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Giesinger Gedanken: Ohne Glück in Osnabrück

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Vfl Osnabrück Tsv 1860 Schubert Glück

Erinnert Ihr Euch noch an den 15.10.2022? Nein? Dann helfe ich Euch gerne auf die Sprünge! Damals spielte der TSV 1860 beim VfL Osnabrück und konnte sein Glück kaum fassen, denn trotz drückender Überlegenheit der Niedersachsen verließen die Löwen den Platz damals als 2:0-Sieger. Diesmal sah das leider etwas anders aus…

Ohne Glück in Osnabrück

Im Gegensatz zum Spiel vor 2 1/2 Jahren präsentierten sich die Löwen am Samstag deutlich spielfreudiger, kontrollierten die Partie über weite Strecken und zeigten ein sehr ordentliches Auswärtsspiel. Das Manko: Während man damals aus zwei Chancen zwei Tore erzielte, ließen die Mannen von Patrick Glöckner diesmal beste Chancen liegen und brachten sich somit um den verdienten Lohn für eine starke Leistung. Dazu gesellte sich ein verhängnisvoller Fehlpass von Lukas Reich, der zum Gegentor führte und die unglückliche Niederlage an der Bremer Brücke einleitete.

Ich gebe zu, dass ich diesmal familiär bedingt nicht mit nach Osnabrück fahren konnte, aufgrund zahlreicher WhatsApp-Nachrichten entstand jedoch der Eindruck, dass die Hinfahrt nach Niedersachsen sich ungefähr so abgespielt haben dürfte:

“Du hast mich angemacht so kurz vor Offenbach.Wir haben Sekt bestellt gleich hinter Bielefeld.Ich fand das ganz große Glück mit Dir im Zug nach Osnabrück.”

Auch das Zusammentreffen mit den Fans der Lila-Weißen vor Ort verlief sehr harmonisch, die Atmosphäre vor, während und nach dem Spiel darf durchaus als angenehm bezeichnet werden. Alles top – wenn man mal vom Ergebnis absieht.

Die Löwen auf Friedensfahrt

Doch zurück zum Sportlichen: Nach zuletzt zehn Punkten aus vier Spielen setzte es an der Bremer Brücke wieder eine Niederlage – und das ausgerechnet gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Tatsächlich setzte sich in Osnabrück fort, was man bereits beim Testspiel in Ulm hatte beobachten können. Sechzig agierte gefällig, vor dem Tor war jedoch Schluss mit der Herrlichkeit.

Wie sagte es der ehemalige U21-Trainer Frank Schmöller einst so schön über seine damalige Mannschaft:

“Die Jungs haben taktisch alle Vorgaben umgesetzt, waren absolut spielbestimmend, aber vorne sind wir so harmlos wie Mahatma Gandhi auf Friedensfahrt.”

Revanche gegen Energie?

Dennoch gibt es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn die Löwen zeigten sich alles in allem couragiert und gewillt. Am kommenden Samstag gastiert der Tabellenzweite Energie Cottbus auf Giesings Höhen und mit den Lausitzern hat Münchens große Liebe ohnehin noch eine Rechnung offen.

Mit 1:5 ging Sechzig in der Vorrunde im Stadion der Freundschaft unter und das, obwohl man gerade vor der Pause mutig agiert hatte und zu einigen Chancen gekommen war. Energie hingegen schoss viermal aufs Tor und erzielte vier Treffer. Revanche ist angesagt und endlich gibt es so etwas wie eine gute Heimserie zu verteidigen, denn nur eins der letzten fünf Spiele im Grünwalder Stadion wurde verloren.

Auf geht’s, Löwen, kämpfen und siegen!

Video- & Fotogalerie zu VfL Osnabrück – TSV 1860 München

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Fotogalerie Vfl Osnabrück Tsv 1860

Ordentlich gespielt, leidenschaftlich gekämpft und an der mangelnden Chancenverwertung gescheitert – so lässt sich der Auftritt der Löwen an der Bremer Brücke beschreiben. Trotz der 0:1-Niederlage waren die 1.400 mitgereisten Fans weitestgehend zufrieden mit ihrer Reise nach Niedersachsen. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen von der Partie des TSV 1860 beim VfL Osnabrück.

