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Wer wird neuer Torwart beim TSV 1860 München?

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Giesing Bier billiger Erinnerungstag 1860
Giesing Bier billiger Erinnerungstag

Marco Hiller verlässt die Löwen nach 17 Jahren bekanntlich zum 30.06. und hinterlässt nicht nur sportlich eine schmerzhafte Lücke. Wie Geschäftsführer Dr. Christian Werner bekanntgab, wird Rene Vollath als Nummer 2 in die Saison gehen. Wer aber wird neuer Torwart beim TSV 1860 München?

Wer wird neuer Torwart beim TSV 1860 München?

Davon ausgehend, dass man für diese kommunikativ besonders wichtige Position nur im deutschsprachigen Raum sucht, sind natürlich vor allem die 2. und 3. Liga relevant. Nachfolgend findet Ihr eine Auswahl an Torhütern, deren Vertrag Ende Juni ausläuft und die für den TSV 1860 interessant sein könnten.

Könnte ein Keeper aus dem Ausland nach Giesing wechseln?

Unser ehemaliger Redakteur Bernd Winninger – auch bekannt als die TAKTIKTAFEL – hat zudem auch das deutschsprachige Ausland durchforstet und stieß dabei auf den einen oder anderen interessanten Kandidaten.

Mögliche Kandidaten im Kurzcheck

Zudem gab Bernd seine Einschätzung zu zwei Keepern ab, die derzeit in Deutschland unter Vertrag stehen:

  • Jonas Nickisch (1.FC Köln II, s.o.): riskant, weil mit 21 Jahren noch jung, aber halt extrem talentiert. Leider bisserl wenig Masse für die Größe von 1.90 m.
  • Luca Philipp (TSG Hoffenheim): kein Toptalent, aber halt mit höherklassiger Erfahrung und EC-Einsätzen. Fraglich, ob der für die Nr. 1 weniger Verdienst in Kauf nimmt. Als Nr. 1 sehe ich ihn weder in Liga 1 noch 2.

Wen würdet Ihr in der kommenden Saison gerne beim TSV 1860 im Tor sehen? Wäre für Euch auch ein Torwart, für den man Ablöse zahlen müsste (z.B. Philipp Schulze vom SC Verl) eine Option? Wie steht Ihr einer möglichen Rückkehr von Vitus Eicher gegenüber?

Titelbild: CR Fotos

Vom Giesinger Berg zum Höhenberg: Tim Kloss zu Viktoria Köln

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Kloss Tim TSV 1860

22 Spiele für die Profis in der 3. Liga, 18 Partien für die U21 in der Bayernliga – so die Bilanz von Tim Kloss beim TSV 1860 in den vergangenen drei Jahren. Vor dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue wurde der 20-Jährige an der Grünwalder Straße verabschiedet, nun wechselt Kloss ebenso wie Raphael Ott ligaintern zu Viktoria Köln.

Tim Kloss wechselt zu Viktoria Köln

An den ersten beiden Spieltagen der abgelaufenen Saison stand Tim Kloss in der Startelf des TSV 1860, danach waren seine Dienste nur sporadisch gefragt. Meist kam er lediglich als Einwechselspieler zum Zuge, nur bei der 2:5-Niederlage in Dresden durfte sich der Defensivspieler nochmal über 90 Minuten präsentieren. Obwohl er im Nachgang von Trainer Patrick Glöckner eine ordentliche Leistung attestiert bekam, änderte sich nichts an seinem Status als Ergänzungsspieler. Wenig überraschend trennten sich zum Saisonende die Wege von Tim Kloss und dem TSV 1860.

Im Sommer 2017 war der gebürtige Münchner vom FC Bayern zu den Löwen gewechselt, wo er in der Folge sämtliche Jugendmannschaften durchlief und im März 2023 beim Auswärtssieg in Gundelfingen sein Bayernligadebüt für die U21 feierte. Seinen ersten Einsatz bei den Profis in der 3. Liga hatte Tim Kloss am 1. Spieltag der Saison 2023/24, als er in der Schlussminute gegen Waldhof Mannheim eingewechselt wurde. Mit seinem ersten (und einzigen) Drittligator rettete er den Löwen im April 2024 einen Punkt gegen den 1. FC Saarbrücken.

Vor 10 Jahren: Bülow bringt die Arena das erste (und einzige) Mal zum Explodieren

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Relegation 2.Bundesliga 3.Liga TSV 1860 München Holstein Kiel Allianz Arena 02.06.2015

Am 02.Juni 2015 traf der TSV 1860 München in der Allianz Arena auf Holstein Kiel. Es war das Rückspiel in der Relegation, kurz vor Schluss stand es 1:1 und die Gäste sahen schon wie der sichere Aufsteiger aus. Dann aber kam Kai Bülow – und hätte die Arena in Fröttmanning ein Dach, wäre es hoch in den Himmel gestiegen.

