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Saisonrückblick 2024/25 von Christian Jung

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Spruchband an der Theke in Verl 24/25

Schon im fünften Jahr hintereinander blicken die sechzger.de-Redakteure am Ende der Spielzeit in einem Saisonrückblick aus ihrer ganz persönlichen Perspektive zurück auf das, was hinter uns liegt. Heute präsentieren wir die Rückschau von Christian Jung.

Saisonhighlights in Mannheim und (wieder) in Verl

Welches war Dein Löwenspiel der Saison?

Sportlich ist die Auswahl ja nicht all zu groß. Ich würde zunächst mal den 3:0-Sieg in Mannheim am 13. April nennen. Der erste Sieg – vor Zuschauern – beim Waldhof nach fünfzig (!) Jahren, eine richtig starke zweite Halbzeit und großartiger Support der über 3.000 mitgereisten Löwenfans in ihren weißen Mottoshirts. Und ein ganz großer Schritt Richtung Klassenerhalt gegen einen direkten Konkurrenten mit ebenfalls stimmgewaltigem Anhang… Das war schon richtig geil!

3:0 in Mannheim vor über 3.000 Löwenfans.

Aus der reinen “Drumherum-Perspektive” war mein Löwenspiel der Saison das letzte Auswärtsspiel in Verl. Hawai-Motto im Gästeblock (und dank der Gastgeber nicht nur da), wieder zahlreiche sechzger.de-Redakteure an der “längsten Fußballtheke der Welt” und ein lustiges Spruchband mit dem Hinweis auf unser Fanportal, das sogar ausführliche Würdigung in der MAGENTA-Übertragung erfuhr. Mehr geht fast nicht. Nachdem schon in meinem Rückblick auf die Saison 2024 der Tripp nach Verl in dieser Kategorie das Rennen machte, war dies heuer – abseits des Geschehens auf dem Rasen – noch eine Steigerung. Ich bin gespannt, ob Verl in der kommenden Saison den Hattrick einheimsen kann.

Wer war Dein Spieler der Saison?

Ganz eindeutig: Lukas Reich! Auch wenn der im Herbst volljährig gewordene Rechtsverteidiger im Laufe der Saison ein wenig nachließ und der zehn Jahre ältere Kollege Tim Danhof in der Rückrunde immer häufiger seinen Platz einnahm, ist Luki – auch aufgrund seiner super-sympathischen Art – unangefochten mein Löwe der Saison. Ich hoffe inständig, dass er uns auch in der kommenden Saison erhalten bleibt und der ganze Verein einfach den Weg nach oben geht, den man Lukas individuell guten Gewissens prognostizieren kann.

Christians “Löwe der Saison”: Lukas Reich

Was oder wer war für Dich die Überraschung (positiv/negativ) der Saison?

Das Aus gegen Unterhaching im Toto-Pokal Mitte November. Nachdem durch die 3:0-Siege in Sandhausen und daheim gegen den Waldhof der Bock umgestoßen schien und die – zu diesem Zeitpunkt in der Liga schon eine gefühlte Ewigkeit sieglosen – Vorstädter im Viertelfinale nach Giesing kamen, stand das Weiterkommen im Landespokal für mich außer Frage! Entsprechend groß war die Enttäuschung angesichts einer desolaten Leistung und des wiederholten Scheiterns auf dem Weg zur DFB-Pokalqualifikation für die kommende Saison. Eine echte positive Überraschung fällt mir ad hoc keine ein. Was insgesamt defintiv nicht für diese Saison spricht.

Was war für Dich das schönste Tor der Saison?

Diese Schüsse aus extremer Distanz, die den Weg ins gegnerische Tor fanden (und nicht ins Löwentor, wie am 11. August gegen Stuttgart II in Großaspach), waren schon etwas ganz besonderes. Beide passierten ja an zwei Samstagen direkt hintereinander im September. In Bielefeld und in Dortmund. Das Rennen macht für mich hier letztlich das 1:0 auf der Alm, als Thore Jacobsen zwei Minuten vor Schluss aus über sechzig Metern den Siegtreffer erzielte. Dass es für den von der ARD zum “Tor des Monats September” gekürten Treffer nicht auch zum “Tor des Jahres 2024” reichte, sondern irgend so ein Vogel aus der Seitenstraße diesen Titel für ein absolut fades Dantel-Kopfballtor erhielt, spricht nicht für das fußballästhetische Bewusstsein der ARD-Zuschauer!

