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Gegnervorstellung 25/26: Rot-Weiss Essen

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Anzeigetafel RWE-1860 0:3 aus der Saison 24/25

Die mit riesiger Vorfreude erwartete neue Saison steht vor der Tür und der Löwe darf das Eröffnungsspiel bestreiten. Am heutigen Freitagabend geht es nach Essen, wo man unter Flutlicht auf einen weiteren Favoriten auf den Aufstieg trifft. Wie schon aus der letzten Saison gewohnt, gibt es an dieser Stelle eine umfangreiche Sammlung alles Wissenswerten rund um den kommenden Gegner. Die Geschichte kann ich leider nicht neu erfinden und die Stadien sind auch meist die Gleichen, aber natürlich sind Kaderinfos & Transfers komplett neu und auch bei den restlichen Kategorien wurde an den Details gefeilt. Heute starten wir also mit dem RWE, mit Rot-Weiss Essen!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Zu Beginn der Saison kann man nur mutmaßen, wie es aktuell um eine Mannschaft steht. Wenn Testspiele Aussagekraft haben, dann steht es gut um den RWE. Nach einer sehr erfolgreichen Rückrunde haben die Mannen von Trainer Uwe Koschinat auch eine starke Vorbereitung absolviert. Zuletzt gab es zwei Achtungserfolge gegen die höherklassigen Teams aus Magdeburg und Augsburg. Verloren gingen nur ein zweiter Durchlauf gegen die Schwaben und das Highlight der Vorbereitung in Schottland. Zum 70-jährigen Jubiläum des ersten Spiels einer deutschen Mannschaft im Europacup traten die Essener bei Hibernian FC in Edinburgh an und mussten sich an der Easter Road mit 3:2 geschlagen geben.

Von Experten, Medien und quasi auch allen anderen wird Essen als einer der Top-Favoriten auf den Aufsteig in die 2. Liga gesehen. Für unseren TSV gibt es zum Start also gleich mal einen richtigen Gradmesser, der erst einmal überstanden werden muss.

Kader & Transfers

Entgegen typischer Drittliga-Gebaren hat sich Essen in der bisherigen Transferphase eher zurückgehalten. Vor dem Hintergrund, dass eigentlich alle Leistungsträger gehalten werden konnten, stehen 9 Abgänge, 10 Zugängen gegenüber.

Der in München bekannteste Abgang ist Joseph Boyamba (28, RA), der zum BVB II in die Regionalliga geht. Außerdem wurde Thomas Eisfeld (32, ZM) in die Vereinslosigkeit entlassen und Rechtsverteidiger Eric Voufack (23) spielt in der kommenden Spielzeit für Kolding IF in der zweiten dänischen Liga. Die größten Schwächungen sind zwei ausgelaufene Leihen. Sowohl Julian Eitschberger (21, RV) und Matti Wagner (20, LM) waren in der Rückrunde Leistungsträger und kehren zu ihren Stammvereinen zurück. Während ersterer bei Hertha BSC zu bleiben scheint, wurde Wagner von Fürth für die kommende Saison nach Aachen ausgeliehen.

Diese Wechsel wurden ordentlich kompensiert. Vom 1. FC Köln kam Marvin Obuz (23, RA), der schon in der vorvergangenen Spielzeit in Essen am Ball war und an seine starke Form von damals anknüpfen will. Ebenfalls vom FC kommt per Leihe mit Jaka Cuber Potocnik (18, MS) der Spieler, welcher den Domstädtern ihre lange Transfersperre eingehandelt hat. Weiters kommt mit Luca Bazzoli (24) ein interessanter Mittelfeldspieler aus Münster ins Ruhrgebiet, der letzte Saison (auch aufgrund einer Verletzung) nur der 13./14. Mann war. Für die defensive rechte Außenbahn holte man Michael Kostka (21) vom letztjährigen 5. der zweiten polnischen Liga.

Die sogenannten Unterschiedsspieler sind aber fast alle im Bestandskader zu finden. Hier verfügt der RWE mit Spielern wie Dominik Martinovic (28, MS), Ahmet Arsland (31, OM), Klaus Gjasula (35, DM) oder José-Enrique Ríos-Alonso (24, IV) für die 3. LIga über sehr hohe Qualität. Das Potential dieses Kaders hat sich schon in der vergangenen Rückrunde gezeigt, jetzt hatte Uwe Koschinat sogar noch eine ganze Sommervorbereitung…

Im Tor wird heute – wie in der Rückrunde im GWS – sehr wahrscheinlich Felix Wienand (23) stehen, nachdem sich Jakob Golz (26) unter der Woche durch einen Insektenstich verletzt hat.

Löwenpower:

Vereinsgeschichte

Als Gründungsdatum von Rot-Weiss Essen wird der 1. Februar 1907 angegeben. Damals firmierte man aber noch unter dem Namen “SC Vogelheim”, einem Fusionsverein aus dem “SC Preussen” und “Deutsche Eiche”. Zu einer Fußballabteilung kam es im Jahr 1910 durch eine Fusion mit dem “Turnerbund Bergeborbeck”. Vogelheim und Bergeborbeck sind die Stadtteile Essens, die der RWE seine Heimat nennt. Drei Jahre später trennte man sich wieder vom Turnerbund und gründete sich 1918 neu als “Spiel- und Sportverein Emscher-Vogelheim”. Seit der Fusion nahm man an Verbandsspielen teil und änderte nach dem ersten Weltkrieg seinen Namen in “Spiel und Sport 1912”. Die Geburtsstunde von “Rot-Weiss Essen” war dann eine erneute Fusion mit dem Turnerbund im Jahre 1923. Im Zuge dieser Bündelung der Kräfte im Essener Norden wurde der neue Name auserkoren.

