Start Blog Seite 1088

Holt Bornemann Michael Köllner vom TSV 1860 zum FC St. Pauli?

0

Im Sechzgerstadion brannte noch das Flutlicht nach der Niederlage der Löwen gegen die Stadtrivalen,

Zum Derby im Löwenstüberl: Schinkennudeln-(Revival)-All-you-can-eat – noch Plätze frei

0
TSV 1860 Bus Toto-Pokal Spieltage Löwen-TV trainingslager
Löwenstüberl-Wirt Bene Lankes hat vermutlich wenig so oft gehört wie die Frage nach den Schinkennudeln von der Christl – zum Derby packt er den Schinkennudeln-All-you-can-eat-Hammer aus:

Sechzig um Sieben: München Rot gegen München Blau

0

Ob das, was da heute Abend auf dem Rasen des Sechzgerstadions über die Bühne geht, ein Derby oder ein „kleines Derby“ oder ein „Pseudo-Derby“ oder was auch immer ist, darüber gehen die Meinungen in der Fanlandschaft der Löwen auseinander.

Auf jeden Fall ist es ein Prestigeduell, ein Spiel, das die Stadt elektrisiert und tagesaktuell auch noch von hoher sportlicher Bedeutung für unseren Verein ist: Obwohl man mit dem in dieser Saison Erreichten schon hochzufrieden sein darf, nachdem angebliche Fußballexperten vor knapp einem Jahr den sicheren Abstieg im Frühsommer 2020 vorhersagten, nachdem zahlreiche ganz Gescheite nach Bieros Demission Anfang November den Fortbestand des ganzen Vereins in Frage stellten.

Obwohl aktuell sportlich also im Prinzip alles „in Butter“ ist, geht es heute schon um ein wenig mehr, als nur darum, die Zweitvertretung der Roten in ihre Schranken zu weisen. Eigentlich bleiben die Löwen nur mit einem Sieg im Rennen um den Aufstieg. Zwei Punkte würden 1860 im Erfolgsfall vom Relegationsrang trennen, der – je nach Ergebnis in Ingolstadt heute Abend – vom MSV Duisburg, Waldhof Mannheim oder den Schanzern (die beiden heute im direkten Duell) belegt wird. Und Letztgenannte kommen zum Saisonfinale noch nach Giesing…

Sechzigs Erste gegen der Roten Zweite stand in der Münchner Fußballgeschichte noch gar nicht so oft auf dem Spielplan. Insbesondere im Vergleich mit den vielen Amateurderbies und natürlich den echten Duellen um die Stadtmeisterschaft. Zum 26. Mal duellieren sich heute Abend die Löwenprofis mit deren sogenannten „Amateuren“, was bei genauer Betrachtung des Kaders und der finanziellen Ausstattung der Truppe aus der Seitenstrasse natürlich ein völlig irreführender Begriff ist.

Das erste Spiel dieser Art fand am 21. August 1982 in der Bayernliga statt, in die die Löwen nach dem Lizenzentzug zwangsabgestiegen waren. 10.000 Zuschauern kamen ins Sechzgerstadion und sahen ein 2:0. Kurioserweise kam es keine zwei Monate später, am 16. Oktober 1982 in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals schon wieder zu diesem Duell. Vor 8.000 Zuschauern, diesmal im Olympiastadion siegten die Löwen mit 1:0 und zogen in die nächste Runde ein.

Insgesamt ist die Bilanz positiv: In drei Pokalspielen (2x in der Qualifikation), 20 Bayernligaduellen, zwei Regionalligatreffen und einem Drittligaspiel ging der TSV 1860 elfmal als Sieger vom Platz, zehnmal trennte man sich unentschieden (so auch im Hinspiel dieser Saison im November 2019) und nur viermal jubelten die kleinen Roten. Zwei der vier Pleiten resultieren allerdings aus jüngster Vergangenheit, aus der ansonsten ja allen Löwenfans in sehr positiver Erinnerung gebliebenen Saison 2017/18.

Der kicker, angeblich Deutschlands Fußballfachmagazin kennt all diese Zahlen übrigens nicht. Für ihn ist das heute erst das fünfte Auseinandertreffen von 1860 und Bayern II. Zwei Pokalspiele und zwanzig Duelle in der Bayernliga werden dort einfach ignoriert.

