Start Blog Seite 1142

Sechzig um Sieben: Training weiterhin ohne Zuschauer + LFGR-Prozess + schärfere Corona-Maßnahmen drohen in München

0
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Einen Tag vor dem Löwen-Pokal-Kracher gegen Frankfurt hat sich seit Sechzig@18:60 vom Abend wenig getan: Die Löwen trainieren weiterhin ohne Zuschauer, im Löwenstüberl gibt es zur Wiesn-Einstimmung 1/2 Wiesn-Hendl mit Kartoffelsalat (9,40) oder Apfelkücherl mit Vanille-Eis (6,60) Euro – es gibt keine neuen Transfers und keine neuen Unruhe-Herde beim TSV 1860.

Was wieder etwas Unruhe in die Fanszene bringen könnte: Der anstehende Prozess der Merchandising-GmbH gegen die Löwen-Fans-gegen-Rechts. Noch steht die für Dienstag angesetzte Berufungsklage (den ersten Prozess hat die Merchandising-GmbH in allen Punkten verloren – Artikel hier), wir gehen jedoch stark davon aus dass die Merchandising-GmbH zurückziehen wird – aber diesem Thema wollten wir uns ohnehin erst nächste Woche widmen.

Mehr Sorgen bereiten uns da derzeit die Corona-Fallzahlen in München: Während in Rostock Fußball vor ein paar Tausend Zuschauern gespielt werden kann (in Mecklenburg-Vorpommern gab es am Vortag 2 (!) neue Corona-Infektionen – Link) schnellen in München die Zahlen wieder in die Höhe:

Von muenchen.de

Am Mittwoch, 9. September wurden 119 neue Corona-Fälle gemeldet, die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 45,26. Um lokale Ausbruchsereignisse rechtzeitig eindämmen zu können, wurde für die 7-Tage-Inzidenz ein Schwellenwert von 50 sowie als „Frühwarnsystem“ ein Signalwert von 35 festgelegt.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,14 (Stand 9.9.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 114 Menschen neu anstecken.

Schärfere Maßnahmen wie ein Alkoholverbot an bestimmten Plätzen (Gärtnerplatz, Isarauen) wurden bereits beschlossen, es drohen aber noch deutlich härtere Maßnahmen, die tz titelt bereits von einem zweiten Lockdown. Keine guten Nachrichten für die Löwen-Fans zum Saisonstart – denn ein Stadionbesuch mit möglichst vielen Löwen-Fans rückt mit diesen Zahlen natürlich wieder in weite Ferne.

Update: In einer früheren Version wurde anstatt Dienstag irrtümlich der Donnerstag angegeben. Dieser Fehler wurde inzwischen korrigiert.

Sechzig@18:60: Mölders-Kapitän + Torwart-Trainer erhält A-Lizenz + 1964 – Pokalsieger über Eintracht Frankfurt

3
Sechzig München am Abend BR24Sport Clubhouse

Wenig überraschend: Sascha Mölders wird in der neuen Spielzeit Löwen-Kapitän – was er zu seinen zwei Stimmen bei der Wahl zum Fußballer des Jahres sagt, seht ihr im Video hinter diesem Link:

…vielleicht haben zwei am Vortag gesoffen und gesagt “komm, wir nehmen den blinden Mölders”…. (Sascha Mölders)

++

Harald Huber – Torwart-Trainer des TSV 1860 – hat die UEFA A-Lizenz für Torwart-Trainer erhalten. Nach einem Lehrgang, der er in der Zeit von Oktober 2019 bis Juni 2020 absolvierte, erhielt er die höchste Lizenz für Torwart-Trainer.

++

…als kleiner Bub an Vaters Hand war sechzger.de-Redakteur Stefan Kranzberg leider nicht mit dabei, als die Löwen 1964 den DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt gewannen – aber der Vater war immerhin live dabei. Wie die Löwen-Fans diesen Tag damals erlebten erzählt er hier:

https://sechzger.de/pokalsieger-1964-sieg-ueber-die-eintracht/

…vielleicht haben zwei am Vortag gesoffen und gesagt “komm, wir nehmen den blinden Mölders”…. (Sascha Mölders)

1

Wenig überraschend: Sascha Mölders führt das Löwen-Rudel als Kapitän in die Spielzeit 2020/21, sein Stellvertreter wird Stefan Lex.

Mölders wurde auch befragt zu seinen zwei Stimmen – und somit eine Stimme mehr als Manuel Neuer – zur Wahl des Fußballer des Jahres in Deutschland. Seine humorige Antwort “vielleicht haben zwei am Vortag gesoffen und gesagt, komm wir nehmen den blinden Mölders” – seht ihr unten im Video:

Bilanz der laufenden Transferperiode – Teil 2: Die Neuzugänge

1
Foto von Anne Wild - Mannschaftsbild TSV 1860 München

Gestern haben wir an dieser Stelle in Teil 1 der Bilanz der laufenden Transferperiode die Abgänge aus dem Kader der vergangenen Saison analysiert.
Heute werfen wir nun einen Block auf die Neuzugänge.

