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Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Dortmund II: 1860 taumelt der Regionalliga entgegen

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Ich bin sauer! Und zwar so richtig! Was uns die sogenannten Löwen gestern Nachmittag geboten haben, war einfach ungenügend. In allen Belangen. Der TSV 1860 München taumelt in Richtung Regionalliga. Ungebremst!

Zweite Nicht-Leistung in Folge

Auf dem Rückweg von Unterhaching unterhielten wir uns im Auto und waren ob der vorher gezeigten Nicht-Leistung von 1860 nicht gerade guter Dinge. Wir waren uns einig, dass die Löwen gegen Dortmund unbedingt drei Punkte würden einfahren müssen, um nicht erneut voll in den Abstiegskampf einzutauchen. In Essen würde es auf Grund deren guter Form und deren Ambitionen nach oben eh nix zu holen geben, dachten wir uns. Und auf ein Abstiegsfinale gegen Bielefeld hatte keiner von uns Bock. Nach der sang- und klanglosen Niederlage gegen die Dortmunder Zweitvertretung gestern wird uns wohl das Abstiegsfinale nicht erspart bleiben.

1860 taumelt mit Wurschtigkeit Richtung Abstieg

Angeblich hatte Argirios Giannikis “unter der Woche genau hingeschaut, wer welche Reaktion gezeigt hat. Die Trainingswoche selbst war gut,” ließ er am Freitag in der Löwenrunde verlauten. Nach dem gestrigen Auftritt, der einfach von A-Z Alles vermissen ließ, was man braucht, um in der dritten Liga bestehen zu können, frage ich mich, wie die Mannschaft wohl nach einer weniger guten Trainingswoche aufgetreten wäre. Hätte man sich zum Beispiel bei Einwürfen noch weniger angeboten? Schwer möglich. Hätte man in der Schlussphase noch mehr Rückpässe spielen können? Das wäre vielleicht sogar gegangen. Hätte man noch weniger Torchancen herausspielen können? Auch schwer möglich. Wären Spieler eingewechselt worden, die noch weniger Dynamik als Thekenfußballer ausgestrahlt hätten? Alles in Allem habe ich gestern eine Mannschaft von 1860 gesehen, deren Wurschtigkeit und Veränstigung schwer zu überbieten ist.

Kein Aufbäumen – kein Leader

Immerhin gelang es den Löwen, das schnelle Führungstor der Dortmunder, das mal wieder vielzu einfach fiel, noch auszugleichen. Danach hatte Sechzig sogar vielleicht zehn Minuten mal so etwas wie Spielkontrolle, aber bereits vor der Halbzeit schaltete man wieder einen Gang zu zurück. Als Dortmund dann nach der Pause wieder schnell das Führungstor erzielte, hätte Sechzig 40 Minuten plus Nachspielzeit gehabt, um eine Reaktion zu zeigen. Um uns Fans zu zeigen, dass die Mannschaft nicht absteigen will. Um uns Fans zu zeigen, dass man wenigstens mal was von Giesinger Grundtugenden wie Kämpfen, sich reinhauen, bis es nicht mehr geht und so weiter gehört hat. Aber es kam einfach nichts. Außer vielleicht einem Alleingang von Joel Zwarts, der den Ball kläglich ein paar Meter neben den Dortmunder Kasten setzte. Und danach wären immer 30 Minuten gewesen, um mindestens den Ausgleich zu erzielen.

Hoffen auf das Versagen Anderer

Aber es ging nichts zusammen in der Offensive. Nichts! Einfach nichts! Keine Überraschungsmomente, kein Spiel ohne Ball, lediglich Angriffe nach Schema F, die die BVB-Abwehr nicht im Geringsten vor Probleme stellten. So klar wie gestern hat mir noch nie ein Leader, ein Anführer in einer Löwenmannschaft  gefehlt. Niemand stemmte sich gegen die drohende Niederlage und den mittlerweile sehr realistischen Albtraum vom Abstieg. Niemand übernahm das Kommando auf dem Platz. 1860 taumelt so von Niederlage zu Niederlage dem Abstieg entgegen. So bleibt einem für die letzten zweieinhalb Spieltage nur die Hoffnung auf das Versagen der anderen Mitabstiegskandidaten. Diese Löwenmannschaft holt aller Voraussicht nach keinen Punkt mehr. Jetzt muss man als Löwenfan sogar Haching die Daumen drücken… Schlimm… Aber wer so spielt, braucht sich über einen Abstieg nicht zu wundern. Anders kann ich es leider nicht formulieren.

 

Doppelter Pohlmann schockt die Löwen

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Doppelter Pohlmann schockt die Löwen
Doppelter Pohlmann schockt die Löwen

Es hätte so ein schöner Nachmittag werden können – mit einer sagenhaften Choreo begrüßten die Fans ihre Mannschaft zum Heimspiel gegen Borussia Dortmund II. Doch dann schockte der doppelte Pohlmann die Löwen. Nach vier Minuten traf er zum 0:1 und brachte nach Ouro-Tagbas Ausgleich die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs erneut mit 1:2 in Front. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zum Ende des Spiels, sodass die Münchner weiterhin um den Klassenerhalt zittern müssen. Alle Details zum Nachlesen gibt es in unserem Live-Ticker!

Choreo im gesamten Grünwalder Stadion

Traumhaftes Frühlingswetter – weiß-blauer Himmel und eine bombastische Choreo im gesamten Stadion, alles war angerichtet für das vorletzte Heimspiel der Löwen gegen Borussia Dortmund II, bei dem man den Klassenerhalt in der dritten Liga endgültig eintüten wollte. Die Fans schwenkten die Fahnen und sangen gemeinsam Löwenmut, die Choreo war sehr gefällig – “präsentiert von den Idioten und dem Abschaum”, wie auf einem Spruchband an der Stehhalle zu lesen war- die Stimmung war prächtig. Doch Stimmung schießt leider keine Tore.

