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Sechzig um Sieben: Straßer in Val d’Isere ausgeschieden

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Am Wochenende lief es nicht nur für die Fußballer des TSV 1860 München nicht. Auch Skilöwe Linus Straßer musste einen Misserfolg verdauen, nachdem er beim Slalom in Val d’Isere ausgeschieden war.

Straßer im zweiten Durchgang ausgeschieden

Linus Straßer musste am Sonntag ein Rückschlag verdauen. Nach dem ersten Durchgang landete er noch auf Rang 7 und ein Platz auf dem Stockerl lag im Bereich des Möglichen. Im zweiten Durchgang baute Straßer dann einen groben Fahrfehler ein, verpasste ein Tor und war ausgeschieden. Damit bleibt er das zweite Mal in Folge ohne Weltcup-Punkte. Das Rennen gewann Henrik Kristoffersen aus Norwegen.

Giannikis: Verl “schnell abhaken”

Es war ein schwer zu ertragender Nachmittag für alle Löwenfans, besonders für diejenigen, die die sang- und klanglose 0:4 Heimniederlage gegen den SC Verl im Grünwalder Stadion miterleben mussten. Löwentrainer Argirios Giannikis kommentierte den Auftritt seiner Mannschaft in gewohnter Weise. Er mochte sich nicht lange mit Fehleranalyse oder Ähnlichem aufhalten. Giannikis wollte die Packung nicht weiter kommentieren, sondern nach vorne schauen und das “Spiel schnell abhaken”. Schauen wir mal, ob das gelingt und Sechzig am kommenden Samstag in Aue wieder das “Auswärtsgesicht” zeigen kann.

Tiefgarage beim Grünwalder Stadion durchaus möglich

Die Diskussion um den möglichen Ausbau des Grünwalder Stadions nimmt seit dem Ultimatum von OB Reiter wieder Fahrt auf. Zunächst forderte das neue Fanbündnis Weiß & Blau für den TSV einen Neubau auf einer nicht näher bestimmten Grünfläche an einer Autobahnausfahrt mit S-Bahn-Anschluss im Münchner Umland. Dann forderten Pro 1860, Sechzig im Sechzger und die Freunde des Sechzgerstadions in einer gemeinsamen Erklärung Stadt und Verein auf, das “Schwarzer Peter Spiel” endlich zu beenden und zu handfesten Ergebnissen zu kommen. Vor diesem Hintergrund warf Stefan Kranzberg nochmals einen Blick auf die bereits existierende Infrastruktur rund um die Heimat der Löwen. Dabei geht er insbesondere auf einen wenig bekannten Hohlraum an der U-Bahn-Station Wettersteinplatz ein, der durchaus als Tiefgarage genutzt werden könnte.

U15-Löwinnen erreichen Platz 2

Im Nachwuchsfußball ist die Zeit der Hallenturniere angebrochen. Dabei gelang den U15-Löwinnen bei den Oberbayerischen Hallenmeisterschaften ein schöner Erfolg. Das Team belegte den zweiten Platz in der Vorrunde und ist somit für die nächste Runde am 18.01 in Traunstein qualifiziert. Die Ergebnisse der anderen Löwenteams findet Ihr hier.

sechzger.de Talk Nummer 189 geht online

Mit der nicht gerade vergnügungsteuerpflichten Aufarbeitung der 0:4-Klatsche von Samstagabend beginnen Moderator Jan und seine Gäste Florian, Peter, Stefan und Thomas den sechzger.de Talk Nummer 189. Mit einem unschönen Thema – nämlich der aktuellen Situation rund um den Ausbau des Sechzgerstadions – geht es weiter. Zuletzt diskutieren die fünf noch die Chancen der Löwen auf einen weiteren Auswärtssieg bei Erzgebirge Aue am kommenden Samstag. Den Talk findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Boyd mit Mittelfußbruch

Der SV Waldhof steckt trotz Trainerwechsel tief im Abstiegsstrudel. Im Kampf um den Klassenerhalt wird Stürmer Terence Boyd nun länger nicht mithelfen können. Der US-Amerikaner brach sich im Spiel gegen Dynamo Dresden den Mittelfuß.