Zu Beginn der Transferperiode wurde ein ganzer Schwung an Talenten aus der eigenen Jugend in den Profikader befördert. Hierzu gehören György Szekely (Tor, aus der U21 kommend), Maxim Gresler (Verteidiger, U21), Ahanna Agbowo (Abwehr/Mittelfeld. U19), Johann Ngounou Djayo (Sturm, U19), Marco Mannhardt (Mittelfeld, U19), Milos Cocic (Sturm, U19), Matthew Durrans (Sturm, U21) und Lorenz Knöferl (Sturm, U19). Es fällt auf, dass Michael Köllner nicht nur Spieler aus der U21 nach oben geholt hat, sondern auch Spielern aus der U19 eine Chance gibt. Selbst Spieler der U17 hat der Löwendompteur im Fokus und gibt auch so jungen Kickern eine Chance. In wie weit sich die jungen Talente dann auch durchsetzen können und in die Fußstapfen von Dennis Dressel oder Marco Hiller, die denselben Weg gegangen sind, treten können, wird sich zeigen. Es beweist aber, dass Michael Köllner sich eingehend mit den Spielern im NLZ beschäftigt, die Philosophie vom Ausbildungsverein sehr ernst nimmt und diese aktiv vorlebt.

In den bisherigen Vorbereitungsspielen ließen vor allem Agbowo und Djayo (mit einem eiskalt erzielten Tor gegen Regensburg) schon aufblitzen, was sie können. Für sie und die anderen wird es allerdings wohl hauptsächlich darum gehen, sich im Training anzubieten und hin und wieder Einsatzzeiten bei den Profis zu bekommen, um erste Erfahrungen im Profibereich zu sammeln.

Ebenfalls relativ früh in der laufenden Transferphase, nämlich keine drei Wochen nach dem letzten Abpfiff der Vorsaison gegen Ingolstadt wurde Erik Tallig aus Chemnitz verpflichtet. Er könnte dem einen oder anderen Löwenfan noch durch den Treffer im letzten Spiel vor Zuschauern im Sechzgerstadion am 29. Februar bekannt sein. Nach herrlichem Zusammenspiel mit Ex-Löwe Philipp Hosiner traf er zum zwischenzeitlichen 0:2. Vielleicht war er von der Aufholjagd und der Stimmung beim 4:3-Sieg der Löwen so begeistert, dass er unbedingt nach Giesing wechseln wollte. Schenkt man diversen Onlineportalen Glauben, waren nämlich sogar einige Zweitligaclubs hinter dem 20-jährigen her. Nun ist der offensive Mittelfeldspieler aber bei uns gelandet und überzeugt in den bisherigen Testspielen auf der offensiven Außenposition durch Schnelligkeit, hohen läuferischen Einsatz und Torgefährlichkeit. Er könnte die Lücke, die Efkan Bekiroglu hinterlassen hat, gut schließen, obwohl er ein komplett anderer Spielertyp ist. Er scheint sowohl ein guter Vorbereiter für die Spitzen als auch selbst im Torabschluss versiert zu sein. Auf Grund seines Alters wird er sich unter Michael Köllner sicher noch weiterentwickeln und wir sollten viel Freude an ihm haben.

Der zweite echte, weil „externe“ Neuzugang steht nicht mehr ganz am Anfang seiner Karriere: Stephan Salger (30) kam ablösefrei aus Bielefeld, wo er die letzten acht Jahre spielte. Der Innenverteidiger, der wohl auch auf der 6er-Position spielen kann, soll vor allem Routine in die Defensive der Löwen bringen und seine Erfahrung an die jungen Spieler weiter geben. Da er bisher noch nicht in Testspielen bzw. im Totopokal gegen Würzburg eingesetzt werden durfte, kann man ihn noch nicht wirklich bewerten. Seine Statistiken weisen aber auf einen soliden Defensivspieler hin, der hinten durchaus für Stabilität sorgen kann. Wir hoffen, dass er zu einer sicheren Bank im Zentrum der Abwehr wird und die Abgänge von Aaron Berzel und Felix Weber kompensieren kann. Mit fünf Erst-, 132 Zweit-, und 105 Drittligaspielen bringt er auf jeden Fall die nötige Erfahrung mit. Sollte Stephan am Samstag gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz kommen, wäre das übrigens sein 18. DFB-Pokalsspiel. 2015 stand er mit der Arminia im Halbfinale gegen den späteren Cupsieger aus Wolfsburg. Er weiß also durchaus, wie man eine Pokalrunde übersteht.

Der aktuell frischeste Neuzugang ist ein alter Bekannter in Giesing: Richard Neudecker, der auch “Richy” gerufen wird. Einige werden sich sicher noch an seine Zeit bei den Amateuren und auch an einige Profieinsätze erinnern können. Bevor er 2016 – erst 19jährig – zum FC St. Pauli wechselte, hatte er sechs Jahre lang das NLZ bei den Löwen durchlaufen und sogar sechs Zweitligaeinsätze bei uns absolviert. Er wird den meisten als linker Verteidiger in Erinnerung sein, inzwischen hat er sich jedoch zum zentralen Mittelfeldspieler weiterentwickelt. Da auch er bisher nicht einsatzberechtigt war, ist unklar, auf welcher Position er letztlich auf dem Platz zu finden sein wird. Ein Spieler mit regelmäßigen Einsätzen in der  holländischen “Eredivisie” sollte aber auf jeden Fall eine Verstärkung für die Löwenelf sein.

Auf Grund des kürzlich erhöhten Spieleretats werden Günther Gorenzel und Kollegen sicher noch versuchen, den ein oder anderen Neuzugang an die Grünwalder Straße zu lotsen.
Daher werfen wir morgen einen Blick auf den aktuellen Kader und beleuchten die Stellen, an denen aus unserer Perpektive noch Handlungsgbedarf besteht.

