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18.12.1949: TSV 1860 schlägt BC Augsburg in Oberliga Süd

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Während im Jahr 2004 zu dieser Jahreszeit bereits Budenzauber angesagt war, wurde am 18.12.1949 in der Oberliga Süd noch um Punkte gekämpft. Heute vor 75 Jahren empfing der TSV 1860 den BC Augsburg im Stadion an der Grünwalder Straße.

TSV 1860 besiegt den BC Augsburg

Nachdem die Löwen die drei Spiele zuvor gewonnen hatten, wollten 12.000 Zuschauer am 4. Advent dabei sein, wenn der vierte Sieg in Folge eingefahren wird. Sie wurden nicht enttäuscht, denn die Löwen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich am Ende durch ein frühes Tor von Hans Brück gegen die Schwaben durch.

Nach Abschluss der Saison reichte es für den TSV 1860 dennoch nur zu Platz 9. Souveräner Meister wurde die SpVgg Fürth, die Kampf um die Deutsche Meisterschaft erst im Halbfinale dem späteren Titelträger VfB Stuttgart unterliegen sollte.

Der BC Augsburg, der 1969 im FC Augsburg aufging, wurde in der Saison 1949/50 Zehnter in der Oberliga Süd.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Dr. Max Schäfer setzte am 18.12.1949 gegen den BC Augsburg auf folgende Elf des TSV 1860 München:

Strauß – Pledl, Müller – Hammerl, Seemann, Schmidhuber – Thanner, Sommer, Link, Brück, Fottner

Tor:
1:0 Brück (10.)

Löwen U17 – so geht’s im neuen Jahr in “Liga B” weiter

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Jahn Regensburg U17 TSV 1860

Anders als die U19, die sich im letzten Vorrundenspiel noch für die Liga A qualifizieren konnte und damit ab Februar um die Deutsche Meisterschaft spielt, musste sich die U17 der Löwen mit dem fünften Platz ihrer Vorrundengruppe F in der DFB-Nachwuchsliga begnügen und den Teams der Seitenstraße, aus Augsburg sowie aus Ingolstadt den Vortritt in die Liga A lassen. Für die Mannschaft von Christian Stegmaier geht es in der Hauptrunde nun in Liga B weiter.

Liga B mit bekannten Konkurrenten der Profis

Sieben Gegner warten in der Gruppe C in den verbleibenden 14 Saisonspielen auf die U17 des TSV 1860. Erzgebirge Aue, Waldhof Mannheim, Jahn Regensburg, der Chemnitzer FC, Rot-Weiß Erfurt und die SpVgg Bayreuth. Dreimal bekommt man es dabei mit dem jeweils Tabellenletzten seiner Vorrundengruppen zu tun. Regensburg aus der Löwengruppe F (der SSV Jahn unterlag Sechzig im Herbst mit 0:2 und 0:4), Chemnitz aus Gruppe E und Erfurt aus Gruppe C. Die beiden U17-Teams der Drittligakonkurrenten der Löwenprofis aus Mannheim und Aue belegten in ihren Vorrundengruppen jeweils den fünften Platz. Einen Aufstieg in die Liga B hat die SpVgg Bayreuth geschafft. Als Meister der zweitklassigen U17-Bayernliga Süd (in der übrigens die U16 des TSV 1860 den dritten Rang erreichte, vier Punkte hinter der “Oldschdod”) darf man im Frühjahr die bayerischen Landesgrenzen verlassen, um sich fußballerisch zu messen.

Infos zur Liga A – ohne die Löwen U17

In die Liga A bei den B-Junioren haben es – betrachtet man die Ligazugehörigkeit des jeweiligen Herrenteams – zwölf Bundes- und zehn Zweitligisten geschafft. Die Stuttgarter Kickers entsenden als einziger Regionalligavertreter ihre U17. Und der einzige Drittligist kommt – wie die beiden Mannschaften bei der U19 auch – aus Bayern. Hier ist es der FC Ingolstadt.

