Start Blog Seite 253

Sechzig um Sieben: Neuausrichtung von PRO1860

0
Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Wie nicht anders zu erwarten, hat die neu entflammte Stadiondiskussion auch in unserem Kommentarbereich für ordentlich Zündstoff gesorgt. PRO1860 hat in der Stadionfrage natürlich auch eine klare Meinung, bezieht in der Neuausrichtung der Faninitiative jedoch noch deutlich mehr Aspekte mit ein.

Neuausrichtung von PRO1860

Informiert – Vereint – Lebendig: Das sind die Schlagworte, die die neue Zukunftsstrategie der Fanorganisation PRO1860 langfristig leiten sollen. Ausgehend davon wurden am vergangenen Mittwoch die Pläne der im vergangenen Herbst neu gewählten Führungsriege im Rahmen eines offenen Stammtisches unter dem Titel “PRO1860 – Ausblick 2025 …und darüber hinaus” von Vorstand Alexander Zeilhofer vorgestellt.

Stadiondiskussion, die Xte…

Dieter Reiter, Robert Reisinger, Verena Dietl und auch Hasan Ismaik – sie alle äußerten sich in den vergangenen Tagen zur Stadiondiskussion rund um den TSV 1860. Soll das Grünwalder Stadion ausgebaut werden und wenn ja, wie? Stellt das Olympiastadion eine Alternative dar? Oder gar ein Neubau auf der grünen Wiese?

Auf Instagram hat Dieter Reiter übrigens eine Umfrage gestartet, welche Umbauoption die Löwenfans präferieren. Gestern Abend um 21.30 Uhr sprachen sich mehr als 60 Prozent der Teilnehmer für den Ausbau auf 18.105 Plätze aus, für einen Neubau konnten sich “nur” 25 Prozent begeistern. Wohl auch, weil seitens der Befürworter hierfür bislang weder ein Baugrund noch eine Finanzierungsmöglichkeit aufgezeigt wurde.

Patrick Glöckner in der Löwenrunde

Ach ja, Fußball gespielt wird beim TSV 1860 ja auch noch! Am Samstag rollt im Sportpark Höhenberg wieder der Ball, wenn die Löwen bei Viktoria Köln gastieren. Alles andere als eine leichte Aufgabe, wie auch Trainer Patrick Glöckner in der Löwenrunde zu Protokoll gab:

“Wir freuen uns auf das Spiel. Viktoria Köln ist absoluter Favorit, wir haben nichts zu verlieren.”

Der TSV 1860 wird von über 1.300 Fans ins Rheinland begleitet, die das Team im Kampf um drei Punkte unterstützen werden.

Neues aus der 3. Liga

Zwei Verletzte bei Saarbrücken

Gleich zwei verletzte Offensivkräfte hat der 1. FC Saarbrücken zu beklagen. Nachdem sich Kai Brünker den Kiefer doppelt gebrochen hat, fällt nun auch Jacopo Sardo wegen einer Außenbandverletzung im rechten Knie aus. Ersatz steht jedoch wohl schon bereit: Vom FC Blau-Weiß Linz soll Stefan Feiertag auf Leihbasis in den Ludwigspark wechseln.

Sandhausen legt nach

Bereits den sechsten Winterneuzugang präsentiert der SV Sandhausen. Wenige Tage vor Transferschluss hat der SVS den vereinslosen Luan Simnica (zuletzt beim VfB Stuttgart II)  für das zentrale Mittelfeld verpflichtet.

Dynamo Dresden meldet U21 für kommende Saison

Nach zehn Jahren meldet Dynamo Dresden zur neuen Spielzeit wieder eine Zweitvertretung an. Das U21-Team soll auf höchster Landesebene, der Sachsenliga, an den Start gehen. Dies ist dank einer Anpassung der Spielordnung vom sächsischen Landesverband möglich, die den Einstieg in der 6. Liga unter anderem durch den Nachweis eines DFB-Nachwuchsleistungszentrums ermöglicht. 

Viktoria Köln sucht einen Investor

Vor der laufenden Saison musste der nächste Gegner der Löwen seinen Etat um 20 Prozent senken. Um finanziell wieder auf breiteren Füßen stehen zu können, läuft am Höhenberg die Suche nach einem Investor. Gesucht werde ein Geldgeber, “der Fantasie mitbringt und für den sich sein Investment letztlich lohnen soll”, so Geschäftsührer Eric Bock. Momentan führe man Gespräche mit Investoren aus dem Ausland, wichtig sei, dass der Investor im Hintergrund arbeite und sich in den sportlichen Bereich nicht zu sehr einmischt. “Es muss ja nicht der Scheich aus Saudi-Arabien sein”, ergänzt Bock.

