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Profis, U21, Dritte oder U17: Samstag die volle Ladung TSV 1860

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TSV 1860 III IV Gern Pullach

Nicht nur die Profis sind am Wochenende im Einsatz, auch zahlreiche weitere Teams schnüren die Fußballschuhe und betreten den (Kunst-) Rasen für die ein oder andere Partie. Am Samstag können dabei mehrere Spiele nacheinander angeschaut werden: eine geballte Ladung TSV 1860 München steht an!

Qual der Wahl: volle Ladung Spiele des TSV 1860 am Samstag

Mit Spannung wird nach den beiden Unentschieden zum Auftakt in das Jahr 2026 gegen Essen und Osnabrück das Duell mit Alemannia Aachen erwartet. Wieder einmal werden 15.000 Zuschauer die Partie im Sechzgerstadion verfolgen. Für die Fans des TSV 1860 München bieten sich darüber hinaus insbesondere am Samstag mit einer geballten Ladung zahlreiche, weitere Möglichkeiten, Löwen live in Aktion zu beobachten. Gleich zum Auftakt bieten sich zwei verschiedene Optionen. Auf der Sportanlage St. Martin Straße empfängt die Vierte ab 11:00 Uhr die SVG Erl / Tirol. Auf dem Trainingsgelände absolviert die U21 nach zwei erfolgreichen Testspielen eine Vorbereitungspartie gegen den TSV Buchbach. Los geht es an der Grünwalder Straße 114 um 11:30 Uhr.

Im Anschluss findet im Sechzgerstadion die 3.Liga-Begegnung gegen Alemannia Aachen statt. Ab 15:30 Uhr wird man dann in Sachen Fußball wieder am Trainingsgelände fündig. Die U19 testet gegen den SV Kirchanschöring. Damit ist die Ladung an Spielen mit Löwen-Beteiligung aber noch längst nicht vollständig. Am späten Nachmittag besteht erneut die Qual der Wahl: entweder kann das Testspiel der Dritten gegen den SB DJK Rosenheim ab 17:30 Uhr verfolgt werden oder aber das Vorbereitungsduell zwischen der U17 des TSV 1860 München und dem SSV Ulm. Anpfiff ist bei dieser Partie um 18:00 Uhr.

Wer mit diesem Programm noch nicht genug von Sechzig München hat und darüber hinaus gerne selbst Sport treibt, der kann sich am frühen Samstagvormittag der neuen Running-Abteilung anschließen. Treffpunkt ist dafür am Kiosk Isarwahn an der Wittelsbacher Brücke. Alle Informationen zu den am Samstag geplanten Läufen gibt es hier. Mit etwas Willen und Kombinationsgeschick ist am Samstag also nicht nur eigene, sportliche Betätigung möglich, sondern es können auch bis zu drei Spiele mit Mannschaften des TSV 1860 live verfolgt werden.

Ist Erzgebirge Aue an Wolfram und Schröter dran?

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Ist Erzgebirge Aue an Wolfram und Schröter dran?

Bis kommenden Montag ist das Wechselfenster noch geöffnet. Während bei den Sechzgern aktuell nicht mit Neuzugängen zu rechnen ist, sind zwei Löwen im Osten im Gespräch. Laut tag24.de ist Erzgebirge Aue an den beiden Offensiv-Kräften Maximilian Wolfram und Morris Schröter dran. In der vorletzten Löwenrunde hatte Sechzger-Coach Wechselgerüchte um Wolfram noch dementiert, dieser nimmt inzwischen auch wieder am Mannschaftstraining teil. Schröter hingegen trainierte nicht voll und fühlte sich zuletzt laut Kauczinski “noch nicht bei hundert Prozent”.

Ist Aue an Wolfram und Schröter dran?

Nun schreibt das Portal Tag24.de, dass die tief im Abstiegskampf steckenden Kicker aus Aue noch dringend auf der Suche nach Verstärkung seien. Dort heißt es wörtlich:

So verlautete es aus gut informierten Kreisen, dass Wolfram, der seit Sommer 2024 bei den Sechzigern unter Vertrag steht, aufgrund des Überangebots im Sturm die Möglichkeit sondiert, anderswo auf mehr Einsatzzeiten zu kommen. Es heißt, der 28-Jährige soll einem möglichen Wechsel ins Erzgebirge nicht abgeneigt sein.

Mögliches Wiedersehen mit Julian Guttau

Sollten die Gerüchte zutreffend sein, so hätte Wolfram möglicherweise bereits Kontakt zu seinem ehemaligen Teamkollegen Julian Guttau aufgenommen, der sich im Sommer dem Team aus dem Erzgebirge angeschlossen hatte, nachdem er sich mit 1860 nicht über ein neues Arbeitspapier einigen konnte.

Auch Schröter ein Kandidat für Aue

Auch über einen möglichen Wechsel von Morris Schröter aus Giesing nach Aue wird auf Tag24 spekuliert. So berichtet man dort:

Da Aue auch einen “Hybridspieler” für die Außenbahn sucht, könnte folgende weitere Personalie von 1860 München, die ebenfalls starken Bezug zur Region hat, in den Fokus rücken: Morris Schröter. Der 30-Jährige kommt auf 201 Drittliga- sowie 51 Zweitligaeinsätze.

Schröter spielte einst bereits für Rostock, Zwickau, Dresden und Magdeburg. Was an den Gerüchten dran ist, kann man natürlich schwer beurteilen. Bei den Löwen gehören aktuell jedenfalls weder Wolfram noch Schröter zu den Startelf-Kandidaten, obwohl die Zahl der Ausfälle nach wie vor im zweistelligen Bereich liegt.

Über 50 Läufer: TSV 1860 e.V. startet neues Running-Angebot

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TSV München von 1860 eV Running erster Community Lauf Laufrudel

Einen Auftakt nach Maß hat eine der neuesten Abteilungen beim TSV München von 1860 e.V. hingelegt. Beim ersten Community-Lauf der Abteilung Running trafen sich über 50 Löwinnen und Löwen für eine gemeinsame Laufrunde. Auch der nächste Termin sowie der erste Wettkampf stehen bereits fest.

Running beim TSV 1860: Aufbau einer großen Community

Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt hielten am vergangenen Samstag zahlreiche Läuferinnen und Läufer nicht davon ab sich gemeinsam am Kiosk Isarwahn nahe der Wittelsbacher Brücke zu treffen und eine erste gemeinsame Runde zu drehen. Insgesamt sechs Kilometer absolvierten 51 Löwinnen und Löwen und setzten damit den offiziellen Startschuss für die neue Abteilung Running, die in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive ausgebaut werden soll. Langfristiges Ziel ist es, Laufangebote in jedem Stadtviertel von München anzubieten und dabei zudem jedes Leistungsniveau zu repräsentieren.

Durchaus ambitionierte Ideen also, doch der Start lässt auf einen breiten Zuspruch hoffen. Mehr noch: in der neu gegründeten WhatsApp Community, die zur Organisation und für die ersten Mitteilungen genutzt wird, ist der Zuwachs ebenfalls enorm. Über 170 Interessierte sind inzwischen beigetreten, was auf eine noch größere Beteiligung bei den nächsten Läufen hoffen lässt. Diese finden am Samstag vor dem Heimspiel gegen Aachen statt. Um allen eine pünktliche Anreise zum Sechzgerstadion zu ermöglichen, geht es bereits früh los. Eine 12 Kilometer-Runde mit einer anvisierten Geschwindigkeit von etwa 5:30 Minuten/Kilometer startet am Kiosk Isarwahn um 8:30 Uhr, die 6 Kilometer-Runde eine halbe Stunde später (6:00 – 6:30 min/km).

Auch der Termin für den ersten Wettbewerb, bei dem man gemeinsam teilnehmen möchte, ist bereits bekannt. Ausgewählt wurde dafür die 10 Kilometer-Runde beim Forstenrieder Volkslauf, der Ende März stattfindet. Bis zum 31.Januar ist die Anmeldung dabei mit einem Frühbucher-Rabatt besonders günstig. Die Profi-Mannschaft ist an diesem Wochenende in Duisburg beim aktuellen Tabellenführer der 3.Liga gefordert, die Partie ist allerdings noch nicht terminiert worden. Künftig wird es natürlich weitere Möglichkeiten geben, an Wettkämpfen mit der neuen Running-Abteilung des TSV München von 1860 e.V. teilzunehmen.

Alle derzeitigen und künftigen Informationen sind zudem auf der Homepage des Vereins zu finden.

Foto: TSV München von 1860 e.V.

Sechzig um Sieben: Ex-Löwe Awata spricht über Syrien-Besuch

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Am gestrigen Dienstag ging bei sechzger.de die nächste Podcast-Folge online. Außerdem äußerte sich Ex-Löwe Mo Awata in einem lesenswerten Interview zu seinem Besuch in Syrien. Zum Start in den Mittwoch darf zudem natürlich der Blick auf die Konkurrenz in der 3.Liga nicht fehlen.

sechzger.de Talk Folge 247 online

Die nächste Podcast-Folge ist bei Youtube, Spotify & Co. verfügbar. In der aktuellen Ausgabe empfängt Jan drei Gäste, die alle live im Stadion Bremer Brücke mit dabei waren. Zum einen sind das Peter aus der Redaktion und Löwenfan Marco, zum anderen Susanne. Sie ist die Sportchefin der Neuen Osnabrücker Zeitung und kann auch zu den aktuellen Ereignissen rund um den geplanten Stadionumbau einige Informationen liefern.

Interview mit Mohamad Awata

Nach einem Jahrzehnt war Ex-Löwe Mohamad Awata vor kurzem das erste Mal wieder in seiner Heimat Syrien zu Besuch. Seine Eindrücke, die er vor Ort gewinnen konnte, schilderte er gestern in einem eindrucksvollen Interview gegenüber sechzger.de. Um Fußball geht es dabei tatsächlich nur am Rande.

Neuer Materialeingang ab dem kommenden Heimspiel

Die Fanclubs des TSV 1860 München wurden gestern darüber informiert, dass es ab dem kommenden Heimspiel gegen Alemannia Aachen einen separaten Eingang für die Materialkontrolle geben wird. Dazu zählen beispielsweise Schwenk- und Zaunfahnen sowie Spruchbänder. Der Eingang befindet sich hinter der Westkurve bei Tor 12. Löwenfans, die entsprechende Materialien mit sich führen, werden an diesen Eingang verwiesen, wo dann die Überprüfung und Ticketkontrolle stattfindet.

News aus der 3.Liga

Aachen verstärkt sich mit Riemann

Kurz vor dem Duell gegen die Löwen ergeben sich auf der Torhüter-Position von Alemannia Aachen noch einmal große Änderungen. Beim bisherigen Stammtorwart Jan Olschowsky wurde die Leihe von Bundesligist Borussia Mönchengladbach vorzeitig abgebrochen. Als Ersatz präsentierte die Alemannia wenig später den zuletzt vereinslosen Manuel Riemann. Der 37-Jährige bringt die Erfahrung aus fast 500 Profi-Einsätzen mit. Welcher Torwart am Wochenende im Grünwalder Stadion beginnen wird, ist bislang noch nicht klar.

Aue holt Ocansey per Leihe

Erzgebirge Aue hat den ersten Neuzugang im Winter präsentiert. Um die Offensive zu beleben – der FCE stellt die zweitschwächste Offensive der Liga – wurde Vincent Ocansey von Arminia Bielefeld ausgeliehen. Der Stürmer kam bislang vor allem in der zweiten Mannschaft des DSC zum Einsatz.

 

Zurück aus Syrien: Ex-Löwe Mohamad Awata im Interview

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mohamad awata syrien interview

Nach knapp zehn Jahren besuchte Ex-Löwe Mohamad Awata erstmals wieder seine syrische Heimat. Nach seiner Rückkehr aus Damaskus berichtet Awata im Interview mit sechzger.de über seine Erlebnisse und Emotionen.

Mohamad Awata im Interview mit sechzger.de

sechzger.de: Servus Mo, vielen Dank, dass Du Dir Zeit für das Interview nimmst. Heute geht es ausnahmsweise mal nur am Rand um Fußball. Vielmehr steht Deine Reise nach Syrien, also Deine Heimat, im Vordergrund. Wie lange warst Du dort und welche Orte hast Du besucht?

Mo Awata: Ich war insgesamt vier Wochen in Syrien. Hauptsächlich habe ich Damaskus und mein Heimatviertel besucht, aber auch einige umliegende Orte. Mir war wichtig, meine Familie zu sehen, alte Freunde zu treffen und mir selbst ein Bild davon zu machen, wie sich das Land nach all den Jahren verändert hat.

sechzger.de: Unter anderem hast Du ja auch Dein ehemaliges Wohnhaus bzw. das, was davon übrigblieb, besucht. Welche Gedanken schossen Dir durch den Kopf, als Du dorthin zurückgekehrt bist, wo Du aufgewachsen warst. Wie lange warst Du nicht mehr dort gewesen?

Mo Awata: Der Besuch meines ehemaligen Wohnhauses war ein sehr emotionaler Moment. Ich war fast zehn Jahre nicht mehr dort. Mein Haus ist völlig zerstört, und mein ganzes Viertel (Damaskus Jobar) liegt in Trümmern. Als ich das gesehen habe, kamen viele Erinnerungen hoch – schöne, aber auch sehr schmerzhafte. In solchen Momenten wird einem bewusst, was Krieg wirklich bedeutet.

Bislang kein dauerhafter Frieden in Syrien

sechzger.de: Inzwischen ist Syrien in den Medien nicht mehr sehr präsent, die Kriege und Krisen in anderen Regionen der Welt werden mehr besprochen. Wie ist die Lage in Syrien aus Deiner Sicht? Von dauerhaftem Frieden ist man ja noch immer weit entfernt, oder?

Mo Awata: Die Lage in Syrien ist heute ruhiger als früher, aber von dauerhaftem Frieden kann man noch nicht sprechen. Viele Menschen kämpfen täglich ums Überleben, vor allem wirtschaftlich ist die Situation extrem schwierig. Trotzdem spürt man Hoffnung und einen starken Willen der Menschen, weiterzumachen.

sechzger.de: Du bist 2016 vor dem Bürgerkrieg über die Türkei und Griechenland nach Deutschland geflohen, viele Freunde und Familienmitglieder sind geblieben. Was hat der Krieg mit den Menschen dort gemacht?

Mo Awata: Der Krieg hat tiefe Spuren bei den Menschen hinterlassen. Viele sind müde, innerlich verletzt und haben viel verloren. Gleichzeitig sind sie unglaublich stark, solidarisch und dankbar für kleine Dinge. Diese Mischung aus Schmerz und Stärke hat mich sehr bewegt.

“München ist meine zweite Heimat geworden”

sechzger.de: Du bist inzwischen seit rund zehn Jahren in Deutschland, hast Dir ein neues Leben aufgebaut. Hast Du mittel- oder langfristig den Wunsch, wieder nach Syrien zurückzukehren? Oder siehst Du Deinen Lebensmittelpunkt auch dauerhaft in München?

Mo Awata: Syrien ist mein Land, es hat mich geprägt und mir so viel gegeben. Ich trage eine große Dankbarkeit für meine Heimat in mir. In der kommenden Zeit möchte ich sowohl in Syrien als auch hier etwas bewegen, arbeiten und Verantwortung übernehmen. Es ist mein Wunsch, meinem Land zu dienen und etwas zurückzugeben. Gleichzeitig bin ich in München sehr glücklich, habe hier tiefe und starke Beziehungen zu den Menschen aufgebaut und fühle mich auch hier zuhause. München ist für mich ebenfalls zu einer zweiten Heimat geworden.

sechzger.de: Bei Deinem Besuch hast Du ja auch Kontakte geknüpft, um beim Aufbau Deiner Heimat zu helfen. Wie sieht das konkret aus? Und gibt es eine Möglichkeit, Dich zu unterstützen?

Mo Awata: Während meines Besuchs habe ich Kontakte geknüpft, um soziale und sportliche Projekte zu unterstützen, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Sport kann Hoffnung geben und Perspektiven schaffen. Unterstützung ist über verschiedene Hilfsorganisationen oder durch direkte Förderung solcher Projekte möglich.

Strukturelle Schwächen im syrischen Fußball

sechzger.de: So ganz ohne Fußball geht’s dann doch nicht. Du warst bei Deinem Besuch in Syrien auch im Stadion und hast Dir ein Spiel angeschaut. Was war das?

Mo Awata: Natürlich durfte auch der Fußball nicht fehlen. Ich habe ein Ligaspiel in Damaskus besucht. Die Atmosphäre war sehr besonders, die Leidenschaft der Fans war trotz aller Schwierigkeiten deutlich spürbar.

sechzger.de: Wie würdest Du das Niveau des syrischen Fußballs einschätzen? Würdest Du gerne – falls sich die Gelegenheit bietet – mal für die Nationalmannschaft auflaufen?

Mo Awata: Das Niveau des syrischen Fußballs ist ausbaufähig, allerdings gibt es viele talentierte Spieler. Mit besseren Strukturen wäre noch viel möglich. Für die Nationalmannschaft zu spielen wäre für mich selbstverständlich eine große Ehre, sollte sich diese Gelegenheit einmal ergeben.

sechzger.de: Nach Deinem Abschied von den Löwen im Jahr 2018 hast Du in Jordanien gespielt, kehrtest aber nach nur wenigen Monaten nach Deutschland zurück. Woran lag das?

Mo Awata: Die Rückkehr nach Deutschland hatte sowohl sportliche als auch persönliche Gründe. Ich habe gemerkt, dass es für meine Entwicklung der richtige Schritt war.

Vertragsauflösung bei Türkgücü

sechzger.de: Bis gestern standest Du bei Türkgücü unter Vertrag, nun wurde dieser aufgelöst. Wie geht es weiter für Dich?

Mo Awata: Türkgücü kämpft um den Klassenerhalt und ich drücke der Mannschaft die Daumen. Was mir Mut macht, ist der starke Zusammenhalt innerhalb des Teams und der feste Glaube daran, dass man es schaffen kann. Ich selber bin offen für eine neue Herausforderung und gespannt, was sich ergibt. Natürlich würde ich sehr gerne im Raum München bleiben.

sechzger.de: Vielen Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft!

Mo Awata: Vielen Dank für das Interview und die angenehme Zusammenarbeit.

sechzger.de Talk 247: Remis in Osnabrück, Vorschau Aachen

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sechzger.de Talk Folge 247 Unentschieden gegen VfL Osnabrück und Vorschau TSV 1860 München - Alemannia Aachen

Nach dem Unentschieden beim VfL Osnabrück spricht Jan im sechzger.de Talk Nummer 247 mit drei Gästen, die die Partie im Stadion Bremer Brücke live vor Ort verfolgt haben. Das sind zum einen die beiden Auswärtsfahrer Peter und Marco, zum anderen Susanne (Neue Osnabrücker Zeitung). Außerdem gibt es eine Vorschau auf das Duell mit Alemannia Aachen am kommenden Samstag.

Unentschieden in Osnabrück

Nach Harald Pistorius ist mit Susanne Fetter die nächste Vertreterin der Neuen Osnabrücker Zeitung im sechzger.de Talk zu Gast, genauer gesagt in der aktuellen Ausgabe 247. Die Sportchefin berichtet über die Wahrnehmung der Partie zwischen dem VfL Osnabrück und dem TSV 1860 München. Außerdem kann sie Einblicke in die Planungen rund um das Stadion Bremer Brücke geben und welche Punkte noch bis zum Baustart zu klären sind. Ebenfalls von der Partie vom Sonntagnachmittag berichten können Peter aus der Redaktion sowie Marco vom Löwenfanclub Pörnbach. Sie waren beide im Gästeblock anwesend, Peter sogar kurzzeitig auf dem Feld für eine Ansprache im Rahmen des Erinnerungstages “!Nie wieder”.

Vorschau Alemannia Aachen

Abschließend geht es um das kommende Heimspiel der Löwen gegen Alemannia Aachen (Samstag 14 Uhr, sechzger.de Liveticker). Nur einmal konnten die Gäste bislang alle drei Punkte aus der bayerischen Landeshauptstadt entführen. Ein Spieler, der auch am Wochenende aller Voraussicht nach für den TSV 1860 auflaufen wird, stand damals in der Startaufstellung. Peter und Marco sind allerdings optimistisch, dass sich eine weitere Niederlage gegen Aachen am Wochenende nicht wiederholen wird und tippen beide auf einen Heimsieg. Ein Blick in die Statistiken verrät, dass die Hintermannschaft der Löwen vor allem auf einen Akteur aufpassen muss, um Gegentreffer zu verhindern.

Der sechzger.de Talk 247 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

27.01.98: Testspiel des TSV 1860 gegen Stuttgarter Kickers in Weingarten

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TSV 1860 Stuttgarter Kickers Lindenhofstadion Weingarten Ticket

Kalt wars. Saukalt sogar. Ab der Autobahn-Ausfahrt Wangen waren die Straßen vor lauter Schnee nur noch schemenhaft zu erkennen, als der TSV 1860 heute vor 28 Jahren in Weingarten ein Testspiel gegen die Stuttgarter Kickers absolvierte. So wirklich erwärmend war das Gekicke dann auch nicht, nur der Puls von Trainer Werner Lorant stieg kurzzeitig mal auf 180.

TSV 1860 testet gegen Stuttgarter Kickers

Die sportliche Leistung der beiden Teams passte sich gnadenlos den äußeren Umständen in Oberschwaben an. Man sollte meinen, dass Minus-Temperaturen die Akteure auf dem Platz im Lindenhofstadion zu mehr Bewegung animieren hätten müssen, doch das Gegenteil war der Fall. Der Bundesligist TSV 1860 agierte statisch, die Stuttgarter Kickers konnten einfach nicht besser.

Umso überraschender fiel kurz vor der Pause die Führung für die Löwen, als Defensivspieler Jochen Kientz nach einer Standardsituation zum 1:0 für 1860 traf (45.).

Borimirov erzürnt den Trainer

Für den ersten “Höhepunkt” der zweiten Hälfte sorgte Daniel Borimirov, der in der 56. Minute völlig unmotiviert in einen Zweikampf ging, seinen Gegner weggrätschte und mit Gelb-Rot vom Platz musste. Da zeigt man mal Einsatz und dann sowas… Trainer Werner Lorant fand es gar nicht witzig, schimpfte wie ein Rohrspatz und würdigte seinen Schützling keines Blickes.

In Überzahl kam der damalige Zweitligist tatsächlich noch zum Ausgleich. Markus Sailer überwand Michael Hofmann im Tor der Löwen (74.) und sorgte für den verdienten 1:1-Endstand.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte heute vor 28 Jahren in Weingarten auf folgende mit Amateur-Spielern gespickte Elf.

Hofmann – Hofschneider, Zelic, Schröder – Kientz, Gorges (46. Öller), Stohn, Jovov (64. Hornung), Borimirov – Barlecaj, Agostino

Tore:
1:0 Kientz (45.), 1:1 Sailer (74.)

Gelb-Rot:
Borimirov (56.)

Titelbild: Tickets To The World Of Football

Sechzig um sieben: Rückschau auf das 1:1 in Osnabrück

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Es war eins dieser Spiele, das in jede Richtung hätte gehen können. Am Ende Stand ein 1:1 zwischen dem VfL Osnabrück und dem TSV 1860 München auf der Anzeigetafel. Wir haben das Wichtigste zur Punkteteilung in Osnabrück für Euch heute nochmal in der Rückschau.

Rückschau auf das 1:1 in Osnabrück

Im ersten Durchgang waren die Gastgeber das aktivere Team und hätten durchaus mit einer Führung in die Pause gehen können. Besonders die Überlegenheit bei Kopfballduellen dürfte Markus Kauczinski beim letzten Auftritt an der “alten” Bremer Brücke nicht gefallen haben, der sich nur mit der zweiten Hälfte seines Team zufrieden zeigte. In dieser hatte 1860 nämlich durch Hobsch, Philipp und Steinkötter drei sehr gute Torchancen, um in Führung gehen zu können. In der letzten Viertelstunde drückte Osnabrück dann aber vehment auf den Siegtreffer. Allerdings ohne sich eine wirklich hochkarätige Torchance erarbeiten zu können. So bleibt in der Rückschau ein Remis zwischen Osnabrück und 1860, das keinem so wirklich weiterhilft. Positiv fiel ei 1860 besonders Torschütze Kevin Volland auf, der auch stark mit nach hinten arbeitete. Gegen Alemannia Aachen müssen die Löwen nun aber drei Punkte holen, um nicht vollends nach oben hin abreißen zu lassen. Für einen Heimsieg wird 1860 aber sicher mehr nach vorne spielen müssen, als in den deb bisherigen beiden Spielen der Rückrunde. Wir sind gespannt, wie Kauczinskis Team das umsetzen wird. Personell muss der Löwentrainer mit dem vorhandenen Personal auskommen. Rückkehrer aus dem Lazarett sind für die laufenden Woche nicht zu erwarten.

Max Reinthaler erneut in “Elf des Tages”

Zum zweiten Mal in Folge schaffte es Max Reinthaler in die kicker “Elf des Tages”. Mit einer Note von 2,5 stand der Italiener insgesamt das fünfte Mal in dieser Saison im erlauchten Kreis des Fachmagazins.

