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Fotogalerie zu SV Eintracht Berglern – TSV 1860 München

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titelbild fotogalerie sv berglern tsv 1860

Mit einem souveränen 5:0-Sieg zogen die Löwen am Dienstagabend in die 2. Runde des Toto Pokals ein. Das Drumherum im Landkreis Erding wurde von den Gastgebern perfekt organisiert, sodass sich die zahlreich anwesenden Fans rundum wohlfühlten. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Auswärtssieg des TSV 1860 München beim SV Eintracht Berglern.

Fotogalerie zu SV Eintracht Berglern – TSV 1860

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Videos rund um die Löwen

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Werner Schulze-Erdel: “Es bleibt die große Liebe!”

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Die älteren Löwenfans erinnern sich noch gut an ihn: Werner Schulze-Erdel war – nach dem Zwangsabstieg 1982 bis zum Wiederaufstieg 1991 –  Stadionsprecher beim TSV 1860 im Sechzgerstadion. Als im Sommer 1982 an der Grünwalder Straße 114 alles in Trümmern lag, übernahm Schulze-Erdel, der damals erste Gehversuche beim Radio und beim Fernsehen machte, den Sprecher-Job als ehrenamtlichen, unentgeltlichen Freundschaftsdienst für seinen Herzensverein.

Ein Löwenfan aus Münster

Warum der gebürtige Münsteraner überhaupt Löwenfan geworden war, wird gerne mit dem “Kammerspiele-Effekt” erklärt. Ende der 1970er-Jahre kam er als junger Schauspieler an die Münchner Kammerspiele. Die Bekanntschaft mit den damaligen Löwenspielern Heinz Flohe und Rolf Grünter sorgte dafür, dass Schulze-Erdel Spiele des TSV 1860 besuchte und so mit dem 1860-Virus infiziert wurde, das ihn nicht mehr losließ.

Familienduell, Ruck Zuck und Fanfeste

Über den Löwenkosmos hinaus ist Schulze-Erdel vor allem aufgrund der Moderation von insgesamt 2.700 Ausgaben der RTL-Spielshow Familienduell  bekannt, die sich – zwischen 1992 und 2003 ausgestrahlt – großer Beliebtheit beim TV-Publikum erfreute. In den Jahren davor hatte er auf dem – nichts mit dem heute auch existierenden gleichnamigen – Sender Tele5 die sehr sehenswerte Spielshow Ruck Zuck mehr als eintausend Mal moderiert. Im Laufe der 1990er-Jahre bekamen die Anhänger des TSV 1860 den Showmaster der alten Schule noch ein paar Mal zu hören und sehen: Er moderierte mehrmals die Mannschaftspräsentation auf den Fanfesten zur Saisoneröffnung am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße. Sein letzter großer Auftritt bei den Löwen liegt erst 16 Jahre zurück. 2010 führte er bei der in den Riem-Arkaden abgehaltenen Show zum 150. Geburstag von Münchens Großer Liebe durch’s Programm, worüber die SZ launig berichtete.

In Berglern getroffen

Heute lebt das 78jährige Löwen-Lebensmitglied hauptsächlich auf Mallorca. Am Rande des Totopokalspiels in Berglern am Dienstag dieser Woche hatten wir die Gelegenheit, mit dem Werner ein paar Worte zu wechseln.

sechzger.de: Servus, Werner! Wie hat’s Dir gefallen, hier in Berglern beim Totopokalspiel der Löwen?

Ehrlicherweise: Ich hab mich überreden lassen von Freunden. Dann war ich überrascht. Erstens: Tolle Atmosphäre. Zweitens: Meine Löwen haben sich richtig gut präsentiert, gerade in der zweiten Halbzeit. Ich kannte ja keinen – außer den Niederlechner. Und da sind mir so ein paar aufgefallen. Zum Beispiel der Rechtsaußen (Anm.d.Red.: Cristian Leone), die 15 (Anm.d.Red.: Loris Husic). Da waren gute Spieler dabei. Und dann der Lange hinterher (Anm.d.Red.: Arian Ortivero Calderon)… Da sind mir ein paar aufgefallen. Ist ja tragisch, was da alles passiert ist. Aber was mich mit den Löwen verbindet, bleibt die große Liebe. Nicht umsonst war ich ja viele Jahre Stadionsprecher, bin mit den Löwen abgestiegen. Mit Rudi Völler, Wolfgang Sidka, … Jupp Kapellmann damals noch. Das war diese Zeit. Und dann fing meine Zeit an. Dann ging ich nach Luxemburg zum ganz neuen Sender RTL und wurde Unterhaltungs-‘Fuzzi’. Ich kam dann später wieder, lernte den Franz Beckenbauer kennen und merkte beim Golfen, dass er und ich immer die einzigen Löwen waren. Weil, der Franz, das sollten alle wissen, der war bis zum Schluß mit einem Löwenherz ausgestattet. Ich hab ja auch in Giesing gewohnt. Und er hat immer gesagt – so aus Spaß – wenn wir die Moderation gemacht haben bei den Gof-Turnieren: “Der Werner ist ja in Ordnung, der hat nur einen Fehler: Er ist ein Löwe.” Darauf ich: “Franz…!” Und dann er: “Entschuldige! Ich bin das ja auch. Das bleiben wir auch immer.” Das war so ein Wechselspiel. Franz hat immer dazu gestanden: Einmal Löwe – immer Löwe. Das ist kein Schmarrn, sondern die Wahrheit. Und man merkt es ja auch bei mir: Jetzt fahr ich für die Löwen sogar hier auf’s Land.

