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Verena Dietl: “Stadion an der Grünwalder Straße als Kultstätte, Spielort und Heimat”

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Verena Dietl (SPD)
Verena Dietl, 3. Bürgermeisterin der Stadt München

Zu der von OB Dieter Reiter und Löwen-Präsident Robert Reisinger leidenschaftlich geführten Diskussion (sechzger.de berichtete nicht) rund ums Grünwalder Stadion leistete nun auch Sportbürgermeisterin Verena Dietl ihren Beitrag. Die ehemalige Verwaltungsrätin bezeichnete “das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße als Kultstätte, Spielort und auch Heimat des TSV 1860”.

Verena Dietl zum Grünwalder Stadion

Nachdem sich Dieter Reiter und Robert Reisinger in diversen Interviews mal mehr, mal weniger sachlich über den Status Quo bzw. die Zukunft des Stadions geäußert hatten, dabei aber wenig Neues zu Tage förderten, wiederholte auch Verena Dietl die bestehenden Möglichkeiten.

“Wir können es kostengünstig sanieren, das ist aber nicht die Lösung, die die Löwen bevorzugen. Die Verantwortlichen haben es in der Hand, ob das Stadion nach ihren Vorschlägen saniert wird oder die Stadt die kostengünstige Variante umsetzt.”

Sie selber stellte klar, dass sie den Standort Giesing für die Löwen bevorzuge:

“Das Herz des Vereins ist in Giesing. Das haben Fans am Wochenende mit einem Banner wieder einmal bekräftigt. Mir ist entsprechend wichtig, dass das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße als Kultstätte, Spielort und auch Heimat des TSV 1860 erhalten bleibt.”

Ausweichen ins Olympiastadion nicht möglich

Im Rahmen des Gesprächs mit der Abendzeitung zeigte sich Dietl zudem verwundert über Reiters Aussagen hinsichtlich der Nutzung des Olympiastadions:

“In einem Onlineportal wurde nun wieder das Olympiastadion als Spielort ins Gespräch gebracht. Das Olympiastadion wird aktuell und auch in den kommenden Jahren saniert, so dass ein Ausweichen dorthin auch nicht möglich ist. Es ist verwunderlich, wenn noch vor dem ersten Spatenstich über Baupläne, Mieten oder das Olympiastadion als Ausweichstätte spekuliert wird. Es ist auch nicht hilfreich, dass man einem Portal Gehör schenkt und diese Mutmaßungen anstellen lässt, das vor allem dadurch bekannt ist, Konflikte bei 1860 immer wieder anzuheizen, statt zur Lösungsfindung beizutragen.”

Nachdem seitens des Oberbürgermeisters angemerkt wurde, man könne sich erst mit dem Anliegen des TSV 1860 beschäftigen, wenn man dort mit einer Stimme spreche, könnten die Löwen diesbezüglich nun durchaus den Spieß umdrehen.

Hasan Ismaik meldet sich zu Wort

Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Auch Hasan Ismaik hat sich nun in die Stadiondiskussion eingemischt und seine Sicht der Dinge kundgetan:

“Was das Thema Grünwalder Stadion betrifft, habe ich immer betont, dass ein Ausbau des Stadions nicht relevant für uns wäre. Mit so viel Geld, rund 80 Millionen Euro, könnten wir ein neues Stadion bauen. Seit Jahren zahlen wir Miete, die wir nie zurückholen können. Hätten wir statt der Miete Ratenzahlung für die Finanzierung eines Stadions, wäre der Kredit abbezahlt und das neue Stadion hätte uns schon komplett gehört. Ich bedanke mich herzlich bei Herrn Reiter für seinen Einsatz und Mühe, für seine Unterstützung und alles, was er für den Fußball in München getan hat. Hoffentlich kann er auch uns neue Optionen für das Grundstück eines Stadionneubaus bieten, damit wir unsere Pläne vorschlagen können. Ich werde versuchen, schnellstmöglich nach München zu kommen. Und ich werde Herrn Reiter besuchen.”

