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VfB-Trainer Fiedler: “Freue mich auf traditionsreiche Spielstätte”

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VfB Stuttgart II TSV 1860 spielstätte

Im Hinspiel ließen die jungen Wilden des VfB Stuttgart die Löwen richtig alt aussehen und setzten sich hochverdient mit 3:1 durch. Nicht zuletzt deswegen ist VfB-Coach Markus Fiedler heiß auf die morgige Partie. Er freut sich auch auf die “traditionsreiche Spielstätte”.

“Freue mich auf traditionsreiche Spielstätte”

Während der TSV 1860 in Saarbrücken mit 0:4 unter die Räder kam, verlor der VfB Stuttgart gegen Hansa Rostock mit 0:3. Beide Teams starteten also denkbar ungünstig in die Rückrunde. Markus Fiedler hofft, die richtigen Schlüsse aus dem Auftritt seiner Mannschaft gezogen zu haben.

“Wir haben das Spiel kritisch aufgearbeitet. Wir haben den Matchplan nicht so umgesetzt, wie wir es wollten. Zudem dürfen wir es dem Gegner nicht so einfach machen, Tore zu schießen.”

Bei den Löwen hatte die Niederlage im Saarland zur Folge, dass Trainer Argirios Giannikis seine Koffer packen musste und durch Patrick Glöckner ersetzt wurde. In der Vorbereitung auf die Partie war das für den VfB Stuttgart II natürlich nicht gerade einfach, wie Fiedler betont.

“Wir sind in dieser Trainingswoche bei uns und unseren Themen geblieben, zumal die Gegnervorbereitung durch den Trainerwechsel erschwert ist. Wir wissen nicht, was uns im Detail erwartet, aber ich freue mich auf das Spiel und eine traditionsreiche Spielstätte.”

Ski-Löwe Felix Klingler Testpilot in Kitzbühel

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Skilöwen 1860 dorigo straßer klingler
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Linus Straßer kennt bei den Löwen jeder und auch Fabiana Dorigo hat sich durchaus schon einen Namen gemacht. Beide starten im Ski-Weltcup und halten dort die Fahnen des TSV 1860 hoch. Ein weiterer Ski-Löwe wird am Wochenende die weltberühmte Streif in Kitzbühel runterrasen, denn Felix Klingler ist Vorläufer beim Hahnenkammrennen.

Ski-Löwe Felix Klingler Testpilot in Kitzbühel

Eigentlich fährt Felix Klingler “nur” FIS-Rennen, am Wochenende stürzt er sich jedoch schon zum siebten Mal die Streif herunter – als Vorläufer. Respekt hat der 25-Jährige natürlich schon vor der äußerst schwierigen Piste, Angst jedoch nicht:

“Ich mag das Adrenalin. (…) Ich riskiere als Vorläufer nicht 100 Prozent – du sollst ja auch sicher runterkommen. Im Netz zu landen, wäre das Schlechteste, was du als Vorläufer machen kannst.”

Respekt hat die berühmte Rennstrecke auf jeden Fall verdient, denn immer wieder kommt es dort zu verhängnisvollen Stürzen. Erst am Mittwoch erwischte es Klinglers Vorläufer-Kollegen David Ehrenmüller; der Österreicher war bei der Landung in der Mausefalle gestürzt, blieb jedoch Gott sei Dank unverletzt.

Wir wünschen dem Ski-Löwen am Wochenende alles Gute und viel Spaß auf der Streif!

PS: Linus Straßer geht im Slalom übrigens als Titelverteidiger ins Rennen.

