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Sechzig um Sieben: Die Löwen suchen das Erfolgsrezept

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Noch zwei Tage, noch ein Spiel, dann ist das Fußballjahr 2024 auch für die Münchner Löwen Geschichte. In Sechzig um Sieben erfahrt ihr alles was gestern rund um Münchens große Liebe passiert ist wie gewohnt in unserer Kurzfassung. Im Mittelpunkt standen dabei die Personalsituation und eine Pressemitteilung aus Essen.

Erst einmal 60 Jahre zurückgeblickt

Zuallererst blättern wir einmal in den Geschichtsbüchern. Gestern vor genau 60 Jahren feiert 1860 nämlich einen Sieg. Im heimischen Grünwalder Stadion war damals Torwart Radi Radenkovic der Held. Er parierte gegen Eintracht Braunschweig einen Elfmeter, Sechzig siegte am Ende mit 2:0. Erst hielt Radi in der ersten Hälfte einen Strafstoß. In der zweiten Halbzeit wurden dann Luttrop und Brunnenmeier zu den Siegtorschützen.

Rätselraten rund um das Personal

Kurzfristig verschieben mussten wir unsere Planungen für die Wunschaufstellungen. Zu viele Fragezeichen gab es rund um die Personalsituation bei dem Löwen vor dem Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue. Neben den Defensiv-Akteuren Verlaat und Schifferl standen auch Kozuki, Muteba und Bangerter als Ausfälle fest. Dann kamen auch noch die kranken bzw. angeschlagenen Hobsch und Wolfram als Wackelkandidaten hinzu.

Entwarnung und Suche nach dem Erfolgsrezept

Doch bei der Löwenrunde am Donnerstagnachmittag konnte Trainer Giannikis Entwarnung geben. Hobsch und Wolfram können im Erzgebirge mit dabei sein. Zudem sprach der Löwen-Coach bei der Pressekonferenz darüber, dass sein Team das Erfolgsrezept gegen Aue finden müsse und drei Punkte das Ziel seien. Außerdem verriet Giannikis, wie sein Plan für die kurze Weihnachtspause aussieht. Zuvor hatte er noch die Kritik an seiner Person und seinen Aussagen gekontert.

Ja wer sagt denn nun die Wahrheit?

Rot-Weiss Essen reagierte gestern auf die Pressemitteilung der Löwen zu den Vorfällen beim letzten Auswärtsspiel des TSV 1860 an der Hafenstraße seinerseits mit einer weiteren Stellungnahme. RWE bezichtigte darin Löwenfans der Lüge – naja wir waren ja mit mehreren Leuten selbst dabei und wenn ein klassischer EKG (Eier-Kontroll-Griff) eine “gendergerechte Kontrolle” ist, dann sei es so. Besser ist es wohl wir haken das Thema ab, schließlich ist bald Weihnachten.

Mit voller Unterstützung nach Aue

Damit liebe Löwenfans seid ihr wieder bestens gewappnet für den Wochen-Endspurt. Einmal noch schlafen dann geht es zum letzten Spiel des Jahres nach Aue. 1.800 Löwenfans werden mit vor Ort sein und ihr Team unterstützen! Hoffentlich legt die Mannschaft den treuen Fans dann auch drei Punkte unter den Christbaum!

Löwenrunde: Erfolgsrezept finden um Aue zu schlagen

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Löwenrunde: Erfolgsrezept finden um Aue zu schlagen
Löwenrunde: Erfolgsrezept finden um Aue zu schlagen

Einmal müssen die Löwen in der 3. Liga noch ran, dann wartet die kurze Weihnachts- und Sylvester-Pause auf die Profi-Fußballer von der Grünwalder Straße. Nach der bitteren 0:4-Heimpleite gegen den SC Verl treten die Löwen am Samstag um 14:00 Uhr beim FC Erzgebirge Aue an. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel gab Trainer Giannikis in Sachen Personal leichte Entwarnung und sagte: “Wir wollen das Erfolgsrezept finden um Aue zu schlagen”.

