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Neuer Co-Trainer: Nicolas Masetzky

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Nach der – zusammen mit Cheftrainer Argirios Giannikis erfolgten – Freistellung von Co-Trainer Franz Hübl, gibt der TSV 1860 heute morgen direkt die nächste neue Personalie im Trainerstab bekannt: Nicolas Masetzky. Der 35jährige, der schon am Dienstagvormittag bei Glöckners erster Trainingseinheit mit der Mannschaft auf dem Platz stand, ist bei den Löwen kein Unbekannter. Und mit Glöckner hat er in der Vergangenheit ebefalls schon zusammen gearbeitet.

Erste Trainerstationen von Nicolas Masetzky

Nach einigen Jahren als Jugendtrainer im NLZ des 1. FC Nürnberg übernahm Masetzky im Sommer 2016 für zwei Spielzeiten die Co-Trainer-Rolle bei der zweiten Mannschaft des Club und arbeitete dabei zunächst unter dem uns wohlbekannten späteren Löwencoach Michael Köllner. Von Juli 2018 bis Juni 2020 war er dann als Jugend-Chefscout beim TSV 1860 tätig. Michael Köllner folgte ihm bekanntermaßen im November 2019 an die Grünwalder Straße 114. Die Saison 2020/21 verbrachte der A-Linzenzinhaber wieder in Nürnberg als Co-Trainer der U19, ehe er dann für neun Monate erneut zurück an die Isar, zu Türkgücü München wechselte. Noch beim letzten ausgetragenen Spiel dieses Projekts in der 3. Liga Mitte März in Wiesbaden saß er als Assistent von Trainer Andreas Heraf auf der Bank.

Zusammenarbeit mit Patrick Glöckner

Direkt nachdem bei Türkgücü die Lichter ausgegangen waren, verließ Masetzky erstmals den Freistaat Bayern und heuerte als Spielanalyst und Co-Trainer bei Waldhof Mannheim an. Hier kam es auch zur ersten Zusammenarbeit mit Patrick Glöckner. Mit dem Ausscheiden von Glöckner beim Waldhof zum Saisonende am 30. Juni 2022, verließ auch Masetzky die Quadratestadt wieder. Die dreimonatige Zusammenarbeit mit Glöckner scheint allerdings funktioniert zu haben. Als der gebürtige Bonner im folgenden November das Cheftraineramt beim Zweitligisten Hansa Rostock übernahm, nahm er seinen Assistenten aus Mannheimer Tagen direkt mit an die Ostsee. Glöckners Gastspiel in Rostock dauerte nur viereinhalb Monate bzw. zehn Spiele, Masetzky blieb noch über ein Jahr länger bei Hansa. Im Sommer 2023 half er mit, die 2. Bundesliga zu halten, ein Jahr später verließ er – nach dem Abstieg in die 3. Liga – Rostock wieder.

Welche Rolle übernimmt Nicolas Masetzky

Welche genaue Rolle der neue Mann im Trainerteam beim TSV 1860 übernimmt, verrät Patrick Glöckner möglicherweise in seiner Antrittspressekonferenz am heutigen Mittag. Beim ersten Einsatz auf dem Trainingsplatz – so berichten Augen- & Ohrenzeugen – erhielt die Mannschaft die ersten lautstarken Kommandos bereits direkt vom neuen Co-Trainer.

Herzlich Willkommen (zurück) bei den Löwen, Nicolas Masetzky!

SZ: Studie empfiehlt dem TSV 1860 einen Stadion-Neubau

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TSV 1860 Grünwalder Stadion CR Fotos (10)

Die Süddeutsche Zeitung hat das Ergebnis der sogenannten Impact-Studie veröffentlicht, die von Ex-Geschäftsführer Oliver Mueller beauftragt wurde. Demnach wird dem TSV 1860 München ein Stadion-Neubau empfohlen, um konkurrenzfähiger zu sein. Mit den Kosten sowie einem Vergleich der möglichen Gewinne hat sich die Studie allerdings dem Bericht zufolge nicht beschäftigt.

