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sechzger.de Talk 189: Niederlage gegen Verl & Abschluss in Aue

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Sechzger.de Talk Folge 189 Tristesse Nach Heimniederlage Gegen SC Verl, Stadiondiskussion Und Vor Erzgebirge Aue TSV 1860 München

In sechzger.de Talk Folge 189 empfängt Jan vier Redakteure nach der schmerzhaften Heimniederlage gegen den SC Verl. Nach einer solchen Partie gibt es natürlich viel zu besprechen. Unter anderem die Leistungsschwankungen der Löwen beschäftigen die Runde dieses Mal. Außerdem gibt es natürlich eine Vorschau auf das letzte Spiel des Jahres 2024. Am Samstag ist der TSV 1860 bei Erzgebirge Aue gefordert.

Heimspiel gegen SC Verl endet mit Blamage

0:4 zeigte die Anzeigetafel des Grünwalder Stadions nach 90 absolvierten Minuten gegen den SC Verl an. Das hatten sich nicht nur die Löwenfans, sondern auch die Verantwortlichen rund um Trainer Argirios Giannikis komplett anders vorgestellt. Frühzeitig verließen mehrere Zuschauer ihre Plätze – eine Thematik, die nicht nur in den Giesinger Gedanken behandelt wurde, sondern auch im sechzger.de Talk Folge 189 eine Rolle spielt. Mit Stefan, Thomas, Peter und Flo bespricht Jan das letzte Heimspiel des Jahres 2024 in aller Ausführlichkeit. Gegen Ende der Nachbetrachtung entwickelt sich spontan eine weitere Episode in Sachen Stadiondiskussion. Neben dem Grünwalder Stadion wird auch ein Neubau, der von Teilen der Fans favorisiert wird, diskutiert.

Vorschau Erzgebirge Aue

Nach einer Schnellfragerunde, die sich ebenfalls bereits vollumfänglich dem kommenden Wochenende widmet, geht es dann noch um das nächste Auswärtsspiel des TSV 1860 München. Die Löwen sind am Samstag ab 14:00 Uhr zu Gast im Erzgebirge, die Partie wird live im Free-TV übertragen. Obwohl die Niederlage gegen den SC Verl noch gar nicht allzu lange zurückliegt – die Aufnahme vom Talk Nummer 189 fand am Montagabend statt – ist der ein oder andere Teilnehmer schon wieder positiv gestimmt und kann sich vorstellen, dass die weiß-blaue Auswärtsbilanz weiter verbessert werden kann. Für die Stimmung zum Weihnachtsfeste würde ein Sieg in Aue sicherlich nicht schaden…

Der sechzger.de Talk 189 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

17.12.2014: TSV 1860 nur Unentschieden gegen 1. FC Kaiserslautern

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Allianz Arena TSV 1860

Ihr erinnert Euch doch sicher an das Last-Minute-Tor von Kai Bülow in der Relegation gegen Holstein Kiel, oder? Aber wie viele andere Spiele der Saison 2014/15 sind Euch im Gedächtnis geblieben? Wie wäre es beispielsweise mit dem 1:1 des TSV 1860 gegen den 1. FC Kaiserslautern heute vor zehn Jahren?

13.800 Zuschauer in Fröttmaning

Mittwoch Abend vor den Toren der Stadt. Ganze 13.800 Zuschauer verliefen sich eine Woche vor Weihnachten in die Allianz Arena und verliehen diesem Match der 2. Bundesliga einen doch mehr als trostlosen Anstrich. Ach ja, was war das nur für eine Goldgrube…

Gegen die Pfälzer hatten die Löwen noch eine Rechnung offen. Zum Saisonauftakt hatte Sechzig auf dem Betzenberg zur Pause mit 2:0 geführt, spielte seit der 20. Minute in Überzahl – und verlor letztendlich doch noch mit 2:3. Bereits am 1. Spieltag war der Anfang vom Ende von Trainer Ricardo Moniz eingeläutet, Ende September wurde er von Markus von Ahlen abgelöst.

