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Sechzig@18:60 – TAKTIKTAFEL, Fotogalerie, Transfers & Penta 1860

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Bevor wir uns schön langsam auf das Duell mit dem SV Meppen einstimmen, runden wir den Heimsieg gegen den FC Ingolstadt 04 heute mit der wieder mal grandiosen TAKTIKTAFEL und der sehr gelungenen Fotogalerie aus dem Grünwalder Stadion ab. Zudem gibt es allerhand News aus der 3. Liga und von Penta 1860, der eSports-Abteilung des Hauptvereins.

TAKTIKTAFEL

Gewohnt ausführlich und kompetent hat Bernd Winninger die Partie gegen die Schanzer analysiert. Ihr glaubt, wir waren denen unterlegen und wir hatten kaum den Ball? Dann lasst Euch mal was erzählen…

Fotogalerie

Auch diesmal präsentiert Euch Andreas Edge wieder die besten Bilder aus und rund ums Sechzgerstadion. Klickt rein, nährt Eure Sehnsucht nach der Heimat und freut Euch nochmal über das 1:0 im Spitzenspiel gegen Ingolstadt.

Transfers

Das Transferkarussell in der 3. Liga dreht sich heftig und mit Türkgücü München ist ein Verein (mal wieder) besonders aktiv, der vor kurzem noch vor dem finanziellen Aus stand. Aber wundert einen das noch? Wie dem auch sei: Der Tabellenvierte legte heute nochmal ordentlich nach und sicherte sich die Dienste von Ex-Löwe Basti Maier (bisher VfL Bochum) und Lucas Röser (bisher 1. FC Kaiserslautern). Die Pfälzer selber spekulieren indes auf eine Rückkehr von Timmy Thiele (Viktoria Köln), eine Einigung steht jedoch noch aus.

Bereits einen Schritt weiter ist der MSV Duisburg: Kaum wurde eine Finanzlücke geschlossen, wurde heute Federico Palacios als Neuzugang präsentiert. Der Offensivspieler wechselt auf Leihbasis von Jahn Regensburg an die Wedau.

Ebenfalls aktiv wurde die SG Dynamo Dresden, die nach Linksverteidiger Leroy Kwadwo (Würzburger Kickers) nun auch Heinz Mörschel (KFC Uerdingen) verpflichtete.

Und dann kam noch der Münchner Boulevard mit dem Gerücht um die Ecke, Tim Rieder (Kaiserslautern) wäre mal wieder beim TSV 1860 im Gespräch… Für uns nichts weiter als eine Zeitungsente, zumal wir die Notwendigkeit im defensiven Mittelfeld nicht erkennen können.

Auftaktsieg für Penta 1860

Erstes Spiel, erster Sieg. Mit einem 1:0-Erfolg starteten die eSportler des TSV 1860 München e.V. ins Abenteuer Prime League (vergleichbar mit der Bundesliga). Bereits heute steht für Penta das nächste League of Legends-Duell auf dem Programm; Gegner ist das Spitzenteam SKG Gaming. Wer live dabei sein möchte, kann sich das Ganze ab 20.00 Uhr kostenlos bei Twitch anschauen.

Bild: Story auf https://www.instagram.com/tsv1860muenchenev/

 

Fotogalerie zum Spiel des TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt

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Wir runden die Berichterstattung zum 1:0-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt 04 mit unserer Fotogalerie ab. Auch diesmal sind unserem Fotografen wieder einige sensationelle Schnappschüsse im und rund ums Sechzgerstadion gelungen. Findet Ihr nicht auch?

TAKTIKTAFEL, die Analyse: TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen bei der TAKTIKTAFEL Analyse des Spiels TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt 04.

In einer hart umkämpften, teilweise von den Gästen aus Ingolstadt auch unfair geführten Partie konnte 1860 München unter Michael Köllner drei Punkte einfahren und rückte damit bis auf einen Zähler an die direkten Aufstiegsplätze heran.

Beide Mannschaften kamen in den erwarteten Grundaufstellungen auf den Platz. Die Löwen im wie immer sehr flexibel interpretierten 4-1-4-1 und Ingolstadt im etwas statischeren 4-4-2. Bei eigenem Ballbesitz verschob sich die 4-1-4-1-Grundformation der Sechzger in der eigenen Spielfeldhälfte zu einem 3-2-4-1, bei Ballbesitz im letzten Drittel zu einem 3-1-4-2 mit Lex als hängender Spitze. Gegen den Ball sah man bei den Löwen in der ersten Halbzeit ein 4-2-3-1.

