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Klassenerhalt sicher – TSV 1860 siegt in Essen

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Rwe Rot Weiss Essen Tsv 1860

Ein Punkt war das Ziel an der Hafenstraße, um den Klassenerhalt sicherzustellen. Am Ende stand sogar ein 1:0-Auswärtssieg des TSV 1860 in Essen zu Buche. Ein hartes Stück Arbeit…

Lakenmacher aus heiterem Himmel

“Jugend forscht” bei den Löwen, denn mit Lukas Reich und Moritz Bangerter feierten gleich zwei Youngster ihr Startelfdebüt bei Münchens großer Liebe. In der ersten Viertelstunde fand 1860 offensiv jedoch gar nicht statt und musste sich einiger gefährlicher Angriffe der Gastgeber erwehren. Die Führung von RWE schien nur eine Frage der Zeit, zumal die Abstimmung in der neuformierten Defensive nicht ideal schien.

Mit der ersten gelungenen Offenivaktion dann jedoch der Paukenschlag: Fynn Lakenmacher kam aus rund 20 Metern zum Abschluss und drin war das Ding! Somit gelang dem Geburtstagskind in seinem letzten Auswärtsspiel für den TSV 1860 sein erster Auswärtstor und Sechzig führte sehr schmeichelhaft mit 0:1 (24.)

Weitere Gelegenheiten für die Löwen

Danach hätte es noch besser kommen können für die Löwen, als Lakenmacher nach einem Konter erneut zum Schuss kam, diesen jedoch nicht platziert aufs RWE-Gehäuse brachte und den zweiten Treffer etwas fahrlässig liegen ließ. Auch die nächste Chance gehörte Münchens große Liebe, doch Schröters abgefälschter Versuch landete am Außennetz.

Sechzig war jetzt deutlich besser im Spiel und setzte auch offensive Akzente. Bangerter versuchte aus der Distanz, doch zu zentral – kein Problem für Golz im Kasten von RWE (39.). Nur wenige Sekunden Später zog Guttau aus gut 20 Metern ab, doch auch dieser Schuss landete in den Armen des Essener Keepers. In der nächsten Szene musste Golz dann gar nicht eingreifen, als der perfekt freigespielte Ouro-Tagba zu lange zögerte. Bei Guttaus Versuch in der 44. Minute war Golz dann jedoch wieder auf dem Posten und bewahrte RWE vor einem höheren Rückstand. Nach zwanzig schwachen Minuten waren nur noch die Löwen am Drücker und Essen war mit dem 0:1 zur Pause bestens bedient.

Der Pausenstand an der Hafenstraße

RWE nach der Pause am Drücker

Die Gastgeber wechselten zur Pause drei Mal – ein deutliches Zeichen dafür, dass RWE-Trainer Dabrowski alles andere als zufrieden mit seinem Team war. Folglich war direkt wieder Schwung im Spiel der Essener, die erste nennenswerte Chance hatte jedoch Morris Schröter für 1860, der den Ball aber am langen Eck vorbei schlenzte. Wenig später lag der Ball dann jedoch im Tor der Löwen, der Treffer zählte aufgrund einer Abseitsstellung aber nicht. Durchschnaufen!

Doch auch die nächsten Gelegenheiten boten sich den Hausherren – Aluminium und Hiller hielten die knappe Führung fest. RWE war plötzlich wieder dominant, Sechzig konnte nur noch reagieren. In Minute 72 dann der nächste Pfostentreffer der Gastgeber, die Löwen wackelten bedenklich.

TSV 1860 siegt in Essen

Erst in der 80. Minute wieder gefährlich, als Guttau einen Freistoß von der rechten Seite direkt aufs Tor zog. Nur wenige Sekunden später fasste sich der eingewechselte Frey ein Herz und zimmerte die Kugel an den Pfosten. In der 87. Minute vergab Lakenmacher einen weiteren Matchball und das Zittern ging weiter.

Berlinski tankte sich nur eine Zeigerumdrehung später im Strafraum der Löwen durch, verzog jedoch. Sechzig spielte noch den ein oder anderen Konter unsauber aus, doch am Ende durften die Löwen und ihre 2000 mitgereisten Fans über einen Arbeitssieg des TSV 1860 in Essen jubeln. Klassenerhalt!

Liveticker: Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München (37.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker Rot-Weiss Essen - TSV 1860 München 37.Spieltag 3.Liga 2023-24

Herzlich willkommen zum Liveticker am 37.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen Rot-Weiss Essen und dem TSV 1860 München!

Zum letzten Auswärtsspiel der aktuellen Spielzeit reist der TSV 1860 München heute nach Essen. Genauer gesagt ist die Mannschaft schon gestern mit dem Bus angereist, die Fans folgen am heutigen Freitag in Scharen. Bis zu 2.000 Anhänger werden im Gästeblock des Stadions an der Hafenstraße erwartet. Ein Punkt reicht dem TSV 1860 zum endgültigen Klassenerhalt. Ob es dazu reicht, wird sich heute abend zeigen. Anpfiff ist um 18:60 Uhr, sechzger.de berichtet im Liveticker von der Hafenstraße.