TSV 1860 schon zweimal im Finale

Seit dem Jahr 1977 wird die Deutsche B-Juniorenmeisterschaft ausgetragen. Zweimal erreichten Mannschaften von Münchens Großer Liebe das Endspiel um den Titel. 1984, zwei Jahre nach dem bitteren Zwangsabstieg der ersten Herrenmannschaft in die Bayernliga unterlag man Borussia Dortmund mit 0:2. 22 Jahre später, am 3. Juni 2006 besiegte das Team um die Bender-Zwillinge im Hammer Jahnstadion den gleichen Gegner mit 2:0. Die Torschützen für die kleinen Löwen waren damals Manuel Schäffler und Timo Gebhardt.

VINDEXA neuer Sponsor der TSV 1860 Senioren

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Tsv 1860 Senioren Sponsor Vindexa

Im September zogen sich die Bayerischen Landeswerke (BLW) aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Sponsoring bei den Löwen zurück. Betroffen davon waren u.a. die Senioren des TSV 1860 München, die nun mit VINDEXA einen neuen Sponsor präsentieren können. sechzger.de hatte den Kontakt zwischen dem Unternehmen und dem Verein hergestellt.

VINDEXA neuer Sponsor der TSV 1860 Senioren

Auf der Weihnachtsfeier der Senioren zu Beginn des Monats wurde der neue Sponsor bereits vorgestellt, nun wird auch die Öffentlichkeit informiert. Für Löwen-Fan und Geschäftsführer Markus Kneissl-Stettner ist das Engagement beim TSV 1860 eine Herzensangelegenheit:

“Manchmal geht es nicht darum, im Rampenlicht zu stehen – sondern um die Freude am Spiel, die Leidenschaft und den Zusammenhalt. Genau deshalb freue ich mich besonders, dass die VINDEXA jetzt Sponsor der 1860 Senioren ist.

Es ist mir ein persönliches Anliegen, den Breitensport zu fördern, weil er so viel mehr ist als nur Sport. Er schafft Begegnungen, stärkt Gemeinschaften und schenkt uns alle diese besonderen Momente, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Wir tun das nicht, um auf einer Sponsorenwand zu stehen, sondern weil wir daran glauben, dass jeder Spielzug, jedes Training und jedes Tor zählt – und die Freude, die dabei entsteht, unbezahlbar ist.

Auf eine großartige Zeit mit den 1860 Senioren – voller Leidenschaft und Teamgeist! 💙”

Schutz für mittelständische Unternehmen

Das Salzburger Unternehmen VINDEXA schützt mittelständische Unternehmen mit maßgeschneiderten Sicherheitslösungen vor folgenschweren Betriebsunterbrechungen durch Cyberangriffe und sichert so den langfristigen Erfolg. Aus jahrzehntelanger Erfahrung entwickeln Markus Kneissl-Stettner und sein Team realisierbare und individuelle Strategien für die Sicherheit ihrer Kunden.

Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Beitrag zur Sponsorensuche leisten konnten und wünschen VINDEXA und den Senioren des TSV 1860 viel Glück und Erfolg bei der Zusammenarbeit.

Sechzig um Sieben: Raphael Schifferl fällt länger aus

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Heiß diskutiert wird in den letzten Tagen vor allem, ob Trainer Argirios Giannikis weitermachen soll und darf beim TSV 1860 München. Thematisiert wird dies auch in einem Kommentar sowie der neuen sechzger.de Talk Folge. Außerdem müssen die Löwen mit Raphael Schifferl einen weiteren Ausfall verkraften und die weiteren Gegner der U19 stehen fest.

sechzger.de Talk Folge 189 online

Eine neue Podcast-Folge ist seit gestern online an den gewohnten Stellen zu finden. In Ausgabe 189 empfängt Jan vier Mitglieder der Redaktion und bespricht mit ihnen die Niederlage gegen den SC Verl. Außerdem geht es um das Stadion, eine mögliche Entlassung von Trainer Argirios Giannikis und eine Vorschau auf das kommende Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue darf natürlich auch nicht fehlen.