1860 taktik
Schön zu sehen: die Löwen beim Angriff im 3-1-4-2

Das 4-4-2 der Ingolstädter verschob sich mit Ball zu einem 4-1-3-2. Gegen den Ball spielten die beiden zentralen Mittelfeldspieler als tiefe Sechser vor der Viererkette.

Die Unterteilungen des Spiels

Grob kann man dieses Spiel in drei Phasen unterteilen. Die etwa viertelstündige Anfangsphase, die Phase von Minute 16 bis zum Führungstreffer durch Sascha Mölders und die Schlussviertelstunde.

Die Anfangsphase

Von Beginn an fiel eine Sache merklich auf: Die Löwen kamen mit der kompakten Spielweise der Ingolstädter schwer zurecht. Trotz deutlich längerer Ballbesitzphasen brachten die Sechzger in der ersten Viertelstunde nur einen Angriff mehr als die Gäste ins Rollen. 51 Querpässe, zehn Rückpässe, 32 Vorwärtspässe (davon zehn lange Bälle und elf Steilpässe) sind die Bilanz der Löwen beim Passspiel. Insgesamt kommen wir also auf 93 Pässe bei vierzehn Ballbesitzphasen in der ersten Viertelstunde. Bei sechs dieser vierzehn Ballbesitzphasen konnte ein Vordringen ins letzte Drittel verbucht werden. Von diesen sechs Angriffen wiederum können drei als zu Ende gespielt angesehen werden.

Die Audistädter hingegen spielten insgesamt 37 Pässe. Das ist etwas mehr als ein Drittel verglichen mit den Sechzgern. Davon waren jedoch nur drei Rückpässe und zwölf Querpässe, bleiben also 22 Vorwärtspässe. Den insgesamt zwölf Angriffsversuchen der Löwen stehen elf beim FCI gegenüber.

Körperbetontes Spiel

Keines der Teams bekleckerte sich hinsichtlich der gewonnenen Zweikämpfe defensiver Natur mit Ruhm. Jedoch führte die Aggressivität, mit der die Zweikämpfe geführt wurden, zu einer für die kurze Zeit hohen Menge an Foulspielen besonders auf Ingolstädter Seite. Ein klares und vor allem mindestens gelbwürdiges Foul bereits in der 1. Minute von Kurzweg mit Ellenbogeneinsatz gegen den Hinterkopf an Lex wurde dabei z.B. übersehen. Außerdem bekam die Passquote bei den Vorwärtspässen der Löwen dadurch einen gehörigen Dämpfer. Nur siebzehn Vorwärtspässe des TSV 1860 München kamen an. Speziell die Pässe ins letzte Drittel waren hier betroffen.

Das Bild der ersten Viertelstunde war also rein optisch ein ausgeglichenes Spiel mit defensiv aggressiven und teilweise ungestümen Ingolstädtern. Der einzige Torschuss dieser Phase in der 6. Minute durch Eckert-Ayensa wurde von Salger in letzter Sekunde geblockt. Hier kann man fast vom Glück des Tüchtigen sprechen. Ob Hiller da noch etwas ausrichten hätte können, wage ich nicht zu bewerten.

Die statistischen Zahlen für die erste Viertelstunde

  • Ballbesitz 68%:32% (zugunsten der Löwen)
  • Passgenauigkeit TSV 1860 89%, Ingolstadt 84%
  • Schüsse 0:1 (keiner aufs Tor)
  • defensive Zweikampfquote 1860 30%; FCI 25%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro defensiver Aktion) TSV 1860 6,5; FCI 9,13

Die zweite Phase

Ingolstadt kam in der Folge deutlich besser ins Spiel und bekam die Partie unter Kontrolle. Weiterhin mühte sich der TSV 1860 München damit ab die höhere Ballbesitzquote in Zählbares umzuwandeln. Ingolstadt konnte seine Angriffe in mehr als der Hälfte aller Versuche bis ins letzte Drittel tragen. Derweil gelang das den Löwen bei weitem nicht so effektiv. 19 Mal verloren die Löwen den Ball schon beim Aufbau und nur 22 Mal konnte man das Leder bis ins letzte Drittel tragen. Wirklich ausgespielte Angriffe gab es nur zwölf während dieser Phase auf Seiten der Löwen. Die Ingolstädter hingegen kamen 35 Mal mit Ball bis ins letzte Drittel und konnten 29 dieser Angriffe ausspielen. Nur zehn Mal wurden sie bereits im Aufbau gestoppt. 34 (auf Seiten der Löwen) – respektive 23 Mal wechselte der Ballbesitz im Mittelfeld.