Katastrophale Heimbilanz dominiert Saisonrückblick

Am Ende stand Platz 11. Bis Du zufrieden mit dieser Saison?

Bin gespannt, ob einer der geschätzen Kolleg*innen hier mit “ja” antwortet… Ich bin natürlich nicht zufrieden! Obwohl ich nicht zu den Leuten gehöre, die seit acht Jahren vor jeder neuen Saison den Aufstieg fordern und als selbstverständlich erwarten, wäre mit diesem im Sommer 2024 frühzeitig und sinnvoll zusammengestellten Kader defintiv mehr drin gewesen, als die Tabellenführung der zweiten Tabellenhälfte der 3. Liga.

Wie schätzt Du die Arbeit von Patrick Glöckner und seinem Trainerteam ein?

Ist aus der Außenperspektive natürlich immer extrem subjektiv, aber Glöckner ist es auf jeden Fall gelungen, die Mannschaft direkt nach der Winterpause zu stabilisieren und dann vorzeitig zum Klassenerhalt zu führen. Was andererseits – siehe oben – mit diesem Kader auch noch kein ganz großes Hexenwerk war. Ich bin gespannt, wozu der Coach mit einer kompletten Vorbereitung und dem einen oder anderen eigenen Wunschspieler in der Lage ist.

Was wird Dir von der Saison 2024/25 besonders in Erinnerung bleiben?

Die katastrophale Heimbilanz. Acht Niederlagen auf Giesings Höhen, ausgerechnet in einer Saison, in der ich selbst – nach über 30 Jahren – mal wieder alle Heimspiele live miterleben durfte. Das geht gar nicht! Der verdiente Lohn ist ein Abstiegsplatz in der Heimtabelle. Darüber hinaus bleiben aber natürlich die vielen Begegnungen und Gespräche mit anderen Löwenfans am Rande der Spiele und auch die gemeinsame Arbeit mit extrem netten Leuten am Projekt sechzger.de immer in Erinnerung. Auch in dier Saison 2024/25.

Große Hoffnungen auf Kevin Volland

Was rechnest Du Dir in der kommenden Saison mit den Rückkehrern Volland, Niederlechner und Jakob aus?

Für mich ist das völlig offen. Alles kann komplett nach hinten losgehen, wenn die drei Rückkehrer die Erwartungen nicht erfüllen, sich z.B. frühzeitig verletzen und es nicht gleich von Anfang an sportlich gut läuft. Andererseits dürfte die Liga – mit den Abgängen von Bielefeld, Dresden und eventuell Saarbrücken – nominell ein wenig schwächer sein, als in den letzten Jahren bzw. sind es einfach weniger Teams, die per se, schon aufgrund des klangvollen Namens Aspiraten auf den Aufstieg in die 2. Liga sind. Vielleicht geht also wirklich was in der neuen Saison…

Von welchem Spieler erwartest Du Dir in der Saison 2025/26 besonders viel?

Natürlich von Kevin Volland. Ein Mann mit seiner Erfahrung und Klasse, noch dazu ein wirklich sympathischer Typ, der eine Mannschaft mitreissen kann und sich bei den Mitspielern (und Fans) großer Beliebtheit erfreut. Das sind ja eigentlich die besten Voraussetzungen für eine richtig starke Performance!

Was ist Dein dringendster Wunsch in Bezug auf den TSV 1860?

Dass die internen Streitereien auf allen Ebenen aufhören und dass man – auch in diesem Verein – lernt, respektvoll und kooperativ zu kommunizieren und zu handeln. Das ist ein sehr allgemein formulierter und sicher auch etwas naiver Wunsch, aber mir persönlich einfach der dringlichste!

 

Bisher erschienener Saisonrückblick der sechzger.de-Redaktion auf die Saison 2024/25:

Thomas Enn

Bangerter wechselt zu Wacker Burghausen

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Bangerter Moritz TSV 1860 U21

Das Ziel des nächsten Abgangs beim TSV 1860 München ist bekannt. Moritz Bangerter wird in Zukunft seine Stiefel für Wacker Burghausen schnüren.