Hobsch und Wolfram wieder dabei

Die Liste der Ausfälle ist lang. Neben Verlaat, Schifferl, Bangerter und Muteba (alle verletzt oder krank) fehlt auch der gesperrte Kozuki. Zumindest konnte Giannikis in Sachen Offensive leichte Entwarnung geben. Hobsch ist nach seinem Magen-Darm-Infekt “wieder einsatzfähig” und auch Wolfram war am Donnerstag “wieder voll belastbar”.

“Erfolgsrezept finden, um Aue zu schlagen”

Der Blick des Chefanweisers ging bereits nach vorne auf das Spiel im Erzgebirge. “Wir wollen das Erfolgsrezept finden, um Aue zu schlagen”, erklärte Giannikis. Man sie gewarnt, was die Offensive von Aue betrifft. “Das ist eine spielstarke Mannschaft, wir müssen ihre Offensive eindämmen”, forderte der 1860-Trainer. Zudem gelte es Potenziale zu finden, um selbst nach vorne für Gefahr zu sorgen. Man wolle in Aue die beste Leistung abrufen und das Spiel gewinnen, sagte Giannikis weiter.

Ordentliches Dulic-Debüt gegen Verl

Das Debüt von Dulic sag Giannikis keineswegs so negativ wie der Münchner Boulevard. “Beim zweiten Gegentor hat er nicht ideal ausgesehen und er hat nach fünf Minuten Gelb gesehen, aber er hatte mit 74 Prozent die besten Zweikampfwerte des Teams und die meisten Zweikämpfe bestritten. Es war ein ordentliches Debüt zu einem unglücklichen Zeitpunkt”, erklärte Giannikis. Man habe die jüngste Niederlage besprochen – “So können wir uns nicht präsentieren” – und dann mit Blick auf Aue abgehakt.

Gästeblock mit 1.800 Fans ausverkauft

Seit Wochen ausverkauft ist der Gästeblock in Aue. Mindestens 1.800 Löwen-Fans werden ihr Team zu den Veilchen begleiten. “Die Mannschaft ist in der Verantwortung, dass der Funke vom Platz auf die Fans überspringt. Das ist gegen Verl nicht gelungen. Wir sind in der Verantwortung dafür, dass die Fans das Spiel bis zum Ende anschauen. Im letzten Spiel war der Glaube nicht mehr da”, sagte Giannikis auf Frage von sechzger.de, wie die Mannschaft die Pfiffe und das vorzeitige Verlassen des Stadions durch viele Zuschauer wahrgenommen habe.

Kozuki entschuldigt sich beim Team

Ebenfalls auf Rückfrage von sechzger.de sagte Giannikis über Rot-Sünder Kozuki, der für zwei Spiele gesperrt wurde: “Er hat es vorher sehr gut gemacht, aber das Abspiel verpasst. Die Aktion war nicht absichtlich, er hat sich nach dem Spiel bei jedem entschuldigt. Das war keine böse Absicht und die Entschuldigung zeigt seinen guten Charakter. Über mögliche Wintertransfers wollte sich der Franke nicht äußern, sondern sagte: “Wenn die Möglichkeit gegeben ist, dass wir uns verstärken können, dann werden wir uns besprechen”.

Hinrunden-Analyse unterm Weihnachtsbaum

Ehe sich Giannikis mit besten Weihnachtswünschen an die zahlreich vertretenen Pressevertreter verabschiedete berichtete er wie seine Feiertage aussehen werden. “Ich werde die Hinrunde analysieren, Kraft tanken und die Zeit mit der Familie nutzen, um für die Kinder da zu sein”. Na dann hoffen wir, dass sich Giannikis und sein Team in Aue noch kurzfristig drei Kugeln unter den Christbaum legen können.

Stadion, Ticker, Free-TV oder Stream

Das letzte Spiel des Jahres verfolgen die Löwenfans zahlreich im Stadion in Aue, die beste Alternative ist natürlich wieder unser Live-Ticker, der ab den frühen Morgenstunden bereits von der Anreise berichtet. Zudem übertragen das Bayrische Fernsehen im Free-TV und MagentaSport im Stream live.