Gegnervorstellung Teil 2: Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V. II

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Mannschaft vor dem Block in Großaspach
Screenshot

Es geht schon wieder drunter und drüber bei den Löwen. Nach der indiskutablen Leistung der Mannschaft im Saarland wurden Cheftrainer Giannikis und Langzeit-Co-Trainer Hübl von ihren Aufgaben entbunden. Die finanzielle Situation erschwerte anscheinend ein früheres Eingreifen. Nun muss Patrick Glöckner die angeschlagenen Löwen wieder fit bekommen und hat als erstes gleich ein Spiel gegen einen Abstiegskandidaten vor der Brust. Ein Sieg ist quasi Pflicht gegen den Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V. II!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Die jungen Schwaben stecken noch tiefer im Tabellenkeller fest als der TSV. Aktuell rangieren sie auf Platz 17, dem ersten Abstiegsplatz. Magere 20 Punkte stehen auf dem Konto und auch das Torverhältnis von -11 ist nicht gerade rosig. In den letzten fünf Spielen konnte man nur vier Punkte holen: ein Unentschieden gegen den Kellernachbarn Essen und ein Heimsieg gegen den Waldhof. In der Winterpause konnte zwar Saarbrücken in einem Testspiel bezwungen werden, aber wie viel man auf diese Ergebnisse geben sollte, haben wir ja letzte Woche gesehen. Die Zweitvertretung kam am letzten Wochenende gegen Hansa Rostock etwas unter die Räder und musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Das Torverhältnis ähnelt mit 26:37 sehr dem des TSV 1860. Heißt also auch mittelmäßiger Angriff und schwache Verteidigung. Natürlich sind die zweiten Mannschaften immer schwer einzuschätzen, da man nicht wissen kann, wer aus der ersten Mannschaft aushilft oder nach oben abkommandiert wird. Verlassen können sich die Schwaben in jedem Fall auf Torhüter Dennis Seimen, der aktuell im kicker bei einer sehr beachtlichen Durchschnittsnote von 2,86 steht.

Wintertransfers

Ein paar Änderungen gab es im Winter: Der Vertrag mit Luan Simnica wurde aufgelöst, nachdem der 20-Jährige in der Hinrunde noch zu 14 Einsätzen gekommen war. Weitere Abgänge umfassen eine Leihe von Stürmer Tino Kaufmann (19, 3 Spiele) zu Rot-Weiß Erfurt und den Wechsel von Jakov Suver (21, IV, 1 Spiel) zu Nürnberg II. Zugänge gab es durch die frühzeitige Beendigung zweier Leihgeschäfte. Mittelfeldspieler Laurin Ulrich (19) kehrt aus Ulm zurück und Mohamed Sankoh (21) wird nicht mehr für Cosenza Calcio (Letzter in der Serie B) auf Torejagd gehen. Beide stehen Trainer Markus Fiedler seit dem Jahreswechsel zur Verfügung.

Das Hinspiel

Das Hinspiel in Großaspach wird vielen in Erinnerung geblieben sein. Nicht nur die schwache Leistung der Löwen, sondern besonders das Weitschuss-Tor von Stuttgart II-Kapitän Nothnagel gegen Rene Vollath. In der schwäbischen Hitze gingen die Gastgeber nach einem Treffer in der ersten Hälfte in Führung und bauten diese auf 3:0 aus. Fabian Schubert sorgte kurz vor Schluss für Ergebniskosmetik. Einziger Lichtblick auf Seiten des TSV war die kurze Drangphase nach Wiederanpfiff.

Von der damaligen Startelf stehen mit Schifferl, Verlaat und Reich gleich drei Spieler am morgigen Samstag nicht zur Verfügung. Auch Rene Vollath wurde inzwischen durch Marco Hiller ersetzt. Interessant wird sein, ob die Youngster Raphael Ott und Tim Kloss wieder von Beginn an ran dürfen. Unwahrscheinlich ist, dass Patrick Glöckner im Rückspiel ebenfalls ohne echten Stürmer beginnen wird. Sowohl Hobsch als auch Schubert saßen in Großaspach zu Beginn auf der Bank.

