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Ärgerlicher Pyro-Vorfall in Schweinfurt

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Beim Spiel des TSV 1860 München bei Schweinfurt 05 gaben die Löwen am Samstag auf dem Rasen und den Tribünen kein wirklich gutes Bild ab. Auf dem Rasen kam 1860 nicht über ein weitgehend unansehnliches 1:1 hinaus, auf den Tribünen kam es zu einem ärgerlichen Pyro-Vorfall.

Pyro-Show geht schief

Es war kurz nach dem Ausgleichstreffer von Sigurd Haugen, als Löwenfans am Zaun u.a. mehrere Bengalos entzündeten. Dabei kam es zu einem sehr ärgerlichen Zwischenfall. Offenbar setzte eine der Fackeln einen Teil der allseits bekannten Zaunfahne mit der Aufschrift “Mein Verein für alle Zeit”, die bei Heimspielen immer rechts und links der Anzeigetafel aufgehängt ist, in Brand. Auf den Fernsehbildern ist zu erkennen, dass die Pyro-Show wohl von der Gruppe “Drunkarts 1860” durchgeführt wurde. Die “Chaoten” waren – wie im Internet spekuliert wird – an der Pyro-Show nicht beteiligt und sind somit für den Pyro-Vorfall nicht verantwortlich.

Wahrnehmung des Pyro-Vorfalls und seiner Folgen im Stadion

sechzger.de war als einziges Münchner Medium im Pressebereich des Sachs-Stadions präsent. Außerdem waren wie üblich einige unserer Redakteure über das Stadion verteilt, um die Löwen anzufeuern. Thomas Spiesl auf der Pressetribüne erlebte den Vorfall so: “Auf den Presseplätzen haben wir uns zuerst gewundert, dass der Schiedsrichter unterbricht. Dann haben wir gesehen, dass Feuerlöscher im Einsatz waren. Was genau im Block passiert ist, war aus der Distanz nicht genau zu erkennen. Nur dass Teile der Fanszene im Anschluss das Stadion verlassen haben. Die (nicht mehr wirklich vorhandene) Stimmung beim Rest des Spiels hat mich an das Auswärtsspiel in Ulm erinnert…”.

Christian Jung stand im Gästeblock, hatte aber keinen guten Blick auf den Pyro-Vorfall. “Ich habe das am Rande wahrgenommen, stand aber zu weit entfernt, um genau zu sehen, was vorgefallen ist. Auf jeden Fall gab es verbale Auseinandersetzungen am Ort des Geschehens. In der Folge hängten dann einige Fanclubs – aber nicht alle – ihre Zaunfahnen ab. Danach verließen einige Fangruppen den Auswärtsblock.” Ähnliche Beobachtungen machten andere Redakteure und weitere Personen, die uns bekannt sind und im Stadion waren. So kurz nach dem Ausgleich waren wohl alle Augen auf’s Spielfeld gerichtet.

Kein organisierter Support mehr bis zum Ende

In der Folge fehlten dann die Capos im Block und es kam zu keinem organisierten Support mehr bis zum Abpfiff. Ob das Ansengen eines eigenen Banners zur Auflösung einer Fangruppe führen muss, ist in der Ultra-Szene anscheinend nicht klar definiert. Noch dazu gehört die “Mein Verein für alle Zeit”-Fahne nicht einer bestimmten Gruppierung, sondern ist ein Banner der gesamten Fanszene. Mögliche Konsequenzen wird man wahrscheinlich erst beim Heimspiel gegen Ingolstadt am kommenden Samstag sehen.

Sechzig um Sieben: U23 Löwinnen sind Meister

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles rund um den TSV 1860 München und die 3. Liga haben wir euch hier wie gewohnt bei Sechzig um Sieben zusammengetragen.

U23 Löwinnen sind Meister der Kreisklasse 01

Mit einem 2:0 gegen die Fußballerinnen des TSV Hohenbrunn konnte sich die U23 unserer Löwinnen, fünf Spieltage vor Schluss, zum Meister krönen. Jetzt wird es drum gehen auch noch die letzten Spieltage ungeschlagen zu bleiben.