Bangerter unterschreibt für zwei Jahre in Burghausen

Wie Wacker Burghausen auf seiner Homepage heute vermeldet, wechselt Löwen-Eingengewächs Moritz Bangeter von Giesing nach Burghausen. An der Salzach unterschrieb er einen Vertrag für zwei Jahre plus Option. Der defensive Mittelfelspieler wurde seit 2015 im NLZ an der Grünwalder Straße ausgebildet. 2022 gehörte er zur U19 des TSV 1860 München, die den Aufstieg in die Junioren-Bundesliga schaffte. Danach stand Bangerter 20 Mal für die U19 in der Junioren-Bundesliga auf dem Feld. Für die U21 der Löwen absolvierte er 23 Spiele und konnte dabei fünf Scorerpunkte erzielen. In der dritten Liga war er insgesamt drei Mal für die Löwen im Einsatz. Unglücklicherweise fiel er wegen einer Hüftverletzung in der vergangen Saison lange aus und hatte so wenig Chancen, sein Können bei den Profis unter Beweis zu stellen.

Neustart in der Regionalliga Bayern

Nun möchte Bangerter sein Potential also in der Regionalliga Bayern unter Beweis stellen. Bangerter blickt seiner Zeit an der Salzach positiv entgegen: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung sowie die gemeinsame Zeit beim SV Wacker Burghausen und möchte mich bei den Verantwortlichen für die sehr angenehmen Gespräche und das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Für mich war es an der Zeit, den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen”. Andreas Huber, der Geschäftsführer der Wacker Burghausen Fußball GmbH zeigte sich erfreut über den Neuzugang: „Mit Moritz ist es uns gelungen, einen weiteren jungen Spieler mit extrem viel Potential zu verpflichten. Beim TSV 1860 München hat er trotz seines jungen Alters bereits Drittliga-Luft geschnuppert und ist als Abräumer im defensiven Mittelfeld sowie in der Innenverteidigung flexibel einsetzbar. Wir sind davon überzeugt, dass er unser Team ab Sommer verstärken und uns bei der Erreichung der ambitionierten Ziele weiterhelfen wird“.

 

Soll Lukas Reich in der Sommerpause verkauft werden?

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Tsv 1860 Lukas Reich dfb

Lukas Reich hat eine starke Saison beim TSV 1860 München hinter sich – und das Beste kommt für den 19-jährigen Rechtsverteidiger noch. Er wurde für die Europameisterschaft der U19 in Rumänien nominiert. Nun mehren sich die Gerüchte, dass Reich in der Sommerpause verkauft werden soll.

Verlängerung mit Dulic, Trennung von Reich?

Heute gaben die Löwen bekannt, dass der Vertrag mit Sean Dulic vorzeitig verlängert wurde. Der Münchner Merkur berichtet von einer Verlängerung bis Ende der Saison 27/28. Ob eine festgeschriebene Ausstiegsklausel enthalten ist, scheint bisher nicht bekannt zu sein. So hält 1860 wenigstens eines seiner beiden großen Abwehrtalente und kann es später gegebenenfalls zu Geld machen. Im Falle von Lukas Reich soll das wohl bereits während der Sommerpause geschehen.

Reich mit Vertrag bis Ende der Saison 25/26

Lukas Reichs Arbeitspapier läuft aktuell Ende der kommenden Saison aus. Eine gewisse Zwickmühle für beide Seiten. Denn Reich könnte so den TSV 1860 im Sommer 2026 ablösefrei verlassen. Sechzig würde also mal wieder leer ausgehen, wenn eines der großen Talente aus dem NLZ den Verein wechselt. Andererseits möchte Reich dem Vernehmen nach sein Abitur 2026 im gewohnten Umfeld machen und steht so einem Vereinswechsel vor der nächsten Saison eher kritisch gegenüber.

Vertragliche Win-Win-Situation möglich

Rein theoretisch kann man sich von außen für die Konstellation zwei Kompromisslösungen vorstellen, die einerseits 1860 legitimes Interesse durch einen Verkauf von Reich eine Ablöse zu generieren und andererseits Reichs ebenso legitimes Interesse, sein Abitur im gewohnten Umfeld abzulegen, ermöglichen. Die erste Option wäre, dass man Reichs Vertrag bis mindestens 2027 verlängert. Zusätzlich wäre es sicher möglich, eine Klausel mit festgeschriebener Ablösesumme einzubauen, die der KGaA bei einem vorzeitigen Abschied von Reich einen angemessenen Betrag in die Kasse spült und zugleich Reich ermöglicht, bei positiver Weiterentwicklung höherklassig zu spielen. Option Nummer 2 könnte sein, dass man Reich bereits jetzt verkauft und ihn für die kommende Saison zurückleiht. So könnte der Youngster das Abitur in seiner jetzigen Schule ablegen und noch eine Saison für die Löwen spielen, während 1860 das Geld für ihn schon in der Kasse hätte.