Horrorstart mit frühem Gegentor

In der Anfangsphase passierte genau das, was nicht hätte passieren dürfen. Bereits nach vier Minuten spielte Dortmunds Pohlmann die gesamte Münchner Hintermannschaft schwindlig und traf zum 0:1. Wenig später konnte Löwen-Keeper Marco Hiller einen Freistoß aus dem Halbfeld gerade noch mit den Fingerspitzen an die Querlatte lenken und so Schlimmeres verhindern. Beim Foul zuvor hatte Greilinger früh die Gelbe Karte gesehen. Die Sechzger fingen sich und spielten mutig nach vorne, es fehlte aber stets der letzte Pass. Das Publikum unterstützte nach Kräften und peitschte sein Team weiter nach vorne. In der Defensive wirkten die Hausherren jedoch nervös und nach vorne fehlte es zumeist an der Präzision. War Dortmund in Ballbesitz, so ging es stets schnell nach vorne und es brannte lichterloh.

Ouro-Tagba gleicht für die Löwen aus

Nach einer knappen halben Stunde fiel dann schon fast etwas überraschend der Ausgleich. Lakenmacher holte nach einem langen Ball an der Mittellinie einen Einwurf heraus. Die Löwen machten es schnell, schickten Ouro-Tagba, der auf links durchmarschierte und im zweiten Versuch zum 1:1 einschob. 15.000 Zuschauern fiel ein riesiger Stein vom Herzen und bei Kopfbällen von Frey und Reinthaler wäre sogar das 2:1 möglich gewesen. Da sich die Heimischen in der Defensive nicht wirklich sicher präsentierten, musste man zur Pause mit dem Unentschieden zufrieden sein.

Pohlmann schockt die Löwen erneut

Wie der erste Durchgang begann auch die zweite Halbzeit für die personell unveränderten Löwen denkbar schlecht. Nach einer Flanke von rechts konnten sie den Ball nicht klären und erneut war es Pohlmann, der das Leder im Nachschuss unter die Latte zimmerte. Die Löwen brauchten einige Minuten, um sich wieder zu sammeln. Für den erneut bemühten aber ineffizienten Lakenmacher kam Zwarts ins Spiel. Und der hatte auch gleich den Ausgleich auf dem Fuß. Nach feinem Steilpass von Guttau setzte er seinen Alleingang aber neben den Kasten.

Die Löwen rennen an

Die Hausherren bauten immer wieder Druck auf, doch das Passspiel war so oft zu ungenau, sodass Dortmund zu vielen leichten Ballgewinnen kam. Nankishi und Zejnullahu kamen in der Schlussviertelstunde für Frey und Ouro Tagba. Gefährlich wurde es aber zumeist nur, wenn Zwarts in der Spitze an das Leder kam oder sich Ludewig auf der rechten Außenbahn durchkämpfte. So rann den Hausherren die Zeit buchstäblich durch die Finger. Vrenezi und und Reich kamen für die Schlussphase. Die Fans stimmten lautstark “Wir wolln Euch kämpfen sehn”. Wirklich zwingend wurden die Löwen aber nicht mehr und so blieb es beim bitteren 1:2, nach dem sich Ratlosigkeit breit machte. Nun muss man – so bitter es ist – morgen auf Schützenhilfe von Unterhaching und Ingolstadt hoffen.

Liveticker: TSV 1860 München – Borussia Dortmund II (36.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 36.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Borussia Dortmund II!

Gegen Borussia Dormund II gilt für den TSV 1860 München nur eines: der endgültige Klassenerhalt in der 3.Liga muss her. Dazu werden die Löwenfans ihre Mannschaft wie gewohnt unterstützen, um zusammen das bestmögliche Ergebnis zu ermöglichen. Ab 14 Uhr wird es im Grünwalder Stadion spannend, bei sechgerz.de seid ihr live dabei!

Aufstellung:
Hiller  – Ludewig (82. Reich), Verlaat (C), Reinthaler, Greilinger – Rieder, Frey (75. Zejnullahu) – Schröter (82. Vrenezi), Guttau, Ouro-Tagba (75. Nankishi) – Lakenmacher (57. Zwarts)

Bank:
Richter (TW), Kloss, Bangerter, Glück

Tore:
0:1 Pohlmann (4.), 1:1 Ouro-Tagba (28.), 1:2 Pohlmann (50.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Philipp Steinhart, Valmir Sulejmani (beide verletzt), Devin Sür (krank), Leroy Kwadwo (Rotsperre)

Ausfälle bei Borussia Dortmund II:
Paul-Philipp Besong (Gelbsperre), Tiago Estevao, Felix Irorere, Abdoulaya Kamara, Lion Semic (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Fabian Greilinger hat bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müsste er also ein Spiel aussetzen. Fynn Lakenmacher, Julian Guttau, Marlon Frey, Kaan Kurt, Abdenego Nankishi und Valmir Sulejmani stehen aktuell bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Borussia Dortmund II außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder mit etwas Glück bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

TSV 1860 – Borussia Dortmund II: Wunschaufstellungen sechzger.de

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Trikot altes Wappen TSV 1860 München Wunschaufstellungen

Noch nicht wirklich Zeit für 1860-Coach Giannikis Experimente im Hinblick auf seine Aufstellung gegen Borussia Dortmund II zu wagen. Die letzten Punkte zum sicheren Klassenerhalt drei Runden vor dem Ende sollen morgen Nachmittag (14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) auf Giesings Höhen eingefahren werden. Und was machen die Trainer in unserer Redaktion? Setzen Sie auf die routinierten Stammkräfte oder lässt der eine oder andere vielleicht doch den einen oder anderen jungen Wilden ran? Hier sind unsere Wunschaufstellungen zum morgigen Spiel.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Borussia Dortmund II

Christian Jung

Den jungen Mann, der beim 0:2 in Unterhaching debüttierte, will Christian morgen Nachmittag
direkt in der Startelf sehen – und damit erstmals auf Giesings Höhen für die Löwen am Ball: Lukas Reich. Weiterhin setzt Christian auf Manni Starke vor der Abwehr.