1860 kommt bei Absteiger Schweinfurt nicht über 1:1 hinaus

Am 36. Spieltag der dritten Liga trat der TSV 1860 München heute beim FC Schweinfurt 05 an. Da die Schnüdel bereits vor dem Spiel abgestiegen waren und für Sechzig der Aufstiegszug schon abgefahren war, ging es mal wieder um die goldene Ananas. Und so spielten beide Teams auch über weite Strecken. Bisher erschienen bereits der Spielbericht, die Fotogalarie und die Stimmen zum Spiel.

News aus der 3. Liga

VfL Osnabrück ist Meister

Die Osnabrücker profitierten am Samstag von der Niederlage Rot-Weiss Essen bei Stuttgart II. Damit war bereits der Aufstieg fix, durch den Sieg des MSV Duisburg gegen Energie Cottbus war auch bereits die Meisterschaft vor Anpfiff klar. Die Lila-Weißen hätten es aber auch aus eigener Kraft geschafft. In Wiesbaden drehte man in den letzten Minuten das Spiel und konnte 3:2 gewinnen.

Duisburg gewinnt Top-Duell gegen Energie Cottbus

Die Zebras sind weiterhin im eigenen Stadion ungeschlagen, und haben nun den Auftsieg komplett in eigener Hand. Im ausverkauften Wedaustadion konnte man sich mit 2:1 gegen die Verfolger aus Cottbus durchsetzen.

 

 

 

Stimmen zum Spiel: FC Schweinfurt 05 – TSV 1860

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Nachfolgend geht es um das vorletzte Auswärtsspiel dieser Saison, in dem die Löwen am Samstag Nachmittag über ein 1:1-Unentschieden beim schon seit Anfang April feststehenden Absteiger aus der 3. Liga, dem FC Schweinfurt 05 nicht hinauskamen.

Walter (60jähriger Löwenfan und Freund der Redaktion): 

Eigentlich der erwartete, ziemlich grausige Sommerkick mit dem zusätzlich Stimmungskiller der angezündeten Zaunfahne. Frage an Markus Kauczinski: Warum dürfen Danhof und Jacobsen Ecken schießen? Freude allein über das Debüt von Xaver Kiefersauer!

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Das war phasenweise okay, phasenweise nicht. Alles im Moment ein Spiegelbild der Saison. Dass wir manche Sachen gut machen, manche nicht. Wir hatten Chancen, die Schweinfurter auch. Am Ende, glaube ich, müssen wir damit leben. (…) Wir haben versucht, unsere Chancen rauszuspielen. Wir haben gut angefangen, die ersten zwanzig Minuten: Drei, vier, fünf gute Möglichkeiten. Dann haben wir bisschen den Faden verloren, immer wieder mal leichte Ballverluste. Mal nen zweiten Ball nicht geholt, dann wieder ja. Nicht konstant – das, was wir die ganze Zeit zeigen.

Elias (15jähriger Löwenfan):

Nach vielen Fahrten mit den Löwen erstes Mal auswärts mit‘m Bus. Zweites Mal in Schweinfurt, nach acht Jahren Pause – trotzdem alles dort so, wie in Erinnerung, nur dass die Löwen eine Klasse höher spielen. Der Start ins Spiel wurde mit einer schönen Choreo unterstützt, ähnlich wie damals in der Regionalliga. Auch wenn es heute zwar nur um die Goldene Ananas ging, hätte man sich vielleicht ein wenig mehr Kampfgeist auf dem Platz erhofft.

