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Sechzig um Sieben: Wichtiger Sieg in Hannover

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Der TSV 1860 München kann noch gewinnen – und bewies das einmal mehr auswärts. Gegen Hannover 96 II drehte die Mannschaft von Patrick Glöckner die Partie und fuhr einen Sieg ein. Auch die Zweite konnte einen Erfolg feiern. Zudem starteten die Dritte und Vierte nach der Winterpause wieder in den Spielbetrieb. Abschließend gibt es zum Start in eine neue Woche einen Blick auf die Konkurrenz in der 3.Liga.

Sieg nach Rückstand: TSV 1860 schlägt Hannover II

Was für ein wichtiger Sieg: nachdem Ex-Löwe Sulejmani für Hannover 96 II die Führung erzielen konnte, drehte der TSV 1860 München die Partie doch noch in einen Sieg. Deniz, Guttau und Hobsch sorgten für wichtige drei Zähler im Abstiegskampf der 3.Liga. Während für die Gastgeber die Luft immer dünner wird, haben die Löwen weiterhin alles in der eigenen Hand und liegen oberhalb der Abstiegszone. Trainer Patrick Glöckner hob auf der Pressekonferenz nach der Partie besonders die Stimmung der mitgereisten Löwenfans hervor.

U21 siegt im Testspiel deutlich

Der TSV 1860 II hat die Generalprobe vor dem Restart in der Bayernliga Süd mit Bravour bestanden. Gegen Ligakonkurrenten Kottern gab es einen klaren Auswärtssieg zu feiern. Für die Löwen trafen Gevorgyan (2), Leone, Diep und Husic beim 5:0-Sieg. Kommenden Samstag geht es dann wieder mit Punktspielen los. Dabei kommt es direkt zum Spitzenspiel gegen den FC Memmingen. Anstoß ist am Samstag um 16:00 Uhr.

TSV 1860 III & IV starten nach Winterpause in Punktspiele

Bereits an diesem Wochenende wieder in den Ligen gefordert waren die Dritte und Vierte. Zunächst durfte der TSV 1860 IV ran und durfte sich über drei Punkte zum Auftakt in das Jahr 2025 freuen. Die Löwen machten es noch einmal unnötig spannend, setzten sich schlussendlich aber deutlich gegen den SV Akgüney Spor München durch. Die Dritte befand sich ebenfalls auf der Siegerstraße, bevor der Gegner aus Fürstenried in der Schlussphase den Platz verließ und somit für einen Spielabbruch sorgte. Grund hierfür soll eine rassistische Äußerung sein, die zuvor in Richtung eines Gästespielers geäußert worden sein soll. Wie die Partie gewertet wird, ist noch unklar.

U17 und U19 in der Nachwuchsliga im Einsatz

In den Nachwuchsligen des DFB waren zudem die B- und A-Jugend des TSV 1860 gefordert. Die U17 konnte dabei den nächsten Sieg einfahren und setzte sich mit 2:0 beim Chemnitzer FC durch – obwohl die Mannschaft von Trainer Christian Stegmaier die Partie zu neunt beenden musste. Damit liegen die Löwen weiter an der Tabellenspitze. Die U19 hingegen musste sich dem VfL Wolfsburg geschlagen geben. Die Niedersachsen setzten sich schlussendlich mit 4:1 durch.

15.000 Zuschauer – Stadt reagiert auf Fragen von sechzger.de

Die Diskussionen rund um das Grünwalder Stadion sind noch lange nicht beendet. In diesem Jahr will Oberbürgermeister Dieter Reiter bekanntlich eine Entscheidung treffen. Einer der großen Knackpunkte ist die Kapazität des Sechzgerstadions. Derzeit passen 15.000 Zuschauer hinein, nach einem Umbau sollen es knapp 3.000 mehr sein. Doch wieso ist die Kapazität derzeit eigentlich entsprechend begrenzt? Das wollte sechzger.de von der Stadt München wissen und hat daher nachgefragt.