Impact-Studie empfiehlt dem TSV 1860 einen Stadion-Neubau

Seit 2017 ist der TSV 1860 München zurück in Giesing, die Löwen tragen mittlerweile seit über sieben Jahren ihre Heimspiele im Grünwalder Stadion aus. Die durch den Regionalliga-Abstieg notwendig gewordene Rückkehr – bei einem Verbleib in der Fröttmaninger Arena hätte man keine positive Fortführungsprognose erhalten – wird vor allem seit dem Aufstieg in die 3.Liga heiß diskutiert. Denn eine Sanierung ist dringend erforderlich, die Stadt München zeigt sich darüber hinaus offen für eine mögliche Zweitliga-Ertüchtigung. Zuletzt hatte OB Dieter Reiter angekündigt, 2025 endgültig eine Entscheidung über die Zukunft des Sechzgerstadions treffen zu wollen.

Wohin aber geht die Reise in Sachen Stadion für den TSV 1860? Seit vielen Jahren erhoffen sich Stadt und Fans eine Entscheidung. Seit ebenso vielen Jahren warten beide Parteien darauf, dass sich die Löwen festlegen oder zumindest einmal richtungsweisende Aussagen tätigen. Die Impact-Studie sollte nun ergründen, welche Lösung der TSV 1860 anstreben sollte. Im direkten Vergleich mit weiteren deutschen Profifußball-Vereinen wurde auf Basis der möglichen Erlöse ergründet, welche Wahl die Löwen treffen sollten. Die Süddeutsche Zeitung hat nun von ersten Inhalten berichtet.

Frage nach den Gewinnen an beiden Standorten

Siehe da: bei einem Neubau würden deutlich mehr Erlöse möglich sein. Das klingt logisch – und hätte vermutlich jeder Löwenfan auch ohne eine teure Studie ermitteln können. Verglichen wurden die Löwen mit neun weiteren Vereinen. Aktuell belegt Sechzig in Sachen Erlöse in diesem Ranking den letzten Platz. Mit einem umgebauten Grünwalder Stadion wäre es Platz 7, mit einem Stadion-Neubau würde man sogar auf Platz 4 klettern. Zahlenmäßig stellt sich das Ganze wie folgt dar: mit einem umgebauten Grünwalder Stadion könnten bei dauerhaft ausverkauftem Haus 9,6 Millionen Euro erzielt werden (aktuell sind es 6,5 Mio.). Mit einem 25.000-Zuschauer fassenden Neubau und einer 90-prozentigen Auslastung wären es 15,2 Millionen – also 5,6 Mio. Euro oder anders gesagt 58% mehr. Während vorgerechnet wird, dass die nach einem potentiellen Umbau gesteigerte Miete die neuen Erlöse nahezu komplett verschlingen würde, sucht man ein ähnliches Berechnungsmodell für den Stadion-Neubau vergeblich.

Die mit der Errichtung eines neuen Stadions verbundenen Kosten fließen dem Bericht zufolge nicht in die Bewertung der Studie ein und es bleibt unklar, ob ein Neubau hinsichtlich eines möglichen Gewinns tatsächlich besser für den TSV 1860 München ist als ein saniertes Grünwalder Stadion.

Großteil der Fans will in Giesing bleiben

So halten sich die bisherigen Erkenntnisse aus der Impact-Studie in Grenzen. Dass es Argumente – vor allem finanzieller Natur – gegen den Standort Giesing gibt, ist hinlänglich bekannt. Die alles entscheidenden Fragen sind, wo ein Neubau entstehen könnte und vor allem wer die Finanzierung ermöglichen soll. Dass die chronisch klammen Löwen diese Investition alleine tätigen können, ist mit einem Blick auf die finanzielle Situation ausgeschlossen. Ganz klar für Giesing wiederum spricht, dass ein Großteil der Anhänger sich einen Verbleib im Münchner Stadtviertel wünscht. Zwei Drittel der auf 400.000 geschätzten Löwenfans befürworten demnach das Grünwalder Stadion als Spielstätte.

