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Torwart Miran Qela wechselt zu KF Llapi

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TSV 1860 Qela Miran

Vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 war Miran Qela im Grünwalder Stadion verabschiedet worden, nun steht auch sein neuer Verein fest. Der 19-jährige Torhüter wechselt ablösefrei zum kosovarischen Erstligisten KF Llapi.

KF Llapi verpflichtet Miran Qela

Im Sommer 2022 war der gebürtige Fürstenfeldbrucker vom FC Ingolstadt 04 an die Grünwalder Straße gewechselt und hatte die weiteren Jugendmannschaften der Löwen durchlaufen. Besondere Aufmerksamkeit zog der kosovarische Jugendnationalmannschaft durch sein Tor im Derby gegen den FC Bayern auf sich, mit dem er dem TSV 1860 in letzter Sekunde einen Punkt bescherte. Dabei kam ihm sicher auch seine Erfahrung als Feldspieler zugute; so hatte er einst als Jugendspieler des SC Fürstenfeldbruck per Fallrückzieher für die Löwen getroffen.

Nach 13 Einsätzen für die U17, 29 Spielen für die U19 und fünf Partien für die U21 des TSV 1860 verlässt Qela nun Münchens große Liebe und wechselt ablösefrei in den Kosovo. Bei den Profis der Löwen hat Miran Qela den Durchbruch nicht geschafft, zumal er zu Beginn der Saison verletzungsbedingt ausgefallen und Paul Bachmann an ihm vorbeigezogen war. Somit blieb es bei lediglich einer Kadernominierung beim Pokalspiel in Illertissen.

1:0-Führung – und dann…?

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In den bisher sechs absolvierten Ligaspielen in dieser Saison sind die Löwen fünfmal mit 1:0 in Führung gegangen. Und dennoch stehen bislang nur zwei Siege zu Buche. Dreimal (gegen Augsburg II, Landsberg und in Vilzing) gab man entsprechend trotz eigener Führung noch zwei Punkte ab. Was sagt Trainer Alper Kayabunar zu dieser Problematik? Wir haben ihn in der LÖWENRUNDE vor dem Heimspiel gegen Schwaben Augsburg danach gefragt.

Nur in Schweinfurt nicht in Führung

Nur zum Saisonauftakt in Schweinfurt – und dort direkt in der zweiten Spielminute – gerieten die Löwen bislang in Rückstand. Und nach dem Ausgleich durch Michael Eberwein dann gleich nochmal, was wiederum durch Ortivero Calderon per Kopf bereinigt werden konnte. In allen folgenden fünf Spielen in der Regionalliga Bayern konnte Sechzig mit (mindestens) einem Tor in Führung gehen. Und zwar jeweils ziemlich schnell. Gegen die Zweitvertretung des FCA und den TSV Landsberg erzielte ebenfalls Eberwein nach jeweils einer Viertelstunde das 1:0. In Memmingen und in Vilzing war es sogar drei bzw. sechs Minuten früher Flo Niederlechner. Lediglich in Aubstadt dauerte es ein wenig länger, allerdings auch nur bis zur 23. Minute, bis Emre Erdogan die mitgereisten Löwenfans erstmals jubeln ließ. Wir konstatieren: Nach einer halben Stunde führen die Löwen in der Regel mit 1:0. Und was passiert dann?

“Daran arbeiten wir!”

Löwendompteur Alper Kayabunar verweist bei dieser Frage auf die noch notwendige Arbeit mit seiner Mannschaft:

Wir haben ja, wenn wir 1:0 geführt haben, Möglichkeiten gehabt. Bestes Beispiel: Vilzing. Oder auch gegen Augsburg, wo wir daheim 2:0 führen und das nochmal hergeben. Da haben wir sogar Möglichkeiten gehabt, auf 3:0 zu erhöhen. Da müssen wir einfach konsequenter und trotzdem auch mutig sein. Also, wir wollen keine Mannschaft sein, die sich dann hinten reinstellt, wenn wir führen. Dass wir dann nur noch versuchen, dieses Gegentor zu verteidigen. (…) Und da müssen wir uns definitiv verbessern, das weiß auch jeder Spieler, daran arbeiten wir. Das besprechen wir. Und das wollen wir die nächsten Spiele besser machen.

Die Schwäche ist also erkannt und die Löwenfans dürfen auf Verbesserung mit wachsender Erfahrung – speziell der jungen Spieler im Kader – hoffen.