Aufstellung:
Hiller – Reich, Verlaat (C), Reinthaler, Kwadwo – Rieder, Bangerter (66. Frey) – Schröter, Guttau, Ouro-Tagba (60. Nankishi/ 90. Muteba) – Lakenmacher

Bank:
Richter (TW), Starke, Zwarts, Vrenezi, Nankishi, Kloss, Ludewig, Frey, Muteba

Tore:
0:1 (24.) Lakenmacher

Die Personalsituation

Es fehlen:
Fabian Greilinger (Gelbsperre), Valmir Sulejmani, Phillipp Steinhart (beide Aufbautraining)

Ausfälle bei Rot-Weiss Essen:
Andreas Wiegel (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Fynn Lakenmacher hat bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müsste er beim Saisonfinale gegen Bielefeld zuschauen. Abdenego Nankishi, Mansour Ouro-Tagba, Julian Guttau, Marlon Frey, Kaan Kurt und Valmir Sulejmani stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Rund 2000 Löwenfans reisen dem TSV 1860 München heute hinterher und unterstützen die Mannschaft aus dem Gästeblock heraus. Karten sind vor Ort noch an der Tageskasse erhältlich.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Rot-Weiss Essen – TSV 1860, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München. Die Essener können sich mit einem Sieg auf einen Punkt an den Tabellendritten heranpirschen. Die Sechzger wiederum könnten sich mit einem Zähler aller Abstiegssorgen entledigen. Was erwartet Sechzig in Essen?

Zum Auftakt des 37.Spieltags trifft Rot-Weiss Essen heute abend auf den TSV 1860 München. Es trifft der Meister des Jahres 1966 auf den Aufsteiger in die Bundesliga desselben Jahres. Vor 58 Jahren fand dieses Duell noch im Oberhaus statt. Seither trafen die beiden Vereine weitere 14 Mal aufeinander, lediglich einmal war Rot-Weiss Essen siegreich. Acht Duelle entschieden unsere Löwen für sich, sechs Mal wurden die Punkte geteilt.

Christoph Dabrowski lässt seine Rot-Weißen in dieser Saison bis auf zwei Ausnahmen immer im 4-2-3-1 System antreten. Dabei hat sich seit dem Aufeinandertreffen im Nachholspiel im Februar nicht viel an der generellen Herangehensweise der Essener verändert. Allerdings ist deutlich zu erkennen, dass Essen die Abläufe in der Offensive weiter verbessern konnte und gleichzeitig beim Aufbau variabler agiert. RWE verschiebt bei Ballbesitz nun nicht nur asymmetrisch auf ein 3-4-3, sondern agiert auch über eine 2-3 Formation, bei der beide Außenverteidiger auf die Höhe des tiefen Sechsers vorschieben. Wenn der Gegner hoch und breit presst, sieht man eher die Variante mit der asymmetrischen Verschiebung. Bei Mittelfeldpressing des Gegners wählen die Essener die offensivere 2-3 Formation im Aufbau.

Um den Gegner zu attackieren, kann Essen also auf verschiedene Formen des Aufbaus in der Frühphase zurückgreifen. Auch in der weiteren Progression hat Essen nicht wirklich etwas Neues parat, aber eine feinere Klinge in der Ausführung.

Gegen den Ball steht Essen im Pressing in der Regel hoch bis sehr hoch mit zwei Spielern, die bei Pässen auf einen Flügelverteidiger durch den Mittelfeldaußenspieler unterstützt werden. Die Defensivlinie steht bei den Rot-Weißen gern an das hohe Pressing angepasst fast an der Mittellinie.

Bevor wir zur genaueren Spielweise der Essener kommen, wie üblich zunächst die statistischen Werte von Rot-Weiss Essen.

Statistische Werte der Essener

  • Ballbesitz 55%
  • Passgenauigkeit 82%
  • defensive Zweikampfquote 60%
  • Flankengenauigkeit 35%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 9,78

Wie spielt RWE?

Offensiv

Die Spieleröffnung der Essener erfolgt wie weiter oben schon geschrieben mittlerweile variabel.

Variante A

Nach Überspielen der gegnerischen Pressinglinie versucht Essen durch schnelles Passspiel zwischen die Linien zu kommen und so Spieler aus der tieferen Kette zu locken, um dann genau diesen freigewordenen Raum zu nutzen. Zwischen den Linien früh ins Zentrum zu kommen ist der Plan A der Essener. Dort werden dann durch taktisch kluges Pass- und Laufspiel Räume kreiert, die dann für die steile Penetration der Box genutzt werden sollen.

Variante B

Sollte Plan A nicht funktionieren, sieht Plan B vor, dass der Ball aus der Halbposition auf den Flügel gebracht wird, um dann etwas tiefer in der gegnerischen Hälfte den Versuch sich zwischen die Linien zu spielen erneut zu wagen. Von dort wird mit flachen Pässen gearbeitet, um den Spielern in den Halbräumen das Leder in den Lauf zu spielen, damit beim Vorrücken zwischen die Linien die Dynamik nicht verloren geht.

