Es entwickelte sich ein alles in allem recht müder Sommerkick von beiden Seiten. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte musste Hiller gegen den durchgebrochenen Arslan retten, das 0:0 zur Pause war absolut leistungsgerecht.

Auch die zweiten 45 Minuten begannen einschläfernd, erst nach einer Viertelstunde sorgte Guttau per Schuss aus 15 Metern für den ersten Aufreger. Was nach Initialzuündung der Löwen aussah, entwickelte sich jedoch zum Aufwecker für die Gäste. Der TSV 1860 ließ die Führung liegen, RWE traf in der 65. Minute zum 0:1. Müsel ließ Marco Hiller, der die Löwen womöglich zum Saisonende verlassen wird, keine Chance und schon musste Münchens große Liebe einem Rückstand hinterher laufen.

TSV 1860 unterliegt RWE verdient

Sechzig hatte sich kaum geschüttelt und die Krone gerichtet, da stand es auch schon 0:2. Der nur Sekunden zuvor eingewechselte Mizuta stand nach einer tollen Parade von Hiller goldrichtig und staubte zum zweiten Treffer der Essener ab (69.). Arslan ließ in der Folge das dritte Tor der Gäste fahrlässig liegen und plötzlich war 1860 wieder im Spiel, denn Verlaat traf nach einer Ecke per Kopf zum 1:2 (78.).

Ging da noch was für die Löwen? Nein, denn nur vier Minuten später sorgte Safi mit dem Treffer zum 1:3 für die endgültige Entscheidung im Grünwalder Stadion. Nach fünf Siegen in Folge musste Sechzig mal wieder eine Heimniederlage einstecken – und das völlig zurecht.

Statistik

Aufstellung:
Hiller – Danhof (89. Ott), Verlaat, Dulic, Lucoqui (80. Schifferl) – Maier (80. Reich), Deniz (66. Philipp) – Abiama, Guttau, Wolfram (66. Kozuki) – Hobsch

Bank:
Vollath (TW), Kwadwo, Frey, Althaus

Tore:
0:1 (65.) Müsel, 0:2 (69.) Mizuta, 1:2 Verlaat (78.), 1:3 Safi (82.)