Bild: CR-Fotos

Sechzig um sieben: Giannikis weg, Glöckner und Maier da

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Gestern war ein ereignisreicher Tag an der Grünwalder Straße 114. Man kam mit der Veröffentlichung der Pressemitteilungen kaum hinterher. Zunächst wurde die Trennung von Argirios Giannikis und seinem Co-Trainer Hübl bekanntgegeben. Kurz drauf kommunizierte der TSV 1860 München die Verpflichtung von Patrick Glöckner als neuem Trainer und Philipp Maier als neuem Sechser.

Giannikis entlassen

Arbeiten wir den Tag nochmal gemeinsam auf: Am frühen Nachmittag gab die KGaA bekannt, dass Argirios Giannikis und sein Co-Trainer Franz Hübl mit sofortiger Wirkung freigestellt wurden. Nach der katastrophalen 4:0-Klatsche in Saarbrücken und Giannikis’ ratlosem Auftritt auf der anschließenden Pressekonferenz kam diese Entscheidung wenig überraschend. Giannikis betreute die Profis insgesamt 43 Mal und war etwas über ein Jahr bei 1860 im Amt.

Glöckner und Maier beim TSV 1860 vorgestellt

1860 versprach “zeitnah” einen Nachfolger für Giannikis zu präsentieren und hielt Wort. Am frühen Abend wurde Patrick Glöckner als neuer Cheftrainer des TSV 1860 München vorgestellt. Glöckner war die letzten zwei Jahre arbeitslos. Vorher betreute er Waldhof Mannheim und den Chemnitzer FC in der dritten Liga. Außerdem stand er für zehn Spiele bei Hansa Rostock in der zweiten Liga an der Linie. Insgesamt bringt er die Erfahrung aus 102 Drittligaspielen mit einem PPS von 1,47 mit nach Giesing. Sein bevorzugtes System ist das 4-2-3-1, das sein Vorgänger auch meistens spielen ließ. Kurz nach der Verpflichtung von Glöckner gab 1860 bekannt, dass Philipp Maier künftig für 1860 auflaufen wird. Der 30-jährige Sechser kommt aus Ulm, wo er den Durchmarsch von der Regionalliga in die zweite Liga mitmachte. In der dritten Liga spielte er 33 Mal und netzte sechs Mal für die Spatzen ein. In der laufenden Saison war 16 Mal für die Ulmer in der zweiten Liga im Einsatz.

Löwenergebnisse vom Wochenende

Die U19 der Löwen besiegte am Sonntag die Herrenmannschaft TSV 1882 Landsberg mit 3:2. Die U17 konnte gegen den TSV Schott Mainz mit 4:1 gewinnen ebenso wie die U21 mit 3:0 den SV Aubing. Bei den oberbayerischen Meisterschaften der Fußballerinnen erkämpften die U15-Löwinnen Platz 7, während die U17 den 5. Rang erreichte. Auch die männlichen Jugendmannschaften waren bei Hallenturnieren im Einsatz. Alle Löwenergebnisse vom Wochenende findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

SV Sandhausen: Machmeier bezeichnet Spieler als “Weichlinge”

Nach fünf Niederlagen in Folge platzte Sandhausens Präsident Jürgen Machmeier der Kragen. Er fans es “erschreckend, wie wenig Anspruch manche an sich selbst haben. Sie sind zu bequem, wollen sich nicht weh tun und wehren sich nicht. Wir haben zu viele Weichlinge in der Mannschaft, die sich gar nicht dagegenstemmen.” Maschmeier möchte trotz sieben Punkten Rückstand den Kampf um den Aufstieg noch nicht abschreiben und will die Mannschaften mit weiteren Neuzugängen verstärken. Wir drücken die Daumen, dass keine Weichlinge dabei sind!

Koschinat kritisiert eigenes Team

Zweites Spiel – zweite Niederlage für Essens neuen Trainer Uwe Koschinat. Nach der dem 0:2 in Aachen kritisierte er sein Team harsch. Er vermisste die für den Abstiegskampf nötige Mentalität: “So sieht kein Kampf um den Klassenerhalt aus. Das muss man klar so sagen”, echauffierte Koschinat sich und forderte: “Wir brauchen eine ganz andere Körpersprache, einen ganz anderen Rhythmus auf dem Feld, viel mehr Sprintintensität und viel, viel mehr Männlichkeit.”