Vergleich zur Vorsaison

Interessant ist bei diesem Thema übrigens der Vergleich zu den Zahlen der Vorsaison. In der 3. Liga 2025/26 ging 1860 insgesamt 17 Mal mit 1:0 in Führung. Und gewann danach 14 Mal. Einmal (beim 2:2 im April daheim gegen Regensburg) wurde nach eigener Startführung zumindest noch ein Punkt eingefahren. Nur zweimal unterlagen die Löwen trotz eigener 1:0-Führung noch. Zum einen im Oktober in Mannheim (1:3) und schließlich im letzten Heimspiel gegen Ingolstadt (1:2), in dem es aber bekanntlich auch nur noch um die “Goldene Ananas” ging. Mathematisch ausgedruckt konnten die Löwen von 51 nach einer ursprünglichen Führung möglichen Punkten letztlich 43 einfahren. Dies entspricht 84%. In der aktuellen Saison sind es neun von 15 Zählern, also nur 60%.
Aber vielleicht ändert sich dies ja schon heute Abend gegen Schwaben Augsburg (18.60 Uhr im sechzger.de-Liveticker)!

 

Gegnervorstellung 26/27: TSV 1847 Schwaben Augsburg e. V.

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Karte Schwaben Augsburg
Nachdem die letzte englische Woche mehr schlecht als recht absolviert wurde, können die Löwen nun zeigen wie es besser geht. Am Anfang der nächsten eng getakteten Spieltage steht eine Partie gegen einen echten Traditionsverein. Fans hat die zweite Kraft aus der Hauptstadt des bayerischen Schwabens leider trotzdem keine. Egal, es gibt in der Regionalliga keine Kleinen. Auch die Löwen müssen jeden Gegner ernst nehmen, auch heute Abend wenn wir die Schwabenritter, den TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V., empfangen !

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Die eigentlich chronisch abstiegsbedrohten Schwabenritter – der Verein war damals nur wegen der vielen Verzichtserklärungen in die Regionalliga aufgestiegen – stehen aktuell nicht schlecht da. Als Zwölfter stehen acht Punkte zu Buche. Das Torverhältnis von 7:9 offenbart eine schwache Offensive und eine gute Hintermannschaft. Unsere Löwen haben genau so viele Treffer kassiert – jedoch in einem Spiel weniger.

Auch ist für unsere die Sechzger besondere Vorsicht geboten, weil der TSV Schwaben sechs der acht Zähler in der Fremde errang. Insgesamt zeigt die Formkurve aber nach unten. Im Länderpokal verloren die Schwabenritter gegen Landsberg und aus den letzten drei Ligaspielen holten sie nur drei Punkte durch einen Sieg gegen den punktlosen Tabellenletzten Ansbach.

Kader & Transfers

Mit einem Marktwert von nur 615.000 Euro liegen die Schwabenritter im Ligavergleich auf Platz 17. Weniger Kaderwert können nur Landsberg und Eltersdorf aufweisen. Nach Studium der Personalien muss ich zugeben von keinem einzigen Spieler bisher etwas gehört zu haben. Elf Zugänge – vier davon aus der eigenen U19 – und neun Abgänge wurden im Sommer verzeichnet.

Bei den Abgängen sind zwei bekanntere Personalien dabei. Zum einen Spielertrainer Matthias Ostrzolek (36) ist nun komplett auf die Trainerbank gewechselt und coacht Ligarivalen Wacker Burghausen. Der andere ist Iason Drobny (20) – Sohn des früheren Bundesligakeepers Jaroslav – der von 2021 bis 2024 im NLZ des TSV 1860 spielte. Auch bei den Scorern tut sich keine einzelner Akteur hervor, sieben Spieler haben jeweils einen Treffer erzielt. Interessant ist aber, dass alle Neuzugänge aus der Bayernliga oder niedriger zu den Schwaben stießen.

Vereinsgeschichte

Die Geschichte des TSV 1847 Schwaben Augsburg beginnt im Jahr 1847 mit der Gründung des TV 1847 Augsburg. Trotz eines politischen Verbots und zwischenzeitlicher Auflösung entwickelte sich der Verein zu einem wichtigen Ausgangspunkt der Augsburger Sportbewegung. Aus seinen Reihen gingen zahlreiche Vereine hervor; mehrfach übernahm der TV 1847 Patenschaften bei Neugründungen in der Region.