Raphael Schifferl fehlt den Löwen in Aue

Beim Auftritt gegen den FCE muss der TSV 1860 auf einen weiteren Innenverteidiger verzichten. Raphael Schifferl wird die Mannschaft nicht mit zum letzten Spiel 2024 begleiten. Er fällt “längerfristig” aus wie die Löwen gestern bekannt gaben.

Kommentar zur Diskussion um Werner und Giannikis

Nicht nur im sechzger.de Talk, sondern auch in den Kommentaren wurde und wird fleißig diskutiert, wie es auf der Trainerbank weitergehen soll. Viele Fans wünschen sich mittlerweile die Entlassung von Giannikis. Stefan begründet in einem Kommentar, wieso er anderer Meinung ist.

Stellungnahme des TSV 1860 zu Vorkommnissen in Essen

Außerdem hat sich der TSV 1860 München gestern in einer Stellungnahme zu den Ereignissen beim Duell mit Rot-Weiss Essen geäußert. Thematisiert wurden unter anderem die Einlasskontrollen vor dem Stadion, die Abreise von Teilen der Löwenfans sowie der Polizeieinsatz am Hauptbahnhof. Die Löwen äußern darin Verständnis für alle beteiligten Akteure, mahnen gleichzeitig allerdings auch.

So geht es bei der U19 weiter

Mit der letzten Gelegenheit hat sich die A-Jugend des TSV 1860 die Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft gesichert. Mittlerweile stehen die Gegner für die weiteren Partien fest. Die Löwen treffen unter anderem auf den VfB Stuttgart und Fortuna Düsseldorf.

Innenraumverbot für Christian Werner

Nach seiner roten Karte im Duell mit dem SC Verl wurde Christian Werner vom DFB mit einem Spiel Innenraumverbot belegt. Er verfolgt die Partie gegen Erzgebirge Aue daher von der Tribüne aus. Zudem muss der Geschäftsführer des TSV 1860 eine Geldstrafe begleichen.

News aus der 3.Liga

Sandhausen trennt sich von Imhof

Die nächste Entlassung in der 3.Liga gab es am gestrigen Dienstag. Während Trainer Sreto Ristic an der Seitenlinie weitermachen darf, haben sich Ex-Löwe Matthias Imhof und der SV Sandhausen “einvernehmlich” auf eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses geeinigt. Der 56-Jährige war seit Sommer 2023 beim SVS tätig und sollten den Verein eigentlich zurück in die 2.Bundesliga führen.

Schifferl verletzt. Der nächste Ausfall in der Innenverteidigung

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24 Schifferl Raphael

Nächste Hiobsbotschaft für die Innenverteidigung beim TSV 1860 München. Raphael Schifferl fällt, wie der Verein auf seiner Homepage am Dienstag Nachmittag vermeldete, “aufgrund einer Verletzung längerfristig aus”. Nähere Details wurden nicht bekannt gegeben. Für das letzte Spiel dieses Kalenderjahres in Aue (Samstag, 14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) muss Löwentrainer Argirios Giannikis – wie schon im Heimspiel gegen Verl – auf den 25jährigen Österreicher verzichten.

Nach Verlaat nun Schifferl

Nachdem Mannschaftskapitän und Dauerbrenner Jesper Verlaat sich vor dem Heimspiel gegen Hansa Rostock für den Rest des Jahres verletzungsbedingt abmelden musste, ist Schifferl der nächste Innenverteidiger, der also mehr als nur eine fehlen wird. Zusammen gerechnet haben die beiden Abwehrspieler in dieser Saison bislang 28 von möglichen 36 Spielen bestritten.

Wie reagiert Giannikis?

Es wird interessant, zu beobachten, wie der Löwendompteur auf die Verletzung von Schifferl reagiert und seine Abwehr umstellt. Das Experiment mit der Dreierkette mit den Innenverteidigern Dulic, Reinthaler und Kwadwo kann man nach dem bitteren 0:4 gegen Verl am vergangenen Samstag getrost als gescheitert und nicht zur Wiederholung empfohlen bezeichnen.