Die Anfangszeit

Nach ersten Erfolgen und großem Zuschauerinteresse baute man unter der Ägide von Präsident Georg Melches im Jahre 1939 das erste Stadion an der Hafenstraße für rund 27 000 Zuschauende. Das gesamte Vereinsgelände wurde dann im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Mit großem ehrenamtlichem Engagement wurde die Anlage wiederhergestellt:

„Männer aller Berufe standen einträchtig nebeneinander und schufteten Abend für Abend. Wenn auch die Hauptarbeit von Handarbeitern, meist Bergleuten, geleistet wurde, so war es doch rührend anzusehen, wie Leute, die nie mit Schaufel oder Spaten gearbeitet hatten, sich abmühten, es den anderen gleichzutun.“

Der erste große Erfolg der Vereinsgeschichte war dann der Pokalsieg 1953. Zwei Jahre später setzte man noch einen drauf und konnte die deutsche Meisterschaft erringen. Angetrieben durch diese Erfolge investierte Essen auch in Steine und errichtete 1956 die erste Flutlichtanlage Deutschlands! Trotz alledem wurde der RWE bei der Gründung der Bundesliga nicht berücksichtigt, da man 1961 aus der Oberliga abgestiegen war und den Wiederaufstieg nicht bewerkstelligen konnte. Folglich trat der Verein nun in der Regionalliga West an. 1963 starb mit Georg Melches die prägendste Figur in der Geschichte des RWE, weshalb auch das Stadion zu seinen Ehren umbenannt wurde.

Im Jahre 1966 gelang dann endlich der lang ersehnte Aufstieg ins neu formierte Oberhaus. Man musste aber postwendend wieder den Weg in die Regionalliga antreten. Es folgten einige “Fahrstuhljahre” mit Wiederaufstieg 1969, Abstieg 71, Aufstieg 73 und erneutem Abstieg 1977. Zur damaligen Zeit schnürten spätere Topstars wie Horst Hrubesch, Frank Mill, Willi Lippens und Manfred Burgsmüller die Schuhe für die Rot-Weißen.

Der Beginn der Abwärtsspirale

Nach einigen soliden Spielzeiten in der zweiten Liga musste man 1984 auch aus dem Unterhaus absteigen. Zwei Jahre später gelang die Rückkehr, der Abwärtstrend war aber gestartet. Abermals hielt man sich für einige Jahre, stieg dann 1991 aufgrund eines Lizenzentzugs wieder ab und konnte im darauffolgenden Jahr zumindest die deutsche Amateurmeisterschaft für sich entscheiden. Getragen von diesem Erfolg war man 1993 in der Liga erfolgreich und kehrte in den Profibetrieb zurück. Im Zuge des Zulassungsverfahrens zur 2. Bundesliga waren aber gefälschte Dokumente eingereicht worden, sodass während der Saison 93/94 die Lizenz abermals entzogen wurde. Trotz dieses großen Problems reüssierte man im DFB-Pokal und zog ins Finale gegen Werder Bremen ein.

1996 hatte RWE dann wieder Stabilität gewonnen und kehrte in die 2. Bundesliga zurück, mit über 8 000 Zuschauern im Schnitt war Essen in der Regionalliga der Zuschauermagnet schlechthin. In der folgenden Spielzeit gab es zwar keine großen wirtschaftlichen Probleme, sportlich war man der Aufgabe aber nicht gewachsen und stieg sofort wieder ab. 1997/98 wurde man dann durchgereicht und fand sich am Ende der Saison in der Oberliga wieder.

Folgend stieg man direkt wieder auf und kehrte 2004 sogar in die 2. Bundesliga zurück. Wieder einmal wurde RWE zur Fahrstuhltruppe, stieg 2005 direkt wieder ab, 2006 erneut auf und 2007 abermals ab. Zum 100. Geburtstag hatte man sich freudigere Zeiten gewünscht. Essen verpasste dann auch die Qualifikation für die neue 3. Liga, doch es kam noch schlimmer. 2010 war der Verein insolvent und in der 5. Spielklasse angelangt. Die Auflösung konnte aber abgewendet und die direkte Rückkehr in die Regionalliga fixiert werden.

Neues Stadion, neues Glück

2012 wurde das neue Stadion noch in den letzten Bauphasen bezogen und der Blick in eine hoffentlich rosigere Zukunft gerichtet. Dort stabilisierte RWE sich in Liga 4 und die Segel waren in Richtung Profifußball gesetzt. 2019/20 sah es unter neuer Führung lange gut aus, der coronabedingte Abbruch machte Essen aber einen Strich durch die Rechnung. Trotz des Einzugs ins DFB-Pokal-Viertelfinale verpasste man den Aufstieg in 2021 erneut knapp.

In der folgenden Saison konnte das lang ersehnte Ziel dann aber erreicht werden. In dem Jahr, in dem die Fans den Stadionnamen zurückgekauft und damit ihrer zweiten Heimat wieder den Namen “Stadion an der Hafenstraße” gegeben hatten, konnte nach 14 Jahren der Aufstieg und die lang ersehnte Rückkehr auf die Bundesebene gefeiert werden!

Verein

Rot-Weiss Essen vereint ca. 13 200 Fans in einem reinen Fußballverein, der neben den Profis noch eine zweite Mannschaft auf niedrigem Amateurlevel und eine “Team III” genannte dritte Mannschaft mit Spielern aus schwierigen sozialen Verhältnissen stellt. Frauenfußball gibt es keinen, was aber ausnahmsweise löblich ist, da man so der etablierten SGS Essen (Bundesliga) nicht ihr Revier streitig macht. Der Profibetrieb ist nicht in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert.

Fanszene

Wer ist der Schreck vom Niederrhein?

Die Fanszene des RWE ist schon seit den 70er Jahren in ganz Deutschland bekannt, sowohl wegen der Stimmung als auch besonders wegen ihrer Rauflust. Zu diesem Thema hat Philipp Köster im Magazin 11Freunde einen schönen historischen Artikel verfasst – dieser ist leider nur mit Abo o.Ä. lesbar. Heute hat auch in Essen die Ultrabewegung Einzug gehalten und dominiert auf der neuen West.

Die maßgeblichen Ultragruppen sind die “Vandalz Ultras”, “Rude Fans”, “Junge Essener” und die “Freaks Ultras”. Letztere geben das recht lesenswerte Fanzine “Freakshow” heraus. Weiters gibt es die “Wrecking Crew”, die “Stauder Kommilitonen” und “Northside”. Die Gruppierung “Kategorie Essen” musste sich im September auflösen, nachdem ihnen ihre Zaunfahne abhanden gekommen war.