Die Wunschaufstellung gegen Dortmund II von Christian Jung

Thomas Spiesl

Unser Mann in der Löwenrunde war in Unterhaching von der Leistung von Joel Zwarts so enttäuscht, dass der Niederländer bei ihm zunächst auf der Bank Platz nehmen muss. Damit ist er der einzige, der auf den Ex-Regensburger verzichtet. In einem 4-4-2-System sollen es vorne diesmal Lakenmacher und Ouro-Tagba richten. In der Abwehrkette setzt Thomas rechts hinten auf Fabian Greilinger.

Die Wunschaufstellung gegen Dortmund II von Thomas Spiesl

Bernd Winninger

Defensiv entscheidet unsere Taktiktafel sich für die gleiche Formation, wie Thomas Spiesl. Offensiv ist Bernd sich hingegen mit Christian einig. Und dazwischen darf weiterhin Tim Rieder sein Spielglück versuchen.

Die Wunschaufstellung gegen Dortmund II von Bernd Winninger

Thomas Enn

Der in Unterhaching verletzt fehlende Kilian Ludewig kehrt bei unserem “Mr. Giesinger Gedanken” zurück in die Startelf. Außerdem setzt Thomas Enn im Mittelfeld auf Mansur Ouro-Tagba und lässt diesen anstelle von Abdenego Nankishi links vorne wirbeln.

Die Wunschaufstellung gegen Dortmund II von Thomas Enn

Stefan Kranzberg

Auch Stefan Kranzberg will Ouro-Tagba auf der linken Außenbahn sehen. In der Abwehrkette stellt er hingegen drastisch um und bringt Ludewig links. Seinen Platz rechts hinten nimmt Michael Glück ein.

Die Wunschaufstellung gegen Dortmund II von Stefan Kranzberg

 

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Löwenrunde: “Das Leben ist kein Wunschkonzert”

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Löwenrunde: “Das Leben ist kein Wunschkonzert”
Löwenrunde: “Das Leben ist kein Wunschkonzert”

Das vorletzte Heimspiel der Saison gegen Borussia Dortmund II am Samstag um 14:00 Uhr im Grünwalder Stadion hatte man sich im Lager der Münchner Löwen anders vorgestellt. Nach der 0:2-Niederlage in der Vorstadt sollte ein Sieg her, damit am Klassenerhalt nicht doch noch Zweifel aufkommen. “Ich habe nicht mit Ingolstadt oder Unterhaching gesprochen. Wir sind froh, wenn wir den Klassenerhalt selbst geschafft haben. Das Leben ist kein Wunschkonzert”, sagte TSV-Trainer Giannikis bei der Löwenrunde vor dem Spiel.

Sulejmani, Steinhart, Sür und Kwadwo fehlen

Am Kader des letzten Spiels dürfte sich gegen Dortmund nicht viel ändern. Einzig Sulejmani und Steinhart fehlen verletzungsbedingt, Sür ist krank. Zudem ist Kwadwo nach seinem Platzverweis gegen Saarbrücken für das nächste Spiel noch gesperrt. Angesprochen auf Rückkehrer Reinthaler, der gegen Unterhaching an beiden Gegentoren beteiligt war, sagte Giannikis: “Das ganze Spiel ist nicht verlaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Das kann man jetzt nicht an Reinthaler festmachen”.

“Haben genau hingeschaut”

Die Enttäuschung sei nach der Niederlage groß gewesen innerhalb der Mannschaft. “Es war ein ganz schlechtes Spiel. Wir haben unter der Woche genau hingeschaut, wer welche Reaktion gezeigt hat. Die Trainingswoche selbst war gut”, berichtete der Sechzger-Coach. Auf Rückfrage von sechzger.de, was ihn positiv stimmt für den Saisonendspurt, erklärte der Franke: “Wir haben einen Vorsprung, auch wenn der geschmolzen ist. Wir haben die Qualität, auch gegen gute Mannschaften zu punkten”. Zudem setzt er auf die Unterstützung der treuen Fans. “Wir haben ein Heimspiel mit unseren Fans im Rücken. Die haben in Unterhaching Feingefühl bewiesen und trotz der Niederlage eine super Reaktion gezeigt”, freute sich Giannikis.

4-4-2 oder 4-2-3-1 – beides ist denkbar

Welchen taktischen Ansatz er gegen den BvB II wählen wird, wollte Giannikis nicht verraten. “Wir haben in Unterhaching nicht zum ersten Mal ein 4-4-2 gespielt. Es war klar, dass wir gegen Haching oft in die Box kommen, es ist aber enttäuschend, dass wir daraus kein Kapital schlagen konnten. Was wir am Samstag machen, werde ich nicht verraten”, sagte Giannikis weiter. Sein Team müsse sich “auf die Dinge besinnen, die uns stark gemacht haben”, forderte er. “Das sind Zweikämpfe, Bälle erobern und mit dem Ball zielstrebig und schnell nach vorne zu spielen und im Strafraum die Konsequenz an den Tag legen, die in Unterhaching gefehlt hat”, sagte der 1860-Coach weiter.