1899 wurde die Fußballabteilung gegründet, 1922 gewann die Mannschaft den Süddeutschen Pokal. 1924 machte sich die Fußballabteilung als SV bzw. SSV Schwaben Augsburg selbstständig. 1929 trat Ernst Lehner dem Verein bei, der später zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Augsburger Fußballgeschichte wurde. In den 1930er-Jahren gehörte Schwaben Augsburg zur deutschen Fußballspitze und spielte von 1933 bis 1935 sowie von 1937 bis 1945 in der höchsten deutschen Spielklasse, der Gauliga. Ernst Lehner absolvierte 65 Länderspiele für Deutschland und bestritt 55 davon als Schwaben-Spieler. 1941 fusionierten TV 1847 Augsburg und SSV Schwaben Augsburg zum heutigen TSV 1847 Schwaben Augsburg.

Nach der Fusion

Der Zweite Weltkrieg brachte schwere Zerstörungen und 1945 die Auflösung des Vereins. Bereits 1946 erfolgte die Wiedergründung. Fußballerisch knüpfte Schwaben an frühere Erfolge an und spielte mehrfach in der Oberliga Süd, der damals höchsten deutschen Spielklasse. Die beste Platzierung war 1946 Rang fünf. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der TSV zu einem echten Mehrspartenverein. Neben Fußball entstanden zahlreiche Abteilungen wie Boxen, Tischtennis, Basketball, Tennis und Fechten. Mit der Sportanlage Süd und dem späteren Vereinsheim an der Stauffenbergstraße entstanden wichtige neue Sportstätten.

Einen Wendepunkt – auf für die deutsche Fußballgeschichte – stellt das Jahr 1969 dar. Die Lizenzspielerabteilung des TSV Schwaben schloss sich mit dem BC Augsburg zum FC Augsburg zusammen. Der TSV entschied sich anschließend bewusst gegen eine Rückkehr in den Profifußball und konzentrierte sich auf den Amateur- und Breitensport. Sportlich etablierte man sich im gehobenen Amateurfußball und wurde eine Art Fahrstuhlmannschaft zwischen Bayern- und Landesliga. Nach Abstiegen 2007 und 2008 gelang 2009 der Neustart in der Bezirksoberliga. Danach begann eine Erfolgsphase: 2016 Aufstieg in die Landesliga, 2017 in die Bayernliga Süd und 2023 erstmals in die Regionalliga Bayern. Dieser erfolge aber als Dritter, nachdem Meister Erlbach und Vize Heimstetten verzichtet hatten. Heute vereint der TSV Schwaben Augsburg rund 2.700 Mitgliedern unter dem lila-weißen Wappen mit dem Schwabenritter und in 14 Abteilungen.

Trivia

  • Schwaben Augsburg war Gründungspate des TSV Schwabmünchen.
  • Erfolgreichste Abteilung ist der – vom Hauptverein weitgehend unabhängige – Kanusport mit vielen Medaillen bei Olympia und Weltmeisterschaften.
  • Die Basketballer des TSV Schwaben Augsburg gehörten 1966 zu den zwanzig Gründungsmitgliedern der Basketball-Bundesliga.
  • Die Nachwuchsarbeit im Frauenfußball ist beim Schwaben Augsburg besonders stark.
  • Wenn junge Leser*innen einmal sehen wollen wie das Internet früher war, sollten sie einmal die Webseite des Hauptvereins besuchen.

Der 8. Spieltag im Überblick

Freitag 18:60 Uhr TSV 1860 München – Schwaben Augsburg
19:00 Uhr Illertissen – Nürnberg II
19:00 Uhr Buchbach – Seitenstraße 1b
19:00 Uhr Burghausen – Landsberg
19:00 Uhr Aubstadt – Unterhaching
Samstag 13:00 Uhr Augsburg II – Fürth II
14:00 Uhr Ansbach – Bayreuth
14:00 Uhr Eichstätt Schweinfurt – Haching
14:00 Uhr Memmingen – Vilzing
Spielfrei Eltersdorf

 

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München gegen TSV Schwaben Augsburg

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Wo ein Wappen aufhört, fängt Identität an...

Nach einer für Löwenverhältnisse langen Pause geht es heute Abend gegen die Schwabenritter. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Duell des TSV 1860 München gegen den TSV Schwaben Augsburg aus?