Als Dachverband gibt es die “Westtribüne Essen”, der wie bei vielen anderen Clubs eine Vorfeldorganisation darstellt, durch welche in diesem Fall ausschließlich Choreographien finanziert werden. Außerdem werden karitative Aktionen durchgeführt. Zum Auftaktspiel gegen die Löwen ruft die Westribüne zu einem Fahnentag auf alle eine Fahne mit ins Stadion zu bringen. Auf der Vereinsebene besteht noch die Fan- und Förderabteilung der RWE, welche die Interessen der “passiven Fußballer” bündelt und den Fans eine eigene Stimme im Hauptverein gibt.

Freundschaften auf Ultraebene gibt es nach Dortmund und zum Verein vom Verteilerkreis in Wien, außerdem sind die “Vandalz” mit der “Revolte 0221” vom FC Köln verbandelt. Seit 1994 besteht eine Fanfreundschaft zu Werder Bremen, welche aber nicht (mehr) auf Ultraebene getragen wird. Feindschaften existieren besonders zum FC Schalke 04, Rot-Weiß Oberhausen und dem MSV Duisburg.

Das bekannte Fan-Original “Glockenhorst” ist leider letztes Jahr von uns gegangen. Mehr zu einem bewegten Leben lest ihr hier.

Stadion

Das “Stadion an der Hafenstraße” ist eines der Stadien, welche noch immer ihren traditionsreichen Originalnamen tragen und nicht von irgendeiner Sponsorenkreationen entstellt werden. Die 2012 eröffnete Fußballarena wurde sehr nahe am alten “Georg-Melches-Stadion” errichtet und erinnert optisch auch sehr an den Vorgänger, besonders die vier separaten Tribünen mit offenen Ecken. Zur Vorgeschichte schreibt RWE:

“Rot-Weiss Essen in Person von Vereinsmacher Georg Melches fand 1920 seinen ersten festen Standort an der „Vogelheimer Straße 97“ – der heutigen „Hafenstraße 97a“ an den Stadtgrenzen Bergeborbecks zu Vogelheims! Die 1939 von Sportanlage zu Spielstätte umgebaute rot-weisse Heimat wurde im zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört. So beschloss man den Bau des alten „Stadions an der Hafenstraße“ – nach Melches Tod „Georg-Melches-Stadion“. In der Verbandszeitung des Westdeutschen-Fußballverbands (WDFV) wurde die nach 50er-Jahre-Standard hochmoderne Anlage mit dem „Highbury“ von Arsenal London verglichen: Essener konnten stolz auf eine Multifunktions-Haupttribüne und das erste Flutlicht im Ruhrgebiet sein! Im Außenbereich errichtete man zudem Tennisplätze und eine Gartenanlage.”

Das neue Stadion fasst 19 962 Zuschauende, davon 6 670 in der Westkurve. Neben den Drittliga-Partien des RWE finden hier auch die Bundesligapartien der Frauen der SGS Essen sowie Konzertveranstaltungen statt. Beim Bau soll es zu einigen finanziellen Ungereimtheiten gekommen und Gelder aus anderen Töpfen zweckentfremdet worden sein, da sich die Baukosten zum Ende hin mehr als verdoppelt hatten. So standen schlussendlich 64 Mio. statt der ursprünglich angepeilten 31 Mio. € zu Buche. Im gerade vergangenen Juli hat der Essener Stadtrat beschlossen, dass Stadion für rund 29,4 Mio. € auf eine Kapazität von rund 27 000 Plätze auszubauen. Dies soll über eine Schließung der Ecken geschehen, für die bereits seit über zehn Jahre Pläne vorliegen, aber aus Kostengründen nicht umgesetzt wurden. Nicht nur bei den Bauvorhaben, sondern auch beim Unterhalt der Arena unterstützt die Stadt Essen als Besitzerin des Stadions den Verein tatkräftig.

Ausgeschenkt wird Stauder Bier, die Currywurst soll laut unserem Talkgast nicht zu empfehlen sein, die Frikadelle wiederum kann ich selbst uneingeschränkt empfehlen.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Das “Weiss” im Vereinsnamen entsprach noch nie der Rechtschreibung, ist aber tatsächlich die offizielle Schreibweise in Satzung, Vereinsregister, etc..
  • Das UNESCO-Weltkulturerbe “Zeche Zollverein” in Essen ist unbedingt einen Besuch wert. Auch dieser Italiener um die Ecke hat das letzte Mal gefallen.
  • Die neue Westtribüne in Essen liegt eigentlich im Osten, der Traditionsname wurde vom alten Stadion übernommen.
  • Neben der gewohnt rot-weißen Spielkleidung wären laut Satzung in Notfällen auch noch neutrale (schwarze/graue) oder in den Stadtfarben Blau und Gelb gehaltene Trikots erlaubt.
  • Das bekannte “Oh RWE-Lied“, welches im Stadion gesungen wird basiert auf dem Schlager “Adiole” von Siw Malmquist.

Der 1. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – SSV Jahn Regensburg
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – Aachener TSV Alemannia
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr TSG Hoffenheim II – TSV Havelse
14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – SC Verl 1924
16:30 Uhr MSV 02 Duisburg – VfB Stuttgart II 
Sonntag 13:30 Uhr FC Erzgebrige Aue – FC Hansa Rostock
16:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – 1. FC Schweinfurt 05
19:30 Uhr SV Wehen Wiesbaden – SSV Ulm 1846 Fußball

 

Sechzig um Sieben: Saison startet heute in Essen

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Das Warten hat ein Ende: Heute Abend um 18:60 Uhr startet der TSV 1860 München mit dem Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen in die Saison 2025/26. Alles was ihr vor dem Spiel wissen müsst, findet ihr wie immer in Sechzig um Sieben!

Glöckner: “Es wird Härtefälle geben”

Die Löwenrunde vor dem Spiel in Essen fand bereits am Mittwochnachmittag statt. Zudem sprach Trainer Patrick Glöckner dabei über den großen Kader und sagte: “Es wird Härtefälle geben”. Dies sollte sich auch bei der Abfahrt nach Essen am Donnerstag bestätigen. Mit Reinthaler, Maier, Kozuki und Schröter müssen gleich vier potenzielle Stammkräfte auf der Tribüne Platz nehmen, sie schafften es nicht in den Kader.