 

Kommentar: Giannikis und Werner raus?

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Dr. Christian Werner Argirios Giannikis TSV 1860

Der VfL Bochum hats gemacht, ebenso der VfL Osnabrück und auch bei den Löwen wird es in diversen Kommentarbereichen gefordert. Ist es ein neuer Trend, dass im Falle des Misserfolgs neben dem Trainer auch der Sportdirektor bzw. Geschäftsführer Sport gehen muss? Warum wird seitens einiger Fans das Schicksal von Trainer Argirios Giannikis mit dem von Geschäftsführer Christian Werner verknüpft? Ein Kommentar von Stefan Kranzberg.

Kommentar: Giannikis und Werner raus?

Keine Frage: So wirklich zufrieden kann man mit der bisherigen Saison des TSV 1860 nicht sein. Zu unkonstant präsentiert sich die Mannschaft, zu erfolglos agieren die Löwen bei den Heimspielen und lassen ihre Fans regelmäßig konsterniert, enttäuscht, ja teils fassungslos zurück. Dass der Trainer sich unangenehme Fragen stellen lassen muss, liegt auf der Hand, am Samstag bei der Heimniederlage gegen den SC Verl kam es gar erstmals zu deutlich vernehmbaren “Trainer raus”-Rufen.

In diversen Kommentarbereichen wird jedoch nicht nur das Aus für Argirios Giannikis gefordert, sondern auch die Entlassung von Geschäftsführer Christian Werner. Doch warum eigentlich? Und wäre das irgendwie sinnvoll und begründbar?

Fehlende Konstanz als Anlass zur Kritik

Wie einige Redakteure in der aktuellen Folge des sechzger.de Talks erläutern, würden sie an beiden Verantwortlichen festhalten – und können dies auch begründen. Tatsächlich muss sich Argirios Giannikis die Frage gefallen lassen, wieso es seiner Mannschaft nicht gelingt, gute und konstante Leistungen auch mal über mehrere Wochen zu konservieren. Eine Siegesserie könnte die Löwen in der aktuellen Gemengelage der Liga innerhalb kürzester Zeit nach oben katapultieren. Andererseits ist genau das auch nur deshalb möglich, weil es der Konkurrenz ähnlich geht wie dem TSV 1860 und auch dort die Ergebnisse zu oft variieren.

Nichtsdestotrotz steht der Trainer – ob nun berechtigt oder nicht – in der Kritik. Und was ist mit Geschäftsführer Dr. Christian Werner? Was wirft man ihm vor? Etwa, dass er bei schwierigen Rahmenbedingungen einen nominell starken Kader zusammengestellt hat? Oder dass man bereits zum Trainingsstart alle Spieler mit Ausnahme von Rene Vollath und Soichiro Kozuki begrüßen konnte? Oder doch nur, dass er bisher an Trainer Argirios Giannikis festgehalten hat?

Wer wünscht sich die Handlungsunfähigkeit?

Ich denke, wir sind uns alle einig, dass Kritik jederzeit geäußert werden darf, solange sie konstruktiv ist. Auch darf man die Entlassung des Trainers oder des Geschäftsführers fordern, sofern das sinnvoll und begründbar ist. Schwierig wird es aber, wenn man sich mit der Materie nicht so wirklich befasst hat und die Umstände nicht berücksichtigt.

Und da sind wir beim springenden Punkt: Dr. Christian Werner ist aktuell alleiniger Geschäftsführer. Wer sich seine Entlassung wünscht, plädiert de facto unter den aktuellen Gegebenheiten für die Handlungsunfähigkeit der KGaA. Es mag nur eine Vermutung meinerseits sein, aber habt Ihr Euch wirklich nie gefragt, warum Dr. Christian Werner damals nach zweimaliger Ablehnung als Sportdirektor schließlich als Geschäftsführer Sport eingesetzt wurde, nachdem Marc-Nicolai Pfeifer bis dahin als einziger Geschäftsführer agierte?