Ausschreitungen in Osnabrück

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff beim Spiel Osnabrück-Essen (2:0) gab es unschöne Szenen rund um den Gästeblock an der Bremer Brücke. Einige Essener durchbrachen ein Fluchttor und gelangten so auf das Spielfeld. Sie konnten schließlich von der Polizei wieder in ihren Block geleitet werden. Außerdem wurde während des Spiels ein Essener Fan wegen zeigen des Hitlergrußes Hausverbot erteilt. Vor dem Spiel kam es nach Osnabrücker Angaben zu “massiven Sachbeschädigungen im Gästeblock in Bezug auf Wasserleitungen und WC-Einrichtungen”.

Janßen tut Schwalbe “für den Gegner leid”

Viktoria Köln besigte Hannover 96 II mit 2:1, wobei dem 2:0 per Foulelfmeter eine klare Schwalbe von Viktoria-Stürmer El Mala vorausging. Als Janßen das erkannte, reagierter er fair und gab das Vergehen seinen Spielers zu. “Das tut mir für den Gegner leid”, zeigte der Trainer Mitgefühl für die unterlegenen Hannoveraner.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in diesen Dienstag. sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag.

Leserbrief: Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid

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TSV 1860 SC Verl Leid

“Es ist mit Dir nicht immer leicht…” Wer kennt sie nicht, diese Zeile aus dem Lustfinger-Klassiker Löwenmut? In die selbe Kerbe schlägt auch Fabian, der sich in seinem Leserbrief einer Weisheit von Leonardo da Vinci bedient: “Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.”

Leserbrief: Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid

“Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.”
Leonardo da Vinci

Gefühl? Ja Gefühl, das haben und zeigen wir Löwenfans. Unerbittlich und unverdrossen, doch immer wieder gibt es ein neues Kapitel an „Leid”.

Nachdem ich diese Saison mit den Heimspielen gegen Köln, Dresden und Osnabrück wahrlich nicht von fabelhaften Leistungen beglückt worden war, hatte ich die zeitliche Gelegenheit, gegen Verl dabei sein zu können und beschloss, dieses Mal meine beiden Kids (13 und 6) mal wieder mitzunehmen. 2 Grad und gelegentlicher Nieselregen konnte unserer guten Laune nach vorherigem Tollwood-Besuch nichts anhaben und gestärkt und zuversichtlich haben wir uns in die freie Ostkurve gestellt.

Wie es ausging, wissen wir. Wie meine Laune war, kann sich jeder Löwe vorstellen. Wie die Laune meiner Kinder war, ist allerdings der Grund, warum ich diese Zeilen schreibe.

Erfreuen am puren Erlebnis möglich

Sie waren nun zum vierten Mal innerhalb von zwei Saisons dabei und haben gerade mal einen Sieg miterlebt bei drei Niederlagen (besonders bitter: 0:1 gegen Regensburg in letzter Minute). Und natürlich sind sie nicht eingefleischt, wie ich es bin und immer war und haben bei weitem nicht das große Interesse am Fußball selbst, aber sie sangen immer wieder auch mit und erfreuten sich am puren Erlebnis.

Erfreuen am puren Erlebnis fällt mir persönlich inzwischen bei Sechzig-Spielen immer schwerer und mir das einzugestehen noch mehr. Die Stimmung bzw. der Support war am Samstag, ausgehend von der Westkurve, stark, aber man hat gesehen, wie fragil es insgesamt ist und noch nie hab ich bei uns bis dato Fans gesehen, die eher gingen…

Was für ein Gefühl hat man als Sechzig-Fan überhaupt momentan?

Absolute Tristesse fußballerisch, eine geteilte Anhängerschaft u.a. durch einseitige Bloghetze, eine verfahrene Situation rund um Stadion und Stadt, sodass nicht mal das Thema Zaun in der Stehhalle konkret angegangen wird, und wenig positive Gedanken hinsichtlich der Zukunft.

Trotzdem werden meine Kinder ohne zu zögern wieder mitgehen, wenn ich sie das nächste Mal frage, weil eine Faszination von 1860 mit dem Ganzen drumherum und eben dem Erlebnis Stadion an sich ausgeht – und genau das ist Balsam für meine Seele.

