Das letzte Auswärtsspiel der Saison 2024/25 führt den TSV 1860 München zum SC Verl. Mit einem Sieg würden die Löwen an den Gastgebern vorbeiziehen und vor dem Saisonfinale gegen Aue einen einstelligen Tabellenplatz belegen. Auch bei dieser Auswärtspartie wird die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner wieder von zahlreichen Löwenfans unterstützt. Für alle Auswärtsfahrer, die den TSV 1860 München nach Verl begleiten, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen auf einen Blick.
Faninformationen SC Verl – TSV 1860 München
Noch nie hat der TSV 1860 München auswärts gegen den SC Verl verloren – und das soll am morgigen Samstag auch möglichst so bleiben. Mit dem 16.Saisonsieg könnten die Löwen an den Gastgebern vorbeiziehen – und zudem den müden Auftritt gegen Rot-Weiss Essen etwas vergessen machen. Anpfiff in der Sportclub Arena ist um 14:00 Uhr, aus München werden sich rund 1.100 Fans auf den Weg machen. Mit einem ausgerufenen Motto motivieren sich die Anhänger dabei selbst.
Sportlich geht es schließlich für beide Mannschaften um nichts mehr, das Duell um die berühmte goldene Ananas ist damit eröffnet. Der SC Verl freut sich nach einer souveränen Saison auf ein weiteres Jahr in der 3.Liga. Aktuell liegen die Ostwestfalen auf Rang 7 und haben mit 53 Zählern zwei Punkte mehr als die Löwen bislang gesammelt. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle nun die wichtigsten Faninformationen für die Partie SC Verl – TSV 1860 München auf einen Blick.
Tickets
3.300 Tickets wurden bislang verkauft, der Gästebereich ist nahezu ausverkauft. Vor Ort wird es jedoch eine Tageskasse vor dem Gasteingang geben. Diese öffnet um 12:30 Uhr.
Aus Richtung Westen A2: Abfahrt Verl/Gütersloh nehmen. Links auf die Verler Straße abbiegen. Diese Straße führt direkt durch den Verler Ortskern. Der Gästeparkplatz befindet sich an der Schützenhalle. Der Fußweg vom Gästeparkplatz zum Stadion/Gästeeingang beträgt ca. 400m.
Aus Richtung Norden, Osten, Süden A33: Abfahrt Schloß Holte-Stukenbrock. Links auf Oerlinghauser Str. An der Ampelkreuzung weiter geradeaus auf Schlossstr. Geradeaus durch den Kreisverkehr, der Schlossstraße weiter folgen. Nach 2,9km rechts in die Bergstraße. Der Bergstraße 3,7km folgen. Am Ende der Bergstraße rechts auf Paderborner Straße. Nach 1,1km an der Ampel links abbiegen und nach 50m links auf den Gästeparkplatz. Der Fußweg vom Gästeparkplatz zum Stadion/Gästeeingang beträgt ca. 400m.
Fanbusse und 9-Sitzer können an der Sportclub Arena direkt hinter dem Gästeeingang auf einem Schotterparkplatz parken. Nutzt die oben aufgeführte Anfahrtsbeschreibung und fahrt dann in die Straße “Schmiedestrang”.
Hinweise zum Stadionbesuch
Die Sportclub Arena öffnet um 12:30 Uhr ihre Tore. Dort stehen für Taschen und Rucksäcke wenige Abgabemöglichkeiten bereit.
An den Imbissständen bar gezahlt werden. Bei den Getränkestationen kann auch mit EC-Karte bezahlt werden. Es wird Vollbier ausgeschenkt.
Ansprechpartner
Vor Ort steht Euch Fanbetreuer Jamie Jesse mit Rat und Tat zur Verfügung: +49175 1860004
Livestream und Liveticker
Das Spiel zwischen dem SC Verl und dem TSV 1860 München wird leider nicht live und in voller Länge im Free-TV ausgestrahlt. MagentaSport wird die Partie sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream übertragen.
Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.
sechzger.de ist in Verl natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.
Drei Personen werden auf Seiten des SC Verl morgen besonders im Fokus stehen: Für Trainer Alexander Ende und Legende Daniel Mikic wird es das letzte Heimspiel für die Ostwestfalen sein. Auch Sport-Vorstand Raimund Bertels nimmt Abschied vom Verein.
Letztes Heimspiel für Legende Mikic und Trainer Ende
Abwehrspieler Daniel Mikic wird den SC Verl nach zwölf Jahren und rund 330 Spielen nach dieser Saison als Legende verlassen und eine andere berufliche Laufbahn einschlagen. Der 32-Jährige stieg mit den Ostwestfalen in die 3. Liga auf, erlebte den Einzug in das DFB-Pokal-Achtelfinale und wurde von den Fans in die Jahrhundertelf gewählt. “Unser Sportvorstand Sebastian Lange hat gesagt, dass für ihn Miki der größte Spieler der Vereinsgeschichte sei. Das kann ich komplett unterstreichen”, so Trainer Alexander Ende. Dementsprechend emotional dürfte die Verabschiedung des Verteidigers morgen ausfallen – sowohl für die Fans als auch für den Spieler selbst.