Christian Jung (sechzger.de-Redakteur):

Ein Auswärtsspiel, auf das ich mich schon seit dem Aufstieg der Schnüdel im letzten Sommer gefreut habe. Und das keineswegs nur, weil ich etwa vor der Saison davon träumte, hier die Rückkehr in die 2. Liga zu fixieren und zu feiern. Nein, das Sachs-Stadion ist einfach etwas ganz besonderes und wirkt auf mich immer, wie ein Gruß aus einer längst vergangenen Zeit. Leider war das Geschehen auf dem Rasen heute so zäh, dass der Genuss ein wenig getrübt wurde. Dann noch die Vorkommnisse Ende der ersten Halbzeit im Gästeblock… Da hätte der Sehnsuchtsort Schweinfurt irgendwie mehr verdient gehabt. Dafür war die entspannte An- und Abreise im toll organisierten PRO1860-Bus wiederum ein positiver Aspekt dieses Tages!

Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport):

War jetzt keine Glanzleistung von uns. Muss man auch sagen. Bissl zerfahren. Schweinfurt hatte die Aktion, wir hatten auch einige Chancen noch, wo wir wirklich nach dem 0:1-Rückstand auch nochmal in Führung gehen können, fast müssen. Zweite Halbzeit ist dann so ein bisschen dahingeplätschert. Unentschieden geht dann, glaube ich, irgendwie auch in Ordnung.

Jermaine Jones (Trainer Schweinfurt nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich sag’s ja immer: Wir versuchen immer zu kucken, wie wir gespielt haben. Und ich würd schon sagen, dass wir im Spiel waren, wir haben gut nach vorne gespielt, wir haben unsere Möglichkeiten gehabt. Wenn wir die eine oder andere Sache vielleicht noch ein bisschen besser ausspielen, dann kriegen wir vielleicht noch ne Chance. Aber nichtsdestotrotz: Ich glaube, ich bin sehr zufrieden mit dem Auftreten unserer Mannschaft. Aber nicht nur heute, sondern seit Wochen.

 

Fotogalerie zu FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München

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titelbild fotogalerie schweinfurt 1860

Ganz zähe Kost bekamen die über 9.000 Zuschauer gestern im Sachs-Stadion vorgesetzt. Auch wenn es für beide Teams um nichts mehr ging (oder gerade deswegen?) hätte man sich doch etwas mehr Spielfreude erhooft. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim FC Schweinfurt 05.

Fotogalerie zu FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

1860 kommt bei Absteiger Schweinfurt nicht über 1:1 hinaus

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Am 36. Spieltag der dritten Liga trat der TSV 1860 München heute beim FC Schweinfurt 05 an. Da die Schnüdel bereits vor dem Spiel abgestiegen waren und für Sechzig der Aufstiegszug schon abgefahren war, ging es im ausverkauften Sachs-Stadion mal wieder um die goldene Ananas. Und so spielten beide Teams auch über weite Strecken.

Kauczinski stellt drei Mal um

Gegenüber dem zähen 3:2-Sieg gegen den SSV Ulm am letzten Wochenende stellte Löwen-Trainer Markus Kauczinski sein Team auf drei Positionen um. Für Rittmüller startete Dulic in der Dreierkette. Dordan ersetzte Althaus auf der Doppelsechs und Niederlechner begann für Wolfram. So ergab sich taktisch eine 3-4-1-2-Formation. Das Spiel begann gemächlich, wobei 1860 die aktivere Mannschaft war und schnörkellos nach vorne spielte. Allerdings konnten die Löwen sich außer einigen ungefährlichen Ecken nichts Erwähnenswertes vor dem gegnerischen Tor erarbeiten.

1:0 von Schweinfurt weckt 1860 kurzzeitig auf

Schweinfurt trat offensiv bis zur 26. Minute auch wenig in Erscheinung. Dann aber stellten sie mit ihrer ersten Chance auf 1:0, als Müller eine Flanke von Ex-Löwe Böhnlein mit langem Bein über die Torlinie der Löwen bugsieren konnte. Im direkten Gegenzug hätte Haugen beinahe den postwendenden Ausgleich erzielt. Niederlechner bediente den Norweger sehenswert, der aus zehn Metern frei zum Schuss kam und den Ball an den Pfosten setzte. Zwei Minuten später machte es Haugen besser und traf zum Ausgleich. Nach einer Flanke von Voet hatte Haugen viel Platz im Strafraum, konnte den Ball unbedrängt annehmen und schön im rechten Winkel des Schweinfurter Tores zum 1:1 unterbringen (31. Minute). Danach verfielen beide Teams wieder in den Trott von vor den beiden Toren und es tat sich bis zur Pause bis auf eine kurze Unterbrechung wegen Pyros im Auswärtsblock wenig.