Videos von der Bremer Brücke

Es war einiges geboten am Samstag an der Bremer Brücke – vor, während und nach dem Spiel! Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu VfL Osnabrück – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: Unnötige Niederlage in Osnabrück

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Aufgrund einer durchaus vermeidbaren Niederlage in Osnabrück ist der TSV 1860 München wieder stärker in den Abstiegsstrudel der 3.Liga geraten. Die U21 konnte hingegen über die nächsten drei Punkte jubeln, ebenso wie die Vierte und die U19. Außerdem gibt es zum Start in die Woche einen Blick auf die Leistungen der Konkurrenz in der 3.Liga.

TSV 1860 kassiert bittere Niederlage in Osnabrück

Auch zwei Tage nach der Niederlage in Osnabrück tut ein Blick auf das Ergebnis weiterhin weh. Die Löwen verpassten es in 90 Minuten schlicht und einfach selbst mindestens einen Treffer zu erzielen. Stattdessen reichte den Hausherren ein frühes Tor für wichtige drei Punkte im Abstiegskampf. Patrick Glöckner monierte auf der Pressekonferenz nach der Partie wenig überraschend vor allem das Auslassen von zahlreichen Torchancen.

U21 fährt gegen Nördlingen nächsten Heimsieg ein

Besser lief es hingegen bei der U21 des TSV 1860. Sie empfingen am Samstag zeitgleich den TSV 1861 Nördlingen in Gilching und konnten sich dank zweier Treffer im ersten Durchgang die nächsten drei Punkte in der Bayernliga Süd sichern. Damit bleibt die Mannschaft von Felix Hirschnagö natürlich an der Tabellenspitze.

Dritte weiter im Abstiegskampf gefangen

Eine eigentlich gute Leistung zeigte die Dritte gegen den MTV München, der momentan Rang 2 belegt. Dennoch reichte es wie bei den Profis nicht einmal für einen Punkt. Nach 90 Minuten stand eine bittere wie unnötigt Niederlage zu Buche. Damit bleibt der TSV 1860 III weiterhin im Tabellenkeller der Kreisliga gefangen.

Die Vierte konnte hingegen ihre gute Form bestätigen und setzte sich gegen den Tabellenzweiten der Kreisklasse (BSC Sendling) mit 2:1 vor eigenem Publikum durch.

A-Jugend besiegt den VfB Stuttgart

Ein echtes Happy End feierte die U19 des TSV 1860 München am Trainingsgelände. Dank Doppel-Torschütze Samuel Althaus setzte sich das Team von Jonas Schittenhelm mit 2:1 gegen den VfB Stuttgart durch. Der entscheidende Treffer fiel dabei weit in der Nachspielzeit der Partie.

Vorstellung von Peter Schaefer und Christian Dierl

Abgesehen von sportlichen Themen bereitet sich das mögliche, neue Präsidium im Hintergrund weiterhin auf die potentielle Amtszeit ab Juli vor. In diesem Zuge stellen sich die Kandidaten derzeit in den Sozialen Medien vor. In den letzten Tagen waren die Vizepräsident-Kandidaten Peter Schaefer und Christian Dierl an der Reihe.

News aus der 3.Liga

Der 30.Spieltag

Im Tabellenkeller der 3.Liga geht es weiter unglaublich eng zu. Den Tabellenneunten Wiesbaden, der in Dresden eine Niederlage kassierte, trennen lediglich fünf Punkte von Platz 16. Diesen belegt nach dem 30.Spieltag Borussia Dortmund II, die in Mannheim 0:0 spielten. Der VfB II gewann hingegen am späten Sonntagabend mit 2:1 nach Rückstand gegen Sandhausen, die sich damit weiter in akuter Abstiegsgefahr befinden. Ebenfalls in der Abstiegszone ist Hannover 96 II (2:2 gegen Bielefeld) und Unterhaching (0:2-Heimniederlage gegen Aachen). Am anderen Ende der Tabelle führt Dresden die Tabelle weiterhin vor Cottbus an. Der nächste Löwengegner fuhr durch einen späten Elfmeter einen Heimsieg gegen Aue ein. Außerdem gewann Ingolstadt gegen Köln, Verl setzte sich gegen Essen durch.