“Was müssen die Fans noch alles erleiden?”

sechzger.de: Wie nimmst Du die Atmosphäre rund um Sechzig gerade wahr? Ist das vielleich die nötige Aufbruchstimmung?

Ich will nicht naiv sein, aber ich hoffe es! Erstmal sind ja ein paar Millionen wieder flöten gegangen, aber die Fans scheinen alles zu schlucken. Ich weiß gar nicht, ob man die zuerst in den Arm nehmen oder in den Hintern treten sollte. Was müssen die noch alles erleiden? Aber ich finde diese Treue toll. Ich bin ja oft in der ganzen Welt unterwegs und ich werde überall angesprochen von Fans: “Du bist doch auch Sechziger…”. Vor ein paar Jahren habe ich in einer Talkshow mal gesagt, dass ich auch Stadionsprecher bei 1860 war, da rief mich direkt der Optenhövel an. Der war ja auch Stadionsprecher, bei Gladbach. Der hat sich dann gleich bei mir gemeldet und mich ein wenig bedauert.
Es ist auf jeden Fall so, dass ich – wenn ich das heute hier erlebt habe, von der Stimmung – ein Löwe bleibe! Und das andere haben wir auch geschluckt, jetzt hoffe ich nur, dass sie den ganzen Landen endlich mal instand setzen. Du weißt, dass viele Leute hier arbeiten? Mit der Insolvenz, das ist nicht zum Spaßen. Da müssen wir hoffen, dass das alles gut geht. Das hoffe ich wirklich. Wir brauchen die Löwen! Ich gebe zu: Ich bin jetzt weggezogen, nach Spanien. Aber ich bin auch immer ein halbes Jahr in Nymphenburg. Da ist die Welt anders. Aber dann bin ich jetzt die Tage durch Giesing gefahren und hab direkt einem Freund erzählt: “Du glaubst gar nicht, was hier los ist! Das Viertel ist immer noch voll in unserer Hand.” Man merkt, dass Giesing die Heimat der Löwen ist. Und das müssen wir aufrecht erhalten.

sechzger.de: Sieht man dich vielleicht auch mal wieder zu einem Spiel in Giesing im Stadion?

Gerne! Ich bin regelmäßig beim Stammtisch. Mit Fredy Heiss, Erich Beer und ein paar anderen ehemaligen Spielern. Mit der Führung der Löwen hatten ich aber die letzten Jahre leider keinen Kontakt…

sechzger.de: …vielleicht können wir den ja herstellen. Und dann kommst du zu einem Spiel in Giesing! 

Mai 1991: Impressionen von einem Spiel…
…das Werner Schulze-Erdel als Stadionsprecher…
…im Sechzgerstadion begleitete.
Zwei Jahre später wurde in der tz der “RTL-Showmaster Werner Schulze-Erdel” als “Höhepunkt” für das Fanfest auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße angekündigt.

 

Sechzig um Sieben: Stimmen, Skandal und Markenrechte

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Sechzig um Sieben

Am Tag nach dem schönen Toto-Pokal Abend in Berglern gab es bei den Löwen von offizieller Seite nichts Neues. Dafür haben wir gestern mal wieder unsere Nase in die Angelegenheiten rund um den TSV 1860 gesteckt. Was da los ist erfahrt ihr in der heutigen Ausgabe von Sechzig um Sieben!

Stimmen zum Spiel: Toto-Pokal Edition

Wie gewohnt hat sich Christian nach dem Spiel in Berglern wieder untern den Löwenfans umgehört, wie ihr Resümee zum ersten Auftritt der Kampfmannschaft in Freiheit ausfällt. Auch Alper Kayabunar und Florian Niederlechner sind vor unser Mikro (und das der zahlreichen Kolleg*innen) getreten: Stimmen zum Sieg in Berglern.

Undurchsichtige Gebaren in Ismaiks Firmengeflecht

Fast schon investigativ waren wir in der Causa Merchandising-GmbH unterwegs und berichteten über weitere seltsame Vorgänge rund um das “Projekt Grünwald”: Neue Spur im Fanshop-Skandal

SZ beleuchtet die Sachlage im Markenrechtsstreit

Das Thema Wappen wird im Löwenkosmos noch immer heiß diskutiert. Ein Kollege von der dpa berichtete gestern sogar, dass dies der Fokus seiner Berichterstattung rund um das Löwenspiel gewesen sei. Wir haben die Erkenntnisse der Süddeutschen Zeitung für euch zusammengefasst: Juristische Hintergründe zum fehlenden Löwen

Senioren E sind vorzeitig Meister

Der Amateurfußball – speziell die Senioren-Sparte – bei Sechzig ist weiter wie gewohnt erfolgreich. Am Dienstag hat die Senioren E (Ü50) einen weiteren Erfolg erringen können: Senioren E steigen auf!