119.100 € Pyrostrafe für Dynamo Dresden

Für die Pyro-Show der Dynamo-Fans beim Pokalspiel gegen Darmstadt 98 belegte das DFB-Sportgericht die SGD mit 119.100 € Strafe.

Damit geht Ihr gut informiert in diesen Dienstag. Wer das erste Training von Patrick Glöckner anschauen will: 10:30h am Trainingsgelände.

Transfer fix: Ulmer Philipp Maier wechselt zu den Löwen

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SSV Ulm Maier
Die Ulmer Spatzen sind zurück in der 3. Liga

Vor knapp zwei Wochen wurde bereits über einen Wechsel des Ulmer Mittelfeldspielers Philipp Maier zu den Münchner Löwen spekuliert. Nun ist der Transfer fix, wie die Löwen auf ihrer Homepage verkünden.

Philipp Maier wechselt zu den Löwen

Seit 2021 spielte Maier für den SSV Ulm 1846 und war für die Spatzen zuletzt in der 2. Bundesliga aktiv. Dort stand er in dieser Saison insgesamt 16 Mal auf dem Rasen. Seine letzte Partie bestritt er erst am vergangenen Samstag auf dem Betzenberg gegen den 1. FC Kaiserslautern. Mit den Ulmern und Trainer Thomas Wörle feierte Maier im Jahr 2023 den Aufstieg in die 3. Liga und nur ein Jahr später gar den Durchmarsch in die 2. Bundesliga.

Vorherige Stationen des defensiven Mittelfeldspielers waren unter anderem der FC Schweinfurt 05, Wacker Burghausen und der TSV 1860 Rosenheim. In der 3. Liga absolvierte der gebürtige Kienberger bislang 33 Spiele und traf dort sechs Mal. Bei den Löwen verspricht man sich eine Stärkung der Defensive neben dem etatmäßigen Sechser und Aushilfskapitän Thore Jacobsen.

Ein Löwenfan beim TSV 1860

Philipp Maier zeigt sich besonders erfreut, endlich das Löwentrikot tragen zu dürfen:

“Mit dem Wechsel zum TSV 1860 München geht ein großer Wunsch für mich in Erfüllung. Ich habe den Löwen schon als Kind die Daumen gedrückt und freue mich nun sehr, das weiß-blaue Trikot tragen und vor den großartigen Fans auflaufen zu dürfen. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht.”

Auch Dr. Christian Wenger zeigt sich sehr angetan von der neuen Nummer 26 des TSV 1860:

“Mit Philipp Maier ist uns ein Transfer gelungen, der uns sofort weiterhelfen wird. Mit ihm stabilisieren wir unser Mittelfeld und haben gleichzeitig einen Spieler, der Torgefahr ausstrahlt. Ich bin sehr froh, dass es uns nach vertrauensvollen Gesprächen mit Philipp, aber auch mit beiden Gesellschaftern des TSV 1860 München, gelungen ist, diesen Transfer zu realisieren. Mein Dank für die gute Zusammenarbeit geht auch an die Verantwortlichen beim SSV Ulm 1846.”

Patrick Glöckner neuer Trainer des TSV 1860 München

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1860 Trainer Patrick Glöckner
Patrick Glöckner - der Mann mit der guten Laune!

Das ging schnell! Bereits wenige Stunden nach der Bekanntgabe der Trennung von Argirios Giannikis und seinem Co-Trainer Franz Hübl gaben die Löwen den neuen Übungsleiter bekannt. Patrick Glöckner wird neuer Trainer des TSV 1860 München.