Sommerfußball auch in der zweiten Hälfte

Beide Mannschaften knüpften zu Beginn der zweiten 45 Minuten nahtlos an den Sommerfußball des ersten Durchgangs an. Sechzig versuchte hin und wieder, Haugen per langem Ball einzusetzen. Aber mit diesem Stilmittel konnten sie die gut postierte Schweinfurter Abwehr nicht in Verlegenheit bringen. So war es Böhnlein, der den ersten Torschuss des zweiten Durchgangs hatte. Er kam halbrechts im Strafraum der Löwen frei zum Schuss, aber Dähne konnte entschärfen. Die einzige Tormöglichkeit des zweiten Durchgangs für 1860 war fast ein Eigentor der Schnüdel. Der eingewechselte Angleberger spielte einen Rückpass auf Keeper Stahl, der diesem fast zum 1:2 durchgerutscht wäre.

Wechsel von Schweinfurt und 1860 beleben das Spiel etwas

Rund um die 60. Minute wechselten beide Trainer doppelt. Bei 1860 kamen Rittmüller und Hobsch für Dulic und Niederlechner. Danach ging das Spiel mehr hin und her und es ergaben sich auf beiden Seiten einige Halbchancen. Erst wurde Geis per Rückgabe gut eingesetzt, aber geblockt. Im direkten Gegenzug konnte Hobsch frei im Schweinfurter Strafraum auf’s Tor zugehen, setzte den Ball aber weit am langen Eck vorbei. In der 75. Minute kam U21-Kapitän Xaver Kiefersauer dann zu seinem Drittligadebüt, als er für Damjan Dordan eingewechselt wurde.

Spiel geht ohne Höhepunkte zu Ende

In der 81. Minute hätte Keller nach einer Ecke sein Team per Kopf in Führung bringen können. Aber er verfehlte das Tor um einige Zentimeter. Bis zum Ende der fünfminütigen Nachspielzeit passierte dann nichts mehr. Damit konnte 1860 also auch in Schweinfurt nicht gegen einen Drittliga-Absteiger überzeugen. Hoffentlich können die Löwen bis zum Toto-Pokal-Finale in Würzburg am 23.05. den Schalter nochmal umlegen.

 

 

 

Liveticker: 1.FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München (36.Spieltag)

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Liveticker FC Schweinfurt 05 TSV 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem 1.FC Schweinfurt 05 und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 36.Spieltag im Sachs-Stadion aufeinander.

Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison reisen die Löwen nach Unterfranken zum feststehenden Absteiger 1.FC Schweinfurt 05. Die Schnüdel stellen zwar sowohl den schlechtesten Sturm als auch die löchrigste Abwehr der Liga, blieben zuletzt aber in Hoffenheim, zuhause gegen Rostock und in Mannheim ohne Niederlage. Das Team von Neu- und Noch-Trainer Jermaine Jones will sich also anständig aus der Liga verabschieden und was gäbe es da Schöneres als ein Sieg gegen den alten Rivalen aus der Landeshauptstadt? Selbstverständlich werden die Löwen, die wie immer zahlreich und lautstark von ihren Fans begleitet werden, da etwas dagegen haben und wollen ihrerseits drei Punkte mit nach Giesing nehmen.