Der TSV 1860 befindet sich momentan auf Rang 12 und hat drei Punkte Vorsprung auf Dortmund II.

Präsidium: Vize-Kandidaten Dierl und Schaefer im Einzelportrait

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Kandidaten 2025 Präsidium TSV München Von 1860 E.V. Mang Dierl Schaefer Probst Schmidt

Die Kandidaten für das neue Präsidium sind weiter online präsent und stellen sich mehrere Wochen vor der Mitgliederversammlung im Zenith ausführlich vor. Nachdem Gernot Mang den Anfang gemacht hat, stellten sich nun die beiden Vize-Kandidaten Christian Dierl und Peter Schaefer in den Sozialen Medien vor.

Christian Dierl und Peter Schaefer im Einzelportrait

Bis zur Mitgliederversammlung Anfang Juli sind noch einige Spieltage und Wochen zu absolvieren. Die Kandidaten für das neue, geplante Präsidium rund um Gernot Mang nutzen die Zeit jetzt allerdings schon, um sich den Wählerinnen und Wählern vorzustellen. Das erste sogenannte Kurzportrait ging vom möglichen, neuen Präsidenten online. Zuletzt folgten nun die Vorstellungen von Christian Dierl und Peter Schaefer. Sie alle einen unter anderem folgende Wünsche: sportlicher Erfolg für den Profifußball und ein verbesserter Miteinander unter den Löwenfans. sechzger.de fasst die Kurzportraits von Christian Dierl und Peter Schaefer im Folgenden zusammen.

Christian Dierl

Der 44-Jährige stammt aus Pfaffenhofen an der Ilm und ist derzeit Geschäftsführer eines Familienbetriebs, der Maler und Lackierer beschäftigt. In diesem Zuge unterstützte Dierl die Löwen bei zahlreichen Gelegenheiten mit kostenlosen Dienstleistungen. Dies kommt nicht von ungefähr: er ist auch ein Gründungsmitglied der Unternehmer für Sechzig, die sich insbesondere rund um das Nachwuchsleistungszentrum der Löwen einen großen Verdienst gemacht haben. Beim TSV 1860 wird Christian Dierl als Lebensmitglied geführt, bei der letzten Mitgliederversammlung wurde er in den Verwaltungsrat gewählt. In diesem Rahmen fungierte er unter anderem als Entsandter in den Vereinsrat.

Auch in seiner neuen Rolle möchte der 44-Jährige sich schwerpunktmäßig um das NLZ sowie die vielen verschiedenen Abteilungen beim TSV München von 1860 e.V. kümmern. Auf seiner Agenda stehen zudem die Fanclubs ganz oben. Zuletzt konnten die Löwen vermelden, dass über 300 solcher Organisationen offiziell bei der KGaA gemeldet sind. Neben einem Aufstieg in die 2.Bundesliga, dem Bau einer neuen Sporthalle sowie Fortschritten in Sachen Stadion möchte Dierl auch für eine bessere Kommunikation und mehr Respekt unter den Löwenfans sorgen.

Ich möchte die Mitglieder und Fans wieder näher zueinander führen und im Verein für Aufbruchsstimmung sorgen.

Peter Schaefer

Ähnliche Zielsetzungen verfolgt der mit 34 Jahren jüngste Kandidat für das Präsidium beim TSV 1860. Peter Schaefer ist ausgebildeter Rechtsanwalt und war zuletzt jahrelang ehrenamtlich für den Wahlausschuss tätig, dessen Vorsitz er zudem inne hatte. Seine Wünsche formuliert er kurz und prägnant wie folgt:

Ich möchte sportlichen Erfolg in Verein und KGaA und eine Rückkehr zum respektvoll geführten Dialog unter Mitgliedern und Fans.

Schaefer ist derzeit als Unternehmensjurist im Sportbereich tätig und hat in dieser Funktion häufig mit den großen Sportverbänden und Ligen auf der ganzen Welt zu tun. Außerdem führt der 34-Jährigen freiberuflich eine eigene Anwaltskanzlei und ist ausgebildeter Mediator für außergerichtliche Konfliktlösungen. Auch im Kurzportrait von Peter Schaefer wird erneut deutlich, dass eine verbesserte Kommunikation und ein respektvoller Umgang eines der wichtigsten Ziele für die kommende Amtszeit sind. Zudem zählt auch er den Aufstieg in die 2.Bundesliga sowie Verbesserungen bei der Stadion- und Sporthallensituation als Zielsetzungen auf.