Kozuki gesperrt, Wolfram & Hobsch fraglich: Wer stürmt für 1860?

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Tsv 1860 Schubert Wolfram Hobsch

Nachdem mit Kapitän Jesper Verlaat und Raphael Schifferl bereits zwei Innenverteidiger fix für die Partie in Aue ausfallen, droht den Löwen nun auch in der Offensive ein Engpass. Soichiro Kozuki wird dem TSV 1860 gesperrt fehlen, zudem sind Maximilian Wolfram und Patrick Hobsch fraglich. Schlägt nun die Stunde von Fabian Schubert und Raphael Ott?

Neuer Innenverteidiger im Winter?

Dass Verlaat und Schifferl den Löwen auch über den Jahreswechsel hinaus fehlen werden, stellt Trainer Argirios Giannikis vor die Frage, ob man in der Innenverteidigung personell nachbessern muss. Mit Max Reinthaler, Leroy Kwadwo und Sean Dulic stehen drei weitere Innenverteidiger im Kader, auch Tim Kloss könnte auf der Position aushelfen.

“Wir müssen gucken, ob im Winter etwas machbar ist. Geschäftsführer Christian Werner und Chefscout Jürgen Jung arbeiten im Hintergrund. Kein Trainer wehrt sich gegen Verstärkungen.”

Ein möglicher Kandidat wäre Gerrit Gohlke, der in der 3. Liga bereits bei Waldhof Mannheim und Arminia Bielefeld Erfahrung sammelte. Nach seiner Vertragsauflösung in Ostwestfalen ist der 25-Jährige ablösefrei zu haben.

Kozuki gesperrt, Wolfram & Hobsch fraglich

Doch nicht nur defensiv zwickt es bei den Löwen, auch in der Offensive droht am Wochenende ein Engpass. Womöglich kann Trainer Argirios Giannikis in der heutigen Löwenrunde (sechzger.de wird berichten) schon Genaueres sagen, ob neben dem gesperrten Soichiro Kozuki auch Maximilian Wolfram und Patrick Hobsch ausfallen werden.

So konnte der ehemalige Verler zwar immerhin einige Strecken des Trainingsprogramms absolvieren, während Hobsch mit Magen-Darm-Problemen komplett ausfiel. Schlägt nun die Stunde von Fabian Schubert und/oder Raphael Ott?

Trainer Giannikis kontert Kritik mit überraschender Aussage

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Argirios Giannikis TSV 1860

Argirios Giannikis steht beim TSV 1860 nach dem 0:4 gegen den Sportclub Verl mal wieder im Zentrum der Fankritik. Bislang reagierte seine Mannschaft auf derartige Situationen zumeist mit einem (Auswärts-)Sieg. Diesmal auch? Giannikis indes wehrt sich gegen die Kritik, überrascht dabei jedoch auch mit einer gewagten These.

“0:4 am Ende ist maximal scheiße!”

Zunächst findet der Trainer des TSV 1860 im Merkur angesichts der Heimpleite gegen den SC Verl deutliche Worte:

“Mit Platz 13 sind wir nicht zufrieden, keine Frage. Nach dem 0:2 dürfen wir uns nicht so verhalten – 0:4 am Ende ist maximal scheiße!”

Zwar habe man sich selbst vor dem berechtigten Platzverweis gegen Soichiro Kozuki kaum Torchancen erarbeitet, habe seitens der Gäste aber gar nichts zugelassen.

Giannikis kontert Kritik mit überraschender Aussage

Angesprochen auf die fehlende Konstanz und mangelhafte Weiterentwicklung seiner Mannschaft überrascht der 44-Jährige dann jedoch mit einer Aussage, die in Fankreisen bereits jetzt weite Kreise zieht:

“Ich sehe es nicht so, dass wir keinerlei Fortschritte machen. Wenn man die ersten drei Saisonspiele nicht dazuzählt und das Spiel gegen Verl ausklammert, ist die Bilanz eine ganz andere. Da sehe ich schon, dass wir uns entwickelt und Ergebnisse geliefert haben – nur nicht in der erwünschten Konstanz. Es klingt momentan so, als würden wir jedes Spiel verlieren – tatsächlich haben wir vier aus den letzten 13 verloren.”