Faninformationen: Streckensperrung bei der DB

Insgesamt 2.700 Löwen-Fans werden den TSV 1860 München nach Essen begleiten. In unseren Faninformationen findet ihr alles Wissenswerte zum Stadionbesuch an der Hafenstraße. Besonders wichtig: Aufgrund einer Streckensperrung zwischen Duisburg und Düsseldorf kam es am Donnerstag zu erheblichen Behinderungen im Zugverkehr – informiert Euch bitte frühzeitig, ob Eure Verbindung wie gebucht durchgeführt wird.
Was Niki Lang für den Saisonauftakt in der 3. Liga tippt, könnt ihr im Expertentipp nachlesen.

U21 punktet beim 1:1 in Heimstetten

Mit einem 1:1-Unentschieden endete das zweite Bayernliga-Spiel der Amateure des TSV 1860 München beim SV Heimstetten. Ali Garza hatte den frühen Rückstand noch vor der Pause ausgeglichen. Im zweiten Abschnitt standen die kleinen Löwen nach einem Platzverweis gegen die Hausherren mehr als eine halbe Stunde mit einem Mann mehr auf dem Platz, mussten sich aber aufgrund ausbaufähiger Chancenverwertung mit einem Punkt begnügen.

Nicolai Walch im Interview bei 11FREUNDE

Das Fußballmagazin 11FREUNDE, das sowieso ein gewisses Faible für Münchens Große Liebe hat, hat ein Interview mit Verwaltungsrat Nicolai Walch geführt. Dieser sieht nach dem Chaos der letzten Wochen und den überraschenden Umbesetzungen von Hasan Ismaik eine Chance auf einen Neuanfang. Aber lest selbst in unserem Bericht oder direkt bei 11FREUNDE. 

Löwen spielen im Pokal am 12.8. in Geiselbullach

Die Löwen spielen in der 2. Runde des Toto-Pokal beim TSV Geiselbullach. Wie wir am gestrigen Donnerstag exklusiv vom Vorsitzenden des nächsten Gegners erfahren haben, findet die Begegnung am Dienstag, 12. August, um 18:00 Uhr statt und zwar auf der Anlage des TSV Geiselbullach. Dort sind nur 1.750 Zuschauer zugelassen. Weitere Details erfahrt ihr in unserem ausführlichen Bericht.

Droht ein Geisterspiel in Hoffenheim?

Ebenfalls exklusiv haben wir gestern darüber berichtet, dass den Löwen beim Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim II eine Geisterspiel-Kulisse drohen könnte. Wie die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet, muss der Aufsteiger auf Anweisung der Polizei einige Heimspiele in der gut 30.000 Zuschauer fassenden PreZero Arena austragen – wohl auch das gegen die Löwen. “Da wird nichts Geisterkulisse wenn 20.000 Löwen nach Sinsheim fahren” kommentierte User Swaltl, naja stimmt auch wieder…

Alle weiteren Infos heute auf sechzger.de

Natürlich berichten wir auch am heutigen Freitag wieder für Euch rund um den Saisonstart der Löwen. Unter anderem wartet noch die Pressekonferenz aus Essen auf Euch! So viel sei schon einmal verraten: Bei Rot-Weiss fällt Golz nach einem Insektenstich aus. Ab den frühen Morgenstunden berichten wir natürlich wie gewohnt für Euch im Live-Ticker über die Anreise und alles Weitere zum ersten Spiel der neuen Saison! Wir sind heiß – ihr hoffentlich auch! Holen wir uns den ersten Dreier der Saison!

Faninformationen Rot-Weiss Essen vs. TSV 1860 München (1. Spieltag)

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Faninformationen Rot-Weiss Essen vs. TSV 1860 München

Die Löwen starten am Freitag, 1. August, bei Rot-Weiss Essen in die neue Saison – standesgemäß mit dem Saisoneröffnungsspiel um 18:60 Uhr. Im Stadion an der Hafenstraße soll ein Sieg in der Fremde die Euphorie der Löwenfans weiter schüren. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen vor der Partie Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München im Überblick.

Faninformationen Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München

643 Kilometer müssen die Löwenfans auf der kürzesten Route absolvieren, wenn sie beim ersten Auswärtsspiel des TSV 1860 München dabei sein wollen. Gegner ist am ersten Spieltag der Saison 2025/26 Rot-Weiss Essen.

Bereits ausführlich besprochen wurde die anstehende Begegnung im sechzger.de Talk 221 – live im Bamboleo. Dabei war Geschäftsführer Dr. Christian Werner zu Gast. Wie gewohnt sind zum Auftakt zahlreiche Löwenfans am Start, die die Mannschaft von Patrick Glöckner lautstark aus dem Gästeblock unterstützen werden. Der Gästeblock ist mit 2.700 Löwen seit Wochen ausverkauft. Für die rund 2.700 mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell bei Rot-Weiss Essen. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Das Spiel ist ausverkauft. 2.700 Löwen haben ein Ticket für den Gästeblock gebucht. Auch der Heimbereich ist längst ausverkauft. Entsprechend wird es keine Abendkasse geben.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Sulterkamp, 45356 Essen. Dort können Neuner und Busse geparkt werden. Alle weiteren Infos sind im Polizeibrief zu finden. PKW-Parkplätze sind nicht eigens ausgewiesen, eine frühe Anreise wird deshalb dringend empfohlen.

Bahnreisende können kostenlose Shuttlebusse ab dem Bahnhof nutzen, die auch nach Spielende verkehren. Die Fahrzeit beträgt etwa 15 Minuten.

ACHTUNG! Aufgrund einer Streckensperrung zwischen Duisburg und Düsseldorf kam es am Donnerstag zu schwerwiegenden Behinderungen im Bahnverkehr. Informiert Euch vor Eurer Abfahrt, ob Eure Verbindung wie gebucht genutzt werden kann!

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 17:30 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Es wird aber empfohlen diese in den Autos oder Bussen zu verstauen. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann bar oder mit Karte bezahlt werden.