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Schifferl, Voet – Danhof, Jacobsen, Dordan, Pfeifer– Volland – Haugen, Niederlechner

Bank:
Bachmann (TW), Philipp, Steinkötter, Schröter, Althaus, Rittmüller, Wolfram, Hobsch, Kiefersauer

Tore:
1:0 Müller (26. Minute), 1:1 Haugen (31. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Maier, Klose (verletzt), Christiansen, Deniz, Jakob, Reinthaler, Faßmann (alle Aufbautraining), Fuchs (U21), Erdogan (U19), Husic (Vorbereitung Abitur), Lippmann, Qela (beide nicht berücksichtigt), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim 1.FC Schweinfurt 05:
Celebi (Rotsperre), Piwernetz, Doktorczyk, Kalandia, Ibisi, Bausenwein (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Kevin Volland steht bereits bei neun Verwarnungen und muss deshalb ebenso aufpassen wie Sigurd Haugen, Jesper Verlaat und Max Reinthaler, die bereits vier Mal den gelben Karton gesehen haben. Bei der nächsten gelben Karte heißt es ein Spiel Pause. Darüber stehen Manuel Pfeifer, Tim Danhof und Marvin Rittmüller bereits bei drei Mal Gelb.

Wo könnt ihr das Spiel 1.FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Auch das Löwen-Radio ist im Sachs-Stadion am Start und berichtet vom unterfränkisch-oberbayerischen Duell.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: 1. Fussball-Club Schweinfurt 1905, Verein für Leibesübungen e.V.

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Löwen in Schweinfurt 2018
Weiß-blaue Invasion in Unterfranken

Ein innerbayerischer Ausflug steht an, nachdem die Löwen auf die Siegerstraße zurückgekehrt sind. Entsprechend viele Schlachtenbummler werden sich heute auf den Weg machen, um die Sechzger nach Mainfranken zu begleiten. Wer 2018 nicht dabei war muss den Ground unbedingt mitnehmen, da man nächste Saison extra ohne weiß-blauer Beteiligung in den Norden des Freistaats fahren müsste. Es geht in die Kugellagerstadt zu den Schnüdeln, offiziell also zum 1. Fussball-Club Schweinfurt 1905, Verein für Leibesübungen e.V. !

Aktuelles – die Ausgangssituation

Schweinfurt ist schon abgestiegen und mit 20 Punkten stockletzter der dritten Liga. Mit fünf Siegen hat man zusammen mit Aue die wenigsten Dreier der Liga geholt und steht insgesamt bei 5-5-25. Sowohl Offensive als auch Defensive sind die schwächsten der Liga, was zu einem Torverhältnis von 33:79 geführt hat. Ähnlich viele Gegentreffer musste nur Havelse hinnehmen, die aber zwanzig Buden mehr gemacht haben.

Für ihre Verhältnisse sind die 05er aber gut drauf und haben zuletzt – unter anderem gegen Hansa Rostock – dreimal unentschieden gespielt. Davor setzte es erwartete Niederlagen gegen Osnabrück und Essen. Die Löwen sollten aber etwas gewarnt sein, denn zuhause ist Schweinfurt deutlich stärker als in der Fremde und hat dreimal so viele Punkte geholt. Alles in allem befinden sich die Schnüdel also auf Abschiedstour und wollen sich mit positivem Leistungen aus der dritten Liga verabschieden. Sportlich-tabellarisch geht es aber für beide Teams um nichts mehr.

Wintertransfers

Hochkarätig nachlegen konnte man in Franken im Winter nicht, es wurden einige Leihdeals und Wechsel von Ergänzungsspielern in und aus der Regionalliga durchgeführt. Die einzig größere Sache auf Spielerseite war der Abgang von Topstürmer (4 Tore) Jakob Tranziska (24) an die Pohang Steelers. Aktuell läuft er also im südkoreanischen Oberhaus auf.

Größeres Aufsehen erregte der Wechsel auf der Trainerbank. Man entließ Mitte Februar Aufstiegstrainer Victor Kleinhenz (34) und präsentierte umgehend mit Jermaine Jones (44) einen prominenten Nachfolger, der aber als Trainer noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt ist. Warum dieser Wechsel erfolgte war insgesamt wenig nachvollziehbar. Nun verlässt der Ex-Profi den Verein zum Saisonende aber schon wieder und wird in der kommenden Spielzeit von Jan Gernlein (33) ersetzt. Der zukünftige Übungsleiter kommt von Eintracht Bamberg und war bereits Anfang der 2020er Trainer in Schweinfurt.