Das mag ja alles stimmen, aber die angesprochenen vier Partien gehören halt auch zur Saison und können nicht so ohne Weiteres ausgeklammert werden. Eine maximal unglückliche Formulierung, die seinen Kritikern ideal in die Karten spielt.

19.12.1964: Radenkovic hält Elfmeter, TSV 1860 gewinnt

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Petar Radenkovic Radi

Heute vor 60 Jahren war Radi mal wieder König. Mit seinem gehaltenen Elfmeter ebnete Petar Radenkovic dem TSV 1860 den Weg zum 2:0-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig.

Radenkovic hält Elfmeter, TSV 1860 gewinnt

Samstag, 14.15 Uhr, Grünwalder Stadion, 16.000 Zuschauer – soviel zu den Rahmenbedingungen für die Partie des Tabellendritten TSV 1860 gegen den Elften Eintracht Braunschweig. Die Löwen gingen also als Favorit ins Spiel und wollten Anschluss an Spitzenduo Werder Bremen und 1. FC Köln halten.

Auf dem Platz war davon zunächst wenig zu sehen und die Gäste aus Niedersachsen waren dem TSV 1860 zumindest ebenbürtig. Ein ums andere Mal kam die Eintracht gefährlich vors Tor von Petar Radenkovic, doch stets blieb der Radi Sieger. Die beste Möglichkeit bot sich dem späteren Nationalstürmer Lothar Ulsaß (10 Länderspiele, 8 Tore), der mit einem Elfmeter an der Torwart-Legende des TSV 1860 scheiterte (32.). So ging es torlos in die Kabinen und für die Löwen war noch alles drin.

Luttrop bricht den Bann

Nach dem Seitenwechsel nahm das Team von Max Merkel Fahrt auf und in der 68. Minute war es Otto Luttrop, der mit dem 1:0 den Bann brach. Peter Grosser machte ordentlich Druck und trieb seine Kollegen immer weiter an. Kurz vor dem Ende machte Rudi Brunnenmeier mit dem zweiten Treffer den Deckel drauf (86.) und der TSV 1860 konnte zwei weitere Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Die Saison 1964/65 beendeten die Löwen hinter Meister Werder Bremen, dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund schließlich auf Platz 4. Eintracht Braunschweig kam als 9. ins Ziel, Hertha BSC wurde die Lizenz entzogen.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Merkel setzte am 19.12.1964 auf folgende Elf:

Radenkovic – Steiner, Patzke – Zeiser, Reich, Luttrop – Heiß, Bena, Brunnenmeier, Küppers, Grosser

Tore:
1:0 Luttrop (68.), 2:0 Brunnenmeier (86.)

Besonderes Vorkommnis:
Radenkovic hält Elfmeter von Ulsaß (32.)

Sechzig um Sieben: Verträge laufen aus, U17 in Liga B

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten, vor dem Fest wird es aber noch einmal auf den – eisigen – Plätzen rund gehen. Auch außerhalb der Fußballplätze bleibt es nicht ganz ruhig. Bei Sechzig um Sieben fassen wir die Wichtigsten dieser Geschehen zusammen und schauen auf die Konkurrenz der Liga.

Neuer Sponsor der Senioren

Die Senioren des TSV 1860 haben mit VINDEXA einen neuen Sponsoren gefunden. Aus wirtschaftlichen Gründen fiel der letzte Werbepartner der Mannschaft, die Bayrischen Landeswerke, aus. Drei Monate später ist das Sponsoring aber wieder gesichert. Genaueres ist hier zu lesen.

Jung-Löwen in der Liga B

Unser Redakteur Christian Jung hat für alle Interessierten an den Nachwuchs-Mannschaften eine genauere Übersicht zur Hauptrunde der U17 erstellt. Diese startete in der Vorrundengruppe F und landete schließlich auf dem fünften Platz, das bedeutet konkret, dass es für die jungen Talente des TSV 1860 vorerst in der Liga B weitergeht.