Kaiserslautern gleicht spät gegen 1860 aus

Diesmal lief es zunächst nicht schlecht für die Blauen. Defensiv stand der TSV 1860 sicher, sodass Kaiserslautern sich keine Chancen erarbeiten konnte. In der Offensivbewegung gelang indes wenig, bis Adlung mit seiner Flanke Yannick Stark fand, der zum 1:0 einköpfte (26.). Danach drängten die Löwen auf den zweiten Treffer, doch Vallori scheiterte zweimal an FCK-Keeper Sippel.

Von den Gästen kam insgesamt zu wenig, der erste Löwenheimsieg seit dem 26.09.(!) schien greifbar nahe. Und dennoch sollte es am Ende nicht zum Dreier reichen, denn Markus Karl traf in der 85. Minute nach einer Ecke doch noch zum 1:1-Ausgleich. Ein weiterer Rückschlag für Münchens große Liebe. Der nächste Sieg in der Allianz Arena sollte dann tatsächlich erst am 21.02.2015 gegen den FC St. Pauli folgen. Parallelen zur aktuellen Situation darf jeder gerne für sich selber ziehen.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Markus von Ahlen schickte gegen den 1. FC Kaiserlautern folgende Elf des TSV 1860 aufs Feld.

Ortega – Angha (86. Wotkowiak), Kagelmacher, Vallori, Wittek – Stark, Sanchez, Adlung – Rama (40. Claasen), Okotie (90. Mulic), Wolf

Tore:
1:0 Stark (26.), 1:1 Karl (85.)

Löwen U19 – so geht’s im neuen Jahr in “Liga A” weiter

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TSV 1860 U19 Teamfoto 24 25

Im A- und B-Jugendbereich hat der Deutsche Fußball Bund zur Saison 2024/25 die Ligenstruktur komplett geändert. Die U19 der Löwen ist von diesen Reformen natürlich direkt betroffen. Wir werfen hier einen Blick darauf, wie es im Frühjahr 2025 für die älteste NLZ-Mannschaft von der Grünwalder Straße 114 weitergeht.

Als Dritter der Gruppe G in Liga A

Die U19 der Löwen hat sich am letzten Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga am 7. Dezember bekanntlich mit einem 4:0 gegen den FC Ingolstadt als Drittplatzierter der Gruppe G gerade noch für die sogenannte “Liga A” qualifiziert. In dieser Liga A spielen die 24 bestplatzierten Teams der acht Vorrundengruppen im Frühjahr in vier überregionalen Sechsergruppen mit Hin- und Rückspiel weiter. Die jeweils vier Bestplatzierten dieser vier Gruppen gehen anschließend direkt ins im klassischen k.o.-System mit jeweils nur einer Partie ausgetragene Achtelfinale um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft. Die Zusammensetzung der Gruppen wurde am Freitag vergangener Woche ausgelost.

14 Bundesligavereine – und einer aus der Regionalliga

Betrachtet man den Profi- bzw. Herrenbereich der Vereine, die jeweils ihren U19-Nachwuchs in die Liga A entsenden können, so sind 14 Bundesligisten, sieben Zweitligisten, zwei Drittligisten (neben den Löwen hat dies ja auch Haching geschafft) und sogar ein Regionalligist am Start. Die vier Erstligisten, die schon heute wissen, dass ihre älteste Jugendmannschaft am 18. Mai 2025 definitiv nicht die Deutsche Meisterschaft erringen wird, sind die beiden Vorjahresaufsteiger Kiel und St. Pauli, der SC Freiburg und – aus der Vorrundengruppe der Löwen – der FC Augsburg.

Die Gegner der Löwen

Die kommenden Gegner des Teams von Jonas Schittenhelm in Gruppe B der Liga A heißen Borussia Mönchengladbach, VfL Wolfsburg, Fortuna Düsseldorf, Hertha BSC und VfB Stuttgart. Drei von ihnen konnten die seit 1969 ausgetragene A-Jugendmeisterschaft bereits gewinnen: Die Wolfsburger in den Jahren 2011 und 2013, die Berliner 2018. Der VfB Stuttgart darf sich hier mit zehn Titeln, die zwischen 1973 und 2005 errungen wurden, sogar “Rekordmeister” nennen. Sechzig, Gladbach und Düsseldorf sind hier noch ohne Meisterehren.

Gladbach und Wolfsburg die dicksten Brocken?