Der 21. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904- SV Waldhof Mannheim
Samstag 14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – SG Dynamo Dresden
14:00 Uhr TSV 1860 München – VfB Stuttgart 1893 II
14:00 Uhr SC Verl 1924 – Aachener TSV Alemannia
16:30 Uhr SV Sandhausen 1916 – 1. FC Saarbrücken
Sonntag 13:30 Uhr Rot-Weiss Essen – Hannover 96 II
16:30 Uhr FC Ingolstadt 04 – SpVgg Unterhaching
19:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – DSC Arminia Bielefeld

 

Ab 14 Uhr: Tickets für TSV 1860 – Bielefeld erhältlich

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Grünwalder Stadion TSV 1860 Tickets Sechzgerstadion Freunde des Sechzger Stadions ÖPNV

Ab heute um 14 Uhr sind im Vorverkauf Tickets für das Heimspiel des TSV 1860 gegen Arminia Bielefeld am 21.02.2025 erhältlich. Für die Partien gegen den VfB Stuttgart II und den FC Ingolstadt sind noch geringe Restkontingente verfügbar.

Tickets für TSV 1860 – Bielefeld erhältlich

Freitagabend, Flutlicht, Giesing – was will man mehr? Dieses Szenario bietet sich am Freitag, den 21. Februar, beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld. Heute um 14 Uhr startet der Vorverkauf für die Partie gegen die Ostwestfalen.

Zunächst können ausschließlich Mitglieder des TSV 1860 jeweils maximal 4 Karten erwerben. Sollten danach noch Tickets verfügbar sein, startet der freie Verkauf am Freitag, 31. Januar 2025 ebenfalls um 14 Uhr.

Für das morgige Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II sind noch Resttickets verfügbar. Auch für die Partie gegen die Schanzer (08.02.) kann der TSV 1860 aufgrund von Rückläufern aus Ingolstadt demnächst noch einige Eintrittskarten freigeben.

TSV 1860 – VfB Stuttgart II: Ergebnistipp Devin Sür

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23 Devin Sür TSV 1860 U21

Beim TSV 1860 blieb Devin Sür in der 3. Liga ohne Einsatz, jetzt wagt der 20-Jährige nach einem halben Jahr Vereinslosigkeit beim Karlsruher SC einen Neustart. Heute tippt der Offensivspieler das Ergebnis des Heimspiels der Löwen gegen den VfB Stuttgart II.

Devin Sür tippt auf Heimsieg der Löwen

Zwar saß der ehemalige U19-Nationalspieler der Türkei beim TSV 1860 mehrmals auf der Bank, zu einem Einsatz in der 3. Liga reichte es letztendlich jedoch leider nicht. Was traut Devin Sür den Löwen nach dem Trainerwechsel zu?

“Ich tippe auf ein 2:1 für die Löwen!
Tore: Guttau und Wolfram”

Darauf können wir uns doch alle einigen, oder?

Zurück in der badischen Heimat

2020 war der in Baden-Baden geborene Offensivspieler mit 16 Jahren von Astoria Walldorf ins Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 gewechselt. Bei den Junglöwen erzielte Devin Sür in der U19-Bayernliga 21 Tore in 15 Spielen und trug somit maßgeblich dazu bei, dass das Team von Trainer Jonas Schittenhelm die Rückkehr in die A-Junioren-Bundesliga schaffte.

Auch dort zeigte er starke Leistungen und wurde mit einem Profivertrag belohnt. Zwar konnte Sür sein Können schließlich nicht in der 3. Liga unter Beweis stellen, kam jedoch in zahlreichen Testspielen und im Toto Pokal zu Einsatz. Bei der U21 erzielte der Flügelstürmer vier Tore und leistete elf Assists.

Nach Ablauf der Saison 2023/24 wurde sein Vertrag an der Grünwalder Straße nicht verlängert und er kehrte nach Baden zurück. In der vergangenen Woche unterschrieb er nun beim KSC II und läuft künftig in der Verbandsliga Nordbaden auf.

Sechzig am Wochenende: Tests & Turniere

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende U21 U19 U17 Testspiel III IV Dritte Vierte

Sämtliche Jugendmannschaften aus dem NLZ des TSV 1860 unterhalb der U14 nehmen an diesem Wochenende an Hallenturnieren teil. Für den besseren Überblick listen wir diese Turniere mit dem jeweiligen Startzeitpunkt in unserer Spielübersicht unten mit auf. Von der U15 bis rauf zu den Profis stehen dagegen Spiele im Freien an. Außer der Partie am Samstag Nachmittag im Sechzgerstadion handelt es sich dabei ausnahmslos um Testpartien.