Glöcker Nachfolger von Giannikis bei 1860

Ab sofort wird Patrick Glöckner das Training der Profis des TSV 1860 leiten wie die KGaA auf Ihrer Homepage bekannt gab. Die erste Einheit mit seinem neuen Team wird Glöckner am morgigen Dienstag um 10:30h an der Grünwalder Straße leiten. Der neue Löwentrainer freut sich naturgemäß auf die neue Aufgabe. Er legt den Fokus bereits auf das wichtige Spiel gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart am kommenden Samstag. „Ich habe mich bereits umfassend mit den Löwen und der Mannschaft auseinandergesetzt. In den kommenden Tagen gilt es intensiv zu arbeiten, um das Team in der Kürze der Zeit bestmöglich auf das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II vorzubereiten.“

Werner von Glöckner überzeugt

Sport-Geschäftsführer Dr. Christian Werner wünschte seinem neuen Coach viel Erfolg für die neue Aufgabe. „Patrick ist ein ehrgeiziger und sehr akribischer Trainer mit einer klaren Spielphilosophie“, gab Dr. Werner zu Protokoll. „In Mannheim ist es ihm gelungen viel aus der Mannschaft herauszuholen und die anvisierten Ziele zu übertreffen.”

1860 dritte Station von Glöckner in der dritten Liga

Patrick Glöckner ist kein Unbekannter in der dritten Liga. Der gebürtige Bonner stand bereits beim Chemnitzer FC und bei Waldhof Mannheim an der Seitenlinie. In 102 Spielen gelangen seinen Mannschaften 39 Siege, 33 Unentschieden und 30 Niederlagen. Damit erreicht er einen Schnitt von 1,47 Punkten pro Spiel. Mit Hansa Rostock coachte Glöckner sogar schon in der zweiten Liga, wo er allerdings nach nur zehn Spielen entlassen wurde. Glöckners bevorzugte Formation ist das 4-2-3-1, das auch unter Giannikis hauptsächlich gespielt wurde. Wie sechzger.de aus Fankreisen des SV Waldhof erfuhr, wurde Glöckner für einen guten Trainer gehalten. “Unter ihm haben wir unsere beste Saisonplatzierung in Liga 3 erreicht. Allerdings auch mit anderem Spielermaterial als heute. Aber ich fand seinen Offensivfussball gut.” sechzger.de wünscht Patrick Glöckner viel Glück!

Bildquelle: Screenshot YouTube

TSV 1860 trennt sich von Trainer Argirios Giannikis

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Giannikis: Nicht unser Ansprich Trainer 1860
Giannikis: Nicht unser Anspruch

0 Punkte, 1:11 Tore – so die desaströse Bilanz des TSV 1860 aus den letzten drei Punktspielen. Die Konsequenz: Die Löwen befinden sich mitten im Abstiegskampf, eine Hoffnung auf Besserung ist nicht zu erkennen. Um möglichst bald auf die Erfolgsspur zurückzukehren und den Worst Case zu vermeiden, hat sich der TSV 1860 mit sofortiger Wirkung von Trainer Argirios Giannikis un Co-Trainer Franz Hübl getrennt. Laut Medienberichten soll Patrick Glöckner Münchens große Liebe aus dem Tabellenkeller führen.

TSV 1860 trennt sich von Trainer Argirios Giannikis

Bereits vor der Winterpause war der gebürtige Nürnberger des Öfteren in der Kritik. Doch jedesmal, wenn vermeintlich ein Schicksalsspiel für den Trainer auf dem Programm stand, konnte die Mannschaft drei Punkte einfahren und Giannikis vor dem Aus bewahren. So durfte der 44-Jährige die Mannschaft im Winter auch auf die Rückrunde vorbereiten. Statt eines Turnarounds erfolgte in Saarbrücken jedoch der nächste Nackenschlag. Mit einer 0:4-Klatsche kehrten die Löwen aus dem Saarland zurück.

Zwar leitete Giannikis am Sonntag noch die rund einstündige Trainingseinheit, an der Grünwalder Straße wurden jedoch bereits die Köpfe zusammengesteckt und das Aus des Trainers besprochen. Aufsichtsratschef Saki Stimoniaris wurde ebenso gesichtet wie Geschäftsführer Dr. Christian Werner, der seinerseits in der Kritik steht.

Hat die HAM Bedingungen an die Zahlung geknüpft?

Gerüchten zufolge sei die Entlassung von Argirios Giannikis zu einem früheren Zeitpunkt an der wirtschaftlichen Situation der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gescheitert. Soll heißen: Die KGaA verfügte nicht über das nötige Geld, um sich eine Entlassung leisten zu können, die HAM wollte dafür (verständlicherweise) keinen Betrag zur Verfügung stellen.

