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Dieter Reiter über den Ausbau des Grünwalder Stadions

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Wie bereits mehrere Medien berichteten, äußerte sich der Oberbürgermeister Dieter Reiter zu den Ausbauplänen am Sechzger Stadion. Dabei zieht er vor allem den Verein in die Verantwortung.

Löwen müssen eine Lösung finden?

Bei der Wiesn feierte er gemeinsam mit den Löwen im Hacker-Pschorr-Festzelt und stellt klar: „Ich müsste irgendwann einmal wissen, was die Sechzger überhaupt wollen. Gut, was sie wollen, wüsste ich: ein Grünwalder Stadion mit 30 000 Zuschauern. Das wird nicht funktionieren und das kommunizieren wir auch seit Jahren.“ So schreibt es die tz.

Der Oberbürgermeister schildert darüber hinaus auch die bisherige Arbeit mit dem Investor Hasan Ismaik. Mit Ismaik rede er alle zwei Jahre, sonderlich weit seien diese Gespräche aber nicht gekommen. So heißt es weiter: „Ich habe mit Hasan Ismaik vor sechs oder sieben Jahren und seitdem alle zwei Jahre gesprochen, ob sie ein eigenes Stadion bauen. Sie haben dann schon Grundstücke gesucht. Immer dann, wenn ein Grundstück da war, habe ich nichts mehr gehört von Hasan Ismaik. Eigentlich sind wir heute genauso weit wie die Jahre zuvor.“

Reiter fordert Verpflichtung des TSV 1860

Laut AZ habe Reiter einen dreiminütigen Monolog über die umstrittene Stadionfrage gehalten und dabei betont: „Wenn du als Verantwortlicher für die Stadt Millionen-Ausgaben verantworten musst, brauchst du Kontinuität auf der anderen Seite. Daran hapert es bei den Sechzgern seit vielen Jahren.“ Auch dieses Jahr gab es wieder neue Geschäftsführer und auch einen neuen Trainer.

„Ich investiere keine zweistelligen Millionenbeträge in das Sechziger-Stadion, wenn sich die Löwen nicht committen und sagen, wir spielen auch ein paar Jahre dort“, heißt es weiter vom Oberbürgermeister. Der ehemalige Finanz-Geschäftsführer Oliver Müller arbeitete laut eigenen Angaben bereits an einer Lösung des Stadionproblems, doch nach dessen Entlassung ist die genaue Aufgabenverteilung wieder unklar.

Versprechen für die zweite Liga

Zusammenfassend: Es bräuchte Kontinuität und Verpflichtung für das Grünwalder Stadion, dann sähe die Thematik schon besser aus. So versprach Reiter laut AZ am Wiesn-Abend: „Wenn die Sechziger sagen, sie bleiben im Grünwalder Stadion, werden wir mit Sicherheit die Zweitligatauglichkeit herstellen.“

Rückblick auf die Fußballwoche: Löwinnen stehen im Finale

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Löwinnen beim Heimspiel gegen den FC Fasanerie-Nord.

Nach einer vollen Woche können die Mannschaften der Löwinnen zufrieden auf die letzten Partien zurückschauen. Erst ziehen die Damen des TSV 1860 ins Finale des Kreis-Pokals ein, dann runden sie die Woche mit einem starken 7:0-Sieg gegen den FC Fasanerie-Nord ab.

Kreis-Pokal geht in die nächste Runde

Nach dem Sieg im Viertelfinale gegen die Bezirksligistinnen des SV 1880 München hat die Frauenmannschaft einen weiteren Schritt geschafft. Gegen die SG TSV Haar konnten sich die Spielerinnen in einem umkämpften Spiel schließlich durchsetzen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit schien der Knoten in der 51. Minute zu platzen. Kira Winter holte den Löwinnen die Führung, doch keine 15 Minuten später glichen die Gäste aus. Mit dem zweiten Treffer von Kira Winter lagen die Gastgeberinnen vorne, so richtig aufatmen konnten sie jedoch erst mit dem Abpfiff.

Löwinnen holen Sieg bei Sonnenschein

Am Tag zuvor wurde aus dem Kassenhäuschen noch das Jubiläumstrikot verkauft. Bei nicht endenden Regen schauten die Fans des TSV 1860 auf den Erfolg der dritten Mannschaft der Sechzger und erfreuten sich an Fassbier und Gegrilltem (und natürlich dem neuerworbenem Trikot). Der folgende Tag war, zumindest Wetter-technisch, das komplette Gegenteil. 11 Uhr Morgens begann die Partie der Frauenmannschaft gegen den FC Fasanerie-Nord.

Bei Sonnenschein sah man die Löwinnen ein Tor nach dem nächsten schießen. Die Spielerinnen konnten ihre Gegnerinnen gut ausspielen und sich, trotz mancher Unsicherheiten, durchsetzen. Bereits zum Halbzeitpfiff führen die Löwinnen mit einem soliden 4:0. Kira Winter schoss das erste Tor, Stefanie Stepberger erhöhte für die Damen. Das 3:0 war ein unglückliches Eigentor, was Winter mit einem weiteren Treffer kurz vor Halbzeitpfiff abrundete.