Amas gegen Regionalligisten

Mit der zweiten Mannschaft des FC Augsburg, derzeit in der unteren Tabellenhälfte der Regionalliga Bayern zu finden, bekommt es der Bayernliga-Tabellenführer am Samstag Mittag zu tun. Und der nächste Regionalligist wartet dann schon auf das Team von Felix Hirschnagl: Am Mittwoch (29.01.) geht es zum aktuellen Tabellensechsten nach Buchbach.

U19 erneut gegen ein Herrenteam

Wie schon am vergangenen Wochenede gegen den Bayernligisten TSV Landsberg testet die U19 in der Vorbereitung auf die Liga A der Hauptrunde in der DFB-Nachwuchsliga, die dann eine Woche später am Sonntag später gegen Hertha BSC Berlin beginnt, gegen ein Herrenteam. Diesmal ist es der TSV 1865 Murnau aus der Landesliga Südost. Tags darauf empfängt das Team von Jonas Schittenhelm dann noch die U19 von Rot-Weiß Frankfurt am Trainingsgelände.

U17 gegen den VfB Stuttgart

Wie die Profis messen sich die B-Jugendlichen der Löwen am Samstag mit einem Team des VfB Stuttgart. Und zwar mit der U17 der Schwaben, die es – anders als die U17 des TSV 1860 – in die Liga A der Hauptrunde geschafft hat.

NLZ-Teams bei teils hochkarätig besetzen Turnieren

Die U9 versucht beim international besetzten Hallenturnier im Vorarlberger Schlins den Titel des Turniersiegers erneut zu verteidigen, was bereits im letzten Jahr gelang, worüber wir – Dank eines Redaktionsmitglieds vor Ort – ausführlich berichten konnten. Gegner ist auf dem Weg zum erneuten Turniergewinn u.a. Borussia Dortmund. Beim 20. KSK-Cup im schwäbischen Ditzingen misst sich die U13 u.a. mit Kaiserslautern und dem VfB Stuttgart. Zwei Beispiele für die sportlichen Aktivitäten die jungen NLZ-Teams, die am Wochenende alle in der Halle im Einsatz sind.

Die Spiele am Wochenende im Überblick

Samstag, 25.1.

08.30 Uhr: U13 Turnier in Coburg
09.00 Uhr: U12Turnier in Traunreut
10.00 Uhr: U11Turnier in Burgkirchen
10.00 Uhr: U19 – TSV 1865 Murnau Herren  -:-
11.00 Uhr: U14Turnier in Simbach
11.00 Uhr: U10Turnier in Gauting
12.00 Uhr: VfB Stuttgart – U17  -:-
12:30 Uhr: FC Augsburg II – Amas  -:-
13:00 Uhr: RB Salzburg – U16  -:-
13.30 Uhr: U9Turnier in Schlins
14.00 Uhr: Profis – VfB Stuttgart II  -:-
15.00 Uhr: U15 – TSV 1860 Rosenheim  -:-
15.30 Uhr: TSV Gräfelfing II – Senioren B  -:-
19.00 Uhr: Futsal-Löwen – Karlsruher SC Futsal  -:-

Sonntag, 26.1.

08.00 Uhr: U12Turnier in Traunreut
08.40 Uhr: U9Turnier in Schlins (U10)
10.00 Uhr: U13Turnier in Ditzingen
13.00 Uhr: U19 – Rot-Weiß Frankfurt  -:-
13:30 Uhr: Löwinnen U15Turnier in Bergkirchen
16.00 Uhr: U16 SV Böblingen U17  -:-

Faninformationen vor TSV 1860 – VfB Stuttgart II

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Tsv 1860 Grünwalder Stadion Faninormationen

Zum Debüt von Trainer Patrick Glöckner bei den Löwen empfängt Münchens große Liebe am Samstag um 14 Uhr Stuttgarter Zweitvertretung. In den Faninformationen erfahrt Ihr, was Ihr rund um die Partie des TSV 1860 gegen den VfB Stuttgart II beachten müsst.

