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Sechzig um Sieben: Verträge laufen aus, U17 in Liga B

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten, vor dem Fest wird es aber noch einmal auf den – eisigen – Plätzen rund gehen. Auch außerhalb der Fußballplätze bleibt es nicht ganz ruhig. Bei Sechzig um Sieben fassen wir die Wichtigsten dieser Geschehen zusammen und schauen auf die Konkurrenz der Liga.

Neuer Sponsor der Senioren

Die Senioren des TSV 1860 haben mit VINDEXA einen neuen Sponsoren gefunden. Aus wirtschaftlichen Gründen fiel der letzte Werbepartner der Mannschaft, die Bayrischen Landeswerke, aus. Drei Monate später ist das Sponsoring aber wieder gesichert. Genaueres ist hier zu lesen.

Jung-Löwen in der Liga B

Unser Redakteur Christian Jung hat für alle Interessierten an den Nachwuchs-Mannschaften eine genauere Übersicht zur Hauptrunde der U17 erstellt. Diese startete in der Vorrundengruppe F und landete schließlich auf dem fünften Platz, das bedeutet konkret, dass es für die jungen Talente des TSV 1860 vorerst in der Liga B weitergeht.

Auslaufende Verträge bei den Profis

Nach Aue geht es in die Winterpause, das bedeutet auch eine weitere Transferperiode, in der neue Spieler verpflichtet oder verkauft werden können. Und noch viel wichtiger: Wer bleibt denn überhaupt bei den Löwen? Wessen Verträge laufen zum Saisonende aus? Vielleicht könnt ihr Leser bereits eine erste Bilanz ziehen und euch mit den möglichen Abgängern vertraut machen.

Und sonst in der Liga?

  • Cottbus steht vor seinem letzten Spiel der Hinrunde. Das könnte die entscheidende Partie sein, um die Mannschat von Claus-Dieter Wollitz zum Herbstmeister zu machen. Aber die Mannschaft kämpft mit Verletzungsproblemen, insgesamt werden in Ingolstadt am Freitagabend sieben Spieler fehlen.
  • Der Drittligist Arminia Bielefeld muss für die Pyro-Show seiner Fans tief in die Tasche greifen. Für den Einsatz von Pyrotechnik im Pokalspiel gegen Union Berlin muss der Club laut liga3-online wohl insgesamt 13 300 € zahlen.
  • Kurz vor Ende der Hinrunde lohnt sich auch ein Blick auf die Auswärtsfahrer-Tabelle: Gerade führen die Münchner Löwen die Tabelle mit um die 2800 Fans an, die im Durchschnitt eine Strecke 419km zurücklegen. Wenn man bedenkt, dass der TSV 1860 die Auswärts-Tabelle anführt, ist der Andrang weniger verwunderlich.

Ein Dutzend Verträge läuft beim TSV 1860 zum Saisonende aus

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Zum Saisonende droht der nächste personelle Umbruch beim TSV 1860, denn gleich ein Dutzend Verträge läuft Ende Juni aus. Wir werfen einen Blick auf die Spieler, die die Löwen Stand jetzt im Sommer ablösefrei verlassen könnten.

Ein Dutzend Verträge läuft beim TSV 1860 aus

Marco Hiller: Bereits seit 2008 trägt der Gröbenzeller den Löwen auf der Brust und im Herzen. Trotz immer wieder neuer Konkurrenz setzte sich der 27-jährige Publikumsliebling Jahr für Jahr durch, gilt jedoch auch als Top-Verdiener. Ob man sich finanziell einig wird?

Julian Guttau: Der gebürtige Hallenser kann beim TSV 1860 ein Unterschiedsspieler sein und hat seinen Wert wiederholt unter Beweis gestellt. Wenn ein Zweitligist Interesse an Guttau zeigt, dürfte es schwer werden, ihn zu halten.

Morris Schröter: In der laufenden Saison kommt der Rechtsaußen nicht so recht in Schwung. Lediglich ein Tor und eine Vorlage stehen bislang zu Buche, fünf Mal fehlte der 29-Jährige verletzungsbedingt. Was er kann, weiß man beim TSV 1860, aber zeigen müsste er es wieder öfter.

Abschied von Kwadwo und Frey?