“Das Leben ist kein Wunschkonzert”

Mit dem Gegner hat man sich im Lager der Münchner natürlich beschäftigt. “Sie haben sich in den letzten drei Spielen gefangen und verfügen über eine sehr gute Offensive. Sie gehen tiefe Laufwege und agieren mit Schnelligkeit nach vorne”, analysierte Giannikis. Er wolle schauen, wer wer nach der Niederlage in Haching “vorangeht” und man werde nicht unruhig werden, versprach der Coach. “Wir schauen auf uns, haben nicht mit Ingolstadt oder Unterhaching gesprochen. Wir sind froh, wenn wir den Klassenerhalt selbst geschafft haben. Das Leben ist kein Wunschkonzert”, sagte Giannikis. Dortmunds Top-Spieler Ole Pohlmann wolle man “im Verbund ausschalten”.

Taktikfrage zum Abschluss

Wie immer ging die Löwenrunde mit der sechzger.de-Taktikfrage zu Ende, diese gibt es natürlich auch dieses Mal im Wortlaut:

sechzger.de: Dortmund bekommt gegen den Ball die größten Probleme, wenn der Gegner vertikales Spiel präzise bis ins letzte Drittel der Borussen durchbringt und dort schnell in den Strafraum und zum Abschluss kommt. Wie wollen sie das ausnutzen?

Giannikis: “Wir haben, obwohl wir schlecht gespielt haben, gezeigt, dass wir in die Box kommen können. Wir müssen ein besseres Timing dabei haben, die Positionen zu besetzen. Dann gilt es natürlich auch die eigenen Mitspieler zu finden. Das ist natürlich ein Thema bei uns.”

Ausverkauftes Match bei uns im Live-Ticker

Wer am Samstag selbst nicht live mit dabei sein kann, zumal das Grünwalder Stadion natürlich wieder ausverkauft ist, der hat nicht nur auf MagentaSport die Möglichkeit, das Spiel zwischen dem TSV 1860 und Dortmund II zu verfolgen. Wir berichten wie immer ab den frühen Morgenstunden in unserem Live-Ticker darüber, was in und rund um das Grünwalder Stadion passiert. Aufgehts Löwen, machts den Klassenerhalt perfekt.

Einladung zum UF60 Cup am 22.06.2024

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Die Unternehmer für Sechzig haben sich mal wieder was Tolles einfallen lassen, um Geld für das NLZ zu sammeln: Den UF60 Cup für Freizeitmannschaften!

UF60 Cup am 22.06.2024

Am 22.06.2024 ab 9:30h wird auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114 der erste UF60 Cup stattfinden. Dabei handelt es sich um ein Kleinfeldturnier für Hobbykicker zur Unterstützung des NLZ. Jedes Team darf bis zu zehn Spieler melden. Gespielt wird mit fünf Feldspielern und einem Torwart. Interessierte Mannschaften können sich ab sofort per Mail bei verwaltung@unternehmerfuersechzig.de anmelden. Insgesamt werden 16 Mannschaften gesucht, die den UF60 Cup unter sich ausspielen. Eure Chance also mit Euren Spezln ein Mal auf den heiligen Räsen an der Grünwalder Straße Euer Können zu zeigen.

Attraktive Preise

Natürlich stehen Gaudi und fairer Wettbewerb im Vordergrund. Trotzdem gibt es beim Turnier auch attraktive Preise zu gewinnen:

  • eine Floßfahrt auf der Isar
  • einen Tisch auf der Wies’n 2024
  • Eintrittskarten für ein Spiel des TSV 1860 München in der Stehhalle samt zwei halben Hack-Pschorr pro Person in Verbindung mit einer stärkenden Brotzeit vor dem Spiel in Benes Löwenstüberl
  • Großes Frühstücksbüffet im Cafe Wuid
  • Zehn Flaschen Schnaps vom Schwarzbrenner am Ammersee
Alle Infos zum UF60 Cup

Teilnahmegebühr 300 € pro Team

Für eine Teilnahmegebühr von 300 € pro Tam könnt IHr Eure Mannschaft für den UF60 Cup anmelden. Außerdem fällt für jeden Spieeler eine Verpflegungspauschale in Höhe von 40 € an. Dafür gibt es aber Verpflegung satt:

  • Frühstück
  • ein Pastabüffet über Mittag
  • und Abends gibt’s zum geselligen Beisammensein noch ein Grill Büffet.

Lediglich die Getränke sind dann noch zu bezahlen. Der komplette Reinerlös des UF60 Cups wird den Nachwuchsmannschaften im NLZ des TSV 1860 München zu Gute kommen. Wir gehen davon aus, dass der ein voller Erfolg wird und allen Teilnehmern sowie Zuschauern so viel Freude bereiten wird wie der U11-Löwencup, der am 01. Mai am Trainingsgelände stattfand.

TSV 1860 – Dortmund II, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel TSV 1860 München – Borussia Dortmund II. Im vorletzten Heimspiel sollten unsere Sechzger zählbares verbuchen um sich der Abstiegssorgen endgültig zu entledigen. Werfen wir einen Blick auf den kommenden Gegner.

TSV 1860 – Borussia Dortmund II, lieber würden wir uns alle mit der ersten Mannschaft des Championsleague Halbfinalisten messen. Aber Fußball ist kein Wunschkonzert, deshalb werfen wir einen Blick darauf was für eine Aufgabe mit der zweiten Mannschaft der Dortmunder auf die Löwen zukommt.

Die Dortmunder sind eine Mannschaft die sich vor allem über Kombinationsfußball definiert. Meistens im 4-3-3 antretend spielen die kleinen Borussen dieses des öfteren mit der sogenannten dynamischen Dreierkette.