Auch Trainer Alexander Ende wird morgen zum letzten Mal bei einem Heimspiel auf der Bank des SC Verl sitzen. Der 45-Jährige ist mittlerweile bereits zum Drittliga-Rekordtrainer der Ostwestfalen aufgestiegen und könnte mit einem Sieg am Samstag Verler Vereinsgeschichte schreiben. 56 Punkte in einer Saison hat in der 3. Liga vor ihm noch kein Übungsleiter vorzuweisen. Auch ihm fällt der Abschied vom SC Verl sichtlich schwer: “Es hat mir in Verl extrem viel Spaß gemacht. Wir haben tollen Fußball gespielt und die Ergebnisse waren häufig auch sehr gut.”
Auch Raimund Bertels nimmt Abschied
Dritter im Bunde derer, die morgen ihr letztes Heimspiel in der Sportclub Arena erleben werden, ist Raimund Bertels, der Sport-Vorstand der Verler. Jahrelang war er für den SCV in verschiedenen Positionen tätig, nun beendet er zum Saisonende seine Tätigkeit. Gründe für seine Entscheidung nannte er bereits im sechzger.de Talk vor dem Hinspiel.
sechzger.de wünscht allen dreien für die Zukunft alles Gute, die Punkte nehmen wir morgen aber dennoch gerne mit zurück nach Giesing. Dies bekräftigte auch Patrick Glöckner in der Löwenrunde.
Das letzte Auswärtsspiel der Saison steht vor der Tür und nach der wenig ansehnlichen Leistung gegen Essen geht es für den TSV nun wirklich um nichts mehr, außer vielleicht das Vermeiden von Punktprämien. Wir Fans wollen aber natürlich trotzdem einen Sieg unserer Löwen sehen und hoffen, dass die Schmach aus dem Hinspiel wenigstens halbwegs wieder wettgemacht wird. Es geht also ins kleinste Stadion der Liga gegen den Sportclub Verl von 1924 e.V.!
Aktuelles – die Ausgangssituation
Es geht wie so oft in dieser Saisonphase nur noch um die viel zitierte goldene Ananas. Der SC Verl spielt eine ansprechende Saison und ist aktuell mit 53 Punkten, zwei mehr als der TSV, auf Platz 7 der Tabelle angesiedelt. Mit einer Bilanz von 14-11-11 und einem Torverhältnis von 57:53 kann die Saison als sehr ausgeglichen bezeichnet werden. Den guten Tabellenplatz gilt es nun für die Ostwestfalen zu verteidigen.
Wenn man die letzten 5 Spiele betrachtet, scheint morgen alles möglich zu sein, der SCV ist aber aktuell eher in einer schwachen Phase und holte nur 4 Punkte. Darunter aber ein überzeugendes 5:1 gegen Aue. Gegen Hansa Rostock kriegte man wiederum mit 4:0 auf den Deckel und mit Saarbrücken lieferte man sich am letzten Spieltag einen offenen Schlagabtausch, der mit einem 4:3 für die Saarländer endete. Der Vollständigkeit halber sei aber auch ein 1:1 gegen den VfB II erwähnt, Verl kann also auch langweilig. Aufpassen sollten die Löwen besonders auf Berkan Taz, den Topscorer der 3. Liga, und Sturmtank Lars Lokotsch, der auch Kapitän der Ostwestfalen ist.
Wintertransfers
Im Winter wurde in Verl der Kader nur graduell nachjustiert. Auf der Abgangsseite wurde zum einen die Leihe von Max Scholze (19) aufgelöst. Der Außenverteidiger kehr zu den Amateuren an die Seitenstraße zurück. Zum anderen holte der 1. FC Nürnberg den Verler Kapitän Fabio Gruber (23, IV) ins Frankenland.
Als Ersatz für diesen Abgang liehen die Ostwestfalen nun Philipp Schulz (19) von Mainz 05 aus. Außerdem verpflichtete man Oualid Mhamid (21) aus Fürth als weitere Option auf der defensiven Außenbahn.
Das Stadion
Der SC Verl trägt seine Heimspiele in der “SPORTCLUB Arena” aus, welche ursprünglich 1994 errichtet wurde, aber nach dem großen Umbau von 2015/16 eigentlich ein komplett neues Stadion ist. Das Fassungsvermögen beträgt 5.207 Plätze, wovon 3.000 Stehplätze sind.
Der Verein trägt seine Spiele seit 1945 auf dem Areal an der Poststraße aus, nach welcher der Sportplatz früher auch benannt war. Die erste Tribüne gibt es aber erst seit 1986 und dem Aufstieg in die Oberliga Westfalen. Nach dem weiteren Aufstieg in die Regionalliga West im Jahre 1994 wurde eine neue Haupttribüne errichtet und Stehränge an den anderen Seiten gebaut. 2008 erfolgte ein weiterer Zubau von Stehplätzen, um die nun für die Regionalliga geforderten 5.001 Plätze zu erreichen.