Gleichwohl natürlich noch keine Nachweis über das möglicherweise durchaus unterschiedliche sportliche Niveau der zu Saisonbeginn nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilten Vorrundengruppen vorliegt, kann man vermuten, dass Gladbach und Wolfsburg die schwierigsten Aufgaben für die Junglöwen darstellen werden. Beide setzten sich als souveräne Tabellenführer in ihren Gruppen durch. Die Borussia ließ dabei die NLZ-Teams aus Köln und Leverkusen hinter sich. Fortuna Düsseldorf kommt – wie die Löwen – als Dritter seiner Vorrundengruppe in die Liga A. Hinter dem BVB und Schalke 04 platziert, aber mit doppelt so vielen Punkten, wie der Vierte, Preußen Münster, qualifizierte sich die U19 der Fortuna für die nächste Runde. Der VfB Stuttgart (hinter Hoffenheim) und Hertha BSC (hinter dem Chemnitzer FC, oben angesprochener einziger Regionalligist in Liga A!) erreichten jeweils Platz zwei ihrer Vorrundengruppe.

Im Februar geht’s los!

Los geht es mit den ersten von jeweils zehn Partien der Liga A am ersten Februarwochenende. Konkrete Spieltermine stehen für die nächste Runde auf dem Weg zur deutschen A-Jugendmeisterschaft noch keine fest. Hier auf sechzger.de informieren wir Euch aber, sobald dies der Fall ist.

Die vier Gruppen der Liga A der U19-DFB-Nachwuchsliga im Überblick:

Gruppe A:
Seitenstraße
Chemnitzer FC
1. FC Heidenheim
1. FC Köln
Schalke 04
Werder Bremen

Gruppe B:
TSV 1860
Borussia Mönchengladbach
VfL Wolfsburg
Fortuna Düsseldorf
Hertha BSC
VfB Stuttgart

Gruppe C:
VfL Bochum
TSG Hoffenheim
Eintracht Frankfurt
Bayer Leverkusen
Hamburger SV
Hannover 96

Gruppe D:
Borussia Dortmund
Karlsruher SC
Union Berlin
Mainz 05
RB Leipzig
SpVgg Unterhaching

 

 

Sechzig um Sieben: Straßer in Val d’Isere ausgeschieden

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Am Wochenende lief es nicht nur für die Fußballer des TSV 1860 München nicht. Auch Skilöwe Linus Straßer musste einen Misserfolg verdauen, nachdem er beim Slalom in Val d’Isere ausgeschieden war.

Straßer im zweiten Durchgang ausgeschieden

Linus Straßer musste am Sonntag ein Rückschlag verdauen. Nach dem ersten Durchgang landete er noch auf Rang 7 und ein Platz auf dem Stockerl lag im Bereich des Möglichen. Im zweiten Durchgang baute Straßer dann einen groben Fahrfehler ein, verpasste ein Tor und war ausgeschieden. Damit bleibt er das zweite Mal in Folge ohne Weltcup-Punkte. Das Rennen gewann Henrik Kristoffersen aus Norwegen.

Giannikis: Verl “schnell abhaken”

Es war ein schwer zu ertragender Nachmittag für alle Löwenfans, besonders für diejenigen, die die sang- und klanglose 0:4 Heimniederlage gegen den SC Verl im Grünwalder Stadion miterleben mussten. Löwentrainer Argirios Giannikis kommentierte den Auftritt seiner Mannschaft in gewohnter Weise. Er mochte sich nicht lange mit Fehleranalyse oder Ähnlichem aufhalten. Giannikis wollte die Packung nicht weiter kommentieren, sondern nach vorne schauen und das “Spiel schnell abhaken”. Schauen wir mal, ob das gelingt und Sechzig am kommenden Samstag in Aue wieder das “Auswärtsgesicht” zeigen kann.

Tiefgarage beim Grünwalder Stadion durchaus möglich

Die Diskussion um den möglichen Ausbau des Grünwalder Stadions nimmt seit dem Ultimatum von OB Reiter wieder Fahrt auf. Zunächst forderte das neue Fanbündnis Weiß & Blau für den TSV einen Neubau auf einer nicht näher bestimmten Grünfläche an einer Autobahnausfahrt mit S-Bahn-Anschluss im Münchner Umland. Dann forderten Pro 1860, Sechzig im Sechzger und die Freunde des Sechzgerstadions in einer gemeinsamen Erklärung Stadt und Verein auf, das “Schwarzer Peter Spiel” endlich zu beenden und zu handfesten Ergebnissen zu kommen. Vor diesem Hintergrund warf Stefan Kranzberg nochmals einen Blick auf die bereits existierende Infrastruktur rund um die Heimat der Löwen. Dabei geht er insbesondere auf einen wenig bekannten Hohlraum an der U-Bahn-Station Wettersteinplatz ein, der durchaus als Tiefgarage genutzt werden könnte.