INFORMIERT – VEREINT – LEBENDIG: PRO1860 stellt Zukunftspläne vor

10
PRO1860 Stammtisch Jänner 2025

Informiert – Vereint – Lebendig: Das sind die Schlagworte, die die neue Zukunftsstrategie der Fanorganisation PRO1860 langfristig leiten sollen. Ausgehend davon wurden am Mittwoch, den 29. Jänner, die Pläne der im vergangenen Herbst neu gewählten Führungsriege im Rahmen eines offenen Stammtisches unter dem Titel “PRO1860 – Ausblick 2025 …und darüber hinaus” von Vorstand Alexander Zeilhofer vorgestellt. Zu diesem Anlass hatten sich rund 90 Löw*innen aus allen Ecken der Fanlandschaft im Wirtshaus “Alter Wirt” in München-Ramersdorf eingefunden.

PRO1860: Rückblick und Konsolidierung

Zuerst wurde mit einer Rückschau gestartet: zum Einen auf die lange Geschichte von PRO1860, zum Anderen auf das bisherige Wirken des neuen Vorstands. Laut Alexander Zeilhofer waren die letzten Monate von Konsolidierung geprägt, man habe sich eingearbeitet und Bilanz gezogen. Die Interessengemeinschaft war anfangs mit einem Grundsatzprogramm angetreten, in dem drei Hauptziele definiert sind. Diese sind die Stärkung der Identität des TSV 1860, die Stärkung der Vereinsstrukturen im e.V. und die Stärkung der Fanszene.

Die ersten beiden Punkte sieht man als weitgehend erreicht an, die erkämpften demokratischen Strukturen im Verein müssten nun aber weiter verteidigt werden. Besonders was die Fanlandschaft angeht, sieht man aber noch Nachholbedarf. Zu diesem Zweck wurde auf vergangene Aktivitäten geblickt, Feedback aus dem Umfeld eingeholt und Ideen vom Vorstand entwickelt. Die ersten Früchte dieser Arbeit konnte man u.a. schon durch die Wiederbelebung der Stammtische und einen Auswärtsbus nach Aue sehen.

Vision: Alle an einem Strang

Besonders im Bereich der Fanarbeit soll in Zukunft also angesetzt werden. Als großes, übergreifendes Ziel wird mittel- bis langfristig die “Wiedervereinigung der Fanszene von Haupttribüne bis Westkurve” angestrebt. PRO1860 möchte in Zukunft als Organisation hin zu einem Fandachverband wachsen, der alle Löwenfans vereint. Besonders im Bereich “Informationen rund um den TSV 1860” möchte man die erste Anlaufstelle für die Anhänger werden und diese möglicherweise auch in überregionalen Fanbündnissen vertreten.

Als Grundprinzipien werden für dieses Unterfangen Offenheit/Toleranz, die Verwurzelung in München-Giesing, aber auch Kommerzialisierungskritik angeführt. Es soll der Gesamtverein mit Fußball als Kernmarke im Blick behalten werden und auch weiterhin auf bewährte Arbeitsfelder wie die Arbeit an der Vereinssatzung gesetzt werden. Als großes Manko im Schaffen der letzten Jahre wurde die nur punktuelle öffentliche Wahrnehmbarkeit rund um die Mitgliederversammlungen ausgemacht, ebenso wie die fehlende proaktive Öffentlichkeitsarbeit, durch die ein nicht immer förderlicher Mythos um PRO1860 entstanden ist.

Was ist Konkretes zu erwarten?

Der letzte Teil der Präsentation umfasste konkrete Pläne und Ideen für 2025 und darüber hinaus. Mittelfristig geplant sind Dinge wie Videoformate, Werben von Jugendmitgliedern, größere Fanevents und Themenabende.

Für 2025 wurden folgende Vorhaben angekündigt:

  • Kommunikationsreihe “Ein Verein, der hat es gar nicht leicht”
  • Vorstellungsrunde der Kandidat*innen für das Präsidium
  • Auswärtsfahrten, Stammtische, Aufwertung des Fantreffs am Candidplatz

Die Sichtbarkeit von PRO1860, besonders am Spieltag und in verschiedenen Medien, soll erhöht werden. Auch die Vernetzung zu wichtigen Vereinsinstitutionen wie Präsidium/VR/Unternehmer für Sechzig soll weiter ausgebaut werden. Alte Fehler, wie das komplette Abtauchen abseits der Vereinswahlen, möchten die neuen Führungskräfte nicht wiederholen. Die Aktivität zu den Versammlungsterminen wird aber weiterhin gewohnt hoch sein.

Aktiv werden!

Zur Umsetzung dieser Vorhaben braucht es natürlich Leute, die sich engagieren. Die Vorstandschaft hat Arbeitspakete erstellt, die auf Umsetzung warten. Wer unterstützen möchte, kann dies als Mitglied in aktiver und passiver Weise tun. Hierzu meldet ihr euch am besten über info@pro1860.de, die sozialen Netzwerke und/oder schaut bei einem der nächsten Stammtische vorbei.

Die Mitgliedschaft für Personen zwischen 18 und 60 Jahren kostet 18,60 € pro Jahr, alle anderen sind beitragsfrei. Studierende, Schüler*innen und andere Ermäßigungsberechtigte bezahlen 5 € p.a..