Torjägerinnen der Kreisliga München

Auch nach dem Wechsel ging es ähnlich bunt weiter. Die FClerinnen gaben ihr Bestes, um sich in die gegnerische Hälfte vorzuarbeiten, der Ball landete aber immer wieder bei den Gastgeberinnen. Die Löwinnen ließen es mit dem großen Torvorsprung aber noch langsam angehen, die frisch eingewechselte Sarah Britzke schien es sich aber zu Mission zu machen, noch einmal für die Löwinnen zu erhöhen. Direkt in der 45. Minute erzielte sie ihren ersten Treffer, es folgten zwei weitere in der 68. und 83. Minute.

Damit sind in den Top-Torschützinnen der Kreisliga 01 vier Spielerinnen des TSV 1860 vertreten: Kira Winter mit 7 Toren auf Platz eins, Lily Brown Winter mit einem Tor Rückstand auf dem zweiten Platz, gefolgt von Sarah Britzke (5 Tore) und Stefanie Stepberger (4 Tore).

Blick auf die kommende Woche

Auf das Pokalfinale werden die treuen Anhänger*innen unserer Löwinnen noch eine Weile warten müssen. Der BFV hat das Spiel für den 30. November um 15 Uhr terminiert. Etwas ärgerlich, denn gleichzeitig wird die erste Männermannschaft Hansa Rostock im Grünwalder Stadion empfangen.

Am kommenden Samstag empfängt die erste Mannschaft den SC Bogenhausen. Die Löwinnen II werden davor um 15 Uhr gegen die DJK Taufkirchen antreten.

60-Meter Schuss von Tore Jacobsen zum Tor des Monats nominiert

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Wieder ein Mal ist ein Spieler des TSV 1860 München als Torschütze des Monats nominiert worden. Wenig überraschend handelt es sich um das 0:1 von Tore Jacobsen beim Spiel in Bielefeld, das zum Tor des Monats zur Wahl steht.

Siegtor von Bielefeld von Tore Jacobsen zum Tor des Monats nominiert

Es lief die 88. Minute beim Spiel Arminia Bielefeld – TSV 1860 München, als Tore Jacobsen einen Fehlpass der Bielefelder 10 Meter in der eigenen Hälfte abfing. Gedankenschnell realisierte Jacobsen, dass Bielefelds Torhüter Kersken weit vor dem eigenen Tor stand. Kurzerhand hielt Jacobsen einfach Mal drauf. Der Ball flog und flog und senkte sich aus gut 60 Metern ins Bielefelder Tor zum 0:1 für die Löwen ins Netz. Und das obwohl Jacobsen zu Protokoll gab, dass “er gar nicht soweit schießen” könne. Die Redaktion der Sportschau kam nun nicht umhin, den sehenswerten Treffer von Jacobsen zum Tor des Monats zu nominieren.

Voting auf sportschau.de

Alle fünf nominierten Tore könnt Ihr wie üblich auf der Website der Sportschau anschauen. Neben Jacobsens Tor haben es Treffer von Aleksandar Pavlovic (Seitenstraße), Joseph Charles Richardson (Hallescher FC), Max Moerstedt (TSG 1899 Hoffenheim) und Alexandra Popp (VfL Wolfsburg) in die Auswahl geschafft. Für Tore Jacobsen könnt Ihr hier voten. Es gilt immerhin einen Spieler der Roten zu übertreffen.

 

 

89+1: ein Sponsoren-Projekt beim TSV 1860 für jedermann

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89+1 Sponsorenprojekt TSV 1860 München Dn Sport Marketing

Sponsoren-Akquise ist einer der wichtigsten Punkte an der Grünwalder Straße. Mit den zusätzlichen Erlösen kann bei den Löwen der finanzielle Spielraum erweitert werden. Seit dieser Saison gibt es mit dem Projekt 89+1 auch für Privatleute oder Vereine eine Möglichkeit den TSV 1860 München finanziell zu unterstützen.

TSV 1860 München kooperiert mit 89+1

In erster Linie erhält Ihr Verein finanzielle Unterstützung durch günstige Werbemaßnahmen für Sponsoren” – das verspricht das Projekt 89+1 auf seiner Homepage den Vereinen, die sich für eine Kooperation entscheiden. Der Aufwand ist dabei minimal, die Abwicklung und Organisation wird zu großen Teilen von 89+1 selbst übernommen. Das Angebot kommt vor allem im Amateurfußball gut an. So haben sich bereits einige Regionalligisten wie die Sportfreunde Siegen, der ehemalige Drittligist Viktoria Berlin, der Wuppertaler SV oder der FV Illertissen für die Einrichtung einer Sponsorenwand entschieden. Insgesamt 72 Vereine machen deutschlandweit schon mit. Mit dem TSV 1860 München, der SpVgg Unterhaching und dem FC Ingolstadt sind nun auch die ersten Drittligsten dabei.