U15-Löwinnen erreichen Platz 2

Im Nachwuchsfußball ist die Zeit der Hallenturniere angebrochen. Dabei gelang den U15-Löwinnen bei den Oberbayerischen Hallenmeisterschaften ein schöner Erfolg. Das Team belegte den zweiten Platz in der Vorrunde und ist somit für die nächste Runde am 18.01 in Traunstein qualifiziert. Die Ergebnisse der anderen Löwenteams findet Ihr hier.

sechzger.de Talk Nummer 189 geht online

Mit der nicht gerade vergnügungsteuerpflichten Aufarbeitung der 0:4-Klatsche von Samstagabend beginnen Moderator Jan und seine Gäste Florian, Peter, Stefan und Thomas den sechzger.de Talk Nummer 189. Mit einem unschönen Thema – nämlich der aktuellen Situation rund um den Ausbau des Sechzgerstadions – geht es weiter. Zuletzt diskutieren die fünf noch die Chancen der Löwen auf einen weiteren Auswärtssieg bei Erzgebirge Aue am kommenden Samstag. Den Talk findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Boyd mit Mittelfußbruch

Der SV Waldhof steckt trotz Trainerwechsel tief im Abstiegsstrudel. Im Kampf um den Klassenerhalt wird Stürmer Terence Boyd nun länger nicht mithelfen können. Der US-Amerikaner brach sich im Spiel gegen Dynamo Dresden den Mittelfuß.

Ausschreitungen in Osnabrück

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff beim Spiel Osnabrück-Essen (2:0) gab es unschöne Szenen rund um den Gästeblock an der Bremer Brücke. Einige Essener durchbrachen ein Fluchttor und gelangten so auf das Spielfeld. Sie konnten schließlich von der Polizei wieder in ihren Block geleitet werden. Außerdem wurde während des Spiels ein Essener Fan wegen zeigen des Hitlergrußes Hausverbot erteilt. Vor dem Spiel kam es nach Osnabrücker Angaben zu “massiven Sachbeschädigungen im Gästeblock in Bezug auf Wasserleitungen und WC-Einrichtungen”.

Janßen tut Schwalbe “für den Gegner leid”

Viktoria Köln besigte Hannover 96 II mit 2:1, wobei dem 2:0 per Foulelfmeter eine klare Schwalbe von Viktoria-Stürmer El Mala vorausging. Als Janßen das erkannte, reagierter er fair und gab das Vergehen seinen Spielers zu. “Das tut mir für den Gegner leid”, zeigte der Trainer Mitgefühl für die unterlegenen Hannoveraner.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in diesen Dienstag. sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag.

Leserbrief: Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid

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TSV 1860 SC Verl Leid

“Es ist mit Dir nicht immer leicht…” Wer kennt sie nicht, diese Zeile aus dem Lustfinger-Klassiker Löwenmut? In die selbe Kerbe schlägt auch Fabian, der sich in seinem Leserbrief einer Weisheit von Leonardo da Vinci bedient: “Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.”

Leserbrief: Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid

“Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.”
Leonardo da Vinci

Gefühl? Ja Gefühl, das haben und zeigen wir Löwenfans. Unerbittlich und unverdrossen, doch immer wieder gibt es ein neues Kapitel an „Leid”.

Nachdem ich diese Saison mit den Heimspielen gegen Köln, Dresden und Osnabrück wahrlich nicht von fabelhaften Leistungen beglückt worden war, hatte ich die zeitliche Gelegenheit, gegen Verl dabei sein zu können und beschloss, dieses Mal meine beiden Kids (13 und 6) mal wieder mitzunehmen. 2 Grad und gelegentlicher Nieselregen konnte unserer guten Laune nach vorherigem Tollwood-Besuch nichts anhaben und gestärkt und zuversichtlich haben wir uns in die freie Ostkurve gestellt.