Dabei schieben die beiden Außenverteidiger im Positionsspiel ins Mittelfeld mit vor während der tiefe Sechser zurückhängt oder ganz zwischen die beiden Innenverteidiger abkippt.

Das Pressing der Dortmunder ist meist auf mittlerem Niveau angelegt, wobei der Fokus auf Angriffssteuerung durch die Pressinglinie und Balleroberung im Mittelfeld bzw. tiefen Pressingfallen liegt.

Die Defensivlinie wählen die Dortmunder ebenfalls meist mittig. Nur in Ausnahmefällen steht der BVB II wirklich tief in Erwartung eines Angriffs. So versuchen sie dem Gegner einerseits möglichst wenig Raum um die Box-Penetration vorzubereiten zu lassen und andererseits doch Kompakt genug zu stehen um die tiefen Pässe hinter die Kette noch verteidigen zu können.

Bevor wir uns die genaue Spielweise der Dortmunder Zweitvertretung ansehen, wie immer die statistischen Werte des kommenden Gegners.

Statistische Werte des BVB II

  • Ballbesitz 48%
  • Passgenauigkeit 78%
  • defensive Zweikampfquote 61%
  • Flankengenauigkeit 33%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 10,96

Wie spielt Dortmund II?

Bei Ballbesitz

Wie oben schon erwähnt setzen die Dortmunder für den Aufbau im Positionsspiel auf eine dynamische Dreierkette. So entsteht zunächst eine 2-3-2-3 Staffelung in der Dortmund gerne nach überqueren der Mittellinie die Halbräume oder die Flügel zur weiteren offensiven Progression bespielt. Noch vor dem Eindringen ins letzte Drittel versucht Dortmund allerdings den Ball ins Zentrum oder die inneren offensiven Achterräume zu bekommen.

Im letzten Drittel des Gegners entsteht dann meist eine asymmetrische 3-4 Formation. Um die Sturmspitze zu unterstützen rückt ein Außenstürmer auf eine der Halbpositionen im Zentrum ein während sein Gegenüber in den Halbraum hinter der Sturmreihe verschiebt. Die offensive Außenposition wird Ballnah von einem der Außenverteidiger Besetzt. Der zentrale offensive Mittelfeldspieler reiht sich auf der anderen Seite neben der Sturmspitze ein. In der zentralen Position hinter der Sturmreihe findet sich der Box to Box Spieler ein und auf der Ballfernen Seite versetzt dahinter leicht tief im Achterraum wird entweder der verbleibende Außenverteidiger, oder falls dieser weiter zurückhängt, der zunächst für den Aufbau in Kette abgekippte tiefe Sechser zu finden sein.

Aufbau

Dortmund spielt im Aufbau sehr Variantenreich und kombinatorisch sicher. Daher ist ein „Schema-F“ nicht so deutlich erkennbar wie bei vielen anderen Teams. Was allerdings bei der Beobachtung der Spiele des BVB II klar wird, ist der Ansatz das spielerische Element hervorzuheben. Die Brechstange – hohe Flanken ins Strafraumzentrum – sind bei der Zweitvertretung der Borussen die Ausnahme und nicht die Regel.

Greifen die Dortmunder an sieht deren Plan wie gesagt zunächst den Weg über die Halbpositionen und Flügel vor und dann die schnelle Penetration der Box durch die Zentrale oder Halbzentrale. Da es im Zentrum vor des Gegners Tor häufig eng wird, sehen wir bei den kleinen Borussen auch häufig Schüsse aus der zweiten Reihe. Häufig heißt in diesem Fall, dass jeder zweite Schuss von Borussia Dortmund II nicht in der Box des Gegners abgefeuert wird.

Gegen den Ball

Mit einer mittig bis tief positionierten Pressinglinie, die meistens aus zwei Akteuren beseht und situativ auf dem Flügel verstärkt wird, und tiefen Pressingfallen, sowie guter Staffelung im Raum um die bespielbaren Zonen für die Gegner eng zu machen verlässt sich Dortmund in der Arbeit gegen den Ball in den Frühphasen der gegnerischen Angriffe auf die Schnelligkeit der Spieler.

Erst im eigenen letzten Drittel wird aus der Grundformation eine Kompakte 4-4-1-1 oder 4-5-1 Formation die dann kompakt und auch mit der nötigen Konsequenz versucht den eigenen Strafraum zu verteidigen.

Im Gegenpressing sieht man bei Dortmund auf dem gesamten Spielfeld eine sehr ambitionierte Herangehensweise. Kein Ball wird nach Ballverlust aufgegeben. Der Gegner muss häufig nach Ballgewinn anstatt eine Umschaltaktion zu starten, einen Neuaufbau im Positionsspiel in Angriff nehmen, da Dortmund auch bei der Positionierung in Gegenpressingmomenten schnell und intelligent reagiert und so dem Gegner durch gutes Stellungsspiel den Momentumvorteil nimmt.

Wie kann man den BVB II knacken?

Wer Dortmund ins Spielen kommen lässt wird nicht viel Freude mit diesem Gegner haben. Man muss Dortmund durch konsequente eklige Defensivarbeit immer nah am Mann den Spaß am Spiel nehmen.

Für das eigene Spiel nach vorne ist, gegen die gute defensive Raumaufteilung der Borussen, Mobilität im und Kreativität im Zentrum gefragt. Wer allerdings zu kompliziert spielt wird gegen die Dortmunder auch wenig Stiche machen. Die Spieler finden ihre Positionen schnell wieder falls sie in der Rückwärtsbewegung eine Lücke offenbart haben.

Wenn die Mittelfeldspieler es schaffen sich durch gute Positionswechsel bei hohem Tempo Raum zu verschaffen verlieren die Dortmunder oft die Zuordnung und es entstehen neue Räume die ausgenutzt werden können.