Variante C

Plan C der Essener kommt gegen gut gestaffelte Teams, die den Ball aus dem Zentrum fernhalten können, häufig zum Einsatz. Dabei bleibt der Ball auf dem Flügel und wird dann entweder per Flanke oder wieder über einen Pass, in dem Fall meist ein steiler oder diagonaler Rückpass zwischen die Linien, weitergeleitet. Speziell aus diesen Pässen in Plan C entwickeln sich prekäre Situationen, da es den Endphasen von Plan A ähnelt, der ganz klar die bevorzugte Angriffsvariante der Essener ist.

Findet man durch eine der drei Varianten, die man im Köcher hat, zwischen die Linien und etabliert sich dort, ist vertikales Kombinationsspiel der nächste Schritt, um die Box zu penetrieren. Dabei verschieben die Spieler in der Offensivformation die Positionen sehr variabel.

Essen ist sich nicht zu schade einen laufenden Angriff abzubrechen und neu aufzubauen, sofern die Situation es verlangt. Dadurch, dass sich meistens zwei Spieler zwischen den Linien des Gegners befinden, die versuchen sich anzubieten und auch Rochaden in der Spitze oft kleine Lücken reißen, in die ein Pass gespielt werden kann, ist das nur extrem selten der Fall.

Die Linien des Gegners

Bei Essen geben weniger die Zonen auf dem Spielfeld das Angriffsverhalten der eigenen Mannschaft in jeder Situation wieder, sondern vielmehr die Positionierung der Linien des Gegners.

Gelingt die Strafraumpenetration, bringt Essen mit drei zentralen Spielern in der Spitze durch die Verschiebung aus der Zentrale und der ballfernen Mittelfeldaußenposition sowie dem nachrückenden Box-to-Box Spieler dahinter immer gehörig Unruhe in den gegnerischen Strafraum. Diese Spieler sollen für die Tore sorgen. Für mich wirken die Essener nach wie vor dann am gefährlichsten, wenn die Angriffe über die Halbpositionen oder das Zentrum lanciert werden und sie in dieses vertikale Kombinationsspiel kommen, bei dem das Zentrale Duo Müsel – Harenbrock meist die entscheidende Rolle spielt.

Nahe der gegnerischen Box bringen schnelle Passkombinationen die gegnerische Abwehr häufig durcheinander.

Gegen den Ball

Vor allem zuhause setzen die Essener gerne auf aggressives Pressing auf den Aufbau und lassen auch nicht locker, falls die Pressinglinie durch den Gegner überspielt wird. Essen will Umschaltmomente herstellen, um so die volle Effektivität der eigenen Offensive zur Geltung zu bringen.

Schafft es der Gegner das letzte Drittel der Rot-Weissen zu erreichen und sich dort festzusetzen, zeigt sich Essen gerne auch aggressiv und schreckt vor gröberen Attacken auf den Ballführenden nicht zurück. Nie verfallen die Essener dabei in Unfairness oder dreckiges Spiel. Gesunde Härte aus dem Pott sozusagen.

Die Spieler der Essener wissen auch was im Stellungsspiel von ihnen erwartet wird. Das Verhältnis zwischen abgefangenen Pässen und gegnerischem Ballbesitz ist im vorderen Tabellendrittel lediglich bei Dresden besser.

Wie kann man Essen knacken?

Bei Ballbesitz

So wie Rot-Weiss Essen zuhause auftritt kann der TSV 1860 München dort nur erfolgreich sein, wenn er selbst auch das Heil in der Offensive sucht. Nach dem Motto lieber ein 4:4 als ein 0:0 bin ich der Meinung, dass die Sechzger in Essen mit offenem Visier auftreten müssen.

Offenes Visier soll natürlich nicht heißen, dass man das eigene Tor zur Schießbude erklärt. Aber wer in Essen nicht selbst offensiv und torhungrig auftritt, den verspeisen die Gastgeber.

Das Spiel über eine breitgefächerte Offensive mit einem freien Zehner hinter zwei Spitzen, einem offensiven Box-to-Box Spieler in der Halbposition und einem spielenden Sechser vor der Abwehrkette könnte die notwendige Dynamik für den TSV 1860 bringen.

Gegen den Ball

Gegen den Ball wird es für die Mannschaft des TSV 1860 München vor allem wichtig sein, die Dynamik von Rot-Weiss Essen bei der Progression herauszunehmen. Durch die vertikalen Kombinationen, bei denen der Passgeber immer mit aufrückt und so anspielbar bleibt sowie häufig direkt auch wieder angespielt wird, ergeben sich hochfrequente Angriffe, die eine Abwehr wegen der vertikalen Verschiebungen oft auseinanderreißen.

Von diesen Vor- und Zurückbewegungen in den zentralen Bereichen des Spielfelds darf sich die Abwehr nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wer gegen die Essener jede Bewegung des Gegners mitmacht, geht Essen auf den Leim. Statisch, gut gestaffelt, mit klaren Zuordnungen und klaren Zuordnungsbegrenzungen muss man die Rot-Weissen mit Ruhe erwarten und sich nicht auf deren Spiel einlassen.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln relativ weit sind. Zudem wird die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorn ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich für den Spieler in der Sturmzentrale somit nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Schlüsselspieler

Tor

Jakob Golz (#1) ist im Torhüterranking die Nummer zwei der Liga. In Puncto Strafraumbeherrschung macht ihm in der Liga keiner etwas vor. In allen anderen für die Position wichtigen Statistiken liegt er knapp hinter der Nummer eins im Torwartranking.