Wie es ausging, wissen wir. Wie meine Laune war, kann sich jeder Löwe vorstellen. Wie die Laune meiner Kinder war, ist allerdings der Grund, warum ich diese Zeilen schreibe.

Erfreuen am puren Erlebnis möglich

Sie waren nun zum vierten Mal innerhalb von zwei Saisons dabei und haben gerade mal einen Sieg miterlebt bei drei Niederlagen (besonders bitter: 0:1 gegen Regensburg in letzter Minute). Und natürlich sind sie nicht eingefleischt, wie ich es bin und immer war und haben bei weitem nicht das große Interesse am Fußball selbst, aber sie sangen immer wieder auch mit und erfreuten sich am puren Erlebnis.

Erfreuen am puren Erlebnis fällt mir persönlich inzwischen bei Sechzig-Spielen immer schwerer und mir das einzugestehen noch mehr. Die Stimmung bzw. der Support war am Samstag, ausgehend von der Westkurve, stark, aber man hat gesehen, wie fragil es insgesamt ist und noch nie hab ich bei uns bis dato Fans gesehen, die eher gingen…

Was für ein Gefühl hat man als Sechzig-Fan überhaupt momentan?

Absolute Tristesse fußballerisch, eine geteilte Anhängerschaft u.a. durch einseitige Bloghetze, eine verfahrene Situation rund um Stadion und Stadt, sodass nicht mal das Thema Zaun in der Stehhalle konkret angegangen wird, und wenig positive Gedanken hinsichtlich der Zukunft.

Trotzdem werden meine Kinder ohne zu zögern wieder mitgehen, wenn ich sie das nächste Mal frage, weil eine Faszination von 1860 mit dem Ganzen drumherum und eben dem Erlebnis Stadion an sich ausgeht – und genau das ist Balsam für meine Seele.

Vielleicht hat aber auch die ordentliche Summe an gesammelten Becherpfand zur unerschütterlich guten Laune bei meinen Kids beigetragen… 😉

Enttäuscht, frustriert und dennoch nicht hoffnungslos in Bezug auf den großen Turnaround im wenigstens sportlichen Bereich grüßt alle 60-Fans

Fabian

Frohe Weihnachten!

Grünwalder Stadion – ÖPNV, Verkehrsanbindung & Tiefgarage

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Grünwalder Stadion TSV 1860 Tickets Sechzgerstadion Freunde des Sechzger Stadions ÖPNV

Am Freitag veröffentlichten die Freunde des Sechz’ger Stadions e.V., Pro1860 e.V. sowie Sechzig im Sechzger eine gemeinsame Stellungnahme, in der sie die Stadt München sowie den TSV 1860 aufforderten, in Sachen Grünwalder Stadion transparenter und aktiver zu agieren. Natürlich kann man hinsichtlich der traditionellen Spielstätte der Löwen geteilter Meinung sein. Klar ist jedoch, dass das Grünwalder Stadion hinsichtlich ÖPNV und Verkehrsanbindung seines Gleichen sucht und auch eine Tiefgarage wäre wohl in unmittelbarer Nähe umsetzbar.

Stabiles Fundament auf der Grünflache?

Während die neue Fanorganisation Weiß & Blau für den TSV das Grünwalder Stadion ablehnt und für einen “Neubau auf der Grünfläche” (Anm. d. Autors: welche eigentlich?) plädiert, damit der TSV 1860 “seine Schulden abbauen und sich wirtschaftlich auf ein stabiles Fundament stellen kann” (Anm. d. Autors: Ah ja, so ein Neubau samt Infrastruktur kostet ja bekanntlich nichts!), fokussieren sich die Freunde des Sechz’ger Stadions e.V., Pro1860 e.V. und Sechzig im Sechzger auf den Standort Giesing. Das kann man als “traditionalistisch”, “ewiggestrig” oder ganz einfach “realistisch” bezeichnen.

Denn Fakt ist: Von einem eigenen Stadion ist der TSV 1860 so weit entfernt wie von der Augenhöhe mit Barcelona oder dem propagierten #gemeinsam.