Ein mögliches Mittel zur Strafraumpenetration und zum Torerfolg können diesmal gut präzise Flanken sein, denn Dortmund ist die Mannschaft die die meisten Kopfballgegentreffer in der Liga bekommt.

Stärken und Schwächen des Systems 4-3-3

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante die Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor, sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld die passsichere Mannschaften dann ausnützen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld, Verl versucht dieses Manko mit offensiven Flügelverteidigern die aufrücken zu kompensieren.

Schlüsselspieler

Tor

Marcel Lotka (#35) ist mit einem Marktwert von 1,3 Mio. € der teuerste Keeper in Liga drei. Den Leistungen nach liegt er statistisch auf Platz vier im Ligavergleich. Sowohl von den Reflexen her als auch bei der Strafraumbeherrschung ist Lotka eine sichere Bank. In eins gegen eins Situationen, die seine einzige leichte Schwäche darstellen, hat Lotka bisher eine ausgeglichene Bilanz in dieser Saison. Allerdings lässt die Dortmunder Defensive solche Situationen bisher kaum zu.

Abwehr

Franz Pfanne (#23) Kapitän und Abwehrchef ist der Beste Innenverteidiger der Dortmunder. Er gewinnt zwei Drittel seiner Defensivduelle, hat ein überragendes Stellungsspiel, und dirigiert als erfahrenster Spieler im Dortmunder Defensivverbund die Hintermannschaft der kleinen Borussen souverän. Beim Aufbau übernimmt jedoch oft entweder sein Nebenmann oder auch der tiefe Sechser in der Dynamischen Dreierkette das Heft des Handelns.

Mittelfeld

Ole Pohlmann (#30), wird von unserem Statistikportal als bester offensiver Mittelfeldspieler der Liga, geführt. Elf tore und zehn Vorlagen hat er schon für sich verbucht. Der aufstrebende Jungstar hat mittlerweile auch schon ein Bundesligaspiel mit Dortmunds erster Mannschaft auf dem Konto. Passsicher wie kein anderer auf dieser Position, und mit einem Fußballinstinkt ausgestattet der im ligaweiten Vergleich auch seinesgleichen sucht ist Pohlmann der Spieler beim BVB der nicht aus den Augen gelassen werden darf. In den letzten beiden Spielen gegen unseren TSV 1860 München traf er insgesamt dreimal für Borussia Dortmund II.

Sturm

Rodney Elongo-Yombo (#27) eigentlich gelernter Mittelstürmer und in dieser Saison auch meistens auf dieser Position eingesetzt, kam seit Raul-Phillip Besong wieder Fit ist über den linken Flügel. Der ist nun aber Gelb-Gesperrt. Von daher dürfen wir Elongo-Yombo im Angriffszentrum erwarten. Elongo Yombo, der bisher neun Treffer verbuchen konnte, ist ein dymamischer, schneller und auch in offensiven Luftduellen sehr durchsetzungsfähiger Spieler. Des weiteren ist er mit einer für seine Position sehr hohen Passgenauigkeit ausgestattet.

Fazit

Im Spiel TSV 1860 München gegen Borussia Dortmund II muss es klar sein, dass mit komplizierten Angriffsmustern wenig zu holen sein wird. Schnelles, präzises, direktes aber trotzdem kreatives Spiel ist nötig um die Zweitvertretung des Bundesligisten zu knacken.

Ich werde keine Prognose abgeben aber ich wünsche mir drei Punkte, damit wir sorgenfrei in die letzten beiden Spiele gehen können.

So könnte Dortmund II beginnen

Datenquelle: Wyscout

So schaffen die Löwen am Wochenende den Klassenerhalt

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BILD Die Löwen und der Boulevard

Der Klassenerhalt in der 3. Liga ist weiterhin das erklärte Ziel der Profis des TSV 1860. Noch bleiben drei Spiele (morgen daheim gegen Borussia Dortmund II, am 10. Mai in Essen und am 18. Mai zum Saisonabschluss auf Giesings Höhen gegen Arminia Bielefeld), um die nötigen Punkte für dieses Ziel zu holen.

Klassenerhalt am Sonntag?

Am einfachsten wäre es ja, schon am kommenden Wochenende, am 36. Spieltag die Weichen endgültig auf ein weiteres Jahr in der 3. Liga zu stellen. Dafür benötigen die Löwen allerdings auf jeden Fall am Samstag (14.00 Uhr im sechzger.de-Liveticker) einen Sieg gegen die kleinen Dormunder Borussen.

Duisburg kommt nicht mehr vorbei

Fest steht: Der MSV Duisburg ist zwar mit 33 Punkten offiziell noch nicht abgestiegen, sondern könnte sich noch am Halleschen FC und Waldhof Mannheim auf den rettenden 16. Platz vorschieben. Damit haben die Löwen aber nichts mehr zu tun, sie trennen schon zehn Punkte von den Zebras.

Kein Klassenerhalt am Samstag

Fest steht auch: Am Samstag wird noch nichts entschieden. Erst am Sonntag, wenn der Hallesche FC (um 16.30 Uhr gegen Unterhaching) und Waldhof Mannheim (um 19.30 Uhr in Ingolstadt) ihre Spiele beendet haben, ist Sechzig vielleicht vorzeitig gerettet.