Reich soll angeblich trotzdem verkauft werden

Der Merkur spekuliert aber, dass Reich trotz dieser vertraglich möglichen Lösungen schon diesen Sommer verkauft werden soll – und das wahrscheinlich ohne Rückleihe nach Giesing. “Die Beziehung [zwischen Reich und 1860] scheint einen Knacks bekommen zu haben”, schreibt der Merkur. Dass Lukas Reich jetzt schon als Verkaufsobjekt gilt, scheint auch in dessen Umfeld “für Verwunderung” zu sorgen. Denn angeblich war ursprünglich geplant, dass Reich bei 1860 verlängert, um ein Jahr vor dem Abitur nicht noch die Schule wechseln zu müssen. Sollte 1860 ihn jetzt schon ohne Rückleihe abgeben, muss der Abiturient höchstwahrscheinlich die Schule wechseln. Das wäre schon ein ziemlich fragwürdiger Umgang mit einem großen NLZ-Talent. Fraglich ist auch, ob dieses Verhalten negative Auswirkungen auf weitere NLZ-Talente hat, die ihre schulische oder berufliche Ausbildung neben dem Fußball vorantreiben wollen.

Von der Isar an den Rhein: Raphael Ott wechselt zu Viktoria Köln

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27 Ott Raphael TSV 1860 München Viktoria Köln

Ganze 189 Minuten stand Raphael Ott in der abgelaufenen Saison in der Liga auf dem Rasen, nun wechselt der 19-Jährige zu Viktoria Köln. Dort trifft der gebürtige Weilheimer auf einige weitere Ex-Löwen.

Raphael Ott wechselt zu Viktoria Köln

Nach 14 Drittliga-Spielen verlässt Raphael Ott den TSV 1860 München und wechselt ligaintern von der Isar an der Rhein. Dort trifft er nicht nur auf Neu-Trainer Marian Wilhelm, der auf Olaf Janßen folgt, sondern auch auf einige Spieler, die einst für Münchens große Liebe aufliefen. Neben Kapitän Christoph Greger, der kürzlich seinen Vertrag verlängerte, haben auch Albion Vrenezi, Serhat-Semih Güler und Lex-Tyger Lobinger eine Vergangenheit an der Grünwalder Straße.

Raphael Ott war im Sommer 2016 vom TSV Murnau zu den Löwen gewechselt, hatte seitdem sämtliche Juniorenmannschaften durchlaufen und war im vergangenen Sommer in den Profikader aufgenommen worden. Im Toto Pokal brillierte er mit acht Toren in vier Partien und auch in der 3. Liga sorgte er für ein sportliches Highlight. Bei der 1:3-Heimniederlage gegen – natürlich – Viktoria Köln traf Ott per Fallrückzieher und erzielte eins der schönsten Tore der Saison.

Auf die neue Aufgabe freut sich Ott ganz besonders: “Es ist sehr aufregend. Es ist mein erster Schritt von zu Hause weg in eine neue Stadt. Ich freue mich auf die Herausforderung. (…) Die Philosophie des Vereins gefällt mir sehr gut: Junge Spieler bekommen hier ihre Chancen und können sich gut entwickeln. Dazu passt die Art, Fußball zu spielen, zu meinem Spielstil. Das ganze Jahr über hat man schönen Fußball gesehen, hier gibt es eine klare Idee von Fußball. Ich will meine Stärken in der nächsten Zeit genau dort einbringen: Mein Dribbling, mein Gefühl für den Raum, meinen Abschluss.”

Sean Dulic bleibt und verlängert beim TSV 1860

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Sean Dulic TSV 1860 Vertrag

In den vergangenen Wochen war spekuliert worden, dass Sean Dulic die Löwen bereits in der Sommerpause in Richtung 2. Liga verlassen könnte. Nun aber steht fest: Dulic bleibt dem TSV 1860 München weiterhin erhalten. Er verlängerte seinen Vertrag über 2026 hinaus.

