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TSV 1860 U19 startet in die Hauptrunde der DFB Nachwuchsliga

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TSV 1860 U19 Teamfoto 24 25

Am morgigen Sonntag startet die U19 des TSV 1860 München in die Hauptrunde der neuen DFB Nachwuchsliga. Gegner am Trainingsgelände ist Hertha BSC. Es ist die erste von insgesamt zehn Partien für die Mannschaft von Trainer Jonas Schittenhelm.

TSV 1860 U19 empfängt in der Hauptrunde der Nachwuchsliga Hertha BSC

Einen Tag nach den Profis, die am heutigen Samstag ab 16:30 Uhr in Köln gefordert sind, ist morgen die U19 der Löwen zum ersten Mal in der Hauptrunde der neuen DFB Nachwuchsliga im Einsatz. Gegner des TSV 1860 ist Hertha BSC, Anpfiff ist auf dem Kunstrasen an der Grünwalder Straße um 11:00 Uhr. Die Mannschaft von Jonas Schittenhelm hatte sich mit der letzten Chance einen Platz in der Hauptrunde gesichert. Weitere Gegner in den kommenden Wochen sind Borussia Mönchengladbach, der VfB Stuttgart, Fortuna Düsseldorf und der VfL Wolfsburg.

Um gegen die Kontrahenten bestehen zu können, muss der TSV 1860 besonders gute Leistungen abrufen. Schließlich treffen die Löwen auf die besten Nachwuchsmannschaften Deutschlands. Das weiß auch Schittenhelm wie der Homepage in einem ausführlichen Vorbericht zu entnehmen ist.

Wir werden in jedem Spiel an unser Limit gehen müssen, wenn wir Punkte holen wollen. Aber alles ist möglich. Wir werden uns voll reinhauen und versuchen, das bestmögliche herauszuholen!

Dass die Löwen überhaupt eine Runde weiter gekommen sind, ist schon als Highlight zu werten. Freuen tut sich das Team bereits auch auf die erste Auswärtspartie bei Borussia Mönchengladbach. Denn das Duell der beiden U19-Mannschaften wird live und kostenlos von sky übertragen. Diese Partie steigt genau eine Woche später. Zunächst aber einmal will die Mannschaft von Trainer Jonas Schittenhelm das Spiel gegen Hertha BSC erfolgreich bestreiten.

Gegnervorstellung Teil 2: FC Viktoria Köln 1904 e.V.

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Gästeblock Köln

Zumindest das Ergebnis stellte im ersten Spiel unter Neu-Trainer Patrick Glöckner eine Verbesserung zu den vorherigen Partien dar. So richtig glücklich war mit dem Unentschieden gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart aber auch niemand. Nun folgt für die Löwen aber eine ungleich größere Hürde. Vor der Saison bei vielen als Absteiger gehandelt, ist der kommende Gegner oben mit dabei und könnte mit Hilfe mehrerer Ex-Löwen noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden. Es geht auf die rechte Rheinseite zum FC Viktoria Köln 1904 e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Es wird ein schweres Spiel werden am morgigen Samstag. Die Viktoria steht auf Platz 4 der Tabelle mit 35 Punkten und einer Bilanz von 11-2-8. Nur Tabellenführer Cottbus konnte öfter die kompletten Punkte erringen. Mit 35 Toren und 28 Gegentreffern ist man an beiden Enden des Feldes überdurchschnittlich, aber nicht ganz vorne angesiedelt. Die letzten fünf Ligaspiele konnten die Mannen von Olaf Janßen alle gewinnen, interessanterweise gingen die drei Testspiele in der Winterpause jedoch zur Gänze an den Gegner. Dieser Siegsträhne ist auch die überragende Platzierung zu verdanken, nachdem man nach einem starken Ligastart zur Mitte der Hinrunde einen Durchhänger hatte und im Oktober kein einziges Spiel gewinnen konnte.

Toptorschütze der Viktoria ist Serhat-Semih Güter mit 13 Toren. Die Luftveränderung tat dem Ex-Löwen merklich gut, während Ex-Kölner David Phillip bei uns noch nicht zu einstiger Stärke zurückfindet. Zweiter Teil des kongenialen Sturmduos ist Lex Tyger Lobinger, der ebenfalls eine Löwenvergangenheit hat und schon 13 Scorer erzielt hat. Über die Außen sorgt Said El Mama, eine Leihgabe vom 1. FC Köln, für Gefahr. Auch Ex-Löwe und Münchner Anion Vrenezi ist gut am Rhein angekommen und kommt schon auf 20 Einsätze im Dress des FCV. Zu guter Letzt sei auch Christoph Greger erwähnt, der aus der Jugend des TSV 1860 stammt und nun bei der Viktoria defensiv abräumt.

Wintertransfers des FC Viktoria Köln 1904

Die größte Überraschung in der Winterpause war wahrscheinlich die Verkündigung des Endes der Ära von Erfolgstrainer Olaf Janßen zum Sommer. Der 58-Jährige wird den Verein auf eigenen Wunsch nach vier Jahren verlassen.