Nun wurde man sich also doch einig, ob die HAM Bedingungen an die Zahlung geknüpft hat (aufgrund der Historie wäre dies jedoch keine große Überraschung) und wie diese lauten, ist derzeit nicht bekannt.

Patrick Glöckner wird Nachfolger

Argirios Giannikis muss also ziemlich genau nach einem Jahr als Trainer seine Koffer beim TSV 1860 packen. In der Vorsaison war der Deutsch-Grieche sehr erfolgreich in seine neue Tätigkeit gestartet, nach einem Zwischentief sicherten sich die Löwen erst am vorletzten Spieltag durch einen Sieg bei Rot-Weiss Essen den Klassenerhalt.

Die aktuelle Spielzeit verläuft indes alles andere als zufriedenstellend, der Abstand zu den Abstiegsrängen ist am 20. Spieltag erneut geschmolzen. Der neue Trainer, bei dem es sich laut Reviersport um Patrick Glöckner handeln dürfte, hat jede Menge Arbeit vor sich, um die völlig verunsicherte Mannschaft aufzurichten und in ruhige Fahrwasser zu manövrieren.

Als Favorit für die Nachfolge hatte zunächst Pavel Dotchev gegolten, der die 3. Liga wie seine Westentasche kennt und zuletzt beim FC Erzgebirge Aue auf der Trainerbank saß.

Titelbild: CR Fotos

Drei geheime Trainingseinheiten – neuer Trainer gefunden?

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Löwen trainieren in Doppelschicht

Noch ist Argirios Giannikis nicht beurlaubt und doch mehren sich die Anzeichen dafür, dass der TSV 1860 bald einen neuen Trainer präsentieren wird. So sind im neuen Trainingsplan gleich drei geheime Einheiten vermerkt.

Wird Patrick Glöckner neuer Trainer?

Während die Profis heute trainingsfrei haben, findet die morgige Einheit öffentlich statt. Danach jedoch wird sich die Mannschaft jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf das bevorstehende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II vorbereiten. Mit einem neuen Trainer?

Der zuletzt gehandelte Pavel Dotchev dürfte übrigens nicht neuer Übungsleiter des TSV 1860 werden. Man darf gespannt sein, wen die Löwen aus dem Hut zaubern, um dem Abstiegskampf zu entfliehen. Laut Reviersport soll Patrick Glöckner bei den Löwen das Zepter übernehmen.

Für das Kellerduell gegen den VfB Stuttgart II sind noch reichlich Tickets im freien Verkauf und im Zweitmarkt verfügbar. sechzger.de wird am Samstag natürlich wieder live aus dem Grünwalder Stadion berichten.

Sechzig am Wochenende: U19 besiegt Landsberg

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TSV 1860 U19 TSV Landsberg

Über die Pleite der Profis am Samstag hüllen wir an dieser Stelle den Mantel des Schweigens. Deutlich erfolgreicher traten andere Mannschaften des TSV 1860 am Wochenende auf. So besiegte beispielsweise die U19 der Löwen den Bayernligisten TSV 1882 Landsberg und auch die U17 feierte einen Heimsieg gegen den TSV Schott Mainz.

TSV 1860 U19 besiegt Bayernligist Landsberg

Im November hatte die U21 ihr Punktspiel in Landsberg verloren, die U19 setzte sich hingegen auf dem Kunstrasen an der Grünwalder Straße mit 3:2 durch. Gegen das von Ex-Löwe Alexander Schmidt trainierte Team erzielten Emre Erdogan, Luis Pereira de Azambuja und Din Avdic die Treffer für den TSV 1860.

Auch die U17 konnte ihr Testspiel auf dem Trainingsgelände erfolgreich gestalten. Sie besiegte den TSV Schott Mainz mit 4:1.

Die Spiele am Wochenende im Überblick

Freitag, 17.1.

19.00 Uhr: Senioren B FT München Gern 3:14

Samstag, 18.1.