Sechzig um Sieben: DFB-Pokal-Fanartikel + heute vor 26 Jahren: Die Löwen kicken Leverkusen aus dem Pokal +

0

Der TSV 1860 hat für das Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt Spieltagsartikel herausgebracht – einen Schal und eine Tasse. Schönes Design – aber ob sich das verkauft zu einem sog. Geisterspiel bleibt abzuwarten:

Zur richtigen Pokaleinstimmung kommt im übrigen noch etwas richtig schönes von sechzger.de – versprochen. Witzige Randnotiz: Exakt heute vor 26 Jahren schlugen die Löwen im DFB-Pokal Bayer 04 Leverkusen mit 5:2 nach Elfmeterschießen. Spielort war das Sechzgerstadion, es war ein Samstag Nachmittag und 18 000 Zuschauer sahen das Tor durch Bernhard Winkler zum 1:1 Ausgleich (reguläre Spielzeit)  – im Elfmeterschießen trafen dann für die Löwen:

Bernhard Winkler
Peter Pacult
Thomas Seeliger
Bernhard Trares

Die Löwen waren damals gerade frisch in die 1. Bundesliga aufgestiegen und hatten sich schon in der 1. Runde bei Sachsen Leipzig erst im Elfmeterschießen durchgesetzt.

++

Im Löwenstüberl gibt es heute Vegetarische Nudelpfanne mit Kirschtomaten, Zucchini, Paprika und Salat (8,10 Euro)

oder

Geschmorte Rinderschulter mit Spätzle und Karottengemüse (8,90 Euro).

++

Sechzig@18:60: Daniel Baier beendet Karriere + Martin Gräfer (die Bayerische) live auf Facebook

0
Tape 18:60

Viel war spekuliert worden über eine mögliche Rückkehr von Daniel Baier zum TSV 1860 München, insbesondere nach dem Interview von Günther Gorenzel beim Pokalfinale gegen die Würzburger Kickers – doch daraus wird nichts: Daniel Baier beendet seine Karriere, das teilte er heute auf seinem Instagram-Kanal mit:

Die Bayerische – als Sponsor für den TSV 1860 München ein absoluter Glücksfall – stellt sich den Fragen der Löwenfans auf Facebook: Heute um 19:30 Uhr – klickt euch rein:

[vc_raw_js]%3Cblockquote%20class%3D%22instagram-media%22%20data-instgrm-captioned%20data-instgrm-permalink%3D%22https%3A%2F%2Fwww.instagram.com%2Fp%2FCE4alsCChZw%2F%3Futm_source%3Dig_embed%26amp%3Butm_campaign%3Dloading%22%20data-instgrm-version%3D%2212%22%20style%3D%22%20background%3A%23FFF%3B%20border%3A0%3B%20border-radius%3A3px%3B%20box-shadow%3A0%200%201px%200%20rgba%280%2C0%2C0%2C0.5%29%2C0%201px%2010px%200%20rgba%280%2C0%2C0%2C0.15%29%3B%20margin%3A%201px%3B%20max-width%3A540px%3B%20min-width%3A326px%3B%20padding%3A0%3B%20width%3A99.375%25%3B%20width%3A-webkit-calc%28100%25%20-%202px%29%3B%20width%3Acalc%28100%25%20-%202px%29%3B%22%3E%3Cdiv%20style%3D%22padding%3A16px%3B%22%3E%20%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fwww.instagram.com%2Fp%2FCE4alsCChZw%2F%3Futm_source%3Dig_embed%26amp%3Butm_campaign%3Dloading%22%20style%3D%22%20background%3A%23FFFFFF%3B%20line-height%3A0%3B%20padding%3A0%200%3B%20text-align%3Acenter%3B%20text-decoration%3Anone%3B%20width%3A100%25%3B%22%20target%3D%22_blank%22%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22%20display%3A%20flex%3B%20flex-direction%3A%20row%3B%20align-items%3A%20center%3B%22%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22background-color%3A%20%23F4F4F4%3B%20border-radius%3A%2050%25%3B%20flex-grow%3A%200%3B%20height%3A%2040px%3B%20margin-right%3A%2014px%3B%20width%3A%2040px%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22display%3A%20flex%3B%20flex-direction%3A%20column%3B%20flex-grow%3A%201%3B%20justify-content%3A%20center%3B%22%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22%20background-color%3A%20%23F4F4F4%3B%20border-radius%3A%204px%3B%20flex-grow%3A%200%3B%20height%3A%2014px%3B%20margin-bottom%3A%206px%3B%20width%3A%20100px%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22%20background-color%3A%20%23F4F4F4%3B%20border-radius%3A%204px%3B%20flex-grow%3A%200%3B%20height%3A%2014px%3B%20width%3A%2060px%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%3C%2Fdiv%3E%3C%2Fdiv%3E%3Cdiv%20style%3D%22padding%3A%2019%25%200%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22display%3Ablock%3B%20height%3A50px%3B%20margin%3A0%20auto%2012px%3B%20width%3A50px%3B%22%3E%3Csvg%20width%3D%2250px%22%20height%3D%2250px%22%20viewBox%3D%220%200%2060%2060%22%20version%3D%221.1%22%20xmlns%3D%22https%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%22%20xmlns%3Axlink%3D%22https%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F1999%2Fxlink%22%3E%3Cg%20stroke%3D%22none%22%20stroke-width%3D%221%22%20fill%3D%22none%22%20fill-rule%3D%22evenodd%22%3E%3Cg%20transform%3D%22translate%28-511.000000%2C%20-20.000000%29%22%20fill%3D%22%23000000%22%3E%3Cg%3E%3Cpath%20d%3D%22M556.869%2C30.41%20C554.814%2C30.41%20553.148%2C32.076%20553.148%2C34.131%20C553.148%2C36.186%20554.814%2C37.852%20556.869%2C37.852%20C558.924%2C37.852%20560.59%2C36.186%20560.59%2C34.131%20C560.59%2C32.076%20558.924%2C30.41%20556.869%2C30.41%20M541%2C60.657%20C535.114%2C60.657%20530.342%2C55.887%20530.342%2C50%20C530.342%2C44.114%20535.114%2C39.342%20541%2C39.342%20C546.887%2C39.342%20551.658%2C44.114%20551.658%2C50%20C551.658%2C55.887%20546.887%2C60.657%20541%2C60.657%20M541%2C33.886%20C532.1%2C33.886%20524.886%2C41.1%20524.886%2C50%20C524.886%2C58.899%20532.1%2C66.113%20541%2C66.113%20C549.9%2C66.113%20557.115%2C58.899%20557.115%2C50%20C557.115%2C41.1%20549.9%2C33.886%20541%2C33.886%20M565.378%2C62.101%20C565.244%2C65.022%20564.756%2C66.606%20564.346%2C67.663%20C563.803%2C69.06%20563.154%2C70.057%20562.106%2C71.106%20C561.058%2C72.155%20560.06%2C72.803%20558.662%2C73.347%20C557.607%2C73.757%20556.021%2C74.244%20553.102%2C74.378%20C549.944%2C74.521%20548.997%2C74.552%20541%2C74.552%20C533.003%2C74.552%20532.056%2C74.521%20528.898%2C74.378%20C525.979%2C74.244%20524.393%2C73.757%20523.338%2C73.347%20C521.94%2C72.803%20520.942%2C72.155%20519.894%2C71.106%20C518.846%2C70.057%20518.197%2C69.06%20517.654%2C67.663%20C517.244%2C66.606%20516.755%2C65.022%20516.623%2C62.101%20C516.479%2C58.943%20516.448%2C57.996%20516.448%2C50%20C516.448%2C42.003%20516.479%2C41.056%20516.623%2C37.899%20C516.755%2C34.978%20517.244%2C33.391%20517.654%2C32.338%20C518.197%2C30.938%20518.846%2C29.942%20519.894%2C28.894%20C520.942%2C27.846%20521.94%2C27.196%20523.338%2C26.654%20C524.393%2C26.244%20525.979%2C25.756%20528.898%2C25.623%20C532.057%2C25.479%20533.004%2C25.448%20541%2C25.448%20C548.997%2C25.448%20549.943%2C25.479%20553.102%2C25.623%20C556.021%2C25.756%20557.607%2C26.244%20558.662%2C26.654%20C560.06%2C27.196%20561.058%2C27.846%20562.106%2C28.894%20C563.154%2C29.942%20563.803%2C30.938%20564.346%2C32.338%20C564.756%2C33.391%20565.244%2C34.978%20565.378%2C37.899%20C565.522%2C41.056%20565.552%2C42.003%20565.552%2C50%20C565.552%2C57.996%20565.522%2C58.943%20565.378%2C62.101%20M570.82%2C37.631%20C570.674%2C34.438%20570.167%2C32.258%20569.425%2C30.349%20C568.659%2C28.377%20567.633%2C26.702%20565.965%2C25.035%20C564.297%2C23.368%20562.623%2C22.342%20560.652%2C21.575%20C558.743%2C20.834%20556.562%2C20.326%20553.369%2C20.18%20C550.169%2C20.033%20549.148%2C20%20541%2C20%20C532.853%2C20%20531.831%2C20.033%20528.631%2C20.18%20C525.438%2C20.326%20523.257%2C20.834%20521.349%2C21.575%20C519.376%2C22.342%20517.703%2C23.368%20516.035%2C25.035%20C514.368%2C26.702%20513.342%2C28.377%20512.574%2C30.349%20C511.834%2C32.258%20511.326%2C34.438%20511.181%2C37.631%20C511.035%2C40.831%20511%2C41.851%20511