Auf Spielerseite wechselte Mittelfeldmann und Stammspieler Bryan Henning nach Osnabrück an seine alte Wirkungsstätte. Als Ersatz wurde Tobias Eisenhuth von Jahn Regensburg, nachdem der 23-Jährige dort nicht zum Zug gekommen war. Weiters leiht die Viktoria Mittelfeldmann Paul Pöpperl (21) von Schalke 04 aus, nachdem dessen Leihe nach Venlo abgebrochen worden war. In der Offensive holte man zudem mit Lucas Cueto (28) einen alten Bekannten aus der Vereinslosigkeit. Ungewöhnlich ist das Ziel von Innenverteidiger Kevin Pytlik. Aufgrund mangelnder Perspektive zieht es den 27-Jährigen in die 3. Liga Japans zum SC Sagamihara.

Stadion

Die Viktoria trägt ihr Heimspiele im “Sportpark Höhenberg” im gleichnamigen Stadtteil aus. Der Sportplatz hat eine Kapazität von 8.343 Plätzen, davon 3.226 Sitzplätze, und eine überdachte Haupttribüne. Die gesamte Gegengerade ist den Gästen vorbehalten, weshalb der Stehplatzbereich sehr langgezogen ist. Eigentümlich mutet die kleine Sitztribüne für Gästefans an, welche etwas einsam und alleine im Eck zwischen VIP-Bereich und Gegengerade steht. Eigentümer der Anlage ist die Stadt Köln.

Die erste Anlage mit dem gleichen Namen wurde 1931 eröffnet, Sitzplätze wurden erstmals im Jahre 1969 geschaffen. Zehn Jahre zuvor, also 1921, stand an dieser Stelle schon das “VfR Stadion” des “VfR Köln 04”, das anfangs bis zu 30.000 Personen fasste, dann aber auf 18.000 reduziert wurde. Eine zwischendurch errichtete Laufbahn wurde im Laufe des Ausbaus der Tribünenanlagen in den 80er Jahren wieder entfernt und so wurde aus dem Sportpark wieder ein reines Fußballstadion. Zum Aufstieg der Viktoria in der Spielzeit 2019/20 wurde mittels Stahlrohrtribünen die damalige erforderliche Kapazität von 10.001 Plätzen erreicht. Seit der Herabsetzung der Mindestanforderung wurden Teile dieser Tribünen wieder demontiert. Das Spielfeld verfügt über eine Rasenheizung und kann auch für American Football genutzt werden.

Das Hinspiel

Das Hinspiel auf Giesings Höhen entschieden die Kölner mit 1:3 für sich. Einziger Lichtblick an diesem Tag war der spektakuläre Treffer von Raphael Ott. Die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel machte den Fehlstart der Löwen perfekt und sorgte das erste Mal in dieser Saison für Krisenstimmung beim TSV.

Der 22. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – FC Energie Cottbus
Samstag 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – SC Verl 1924
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – VfB Stuttgart II
14:00 Uhr BV Borussia Dortmund II – FC Hansa Rostock
14:00 Uhr SG Dynamo Dresden – FC Erzgebirge Aue
16:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – TSV 1860 München
Sonntag 13:30 Uhr DSC Arminia Bielefeld – Rot-Weiss Essen
16:30 Uhr SpVgg Unterhaching – VfL 1899 Osnabrück
19:30 Uhr Hannover 96 II – SV Sandhausen 1916

 

Olaf Janßen: “Von der Qualität her eine Top-Mannschaft”

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Olaf Janßen Pk Viktoria Köln TSV 1860

Viktoria Köln ist zweifelsohne das Team der Stunde: fünf Siege en suite, dazu beste Heimmannschaft der bisherigen Saison. Kein Wunder, dass sich Trainer Olaf Janßen auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den TSV 1860 in bester Laune präsentierte.

Freundschaft zu Patrick Glöckner

Stimmungsvoll startete Janßen nach dem Heimsieg zuletzt gegen Waldhof in die PK und bestätigte, dass man bei der Viktoria “langsam Gefallen an der ganzen Situation” finde, wan angesichts des 4. Platzes in der Tabelle nicht verwundert. Dennoch sei er mit der Leistung seiner Mannschaft gegen die abstiegsbedrohten Mannheimer nur bedingt zufrieden gewesen, lobte jedoch explizit die Einsatzbereitschaft seines Teams.

Auf das Duell mit seinem Ex-Verein TSV 1860 freut sich Olaf Janßen besonders, zumal die Löwen mit Patrick Glöckner einen neuen Trainer haben, den der Kölner Coach bestens kennt:

“Mit Pati haben sie schon einen sehr guten Trainer ausgewählt, mein Co-Trainer in St. Pauli und hier bei der Viktoria, der ja anschließend mein Nachfolger hier geworden ist. Uns verbindet auch, kann man sagen, eine Freundschaft. Wir haben uns auch die ganze Zeit ausgetauscht, auch jetzt, wo Pati länger ohne Job war. Von daher wissen wir natürlich, dass Pati da ein bisschen was auf den Kopf stellen wird positiv gesehen.”