Szenario 1: Sieg gegen Dortmund

Im Falle eines Sieges über Dortmund II haben die Löwen 46 Punkte. Gewinnt der HFC nicht gegen Haching, sondern spielt nur Unentschieden oder verliert sogar, ist 1860 am Sonntag um Viertel nach sechs endgültig gerettet. Sieben Punkte Rückstand sind für die Hallenser dann in zwei Spielen nicht mehr aufzuholen. Sollte der HFC jedoch gewinnen, kommt es auf die letzte Partie am Sonntag Abend an: Schlägt Ingolstadt den Waldhof, liegt eben dieser besagte sieben Punkte hinter uns – und wir dürfen uns abends um Viertel nach Neun über den Klassenerhalt freuen. Siegt Halle und Mannheim punktet bei den Schanzern, geht das Zittern erstmal weiter. Auch im Falle eines Sieges der Löwen.

Szenario 2: Unentschieden gegen Dortmund

Reicht es gegen die kleinen Borussen – wie vor zwei Wochen gegen Saarbrücken – nur zu einem Punkt, dann haben wir 44 Punkte auf dem Konto und benötigen am Sonntag auf jeden Fall die Schützenhilfe aus der Vorstadt. Wenn nämlich Haching in Halle gewinnt, bleibt der HFC bei seinen 38 Zählern und kommt in den verbleibenden zwei Spielen mit sechs Punkten und einem um mindestens 18 Tore schlechteren Torverhältnis eigentlich nicht mehr an uns vorbei. Wobei das theoretische Restresiko bleibt, dass das Team von Stefan Reisinger die Differenz bei den Treffern noch irgendwie aufholt. Wenn z.B. alle vier relevanten Spiele mit 5:0 enden wäre es schon passiert. Nicht wahrscheinlich, aber möglich. Also keine Party am frühen Sonntag Abend. Das Ergbenis in Ingolstadt ist für das Szenario “1860 spielt Remis” sowieso unerheblich, weil uns dann maximal fünf Punkte vom Waldhof trennen.

Szenario 3: Niederlage gegen Dortmund

Verlieren die Löwen – woran wir natürlich alle nicht glauben wollen – dann ist die Sache ganz einfach: Das Zittern geht mindestens noch bis Freitag Abend weiter – völlig egal wie die Spiele in Halle und Ingolstadt ausgehen.

Ingolstadt & Haching die Daumen drücken

Fazit: Auf geht’s Löwen! Morgen siegen und dann – auch wenn es nicht leicht fällt – am Sonntag Haching und Ingolstadt die Daumen drücken.
Dann ist’s geschafft!

TSV 1860 – Borussia Dortmund II: Ergebnistipp neun30

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Sie betreiben den dienstältesten Podcast rund um den TSV 1860. Die erste Sendung wurde am 30. August 2012 veröffentlicht! Übrigens – man glaubt es kaum – aus der Arena vor den Toren der Stadt. Das Projekt heißt neun30 und folgt dem Motto “Halbwissen aus der Halbzeitpause”. Wenn am Samstag um dreiviertel drei Schiedsrichter Felix Weller aus Neunkirchen (der in seinem zehnten Drittligaeinsatz die Löwen übrigens zum ersten Mal pfeift) die Akteure von Borussia Dortmund II und 1860 vom Platz Richtung Kabine bittet, zeichnet das Team von neun30 zum sage und schreibe 160. Mal seine stets sehr unterhaltsame Sendung in der Westkurve des Sechzgerstadions auf.

neun30: “Sechzig München gibt’s nur in Giesing!”

Ursprünglich bei den Spielen der Amateure im Sechzgerstadion von Flo und Harry ins Leben gerufen, zu Beginn dann vorrübergehend vom Müllberg gesendet, und damals noch ausschließlich aus stets ziemlich philosophisch angehauchten Dialogen zwischen diesen beiden Protagonisten bestehend, hat sich die Sendung in all den Jahren weiterentwickelt. Nicht nur, dass im Sommer 2017 die Löwenprofis dem bei neun30 immer wiederkehrenden Leitspruch “Sechzig München gibt’s nur in Giesing” folgten und seither ihre Heimspiele wieder im Sechzgerstadion austragen. Nein, inzwischen glänzt die Sendung mit einer kompetenten Bewertung des jeweils in den ersten 45 Minuten beobachteten Spielgeschehens (durch Hansi) und mit zahlreichen Einspielern. Ob Auswärtsfahrten, von welchen meist die Cabrio-Löwen berichten, ob kulturelle Themen aus dem Viertel  – da ist für fast jeden Hörer was dabei.

neun30 geht optimistisch ins Dortmund-Spiel

Im Herbst 2022 waren die Gründerväter Harry und Flo in unserem sechzger.de Talk 73 zu Gast und berichteten aus ihrem langen Podcaster-Leben. Es lohnt sich, da nochmal reinzuhören!
Und heute ist es nun soweit: Flo und Hansi tippen für uns das Spiel des TSV 1860 gegen Borussia Dortmund II. Flo wagt bei seiner Vorhersage gleich einen Ausblick in die nahe Zukunft:

Sechzig gewinnt gegen die schwarzgelbe Zweitvertretung ganz klar mit
2:0. Es wird ein ganz famoser Nachmittag. Man darf ja nicht vergessen,
wir befinden uns immer noch in der Rückrunde unseres Lebens (die dann
direkt anschließt, in die unwichtigste EM unseres Lebens). Und danach
kommt – wir sind Propheten – die Hinrunde unseres Lebens. Schon
deshalb, weil dann gesichert ist, dass der stabile e.V.-Kurs
fortgeführt wird. Sechzig München, gibt’s nur in Giesing!
Hansi, der Fußballexperte von neun30 rechnet mit einem knapperen Resultat und blickt bei seiner Prognose nochmal zurück – auf letzten Sonntag und die jüngsten Partien gegen Dortmund II:
Ich tippe auf einen 2:1-Sieg für die Münchner Löwen. Nach dem im Hinspiel und auch in der letzten Saison eher indisponierten Auftritten gegen den BVB II und der Niederlage in der Vorstadt letzte Woche zeigt der TSV wieder ein anderes Gesicht, eine engagiertere Leistung und belohnt sich am Ende mit drei Punkten. Torschützen für Sechzig sind Joel Zwarts und Max Reinthaler per Kopf.
Wir sind gespannt, ob sich die beiden Tipper am Samstag zur Pause an ihre hier getroffenen Vorhersagen erinnern und womöglich dann schon nach Erklärungen suchen müssen, warum alles ganz anders gekommen ist, als sie vermutet hatten. Wie auch immer. Diesen Beitrag mit ihren Tipps, für die wir herzlichen danken, schließen wir natürlich so, wie neun30 auch jede Sendung beendet. Mit der unmissverständlichen Aussage:
Sechzig München gibt’s nur in Giesing!