Seit 2016 sind im Zuge des großen Umbaus alle Plätze überdacht, nachdem es davor nur eine gedeckte Tribüne entlang einer Längsseite gab. 2022/23 wurde das Stadion noch einmal ausgebaut und an die Regularien der dritten Liga angepasst, nachdem die Verler in der ersten Zeit im Profifußball nach Paderborn und Lotte ausweichen mussten.
Das Hinspiel
Die letzte Heimpartie vor Weihnachten war eine der schwärzesten Tage in der jüngsten Vergangenheit des Grünwalder Stadions. In einem eigentlich faden Spiel sah Kozuki in der 30. Minute die rote Karte, was den Verlern ein immer größer werdendes Übergewicht bescherte. So gingen die Gäste auch kurz vor der Pause in Führung.
Nach der Pause konnten die Löwen das Spiel noch etwas offenhalten, bis die Ostwestfalen mit einem Doppelschlag in den Minuten 76 und 77 alles klar machten. Zu allem Überfluss fiel das 0:4 noch durch ein Eigentor, der glücklose Kwadwo verwandelte einen Stanglpass der Verler unfreiwillig zum Endstand. Ein passender Abschluss der bescheidenen Hinrunde auf Giesings Höhen.
Als gesichertes Gerücht war es schon länger bekannt, nun hat der TSV 1860 den Schritt auch offiziell verkündet. Die Partnerschaft mit dem derzeitigen Ausrüster 11TEAMSPORTS endet zum 30. Juni. Zukünftig werden sowohl die Profis, als auch alle Jugendmannschaften bei den Löwen vom spanischen Sportartikelhersteller JOMA ausgestattet. Gespannt darf die Fangemeinde auf die neuen Trikots für die Saison 2025/26 sein. Die in den letzten fünf Jahren durch 11TEAMSPORTS veredelten Nike-Trikots, mit denen 1860 auflief, waren bei den Anhängern nicht unumstritten. “Stangenware”, die zu wenig individuell auf die Löwen ausgerichtet sei lautete ein häufig zu vernehmender Kritikpunkt.
Uhlsport, macron, Nike (11TEAMSPORTS), JOMA
Im Corona-Sommer 2020 endete die Zusammenarbeit der Löwen mit dem italienischen Unternehmen macron, das wiederum fünf Jahre zuvor Uhlsport als Aussrüster bei Münchens Großer Liebe abgelöst hatte. Viele Fans hofften durch den Wechsel zu 11TEAMSPORT/Nike nicht nur optisch an die große Zeit ab Mitte der 1990er anknüpfen zu können, in der der US-Gigant bereits Partner von 1860 gewesen war. Damals freilich nicht mit dem “Vermittler” 11TEAMSPORT. Gleichwohl in den folgenden Jahren das eine oder andere ansprechende Dress aufgelegt wurde (man erinnere sich z.B. an die ersten Auswärtstrikots mit dem neuen Partner in den Münchner Stadtfarben), konnten die großen Erwartungen an den neuen Ausrüster nicht wirklich erfüllt werden. Aber das gelang ja leider auch in sportlicher Hinsicht den Profis nur selten.
JOMA Ausrüster renommierter internationaler Teams
Insofern sind die Fans sicher nicht traurig, dass mit JOMA nun ein neuer Ausrüster an Bord ist. Das Unternehmen, das 1965 gegründet wurde, hat seinen Sitz in Portillo de Toledo, südwestlich von Madrid. Einige Nationalteams (Bulgarien, Rumänien, Kuba oder die Ukraine) aber auch renommierte internationale Erstligisten wie Atalanta Begamo, der FC Villareal oder der RSC Anderlecht laufen derzeit schon mit JOMA-Trikots auf. Und unser Redaktionsmitglied Thomas Enn berichtete erst kürzlich in zwei lesenswerten Artikeln unter der Überschrift “Sechzig all over the world” von diversen Spielbesuchen in “La Liga”. Einer davon führte ihn zum FC Getafe. Ebenfalls ein vom JOMA ausgestatteter Verein.
Verl und zwei Traditionsvereine im Westen
In Deutschland sind im Profibereich der SC Verl und die TSG Hoffenheim aktuell Fußball-Partner von JOMA. Nachdem die Zweitvertretung der Kraichgauer kürzlich den Aufstieg realisiert hat, kommt es nächste Saison also – wie am morgigen Samstag in Westfalen – zu einem weiteren Duell zweier “JOMA-Teams” in der 3. Liga. Und obwohl diese beiden Vereine den Rückschluss nicht unbedingt provozieren: Vielleicht hat man bei JOMA ein Herz für abgestürzte Traditionsvereine. Im Westen der Republik arbeiten in der Oberliga Westfalen die SG Wattenscheid 09 und in der Regionalliga der Wuppertaler SV mit den Spaniern zusammen. Beides Ex-Bundesligisten.