Das Tippspiel geht in die nächste Runde

Unser beliebtes Tippspiel zur Löwensaison wird auch die kommende Regionalliga-Saison begleiten. Wie ihr mitmachen könnt lest ihr hier: Plätze frei im sechzger.de-Tippspiel

News rund um die Löwen

  • Am heutigen Abend startet die Regionalliga Saison 2026/27 mit der Eröffnungspartie Aubstadt gegen Schweinfurt
  • Ein weiterer Ex-Löwe hat einen neuen Verein: Marvin Rittmüller wird künftig im polnischen Unterhaus für Stal Rzeszów auflaufen. Hier kann er sich auch den (zumindest gefühlt) polnischen Nationalsport Speedway auf hohem Niveau zu Gemüte führen.

Juristische Hintergründe zum fehlenden Löwen: Die SZ beleuchtet den Markenrechtsstreit

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Trikot altes Wappen TSV 1860 München Wunschaufstellungen

Dass die Mannschaft der neuen Spielbetriebs-GmbH des TSV München von 1860 e.V. vorerst ohne das traditionelle Löwen-Wappen auf der Brust aufläuft und auf das Logo der Fußballabteilung zurückgreift, hatten wir auf sechzger.de bereits vor einigen Tagen berichtet. Ein aktueller Artikel der Süddeutschen Zeitung liefert nun die detaillierten juristischen Hintergründe, warum dieser Verzicht derzeit die sicherste Strategie für den Stammverein darstellt – und warum der e.V. langfristig dennoch die deutlich besseren Karten haben dürfte.

Der Start in die neue Ära ist mit dem 5:0-Sieg im Toto-Pokal gegen den SV Eintracht Berglern sportlich geglückt. Dass die Trikots das Logo der Fußballabteilung zieren, ist laut SZ-Informationen aus Vereinskreisen eine reine Vorsichtsmaßnahme. Man wolle juristische Auseinandersetzungen mit der vorinsolventen KGaA und der TSV 1860 Merchandising GmbH, die zu 100 Prozent Hasan Ismaik gehört, gar nicht erst aufkommen lassen. Das Motto lautet schlicht: Es wäre aktuell „viel zu stressig“.

Juristisches Säbelrasseln der Gegenseite

Dass diese Vorsicht geboten ist, belegt ein der SZ vorliegendes Schreiben aus der Kanzlei von Ismaiks Anwalt Peter Gauweiler. Adressat ist KGaA-Geschäftsführer Manfred Paula, der der Merchandising GmbH zuvor die Aktivlegitimierung bei Markenrechtsverletzungen widerrufen hatte. Die Kanzlei fordert Paula nun auf, gegen angebliche Markenrechtsverletzungen vorzugehen. Von Seiten der Anwälte wird behauptet, dass etwa durch das Sondertrikot zum 60. Meisterschaftsjubiläum oder das „Vereinstrikot 2026“ des Stammvereins geschützte Marken der KGaA verwendet beziehungsweise verletzt würden.

Dabei gibt es in der juristischen Bewertung einen gravierenden Unterschied, worauf der SZ-Artikel hinweist: Es ist entscheidend, ob die Erlöse aus solchen Verkäufen dem Breitensport im ehrenamtlichen Bereich zugutekommen (wie bei den bemängelten Vereinstrikots) oder in eine kommerzielle Spielbetriebsgesellschaft fließen, wie der e.V. sie nun neu gegründet hat. Zwar existiert für den Breitensport ein sogenannter Markenrückübertragungsvertrag aus dem Jahr 2013 (geschlossen zwischen Übergangspräsident Hep Monatzeder und Ex-KGaA-Geschäftsführer Robert Schäfer). Dessen rechtliche Belastbarkeit für den dauerhaften und eben kommerziellen Einsatz in der neuen e.V.-Profifußball-GmbH wird jedoch als nicht wasserdicht eingeschätzt.

Die Trümpfe des Stammvereins: Ausgliederungsplan und Geschäftsgrundlage

Auch wenn die Fans den fehlenden Löwen bedauern, ist die langfristige Perspektive für den e.V. laut SZ vielversprechend. Zwei entscheidende juristische Aspekte spielen dem Stammverein in die Karten:

  • Der Ausgliederungsplan von 2002: Dieser verhindert effektiv, dass ein potenzieller Insolvenzverwalter der KGaA die Markenrechte einfach an Dritte veräußern kann, um Einnahmen für die Insolvenzmasse zu generieren. Der e.V. besitzt Prioritätsrechte am Vereinsnamen und den Bezeichnungen. Diese wurden vertraglich ausschließlich gegenüber der KGaA eingeschränkt – nicht aber gegenüber Dritten.
  • Wegfall der Geschäftsgrundlage: In der Satzung der KGaA (§ 3) ist als Gegenstand des Unternehmens auch „die Aufrechterhaltung und Finanzierung des Amateur-Fußballbetriebs“ des e.V. festgeschrieben. Da dies in der gesamten Ära Ismaik nie geschah und durch die Vorinsolvenz nun de facto unmöglich ist, stellt sich eine zentrale Frage: Sind die vertraglichen Einschränkungen für den Stammverein überhaupt noch gültig? Möglicherweise ist die Geschäftsgrundlage längst entfallen, was bedeuten würde, dass der e.V. perspektivisch wieder völlig frei über sämtliche Logos verfügen könnte.