Max Reinthaler: Der Innenverteidiger aus Südtirol hat sich zuletzt in der Startelf festgespielt und zeigt zumeist solide Leistungen. Sicher ein Kandidat für eine Vertragsverlängerung.

Leroy Kwadwo: Präsentiert sich in der aktuellen Spielzeit extrem wechselhaft und empfiehlt sich leider viel zu selten für einen Stammplatz. Wundern sollte man sich nicht, wenn der 28-Jährige den TSV 1860 zum Saisonende verlassen müsste.

Marlon Frey: Steht bei den Löwenfans oft in der Kritik und ist im defensiven Mittelfeld in der Regel nur Ergänzungsspieler. Auch bei ihm wäre es nicht verwunderlich, wenn er seine Zelte an der Grünwalder Straße zum Saisonende abbrechen müsste.

Bleiben die Talente aus der Jugend?

Tim Kloss: Inzwischen auch schon 20, aber noch weit entfernt vom Stammplatz. Das Potential ist vorhanden, so wirklich weiterentwickelt hat sich Kloss aber leider nicht. Aus unserer Sicht aber dennoch klar ein Kandidat für eine Vertragsverlängerung.

Moritz Bangerter: In der Rückrunde der Saison 23/24 rückte er in der Profikader auf und wusste zu überzeugen. Leider kam er schon vor seiner Verletzung in der laufenden Spielzeit in der 3. Liga nicht zum Zug, hätte das aber durchaus im Kreuz. Unsere Hoffnung: Bangerter bleibt!

Erion Avdija: Der kosovarische U21-Nationaltorwart kam bisher nur in der Bayernliga zum Einsatz. Starke Reflexe, aber mit 1,80 m ist er halt leider etwas klein für einen Keeper. Als 3. Torwart sollte der 19-Jährige jedoch gehalten werden.

Ott, Dulic und Gevorgyan vor Verlängerung?

Raphael Ott: Muss körperlich sicherlich noch ein bisschen zulegen, bringt aber alles mit, um sich in der 3. Liga durchzusetzen. Unbedingt verlängern, wenn möglich!

Sean Dulic: Zwei Einsätze in der 3. Liga kann Sean Dulic mittlerweile vorweisen und hat Blut geleckt. Ihm täte es sicherlich gut, bei den Löwen zu bleiben und sich dort zu entwickeln, und der TSV 1860 wäre gut beraten, den Weg mit ihm fortzusetzen.

Mike Gevorgyan: Durch starke Leistungen in der U21 hat sich Mike Gevorgyan für den Profikader empfohlen, sein Debüt in der 3. Liga steht jedoch noch aus. Gebt dem Jungen die Chance und verlängert den Vertrag des 19-Jährigen!

TSV 1860: Testspiel in Regensburg live & kostenlos im Löwen-TV

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TSV 1860 Bus Toto-Pokal Spieltage Löwen-TV trainingslager

Die Nachricht, dass beide Testspiele in der kurzen Winterpause ohne Zuschauer stattfinden werden, wurde in Fankreisen erwartungsgemäß mit wenig Freude aufgenommen. Immerhin steht nun fest, dass nicht nur das Spiel in Fürth, sondern auch der Auftritt in Regensburg kostenlos im Löwen-TV verfolgt werden kann.

Testspiel in Regensburg live & kostenlos im Löwen-TV

Der TSV 1860 vermeldet diesbezüglich:

Am Dienstag, 07. Januar 2025, bestreiten der TSV 1860 München sein erstes Testspiel im neuen Jahr in Regensburg. Anpfiff ist um 13:00 Uhr am Trainingszentrum der Regensburger.

Da die Partie auf dem Trainingsgelände der Oberpfälzer stattfindet, können aus Sicherheitsgründen leider keine Zuschauer zugelassen werden, die Anlage bietet keine ausreichenden Möglichkeiten. Die Löwen bitten hier alle Fans um Verständnis.

Damit alle Fans das Spiel dennoch verfolgen können, bieten wir einen kostenlosen Livestream auf LÖWEN-TV an.

Löwen testen am 11.01. in Fürth

Gegen die Kleeblättler treten die Löwen am 11.01.2025 um 13:00h am Trainingsgelände in Fürth-Kronach an. Auch hier werden keine Zuschauer zugelassen sein, Löwen-TV überträgt jedoch live. Bereits im Oktober standen sich beide Teams gegenüber, damals mit dem besseren Ende für den TSV 1860.