Die Fanszene des TSV 1860 München ruft dazu auf, den Gästeblock mit einem dunkelblauen Oberteil zu besuchen und so für ein einheitliches Erscheinungsbild zu sorgen.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV dieses Mal gute Nachrichten. Das Saisoneröffnungsspiel der 3. Liga wird auch für Nicht-Abonnenten kostenlos auf MagentaSport zu sehen sein.

sechzger.de ist in Essen natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Löwen droht Geisterspiel-Kulisse in Hoffenheim

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Löwen droht Geisterspiel-Kulisse in Hoffenheim

Viele Löwen-Fans die sich dem Groundhopping verschrieben haben, blickten bislang trotz des unattraktiven Gegners mit etwas Vorfreude auf die Auswärtsfahrt zum Aufsteiger TSG Hoffenheim II, die am 27./28. Februar oder 1. März 2026 stattfinden wird. Doch wie wir nun erfahren haben, wird diese Partie wohl nicht im 6.350 Zuschauer fassenden Dietmar-Hopp-Stadion, sondern in der 30.150 Zuschauer fassenden PreZero Arena stattfinden. Den Löwen droht also Geisterspiel-Kulisse in Hoffenheim.

Löwen droht Geisterspiel-Kulisse in Hoffenheim

Diese Ansetzung würde zwar wohl allen Auswärtsfans des TSV 1860 die Möglichkeit eröffnen, an die begehrten Tickets zu kommen. Dennoch droht Geisterspiel-Kulisse, denn in der vergangene Saison spielte Hoffenheim II in der Regionalliga vor im Schnitt sage und schreibe 483 Zusehern. Auf die Begeisterungsfähigkeit des Publikums in Hoffenheim wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst eingehen.

Sicherheitsvorgaben des DFB erfordern wohl Verlegung

Wie die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet sei der Drittliga-Aufstieg “wirtschaftlich wie organisatorische eine Riesen-Herausforderung”, erklärt Sportdirekter Franz Kramer gegenüber der Lokalzeitung. Aufgrund der Sicherheitsvorgaben müssen einige Spiele der TSG II in der PreZero Arena ausgetragen werden. “Bei welchen Spielen das der Fall ist, entscheidet die Polizei”, sagte Kramer zur RNZ. Bereits am dritten Spieltag gegen Energie Cottbus muss man erstmals ins große Stadion umziehen.

TSG will “aktive Fanszene einbinden”

Es ist also davon auszugehen, dass auch das Spiel der TSG II gegen den TSV 1860 München in der PreZero Arena stattfinden wird, da mit mehreren tausend Gästefans zu rechnen ist. Zudem sei laut der RNZ auch die Nähe zu Mannheim und mögliche Fan-Konflikte und -Treffpunkte in die Planung mit einzubeziehen. Es droht also Geisterspiel-Atmosphäre. Kramer sagt dazu gegenüber der RNZ: “Wir wollen auch die aktive Fanszene aktivieren. […] Vieles wird von der sportlichen Situation der Reserve abhängen. Aber so oder so: Die 30.000 Plätze werden wir nicht vollkriegen”.

Stadion-Punkt für Groundhopper

Immerhin können sich die Löwenfans so wohl einen Stadion-Punkt in der Groundhopping-Kategorie sichern, in einem Stadion, das man sonst wohl kaum so schnell zu Gesicht bekommen würde.

Löwen am 12. August in Geiselbullach!

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Schulstraße Geiselbullach

Es ist eine Frage, die viele Löwenfans im Großraum München seit der Auslosung der 2. Runde im Totopokal am vergangenen Donnerstag beschäftigt. Wann gibt es Tickets für das Spiel beim TSV Geiselbullach? Und die dem natürlich vorangestellte Frage: Wo wird die Partie überhaupt ausgetragen? Am Platz des TSV? Beim SC Olching? In Fürstenfeldbruck? Gestern Abend hatten wir hier auf sechzger.de – aufgrund der sich verdichtenden Gerüchte aus dem Münchner Westen – darüber spekuliert, ob die Partie womöglich im Sechzgerstadion ausgetragen werden könnte. Nun herrscht Klarheit.

Kontakt zum Vorstand

Der Vorstand des TSV Geiselbullach nahm freundlicherweise nach Erscheinen des oben genannten Artikels Kontakt mit uns auf und berichtete in einem Telefonat über die Entwcklung der letzten Tage und die – für den Anhang von Münchens Großer Liebe – wichtigen Fakten, die nun klar sind. Aufgrund der sehr kurzen Planungszeit (die Geiselbullacher hatten ja erst kurz vor der Auslosung der 2. Runde heute vor einer Woche von ihrer überraschenden Teilnahme erfahren) schien eine Austragung der Partie an der Sportanlage Schulstraße unrealistisch bzw. in der Kürze der Zeit nicht umsetzbar. Tatsächlich zog der Bezirksligist zwischenzeitlich sogar in Betracht, das Heimrecht mit den Löwen zu tauschen und das Spiel im Sechzgerstadion auszutragen. Für die Spieler sicher ein grandioses Erlebnis. Allerdings scheiterte dieses Vorhaben letztlich, wie uns der Ansprechpartner in Geiselbullach erläuterte.

Verschiebung um eine Woche

So blieb als Lösung, um dem gastgebenden Verein ein wenig mehr Zeit zur Planung einzuräumen, nur noch eine Verschiebung der Partie. Diese hat der bfv inzwischen bestätigt. Das Spiel findet nun – genau eine Woche später als geplant – am 12. August 2025 um 18.00 Uhr statt. Dies hat der TSV Geiselbullach heute Vormittag auch schon über seinen Instagram-Kanal kommuniziert.

Geiselbullach bleibt in Geiselbullach

Ausgetragen wird die Partie nun defintiv auf der heimischen Sportanlage Schulstraße. Leider sind die Zuschauerkapazitäten dort sehr begrenzt. Nicht mehr als 1.750 Zuschauer kann der Bezirksligist am 12.08. begrüßen. Aufgrund der Nähe zu München wären sicher einige mehr interessiert, Kevin Volland & Co. live zu sehen. Das offizielle Gästeticketkontingent wird – wie von den Statuten des Totopokals vorgeschrieben – 10% betragen. 175 Karten gehen also direkt an den TSV 1860 oder werden vom Gastgeber an die Löwenfans verkauft. Dies ist noch zu klären. Die übrigen 1.575 Tickets werden wohl innerhalb des TSV Geiselbullach vertrieben. Der Verein hat über 1.000 Mitglieder, unter ihnen naturgemäß auch zahlreiche Löwenfans.