 

 

 

Glöckner: “Kaltschnäuzigkeit nicht oben auf dem Zettel”

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Vfl Osnabrück Tsv 1860 Glöckner Pk Kaltschnäuzigkeit

Nach der 0:1-Niederlage seiner Löwen in Osnabrück zeigte sich Trainer Patrick Glöckner zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, bemängelte jedoch deren fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Löwen als dominantere Mannschaft

In seinem Eingangsstatement fasste Glöckner treffend zusammen:

“Ich denke, dass wir eigentlich ein gutes Auswärtsspiel gemacht haben. Ich glaube, dass wir auch vielleicht die dominantere Mannschaft über die 90 Minuten auf dem Platz gewesen sind.”

Weniger zufrieden war er hingegen mit der Chancenverwertung seines Teams:

“Wir haben unsere Chancen gehabt in der ersten Halbzeit gehabt mit Schubert, mit Abiama und Guttau, die wir leider nicht verwerten. In der 2. Halbzeit nochmal den Pfostenschuss, um das Ergebnis zu korrigieren und in die richtige Richtung zu bringen.”

“Kaltschnäuzigkeit nicht oben auf dem Zettel”

Nichtsdestotrotz wollte Glöckner nicht zu hart mit seiner Mannschaft ins Gericht gehen.

“Die Jungs haben auch heute wieder alles investiert, alles reingeworfen. Kämpferisch super Leistung, aber die Kaltschnäuzigkeit hat einfach heute nicht oben gestanden auf dem Zettel bei uns.”

Natürlich fuchste den Trainer vor allem das frühe Gegentor, bei dem es die Löwen dem VfL doch recht einfach machten.

“Der Gegner dann eingeladen worden zum 1:0, wo wir den Ball selber in den freien Raum spielen und Simakala das dann auch gut abschließt. Entsprechend stehen wir jetzt mit leeren Händen da und sind nicht erfreut darüber.”

Hoffnung auf gute Trainingswoche

Dennoch attestierte Glöckner seinem Team eine ordentliche Leistung an der Bremer Brücke, haderte jedoch mit der mangelhaften Chancenverwertung. Der weitere Plan:

“Wir haben dann ja noch ein bisschen eine Heimfahrt vor uns und werden dann das Spiel gut aufarbeiten morgen und dann entsprechend die Jungs da abholen, sodass wir dann auch in der Woche ne gute Trainingswoche generieren können, um uns dann fürs nächste Spiel vorzubereiten.”

Bildquelle: YouTube

TSV 1860 U19 überrascht gegen VfB Stuttgart

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Samuel Althaus Tsv 1860 U19

Nach drei Unentschieden und vier Niederlagen gelang der U19 des TSV 1860 gegen den VfB Stuttgart endlich der erste Sieg in der Hauptrunde des DFB Nachwuchsliga. Samuel Althaus avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner für die Löwen.

TSV 1860 U19 besiegt VfB Stuttgart

Bereits vor der Pause sahen die knapp 100 Zuschauer an der Grünwalder Straße eine muntere und abwechslungsreiche Partie mit etlichen Torchancen. Während auf Seiten des TSV 1860 Pereira de Azambuja, Roithmayr, Althaus und Fodor die Führung auf dem Fuß hatten, musste sich Mauricio Dunker im Tor der Löwen mehrmals auszeichnen, um einen Rückstand zu vermeiden.

Nach dem Seitenwechsel zunächst Roithmayr scheiterte (49.), machte es Samuel Althaus in der 66. Minute besser. Der Mittelfeldspieler wurde von Genidis bedient und netzte aus zehn Metern zum 1:0 für die Löwen ein. Nun war jedoch der VfB am Drücker und Hajdini glich in der 76. Minute für die Schwaben aus. In der Folge hielt Dunker mehrmals das Remis für 1860 fest und in der Nachspielzeit gelang Münchens große Liebe gar noch der Lucky Punch. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau stand Althaus plötzlich alleine vor dem VfB-Keeper und lupfte den Ball abgebrüht zum vielumjubelten Siegtreffer der Löwen ein (90.+5).