Vielleicht kann Herr Ismaik, der ja eigentlich bereits im November nach München hätte kommen wollen, bis dahin in Erfahrung bringen, wo und wie man in München und Umgebung für 80 Millionen Euro ein Stadion bauen kann. Zudem ist es (vorsichtig ausgedrückt) zweifelhaft, wie der TSV 1860 den genannten Betrag innerhalb der letzten Jahre hätte abbezahlen wollen. 80 Millionen in sieben Jahren? Die jährliche Belastung kann sich jeder selber ausrechnen. Während der Bauzeit hätte man zudem ja noch irgendwo Miete zahlen müssen…

Wie es weitergeht? Wir sind gespannt.

Titelbild: muenchen.de

Veranstaltungen zum 21. Erinnerungstag im deutschen Fußball

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1860 westkurve erinnerungstag

Das Konzentrationslager Auschwitz wurde am 27. Januar 1945 befreit. An diesem Tag, der seit 1996 Erinnerungstag für die Opfer des nationalsozialistischen Terrors ist, gedenken auch die Vereine im deutschen Fußball – zusammen mit ihren Fans – allen Menschen, die durch die Nazi-Diktatur und den Folgen ihrer Gräueltaten ihrer Heimat entrissen und in die Ungewissheit der Flucht getrieben wurden. Aus diesem Grund finden heute und am 06.02. im Rahmen der Initiative “!Nie wieder” zwei Veranstaltungen zum 21. Erinnerungstag im deutschen Fußball statt.

Veranstaltungen zum 21. Erinnerungstag

Bereits heute Abend ab 19.30 Uhr findet die Diskussionsveranstaltung “…dass Auschwitz nie wieder sei…” in der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau statt. Als Moderatorin dient Mara Pfeifer aus Mainz, eine Expertin zu den Themen “Fußball und Gesellschaft”. Als Gäste auf dem Podium werden Herbert Hainer (Präsident des FC Bayern), Uwe Dziuballa (Fußballliebhaber, Gastronom und Initiator der deutsch-jüdischen Begegnungsstätte “Shalom e.V. in Chemnitz”), Franziska Sessler (Urenkelin einer Familie aus dem kommunistischen Widerstand) und Eberhard Schulz (Gründungsmitglied und ehemaliger Sprecher der Initiative “!NieWieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball”) erwartet.

Zudem werden Videobotschaften von Eva Szepesi (Überlebende von Auschwitz), Zvi Cohen (Überlebender von Theresienstadt) und Esther Bejarano s. A. (Überlebende und Mitglied des Mädchenorchesters von Auschwitz) eingespielt.

Podiumsgespräch im Stadion an der Schleißheimerstraße

Der Film “Kick it like Kurt” entstand im Jahr 2010. Er ist das Ergebnis eines Projekts von Jugendlichen, die sich auf die Suche nach Vorbildern für ein selbstverständliches und solidarisches Zusammenwirken jüdischer und nichtjüdischer Münchnerinnen und Münchner machen. Dabei stoßen sie auf die Biografie von Kurt Landauer, dem langjährigen Präsidenten des FC Bayern. In dem Film kommen Vergangenheit und Gegenwart zusammen. Sequenzen des Films dienen als Anknüpfungspunkte für ein Podiumsgespräch darüber, was das “Nie Wieder” der Überlebenden der Konzentrationslager für unser heutiges Engagement in der Gesellschaft und speziell im Fußball bedeutet.

Auf dem Podium:

  • Simon Müller (Kurt Landauer Stiftung)
  • Alvaro v. Lill-Rastern (TSV Maccabi München)
  • Laura Pulz (Kreisjugendring München-Stadt)
  • Andreas Werner, (“Rot gegen Rassismus” FC Bayern München)
  • Christian Exner (Koordinierungsstelle Fanprojekte KOS)

Die Moderation der Veranstaltung im Stadion an der Schleißheimer Straße am 06.02. (19 Uhr) übernimmt Maximilian Lütgens (Historiker an der KZ-Gedenkstätte Dachau).

Rassismus-Vorfall beschäftigt den TSV 1860 München

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TSV 1860 VfB Stuttgart II Bildergalerie (36) Spruchband Nie wieder Faschismus

Ein paar Tage sind seit dem Unentschieden gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart bereits vergangen, die Löwen bereiten sich auf die Auswärtspartie in Köln vor. Das vergangene Duell auf Giesing Höhen hat allerdings noch ein Nachspiel: im Stadionbereich kam es zu einem Vorfall von Rassismus. Der TSV 1860 München zeigt klare Kante und verurteilt dies aufs Schärfste.