News aus der 3.Liga

Der 26.Spieltag

Dynamo Dresden hat am 26.Spieltag die Tabellenspitze in der 3.Liga zurück erobert. Die SGD setzte sich vor eigenem Publikum gegen den SC Verl durch, während Cottbus eine Heimniederlage gegen Osnabrück hinnehmen musste. Dritter bleibt der 1.FC Saarbrücken, der im Spitzenspiel einen Sieg in Köln erzielen konnte. Auf Platz 4 folgt Arminia Bielefeld, die sich in der Sonntagabend-Partie gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart durchsetzen konnten. Der nächste Löwen-Gegner Dortmund II unterlag Rot-Weiss Essen knapp mit 0:1 im Stadion Rote Erde.

Der TSV 1860 München belegt nach dem 26.Spieltag mit 32 Punkten den 14.Platz.

Spielabbruch beim TSV 1860 III – Vierte gewinnt zum Auftakt

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Tsv 1860 III Fc Espanol dritte IV

Am gestrigen Samstag stieg bei der Dritten und Vierten der Löwen der Auftakt in das Punktspieljahr 2025 nach der Winterpause. Dabei gibt es aus weiß-blauer Sicht von gemischten Gefühlen zu berichten: die Vierte gewann ihr Heimspiel, das Duell des TSV 1860 München III gegen den FC Fürstenried hingegen wurde von einem späten Spielabbruch überschattet.

Sorgte Rassismus-Vorfall beim TSV 1860 III für Spielabbruch?

Nach einer intensiven Vorbereitung empfing der TSV 1860 München III am gestrigen Samstag den FC Fürstenried am Sechserplatz zum Auftakt nach der Winterpause. Neu-Trainer Daniele Reisinger, der sich kürzlich in einem Interview äußerte und ausführlicher vorstellte, hatte sein Team auf einen stürmischen Beginn der Gäste eingestellt. Es gelang den Löwen die Anfangsphase unbeschadet zu überstehen und kurz vor der Halbzeit sogar in Führung zu gehen. Eine Kombination der Schleich-Brüder führte zum 1:0 (38.).

Fürstenried wollte den Ausgleich erzielen, konnte aus dem Spiel heraus jedoch keine Chancen generieren. Stattdessen war es der TSV 1860 III, der nach 60 Minuten durch Boubacar erhöhen konnte. Als Schloßer auf 3:0 erhöhte (80.), war der Heimsieg schon in trockenen Tüchern. Daran änderte auch der Ehrentreffer durch Satilmis (87.) nichts. Doch eine Minute nach dem Tor der Gäste eskalierte eine Situation nach einem Foulspiel vor der Löwen-Bank. Es gab eine Rudelbildung, in dessen Folge der FC Fürstenried den Platz verließ. Der Vorwurf: es habe eine rassistische Äußerung gegenüber einem Gäste-Spieler gegeben. Trainer Reisinger bestreitet dies auf der Homepage der Löwen.

Das Ganze hat sich direkt vor unserer Bank abgespielt. Ich war sicher einer der Ruhigen. Die angeblichen Rassismusvorwürfe sind nicht gefallen. Wir haben selbst genügend Spieler mit Migrationshintergrund in unserem Team. Das Ende eines tollen und intensiven Fußballspiels hat so einen ganz bitteren Beigeschmack. Es hat sich aber angedeutet, weil der Frust bei Fürstenried immer größer geworden ist.

Gegenüber Fupa bekräftigen die Gäste in einer Stellungnahme noch einmal den Vorwurf und erklären ein Löwen-Anhänger hätte eine rassistische Beleidigung geäußert. Diese Aktion führte dann zum Spielabbruch, der TSV 1860 III will nun den Bericht des Schiedsrichters abwarten und sich dann gegebenenfalls zu dem Vorfall äußern.