Merchandising-CEO Pusnava orientiert sich wohl neu

Während die Merchandising GmbH nun vor der absurden Aufgabe steht, in bester Innenstadtlage und am Flughafen Artikel einer KGaA zu verkaufen, die keinen Spielbetrieb mehr hat, verabschiedet sich der CEO lieber in passendere Gefilde.

Valentino Pusnava hat auf LinkedIn seinen Wechsel zu einem Schweizer Fashion-Startup verkündet (den Beitrag hat er natürlich stilecht selbst mit einem „Gefällt mir“ markiert). Betrachtet man Fotos, die er in sozialen Netzwerken postet, auf denen er wahlweise beim Sabrieren von Schampus im Schnee, andächtig vor Magnumflaschen oder posierend im Luxushotel zu sehen ist, ahnte man ohnehin schon länger: Mit der Identität von Sechzig München hatte dieser oberflächliche Glamour nur wenig gemein. Wer sich die Social-Media-Auftritte und die mit maximalem Fremdscham-Faktor produzierten Reels der Merchandising GmbH ansah, suchte Authentizität vergeblich. Vielmehr wirkte er durch diese absurde Selbstinszenierung wie eine lebende Karikatur seiner selbst, die im traditionsbewussten Sechzger-Umfeld stets wie ein bizarrer Fremdkörper erschien.

Sein Abgang in die Schweizer Modebranche – wo man hoffentlich auf fähigere Designer-KIs setzt als die Merch beim Launch der Trikots – passt ins Bild einer völlig entfremdeten Gesellschaft. Wie trist die Zukunft der Ismaik’schen Merchandising GmbH tatsächlich aussieht, dokumentieren Löwenfans im Löwenforum ohnehin schon länger mit unbestechlicher Beobachtungsgabe: Wer am Shop am Flughafen vorbeikommt, rapportiert dort regelmäßig die Kundenzahlen. Das ernüchternde Fazit dieses fortlaufenden Beobachtungs-Threads: Die Anzahl der potenziellen Käufer im Store liegt meist konstant bei null und hat die Zahl der anwesenden Mitarbeiter offenbar noch zu keinem Zeitpunkt überstiegen.

Auf Glückwünsche zum neuen Job antwortete Pusnava derweil auf LinkedIn: „Ich bleibe Sechzig natürlich weiterhin verbunden. Einmal Löwe, immer Löwe.“ Na dann: Cheers!

Wieder viele Plätze frei im sechzger.de Tippspiel

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TSV 1860 München SC Preußen Münster Banner Freiheit Für Sechzig Vor Der Westkurve

Bereits zum fünften Mal laden wir in diesem Sommer 2026 unsere Leser*innen zum sechzger.de Tippspiel auf kicktipp.de ein. Wer Spaß am Vorhersagen der Spiele der Regionalliga Bayern hat, der kann sich unter dem Link einfach neu anmelden oder – besonders praktisch – einfach mit dem bestehenden Account weitermachen. Sofern auch in den Vorjahren schon mitgetippt wurde. Dann geht es darum, alle Partien der Regionalliga Bayern der Saison 2026/27 möglichst korrekt vorherzusagen. Darüber hinaus sind vorsaisonal noch ein paar Bonus-Prognosen zu treffen, die am Ende der Spielzeit die entscheidenden Punkte zum Sieg bedeuten können. Dieses Jahr sind wieder viele Plätze frei geworden, da Tipper*innen, die in der Rückrunde 25/26 nicht mehr aktiv getippt haben, von uns manuell entfernt wurden. Eine Wiederbelebung, des alten Accounts ist jedoch auf Wunsch möglich. Der offizielle Tipp-Beauftragte der Redaktion ist FloBu, den er eine oder andere ja auch schon von seinen bislang 62 Teilnahmen am sechzger.de Talk kennen könnte. Er kümmert sich gern um Eure Anliegen. Einfach eine Mail an Flo.Bu@sechzger.de schreiben.

Sieger im Tippspiel dürfte in den sechzger.de Talk

Apropos Sieg: Der Hautgewinn, eine Teilnahem am sechzger.de-Talk, um sich und seine hellseherischen Fähigkeiten einmal der ganzen Community zu präsentieren, wurde in den vier vorangegangenen Jahren von den Siegern nie aktiv eingefordert. Eine E-Mail zur Terminvereinbarung hätte genügt. Und dennoch halten wir an der Auslobung dieses – ja wirklich einmaligen – Preises fest! Vielleicht mag der fünfte Sieger (oder die Siegerin) in unserem Tippspiel dann im Sommer 2027 in unserem Podcast-Format auftreten… Aber in erster Linie geht es bei unserem Angebot natürlich um den Spaß. Und um den Vergleich der eigenen Prognose-Kompetenz mit jener anderer Löwenfans aus der sechzger.de Leserschaft.

Spielregeln und Punktevergabe

Die Ergebnistipps für die Spiele müssen immer bis spätestens eine Minute vor Anpfiff der jeweiligen Partie abgegeben werden. Dafür gibt es dann im Falle einer Vorhersage des absolut richtigen Resultats fünf Punkte, bei korrekter Tordifferenz (falls es einen Sieger gibt) drei Zähler und bei zutreffender Tendenz immerhin noch zwei Punkte. Für ein Unentschieden kann man nur fünf oder zwei Punkte einheimsen.