Faninformationen vor TSV 1860 – VfB Stuttgart II

Noch ist die Partie nicht ausverkauft; folglich sind sowohl im Onlineshop als auch im Zweitmarkt Tickets verfügbar. Sehr wahrscheinlich werden am SPieltag auch die Tageskassen geöffnet sein, an denen sich Kurzentschlossene noch mit Eintrittskarten eindecken können.

Bekanntermaßen stehen rund um das Sechzgerstadion nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung. Deswegen empfiehlt der TSV 1860 die Anreise per ÖPNV. Bitte beachtet, dass die Eintrittskarte jedoch nicht zur Nutzung der Öffis berechtigt. Fahrkarten müssen also folglich separat gekauft werden.

Early Bird & Liveticker

An den Kiosken im Inneren des Stadions kann sowohl bar als auch mit Karte gezahlt werden. Zu diesem Spiel wird Vollbier ausgeschenkt; bis 45 Minuten vor Anpfiff könnt Ihr das “Early Bird Bier” für verträgliche 3,50€ an den Kiosk-Flächen erwerben. Dort gibt es zudem die Stadionwurst Chilli sowie vegetarische Verpflegung zu kaufen.

sechzger.de berichtet am Samstag natürlich wie gewohnt live aus dem Grünwalder Stadion!

Bild: CR-Fotos

Erinnerungstag im Deutschen Fußball: Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

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Giesing Bier billiger Erinnerungstag 1860
Giesing Bier billiger Erinnerungstag

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung der Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 80. Mal. Auch dieses Jahr gedenken die Profi- und Amateurligen daher am kommenden Spieltag der Befreiung und dem Kampf gegen den Faschismus. Eingeführt wurde die Aktion von der Initiative “!Nie Wieder – Erinnerungstag im Deutschen Fußball”, sie möchte die Aufmerksamkeit auf das Thema Antisemitismus und die Erinnerungskultur in Deutschland richten.

Wer ist die Initiative hinter dem Erinnerungstag?

2004 gründete sich die Initiative “!Nie wieder” und übernahm die Botschaft der Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau. Seit ihrer Entstehung gedenkt das Bündnis aus Fans, Fanprojekten, Vereinen und Verbänden am 27. Januar gemeinsam diesem besonderen Tag im Kampf gegen den Faschismus.

Mit dieser Aktion soll die Erinnerungskultur aufrecht erhalten bleiben, außerdem appelliere man so auch für Stadien ohne Diskriminierung. Für eben diese Arbeit erhielt die Initiative 2005 den Julius-Hirsch-Preis. Für ihre antidiskriminierende Arbeit erhielten die Löwenfans gegen Rechts diese Auszeichnung im Jahr 2009.

Fußballligen gedenken Opfern des Nationalsozialismus

Zum kommenden Spiel veröffentlichte “!Nie wieder” einen informativen Text, der hier auch Erwähnung finden soll:

Im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wurden mehr als eine Million Menschen ermordet. Der Name Auschwitz steht heute unter anderem symbolisch für den Völkermord an den europäischen Jüdinnen*Juden sowie an den Roma* und Sinti*im
Zweiten Weltkrieg. Nach Befreiung des Lagers durch die Rote Armee setzten sich
Überlebende dafür ein, auf dem ehemaligen Gelände eine Gedenkstätte zu errichten.

Ein Umstand, der auf alle ehemaligen Orte von Konzentrationslagern zutrifft: Dass es heute so viele größere oder kleinere Gedenkstätten gibt, war keine zwangsläufige Entwicklung nach 1945, sondern ein Ergebnis jahrelanger Kämpfe von Überlebenden, ihren Angehörigen und zivilgesellschaftlichen Initiativen – oft und lange gegen staatliche und gesellschaftliche
Widerstände.