Das macht Golz zu einem soliden Rückhalt seiner Mannschaft. Der 25-jährige Keeper hat keine großartigen Schwächen und in Essen muss man meistens den Schuldigen weiter vorne suchen, wenn er einen Treffer kassiert.

Abwehr

Felix Götze (#24) ist der beste Innenverteidiger der Essener. Er ist nicht unbedingt eine Maschine, was den defensiven Zweikampf betrifft, aber das braucht Götze mit seiner Übersicht und dem guten Stellungsspiel auch nicht zu sein. Jose Rios-Alonso (#23) ist der Mann fürs Grobe. Während Götze wie gesagt viel über das Stellungsspiel erledigt, räumt Rios-Alonso die Gegner in den direkten Duellen weg. 71% seiner Defensivduelle gewinnt der Spanier für RWE. Die Spieleröffnung obliegt dann wieder Götze, dessen Präzision im Passspiel und Übersicht bei der Entwicklung von Spielzügen hier für Essen ein großer Vorteil ist.

Mittelfeld

Torben Müsel (#26) ist beim frühen Aufbau der wichtigste Spieler dieses Mannschaftsteils. Allerdings wäre Müsel ohne seinen Partner im Zentrum davor, Cedric Harenbrock (#8), der auch der offensive Kopf des Essener Spiels ist, nur halb so effektiv. Im Zusammenspiel können die beiden bis ins letzte Drittel auch ohne zusätzliche Hilfe den Ton angeben.

Beide Spieler haben beim schnellen Kombinationsspiel im Zentrum von Rot-Weiss tragende Rollen. Harenbrock ist der Spieler, der unter Kontrolle gebracht werden muss. Kann man ihn kalt stellen, ist Essens Kreativität im Zentrum stark beeinträchtigt.

Mittelfeldaußen beziehungsweise bei der Art und Weise, wie Essen offensiv verschiebt eigentlich eher rechter Außenstürmer Marvin Obuz (#11) ist mit 14 Vorlagen und sieben Toren Topscorer der Gastgeber. Wenn er nach innen zieht und im Zusammenspiel mit seinen Mitspielern Abwehrreihen aushebelt, brennt es beim Gegner meist lichterloh. Seine Schussgenauigkeit liegt bei exzellenten 52%.

Sturm

Leonardo Vonic (#11) hat bisher zwar lediglich sechs Tore auf dem Konto, aber er ist nicht nur wegen seiner Qualitäten als Torjäger, sondern auch wegen seiner uneigennützigen Spielweise dort im Sturm gesetzt. Zusätzlich zu seinen sechs Treffern hat er auch schon sechs Mal den Ball für seine Mitspieler aufgelegt. Seine Schussgenauigkeit liegt bei guten 46%, seine Passgenauigkeit ist für einen Spieler auf seiner Position überragend und auch im Dribbling ist seine Quote auf exzellentem Niveau.

Fazit: holt der TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen Punkte?

Rot-Weiss Essen über 90 Minuten defensiv zu kontrollieren wird dem TSV 1860 München sicherlich nicht gelingen. Also bleibt als beste Verteidigung nur der Angriff.

Wir werden sehen, ob das gelingt. Ich wünsche mir natürlich drei Punkte. Aber was ich unbedingt wieder sehen möchte ist – ganz unabhängig vom Ergebnis – eine Mannschaft, die es schafft sich über die gesamte Spielzeit so zu verhalten wie im Hinspiel gegen Essen. Damit meine ich vor allem die Tugenden, die eine Löwenmannschaft ausmachen sollten. Kampfbereitschaft, Einsatzwille und Zusammenspiel.

Also, liebe Sechzger auf dem Feld: reißt’s Euch zamm und macht den Klassenerhalt ein für alle mal perfekt.

So könnte Essen beginnen

Datenquelle: Wyscout

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Rot-Weiss Essen – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Rot-Weiss Essen - TSV 1860 München 37.Spieltag 2023-24

Rot-Weiss Essen hat durchaus noch Chancen, den Relegationsrang zu erreichen und somit vom Aufstieg in die 2. Liga zu träumen. Dazu ist für den RWE ein Sieg gegen den TSV 1860 München natürlich Pflicht. Während die Löwen selbst unbedingt den noch nötigen Punkt für den Klassenerhalt eintüten wollen. Bernd Winninger analysiert in seinen Wirtshaus Weisheiten die Stärken und Schwächen des Teams aus Essen und teilt Euch seine Überlegungen mit, wie der TSV 1860 heute Abend punkten könnte.