Bild Schlagzeile Vor TSV 1860 München Holstein Kiel Relegation

Kiel schickt den TSV 1860 fast in die 3.Liga

Die Saison 2014/15 verlief bei den Löwen alles andere als geplant. In der Schlussphase befand man sich im Tabellenkeller und am 31.Spieltag nach einer 0:3-Niederlage gegen Union Berlin gar auf einem direkten Abstiegsplatz. Es folgte allerdings ein immens wichtiger Auswärtssieg beim FSV Frankfurt und am nächsten Spieltag wurde der 1.FC Nürnberg in einer nahezu ausverkauften Allianz Arena mit 2:1 besiegt. Die Löwen hatten kurz vor Schluss wieder alles in der eigenen Hand.

Am letzten Spieltag stand dann ausgerechnet ein Auswärtsspiel in Karlsruhe auf dem Programm. Der KSC brauchte dringend Punkte im Kampf um den Relegationsplatz 3, der 1.FC Kaiserslautern war den Badensern dicht auf den Fersen. Durch ein Eigentor von Kai Bülow sowie einen Treffer von Torres blieben die Punkte in Karlsruhe. Der FSV Frankfurt sicherte sich parallel in Düsseldorf spät einen Auswärtsdreier, wodurch der TSV 1860 tatsächlich am letzten Spieltag auf den Relegationsplatz abrutschte. Als Gegner qualifizierte sich Holstein Kiel mit Platz 3 in der 3.Liga.

Kai Bülow sichert dem TSV 1860 den Klassenerhalt

Das Hinspiel im hohen Norden wurde auf einen Freitag terminiert. Zahlreiche Löwenfans nahmen den weiten Weg auf sich und unterstützten ihr Team aus dem Gästeblock heraus. Am Ende sprang dabei ein torloses Unentschieden heraus. Es war nicht das schlechteste Ergebnis, allerdings aufgrund der geltenden Auswärtstorregel auch durchaus gefährlich. Diesen Umstand ließ Kiels Kapitän Kazior die Löwenfans im Rückspiel nach nur 16 Minuten spüren. Früh gingen die Gäste in Führung und auch die weitere Halbzeit ging klar an Kiel. Nach dem Seitenwechsel enttäuschte die Mannschaft des TSV 1860 auf ganzer Linie und alles sah nach einem Abstieg der Löwen in Liga 3 aus.

78 Minuten waren gespielt, dann kam endlich der erhoffte Weckruf. Daniel Adlung konnte den Ausgleich erzielen. Plötzlich war nicht nur das Publikum wieder wach, sondern auch die Löwen auf dem Platz. Unmittelbar nach dem Tor erspielte sich der TSV 1860 weitere Chancen, doch die immens wichtige Führung wollte ihnen nicht gelingen. Es dauerte bis zur 91.Minute, ehe der Wahnsinn seinen Lauf nahm. Kiel klärte nicht weit genug, sodass Valdet Rama seinen Gegenspieler an der Strafraumgrenze mit einem feinen Trick ausspielen konnte und abzog. 57.000 Blicke folgten dem Verlauf des Balles, der zur Enttäuschung des Großteils allerdings am rechten Pfosten endete. Kai Bülow schaltete jedoch am schnellsten und traf tatsächlich noch zum 2:1 für den TSV 1860 München.

Was folgte, war eine schiere Stimmungsexplosion in der Allianz Arena, wie sie bis zum heutigen Tage einmalig in Fröttmanning sein dürfte. Das Stadion flippte komplett aus, Löwenfans lagen sich weinend in den Armen und der kicker schrieb in seinem Liveticker zurecht: “die Allianz-Arena steht Kopf“. Es folgten noch wenige Minuten, in der die Freude noch einmal in Angst umschlug, doch nach dem Schlusspfiff war es Gewissheit. Kai Bülow hatte die Löwen gerade noch einmal vor dem Abstieg bewahrt.

TSV Havelse komplettiert die 3. Liga 2025/26

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Nachdem Mitte der heute endenden Woche in der Relegation zwischen dem 16. der 2. Bundesliga, Eintracht Braunschweig und dem Dritten der 3. Liga, dem 1. FC Saarbrücken der vorletzte Starterplatz in der 3. Liga der kommenden Spielzeit 2025/26 ausgespielt wurde und uns die Saarländer eine weitere Spielzeit erhalten bleiben, fiel heute Nachmittag in Havelse die letzte Entscheidung der Saison im deutschen Profifußball. Zwischen den Meistern der Regionalligen Nord und Nordost wurde der letzte freie Platz in Liga 3 ausgespielt. Das Hinspiel hatte am Mittwoch Abend in Leipzig 1:1 geendet.

Havelse im eigenen Stadion im Vorteil

Die Niedersachsen, die sich ihre Meisterschaft schon in der ersten April-Hälfte gesichert hatten, gingen – nach dem Hinspielergebnis – ganz leicht favorisiert in die Partie, die sie im heimischen Wilhelm-Langrehr-Stadion austragen durften. In der kommenden Saison wird dieser Spielort übrigens nicht möglich sein, da das Stadion nur für 3.500 Besucher zugelassen ist. Allerdings muss der TSV Halvelse seine bevorstehenden Drittligapartien auch nicht – wie 2021/22, seiner ersten und bislang letzten Saison in dieser Spielklasse – im großen Niedersachsenstadion von Hannover austragen. Als Hauptspielstätte fungiert diesmal, wie schon vorab bekannt gegeben wurde, das Eilenriedestadion am Trainingszentrum von Hannover 96. Dort hatte auch die Zweitvertretung des Zweitligisten in der soeben zu Ende gegangenen Saison die meisten ihrer Heimspiele ausgetragen. Ob gegen die Vereine, die eine große Anzahl an Gästefans mitbringen, wie z.B. Hansa Rostock oder der Nachbar VfL Osnabrück allerdings doch in das große Stadion in der niedersächsischen Landeshauptstadt umgezogen werden muss, ist aktuell noch nicht entschieden.