18.12.1949: TSV 1860 schlägt BC Augsburg in Oberliga Süd

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Während im Jahr 2004 zu dieser Jahreszeit bereits Budenzauber angesagt war, wurde am 18.12.1949 in der Oberliga Süd noch um Punkte gekämpft. Heute vor 75 Jahren empfing der TSV 1860 den BC Augsburg im Stadion an der Grünwalder Straße.

TSV 1860 besiegt den BC Augsburg

Nachdem die Löwen die drei Spiele zuvor gewonnen hatten, wollten 12.000 Zuschauer am 4. Advent dabei sein, wenn der vierte Sieg in Folge eingefahren wird. Sie wurden nicht enttäuscht, denn die Löwen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich am Ende durch ein frühes Tor von Hans Brück gegen die Schwaben durch.

Nach Abschluss der Saison reichte es für den TSV 1860 dennoch nur zu Platz 9. Souveräner Meister wurde die SpVgg Fürth, die Kampf um die Deutsche Meisterschaft erst im Halbfinale dem späteren Titelträger VfB Stuttgart unterliegen sollte.

Der BC Augsburg, der 1969 im FC Augsburg aufging, wurde in der Saison 1949/50 Zehnter in der Oberliga Süd.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Dr. Max Schäfer setzte am 18.12.1949 gegen den BC Augsburg auf folgende Elf des TSV 1860 München:

Strauß – Pledl, Müller – Hammerl, Seemann, Schmidhuber – Thanner, Sommer, Link, Brück, Fottner

Tor:
1:0 Brück (10.)

Löwen U17 – so geht’s im neuen Jahr in “Liga B” weiter

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Jahn Regensburg U17 TSV 1860

Anders als die U19, die sich im letzten Vorrundenspiel noch für die Liga A qualifizieren konnte und damit ab Februar um die Deutsche Meisterschaft spielt, musste sich die U17 der Löwen mit dem fünften Platz ihrer Vorrundengruppe F in der DFB-Nachwuchsliga begnügen und den Teams der Seitenstraße, aus Augsburg sowie aus Ingolstadt den Vortritt in die Liga A lassen. Für die Mannschaft von Christian Stegmaier geht es in der Hauptrunde nun in Liga B weiter.

Liga B mit bekannten Konkurrenten der Profis

Sieben Gegner warten in der Gruppe C in den verbleibenden 14 Saisonspielen auf die U17 des TSV 1860. Erzgebirge Aue, Waldhof Mannheim, Jahn Regensburg, der Chemnitzer FC, Rot-Weiß Erfurt und die SpVgg Bayreuth. Dreimal bekommt man es dabei mit dem jeweils Tabellenletzten seiner Vorrundengruppen zu tun. Regensburg aus der Löwengruppe F (der SSV Jahn unterlag Sechzig im Herbst mit 0:2 und 0:4), Chemnitz aus Gruppe E und Erfurt aus Gruppe C. Die beiden U17-Teams der Drittligakonkurrenten der Löwenprofis aus Mannheim und Aue belegten in ihren Vorrundengruppen jeweils den fünften Platz. Einen Aufstieg in die Liga B hat die SpVgg Bayreuth geschafft. Als Meister der zweitklassigen U17-Bayernliga Süd (in der übrigens die U16 des TSV 1860 den dritten Rang erreichte, vier Punkte hinter der “Oldschdod”) darf man im Frühjahr die bayerischen Landesgrenzen verlassen, um sich fußballerisch zu messen.

Infos zur Liga A – ohne die Löwen U17

In die Liga A bei den B-Junioren haben es – betrachtet man die Ligazugehörigkeit des jeweiligen Herrenteams – zwölf Bundes- und zehn Zweitligisten geschafft. Die Stuttgarter Kickers entsenden als einziger Regionalligavertreter ihre U17. Und der einzige Drittligist kommt – wie die beiden Mannschaften bei der U19 auch – aus Bayern. Hier ist es der FC Ingolstadt.