Oliver Mueller mit verantwortlich für starken Deal?
An dem Ausrüstervertrag, der – Gerüchten zufolge – der höchst dotierte in der ganzen 3. Liga sein soll, wurde hinter der Kulissen schon sehr lange gearbeitet. So lange, dass wohl auch der ehemalige Finanzgeschäftsführer Oliver Mueller, mit dem die KGaA derzeit noch um ein vernünftiges Ende der Zusammenarbeit ringt, intensiv beteiligt war. Anfang September letzten Jahres hatte Mueller nach einem halben Jahr seinen Posten räumen müssen.
“Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten”
In der offiziellen Pressemeldung zu der vereinbarten Zusammenarbeit heißt es, dass diese “einen wichtigen Schritt in Richtung Innovationen im Fußball-Equipment, Nachhaltigkeit und starke Markenpräsenz im Profisport” markiere. Und ein Zitat von 1860-Geschäftsführer Dr. Christian Werner weckt Hoffnungen auf schöne, individuell gestaltete Löwen-Trikots für die neue Spielzeit:
Mit Joma gewinnen wir einen Ausrüster, der nicht nur mit hochwertiger Qualität überzeugt, sondern uns auch mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und einem partnerschaftlichen Ansatz begeistert hat
Imagefilm zur Bekanntgabe
Unterstützt durch einen kurzen Imagefilm, in dem das derzeitige Nike-Trikot nochmal auffällig prominent auftritt, gab der TSV 1860 am Freitag Vormittag die Zusammenarbeit mit JOMA bekannt.
Seit gut vier Monaten bereiste ich nun den lateinamerikanischen Kontinent. Anzahl besuchter Länder: sechs. Anzahl der dort besuchten Fußballspiele: null. Aufgrund grauenhafter Reise-Spielplan-Abstimmung im Vorfeld blieben mir sämtliche avisierte Schmankerl verwehrt. Keine Boca Juniors in Buenos Aires, kein Colo Colo in Santiago de Chile. Kein Club Bolívar in La Paz, kein Universitario in Lima. ¡La Puta Madre! Mittlerweile in Ecuador angekommen, sollte leider auch der – retrospektiv betrachtet durchaus verzweifelt wirkende – Versuch, meiner zauberhaften Begleitung eine romantische Überraschung in Form des Länderspiels Ecuador gegen Venezuela darzubieten, auf überraschend wenig Anklang stoßen. Als die Hoffnung auf einen Stadionbesuch langsam zu schwinden begann, blieb nur noch ein letzter Funke: die Auslosung der Copa Libertadores abzuwarten. Mit LDU Quito, Independiente del Valle und SC Barcelona Guayaquil stellt Ecuador gleich drei Vertreter im südamerikanischen Pendant zur Champions League. Und tatsächlich: Rey de Fútbol sollte sich gnädig erweisen. Mit LDU Quito gegen Flamengo Rio de Janeiro und Independiente del Valle gegen River Plate aus Buenos Aires sollte der unsägliche fußballfreie Fluch bald durchbrochen werden.
LDU Quito gegen Flamengo Rio de Janeiro: Ein traditionsreiches Duell in Quito
Das erste Spiel auf der Liste sollte also den brasilianischen Traditionsverein Flamengo Rio de Janeiro nach Quito führen. Da ich 2012 auf einer Brasilienreise die Gelegenheit hatte, ein Heimspiel von Flamengo zu besuchen – und die Atmosphäre dort als durchaus elektrisierend in Erinnerung behalten hatte – verspürte ich eine gewisse Vorfreude auf ein Wiedersehen in der Fremde mit diesem Verein.
Akkreditierung ✔
Nachdem der erfreulich unkomplizierte Akkreditierungsprozess einige Tage zuvor abgeschlossen war, machte ich mich am frühen Nachmittag des 22. April auf den Weg zum Estadio Rodrigo Paz Delgado.
Anreise zum Estadio Rodrigo Paz Delgado: Die Straßen von Ponceano
Aufgrund der ungewöhnlichen Anstoßzeit (17:00 Uhr Ortszeit) kämpfte ich mich am frühen Nachmittag durch den dichten Verkehr und erreichte gegen 15:00 Uhr den nördlichen Teil Quitos – genauer gesagt das Viertel Ponceano. Von der Hauptstraße aus ließ ich mich in Richtung Stadion treiben, das sich unauffällig zwischen Hügeln und Wohnvierteln erhebt. Vor dem Stadion herrschte reges Treiben in den engen Straßen: An jeder Ecke wurden gefälschte Trikots und Fanartikel verkauft, Bierdosen in Styroporboxen gestapelt, gegrillte Chorizo-Spieße und Empanadas angeboten, dazu frittierte Bananen – ein willkommener Kontrast zu den oft durchkommerzialisierten Events in Europa. An einem kleinen Kiosk bestellte ich ein kühles Cerveza und beobachtete das Geschehen. Der Verkäufer, ein älterer Herr mit LDU-Cap, bemerkte meinen ausländischen Akzent. Wie viele Einheimische schaute auch er überrascht, aber freundlich, dass ein Gringo sich ein Libertadores-Spiel in Quito aussuchte. Gegen 15:30 Uhr füllten sich die Seitenstraßen. Erste Bengalos wurden gezündet, und die Gesänge der Muerte Blanca, der organisierten Fans von LDU, hallten durch die Straßen. Ich reihte mich in den Strom der Fans ein, der sich langsam auf die Eingänge zubewegte, und bahnte mir meinen Weg zum Presseeingang.