Zunächst zähes Spiel am Sonntag Nachmittag

Beim heutigen Aufeinandertreffen durften – aus Sicherheitsgründen – sogar nur 2.300 Besucher live dabei sein, immerhin 600 davon aus Leipzig. Angekündigt hatten sich im Großraum Hannover allerdings mehrere tausend Lok-Fans, um ihrem Team möglichst nah zu sein. Die Partie begann, wie schon das Hinspiel, zäh und chancenarm. Zum Ende er ersten Halbzeit konnten sich beide Teams dann vermehrt dem jeweils gegnerischen Tor annähern und die eine  oder andere Gelegenheit erarbeiten. Treffer fielen aber keine. Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit schickte Schiedsrichter Patrick Alt dann den Leipziger Verteidiger Tobias Dombrowa nach einem etwas zu harten Einsteigen an der Mittellinie mit Gelb-Rot vom Platz. In Unterzahl gelang den Gästen keine Torannäherung mehr, allerdings schafften auch die Gastgebern nicht den “Lucky Punch” in der regulären Spielzeit. So ging diese letzte Entscheidung im deutschen Profifußball der Saison 2024/25 in die Verlängerung.

In Überzahl macht Havelse alles klar

Ihre numerische Überzahl nutzen die Havelser fünf Minuten nach Beginn der Verlängerung, als Julius Düker mit einem Distanzschuss das erste Tor des Tages erzielte. Im zweiten Teil der Verlängerung hagelte es dann zum einen zahlreiche gelbe und auch rote Karten (Leipzig beendete das Spiel zu acht) und darüber hinaus machten die Niedersachsen mit zwei weiteren Treffern in Minute 109 und 114 alles klar. 3:0!

Rückkehr des TSV Havelse in die 3. Liga 2025/26

Für den TSV Havelse war der Erfolg in den Relegationsspielen um die 3. Liga eine Wiederholungstat. Vor vier Jahren hatte man sich bereits mit zwei 1:0-Siegen gegen den 1. FC Schweinfurt 05 durchsetzen können. Passend, dass die Schweinfurter in der nun anstehenden zweiten Drittligasaison für Havelse ebenfalls zu deren Gegner gehören, da sie als Meister der Regionalliga Bayern heuer das direkte Austiegsrecht besaßen. Lokomotive Leipzig hingegen scheiterte schon zum zweiten Mal in der Relegation an einem erstmaligen Aufstieg in die 3. Liga. Im Sommer 2020 hatte man nur aufgrund der damals noch gültigen Auswärtstorregel gegenüber dem SC Verl mit zwei Unentschieden den Kürzeren gezogen.

 

Dauerkarten für die Saison 25/26 ausverkauft

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Auf die Löwenfans ist einfach Verlass. Wie der TSV 1860 München gestern vermeldete sind die Dauerkarten für die kommende Saison bereits ausverkauft.

Dauerkarten für kommende Saison nach erster Verkaufsphase ausverkauft

Bereits nach der ersten Verkaufsphase sind die Dauerkarten für die Saison 2025/26 ausverkauft. Theoretisch hat also jeder Löwenfan, der in der vergangegen Saison eine Dauerkarte bzw. eine Rückrundendauerkarte besaß, diese für die kommende Saison wieder gebucht. Damit wird es für Fans, die bisher keine Dauerkarten hatten, keine weiteren Verkaufsphasen geben. Wie viele Dauerkarten zum Verkauf standen gab der TSV 1860 nicht bekannt.

VIP-Dauerkarten noch erhältlich

Ein kleines Hintertürchen gibt es aber dennoch. Die VIP-Dauerkarten sind noch nicht ausverkauft. Wer also (noch) etwas tiefer in die Tasche greifen will, um sicher alle Heimspiele der Löwen live im Grünwalder Stadion sehen zu können, hat noch eine Chance. Die VIP-Dauerkarte beinhaltet unter Anderem Zutritt zur Sechzgeralm am Trainingsgelände vor und nach den Heimspielen und einen Bustransfer vom Trainingsgelände zum Stadion und zurück. Wer Interesse an VIP-Dauerkarten hat, kann sich per Mail an info.tsv1860@infrontsports.com wenden.

Euphorie durch Volland und Niederlechner?

Dass die Dauerkarten bereits nach der ersten Verkaufspahse vergriffen sind, verwundert nach der schlechten Heimbilanz der vergangenen Saison doch etwas. Aber die Transfers von Kevin Volland und Florian Niederlechner sowie die verbesserten Leistungen im letzten Saisondrittel unter dem neuen Trainer Patrick Glöckner haben wohl eine Euphorie unter den Löwenfans entfacht. Wir sind gespannt, ob die glücklichen Jahreskartenbesitzer eine Mannschaft sehen werden, die um den Aufstieg in die zweite Liga mitspielt.