Wunschaufstellungen zu 1860 München – Schwaben Augsburg

Stefan Kranzberg
Stefan bleibt beim 4-2-3-1, möchte in der Spitze aber möglichst agil agieren. So startet Raphael Ott an vorderster Front. Außerdem bekommt Julian Bell eine Pause, Gevorgyan fängt hinten rechts an.

 

Thomas Spiesl
Statt dem etwas glücklose Felix Weber darf Eric Uhlmann bei Thomas zum ersten Mal von Beginn an spielen. Sonst bleibt unser Mann in der Löwenrunde bei der gewohnten Formation.

 

Max Brunner
Auch Max sieht Weber nicht in der ersten 11, dafür rückt Julian Bell in die Innenverteidigung. Vorne darf sich Rohdiamant Calderon beweisen.

 

Tobias Taprogge
Tobias möchte wie Stefan eine Art falsche 9 aufbieten und stürmt mit Raphael Ott. Er verändert aber das System zu einem 4-1-4-1 mit Eric Uhlmann als “Staubsauger” vor der Abwehr. Dressel und Deniz dürfen eine Reihe weiter vorne ran.

 

Peter Gratz
Peter verändert wiederum vorne weniger, hinten dafür mehr. Bell muss für Gevorgyan weichen und Uhlmann darf für Weber starten.

 

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Schifferl zu FK Haugesund – Innenverteidiger setzt Karriere in Norwegen fort!

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schifferl 1860

Zur Verwunderung vieler Löwenfans entschied sich der TSV 1860 dazu, den Vertrag von Innenverteidiger Raphael Schifferl (26) nicht zu verlängern. In der Gerüchteküche war von einem Wechsel nach Österreich zu hören, aber seit heute hat das Rätseln ein Ende.

Raphael Schifferl wechselt zu FK Haugesund

Der Österreicher wird seine Karriere in Norwegen fortsetzen und schließt sich dem FK Haugesund an. Der Rechtsfuß war im Sommer 2024 mit großen Erwartungen zu den Löwen gekommen. Verpflichtet wurde er zwar um ein kleine Ablöse vom Wolfsberger AC, die vorangegangene Saison absolvierte er aber als Leihspieler für die SpVgg Unterhaching. Dort wurde er sofort zum Stammspieler und von vielen als einer besten Defensivspieler der Liga gesehen.

Beim TSV konnte er aber leider nie konstant an seine Leistungen in der Vorstadt anknüpfen. Zu regelmäßigen Einsätzen reichte es nur bei Verletzungen oder Sperren der Kollegen. Das größeres Potential vorhanden ist zeigte er immer wieder, zum Beispiel in der vergangenen Rückrunde. Nachhaltig für einen Stammplatz empfehlen konnte er sich in zwei Spielzeiten aber leider nicht. Dies lag auch an einigen hartnäckigen Verletzungen, welche die Entwicklung des 26-jährigen immer wieder stagnieren ließen.

Somit verlässt der Mentalitätsspieler München-Giesing nach 42 Partien für die Kampfmannschaft in dem ihm ein Tor und eine Vorlage gelangen. In diesen Spielen wurde er nur vier Mal mit gelb verwarnt, musste aber auf einmal mit einer roten Karte vom Feld.

Sechzig um Sieben: Spieltag gegen die Schwabenritter

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Sechzig um Sieben: Spieltag gegen die Schwabenritter

Heute Abend rollt der Ball wieder für die Münchner Löwen. Der TSV 1860 empfängt in der Regionalliga Bayern um 18:60 Uhr den TSV Schwaben Augsburg im schönsten Stadion der Welt. In Sechzig um Sieben fassen wir wie immer alles Wissenswerte des Vortags für Euch kurz und bündig zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich das Regionalliga-Match. Aber auch drei Stunden vor dem Spiel wird es bereits spannend. Dann geht nämlich der nagelneue Trainingsanzug der Spielbetriebs GmbH in den Verkauf, aber dazu gleich mehr…

Trainingsanzüge gehen heute in den Verkauf

Heute um 16:00 Uhr ist es soweit: Dann werden auf der Webseite von Societas die neu gestalteten Trainingsanzüge der Löwen, auf neudeutsch auch Tracksuit genannt, in den Verkauf gehen. Das hat der Austatter gestern in einem Instagram-Beitrag angekündigt. Was das gute Stück im Retro-Style kosten wird, ist bislang nicht bekannt. Es ist jedenfalls mit ähnlich rasendem Absatz zu rechnen, wie beim Trikot-Verkauf am Mittwochabend, als binnen einer knappen Stunde knapp 8.000 Trikots über die virtuelle Ladentheke gingen.