Vielleicht hat aber auch die ordentliche Summe an gesammelten Becherpfand zur unerschütterlich guten Laune bei meinen Kids beigetragen… 😉

Enttäuscht, frustriert und dennoch nicht hoffnungslos in Bezug auf den großen Turnaround im wenigstens sportlichen Bereich grüßt alle 60-Fans

Fabian

Frohe Weihnachten!

Grünwalder Stadion – ÖPNV, Verkehrsanbindung & Tiefgarage

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Grünwalder Stadion TSV 1860 Tickets Sechzgerstadion Freunde des Sechzger Stadions ÖPNV

Am Freitag veröffentlichten die Freunde des Sechz’ger Stadions e.V., Pro1860 e.V. sowie Sechzig im Sechzger eine gemeinsame Stellungnahme, in der sie die Stadt München sowie den TSV 1860 aufforderten, in Sachen Grünwalder Stadion transparenter und aktiver zu agieren. Natürlich kann man hinsichtlich der traditionellen Spielstätte der Löwen geteilter Meinung sein. Klar ist jedoch, dass das Grünwalder Stadion hinsichtlich ÖPNV und Verkehrsanbindung seines Gleichen sucht und auch eine Tiefgarage wäre wohl in unmittelbarer Nähe umsetzbar.

Stabiles Fundament auf der Grünflache?

Während die neue Fanorganisation Weiß & Blau für den TSV das Grünwalder Stadion ablehnt und für einen “Neubau auf der Grünfläche” (Anm. d. Autors: welche eigentlich?) plädiert, damit der TSV 1860 “seine Schulden abbauen und sich wirtschaftlich auf ein stabiles Fundament stellen kann” (Anm. d. Autors: Ah ja, so ein Neubau samt Infrastruktur kostet ja bekanntlich nichts!), fokussieren sich die Freunde des Sechz’ger Stadions e.V., Pro1860 e.V. und Sechzig im Sechzger auf den Standort Giesing. Das kann man als “traditionalistisch”, “ewiggestrig” oder ganz einfach “realistisch” bezeichnen.

Denn Fakt ist: Von einem eigenen Stadion ist der TSV 1860 so weit entfernt wie von der Augenhöhe mit Barcelona oder dem propagierten #gemeinsam.

Schwarze Zahlen am Standort Giesing

Klar ist auch, dass es einiger Arbeit und beachtlicher finanzieller Ressourcen Bedarf, um das Grünwalder Stadion auf ein Level zu heben, das den Ansprüchen des TSV 1860 gerecht wird. Im Gegensatz zur Allianz Arena, in der der TSV 1860 Jahr für Jahr Verluste einfuhr, schreibt man am Standort Giesing aus dem Spielbetrieb schwarze Zahlen – zwar deutlich zu wenig, aber immerhin.

Darüber hinaus bietet die urbane Lage gerade für Fans einen unheimlichen Mehrwert. Das Drumherum macht den Spieltag zum Erlebnis, der Stadionbesuch wird nicht auf die 90 Minuten reduziert.

ÖPNV, Verkehrsanbindung & Tiefgarage

Dazu trägt auch bei, dass das Grünwalder Stadion über eine nahezu ideale Verkehrsanbindung verfügt. So ist die Autobahn nah und bundesweit dürfte es kein zweites Stadion geben, in dessen fußläufiger Umgebung sich so viele Bus- und Bahnhaltestellen befinden.

Aber wo sollen denn die vielen Autos alle parken? Im Status Quo eine berechtigte Frage, wobei der Autor dieser Zeilen tatsächlich ungelogen noch nie mehr als 10 Minuten Fußmarsch von seinem Parkplatz zum Stadion überbrücken musste. Dennoch: Die Parkplatzsituation ist und bleibt natürlich ein brisantes Thema.

Lösung am Wettersteinplatz?

Die Lösung des Problems läge indes ganz nah – und zwar am Wettersteinplatz! Denn am U-Bahnhof Wettersteinplatz (ÖPNV) gibt es zwischen Bahnsteig und Oberfläche einen neun Meter hohen Hohlraum, der als Tiefgarage genutzt werden könnte. Entsprechende Planungen gab es bereits, die als Zufahrten geplanten Öffnungen wurden jedoch zubetoniert.