Es ergibt sich bezüglich Vorwärts-, Quer-, und Rückpässe beim TSV 1860 ein ähnliches Bild wie in der Frühphase des Spiels. Über die Hälfte aller gespielten Pässe wurden nicht nach vorn gespielt. Zugutehalten muss man den Sechzgern jedoch, dass bei diesen Rück- und Querpässen die Erfolgsquote sehr hoch war. Acht Prozent höherer Ballbesitz ergab sich daraus und hatte somit doch sein Gutes. Natürlich ist es eine Binsenweisheit und wird normalerweise mit der Einzahlung barer Münze ins Phrasenschwein bestraft. Trotzdem muss man das hier so deutlich sagen: “Solange der Gegner den Ball nicht hat, kann er auch kein Tor schießen.”

Ingolstadt am Drücker – aber ohne Torerfolg

Nicht nur was den Ballbesitz betrifft war Ingolstadt nun besser unterwegs. Auch in den meisten anderen Bereichen zeigte sich der Gast in dieser Phase gegenüber dem ersten Abschnitt verbessert. Angefangen von den defensiven Zweikämpfen über die Lufthoheit hinweg bis zu den im Vergleich weniger werdenden Fouls riss sich die Mannschaft von Tomas Oral nun mehr und mehr zusammen und drückte dem Spiel ihren Stempel auf. Aufopferungsvoll verteidigende Löwen zeigten jedoch, dass sie den Kampf annehmen konnten und wollten. Gegen den Ball wurde sich überall auf dem Feld gegenseitig unterstützt und jeder Spieler verteidigte bis zur eigenen Grundlinie mit. Freiwillig wurde kein Zentimeter Boden preisgegeben.

Die Überlegenheit der Ingolstädter gipfelte in einer wahnsinnig hohen Anzahl von Schüssen. Siebzehn Mal kamen die Schanzer zum Abschluss. Nur ein einziges Mal musste allerdings Torhüter Marco Hiller eingreifen. Paulsen köpfte den Ball nach einer Ecke in der 26. Minute allerdings direkt in die Arme der Nummer eins der Löwen. Zehn Schüsse der Audistädter wurden geblockt. Fünf gingen neben das Tor, einer drüber.

Und dann kam die 75. Minute und mit ihr wie aus dem Nichts das Tor für den TSV 1860 München.

Das Tor

Nach einem Einwurf von Willsch an der rechten Seitenlinie ungefähr zehn Meter vor der Mittellinie zu Neudecker spielt dieser das Leder postwendend zurück zu Willsch. Der Außenverteidiger läuft noch zwei Schritte mit dem Ball und spielt dann Biankadi mit einem Zuckerpass über etwa 25 Meter hinter dem Mittelkreis an. Der Winter-Neuzugang nimmt den Ball an, setzt sich mit einer wunderschönen Drehung sofort in Richtung Strafraum in Bewegung und zieht dabei drei Gegenspieler auf sich. Dadurch kann Sascha Mölders frei auf den Sechzehner zutraben. Im richtigen Moment, bevor die Verteidiger zu nah an Biankadi herangerückt sind, spielt er mit viel Übersicht den Pass zur Nummer neun der Löwen. Mölders macht zwei Schritte mit Ball und versenkt einen leicht angelupften Schuss über das Bein des Keepers Buntic hinweg im Kasten.

Die Zahlen zu dieser Phase

  • Ballbesitz 54%:46%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 82%, Ingolstadt 80%
  • Schüsse 5:17 zugunsten der Gäste (davon aufs Tor 1:1)
  • Defensive Zweikampfquote 1860 50%; FCI 61%
  • PPDA TSV 1860 9,41; FCI 10,77