Das Konzept ist dabei das folgende: ein Fußballspiel hat bekanntlich 90 Minuten. Ein Unternehmen, ein Verein oder aber auch eine Privatperson können für einen Betrag das Recht an einer Spielminute erwerben. Zum einen werden sie dann auf einer Sponsorenwand präsentiert, zum anderen ist dann vor allem interessant, wann ein Tor in einem Heimspiel für die Löwen fällt. Entspricht die Minute der gewählten Zahl, verliest Stadionsprecher Sebastian Schäch den Namen des Unternehmens, des Vereins oder der Privatperson, die den TSV 1860 München fördern. Auch in den sozialen Medien erfolgt eine entsprechende Nennung. Die erste Spielminute ist für 89+1 reserviert, Minute 88 wird generell nicht vergeben.

Vergleichsweise günstige Möglichkeit Münchens große Liebe zu unterstützen

Dominik Neumann, der die zugehörige Marketingfirma ins Leben gerufen hat, kann auf viele Jahre Erfahrung im Bundesliga-Business zurückgreifen. Beim Vermarkter sportfive war er unter anderem für Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen zuständig. Mit 89+1 hat er nun den Weg in eine eigene Tätigkeit gewagt. Er hebt dabei den positiven Effekt für die Löwen hervor. Der Großteil der Gelder kommt direkt beim TSV 1860 an. Für Unternehmen werden 1.860€ pro Spielminute fällig, Privatpersonen zahlen 860€. Letztere können mit einem Code (auf der Homepage hinterlegt) derzeit die Mehrwertsteuer einsparen. Bis zu 150.000€ können die Löwen mit dem Projekt 89+1 einnehmen.

Der Kontakt zu den Löwen entstand über den neuen Leiter Marketing, Georg Hochedlinger. Neben dem Sponsoring für den TSV 1860 gibt es einen weiteren positiven Aspekt. So gehen pro verkaufter Tafel 10€ an die Kinderkrebshilfe. Auch der Betrag für die nicht vergebene Nummer 88 kommt komplett diesem Zweck zugute.
Dem ein oder anderen dürfte das Ganze nicht unbekannt vorkommen: die Sponsorenwand ist wie auf dem Titelbild zu sehen bereits im Grünwalder Stadion angebracht. Außerdem soll eine weitere am Trainingsgelände folgen. Mit 89+1 bietet sich eine weitere Möglichkeit, die Löwen finanziell zu unterstützen.

Wiesn-Serie endet im Regen von Giesing

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Wiesn-Serie endet im Regen von Giesing
Wiesn-Serie endet im Regen von Giesing

Nach zuletzt drei Siegen gegen Bielefeld, Hannover und Dortmund kassieren die Löwen am letzten Wiesn-Wochenende eine Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden. Mit 2:3 mussten sich die Münchner im strömenden Regen von Giesing am Ende geschlagen geben. Zu viele Löcher klafften streckenweise in der Defensive der Hausherren, sodass das Resultat am Ende auch leistungsgerecht war. Wenn auch trotz deutlichem Rückstand noch ein Punktgewinn möglich gewesen wäre. Das ganze Spiel zum Nachlesen findet ihr hier im Live-Ticker.

Starke Anfangsphase beider Seiten

Obwohl der Rasen im altehrwürdigen Grünwalder Stadion durchnässt war gingen beide Mannschaften schwungvoll ins Spiel. Chancen waren zu Beginn auf beiden Seiten Mangelware, bis Kaya für Wiesbaden nach einem groben Patzer von Kwadwo die beste Chance zum 0:1 liegen ließ. Dann rückte immer mehr der vollkommen überforderte Schiedsrichter Eckermann mit seinem schwachen Team in den Blickpunkt – klassischer Fall von Selbstdarsteller. Prädikat für den Profi-Fußball ungeeignet – null Gespür für das Spiel. Mit Abstand die schwächsten Unparteiischen dieser Spielzeit… Eine Linie war bei ihm über 90 Minuten genauso wenig zu erkennen, wie bei den Löwen im zweiten Teil des ersten Durchgangs. Zumal die Löwen nach 25 Minuten immer mehr in die Defensive gedrängt wurden.

Doppelpack von Wiesbaden zum 0:2

Die Hausherren verloren immer mehr den Zugriff, Wiesbaden bekam das Spiel immer mehr unter Kontrolle und der schlacksige Flotho zeigte beim 0:1 seine starke Technik, in dem er einen langen Ball stark mitnahm und unhaltbar vollstreckte. Beim 0:2 von Bätzner machte Löwen-Keeper Vollath keine gute Figur. Der Hesse nagelte das Leder ins kurze (Torwart-) Eck. Doch die Löwen antworteten noch vor der Pause. Hobsch legte überlegt ab und Guttau vollstreckte mit einem platzierten Linksschuss zum 1:2 in den Winkel.

Löwen-Hoffnung schnell ausgebremst

Nach der Pause wurden die Hoffnungen der 15.000 Löwen-Fans im Grünwalder Stadion allerdings schnell ausgebremst. Bei einer Ecke der Gäste klebte Vollath auf der Linie, der Ball landete in einer Spieler-Traube am Fünf-Meter-Raum und Carstens vollstreckte zum 1:3. Wiesbaden zog sich nun zurück, die Löwen rannten an. Aber wirklich zwingend waren die Angriffe der Münchner zu Beginn nur selten, auch wenn noch über eine halbe Stunde zu spielen war.