Das Stadion

Der FCS trägt seine Heimspiele in der Riedel Bau Arena im Sachs-Stadion aus. Auf ihrer Website heißt es zu dem Oldschool-Stadion:

“Das Sachs-Stadion in Schweinfurt wurde im Jahre 1936 als Willy-Sachs-Stadion seiner Bestimmung übergeben. Es war nach dem Stifter benannt, dem Industriellen Willy Sachs, dem damaligen Eigentümer der Fa. Fichtel & Sachs, und dient vorrangig dem 1. FC Schweinfurt 1905. Im Jahr 2021 wurde es auf Basis der veröffentlichten Informationen zum Leben und Wirken von Willy Sachs in der Zeit des Nationalsozialismus durch einen Stadtratsbeschluss in Sachs-Stadion umbenannt.

Der neue Name verweist nicht nur auf die Firma und die Stadtgeschichte, er ist auch ein Dank an tausende Arbeiter und Angestellte von Sachs, die die Entwicklung des Unternehmens und damit auch der Stadt erst ermöglichten. Am Stadion wird zudem eine Tafel mit Erklärungen zur Biografie von Willy Sachs, dem 1896 geborenen Sohn von Ernst Sachs, angebracht.

Das Stadion wurde am 23. Juli 1936 unter großer Beteiligung nationalsozialistischer Propaganda und der Anwesenheit von exponierten Nationalsozialisten wie Himmler und Göring eingeweiht. Es handelt sich um ein Fußballstadion mit einer Leichtathletikbahn, das mit den hohen Bäumen, welche die Ränge umstehen, eine besonders heimelige Atmosphäre vermittelt. Um die Auflagen für die 2. Bundesliga zu erfüllen, wurde das Stadion im Sommer 2001 umfassend saniert. Die Stufen der Stehränge wurden erneuert und eine Flutlichtanlage wurde installiert. Zudem wurde ein abgetrennter Gästeblock mit separatem Eingang eingerichtet. Die Schweinfurter Industrie stiftete eine LED-Anzeige.

Das Fassungsvermögen des Stadions beträgt zurzeit rund 15.000 Plätze, darunter knapp 900 Sitzplätze auf der überdachten Haupttribüne. Nachdem im September 2014 auf den Stehrängen die für größere Zuschauermassen vorgeschriebenen Wellenbrecher errichtet wurden, kann dieses Fassungsvermögen auch wieder voll ausgenutzt werden. Neben den Sportveranstaltungen dient das Stadion gelegentlich auch musikalischen Großveranstaltungen.”

FC Schweinfurt 05 Sachs Stadion
Die Haupttribüne des Sachs-Stadions

Die Haupttribüne des Stadions wurde im Bauhausstil vom Architekten des Stuttgarter Hauptbahnhofs Paul Bonatz entworfen. Es ist eine der seltenen Vorkriegsanlagen, in denen bis heute keine größeren baulichen Eingriffe vorgenommen wurden. Neben dem Berliner Olympiastadion ist es die einzige, weiträumige Sportanlage aus den 1930er Jahren, die einschließlich aller Nebengebäude unter Denkmalschutz steht.

Wer noch mehr zur durchaus interessanten Geschichte des Fußballplatzes erfahren will, dem sei der entsprechende Wikipedia Artikel ans Herz gelegt. Hier werden sowohl weiter architektonische Highlights, als auch die vorgenommenen Umbaumaßnahmen in Zuge des Drittligaaufstiegs detailliert beschrieben.

Das Hinspiel

Im Hinspiel gewannen die Löwen etwas glücklich mit 3:1, da der Aufsteiger aus Franken mit zwei Eigentoren kräftig mithalf. Bei Flutlicht war es ein munterer Kick, der noch das Drittliga Debüt von Samuel Althaus und die Einwechslung eines Schweinfurters ohne Nummer und Namen bereit hielt. Der FCS hatte das entsprechende Trikot vergessen.

