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Der berühmte Nudeltopf in Aue – hopp oder topp?

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Nudeltopf Aue

Die sechzger.de Redaktion ist ja bekannt dafür, auch über den Rand des Fußballfeldes hinauszublicken. Im sechzger.de Talk wird beispielsweise gerne auch die Kulinarik beleuchtet. Logisch, dass da auch der berühmte Nudeltopf im Erzgebirgsstadion in Aue zur Sprache kam. Aber kann der wirklich was? Oder ist er nur ein völlig überbewerteter Marketing-Gag?

Der berüchtigte Nudeltopf in Aue

Just als ich diesen Artikel schreibe, tobt in unserer redaktionsinternen WhatsApp-Gruppe ein “Glaubenskrieg” in Sachen Nudeltopf. Kulturgut oder Marketing-Gag?

Bereits der Online-Blog 11km setzte sich mit dem Nudeltopf auseinander, der im Erzgebirgsstadion kredenzt wird, und kommt zu dem Schluss, dass alleine wegen dieses Gerichts niemand den FC Erzgebirge Aue in der Liga missen wolle. Marcel Grimpe vom Veilchen-Catering äußert sich wie folgt zur “DDR-Spezialität”:

“Der Gulasch wird einen Tag vorher frisch gekocht und am Spieltag nochmal erwärmt, da man das Zubereiten und Verteilen an die Verkaufsstände von über 300 Liter Wurstgulasch am Spieltag nicht schafft. (…) Ganz verraten kann ich das Rezept nicht, da es doch ein Geheimnis ist und wir lange daran getüftelt haben: Tomatenmark, Ketchup, Zwiebeln, Wurststücke, Basilikum, passierte Tomaten, Wasser, sonstige Gewürze.”

Ekelhaft oder kulinarisches Meisterwerk?

Innerhalb der sechzger.de Redaktion ist man sich uneins, was die Spezialität aus dem Erzgebirge betrifft. Für Christian Jung stellt der Nudeltopf einen Marketing-Gag dar.

“Zu weiche Nudeln mit billigstem Leberkäse-Verschnitt und schlechtem Ketchup drüber. Ekelhaft!”

Thomas Spiesl stellt zwar klar, dass es sich beim Fleischanteil um Jagdwurst handelt, so wirklich begeistert scheint er aber auch nicht:

“Das ist ja das Besondere daran, dass es ekelige Pampe ist und es doch jeder kennt.”

Peter Gratz hingegen zeigt sich empört ob dieser Urteile:

“Frechheit! Man lasse dieses kulinarische Meisterwerk in Ruhe! Das Ding eint die Nation. Da sind sich komischerweise fast alle einig, dass das die beste Verpflegung ist.”

Die rund 1800 Löwenfans, die den TSV 1860 ins Erzgebirgsstadion in Aue begleiten werden, können sich morgen selber ein Bild vom legendären Nudeltopf machen. Erlebnisberichte sind ausdrücklich erwünscht!

Wunschaufstellungen zu FC Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

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Wappen TSV 1860 auf Uhlsport-Trikot Aufstellung Wunschaufstellung Löwen Wunschaufstellungen fc sv
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860 München

Mit Jesper Verlaat, Raphael Schifferl, Tim Danhof, Eliot Muteba und Moritz Bangerter fallen gleich fünf Profis verletzungs- oder krankheitsbedingt aus, Soichiro Kozuki fehlt zudem rotgesperrt. Immerhin konnte Argirios Giannikis gestern wieder Patrick Hobsch und Maximilian Wolfram auf dem Trainingsplatz begrüßen. Vier sechzger.de Redakteure präsentieren ihre Wunschaufstellungen für das Match des TSV 1860 beim FC Erzgebirge Aue – und haben die eine oder andere Überraschung parat.

Wunschaufstellungen zu Erzgebirge Aue – TSV 1860

Thomas Enn

Wie alle anderen Redakteure kehrt Thomas zum etablierten 4-2-3-1 zurück und bietet mit Tim Kloss in der Innenverteidigung nur eine wirklich überraschende Personalie auf. Links vorne rutscht Maximilian Wolfram in die Startelf.