Wiedersehen mit David Philipp

Natürlich könne man nicht von heute auf morgen Änderungen erzwingen, er erwarte jedoch ein anderes Auftreten der Löwen als am vergangenen Wochenende gegen Stuttgart.

“Deswegen versuchen wir auch, besonders fleißig zu sein in der Trainingswoche und uns ein paar Dinge zurechtzulegen, die wir erwarten können, um dann entsprechend reagieren zu können. Da mache ich mir keine großen Sorgen.”

Neben Patrick Glöckner freue man sich auch auf das Wiedersehen mit David Philipp, der vor der Saison vom Höhenberg nach Giesing gewechselt war.

Olaf Janßen: “Von der Qualität her eine Top-Mannschaft”

Generell erachtet Olaf Janßen die Mannschaft des TSV 1860 als Team mit viel individueller Stärke:

“Die haben ja jetzt gerade auch noch Maier verpflichtet, der natürlich ein herausragender Spieler für sie sein wird. Jacobsen ist auch ein Spieler, den ich auch sehr schätze und noch einige andere mehr. Das ist von der Qualität her eine Top-Mannschaft, die sicherlich auch ein bisschen unter Verletzungspech leidet.”

Generell erwarte er, dass die Löwen kompakt auftreten werden und mit gutem Umschaltspiel glänzen möchten, um zum Erfolg zu kommen. Ein großes Thema werden zudem Standardsituationen sein, bei denen Sechzig “brandgefährlich” sei.

Titelbild: Screenshot YouTube

Wunschaufstellungen zu Viktoria Köln – TSV 1860

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

Am Samstag gehen die Löwen als Außenseiter in die Partie im Sportpark Höhenberg. Auch wenn mit Tim Danhof immerhin ein Abwehrspieler wieder einsatzbereit ist, so fehlen im Defensivverbund mit Lukas Reich, Raphael Schifferl und Kapitän Verlaat noch immer drei potentielle Stammspieler. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für die Partie des TSV 1860 bei Viktoria Köln aus?

Wunschaufstellungen zu Viktoria Köln – TSV 1860

Peter Gratz und Thomas Enn

Peter und Thomas sind sich einig: Morris Schröter darf wieder rechts verteidigen, hinten links würden sie jedoch lieber Florian Bähr sehen. Ansonsten kehrt Patrick Hobsch als Stürmer in die Startelf zurück, Maxi Wolfram rückt auf links und Soichiro Kozuki auf den rechten Flügel.

Stefan Kranzberg

Mit der Aufstellung von Peter und Thomas könnte Stefan bestens leben, setzt aber – der Abwechslung wegen – in der Viererkette auf den erfahreneren Kwadwo anstelle von Dulic.

Bernd Winninger

Da isser wieder – zumindest heute für das eine Mal! Bernd wählt einen komplett anderen Ansatz und lässt die Löwen im 4-4-2 mit hängender Spitze agieren. Auch personell überrascht der Taktikfuchs und lässt Guttau, Hobsch und Deniz auf der Bank.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deine Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Faninformationen vor Viktoria Köln – TSV 1860 München

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Viktoria Köln TSV 1860 20231028 Fotogalerie (20)

Das zweite Auswärtsspiel des Jahres führt die Anhänger des TSV 1860 München nach Köln. Die dort ansässige Viktoria ist derzeit das Team der Stunde in der 3.Liga und nach einer Siegesserie auf Platz 4 zu finden. Nach dem 1:1 gegen Stuttgart II will der neue Trainer Patrick Glöckner nach der ersten kompletten Trainingswoche mit seinem Team eine gute Leistung zeigen und möglichst punkten in der Fremde. Für alle Auswärtsfahrer, die den TSV 1860 München dabei begleiten, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen zum Duell mit Viktoria Köln.

Faninformationen Viktoria Köln – TSV 1860 München

Am Samstag um 16:30 Uhr sind die Löwen gegen eine Mannschaft gefordert, die nicht nur durch einen Auswärtssieg in Dresden auf sich aufmerksam gemacht hat. Fünf Siege in Folge hat Viktoria Köln zuletzt erzielt und ist damit in die Spitzengruppe geklettert. Auf Rang 4 liegt das Team von Olaf Janßen, der im Sommer als Trainer aufhören wird, derzeit und zeigt dem Tabellenstand entsprechend ansprechende Leistungen. Auf die Löwen wartet eine äußerst schwierige Aufgabe. Für Patrick Glöckner ist es der erste Auftritt als Trainer der Löwen in der Fremde. Mit Morris Schröter als Rechtsverteidiger zeigte er im Heimspiel gegen Stuttgart, dass er durchaus neue Ideen und Impulse setzen kann.

Zumindest reichte es so zu einem Punkt gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten. Am Wochenende kann der neue Coach wie gewohnt auf die Unterstützung der Löwenfans im Gästeblock zählen. Rund 580 Kilometer müssen die Anhänger des TSV 1860 absolvieren, wenn sie im Sportpark Höhenberg mit dabei sein wollen. 1350 Tickets wurden im Vorverkauf bereits abgesetzt. Für alle mitreisenden Fans des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen Viktoria Köln. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Viele Löwen haben sich wie bereits beschrieben im Vorverkauf ein Ticket gesichert. Der Gästeblock ist aber noch nicht ausverkauft, sodass eine Tageskasse öffnet. Ab 15:00 Uhr kann – nur mit Barzahlung – eine Eintrittskarte am Stadion erworben werden.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln. Direkt am Stadion stehen keine Abstellmöglichkeiten zur Verfügung, sodass die Parkplätze P21 und P22 der Messe Köln empfohlen werden. Von dort verkehrt alle 15 Minuten ein Shuttle-Bus zum Gästeblock.