Auslaufende Verträge bei den Profis

Nach Aue geht es in die Winterpause, das bedeutet auch eine weitere Transferperiode, in der neue Spieler verpflichtet oder verkauft werden können. Und noch viel wichtiger: Wer bleibt denn überhaupt bei den Löwen? Wessen Verträge laufen zum Saisonende aus? Vielleicht könnt ihr Leser bereits eine erste Bilanz ziehen und euch mit den möglichen Abgängern vertraut machen.

Und sonst in der Liga?

  • Cottbus steht vor seinem letzten Spiel der Hinrunde. Das könnte die entscheidende Partie sein, um die Mannschat von Claus-Dieter Wollitz zum Herbstmeister zu machen. Aber die Mannschaft kämpft mit Verletzungsproblemen, insgesamt werden in Ingolstadt am Freitagabend sieben Spieler fehlen.
  • Der Drittligist Arminia Bielefeld muss für die Pyro-Show seiner Fans tief in die Tasche greifen. Für den Einsatz von Pyrotechnik im Pokalspiel gegen Union Berlin muss der Club laut liga3-online wohl insgesamt 13 300 € zahlen.
  • Kurz vor Ende der Hinrunde lohnt sich auch ein Blick auf die Auswärtsfahrer-Tabelle: Gerade führen die Münchner Löwen die Tabelle mit um die 2800 Fans an, die im Durchschnitt eine Strecke 419km zurücklegen. Wenn man bedenkt, dass der TSV 1860 die Auswärts-Tabelle anführt, ist der Andrang weniger verwunderlich.

Ein Dutzend Verträge läuft beim TSV 1860 zum Saisonende aus

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Zum Saisonende droht der nächste personelle Umbruch beim TSV 1860, denn gleich ein Dutzend Verträge läuft Ende Juni aus. Wir werfen einen Blick auf die Spieler, die die Löwen Stand jetzt im Sommer ablösefrei verlassen könnten.

Ein Dutzend Verträge läuft beim TSV 1860 aus

Marco Hiller: Bereits seit 2008 trägt der Gröbenzeller den Löwen auf der Brust und im Herzen. Trotz immer wieder neuer Konkurrenz setzte sich der 27-jährige Publikumsliebling Jahr für Jahr durch, gilt jedoch auch als Top-Verdiener. Ob man sich finanziell einig wird?

Julian Guttau: Der gebürtige Hallenser kann beim TSV 1860 ein Unterschiedsspieler sein und hat seinen Wert wiederholt unter Beweis gestellt. Wenn ein Zweitligist Interesse an Guttau zeigt, dürfte es schwer werden, ihn zu halten.

Morris Schröter: In der laufenden Saison kommt der Rechtsaußen nicht so recht in Schwung. Lediglich ein Tor und eine Vorlage stehen bislang zu Buche, fünf Mal fehlte der 29-Jährige verletzungsbedingt. Was er kann, weiß man beim TSV 1860, aber zeigen müsste er es wieder öfter.

Abschied von Kwadwo und Frey?

Max Reinthaler: Der Innenverteidiger aus Südtirol hat sich zuletzt in der Startelf festgespielt und zeigt zumeist solide Leistungen. Sicher ein Kandidat für eine Vertragsverlängerung.

Leroy Kwadwo: Präsentiert sich in der aktuellen Spielzeit extrem wechselhaft und empfiehlt sich leider viel zu selten für einen Stammplatz. Wundern sollte man sich nicht, wenn der 28-Jährige den TSV 1860 zum Saisonende verlassen müsste.

Marlon Frey: Steht bei den Löwenfans oft in der Kritik und ist im defensiven Mittelfeld in der Regel nur Ergänzungsspieler. Auch bei ihm wäre es nicht verwunderlich, wenn er seine Zelte an der Grünwalder Straße zum Saisonende abbrechen müsste.

Bleiben die Talente aus der Jugend?