%2C50%20C511%2C58.147%20511.035%2C59.17%20511.181%2C62.369%20C511.326%2C65.562%20511.834%2C67.743%20512.574%2C69.651%20C513.342%2C71.625%20514.368%2C73.296%20516.035%2C74.965%20C517.703%2C76.634%20519.376%2C77.658%20521.349%2C78.425%20C523.257%2C79.167%20525.438%2C79.673%20528.631%2C79.82%20C531.831%2C79.965%20532.853%2C80.001%20541%2C80.001%20C549.148%2C80.001%20550.169%2C79.965%20553.369%2C79.82%20C556.562%2C79.673%20558.743%2C79.167%20560.652%2C78.425%20C562.623%2C77.658%20564.297%2C76.634%20565.965%2C74.965%20C567.633%2C73.296%20568.659%2C71.625%20569.425%2C69.651%20C570.167%2C67.743%20570.674%2C65.562%20570.82%2C62.369%20C570.966%2C59.17%20571%2C58.147%20571%2C50%20C571%2C41.851%20570.966%2C40.831%20570.82%2C37.631%22%3E%3C%2Fpath%3E%3C%2Fg%3E%3C%2Fg%3E%3C%2Fg%3E%3C%2Fsvg%3E%3C%2Fdiv%3E%3Cdiv%20style%3D%22padding-top%3A%208px%3B%22%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22%20color%3A%233897f0%3B%20font-family%3AArial%2Csans-serif%3B%20font-size%3A14px%3B%20font-style%3Anormal%3B%20font-weight%3A550%3B%20line-height%3A18px%3B%22%3E%20Sieh%20dir%20diesen%20Beitrag%20auf%20Instagram%20an%3C%2Fdiv%3E%3C%2Fdiv%3E%3Cdiv%20style%3D%22padding%3A%2012.5%25%200%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22display%3A%20flex%3B%20flex-direction%3A%20row%3B%20margin-bottom%3A%2014px%3B%20align-items%3A%20center%3B%22%3E%3Cdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22background-color%3A%20%23F4F4F4%3B%20border-radius%3A%2050%25%3B%20height%3A%2012.5px%3B%20width%3A%2012.5px%3B%20transform%3A%20translateX%280px%29%20translateY%287px%29%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22background-color%3A%20%23F4F4F4%3B%20height%3A%2012.5px%3B%20transform%3A%20rotate%28-45deg%29%20translateX%283px%29%20translateY%281px%29%3B%20width%3A%2012.5px%3B%20flex-grow%3A%200%3B%20margin-right%3A%2014px%3B%20margin-left%3A%202px%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22background-color%3A%20%23F4F4F4%3B%20border-radius%3A%2050%25%3B%20height%3A%2012.5px%3B%20width%3A%2012.5px%3B%20transform%3A%20translateX%289px%29%20translateY%28-18px%29%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%3C%2Fdiv%3E%3Cdiv%20style%3D%22margin-left%3A%208px%3B%22%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22%20background-color%3A%20%23F4F4F4%3B%20border-radius%3A%2050%25%3B%20flex-grow%3A%200%3B%20height%3A%2020px%3B%20width%3A%2020px%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22%20width%3A%200%3B%20height%3A%200%3B%20border-top%3A%202px%20solid%20transparent%3B%20border-left%3A%206px%20solid%20%23f4f4f4%3B%20border-bottom%3A%202px%20solid%20transparent%3B%20transform%3A%20translateX%2816px%29%20translateY%28-4px%29%20rotate%2830deg%29%22%3E%3C%2Fdiv%3E%3C%2Fdiv%3E%3Cdiv%20style%3D%22margin-left%3A%20auto%3B%22%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22%20width%3A%200px%3B%20border-top%3A%208px%20solid%20%23F4F4F4%3B%20border-right%3A%208px%20solid%20transparent%3B%20transform%3A%20translateY%2816px%29%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22%20background-color%3A%20%23F4F4F4%3B%20flex-grow%3A%200%3B%20height%3A%2012px%3B%20width%3A%2016px%3B%20transform%3A%20translateY%28-4px%29%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%20%3Cdiv%20style%3D%22%20width%3A%200%3B%20height%3A%200%3B%20border-top%3A%208px%20solid%20%23F4F4F4%3B%20border-left%3A%208px%20solid%20transparent%3B%20transform%3A%20translateY%28-4px%29%20translateX%288px%29%3B%22%3E%3C%2Fdiv%3E%3C%2Fdiv%3E%3C%2Fdiv%3E%3C%2Fa%3E%20%3Cp%20style%3D%22%20margin%3A8px%200%200%200%3B%20padding%3A0%204px%3B%22%3E%20%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fwww.instagram.com%2Fp%2FCE4alsCChZw%2F%3Futm_source%3Dig_embed%26amp%3Butm_campaign%3Dloading%22%20style%3D%22%20color%3A%23000%3B%20font-family%3AArial%2Csans-serif%3B%20font-size%3A14px%3B%20font-style%3Anormal%3B%20font-weight%3Anormal%3B%20line-height%3A17px%3B%20text-decoration%3Anone%3B%20word-wrap%3Abreak-word%3B%22%20target%3D%22_blank%22%3EWir%20gehen%20live%20%F0%9F%92%A5%3A%20Morgen%20k%C3%B6nnt%20ihr%20auf%20unserem%20Facebook-Kanal%20eure%20Fragen%20zu%20unserer%20Sponsoringerweiterung%20beim%20%40tsv1860%20direkt%20an%20unseren%20Vorstand%20und%20unseren%20Marketingleiter%20stellen.%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E%20%3Cp%20style%3D%22%20color%3A%23c9c8cd%3B%20font-family%3AArial%2Csans-serif%3B%20font-size%3A14px%3B%20line-height%3A17px%3B%20margin-bottom%3A0%3B%20margin-top%3A8px%3B%20overflow%3Ahidden%3B%20padding%3A8px%200%207px%3B%20text-align%3Acenter%3B%20text-overflow%3Aellipsis%3B%20white-space%3Anowrap%3B%22%3EEin%20Beitrag%20geteilt%20von%20%3Ca%20href%3D%22https%3A%2F%2Fwww.instagram.com%2Fdie.bayerische%2F%3Futm_source%3Dig_embed%26amp%3Butm_campaign%3Dloading%22%20style%3D%22%20color%3A%23c9c8cd%3B%20font-family%3AArial%2Csans-serif%3B%20font-size%3A14px%3B%20font-style%3Anormal%3B%20font-weight%3Anormal%3B%20line-height%3A17px%3B%22%20target%3D%22_blank%22%3E%20die%20Bayerische%3C%2Fa%3E%20%28%40die.bayerische%29%20am%20%3Ctime%20style%3D%22%20font-family%3AArial%2Csans-serif%3B%20font-size%3A14px%3B%20line-height%3A17px%3B%22%20datetime%3D%222020-09-08T16%3A01%3A16%2B00%3A00%22%3ESep%208%2C%202020%20um%209%3A01%20PDT%3C%2Ftime%3E%3C%2Fp%3E%3C%2Fdiv%3E%3C%2Fblockquote%3E%20%3Cscript%20async%20src%3D%22%2F%2Fwww.instagram.com%2Fembed.js%22%3E%3C%2Fscript%3E[/vc_raw_js]