Torwartfehler bringt Löwen zurück ins Spiel

Nach einer guten Stunde verteilten die Gäste ein Gastgeschenk zur Wiesn. Nach einem Schuss des eingewechselten Wolfram vom linken Sechzehnereck ließ SV-Keeper Stritzel das Leder kläglich nach vorne plumpsen und Hobsch vollstreckte zum 2:3. Zu spielen waren da noch 20 Minuten. Die Löwen rannten nun an, die Gäste gingen sehr rabiat zu Werke. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Verlaat, der am Fuß des SV-Keepers scheiterte. Da waren noch zehn Minuten zu spielen. Das hätte der Ausgleich sein müssen.

Fans peitschen Sechzig nach vorne

Ganz unverdient wäre der Ausgleich in der Schlussphase nicht gewesen. Trotz des November-Wetters peitschten die Löwen-Fans ihr Team nach vorne, die Münchner versuchten noch einmal letzte Kräfte zu mobilisieren und rannten an. Aber am Ende reichte es nicht ganz. So endet die starke Serie der Englischen Woche mit einer unglücklichen 2:3-Heimniederlage gegen Wiesbaden. In Anbetracht der schwachen Heimbilanz können wir froh sein, dass es nach der Länderspielpause auswärts weitergeht. Wenn auch nur ein paar Kilometer südlich.

Liveticker: TSV 1860 München – Wehen Wiesbaden (9.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 9.Spieltag der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SV Wehen Wiesbaden!

Vier Siege haben die Löwen aus den letzten fünf Punktspielen geholt und sich in der Tabelle sukzessive nach oben gearbeitet. Mit einem Dreier am heutigen Nachmittag könnte der TSV 1860 sogar am SV Wehen Wiesbaden vorbeiziehen und sich vorerst im vorderen Mittelfeld einnisten. Bleibt die Elf von Argirios Giannikis zur Wiesn-Zeit unbesiegt?

2 3 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

 

Aufstellung:
Vollath – Reich (57. Danhof), Verlaat (C), Kwadwo, Bähr (85. Ott) – Jacobsen, Deniz – Schröter (57. Wolfram), Guttau (85. Schubert), Kozuki (71. Philipp) – Hobsch

Bank:
Hiller (TW), Reinthaler, Kloss, Frey

Tore:
0:1 Flotho (37.), 0:2 Bätzner (42.), 1:2 Guttau (45.), 1:3 Carstens (54.), 2:3 Hobsch (72.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Avdija (U21), Schifferl (Rotsperre)

Ausfälle bei Wehen Wiesbaden:
Amsif (Knieprobleme)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Karten werden nicht in die neue Spielzeit übertragen, daher droht keinem Spieler eine Sperre im Falle einer gelben Karte. Tunay Deniz wurde bislang dreimal verwarnt, David Philipp und der diesmal rotgesperrte Raphael Schifferl sahen zweimal Gelb.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Wehen Wiesbaden außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist noch nicht ganz ausverkauft, daher öffnen die Tageskassen ab 12:00 Uhr. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder zudem bis kurz vor Anpfiff noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird vom BR live im Free-TV übertragen. Außerdem ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegner PK: “Heißes Spiel” gegen Wehen Wiesbaden?

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Die Kurve der Fans des TSV 1860 auswärts in Wehen Wiesbaden.

Auch der morgige Gegner der Löwen, Wehen Wiesbaden, gab zum Auftakt des neunten Spieltags eine kleine Pressekonferenz. Trainer Nils Döring stand dabei im Spieltagsinterview Frage und Antwort.

Trainer von Wehen Wiesbaden über …

… die Erwartungen an die Löwen: „1860 München ist eine fußballerisch starke Mannschaft, die nicht gut in die Saison gestartet ist. Nach zuletzt drei Siegen in Folge haben sie aktuell aber ein Hoch und viel Selbstvertrauen. Wir müssen direkt zu Beginn die Zweikämpfe annehmen und eine hohe Intensität an den Tag legen, um dem Gegner zu zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Die Defensivarbeit und das Finden von Lösungen stehen dabei im Vordergrund.“

… den Spielort an der Grünwalder Straße: „Es wird ein heißes Spiel auf Augenhöhe vor ausverkauftem Haus. Wir müssen kompakt stehen, mutig sein und zielstrebig agieren. Zeitgleich brauchen wir Ballbesitzphasen und Ruhe im Spielaufbau, um den Gegner vor Aufgaben zu stellen.“

… über die Vorbereitung auf die Partie: „Wir haben die Intensität hoch gehalten, viele Zweikämpfe geführt. Die Jungs haben wieder hervorragend mitgezogen und haben die Dinge wieder gut umgesetzt. Sie haben sehr gute Phasen im Training gehabt, die müssen wir am Samstag von der ersten Minute bei den Löwen auch an den Tag legen.“

Mehr Artikel zum Heimspiel

Die Gegnervorstellung von unserem Redakteur Peter findet ihr hier. Die Pressekonferenz der Löwen vor dem Heimspiel ist auch bereits online.

TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen den SV Wehen Wiesbaden. Worauf müssen wir uns gegen den Zweitligaabsteiger aus Hessens Hauptstadt einstellen?

Der TSV 1860 und der SV Wehen Wiesbaden treffen mittlerweile zum fünfzehnten Mal in der zweiten oder dritten Liga aufeinander.

Wiesbadens Trainer Nils Döring ist seit Ende Juni dort im Amt und lässt seine Mannschaft in einem sehr kompakten 3-4-2-1 spielen, das gegen den Ball auf der letzten Linie meist asymmetrisch zu einem 5-4-1 verschoben wird.

Mit zwar bisweilen hoch gesetzter Pressinglinie, aber der Idee, den Ball im Raum zu erobern, agiert Wiesbaden eher passiv, wenn der Gegner im Ballbesitz ist.

Generell ist die Linienwahl der Wiesbadener durchaus variabel. Selten steht der SVWW jedoch höher als mittig, um gegnerische Positionsangriffe zu erwarten. Wenn Wiesbaden hoch presst, passiert das teilweise, um selbst den Rhythmus des Spiels wieder unter Kontrolle zu bekommen, falls der Gegner auf die kompakte Defensive über einen zu langen Zeitraum hohen Druck ausüben konnte.

Im Gegenpressing ist Wiesbaden meist aggressiv und unangenehm.

Bevor wir auf die genauere Spielweise der Hessen kommen, wie gewohnt die statistischen Werte des kommenden Gegners.

Statistische Werte des SV Wehen Wiesbaden

  • Ballbesitz: 46%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 63%
  • Flankengenauigkeit: 39%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 12,63 (19. Platz)

Wie spielt Wiesbaden?

Gegen den Ball

Beginnen wir mit der Defensive der Wiesbadener, denn darauf fußt die taktische Herangehensweise der Hessen. Das System 3-4-2-1 wird bei Wiesbaden eher defensiv ausgelegt und mit zwei Außenverteidigern auf den Flügelpositionen im Mittelfeld bestückt.

Gegen das Positionsspiel des Gegners formiert sich die Dreierpressingreihe der Wiesbadener meist mittig bis leicht tief stehend, wobei die beiden offensiven Mittelfeldspieler die Außenpositionen abdecken. Das Pressing der Hessen ist großteils darauf ausgelegt, die kurzen Pässe ins Mittelfeld zu verhindern. Wenn der SV Wehen Wiesbaden direkt anläuft, dann wie weiter oben geschildert, um den Rhythmus der Partie etwas zu seinen Gunsten zu verändern – und natürlich bei diversen Szenarien, die Rückstände beinhalten.

Überspielt der Gegner die Pressinglinie und dringt nachhaltig ins Mittelfeld durch, formiert sich eine ballfern asymmetrische 5-4-1 Formation, bei der die ballnahe Mittelfeldaußenposition von einem der beiden offensiven Mittelfeldspielern übernommen wird. Ballfern kippt der Mittelfeldaußenspieler nicht ab, das lässt dem zweiten offensiven Mittelfeldspieler gewisse Freiheiten im Defensivverhalten.

Auf dem Feld sieht das dann aus wie ein 4-5-1-oder 4-4-1-1.

Ein Risiko bergen die horizontalen Verschiebungen der Dreierkette. In gewissen Schnittstellen könnten zu breite Abstände entstehen.

Im Gegenpressing nach Ballverlust geht Wiesbaden deutlich aktiver zur Sache. Mit viel Einsatz in solchen Momenten geht die Kugel nach Ballverlusten selten ohne Gegenwehr endgültig in den Besitz des Gegners über.

Bei Ballbesitz

Im Positionsspiel versucht Wiesbaden über die gesamte Breite des Feldes wuchtig und schnell vorzudringen. Schnell aus der Zentrale auf die Flügel ausgelöste Angriffe finden in der Zone zwischen Mittellinie und Anfang des gegnerischen letzten Drittels meist den Weg auf die Halbposition, von wo die Penetration der Box gern durch die Zentrale oder Halbzentrale eingeleitet wird. Mit einer ballfern asymmetrischen 4-3 Formation oder einem engen 4-3 im letzten Drittel des Gegners kann sich Wiesbaden oft druckvoll festsetzen.

Im Umschaltspiel wirken die Wiesbadener sehr explosiv, zielstrebig, aber auch dann und wann etwas ungenau, was dem Angriff das Tempo nehmen kann.

Wie kann man Wiesbaden knacken?

Es wird vermutlich im Positionsspiel sehr zäh für die Mannschaft des TSV 1860 München gegen ein Kompaktes und robustes Wiesbaden.

Bei Ballbesitz

Bei eigenem Ballbesitz wird die Kardinalsfrage für das Gelingen des Offensivspiels lauten: Wie gut können wir zwischen den Linien der Wiesbadener agieren?

Was bedeutet das? Mit Hilfe von gutem Kombinationsspiel in den Halbräumen und im Zentrum muss dort durch Bespielen der Zwischenräume der beiden defensiven Ketten vor der Box Tiefe für schnelle Spieler, die hinter die letzte Linie vorstoßen sollen, geschaffen werden.