Zum Hintergrund schrieb der Merkur bereits im Jahr 2010:

Möglich wäre allerdings nur eine automatische Tiefgarage mit Regalsystem, wie sie bereits an der Donnersbergerstraße existiert, erklärte Ralf Wulf vom Baureferat bei einem Ortstermin. Denn für die einzig mögliche Zufahrt müsste der Jugendspielplatz des benachbarten Freizeitheims geopfert werden. Außerdem ginge durch die Straßen zu viel Parkplatz verloren. So aber könnten 200 Autos in drei Ebenen Platz finden. Dafür jedoch bräuchte es an der Oberfläche etwa vier Aufzugsschächte, die hintereinander in der Fromundstraße platziert werden müssten. Außerdem müsste die Bahnsteigdecke verstärkt werden. „Etwas aufwändig und nicht sehr günstig“, so Wulf.

Parken nur für Dauermieter

Die Schaffung einer Tiefgarage wäre also durchaus möglich und könnte auch an den Tagen, an denen kein Spielbetrieb stattfindet, die Parkplatzsituation in Giesing entschärfen. Der Grund:

In eine automatische Tiefgarage dürfen nur Nutzer mit Dauermietverträgen. Denn aus Sicherheits- und Versicherungsgründen ist eine Einweisung ins System nötig. Also nichts für Fußballfans. Wulf rechnet mit Kosten von über 30 000 Euro pro Stellplatz. Das bedeutet: Um wirtschaftlich zu sein, würde ein Stellplatz über 60 Euro im Monat kosten.

Sicherlich – auch unter Berücksichtigung der Preisentwicklung seit 2010 – eine Menge Holz in einer Stadt, die ohnehin nicht für ihre niedrigen Mieten bekannt ist. Auf der anderen Seite eine interessante Option, die in den vergangenen Jahren in der Stadiondiskussion viel zu kurz kam.

Selbstverständlich besteht auch weiterhin die (umweltfreundliche und deutlich billigere) Möglichkeit, auswärtige Fans am Stadtrand parken zu lassen, um sie dann via Shuttle nach Giesing zu transportieren.

16.12.1972: TSV 1860 siegt beim KSV Hessen Kassel

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Hessen Kassel 1860 München

Rang 3 stand am Ende der Spielzeit 1972/73 für die Löwen in der Regionalliga Süd zu Buche. Zwei Punkte auf dem Weg zu dieser Platzierung fuhr der TSV 1860 heute vor 52 Jahren beim KSV Hessen Kassel ein.

Früher Trainerwechsel: Schwartz für Tilkowski

Vor der Saison hatte der TSV 1860 ordentlich investiert, dann aber einen Fehlstart inklusive Pokal-Aus hingelegt, was Trainer Hans Tilkowski früh den Job kostete. Sein Nachfolger Elek Schwartz brachte die Mannschaft zwar zunehmend auf Kurs, für den Aufstieg sollte es am Ende jedoch leider nicht reichen.

Zudem erwies sich das Olympiastadion nicht als die Goldgrube, die man sich davon erhofft hatte. Im Schnitt kamen in dieser Saison keine 14.000 Zuschauer zu den Heimspielen des TSV 1860…

Weller trifft und hat Glück

Fünf Spiele in Folge ohne Niederlage hatten die Löwen absolviert, ehe es Mitte Dezember 1972 nach Nordhessen ging. Am letzten Spieltag vor der Winterpause sollte unbedingt nochmal ein Sieg her – und der gelang auch!

Zwar ging der KSV Hessen Kassel nach nicht einmal einer Viertelstunde in Führung, doch Zahnleiter glich kurz vor der Pause für den TSV 1860 aus. Nach dem Seitenwechsel dominierten zunächst die Löwen und Weller traf in der 53. Minute zum 1:2. Der Neuzugang aus Hannover absolvierte ohnehin eine Top-Saison und erzielte 18 Treffer, was Trainer Schwartz zu einem Loblied über den Mittelfeldspieler animierte:

“Es gibt derzeit in Deutschland nur zwei Fußballer, die besser sind als Weller. Und die heißen Franz Beckenbauer und Günther Netzer.”