Glöckner: “Unter Druck abliefern”

0
Glöckner: "Müssen als Team auftreten"
Glöckner: "Unter Druck abliefern"

Am Samstag um 16:30 Uhr ist der TSV 1860 München beim FC Viktoria Köln zu Gast. Bei seiner zweiten Löwenrunde, die mit knapp 25 Minuten fast schon an köllnersche Zeiten erinnert, sprach Löwen-Coach über seine Rückkehr zu den Wurzeln und die Vorgaben für das Match beim Tabellenvierten. Dabei sagte Glöckner unter anderem: “Wir sprechen Klartext und tut alles, um die richtige Mischung zwischen Gutem und Schlechtem zu finden. Die Mannschaft ist sehr selbstkritisch und wissbegierig. Es geht darum, es zu schaffen, dass wir unter Druck abliefern.”.

Rückkehr zu den Wurzeln

Für den gebürtigen Bonner geht es am Samstag zu seinem ersten Verein den er als Coach im Profi-Bereich betreute. “Wir freuen uns auf das Spiel. Viktoria Köln ist absoluter Favorit, wir haben nichts zu verlieren”, erklärte Glöckner. Er erinnerte sich an eine “sehr schöne Zeit” in Köln und freut sich auf ein Wiedersehen mit Viktoria-Coach Olaf Janßen. “Wir spielen klar gegen den Abstieg. Wir müssen aus dem Stuttgart-Spiel das Positive herausziehen. Die Jungs haben sich in jeden Ball geworfen und die Laufleistung war sehr gut. Aber wir müssen noch explosiver werden. Momentan geht es nur um Punkte”, sagte Glöckner weiter. Man habe viel Videoanalyse betrieben, im Training viel freies Spiel praktiziert, um den Spielern viele Ballkontakte zu ermöglichen. “Es war eine gute Mischung aus guter Stimmung und konzentriertem Abarbeiten der Themen”, berichtete der TSV-Coach über die jüngste Trainingswoche.

Danhof kehrt zurück – Verlaat und Schifferl nicht

Danhof wird in Köln wieder zur Verfügung stehen, Verlaat hatte zuletzt teilaktiv, also ohne Zweikämpfe, trainiert und wird wohl kommende Woche voll ins Training einsteigen. Bei Schifferl dauert es wohl noch etwas länger, bis er wieder voll trainieren und spielen kann.
Im Vergleich zum Stuttgart-Spiel (1:1) müsse man noch am eigenen Spiel in Ballbesitz arbeiten. “Mit der Mentalität bin ich zufrieden”, sagte Glöckner. Das Positionsspiel und den eigenen Aufbau will er mit dem Team in den nächsten Wochen noch optimieren. “Aktuell stehen die Basics im Vordergrund, denn ohne die Basics funktioniert es nicht. Dann konzentrieren wir uns auf eine klare Spiel-Philosophie”, erklärte der Löwen-Dompteur auf Rückfrage von sechzger.de

Darum kam Hobsch erst in Hälfte zwei

Ebenfalls auf Frage von sechzger.de erklärte er, warum Kozuki und vor allem Hobsch erst Mitte des zweiten Durchgangs ins Spiel kamen. “Wolfram bringt eine hohe Laufleistung im Anlaufverhalten, die haben wir gegen einen spielstarken Gegner wie Stuttgart gebraucht”, begründete Glöckner, warum Wolfram statt Hobsch in der Startelf stand. Bereits bei der Pressekonferenz hatte er analysiert, dass Hobsch und Kozuki nach ihrer Einwechslung neuen Schwung ins Löwen-Spiel gebracht hatten.
Angesprochen auf die Positionswechsel von Jacobsen und Maier auf der Sechs gegen Stuttgart sagte er weiter: “Es gibt keine Vorgabe, wer höher spielt. Dabei geht es um die Ballbesitz-Seite. Die Abstimmung braucht natürlich noch etwas Zeit.”. Ein Lob hatte er für Schröter parat, der etwas überraschend als rechter Außenverteidiger aufgelaufen war. “Es war eine Notlösung, weil wir keinen Rechtsverteidiger zur Verfügung hatten. Er hat das sehr gut umgesetzt und seinen Vertrag um ein Jahr verlängert, darüber sind wir sehr froh. Schauen wir mal wo er in den nächsten Spielen aufläuft”, scherzte der sichtlich gutgelaunte Löwen-Trainer.

Glöckner: “Wir brauchen einen Box-Spieler”

Glöckner zeigte sich froh, dass Hobsch an der Isar bleibt. “Patrick ist ein Spieler den wir brauchen. Er bringt maximale Qualität im Sechzehner mit, das hat man beim 1:1 gesehen. Wir brauchen einen Box-Spieler und freuen uns, dass er bei uns bleibt.”, sagte der 1860-Coach. In Sachen möglicher Neuzugänge sei man weiter in Gesprächen: “Wir schauen offensiv und defensiv, ob wir noch nachlegen können und ob Spieler auf dem Markt sind, die zu uns passen”, erklärte Glöckner.