Die Brechstange – sprich: Flügelspiel mit hohen Flanken – wird am Samstag vermutlich wenig Früchte tragen. Da durch die Art der defensiven Verschiebungen auf beiden Flügeln immer die Option zum Doppeln offen bleibt, ist das Durchkommen dort nicht einfach.

Im Umschaltspiel kann gegen Wiesbaden trotz der Giftigkeit, die der SVWW dort an den Tag legt, mehr klappen als im Positionsspiel. Aber speziell gegen im Stellungsspiel kompakt und diszipliniert agierende Mannschaften wie Wiesbaden ist das auch nicht gerade leicht.

Gegen den Ball

Wenn der SV Wehen Wiesbaden das Spiel schnell macht – und das wird nach dem auslösenden Pass in den meisten Fällen der Plan der Hessen sein – gilt es vor allem den offensiven Verschiebungen im Mittelfeldzentrum im Stellungsspiel nicht auf den Leim zu gehen. Solange das Zentrum defensiv stabil bleibt, wird sich Wiesbaden schwer tun. Denn auf den Flügeln fühlen sich die Hessen im letzten Drittel des Gegners nicht unbedingt wohl. Trotz des recht häufigen Auslösens von Angriffen über die Flügel sind Flanken bei Wiesbaden nicht unbedingt das Mittel der Wahl, um sich in den Strafraum hineinzuspielen.

Das breite, abwartende Spiel vor dem Strafraum des Gegners beherrschen die Wiesbadener zur Vorbereitung der Strafraumpenetration ebenso wie früh im Angriff durchgeführte präzise Flankenwechsel aus Verdichtungen heraus, die dem Adressaten meist viel Raum vor sich verschaffen.

Das Umschaltspiel der Wiesbadener ist in jeder Zone des Spielfelds auf schnellen Raumgewinn und darauf schnell in Schussposition zu kommen angelegt. Fast die Hälfte der Umschaltangriffe des SVWW gelangt bis ins gegnerische letzte Drittel. Das bedeutet für unsere Sechzger, dass vor allem im Gegenpressing nach Ballverlusten die Aktivität im Duell um den Ball und Gier, dieses zu gewinnen, hoch sein muss.

Stärken und Schwächen des Systems 3-4-2-1

Stärken

In dieser defensiven Grundaufstellung liegt das Zentrum sprichwörtlich im Mittelpunkt. Dieses Zentrum undurchdringlich zu nennen, ist vielleicht etwas zu viel des Guten, aber wenn eine Mannschaft den dahinter stehenden Defensivplan verinnerlicht hat, sicherlich nah dran.

Durch die schnelle Verschiebung der beiden Außenverteidiger nach vorne, entstehen im Offensivspiel schnell viele Passdreiecke, die dem Kombinationsspiel im Aufbau zuträglich sind.

Schwächen

Mit nur drei bis vier offensiv ausgerichteten Spielern fehlt in diesem System häufig die Überrumpelung, sofern die Defensivspieler nicht wirklich aktiv nach vorne mitwirken. In der Offensive kann es wegen der Eindimensionalität auf dem Flügel zu Ermüdungserscheinungen kommen. Gegen den Ball sind vor allem fehlerhafte Verschiebungen Ursache von Problemen.

Schlüsselspieler

Tor

Der 30-jährige erfahrene Keeper und Kapitän der Wiesbadener, Florian Stritzel (#16), hat mit 1,97 m Größe die absolute Hoheit über den Luftraum im Sechzehner. Auch sonst ist der erfahrene Torwart ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Leiche Schwächen hat Stritzel auf der Linie.

Abwehr

Sascha Mockenhaupt (#4) ist als zentraler Mann in der Dreierkette sowohl Abwehrchef als auch wichtiges Glied in der Eröffnung. Das Wiesbadener Urgestein mit mittlerweile 288 Spielen für die Hessen gewinnt knapp 70% seiner defensiven Zweikämpfe und ist in der Spieleröffnung meist der Taktgeber im Abwehrverbund.

Mittelfeld

Mit Box to Box Spieler Tarik Gözüsirin (#11), der neben dem Tiefen Sechser Kiomourtzoglou (#14) auf der Doppelsechs spielt, haben die Wiesbadener einen technisch hervorragenden und auch torgefährlichen zurückgezogenen Spielmacher, der auch gegen den Ball sowohl robust als auch mit gutem Stellungsspiel seine Aufgaben gut erledigt. Im Dribbling nur schwer zu stoppen und mit genauen und gefährlichen Pässen nach vorne, spielt Gözüsirin auch sehr mannschaftsdienlich. Drei Vorlagen hat er bereits auf dem Konto.

Sturm

Mittelstürmer Fatih Kaya (#29) hat bereits vier Treffer verbucht, ebenso wie Moritz Flotho (#28). Flotho, der in den ersten vier Saisonspielen als Stammspieler gesetzt war, musste ab der fünften Partie dem von einer Sprunggelenksverletzung zurückkehrenden Kaya den Vortritt lassen. Kaya ist ein wuchtiger Stürmer mit einem guten Torriecher, allerdings manchmal auch leicht übermotiviert.