Die Schlussviertelstunde

Die letzte Viertelstunde, in der man dem Rückstand hinterherlaufen musste, war über die gesamte Spielzeit hinweg die einzige Phase, in der Ingolstadt tatsächlich mehr Ballbesitz als 1860 hatte. Ansonsten ergibt sich gerade auch in dieser Phase das in etwa gleiche Bild wie im Rest des Spiels. Jetzt spielte der FCI zwar mehr Querpässe, versuchte seine Angriffe kontrollierter aufzubauen und nicht mehr so überfallartig sowie ungestüm den Strafraum zu attackieren. Nichtsdestotrotz konnten die Löwen auch diese kontrollierten Angriffe meist erst im eigenen Strafraum stoppen. Auf Seiten des TSV 1860 hingegen blieb alles beim Alten. Nur jeder dritte Angriff erreichte das letzte Spielfelddrittel und nur ein weiterer Schuss konnte verbucht werden. Zugelassen hat man aber auch nur zwei weitere Schüsse. Zu oft erreichte der sogenannte letzte Pass der Gäste seinen Adressaten nicht.

Wie wichtig es für Michael Köllners Mannschaft war, diesen Dreier einzutüten, kann man an verschiedenen, verbesserten Statistiken nach dem eigenen Treffer gut ablesen. Sowohl bei den defensiven Zweikämpfen als auch bei den Luftduellen und begangenen Fouls hat die Truppe von der Grünwalder Straße in der letzten Viertelstunde zugelegt. Einziges Manko in defensiver Hinsicht war, dass dem Gegner beim Aufbau zu viel Raum gelassen wurde. Mit einer Führung im Rücken nach einem intensiven Spiel ist es aber möglicherweise (auch hinsichtlich möglicher auftretender konditioneller Probleme bei dem ein oder anderen Spieler) vernünftig insgesamt eher tief zu stehen und die Räume vor der eigenen Box zuzustellen als weiterhin aggressiv und hoch anzulaufen.

Die Zahlen der Schlussphase

  • Ballbesitz 48%:52%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 80%, Ingolstadt 82%
  • Schüsse 1:2 (keiner davon aufs Tor)
  • Defensive Zweikampfquote 1860 60%; FCI 61%
  • PPDA TSV 1860 15,25; FCI 7,75

Fazit

In einem Kampfspiel, in dem die Spieler des FCI mehrmals durch versteckten unfairen Einsatz ihrer Ellenbogen auffielen, musste sich die insgesamt mit spielerischen Vorteilen agierende Elf aus Ingolstadt den aufopfernd um jeden Meter Boden fightenden Löwen durch Mölders’ goldenes Tor aus der 75. Minute geschlagen geben. Man kann da von Ingolstädter Seite nun natürlich meckern, dass der Einwurf gar nicht für die Löwen gepfiffen werden hätte dürfen. Wenn das aber so ist, dann kann man andersherum auch sagen, dass sowohl Kurzweg als auch Kutschke nach ihren Ellenbogeneinsätzen gegen Lex und Salger sehr glimpflich davongekommen sind. Wenn der Schiedsrichter das sieht und ahndet, muss er bei ganz genauer Auslegung der Regel wegen übermäßiger Härte zweimal einen Feldverweis aussprechen. Also liebe Ingolstädter: Packt die Taschentücher aus, wischt euch die Tränen ab und hofft darauf, dass im Rückspiel ein Schiedsrichter angesetzt wird, der jede Kleinigkeit sieht und pfeift.

Moll 1860
Es geht nicht mehr weiter: Kreuzbandriss bei Moll

Den Löwen kann ich nur meine allergrößte Hochachtung vor dieser kämpferischen Leistung aussprechen. Mit dem Ausfall von Moll (Knieverletzung) haben sie allerdings auch ein ganz schönes Pfund mitbekommen. Gott sei Dank ist der Kader auch in der Breite stark genug, um das kompensieren zu können. Daniel Wein steht Gewehr bei Fuß und wird, wie er anfangs der Saison schon gezeigt hat, seine Sache ebenso gut machen wie Quirin Moll, dem ich gute Besserung und eine rasche Genesung wünsche.

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Nach Moll-Verletzung: Tim Rieder wieder ein Thema beim TSV 1860?

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Tim Rieder TSV 1860

Nach der schweren Verletzung von Quirin Moll, die er sich am Montag gegen den FC Ingolstadt 04 zugezogen hat, bringt die tz nun eine Rückkehr von Tim Rieder zu den Löwen ins Spiel.

Reine Spekulation

Aus unserer Sicht ist das zum jetzigen Zeitpunkt höchstspekulativ, da dem TSV 1860 ja einige kaderinterne Alternativen zur Verfügung stehen. Als erstes ist da sicherlich Daniel Wein zu nennen, doch auch Dennis Erdmann hat bereits gezeigt, dass er im defensiven Mittelfeld seinen Mann stehen kann.