Vorfall von Rassismus beim Duell mit dem VfB Stuttgart II

Sowohl die Stadionverordnung des Grünwalder Stadions als auch die Vereinssatzung oder ein von verschiedenen Organisationen gemeinsam erarbeitetes Handout stellen eigentlich deutlich klar: Rassismus hat beim TSV 1860 München keinen Platz. Soweit, so gut. Dennoch hat das Duell vom vergangenen Samstag gegen den VfB Stuttgart II ein unschönes Nachspiel. Was war passiert?

Der vergangene Spieltag stand in Fußball-Deutschland ganz im Zeichen der Erinnerung. Dazu aufgerufen hatte die Initiative “Nie wieder” bereits zum 21.Mal. Anlass war der 80.Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz. Die Löwenfans gegen Rechts, bereits seit 1995 aktiv, hatten diesbezüglich zwei Spruchbänder vorbereitet, die im Verlaufe der Partie am Samstag auch gezeigt wurden. “80 Jahre Kriegsende” und “Nie wieder Faschismus” waren darauf zu lesen. Doch einige Besucher schienen sich an den Botschaften zu stören, Teile des zweiten Spruchbandes wurden durch mehrere Personen heruntergerissen und die Aktion somit gestört. Dies machten die Löwenfans gegen Rechts bereits am Sonntag in den sozialen Medien publik. Auch ein zweiter Vorfall wird angesprochen, den ein Augenzeuge zudem gegenüber sechzger.de schilderte.

Demnach kam es im gleichen Block (F2) während des Spiels zu rassistischen Beleidigungen gegenüber Leroy Kwadwo sowie einem Stuttgarter Spieler. Der Zeuge reagierte vorbildlich und sprach die Übeltäter auf ihre Äußerungen an, konnte damit allerdings keine Verbesserung erzielen. Ebenfalls erfolglos gestaltete sich die Kontaktaufnahme mit dem Ordnungsdienst, man sei in diesen Fällen dazu angewiesen nicht einzugreifen und den Vorfall auch nicht zu melden. Der Zeuge wurde an die Polizei verwiesen, die erwiderte, dass der oder die betroffenen Spieler selbst eine Anzeige erstatten müssten. Das Ende der ganzen Geschichte: die Rassismus-Äußerungen blieben ohne unmittelbare Folgen.

TSV 1860 verurteilt Vorfälle “aufs Schärfste”

sechzger.de kontaktierte daraufhin am Montagmorgen sowohl die Polizei München als auch den TSV 1860 bezüglich der rassistischen Äußerungen gegenüber den beiden Spielern. Die Löwen kündigten eine interne Aufarbeitung der Vorfälle an und äußerten sich zudem am gestrigen Mittwoch ausführlich auf der Homepage.

Der TSV 1860 München verurteilt jegliche diskriminierenden Äußerungen aufs Schärfste.

Es gäbe einen “standardisierten Prozess“, der in Fällen wie am Samstag greifen würde. Eigentlich sollen sich Fans bei einem Fall von “rassistischer, sexistischer, antisemitischer, diffamierender, diskriminierender, homophober oder beleidigender Äußerung” an die Abschnitts- oder Teamleitung des Ordnungsdienstes wenden. Diese seien entsprechend geschult und würden dann weitere Maßnahmen ergreifen. Die Folgen für den oder die Täter können durchaus drastisch ausfallen. Neben einem Hausverbot drohen auch eine strafrechtliche Verfolgung sowie ein bundesweites Stadionverbot. Im aktuell vorliegenden Fall “wurde dieser Prozess am vergangenen Samstag durch die Ordnungsdienstkraft nicht in Gänze umgesetzt, so dass die gewünschte Wirkung nicht erzielt werden konnte” so die Löwen weiter. Der TSV 1860 arbeitet die Thematik bereits mit den eingesetzten Kräften auf, um künftig eine Wiederholung zu vermeiden.