Wirtshaus Weisheiten vor Rot-Weiss Essen – TSV 1860

Welches System bevorzugt Rot-Weiß Essen, wie ist das Team taktisch eingestellt? Wer sind die Schlüsselspieler der Elf von der Hafenstraße? Dass die Löwen gegen Essen etwas holen können, haben sie im Hinspiel gezeigt. Kann 1860 also den bitter nötigen fehlenden Punkt heute einfahren? Bernd Winninger erläutert in seinen Wirtshaus Weisheiten, was den TSV 1860 heute Abend in Essen erwarten wird.

sechzger.de ist schin unterwegs nach Essen. Unsere Anreise und das Spiel könnt Ihr ab sofort im sechzger.de Liveticker vefolgen.

WWW als Video und Podcast

Ob Youtube oder einer der zahlreichen Podcast-Anbieter – Winningers Wirtshaus Weisheiten gibt es an vielen Stellen. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Rot-Weiss Essen – TSV 1860: Ergebnistipp Felix Weber

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Felix Weber FC Homburg TSV 1860
Der ehemalige Löwen-Kapitän Felix Weber kam aus Bayreuth zum FC Homburg

Wenn der TSV 1860 München auf Rot-Weiss Essen trifft, ist das auch das Duell zweier Ex-Vereine des ehemaligen Löwenkapitäns Felix Weber. Für sechzger.de tippt der Abwehrspieler, der mittlerweile für den FC Homburg in der Regionalliga Südwest die Fußballstiefel schnürt, das Ergebnis der heutigen Partie.

Felix Weber hofft auf Punktgewinn der Löwen

Der Schwere der Aufgabe für die Löwen ist sich der 29-Jährige durchaus bewusst, hofft aber natürlich auf den notwendigen Punktgewinn, um den Klassenerhalt einzutüten.

“Puh, schwierig! Ich sag a glückliches 1:1 und Laki trifft.”

Für Fynn Lakenmacher wäre es in seinem letzten Auswärtsspiel für den TSV 1860 sein erstes Auswärtstor.

Enttäuschende Regionalliga-Saison mit dem FC Homburg

16 Jahre lang schnürte Felix Weber für den TSV 1860 die Stiefel, wechselte dann zu Rot-Weiss Essen und landete über die Zwischenstation SpVgg Bayreuth zur aktuellen Saison beim FC Homburg. Auch dort nimmt der Ohlstädter eine Führungsrolle innerhalb der Mannschaft ein und hatte einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Saarländer in der Regionalliga Südwest nach einem Horrorstart in der Tabelle sukzessive nach oben arbeiteten. Ein weiteres Tief sorgte jedoch frühzeitig dafür, dass der Aufstiegszug ohne den ehemaligen Bundesligisten abfuhr. Sternstunden erlebte der FC Homburg jedoch im DFB-Pokal beim 3:0 gegen Bundesligist SV Darmstadt 98 und beim 2:1 die SpVgg Greuther Fürth. Erst beim 1:4 gegen den FC St. Pauli war der Lauf des FCH zu Ende.

Sechzig um Sieben: mit 2000 Löwenfans nach Essen

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit 2000 Löwenfans, die zum Auswärtsspiel in Essen erwartet werden und weiteren Themen.

Essen erwartet 2000 Löwenfans

Mit einem Schnitt von 2.119 führt der TSV 1860 München laut dem Portal liga3-onlinedie Wertung in Sachen Auswärtsfahrern in der 3.Liga derzeit an. Bereits drei Mal waren 6.000 Löwenfans bei den Spielen in der Fremde mit dabei. In Ingolstadt, Ulm sowie Unterhaching sahen sie dabei in allen drei Fällen eine Niederlage ihrer Mannschaft. Auch beim heutigen Auswärtsspiel in Essen werden wieder zahlreiche Fans im Gästeblock erwartet. Wie Rot-Weiss Essen auf der Pressekonferenz vor der Partie bekannt gab, werden bis zu 2000 Löwenfans im Stadion an der Hafenstraße erwartet. Mehr lest ihr hier.

RWE-Coach Dabrowski hat eine klare Ansage getätigt: “Ich würde gerne den Fokus voll auf das Spiel gegen Sechzig richten. Freitagabends, 19 Uhr, Flutlicht ist an, Hafenstraße, Emotionen pur, jeder hat Bock drauf. Wir haben den 37.Spieltag. Es ist eine geile Situation, dass wir noch was erreichen können und da sollten wir alle Energien bündeln, um diesen Fokus auf das Spiel zu setzen.”

Die Satzungs-Serie von sechzger.de – die Satzung der Seitenstraße in der Gegenüberstellung

Sechzger.de hat eine Satzungs-Serie gestartet mit der Frage: ist die Satzung des TSV 1860 wirklich so undemokratisch, wie im Kommentarbereich eines kommerziellen Boulevardblogs vermehrt behauptet wird? Die Gegenüberstellung der Satzung der Seitenstraße zeigt: die Mitglieder der Löwen können sich aufgrund ihrer vielfältigen Wahlmöglichkeiten glücklich schätzen. Die Mitglieder des FCB haben so gut wie keinen Einfluss auf die Präsidentschaftswahl. Mehr dazu hier.