Der Fußball und der Faschismus

Auch im Fußball gab es lange Zeit Widerstände, sich mit der nationalsozialistischen
Vergangenheit auseinanderzusetzen. Stimmen von kritischen Historiker*innen und
Journalist*innen fanden wenig Gehör und Vereins- sowie Verbandsfunktionär*innen wurden
nicht müde, auf den „unpolitischen Sport“ zu verweisen. Ein Umdenken fand erst mit der
Jahrtausendwende statt.

So gab der Deutsche Fußball-Bund 2001 eine Studie zur Aufarbeitung der Verbandsgeschichte im Nationalsozialismus in Auftrag. Seit 2005 verleiht er einen Preis an Projekte, die sich gegen Diskriminierung einsetzen. Namensträger des Preises ist Julius Hirsch, der mehrfach Deutscher Meister wurde und im deutschen Nationalteam spielte, bevor er im März 1943 in das KZ Auschwitz deportiert und dort vermutlich direkt nach seiner Ankunft vergast wurde.

Das kommende Heimspiel des TSV 1860 wird ebenfalls unter diesem Motto stehen, wie auch bereits auf der Website der Löwen bekannt gegeben. Wie auch schon auf der Homepage der Löwen verwiesen, können interessierte Fans im Buch “Die Löwen unterm Hakenkreuz: Der TSV von 1860 München im Nationalsozialismus” von Anton Löffelmeier mehr über die nationalsozialistische Vergangenheit unseres Vereins erfahren.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – VfB Stuttgart II

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TSV 1860 Wunschaufstellungen sechzger.de Redaktion

Am Samstag empfangen die Löwen die Zweitvertretung aus der Schwabenmetropole im Grünwalder Stadion (sechzger.de berichtet live). Neu-Trainer Patrick Glöckner muss dabei sehr wahrscheinlich auf Jesper Verlaat, Raphael Schifferl, Lukas Reich, Tim Danhof, Moritz Bangerter, Erion Avdija und Eliot Muteba verzichten. Welcher Elf schenkt er zu seiner Premiere das Vertrauen? Und wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für die Partie des TSV 1860 gegen den VfB Stuttgart II aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – VfB Stuttgart II

Stefan Kranzberg

Neuzugang Philipp Maier kommt direkt im defensiven Mittelfeld zum Einsatz und soll neben Thore Jacobsen aufräumen. Tunay Deniz kehrt nach abgelaufener Sperre ebenso in die Startelf zurück wie Soichiro Kozuki. Julian Guttau muss auf den linken Flügel weichen, Deniz gibt den 10er und Kozuki soll auf rechts wirbeln. Im Angriff darf sich wieder Patrick Hobsch von Beginn an versuchen. Größte Überraschung: Clemens Lippmann feiert auf der rechten Abwehrseite sein Debüt in der 3. Liga!

Peter Gratz

Auch Peter dreht die Mannschaft ordentlich auf links und nimmt zahlreiche Änderungen vor. In der Abwehr soll Philipp Maier neben Reinthaler für Stabilität sorgen, im defensiven Mittelfeld schenkt er dafür Debütant Mike Gevorgyan neben Thore Jacobsen sein Vertrauen. Raphael Ott darf auf links wirbeln, David Philipp soll von rechts die einzige Spitze Patrick Hobsch mit Vorlagen füttern.

Thomas Enn

Überraschenderweise sieht auch Thomas Neuzugang Philipp Maier bei dessen Debüt eher in der Innenverteidigung. Tim Kloss erhält dafür eine neue Chance im defensiven Mittelfeld, während Tunay Deniz hinter der Spitze Patrick Hobsch für Kreativität sorgen soll.