Stellungnahme der Polizei

Auch die Polizei München hat sich nach Anfrage unserer Redaktion zu den Vorfällen am vergangenen Spieltag geäußert. In einem Schreiben an sechzger.de betont der Polizeisprecher Christian Poganski: “Die Münchner Polizei findet derartige Vorkommnisse äußerst bedauerlich und verurteilt jegliche Form von Rassismus.”

“Während des Spiels besteht für jedermann die Möglichkeit, sich bei entsprechenden Vorfällen an den Sicherheits- oder Ordnungsdienst zu wenden, der vom Inhaber des Hausrechts beauftragt wurde“, heißt es weiter in der Stellungnahme. “Solche Sachverhalte sollten zudem nicht nur vom Verein und dem Fanprojekt intern aufgearbeitet werden, sondern auch den zuständigen Behörden gemeldet werden.”

Rassismus hat beim TSV 1860 München keinen Platz – gestern nicht, heute nicht und auch morgen nicht. Sollten Fans im oder um das Grünwalder Stadion herum einen ähnlichen Vorfall erleben, werden sie dazu ermutigt auf den Ordnungsdienst zuzugehen und die Vorgänge zu melden.

Testspiel: Knappe Niederlage für U21 in Buchbach

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Tsv Buchbach Tsv 1860 U21

Im dritten Testspiel in der Winterpause musste sich die U21 des TSV 1860 am Mittwochabend dem Regionalligisten TSV Buchbach knapp mit 3:4 geschlagen geben. Für die Elf von Trainer Felix Hirschnagl trafen Gilbert Diep, Cristian Leone und Alvin Husic.

Knappe Niederlage für U21 in Buchbach

Nach dem 1:3 beim FC Augsburg II am vergangenen Wochenende stand für die U21 direkt der nächste Härtetest auf dem Programm. Auf dem neuen Kunstrasenplatz des TSV Buchbach gerieten die Löwen gegen die Gastgeber nach einer Viertelstunde durch Tobias Stoßberger in Rückstand. Nur drei Minuten später glich Gilbert Diep für 1860 aus (18.), doch quasi im Gegenzug war es erneut Stoßberger, der zum 2:1 für den Regionalligisten einnetzte (19.).

Nach dem Seitenwechsel legte Tobias Sztaf per Elfmeter für die Hausherren nach (48.), doch die Löwen gaben sich noch nicht geschlagen. Cristian Leone verkürzte umgehend auf 3:2 (51.), doch das bessere Ende hatte der TSV Buchbach auf seiner Seite. Daniel Gaedke erzielte den vierten Treffer der Gastgeber (86.), das Tor zum 4:3-Endstand durch Alvin Husic in der Schlussminute war nur noch Ergebniskosmetik.

Bereits am Samstag gehts weiter für die U21: Um 14 Uhr gastieren die Löwen beim TSV Schwabmünchen und wollen dort mit einem Sieg auf die Erfolgsspur zurückkehren.

Die U21 der Löwen musste sich in Buchbach knapp geschlagen geben.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 äußert sich zu Rassismus-Vorfall

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Bei unserem täglichen Nachrichtenformat Sechzig um Sieben informieren wir euch über die wichtigsten Geschehnisse aus dem Umfeld der Löwen. Heute schauen wir auf die defensiven Comebacks bei der Profimannschaft, das 11Freunde-Interview mit Horst Heldt und die Stellungnahme des TSV 1860 zu den Rassismus-Vorfällen am vergangenen Spieltag.

Wann kommen Verlaat, Schifferl, Danhof und Reich zurück?

Seit November fällt Kapitän Jesper Verlaat bereits aus, seit neustem Trainiert der Niederländer aber wieder gemeinsam mit seiner Mannschaft. Für den neuen Trainer Patrick Glöckner werden sich bald, mit Rückkehr Verlaats und der Genesung Schifferls, Danhofs und Reich deutlich mehr Perspektiven in der Aufstellung eröffnen. Auch Fabian Schubert ist bald wieder bereit für einen Einsatz.