10.30 Uhr: SV Heimstetten U13 – U12 2:4
11.00 Uhr: U21 – SV Aubing 3:0
11.00 Uhr: FC Deisenhofen U15 – U14 3:2
14.00 Uhr: 1. FC Saarbrücken – Profis 4:0
14.00 Uhr: U17 – TSV Schott Mainz 4:1
17.00 Uhr: U15 – TSV Nördlingen U16 5:2
19.00 Uhr: YB Balkan Pfarrkirchen – Futsal-Löwen 9:6

Die U15 Löwinnen erreichten bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft in Traunstein den 7. Platz, die weibliche U17 landete auf Rang 5.

Sonntag, 19.1.

12.30 Uhr: U19 – TSV Landsberg Herren 3:2
16.00 Uhr: U16 TSV Stätzling 6:2

Außerdem reisten die U9 und die U11 Richtung Schwaben, um an jeweils zweitägigen Hallenturnieren in Lorch und Oberelchingen teilzunehmen. Sowohl der 2. U9 Bundesliga Cup als auch der U11 EUROCUP war mit großen Vereinsnamen aus dem In- und Ausland besetzt. Die U11 erreichte dabei die Zwischenrunde, die U9 erkämpfte sich Platz 4.

Sechzig um Sieben: Giannikis beim TSV 1860 vor Entlassung

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Argirios Giannikis steht beim TSV 1860 München kurz vor der Entlassung. Nach der Saarbrücken-Niederlage scheinen die Verantwortlichen die Reißleine zu ziehen. Alle Nachrichten vom Wochenende inklusive einem Blick auf die Konkurrenz in der 3.Liga gibt es nun zum Start in die neue Woche.

Klare Niederlage in Saarbrücken

Der Rückrundenauftakt des TSV 1860 München ging ordentlich in die Hose. Der 1.FC Saarbrücken zeigte den Löwen die Grenzen auf und setzte sich deutlich durch. Die 90 Minuten offenbarten, dass sich in der Winterpause nicht viel geändert hat. Der Spielbericht hält deutlich fest, dass mit solch einer Leistung der Abstieg in die Regionalliga droht.

Nach Abpfiff äußerte sich Argirios Giannikis auf der Pressekonferenz – womöglich war es seine letzte als Trainer des TSV 1860 München.

Giesinger Gedanken nach dem 0:4 im Ludwigspark

Die Löwenfans sind seit Samstagnachmittag fleißig am Diskutieren. Die Meinungen sind dabei immer übereinstimmender, dass auf der Trainer-Position gehandelt werden muss. In den Giesinger Gedanken kommt nicht nur die blamable Leistung der Mannschaft zur Sprache, sondern auch die Erinnerung an das Relegationshinspiel in Völklingen.

Polizeigewalt gegen Fan des TSV 1860 in Saarbrücken

Überschattet wurde die Partie am Samstag erneut von einem völlig übertriebenen Einsatz der Polizei. Wie in einem Video zu erkennen ist, wird ein Löwenfan von einem Hundeführer eine Treppe im Saarbrücker Hauptbahnhof hinuntergetreten. sechzger.de hat zudem einen Augenzeugenbericht veröffentlicht, der die Szene detailliert schildert.

Entlassung von Argirios Giannikis steht laut Medienberichten bevor

Zurück zum Sportlichen: die Niederlage in Saarbrücken war offenbar genug. Medienberichten zufolge steht die Entlassung von Trainer Argirios Giannikis kurz bevor. Die ersten Nachfolger werden bereits gehandelt. Dazu zählt Pavel Dotchev, der bis Dezember noch auf der Trainerbank von Erzgebirge Aue zu finden war. Ob die offizielle Bestätigung heute im Laufe des Tages erfolgt, ist bislang noch nicht klar.

TSV 1860 II startet erfolgreich in die Testspiele

Die U21 mit Trainer Felix Hirschnagl hat am Samstag das erste Testspiel in der Wintervorbereitung absolviert. Gegen den SV Aubing (Tabellenführer in der Bezirksliga ) siegten die Löwen mit 3:0 am Trainingsgelände. Die Tore erzielten Noah Klose, Evarist Samey sowie ein Aubinger in den eigenen Kasten. Die nächste Partie ist am kommenden Samstag gegen den FC Augsburg II.