Infos in den nächsten Tagen

Über das weitere Prozedere in Sachen Organisation der Partie hält der TSV Geiselbullach über seine Social Media Kanäle auf dem Laufenden. Und natürlich bleiben auch wir von sechzger.de für unsere Leser*innen am Ball!

Glöckner: “Es wird Härtefälle geben”

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1860 Trainer Glöckner: "Es wird Härtefälle geben"

Am Freitag um 18:60 Uhr starten die Löwen bei Rot-Weiss Essen in die neue Saison und das mit einem Kader von 24 Feldspielern und drei Torhütern. Ein sehr großer Kader, der auch Probleme mit sich bringen kann, wie Trainer Patrick Glöckner bei der ersten Löwenrunde der Saison erklärte und möglicherweise wird es auch noch Abgänge geben. “Es wird Härtefälle geben, aber wir werden alles dafür tun, um alle bei Laune zu halten”, sagte Glöckner. Alle drei Wochen soll es Testspiele geben, damit alle Kicker zu Einsatzzeiten kommen und “im Saft bleiben” (Glöckner). Zudem äußerte sich der Coach zu verschiedenen Punkten rund um die neue Saison:

Glöckner über Tunay Deniz

“… er will immer offen zum Spielfeld stehen und ist extrem stark, wenn er den Gegner vor sich hat. Letzte Saison hat er als Zehner begonnen, das liegt ihm nicht optimal. Deshalb spielt er jetzt eine Position tiefer und ist mit Jacobsen super eingespielt. Diese Saison spielen wir mit Dreierkette, dabei ist das Zentrum noch besser geschützt.”

Glöckner über Max Christiansen

“… er ist dicht hinten dran. Wir haben ihn sicher nicht geholt, damit er auf der Bank sitzt. Allerdings hatte er in der Vorbereitung Probleme, weil er einen Schlag auf die Hüfte bekommen hat. Diese Blessur wird er in den nächsten Tagen mit unserem Team [Anm. d. Red.: den Physios] noch raus arbeiten.”. Coach Patrick Glöckner sagt…

… über gesetzte Spieler im Kader

“… klar sind bei uns einige Spieler gesetzt aber es gilt für alle das Leistungsprinzip und wenn sie eine Schwächephase haben, werden wir auch hier tauschen. Jeder muss seine Leistung bestätigen und die Konstanz ist entscheidend.”

… über die Aufgabenverteilung im Trainerteam

“… Markus Brzenska wird bei den Spielen auf der Tribüne sitzen, Nico Masetzky neben mir auf der Bank. Wir sind heuer anders aufgestellt, als letzte Saison und von oben hat man noch einmal einen anderen Blick auf das Spiel.”

… über Thomas Dähne

“… wir haben in der Vorbereitung nur ein Gegentor kassiert, daran hat er natürlich seinen Anteil. Thomas Dähne wird nicht mehr ganz auf die Jahre von Marco Hiller kommen, aber wenn er starke Paraden zeigt, werden die Fans ihn feiern. Seine Sache hat er bisher sehr gut gemacht und tut der Kabine gut. Er ist ein Spieler, der uns weiterbringt.”

… über die Varianten in der Offensive

“… Haugen ist ein Spieler, der gerne in der Tiefe angespielt werden möchte. Niederlechner und Hobsch möchten den Ball lieber in den Fuß gespielt bekommen. Es gibt verschiedene Optionen unsere Offensive ins Spiel zu bringen. Unsere Spielphilosophie haben wir gemeinsam mit dem Team erarbeitet.”

… über David Philipp

“… er hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt. Auch weil er in der Vorbereitung erstmals ohne Verletzung geblieben ist und komplett frei im Kopf ist.”

Rot-Weiss Essen – TSV 1860: Expertentipp von Niki Lang

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Für den ersten Ergebnistipp in der neuen Saison ist es uns gelungen, einen alten Bekannten von Grünwalder Straße zu befragen. Der Expertentipp für das Spiel Rot-Weiss Essen gegen den TSV 1860 München kommt vom Ex-Löwen Niki Lang.

Lang spielt jetzt in Liechtenstein

Nach seinem Abgang bei den Löwen in der Winterpause 23/24 war Niki Lang zunächst zum SC Freiburg II verliehen. Im darauf folgenden Sommer wechselte er dann zum SV Sandhausen. Dort erlebte er eine vollkommen verkorkste Saison und stieg am Ende mit den Sandhäusern, die mit ganz anderen Ambitionen in die Liga gestartet waren, ab. Zur aktuellen Saison wechselte Lang zum FC Vaduz. Der liechtensteinische Klub spielt aktuell in der zweitklassigen Schweizer Challenge League (ehemals Nationalliga B). Als Pokalsieger stehtder FC Vaduz in der Qualifikation zur Conference League und zog dort gegen die Dungannon Swifts aus Nordirland (0:1, 3:0 n.V.) in die 3. Runde ein. Nächster Gegner ist AZ Alkmaar aus den Niederlanden.

10 Jahre bei 1860

Niki Lang kam als 12-jähriger 2014 zu den Löwen und durchlief die Mannschaften im NLZ bis zum Profikader. Dort kam er 71 Mal für Münchens große Liebe zum Einsatz und erzielte drei Tore. Vielen Löwenfans ist sicher noch das Spiel in Saarbrücken in Erinnerung, als Lang erst den 3:2 Siegtreffer erzielte und in der Nachspielzeit nach einem Zusammenprall mit Saarbrückens Torwart Schreiber regungslos liegen blieb. Am Ende konnte er nach dem Schreckmoment sogar mit dem Mannschaftsbus die Heimreise antreten.