Estadio Rodrigo Paz Delgado: Das Heimstadion von LDU Quito
Estadio Rodrigo Paz Delgado
Vorbei an den entspannten Securitys, stehe ich dann eine gute Stunde vor Spielbeginn vor dem Estadio Rodrigo Paz Delgado. Ein Ort, der weniger durch seine Architektur an sich besticht – von außen wirkt es eher unspektakulär, fast industriell. Beton, kantige Linien, funktionale Architektur. Dafür hinterlässt vor allem eine unsichtbare, aber deutlich spürbare Eigenheit einen bleibenden Eindruck: das Heimstadion von LDU Quito, im Volksmund „La Casa Blanca“ genannt, liegt auf sagenhaften 2.734 Metern über dem Meeresspiegel. Atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes.
außergewöhnlich gute Verpflegung der Medienvertreter
Ich hole meine Akkreditierung und erklimme die Stufen Richtung Medienplätze. Auf dem Weg dorthin ein überraschender, aber durchaus willkommener Anblick: ein Stand der Amstel Brauerei, in der vier fesche Señoritas den vorbeiziehenden Fans das Freibier fast schon aufzwingen. Um nicht unhöflich zu sein, machte ich ebenfalls einen kurzen Halt zur Stärkung und bedankte mich für diese aufmerksame Geste der Gastfreundschaft. Gut genährt begab ich mich kurz darauf zu meinem Presseplatz. Von dort aus werfe ich einen ersten Blick ins Innere: asymmetrisch, recht steil, mit vier klar voneinander abgegrenzten Tribünen. Die Haupttribüne ist überdacht, gegenüber liegen offene Ränge mit Blick auf die umliegenden Berge.
57, 58, 59 … ???
Stadionatmosphäre in Quito: Muerte Blanca und die Höhenlage
Das Estadio Rodrigo Paz Delgado fasst rund 41.000 Zuschauer und gehört damit nicht zu den Giganten Südamerikas. Doch durch die steilen Tribünen und die kompakte Bauweise entsteht eine dichte, druckvolle Atmosphäre. Pünktlich zum Anpfiff war die Hütte dann gut gefüllt, vor allem die Nordkurve – Heimat der „Muerte Blanca“ – legte wie erwartet lautstark los: Fahnen, riesige Trommeln, durchgehende Gesänge.
Allerdings wirkte der Support zu Beginn etwas unkoordiniert. Die Nord- und Südkurve versuchten, sich mit eigenen Liedern gegenseitig zu übertönen, statt gemeinsam Druck zu machen – was der Stimmung zeitweise die Wucht nahm, zumindest gefühlt. Im Laufe des Spiels hat die Nordkurve dann aber eindeutig die akustische Oberhand gewonnen und bis zum Spielende eine durchgehende Party gefeiert. Keine Choreos, keine Pyro – aber viel Bewegung, viel Herzblut. Einfach Südamerika.
gut gefüllte Heimkurve im Unterrang & verwaister Oberrang der Gäste
Von Flamengo war leider kaum etwas zu sehen – keine erkennbare Auswärtskurve, was bei der Entfernung und der Ansetzung an einem Mittwochabend auch kaum verwunderlich war.
Ansonsten bleibt der Eindruck des Stadions und der Atmosphäre überaus solide. Keine große Show, kein Prunk – genau das, was den Reiz oft ausmacht. Der Kontrast zwischen nüchterner Architektur und emotional aufgeladenem Latinoflair bleibt hängen.
Spielbericht: LDU Quito gegen Flamengo Rio de Janeiro – 0:0
Zum Spiel an sich: LDU Quito gegen Flamengo Rio de Janeiro in der Copa Libertadores 2025. Rein von den Namen ein durchaus vielversprechendes Fußballspiel. Neben der besonderen Höhenlage von Quito und der Atmosphäre im Estadio Rodrigo Paz Delgado standen auch einige bekannte Gesichter auf dem Platz, die den meisten europäischen Fußballfans zumindest aus der Vergangenheit ein Begriff sein dürften: Carlos Gruezo, der in Deutschland aus seiner Zeit beim FC Augsburg bekannt ist, lief für die Ecuadorianer auf, während bei Flamengo vor allem Danilo, der für Manchester City und Real Madrid spielte, sowie Trainer Filipe Luís, der eine beeindruckende Karriere bei Atlético Madrid und Chelsea hatte, die prominentesten Personalien darstellten.