Schweinfurt im Gäseteblick des GWS 25/26

Der 36. Spieltag im Überblick

Samstag 14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – TSG Hoffenheim 1899 II
14:00 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München
14:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – FC Hansa Rostock
14:00 Uhr SC Verl 1924 – TSV Havelse 1912
14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – SV Waldhof Mannheim 07
16:30 Uhr VfB Stuttgart 1893 II – Rot-Weiss Essen
16:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – FC Viktoria Köln 1904
Sonntag 13:30 Uhr MSV 02 Duisburg – FC Energie Cottbus
16:30 Uhr SV Wehen 1926 – VfL 1899 Osnabrück
19:30 Uhr FC Ingolstadt 04 – FC Erzgebirge Aue

 

TSV 1860 München, Hacker-Pschorr & Kreative für Sechzig stellen “Meisterhoibe” vor

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Am vergangenen Donnerstagabend fand im Bamboleo die Releaseparty der Meisterhoibe statt. Dabei handelt es sich um eine streng limitierte Sonderedition des Sechzger Hell von Hacker-Pschorr, versehen mit sechs neuen Ettiketten, thematisch angelegt rund um das 60-jährige Jubiläum der Deutschen Meisterschaft. Den gestalterischen Part übernahmen die Kreativen für Sechzig.

Sechs Motive – sechs Handschriften

Jedes der sechs Etiketten stammt aus der Feder eines anderen Mitglieds der Kreativen für Sechzig. Wer die Arbeit der Kreativen verfolgt, erkennt bestimmt in dem einem oder anderen Ettikett den persönlichen Touch des Gestalters wieder.

Meisterhoibe rund um das Grünwalder Stadion

Die Flaschen mit den limitierten Motiven werden in den kommenden Wochen in Kiosken, Kneipen und Läden rund um das Grünwalder Stadion zu erwerben sein.

Offizielle Gäste, ein heimlicher Star und ausgelassene Stimmung

Unter den Gästen befanden sich Vertreter des Präsidiums, darunter Gernot Mang, Christian Dierl und Peter Schaefer, ebenso wie das e.V.-Management des TSV 1860 München und Vetreter von Löwenpartner Hacker-Pschorr. Der heimliche Stargast war aber jemand, oder besser gesagt, etwas ganz anderes: Die Meisterschale, welche zwischen den Motiven ausgestellt war, und mit der im Laufe des Abends wohl mehr Fotos gemacht wurden als zur Meisterschaft 1966.

Für das leibliche Wohl sorgte das Bamboleo-Team, das gewohnt gastfreundlich die hungrigen und durstigen Löwinnen und Löwen versorgte. Zwischen angeregten Gesprächen, neugierigen Blicken auf die neuen Etiketten und Meisterschalen-Fotos entwickelte sich die Releaseparty zu einem der Abende an denen man dankbar dafür ist Mitglied in diesem Verein und dieser Gemeinschaft sein zu dürfen.

 

Faninformationen FC Schweinfurt – TSV 1860 München

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Fc Schweinfurt 05 Tsv 1860

Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Schweinfurt live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie zu finden.

Faninformationen FC Schweinfurt – TSV 1860 München

Tickets

Der Gästeblock in Schweinfurt ist restlos ausverkauft. Auf Heimseite gibt es noch nicht verkaufte Stehplätze.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Ander-Kupfer-Platz 2, 97424 Schweinfurt

Zugfahrer*innen erreichen das Stadion vom Hauptbahnhof aus zu Fuß in ca. 30 Minuten. Alternativ kann man mit den Linien 100 bzw. 120 bis zum ZOB Roßmarkt fahren, und von dort aus weiter mit den Linien 110 bzw. 160 zur Haltestelle “Bellevue”. Dann über den Hainigweg Richtung Gästeeingang.

PKW Fahrer*innen wird empfohlen über die A71 kommend die Abfahrt “Schweinfurt-West” zu nehmen. In der Willi-Kaidel-Straße stehen die Parkplätze P2.1, P2.2 sowie P2.3 zur Verfügung. Von dort aus sind es wenige Minuten zum Gästeeingang.