Fazit

Im Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden ist für unseren wieder erstarkten TSV 1860 München alles drin. Die Hessen, die ein unangenehmes destruktives System spielen, werden uns ein zähes Spiel liefern, bei dem Mannschaft, Trainer und Fans vermutlich einiges an Geduld abverlangt wird.

Mit Schönspielerei holt man gegen Wiesbaden keinen Blumentopf. Schnell, direkt und zielstrebig mit hoher Präzision, um schnell in gute Abschlusspositionen zu kommen, müssen die Löwen ihre Angriffe gegen Wiesbaden vortragen, wenn diese fruchten sollen.

Eine konzentrierte, laufstarke und kämpferische Einstellung auf dem Platz ist natürlich das A und O, um dem Gegner Paroli zu bieten. Wenn unsere Löwen diese Eigenschaften zeigen, ist alles möglich.

So könnte Wiesbaden beginnen

Datenquelle: Wyscout

Löwenrunde: “Keinen Prozentpunkt nachlassen”

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Löwenrunde: "Keinen Prozentpunkt nachlassen"
Löwenrunde: "Keinen Prozentpunkt nachlassen"

Mit drei Siegen im Rücken und breiter Brust geht der TSV 1860 München am Samstag um 14:03 Uhr ins Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden. Das Spiel ist bis auf wenige Sitzplätze ausverkauft. Es wird keine Tageskasse geben. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte Löwen-Coach Giannikis: “Wir dürfen keinen Prozentpunkt nachlassen!”

Gegen Wehen alle Mann an Bord

Die Löwen gehen ohne Ausfälle ins nächste Heimspiel nach dem 2:1-Auswärtssieg in Dortmund. Auch die angeschlagenen Spieler, wie beispielsweise Jacobsen, konnten am Freitag voll trainieren und stehen zur Verfügung. “Schröter hat die gesamte Woche voll mitgemacht, er ist voll belastbar”, sagte Giannikis und fügte über Jacobsen an: “Er ist in Dortmund an der Auslinie umgeknickt. Er hat seine Verletzung voll auskuriert und ist nicht eingeschränkt. Es dürfte nichts mehr passieren.”

Wiesn-Serie als Nebeneffekt

Die Neun-Punkte-Serie zur Wiesn sei für ihn “ein schöner Nebeneffekt. Wichtiger ist, dass die Entwicklungskurve nach oben zeigt und die Mannschaft weiß, was nötig ist, um zu gewinnen”, erläuterte der Franke. Auf Rückfrage von sechzger.de erklärte der zum Entwicklungsstand der Mannschaft: “Ein solcher Prozess ist nie abgeschlossen, weil es kein perfektes Spiel gibt. Wir wollen uns stetig weiterentwickeln und es gibt viele Störfaktoren wie Sperren oder Verletzungen.”

Lob für Wolfram und Guttau

Lob gab es von Giannikis für den in Dortmund eingewechselten Wolfram: “Er ist in der Box sehr präsent, hat eine hohe Intensität und spielt sehr mannschaftsdienlich”. Auch Guttau erntete ein Lob vom Coach: “Er ist unser Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff. Er ist sehr fleißig und hat viel Potenzial, in Abschlussposition zu kommen”. Über Kwadwo, der zuletzt wieder als Innenverteidiger zum Einsatz kam sagte er: “Er bringt eine hohe Geschwindigkeit mit und ist Linksfuß. Er kann Innen- oder Außenverteidiger spielen. Wir wissen um seine Fähigkeiten.”.

Stefan Lex als Koordinator zur U21

Auf Rückfrage von sechzger.de zeigte sich Giannikis optimistisch, weitere Spieler aus der U21 an die Drittliga-Mannschaft heranführen zu können. “Wir haben mit Stefan Lex als Koordinator kurze Wege. Wir sind in einem engen Austausch und haben auch immer wieder Spieler aus der U21 im Training dabei”, erklärte der Löwen-Coach. Am kommenden Wochenende wird wohl noch ein Testspiel stattfinden, bei dem neben den Spielern aus der zweiten Reihe auch der eine oder andere aus der U21 zum Kader gehören könnte.

Wiesbaden kommt mit “hoher Intensität”

Eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte wird das Spiel für Fabian Greilinger. “Er bekommt viel Spielzeit und kommt dort über die linke Schiene”, weiß Giannikis. Wiesbaden werden wohl im 3-4-3 bzw. im 3-4-2-1 kommen. “Es ist eine Mannschaft mit hoher Intensität, ein Absteiger aus der zweiten Liga mit Ambitionen, der ordentlich gestartet ist.”, erklärte der Chef-Anweiser der Münchner und fügte an: “Wir dürfen keinen Prozentpunkt nachlassen, die letzten Siege waren ungemein wichtig. Wir wissen aber auch, dass wir noch nichts erreicht haben. Wir müssen weiter erfolgshungrig sein und die gleiche Intensität auf den Platz bringen, wie zuletzt.”