Die Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion

Eine Doppelspitze mit Ouro-Tagba und Joel Zwarts – das wünschen sich zumindest Bernd Winninger und Florian Buch für die heutige Partie bei Rot-Weiss Essen. Während Stefan Kranzberg Güler in die Startelf schicken möchte, setzt Thomas Ein auf Fynn Lakenmacher. Hier geht es zu den vollständigen Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion.

Talk-Gast Philipp analysiert Situation beim TSV 1860

Im aktuellen sechzger.de Talk ist mit Philipp wieder einmal ein externer Gast vertreten. Er ist Fan von Rot-Weiss Essen und seit vielen Folgen Stammhörer des sechzger.deTalks. Entsprechend kann er in der aktuellen Sendung viel beitragen und diskutiert mit Moderator Christian sowie zwei weiteren Teilnehmern über das morgige Duell in der 3.Liga. Philipp betreibt darüber hinaus auch einen eigenen Youtube-Kanal, auf dem er sich nun noch einmal ausführlich mit dem TSV 1860 München beschäftigt hat. Mehr dazu lest ihr hier.

Vierte des TSV 1860 mit klarem Sieg

Der TSV 1860 München IV hat an Christi Himmelfahrt einen klaren Heimsieg gegen den TSV Neuried II gefeiert. Die Hausherren erzielten gegen die offensiv harmlosen Gäste insgesamt vier Treffer. Der TSV 1860 IV belegt damit weiterhin Rang 3 in der Kreisklasse und trifft am Sonntag im Spitzenspiel auf den Tabellenführer SpVgg Thalkirchen. Anpfiff ist um 11:00 Uhr an der BSA Thalkirchner Straße. Das Hinspiel im November endete mit einem 1:1-Unentschieden. Alles zum Spielverlauf lest ihr hier.

Übernachtungspakete für das Trainingslager in Windischgarsten

Für Löwenfans, die das Team nach Windischgarsten (30.06.-07.07.) begleiten wollen, stehen nun zwei attraktive Übernachstungpakete bereit, um das Trainigslager vor Ort hautnah zu verfolgen.

  • 3-Nächte Paket vom 30.06. – 03.07. inklusive für 559 € p.P. im DZ bzw. 634 € p.P. im Einzelzimmer
    • Vollpension
    • VIP-Karte für das Spiel gegen Blau-Weiß Linz mit Getränken und Essen
    • Wellness und SPA
    • weitere Infos findet Ihr hier
  • 4-Nächte Paket vom 30.06. – 04.07. inklusive für 759 € p.P. im DZ bzw. 859 € p.P. im Einzelzimmer
    • Vollpension
    • VIP-Karte für das Spiel gegen Blau-Weiß Linz mit Getränken und Essen
    • Wellness und SPA
    • Fanabend mit Grillbuffet am 04.07.
    • weitere Infos findet Ihr hier

“Straight Outta Giasing” Kinofilm-Premiere im Grünwalder Stadion

Der Kinofilm “Straight Outta Giasing” wird standesgemäß seine Premiere im überdachten Bereich des Grünwalder Stadions abhalten.

„Straight outta Giasing“ erzählt in 90 Minuten eine authentische Gründergeschichte über ein „Stehaufmandl“, das „nicht mal“ aus Bayern kommt, sich trotzdem nix scheißt – die Ordnung südlich und nördlich der Isar in Frage und gewaltig auf den Kopf stellt. Es ist ein Kampf, bei dem es um weit mehr als nur um Bier geht: es geht um den leidenschaftlichen MUT-Macher Steffen, der im charmanten Chaos, mit seinem bunt gemischten Team, eigene Träume verfolgt und komplett ins Risiko geht. An was glauben. Durchhalten. Trotz allen Widerständen: Weitermachen. Menschen inspirieren, ihren Träumen nachzugehen.

Am 19. Mai findet das Open Air Event statt und es gibt noch Tickets. Infos gibt’s beim Giesinger Bräu oder unter diesem Link.

 

Faninformationen Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München

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Rot Weiss Essen RWE TSV 1860 20230514 (39)

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2023/24 machen sich wieder zahlreiche Löwenfans auf den Weg. Ob Auto, Zug oder vielleicht sogar ein Flugzeug – es gibt diverse Möglichkeiten, um nach Essen zu gelangen. Beim Ziel den Klassenerhalt endlich zu erreichen, wird der Gästeblock die Mannschaft des TSv 1860 auf dem Platz bestmöglich unterstützen. Passend dazu hat sechzger.de vor dem Duell zwischen Rot-Weiss Essen und dem TSV 1860 München die wichtigsten Faninformationen für alle Löwenfans zusammengefasst.

Faninformationen Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München

Ein letztes Mal machen sich die Löwenfans auf den Weg zu einem Auswärtsspiel. Über 2.000 folgen dem TSV 1860 München im Schnitt in die Fremde. Auch heute abend wird diese Zahl wieder in etwa erreicht werden. Schließlich geht es noch immer um den Klassenerhalt. Ein Punkt würde schon reichen, um es aus eigener Kraft zu schaffen und nicht auf einen Punktverlust des Halleschen FC warten zu müssen. Doch in Essen etwas mitzunehmen, ist alles andere als leicht. Erst sechs Mannschaften nahmen an der Hafenstraße Punkte mit – Ligarekord. Gleiches gilt übrigens für Erzgebirge Aue, wo der TSV 1860 immerhin einen Punkt mitnehmen könnte – ein gutes Omen?