Schwarze Zahlen am Standort Giesing

Klar ist auch, dass es einiger Arbeit und beachtlicher finanzieller Ressourcen Bedarf, um das Grünwalder Stadion auf ein Level zu heben, das den Ansprüchen des TSV 1860 gerecht wird. Im Gegensatz zur Allianz Arena, in der der TSV 1860 Jahr für Jahr Verluste einfuhr, schreibt man am Standort Giesing aus dem Spielbetrieb schwarze Zahlen – zwar deutlich zu wenig, aber immerhin.

Darüber hinaus bietet die urbane Lage gerade für Fans einen unheimlichen Mehrwert. Das Drumherum macht den Spieltag zum Erlebnis, der Stadionbesuch wird nicht auf die 90 Minuten reduziert.

ÖPNV, Verkehrsanbindung & Tiefgarage

Dazu trägt auch bei, dass das Grünwalder Stadion über eine nahezu ideale Verkehrsanbindung verfügt. So ist die Autobahn nah und bundesweit dürfte es kein zweites Stadion geben, in dessen fußläufiger Umgebung sich so viele Bus- und Bahnhaltestellen befinden.

Aber wo sollen denn die vielen Autos alle parken? Im Status Quo eine berechtigte Frage, wobei der Autor dieser Zeilen tatsächlich ungelogen noch nie mehr als 10 Minuten Fußmarsch von seinem Parkplatz zum Stadion überbrücken musste. Dennoch: Die Parkplatzsituation ist und bleibt natürlich ein brisantes Thema.

Lösung am Wettersteinplatz?

Die Lösung des Problems läge indes ganz nah – und zwar am Wettersteinplatz! Denn am U-Bahnhof Wettersteinplatz (ÖPNV) gibt es zwischen Bahnsteig und Oberfläche einen neun Meter hohen Hohlraum, der als Tiefgarage genutzt werden könnte. Entsprechende Planungen gab es bereits, die als Zufahrten geplanten Öffnungen wurden jedoch zubetoniert.

Zum Hintergrund schrieb der Merkur bereits im Jahr 2010:

Möglich wäre allerdings nur eine automatische Tiefgarage mit Regalsystem, wie sie bereits an der Donnersbergerstraße existiert, erklärte Ralf Wulf vom Baureferat bei einem Ortstermin. Denn für die einzig mögliche Zufahrt müsste der Jugendspielplatz des benachbarten Freizeitheims geopfert werden. Außerdem ginge durch die Straßen zu viel Parkplatz verloren. So aber könnten 200 Autos in drei Ebenen Platz finden. Dafür jedoch bräuchte es an der Oberfläche etwa vier Aufzugsschächte, die hintereinander in der Fromundstraße platziert werden müssten. Außerdem müsste die Bahnsteigdecke verstärkt werden. „Etwas aufwändig und nicht sehr günstig“, so Wulf.

Parken nur für Dauermieter

Die Schaffung einer Tiefgarage wäre also durchaus möglich und könnte auch an den Tagen, an denen kein Spielbetrieb stattfindet, die Parkplatzsituation in Giesing entschärfen. Der Grund:

In eine automatische Tiefgarage dürfen nur Nutzer mit Dauermietverträgen. Denn aus Sicherheits- und Versicherungsgründen ist eine Einweisung ins System nötig. Also nichts für Fußballfans. Wulf rechnet mit Kosten von über 30 000 Euro pro Stellplatz. Das bedeutet: Um wirtschaftlich zu sein, würde ein Stellplatz über 60 Euro im Monat kosten.

Sicherlich – auch unter Berücksichtigung der Preisentwicklung seit 2010 – eine Menge Holz in einer Stadt, die ohnehin nicht für ihre niedrigen Mieten bekannt ist. Auf der anderen Seite eine interessante Option, die in den vergangenen Jahren in der Stadiondiskussion viel zu kurz kam.

Selbstverständlich besteht auch weiterhin die (umweltfreundliche und deutlich billigere) Möglichkeit, auswärtige Fans am Stadtrand parken zu lassen, um sie dann via Shuttle nach Giesing zu transportieren.

16.12.1972: TSV 1860 siegt beim KSV Hessen Kassel

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Hessen Kassel 1860 München

Rang 3 stand am Ende der Spielzeit 1972/73 für die Löwen in der Regionalliga Süd zu Buche. Zwei Punkte auf dem Weg zu dieser Platzierung fuhr der TSV 1860 heute vor 52 Jahren beim KSV Hessen Kassel ein.