Tim Kloss: Inzwischen auch schon 20, aber noch weit entfernt vom Stammplatz. Das Potential ist vorhanden, so wirklich weiterentwickelt hat sich Kloss aber leider nicht. Aus unserer Sicht aber dennoch klar ein Kandidat für eine Vertragsverlängerung.

Moritz Bangerter: In der Rückrunde der Saison 23/24 rückte er in der Profikader auf und wusste zu überzeugen. Leider kam er schon vor seiner Verletzung in der laufenden Spielzeit in der 3. Liga nicht zum Zug, hätte das aber durchaus im Kreuz. Unsere Hoffnung: Bangerter bleibt!

Erion Avdija: Der kosovarische U21-Nationaltorwart kam bisher nur in der Bayernliga zum Einsatz. Starke Reflexe, aber mit 1,80 m ist er halt leider etwas klein für einen Keeper. Als 3. Torwart sollte der 19-Jährige jedoch gehalten werden.

Ott, Dulic und Gevorgyan vor Verlängerung?

Raphael Ott: Muss körperlich sicherlich noch ein bisschen zulegen, bringt aber alles mit, um sich in der 3. Liga durchzusetzen. Unbedingt verlängern, wenn möglich!

Sean Dulic: Zwei Einsätze in der 3. Liga kann Sean Dulic mittlerweile vorweisen und hat Blut geleckt. Ihm täte es sicherlich gut, bei den Löwen zu bleiben und sich dort zu entwickeln, und der TSV 1860 wäre gut beraten, den Weg mit ihm fortzusetzen.

Mike Gevorgyan: Durch starke Leistungen in der U21 hat sich Mike Gevorgyan für den Profikader empfohlen, sein Debüt in der 3. Liga steht jedoch noch aus. Gebt dem Jungen die Chance und verlängert den Vertrag des 19-Jährigen!

TSV 1860: Testspiel in Regensburg live & kostenlos im Löwen-TV

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Die Nachricht, dass beide Testspiele in der kurzen Winterpause ohne Zuschauer stattfinden werden, wurde in Fankreisen erwartungsgemäß mit wenig Freude aufgenommen. Immerhin steht nun fest, dass nicht nur das Spiel in Fürth, sondern auch der Auftritt in Regensburg kostenlos im Löwen-TV verfolgt werden kann.

Testspiel in Regensburg live & kostenlos im Löwen-TV

Der TSV 1860 vermeldet diesbezüglich:

Am Dienstag, 07. Januar 2025, bestreiten der TSV 1860 München sein erstes Testspiel im neuen Jahr in Regensburg. Anpfiff ist um 13:00 Uhr am Trainingszentrum der Regensburger.

Da die Partie auf dem Trainingsgelände der Oberpfälzer stattfindet, können aus Sicherheitsgründen leider keine Zuschauer zugelassen werden, die Anlage bietet keine ausreichenden Möglichkeiten. Die Löwen bitten hier alle Fans um Verständnis.

Damit alle Fans das Spiel dennoch verfolgen können, bieten wir einen kostenlosen Livestream auf LÖWEN-TV an.

Löwen testen am 11.01. in Fürth

Gegen die Kleeblättler treten die Löwen am 11.01.2025 um 13:00h am Trainingsgelände in Fürth-Kronach an. Auch hier werden keine Zuschauer zugelassen sein, Löwen-TV überträgt jedoch live. Bereits im Oktober standen sich beide Teams gegenüber, damals mit dem besseren Ende für den TSV 1860.

18.12.1949: TSV 1860 schlägt BC Augsburg in Oberliga Süd

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Während im Jahr 2004 zu dieser Jahreszeit bereits Budenzauber angesagt war, wurde am 18.12.1949 in der Oberliga Süd noch um Punkte gekämpft. Heute vor 75 Jahren empfing der TSV 1860 den BC Augsburg im Stadion an der Grünwalder Straße.

TSV 1860 besiegt den BC Augsburg

Nachdem die Löwen die drei Spiele zuvor gewonnen hatten, wollten 12.000 Zuschauer am 4. Advent dabei sein, wenn der vierte Sieg in Folge eingefahren wird. Sie wurden nicht enttäuscht, denn die Löwen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich am Ende durch ein frühes Tor von Hans Brück gegen die Schwaben durch.