An den Fans im Gästeblock wird es sicherlich nicht liegen. Sie werden wie gewohnt ihr bestes geben und die Mannschaft bestmöglich anfeuern. Für alle mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen Rot-Weiss Essen. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Der Gästebereich ist noch nicht ausverkauft. Rot-Weiss Essen öffnet daher eine Tageskasse.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Stadion an der Hafenstraße lautet wie folgt: Hafenstraße 97A, 45356 Essen. Am Stadion steht kein offizieller Parkplatz zur Verfügung. Im Industriegebiet “Econova” können Abstellmöglichkeiten gefunden werden. Zu beachten ist auch der beim TSV 1860 verlinkte Polizeibrief. Auf der Anreise kommt es auf der A42 zu Behinderungen und möglichen Verzögerungen.

Für Bahnreisende werden ab dem Hauptbahnhof vor und nach dem Spiel Shuttlebusse zur Verfügung gestellt. Abfahrt ist am Bussteig 10.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 17:30 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Im Stadion erlaubt sind Taschen oder Rücksäcke bis maximal DIN A4.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann im Gästebereich mit Bargeld oder Karte bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV keine guten Nachrichten. Die Partie wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Essen natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Klare Sache: TSV 1860 IV schlägt am Vatertag den TSV Neuried II

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TSV 1860 München IV TSV Neuried II 4 0 Kreisklasse 09 05 2024

Der TSV 1860 München IV hat an Christi Himmelfahrt einen klaren Heimsieg gegen den TSV Neuried II gefeiert. Die Hausherren erzielten gegen die offensiv harmlosen Gäste insgesamt vier Treffer und bleiben damit auf Rang 3.

TSV 1860 IV mit ungefährdetem Sieg gegen TSV Neuried II

Deutlich bessere, klimatische Bedingungen im Vergleich zum TSV 1860 III, der am Mittwochabend der FT Gern knapp unterlag, fand die Vierte zu ihrem Heimspiel am Vatertag vor. Zu Gast an der Sportanlage St. Martin Straße war der TSV Neuried II, der in der Kreisklasse deutlich hinter den Löwen positioniert ist. Das Bild auf dem Platz war entsprechend. Die Gäste hatten zwar etwas mehr Spielanteile, konnten in der ersten Halbzeit aber keine einzige Offensivaktion verbuchen. Nachdem der TSV 1860 IV nach wenigen Minuten noch am Gästekeeper gescheitert war, erzielte Manuel Mughetto in der 21.Minute die 1:0-Führung aus weiß-blauer Sicht. Noch vor der Pause legte die Vierte unter Mithilfe des Gegners nach. Eine Ecke beförderte ein Neurieder in den eigenen Kasten (37.).

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Elias Lodahl erhöhte demzufolge auf 3:0 – standesgemäß in der 60.Minute. Danach durften sich auch die Gäste einmal in der Offensive zeigen. Nach 70 Minuten verbuchten sie ihren ersten Torschuss, nach 73 Minuten bot sich bei einem Lattentreffer die mit Abstand beste Chance. Das letzte Wort hatten dann die Löwen. Logan O’Callaghan erzielte mit einem sehenswerten Lupfer den 4:0-Endstand.

Der TSV 1860 IV belegt damit weiterhin Rang 3 in der Kreisklasse und trifft am Sonntag im Spitzenspiel auf den Tabellenführer SpVgg Thalkirchen. Anpfiff ist um 11:00 Uhr an der BSA Thalkirchner Straße. Das Hinspiel im November endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Talk-Gast Philipp analysiert Saison des TSV 1860 München

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Unter dem Titel “1860 München: Warum stecken sie im Abstiegskampf?” hat sich RWE-Fan Philipp, der im sechzger.de Talk Folge 156 zu Gast war, mit den Löwen beschäftigt. Dabei blickt er vor allem noch einmal auf die Zusammensetzung des aktuellen Kaders.

Talk-Gast Philipp analysiert Situation beim TSV 1860 München

Im aktuellen sechzger.de Talk ist mit Philipp wieder einmal ein externer Gast vertreten. Er ist Fan von Rot-Weiss Essen und seit vielen Folgen Stammhörer des sechzger.de Talks. Entsprechend kann er in der aktuellen Sendung viel beitragen und diskutiert mit Moderator Christian sowie zwei weiteren Teilnehmern über das morgige Duell in der 3.Liga. Philipp betreibt darüber hinaus auch einen eigenen Youtube-Kanal, auf dem er sich nun noch einmal ausführlich mit dem TSV 1860 München beschäftigt hat. Sein Fokus richtet sich dabei auf die unkonstanten Leistungen, vor allem aber auf die Zusammensetzung des Kaders.