Horst Heldt über den TSV 1860

In einem Interview mit 11Freunde spricht Horst Heldt über den TSV. Jetzt ist er Geschäftsführer beim Bundesligisten Union Berlin, doch die Aufgabe des Geschäftsführers Finanzen wäre reizvoll gewesen, so Heldt. Wieso dieser dann aber doch nicht zu den Löwen kam, könnt ihr in unserem Artikel dazu nachlesen.

Rassismus-Statement nach Heimspiel

Der TSV 1860 hat sich zu Wort gemeldet und ein Statement zu den Vorfällen am vergangenen Spieltag abgegeben. Wie die Löwenfans gegen Rechts via Social Media berichteten, störten einige Fans ihre Präsentation eines Spruchbandes zum Erinnerungstag im Deutschen Fußball. Hierbei erinnerten sie an das Kriegsende und sprachen sich gegen Faschismus aus.

Außerdem wurde Leroy Kwadwo von Heimfans rassistisch beleidigt, engagierte Fans wurden laut Social Media vom Ordnungsdienst bei einem Vorgehen gegen dieses Verhalten nicht unterstützt.

Der Verein schreibt dazu auf seiner Homepage: “Leider wurde dieser Prozess am vergangenen Samstag durch die Ordnungsdienstkraft nicht in Gänze umgesetzt, so dass die gewünschte Wirkung nicht erzielt werden konnte. Der TSV 1860 München arbeitet die Vorfälle mit dem eingesetzten Ordnungsdienst bereits detailliert auf, damit künftig schneller und effektiver gehandelt wird.”

Ein ausführlicher Artikel zu der Thematik erscheint im Laufe des Tages auf sechzger.de.

Und sonst so?

Der ehemalige Spieler und Trainer beim TSV 1860 München, Uwe Wolf, sprach mit FuPa über seine kurze Zusammenarbeit mit dem TSV Grünwald. Sein Trainingsstil sei “zu professionell” für den Bayernligisten gewesen.

Straßer verpasst Stockerl auf der Planai knapp

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Ski-Löwe Strasser erneut im WM-Einsatz
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)

Heute Abend fand der letzte Slalom im Ski Weltcup vor der WM in Saalbach vom 4. bis 16. Februar statt. Für Linus Straßer und Konsorten ging es dabei beim Night Race auf der Planai zur Sache, wo der Skilöwe letztes Jahr den Sieg feiern konnte.

Straßer Halbzeitführender auf der Planai

Bei der Startnummernvergabe hatte sich Straßer die Nummer 1 gesichert und ging somit von Pole Position ins Rennen. Und diese nutzte der Skilöwe optimal. Er brachte die zuletzt in Kitzbühel etwas vermisste Explosivität hervorragend in den Schnee und markierte mit 50,25 Sekunden trotz eines kleines Fehlers kurz vor dem Ziel die Bestzeit. Hinter Straßer lag der Norweger Timon Haugan mit 0,31 Sekunden Rückstand auf Rang 2. Drittplatzierter nach dem ersten Lauf war Loic Meillard (Schweiz) mit 0,35 Sekunden Rückstand. Weitere Läufer des DSV konnten sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Straßer kann Vorsprung nicht ins Ziel bringen

Als Straßer als letzter Läufer ins Rennen ging, lag Haugan Führung. Der Skilöwe ging also mit 31 Hundertstelsekunden Vorsprung in den Kampf um den Sieg. Straßer startete etwas zu unrund und hatte an der ersten Zwischenzeit bereits seinen kompletten Vorsprung verspielt. Da sich auch im unteren Teil noch einige Unsauberkeiten einschlichen, kam Straßer am Ende mit 0,77 Sekunden Rückstand ins Ziel. Damit belegte er den undankbaren vierten Platz. Hinter Haugan komplettierten Manuel Feller und Fabio Gstrein (beide Österreich) das Stockerl.

Nächstes Rennen bei der WM

Vor der Wm findet am Samstag noch die Abfahrt von Garmisch statt. Dort mit Straßer naturgemäß nicht an den Start gehen. Bei der WM geht es am 04.02. mit dem Team-Wettbewerb los, bei dem die DSV-Trainer ihn durchaus ins Team berufen könnten. Der Spezial-Slalom, bei dem Linus Straßer durchaus zum erweitereten Kreis der Medaillenkandidaten gehört, findet am 16.02. statt.