Bahnreisende können das kostenlose ÖPNV-Ticket nutzen, das bei der Eintrittskarte dabei ist. Ab dem Bahnhof Köln Messe/Deutz können entweder die Trambahnlinie 1 oder die Buslinien 151 und 152 bis zur Haltestelle Höhenberg, Frankfurter Straße genutzt werden.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Es wird daher empfohlen diese in den Autos oder Bussen zu verstauen. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann nur mit Bargeld bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV dieses Mal  keine gute Nachrichten. Die Partie wird nicht im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Allerdings kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Köln natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Viktoria Köln – TSV 1860: Ergebnistipp Peter Lechner (Uf60)

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Peter Lechner Uf60

Mitte November wurde Peter Lechner mit überwältigender Mehrheit zum 1. Vorstand der Unternehmer für Sechzig (Uf60) gewählt und trat somit die Nachfolge von Josef Wieser an. Der Inhaber eines Einrichtungshauses ist seit 35 Jahren Mitglied des TSV 1860, seit fünf Jahren bei Uf60 und Inhaber von sage und schreibe zehn Dauerkarten bei den Löwen. Heute tippt er für uns das Ergebnis des Auswärtsspiels bei Viktoria Köln.

Peter Lechner traut den Löwen Überraschung zu

Auch wenn Viktoria Köln als heimstärkstes Team der Liga und aufgrund der zuletzt bestechenden Form als Favorit in die Partie geht, sieht der Unternehmer seine Löwen nicht chancenlos und hofft auf eine Überraschung.

“Ich tippe auf einen 1:2-Auswärtssieg.
Tore: Maxi Wolfram und Philipp Maier per Kopf!”

Das wäre natürlich ein äußerst gelungener Einstand in der Ferne für Trainer Patrick Glöckner, der in der gestrigen Löwenrunde zu Protokoll gab, man habe in Köln “nichts zu verlieren”.

Bald ein “echter Sechzger”

Auch wenn für die Unternehmer für Sechzig in erster Linie die finanzielle und materielle Unterstützung des Leistungszentrums im Vordergrund steht, so drückt Peter Lechner wie alle Mitglieder natürlich auch der Profimannschaft die Daumen. Lechner selber ist seit 35 Mitglied beim TSV 1860, ein “echter Sechzger” wird er, wie lachend erzählt, erst mit seinem 60. Geburtstag in zwei Monaten.

Mit seiner Leidenschaft für die Löwen ist er in seiner Familie übrigens nicht alleine. Auch seine Söhne unterstützen den TSV 1860 und sogar die drei Enkelkinder sind von Geburt an Mitglied bei Münchens großer Liebe.

Sechzig um Sieben: Neuausrichtung von PRO1860

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Wie nicht anders zu erwarten, hat die neu entflammte Stadiondiskussion auch in unserem Kommentarbereich für ordentlich Zündstoff gesorgt. PRO1860 hat in der Stadionfrage natürlich auch eine klare Meinung, bezieht in der Neuausrichtung der Faninitiative jedoch noch deutlich mehr Aspekte mit ein.

Neuausrichtung von PRO1860

Informiert – Vereint – Lebendig: Das sind die Schlagworte, die die neue Zukunftsstrategie der Fanorganisation PRO1860 langfristig leiten sollen. Ausgehend davon wurden am vergangenen Mittwoch die Pläne der im vergangenen Herbst neu gewählten Führungsriege im Rahmen eines offenen Stammtisches unter dem Titel “PRO1860 – Ausblick 2025 …und darüber hinaus” von Vorstand Alexander Zeilhofer vorgestellt.

Stadiondiskussion, die Xte…

Dieter Reiter, Robert Reisinger, Verena Dietl und auch Hasan Ismaik – sie alle äußerten sich in den vergangenen Tagen zur Stadiondiskussion rund um den TSV 1860. Soll das Grünwalder Stadion ausgebaut werden und wenn ja, wie? Stellt das Olympiastadion eine Alternative dar? Oder gar ein Neubau auf der grünen Wiese?

Auf Instagram hat Dieter Reiter übrigens eine Umfrage gestartet, welche Umbauoption die Löwenfans präferieren. Gestern Abend um 21.30 Uhr sprachen sich mehr als 60 Prozent der Teilnehmer für den Ausbau auf 18.105 Plätze aus, für einen Neubau konnten sich “nur” 25 Prozent begeistern. Wohl auch, weil seitens der Befürworter hierfür bislang weder ein Baugrund noch eine Finanzierungsmöglichkeit aufgezeigt wurde.