Glück hatte Weller indes nicht nur auf dem Fußballplatz: Zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Erwin Hohenwarter gewann er 46.000 Mark im Lotto.

TSV 1860 siegt bei Hessen Kassel

Doch zurück ins Auestadion zu Kassel: Dort sorgte Schorsch Metzger in der 76. Minute vor 10.000 Zuschauern für das 1:3 und somit die vermeintliche Vorentscheidung. Die Hessen gaben sich jedoch nicht auf und verkürzten zehn Minuten vor Schluss noch einmal.

Am Ende aber jubelten die Löwen, die erst Mitte Januar wieder ein Spiel verlieren sollten. Beim 1. FC Nürnberg setzte es trotz Pausenführung eine 1:2-Niederlage.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Elek Schwartz setzte am 16.12.1972 auf folgende Elf des TSV 1860:

Helmschrot – Krotzh, Hiller, Sohnle, Lex – Zahnleiter, Hohenwarter (73. Brozulat), Weller – Metzger, Keller, Weixler

Tore:
1:0 Maciossek (13.), 1:1 Zahnleiter (42.), 1:2 Weller (53.), 1:3 Metzger (76.), 2:3 Hansmann (81.)

Giannikis: “Spiel schnell abhaken”

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Giannikis: "Spiel schnell abhaken"
Giannikis: "Spiel schnell abhaken"

Die Löwen gehen mit einer miserablen Heim-Bilanz in die letzte Spiel-Woche des Jahres 2024. Nach dem 0:4 zu Hause gegen Verl wartet nun das letzte Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue am Samstag um 14:00 Uhr. Bei der Pressekonferenz nach dem letzten Heimspiel sagte Löwen-Trainer Giannikis: “Wir müssen das Spiel schnell abhaken, uns sammeln und nach Aue fahren, um dort Punkte zu holen.”

Ende: “90 Minuten nichts zugelassen”

Verls Coach Alexander Ende sagte nach der Begegnung: “Das ist natürlich ein tolles Ergebnis für uns in München. Wir haben in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel gemacht und nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Die erste Hälfte war sehr fehlerhaft, wir haben die Räume nach vorne nicht gefunden. Hinten haben wir über 90 Minuten so gut wie nichts zugelassen. In der zweiten Halbzeit ging es darum, Charakter zu zeigen und nicht nachzulassen. Mich freut es, dass am Ende auch die Null steht”.

“Nicht geschafft mit der Null in die Halbzeit zu kommen”

Sechzger-Trainer Argirios Giannikis resümierte nach der Begegnung folgendermaßen: “Wir sind in den ersten Minuten mit zu viel Respekt ins Spiel gegangen. Sind dann besser reingekommen, ohne uns größere Chancen zu erspielen. Dann kassieren wir im Umschaltspiel die Rote Karte. Das ist bitter, weil wir in der Aktion dabei waren, uns ein mögliches Eins-gegen-Eins zu erspielen. Wir haben es nicht geschafft, mit der Null in die Halbzeit zu kommen, um uns dann neu zu sortieren.”.

“Riesen-Aufwand gegen eine spielstarke Mannschaft”

“Nach der Pause hatten wir gute Ballbesitzphasen mit einem Mann weniger, allerdings ohne finale Aktionen. Die Gegentore zum 0:2, 0:3 und 0:4 fallen alle ähnlich. Wir haben gegen eine spielstarke Mannschaft einen Riesen-Aufwand betrieben. Umso ärgerlicher ist das Ergebnis”, erklärte der Löwen-Coach weiter.

Giannikis: “Spiel schnell abhaken”

Die Löwen richten den Blick nun nach vorne auf das Auswärtsspiel in Aue. Löwen-Trainer Giannikis sagte weiter: “Wir müssen das Spiel schnell abhaken, uns sammeln und nach Aue fahren, um dort Punkte mitzunehmen.”