 

Analyse: Satzungsändernde Anträge auf der MV

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Nur knapp über 300 Mitglieder des TSV 1860 kamen ins Zenith zur Mitgliederversammlung 2022

Am 06.07.2025 steht die Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. an. Das Hauptaugenmerk liegt medial aktuell auf der Wahl des neuen Präsidiums. Außerdem wird der vakante Posten im Verwaltungsrat, der durch die Kandidatur von Christian Dierl als Vize-Präsident entstanden ist, durch Wahl der Mitglieder neu besetzt. Darüber hinaus gibt es zu drei Themenkomplexen satzungsändernde Anträge. Einer davon hat es in sich.

Drei satzungsändernde Anträge eingereicht

Wie auf der Homepage des e.V. zu sehen ist, wurden drei satzungsändernde Anträge eingereicht und stehen bei der MV zur Abstimmung. Zwei davon betreffen ziemlich spezifische Punkte und sollten auf das Vereinsleben sowie die Zukunft der Abteilungen bzw. der KGaA geringe Auswirkungen haben. Der dritte Antrag könnte gravierende Folgen für den Profifußball beim TSV 1860 haben.

Bekanntgabe des Stichtags zur Einreichung von Anträgen

Christian Poschet und Peter Schaefer wollen Ziff. III.10.7 der Satzung ändern. Dabei geht es um die Fristen zur Stellung von Anträgen auf der MV. Dabei mussten sich die Mitglieder bisher den Stichtag zur Einreichung von Anträge selbst errechnen. Poschet und Schaefer wollen nun das Präsidium verpflichten, die Deadline “den ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern rechtzeitig bekanntzugeben.” Durch diesen Antrag sollen also der Service für die Mitglieder und die Transparenz erhöht werden, damit jedes Mitglied klipp und klar weiß, bis zu welchem Stichtag Anträge für die MV einzureichen sind.

Senkung des Mindestalters für Mitglieder des Wahlausschusses

Moritz Michaelis möchte in seinem satzungsändernden Antrag das Mindestalter für Mitglieder des Wahlausschusses absenken. Er beantragt, das Alter potentieller Mitglieder des Wahlausschusses von 30 auf 18 Jahre abzusenken.

Antrag von Florian Ebner und Peter Birkenbeul

Insagesamt vier Abschnitte der Satzung wollen Florian Ebner und Peter Birkenbeul ändern. Alle betreffen den Themenkomplex “Wahl des Präsidiums”. Zunächst wollen die beiden in Ziffer 11.2.1 das Vorschlagsrecht des Verwaltungsrats für Präsidiumsmitglieder auf der Mitgliderversammlung streichen. Somit würde der neue Passus so lauten: “Die Präsidiumsmitglieder werden einzeln auf Vorschlag des Verwaltungsrats für jeweils drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt.” Die zweite angestrebte Änderung des Duos betrifft Ziffer 15.5 der Satzung.

Dabei soll das Vorschlagsrecht des Verwaltungsrates von Präsidumsmitgliedern gegenüber dem Wahlausschuss wegfallen. Stattdessen soll in Zukunft – und das ist Teil drei der angestrebten Änderung – jedes Mitglied das Recht haben, dem Wahlausschuss Kandidaten für das Präsidium vorzuschlagen. Konkret soll Ziffer 11.2.1 um den Passus “jedes Mitglied hat das Recht, Kandidaten für das Präsidium vorzuschlagen und diese Vorschläge beim Wahlausschuss bis zu einem nach Ziffer 15.6.1 bekannt gegebenen Stichtag in schriftlicher Form mit seinem Namen, seiner Anschrift und seiner Mitgliedsnummer einzureichen” erweitert werden. Der vierte Passus, der nach Ebner und Birkenbeul geändert werden soll, ist Ziffer 13.7.1. In diesem entfällt die Eignungsprüfung der Präsidiumskandidaten durch den Verwaltungsrat. Ziel des Antrags in Gänze ist also, dass jedes Mitglied Kandidaten für das Präsidium vorschlagen kann, die dann quasi ohne weitere Vorauswahl oder Eignungsprüfung bei der Mitgliederversammlung zur Wahl stehen.

Steht der Antrag in Konflikt zur DFL-Lizensierungsordnung?

Dem Antrag als solchem steht nichts entgegen und er wurde natürlich auch korrekterweise vom Wahlausschuss zugelassen. Allerdings ist aktuell fraglich, ob der Antrag mit der Lizenzierungsordnung der DFL in Einklang steht. Dort heißt es in §4.9, dass jeder teilnehmende Verein “in seiner Satzung sicherstellt oder sich hierzu verpflichtet, dass die Mitgliederversammlung den Vorsitzenden und gegebenenfalls auch die übrigen Mitglieder des Vorstandes wählt, nachdem zuvor ein Wahlausschuss den Vorsitzenden bzw. die Mitglieder des Vorstandes vorgeschlagen hat, oder ein von der Mitgliederversammlung in seiner Mehrheit gewähltes Vereinsorgan den Vorsitzenden und auch gegebenenfalls die übrigen Mitglieder des Vorstandes bestellt.”