Übersteigerte Erwartungshaltung im Umfeld

Wie dem auch sei: Aus meiner Sicht sind weder Argirios Giannikis noch Christian Werner das große Problem des TSV 1860, sondern einmal mehr die übersteigerte Erwartungshaltung des Umfelds. Klar, jeder wünscht sich sportlichen Erfolg und natürlich würden wir alle gerne aufsteigen.

Aber ist das realistisch? Ist es planbar? Übersieht man da nicht, wo wir herkommen? Ignoriert man da bewusst die Umstände? Nicht umsonst war das Ziel vor Saisonbeginn, am Ende besser dazustehen als in der letzten Spielzeit. Das mag ein wenig tiefgestapelt worden sein, um den Druck gering zu halten, keine Frage. Und ja, die Heimauftritte sind sportlich gesehen alles andere als zufriedenstellend und lassen brutal viel Luft nach oben. Aktuell liegt man sechs Punkte vor den Abstiegsrängen – aber halt auch nur sechs Zähler hinter Platz 4 (DFB Pokal) und sieben hinter dem Relegationsplatz.

Werdet Euch der Konsequenzen bewusst!

Mein Appell: Leute, verliert nicht die Ambitionen und den Wunsch, Sechzig weiter oben zu sehen. Aber bleibt dabei auch vernünftig und verfallt nicht in den Panik-Modus, wenn es nicht so läuft, wie Ihr Euch das vorstellt. Der vermeintlich große Name “TSV 1860 München” qualifiziert uns für gar nichts und im Endeffekt befindet sich unser Herzensclub da, wo er sportlich, wirtschaftlich und infrastrukturell derzeit auch hingehört: in der 3. Liga – ob uns das passt oder nicht!

Wirtschaftlichen Harakiri haben unsere Löwen in der Vergangenheit des Öfteren begangen, ja fast schon kultiviert. Lasst uns aufhören, uns nun auch auf sportlicher Ebene zu zerfleischen. Und vor allem: Werdet Euch der Konsequenzen bewusst, wenn Ihr die Entlassung des Trainers und vor allem des (einzigen) Geschäftsführers fordert!

TSV 1860: Stellungnahme zu den Vorkommnissen in Essen

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1860 Essen Polizei Spruchband

Mehr als eine Woche nach dem Auswärtsspiel in Essen hat der TSV 1860 nun eine Stellungnahme rund um die Vorkommnisse im Stadion, in den Shuttlebussen und am Bahnhof veröffentlicht.

Stellungnahme zu den Vorkommnissen in Essen

Hier das Statement des TSV 1860 im Wortlaut:

Im Rahmen des Auswärtsspiels des TSV 1860 München bei Rot-Weiss Essen am 8. Dezember 2024 wurden sowohl von der Polizeidirektion St. Augustin, der Bundespolizeiinspektion Dortmund, als auch von verschiedenen betroffenen Fans Vorkommnisse in und am Stadion sowie auf der Rückreise, insbesondere rund um den Einstieg in den ICE 727 von Essen in Richtung München geschildert.

Der TSV 1860 München hat in vielen Gesprächen versucht, sich ein eindeutiges Bild der Lage zu verschaffen. Dazu wurden sowohl die Schilderungen der Einsatzkräfte als auch die der Löwen-Fans und des Fanprojekts München gehört.

Übergriffe des Sicherheitspersonals

Bei der Einlasskontrolle im Stadion kam es zu Griffen in den Genitalbereich, bei denen die Intimsphäre mehrerer Löwen-Fans verletzt wurde. Dies wurde bereits seitens Arminia Bielefeld bei deren Gastspiel an der Hafenstraße im Sommer 2024 berichtet. Auch die Gäste aus München mussten dieses Verhalten sowie ein absolutes Desinteresse an den Beschwerden über diese Übergriffe des Sicherheitspersonals seitens der Verantwortlichen von Rot-Weiss Essen erleben. Als Reaktion auf Vorfälle am Einlass verließen einige Fans bereits während des Spiels den Fanblock, um Essen frühzeitig zu verlassen.