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Sportclub Verl

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Titelbild TSV 1860 SC Verl Fotogalerie

Schön war es nicht, was wir da am Samstag im Grünwalder Stadion erleben mussten. Aber einmal müsst Ihr da jetzt noch durch. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie einige Schnappschüsse von der Heimpleite des TSV 1860 gegen den SC Verl.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Sportclub Verl

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Sechzig am Wochenende: U15 Löwinnen mit Platz 2 bei Oberbayerischer Hallenmeisterschaft

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U15 Löwinnen Tsv 1860

Über die Heimpleite der Profis gegen den SC Verl breiten wir an dieser Stelle den Mantel des Schweigens. Erfreuliches gibt es von den Junglöwinnen, die am Wochenende bei Hallenturnieren am Start waren. Während die U17 den 3. Rang belegte, erkämpften sich die U15 Löwinnen in ihrer Vorrundengruppe der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft den 2. Platz.

U15 Löwinnen bei Oberbayerischer Hallenmeisterschaft

Die B-Juniorinnen nahmen am Samstag am Hallenturnier des FC Schwaig teil und erreichten den 3. Platz. Zum Auftakt besiegten die Löwinnen den TSV Babensham mit 3:1 und schlugen anschließend auch den FC Stern München mit 1:0. Danach folgte ein 0:0 gegen den TSV Saaldorf sowie eine 0:1-Niederlage gegen den FFC Wacker München. Zum Abschluss gab es torloses Remis gegen den TSV Gilching/Argelsried.

Am Sonntag war die U15 der Löwinnen in Schwaig im Einsatz und kassierte zum Auftakt ihrer Vorrundengruppe der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft eine 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern. Es folgte ein 0:0 gegen die SG Gröbenzell/Puchheim, ehe mit dem 3:1 gegen den FFC 07 Bad Aibling der erste Sieg eingefahren werden konnte. Auch gegen den SV Bruckmühl holten die Junglöwinnen drei Punkte (1:0), ehe man sich zum Abschluss torlos vom FC Moosinning trennte. Im Endklassement erreichte der TSV 1860 somit einen starken 2. Platz.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 11.12.

19.00 Uhr: VfR Garching U17 – U16 2:9

Samstag, 14.12.

10.00 Uhr: U15 – VfR Garching U16 2:4
16.30 Uhr: Profis – SC Verl 0:4

Die U14 war beim Hallenturnier in Neuhausen am Start, die U11 holte sich den Turniersieg in Mühldorf. Zudem war die U10 in Planegg im Einsatz und die U9 sicherte sich den Siegerpokal in Neusäß.

Die U12 war am Samstag und Sonntag beim Hallenturnier in Ebersberg im Einsatz.

Sonntag, 15.12.

Doppelschicht für die U11, die auch am Sonntag an einem Hallenturnier teilnahm, diesmal in Denkendorf.

Giesinger Gedanken: Probleme und keine Lösungen

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Trauer Tod Kerze Scheller lorant

„Winter is coming“ heißt es ja bei Game of Thrones. Und der Winter ist auch offiziell in München-Giesing angekommen. Es ist eisig: auf den Straßen, auf dem Rasen und leider auch auf den Rängen. Der Sechzig-Winter ist jetzt da und das bedeutet vor allem eines: Niemand in der Sechzger.de-Redaktion möchte sich so wirklich zu dieser weiteren Heimpleite äußern. Vielleicht auch, weil es einfach nicht viel zu sagen gibt. Wenigstens ein Problem, was man leicht beheben kann: Ich mache es halt einfach. Wie es aussieht, gibt es massenhaft Probleme, aber keine Lösungen.

Probleme und keine Lösungen

Brechen wir das Ganze mal runter:

  1. Die erste Mannschaft des TSV 1860 ist gerade auf dem ersten Platz der Auswärtstabelle (Zwei Niederlagen, zweimal Unentschieden) und torkelt gleichzeitig in der Heimtabelle am Rande der Bedeutungslosigkeit. Woran das liegt? Keine Ahnung.
  2. Erst einmal hatte der TSV zuvor gegen den SC Verl verloren. Ihr erinnert euch sicherlich: Das war letztes Jahr, am 24.02.2023. Eine saftige 3:0-Klatsche. Jetzt, mit einem ganz anderen Kader, einem neuen Trainer und einem neuen Geschäftsführer, stehen wir aber wieder vor dem gleichen Debakel: Verloren gegen Verl. Warum?