Vierte gewinnt Auftakt deutlich

Im Gegensatz dazu konnte die Vierte ihren Sieg ins Ziel bringen. Gegen den SV Akgüney Spor München siegten die Löwen klar mit 5:2. Früh sorgte Appel (10.) für die Führung, die Zeybek per Foulelfmeter (26.) und erneut Appel (40.) im ersten Durchgang noch erhöhen konnten. Dem ersten Gästetreffer kurz vor der Pause durch Biberoglu (43.) folgte kurz nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer durch Kalunga (52.), sodass die Gäste nach der eigentlich komfortablen Führung noch einmal in die Partie zurückfanden. Kröppel (66.) konnte die Führung jedoch wieder ausbauen und mit einem Eigentor in der 86.Minute war die Partie endgültig entschieden. Trainer Christian Ranhart zeigte sich entsprechend sehr zufrieden: “Das war ein optimaler Einstieg in die Rückrunde. So kann es gerne weitergehen!

Nachwuchsliga: U17 siegt in Unterzahl, Niederlage für U19

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Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte

Während die U19 in der Nachwuchsliga eine weitere Niederlage einstecken musste, setzte sich die U17 trotz Unterzahl in Chemnitz durch und feierte ihren dritten Sieg.

U19 verliert beim VfL Wolfsburg

Trotz ansprechender Leistung musste sich die U19 des TSV 1860 am Samstag beim VfL Wolfsburg geschlagen geben. Eine Woche nach dem 0:3 gegen Fortuna Düsseldorf setzte es also die nächste Niederlage in Liga A der DFB Nachwuchsliga.

Marko Mandity (29.), Oskar Prokopp (45.+2) und Nilas Yacubi (66.) brachten die Niedersachsen im AOK Stadion mit 3:0 in Führung, ehe dem eingewechselten Noah Plöttner der Ehrentreffer für die Löwen geang. In der Nachspielzeit traf Alexander Georgiadi zum 4:1-Endstand (90.+1) für die Wölfe.

Trotz des deutlichen Ergebnisses war Trainer Jonas Schittenhelm nicht gänzlich unzufrieden:

“Das Ergebnis hört sich nicht gut an, aber was die Mannschaft von der Intensität und vom Engagement gezeigt hat, das hat mir gefallen. Letztlich waren wir aber nicht zwingend genug, die Gegentore sind nach individuellen Fehlern gefallen, die auf diesem Level eben konsequent bestraft werden. Vielleicht ist das Ergebnis ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, von der Zahl der Gesamtchancen geht der Sieg für Wolfsburg aber in Ordnung.”

U17 besiegt Chemnitzer FC trotz Unterzahl

Grund zum Jubeln hatte hingegen einmal mehr die B-Junuioren des TSV 1860. Nach den Siegen bei Waldhof Mannheim (2:0) und gegen Jahn Regensburg (5:3) setzte sich die U17 trotz Unterzahl mit 2:0 beim Chemnitzer FC durch und bleibt an der Tabellenspitze der Liga B.

Folawiyo Amusan brachte die Junglöwen in der 18. Minute in Führung, doch bereits sieben Zeigerumdrehungen später sah Sami Kenzeddine nach einer unübersichtlichen Situation Rot und das Team von Trainer Christian Stegmaier musste fortan in Unterzahl agieren. Dennoch gelang 1860 in Person von Efe Karakoc in der 42. Minute das 0:2.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Himmelblauen aus Sachsen zwar besser in Spiel, ein Treffer gelang dem CFC jedoch nicht. Kurz vor dem Ende sah Löwe Edon Krasniqi noch Gelb-Rot, den 2:0-Auswärtssieg schaukelte die U17 des TSV 1860 jedoch auch zu neunt nach Hause.

Glöckner: “Der Support war überragend”

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Glöckner: "Der Support war überragend"
Glöckner: "Der Support war überragend"

Erleichtert zeigte sich Löwen-Trainer Patrick Glöckner nach dem wichtigen 3:1-Auswärtssieg seiner Mannschaft bei Hannover 96 II am Samstag. “Es fühlt sich super an”, sagte Glöckner und bedankte sich bei den mitgereisten 1.500 Löwen-Fans für die Unterstützung: “Die Fans haben einen extremen Beitrag geleistet. Der Support war überragend.”