Patrick Glöckner in der Löwenrunde

Ach ja, Fußball gespielt wird beim TSV 1860 ja auch noch! Am Samstag rollt im Sportpark Höhenberg wieder der Ball, wenn die Löwen bei Viktoria Köln gastieren. Alles andere als eine leichte Aufgabe, wie auch Trainer Patrick Glöckner in der Löwenrunde zu Protokoll gab:

“Wir freuen uns auf das Spiel. Viktoria Köln ist absoluter Favorit, wir haben nichts zu verlieren.”

Der TSV 1860 wird von über 1.300 Fans ins Rheinland begleitet, die das Team im Kampf um drei Punkte unterstützen werden.

Neues aus der 3. Liga

Zwei Verletzte bei Saarbrücken

Gleich zwei verletzte Offensivkräfte hat der 1. FC Saarbrücken zu beklagen. Nachdem sich Kai Brünker den Kiefer doppelt gebrochen hat, fällt nun auch Jacopo Sardo wegen einer Außenbandverletzung im rechten Knie aus. Ersatz steht jedoch wohl schon bereit: Vom FC Blau-Weiß Linz soll Stefan Feiertag auf Leihbasis in den Ludwigspark wechseln.

Sandhausen legt nach

Bereits den sechsten Winterneuzugang präsentiert der SV Sandhausen. Wenige Tage vor Transferschluss hat der SVS den vereinslosen Luan Simnica (zuletzt beim VfB Stuttgart II)  für das zentrale Mittelfeld verpflichtet.

Dynamo Dresden meldet U21 für kommende Saison

Nach zehn Jahren meldet Dynamo Dresden zur neuen Spielzeit wieder eine Zweitvertretung an. Das U21-Team soll auf höchster Landesebene, der Sachsenliga, an den Start gehen. Dies ist dank einer Anpassung der Spielordnung vom sächsischen Landesverband möglich, die den Einstieg in der 6. Liga unter anderem durch den Nachweis eines DFB-Nachwuchsleistungszentrums ermöglicht. 

Viktoria Köln sucht einen Investor

Vor der laufenden Saison musste der nächste Gegner der Löwen seinen Etat um 20 Prozent senken. Um finanziell wieder auf breiteren Füßen stehen zu können, läuft am Höhenberg die Suche nach einem Investor. Gesucht werde ein Geldgeber, “der Fantasie mitbringt und für den sich sein Investment letztlich lohnen soll”, so Geschäftsührer Eric Bock. Momentan führe man Gespräche mit Investoren aus dem Ausland, wichtig sei, dass der Investor im Hintergrund arbeite und sich in den sportlichen Bereich nicht zu sehr einmischt. “Es muss ja nicht der Scheich aus Saudi-Arabien sein”, ergänzt Bock.

INFORMIERT – VEREINT – LEBENDIG: PRO1860 stellt Zukunftspläne vor

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PRO1860 Stammtisch Jänner 2025

Informiert – Vereint – Lebendig: Das sind die Schlagworte, die die neue Zukunftsstrategie der Fanorganisation PRO1860 langfristig leiten sollen. Ausgehend davon wurden am Mittwoch, den 29. Jänner, die Pläne der im vergangenen Herbst neu gewählten Führungsriege im Rahmen eines offenen Stammtisches unter dem Titel “PRO1860 – Ausblick 2025 …und darüber hinaus” von Vorstand Alexander Zeilhofer vorgestellt. Zu diesem Anlass hatten sich rund 90 Löw*innen aus allen Ecken der Fanlandschaft im Wirtshaus “Alter Wirt” in München-Ramersdorf eingefunden.

PRO1860: Rückblick und Konsolidierung

Zuerst wurde mit einer Rückschau gestartet: zum Einen auf die lange Geschichte von PRO1860, zum Anderen auf das bisherige Wirken des neuen Vorstands. Laut Alexander Zeilhofer waren die letzten Monate von Konsolidierung geprägt, man habe sich eingearbeitet und Bilanz gezogen. Die Interessengemeinschaft war anfangs mit einem Grundsatzprogramm angetreten, in dem drei Hauptziele definiert sind. Diese sind die Stärkung der Identität des TSV 1860, die Stärkung der Vereinsstrukturen im e.V. und die Stärkung der Fanszene.

Die ersten beiden Punkte sieht man als weitgehend erreicht an, die erkämpften demokratischen Strukturen im Verein müssten nun aber weiter verteidigt werden. Besonders was die Fanlandschaft angeht, sieht man aber noch Nachholbedarf. Zu diesem Zweck wurde auf vergangene Aktivitäten geblickt, Feedback aus dem Umfeld eingeholt und Ideen vom Vorstand entwickelt. Die ersten Früchte dieser Arbeit konnte man u.a. schon durch die Wiederbelebung der Stammtische und einen Auswärtsbus nach Aue sehen.

Vision: Alle an einem Strang

Besonders im Bereich der Fanarbeit soll in Zukunft also angesetzt werden. Als großes, übergreifendes Ziel wird mittel- bis langfristig die “Wiedervereinigung der Fanszene von Haupttribüne bis Westkurve” angestrebt. PRO1860 möchte in Zukunft als Organisation hin zu einem Fandachverband wachsen, der alle Löwenfans vereint. Besonders im Bereich “Informationen rund um den TSV 1860” möchte man die erste Anlaufstelle für die Anhänger werden und diese möglicherweise auch in überregionalen Fanbündnissen vertreten.