Vertrag bis 2023

Natürlich müsste auch der finanzielle Aspekt betrachtet werden, da Rieder noch bis 2023 beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag steht. Die Pfälzer sind zwar diesbezüglich auch nicht gerade auf Rosen gebettet, werden aber im Abstiegskampf auch nicht unbedingt auf den 27-Jährigen Dachauer verzichten wollen.

Eure Meinung ist gefragt

Was haltet Ihr von dem Gerücht (denn mehr ist es nicht)?
Und was hieltet Ihr von einer Rieder-Rückkehr?
Wäre das ein guter Transfer?
Oder ist unser Kader gerade auf dieser Position ohnehin breit genug?

Sechzig um sieben: Nachholspiele der dritten Liga +++ Kaderumbildungen bei der Konkurrenz +++ Der Löwentag

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Guten Morgen, liebe Löwen! Heute bei Sechzig um sieben die täglichen News mit einem Rückblick auf die Nachholspiele der dritten Liga, einem Blick auf Transferkarussel der dritten Liga und dem Ausblick auf den Löwentag.

Die Nachholspiele der dritten Liga

Gestern fanden zwei Nachholspiele der dritten Liga statt, hier die Ergebnisse:

Verl-Zwickau  1:1
Türkgücü – Haching 0:0

Gestern Abend konntet Ihr Euch bereits bei uns en detail über die Spielverläufe informieren. Für den TSV 1860 sind diese Ergebnisse nicht ganz schlecht, denn zwei unserer ärgsten Verfolger konnten nur einen Punkt holen. Damit bleiben wir in der Tabelle auf dem Relegationsrang und haben nun bei gleicher Spielanzahl einen bzw. zwei Punkte Vorsprung auf Türkgücü und Verl. Die Ergebnisse der heutigen Nachholpartien findet Ihr morgen wieder bei Sechzig um sieben.

Transfers der dritten Liga

Nach dem angekündigten Ausstieg des Investors beim KFC Uerdingen verlässt die erste Stammkraft wohl den Club. Laut kicker zieht es Heinz Mörschel vom Rhein an die Elbe, wo er sich Dynamo Dresden anschließen wird. Bestätigt ist die Sache noch nicht, aber wir gehen davon aus, dass der Transfer so stattfinden wird.

Die zuletzt negativen Ergebnisse haben einige Anpassungen im Kader des VfB Lübeck zur Folge. Für eine Woche von Training suspendiert wurde Patrick Hobsch, der Sohn von Ex-Löwenstürmer Bernd Hobsch. In eine gesonderte Trainingsgruppe versetzt werden die Spieler Dren Feka, Jamie Shalom und Tim Weißmann. Dafür spielt Cyrill Akono, ein Stürmer aus der U23 des FSV Mainz, bei den Norddeutschen vor. Mal schauen, wie deren Kader bei unserem Auftritt am 06.02. ausschaut.

Ausblick auf den Löwentag

An der Grünwalder Straße wird nicht viel passieren. Die Profis haben einen Tag frei, der Fanshop ist geschlossen und das Stüberl ebenso. Ihr könnt Euch aber trotzdem auf ein Schmankerl freuen: gegen Mittag wirnd Bernd Winninger wieder die Taktiktafel auspacken und das Montagsspiel gegen Ingolstadt nochmal Revue passieren lassen.

Zum Schluss möchten wir noch die Gelegenheit nutzen und unserem Ex-Spieler Aaraon Berzel und seiner Frau Carina zur Geburt Ihres Sohnes gratulieren. Der Kleine erblickte am Sonntag das Licht der Welt. Aaron, du weißt, was Du zu tun hast…

3. Liga heute: SC Verl – FSV Zwickau & Türkgücü – SpVgg Unterhaching

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Neuer Tag, nächste Belastung für den Rasen im Grünwalder Stadion: Türkgücü empfing die SpVgg Unterhaching, während andernorts der SC Verl und der FSV Zwickau um Punkte kämpften.

Frühe Tore in Paderborn

Wie bitter kann ein Spiel eigentlich beginnen? Da ist der FSV Zwickau in der Tabelle eh schon in südlichen Regionen angesiedelt und dann scheppert es bereits nach zwei Minuten im eigenen Kasten. Der Verler Schwermann hatte abgezogen und Könnecke fälschte unhaltbar zum 1:0 für den SCV ab. Diese Führung verdienten sich die Ostwestfalen im Exil in der Paderborner Benteler-Arena in der Folge, während die Westsachsen erst in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte ins Spiel fanden.