TSV 1860 schon zweimal im Finale

Seit dem Jahr 1977 wird die Deutsche B-Juniorenmeisterschaft ausgetragen. Zweimal erreichten Mannschaften von Münchens Großer Liebe das Endspiel um den Titel. 1984, zwei Jahre nach dem bitteren Zwangsabstieg der ersten Herrenmannschaft in die Bayernliga unterlag man Borussia Dortmund mit 0:2. 22 Jahre später, am 3. Juni 2006 besiegte das Team um die Bender-Zwillinge im Hammer Jahnstadion den gleichen Gegner mit 2:0. Die Torschützen für die kleinen Löwen waren damals Manuel Schäffler und Timo Gebhardt.

VINDEXA neuer Sponsor der TSV 1860 Senioren

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Tsv 1860 Senioren Sponsor Vindexa

Im September zogen sich die Bayerischen Landeswerke (BLW) aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Sponsoring bei den Löwen zurück. Betroffen davon waren u.a. die Senioren des TSV 1860 München, die nun mit VINDEXA einen neuen Sponsor präsentieren können. sechzger.de hatte den Kontakt zwischen dem Unternehmen und dem Verein hergestellt.

VINDEXA neuer Sponsor der TSV 1860 Senioren

Auf der Weihnachtsfeier der Senioren zu Beginn des Monats wurde der neue Sponsor bereits vorgestellt, nun wird auch die Öffentlichkeit informiert. Für Löwen-Fan und Geschäftsführer Markus Kneissl-Stettner ist das Engagement beim TSV 1860 eine Herzensangelegenheit:

“Manchmal geht es nicht darum, im Rampenlicht zu stehen – sondern um die Freude am Spiel, die Leidenschaft und den Zusammenhalt. Genau deshalb freue ich mich besonders, dass die VINDEXA jetzt Sponsor der 1860 Senioren ist.

Es ist mir ein persönliches Anliegen, den Breitensport zu fördern, weil er so viel mehr ist als nur Sport. Er schafft Begegnungen, stärkt Gemeinschaften und schenkt uns alle diese besonderen Momente, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Wir tun das nicht, um auf einer Sponsorenwand zu stehen, sondern weil wir daran glauben, dass jeder Spielzug, jedes Training und jedes Tor zählt – und die Freude, die dabei entsteht, unbezahlbar ist.

Auf eine großartige Zeit mit den 1860 Senioren – voller Leidenschaft und Teamgeist! 💙”

Schutz für mittelständische Unternehmen

Das Salzburger Unternehmen VINDEXA schützt mittelständische Unternehmen mit maßgeschneiderten Sicherheitslösungen vor folgenschweren Betriebsunterbrechungen durch Cyberangriffe und sichert so den langfristigen Erfolg. Aus jahrzehntelanger Erfahrung entwickeln Markus Kneissl-Stettner und sein Team realisierbare und individuelle Strategien für die Sicherheit ihrer Kunden.

Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Beitrag zur Sponsorensuche leisten konnten und wünschen VINDEXA und den Senioren des TSV 1860 viel Glück und Erfolg bei der Zusammenarbeit.

Sechzig um Sieben: Raphael Schifferl fällt länger aus

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Heiß diskutiert wird in den letzten Tagen vor allem, ob Trainer Argirios Giannikis weitermachen soll und darf beim TSV 1860 München. Thematisiert wird dies auch in einem Kommentar sowie der neuen sechzger.de Talk Folge. Außerdem müssen die Löwen mit Raphael Schifferl einen weiteren Ausfall verkraften und die weiteren Gegner der U19 stehen fest.

sechzger.de Talk Folge 189 online

Eine neue Podcast-Folge ist seit gestern online an den gewohnten Stellen zu finden. In Ausgabe 189 empfängt Jan vier Mitglieder der Redaktion und bespricht mit ihnen die Niederlage gegen den SC Verl. Außerdem geht es um das Stadion, eine mögliche Entlassung von Trainer Argirios Giannikis und eine Vorschau auf das kommende Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue darf natürlich auch nicht fehlen.

Raphael Schifferl fehlt den Löwen in Aue

Beim Auftritt gegen den FCE muss der TSV 1860 auf einen weiteren Innenverteidiger verzichten. Raphael Schifferl wird die Mannschaft nicht mit zum letzten Spiel 2024 begleiten. Er fällt “längerfristig” aus wie die Löwen gestern bekannt gaben.