Die Taktikfrage wie immer im Wortlaut

Wiesbaden spielt mit einem sehr defensiven Ansatz, man könnte sagen eine Art modernen Catenaccio. Gegen solche Mannschaften ist von allen Seiten Geduld gefragt. Positionsangriffe wirken gegen solche Gegner oft zäh. Von daher wird das Umschaltspiel und die damit erzeugte Dynamik für die Offensive vermutlich das entscheidende Element. Sehen Sie das auch so?

Wiesbaden spielt Mittelfeldpressing, etwas abwartend, aber sie haben auch Phasen, in denen sie aggressiver pressen. Es wird sicherlich ein Spiel sein, in dem wir aufpassen müssen, welche Räume wir bespielen und welche Ballverluste wir in Kauf nehmen und welche nicht. Damit Wiesbaden sein Umschaltspiel nicht auf den Platz bringen kann. Dennoch müssen wir im Offensivspiel Räume finden, in denen wir gefährlich nach vorne kommen.

Sechzig am Wochenende: Viele Heimspiele für 1860

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen Löwen

Die Profis gegen Wiesbaden, die Amas am Sonntag gegen Pipinsried, Dritte und Vierte am Samstag sowie beide Löwinnen-Teams am Sonntag am Sechserplatz: Das erste Oktober-Wochenende bietet den Löwenfans viele Heimspiele.

Amas am Sonntag in Gilching

Die Amas könnten am Sonntag Mittag mit einem Sieg über den FC Pipinsried im 13. Saisonspiel – zumindest vorrübergehend – die Tabellenspitze der Bayernliga Süd erklimmen. Der aktuelle Tabelleführer Schalding-Heining hat bereits 13 Partien absolviert und ist dieses Wochenende spielfrei. Die Mannschaft von Felix Hirschnagl wiederum ist nach einem kurzen Zwischentief im September wieder zurück in der Erfolgsspur. Erst gestern wurde das bis dahin zuhause noch ungeschlagene Türkspor Augsburg mit 5:1 bezwungen.

U17 in Haching, U19 zu Testspielen im Südwesten

In der DFB-Nachwuchsliga tritt die U17 am Sonntag den kurzen Weg nach Unterhaching an, während die U19 zu zwei Testspielen in Deutschlands Südwesten unterwegs ist. Wegen der Teilnahme der U19-Auswahl des DFB an einem Vier-Nationen-Turnier in Rumänien (mit Spanien und Norwegen) pausiert die U19-Bundesliga bis 18. Oktober den Spielbetrieb. Auch 1860 ist an diesem Turnier in der Nähe von Bukarest beteiligt: Lukas Reich wurde für die Länderspielreise erstmalig zur U19 eingeladen.

Löwinnen I & II daheim

Nach dem Erfolg im Kreispokal am Donnerstag gegen die Spielgemeinschaft Haar/Grasbrunn geht es für die ersten Löwinnen in der Kreisliga am Sonntag Vormittag gegen den FC Fasanerie-Nord wieder um Punkte. Zwei Stunden später empfangen die Löwinnen II den SC Baldham-Vaterstetten. Beide Partien finden am Sechserplatz statt.

Dritte und Vierte ebenfalls

Und auch die Dritte und Vierte treten – allerdings schon am Samstag – am Sechserplatz an. Während sich das Bestreben der Vierten nach fünf Partien ohne Sieg gegen den Tabellennachbarn FC Hellas endlich den zweiten Saisonsieg zu erringen, mit dem gleichzeitigen Auftritt der Profis im Sechzgerstadion teilweise überschneidet, ist ein Erscheinen zum Anpfiff der Dritten gegen den in der Kreisliga Gruppe 2 noch sieglosen FC Bosna um halb sechs problemlos möglich.

 

Die Spiele im Überblick

Freitag, 04.10.

19.00 Uhr: ESV Penzberg – Löwinnen U17  -:-
20.00 Uhr: Senioren A – SG Neuhadern -:-

Samstag, 05.10.

11.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U14  -:-
13.30 Uhr: 1. FC Nürnberg – U15  -:-
14.00 Uhr: Profis – SV Wehen Wiesbaden  -:-
14.45 Uhr: TSV Solln – Löwinnen U15  -:-
15.00 Uhr: U12 – 1. FC Passau U13  -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Hellas München  -:-
17.00 Uhr: TSV Schott Mainz – U19 -:-
17.30 Uhr: Dritte – FC Bosna u. Hercegovina München  -:-
19.00 Uhr: Karlsruher SC Futsal – TSV 1860 Futsal -:-

Sonntag, 06.10.

09.15 Uhr: U9 – ASV Dachau
11.00 Uhr: Löwinnen I – FC Fasanerie Nord  -:-
11.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U17  -:-
11.30 Uhr: 1. FC Kaiserslautern – U19  -:-
11.30 Uhr: FC Gerolfing U15 – U13
12.00 Uhr: U16 Viktoria Aschaffenburg  -:-
13.00 Uhr: Löwinnen II – FC Baldham-Vaterstetten  -:-
13.00 Uhr: Amas FC Pipinsried  -:-
14.30 Uhr: U11 – SV Waldperlach  -:-