Bonusfragen

Die Bonusfragen, die heuer bis eine Minute vor dem Anpfiff des Liga-Eröffnungsspiels – ohne Beteiligung unserer Löwen – in der Aubstädter NGN-Arena zwischen dem TSV Aubstadt und unserem Gegner eine Woche später, dem 1. FC Schweinfurt 05 stattfindet (morgen, Donnerstag, 23. Juli, 18.60 Uhr), beantwortet werden müssen, bringen am Saisonende dann jeweils fünf Punkte auf’s Konto. Sie lauten: Welche Mannschaft wird Meister?  und Welche Mannschaften werden 18. und 19.?, was den direkten Abstieg in die Bayernliga zu Folge hat. In Summe also nochmal 15 Zähler.

So, genug der langen Erklärung.
Lasst Taten folgen! Tipp-Taten! Wir freuen uns über rege Teilnahme der bisherigen und auch aller neuen Teilnehmer*innen am sechzger.de Tippspiel.
Hier könnt Ihr Euch anmelden.

 

Neue Spur im Fanshop-Skandal: Wer ist Kinga Malec? Und was hat Pusnava damit zu tun?

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1860 Merchandising Kinga Malec Valentin Pusnava Fanshop

Nach dem Honorar-Coup nun die nächste offene Frage

Was man wissen muss: Nachdem publik wurde, dass der Fanshop der Löwen möglicherweise für eine Prüfung geradestehen muss, die eigentlich seiner Schwestergesellschaft galt, rücken nun zwei weitere Namen aus den Vertragsunterlagen in den Fokus: Kinga Malec und Valentin Pusnava. Beide tauchen in den Begleitdokumenten zum Deloitte-Mandat “Projekt Grünwald” auf – und ihre Rollen werfen weitere Fragen auf.

Was man sich in Giesing hinter vorgehaltener Hand erzählt: Schon seit Wochen kursiert unter Fans die Vermutung, dass hinter der Prüfungsakte mehr steckt als eine simple Vertragsübertragung – und dass Namen wie Malec und Pusnava kein Zufall sind.

Kinga Malec: Dritte mit Zugang zu brisanten Prüfungsergebnissen

Kinga Malec wird in den Unterlagen als “Third Party” geführt, an die vertrauliche Informationen aus der forensischen Untersuchung – einschließlich des Abschlussberichts – weitergegeben werden sollten. In einem eigens dafür aufgesetzten Schreiben bestätigt Deloitte, dass der Fanshop, die TSV 1860 Merchandising GmbH, um eine solche Offenlegung gebeten hatte, und knüpft die Zustimmung an mehrere Bedingungen: Malec müsse die Informationen streng vertraulich behandeln, dürfe sich nicht auf die Quelle berufen und trage das volle Risiko, falls sie sich auf die Angaben verlasse. Als Adresse ist “Mama Shelter Residences 2504, Dubai” vermerkt. Aufschlussreich ist zudem ihre E-Mail-Adresse, die in den DocuSign-Protokollen auftaucht: kinga.malec@hamic.com – dieselbe Domain, unter der auch ein weiterer Unterzeichner, Andrew Livingston, für die HAM-Seite kommuniziert. Malec ist damit erkennbar dem Ismaik-nahen Firmenlager zuzurechnen, obwohl sie im Vertrag formal als unabhängige “Third Party” ohne eigenes Interesse an dem Mandat auftritt.

Deloitte weist in einem zweiten, nahezu gleichlautenden Schreiben an den Fanshop selbst ausdrücklich auf ein mögliches Interessenkonfliktrisiko hin: Man übernehme “keine Verantwortung dafür, dass die Gewährung des Zugangs zu den Informationen an die Dritte Ihre Interessen nicht verletzt”. Diese Formulierung deutet darauf hin, dass Deloitte selbst Zweifel hatte, ob die Weitergabe der Prüfungsergebnisse an Malec im Interesse des eigentlichen Auftraggebers – des Fanshops – lag.

Valentin Pusnava: Unterzeichner auf beiden Seiten des Deals

Valentin Pusnava erscheint in den Unterlagen gleich mehrfach: Er unterschreibt sowohl den ursprünglichen Engagement Letter als auch den späteren Übertragungsvertrag für die TSV 1860 Merchandising GmbH, jeweils unter der E-Mail-Adresse valentin.pusnava@tsv1860-merchandising.de. Er handelt damit erkennbar als Vertreter des Fanshops. Genau in dieser Funktion ist er es auch, der laut Deloitte-Schreiben vom 22. Januar 2026 darum gebeten hatte, die vertraulichen Informationen aus der Untersuchung an Kinga Malec weiterzugeben: “You have requested us […] to agree to the disclosure of information […] to Kinga Malec”. Pusnava setzte damit als Vertreter des Fanshops den Prozess in Gang, der die sensiblen Deloitte-Ergebnisse über die KGaA an eine Person mit Verbindung zum Ismaik-Lager weiterreichte.