In der Tabelle steht die Elf von Jonas Schittenhelm trotz des ersten Sieges weiterhin auf Platz 6, der VfB Stuttgart rutschte auf Rang 4 ab.

Dritte unterliegt unglücklich dem MTV

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Wie für die Profis gut drei Stunden zuvor stand für Sechzigs Dritte am Samstag spät nachmittags Abstiegskampf auf dem Spielplan. Allerdings bekam es das Team von Daniele Reisinger im Heimspiel mit einer Spitzenmannschaft der Kreisliga München Gruppe 2 zu tun. Dem derzeitigen Tabellenzweiten. Der MTV München hatte in einem hochklassigen, schnell geführten und spannenden Spiel am Sechserplatz letztlich – etwas glücklich – das bessere Ende für sich und nahm die drei Punkte mit an die Werdenfelsstraße. Die Löwen warten weiter, nun schon seit Anfang November letzten Jahres, auf ein Erfolgserlebnis.

MTV geht per Elfer überraschend in Führung

Nach einer ganz kurzen Phase des Abtastens, war zunächst 1860 die spielbestimmende Mannschaft, die zahlreiche offensive Akzente setzen konnte, allerdings kam dabei nichts Zählbares heraus. Bei einem sehenswerten Distanzschuss, der nach einer Viertelstunde an die Oberkante der Querlatte des MTV-Gehäuses knallte, hatte Sechzig Pech. Glück hatten hingegen die Gäste, die sieben Minuten später per Elfmeter in Führung gehen konnten. Doch Marco Gröschel hatte die richtige Antwort parat und verwerte fünf Minuten später einen zweiten Ball zum Ausgleich.

Per Elfmeter gehen die Gäste in Führung. Keine Chance für Torwart Sow im Gehäuse der Dritten.
Doch kurz später werden die Löwen für ihre Angriffsbemühungen belohnt.

Erneuter Rückstand quasi aus dem Nichts

1860 war nun am Drücker und drängte auf die eigene Führung. Die erzielten jedoch wieder die Gäste, nach einem Konter fünf Minuten vor der Pausenpfiff. In der Halbzeit setzte starker Regen ein, der die Partie auf dem Kunstrasenplatz noch ein wenig schneller machen sollte, als sie im ersten Abschnitt sowieso schon gewesen war. Kurz nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Gäste nach einem sehenswert herausgespielten Angriff auf 3:1.

Löwen drücken auf den Ausgleich

Doch die Löwen widersetzten sich allen Widrigkeiten auf dem Platz und vom Himmel und ihnen gelang in der 70. Minute der Anschlusstreffer. Die Schlussviertelstunde fand dann fast ausschließlich vor dem Tor der Gäste aus dem Münchner Südwesten statt. Nur selten konnte sich der MTV aus dem eigenen Strafraum befreien und sich dem von Adiouma Sow gehüteten Tor annhähern. Leider gelang der hochverdiente Ausgleich nicht mehr und die Dritte muss erneut eine Enttäuschung verkraften.

Die Schlussphase spielt sich hauptsächlich vor dem Tor des MTV ab

Nach Cottbus: Kellerduell mit dem ESV

Schon am nächsten Samstag kommt es um 17.30 Uhr – erneut zu Hause am Sechserplatz und nach dem Heimspiel der Profis gegen Energie Cottbus – zum Kellerduell mit dem ESV München, der aktuell punktgleich mit der Dritten in der Tabelle liegt, am morgigen Sonntag allerdings noch seine Partie gegen die DJK Pasing zu bestreiten hat. Mit der heute gezeigten Leistung und der dann hoffentlich zahlreichen Unterstützung der Löwenfans, die den Weg aus dem Sechzgerstadion zum Sechserplatz finden, sollten es aber endlich mit dem lang ersehnten Sieg klappen!

TSV 1860 München II schlägt auch Nördlingen

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Spielszene TSV 1860 München II Gegen TSV 1861 Nördlingen Bayernliga Süd 2024 25

Der TSV 1860 München II hat am 27.Spieltag der Bayernliga Süd gegen den TSV 1861 Nördlingen den 15.Saisonsieg eingefahren. Die Hirschnagl-Elf agierte gegen defensiv kompakte Gäste überlegen und bleibt weiterhin an der Tabellenspitze in der Bayernliga Süd.