Zum ersten Mal in der Sportgeschichte unserer Stadt findet ein Spiel zwischen München Blau und München Rot heute Abend als Geisterspiel statt, allerdings elektrisierte das Duell zwischen uns und deren Zweitvertretung in der Vergangenheit keineswegs immer die Münchner Massen. Am 19. April 1988 wollten nur rund 400 Menschen mehr ins Stadion kommen, als heute Abend rein dürfen. Viel verpassten sie damals nicht: Die Löwen unterlagen mit 1:2. Mit einem vergleichbaren Ergebnis heute Abend, an das wir mal nicht denken wollen – würden uns die Roten in der Tabelle um neun Punkte enteilen und wären damit definitiv in der Abschlusstabelle der 3. Liga am 4. Juli vor uns.

Es geht in gut zwölf Stunden also nicht nur um den aufrechten Gang zum Bäcker am Donnerstag in der Früh, sondern auch um ein paar Details, die aus der aktuell schon guten Saison eine sehr gute machen könnten. Auf geht’s Löwen, macht uns Fans zu Hause vor den Bildschirmen glücklich und zwingt die Roten in die Knie!

Fußballspiele wieder mit Zuschauern – ja oder nein?

1
Bleiben die Kurven auch nach Corona leer? 1860
"Fußball gehört den Fans" - Bild von Anne Wild

Die Frage ob Geisterspiele beim Fußball oder nicht, hat in den letzten Monaten für sehr viel Diskussionsstoff gesorgt. Letztlich entschied sich eine deutliche Mehrheit für Geisterspiele,

“Sechzig um Sieben” – “Jetzt kauf’ ma an Brasilianer!” – ein Kommentar zu Ambition und Wirklichkeit

0
Sechzig@18:60-Sechzig-um-sieben

Ein Kommentar von Florian K.

Nicht nur in der Pressekonferenz nach dem 2:1 gegen den Halleschen FC, welches Coach Köllner als “Arbeitssieg bis zur letzten Minute” bezeichnete, kamen Rückfragen im Kontext von Aufstiegsambitionen auf – auch im Netz wird wieder fleißig diskutiert ob und wie der TSV noch aufsteigen kann.

Nach zwei Niederlagen in Folge – gegen die derzeit hochsouveräne Hanse-Kogge und gegen den FC Viktoria aus dem Niemandsland der Tabelle – hat der “charakterlose Dreckshaufen” (Zitat eines sogenannten Fans auf FB) also verdient aber dennoch etwas glücklich gegen die abstiegsgefährdeten Ostdeutschen gewonnen. Und schon haben die Löwenfans einen Grund zum Durchdrehen!

Nein, eigentlich nicht. Denn es bleiben fünf Punkte Abstand auf einen Aufstiegsplatz sowie ein deutlich schlechteres Torverhältnis, beides muss an nurmehr vier verbleibenden Spieltagen aufgeholt werden. Restprogramm: die “kleinen Roten”, die Vorstädter aus Haching, Großaspach und die Schanzer. Die Konkurrenz, hier am Beispiel der Rostocker (FCK, Kickers, Uerdingen und CFC) und Würzburger (Uerdingen, Hansa, Köln, Halle), hat es da nicht nur vom Papier her einfacher sondern ist seit sechs Spieltagen obendrein brachial stabil (beide zuletzt 5 Siege und ein Unentschieden).

Was bleibt? Einiges! Ich selbst war bereits lange davon überzeugt, dass wir bis zuletzt gegen den Abstieg spielen würden. Eine erneute Viertligasaison – existenzgefährdend! Was aber kam, war eine tolle Serie eines Teams mit neuem Gesicht, dessen Potential Köllner aufzeigen konnte und das richtig Spaß gemacht hat. Freilich kann man über das starke Rotieren und den ein oder anderen Wechsel debattieren (ich selbst habe es intensiv getan…).