Früher Trainerwechsel: Schwartz für Tilkowski

Vor der Saison hatte der TSV 1860 ordentlich investiert, dann aber einen Fehlstart inklusive Pokal-Aus hingelegt, was Trainer Hans Tilkowski früh den Job kostete. Sein Nachfolger Elek Schwartz brachte die Mannschaft zwar zunehmend auf Kurs, für den Aufstieg sollte es am Ende jedoch leider nicht reichen.

Zudem erwies sich das Olympiastadion nicht als die Goldgrube, die man sich davon erhofft hatte. Im Schnitt kamen in dieser Saison keine 14.000 Zuschauer zu den Heimspielen des TSV 1860…

Weller trifft und hat Glück

Fünf Spiele in Folge ohne Niederlage hatten die Löwen absolviert, ehe es Mitte Dezember 1972 nach Nordhessen ging. Am letzten Spieltag vor der Winterpause sollte unbedingt nochmal ein Sieg her – und der gelang auch!

Zwar ging der KSV Hessen Kassel nach nicht einmal einer Viertelstunde in Führung, doch Zahnleiter glich kurz vor der Pause für den TSV 1860 aus. Nach dem Seitenwechsel dominierten zunächst die Löwen und Weller traf in der 53. Minute zum 1:2. Der Neuzugang aus Hannover absolvierte ohnehin eine Top-Saison und erzielte 18 Treffer, was Trainer Schwartz zu einem Loblied über den Mittelfeldspieler animierte:

“Es gibt derzeit in Deutschland nur zwei Fußballer, die besser sind als Weller. Und die heißen Franz Beckenbauer und Günther Netzer.”

Glück hatte Weller indes nicht nur auf dem Fußballplatz: Zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Erwin Hohenwarter gewann er 46.000 Mark im Lotto.

TSV 1860 siegt bei Hessen Kassel

Doch zurück ins Auestadion zu Kassel: Dort sorgte Schorsch Metzger in der 76. Minute vor 10.000 Zuschauern für das 1:3 und somit die vermeintliche Vorentscheidung. Die Hessen gaben sich jedoch nicht auf und verkürzten zehn Minuten vor Schluss noch einmal.

Am Ende aber jubelten die Löwen, die erst Mitte Januar wieder ein Spiel verlieren sollten. Beim 1. FC Nürnberg setzte es trotz Pausenführung eine 1:2-Niederlage.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Elek Schwartz setzte am 16.12.1972 auf folgende Elf des TSV 1860:

Helmschrot – Krotzh, Hiller, Sohnle, Lex – Zahnleiter, Hohenwarter (73. Brozulat), Weller – Metzger, Keller, Weixler

Tore:
1:0 Maciossek (13.), 1:1 Zahnleiter (42.), 1:2 Weller (53.), 1:3 Metzger (76.), 2:3 Hansmann (81.)

Giannikis: “Spiel schnell abhaken”

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Giannikis: "Spiel schnell abhaken"
Giannikis: "Spiel schnell abhaken"

Die Löwen gehen mit einer miserablen Heim-Bilanz in die letzte Spiel-Woche des Jahres 2024. Nach dem 0:4 zu Hause gegen Verl wartet nun das letzte Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue am Samstag um 14:00 Uhr. Bei der Pressekonferenz nach dem letzten Heimspiel sagte Löwen-Trainer Giannikis: “Wir müssen das Spiel schnell abhaken, uns sammeln und nach Aue fahren, um dort Punkte zu holen.”

Ende: “90 Minuten nichts zugelassen”

Verls Coach Alexander Ende sagte nach der Begegnung: “Das ist natürlich ein tolles Ergebnis für uns in München. Wir haben in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel gemacht und nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Die erste Hälfte war sehr fehlerhaft, wir haben die Räume nach vorne nicht gefunden. Hinten haben wir über 90 Minuten so gut wie nichts zugelassen. In der zweiten Halbzeit ging es darum, Charakter zu zeigen und nicht nachzulassen. Mich freut es, dass am Ende auch die Null steht”.