Nach dem Seitenwechsel waren es die Schwäne, die hellwach aus der Kabine kamen und früh zuschlugen. Starke brachte einen Freistoß nach innen, Routinier Ronny König rutschte in den Ball und drin war er – 1:1! Danach übernahm jedoch Verl wieder die Kontrolle und zeigte, dass man nicht umsonst im Aufstiegskampf mitmischt. Zwanzig Minuten vor dem Ende wendete sich das Blatt plötzlich und die Sachsen erarbeiteten sich mehrere Torchancen. Es blieb jedoch beim Remis – gut für Sechzig.

Türkgücü enttäuscht

Neben unseren Löwen ist Türkgücü aktuell sicher die Mannschaft der Stunde in der 3. Liga und startete punktgleich mit dem TSV 1860 in den 19. Spieltag. Vom gefürchteten Offensiv-Duo Sararer/Sliskovic war in der ersten Hälfte allerdings wenig zu sehen. Unterhaching agierte auf Augenhöhe und hatte durch Ehlich und Hufnagel sogar zwei richtig gute Möglichkeiten zum 0:1, die jedoch ungenutzt blieben. Doch nicht nur in diesen Szenen hatte Türkgücü das Glück auf seiner Seite: Warum Yi-Young Park nicht noch vor der Pause Gelb-Rot sah, bleibt wohl auf ewig das Geheimnis des Schiedsrichters.

Nach der Pause ging es direkt so weiter: Nach gut 50 Minuten blieb den Gästen ein klarer Handelfmeter (plus Rot für Gorzel/TGM) verwehrt und nur eine Zeigerumdrehung später vergab Schwabl die längst fällige Führung der Vorstädter. Von den Gastgebern kam erstaunlich wenig, Haching ließ in der 71. Minute in Person von Hasenhüttl einen weiteren Hochkaräter liegen. Immerhin kam es aus Sicht der Gäste nicht so, wie es kommen musste und so entführte die Truppe von Trainer Arie van Lent immerhin einen Punkt aus dem Grünwalder Stadion.

Sechzig@18:60 – Q. Moll ++ T. Kretzschmar ++ Neues vom TSV 1860 e.V.

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

Nach dem hart erkämpften 1:0-Sieg des TSV 1860 über den FC Ingolstadt 04 gab es heute schlechte Nachrichten hinsichtlich der Verletzung von Quirin Moll. Ersatztorhüter Tom Kretzschmar feiert indes seinen 22. Geburtstag und auch aus dem Hauptverein gibt es Neues zu berichten.

Saison-Aus für Quirin Moll?

Die Freude über den gestrigen Erfolg über die Schanzer wird natürlich durch die schwere Verletzung von Quirin Moll getrübt. Den Dachauer erwischte es nach einer knappen halben Stunde in einem Zweikampf am Knie. Vermutlich dürfte die Saison für ihn damit beendet sein. Die Verkündung der genauen Verletzungsart überlassen wir (trotz Kenntnis) selbstverständlich dem TSV 1860 und beteiligen uns nicht an Spekulationen. Quirin, kämpf wie ein Löwe und werd bald wieder fit!

Ois Guade, Tom Kretzschmar!

Mehr Grund zur Freude hat heute Tom Kretzschmar. Unser Ersatztorwart feiert seinen 22. Geburtstag, zu dem ihm die Mannschaft gestern bereits drei Punkte geschenkt hat. Besser gehts nicht, oder? Wie gratulieren unserer #40 auch auf diesem Wege nochmal recht herzlich.

Giesinger Gedanken

Ungewohnt euphorisch zeigt sich Thomas Enn nach dem gestrigen Erfolg über die Schanzer. Nichtsdestotrotz warnt er auch vor zu viel Euphorie und lässt uns an seinen Giesinger Gedanken teilhaben. Wie immer äußerst lesenswert und nachvollziehbar. Angesichts der Verletzung von Quirin Moll (s.o.) haben die anderen Spieler im Kader nun einmal mehr die Möglichkeit zu beweisen, dass es den Löwen nicht “in der Breite” fehlt.