Warum ausgerechnet der Fanshop – nicht die geprüfte KGaA selbst – die Freigabe an eine Dritte mit HAM-naher E-Mail-Adresse veranlasste, lässt sich den Dokumenten nicht entnehmen; sie regeln lediglich die vertraglichen Bedingungen dieser Offenlegung. Offen bleibt auch, welche Funktion Pusnava beim Fanshop konkret bekleidet und in welchem Verhältnis er zu Ismaiks Gesellschaften steht – Angaben dazu enthalten die vorliegenden Vertragsunterlagen nicht.

Die eigentliche Frage: Wieso beauftragte der Fanshop überhaupt die Prüfung der KGaA?

Damit bleibt die zentrale Ungereimtheit bestehen, die bereits die erste Untersuchung dieser Redaktion aufgeworfen hatte: Warum unterschrieb ausgerechnet der Fanshop – ein rechtlich eigenständiges Drittunternehmen ohne direkten Bezug zur Geschäftsführung der KGaA – am 19. Januar 2026 überhaupt den Auftrag für eine forensische Prüfung, deren Gegenstand ausdrücklich “governance and processes” der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA war?

Die Vertragsdokumente selbst liefern für diese Konstruktion keine Begründung; sie halten lediglich fest, dass der Fanshop als “Former Client” auftrat, bevor der Auftrag wenige Wochen später auf HAM International Limited überging. Warum Pusnava als Vertreter des Fanshops den Auftrag ursprünglich unterschrieben hat – und wer diese Entscheidung veranlasst hat – ist damit ebenso ungeklärt wie die Frage, welche Rolle Kinga Malec über die reine Informationsempfängerin hinaus in dem Geflecht rund um Hasan Ismaiks Gesellschaften tatsächlich spielt.

Stimmen zum Spiel: SV Eintracht Berglern – TSV 1860

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Auch in dieser Saison bei uns: Die “Stimmen zum Spiel”. Wir schenken den verschiedensten Protagonisten rund um unseren Lieblingsverein nach den Spielen Gehör. Heute dreht sich alles um das erste Pflichtspiel der ersten Mannschaft in der neuen Spielbetriebs-GmbH (das grundsätzlich erste Pflichtspiel unter dem Dach der neuen Gesellschaft fand ja bereits am vergangenen Freitag auf dem Trainingsgelände statt, als die Amas zum Auftakt in der Bayernliga Süd den TuS Geretsried mit 5:1 besiegten). Im bayerischen Landespokal gewann 1860 gestern Abend beim Kreisklassisten SV Eintracht Berglern mit 5:0, wobei sich der unterklassige Verein gut verkaufte.

Stefan Kranzberg (für das Spiel vom Bodensee angereister sechzger.de-Redakteur):

Es war ein toller Fußballabend in Berglern. Perfekte Organisation, nette Leute und ein Löwensieg – was will man mehr? Spielerisch war sicher Luft nach oben, aber das war zweitrangig. Die Stimmung bei den Löwenfans war durchgehend positiv und voller Vorfreude auf die neue Saison. Dass der Flo Niederlechner dann das erste Tor macht, hat natürlich bestens ins Bild gepasst. Sechzig lebt – und wie!

Alper Kayabunar (Cheftrainer):

Im Pokal geht’s einfach darum, weiterzukommen. Das war jetzt sicher nicht das beste Spiel, oder kein gutes Spiel von uns. Man hat auch gemerkt, dass wir die letzten Tage einfach viel gearbeitet haben, in sechs Tagen drei Spiele und dementsprechend: Wir sind weiter gekommen. Das ist das einzige, was heute zählt. (…) Wir haben uns vorgenommen – wie auch in den anderen Spielen – ein frühes Tor zu erzielen, aber wir haben uns wirklich sehr schwer getan, wieder Tempo reinzubringen. Irgendwie auch sinnbildlich gegen Mannschaften, die unterklassig spielen. Aber trotzdem: Wir haben alles gewonnen bis jetzt und das ist das, was zählt.

Flo (Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte): 

Auch wenn das Spiel sicherlich nicht besonders spektakulär war, hat mir gut gefallen, dass von Anfang an nur nach vorne gespielt wurde. Das ist gegen einen unterklassigen Gegner eigentlich Pflicht, war in der Vergangenheit aber leider nicht immer so. Insgesamt hat die gute Laune und Aufbruchstimmung der Löwenfans und die hervorragende Organisation der Eintracht den Trip nach Berglern zu einem sehr schönen Fußball-Ausflug gemacht.

Florian Niederlechner (nach seiner “Rückkehr” in Berglern gleich Kapitän):

Ich war froh, dass ich heute spielen konnte, dass alles passt mit meinem Knie. Hat mich gefreut, aber es war klar, dass des von mir kein topfittes Spiel wird. Aber um das ging’s ja auch nicht. Es war ein schöner Einstand, aber – nicht arrogant gemeint – ich hab‘ schon stark dran geglaubt, dass wir das Spiel heut‘ gewinnen. Für mich war’s einfach wichtig, dass ich Minuten sammel‘, dass ich mich wieder dran gewöhn‘. Weil: Ein Training und dann gleich das erste Spiel, auch wenn es nur gegen einen Kreisklassen-Verein ist, ist schon sportlich auf alle Fälle. I

Lothar Langer (einst Mitgründer und heute noch beim Fanprojekt München blau tätig):