Nach Abschluss der Saison reichte es für den TSV 1860 dennoch nur zu Platz 9. Souveräner Meister wurde die SpVgg Fürth, die Kampf um die Deutsche Meisterschaft erst im Halbfinale dem späteren Titelträger VfB Stuttgart unterliegen sollte.

Der BC Augsburg, der 1969 im FC Augsburg aufging, wurde in der Saison 1949/50 Zehnter in der Oberliga Süd.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Dr. Max Schäfer setzte am 18.12.1949 gegen den BC Augsburg auf folgende Elf des TSV 1860 München:

Strauß – Pledl, Müller – Hammerl, Seemann, Schmidhuber – Thanner, Sommer, Link, Brück, Fottner

Tor:
1:0 Brück (10.)

Löwen U17 – so geht’s im neuen Jahr in “Liga B” weiter

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Jahn Regensburg U17 TSV 1860

Anders als die U19, die sich im letzten Vorrundenspiel noch für die Liga A qualifizieren konnte und damit ab Februar um die Deutsche Meisterschaft spielt, musste sich die U17 der Löwen mit dem fünften Platz ihrer Vorrundengruppe F in der DFB-Nachwuchsliga begnügen und den Teams der Seitenstraße, aus Augsburg sowie aus Ingolstadt den Vortritt in die Liga A lassen. Für die Mannschaft von Christian Stegmaier geht es in der Hauptrunde nun in Liga B weiter.

Liga B mit bekannten Konkurrenten der Profis

Sieben Gegner warten in der Gruppe C in den verbleibenden 14 Saisonspielen auf die U17 des TSV 1860. Erzgebirge Aue, Waldhof Mannheim, Jahn Regensburg, der Chemnitzer FC, Rot-Weiß Erfurt und die SpVgg Bayreuth. Dreimal bekommt man es dabei mit dem jeweils Tabellenletzten seiner Vorrundengruppen zu tun. Regensburg aus der Löwengruppe F (der SSV Jahn unterlag Sechzig im Herbst mit 0:2 und 0:4), Chemnitz aus Gruppe E und Erfurt aus Gruppe C. Die beiden U17-Teams der Drittligakonkurrenten der Löwenprofis aus Mannheim und Aue belegten in ihren Vorrundengruppen jeweils den fünften Platz. Einen Aufstieg in die Liga B hat die SpVgg Bayreuth geschafft. Als Meister der zweitklassigen U17-Bayernliga Süd (in der übrigens die U16 des TSV 1860 den dritten Rang erreichte, vier Punkte hinter der “Oldschdod”) darf man im Frühjahr die bayerischen Landesgrenzen verlassen, um sich fußballerisch zu messen.

Infos zur Liga A – ohne die Löwen U17

In die Liga A bei den B-Junioren haben es – betrachtet man die Ligazugehörigkeit des jeweiligen Herrenteams – zwölf Bundes- und zehn Zweitligisten geschafft. Die Stuttgarter Kickers entsenden als einziger Regionalligavertreter ihre U17. Und der einzige Drittligist kommt – wie die beiden Mannschaften bei der U19 auch – aus Bayern. Hier ist es der FC Ingolstadt.

TSV 1860 schon zweimal im Finale

Seit dem Jahr 1977 wird die Deutsche B-Juniorenmeisterschaft ausgetragen. Zweimal erreichten Mannschaften von Münchens Großer Liebe das Endspiel um den Titel. 1984, zwei Jahre nach dem bitteren Zwangsabstieg der ersten Herrenmannschaft in die Bayernliga unterlag man Borussia Dortmund mit 0:2. 22 Jahre später, am 3. Juni 2006 besiegte das Team um die Bender-Zwillinge im Hammer Jahnstadion den gleichen Gegner mit 2:0. Die Torschützen für die kleinen Löwen waren damals Manuel Schäffler und Timo Gebhardt.