Kombination aus Offensive und Defensive

Auf die Frage von sechzger.de, ob er gegen Köln defensiv auf einen Punkt spielen möchte, oder auf seine offensive Spielweise setzt, erklärte der neue Sechzger-Chefanweiser: “Die Kombination aus beidem. Ich will generell jedes Spiel gewinnen, aber wir wissen um die Stärken der Viktoria. Das ist eine eingespielte Mannschaft.”, erklärte Glöckner. Erst einmal geht es für die Löwen darum, Viktoria vom Tor fernzuhalten, dann wolle man auch in der Offensive die eigenen Stärken einbringen.

Gleichberechtigte Co-Trainer

Langweilig wird es an der Grünwalder Straße nicht. Angesprochen auf die Aufgabenverteilung im Coaching-Team erklärte Glöckner im Hinblick auf die Video-Analyse: “Wir haben zwei gleichberechtigte Co-Trainer. Nico ist für die Vor- und Nachbereitung der Spiele zuständig, Lexi erstellt die individuellen Profile für die Spieler”.
“Wir sind quasi ein Dreigestirn. Die Doppelbelastung ist nicht einfach, aber wir machen das ja mit voller Leidenschaft”, sagte der Löwen-Coach weiter.

Glöckner: “Unter Druck abliefern”

Man habe zuletzt viele Einzel-Gespräche und gruppentaktische Gespräche geführt, dabei zahlreiche exemplarische Szenen herausgearbeitet. “Wir sprechen den Spielern Mut zu, aber wir möchten auch Klartext reden. Wir möchten die richtige Mischung zwischen Gutem und Schlechtem zu finden. Die Mannschaft ist sehr selbstkritisch und wissbegierig. Es geht darum, es zu schaffen, dass wir unter Druck abliefern”, erläuterte Glöckner.

“Wir freuen uns über jede Unterstützung”

Beim Spiel in Köln darf sich nicht nur Glöckner über Unterstützung seiner Familie auf den Rängen freuen. 1.310 Tickets für den Gästeblock wurden bislang verkauft. “Es ist fantastisch, dass uns die Fans so zahlreich begleiten und uns Support geben. Ich freue mich jetzt schon darauf zu sehen, was in unserer Kurve los ist. Wir freuen uns über jeden, der uns unterstützt und wir wissen, dass es der Mannschaft gut tut”, sagte Glöckner über die reisefreudigen und treuen Löwen-Fans, die das Match am Samstag sicherlich wieder zum gefühlten Heimspiel machen werden.

Wir berichten im Live-Ticker

Wie gewohnt berichten wir am Samstag wieder in unserem Live-Ticker ab den frühen Morgenstunden über die Anreise, das Spiel selbst und alles Drumherum. Dabei hoffen wir alle auf den ersten Dreier von Glöckner und seinem Team.

 

Verena Dietl: “Stadion an der Grünwalder Straße als Kultstätte, Spielort und Heimat”

200
Verena Dietl (SPD)
Verena Dietl, 3. Bürgermeisterin der Stadt München

Zu der von OB Dieter Reiter und Löwen-Präsident Robert Reisinger leidenschaftlich geführten Diskussion (sechzger.de berichtete nicht) rund ums Grünwalder Stadion leistete nun auch Sportbürgermeisterin Verena Dietl ihren Beitrag. Die ehemalige Verwaltungsrätin bezeichnete “das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße als Kultstätte, Spielort und auch Heimat des TSV 1860”.

Verena Dietl zum Grünwalder Stadion

Nachdem sich Dieter Reiter und Robert Reisinger in diversen Interviews mal mehr, mal weniger sachlich über den Status Quo bzw. die Zukunft des Stadions geäußert hatten, dabei aber wenig Neues zu Tage förderten, wiederholte auch Verena Dietl die bestehenden Möglichkeiten.

“Wir können es kostengünstig sanieren, das ist aber nicht die Lösung, die die Löwen bevorzugen. Die Verantwortlichen haben es in der Hand, ob das Stadion nach ihren Vorschlägen saniert wird oder die Stadt die kostengünstige Variante umsetzt.”

Sie selber stellte klar, dass sie den Standort Giesing für die Löwen bevorzuge:

“Das Herz des Vereins ist in Giesing. Das haben Fans am Wochenende mit einem Banner wieder einmal bekräftigt. Mir ist entsprechend wichtig, dass das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße als Kultstätte, Spielort und auch Heimat des TSV 1860 erhalten bleibt.”

Ausweichen ins Olympiastadion nicht möglich

Im Rahmen des Gesprächs mit der Abendzeitung zeigte sich Dietl zudem verwundert über Reiters Aussagen hinsichtlich der Nutzung des Olympiastadions:

“In einem Onlineportal wurde nun wieder das Olympiastadion als Spielort ins Gespräch gebracht. Das Olympiastadion wird aktuell und auch in den kommenden Jahren saniert, so dass ein Ausweichen dorthin auch nicht möglich ist. Es ist verwunderlich, wenn noch vor dem ersten Spatenstich über Baupläne, Mieten oder das Olympiastadion als Ausweichstätte spekuliert wird. Es ist auch nicht hilfreich, dass man einem Portal Gehör schenkt und diese Mutmaßungen anstellen lässt, das vor allem dadurch bekannt ist, Konflikte bei 1860 immer wieder anzuheizen, statt zur Lösungsfindung beizutragen.”