Löwen wollen “das Spiel killen”

Keine Lust auf Zittern hat heute Abend Sechzger-Coach Alper Kayabunar. In der Löwenrunde am gestrigen Donnerstag, bei der aus unseren Reihen Christian ein bravouröses Comeback nach vier Jahren feierte, forderte Kayabunar, den Sack schneller zuzumachen. Damit die Löwen am Ende nicht wieder um einen möglichen Sieg zittern zu müssen. Was bei der Presserunde sonst noch alles zur Sprache kam, lest ihr hier!

Wunschaufstellungen, Fan-Infos und ein Experten-Tipp

Natürlich durften gestern auch unsere beliebten Spieltags-Rubriken nicht fehlen. In den Wunschaufstellungen haben die sechzger.de-Redakteure für Euch zusammengeschrieben, wie sie die Sechzger heute aufs Feld schicken würden. Wo ihr Euch den Freitagnachmittag in Giesing vertreiben könnt, sowie alles Wissenswerte zum Stadionbesuch, könnt ihr in unseren Fan-Informationen nachlesen. Der Experten-Tipp kommt dieses Mal vom Ex-Löwen Philipp Maier, der sich inzwischen Preußen Münster angeschlossen hat und dort Team-Kollege von Samu Althaus ist.

Amas in Kirchanschöring und Bus nach Burghausen

Wer von den – hoffentlich – Siegesfeierlichkeiten am Freitag Abend tags darauf schon wieder erholt ist, sollte sich auf den Weg nach Kirchanschöring machen. Dort sind die Löwen-Amas beim heimischen SV zu Gast und wollen in der Bayernliga Süd den zweiten Stück in Folge einfahren. Los geht’s zur besten Fußballzeit am Samstag Nachmittag um 15 Uhr. Hier geht’s zum Vorbericht! Wer schon weiter nach vorne plant, kann sich dem Fanbus von PRO1860 nach Burghausen anschließen, hier findet ihr alle Infos dazu.

Neuzugang Eric Uhlmann im Interview

In der Löwenrunde kündigte Trainer Alper Kayabunar bereits an, dass Neuzugang Eric Uhlmann in den nächsten Wochen eine wichtige Rolle im Team einnehmen wird. Im Gespräch mit dem Münchner Merkur verriet der Neuzugang aus Aue, wie er in Giesing aufgenommen wurde uns was seine Ziele mit den Löwen sind. “Ein richtig geiler Verein”, lautete sein erstes Fazit. Hier könnt ihr nachlesen, was der Defensiv-Spezialist sonst noch alles gesagt hat.

Fernsehpreis für Löwen-Doku “Rise and Fall”

Die BR-Dokuserie „Rise & Fall 1860 München“ wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Die fünfteilige Dokumentation über die Höhen und Tiefen des TSV 1860 München erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Beste Montage Information“. Hier findet ihr den Bericht zur Auszeichnung für die Löwen-Doku.

Bestens informiert in den Spieltag

Das wars auch schon für heute. Wir sehen uns in Giesing! Freut Euch heute auf unseren Countdown mit zahlreichen weiteren Berichten am Spieltag. Allen die heute Abend nicht live im Sechzger-Stadion mit dabei sein können, sei noch einmal unser Live-Ticker aus Giesing ans Herz gelegt.

Am Samstag mit den Amas nach Kirchanschöring

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Nach zuletzt mehreren Überschneidungen der Spiele der ersten und der zweiten Mannschaft des TSV 1860 besteht am kommenden Wochenende wieder die Möglichkeit, sowohl dem Team von Alper Kayabunar (bekanntlich am Freitag Abend um 18.60 Uhr auf Giesings Höhen gegen Schwaben Augsburg – im sechzger.de Liveticker), als auch der vom Trainerteam Christoph Rech und Wolfgang Sonnenhauser betreuten Mannschaft bei ihrem Engagement zuzuschauen. Und eine Begleitung der Amas zu deren Auswärtsspiel lohnt sich auf jeden Fall! Es geht am Samstag Nachmittag ins beschauliche Kirchanschöring. Wer von den – hoffentlich – Siegesfeierlichkeiten am Freitag Abend tags darauf schon wieder erholt ist, sollte sich auf den Weg in den Landkreis Traunstein machen. Los geht’s zur besten Fußballzeit am Samstag Nachmittag um 15 Uhr.