Straßer verpasst Podium nach Patzer im zweiten Lauf

Auf der Piste konnte Skilöwe Linus Straßer an diesem Wochenende ebenfalls kein gutes Ergebnis einfahren. Nach dem ersten Lauf lag er noch aussichtsreich auf Rang 7. Im zweiten Durchgang unterlief ihm ein folgenschwerer Patzer – das Ausscheiden konnte er zwar noch verhindern, zu einer Platzierung in den Top 10 reichte es allerdings nicht mehr.

News aus der 3.Liga

Der 20.Spieltag

Energie Cottbus ist zurück an der Tabellenspitze, die Lausitzer gewannen am Samstag bei Arminia Bielefeld. Dynamo Dresden verlor hingegen am 20.Spieltag zuhause gegen Viktoria Köln. Der nächste Löwen-Gegner VfB Stuttgart II unterlag zuhause gegen Hansa Rostock mit 0:3. Im Tabellenkeller feierten Hannover 96 II und der VfL Osnabrück jeweils einen Sieg, Rot-Weiss Essen und Unterhaching starteten mit einer Niederlage in die Rückrunde.

Der TSV 1860 München bleibt auf Rang 14, der Abstand zur Abstiegszone beträgt allerdings nur noch vier Punkte.

Merkur: Giannikis vor Entlassung

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Saarbruecken 1860 Giannikis Ratlos

Die 4:0-Klatsche des TSV 1860 München in Saarbrücken scheint Konsequenzen nach sich zu ziehen. Wie der Münchner Merkur berichtet, soll Löwentrainer Argirios Giannikis  kurz vor der Entlassung stehen.

Giannikis-Entlassung am morgigen Montag?

Nach dem sang- und klanglosen 4:0 zum Rückrundenauftakt scheint das Vertrauen von Dr. Christian Werner in Argirios Giannikis zu schwinden. Giannikis leitete am heutigen Sonntag zwar noch das Auslaufen der Löwen-Profis an der Grünwalder Straße und sah sich das Spiel der U19 gegen Landsberg an. Doch nach Informationen des Münchner Merkur soll die Entlassung von Giannikis an morgigen trainingsfreien Montag erfolgen. Nach dem Debakel machte Giannikis in der Pressekonferenz einen ratlosen Eindruck und wollte die Mannschaft im Training mit “Basiselementen” für das kommende Spiel gegen den VfB Stuttgart II auf Drittliga-Niveau zurück bringen.

Spieler mit harscher Selbstkritik

Auch die Spieler selbst sahen ihr Auftreten im Saarland sehr kritisch. Leroy Kwadwo sagte: „Heute hat es an allen Ecken gefehlt“. Max Reinthaler blies in selbe Horn: „Alles hat gefehlt“. Torwart Marco Hiller hatte bereits direkt nach dem Spiel seinem Team “Alibi-Fußball” vorgeworfen.

Dotchev soll angeblich Nachfolger werden

Einen möglichen Nachfolger präsentiert der Merkur auch noch. Pavel Dorchev, der kurz vor der Winterpause vom FC Erzgebirge Aue entlassen wurde, soll das Amt von Giannikis übernehmen. Dotchev gehört zu den erfahrendsten Trainern der dritten Liga. Der Bulgare bringt es aktuell auf 366 Spiele an der Seitenlinie in Deutschlands dritthöchster Spielklasse. Er coachte in der dritten Liga bisher Erzgebirge Aue (bereits zwei Mal), den MSV Disburg, Viktoria Köln, Hansa Rostock, Preußen Münster, den SV Sandhausen und den SC Paderborn. Aktuell steht Dotchev noch bis zum 30.06.2025 bei Aue unter Vertrag. Das dürfte eine Verpflichtuing nicht einfacher machen. Sind wir gespannt, ob 1860 Giannikis morgen freistellt und wer in diesem Falle sein Nachfolger wird. Die besorgniserregende Leistung im Ludwigspark und das anstehende Spiel gegen die sich ebenfalls im Tabellenkeller befindenden kleinen VfB-ler verlangen nach einer schnellen Lösung in der Trainerfrage.