Jan Schrader

Sean Dulic bleibt bei Jan in der Startelf und darf sich neben Max Reinthaler beweisen. Auf dem linken Flügel soll Raphael Ott den gesperrten Soichiro Kozuki ersetzen und für frischen Wind sorgen.

Stefan Kranzberg

Stefan hätte zwar auch gerne Sean Dulic aufgeboten, entscheidet sich gegen Marcel Bär und Konsorten dann aber doch für den routinierteren Leroy Kwadwo in der Innenverteidigung. Offensiv gibt er David Philipp auf der 10 eine Chance, Julian Guttau rück auf den linken Flügel, wobei die drei offensiven Mittelfeldspieler stark rotieren könnten.

Peter Gratz

“Jugend forscht” ist das Motto bei Peter, der Mike Gevorgyan im offensiven Mittelfeld zu seinem Drittliga-Debüt verhilft. Zudem stehen mit Lukas Reich, Sean Dulic, Florian Bähr, Tim Kloss und Raphael Ott weitere junge Spieler in der Startelf, die drei Punkte im Erzgebirgsstadion erkämpfen sollen.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deine Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Faninformationen Erzgebirge Aue – TSV 1860 (19.Spieltag)

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FC Erzgebirge Aue TSV 1860 20240203 Fotogalerie (2)

Den Jahresabschluss einigermaßen versöhnlich gestalten – das dürfte das Ziel des TSV 1860 München am Wochenende im Erzgebirge sein. Als Tabellenführer in der Auswärtswertung könnten die Löwen die Hinrunde abschließen, wenn es gegen Aue noch einmal Punkte gibt. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen vor der Partie Erzgebirge Aue – TSV 1860 München im Überblick.

Faninformationen Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

Eine Auswärtsfahrt mittlerer Distanz wartet kurz vor Weihnachten auf die Löwenfans. Knapp 400 Kilometer trennen München-Giesing und Aue voneinander. Noch einmal werden sich zahlreiche Anhänger des TSV 1860 auf Weg in den Osten der Republik machen. Rund 1.800 Karten wurden im Vorverkauf abgesetzt – das bedeutet ausverkauft. Kein Wunder: Schließlich gibt es in der Fremde häufig etwas zu feiern. Was zuhause nicht hinhaut, klappt auswärts umso besser. Fünf Siege und zwei Unentschieden stehen bislang zu Buche, nur zwei Mal fuhren die Löwen ohne Punkte wieder gen Heimat. Nach dem äußerst schwachen Auftritt gegen den SC Verl sollte es dringend Zählbares geben, um die Stimmung im Fanlager wieder etwas zu besänftigen.

Die kommenden Gastgeber lieferten sich mit dem SV Sandhausen am vergangenen Wochenende ein wahres Spektakel und siegten schlussendlich mit 6:4. Offensiv sind die Auer also durchaus in der Lage Tore zu schießen – allerdings kassieren sie auch häufig Gegentreffer. Chancenlos sind die Löwen am Samstag also keinesfalls. Zudem werden sie aus dem Gästeblock von ihren Fans unterstützt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Für alle mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen Erzgebirge Aue. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Viele Löwen haben sich bereits im Vorverkauf ein Ticket gesichert. Der Gästeblock ist bereits ausverkauft, sodass keine Tageskasse öffnet. Auch auf Heimseite ist das Interesse kurz vor Weihnachten groß. Insgesamt werden über 10.000 Zuschauer erwartet.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Lößnitzer Straße 95, 08280 Aue. In P8, P9 und P10 können Neuner und Autos kostenlos geparkt werden. Busse dürfen direkt hinter dem Gästeblock parken. Die Gastgeber empfehlen die Anreise über die A72, Abfahrt Stollberg.