++

Wir von sechzger.de – genauer gesagt Thomas Enn – haben uns mit der Bilanz der laufenden Transferperiode auseinandergesetzt. Das Fazit von ihm zu den Abgängen könnt ihr dort lesen:

https://sechzger.de/bilanz-der-laufenden-transferperiode-teil-1-die-abgaenge/

++

Am 17. Oktober um 20:15 Uhr wird im ZDF “München Mord” ausgestrahlt – es geht um einen Mord rund um ein Fußballspiel in München-Giesing und etliche Komparsen kommen aus dem Umfeld des TSV 1860:

https://sechzger.de/muenchen-mord-termin-fuer-ausstrahlung-des-krimis-mit-loewenfans-steht-fest/

München Mord: Termin für Ausstrahlung des Krimis mit Löwenfans steht fest

3

Ein Termin, den sich alle Löwenfans schon Mal im Kalender anstreichen sollten: Samstag, 17. Oktober 2020, 20.15 Uhr.
Ist zwar noch ein bisschen hin, aber wir erinnern Euch dann gerne nochmal zeitnah daran.
Woran? – An besagtem Abend Mitte Oktober freut sich die Löwengemeinde vielleicht nicht nur über einen Sieg der Köllner-Elf bei Hansa Rostock am Nachmittag, sondern sicher auch über die Ausstrahlung der Episode Ausnahmezustand aus der ZDF-Krimi-Serie München Mord.

Im Herbst 2019 wurde dieser Fernsehfilm an Schauplätzen in Giesing gedreht. Das Besondere dabei: Zahlreiche Löwenfans bereicherten den Dreh als Komparsen. Das Produktionsteam hatte sich dafür entschieden, den Krimi, der im Fußballumfeld spielt, mit echten Fans zu besetzen, um so maximale Authentizität zu gewährleisten. Kein Geringerer, als der ehemalige Fanbeauftragte des TSV 1860, Axel Dubelowski kümmerte sich darum, genau 100 Komparsen für das Projekt zu gewinnen. Obwohl der Verfasser dieser Zeilen sich selbst leider keinen Tag freischaufeln konnte, um auch am Dreh teilzunehmen, konnte er sich auf dem Weg zum Auswärtsspiel nach Würzburg am 7. Oktober, als er den Löwenbomber vor Ort abholte, aber zumindest ein Bild von der guten Stimmung am Set machen. Die Beteiligten hatten trotz regnerischen Herbstwetters sichtlich Spaß an ihrer Aufgabe. Man darf gespannt darauf sein, welches Bild die Löwenfans dann in der Endfassung des Films auf den TV-Bildschirmen abgeben.

Unbedingt vormerken und am 17.10. einschalten!

Bilanz der laufenden Transferperiode – Teil 1: Die Abgänge

4
Foto von Anne Wild - Mannschaftsbild TSV 1860 München

Noch bis zum 5. Oktober ist das Transferfenster für die Saison 2020/21 geöffnet. Vor Beginn der heißen finalen Transferphase in den kommenden knapp vier Wochen zieht sechzger.de ein Zwischenfazit.

Fangen wir zunächst mit den sicheren Abgängen und den bisher nicht verlängerten Verträgen an. Aus dem Kader der letzten Saison stehen folgende Spieler nicht im Aufgebot für die kommende Spielzeit:
Efkan Bekiroglu (wechselt zu Antalyaspor), Aaron Berzel (zu Türk Gücü), Kristian Böhnlein (nach Schweinfurt), Nico Karger (nach Elversberg), Noel Niemann (nach Bielefeld), Prince Osei Owusu (Ende der Leihe aus Bielefeld), Tim Rieder (geht nach Kaiserslautern, war aus Augsburg ausgeliehen), Eric Weeger (zur SpVgg Ansbach), Markus Ziereis (nach Bayreuth) sowie Hendrik Bonmann, Timo Gebhart, Benjamin Kindsvater, Herbert Paul, Simon Seferings und Felix Weber (nach unserem Stand alle sechs bisher alle noch ohne neuen Verein).

Als wirklich schmerzhafte Abgänge sind Bekiroglu, Berzel und Niemann zu sehen. Erstgenannter mauserte sich in seinem zweiten Jahr bei den Löwenprofis zu einem der spielbestimmenden Spieler, schoss einige wichtige Tore und lenkte mehr und mehr das Spiel der Löwen. Leider bekam er in einer Zeit, als das Geld für die sportliche Leitung noch sehr knapp bemessen war, ein attraktives Angebot aus der Türkei und entschied sich dafür, die Herausforderung erste türkische Liga anzunehmen. Hier hat er sogar die Chance, kommende Saison internationale Pflichtspiele zu bestreiten, nämlich in der Europaleague, für die sich sein neuer Verein qualifizieren konnte. Er hinterlässt sicher eine Lücke im Kader!