“Nicht geschafft mit der Null in die Halbzeit zu kommen”

Sechzger-Trainer Argirios Giannikis resümierte nach der Begegnung folgendermaßen: “Wir sind in den ersten Minuten mit zu viel Respekt ins Spiel gegangen. Sind dann besser reingekommen, ohne uns größere Chancen zu erspielen. Dann kassieren wir im Umschaltspiel die Rote Karte. Das ist bitter, weil wir in der Aktion dabei waren, uns ein mögliches Eins-gegen-Eins zu erspielen. Wir haben es nicht geschafft, mit der Null in die Halbzeit zu kommen, um uns dann neu zu sortieren.”.

“Riesen-Aufwand gegen eine spielstarke Mannschaft”

“Nach der Pause hatten wir gute Ballbesitzphasen mit einem Mann weniger, allerdings ohne finale Aktionen. Die Gegentore zum 0:2, 0:3 und 0:4 fallen alle ähnlich. Wir haben gegen eine spielstarke Mannschaft einen Riesen-Aufwand betrieben. Umso ärgerlicher ist das Ergebnis”, erklärte der Löwen-Coach weiter.

Giannikis: “Spiel schnell abhaken”

Die Löwen richten den Blick nun nach vorne auf das Auswärtsspiel in Aue. Löwen-Trainer Giannikis sagte weiter: “Wir müssen das Spiel schnell abhaken, uns sammeln und nach Aue fahren, um dort Punkte mitzunehmen.”

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Sportclub Verl

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Titelbild TSV 1860 SC Verl Fotogalerie

Schön war es nicht, was wir da am Samstag im Grünwalder Stadion erleben mussten. Aber einmal müsst Ihr da jetzt noch durch. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie einige Schnappschüsse von der Heimpleite des TSV 1860 gegen den SC Verl.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Sportclub Verl

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Sechzig am Wochenende: U15 Löwinnen mit Platz 2 bei Oberbayerischer Hallenmeisterschaft

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U15 Löwinnen Tsv 1860

Über die Heimpleite der Profis gegen den SC Verl breiten wir an dieser Stelle den Mantel des Schweigens. Erfreuliches gibt es von den Junglöwinnen, die am Wochenende bei Hallenturnieren am Start waren. Während die U17 den 3. Rang belegte, erkämpften sich die U15 Löwinnen in ihrer Vorrundengruppe der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft den 2. Platz.

U15 Löwinnen bei Oberbayerischer Hallenmeisterschaft

Die B-Juniorinnen nahmen am Samstag am Hallenturnier des FC Schwaig teil und erreichten den 3. Platz. Zum Auftakt besiegten die Löwinnen den TSV Babensham mit 3:1 und schlugen anschließend auch den FC Stern München mit 1:0. Danach folgte ein 0:0 gegen den TSV Saaldorf sowie eine 0:1-Niederlage gegen den FFC Wacker München. Zum Abschluss gab es torloses Remis gegen den TSV Gilching/Argelsried.

Am Sonntag war die U15 der Löwinnen in Schwaig im Einsatz und kassierte zum Auftakt ihrer Vorrundengruppe der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft eine 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern. Es folgte ein 0:0 gegen die SG Gröbenzell/Puchheim, ehe mit dem 3:1 gegen den FFC 07 Bad Aibling der erste Sieg eingefahren werden konnte. Auch gegen den SV Bruckmühl holten die Junglöwinnen drei Punkte (1:0), ehe man sich zum Abschluss torlos vom FC Moosinning trennte. Im Endklassement erreichte der TSV 1860 somit einen starken 2. Platz.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 11.12.

19.00 Uhr: VfR Garching U17 – U16 2:9

Samstag, 14.12.

10.00 Uhr: U15 – VfR Garching U16 2:4
16.30 Uhr: Profis – SC Verl 0:4

Die U14 war beim Hallenturnier in Neuhausen am Start, die U11 holte sich den Turniersieg in Mühldorf. Zudem war die U10 in Planegg im Einsatz und die U9 sicherte sich den Siegerpokal in Neusäß.

Die U12 war am Samstag und Sonntag beim Hallenturnier in Ebersberg im Einsatz.

Sonntag, 15.12.

Doppelschicht für die U11, die auch am Sonntag an einem Hallenturnier teilnahm, diesmal in Denkendorf.