Bahnreisende erreichen das Stadion mit einem Fußmarsch von etwa 25 Minuten.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 12:00 Uhr, los geht es dann zwei Stunden später. Vor Ort gibt es geringe Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Es wird aber empfohlen diese in den Autos oder Bussen zu verstauen. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann bar oder mit Karte bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV dieses Mal gute Nachrichten. BR und MDR übertragen die Partie live im frei empfangbaren Fernsehen. Zudem kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Aue natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Erzgebirge Aue – TSV 1860: Ergebnistipp Serhat-Semih Güler

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Tsv 1860 Serhat-Semih Güler

Gerade einmal sieben Partien – die erste davon übrigens gegen Erzgebirge Aue – absolvierte Serhat-Semih Güler in der Vorsaison für den TSV 1860. Heute tippt der Stürmer das Ergebnis des morgigen Spiels unserer Löwen im Erzgebirgsstadion.

Serhat-Semih Güler traut Löwen einen Sieg zu

Auch wenn die Stimmung im Umfeld des TSV 1860 nach dem Heimdebakel gegen den SC Verl mal wieder im Keller ist, setzt Serhat-Semih Güler auf die Auswärtsstärke der Löwen und traut der Elf von Argirios Giannikis einen Auswärtssieg zu.

“Ich tippe auf ein 1:2.
Tore: Hobsch und Frey.”

Für den Frieden unterm Weihnachtsbaum wären drei Punkte sehr hilfreich.

Zurück in der Geburtsstadt

Der 27-Jährige ist in seiner Karriere schon ganz schön rumgekommen. In der Jugend schnürte er bereits für Bayer Leverkusen und Fortuna Düsseldorf die Fußballstiefel, ehe er bei der SpVgg Burgbrohl und Fortuna Köln in den Erwachsenenbereich aufstieg. Es folgten die Stationen ZFC Meuselwitz und Bonner SC, bevor Güler beim Wuppertaler SV durchstartete. In der Saison 2022/23 wurde er mit 23 Tore in 29 Spielen Torschützenkönig der Regionalliga West.

Anschließend wechselte er zu Hansa Rostock in die 2. Bundesliga, wo er in zehn Partien jedoch torlos blieb. Auch während seines halben Jahres an der Grünwalder Straße konnte Serhat-Semih Güler sein Potential nicht voll entfalten, durfte sich aber auch zu selten präsentieren, um sich wirklich einbringen zu können.

Es folgte der Wechsel zur Viktoria in seine Geburtsstadt Köln und siehe da: Güler blüht auf und ist in der 3. Liga in aller Munde! Auch wenn er meist nur als Joker zum Zug kommt, hat er in der laufenden Saison bereits neun Mal geknipst, u.a. auch im Grünwalder Stadion gegen die Löwen. Geschichten, die das Leben schreibt…

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Sechzig um Sieben: Die Löwen suchen das Erfolgsrezept

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Noch zwei Tage, noch ein Spiel, dann ist das Fußballjahr 2024 auch für die Münchner Löwen Geschichte. In Sechzig um Sieben erfahrt ihr alles was gestern rund um Münchens große Liebe passiert ist wie gewohnt in unserer Kurzfassung. Im Mittelpunkt standen dabei die Personalsituation und eine Pressemitteilung aus Essen.

Erst einmal 60 Jahre zurückgeblickt

Zuallererst blättern wir einmal in den Geschichtsbüchern. Gestern vor genau 60 Jahren feiert 1860 nämlich einen Sieg. Im heimischen Grünwalder Stadion war damals Torwart Radi Radenkovic der Held. Er parierte gegen Eintracht Braunschweig einen Elfmeter, Sechzig siegte am Ende mit 2:0. Erst hielt Radi in der ersten Hälfte einen Strafstoß. In der zweiten Halbzeit wurden dann Luttrop und Brunnenmeier zu den Siegtorschützen.

Rätselraten rund um das Personal

Kurzfristig verschieben mussten wir unsere Planungen für die Wunschaufstellungen. Zu viele Fragezeichen gab es rund um die Personalsituation bei dem Löwen vor dem Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue. Neben den Defensiv-Akteuren Verlaat und Schifferl standen auch Kozuki, Muteba und Bangerter als Ausfälle fest. Dann kamen auch noch die kranken bzw. angeschlagenen Hobsch und Wolfram als Wackelkandidaten hinzu.