Aaron Berzel hoffte nach eigener Aussage (im Interview gegenüber sechzger.de) lange auf ein adäquates Angebot von den Löwen. Der werdende Vater konnte und wollte dann aber nicht länger warten und unterschrieb einen für ihn passenden Vertrag beim Aufsteiger Türk Gücü. Auf dem Spielfeld war er trotz vereinzelter Aussetzer in der Rückrunde der Stabilisator der Löwenabwehr. Auch für ihn muss ein geeigneter Ersatz gefunden werden und dieser sich dann bewähren.

Auf dem Sprung zum Stammspieler war zuletzt Noel Niemann. Das Eigengewächs spielte sich unter Michael Köllner immer öfter in Kader und Startelf, nachdem er unter Daniel Bierofka kaum berücksichtigt worden war. Er setzte in der Offensive Akzente durch Vorlagen und Tore und hätte in der kommenden Saison den Durchbruch zum Stammspieler schaffen können. Besonders schmerzlich an seinem Abgang ist die Tatsache, dass er den TSV 1860 ablösefrei verlassen konnte. Es ist wirklich schade, dass solche Talente im NLZ ausgebildet werden und dann beim Transfer in höhere Ligen keine Ablösesummen eingestrichen werden können.

Auf Grund der Kadergröße wurden die Verträge einiger Ergänzungsspieler, die aus diversen Gründen in der letzten Saison meist nicht zum Kader gehört hatten, nicht verlängert. Darunter fallen Kristian Böhnlein (trotz seines Traumtores in Uerdingen), Eric Weeger, Markus Ziereis und Simon Seferings, der in der Saison 2018/19 schon an den VfR Garching entliehen war. Für wenig Diskussionen unter den Fans sorgten die Abgänge von Prince Owusu, der sein zweifellos vorhandenes Können einfach zu selten abrief, sowie von Hendrik Bonmann. Für Bonmann wirkt sich das enge Budget negativ aus, da 1860 sich zwei in etwa gleichstarke Torhüter aktuell nicht leisten kann.

Härtefälle, die einen tieferen Blick erfordern, liegen bei Nico Karger, Tim Rieder, TImo Gebhart, Bejamin Kindsvater, Herbert Paul und Felix Weber vor.

Nico Karger spielte seit 2009 bei den Junglöwen, ab 2011 in der U21 und war in der Aufstiegssaison 2017/18 sicher eine der prägenden Spielerfiguren bei Sechzig. In der folgenden Drittligasaison hatte er mit Adduktorenproblemen und einer Schambeinentzündung zu kämpfen. Beides unangenehme und langwierige Verletzungen, die ihn monatelang außer Gefecht setzten. In der Vorbereitung zur Saison 2019/20 zog er sich dann einen Müskelbündelriss zu und fiel bis nach der Winterpause aus. Zum Einsatz kam er vor der Corona-Pause nur zweimal und sechmal danach, wobei er kein Spiel über die volle Länge bestritt. Bei diesen Kuzeinsätzen konnte er sich leider auch nicht wirklich aufdrängen und die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern ist hart aber nachvollziehbar.

Tim Rieder kam als Leihspieler in der letzten Saison vom FC Augsburg und zeigte sich sofort als Verstärkung. Dem Vernehmen nach wollte Michael Köllner gerne mit dem gebürtigen Dachauer weiterarbeiten. Leider entschied sich Rieder Mitte August, ein Angebot aus Kaiserslautern anzunehmen. In unserem defensiven Mittelfeld wird er eine Lücke hinterlassen. Es bleibt Spekulation, ob eine frühere Einigung auf das erhöhte sportliche Budget beim TSV 1860, eine Verpflichtung Rieders ermöglicht hätte. Wir freuen uns jetzt einfach auf spannende Duelle mit dem FCK und das Wiedersehen mit Tim.

Timo Gebhart kehrte zu Beginn der vergangenen Saison zum dritten Mal nach Giesing zurück. Das beliebte blaue Urgestein durchlebte eine durchwachsene Saison und konnte leider nur selten die Topleistungen abrufen, die ein Spieler seines Kalibers eigentlich zeigen müsste. Schade, dass es nicht zu mehr gelangt hat. Aber auch hier gilt: harte, dennoch nachvollziehbare Entscheidung.

Benjamin Kindsvater kam im Sommer 2017 aus Burghausen an die Grünwalder Straße mit dem Ziel, in der zweiten Bundesliga zu spielen. Stattdessen ging es für die Löwen in die Regionalliga. Er nahm diese Herausforderung gut an und zeigt einige starke Spiele. Besonders sein Tor in Illertissen (eine wichtige Vorentscheidung im Rennen um den Meisterplatz und die Qualifikation zur Relegation) und das Foul an ihm, das zum Elfmeter im Relegationsspiel gegen Saarbrücken führte, bleiben uns in Erinnerung. Für ihn war 2019/20 sicher eine sehr enttäuschende Saison. Bis zum Herbst stand er kaum im Kader, ab dann litt er unter Adduktorenproblemen und schaffte es bis Saisonende nicht mehr in den Kader. Auch hier gilt: Schade aber verständlich.