Sean Dulic bleibt und verlängert beim TSV 1860

Sean DulicBereits im März hatte sich der Vertrag des Deutsch-Bosniers, der bereits 2014 vom FC Wacker München an die Grünwalder Straße gewechselt war, nach zehn Drittliga-Einsätzen automatisch bis 2026 verlängert. Nun machten Dulic und Geschäftsführer Dr. Christian Werner Nägel mit Köpfen und setzten noch einen drauf. Der neue Kontrakt des Innenverteidigers, der sich in der Rückrunde als Stammspieler etablierte, läuft sogar über 2026 hinaus. Sollte Dulic also dennoch vorzeitig wechseln, wird der TSV 1860 immerhin entsprechend finanziell entschädigt.

Sean Dulic absolvierte in der abgelaufenen Spielzeit 20 Partien in der 3. Liga. Hinzu kamen zwei Spiele im Toto Pokal und er kam zudem 14 Mal für die U21 in der Bayernliga Süd zum Einsatz.

Der 19-Jährige zeigt sich erfreut, dass er weiter bei seinem Ausbildungsverein am Ball bleiben kann:

“Ich freue mich sehr, dass ich mit der Vertragsverlängerung den nächsten wichtigen Schritt in meiner Karriere machen kann. Nun gilt es für mich hart zu arbeiten und jeden Tag den Willen zu haben, mich weiterzuentwickeln. Es ist etwas ganz Besonderes, bei meinem Jugendverein als Profi auflaufen zu dürfen.”

Foto: TSV 1860 München

Kreisklasse: Senioren E mit Kantersieg am Mittwochabend

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Tsv 1860 Senioren E

Während andernorts das Finale der Europa League ausgetragen wurde, duellierten sich am Mittwochabend in der Kreisklasse der Senioren E die Ü50-Teams der SG Lerchenauer See/Fasanerie-Nord und des TSV 1860 München.

Senioren E mit Kantersieg am Mittwochabend

Vor rund 30 Zuschauern fuhren die Löwen ein Kantersieg ein, der nur kurzzeitig in Gefahr zu geraten schien. Bereits nach einer Viertelstunde führte die älteste Ligamannschaft des TSV München von 1860 e.V. mit 3:0. Zoubeir Ben Jemia hatte einen Doppelpack geschnürt (4./6.) und Stefan Donaubauer den dritten Treffer folgen lassen (15.). Dann aber hielt der Schlendrian Einzug und die Gastgeber verkürzten bis zur Pause auf 2:3.

Nach dem Seitenwechsel waren die Löwen jedoch wieder voll da und sorgten für klare Verhältnisse. Erneut Zoubeir Ben Jemia traf zum 2:4 (67.) und dann ging es Schlag auf Schlag. Mike Strazky machte mit zwei Toren (68./77.) das halbe Dutzend voll, bevor Helmut Wirth (80.), Elmar Scherer (86.) und Klaus Lohmeyer (89.) für den 2:9-Endstand sorgten.

Nach zwei Spieltagen führen die Löwen die Tabelle mit der Maximalpunktzahl und einem Torverhältnis von 13:4 vor dem N.K. Dinamo München an.

Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Guten Morgen, bei Sechzig um Sieben fassen wir die aktuellsten Nachrichten rund um den TSV 1860 zusammen. Unter anderem schauen wir auf den Saisonrückblick von unserem Redakteur Thomas Enn, Überlegungen zu den olympischen Spielen in München und die B-Senioren-Mannschaft mit einer enttäuschenden Niederlage.

Derby-Niederlage bei der Ü40

Die Senioren des TSV 1860 München mussten am Dienstagabend eine enttäuschende Niederlage kassieren. Gegen den FC Bayern gelang es der Mannschaft von Fedai Karavas nicht, ihre Chancen zu verwerten. Gegenüber sechzger.de sagte der Trainer: “Die haben zwei Chancen und machen drei Tore. Wir haben sieben Chancen und machen keins. Unglaublich.” Die Partie endete mit einem 0:3 für das Team aus der Seitenstraße, die Löwen bleiben somit als Aufsteiger auf Platz fünf.