Heute vor 80 Jahren…

…besiegte der TSV 1860 auswärts die Wettkampfgemeinschaft Betriebssportgruppe Neumeyer Nürnberg mit 4:1 und legte damit einen weiteren Grundstein zur Meisterschaft in der Sportbereichsklasse Bayern. Wer einen Blick in die Historie werfen möchte, dem sei dieser Artikel besonders ans Herz gelegt.

Penta 1860

Die eSports-Abteilung des TSV 1860 München e.V. startet heute gegen Ad Hoc Gaming ins Abenteuer Prime League (analog zur Bundesliga die höchste Spielklasse). Wer das Spektakel bestaunen und die Löwen unterstützen möchte, der kann das via Twitch tun. Los gehts um 20.00 Uhr! Die nächsten beiden Spieltage sind bereits für morgen und übermorgen angesetzt. Viel Erfolg, Jungs!

Helfen macht glücklich

Unter diesem Motto haben die Fußball-Frauen des Hauptvereins eine Spendenaktion der Münchner Tafel unterstützt. Die Coronapause wurde durch die Mannschaft bestens genutzt und mit einem Spendenlauf über 1860 km Geld im Team Geld zu Gunsten der Münchner Tafel gesammelt. Super Aktion! Hoffentlich sehen wir Euch auch bald wieder auf dem Rasen!

Knieverletzung bei Quirin Moll bestätigt – Ausfallzeit offen

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So schön und erfreulich der gestrige Sieg des TSV 1860 gegen die Schanzer auch war, so betrüblich war die verletzungsbedingte Auswechslung von Quirin Moll. Man konnte bereits erahnen, dass es sich um mehr als eine leichte Blessur handeln dürfte. Dies bestätigten die Löwen heute Mittag auf ihrer Homepage.

Verletzung im Zweikampf

Der gebürtige Dachauer war in den ersten Saisonspielen als Innenverteidiger eingesetzt worden. Zuletzt überzeugte er wieder auf seiner angestammten Person im defensiven Mittelfeld. Seine gestern im Zweikampf erlittene Verletzung wurde heute eingehend untersucht. Dabei bestätigte sich der Verdacht auf eine Knieverletzung, die eine längere Ausfallzeit nach sich zieht.

Wie unsere #5 weitergehend behandelt und therapiert wird, entscheiden Spieler und die medizinische Abteilung des TSV 1860 München in den kommenden Tagen.

Kopf hoch, Quirin, und gute Besserung!

Happy Birthday, Tom Kretzschmar! sechzger.de gratuliert!

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3 . Liga Fussball TSV 1860 MŸnchen Saison 2020 / 2021 Foto: sampics / Stefan Matzke / Pool

Tom Kretzschmar wird heute 22 Jahre jung!

Der vor dieser Saison durch den Abgang von Hendrik Bonmann zum zweiten Torhüter der Löwenprofis aufgestiegene Kretzschmar kam schon im zarten Alter von sieben Jahren von der SpVgg Höhenkirchen zum TSV 1860 und durchlief die Jugendmannschaften des NLZ. Zu Beginn der Saison 2018/19 stieg er in den Bayernligakader der zweiten Mannschaft auf und absolvierte für die Amas in der Folge insgesamt 39 Partien.

In dieser Spielzeit saß er bislang bei allen 19 Partien als Backup für Marco Hiller auf der Bank. Auf seinen ersten Profieinsatz in der 3. Liga wartet unsere Nummer 40 noch. Zweimal war es allerdings in der laufenden Saison schon fast soweit: Am Vortag des Heimspiels gegen den KFC Uerdingen Ende November hatte sich Hiller im Training einen Nerv eingeklemmt. Er konnte erst nach dem Aufwärmen direkt vor dem Anpfiff im Sechzgerstadion grünes Licht für seinen Einsatz geben. Auch in der Auftaktpartie dieses Jahres 2021 vor zehn Tagen gegen die kleinen Roten stand Tom – während Marco Hiller mit blutüberströmtem Gesicht im Strafraum vor der Ostkurve lag – schon am Spielfeldrand bereit, um den Kasten im Derby sauber zu halten. Der Fortgang der Geschichte ist bekannt. Marco biss auf die Zähne und unser heutiger Jubilar nahm erstmal wieder auf der Bank Platz. Das Schicksal eines Ersatztorwarts.