Spitzenspiel vor einem Jahr

Am Freitag, den 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit und einem sonnigen “Altweiber”-Sommertag reiste die U21 des TSV 1860 im vergangenen Jahr am 13. Spieltag als ziemlich souveränder Tabellenführer zum Spitzenspiel beim damals Sechsten der Bayernliga Süd. Betreut wurde das Team dort von Vincent Saller, weil der Chefcoach der Amas Alper Kayabunar vorrübergehend den Trainerstab der Drittligaprofis vom kurz zuvor entlassenen Patrick Glöckner übernommen hatte und Volland & Co. tags darauf beim Spiel in Wiesbaden zu betreuen hatte. Allerdings war auch Kayabunar als Zuschauer in Kirchanschöring anwesend. Die durchaus packende Partie endete übrigens mit 2:2, zweimal gelang es den Junglöwen einen Rückstand der Gastgeber auszugleichen.

Schwacher Start nach Relegation gegen die Schwabenritter

Heuer sieht die sportliche Ausgangslage ein wenig ander aus. Etwas überraschend sind die Niederbayern mit Schwierigkeiten in die Saison gestartet und belegen nach neun Spieltagen mit fünf Niederlagen, zwei Unentschieden und nur zwei Siegen lediglich den viertletzten (Relegations-)Rang. Bis zum dritten Spieltag dauerte es, ehe gegen den Aufsteiger aus Wasserburg der erste Dreier gelang. Es folgten vier weitere sieglose Spiele (mit drei Pleiten), ehe am letzten August-Wochenende dann gegen 1860 Rosenheim gewonnen wurde. Eine enttäuschende Bilanz, nachdem man am Ende der Vorsaison durch den dritten Tabellenplatz (hinter dem nicht aufstiegsberechtigten Löwen und dem direkten Aufsteiger aus Landsberg) noch in die Aufstiegsrelegation zur Regionalliga gelandet war. Dort unterlag Kirchanschöring allerdings zweimal dem kommenden Gegner der ersten Mannschaft von 1860, Schwaben Augsburg und musste entsprechend mit einer weiteren Saison in der Fünftklassigkeit planen.

Kirchanschöring in der Bayernliga Süd etabliert

Seit Sommer 2015 gehört der SVK ununterbrochen der Bayernliga Süd an. Lediglich in der dritten Saison der Zugehörigkeit geriet man ein wenig in Abstiegsgefahr, ansonsten wurden meist einstellige Platzierungen in der jeweiligen Endabrechnung erreicht. Entsprechend stehen in insgesamt 15 Duelle mit dem Nachwuchs des TSV 1860 zu Buche, von denen sechs unentschieden endeten. Dreimal hatte Kirchanschöring die Nase vorn, sechsmal die Löwen. Die letzte Niederlage für die Amas im Rupertiwinkel liegt knapp zwei Jahre zurück. Am 12. Oktober unterlag das Team von Felix Hirschnagl dort mit 0:1. Nach einer guten halben Stunde wurde damals Torwart Erion Avdija wegen einer Notbremse vom Platz gestellt und Paul Bachmann kam zu seinem erst dritten Einsatz für 1860 II.

Ex-Löwe kommt nicht zum Einsatz

Der von Trainer Christoph Dinkelbach (34), der als Jugendfußballer selbst eine Historie bei unseren Löwen hat, betreute Kader des SV Kirchanschöring setzt sich – wenig überraschend – überwiegend aus ambitionierten Amateurfußballern aus der näheren niederbayerischen Umgebung zusammen. Allein neun Spieler im Kader nennen als vorherige Station ihrer Laufbahn Wacker Burghausen. Hervorzuheben ist an dieser noch Stelle Max Jägerbauer, der im Sommer von der U21 des TSV 1860 zum nun kommenden Gegner wechselte. Zur Meisterschaft der Amas in der vergangenen Saison trug er mit 21 Einsätzen bei. Er laboriert allerdings aktuell an einer Schulterverletzung, wegen der er auch im Saisonfinale unter Alper Kayabunar nicht mehr zum Einsatz kam. Beim oben genannten Heimsieg von Kirchanschöring gegen Rosenheim stand Jägerbauer mal wieder für sechzig Minuten auf dem Spielfeld, am Samstag wird er aber nicht mitwirken können. Einen prominenten Nachnamen trägt Innenverteidiger Andreas Schweinsteiger. Ausgebildet im NLZ der Spielvereinigung Unterhaching und seit Anfang dieses Jahres für den SVK am Ball ist aber weder verwandt noch verschwägert mit dem bekannten Brüderpaar aus Oberaudorf.