Aber seien wir mal realistisch: unter Bierofka Abstiegskandidat, eine Serie von 16 Spielen ohne Niederlage in der wir aber mindestens 8 Punkte verschenkten und genau einen einzigen Spieltag hat es für eine Platzierung auf einem Aufstiegsplatz gereicht – nicht öfter also als die einmalige Positionierung auf einem Abstiegsplatz… Die Löwen stehen zurecht dort wo sie momentan zu finden sind. Und das ist auch nichts schlimmes. Natürlich würden wir das Kapitel Doppelabstieg gerne schnellstens mit einem Wiederaufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse endgültig beenden. Aber das wird diese Saison nicht mehr geschehen.

Lasst uns die letzten Spiele eine befreit aufspielende Löwenelf vor den Fernsehgeräten verfolgen und froh sein, dass wir auch nächstes Jahr in dieser geilen 3. Liga dabei sein dürfen. Und einen Vorteil hat das Ganze ja letztlich auch, denn das Horrorszenario ist abgewendet: stell dir vor 1860 steigt auf und keiner geht hin!

Florian K.

Sechzig@18:60 – Dichtung zur Einstimmung

0

Mal was ganz Neues oder zumindest eher Seltenes heute: Ein ruhiger Tag an der Grünwalder Straße und rund um unsere Löwen.
Ist es vielleicht die Ruhe vor dem Sturm?
In dieser Woche steht das Prestigeduell gegen die kleinen Roten an (als „Derby“ möchte ich es nicht bezeichnen gleichwohl mir bewusst ist, dass ein richtiges Ligaderby in nächster Zeit nicht ansteht).
Zum Wochenstart-Feierabend und zur ersten Einstimmung auf das Duell mit den Seitenstrasslern präsentieren wir Euch heute ein weitgehend unbekanntes Schmankerl Münchner Mundartdichtung. Entnommen ist es übrigens einem sehr lesenswerten Buch von Ulrich Pramann aus dem Jahr 1980: „Das bisschen Freiheit. Die fremde Welt der Fußballfans“.
Bitte sehr:[dt_gap height=”10″ /]

Lokal-Derby
Wenn Bayern gegn Sechzge spuit,
magst glam, da is was los,
des Stadion is überfuit,
der Andrang riesengroß.
Die Prominenz, die lassn’s extra nei,
wenn’s a nix vom Spui vastenga,
a kloana Bua steht a dabei,
wui si vorbei da dränga,
a Ehrenkartn halt er hoch.
Da Kontrolleur ganz dienstbeflissen,
„da stimmt was net“, so moant a no,
drum mecht er a sein Nama wissen.
„I bin da Bua vom Stadtrat Franz,
i dua die Sechzga unterstützen.
Was macha ‘S da denn jetzt für Danz,
was soll die Fragerei denn nützen?“
„Ja, is denn die Vata net dabei?
Wuist net auf eam no wartn?“
„Wo werd jetzt scho mei Vata sei?!
Der is dahoam – suacht d‘Kartn.“
(aus „Münchner Palette)[dt_gap height=”10″ /]

Wir wünschen einen entspannten Montagabend!

“Herr Köllner, Sie sind ja ein sehr gläubiger Mensch. Glauben sie dass der Sieg heute…”

0

Was nach einem Stammtisch-Kalauer klingt, hat sich gestern auf der Pressekonferenz der Löwen wirklich so abgespielt und ist eine Frage, die von einem akkreditiertem Reporter gestellt worden ist. Komplett zu sehen in der gestrigen Pressekonferenz ab Minute 05:30:

„Herr Köllner, Sie sind ja ein sehr gläubiger Mensch. Glauben sie, he (das „he“ klang wie ein unsicheres lachen über den schlechten Wortwitz der da gleich kommt), dass der Sieg heute Kraft gibt um die nächsten vier Spiele auch noch zu gewinnen, ist das überhaupt möglich gegen so starke Gegner und was könnte dann passieren wenn man die vier Spiele gewinnt?“

Gestellt wurde diese Frage an Michael Köllner im übrigen von dem Reporter, der ihm vor wenigen Tagen noch vorgerechnet hat, dass man noch 18. werden könnte und der bei der Dienst-Wagenübergabe an Michael Köllner Anfang des Jahres mit etlichen Fragen zum Thema „Reisinger“ auffiel. Nein, es war nicht der Blogger.