Mögliche Konsequenz des Antrags

Der Antrag von Florian Ebner und Peter Birkenbeul sieht aber lediglich vor, dass die Kandidaten für das Präsidium dem Wahlausschuss benannt werden müssen. Dem Antrag zur Folge findet keinerlei Prüfung oder Vorauswahl der Kandidaten statt. Genau das könnte in Widerspruch zur DFL-Lizenzierungsordnung stehen. Falls sich das bewahrheitet, könnte dem TSV 1860 durch eine Annahme des Antrags der Aufstieg in die zweite Liga verweigert werden. Ob das im Sinne der Antragssteller ist?

TSV 1860 e.V. veröffentlicht alle Kandidaten für die MV 2025

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Mitgliederversammlung MV 2024 - Spielbetriebs-GmbH

Der TSV München von 1860 e.V. hat mittlerweile alle Kandidaten veröffentlicht, die im Juli bei der Mitgliederversammlung 2025 zur Wahl stehen werden. Neben dem Präsidium betrifft das auch den Wahlausschuss und den Verwaltungsrat.

Die Kandidaten für die Mitgliederversammlung 2025 in der Übersicht

Wie bereits berichtet, findet die Mitgliederversammlung in diesem Jahr am Sonntag, den 06.Juli im Zenith in Freimann statt. Los geht es ab 10 Uhr, der Einlass startet eineinhalb Stunden zuvor. Neben den üblichen Tagesordnungspunkten werden auch dieses Mal wieder Wahlen durchgeführt. Es wird über ein neues Präsidium sowie je einen Nachrücker für den Wahlausschuss und den Verwaltungsrat abgestimmt. Peter Schaefer und Christian Dierl hatten ihre Tätigkeiten in den jeweiligen Gremien vor einigen Wochen beendet, da sie beide für das Präsidium bei den Löwen kandidieren. Mittlerweile hat der TSV 1860 e.V. die Kandidaten für die MV 2025 bekannt gegeben. sechzger.de stellt sie im Folgenden kurz und bündig vor.

Das mögliche neue Präsidium

Bereits umfangreiche Informationen liegen zu den vier Kandidaten für das neue Präsidium vor. Die aktuellen Amtsinhaber Robert Reisinger, Norbert Steppe und Karl-Christian Bay wurden vom Verwaltungsrat nicht mehr vorgeschlagen. Stattdessen soll Gernot Mang ab Juli der Präsident des TSV München von 1860 e.V. werden. Unterstützt wird er, sofern die Mitgliederversammlung entsprechend votiert, von Christian Dierl, Peter Schaefer und Heinz Schmidt. Thomas Probst soll dem Gremium zudem als Berater zur Seite stehen.

Die Kandidaten für den Verwaltungsrat

Nachdem Christian Dierl Teil des neuen Präsidiums werden möchte, soll bei der Mitgliederversammlung im Juli ein Posten des neunköpfigen Verwaltungsrates nachbesetzt werden. 2025 haben sich dafür zwei Kandidaten selbst vorgeschlagen. Günther Kreuzhuber ist Pensionist und war lange Jahre für die Metro tätig. Zudem war er Mitglied einer Tarifkomission, ist aktuell als Laienrichter tätig und war Vorstandsmitglied beim Fanclub Löwen 78 e.V. Unterstützen möchte er den Verwaltungsrat mit fanpolitischer und wirtschaftlicher Kompetenz. Eine ausführlichere Vorstellung findet sich in seinem Steckbrief.

Als zweiter Kandidat steht Jürgen Pusch zur Wahl. Er war Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender einer AG. Derzeit ist er als Berater tätig. Er möchte seine rechtliche, wirtschaftliche und sportpolitische Kompetenzen im Verwaltungsrat einbringen. Ein großes Anliegen ist ihm zudem, das Fanlager bei den Löwen wieder zu vereinigen. Auch von Jürgen Pusch ist ein Steckbrief online verfügbar.

Vorschläge für den Wahlausschuss

Für ein weiteres Gremium stehen ebenfalls zwei Kandidaten zur Wahl, die jeweils von verschiedenen Mitgliedern des TSV 1860 e.V. vorgeschlagen wurden. Zum einen kann Michael Huber gewählt werden, der derzeit Angestellter im gehobenen Verwaltungsdient der Landeshauptstadt München ist. Er fungierte bereits mehrfach als Wahlhelfer bei den Löwen. In seinem Berufsleben war er ebenfalls bereits diverse Male an der Durchführung von Wahlen beteiligt. Sein Steckbrief ist mittlerweile auch einsehbar.

Außerdem können die Mitglieder über Uwe Seemann abstimmen. Der Rentner war unter anderem als Geschäftsführer und Niederlassungsleiter tätig, zudem engagiert er sich in Sportvereinen. Da er in diesem Zusammenhang bereits Abteilungsleiter war, kam er ausführlich mit Vereinssatzungen in Kontakt und möchte dieses Wissen nun bei den Löwen einbringen. Verbessern möchte er mit Aufklärungsarbeit zudem die Wahrnehmung des Wahlausschusses sowie seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit. Ausführliche Informationen gibt es ebenfalls in seinem Steckbrief.