Jan Schrader

Trotz der vier Gegentore in Saarbrücken setzt Jan am Samstag auf die selben vier Spieler in der Abwehrkette. Davor kommt Philipp Maier neben Thore Jacobsen im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Auf dem rechten Flügel ersetzt Kozuki den Kollegen Schröter, im Angriff soll Hobsch für die nötigen Tore sorgen, um Patrick Glöckner zu einem gelungenen Debüt zu verhelfen.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deine Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Freunde des Sechzgerstadions kommentieren Stadion Studie

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Luftaufnahme Grünwalder Stadion
Grünwalder Stadion aus der Vogelperspektive

Vor einigen Tagen veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung die wichtigsten Erkenntnisse der vom ehemaligen Geschäftsführer der TSV 1860 München KGaA Oliver Mueller in Auftrag gegebenen Stadion-Studie. Die Freunde des Sechzgerstadions (FdS) und die Initiative Sechzig im Sechzger (SiS) analysierten nun die bisher bekannten Inhalte ebendieser Studie.

FdS und SiS monieren große Schwäche der Stadion-Studie

Wie bereits in zahlreichen Diskussionen thematisiert wurde, kritisieren die Freunde des Sechzgerstadions und Sechzig im Sechzger ebenfalls, dass sich die Studie ausschließlich auf die Erlöspotentiale der verglichenen Optionen bezieht. Dabei werden nach aktuellem Kenntnisstand eine Ausbaulösung im Sechzgerstadion mit 18.000 Zuschauern und eine Option “Neubau grüne Wiese” mit einer Kapazität von 25.000 Zuschauern verglichen. Wie FdS und SiS monieren, werden die Baukosten, die nach den Stadionfreunden “mindestens im hohen zweistelligen Millionenbereich” liegen werden, samt Zins und Tilgung außer Acht gelassen. Ebenso werden die Betriebs- und Unterhaltskosten nicht in die Betrachtung mit einbezogen. Auch die Kosten für die infrastrukturelle Erschließung des “Stadions auf der grünen Wiese” sind in der Stuie nicht genannt. Für eine vollständige Bewertung der Wirtschaftlichkeit der Optionen müssen diese aber zwingend mit einbezogen werden.

Miete im ertüchtigten Sechzgerstadion unklar

Weiterhin kann man dem Artikel der SZ keine Mietkosten für ein möglicherweise ertüchtigtes Sechzgerstadion entnehmen. Diese war immer wieder Streitpunkt im ewigen Ping-Pong-Spiel zwischen der Stadt München und der KGaA. Demnach macht es einen gravierenden Unterschied aus, ob die Stadt eine (günstige) marktübliche Miete verrechnet oder alle Umbaukosten in Form einer kostendeckenden Miete an 1860 weitergegeben wird. So lange das nicht geklärt ist, kann man die Erlöse für die KGaA nicht seriös beziffern.

Optimistische Zuschauerprognose

Aus der Studie geht auch nicht hervor, für welche Liga die angenommenen Zuschauerschnitte gelten sollen. Ein Schnitt von 22.500 Zuschauern scheint für die dritte Liga eine recht optimistische Einschätzung und die FdS merken an, dass Sechzig “selbst in der 2. Bundesliga in der Vergangenheit schon deutlich schlechtere Besucherzahlen verzeichnete.”

Positive Aspekte aus der Studie

Neben den erwähnten Unklarheiten wartet das Papier aber auch mit positiven Aspekten auf. Zum einen wünschen sich der Studie zu Folge über 2/3 der Löwenfans einen Verbleib der Löwen im Sechzgerstadion und in Giesing. Und genau das einzigartige innerstädtische Umfeld des Grünwalder Stadions ist ein Alleinstellungsmerkmal des TSV 1860 München, das noch besser vermarktet werden sollte als bisher.

Zu geringe Erlöse

Die Studie schließt mit der Erkenntnis, dass 1860 aktuell im Sechzgerstadion in Relation zur Größe der Fanbase zu wenig Erlöse erzielen kann. Hier liegt der TSV im Vergleich mit den anderen (nicht bekannten) Vereinen auf dem letzten Platz. Deswegen fordern die Freunde des Sechzgerstadions und Sechzig im Sechzger, dass 1860 und die Stadt München gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten, um eine bessere Einnahmesituation für die Löwen zu ermöglichen. Abschließend rufen FdS und SiS dazu auf, als ersten Schritt zu einer Professionalisierung der Strukturen rund um das Sechzgerstadion eine Stadion Betriebsgesellschaft zu gründen.