Dabei kam es zu einigen Vorfällen in den Shuttlebussen sowie an den Bahnhöfen. Der TSV 1860 München missbilligt klar und deutlich das Verhalten einzelner Fans. Wer fremdes Eigentum zerstört oder gewalttätig wird, vertritt nicht die Werte des TSV 1860 München. Flaschen- und Dosenwürfe auf Einsatzkräfte sind nicht hinnehmbar.

Verwendung von Reizstoffspray und Schlagstöcken

Gleichzeitig mahnen wir auch die Einsatzkräfte zur Besonnenheit. Als die längere Zeit am Bahnhof wartenden Fans in den Zug einsteigen wollten, kam es nach dem Fehlverhalten einzelner Fans zu einem Einsatz, bei dem mehrere an dieser Szene nicht beteiligte Personen durch die Verwendung von Reizstoffspray und Schlagstöcken verletzt wurden. Der Zug verließ anschließend ohne Versorgung der Betroffenen den Bahnhof, diese konnten erst beim nächsten Halt am Hauptbahnhof Duisburg medizinisch versorgt werden.

Der TSV 1860 München wird sich auch weiterhin intensiv mit diesen und ähnlichen Vorkommnissen auseinandersetzen, um bei den Spielen des TSV 1860 München sowie auf der An- und Abreise zum jeweiligen Veranstaltungsort für Sicherheit für alle Beteiligten zu sorgen.

sechzger.de Talk 189: Niederlage gegen Verl & Abschluss in Aue

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Sechzger.de Talk Folge 189 Tristesse Nach Heimniederlage Gegen SC Verl, Stadiondiskussion Und Vor Erzgebirge Aue TSV 1860 München

In sechzger.de Talk Folge 189 empfängt Jan vier Redakteure nach der schmerzhaften Heimniederlage gegen den SC Verl. Nach einer solchen Partie gibt es natürlich viel zu besprechen. Unter anderem die Leistungsschwankungen der Löwen beschäftigen die Runde dieses Mal. Außerdem gibt es natürlich eine Vorschau auf das letzte Spiel des Jahres 2024. Am Samstag ist der TSV 1860 bei Erzgebirge Aue gefordert.

Heimspiel gegen SC Verl endet mit Blamage

0:4 zeigte die Anzeigetafel des Grünwalder Stadions nach 90 absolvierten Minuten gegen den SC Verl an. Das hatten sich nicht nur die Löwenfans, sondern auch die Verantwortlichen rund um Trainer Argirios Giannikis komplett anders vorgestellt. Frühzeitig verließen mehrere Zuschauer ihre Plätze – eine Thematik, die nicht nur in den Giesinger Gedanken behandelt wurde, sondern auch im sechzger.de Talk Folge 189 eine Rolle spielt. Mit Stefan, Thomas, Peter und Flo bespricht Jan das letzte Heimspiel des Jahres 2024 in aller Ausführlichkeit. Gegen Ende der Nachbetrachtung entwickelt sich spontan eine weitere Episode in Sachen Stadiondiskussion. Neben dem Grünwalder Stadion wird auch ein Neubau, der von Teilen der Fans favorisiert wird, diskutiert.

Vorschau Erzgebirge Aue

Nach einer Schnellfragerunde, die sich ebenfalls bereits vollumfänglich dem kommenden Wochenende widmet, geht es dann noch um das nächste Auswärtsspiel des TSV 1860 München. Die Löwen sind am Samstag ab 14:00 Uhr zu Gast im Erzgebirge, die Partie wird live im Free-TV übertragen. Obwohl die Niederlage gegen den SC Verl noch gar nicht allzu lange zurückliegt – die Aufnahme vom Talk Nummer 189 fand am Montagabend statt – ist der ein oder andere Teilnehmer schon wieder positiv gestimmt und kann sich vorstellen, dass die weiß-blaue Auswärtsbilanz weiter verbessert werden kann. Für die Stimmung zum Weihnachtsfeste würde ein Sieg in Aue sicherlich nicht schaden…