In der ersten Halbzeit “kalt erwischt”

“Wir haben insgesamt eine gute Partie gemacht. In der ersten Halbzeit wurden wir kalt erwischt. Wir haben es in der ersten Halbzeit öfter geschafft, in die Box einzudringen und hätten gerne schon früher den Ausgleich gemacht, aber uns hat der Punch gefehlt.”, berichtete Glöckner. Weiter führte er aus: “Nach der Pause haben wir dann unsere Geniestreiche genutzt. Wir haben gewusst, dass wir solche kreativen Spielern im Team haben. In Summe haben wir das defensiv und offensiv gut gemacht.”

Taktik zur Pause geändert

“Wir wollten Hannover, das hoch presst, in deren Rücken bespielen und mit langen Bällen, Räume generieren. Deshalb haben wir zur Pause Hobsch gebracht, weil er in der Box das Näschen hat. Philipp war etwas platt und hat in den ersten 60 Minuten gut gearbeitet. Guttau ist mit Wut im Bauch auf das Feld gekommen und hat diese in den Schuss reingelegt.”, berichtete Glöckner weiter.

“Der Support war überragend”

Angesprochen auf die Unterstützung der Löwen-Fans sagte Glöckner: “Wir sind eine Einheit, die Fans haben einen extremen Beitrag geleistet. Der Support von 1.500 Fans war überragend. Die Ansage ‘Wir wolln Euch kämpfen sehn’ war genau richtig. Denn das wollen wir auch sehen. Die Mannschaft hat dies zurückgezahlt.”.

Schiedsrichter-Entscheidungen waren korrekt

In Bezug auf die beiden strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen beim vermeintlichen Ausgleich, als Verlaat Maier anköpfte und die Löwenfans wenig später einen Elfmeter forderten, gab Glöckner den Unterparteiischen Recht: “In beiden Situationen wurde richtig entschieden. Maier stand beim Kopfball auf der Linie und beim vermeintlichen Elfmeter hat er sich selbst an die Hand geschossen. Dann ist das kein Elfmeter”.

Normale Trainingswoche vor Dortmund

Noch gestern flog das Team zurück nach München. Am heutigen Sonntag steht ein Regenerations- und Spielersatz-Training an. Am Montag hat die Mannschaft frei, ehe dann einen Tag später mit zwei Einheiten die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Dortmund II am kommenden Sonntag beginnt.

Stadt München bekräftigt: 15.000 Plätze aktuell maximale Kapazität

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Grünwalder Stadion Tsv 1860 Stehhalle Tickets 18.105 Plätze

Im Zuge der Diskussionen um den Um- bzw. Ausbau des Grünwalder Stadions kommt immer wieder die Frage auf, ob man die Kapazität nicht doch jenseits der 20.000 hieven könne. Dem schiebt die Stadt München jedoch einen Riegel vor: Aktuell betrage die maximale Kapazität 15.000 Plätze, mehr als 18.105 sind generell nicht möglich.

“Sechzig im Sechzger” kontert OB Reiter

In der durch einen Vorstoß des Oberbürgermeisters Dieter Reiter erneut aufgeflammten Stadiondiskussion hatte sich die Initiative “Sechzig im Sechzger” vor einigen Wochen auf Instagram an das Stadtoberhaupt gewandt und (berechtigte) Einwände erhoben.

1. Bis heute erfolgte, trotz Ankündigung, keine transparente und nachvollziehbare Darlegung der Gründe, weswegen eine Kapazität von ca. 18.000 Plätzen der Weisheit letzter Schluss sein sollte.

2. Bis heute erscheint unklar, wie lange und zu welchen Konditionen sich der TSV 1860 München an ein umgebautes Sechzgerstadion zu binden hat (seitens der Stadt war bisher immer von einer “marktüblichen” Miete die Rede. Wir fragen uns z.B. welchen Einfluss die genannte Baupreisentwicklung auf die endgültigen Mietkonditionen haben soll).