Entwarnung und Suche nach dem Erfolgsrezept

Doch bei der Löwenrunde am Donnerstagnachmittag konnte Trainer Giannikis Entwarnung geben. Hobsch und Wolfram können im Erzgebirge mit dabei sein. Zudem sprach der Löwen-Coach bei der Pressekonferenz darüber, dass sein Team das Erfolgsrezept gegen Aue finden müsse und drei Punkte das Ziel seien. Außerdem verriet Giannikis, wie sein Plan für die kurze Weihnachtspause aussieht. Zuvor hatte er noch die Kritik an seiner Person und seinen Aussagen gekontert.

Ja wer sagt denn nun die Wahrheit?

Rot-Weiss Essen reagierte gestern auf die Pressemitteilung der Löwen zu den Vorfällen beim letzten Auswärtsspiel des TSV 1860 an der Hafenstraße seinerseits mit einer weiteren Stellungnahme. RWE bezichtigte darin Löwenfans der Lüge – naja wir waren ja mit mehreren Leuten selbst dabei und wenn ein klassischer EKG (Eier-Kontroll-Griff) eine “gendergerechte Kontrolle” ist, dann sei es so. Besser ist es wohl wir haken das Thema ab, schließlich ist bald Weihnachten.

Mit voller Unterstützung nach Aue

Damit liebe Löwenfans seid ihr wieder bestens gewappnet für den Wochen-Endspurt. Einmal noch schlafen dann geht es zum letzten Spiel des Jahres nach Aue. 1.800 Löwenfans werden mit vor Ort sein und ihr Team unterstützen! Hoffentlich legt die Mannschaft den treuen Fans dann auch drei Punkte unter den Christbaum!

Löwenrunde: Erfolgsrezept finden um Aue zu schlagen

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Löwenrunde: Erfolgsrezept finden um Aue zu schlagen
Löwenrunde: Erfolgsrezept finden um Aue zu schlagen

Einmal müssen die Löwen in der 3. Liga noch ran, dann wartet die kurze Weihnachts- und Sylvester-Pause auf die Profi-Fußballer von der Grünwalder Straße. Nach der bitteren 0:4-Heimpleite gegen den SC Verl treten die Löwen am Samstag um 14:00 Uhr beim FC Erzgebirge Aue an. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel gab Trainer Giannikis in Sachen Personal leichte Entwarnung und sagte: “Wir wollen das Erfolgsrezept finden um Aue zu schlagen”.

Hobsch und Wolfram wieder dabei

Die Liste der Ausfälle ist lang. Neben Verlaat, Schifferl, Bangerter und Muteba (alle verletzt oder krank) fehlt auch der gesperrte Kozuki. Zumindest konnte Giannikis in Sachen Offensive leichte Entwarnung geben. Hobsch ist nach seinem Magen-Darm-Infekt “wieder einsatzfähig” und auch Wolfram war am Donnerstag “wieder voll belastbar”.

“Erfolgsrezept finden, um Aue zu schlagen”

Der Blick des Chefanweisers ging bereits nach vorne auf das Spiel im Erzgebirge. “Wir wollen das Erfolgsrezept finden, um Aue zu schlagen”, erklärte Giannikis. Man sie gewarnt, was die Offensive von Aue betrifft. “Das ist eine spielstarke Mannschaft, wir müssen ihre Offensive eindämmen”, forderte der 1860-Trainer. Zudem gelte es Potenziale zu finden, um selbst nach vorne für Gefahr zu sorgen. Man wolle in Aue die beste Leistung abrufen und das Spiel gewinnen, sagte Giannikis weiter.

Ordentliches Dulic-Debüt gegen Verl

Das Debüt von Dulic sag Giannikis keineswegs so negativ wie der Münchner Boulevard. “Beim zweiten Gegentor hat er nicht ideal ausgesehen und er hat nach fünf Minuten Gelb gesehen, aber er hatte mit 74 Prozent die besten Zweikampfwerte des Teams und die meisten Zweikämpfe bestritten. Es war ein ordentliches Debüt zu einem unglücklichen Zeitpunkt”, erklärte Giannikis. Man habe die jüngste Niederlage besprochen – “So können wir uns nicht präsentieren” – und dann mit Blick auf Aue abgehakt.