Verlaat, Schifferl, Danhof und Reich vor Comeback?

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Tsv 1860 Jesper Verlaat

Die Defensive des TSV 1860 musste in den vergangenen Wochen einige namhafte Ausfälle verkraften. Die Ergebnisse seitdem: mehr schlecht als recht. Nun ist jedoch Hoffnung in Sicht, denn mit Tim Danhof, Lukas Reich, Raphael Schifferl und Kapitän Jesper Verlaat stehen gleich vier Spieler vor dem Comeback.

Verlaat, Schifferl, Danhof und Reich vor Comeback?

Seit Ende November fehlt Jesper Verlaat den Löwen – und das nicht nur als Abwehrchef, sondern auch als Leader auf dem Platz. Zwar versuchte Max Reinthaler die entstandene Lücke mit großem Einsatz zu füllen, als Führungsspieler ist Verlaat beim TSV 1860 jedoch scheinbar derzeit nicht zu ersetzen. Umso erfreulicher, dass der Niederländer mittlerweile wieder mit der Mannschaft trainiert und spätestens beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 wieder zum Kader gehören dürfte.

Noch früher als Verlaat könnte Tim Danhof sein Comeback im Trikot des TSV 1860 feiern. Für die Startelf wird es am Samstag bei Viktoria Köln (sechzger.de berichtet live) zwar vermutlich noch nicht reichen, aber im Spieltagsaufgebot dürfte der ehemalige Auer bereits zu finden sein.

Auch Schubert bald wieder einsatzbereit

Auch die zuletzt verletzten Abwehrkollegen Raphael Schifferl, Lukas Reich sowie Stürmer Fabian Schubert dürften Trainer Patrick Glöckner bald wieder zur Verfügung stehen, sodass sich dem neuen Übungsleiter personell und taktisch völlig neue Möglichkeiten bieten.

Lediglich der Langzeitverletzte Moritz Bangerter fällt weiterhin aus, Eliot Muteba wurde freigestellt und befindet sich nachwievor auf Vereinssuche.

Bild: CR-Fotos

Horst Heldt: “1860 wäre reizvoll gewesen”

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Horst Heldt TSV 1860

Das Warten auf einen neuen Geschäftsführer Finanzen nach der Ablehnung von Anton Hiltmair setzt sich fort. Neue Kandidaten wurden bislang nicht öffentlich kommuniziert. Ein Blick zurück zeigt: Es hätte alles ganz anders kommen können, hätten sich die Gesellschafter auf Horst Heldt einigen können.

Horst Heldt wäre gerne zum TSV 1860 gekommen

Im Interview mit 11Freunde stellt der jetzige Geschäftsführer des Bundesligisten Union Berlin klar, die Aufgabe beim TSV 1860 wäre “reizvoll gewesen, weil München Sechzig was Besseres verdient, als dauerhaft in der dritten Liga zu spielen.” Auch die Nähe zum potentiellen Arbeitsplatz sei ein positiver Faktor gewesen: “Meine Familie lebt da, es wären drei Minuten Fahrt bis zur Arbeitsstätte gewesen. Außerdem habe ich eine Sechzig-Vergangenheit.”

Nicht ganz so begeistert sei seine Frau gewesen, erinnert sich Heldt humorvoll: “Bei meiner Frau war (die Angst) sehr groß, weil sie von vornherein gesagt hat, dass man in der Konstellation von Klub und Investor nichts richtig machen kann.”

Absage nach Gespräch mit Stimoniaris

Wir erinnern uns: Nach anfänglichen Dissonanzen hatte man sich innerhalb des Präsidiums auf Horst Heldt als neuen Geschäftsführer beim TSV 1860 verständigt, einige Einigung mit dem ehemaligen Nationalspieler war erzielt, ein unterschriftsreifer Vertrag lag vor.

Nachdem Heldt im Gespräch mit Aufsichtsratchef und Ismaik Statthalter Saki Stimoniaris jedoch deutlich gemacht wurd, dass er seitens des Mehrheitsgesellschafters keinerlei Unterstützung zu erwarten habe, sagte Heldt den Löwen ab.