1. Halbzeit – Taktisch geprägt, wenig Risiko
Beide Mannschaften begannen abwartend. Flamengo, das mit vielen Stars angereist war, zeigte sich technisch überlegen, fand aber kaum Räume gegen die kompakte Defensive der Ecuadorianer. LDU Quito seinerseits versuchte, über schnelle Umschaltmomente und lange Bälle zum Erfolg zu kommen. Einzig nennenswerte Chance in der ersten Hälfte: Ein Distanzschuss von Giorgian De Arrascaeta, den der Torwart von LDU stark parierte.
2. Halbzeit – Mehr Intensität, aber keine Tore
Nach der Pause nahm das Spiel etwas Fahrt auf. Pedro kam bei Flamengo in die Partie und sorgte im Strafraum für mehr Präsenz, doch wirkliche Durchschlagskraft entwickelte der brasilianische Angriff kaum. LDU blieb vor allem bei Standards gefährlich – einmal musste Flamengo-Keeper Rossi nach einer Ecke mit einer starken Faustabwehr retten. Beide Trainer wechselten offensiv, doch weder Estrada bei LDU noch Everton Cebolinha bei Flamengo konnten Akzente setzen.
Fazit – Gerechtes Remis auf Augenhöhe
Es kam, wie es kommen musste: ein Tor zu sehen blieb mir verwehrt, aber das 0:0 geht letztlich in Ordnung. Flamengo hatte mehr Ballbesitz (rund 65 %), LDU dafür die bessere Laufleistung und die klareren Standardsituationen. Die Höhenlage von Quito machte sich gerade gegen Ende bemerkbar – viele Spieler wirkten müde, das Spieltempo flachte merklich ab. Beide Teams nehmen einen Punkt mit, was in einer engen Gruppe durchaus wertvoll sein kann.
Hier das Spiel in der Zusammenfassung:
Weitere Groundhoppingberichte auf sechzger.de
Lust auf noch mehr Groundhopping? Dann klickt euch rein in die Spanien-Berichte von Kollege Thomas.
Am vergangenen Wochenende feierte Kristian Böhnlein mit seinem FC Schweinfurt 05 den Aufstieg in die 3. Liga – für die Schnüdel die Rückkehr in den Profi-Fußball nach 21 Jahren! Heute tippt der Ex-Löwe die Partie des TSV 1860 München beim SC Verl.
Kristian Böhnlein setzt auf Patrick Hobsch
Das Schöne an Kristian Böhnlein ist ja, dass er nicht nur ungemein sympathisch und ehemaliger Spieler der Löwen ist, sondern auch Fan von Münchens großer Liebe. So sagte er direkt am Wochenende, also noch während der Aufstiegsfeierlichkeiten, für den Ergebnistipp zu. Dem TSV 1860 traut der 34-Jährige in Verl einen Auswärtssieg zu.
“Ich tippe auf ein 1:3.
Dreierpack Hobschi – der ist heiß auf Malle!”
Ein bisschen Spaß muss sein…
Ein Drittliga-Tor für den TSV 1860
Der gebürtige Kronacher versuchte sich zunächst beim HSV, ehe er zur SpVgg Greuther Fürth, zum VfL Frohnlach und von dort zur SpVgg Bayreuth wechselte. Bei der Oldschdod schnürte er von 2014 bis 2018 die Fußballstiefel und wagte dann den Sprung in die 3. Liga zum TSV 1860. Während Kristian Böhnlein bei der U21 regelmäßig einnetzte, gelang ihm bei den Profis nur ein Treffer: beim 3:1-Auswärtssieg der Löwen beim KFC Uerdingen.
Obwohl seine Zeit bei den Löwen sportlich nicht optimal verlief, stellte Böhnlein im Oktober 2022 im Interview mit sechzger.de fest:
“Ich bereue es zu keiner Zeit, dass ich den Schritt gewagt habe. Auch wenn es sportlich nicht wie erhofft gelaufen ist, bin ich sehr dankbar für die Zeit bei den Löwen. Die Stimmung im Grünwalder Stadion und die Menschen, die ich bei 60 kennen gelernt hab, möchte ich nicht missen.”
Nachdem er 2021 mit dem FC Schweinfurt 05 in der Relegation am TSV Havelse gescheitert war, klappte es diesmal mit dem Aufstieg in die 3. Liga. Zwar starteten die Unterfranken als Außenseiter in die Regionalliga, zumal sich die Schnüdel vom Profitum verabschiedet hatten und als reine Amateurtruppe in die Saison gestartet waren, doch wussten sie die Durststrecken der vermeintlich größten Rivalen FC Bayern II, SpVgg Bayreuth und Würzburger Kickers zu nutzen, um sich entscheidend abzusetzen. Im direkten Duell mit dem unterfränkischen Rivalen gelang am Freitag vor 12.000 Zuschauern der Aufstieg – und die Rückkehr in den Profifußball nach 21 Jahren.