Groundhopping Albanien: Länderpunkt im Zeichen der Jugend

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Groundhopping Albanien

Wie bereits im Vorjahr nutzte ich das Wochenende nach dem Saisonfinale der Profis für eine Fußballreise ins Ausland. Beim Groundhopping in Albanien stand der Länderpunkt dabei ganz im Zeichen der Jugend.

Albanischer Verband wenig kooperativ

Nachdem ich 2024 nach Bosnien gereist war, um dort die Saison ausklingen zu lassen, verschlug es mich diesmal zum Groundhopping nach Albanien. Warum gerade dorthin? Zum Einen, weil ich dort noch nie war und zum Anderen, da dort gerade die U17 Europameisterschaft stattfindet, was den Vorteil hat, dass Spielorte und Termine fix sind und die Planung durchaus erleichtern. Gerade auf dem Balkan, wo Spiele oft erst wenige Tage vorher terminiert oder verschoben bzw. sogar ganz abgesagt werden, ist dies ein großer Vorteil.

Auch diesmal wäre ich ohne das Turnier der UEFA wohl aufgeschmissen gewesen, denn die albanische Liga ist bereits beendet (Meister wurde KF Egnatia), das Pokalfinale war bereits absolviert (Pokalsieger: Dinamo City) und vom albanischen Verband kam auf meine zahlreichen Anfragen, ob an dem besagten Wochenende irgendwelche Spiele (Liga, Alter, Geschlecht – alles egal!) stattfinden, nicht eine einzige Antwort.

Verspätete Ankunft in Durres

Okay, dann halt nur U17 EM – gibt Schlimmeres! Zum Beispiel einen verspäteten Hinflug, der Zeitplanung direkt mal infrage stellt, zumal diese ohnehin sehr knapp war. Landung in Tirana um 17 Uhr, Anpfiff im 40 km entfernten Durres um 18 Uhr, da schmerzen 15 Minuten ungemein, wenn man auch noch Geld abheben und eine albanische SIM-Karte kaufen muss.

Ganz zum Anpfiff hats dann tatsächlich auch nicht gereicht, aber 20 Minuten nach Spielbeginn setzte mich das Taxi vor den Toren des Stadiumi Niko Dovana ab und kurz darauf war ich auf meinem Platz. Schon witzig, dass hier ein UEFA-Turnier ausgetragen werden darf, das Grünwalder Stadion aber nicht zweitligatauglich sein soll. Es bröckelte an allen Ecken und Enden, Sitze waren munter im ganzen Block verteilt und Inspekteure des TÜV Süd wären sicher mit Schnappatmung geflüchtet.

Sportlich war das Ganze recht eindeutig, Belgien dominierte den Gegner aus der Tschechischen Republik über weite Strecken nach Belieben und hätte noch viel deutlicher als 3:1 (Video findet Ihr HIER) gewinnen können, ja fast schon müssen. Überragender Spieler auf Seiten der Belgier war Ali Camara vom KRC Genk – der wird seinen Weg machen.

Groundhopping Albanien: Schon wieder U17!

Am nächsten Tag war nach einer kurzen und aufgrund der nicht ganz so coolen und ungepflegten Unterkunft recht unangenehmen Nacht erstmal Sightseeing in Durres angesagt. Die Stadt mit rund 100.000 Einwohnern liegt direkt am adriatischen Meer und ist im Sommer ein touristisches Zentrum Albaniens. Ende Mai hingegen hat sich Durres noch nicht wirklich rausgeputzt, der Strand schaut noch total verwildert aus, die schön hergerichtete Promenade ist noch ziemlich menschenleer. Ich nutze das schier endlose an Angebot an Kaffeehäusern ausgiebig – und toppe das dann in Tirana nochmal deutlich…

Auf meinem Spaziergang durch die Gemeinde komme ich fast schon zwangsläufig auch nochmal am Stadion vorbei und stutze. Das war doch ein Pfiff, oder? Und das ein Schrei? Also beschleunige ich meinen Schritt und tatsächlich: Auf dem Nebenplatz des Stadions wird gespielt und schnell finde ich heraus, dass sich die U17-Mannschaften von KF Teuta Durres und dem FC Kinostudio Tirana gegenüberstehen. Welch schöne Überraschung! Das hätte mir der Verband durchaus mitteilen können… In einer interessanten Partie siegen die Gäste schließlich verdient mit 4:2, wobei da munter durchgewechselt wird und am Ende auch einige Spieler von Teuta beim Gegner mitkicken, weil die nur zu zwölft angereist waren.

Pulsierendes Tirana mit dunkler Geschichte

Mit Abpfiff verlasse ich den Platz, gönne mir noch ein ausgiebiges Mahl und setze mich in den Bus nach Tirana. Im Gegensatz zum Taxi ist dieses Verkehrsmittel spottbillig, für 200 Lek (2 Euro) bringt mich der Bus in die Hauptstadt. Wobei: Der Busbahnhof liegt extrem dezentral und genau am anderen Ende der Stadt, der Fußmarsch zu meiner Unterkunft ist mir zwei Stunden veranschlagt und da gerade der Regen einsetzt und es ein bisschen donnert, nehme ich halt doch nochmal ein Taxi. Dieses umfährt den katastrophalen Stau weiträumig und so schlage ich zwanzig Minuten später in meinem Apartment auf. Erstmal duschen, dann noch eine Runde durchs Viertel und anschließend chillen. Ich hatte an dem Tag dann doch schon deutlich über 20 km in den Beinen.