Der sechzger.de Talk 189 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

17.12.2014: TSV 1860 nur Unentschieden gegen 1. FC Kaiserslautern

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Allianz Arena TSV 1860

Ihr erinnert Euch doch sicher an das Last-Minute-Tor von Kai Bülow in der Relegation gegen Holstein Kiel, oder? Aber wie viele andere Spiele der Saison 2014/15 sind Euch im Gedächtnis geblieben? Wie wäre es beispielsweise mit dem 1:1 des TSV 1860 gegen den 1. FC Kaiserslautern heute vor zehn Jahren?

13.800 Zuschauer in Fröttmaning

Mittwoch Abend vor den Toren der Stadt. Ganze 13.800 Zuschauer verliefen sich eine Woche vor Weihnachten in die Allianz Arena und verliehen diesem Match der 2. Bundesliga einen doch mehr als trostlosen Anstrich. Ach ja, was war das nur für eine Goldgrube…

Gegen die Pfälzer hatten die Löwen noch eine Rechnung offen. Zum Saisonauftakt hatte Sechzig auf dem Betzenberg zur Pause mit 2:0 geführt, spielte seit der 20. Minute in Überzahl – und verlor letztendlich doch noch mit 2:3. Bereits am 1. Spieltag war der Anfang vom Ende von Trainer Ricardo Moniz eingeläutet, Ende September wurde er von Markus von Ahlen abgelöst.

Kaiserslautern gleicht spät gegen 1860 aus

Diesmal lief es zunächst nicht schlecht für die Blauen. Defensiv stand der TSV 1860 sicher, sodass Kaiserslautern sich keine Chancen erarbeiten konnte. In der Offensivbewegung gelang indes wenig, bis Adlung mit seiner Flanke Yannick Stark fand, der zum 1:0 einköpfte (26.). Danach drängten die Löwen auf den zweiten Treffer, doch Vallori scheiterte zweimal an FCK-Keeper Sippel.

Von den Gästen kam insgesamt zu wenig, der erste Löwenheimsieg seit dem 26.09.(!) schien greifbar nahe. Und dennoch sollte es am Ende nicht zum Dreier reichen, denn Markus Karl traf in der 85. Minute nach einer Ecke doch noch zum 1:1-Ausgleich. Ein weiterer Rückschlag für Münchens große Liebe. Der nächste Sieg in der Allianz Arena sollte dann tatsächlich erst am 21.02.2015 gegen den FC St. Pauli folgen. Parallelen zur aktuellen Situation darf jeder gerne für sich selber ziehen.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Markus von Ahlen schickte gegen den 1. FC Kaiserlautern folgende Elf des TSV 1860 aufs Feld.

Ortega – Angha (86. Wotkowiak), Kagelmacher, Vallori, Wittek – Stark, Sanchez, Adlung – Rama (40. Claasen), Okotie (90. Mulic), Wolf

Tore:
1:0 Stark (26.), 1:1 Karl (85.)

Löwen U19 – so geht’s im neuen Jahr in “Liga A” weiter

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TSV 1860 U19 Teamfoto 24 25

Im A- und B-Jugendbereich hat der Deutsche Fußball Bund zur Saison 2024/25 die Ligenstruktur komplett geändert. Die U19 der Löwen ist von diesen Reformen natürlich direkt betroffen. Wir werfen hier einen Blick darauf, wie es im Frühjahr 2025 für die älteste NLZ-Mannschaft von der Grünwalder Straße 114 weitergeht.

Als Dritter der Gruppe G in Liga A

Die U19 der Löwen hat sich am letzten Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga am 7. Dezember bekanntlich mit einem 4:0 gegen den FC Ingolstadt als Drittplatzierter der Gruppe G gerade noch für die sogenannte “Liga A” qualifiziert. In dieser Liga A spielen die 24 bestplatzierten Teams der acht Vorrundengruppen im Frühjahr in vier überregionalen Sechsergruppen mit Hin- und Rückspiel weiter. Die jeweils vier Bestplatzierten dieser vier Gruppen gehen anschließend direkt ins im klassischen k.o.-System mit jeweils nur einer Partie ausgetragene Achtelfinale um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft. Die Zusammensetzung der Gruppen wurde am Freitag vergangener Woche ausgelost.