Als Grundprinzipien werden für dieses Unterfangen Offenheit/Toleranz, die Verwurzelung in München-Giesing, aber auch Kommerzialisierungskritik angeführt. Es soll der Gesamtverein mit Fußball als Kernmarke im Blick behalten werden und auch weiterhin auf bewährte Arbeitsfelder wie die Arbeit an der Vereinssatzung gesetzt werden. Als großes Manko im Schaffen der letzten Jahre wurde die nur punktuelle öffentliche Wahrnehmbarkeit rund um die Mitgliederversammlungen ausgemacht, ebenso wie die fehlende proaktive Öffentlichkeitsarbeit, durch die ein nicht immer förderlicher Mythos um PRO1860 entstanden ist.

Was ist Konkretes zu erwarten?

Der letzte Teil der Präsentation umfasste konkrete Pläne und Ideen für 2025 und darüber hinaus. Mittelfristig geplant sind Dinge wie Videoformate, Werben von Jugendmitgliedern, größere Fanevents und Themenabende.

Für 2025 wurden folgende Vorhaben angekündigt:

  • Kommunikationsreihe “Ein Verein, der hat es gar nicht leicht”
  • Vorstellungsrunde der Kandidat*innen für das Präsidium
  • Auswärtsfahrten, Stammtische, Aufwertung des Fantreffs am Candidplatz

Die Sichtbarkeit von PRO1860, besonders am Spieltag und in verschiedenen Medien, soll erhöht werden. Auch die Vernetzung zu wichtigen Vereinsinstitutionen wie Präsidium/VR/Unternehmer für Sechzig soll weiter ausgebaut werden. Alte Fehler, wie das komplette Abtauchen abseits der Vereinswahlen, möchten die neuen Führungskräfte nicht wiederholen. Die Aktivität zu den Versammlungsterminen wird aber weiterhin gewohnt hoch sein.

Aktiv werden!

Zur Umsetzung dieser Vorhaben braucht es natürlich Leute, die sich engagieren. Die Vorstandschaft hat Arbeitspakete erstellt, die auf Umsetzung warten. Wer unterstützen möchte, kann dies als Mitglied in aktiver und passiver Weise tun. Hierzu meldet ihr euch am besten über info@pro1860.de, die sozialen Netzwerke und/oder schaut bei einem der nächsten Stammtische vorbei.

Die Mitgliedschaft für Personen zwischen 18 und 60 Jahren kostet 18,60 € pro Jahr, alle anderen sind beitragsfrei. Studierende, Schüler*innen und andere Ermäßigungsberechtigte bezahlen 5 € p.a..

Glöckner: “Unter Druck abliefern”

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Glöckner: "Müssen als Team auftreten"
Glöckner: "Unter Druck abliefern"

Am Samstag um 16:30 Uhr ist der TSV 1860 München beim FC Viktoria Köln zu Gast. Bei seiner zweiten Löwenrunde, die mit knapp 25 Minuten fast schon an köllnersche Zeiten erinnert, sprach Löwen-Coach über seine Rückkehr zu den Wurzeln und die Vorgaben für das Match beim Tabellenvierten. Dabei sagte Glöckner unter anderem: “Wir sprechen Klartext und tut alles, um die richtige Mischung zwischen Gutem und Schlechtem zu finden. Die Mannschaft ist sehr selbstkritisch und wissbegierig. Es geht darum, es zu schaffen, dass wir unter Druck abliefern.”.

Rückkehr zu den Wurzeln

Für den gebürtigen Bonner geht es am Samstag zu seinem ersten Verein den er als Coach im Profi-Bereich betreute. “Wir freuen uns auf das Spiel. Viktoria Köln ist absoluter Favorit, wir haben nichts zu verlieren”, erklärte Glöckner. Er erinnerte sich an eine “sehr schöne Zeit” in Köln und freut sich auf ein Wiedersehen mit Viktoria-Coach Olaf Janßen. “Wir spielen klar gegen den Abstieg. Wir müssen aus dem Stuttgart-Spiel das Positive herausziehen. Die Jungs haben sich in jeden Ball geworfen und die Laufleistung war sehr gut. Aber wir müssen noch explosiver werden. Momentan geht es nur um Punkte”, sagte Glöckner weiter. Man habe viel Videoanalyse betrieben, im Training viel freies Spiel praktiziert, um den Spielern viele Ballkontakte zu ermöglichen. “Es war eine gute Mischung aus guter Stimmung und konzentriertem Abarbeiten der Themen”, berichtete der TSV-Coach über die jüngste Trainingswoche.