Nächster Sieg für die Löwen?

Für die kleinen Löwen geht es am Samstag Nachmittag darum, den positiven Trend aus dem Heimsieg gegen Gundelfingen (4:2) zu bestätigen. Nach dem wenig erfreulichen sieglosen August mit drei Niederlagen und zwei Remis belegt man inzwischen den achten Tabellenplatz, nur vier Punkte vor den Gastgebern. Das Trainerteam Rech/Sonnenhauser will dem ersten Sieg unter seiner Führung gewiss den nächsten Erfolg folgen lassen. Ob der gegen Gundelfingen mit drei Treffern überragende Luca Dollinger auch in Kirchanschöring nachhaltig dazu beitragen kann?

Zugempfehlung

Wer hinfährt, kann es live mitverfolgen. Dazu noch ein Service von sechzger.de: Wer ein Deutschlandticket sein Eigen nennt (oder 29,- EURO für ein Bayernticket aufbringen kann), dem sei an dieser Stelle die ziemlich entspannte Bahnverbindung nach Kirchanschöring ans Herz gelegt. Am Ostbahnhof starten stündlich (jeweils 17 Minuten nach der vollen Stunde) die RBs, die die Interessierten mit einem Umstieg in Mühldorf am Inn in rund zwei Stunden an den Ort des Geschehens transportieren. Vom Bahnhof sind es dann zu Fuß nur knapp zehn Minuten zur EM-Group-Arena an der Laufener Straße.
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Titelbild: Viel Betrieb im Löwen-Strafraum am 3.10.2025 in Kirchanschöring. Am Ende stand ein 2:2 auf der Anzeigentafel

Faninformationen TSV 1860 München – Schwaben Augsburg

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Für alle Stadionbesucher*innen haben wir hier sämtliche Faninformationen zum nächsten Spiel auf Giesings Höhen zusammengetragen. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie zu finden.

Faninformationen TSV 1860 München – Schwaben Augsburg

Tickets

Das Spiel ist noch nicht ausverkauft, es gibt stand Donnerstagabends sowohl noch Steh- als auch Sitzplatztickets.

Beachtet bitte, dass ein Foto eine Dauer- oder Tageskarte grundsätzlich keine gültige Ticketart ist und der Stadionzutritt damit verwehrt werden kann.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 17:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Ein ÖPNV ist im Ticket nicht inkludiert. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 17:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Die Stadion-Tore öffnen ab 17:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später.

Neu: Zur Saison 2026/27 gibt es in der Westkurve die Möglichkeit, Taschen, welche größer als DIN A4 sind, gegen ein Entgelt von 5€ abzugeben. Der Betrag kann ausschließlich bargeldlos bezahlt werden.

Weiterhin gibt es die sogenannte Sensitivity Lane am Eingang Nord. Dabei führt die Körperkontrolle vor dem Stadionbesuch für beispielsweise körperlich eingeschränkte Menschen oder Personen der FLINTA*-Community speziell geschultes Personal durch. Das Ziel: Gewährleistung von Sicherheit ohne Überförderung oder Benachteiligung.

Der Materialeingang befindet sich am Eingang West/Tor 12. Besucher*innen, welche Fanutensilien wie beispielsweise Zaunfahnen dabei haben, betreten darüber das Stadion.

An den Kiosken im Stadion kann sowohl Bar als auch mit Karte gezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) sind, wie die Mitnahme eigener Lebensmittel, verboten.

Ansprechpartner Fanbetreuung

Jamie Jesse: +49 175 1860 004
Christian Poschet: +49 152 0530 9989
Moritz Wagner: +49 151 22128235

Fantreffpunkte

Der Löwentreff am Candidplatz startet um 15:30. Zum Verkauf stehen Badeschlappen, Handtücher, Clipper-Feuerzeuge und Polo-Shirts. Darüber hinaus gibt es natürlich auch Fanzines sowie Sticker. Für das leibliche Wohl gibt es Pulled-Pork-Semmeln sowie diverse Getränke.