14 Bundesligavereine – und einer aus der Regionalliga

Betrachtet man den Profi- bzw. Herrenbereich der Vereine, die jeweils ihren U19-Nachwuchs in die Liga A entsenden können, so sind 14 Bundesligisten, sieben Zweitligisten, zwei Drittligisten (neben den Löwen hat dies ja auch Haching geschafft) und sogar ein Regionalligist am Start. Die vier Erstligisten, die schon heute wissen, dass ihre älteste Jugendmannschaft am 18. Mai 2025 definitiv nicht die Deutsche Meisterschaft erringen wird, sind die beiden Vorjahresaufsteiger Kiel und St. Pauli, der SC Freiburg und – aus der Vorrundengruppe der Löwen – der FC Augsburg.

Die Gegner der Löwen

Die kommenden Gegner des Teams von Jonas Schittenhelm in Gruppe B der Liga A heißen Borussia Mönchengladbach, VfL Wolfsburg, Fortuna Düsseldorf, Hertha BSC und VfB Stuttgart. Drei von ihnen konnten die seit 1969 ausgetragene A-Jugendmeisterschaft bereits gewinnen: Die Wolfsburger in den Jahren 2011 und 2013, die Berliner 2018. Der VfB Stuttgart darf sich hier mit zehn Titeln, die zwischen 1973 und 2005 errungen wurden, sogar “Rekordmeister” nennen. Sechzig, Gladbach und Düsseldorf sind hier noch ohne Meisterehren.

Gladbach und Wolfsburg die dicksten Brocken?

Gleichwohl natürlich noch keine Nachweis über das möglicherweise durchaus unterschiedliche sportliche Niveau der zu Saisonbeginn nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilten Vorrundengruppen vorliegt, kann man vermuten, dass Gladbach und Wolfsburg die schwierigsten Aufgaben für die Junglöwen darstellen werden. Beide setzten sich als souveräne Tabellenführer in ihren Gruppen durch. Die Borussia ließ dabei die NLZ-Teams aus Köln und Leverkusen hinter sich. Fortuna Düsseldorf kommt – wie die Löwen – als Dritter seiner Vorrundengruppe in die Liga A. Hinter dem BVB und Schalke 04 platziert, aber mit doppelt so vielen Punkten, wie der Vierte, Preußen Münster, qualifizierte sich die U19 der Fortuna für die nächste Runde. Der VfB Stuttgart (hinter Hoffenheim) und Hertha BSC (hinter dem Chemnitzer FC, oben angesprochener einziger Regionalligist in Liga A!) erreichten jeweils Platz zwei ihrer Vorrundengruppe.

Im Februar geht’s los!

Los geht es mit den ersten von jeweils zehn Partien der Liga A am ersten Februarwochenende. Konkrete Spieltermine stehen für die nächste Runde auf dem Weg zur deutschen A-Jugendmeisterschaft noch keine fest. Hier auf sechzger.de informieren wir Euch aber, sobald dies der Fall ist.

Die vier Gruppen der Liga A der U19-DFB-Nachwuchsliga im Überblick:

Gruppe A:
Seitenstraße
Chemnitzer FC
1. FC Heidenheim
1. FC Köln
Schalke 04
Werder Bremen

Gruppe B:
TSV 1860
Borussia Mönchengladbach
VfL Wolfsburg
Fortuna Düsseldorf
Hertha BSC
VfB Stuttgart

Gruppe C:
VfL Bochum
TSG Hoffenheim
Eintracht Frankfurt
Bayer Leverkusen
Hamburger SV
Hannover 96

Gruppe D:
Borussia Dortmund
Karlsruher SC
Union Berlin
Mainz 05
RB Leipzig
SpVgg Unterhaching