Nachdem seitens des Oberbürgermeisters angemerkt wurde, man könne sich erst mit dem Anliegen des TSV 1860 beschäftigen, wenn man dort mit einer Stimme spreche, könnten die Löwen diesbezüglich nun durchaus den Spieß umdrehen.

Hasan Ismaik meldet sich zu Wort

Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Auch Hasan Ismaik hat sich nun in die Stadiondiskussion eingemischt und seine Sicht der Dinge kundgetan:

“Was das Thema Grünwalder Stadion betrifft, habe ich immer betont, dass ein Ausbau des Stadions nicht relevant für uns wäre. Mit so viel Geld, rund 80 Millionen Euro, könnten wir ein neues Stadion bauen. Seit Jahren zahlen wir Miete, die wir nie zurückholen können. Hätten wir statt der Miete Ratenzahlung für die Finanzierung eines Stadions, wäre der Kredit abbezahlt und das neue Stadion hätte uns schon komplett gehört. Ich bedanke mich herzlich bei Herrn Reiter für seinen Einsatz und Mühe, für seine Unterstützung und alles, was er für den Fußball in München getan hat. Hoffentlich kann er auch uns neue Optionen für das Grundstück eines Stadionneubaus bieten, damit wir unsere Pläne vorschlagen können. Ich werde versuchen, schnellstmöglich nach München zu kommen. Und ich werde Herrn Reiter besuchen.”

Vielleicht kann Herr Ismaik, der ja eigentlich bereits im November nach München hätte kommen wollen, bis dahin in Erfahrung bringen, wo und wie man in München und Umgebung für 80 Millionen Euro ein Stadion bauen kann. Zudem ist es (vorsichtig ausgedrückt) zweifelhaft, wie der TSV 1860 den genannten Betrag innerhalb der letzten Jahre hätte abbezahlen wollen. 80 Millionen in sieben Jahren? Die jährliche Belastung kann sich jeder selber ausrechnen. Während der Bauzeit hätte man zudem ja noch irgendwo Miete zahlen müssen…

Wie es weitergeht? Wir sind gespannt.

Titelbild: muenchen.de

Veranstaltungen zum 21. Erinnerungstag im deutschen Fußball

0
1860 westkurve erinnerungstag

Das Konzentrationslager Auschwitz wurde am 27. Januar 1945 befreit. An diesem Tag, der seit 1996 Erinnerungstag für die Opfer des nationalsozialistischen Terrors ist, gedenken auch die Vereine im deutschen Fußball – zusammen mit ihren Fans – allen Menschen, die durch die Nazi-Diktatur und den Folgen ihrer Gräueltaten ihrer Heimat entrissen und in die Ungewissheit der Flucht getrieben wurden. Aus diesem Grund finden heute und am 06.02. im Rahmen der Initiative “!Nie wieder” zwei Veranstaltungen zum 21. Erinnerungstag im deutschen Fußball statt.

Veranstaltungen zum 21. Erinnerungstag

Bereits heute Abend ab 19.30 Uhr findet die Diskussionsveranstaltung “…dass Auschwitz nie wieder sei…” in der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau statt. Als Moderatorin dient Mara Pfeifer aus Mainz, eine Expertin zu den Themen “Fußball und Gesellschaft”. Als Gäste auf dem Podium werden Herbert Hainer (Präsident des FC Bayern), Uwe Dziuballa (Fußballliebhaber, Gastronom und Initiator der deutsch-jüdischen Begegnungsstätte “Shalom e.V. in Chemnitz”), Franziska Sessler (Urenkelin einer Familie aus dem kommunistischen Widerstand) und Eberhard Schulz (Gründungsmitglied und ehemaliger Sprecher der Initiative “!NieWieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball”) erwartet.

Zudem werden Videobotschaften von Eva Szepesi (Überlebende von Auschwitz), Zvi Cohen (Überlebender von Theresienstadt) und Esther Bejarano s. A. (Überlebende und Mitglied des Mädchenorchesters von Auschwitz) eingespielt.

Podiumsgespräch im Stadion an der Schleißheimerstraße

Der Film “Kick it like Kurt” entstand im Jahr 2010. Er ist das Ergebnis eines Projekts von Jugendlichen, die sich auf die Suche nach Vorbildern für ein selbstverständliches und solidarisches Zusammenwirken jüdischer und nichtjüdischer Münchnerinnen und Münchner machen. Dabei stoßen sie auf die Biografie von Kurt Landauer, dem langjährigen Präsidenten des FC Bayern. In dem Film kommen Vergangenheit und Gegenwart zusammen. Sequenzen des Films dienen als Anknüpfungspunkte für ein Podiumsgespräch darüber, was das “Nie Wieder” der Überlebenden der Konzentrationslager für unser heutiges Engagement in der Gesellschaft und speziell im Fußball bedeutet.