Saisonrückblick von Thomas Enn

Zum fünften Jahr in Folge blicken die Redakteure von sechzger.de auf die Saison zurück. Den Anfang machte nun Thomas Enn, der unter anderem über seine Erfahrungen beim Auswärtsspiel in Mannheim berichtet. In den kommenden Tagen werden weitere Mitglieder der Redaktion auch ihre Texte zu der nun abgeschlossenen Saison 24/25 auf unserer Seite teilen.

Verlosung für das Testspiel in Weyarn

Das Testspiel der Profimannschaft des TSV 1860 in Weyarn steht nun schon seit einer Weile fest. So weit, so gut. Doch die Redaktion kann nun auch Leser*innen eine Freude bereiten und erste Tickets verlosen. Zweimal werden zwei Tickets werden für die Freier verlost. Wer die richtige Antwort auf die gegebene Frage in den Kommentaren des Artikels teilt, nimmt am Gewinnspiel teil. Teilnahmeschluss ist am Freitag, 23.05.2025, um 12 Uhr.

GWS bei den olympischen Spielen?

Die Stadt München möchte Austragungsort der olympischen Spiele werden. Für 2036, 2040 und 2044 habe man sich beworben. Für das sportliche Event plane man anscheinend auch mit dem Grünwalder Stadion, in welchem bis jetzt unter anderem die Münchner Löwen spielen. Sofern die bayrische Landeshauptstadt sich gegen die Konkurrenz durchsetzt würde im Stadion an der Grünwalder Straße Rugby gespielt werden. Mehr zu der Münchner  Bewerbung im Artikel.

Suche nach der Nummer eins

Am Mittwoch wurde bekannt: Man suche nun eine neue Nummer eins im Tor. Der mögliche Anwärter auf diesen Titel, bisheriger Ersatzkeeper René Vollath, wird in der kommenden Saison als Torwarttrainer für die Profis und die unteren Mannschaften fungieren. Während man in Vollath zwar noch einen Backup-Torhüter sieht, so braucht es dennoch eine sichere Nummer eins. Diese gilt es jetzt zu suchen.

Neue Vereine für zwei Ex-Löwen

Nach dem Abstieg von Hannover 96 II hat Valmir Sulejmani einen neuen Club gefunden. Der Offensivspieler schließt sich Alemannia Aachen an und bleibt der 3. Liga somit erhalten. Auch Eroll Zejnullahu hat ab dem 01.07. einen neuen Arbeitgeber; er wechselt innerhalb der Regionalliga Bayern von der SpVgg Bayreuth zu den Würzburger Kickers.

GWS: Olympia als Boost für Zuschauerkapazität?

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TSV 1860 Grünwalder Stadion Restkarten Zuschauerkapazität

Nachdem bekannt wurde, dass das Grünwalder Stadion Teil einer möglichen Olympia-Bewerbung der Stadt München wäre, meldet sich auch 1860-Präsident Robert Reisinger zu Wort. Er hofft, dass die Olympischen Spiele zum Boost hinsichtlich der Zuschauerkapazität werden könnte.

Olympia als Boost für Zuschauerkapazität?

Auch wenn für die Sportart Rugby seitens des IOC lediglich eine Mindestkapazität von 8.000 Plätzen angegeben wird, so zeigt die Vergangenheit, dass das Interesse an der Sportart deutlich größer ist. Bei den Olympischen Spielen in Paris im Jahr 2024 war das Stade de France mit 69.000 Zuschauern stets ausverkauft war, 2028 ist in Los Angeles für Rugby ein 30.000 Zuschauer fassenden Stadion vorgesehen. Ein Fingerzeig für Giesing?

1860-Präsident Robert Reisinger äußert in der Abendzeitung leise Hoffnung, dass für die traditionelle Heimspielstätte der Löwen hinsichtlich der Zuschauerkapazität das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

“Die Ausbauplanung für das Grünwalder Stadion könnte einen Boost bekommen. (…) Vor dem Hintergrund wird aber auch noch einmal das geplante Fassungsvermögen zu erörtern sein. (…) Eine Anhebung im Grünwalder Stadion auf 20.000 plus X sollte möglich sein – den entsprechenden politischen Willen vorausgesetzt.”

Klar ist: Sollte die Stadt München für die Olympischen Spiele eine Kapazität von beispielsweise 25.000 Plätzen am Standort Giesing favorisieren und unterstützen, dürfte ihr die gegenteilige Argumentation hinsichtlich der Heimspiele des TSV 1860 schwerfallen.

Dietl bremst Erwartungen

Deutlich zurückhaltender äußerte sich Bürgermeisterin Verena Dietl in dieser Angelegenheit:

“Als Sportbürgermeisterin werde ich alles Erforderliche dafür tun, auch um positive Effekte für unsere städtische Sportinfrastruktur erreichen zu können. Bis dahin wird aber noch einiges an Zeit vergehen, daher lassen sich konkrete Auswirkungen, etwa für unser Grünwalder Stadion, jetzt natürlich noch nicht benennen. (…) Die Überlegungen für die notwendige Sanierung des Stadions sind ohnehin bereits fortgeschritten und werden auch unabhängig der Olympiabewerbung weiter verfolgt”.

Bislang hat die Stadt München für das Grünwalder Stadion eine Maximalkapazität von 18.105 Plätzen veranschlagt.

Bild: CR Fotos

1860 sucht neue Nummer 1

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Das abschließende 1:1 des TSV 1860 München gegen Erzgebirge Aue stand im Zeichen der Verabschiedung von Marco Hiller. Heute gab 1860 bekannt, dass für die kommende Saison eine neue Nummer 1 gesucht wird.

1860: Neue Nummer 1 als Nachfolger von Marco Hiller gesucht

Wie 1860 heute bekannt gab, wird ein Nachfolger für den scheidenden Marco Hiller, der seit 2017 bis auf einige kurze Unterbrechungen Stammkeeper der Löwen war, gesucht. “Wir suchen eine neue Nummer 1, die von René in Doppelfunktion gecoacht wird,“ stellte Dr. Werner klar. Wer bei 1860 als neue Nummer 1 in Frage kommen könnte, ist bisher vollkommen unbekannt. Noch sickerten keine potentiellen Kandidaten für die Hiller-Nachfolge durch.

Vollath in Doppelfunktion als 2. Torwart und Torwarttrainer

Wie Dr. Werner weiter informierte, wird Rene Vollath nächste Saison eine Doppelfunktion beiden Löwen inne haben. Zum Einen wird er weiterhin als 2. Torwart bei den Profis im Einsatz sein. Zum Anderen wird der 35-jährige Amberger als Torwarttrainer fungieren. Dabei wird er alle Torhüter von der U19 bis zu den Profis trainieren. Somit ergibt sich an der Grünwalder Straße ab der kommenden Saisonvorbereitung eine doch recht einzigartige Konstellation. Vollath wird als Ersatzkeeper seine Nummer 1 – also seinen Hauptkonkurrenten um den Platz zwischen den Pfosten – trainieren.

Aufbau eigener Torhüter als Ziel

Ich bedanke mich für das Vertrauen, das der TSV 1860 München in mich setzt“, wird René Vollath zitiert. „Mein Ziel ist es, mit einem inhaltsreichen und intensiven Training für eine Nachhaltigkeit in der Ausbildung junger Talente zu sorgen, um eine zukünftige Nummer 1 in den eigenen Reihen zu finden.“ Auch Geschäftsführer Dr. Christian Werner ist von Vollath in der neuen Doppelfunktion angetan: „René musste ich nicht lange überzeugen, die neue Aufgabe anzunehmen“, sagt Dr. Christian Werner. „Wer ihn kennt, weiß, dass er mit 100 % Einsatz an die Dinge herangeht. Wie er seine Rolle in der vergangenen Saison ausgefüllt hat, hat mich beeindruckt.”

Münchner Olympia-Bewerbung: Grünwalder Stadion als Austragungsort gelistet

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Grünwalder Stadion Luftaufnahme

Gestern ließen Münchens OB Dieter Reiter, Minsterpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann aufhorchen. München wirft seinen Hut als Ausrichter der olympischen Sommerspiele von 2036, 2040 oder 2044 in den Ring. Teil der Olympia-Bewerbung ist auch das Grünwalder Stadion.