Am Samstag um 14:00 Uhr treten die Löwen zum letzten Auswärtsspiel der Saison beim SC Verl an. In Sechzig um Sieben lest ihr unter anderem Folgendes: 1860-Coach Patrick Glöckner will Revanche für die Klatsche im Hinspiel, das verkündete er bei der Löwenrunde. Was sonst noch wichtiges passiert ist rund um die Löwen:
Sechzig um Sieben: Glöckner will Revanche
Bei der Löwenrunde blickte Coach Glöckner bereits auf das Spiel in Verl voraus und sagte im Hinblick auf die 0:4-Niederlage im Hinspiel: “Da wollen wir natürlich dann auch nochmal eine kleine Revanche nehmen”. Fehlen werden dabei Ott, Kloss, Schröter und Lucoqui. Dafür werden die Sechzger Verstärkung aus dem eigenen Nachwuchs mitnehmen.
Wunschaufstellungen für Verl
Die sechzger.de Redaktion hat sich Gedanken gemacht, wie sie am Samstag in Verl spielen lassen würde. Hier geht es zu unseren Wunschaufstellungen, in denen die Kräfte aus der U19 und U21 besonders beachtet werden.
Löwinnen und U21 im Aufstiegskampf
Die Löwinnen empfangen am Wochenende den TSV Solln, die U21 spielt in Gilching gegen den TSV Kirchanschöring. Für beide Teams geht es im Saison-Endspurt um den Aufstieg. Aber auch zahlreiche weitere Löwen-Teams sind am Wochenende im Einsatz. In Sechzig am Wochenende findet ihr die komplette Auflistung aller 1860-Begegnungen. Zum ausführlichen Vorbericht auf das Spiel der Löwen-Amateure kommt ihr hier!
Vatertags-Boxen gegen London in Trudering
Ein besonderes Highlight steht den Boxern der Löwen bevor: Beim Vatertags-Boxen gegen eine Auswahl aus London wird auch Olympionike Magomed Schachidov für den TSV 1860 München antreten! Stattfinden wird das Event am 29. Mai im Truderinger Festzelt, Einlass ist ab 9:30 Uhr.
Bestens informiert in den Freitag
Damit geht ihr bestens informiert in den für die meisten letzten Arbeitstag der Woche. Einen schönen Freitag und vor allem ein weiß-blaues Wochenende wünscht Euch die Redaktion von sechzger.de.
In der Löwenrunde vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison 24/25 äußerte Patrick Glöckner zu den Chancen des TSV 1860 München auf einen Auswärtssieg, die Qualitäten des SC Verl und das einstzfähige Personal.
Update zur Personalsituation
Nachwuchsspieler Raphael Ott war die komplette Woche krank. Er konnte erst heute ins wieder ins Training einsteigen. Daher ist er keine Option für das Spiel in Verl. Ansonsten fehlen die Bekannten Spieler. Tim Kloss ist nach wie vor verletzt, ebenso wie Morris Schröter. Anderson Lucoqui wurde erfolgreich operiert, er fällt natürlich für den Rest der Saion aus. “Athroskoisch hat Alles funktioniert”, gab Glöckner bekannt und führte weiter aus, dass eine sehr positive Einschätzung zum Heilungsprozess vorliege. Worüber Glöckner sich sehr erfreut zeigte. War das eventuell ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass die beiden vor dem Hintergrund ihrer auslaufenden Verträge auch nächste Saison in Diensten des TSV 1860 München stehen werden? Glöckner geht davon aus, dass er in Verl wieder ein bis zwei Spieler aus der U19 bzw. der U21 in den Kader berufen wird. Aus seiner Sicht macht das in der aktuellen Saisonphase Sinn und die Nachwuchsspieler “sollen auch mal sehen wie der Profiablauf ist.” Wer genau den Profiablauf sehen darf, ließ der Löwencoach offen.
“Wir haben Großes geleistet”
Die Fragen nach einem “Grummeln im Umfeld” wegen der letzten beiden Niederlagen in Rostock und daheim gegen Rot-Weiß Essen reagierte Glöckner gelassen. “Wir haben Großes geleistet mit der Mannschaft (…) und unser Ziel schnell erreicht.” Außerdem nahm er seine Mannschaft in Schutz. Wegen des erreichten Klassenerhalts sei es “meschlich, dass vielleicht das ein oder andere Prozentpünktchen verloren gegangen ist”. Er habe aber mit dem Team daran gearbeitet, dass es am Samstag wieder seine beste Leistung abrufen kann. “Die Jungs trainieren gut, die sind griffig, die geben Gas”, fasst Glöckner seine Eindrücke der Trainingswoche zusammen. 1860 werde “genauso fokussiert an das Spiel herangehen wie an jedes andere auch.” Von laxem Saisonausklang war bei Glöckners Auftritt wenig zu verspüren.