Kommentar zur Diskussion um Werner und Giannikis

Nicht nur im sechzger.de Talk, sondern auch in den Kommentaren wurde und wird fleißig diskutiert, wie es auf der Trainerbank weitergehen soll. Viele Fans wünschen sich mittlerweile die Entlassung von Giannikis. Stefan begründet in einem Kommentar, wieso er anderer Meinung ist.

Stellungnahme des TSV 1860 zu Vorkommnissen in Essen

Außerdem hat sich der TSV 1860 München gestern in einer Stellungnahme zu den Ereignissen beim Duell mit Rot-Weiss Essen geäußert. Thematisiert wurden unter anderem die Einlasskontrollen vor dem Stadion, die Abreise von Teilen der Löwenfans sowie der Polizeieinsatz am Hauptbahnhof. Die Löwen äußern darin Verständnis für alle beteiligten Akteure, mahnen gleichzeitig allerdings auch.

So geht es bei der U19 weiter

Mit der letzten Gelegenheit hat sich die A-Jugend des TSV 1860 die Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft gesichert. Mittlerweile stehen die Gegner für die weiteren Partien fest. Die Löwen treffen unter anderem auf den VfB Stuttgart und Fortuna Düsseldorf.

Innenraumverbot für Christian Werner

Nach seiner roten Karte im Duell mit dem SC Verl wurde Christian Werner vom DFB mit einem Spiel Innenraumverbot belegt. Er verfolgt die Partie gegen Erzgebirge Aue daher von der Tribüne aus. Zudem muss der Geschäftsführer des TSV 1860 eine Geldstrafe begleichen.

News aus der 3.Liga

Sandhausen trennt sich von Imhof

Die nächste Entlassung in der 3.Liga gab es am gestrigen Dienstag. Während Trainer Sreto Ristic an der Seitenlinie weitermachen darf, haben sich Ex-Löwe Matthias Imhof und der SV Sandhausen “einvernehmlich” auf eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses geeinigt. Der 56-Jährige war seit Sommer 2023 beim SVS tätig und sollten den Verein eigentlich zurück in die 2.Bundesliga führen.

Schifferl verletzt. Der nächste Ausfall in der Innenverteidigung

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24 Schifferl Raphael

Nächste Hiobsbotschaft für die Innenverteidigung beim TSV 1860 München. Raphael Schifferl fällt, wie der Verein auf seiner Homepage am Dienstag Nachmittag vermeldete, “aufgrund einer Verletzung längerfristig aus”. Nähere Details wurden nicht bekannt gegeben. Für das letzte Spiel dieses Kalenderjahres in Aue (Samstag, 14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) muss Löwentrainer Argirios Giannikis – wie schon im Heimspiel gegen Verl – auf den 25jährigen Österreicher verzichten.

Nach Verlaat nun Schifferl

Nachdem Mannschaftskapitän und Dauerbrenner Jesper Verlaat sich vor dem Heimspiel gegen Hansa Rostock für den Rest des Jahres verletzungsbedingt abmelden musste, ist Schifferl der nächste Innenverteidiger, der also mehr als nur eine fehlen wird. Zusammen gerechnet haben die beiden Abwehrspieler in dieser Saison bislang 28 von möglichen 36 Spielen bestritten.

Wie reagiert Giannikis?

Es wird interessant, zu beobachten, wie der Löwendompteur auf die Verletzung von Schifferl reagiert und seine Abwehr umstellt. Das Experiment mit der Dreierkette mit den Innenverteidigern Dulic, Reinthaler und Kwadwo kann man nach dem bitteren 0:4 gegen Verl am vergangenen Samstag getrost als gescheitert und nicht zur Wiederholung empfohlen bezeichnen.

 

Kommentar: Giannikis und Werner raus?

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Dr. Christian Werner Argirios Giannikis TSV 1860

Der VfL Bochum hats gemacht, ebenso der VfL Osnabrück und auch bei den Löwen wird es in diversen Kommentarbereichen gefordert. Ist es ein neuer Trend, dass im Falle des Misserfolgs neben dem Trainer auch der Sportdirektor bzw. Geschäftsführer Sport gehen muss? Warum wird seitens einiger Fans das Schicksal von Trainer Argirios Giannikis mit dem von Geschäftsführer Christian Werner verknüpft? Ein Kommentar von Stefan Kranzberg.

Kommentar: Giannikis und Werner raus?