Hinweise zum Stadionbesuch

Stadionöffnung ist um 12:00 Uhr. Vor Ort gibt es keine Möglichkeit Taschen abzugeben, es wird empfohlen diese gleich im Auto oder Bus zu lassen. Bis zur Größe DIN A4 dürfen Taschen im Stadion mitgeführt werden. Im Stadion sind die üblichen Gegenstände verboten.

Im Stadion kann nur mit Bargeld gezahlt werden. Es wird Vollbier ausgeschenkt.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem FC Schweinfurt und dem TSV 1860 München wird nicht im Free-TV ausgestrahlt. MagentaSport wird die Partie sowohl im Fernsehen als auch im Live-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Schweinfurt natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!

FC Schweinfurt 05 – TSV 1860: Ergebnistipp Oliver Beer

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oliver beer tsv 1860

Sowohl unter Daniel Bierofka als auch unter Michael Köllner war Oliver Beer als Co-Trainer beim TSV 1860 tätig. Für ein Spiel in der 3.Liga sprang er zudem als Interimstrainer ein. In Halle gab es im November 2019 einen knappen Auswärtssieg durch ein Tor von Stefan Lex zu bejubeln. Heute tippt der 46-Jährige für sechzger.de das Ergebnis des Auswärtsspiels der Löwen beim FC Schweinfurt 05.

Oliver Beer tippt auf Auswärtssieg der Löwen

Auch wenn Oliver Beer nicht mehr an der Grünwalder Straße tätig ist, so verfolgt er das Geschehen beim TSV 1860 selbstredend weiterhin. Für die Partie in Unterfranken, wo er einst selbst als Aktiver auf dem Platz stand, ist er optimistisch:

“Ich tippe auf ein 1:3 für die Löwen.
Tore: Haugen, Volland und Niederlechner”

Die sicher wieder zahlreich mitreisenden Löwenfans hätten sicher nichts dagegen, die Heimreise mit drei Punkten im Gepäck anzutreten.

Einst Profi, jetzt Sportlicher Leiter in Neuried

Der gebürtige Oberpfälzer war zunächst in seiner Heimatstadt Regensburg aktiv, ehe er zunächst zum TSV 1860 und dann weiter zum FC Bayern wechselte. Dort schaffte er den Sprung vom Jugend- in den Erwachsenenbereich und bestritt dort 67 Partien in der Regionalliga Süd. Anschließend zog es den Abwehrspieler zum FC Schweinfurt 05, der damals gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegen war. Nach drei Jahren (inklusive Abstieg) folgte der Wechsel zum damals neu gegründeten FC Ingolstadt 04. Die beiden letzten Stationen des ehemaligen Junioren- und U21-Nationalspielers als Profi lauteten Preußen Münster und VfL Osnabrück.

Nach Co-Trainer-Stationen beim FC Ingolstadt II, dem FC Augsburg II und der SV Elversberg kehrte Oliver Beer 2017 in gleicher Position an die Grünwalder Straße zurück. Anfang Dezember 2021 wurde er von seinen Aufgaben befreit – ein Vorgang, der für Beer durchaus überraschend kam, wie er im sechzger.de Talk Folge 110 darlegte:

“Er (Michael Köllner, Anm. d. Red.) hat mir auch selber nicht mitgeteilt, dass er mich nicht mehr haben möchte im Trainerteam, sondern nur Günther Gorenzel und Marc Pfeifer. Zwei Wochen vorher wars witzig, weil er mich ins Büro geholt hat und gemeint hat “Olli, du bist ein super Co-Trainer. Ich will dich mitnehmen zu meinen Folgestationen.” und er hat mir im Endeffekt gute Arbeit bescheinigt. Und zwei Wochen später – ohne seine Anwesenheit – sollte ich nicht mehr da sein beziehungsweise ins NLZ gehen und dort Cheftrainer Nachwuchs machen.”

Aktuell ist Oliver Beer als Sportlicher Leiter beim TSV Neuried tätig und arbeitet dort u.a. mit dem ehemaligen Löwen-Keeper Rainer Berg zusammen.

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA