Bernhard Trares war einer der heißen Kandidaten auf die Nachfolge von Maurizio Jacobacci beim TSV 1860 München. Nun soll der ehemalige Löwenspieler offenbar abgesagt haben.

Trares sagt 1860 offenbar ab

Sport1 will an Heiligabend erfahren haben, dass Bernhard Trares kein Interesse mehr am Trainerjob beim TSV 1860 München mehr hat. Dies zumindest berichtet liga3-online.de. Trares der von 1991 bis 1997 Spieler an der Grünwalder Straße und war Teil des legendären Durchmarschteams, das anno 1994 den Bundesliga-Aufstieg in Meppen realisieren konnte. Als Trainer konnte Trares den SV Waldhof Mannheim zurück in die dritte Liga führen. Außerdem traininerte er die Würzburger Kickers in der dritten Liga. Als Assistent von Bruno Labbadia sammelte Trares auch Erfahrung in der Bundesliga beim Hamburger SV und dem VfB Stuttgart. Seit der Trennung des Trainerteams von Labbadia beim VfB im April 2023 ist Trares vereinslos.

Trares von Marc-Nicolai Pfeifer vorgeschlagen

Bernhard Trares wäre auf Grund seiner Vita ein sehr gut vermittelbarer Kandidat gewesen. Neben seiner Vergangenheit als Spieler in Giesing war er unter Walter SChachner und Rainer Maurer von 2004 bis 2006 auch schon als Co-Trainer beim TSV 1860 tätig. Über die Gründe für Trares’ Absage ist nichts bekannt. Es wäre nicht überraschend, wenn sich das Chaos bei 1860, das durch die von HAM platzen gelassenen Beirats-Sitzung vom 22.12. entstanden ist, negativ auf die Attraktivität von 1860 als Arbeitgeber auswirkt. Ebenso könnten die durchgestochenen Mails im Vorfeld der Sitzung bei möglichen Trainerkandidaten Alarmglocken schrillen lassen.

Antwerpen soll als Kandidat verbleiben

Auch die Perspektive, ohne sportlichen Leiter bei 1860 einzusteigen, könnte so manchen Trainer abschrecken. Was ist, wenn der sportliche Leiter kommt und ein vollkomen anderes sportliches Konzept verfolgt. Viele Fragezeichen als bei den Löwen, die am Freitag laut DFB-Fprderung eigentlich einen neuen Trainer hätten präsentieren müssen. Marco Antwerpen soll sich weiter im Rennen befinden, obwohl Präsident Robert Reisinger bei sechzger.de dementierte, mit ihm oder seinen Beratern in Kontakt zu stehen. Möglich ist natürlich auch, dass Antwerpen mit Pfeifer oder anderen Vertretern der KGaA in Kontakt steht und er demnächst den Gremien vorgeschlagen wird. Für die verunsicherte Mannschaft wäre es eminent wichtig mit einem Trainer die Vorbereitung am 02.01.2024 starten zu können.

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Chemieloewe

Bernhard Trares ist wahrscheinlich nicht so verrückt, sich bei dem 60-KGaA-Wahnsinn u. Gesellschafterkrieg als Trainer auf den Scheiterhaufen zu stellen bzw. auf den Schleudersitz zu setzen u. zum Prügelknaben machen zu lassen. Man fragt sich langsam wirklich, welcher wenigstens einigermaßen kompetente, fähige u. brauchbare Trainer sich diesen Wahnsinn bei 60 überhaupt noch antuen würde??? Ich denke, der Kreis an solchen Kandidaten wird immer kleiner, was wohl keinen wundern dürfte

andreas de Biasio

kraiburger mir würde es überhaupt nicht einmal in den Sinn kommen die KGAA als “Sauhaufen” zu bezeichnen. den e.V. übrigends auch nicht, nur das der Vollständigkeit halber. genau Du müsstest eigentlich ganz ganz genau wissen, wie wichtig mir 60 ist und von 60 ist die KGAA ein ganz ganz wichtiger entscheidender großer Teil.

andreas de Biasio

vielleicht wäre es überhaupt mal von Vorteil die KGAA und sämtliche Personen inner und außerhalb nicht nur immer schlecht zu reden, zu schreiben oder im Stadion schlecht zu schreien. vielleicht einfach einmal darüber ruhig und langfristig nachdenken. einigen von “wir sind der Verein”-schreiern gute Besserung. und hoffentlich schnelle Genesung. das selbe gilt an Scheichlied-Sengern und allen zündlern.

Kraiburger

Du meinst, die kgaa ist zwar ein Sauhaufen, aber wenn wir es niemandem sagen, dann merkt es vielleicht keiner?

Die Rechnung wird nicht aufgehen, denn die HAM wird trotzdem weiter Bockmist bauen, auch wenn wir nicht mehr darüber reden!

Kraiburger

Mir fehlt ein wenig die Vorstellungskraft dafür um wirklich daran zu glauben, dass wir am 2. Januar mit einem Sportchef oder einem Trainer in die Wintervorbereitung gehen.

Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass die beiden Positionen auch zum Pflichtspielstart besetzt sein werden.

Ich kanns mir einfach nicht vorstellen, dass Saki und Andrew und Anthony noch irgendwas zu beitragen, damit wir die Kurve kriegen. Ich seh uns grade mit Absicht und voller Karacho auf den Abhang zusteuern.

Wir brauchen solche Positionen nicht besetzen, solange von beiden Gesellschaftern die Rahmenbedingungen für ein vernünftiges Arbeiten gelegt werden. Die werten Herren sollen sich erst mal in aller Ruhe fertig streiten, behindern, Interviews geben und sich einen Scheiß um die Fans kümmern. Pro und HAM erledigen das schon, so oder so.

age

“Pro ist zur wichtigen BR-Sitzung angetreten, nur die seichten HAM-Vertreter sind nicht erschienen”

Wie kann man so einen Schmarrn schreiben Chris?

Last edited 6 Monate zuvor by age
Chemieloewe

Wäre doch letztendlich gut so, dann kommen im e.V. vielleicht u. hoffentlich sowieso doch nochmal die Trennungs-Initiatoren wie Ulla Hoppen mit einer starken, breiten Front u. der Mitgliedermehrheit zum Zug u. gehen endlich konsequent den Weg der Trennung von HI/HAM, egal ob dann wieder irgendwelche Leute irgendwelche Risiko-Angst-Szenarien konstruieren u. die Trennung seitens des e.V. für unmöglich erklären, was ich für völligen Unsinn, für Einschüchterung, Panik-u. Angstmache halte. Konsequenzen wirds bei einer Trennung freilich geben. Es wird aber allemal besser sein, die Konsequenzen zu verkraften u. durchzustehen, als ein ewig weiter so mit HI/HAM. Der e.V. ist bei einer Trennung in seiner Existenz nicht gefährdet o. bedroht.

Chemieloewe

Vielleicht wachen dann endlich noch viele bzw. die letzten Zweifler u. Zögerer auf, dass der e.V. die Trennung von HI/HAM alternativlos durchziehen muss, damit 60 im Profifußball endlich wieder zum Leben erwachen kann u. eine wirkliche Chance auf einen Erfolgskurs hat u. sich erkämpft. Mit HI/HAM wird das nix werden, da können wir noch bis…2060😉…vergeblich warten, was auch der “Dümmste” unschwer erkennen dürfte.