Auf dem Podium:

  • Simon Müller (Kurt Landauer Stiftung)
  • Alvaro v. Lill-Rastern (TSV Maccabi München)
  • Laura Pulz (Kreisjugendring München-Stadt)
  • Andreas Werner, (“Rot gegen Rassismus” FC Bayern München)
  • Christian Exner (Koordinierungsstelle Fanprojekte KOS)

Die Moderation der Veranstaltung im Stadion an der Schleißheimer Straße am 06.02. (19 Uhr) übernimmt Maximilian Lütgens (Historiker an der KZ-Gedenkstätte Dachau).

Rassismus-Vorfall beschäftigt den TSV 1860 München

21
TSV 1860 VfB Stuttgart II Bildergalerie (36) Spruchband Nie wieder Faschismus

Ein paar Tage sind seit dem Unentschieden gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart bereits vergangen, die Löwen bereiten sich auf die Auswärtspartie in Köln vor. Das vergangene Duell auf Giesing Höhen hat allerdings noch ein Nachspiel: im Stadionbereich kam es zu einem Vorfall von Rassismus. Der TSV 1860 München zeigt klare Kante und verurteilt dies aufs Schärfste.

Vorfall von Rassismus beim Duell mit dem VfB Stuttgart II

Sowohl die Stadionverordnung des Grünwalder Stadions als auch die Vereinssatzung oder ein von verschiedenen Organisationen gemeinsam erarbeitetes Handout stellen eigentlich deutlich klar: Rassismus hat beim TSV 1860 München keinen Platz. Soweit, so gut. Dennoch hat das Duell vom vergangenen Samstag gegen den VfB Stuttgart II ein unschönes Nachspiel. Was war passiert?

Der vergangene Spieltag stand in Fußball-Deutschland ganz im Zeichen der Erinnerung. Dazu aufgerufen hatte die Initiative “Nie wieder” bereits zum 21.Mal. Anlass war der 80.Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz. Die Löwenfans gegen Rechts, bereits seit 1995 aktiv, hatten diesbezüglich zwei Spruchbänder vorbereitet, die im Verlaufe der Partie am Samstag auch gezeigt wurden. “80 Jahre Kriegsende” und “Nie wieder Faschismus” waren darauf zu lesen. Doch einige Besucher schienen sich an den Botschaften zu stören, Teile des zweiten Spruchbandes wurden durch mehrere Personen heruntergerissen und die Aktion somit gestört. Dies machten die Löwenfans gegen Rechts bereits am Sonntag in den sozialen Medien publik. Auch ein zweiter Vorfall wird angesprochen, den ein Augenzeuge zudem gegenüber sechzger.de schilderte.

Demnach kam es im gleichen Block (F2) während des Spiels zu rassistischen Beleidigungen gegenüber Leroy Kwadwo sowie einem Stuttgarter Spieler. Der Zeuge reagierte vorbildlich und sprach die Übeltäter auf ihre Äußerungen an, konnte damit allerdings keine Verbesserung erzielen. Ebenfalls erfolglos gestaltete sich die Kontaktaufnahme mit dem Ordnungsdienst, man sei in diesen Fällen dazu angewiesen nicht einzugreifen und den Vorfall auch nicht zu melden. Der Zeuge wurde an die Polizei verwiesen, die erwiderte, dass der oder die betroffenen Spieler selbst eine Anzeige erstatten müssten. Das Ende der ganzen Geschichte: die Rassismus-Äußerungen blieben ohne unmittelbare Folgen.

TSV 1860 verurteilt Vorfälle “aufs Schärfste”

sechzger.de kontaktierte daraufhin am Montagmorgen sowohl die Polizei München als auch den TSV 1860 bezüglich der rassistischen Äußerungen gegenüber den beiden Spielern. Die Löwen kündigten eine interne Aufarbeitung der Vorfälle an und äußerten sich zudem am gestrigen Mittwoch ausführlich auf der Homepage.

Der TSV 1860 München verurteilt jegliche diskriminierenden Äußerungen aufs Schärfste.

Es gäbe einen “standardisierten Prozess“, der in Fällen wie am Samstag greifen würde. Eigentlich sollen sich Fans bei einem Fall von “rassistischer, sexistischer, antisemitischer, diffamierender, diskriminierender, homophober oder beleidigender Äußerung” an die Abschnitts- oder Teamleitung des Ordnungsdienstes wenden. Diese seien entsprechend geschult und würden dann weitere Maßnahmen ergreifen. Die Folgen für den oder die Täter können durchaus drastisch ausfallen. Neben einem Hausverbot drohen auch eine strafrechtliche Verfolgung sowie ein bundesweites Stadionverbot. Im aktuell vorliegenden Fall “wurde dieser Prozess am vergangenen Samstag durch die Ordnungsdienstkraft nicht in Gänze umgesetzt, so dass die gewünschte Wirkung nicht erzielt werden konnte” so die Löwen weiter. Der TSV 1860 arbeitet die Thematik bereits mit den eingesetzten Kräften auf, um künftig eine Wiederholung zu vermeiden.

Stellungnahme der Polizei

Auch die Polizei München hat sich nach Anfrage unserer Redaktion zu den Vorfällen am vergangenen Spieltag geäußert. In einem Schreiben an sechzger.de betont der Polizeisprecher Christian Poganski: “Die Münchner Polizei findet derartige Vorkommnisse äußerst bedauerlich und verurteilt jegliche Form von Rassismus.”