(Von dieser Veranstaltung ist auch das Bild)

Vermutlich um den Coach gleich einmal darauf aufmerksam zu machen, dass es bei diesem Verein vielen Leuten um alles geht – nur nicht um einen erfolgreichen TSV 1860.

Wenn nach einem Fußballspiel in geselliger Runde im Sportlerheim oder der Kneipe jemand sagt „ich bin ein gläubiger Mensch, ich glaub ich trink noch ein Bier“ – dann hat dieser Witz einen so langen Bart, dass niemand mehr darüber lacht.

Wenn bei einer Pressekonferenz nach einem Profi-Fußballspiel von einem Reporter dieses Wortspiel gebracht wird, dann schäme ich mich fremd.

Glauben ist Privatsache. Glauben gibt Menschen Kraft, Hoffnung und Zuversicht.

Ich selber bin kein religiöser Mensch. Für mich persönlich gibt es zu viele Fragezeichen in den großen Büchern und ich orientiere mich eher an „Fakten“ als an „glauben“. Dennoch freut es mich, wenn der Glauben Menschen Halt, Hoffnung und Zuversicht gibt. Egal von welcher Religion.

Der Glaube ist etwas, was respektiert gehört. Es ist nichts, über was man dumme Witze machen sollte, schon gleich gar nicht als Reporter in der Öffentlichkeit.

Dass Michael Köllner diese Frage gewohnt souverän gemeistert und die Grenze zwischen „Glauben“ und „Fußball“ deutlich aufgezogen hat, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Ein paar Pressekonferenzen gibt es noch diese Saison – der Löwe darf gespannt sein, was da noch kommt.

TSV 1860 – Hallescher FC 2:1 – die Bilder aus Giesing aus dem und ums Stadion

0

TSV 1860 – Hallescher FC 2:1 – wir bedanken uns für die Bilder bei den Groundhoppers1860 und Anne Wild.

[vc_media_grid grid_id=”vc_gid:1592748461770-d0c2648b-a01c-9″ include=”1629,1633,1632,1628,1630,1631,1627,1626,1625″]

Die Löwen empfangen heute den Halleschen FC (TSV 1860 – FC Halle)

0

Dreimal in Serie darf 1860 nun in Giesing in gewohnter Umgebung antreten. Zum Auftakt dieser Serie ist heute um 14.00 Uhr der Hallesche FC zu Gast, am Mittwoch Abend sind die kleinen Roten der Gastgeber im Sechzgerstadion, ehe sich dann am 27. Juni die Münchner Vorstädter die Ehre geben .

Außerdem konnten sich die Löwenprofis in dieser Woche erstmalig seit dem Re-Start der 3. Liga nach dem Auftritt in Köln am Dienstag komplette vier Tage lang regenerieren und auf die heutige Aufgabe vorbereiten. Mal sehen, ob sich dies hinsichtlich der Spritzigkeit und Power auf dem grünen Rasen positiv bemerkbar macht. Wäre ja z.B. durchaus erfreulich, wenn wir nicht zum siebten Mal in Folge mit 0:1 in Rückstand geraten.

Der eine oder andere Verantwortliche dürfte heute froh sein, dass in Giesing ein Geisterspiel auf dem Programm steht und keine Gästefans zu begrüßen sind. Die Anhänger aus der größten Stadt in Sachsen-Anhalt (die aber bekanntermaßen nicht die Landeshauptstadt ist) fielen beim Gastspiel ihres Vereins in der vergangenen Saison am 10. November 2018 besonders negativ auf.  Schon am Hauptbahnhof wurde bei der Ankunft des Sonderzugs ein Polizist verletzt und der Radau setzte sich eigentlich den ganzen Nachmittag fort. Dies war im Prinzip aber die einzige Partie in (fast) zwei Spielzeiten 3. Liga in Giesing, bei der solche Auswüchse zu beklagen waren. Irgendwie schon wieder passend, dass ausgerechnet in dieser Woche die Forderung der Sicherheitsorgane für eine Änderung der Stadionverordnung öffentlich wurden, die aber zum Glück gleich breiten Protest aus der Fanöffentlichkeit hervorriefen. Auch wir von Sechzger.de berichteten über die seltsame Idee, jedes Spiel im Sechzgerstadion als „Hochrisikospiel“ zu deklarieren.  Noch ist  zu diesem Thema vom Stadtrat bzw. dem zuständigen Ausschuss allerdings nichts beschlossen und entschieden. Die Löwenfans sollten an diesem Thema aber auf jeden Fall dran bleiben!