Sechzig um Sieben: Ingolstadt stellt Köllner frei

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Sechzig um Sieben, heute mit der Freistellung von Michael Köllner beim FC Ingolstadt und weiteren Themen.

FC Ingolstadt stellt Michael Köllner frei

Der FC Ingolstadt hat Trainer Michael Köllner mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Die jüngste 0:4-Pleite der Schanzer war dem Management zu viel des Guten. “Nachdem die sportliche Weiterentwicklung unserer Mannschaft, die nötig ist, unsere Ziele zu erreichen, im Jahr 2024 weitestgehend ausgeblieben ist, sind wir nach eingehender sportlich-inhaltlicher Analyse und Gesprächen mit Michael Köllner zu der Entscheidung gelangt, dass wir auf der Position des Cheftrainers für die Saison 2024/25 eine Veränderung vornehmen müssen. Aufgrund der Klarheit und der Verantwortung dem Trainer und der Mannschaft gegenüber, vollziehen wir diese Entscheidung mit sofortiger Wirkung. Bei Michael Köllner, der in unserem Klub trotz des zuletzt ausbleibenden Erfolgs viele positive Impulse setzen konnte, möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.”

Auf den 54-jährigen Köllner folgt interimistisch U19-Trainerin Sabrina Wittmann, die am vergangenen Wochenende mit ihrer Mannschaft die Vize-Meisterschaft in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest feierte.

Neue Serie: die undemokratische Satzung des TSV 1860 München

sechzger.de bringt bis zur Mitgliederversammlung ab sofort immer dienstags und donnerstags Teile seiner neuen Serie “die undemokratische Satzung des TSV 1860 München” heraus. Wir nehmen die Satzungen von Vereinen aus der 1. und 2. Bundesliga unter die Lupe und stellen sie der des TSV 1860 gegenüber. Stichpunktartig wird unser Fokus auf der Zusammensetzung der Vereinsgremien, deren Berufung in die jeweiligen Ämter, Online-Versammlungen und Mehrheits-Erfordernisse bei Abstimmungen liegen. Wir beginnen mit dem TSV München von 1860 e.V. Begonnen haben wir mit der Satzung der Löwen selbst.

“db24” wittert Datenschutzverstoß

Das investorenfreundliche Portal “dieblaue24” hat aufgrund der Zusendung von E-Mails durch die Faninitiative “Freiheit für Sechzig” an “über 100 Fanclubs” einen mutma0lichen Datenschutzverstoß gewittert. Selbst führt der Blog eine öffentlich einsehbare Liste mit 200 Fanclubs, die neben Klarnamen der Verantwortlichen auch E-Mail-Adressen und Telefonnummern bereithält. Mehr dazu hier.

1. FC Nürnberg triumphiert beim U11 “Löwen-Cup”

Bis zu 1.000 Zuschauer, darunter auch die Löwenprofis vor ihrer eigenen Einheit, fanden sich am gestrigen Tag der Arbeit auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ein, um zwölf beteiligten U11-Mannschaften in insgesamt 38 Partien bei ihrem Kampf um den Löwencup 2024 zuzuschauen. Und sie wurden nicht enttäuscht: Die Nachwuchskicker zeigten bei dem von der Fußballabteilung ausgerichteten internationalen Turnier hochklassigen Sport! Am Ende trug der 1. FC Nürnberg den Sieg davon. Mehr dazu hier.

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Die Teams des TSV 1860 sind auch am kommenden Wochenende wieder zahlreich im Einsatz. Die Löwinnen könnten weiterhin ungeschlagen bleiben. Sie treten Sonntagvormittag beim FC Fasanerie an.

Die Partien im Überblick:

Freitag, 03.05.

19.00 Uhr: SV Erlbach – U21 -:-
20.00 Uhr: Senioren C – Fortuna Unterhaching -:-

Samstag, 04.05.

09.30 Uhr: U12 – SV Italia 1965 U13 -:-
13.30 Uhr: Löwinnen U17 – FC Hertha München -:-
14.00 Uhr: Profis – Borussia Dortmund II -:-
15.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U14 -:-
15.00 Uhr: Vierte – NK Dinamo München -:-
15.30 Uhr: U15 – Jahn Regensburg -:-
17.30 Uhr: Dritte – FC Kosova München -:-

Darüber hinaus ist die U10 am Samstag und Sonntag bei einem Turnier in Kronberg im Einsatz.

Sonntag, 05.05.

09.30 Uhr: FC Deisenhofen U13 – U11 -:-
10.15 Uhr: FC Fasanerie – Löwinnen I -:-
10.30 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U13 -:-
11.00 Uhr: Löwinnen II – SG München-Ost/Team München/MSV Bajuwaren -:-
11.00 Uhr: U19 – FSV Mainz 05 -:-
13.00 Uhr: U9 – SG Schönau U11 -:-

Zudem nimmt die U12 an einem Leistungsvergleich beim ASV Dachau teil.