Keine Frage: So wirklich zufrieden kann man mit der bisherigen Saison des TSV 1860 nicht sein. Zu unkonstant präsentiert sich die Mannschaft, zu erfolglos agieren die Löwen bei den Heimspielen und lassen ihre Fans regelmäßig konsterniert, enttäuscht, ja teils fassungslos zurück. Dass der Trainer sich unangenehme Fragen stellen lassen muss, liegt auf der Hand, am Samstag bei der Heimniederlage gegen den SC Verl kam es gar erstmals zu deutlich vernehmbaren “Trainer raus”-Rufen.

In diversen Kommentarbereichen wird jedoch nicht nur das Aus für Argirios Giannikis gefordert, sondern auch die Entlassung von Geschäftsführer Christian Werner. Doch warum eigentlich? Und wäre das irgendwie sinnvoll und begründbar?

Fehlende Konstanz als Anlass zur Kritik

Wie einige Redakteure in der aktuellen Folge des sechzger.de Talks erläutern, würden sie an beiden Verantwortlichen festhalten – und können dies auch begründen. Tatsächlich muss sich Argirios Giannikis die Frage gefallen lassen, wieso es seiner Mannschaft nicht gelingt, gute und konstante Leistungen auch mal über mehrere Wochen zu konservieren. Eine Siegesserie könnte die Löwen in der aktuellen Gemengelage der Liga innerhalb kürzester Zeit nach oben katapultieren. Andererseits ist genau das auch nur deshalb möglich, weil es der Konkurrenz ähnlich geht wie dem TSV 1860 und auch dort die Ergebnisse zu oft variieren.

Nichtsdestotrotz steht der Trainer – ob nun berechtigt oder nicht – in der Kritik. Und was ist mit Geschäftsführer Dr. Christian Werner? Was wirft man ihm vor? Etwa, dass er bei schwierigen Rahmenbedingungen einen nominell starken Kader zusammengestellt hat? Oder dass man bereits zum Trainingsstart alle Spieler mit Ausnahme von Rene Vollath und Soichiro Kozuki begrüßen konnte? Oder doch nur, dass er bisher an Trainer Argirios Giannikis festgehalten hat?

Wer wünscht sich die Handlungsunfähigkeit?

Ich denke, wir sind uns alle einig, dass Kritik jederzeit geäußert werden darf, solange sie konstruktiv ist. Auch darf man die Entlassung des Trainers oder des Geschäftsführers fordern, sofern das sinnvoll und begründbar ist. Schwierig wird es aber, wenn man sich mit der Materie nicht so wirklich befasst hat und die Umstände nicht berücksichtigt.

Und da sind wir beim springenden Punkt: Dr. Christian Werner ist aktuell alleiniger Geschäftsführer. Wer sich seine Entlassung wünscht, plädiert de facto unter den aktuellen Gegebenheiten für die Handlungsunfähigkeit der KGaA. Es mag nur eine Vermutung meinerseits sein, aber habt Ihr Euch wirklich nie gefragt, warum Dr. Christian Werner damals nach zweimaliger Ablehnung als Sportdirektor schließlich als Geschäftsführer Sport eingesetzt wurde, nachdem Marc-Nicolai Pfeifer bis dahin als einziger Geschäftsführer agierte?

Übersteigerte Erwartungshaltung im Umfeld

Wie dem auch sei: Aus meiner Sicht sind weder Argirios Giannikis noch Christian Werner das große Problem des TSV 1860, sondern einmal mehr die übersteigerte Erwartungshaltung des Umfelds. Klar, jeder wünscht sich sportlichen Erfolg und natürlich würden wir alle gerne aufsteigen.

Aber ist das realistisch? Ist es planbar? Übersieht man da nicht, wo wir herkommen? Ignoriert man da bewusst die Umstände? Nicht umsonst war das Ziel vor Saisonbeginn, am Ende besser dazustehen als in der letzten Spielzeit. Das mag ein wenig tiefgestapelt worden sein, um den Druck gering zu halten, keine Frage. Und ja, die Heimauftritte sind sportlich gesehen alles andere als zufriedenstellend und lassen brutal viel Luft nach oben. Aktuell liegt man sechs Punkte vor den Abstiegsrängen – aber halt auch nur sechs Zähler hinter Platz 4 (DFB Pokal) und sieben hinter dem Relegationsplatz.

Werdet Euch der Konsequenzen bewusst!