Neuer Tag, volles Programm. Ich laufe 25 Minuten ins Zentrum, schlendere ein wenig planlos herum und um 10 Uhr beginnt die Free Walking Tour am Opernhaus, das am imposanten Skanderbeg-Platz liegt. Zweieinhalb Stunden lang führt uns Guide Françesko kreuz und quer durch die Stadt, versorgt uns mit allerhand Geschichten und Eindrücken und zeichnet das Bild eines Landes, das bis vor rund 30 Jahren wie ein Nordkorea in Europa regiert wurde. Eine ungemein interessante, aber auch bedrückende Historie, der man sich unbedingt auch widmen sollte, wenn man Albanien bereist.

Groundspotting in der Hauptstadt

Nach der Führung erstmal ein lokales Craft Beer, einen kleinen Snack und einen Espresso und dann die eine oder andere Sehenswürdigkeit nochmal genauer unter die Lupe nehmen. Ich beginne mit dem House of Leaves, der Zentrale der Geheimpolizei, also quasi der albanischen Stasi. Danach brauche ich was Leichtes, lasse mich durch die Stadt treiben und beschließe, mir die nächsten Stunden mit Groundspotting zu vertreiben.

Erster Anlaufpunkt ist das Stadiumi Selman Stërmasi von KF Tirana und zunächst sieht es so aus, als gäbe es keine Möglichkeit, einen Blick ins Innere zu werfen. Das letzte Tor nach Umrundung des Grounds ist dann aber doch geöffnet und so schlüpfe ich rein und schieße ein paar Fotos. Der direkt angrenzende Nebenplatz wird seit Jahren nicht mehr genutzt und verwildert zunehmend. Schade eigentlich.

Generalprobe der Hymnen

Nach einer weiteren Espressopause mit Aufladen des Smartphone-Akkus (darauf komme ich später nochmal zurück…) spazierte ich weiter zum Kompleksi Dinamo und zum unmittelbar daneben gebauten Kompleksi Federata Shqiptare e Futbollit des albanischen Verbandes. Die beiden Grounds teilen sich sogar ein Dach. Dort konnte ich das Areal leider nicht betreten und so zog ich weiter in den schönen und erholsamen Stadtpark Tiranas. Nach all der Hektik zuvor eine willkommene Oase der Ruhe.

Mit Anbruch des Abends bewegte ich mich in Richtung Air Albania Stadium, warf einen ersten Blick auf die futuristische Arena, in der auch schon ein Europapokalfinale stattgefunden hatte. Es war allerdings noch zu früh, um das Stadion zu betreten, die Generalprobe der Hymnen beim Vorbeigehen war dennoch ganz witzig. Also erstmal zum Abendessen, nochmal ein albanisches Craft probieren, ein bisschen Premier League im TV und dann zurück zum Ground.

Übereifriger Steward im Air Albania Stadium

Jetzt waren die Tore geöffnet, das Abtasten verlief problemlos, aber plötzlich wurde ich aufgehalten und mir der Eintritt verwehrt. Warum? Dem Steward passte es nicht, dass ich mein Handy-Ladegerät dabei hatte, das ich ja Richtung Spielfeld werfen könnte. Diskussion zwecklos, also hinterlegte ich das gute Stück in einem nahen Café, um dann festzustellen, dass quasi alle Jugendlichen um mich herum so ein Gerät im Stadion dabei hatten. Wie ich diese Willkür hasse!

Absolutes Highlight vor Spielbeginn war übrigens die Freude von so manchem Kind, das zum ersten Mal im Stadion war und ganz große Augen bekam. So viel echte Begeisterung und Aufregung sieht man wirklich selten.

Deutschland scheitert verdient an Portugal

Die Geschichte des Spiels zwischen den U17-Teams aus Portugal und Deutschland ist schnell erzählt. Die Deutschen mussten gewinnen, um weiterzukommen, kamen aber selten gefährlich vors Tor, während die Iberer des Öfteren am deutschen Keeper scheiterten. So wirklich unterhaltsam war das nicht.

20 Minuten vor Schluss ging Deutschland dann doch noch in Führung, der Ausgleich fiel nur wenige Zeigerumdrehungen später und in der 89. Minute versetzte Portugal den deutschen Jungs mit dem 2:1 endgültig den Todesstoß. Zur Strafe musste die deutsche Mannschaft am Tag drauf mit mir am Flughafen auf den Heimflug warten…

Ein letzter Spaziergang…

Den Montagvormittag nutzte ich erneut für einen ausgedehnten Spaziergang inklusive Besuch der Ausstellung Bunk’Art 2, die eine beeindruckende Übersicht über den Kommunismus in Albanien bietet. Danach hieß es Abschied zu nehmen, per Bus ging es zum Flughafen und zurück nach Memmingen.