Aber, okay, versuchen wir doch mal einen produktiveren Ansatz: Was ist denn die Lösung für all diese Probleme? Wir können uns streiten, es drehen und wenden, wie wir wollen, aber wer hat denn jetzt die wirklich wahre, richtige Lösung gegen diese peinliche Heimschwäche der Mannschaft? Oder gegen die Lethargie auf dem Rasen? Trainer-Entlassung scheint wohl keine Option zu sein; ob es genug Geld für einen Ersatz gibt, wage ich zu bezweifeln.

Ein Leben fernab von Westeros

Psycholog*innen sagen immer: Reg’ dich nicht über das auf, was du nicht ändern kannst. Ich rege mich also nicht über die Leistung der Mannschaft, die teils grottige Defensive oder die Event-Fans, die vor Abpfiff gehen, auf.

Es wird also voraussichtlich erst einmal kalt bleiben in Giesing. Aber, hey, wir leben ja auch nicht in Westeros, sondern Europa, und haben ja auch noch ein fettes Problem mit dem Klimawandel. Also wird schon alles beizeiten sonniger. Kopf hoch Löwen, wir haben ja eh keine andere Wahl.

Bild: pexels.com (Rahul)

Sechzig um Sieben: Bittere Niederlage gegen den SC Verl

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Nichts wurde es mit dem anvisierten Heimsieg gegen den SC Verl am Samstagnachmittag – stattdessen gab es eine weitere Niederlage vor eigenem Publikum. Einige Zuschauer verließen bereits frühzeitig das Grünwalder Stadion. Apropos: in Sachen Spielstätte haben sich einige Faninitiativen zusammen geschlossen und sich an die Stadt München und den Verein gewendet. Außerdem gibt es zum Start in eine neue Woche einen Blick in die 3.Liga.

TSV 1860 verliert klar gegen den SC Verl

Einen Tag zum Vergessen erlebten die Löwen am Samstag. Statt mit einem Heimsieg zum einen die Bilanz im Grünwalder Stadion aufzubessern und zum anderen in das obere Tabellendrittel vorzudringen, gab es eine Packung gegen den SC Verl. Die Gäste trafen insgesamt vier Mal in das Tor von Marco Hiller. Der TSV 1860 musste zudem lange in Unterzahl agieren, nachdem Kozuki früh vom Platz geflogen war. Kommenden Samstag steht dann in Aue der Jahresabschluss auf dem Programm.

Faninitiativen mit klaren Worten Richtung Stadt und Verein

Das Grünwalder Stadion bzw. die Stadiondiskussion beschäftigt die Löwenfans in unregelmäßigen Abständen. Derzeit ist die Frage, wo der TSV 1860 München in Zukunft seine Heimspiele austragen wird, wieder einmal in aller Munde. Zurückzuführen ist das auf ein Ultimatum von Oberbürgermeister Dieter Reiter. Infolgedessen haben sich nun mehrere Faninitiativen zu Wort gemeldet. Sie fordern Klarheit – sowohl von der Stadt München als auch den Löwen selbst.

News aus der 3.Liga

Der 18.Spieltag

Energie Cottbus ist zurück an der Tabellenspitze der 3.Liga. Der Aufsteiger setzte sich mit 3:1 gegen Hansa Rostock durch und verdrängte Dresden zurück auf Platz 2, die sich mit einem Sieg im Freitagabend-Spiel auf den ersten Rang geschoben hatten. Dahinter liegt auf Platz 3 der 1.FC Saarbrücken, der sich zuhause mit einem Remis von Alemannia Aachen trennte. Einen wilden Ritt sahen die Zuschauer in Sandhausen, wo der nächste Löwengegner gastierte. Schlussendlich setzte sich Erzgebirge Aue mit 6:4 durch und liegt momentan auf Rang 9. Hoffnung schöpft der VfL Osnabrück nach einem immens wichtigen Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen im Tabellenkeller. Bielefeld und Unterhaching trennten sich am 18.Spieltag nach einer furiosen Partie mit 3:3.

Viertelfinale im DFB-Pokal ausgelost

Gestern wurde die Runde der letzten Acht im DFB-Pokal ausgelost. Mit Arminia Bielefeld ist noch ein Drittligist im Wettbewerb vertreten. Der DSC bekommt es auf der Bielefelder Alm mit dem Bundesligisten Werder Bremen zu tun. Das Duell wird entweder Anfang oder Ende Februar ausgetragen.

