Mit Nathan Wicht hat es in der Sommerpause ein Spieler aus dem NLZ des TSV 1860 in den Profikader von Michael Köllner geschafft. Derzeit dürfen sich drei weitere Nachwuchsspieler der Löwen im Training der Profis präsentieren. Wir stellen sie Euch kurz vor.

Köllner holt Bell, Wörl und Freitag aus dem NLZ

Der Kader des TSV 1860 ist gespickt mit Junglöwen. In der Vorsaison stammten sage und schreibe 18 Spieler des Teams von Michael Köllner aus dem NLZ der Löwen. Mit Nathan Wicht wurde zur neuen Spielzeit ein weiteres Talent aus der vereinseigenen Talentschmiede mit einem Profivertrag ausgestattet. Zudem trainieren derzeit Julian Bell, Marius Wörl und Alexander Freitag bei der 1. Mannschaft mit und dürfen zeigen, was sie können.

Julian Bell als Willsch-Ersatz?

U19-Akteur Julian Bell ist seit 2014 im NLZ des TSV 1860 aktiv und dürfte von Michael Köllner als Ersatz für den verletzten Marius Willsch (Schambeinentzündung) in den Profikader beordert worden sein. Vor seinem Wechsel nach Giesing kickte der 18-jährige rechte Verteidiger beim TSV Hohenthann und beim TSV 1860 Rosenheim.

Marius Wörl fürs zentrale Mittelfeld

Noch ein Jahr jünger ist Marius Wörl, der im zentralen Mittelfeld zuhause ist. Der 17-Jährige soll vom Training mit den etablierten Kräften Dressel, Neudecker etc. profitieren und sich dort einiges abschauen. Bevor Wörl zu den Löwen wechselte, war er in der Jugend des FC Bayern am Ball.

Linksverteidiger Alexander Freitag

Der Älteste im Bunde ist Alexander Freitag (auf dem Titelbild ganz links), der im Regelfall auf der linken Abwehrseite zum Einsatz kommt. Dort erwartet den 22-Jährigen mit Phillipp Steinhart und Maxim Gresler zwar starke Konkurrenz, aber eine tolle Erfahrung ist es für den Stiefsohn von Trainer Michael Köllner allemal. Gibt sicher Schlechteres, als von einem der besten Linksverteidiger der Liga zu lernen… Der gebürtige Regensburger stammt aus der Jugend der JFG Schwarze Laber und kam über die Station TV Parsberg, SSV Jahn 2000 Regensburg, SpVgg Unterhaching, FC Bayern München, 1. FC Nürnberg und SV Seligenporten an die Grünwalder Straße.

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Der Junge ist 22 und ist bei seinem 8. Verein!
Zeugt nicht gerade für Standhaftigkeit. Schlimm wie Manche bereits in der Jugend ihrer Vereine wie Unterhosen wechseln. Sorry, find ich nicht sympathisch. Ist er vor Problemen davon gelaufen? Hat er vielleicht sogar Probleme gemacht? Hat er sich immer so leicht locken lassen? War im der nächst größere Vereinsname wichtiger als die Perspektive – also mangelhafte Selbsteinschätzung?
Versteht mich nicht falsch, ich wünsche dem Jungen alles Gute. Als Trainer-Stiefsöhnchen wird er es sowieso schwerer haben als Andere. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es bei ihm nicht reichen wird, gleich gut wie seine Konkurrenten zu sein. Als Trainersohn kannst und wirst du nur spielen, wenn du klar besser bist als dein Konkurrent. Viel Glück dabei.

Warum hat Köllners Ziehsohn ein Veilchen auf dem rechten Auge? Normalerweise eine Sache für den Boulevard. Das ruft nach Ermittlungen.

Das hat er von Geburt an.