Mein Appell: Leute, verliert nicht die Ambitionen und den Wunsch, Sechzig weiter oben zu sehen. Aber bleibt dabei auch vernünftig und verfallt nicht in den Panik-Modus, wenn es nicht so läuft, wie Ihr Euch das vorstellt. Der vermeintlich große Name “TSV 1860 München” qualifiziert uns für gar nichts und im Endeffekt befindet sich unser Herzensclub da, wo er sportlich, wirtschaftlich und infrastrukturell derzeit auch hingehört: in der 3. Liga – ob uns das passt oder nicht!

Wirtschaftlichen Harakiri haben unsere Löwen in der Vergangenheit des Öfteren begangen, ja fast schon kultiviert. Lasst uns aufhören, uns nun auch auf sportlicher Ebene zu zerfleischen. Und vor allem: Werdet Euch der Konsequenzen bewusst, wenn Ihr die Entlassung des Trainers und vor allem des (einzigen) Geschäftsführers fordert!

TSV 1860: Stellungnahme zu den Vorkommnissen in Essen

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1860 Essen Polizei Spruchband

Mehr als eine Woche nach dem Auswärtsspiel in Essen hat der TSV 1860 nun eine Stellungnahme rund um die Vorkommnisse im Stadion, in den Shuttlebussen und am Bahnhof veröffentlicht.

Stellungnahme zu den Vorkommnissen in Essen

Hier das Statement des TSV 1860 im Wortlaut:

Im Rahmen des Auswärtsspiels des TSV 1860 München bei Rot-Weiss Essen am 8. Dezember 2024 wurden sowohl von der Polizeidirektion St. Augustin, der Bundespolizeiinspektion Dortmund, als auch von verschiedenen betroffenen Fans Vorkommnisse in und am Stadion sowie auf der Rückreise, insbesondere rund um den Einstieg in den ICE 727 von Essen in Richtung München geschildert.

Der TSV 1860 München hat in vielen Gesprächen versucht, sich ein eindeutiges Bild der Lage zu verschaffen. Dazu wurden sowohl die Schilderungen der Einsatzkräfte als auch die der Löwen-Fans und des Fanprojekts München gehört.

Übergriffe des Sicherheitspersonals

Bei der Einlasskontrolle im Stadion kam es zu Griffen in den Genitalbereich, bei denen die Intimsphäre mehrerer Löwen-Fans verletzt wurde. Dies wurde bereits seitens Arminia Bielefeld bei deren Gastspiel an der Hafenstraße im Sommer 2024 berichtet. Auch die Gäste aus München mussten dieses Verhalten sowie ein absolutes Desinteresse an den Beschwerden über diese Übergriffe des Sicherheitspersonals seitens der Verantwortlichen von Rot-Weiss Essen erleben. Als Reaktion auf Vorfälle am Einlass verließen einige Fans bereits während des Spiels den Fanblock, um Essen frühzeitig zu verlassen.

Dabei kam es zu einigen Vorfällen in den Shuttlebussen sowie an den Bahnhöfen. Der TSV 1860 München missbilligt klar und deutlich das Verhalten einzelner Fans. Wer fremdes Eigentum zerstört oder gewalttätig wird, vertritt nicht die Werte des TSV 1860 München. Flaschen- und Dosenwürfe auf Einsatzkräfte sind nicht hinnehmbar.

Verwendung von Reizstoffspray und Schlagstöcken

Gleichzeitig mahnen wir auch die Einsatzkräfte zur Besonnenheit. Als die längere Zeit am Bahnhof wartenden Fans in den Zug einsteigen wollten, kam es nach dem Fehlverhalten einzelner Fans zu einem Einsatz, bei dem mehrere an dieser Szene nicht beteiligte Personen durch die Verwendung von Reizstoffspray und Schlagstöcken verletzt wurden. Der Zug verließ anschließend ohne Versorgung der Betroffenen den Bahnhof, diese konnten erst beim nächsten Halt am Hauptbahnhof Duisburg medizinisch versorgt werden.

Der TSV 1860 München wird sich auch weiterhin intensiv mit diesen und ähnlichen Vorkommnissen auseinandersetzen, um bei den Spielen des TSV 1860 München sowie auf der An- und Abreise zum jeweiligen Veranstaltungsort für Sicherheit für alle Beteiligten zu sorgen.