Sechzig um Sieben: Morris Schröter bis 2026 beim TSV 1860

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Neben einem neuen Podcast gab es gestern eine Verlängerung zu vermelden. Wie der merkur berichtet, bleibt Morris Schröter bis 2026 ein Löwe. Außerdem richtete sechzger.de in eigener Sache ein paar Worte an die Leserinnen und Leser. Zu guter Letzt darf zum Start in den Tag ein Blick auf die Konkurrenz in der 3.Liga natürlich nicht fehlen.

sechzger.de Talk Folge 195 online

In der neuesten Ausgabe empfängt Christian die beiden Thomasse und bespricht mit ihnen die aktuelle Lage beim TSV 1860 München. Dazu gehört das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II, bei dem es leider auch unschöne Vorfälle gab. sechzger.de wird darüber in dieser Woche noch berichten. Neben den Diskussionen um Patrick Hobsch und einer Schnellfragerunde geht es selbstverständlich auch noch um das bevorstehende Auswärtsspiel bei Viktoria Köln.

Schröter bleibt bis 2026 ein Löwe

Eine Verlängerung vermeldete gestern der merkur: Morris Schröter, seit neuestem Rechtsverteidiger beim TSV 1860, bleibt bis 2026 an der Grünwalder Straße. Grund dafür ist dem Bericht zufolge eine Klausel, die mittlerweile griff und das Arbeitspapier automatisch um ein weiteres Jahr verlängerte. Befragt wurde der 29-Jährige bei dieser Gelegenheit auch noch zu seiner neuen Rolle auf dem Platz. Es mache ihm durchaus Spaß gab Schröter zu Protokoll. Während seiner Zeit bei Dynamo Dresden hatte er diese Position schon einmal gespielt.

Fünfter Geburtstag von sechzger.de

Im Januar 2020 ging der erste Text von sechzger.de online. Gestern war Zeit, dieses Jubiläum mit einem an die Leserinnen und Leser gerichteten Text etwas zu feiern und ein klein wenig auf die Geschichte des Fanblogs einzugehen. Auch an dieser Stelle möchten wir Euch noch einmal für Eure Treue danken und freuen uns auf die nächsten Jahre rund um den TSV 1860 München.

Neues von Ex-Löwen

Zwei Nachrichten gibt es zu Akteuren, die mittlerweile nicht mehr an der Grünwalder Straße tätig sind. Zum einen ist Gerald Vanenburg betroffen, der als Spieler und Co-Trainer bei den Löwen tätig war. Er übernimmt die indonesische U23 und zusätzlich den Posten des Co-Trainers neben Patrick Kluivert bei der Nationalmannschaft. Zum anderen verhandelt Manfred Starke einem Bericht zufolge derzeit mit den Offenbacher Kickers einen Vertrag. Derzeit spricht viel für eine Einigung: beide Seiten sind an einer Zusammenarbeit interessiert.

News aus der 3.Liga

Transferdoppelpack in Bielefeld

Zwei Veränderungen im Angriff gab es gestern bei Arminia Bielefeld. Vormittags wurde bestätigt, dass der DSC André Becker für ein halbes Jahr zum Ligakonkurrenten nach Mannheim verleiht. Der Waldhof reagiert damit auf den Mittelfußbruch von Terrence Boyd.
Wenige Stunden später wurde dann die Verpflichtung von Joel Grodowski (bislang Preußen Münster) vermeldet. Der 27-Jährige war in der vergangenen Spielzeit einer der Aufstiegsgaranten und erzielte 17 Treffer in der 3.Liga. In der 2.Bundesliga hat Grodowski mittlerweile seinen Stammplatz verloren und kehrt nun in die Drittklassigkeit zurück. Da sein Vertrag in Münster noch bis 2027 lief, musste die Arminia dem Vernehmen nach eine niedrige bis mittlere sechsstellige Summe für den Transfer aufbringen.

sechzger.de Talk 195: Debüt von Glöckner, vor Viktoria Köln

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Sechzger.de Talk Folge 195 Debüt Von Patrick Glöckner Gegen VfB Stuttgart II Und Vor Viktoria Köln TSV 1860 München

Mit zwei Sechzgerstadion-Rückkehrern tauscht sich Moderator Christian im sechzger.de Talk 195 über die aktuellen Geschehnisse beim und rund um den TSV 1860 München aus. Dass beide Gäste den gleichen Vornamen tragen, ist eine weitere Gemeinsamkeit der zwei Gäste. Thomas Spiesl und Thomas Enn aus der sechzger.de Redaktion bewerten die Premiere des neuen Löwentrainers Patrick Glöckner und blicken natürlich auf das nächste Spiel der Löwen in Köln. Und da unser Redaktionsleiter wieder dabei ist, gibt es auch wieder eine Schnell- oder Schätzraterunde.