Tristesse in Giesing: TSV 1860 unterliegt dem SC Verl deutlich

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TSV 1860 München SC Verl Westkurve Beim Letzten Heimspiel 2024

Der TSV 1860 München kommt zuhause einfach nicht in die Spur, gegen den SC Verl setzte es die sechste Heimniederlage in der laufenden Spielzeit. Die Löwen mussten eine Stunde lang in Unterzahl agieren, nachdem Kozuki für ein hartes Einsteigen frühzeitig vom Platz geschickt wurde. Am Ende siegten die Gäste klar und deutlich mit 4:0.

Kozuki mit Platzverweis nach einer halben Stunde

Nach dem Auswärtssieg in Essen wollte der TSV 1860 im letzten Heimspiel des Jahres gegen den SC Verl den Schwung mitnehmen und die katastrophale Heimbilanz aufbessern. Zwei Änderungen gab es im Vergleich zum Auftritt bei RWE. Dulic kam durch den kurzfristigen Ausfall von Schifferl zu seinem Startelfdebüt. Außerdem startete Frey für Reich, der auf der Bank Platz nahm. Die 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion sahen eine schwache Partie, Torschüsse wurden im ersten Durchgang schmerzlich vermisst. Einen folgenreichen Treffer gab es allerdings dennoch. Kozuki verstolperte im Mittelfeld den Ball, beim Nachsetzen traf er Otto mit der offenen Sohle am Knöchel. Schiedsrichter Felix Bickel aus Wolfsburg zeigte sofort Rot, sodass die Löwen fortan mit einem Mann weniger agieren mussten. Nach zu heftigen Protesten musste auch Geschäftsführer Werner auf der Tribüne Platz nehmen.

Als wäre dieser Nackenschlag nicht genug, gingen die Verler kurz vor der Pause auch noch in Führung. Ein abgefälschter Abschluss von Lokotsch flog als Bogenlampe über Hiller hinweg und erreichte Steczyk, der aus wenigen Metern keine Mühe hatte zum 0:1 einzunetzen (43.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Kabinen.

SC Verl schlägt TSV 1860 deutlich

Im zweiten Durchgang änderte sich kaum etwas am Geschehen auf dem Platz. Die Gäste hatten deutlich mehr Spielanteile, ohne sich dabei große Torchancen herausspielen zu können. Auch harmlose Löwen in Unterzahl konnten vor dem Tor der Verler keine Akzente setzen. Entschieden wurde die Partie dann in der letzten Viertelstunde – und es wurde richtig deutlich. Zunächst fand Taz mit einem Pass Lokotsch, der auf 0:2 erhöhte (76.). Wenig später war es der gleiche Vorlagengeber, der Stark bediente. Er überwand Hiller mit einem Treffer in die kurze Ecke (77.). Die ersten Zuschauer hatten genug gesehen und machten sich vorzeitig auf den Heimweg.

Passend abgerundet wurde das Grusel-Heimspiel dann noch von einem Eigentor. Onuoha flankte vor das Tor, wo Kwadwo den Ball in das Löwentor beförderte (86.). Durch den 0:4-Auswärtssieg zog der SC Verl am TSV 1860 München vorbei und liegt vor dem letzten Spieltag 2024 auf Rang 12. Die Löwen belegen nach der sechsten Heimniederlage den 13.Platz. Am Samstag trifft der TSV 1860 ab 14:00 Uhr auf Erzgebirge Aue.

Statistik

Aufstellung:
Hiller – Dulic (80. Reich), Reinthaler, Kwadwo – Frey (57. Philipp), Jacobsen (C), Deniz (80. Bähr)- Schröter (80. Schubert), Guttau, Kozuki – Hobsch (46. Wolfram)

Bank:
Vollath (TW), Kloss, Gevorgyan, Ott

Tore:
0:1 Steczyk (42. Minute), 0:2 Lokotsch (76. Minute), 0:3 Stark (77. Minute), 0:4 Kwadwo (87. Minute Eigentor)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte für  Kozuki (30.)