Gleichwohl wir für unseren Stammtorhüter natürlich auf dauerhafte Verletzungs- und Sperrefreiheit hoffen, wünschen wir unserer aktuellen Nummer Zwei – neben den üblichen warmen Worten zum Geburtstag – die notwendige Ruhe und Ausdauer, auf seinen ersten Profieinsatz im Trikot des TSV 1860 warten zu können. Der wird kommen, vielleicht sogar in der Zukunft in einem ausverkauften Grünwalder Stadion. Und dann hat sich die Geduld doppelt gelohnt.

Ois Guade, Tom!

Foto: TSV 1860

Heute vor 80 Jahren: TSV 1860 gewinnt 4:1 bei Neumeyer Nürnberg

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TSV 1860 Löwen Historie

Während des 2. Weltkriegs nahm der TSV 1860 München am Spielbetrieb der Sportbereichsklasse Bayern teil und siegte heute vor 80 Jahren bei der (WKG BSG) Neumeyer Nürnberg mit 4:1. Am Ende belegten die Löwen Platz 1 und nahmen an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft teil. Dort scheiterte man dann leider an Rapid Wien.

Illustres Teilnehmerfeld

Wenn man an 1941 denkt, kommt einem vermutlich nicht automatisch Fußball in den Sinn. Doch mitten in den Wirrungen des Krieges ging man dem Sport nach und Sportbereichsklasse Bayern beheimatete damals etliche Vereine, die auch heute aktiv und durchaus erfolgreich sind. Neben unseren Löwen tummelten sich u.a. der 1. FC Nürnberg, der FC Bayern, Jahn Regensburg, Schweinfurt 05, die SpVgg Fürth und die Würzburger Kickers in der Liga. Mit Neumeyer Nürnberg nahm aber auch ein Club teil, den man heute vergeblich im Vereinsregister sucht.

Verworrene Vereinsgeschichte

Mit der Vereinsgeschichte der Wettkampfgemeinschaft Betriebssportgruppe Neumeyer Nürnberg könnte man vermutlich ganze Bücher füllen – oder aber einen Wikipedia-Artikel. Lange Rede, kurzer Sinn: Was 1902 als FC Vorwärts Nürnberg gegründet wurde, hieß von 1937 bis 1942 WKG BSG Neumeyer Nürnberg, benannt nach dem Unternehmer Fritz Ludwig Neumeyer. In dieser Zeit agierte der Verein überaus erfolgreich und gehörte bis zur Ligenreform der Gauliga Bayern an. Das erfolgreichste Jahr war vermutlich 1939, als man zeitweise die Liga anführte, am Ende Vierter wurde, aber beispielsweise den 1. FC Nürnberg und die SpVgg Fürth hinter sich ließ. Im Tschammer-Pokal (Vorläufer des DFB-Pokals) erreichte man im selben Jahr die 4. Runde und setzte sich u.a. gegen den damaligen Spitzenclub Dresdner SC durch. Nach etlichen Fusionen, Trennungen und Umbenennungen firmiert der Verein heute als ASN Pfeil Phönix und kickt in der Kreisklasse Nürnberg/Frankenhöhe.

5.000 Zuschauer auf dem ASV-Platz

Die Löwen kamen mit drei Siegen am Stück (5:4 in Schweinfurt, 10:1 gegen Wacker München und 2:1 gegen den Club) auf den ASV-Platz und waren natürlich hoher Favorit. Dieser Rolle wurde 1860 vor 5.000 Zuschauern auch gerecht und setzte sich am Ende relativ deutlich mit 4:1 durch. Auch die folgenden fünf Partien konnte Sechzig für sich entscheiden, ehe man Anfang März ausgerechnet gegen die Roten mit 0:1 den Kürzeren zog.

Aufstellung des TSV 1860

Folgende Elf schickte Trainer Dr. Max Schäfer dür die Löwen auf den Platz:

Ertl – Pledl, Schmeiser – Graf, Bayerer, Wendl – Staudinger, Burger, Krückeberg, Schmitt, Stepberger

Tore:
0:1 Schmitt (32.), 0:2 Stepberger (36.)
—
1:2 Zolleis (61.), 1:3 Brückner (??., Eigentor), 1:4 Staudinger (85.)

Statistik auf sechzger.de

Auch diesmal haben wir die statistischen Daten aus dem großartigen Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys bezogen. Besucht auch gerne den Statistik-Teil auf sechzger.de! Dort habt Ihr die selbst die Möglichkeit, Spiele einzutragen oder zu markieren, welche Partien Ihr besucht habt.