Groundhopping in Thailand

Thomas Spiesl weilte zu seinem alljährlichen Winter-Urlaub in Thailand und hatte dort  Gelegenheit – zum für ihn schon wiederholten Mal – ein Fußballspiel zu besuchen. Die Eindrücke von diesem Ereignis schildert er zu Beginn vom sechzger.de Talk 195. Einen ausführlicheren und sehr lesenswerten Bericht über den Spielbesuch bei den Pattaya Dolphins (inklusive einiger Fotoimpressionen) verfasste er für sechzger.de schon vor zwei Wochen und dieser kann hier nachgelesen werden

Das 1:1 gegen VfB Stuttgart II

Dann widmet sich die Runde ausführlich dem Heimspiel gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart. Für Thomas Enn war es der erste Besuch des Sechzgerstadions seit dem Totopokalspiel gegen Unterhaching. Beim Vergleich mit dieser Partie ist eine wahrgenommene Steigerung der Bemühungen der Löwen auf dem Rasen am vergangenen Samstag natürlich wenig überraschend. Und was sagen die anderen zwei Teilnehmer im sechzger.de Talk 195? War der vielzitierte Trainer-Effekt zu erkennen oder nicht? Auch über die Aktionen der Westkurve für den Standort Sechzgerstadion wird in unserer Sendung gesprochen.

Ein sehr ernstes Thema streift die Runde zum Abschluss der Besprechung des Samstags: In Block F gab es zwei Vorfälle, die einen politisch rechten bzw. rassistischen Hintergrund hatten und die sicher nicht nur unsere Zuhörer*innen sprachlos zurücklassen. Die Löwenfans gegen Rechts haben bereits am Sonntag auf ihren Social-Media-Kanälen auf diese Vorkommnisse hingewiesen. Auch wir wollen solche Vorkommnisse nicht schweigend hinnehmen und appellieren an alle Fans, sich solchen Umtrieben entgegen zu stellen!

Anmerkung der Redaktion: Wir befinden uns hierzu in Gesprächen mit dem TSV 1860 München. Für rassistische Vorfälle im Stadion gibt es einen klaren Prozess, wie sich der Ordnungsdienst zu verhalten hat und wie solche Vorfälle geahndet werden. Dieser Ablauf wurde scheinbar im betreffenden Fall nicht eingehalten. Der Vorfall wird beim TSV 1860 München aktuell intern aufgearbeitet. Wir werden in Rücksprache mit den Verantwortlichen Ende der Woche ausführlich berichten.

Die Posse um Patrick Hobsch

Bleibt er? Oder verlässt er die Löwen nach knapp sieben Monaten schon wieder? Die Meldungen zu Patrick Hobsch in diesen Tagen ändern sich fast stündlich. Unsere Protagonisten im sechzger.de Talk 195 tun ihre Meinung kund, ob sie einen Verkauf des Stürmers nach Essen befürworten oder ablehnen. Und wovon ihre Präferenz letztlich abhängt.

Vor dem Spiel bei Viktoria Köln

Mit der beliebten Raterunde, um die sich traditionell Thomas Spiesl kümmert, beginnen wir unsere Vorschau auf das Spiel bei Viktoria Köln am kommenden Samstag (um 16.30 Uhr). Das Duell zwischen den beiden “alten Herren” in diesem Talk findet am Ende einen klaren Sieger. Mit der Bilanz zwischen der Viktoria und 1860 und einer deutlichen Warnung vor einer der Überraschungen der laufenden Saison, dem aktuellen Tabellenvierten (den so wahrscheinlich wirklich niemand auf dem Zettel hatte) endet die Sendung.

Der sechzger.de Talk 195 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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