Gästeblock mit 1.800 Fans ausverkauft

Seit Wochen ausverkauft ist der Gästeblock in Aue. Mindestens 1.800 Löwen-Fans werden ihr Team zu den Veilchen begleiten. “Die Mannschaft ist in der Verantwortung, dass der Funke vom Platz auf die Fans überspringt. Das ist gegen Verl nicht gelungen. Wir sind in der Verantwortung dafür, dass die Fans das Spiel bis zum Ende anschauen. Im letzten Spiel war der Glaube nicht mehr da”, sagte Giannikis auf Frage von sechzger.de, wie die Mannschaft die Pfiffe und das vorzeitige Verlassen des Stadions durch viele Zuschauer wahrgenommen habe.

Kozuki entschuldigt sich beim Team

Ebenfalls auf Rückfrage von sechzger.de sagte Giannikis über Rot-Sünder Kozuki, der für zwei Spiele gesperrt wurde: “Er hat es vorher sehr gut gemacht, aber das Abspiel verpasst. Die Aktion war nicht absichtlich, er hat sich nach dem Spiel bei jedem entschuldigt. Das war keine böse Absicht und die Entschuldigung zeigt seinen guten Charakter. Über mögliche Wintertransfers wollte sich der Franke nicht äußern, sondern sagte: “Wenn die Möglichkeit gegeben ist, dass wir uns verstärken können, dann werden wir uns besprechen”.

Hinrunden-Analyse unterm Weihnachtsbaum

Ehe sich Giannikis mit besten Weihnachtswünschen an die zahlreich vertretenen Pressevertreter verabschiedete berichtete er wie seine Feiertage aussehen werden. “Ich werde die Hinrunde analysieren, Kraft tanken und die Zeit mit der Familie nutzen, um für die Kinder da zu sein”. Na dann hoffen wir, dass sich Giannikis und sein Team in Aue noch kurzfristig drei Kugeln unter den Christbaum legen können.

Stadion, Ticker, Free-TV oder Stream

Das letzte Spiel des Jahres verfolgen die Löwenfans zahlreich im Stadion in Aue, die beste Alternative ist natürlich wieder unser Live-Ticker, der ab den frühen Morgenstunden bereits von der Anreise berichtet. Zudem übertragen das Bayrische Fernsehen im Free-TV und MagentaSport im Stream live.

Kozuki gesperrt, Wolfram & Hobsch fraglich: Wer stürmt für 1860?

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Tsv 1860 Schubert Wolfram Hobsch

Nachdem mit Kapitän Jesper Verlaat und Raphael Schifferl bereits zwei Innenverteidiger fix für die Partie in Aue ausfallen, droht den Löwen nun auch in der Offensive ein Engpass. Soichiro Kozuki wird dem TSV 1860 gesperrt fehlen, zudem sind Maximilian Wolfram und Patrick Hobsch fraglich. Schlägt nun die Stunde von Fabian Schubert und Raphael Ott?

Neuer Innenverteidiger im Winter?

Dass Verlaat und Schifferl den Löwen auch über den Jahreswechsel hinaus fehlen werden, stellt Trainer Argirios Giannikis vor die Frage, ob man in der Innenverteidigung personell nachbessern muss. Mit Max Reinthaler, Leroy Kwadwo und Sean Dulic stehen drei weitere Innenverteidiger im Kader, auch Tim Kloss könnte auf der Position aushelfen.

“Wir müssen gucken, ob im Winter etwas machbar ist. Geschäftsführer Christian Werner und Chefscout Jürgen Jung arbeiten im Hintergrund. Kein Trainer wehrt sich gegen Verstärkungen.”

Ein möglicher Kandidat wäre Gerrit Gohlke, der in der 3. Liga bereits bei Waldhof Mannheim und Arminia Bielefeld Erfahrung sammelte. Nach seiner Vertragsauflösung in Ostwestfalen ist der 25-Jährige ablösefrei zu haben.