Expertentipp von Niki Lang

Wir trafen ihn nach dem Spiel der Löwen in Chur gegen Nikis neuen Club. Für das morgige Spiel des TSV 1860 bei Rot-Weiss Essen ist der gebürtige Starnberger sehr optimistisch:

Die Löwen werden das Spiel mit 2:0 gewinnen. Das 1:0 macht Jessie Verlaat mit dem Kopf nach einer Ecke. Das 2:0 wird Flo Niederlechner machen.

Dann hoffen wir mal, dass es so kommt. Danke für den Tipp und alles Gute in Liechtenstein, lieber Niki!

Nicolai Walch in 11FREUNDE: “Chance auf echten Neuanfang”

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Seit mittlerweile über acht Jahren spielt der TSV 1860 München nicht mehr in der 2. Bundesliga. Das deutschlandweite mediale Interesse an den Löwen ist allerdings  ungebrochen. Insbesondere wenn es um die Irrungen und Wirrungen der Gesellschafterkonstellation der KGaA geht. Um Konflikte zwischen Gremien, um versuchte Anteilsverkäufe durch Hasan Ismaik und um die Finanzlage in Giesing im Allgemeinen. Erst gestern durften wir unseren Leser*innen einen Artikel auf welt.de ans Herz legen, der sich mit den jüngsten Entwicklungen beschäftigte.

Tim Jürgens befragt Nicolai Walch

Funktionäre des TSV 1860 sind in überregionalen Medien häufig beliebte Gesprächspartner. Das Fußballmagazin 11FREUNDE, das sowieso ein gewisses Faible für Münchens Große Liebe hat und in den letzten Jahren – trotz Drittligamittelmaß auf dem Rasen – immer wieder mal bei den Löwen reinört, hat gestern online ein Interview mit Verwaltungsrat Nicolai Walch veröffentlicht. Da sich das lesenswerte Gespräch leider hinter der Bezahlschranke befindet, zitieren wir die wichtigsten Aussagen hier für Euch. Geführt hat das Interview übrigens der stellvertretende Chefredakteur Tim Jürgens, den wir vor ziemlich genau einem Jahr im sechzger.de Talk 167 begrüßen durften. Diese Sendung, in der ein kompetenter Außenstehender interessante Ansichten über die Löwen zum besten gibt, legen wir Euch gerne nochmal ans Herz.

Nicolai Walch beantwortet im 11FREUNDE-Interview unter anderem Fragen…

…zu seiner Zuversicht, was die Entwicklungen bei 1860 im Hinblick auf die Zusammenarbeit der Gesellschafter anbelangt:

Ich sehe die Chance auf einen echten Neuanfang. Wichtig ist, dass die Gesellschafter, völlig unabhängig von einem möglichen späteren Gesellschafterwechsel, gemeinsam alles für einen erfolgreichen Profifußball geben und geschlossen mit klaren Zielen nach Außen auftreten. Nach den Wirrungen um den gescheiterten Investorendeal und dem enormen Rückhalt der Mitgliederversammlung für das vom Verwaltungsrat zur Wahl gestellte Präsidium, freut es mich überaus, dass es zwischen den aktuell handelnden Personen keinerlei Vorbehalte gibt.

…über den Abend des 5. Juli, als der – vermeintliche – Verkauf der Anteile Ismaiks an eine schweizer Familienholding vermeldet wurde:

Ich werde diesen Tag nie vergessen. Gemeinsam mit meinem besten 1860-Freund saß ich beim Abendessen. Auf einmal ploppte ein initialer Artikel aus der Bild auf, sowie die später vielzitierte Mitteilung auf der Website tsv1860.de über einen angeblich feststehenden Gesellschafterwechsel. Diese las sich wie ein Bericht aus dem Schlaraffenland. Auch in Bezug auf den Bau der lang ersehnten Sporthalle, den Ausbau des Sechzger-Stadions, der Förderung des Breitensports und allem voran natürlich die komplette Entschuldung. Aber: Die Mitteilung traf uns wie aus dem Nichts und es klang alles unrealistisch. Wir waren verwirrt, konnten die Dinge überhaupt nicht einordnen. Jedenfalls deckte sich unsere Stimmung überhaupt nicht mit den Bildern der Feiern in Giesing, zumal zu lesen war „der Vollzug wird für die kommende Woche erwartet“.

…über die Hoffnung, das “Trauerspiel” der Beziehung zwischen Ismaik und 1860 könne bald ein Ende finden:

Ich verwehre mich klar gegen den Begriff Trauerspiel. Beide Gesellschafterseiten leiden unter den Schwierigkeiten einer Struktur, die aufgrund des kurzfristigen Verkaufs der Anteile im Jahr 2011 nicht auf diese Konstellation ausgelegt ist. Es geht hier nicht um persönliche Differenzen, sondern um Reibungspunkte, die den Gegebenheiten immanent sind. Es gibt kein Ziel, das heißt: „Hasan muss weg“.  Zwar wurde nun kommuniziert, dass Ismaik grundsätzlich weiterhin zum Verkauf bereit ist. Aber sollte man sich etwa freuen, wenn stattdessen ein eiskaltes Heuschreckenunternehmen einsteigt? Ich denke nein und begrüße es daher, dass ein möglicher Verkauf in enger Abstimmung mit dem e.V. geschehen soll. Egal was passiert: Unser Fokus liegt klar auf einer bestmöglichen Vertretung der Interessen des Vereins und einer sportlich erfolgreichen Profimannschaft, die einen respektvollen Umgang mit der Fankultur gewährleistet und die Identität des Vereins wahrt. Egal, wer der Mitgesellschafter ist. Wir hoffen sehr, dass die 50+1 Regelung baldmöglichst unter Streichung der Ausnahmen rechtssicher für alle Zeit gesichert wird. Ich bin überzeugt, dass diese Sicherheit allen Beteiligten guttun würde. Die Übernahmeklausel aus dem Kooperationsvertrag, nach der der jeweilige Mitgesellschafter beim Fall von 50+1 die komplette Kontrolle übernehmen kann, ist eine Unsicherheit und ein Damoklesschwert für beide Seiten. Ganz unabhängig davon, gilt für das hier und jetzt: Wir alle müssen alles für einen erfolgreichen, sympathischen und möglichst geschlossenen Klub geben. Hierzu ist die Vereinsseite bereit und wir begrüßen ausdrücklich die positiven Signale von der Mitgesellschafterseite. Insgesamt fühle ich einen neuen positiven Spirit und wir alle sind dazu verpflichtet, diesem eine Chance zu geben.