Danhof kehrt zurück – Verlaat und Schifferl nicht

Danhof wird in Köln wieder zur Verfügung stehen, Verlaat hatte zuletzt teilaktiv, also ohne Zweikämpfe, trainiert und wird wohl kommende Woche voll ins Training einsteigen. Bei Schifferl dauert es wohl noch etwas länger, bis er wieder voll trainieren und spielen kann.
Im Vergleich zum Stuttgart-Spiel (1:1) müsse man noch am eigenen Spiel in Ballbesitz arbeiten. “Mit der Mentalität bin ich zufrieden”, sagte Glöckner. Das Positionsspiel und den eigenen Aufbau will er mit dem Team in den nächsten Wochen noch optimieren. “Aktuell stehen die Basics im Vordergrund, denn ohne die Basics funktioniert es nicht. Dann konzentrieren wir uns auf eine klare Spiel-Philosophie”, erklärte der Löwen-Dompteur auf Rückfrage von sechzger.de

Darum kam Hobsch erst in Hälfte zwei

Ebenfalls auf Frage von sechzger.de erklärte er, warum Kozuki und vor allem Hobsch erst Mitte des zweiten Durchgangs ins Spiel kamen. “Wolfram bringt eine hohe Laufleistung im Anlaufverhalten, die haben wir gegen einen spielstarken Gegner wie Stuttgart gebraucht”, begründete Glöckner, warum Wolfram statt Hobsch in der Startelf stand. Bereits bei der Pressekonferenz hatte er analysiert, dass Hobsch und Kozuki nach ihrer Einwechslung neuen Schwung ins Löwen-Spiel gebracht hatten.
Angesprochen auf die Positionswechsel von Jacobsen und Maier auf der Sechs gegen Stuttgart sagte er weiter: “Es gibt keine Vorgabe, wer höher spielt. Dabei geht es um die Ballbesitz-Seite. Die Abstimmung braucht natürlich noch etwas Zeit.”. Ein Lob hatte er für Schröter parat, der etwas überraschend als rechter Außenverteidiger aufgelaufen war. “Es war eine Notlösung, weil wir keinen Rechtsverteidiger zur Verfügung hatten. Er hat das sehr gut umgesetzt und seinen Vertrag um ein Jahr verlängert, darüber sind wir sehr froh. Schauen wir mal wo er in den nächsten Spielen aufläuft”, scherzte der sichtlich gutgelaunte Löwen-Trainer.

Glöckner: “Wir brauchen einen Box-Spieler”

Glöckner zeigte sich froh, dass Hobsch an der Isar bleibt. “Patrick ist ein Spieler den wir brauchen. Er bringt maximale Qualität im Sechzehner mit, das hat man beim 1:1 gesehen. Wir brauchen einen Box-Spieler und freuen uns, dass er bei uns bleibt.”, sagte der 1860-Coach. In Sachen möglicher Neuzugänge sei man weiter in Gesprächen: “Wir schauen offensiv und defensiv, ob wir noch nachlegen können und ob Spieler auf dem Markt sind, die zu uns passen”, erklärte Glöckner.

Kombination aus Offensive und Defensive

Auf die Frage von sechzger.de, ob er gegen Köln defensiv auf einen Punkt spielen möchte, oder auf seine offensive Spielweise setzt, erklärte der neue Sechzger-Chefanweiser: “Die Kombination aus beidem. Ich will generell jedes Spiel gewinnen, aber wir wissen um die Stärken der Viktoria. Das ist eine eingespielte Mannschaft.”, erklärte Glöckner. Erst einmal geht es für die Löwen darum, Viktoria vom Tor fernzuhalten, dann wolle man auch in der Offensive die eigenen Stärken einbringen.

Gleichberechtigte Co-Trainer

Langweilig wird es an der Grünwalder Straße nicht. Angesprochen auf die Aufgabenverteilung im Coaching-Team erklärte Glöckner im Hinblick auf die Video-Analyse: “Wir haben zwei gleichberechtigte Co-Trainer. Nico ist für die Vor- und Nachbereitung der Spiele zuständig, Lexi erstellt die individuellen Profile für die Spieler”.
“Wir sind quasi ein Dreigestirn. Die Doppelbelastung ist nicht einfach, aber wir machen das ja mit voller Leidenschaft”, sagte der Löwen-Coach weiter.

Glöckner: “Unter Druck abliefern”

Man habe zuletzt viele Einzel-Gespräche und gruppentaktische Gespräche geführt, dabei zahlreiche exemplarische Szenen herausgearbeitet. “Wir sprechen den Spielern Mut zu, aber wir möchten auch Klartext reden. Wir möchten die richtige Mischung zwischen Gutem und Schlechtem zu finden. Die Mannschaft ist sehr selbstkritisch und wissbegierig. Es geht darum, es zu schaffen, dass wir unter Druck abliefern”, erläuterte Glöckner.

“Wir freuen uns über jede Unterstützung”

Beim Spiel in Köln darf sich nicht nur Glöckner über Unterstützung seiner Familie auf den Rängen freuen. 1.310 Tickets für den Gästeblock wurden bislang verkauft. “Es ist fantastisch, dass uns die Fans so zahlreich begleiten und uns Support geben. Ich freue mich jetzt schon darauf zu sehen, was in unserer Kurve los ist. Wir freuen uns über jeden, der uns unterstützt und wir wissen, dass es der Mannschaft gut tut”, sagte Glöckner über die reisefreudigen und treuen Löwen-Fans, die das Match am Samstag sicherlich wieder zum gefühlten Heimspiel machen werden.