Olympiabewerbung der Stadt München

Im Olympiastadion stellten Reiter, Söder und Herrmann die Pläne der bayerischen Ladeshauptstadt zur Bewerbung für die olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 vor. Die Bewerbung soll die Stadt „sechs bis sieben Millionen Euro“ kosten, wie OB Reiter informierte. Doch bis Zum Erfolg einer Münchner Bewerbung ist es ein weiter Weg. Zunächst gilt es, sich gegen die innerdeutsche Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg durchzusetzen. Sollte das gelingen, geht es ins Bewerbungsverfahren des IOC. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will den deutschen Bewerber 2026 küren. München wird nur offiziell ins Rennen gehen, wenn die Bewerbung einen Bürgerentscheid erfolgreich überbesteht. Dieser soll am 26. Oktober stattfinden. 2013 war die Bewerbung für die Winterspiele 2022 am Bürgerentscheid gescheitert. Für 2018 erhielt Pyeongchang bei der Abstimmung im IOC den Vorzug vor München.

Sportstätten von 1972 sollen weitgehend genutzt werden

Die drei Protagonisten legten großen Wert darauf, das Konzept der Münchner Bewerbung als sehr nachhaltig darzustellen. So soll ein Großteil der olympischen Sportstätten von 1972 genutzt werden. Zentrum soll natürlich das Olympiastadion (Leichtathletik) sein, Reiten soll wieder in Riem stattfinden, Rudern auf der Regattastrecke bei Oberschleißheim usw. Für das Olympische Fußballturnier sollen Stadien in ganz Süddeutschland genutzt werden, das Freiwasserschwimmen soll im Starnberger See stattfinden. Lediglich die Segelwettbewerbe sollen weit entfernt an der Ostsee (in Kiel oder Rostock) über die Bühne gehen. Einzig ein neues Schwimmstadion mit 10 Bahnen müsste gebaut werden. Dieses soll am Flughafen entstehen. Außerdem erhofft sich die Stadt, die Umsetzung für zahlreiche dringend notwendige Infrastrukturprojekte wie den S-Bahn-Nordring, Zuschüsse zum Bau der zweiten Stammstrecke und eine Beschleunigung der geplanten U9. Das olympische Dorf soll in Daglfing beheimatet sein, wo sich bereits Widerstand formiert.

Olympia-Rugby möglicherweise im Grünwalder Stadion

Laut Süddeutscher Zeitung sind folgende Sportstätten vorgesehen:

In München:

  • Messe München: Fechten, Gewichtheben, Rhythmische Sportgymnastik, Taekwondo, Boxen, Judo, Ringen.
  • Dantebad: Kunstschwimmen, Wasserball.
  • Rudi-Sedlmayer-Halle: Badminton.
  • Theresienwiese: Beachvolleyball.
  • Odeonsplatz: Radfahren, Ziel Straßenrennens und Zeitfahren.
  • Schloss Nymphenburg: Dressurreiten.
  • Olympia-Reitanlage Riem: Springreiten.
  • Englischer Garten: Vielseitigkeitsreiten.
  • MTTC Iphitos: Tennis.
  • Stadion an der Grünwalder Straße: Rugby.
  • Sportpark Unterhaching: Hockey.
  • Schloss Schleißheim: Bogenschießen.
  • Regattaanlage Oberschleißheim: Kanusport, Rudern.
  • Olympia-Schießanlage Garching: Schießen.
  • Allianz Arena: Fußball.

Im Umland

  • Neue Event-Arena am Flughafen (Freising): Schwimmen.
  • Eichenried: Golf.
  • Starnberger See: Freiwasserschwimmen.

Weiter weg

  • Eiskanal Augsburg: Kanu-Slalom.
  • Bad Wiessee (Sonnenbichl): Mountainbike.
  • Kiel oder Rostock: Segeln.
  • Augsburg, Nürnberg, Hoffenheim, Freiburg, Stuttgart: Fußball.

Es könnte also sein, dass Olympia 2036, 2040 oder 2044 in Grünwalder Stadion zu Gast sein wird. Während Fußballspiele also eher in Hoffenheim als in Giesing stattfinden sollen, soll das olympische 7er-Rugby Turnier im Sechzgerstadion über die Bühne gehen. 7er-Rugby ist seit 2016 olympisch. Fidschi gewann 2016 bei den Herren seine erste olympische Goldmedaille überhaupt und führte zur Ehrung der Olympiasieger einen 7-Dollar-Schein ein. Welche Auswirkungen die Olympiabewerbung auf die aktuelle Diskussion rund um die Ertüchtigung des Sechzgerstadions hat, ist bisher nicht abzuschätzen.