Herbert Paul befand sich in seinen zwei Spielzeiten in Giesing in permanentem Konkurrenzkampf um den Platz als rechter Außenverteidiger. Zuerst duellierte er sich mit Eric Weeger, dann mit Marius Willsch. Er kam immer wieder auf seine Einsätze, bot stärkere Spiele und leider auch schwächere Auftritte. Insgesamt sicher schade, dass uns der sympathische Außenverteidiger verlässt. Realistisch gesehen kommt er aber an WIllsch nicht vorbei und somit ist auch sein Abgang nachvollziehbar.

Unser ehemaliger Mannschaftskapitän Felix Weber (seit seinem neunten Lebensjahr bei den Löwen) ist sicher der „härteste Härtefall“ in dieser Auflistung. Von Daniel Bierofka 2017/18 zum Kapitän gemacht, war der gebürtige Weilheimer Identifikationsfigur und zunächst ein echter Führungsspieler im Team. Im Laufe der letzten Saison gelang es ihm dann aber nicht, seinen Stammplatz gegen die Konkurrenten Berzel und Erdmann zu verteidigen. In vier Einsätzen nach der Corona-Pause konnte er sich nicht nachhaltig empfehlen, daher bekam er von der sportlichen Leitung auch keinen neuen Vertrag angeboten. Emotional und aus Sicht der Löwenfans betrachtet eine diskutable Entscheidung, auch wegen des oben angesprochenen zusätzlichen Abgangs von Aaron Berzel. Dennoch muss man festhalten, dass es am Ende der letzten Saison nicht (mehr) für einen Stammplatz für Felix gereicht hat.

Wir wünschen allen Abgängen an dieser Stelle alles Gute für die Zukunft und eine verletzungsfreie Fortsetzung der Karriere.
Danke für Euren Einsatz für den TSV 1860 München!

—

Demnächst lest Ihr an dieser Stelle die Bilanz der laufenden Transferperiode – Teil 2: Die Neuzugänge

Sechzig um Sieben: “Fußballstadien wieder für Zuschauer öffnen” – FDP-Fraktionschef Martin Hagen

0

Im Interview mit der “Münchner Abendzeitung” fordert Bayerns FDP-Fraktionschef Martin Hagen eine Öffnung der Fußballstadien auch für den Profibereich:

“Ich glaube, dass wir die Stadien wieder für Fans öffnen sollten. So, wie es auch im Kulturbereich möglich ist, sollte ein Teil der Sitzplätze freigegeben werden. Man ist ja im Stadion an der frischen Luft, da ist das Infektionsrisiko sogar geringer als im geschlossenen Theater”, so Hagen. Andere Bundesländer würden die Öffnung der Stadien ermöglichen: “Dass jetzt ausgerechnet die bayerischen Vereine zu Hause ohne den zwölften Mann im Rücken spielen müssen, ist Wettbewerbsverzerrung. Ich würde mich als 60er-Fan sehr freuen, wenn ich bald wieder die Stimmung im Grünwalder Stadion genießen darf, und wünsche das auch den Fans aller anderen Vereine.”

Das gesamte Interview zum nachlesen:

https://www.abendzeitung-muenchen.de/politik/martin-hagen-fussball-ohne-fans-ist-wettbewerbsverzerrung-art-667367

++

Die Löwen trainieren weiterhin unter Ausschluß der Öffentlichkeit.

++

Heutige Löwenstüberl-Karte:

Ratatouillegemüse mit Reis 8,- Euro

Bratwurst mit Kartoffelpüree & Sauerkraut 8,30 Euro

Sechzig@18:60: Corona-Fall bei Würzburg + über 8600 Dauerkarten verkauft + Amateur-Fußball mit Zuschauern bald möglich

0

Wie die Abendzeitung berichtet, ist ein Spieler der Würzburger Kickers positiv auf Covid19 getestet worden – was bedeutet das für die Löwen, die am Wochenende noch gegen Würzburg gespielt hatten? Zum Glück gar nichts – der Kicker stand gegen den TSV 1860 nicht im Kader:

https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/corona-fall-bei-wuerzburg-ist-jetzt-auch-1860-betroffen-art-667562

++

Die Löwen-Fans sind der – positive – Wahnsinn: Bereits über 8600 Dauerkarten verkauft – das erzählte Marc Nicolai Pfeifer heute in der Etat-Presssekonferenz. Unter anderem ein Video davon gibt es hier:

https://sechzger.de/bereits-ueber-8600-dauerkarten-verkauft-das-video-von-der-etat-pk/

++

Der BFV hatte ja sogar schon eine Klage in Erwägung gezogen, diese scheint jetzt jedoch nicht nötig: Die Regierung Söder erlaubt wieder Fußballspiele im Amateurbereich und das mit bis zu 400 Zuschauern – auf das Pokalspiel der Löwen gegen Eintracht Frankfurt hat dies jedoch noch keine Auswirkungen:

https://sechzger.de/amateurfussball-wieder-vor-zuschauern-moegliche-klage-des-bfv-abgewendet/

++

In München wurden am Montag, 07. September 91 neue Covid-19-Infektionen gemeldet – insgesamt sind in der Landeshauptstadt bislang 9.400 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 8.059 Personen, die bereits genesen sind, sowie 224 Todesfälle.

https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Coronavirus-Fallzahlen.html

Der 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 41,32 – als die DFL ihre Vorschläge zur Rückkehr der Fans in den Stadien machte, war er in München bei ca. 5.

https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/bundesliga-leitfaden-fans-zuschauer-corona-rueckker-100.html