No Rafati – no cry

Als Löwenfan gab es diese ja Saison ja durchaus das ein oder andere Spiel, in dem man sich Referee benachteiligt fühlte. Und am Montag konnte man dann in der Analyse von Babak Rafati nachlesen, ob das auch aus neutraler, objektiver Sicht so war. Diese Woche befindet sich in der Analyse des Fachmanns nicht eine Szene aus dem Spiel der Löwen in Osnabrück. Grund dafür ist eine souveräne und tadellose Spielleitung von Nico Fuchs, der von liga3-online folgerichtig zum Schiedsrichter des 21. Spieltags gekürt wurde. Wir haben oft geschimpft, aber diese Woche gratulieren wir Herrn Fuchs zu seiner Leistung!

Neuer Job für Robert Reisinger

Der ehemalige Löwenpräsident nimmt eine neue Herausforderung an: Er wird Geschäftsführer des Golfplatzes Piesenkam, der aktuell Kooperationspartner der Golfabteilung von 1860 ist. Wir wünschen viel Glück für die neue Aufgabe!

News aus der dritten Liga

3 Millionen für Naderi?

Hansa Rostocks Stürmer Ryan Naderi ist heiß begehrt auf dem Transfermarkt. Angeblich lehnten die Rostocker schon Angebote über 2 Millionen Euro für ihn ab. Nun soll niemand geringerer als die Glasgow Rangers 3 Millionen Euro geboten haben. Ob Hansa bei dieser Summe schwach wird?

Karbstein zu Jahn Regensburg

Malte Karbstein wird den Waldhof per sofort verlassen und sich Jahn Regensburg anschließen. Der 27-jährige Innenverteidiger war in Mannheim nach nur 13 Einsätzen in dieser Saison unglücklich und will nun in Regensburg mehr Spielzeit bekommen.

Duman zu Viktoria Köln

Viktoria Köln hat sich nochmals verstärkt. Der zuletzt vereinslose Taylan Duman wird ab sofort in Höhenberg seine Stiefel schnüren. Der 28-jährige Mittelfeldspieler stand für den Club 69 Mal in der zweiten Liga auf dem Feld. Vergangene Saison stand er in Sandhausen unter Vertrag, seit der Sommerpause war er auf der Suche nach einem neuen Verein.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in diesen Dienstag!

Neue Aufgabe für Ex-Präsident Reisinger: Geschäftsführer des Golfplatzes Piesenkam

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Robert Reisinger, Präsident des TSV 1860 München e.V. von 2017 bis 2025, wird neuer Geschäftsführer des Golfplatzes Piesenkam bei Waakirchen. Dies berichtet die Tegernseer Zeitung von morgen (27.01.2026).

Neuer Job für Robert Reisinger: Chef des Golfplatzes Piesenkam

Reisinger wird innerhalb der nächsten sechs Monate die Leitung des Golfplatzes Piesenkam von Inhaber Karl Heinz Krutz übernehmen. Der ehemalige Löwenpräsident wird dann für das komplette Geschäft verantwortlich sein, mit aktuell zehn Mitarbeiter*innen. Der 18-Loch-Golfplatz ist aktuell ein Kooperationspartner der Golfabteilung des TSV 1860. Laut Krutz “gab’s die Kooperation aber nur auf dem Papier”.

Insolvenz 2024

Hinter dem Golfplatz liegen wirtschaftliche Schwierigkeiten. So musste er 2024 Insolvenz anmelden. Krutz übernahm in Form einer KG, wodurch sich für die Golfer in Piesenkam wenig änderte. Ein besonderes Merkmal des Platzes in Piesenkam ist, dass er von der Kreis-Straße MB6 in einen Nord- und Südteil getrennt wird. Eine versprochene Unterführung ist bis heute nicht in die Realität umgesetzt. Zukünftig möchte Inhaber Krutz im Nordteil einen Solarpark errichten. Die Umsetzung des Projekts dürfte nun in den Aufgabenbereich von Reisinger fallen.