TSV 1860 II setzt sich gegen Nördlingen durch

Parallel zu den Profis war der TSV 1860 München II am heutigen Samstag im Heimspiel gegen den TSV 1861 Nördlingen gefordert. Gegenüber dem klaren Sieg in Deisenhofen musste Felix Hirschnagl das Team wie angekündigt auf mehreren Positionen verändern. Die Kapitänsbinde übernahm Xaver Kiefersauer von Anian Brönauer, der gegen Nördlingen passen musste. Die Anfangsviertelstunde gehörte den Gästen, die wie von Hirschnagl vorhergesagt aus einer gut strukturierten Defensive agierten. Die Löwen spielten jedoch wie ein waschechter Tabellenführer. Die erste Chance nach gut 20 Minuten nutzte Raphael Wach direkt zur Führung für den TSV 1860 II.

Torjubel TSV 1860 München Gegen TSV 1861 Nördlingen Bayernliga Süd
Garza bejubelt mit seinen Teamkollegen das 2:0

In der Folge übernahm die U21 zunehmend das Kommando, ohne sich dabei jedoch gefährliche Torchancen herauszuspielen. Die Nördlinger standen hinten sicher und ließen kaum etwas zu. Der zweite Treffer fiel allerdings trotzdem noch im ersten Durchgang. Nachdem die Gäste bei ihrer besten Gelegenheit an Avdija im Tor der Löwen scheiterten (43.), konnte Nördlingen den Ball wie auch beim ersten Treffer nach einer Standardsituation nicht entscheidend klären. Garza setzte nach und erzielte Sekunden vor dem Halbzeitpfiff das 2:0.

Die Gäste kamen mit Elan aus der Kabine und wollten schnell zum Anschlusstreffer kommen. Die beste Gelegenheit konnte Avdija mit einer starken Fußabwehr entschärfen. Die folgenden Spielminuten gehörten dann wieder dem TSV 1860 II, dem sich gegen Nördlingen in der Offensive nun deutlich mehr Räume boten. Die Führung erhöhen konnte das Hirschnagl-Team in dieser Phase allerdings nicht. Der eingewechselte Kuhn war zwar plötzlich frei durch, legte sich den Ball am Torwart, aber auch knapp am Tor vorbei. Auf der Gegenseite blieb Avdija in einer 1:1-Situation wieder Sieger.

In der Schlussphase probierte Nördingen noch einmal alles, die Löwen hatten die Lage allerdings weitesgehend im Griff und konnten die Null am heutigen Tage halten. Kuhn hatte das 3:0 erneut auf dem Fuß, frei vor dem Gäste-Keeper versprang im der Ball allerdings im entscheidenden Moment. So blieb es beim 2:0 aus weiß-blauer Sicht.

Kommendes Wochenende ist die U21 beim SV Schalding-Heining zu Gast. Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr.

Abstiegskampf: TSV 1860 verliert beim VfL Osnabrück

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Vfl Osnabrück Tsv 1860 Spielbericht

Trotz engagierter Leistung musste der TSV 1860 München im Abstiegskampf eine knappe Niederlage beim VfL Osnabrück einstecken. Das Tor des Tages für die Niedersachsen erzielte Bu-Muaka Simakala bereits in der 6. Minute.

Fehlpass Reich, Tor Simakala

In den ersten fünf Minuten passierte herzlich wenig an der Bremer Brücke, dann aber spielte U19-Nationalspieler Lukas Reich einen schlampgigen Rückpass. Ba-Muaka Simakala roch den Braten, spritzte dazwischen und ließ Marco Hiller mit seinem Abschluss keine Chance (6.). Die frühe Führung für den VfL war natürlich genau das Szenario, das die Löwen hatten vermeiden wollen. Dennoch ließ sich die Elf von Patrick Glöckner nicht entmutigen und spielte munter nach vorne. Auf Flanke von Deniz kam Abiama relativ unbedrängt zum Koipfball, zielte jedoch daneben.