Trotz der Nähe war eine gewisse Aufregung und freudige Erwartung auf das erste Pflichtspiel vorhanden. Und auf dem Weg nach Berglern merkte der oberflächliche, aber weltreisende Löwen-Stadtmensch, wie schön und leider auch unbekannt so manche Ecken in der Umgebung sein können. Angekommen am Zielort zeigte der ganze Ort charmant, freudig und professionell, dass es heute was Großes, “football from the people”, geben wird. Irgendwie waren alle freundlich, nur entspannte Gespräche, top organisiertes Catering und Gesamtablauf, gute Stimmung, ein freudiges Durcheinander und Miteinander der Farben und Sympathien. Die Stoppelfeld-Parkplätze waren gewalzt, die unnötig zuviele Polizei sehr dezent verteilt und der junge Berglern-Fanblock im Dauer-Modus.  Regionallliga-Romantik, Kirchturm, Maisfeld, Erdinger Brauhaus, bizarre Wolkenstimmung und landende Flugzeuge… da verliert man schon mal leicht das Wesentliche im Blick zu behalten(“football for the people”). Soweit ich das beurteilen kann, wartet da noch ein Stück Arbeit auf alle, die fürs Sportliche zuständig sind und sein werden. Aber mit Zielstrebigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Charakter und der nötigen Gelassenheit wird das schon was… auch mit unserem Wappentier.

Jan Walla (1860-Verwaltungsrat und ehemaliger sechzger.de-Redakteur):

Mit der Bezeichnung ‘grundsolide’ kann man die Partie wohl am besten beschreiben. Besonders war das erste Pflichtspiel der ersten Mannschaft der GmbH natürlich so oder so – und den Gastgebern gebührt ein großer Dank. Was in Berglern in solch einer kurzen Zeit auf die Beine gestellt wurde, war wirklich astrein. Eine tolle Anlage und obendrein ein wahnsinnig guter Rasen rundeten das Spiel ab. So macht der Toto-Pokal definitiv Spaß! Respekt auch für den sportlichen Auftritt, das konnte sich für einen Kreisklassisten definitiv sehen lassen.

Christian Jung (sechzger.de Redakteur & Testspiel-Allesfahrer):

Kaum zu glauben, welche Euphorie nur sieben Wochen nachdem Hasan Ismaik uns schon wieder in die Regionalliga geschickt hat, rund um 1860 herrscht. Das war auch in Berglern deutlich zu spüren. Schön auch, dass die aktive Fanszene ihren Totopokal-Boykott, den ich ehrlich gesagt nie verstanden habe, offensichtlich beendet hat. Nun wären mir persönlich – nach dem Besuch sämtlicher Testspiele – ein paar Tage Spielpause ganz recht, ehe es dann am übernächsten Wochenende schon wieder zu einer meiner  Lieblingsauswärtsdestinationen geht. Andererseits: Bei der gerade vorherrschenden Euphorie wäre noch ein zusätzlicher Testkick mit Volksfeststimmung vielleicht auch ganz gut.

TSV 1860 Senioren E vorzeitig Meister und Aufsteiger

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1860 senioren e aufstieg meister

Während die 1. Mannschaft der Löwen gestern in die 2. Runde des Toto Pokals einzog, gab es auch für die Ü50 Grund zum Jubeln. Die Senioren E siegten beim SV Dornach und stehen damit vorzeitig als Meister in der Kreisliga und Aufsteiger in die Bezirksoberliga fest.

TSV 1860 Senioren E Meister und Aufsteiger

Mit 16 Siegen in Folge im Gepäck reiste die Ü50 der Löwen nach Dornach und wollte diese Serie natürlich im Münchner Umland ausbauen. Der Weg zum Ziel war jedoch ein steiniger, denn die Gastgeber leisteten ordentlich Widerstand und gingen in der 32. Minute durch Fevzi Kaqiu sogar in Führung. Erst nach dem Seitenwechsel konnte sich der TSV 1860 ebenfalls auf der Anzeigetafel verewigen, als Klaus Lohmeyer zum 1:1 einnetzte (58.).

Mike Stranzky war es schließlich vorbehalten, die Löwen mit seinem 2:1-Siegtreffer (70.) vorzeitig zum Kreisliga-Meister und Aufsteiger in die Bezirksoberliga zu küren. In der Tabelle liegen die Senioren E uneinholbar vor der FT Gern auf Platz 1. Herzlichen Glückwunsch, Männer!

Sechzig um Sieben: Löwen problemlos in Runde 2

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Es war ein wunderbares Fußballfest in Berglern, an deren Ende die Löwen nach 90 Minuten problemlos in Runde 2 des Toto Pokals einzogen. Was es sonst Neues gab, erfahrt Ihr in Sechzig um Sieben!

Löwen ziehen problemlos in Runde 2 ein

Florian Niederlechner war es vorbehalten, das historische erste Pflichtspieltor der 1. Mannschaft seit Gründung der neuen Spielbetriebs-GmbH zu erzielen. Neben dem Routinier trugen sich Raphael Wach, Loris Husic und Arian Ortivero Calderon (2) in die Torschützenliste ein. Einen SPIELBERICHT sowie den LIVETICKER zum Nachlesen findet Ihr natürlich weiterhin auf sechzger.de!