Investor gesucht

Um den Platz finanziell auf solidere Beine zu stellen, wird ein Investor gesucht. Dabei soll es sich um einen Unternehmer aus dem Ausland handeln. Im Umgang mit ausländischen Investoren kann Reisinger bekanntermaßen auf einen hohen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Aber Spaß beiseite, Reisinger soll den Golfplatz fundamental weiterentwickeln. Laut Krutz soll die Mitgliederzahl von 250 auf 400 gesteigert werden. Außerdem liegt eine Baugenehmigung für einen Gastronomiebetrieb für bis zu 100 Gäste vor. Diesen aufzubauen dürfte auch zu Reisingers Aufgaben zählen.

Schöne Anlage

Wir konnten für Euch einen Hobbygolfer aus dem Oberland zum Golfplatz Piesenkam befragen. Er schrieb uns: “Piesenkam ist ein schöner Alpenplatz mit gepflegten Grüns und interessanten Steigungen drin. Trotzdem ist er auch für Anfänger geeignet.” Hier eine Impression von Robert Reisingers neuem Wirkungsfeld:

Der Golfplatz Piesenkam

Wir wünschen Robert Reisinger alles Gute für seine neue Aufgabe und einen weniger stressigen Investor aus dem Ausland.

Giesinger Gedanken: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel

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Giesinger Gedanken 1860 Osnabrück

Nach der Winterpause haben die Löwen trotz personeller Sorgen noch nicht verloren. Gegen die beiden Aufstiegsaspiranten Rot-Weiss Essen und VfL Osnabrück erkämpfte sich die Elf von Markus Kauczinski jeweils noch ein verdientes Remis und beim Blick auf die Tabelle scheint noch Vieles möglich. Dennoch sind die zwei Punkte im Aufstiegskampf gefühlt zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

Der Funke Hoffnung glüht noch

Ja, der Funke Hoffnung glüht durchaus noch, keine Frage. Man hat mit RWE und dem VfL mitgehalten, mitunter sogar die besseren Torchancen gehabt, um die Spiele sogar zu gewinnen. Trotz der vielen Verletzten agierte der TSV 1860 auf Augenhöhe und sucht – auch diesbezüglich muss man Trainer Markus Kauczinski ein Lob aussprechen – nicht nach Ausreden. Beim Blick auf die Aufstellung erkennt man jedoch auch, dass zumindest die Positionen 1-15 trotz aller Ausfälle absolut konkurrenzfähig sind. Während die anderen Teams in der Schlussphase jedoch mit erfahrenen Akteuren nachlegen können, fehlt es den Löwen an derartigen Alternativen.

Mit Fuchs, Husic und Klose saßen an der Bremer Brücke drei talentierte Jungs unter 20 auf der Bank, warteten jedoch vergeblich auf ihren Einsatz. Ihre Zeit wird kommen, aber wann?

Rückkehrer werden der Mannschaft gut tun

Früher oder später werden sich einige Langzeitverletzte zurückmelden und in den Spieltagskader drängen. Aber wird es dann besser? Zu bedenken ist nicht nur, dass denen dann logischerweise aufgrund der Ausfallzeit die Spielpraxis fehlt, sondern auch, dass es in der Hinrunde auch mit nahezu voller Kapelle des Öfteren alles andere als rund lief. Dennoch: Jeder Rückkehrer wird der Mannschaft gut tun.

Aus meiner Sicht es auch völlig in Ordnung, dass in der Winterpause bislang nicht personell nachgelegt wurde. Neue Spieler kosten Geld (auch Leihen), der Kader wird weiter aufgebläht, wenn man berücksichtigt, dass die Kranken und Verletzten ja auch irgendwann wieder auf dem Platz stehen werden. Aufgrund der derzeit angespannten Situation kann man zur Kompensation auch keinen Spieler abgeben. Und dass sie Löwen finanziell nicht unbedingt auf Rosen gebettet sind, ist hinlänglich bekannt…

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel

Doch zurück zur Tabelle: Sechs Punkte fehlen aktuell auf Platz 3, derer acht auf die direkten Aufstiegsplätze. Mit ein paar Siegen am Stück könnte man also durchaus oben anklopfen, etwaige Ausrutscher können den TSV 1860 jedoch teuer zu stehen kommen. Der Druck wird also nicht geringer und insofern wäre es natürlich doppelt wertvoll gewesen, die direkte Konkurrenz aus Essen und Osnabrück zu schlagen.

Was bleibt, sind zwei Remis, die beweisen, dass der TSV 1860 noch an sich glaubt und um den Anschluss an die Spitzengruppe kämpft. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass die zwei Unentschieden im Aufstiegskampf zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel waren.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.