Auch in der Folge bestimmten die Löwen weitestgehend das Geschehen und waren tendenziell dem nächsten Treffer näher als die Gastgeber. Die wohl beste Gelegenheit vergab Guttau, der freistehend am langen Eck vorbeischob (40.). Kurz vor der Pause kam noch Schubert zum Abschluss, doch auch sein Schuss fand sein Ziel nicht.

Guttau an den Pfosten, Ott drüber

Auch die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatte Sechzig: Danhof bereitete stark für Guttau vor, dessen Geschoss klatschte gegen den Pfosten (50.). Nach einer weiteren Möglichkeit für Schubert wurden plötzlich die Lia-Weißen gefährlich, doch Niehoff konnte die Kugel aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen (65.). Nur zwei Minuten später wieder der TSV 1860 und diesmal war es eine Co-Produktion zweier Einwechselspieler: Kozuki eroberte den Ball, der über Abiama bei Ott landete, doch die Nummer 27 der Löwen pltzierte die Kugel über dem Tor.

Es ging nun hin und her. Auf der anderen Seite schoß Kölle nach einer Flanke von rechts am zweiten Pfosten aus aussichtsreicher Position ein gutes Stück am Tor vorbei (69.) und auch Henning verpasste die Vorentscheidung (71.). In der 87. Minute war es erneut Ott, der zum Abschluss kam, sein Kopfball ging jedoch über den Querbalken.

TSV 1860 verliert beim VfL Osnabrück

Am Einsatz scheiterte es bei den Löwen zu keiner Zeit, auch Torgelegenheiten konnte sich die Elf von Patrick Glöckner immer wieder erarbeiten. Letztendlich scheiterte der TSV 1860 einmal mehr an seiner mangelhaften Chancenverwertung und musste dem VfL Osnabrück etwas unglücklich alle drei Punkte überlassen. Die Niedersachsen pirschten sich durch den Heimsieg bis auf einen Punkt an die Löwen heran.

Am kommenden Samstag empfängt Münchens große Liebe Energie Cottbus auf Giesings Höhen. Die Lila-Weißen hingegen müssen beim 1. FC Saarbrücken ran.

Liveticker: VfL Osnabrück – TSV 1860 München (30.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker Vfl Osnabrück TSV 1860 München 30-Spieltag 2024-25

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem VfL Osnabrück und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 30.Spieltag der Saison 2024/25 im Stadion an der Bremer Brücke aufeinander.

Nach der Länderspielpause reisen die Löwen zum abstiegsbedrohten VfL Osnabrück nach Niedersachsen. Nur einen Punkt trennen die Gastgeber von der Abstiegszone. Der TSV 1860 München hingegen konnte zuletzt vier Mal in Folge punkten und die Konkurrenz so etwas von sich distanzieren. Durchatmen ist allerdings deswegen noch lange nicht angesagt in Giesing, sodass auch heute möglichst wieder der ein oder andere Punkt mit in die bayerische Landeshauptstadt entführt werden soll. Wie schneiden die Löwen an der Bremer Brücke ab? Das zeigt sich heute ab 14:00 Uhr.

0 0 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Hiller – Danhof, Verlaat, Dulic, Lucoqui – Jacobsen, Deniz – Reich, Guttau – Abiama, Schubert

Bank:
Vollath (TW), Philipp, Kozuki, Reinthaler, Kloss, Kwadwo, Gevorgyan, Ott, Frey

Tore:
1:0 Simakala (6.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schifferl, Schröter, Bähr, Bangerter (alle verletzt bzw. im Aufbautraining), Hobsch (Gelbsperre), Wolfram (Rotsperre), Avdija (U21)

Ausfälle beim VfL Osnabrück:
Kayo, Müller (beide gesperrt), Oduah (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Philipp Maier, Max Reinthaler, David Philipp, Leroy Kwadwo und Florian Bähr haben bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei einer weiteren Verwarnung müssen sie daher eine Partie aussetzen. Darüber hinaus wurden Maximilian Wolfram und Thore Jacobsen bereits acht Mal verwarnt. Anderson Lucoqui, Soichiro Kozuki, Tim Danhof, Sean Dulic, Rene Vollath und Morris Schröter sahen je dreimal eine gelbe Karte.

Wo könnt ihr das Spiel VfL Osnabrück – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Match wird heute nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de