Der Grünspitz steht vor und nach der Partie natürlich ebenso als Treffpunkt zur Verfügung, außerdem öffnen das Bamboleo sowie der integrierte e.V.-Shop zum Spieltag gewohntermaßen ihre Pforten. Neben Getränken und was für den kleinen Hunger gibt es also auch Fanartikel zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und Schwaben Augsburg wird von BR24 Sport in der ARD Mediathek im Livestream übertragen.

sechzger.de ist natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor dem Spiel im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

„Rise & Fall 1860 München“ mit Deutschem Fernsehpreis ausgezeichnet

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Jahresrückblick Thomas Spiesl Rise Fall Rise & Fall 1860 München

Die BR-Dokuserie „Rise & Fall 1860 München“ wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Die fünfteilige Dokumentation über die Höhen und Tiefen des TSV 1860 München erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Beste Montage Information“.

Nach der Nominierung für den Grimme-Preis folgt damit die nächste renommierte Auszeichnung für die gelungene Produktion. Im Mittelpunkt der Serie stehen die vergangenen Jahrzehnte der Löwengeschichte. Von sportlichen Höhenflügen über den Absturz bis hin zu den Entwicklungen der jüngeren Vereinsgeschichte. Aufgrund der Veröffentlichung im Oktober vergangenen Jahres konnten die äußerst ereignisreichen letzten Wochen selbstverständlich nicht behandelt werden. Aufgrund des großen Interesses der Medien an den jüngsten Entwicklungen würden sich alle Löwenfans selbstverständlich über eine Fortführung freuen, die die Befreiung der Löwen behandelt.

Wer es bislang versäumt hat, sich die Dokureihe anzusehen, kann das jederzeit in der ARD-Mediathek nachholen.

Die Autoren zu Gast im sechzger.de Talk

Für uns ist die Auszeichnung auch deshalb besonders schön, weil wir einen ganz persönlichen Blick hinter die Entstehung der Dokumentation werfen durften. Im sechzger.de Talk 237 waren die beiden Autoren Lennart Bedford-Strohm und Robert Grantner zu Gast und sprachen ausführlich über die Idee, Recherche und Umsetzung von „Rise & Fall“.

Wer die ausgezeichnete Doku noch einmal Revue passieren lassen oder mehr über ihre Entstehung erfahren möchte, findet im ausführlichen Talk mit den beiden Autoren also die passende Ergänzung.

Eric Uhlmann über seine Ziele: „Am liebsten so schnell wie möglich wieder hochgehen“

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Eric Uhlmann ist erst seit wenigen Tagen bei den Löwen, hat aber bereits einen äußerst positiven Eindruck von seinem neuen Verein gewonnen. Im Gespräch mit dem Merkur schwärmt der 23-Jährige von der Mannschaft, den Fans und seinem neuen Umfeld.

“Ein richtig geiler Verein.”

Gegenüber dem Merker erzählt der der gebürtige Leipziger: „Der Club ist unglaublich groß, ein richtig geiler Verein. […] Deswegen musste ich nicht lange überlegen, den Gang in die vierte Liga mit anzutreten. “

Uhlmann, der vergangene Saison noch für Erzgebirge Aue gegen die Löwen traf, sieht in der Zusammenstellung der Mannschaft viel Potenzial: „Wir haben eine gute Achse mit erfahrenen Spielern und dazu viele hungrige junge Spieler“

Selbst sieht sich Uhlmann als klassischen Box-to-Box-Spieler. Während er diese Rolle im letzten Jahr bei Aue auch ausfüllen durfte, spielte er in der vorletzten Saison noch vorwiegend in der Innenverteidigung. Neben seiner Hauptposition im defensiven Mittelfeld kann der 23-Jährige also auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden.

„Ich möchte am liebsten so schnell wie möglich wieder hochgehen.“

Auch seine persönlichen Ziele mit den Löwen macht der letzte Sommerneuzugang schnell klar. Nach einem ersten Kurzeinsatz in Vilzing, bei dem er kurz nach seiner Einwechslung in der 89. Minute den späten 2:2-Ausgleich der Gastgeber miterleben musste, könnte Uhlmann am morgigen Freitag gegen Schwaben Augsburg erstmals in der Startelf stehen. Schließlich hat der Spieler aus der Talentschmiede von RB Leipzig zusammen mit Kapitän Dennis Dressel den höchsten Marktwert im Löwenkader.