Revanche beim Auswärtsspiel in Verl
Als Ziel für das Auswärtsspiel in Verl gab er aus, Revanche für die 0:4 Heimniederlage aus dem Hinspiel zu nehmen. “Da wollen wir natürlich dann auch nochmal eine kleine Revanche nehmen”, sagte Glöckner und spielte damit auf eine der schwächsten Saisonleistungen der Löwen an, die freilich noch in die Amtszeit seine Vorgängers Argirios Giannikis fiel.
“Verl ist eine extrem spielstarke Mannschaft”
Bei der Analyse des SC Verl hob Glöckner Stürmer Lars Lokotsch hervor, “der vorne die Bälle festmacht und die nachrückenden Spieler einsetzt.” Außerdem sei das Verler Spiel durch “unwahrscheinlich viel Positionswechsel und schnelles Passspiel” gekennzeichnet. Insagesamt sei Verl ein Team, das “durch seine Ballzirkulation schwer unter Kontrolle zu kriegen” sei für den Gegner. Um Verl bestmöglich entgegnetreten zu können, müsse 1860 an ein Stellschrauben drehen, aber grundsätzlich in der gewohneten Formation spielen.
Kein Infos zu Wechselgerüchten und seiner Vertragsverlängerung
Zu den Wechselgerüchten um Patrick Hobsch, der aktuell mit Hansa Rostock in Verbindung gebracht wird, wollte Glöckner nichts sagen, außer dass Hobsch wisse, dass er ihn sehr schätze. Auch zu seiner eigenen Vertragsverlängerung ollte Glöckner nichtvrecht rasus mit der Sprache. Lediglich ein “die Gespräche wurden in den letzten zwei Tagen intensiviert”, ließ er sich entlocken.
Ein besonderes Highlight steht den Boxern der Löwen bevor: Beim Vatertagsboxen gegen eine Auswahl aus London wird auch Olympionike Magomed Schachidov für den TSV 1860 München antreten!
Vatertagsboxen: TSV 1860 mit Schachidov
Am 29.05. findet wieder das traditionelle Vatertagsboxen im Truderinger Festzelt in der Wasserburger Landstraße statt. Der Einlass beginnt um 9.30 Uhr, die Wettkämpfe um 10.30 Uhr. Gegner des TSV 1860 ist einmal mehr die Auswahl Islington London, erwartet werden spannende Kämpfe und eine gute Atmosphäre.
Mit einem besonderem Schmankerl können die Löwen diesmal aufwarten, denn Olympionike Magomed Schachidov wird die Giesinger Faustkampfriege diesmal unterstützen. Im vergangenen Jahr war der Athlet kurzfristig für die Olympischen Spiele in Paris nominiert worden, konnte sich jedoch nicht adäquat auf den Wettbewerb vorbereiten und scheiterte vorzeitig an Tiago Muxanga aus Mosambik.
Neben dem gesperrten Philipp Maier wird den Löwen am Samstag auch der gestern operierte Anderson Lucoqui beim Auftritt in der Sportclub Arena fehlen. Wie wird Trainer Patrick Glöckner auf die Ausfälle reagieren? Und wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SC Verl aus?
Wunschaufstellungen zu SC Verl – TSV 1860 München
Christian Jung
Christian zieht Tim Danhof von rechts auf links und ersetzt Maier durch Thore Jacobsen, dessen Gelb-Rot-Sperre abgelaufen ist. In der Offensive kehrt Soichiro Kozuki in die Startelf zurück.
Thomas Enn
Personell schließt sich Thomas komplett an, die offensive Dreierreihe wird jedoch anders angeordnet. Abiama kommt über rechts, Guttau gibt den 10er und Kozuki soll sein Tempo über links gewinnbringend einsetzen.
Stefan Kranzberg
Lukas Reich kehrt auch bei Stefan auf die rechte Abwehrseite zurück, Tim Danhof muss bei ihm jedoch auf der Bank Platz nehmen. Stattdessen zieht er Julian Guttau in die Abwehrkette zurück, der von dort aus seine Offensivqualitäten ausspielen soll. Zweite große Überraschung: Im defensiven Mittelfeld kommt Samuel Althaus neben Thore Jacobsen zu seinem Drittliga-Debüt.
Jan Schrader
Auch Jan gibt der Jugend eine Chance und verhilft Clemens Lippmann auf der rechten Abwehrseite zu seinem Debüt, während Lukas Reich den Offensivpart auf der rechten Seite bekleidet. Zudem stehen auch Mike Gevorgyan und Tim Kloss in der Startelf, wobei Letzterer verletzungsbedingt ausfallen könnte. Thore Jacobsen stünde für Jan als erste Alternative parat.
Deine Meinung ist gefragt
Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!