“Während des Spiels besteht für jedermann die Möglichkeit, sich bei entsprechenden Vorfällen an den Sicherheits- oder Ordnungsdienst zu wenden, der vom Inhaber des Hausrechts beauftragt wurde“, heißt es weiter in der Stellungnahme. “Solche Sachverhalte sollten zudem nicht nur vom Verein und dem Fanprojekt intern aufgearbeitet werden, sondern auch den zuständigen Behörden gemeldet werden.”

Rassismus hat beim TSV 1860 München keinen Platz – gestern nicht, heute nicht und auch morgen nicht. Sollten Fans im oder um das Grünwalder Stadion herum einen ähnlichen Vorfall erleben, werden sie dazu ermutigt auf den Ordnungsdienst zuzugehen und die Vorgänge zu melden.

Testspiel: Knappe Niederlage für U21 in Buchbach

3
Tsv Buchbach Tsv 1860 U21

Im dritten Testspiel in der Winterpause musste sich die U21 des TSV 1860 am Mittwochabend dem Regionalligisten TSV Buchbach knapp mit 3:4 geschlagen geben. Für die Elf von Trainer Felix Hirschnagl trafen Gilbert Diep, Cristian Leone und Alvin Husic.

Knappe Niederlage für U21 in Buchbach

Nach dem 1:3 beim FC Augsburg II am vergangenen Wochenende stand für die U21 direkt der nächste Härtetest auf dem Programm. Auf dem neuen Kunstrasenplatz des TSV Buchbach gerieten die Löwen gegen die Gastgeber nach einer Viertelstunde durch Tobias Stoßberger in Rückstand. Nur drei Minuten später glich Gilbert Diep für 1860 aus (18.), doch quasi im Gegenzug war es erneut Stoßberger, der zum 2:1 für den Regionalligisten einnetzte (19.).

Nach dem Seitenwechsel legte Tobias Sztaf per Elfmeter für die Hausherren nach (48.), doch die Löwen gaben sich noch nicht geschlagen. Cristian Leone verkürzte umgehend auf 3:2 (51.), doch das bessere Ende hatte der TSV Buchbach auf seiner Seite. Daniel Gaedke erzielte den vierten Treffer der Gastgeber (86.), das Tor zum 4:3-Endstand durch Alvin Husic in der Schlussminute war nur noch Ergebniskosmetik.

Bereits am Samstag gehts weiter für die U21: Um 14 Uhr gastieren die Löwen beim TSV Schwabmünchen und wollen dort mit einem Sieg auf die Erfolgsspur zurückkehren.

Die U21 der Löwen musste sich in Buchbach knapp geschlagen geben.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 äußert sich zu Rassismus-Vorfall

22

Bei unserem täglichen Nachrichtenformat Sechzig um Sieben informieren wir euch über die wichtigsten Geschehnisse aus dem Umfeld der Löwen. Heute schauen wir auf die defensiven Comebacks bei der Profimannschaft, das 11Freunde-Interview mit Horst Heldt und die Stellungnahme des TSV 1860 zu den Rassismus-Vorfällen am vergangenen Spieltag.

Wann kommen Verlaat, Schifferl, Danhof und Reich zurück?

Seit November fällt Kapitän Jesper Verlaat bereits aus, seit neustem Trainiert der Niederländer aber wieder gemeinsam mit seiner Mannschaft. Für den neuen Trainer Patrick Glöckner werden sich bald, mit Rückkehr Verlaats und der Genesung Schifferls, Danhofs und Reich deutlich mehr Perspektiven in der Aufstellung eröffnen. Auch Fabian Schubert ist bald wieder bereit für einen Einsatz.

Horst Heldt über den TSV 1860

In einem Interview mit 11Freunde spricht Horst Heldt über den TSV. Jetzt ist er Geschäftsführer beim Bundesligisten Union Berlin, doch die Aufgabe des Geschäftsführers Finanzen wäre reizvoll gewesen, so Heldt. Wieso dieser dann aber doch nicht zu den Löwen kam, könnt ihr in unserem Artikel dazu nachlesen.

Rassismus-Statement nach Heimspiel

Der TSV 1860 hat sich zu Wort gemeldet und ein Statement zu den Vorfällen am vergangenen Spieltag abgegeben. Wie die Löwenfans gegen Rechts via Social Media berichteten, störten einige Fans ihre Präsentation eines Spruchbandes zum Erinnerungstag im Deutschen Fußball. Hierbei erinnerten sie an das Kriegsende und sprachen sich gegen Faschismus aus.

Außerdem wurde Leroy Kwadwo von Heimfans rassistisch beleidigt, engagierte Fans wurden laut Social Media vom Ordnungsdienst bei einem Vorgehen gegen dieses Verhalten nicht unterstützt.