Zum insgesamt achten Mal treffen der TSV 1860 und der Hallesche FC heute Nachmittag aufeinander und die Bilanz ist positiv: Zwei Löwensiegen stehen vier Unentschieden und nur eine Niederlage gegenüber. Ihren Premierenauftritt auf Giesings Höhen feierten die Hallenser am 22. November 1991 in der 2. Bundesliga Süd. Nach einem bitteren 0:4 in Chemnitz genau sieben Tage zuvor, erzielte Rainer Maurer an einem nasskalten Freitag Abend vor 7.500 Zuschauern in der 74. Minute den Ausgleich für die Löwen – damals der erste Treffer nach lähmenden 548 Minuten ohne Torerfolg. Das Ergebnis damals war – wie man so schön sagt – zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel: 1860 hing auf dem drittletzten, zehnten Rang in der Liga fest, fünf Punkte hinter dem FC Homburg auf Platz sechs, der damals schon im Dezember durch die Teilnahme an der Aufstiegsgruppe den Klassenerhalt in der 2. Liga bedeutet hätte. Trainer Karsten Wettberg geriet nicht zuletzt nach diesem schwachen Auftritt seiner Mannschaft immer mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Und am Montag darauf wurde erstmals der Name eines potenziellen Nachfolgers von Wettberg medial erwähnt. Ein gewisser Werner Lorant…  Lang ist’s her!

In der Gegenwart sitzt der Löwendompteur gottlob fest im Sattel, allerdings wurde – nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie – auch schon die eine oder andere Kritik an Michael Köllner geäußert. Dieser geht souverän damit um und wies nach der Niederlage in Köln darauf hin, dass das Ziel, eine sorgenfreie Saison zu spielen, nicht gefährdet ist. So sollten es auch die Kritiker sehen, die sich besonders in den Sozialen Medien hervortun. Was Kader und Startelf anbelangt kann Köllner heute wieder aus dem Vollen schöpfen, es sind weder Gelbsperren noch Verletzungen zu beklagen. Ob nach der etwas längeren Pause wieder stark rotiert wird oder ob das Team, das gegen Köln ja eigentlich gar nicht so schlecht begann, dann aber den Faden verlor, noch einmal eine Chance bekommt, bleibt abzuwarten.

Den Schongang für das Prestigeduell (ganz bewusst nicht als „Derby“ bezeichnet)  gegen die kleinen Roten in drei Tagen dürfen die Löwen heute jedenfalls auf keinen Fall einlegen. Die Hallenser sind nach einer wahren Achterbahn-Saison im Moment wieder gut drauf, kommen mit drei ungeschlagenen Spielen und breiter Brust nach München. Hätte ihr Sachsen-Anhalt-Derby gegen Magedeburg am letzten Dienstag nicht 93 Minuten gedauert, wären es sogar drei Siege am Stück, auf die sie zurückblicken. Im Saisonverlauf belegte der HFC übrigens insgesamt elfmal einen der drei Spitzenplätze (unsere Mannschaft einmal), stürzte allerdings zwischen dem 17. und dem 28. Spieltag von Rang zwei auf den 17. Platz ab. Eine beispiellose Talfahrt, die am 8. Juni mit dem Rauswurf von Trainer Ismail Atalan endete, der wiederum selbst erst am 25. Februar  sein Amt angetreten hatte. Wollen wir hoffen, dass die Serie ungeschlagener Partien des neuen Coaches Florian Schorrenberg heute um Viertel vor vier – nach nur drei Partien – schon wieder endet.

Sechzig@18:60 – Simon Lorenz erhält keinen neuen Vertrag beim VfL Bochum

0
Sechzig@18:60-Sechzig-um-sieben

Die Löwenfans haben nur die besten Erinnerungen an Simon Lorenz