3. Bis heute wurde nicht klar kommuniziert, in welcher Form das von der Stadt geforderte Signal des TSV 1860 München zur Realisierung des Projekts zu erfolgen hat.

4. Bis heute wurde keine Ausstiegsklausel bzw. Möglichkeit der Mietvertragsmodifizierung in Aussicht gestellt für den Fall, dass das Stadion während der Laufzeit des Mietvertrags die Mindestanforderungen des zuständigen Verbandes nicht erfüllt.

5. Bis heute wurde nicht anschaulich erklärt, weswegen in den Überlegungen der Stadt die Erstligatauglichkeit eines umgebauten Sechzgerstadions keine Rolle spielt.

6. Bis heute wurde nicht transparent dargelegt, weswegen eine kurzfristige Verbesserung des Status Quo (Erhöhung der Kapazität, Entfernung von sichteinschränkenden Zäunen, adäquate Rollstuhlfahrerplätze, Installation einer Videowand, etc.) einem späteren “größeren” Umbau im Wege stehen soll.

Diesen Ausführungen hatte sich sechzger.de angeschlossen und um Auskunft seitens der Stadt München gebeten.

Maximale Kapazität: 18.105 Plätze

Zwar antwortete eine Vertreterin der Stadt München der Redaktion einige Tage später tatsächlich, ging dabei leider jedoch nur auf einen der angesprochenen Aspekte ein.

Sie hatten Oberbürgermeister Reiter per Instagram auf die Kapazität des Grünwalder Stadions angefragt. Er hat das Referat für Bildung und Sport gebeten, Ihnen die Thematik fachlich nochmal zu begründen. Die Antwort des Referats leite ich Ihnen hier gerne weiter:

„Die Ausbauvariante mit 18.105 Plätzen stellt die bestehende Beschlusslage dar. Für diese Variante liegt zudem ein positiver, noch immer rechtskräftiger Bauvorbescheid vor. Der bestehende Stadionstandort verfügt aufgrund der beengten Lage im bebauten Stadtumfeld nicht über das notwendige Bauflächenpotential, um eine relevante Erhöhung der Zuschauer*innenkapazitäten sinnvoll realisieren zu können. Lediglich die Kapazität von 18.105 Plätzen kann noch als “Bestandsumbau” bewertet werden.

Nota bene: In der Vergangenheit gab es natürlich höhere Kapazitäten als im derzeitigen Bestand von 15.000. Aber mit jeder neuen Baugenehmigung und Schaffung von Tribünenbereichen, Umwandlung von Stehplätzen in Sitzplätze, Schaffung von Flucht- und Rettungswegen etc. sind die ehemaligen Baugenehmigungen erloschen und die Kapazität hat sich verringert.”

“Handlungsbedarf an verschiedenen Ecken im Stadion”

Die bereits vorher kommunizierte Kapazitätsgrenze (18.105 Plätze) wurde also erneut bestätigt, auf die weiteren Aspekte wurde leider nicht eingegangen. Auf Nachfrage der Redaktion, was denn gegen eine sofortige Erhöhung der Kapazität auf den genannten Wert spreche, antwortete die Stadt München:

“Das Grünwalder Stadion muss grundsätzlich renoviert werden. Die letzte Ertüchtigung war auf 10 Jahre ausgelegt, dieser Zeitraum ist nun abgelaufen. Es gibt an verschiedenen Ecken im Stadion Handlungsbedarf. Dies sorgt dafür, dass aktuell nicht mehr als 15.000 Zuschauer zugelassen werden können.”

Flexible Verteilung der Blockkapazitäten möglich

Auch mit dieser Aussage gaben wir uns nicht zufrieden, da sie unseres Erachtens nach nicht stringent ist. Nachvollziehbar wäre es, wenn es eine klare Ansage gäbe, dass beispielsweise in Block G 2000 Leute dürfen, in Block H 1500 Fans, in Block I 2500 Besucher etc.