…wie es nun erstmal weitergeht:

Ich setze große Hoffnung in die neue personelle Konstellation und freue mich auf die Zusammenarbeit. Unsere Löwen waren oftmals stark, wenn sie vermeintlich am Boden lagen und sind immer wieder aufgestanden. Ich wünsche mir, dass jedes Gremienmitglied, egal von welcher Seite zu hundert Prozent hinter dem großen Ganzen steht und alles für eine Wiederauferstehung des TSV in die Waagschale wirft.

 

TSV 1860 U21 punktet auch beim SV Heimstetten

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Sv Heimstetten Tsv 1860 U21

Trotz 35 Minuten in Überzahl musste sich die U21 des TSV 1860 am Mittwochabend beim SV Heimstetten mit einem Remis zufrieden geben. Arin Garza hatte noch vor der Pause für die Elf von Alper Kayabunar ausgeglichen.

Kehl trifft aus der Distanz

Nach dem Auftaktsieg in Kottern und dem Spielabbruch gegen den TuS Geretsried stand am gestrigen Abend bereits die dritte Partie der neuen Bayernliga-Saison auf dem Programm. Diesmal ging es zum SV Heimstetten, der seine ersten beiden Partien jeweils mit einem Unentschieden beendet hatte. Die U21 konnte aus dem erweiterten Profikader diesmal auf Paul Bachmann, Lasse Faßmann und Finn Fuchs zurückgreifen, Samuel Althaus war immerhin als Zuschauer vor Ort.

Gut 20 Minuten passierte recht wenig, das Spannendste war der einsetzende Regen, der Erinnerungen an den Freitag hochkommen ließ, als das Spiel gegen Geretsried aufgrund der Wassermassen nicht beendet werden konnte. In der 23. Minute dann jedoch die etwas überraschende Führung für die Gastgeber, als Quentin Kehl aus der Distanz abzog und Bachmann im Tor der Löwen keine Chance ließ.

TSV 1860 U21 punktet in Heimstetten

Sechzig war nun aktiver, kam auch zu Torchancen, doch es bedurfte eines krassen Abwehrfehlers der Heimstettener, damit Arin Garza für die Löwen ausgleichen konnte (36.). In der 56. Minute schien sich das Blatt endgültig zugunsten der Löwen zu wenden, als Luka Arslan völlig übermotiviert in einen Zweikampf mit Justin Thönig ging und zurecht mit Rot den Platz verlassen musste. Die U21 tat sich zunächst jedoch schwer, Kapital aus der Überzahl zu schlagen. Erst um die 70. Minute rum ergaben sich einige Möglichkeiten für die Löwen, doch Wach und Garza ließen gute Chancen ungenutzt.

Auch in den Schlussminuten wollte der Lucky Punch nicht gelingen, sodass sich die U21 am Ende mit einem Unentschieden in Heimstetten begnügen musste. Durch den Punktegewinn übernahmen die Löwen dennoch vorläufig die Tabellenführung in der Bayernliga Süd.

Sechzig um Sieben: Live-Podcast & die erste Löwenrunde

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles Wichtige vom Mittwoch, in München und der dritten Liga, auf einen Blick. Heute blicken wir auf die erste Löwenrunde der Saison 25/26, die U21 und das anstehende Toto-Pokal-Spiel.

Remis in Heimstetten

Die U21 des TSV 1860 brachte am 3. Spieltag der Bayernliga lediglich einen Punkt zurück nach Giesing. Die Mannschaft von Alper Kayabunar hatte am Mittwochabend auswärts gegen den SV Heimstetten gespielt. Zunächst gingen die Gastgeber mit einem Treffer von Quentin Kehl in Führung (23.), Arin Garza glich jedoch noch vor der Halbzeitpause aus (36.). Heute Vormittag werden wir noch einen genauen Spielbericht mit einer Stimme zum Spiel veröffentlichen.

Erste Löwenrunde der Saison 25/26

Patrick Glöckner, Trainer der Profis, lud am Mittwoch zur ersten Löwenrunde der kommenden Saison. Am Donnerstag reist er mit seiner Mannschaft dafür an die Hafenstraße, um erneut den Drittligabetrieb zu eröffnen. Im Gespräch mit Pressevertretern sprach er über die momentane Stimmung: “Es macht momentan einfach Spaß, wo man hinkommt. Alle sind positiv. Wir brauchen unsere leidenschaftlichen Fans.” Mehr dazu im Artikel.

Nächste Runde des Toto-Pokals in Giesing?

Am kommenden Dienstag stehen die Löwen in der kommenden Runde des Toto-Pokals. Dort stellen sich die Sechzger dem TSV Geiselbullach aus der Bezirksliga Süd. Das einzige Problem: Noch steht keine Spielstätte für das Duell fest. Denn für die eigentlichen Gastgeber aus Geiselbullach ist ein solches Duell ein organisatorischer Großaufwand, der kaum in wenigen Tagen zu bewerkstelligen ist. Eine Alternative könnte das Grünwalder Stadion darstellen.

Erster sechzger.de Live Talk online

Nochmal hinweisen wollen wir an dieser Stelle auf unseren ersten sechzger.de Live Talk, der am Montag Abend im Bamboleo aufgezeichnet und in der Nacht auf den gestrigen Mittwoch auf den einschlägigen Kanälen hochgeladen wurde. Hier geht’s direkt zur Sendung auf Youtube und hier zum begleitenden Artikel.

Und sonst so?

  • Laut einem Vergleich von liga3-online zahlen die Fans von Hansa Rostock im durchschnittlich am meisten für Tageskarten. Die Löwen sind mit 26,25€ auf Platz zwei, gefolgt von Osnabrück. Dort zahlen Stadiongänger*innen im Durchschnitt 25,75€ für ein Tagesticket. Am billigsten sind die Karten bei Hoffenheim II, wo man im Schnitt nur 15€ für eine Karte kauft (aber sind wir mal ehrlich, wer will da schon hin?).