Kozuki gesperrt, Wolfram & Hobsch fraglich

Doch nicht nur defensiv zwickt es bei den Löwen, auch in der Offensive droht am Wochenende ein Engpass. Womöglich kann Trainer Argirios Giannikis in der heutigen Löwenrunde (sechzger.de wird berichten) schon Genaueres sagen, ob neben dem gesperrten Soichiro Kozuki auch Maximilian Wolfram und Patrick Hobsch ausfallen werden.

So konnte der ehemalige Verler zwar immerhin einige Strecken des Trainingsprogramms absolvieren, während Hobsch mit Magen-Darm-Problemen komplett ausfiel. Schlägt nun die Stunde von Fabian Schubert und/oder Raphael Ott?

Trainer Giannikis kontert Kritik mit überraschender Aussage

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Argirios Giannikis TSV 1860

Argirios Giannikis steht beim TSV 1860 nach dem 0:4 gegen den Sportclub Verl mal wieder im Zentrum der Fankritik. Bislang reagierte seine Mannschaft auf derartige Situationen zumeist mit einem (Auswärts-)Sieg. Diesmal auch? Giannikis indes wehrt sich gegen die Kritik, überrascht dabei jedoch auch mit einer gewagten These.

“0:4 am Ende ist maximal scheiße!”

Zunächst findet der Trainer des TSV 1860 im Merkur angesichts der Heimpleite gegen den SC Verl deutliche Worte:

“Mit Platz 13 sind wir nicht zufrieden, keine Frage. Nach dem 0:2 dürfen wir uns nicht so verhalten – 0:4 am Ende ist maximal scheiße!”

Zwar habe man sich selbst vor dem berechtigten Platzverweis gegen Soichiro Kozuki kaum Torchancen erarbeitet, habe seitens der Gäste aber gar nichts zugelassen.

Giannikis kontert Kritik mit überraschender Aussage

Angesprochen auf die fehlende Konstanz und mangelhafte Weiterentwicklung seiner Mannschaft überrascht der 44-Jährige dann jedoch mit einer Aussage, die in Fankreisen bereits jetzt weite Kreise zieht:

“Ich sehe es nicht so, dass wir keinerlei Fortschritte machen. Wenn man die ersten drei Saisonspiele nicht dazuzählt und das Spiel gegen Verl ausklammert, ist die Bilanz eine ganz andere. Da sehe ich schon, dass wir uns entwickelt und Ergebnisse geliefert haben – nur nicht in der erwünschten Konstanz. Es klingt momentan so, als würden wir jedes Spiel verlieren – tatsächlich haben wir vier aus den letzten 13 verloren.”

Das mag ja alles stimmen, aber die angesprochenen vier Partien gehören halt auch zur Saison und können nicht so ohne Weiteres ausgeklammert werden. Eine maximal unglückliche Formulierung, die seinen Kritikern ideal in die Karten spielt.

19.12.1964: Radenkovic hält Elfmeter, TSV 1860 gewinnt

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Petar Radenkovic Radi

Heute vor 60 Jahren war Radi mal wieder König. Mit seinem gehaltenen Elfmeter ebnete Petar Radenkovic dem TSV 1860 den Weg zum 2:0-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig.

Radenkovic hält Elfmeter, TSV 1860 gewinnt

Samstag, 14.15 Uhr, Grünwalder Stadion, 16.000 Zuschauer – soviel zu den Rahmenbedingungen für die Partie des Tabellendritten TSV 1860 gegen den Elften Eintracht Braunschweig. Die Löwen gingen also als Favorit ins Spiel und wollten Anschluss an Spitzenduo Werder Bremen und 1. FC Köln halten.

Auf dem Platz war davon zunächst wenig zu sehen und die Gäste aus Niedersachsen waren dem TSV 1860 zumindest ebenbürtig. Ein ums andere Mal kam die Eintracht gefährlich vors Tor von Petar Radenkovic, doch stets blieb der Radi Sieger. Die beste Möglichkeit bot sich dem späteren Nationalstürmer Lothar Ulsaß (10 Länderspiele, 8 Tore), der mit einem Elfmeter an der Torwart-Legende des TSV 1860 scheiterte (32.). So ging es torlos in die Kabinen und für die Löwen war noch alles drin.