War das alles die Mühen wert? Logo. Würde ich es wieder tun? Klar. Ist Albanien eine Reise wert? Ja, wenn man bereit ist, Abstriche zu machen und Bock hat, sich auf Land, Leute und die Historie Albaniens einzulassen. Die nächste Reise kommt bestimmt…

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Moldawien/Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien
Groundhopping Türkei
Groundhopping Galicien (Teil I / Teil II)
Groundhopping Madrid (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ecuador (Teil I / Teil II)

Remis zwischen Havelse und Lok Leipzig

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Remis zwischen Havelse und Lok Leipzig

Mit einem 1:1-Unentschieden haben sich die beiden Meister der Regionalligen Nord und Nord-Ost getrennt. Beim Relegations-Hinspiel um den Aufstieg in die 3. Liga lieferten sich Lokomotive Leipzig und der TSV Havelse eine ausgeglichene und intensive Begegnung. Tore fielen dabei erst in der Schlussphase. Letztlich war das Remis ein leistungsgerechtes Ergebnis.

Havelse eröffnet Spiel mit Pfostenschuss

Über 10.000 Zuschauer wollten das Hinspiel im Bruno-Plache-Stadion in Leipzig sehen. Die erste Halbzeit war ausgeglichen und chancenarm, dafür aber körperlich intensiv. Spielerische Glanzstücke hatten eher Seltenheitswert. Die Gäste aus Havelse eröffneten das Spiel mit einem Pfostenschuss. Bereits vor dem Spiel hatten die TSV-Fans einen Banner für ihren Fan-Beauftragen Marius gehisst, bei dem eine Krebserkrankung festgestellt wurde. Den Genesungswünschen schließen wir uns natürlich gerne an.

Zweite Hälfte geht an Leipzig

Im zweiten Durchgang konzentrierten sich die Gäste auf die Defensive. Lokomotive Leipzig rannte an, konnte seine Chancen aber nicht nutzen. Turbulent wurde es dann in der Schlussphase. Der Führungstreffer für Havelse fiel dann in der 89. Spielminute komplett aus dem Nichts, als Ilic das Leder mit einem sehenswerten Volleyschuss unter die Querlatte nagelte. Doch die Freude der Gäste währte nur kurz, Cevis glich postwendend nach einem Steckpass aus zum 1:1.

Remis zwischen Havelse und Lok Leipzig

Entsprechend endete das Relegations-Hinspiel zwischen Havelse und Lok Leipzig mit einem Remis, mit dem die Gäste sicherlich besser leben können. Das Rückspiel steigt am Sonntag um 13:30 Uhr und wird wieder auf MagentaSport live übertragen. Wen ihr Euch lieber in der dritten Liga wünscht, könnt ihr in unserer aktuellen Umfrage auf unserer Startseite abstimmen. Aktuell führt Lok das Ranking klar an.

Endspiel um Aufstieg: Löwinnen gastieren bei SG Haar/Grasbrunn

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Löwinnen 1 Tsv Solln Tabellenspitze

Recht viel spannender kann ein Saisonfinale gar nicht sein – und der TSV 1860 München spielt dabei die Hauptrolle. Am letzten Spieltag der Kreisliga gastieren die Löwinnen im Endspiel um den Aufstieg bei der SG Haar/Grasbrunn. Anstoß ist am Samstag um 17 Uhr im Sport- und Freizeitpark Eglfing (Höglweg 3, 85540 Haar).

Fehlende Spielpraxis beim TSV 1860

Kampflos erhielten die Löwinnen am vergangenen Wochenende ihre drei Punkte, da der Gegner SG Sentilo-Blumenau/Pullach nicht antrat. Der Nachteil: Dem TSV 1860 fehlt nun der Spielrhythmus für die entscheidende Partie am kommenden Samstag. Die SG Haar/Grasbrunn hingegen steht nach dem 4:2-Auswärtssieg beim TSV Solln voll im Saft und möchte die Löwinnen am letzten Spieltag in der Tabelle noch abfangen.

Wie ist die Ausgangsposition?

Derzeit führen die Löwinnen die Tabelle mit 56 Punkten an, zwei Zähler dahinter folgt die SG Haar/Grasbrunn. Das heißt: Punktet der TSV 1860 am Samstag, steht er als Meister fest und steigt auf. Bei einer Niederlage zieht der Gegner sicher vorbei und auch die DJK Pasing (derzeit 53 Zähler) könnte in diesem Fall mit einem Sieg aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs noch auf Rang 2 springen.

Klar ist jedoch: Nur Platz 1 berechtigt zum Aufstieg, es gibt für die dahinter platzierten Teams auch keine Relegation.

Endspiel um Aufstieg am Samstag

Insofern ist klar, dass die Partie am Samstag nicht nur ein Endspiel um die Meisterschaft ist, sondern auch um den Aufstieg. Die Löwinnen hoffen nach dieser erfolgreichen Saison (Sieg im Kreispokal, Finale im Bezirkspokal) natürlich auf die Krönung und würden sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung freuen.

Anstoß ist am Samstag um 17 Uhr im Sport- und Freizeitpark Eglfing (Höglweg 3, 85540 Haar).