Bereits vor der Saison hatte er einen Blick nach München geworfen und Platz 9 bis 12 als realistisch eingestuft. Dass es nun vermutlich sogar eine noch schlechtere Platzierung werden wird, hat für Philipp vor allem mit der Kadergestaltung zu tun. Die Löwen hätten “sehr viele Spieler verpflichtet, die irgendwann mal eine gute Leistung gezeigt haben“. Exemplarisch nennt er dabei Valmir Sulejmani oder Tarsis Bonga. Letztgenannter hat vor seinem Wechsel zum TSV 1860 drei Jahre lang keinen einzigen Scorerpunkt erzielt. Zudem hätten die Neuverpflichtungen nicht zum Spielsystem gepasst. Ohnehin vermisst Philipp einen wirklichen Plan zur Kadergestaltung sowie dem angedachten Spielstil beim TSV 1860 München.

Im Winter reagierten die Löwen mit vier weiteren Verpflichtungen, die vom Youtuber allerdings größenteils ebenfalls kein positives Zeugnis ausgestellt bekommen. Seine Argumentation: Wintertransfers sind Spieler, die sofort weiterhelfen sollen. Die Einsatzzeiten von Muteba, Güler und Nankishi würden allerdings aufzeigen, dass der gewünschte Effekt nicht eingetreten sei.

Etwa 19 Minuten spricht Philipp in seinem aktuellen Video über die Lage bei den Löwen vor dem Auswärtsspiel gegen Rot-Weiss Essen.

RWE-Trainer Dabrowski: “Fokus voll auf das Spiel gegen Sechzig”

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In der Pressekonferenz vor dem Duell gegen den TSV 1860 München stand Christoph Dabrowski, Trainer von Rot-Weiss Essen, den Medienvertretern Antwort und Rede. Dem 45-Jährigen merkte man die Vorfreude auf das Flutlicht-Spiel gegen die Löwen regelrecht an.

Christoph Dabrowski hofft auf drei Punkte gegen den TSV 1860

Mit knapp neun Minuten dauerte die Pressekonferenz von Rot-Weiss Essen nicht einmal halb so lang wie die Gegenveranstaltung bei den Löwen an der Grünwalder Straße. Christoph Dabrowski und der Pressesprecher von RWE empfingen die Medienvertreter dabei in digitaler Form. Freuen darf man sich schon jetzt auf eine tolle Atmosphäre im Stadion an der Hafenstraße. Wie RWE mitteilte, ist der Heimbereich bereits ausverkauft. Dem TSV 1860 München werden etwa 2.000 Fans zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2023/24 folgen.

Zunächst gab Dabrowski ein kurzes Personal-Update. Mit Andreas Wiegel fällt nur ein Spieler sicher aus. Hinter dem Einsatz von Sascha Voelcke, Lucas Brumme, Thomas Eisfeld und Sandro Plechaty stand am Mittwoch noch ein Fragezeichen. Ob die vier genannten Akteure gegen den TSV 1860 einsatzfähig sind, soll sich am heutigen Donnerstag entscheiden. Freuen können sich die Fans von RWE allerdings auf die Rückkehr von Topscorer Marvin Obuz, der nach seiner Verletzung erstmals wieder im Kader stehen wird.

Dass es nicht nur bei den Löwenrunden Medienvertreter gibt, die den Fokus auf der Spieltagspressekonferenz auf andere Themen legen, bewies die erste Frage nach dem Eingangsstatement – sehr zum Leidwesen von Trainer Dabrowski. Dem Fragesteller erteilte er eine klare Absage, nachdem eine vergleichbare Frage bereits in der Vorwoche gestellt wurde.

Ich würde gerne den Fokus voll auf das Spiel gegen Sechzig richten. Freitagabends, 19 Uhr, Flutlicht ist an, Hafenstraße, Emotionen pur, jeder hat Bock drauf. Wir haben den 37.Spieltag. Es ist eine geile Situation, dass wir noch was erreichen können und da sollten wir alle Energien bündeln, um diesen Fokus auf das Spiel zu setzen.

Heimstarkes RWE schielt in Richtung Relegationsplatz

Auch in der Folge bewies der Reporter nicht gerade Fachwissen, nachdem er äußerte, dass es beim TSV 1860 München um nichts mehr gehen würde und abschloss mit der Frage in Richtung Dabrowski “Was kann da schon schief gehen?“. Der 45-Jährige hingegen klärte den Medienvertreter kurz auf und unterstrich dann, dass man die Partie auf jeden Fall ernst nehme. Man wolle “die Hafenstraße mitnehmen” und “gemeinsam mit den Zuschauern” das “Spiel zu unserem Spiel machen“. Das RWE dies gelingen kann, zeigt ein Blick auf die aktuelle Heimtabelle eindrucksvoll. Mit 38 Punkten aus bislang 18 Heimspielen liegen die Essener punktgleich mit Münster, Ulm und Aue an der Spitze in dieser Wertung.

Den derzeitigen 4.Platz wolle man unbedingt behalten, schließlich berechtigt dieser zur Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Spielzeit. Sollte ein Sieg gegen den TSV 1860 herausspringen, könnte sogar noch der Relegationsplatz winken. Dafür dürfte Jahn Regensburg am Samstag gegen Viktoria Köln allerdings maximal einen Punkt holen.