Der Verein schreibt dazu auf seiner Homepage: “Leider wurde dieser Prozess am vergangenen Samstag durch die Ordnungsdienstkraft nicht in Gänze umgesetzt, so dass die gewünschte Wirkung nicht erzielt werden konnte. Der TSV 1860 München arbeitet die Vorfälle mit dem eingesetzten Ordnungsdienst bereits detailliert auf, damit künftig schneller und effektiver gehandelt wird.”

Ein ausführlicher Artikel zu der Thematik erscheint im Laufe des Tages auf sechzger.de.

Und sonst so?

Der ehemalige Spieler und Trainer beim TSV 1860 München, Uwe Wolf, sprach mit FuPa über seine kurze Zusammenarbeit mit dem TSV Grünwald. Sein Trainingsstil sei “zu professionell” für den Bayernligisten gewesen.

Straßer verpasst Stockerl auf der Planai knapp

2
Ski-Löwe Strasser erneut im WM-Einsatz
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)

Heute Abend fand der letzte Slalom im Ski Weltcup vor der WM in Saalbach vom 4. bis 16. Februar statt. Für Linus Straßer und Konsorten ging es dabei beim Night Race auf der Planai zur Sache, wo der Skilöwe letztes Jahr den Sieg feiern konnte.

Straßer Halbzeitführender auf der Planai

Bei der Startnummernvergabe hatte sich Straßer die Nummer 1 gesichert und ging somit von Pole Position ins Rennen. Und diese nutzte der Skilöwe optimal. Er brachte die zuletzt in Kitzbühel etwas vermisste Explosivität hervorragend in den Schnee und markierte mit 50,25 Sekunden trotz eines kleines Fehlers kurz vor dem Ziel die Bestzeit. Hinter Straßer lag der Norweger Timon Haugan mit 0,31 Sekunden Rückstand auf Rang 2. Drittplatzierter nach dem ersten Lauf war Loic Meillard (Schweiz) mit 0,35 Sekunden Rückstand. Weitere Läufer des DSV konnten sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Straßer kann Vorsprung nicht ins Ziel bringen

Als Straßer als letzter Läufer ins Rennen ging, lag Haugan Führung. Der Skilöwe ging also mit 31 Hundertstelsekunden Vorsprung in den Kampf um den Sieg. Straßer startete etwas zu unrund und hatte an der ersten Zwischenzeit bereits seinen kompletten Vorsprung verspielt. Da sich auch im unteren Teil noch einige Unsauberkeiten einschlichen, kam Straßer am Ende mit 0,77 Sekunden Rückstand ins Ziel. Damit belegte er den undankbaren vierten Platz. Hinter Haugan komplettierten Manuel Feller und Fabio Gstrein (beide Österreich) das Stockerl.

Nächstes Rennen bei der WM

Vor der Wm findet am Samstag noch die Abfahrt von Garmisch statt. Dort mit Straßer naturgemäß nicht an den Start gehen. Bei der WM geht es am 04.02. mit dem Team-Wettbewerb los, bei dem die DSV-Trainer ihn durchaus ins Team berufen könnten. Der Spezial-Slalom, bei dem Linus Straßer durchaus zum erweitereten Kreis der Medaillenkandidaten gehört, findet am 16.02. statt.

Verlaat, Schifferl, Danhof und Reich vor Comeback?

0
Tsv 1860 Jesper Verlaat

Die Defensive des TSV 1860 musste in den vergangenen Wochen einige namhafte Ausfälle verkraften. Die Ergebnisse seitdem: mehr schlecht als recht. Nun ist jedoch Hoffnung in Sicht, denn mit Tim Danhof, Lukas Reich, Raphael Schifferl und Kapitän Jesper Verlaat stehen gleich vier Spieler vor dem Comeback.

Verlaat, Schifferl, Danhof und Reich vor Comeback?

Seit Ende November fehlt Jesper Verlaat den Löwen – und das nicht nur als Abwehrchef, sondern auch als Leader auf dem Platz. Zwar versuchte Max Reinthaler die entstandene Lücke mit großem Einsatz zu füllen, als Führungsspieler ist Verlaat beim TSV 1860 jedoch scheinbar derzeit nicht zu ersetzen. Umso erfreulicher, dass der Niederländer mittlerweile wieder mit der Mannschaft trainiert und spätestens beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 wieder zum Kader gehören dürfte.

Noch früher als Verlaat könnte Tim Danhof sein Comeback im Trikot des TSV 1860 feiern. Für die Startelf wird es am Samstag bei Viktoria Köln (sechzger.de berichtet live) zwar vermutlich noch nicht reichen, aber im Spieltagsaufgebot dürfte der ehemalige Auer bereits zu finden sein.

Auch Schubert bald wieder einsatzbereit

Auch die zuletzt verletzten Abwehrkollegen Raphael Schifferl, Lukas Reich sowie Stürmer Fabian Schubert dürften Trainer Patrick Glöckner bald wieder zur Verfügung stehen, sodass sich dem neuen Übungsleiter personell und taktisch völlig neue Möglichkeiten bieten.

Lediglich der Langzeitverletzte Moritz Bangerter fällt weiterhin aus, Eliot Muteba wurde freigestellt und befindet sich nachwievor auf Vereinssuche.

Bild: CR-Fotos