Luttrop bricht den Bann

Nach dem Seitenwechsel nahm das Team von Max Merkel Fahrt auf und in der 68. Minute war es Otto Luttrop, der mit dem 1:0 den Bann brach. Peter Grosser machte ordentlich Druck und trieb seine Kollegen immer weiter an. Kurz vor dem Ende machte Rudi Brunnenmeier mit dem zweiten Treffer den Deckel drauf (86.) und der TSV 1860 konnte zwei weitere Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Die Saison 1964/65 beendeten die Löwen hinter Meister Werder Bremen, dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund schließlich auf Platz 4. Eintracht Braunschweig kam als 9. ins Ziel, Hertha BSC wurde die Lizenz entzogen.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Merkel setzte am 19.12.1964 auf folgende Elf:

Radenkovic – Steiner, Patzke – Zeiser, Reich, Luttrop – Heiß, Bena, Brunnenmeier, Küppers, Grosser

Tore:
1:0 Luttrop (68.), 2:0 Brunnenmeier (86.)

Besonderes Vorkommnis:
Radenkovic hält Elfmeter von Ulsaß (32.)

Sechzig um Sieben: Verträge laufen aus, U17 in Liga B

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten, vor dem Fest wird es aber noch einmal auf den – eisigen – Plätzen rund gehen. Auch außerhalb der Fußballplätze bleibt es nicht ganz ruhig. Bei Sechzig um Sieben fassen wir die Wichtigsten dieser Geschehen zusammen und schauen auf die Konkurrenz der Liga.

Neuer Sponsor der Senioren

Die Senioren des TSV 1860 haben mit VINDEXA einen neuen Sponsoren gefunden. Aus wirtschaftlichen Gründen fiel der letzte Werbepartner der Mannschaft, die Bayrischen Landeswerke, aus. Drei Monate später ist das Sponsoring aber wieder gesichert. Genaueres ist hier zu lesen.

Jung-Löwen in der Liga B

Unser Redakteur Christian Jung hat für alle Interessierten an den Nachwuchs-Mannschaften eine genauere Übersicht zur Hauptrunde der U17 erstellt. Diese startete in der Vorrundengruppe F und landete schließlich auf dem fünften Platz, das bedeutet konkret, dass es für die jungen Talente des TSV 1860 vorerst in der Liga B weitergeht.

Auslaufende Verträge bei den Profis

Nach Aue geht es in die Winterpause, das bedeutet auch eine weitere Transferperiode, in der neue Spieler verpflichtet oder verkauft werden können. Und noch viel wichtiger: Wer bleibt denn überhaupt bei den Löwen? Wessen Verträge laufen zum Saisonende aus? Vielleicht könnt ihr Leser bereits eine erste Bilanz ziehen und euch mit den möglichen Abgängern vertraut machen.

Und sonst in der Liga?

  • Cottbus steht vor seinem letzten Spiel der Hinrunde. Das könnte die entscheidende Partie sein, um die Mannschat von Claus-Dieter Wollitz zum Herbstmeister zu machen. Aber die Mannschaft kämpft mit Verletzungsproblemen, insgesamt werden in Ingolstadt am Freitagabend sieben Spieler fehlen.
  • Der Drittligist Arminia Bielefeld muss für die Pyro-Show seiner Fans tief in die Tasche greifen. Für den Einsatz von Pyrotechnik im Pokalspiel gegen Union Berlin muss der Club laut liga3-online wohl insgesamt 13 300 € zahlen.
  • Kurz vor Ende der Hinrunde lohnt sich auch ein Blick auf die Auswärtsfahrer-Tabelle: Gerade führen die Münchner Löwen die Tabelle mit um die 2800 Fans an, die im Durchschnitt eine Strecke 419km zurücklegen. Wenn man bedenkt, dass der TSV 1860 die Auswärts-Tabelle anführt, ist der Andrang weniger verwunderlich.