Wir berichten im Live-Ticker

Wie gewohnt berichten wir am Samstag wieder in unserem Live-Ticker ab den frühen Morgenstunden über die Anreise, das Spiel selbst und alles Drumherum. Dabei hoffen wir alle auf den ersten Dreier von Glöckner und seinem Team.

 

Verena Dietl: “Stadion an der Grünwalder Straße als Kultstätte, Spielort und Heimat”

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Verena Dietl (SPD)
Verena Dietl, 3. Bürgermeisterin der Stadt München

Zu der von OB Dieter Reiter und Löwen-Präsident Robert Reisinger leidenschaftlich geführten Diskussion (sechzger.de berichtete nicht) rund ums Grünwalder Stadion leistete nun auch Sportbürgermeisterin Verena Dietl ihren Beitrag. Die ehemalige Verwaltungsrätin bezeichnete “das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße als Kultstätte, Spielort und auch Heimat des TSV 1860”.

Verena Dietl zum Grünwalder Stadion

Nachdem sich Dieter Reiter und Robert Reisinger in diversen Interviews mal mehr, mal weniger sachlich über den Status Quo bzw. die Zukunft des Stadions geäußert hatten, dabei aber wenig Neues zu Tage förderten, wiederholte auch Verena Dietl die bestehenden Möglichkeiten.

“Wir können es kostengünstig sanieren, das ist aber nicht die Lösung, die die Löwen bevorzugen. Die Verantwortlichen haben es in der Hand, ob das Stadion nach ihren Vorschlägen saniert wird oder die Stadt die kostengünstige Variante umsetzt.”

Sie selber stellte klar, dass sie den Standort Giesing für die Löwen bevorzuge:

“Das Herz des Vereins ist in Giesing. Das haben Fans am Wochenende mit einem Banner wieder einmal bekräftigt. Mir ist entsprechend wichtig, dass das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße als Kultstätte, Spielort und auch Heimat des TSV 1860 erhalten bleibt.”

Ausweichen ins Olympiastadion nicht möglich

Im Rahmen des Gesprächs mit der Abendzeitung zeigte sich Dietl zudem verwundert über Reiters Aussagen hinsichtlich der Nutzung des Olympiastadions:

“In einem Onlineportal wurde nun wieder das Olympiastadion als Spielort ins Gespräch gebracht. Das Olympiastadion wird aktuell und auch in den kommenden Jahren saniert, so dass ein Ausweichen dorthin auch nicht möglich ist. Es ist verwunderlich, wenn noch vor dem ersten Spatenstich über Baupläne, Mieten oder das Olympiastadion als Ausweichstätte spekuliert wird. Es ist auch nicht hilfreich, dass man einem Portal Gehör schenkt und diese Mutmaßungen anstellen lässt, das vor allem dadurch bekannt ist, Konflikte bei 1860 immer wieder anzuheizen, statt zur Lösungsfindung beizutragen.”

Nachdem seitens des Oberbürgermeisters angemerkt wurde, man könne sich erst mit dem Anliegen des TSV 1860 beschäftigen, wenn man dort mit einer Stimme spreche, könnten die Löwen diesbezüglich nun durchaus den Spieß umdrehen.

Hasan Ismaik meldet sich zu Wort

Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Auch Hasan Ismaik hat sich nun in die Stadiondiskussion eingemischt und seine Sicht der Dinge kundgetan:

“Was das Thema Grünwalder Stadion betrifft, habe ich immer betont, dass ein Ausbau des Stadions nicht relevant für uns wäre. Mit so viel Geld, rund 80 Millionen Euro, könnten wir ein neues Stadion bauen. Seit Jahren zahlen wir Miete, die wir nie zurückholen können. Hätten wir statt der Miete Ratenzahlung für die Finanzierung eines Stadions, wäre der Kredit abbezahlt und das neue Stadion hätte uns schon komplett gehört. Ich bedanke mich herzlich bei Herrn Reiter für seinen Einsatz und Mühe, für seine Unterstützung und alles, was er für den Fußball in München getan hat. Hoffentlich kann er auch uns neue Optionen für das Grundstück eines Stadionneubaus bieten, damit wir unsere Pläne vorschlagen können. Ich werde versuchen, schnellstmöglich nach München zu kommen. Und ich werde Herrn Reiter besuchen.”

Vielleicht kann Herr Ismaik, der ja eigentlich bereits im November nach München hätte kommen wollen, bis dahin in Erfahrung bringen, wo und wie man in München und Umgebung für 80 Millionen Euro ein Stadion bauen kann. Zudem ist es (vorsichtig ausgedrückt) zweifelhaft, wie der TSV 1860 den genannten Betrag innerhalb der letzten Jahre hätte abbezahlen wollen. 80 Millionen in sieben Jahren? Die jährliche Belastung kann sich jeder selber ausrechnen. Während der Bauzeit hätte man zudem ja noch irgendwo Miete zahlen müssen…

Wie es weitergeht? Wir sind gespannt.

Titelbild: muenchen.de