In der 2. Runde werden die Löwen zum TSV Wendelstein reisen müssen, der sich als einziger Kreispokalsieger durchsetzen konnte und bereits verlauten ließ, sich auf den TSV 1860 zu freuen.

Felix Weber kehrt zum TSV 1860 zurück

Nicht im Spieltagskader gegen Berglern, aber immerhin auf dem Trainingsplatz an der Grünwalder Straße 114 stand gestern Felix Weber. Der ehemalige Kapitän der Löwen kehrt von der DJK Vilzing zum TSV 1860 zurück und soll die Defensive verstärken.

Steinkötter zum SGV Heilbronn-Freiberg

Keine weiteren Einsätze für die Löwen wird hingegen Justin Steinkötter absolvieren. Der Stürmer wechselt ablösefrei zum Südwest-Regionalligisten SGV Heilbronn-Freiberg.

Hacker-Pschorr bleibt Exklusivpartner des TSV 1860 München

Der langjährige Sponsor Hacker-Pschorr bleibt dem TSV 1860 München treu und Exklusivpartner der Löwen. Und das Beste daran: Im Vergleich zur 3. Liga muss der Regionalligist keinerlei finanzielle Einbußen hinnehmen, da das Leistungspaket beidseitig unverändert bleibt.

Fußballfest und Pflichtsieg: 1860 siegt 5:0 in Berglern

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Fußballfest und Pflichtsieg: 1860 siegt 5:0 in Berglern

Der TSV München von 1860 e.V. hat sein zweites Pflichtspiel seit Gründung der Spielbetriebs GmbH gewonnen und die Pflichtaufgabe in der 1. Runde des Toto-Pokals beim SV Eintracht Berglern letztlich souverän gelöst. Das Team von 1860 siegte mit 5:0 in Berglern und steht in Runde zwei, wo wohl der FC Wendelstein warten dürfte. Die 1.700 Zuschauer im längst ausverkauften Rund feierten gemeinsam ein Fußballfest. Die Stimmung ist nach dem Neustart der Löwen weiterhin Bestens, die Gastgeber sorgten für perfekte Bedingungen vom Einlass bis zur Verpflegung passte alles. Zudem schlug sich das Team aus Berglern für einen Kreisklassisten sehr wacker.

Löwen tun sich in erster Hälfte schwer

Die Löwen taten sich in der ersten Halbzeit defensiv wie offensiv schwer. Die Hausherren konterten einige Male gefährlich, spielten die Gegenstöße aber nicht zu Ende. So war das frühe 1:0 von Florian Niederlechner schon eine kleine Vorentscheidung. Der Routiniert traf aus kurzer Distanz nach flacher Hereingabe von Emre Erdogan. Mit dem Pausenpfiff traf Raphael Wach per sehenswertem Freistoß zum 2:0. Viel mehr zwingende Möglichkeiten hatten die Gäste nicht, einzig Rückkehrer Niederlechner scheiterte aus guter Position. Zudem gab es ein Abseitstor der Löwen.

Nach dem 3:0 ist die Messe gelesen

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Sechzger immer überlegener, die Konter der Hausherren wurden weniger. Spätestens mit dem 3:0 war das Spiel entschieden. Nach einem Freistoß von wach staubte Loris Husic ab. Zehn Minuten vor Schluss war es dann der eingewechselte Arian Ortivero Calderon, der per Doppelpack den 5:0-Endstand herstellte. Er traf erst per Abstauber nach einem Fernschuss und köpfte keine zwei Minuten später ein zum fünften Löwentreffer. Dabei blieb es auch, denn Berglern agierte weiter diszipliniert. Fast wären die Hausherren sogar noch zum Ehrentreffer gekommen, doch der Torschütze stand im knapp Abseits. Nach dem Abpfiff stürmten zahlreiche Kinder das Feld, um sich die Autogramme der Löwenspieler zu sichern. Den Spielverlauf im Detail könnt ihr in unserem Live-Ticker nachlesen.

Fußballfest und Pflichtsieg: 1860 siegt 5:0 in Berglern

Autogramme der Löwen waren sehr gefragt

Fußballerisch war bei den Sechzgern trotz des 5:0-Erfolgs noch Luft nach oben. Es überwiegt aber die Freude im Löwenlager, dass der Neustart geglückt ist und man freut sich auf die nächsten Aufgaben. Zudem stimmt es positiv, dass mit Florian Niederlechner bereits einer der Routiniers wieder auf dem Feld stand und gleich zum 1:0 traf. Die Heimischen aus Berglern überzeugten nicht nur spielerisch sondern zauberten den 1860-Fans auch mit sensationellen Steaksemmeln ein Lächeln ins Gesicht, die Parkplätze, der Einlass und alles Weitere rund um das Spiel waren perfekt organisiert. So waren es am Ende ein Fußballfest und ein Pflichtsieg des TSV 1860.

Kayabunar: “Das Weiterkommen zählt”

“Es war sicherlich kein gutes Spiel, aber im Pokal geht es einfach darum weiterzukommen. Wir haben in den letzten sechs Tagen viel gearbeitet, hatten drei Spiele und sind weitergekommen, das ist das Einzige das zählt”, resümierte Löwen-Coach Alper Kayabunar nach der Partie. Ausführliche Stimmen zum Erstrundenspiel im Toto-Pokal lest ihr morgen bei uns auf der Seite.