De facto wird es jedoch so gehandhabt, dass der TSV 1860 in die Westkurve mehr Fans lassen darf, wenn der Gastverein sein Kontingent nicht ausschöpft. Wenn also beispielsweise Hannover 96 II statt 1500 nur 500 Anhänger mitbringt, dürfen 1000 Leute mehr in die Westkurve. Daraus ist zu schließen, dass dies geht und erlaubt ist, also auch keine Gefahr besteht.

Derzeit keine gültige Baugenehmigung über 15.000

Daher stellten wir die konkrete Frage: Warum gibt man diese 1000 Plätze (z. B. in der Westkurve) nicht generell frei, um dem TSV 1860 eine höhere Kapazität und folglich höhere Einnahmen zu ermöglichen?

Die Antwort:

“Für den derzeitigen Bestand mit 15.000 Zuschauer*innenplätzen gibt es eine gültige Baugenehmigung, ein abgestimmtes Sicherheitskonzept, Gutachten zum Lärmschutz etc.! Eine Flexibilität in der Belegung innerhalb der zugelassenen 15.000 Plätze ist dabei, ohne dass z.B. Lärmgrenzwerte verletzt werden, möglich.

Für jede darüber hinausgehende Zuschauer*innenkapazität, egal ob zusätzlich 1 Person oder 3.105, liegt derzeit keine gültige Baugenehmigung vor.

Es liegt aktuell ein Vorbescheid zur Erweiterung der Kapazität des Stadions auf bis zu 18.105 Zuschauer*innenplätze vor. Im Falle einer Erweiterung auf 18.105 Plätze müssten dann jedoch Maßnahmen zum Anwohner*innenschutz getroffen werden, damit eine Baugenehmigung grundsätzlich erfolgen könnte, hierzu zählen z.B. ergänzende Dächer und idealer Weise geschlossene Ecken. Eine erhöhte Kapazität über die 18.105 Plätze hinaus ist jedoch grundsätzlich nicht möglich.”

“Bauflächenpotential” zu gering?

Zudem wäre natürlich zu hinterfragen, inwiefern tatsächlich großartig “Bauflächenpotential” – wie in der originären Antwort angedeutet – notwendig wäre, um die Kapazität signifikant zu erhöhen. Bekanntermaßen würde das Grünwalder Stadion im Ist-Zustand ja deutlich mehr als die 15.000 Zuschauer fassen und selbst die Umwandlung von Steh- in Sitzplätze würde die derzeit zugelassene Gesamtkapazität vermutlich nicht negativ beeinflussen.

Charaktertest bestanden – 1860 gewinnt 3:1 bei Hannover 96 II

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In der Pressekonferenz vor dem Spiel hatte Patrick Glöckner die restlichen 13 Saisonspiele zum Charaktertest erklärt. Bis tief in die zweite Halbzeit mussten die Löwenfans davon ausgehen, dass der TSV 1860 München diesen Charaktertest nicht bestehen würde. Doch dann drehte Sechzig auf und machte aus einem 1:0 ein 3:1.

Fünf Änderungen in der Startelf

Patrick Glöckner wirbelte seine Aufstellung nach dem 0:3 gegen Arminia Bielefeld ganz schön durch. Nicht weniger als fünf Neue standen beim Anpfiff im Eilenriedestadion auf dem Platz. Danhof und Dulic ersetzten Reich und Reinthaler in der Viererkette. Deniz vertrat den verletzten Jacobsen auf der Doppelsechs. Außerdem startete Philipp im zentralen Mittelfeld für Guttau und Kozuki verdrängte Hobsch auf die Bank und startete auf links. Dafür rückte Abiama in die Spitze vor.

Behäbiger Spielbeginn

Dass für beide Mannschaften Einiges auf dem Spiel stand, war von Beginn an spürbar. So richtig ins Risiko wollte keiner gehen und so gab es für die 2.942 Zuschauer zunächst wenig zu bestaunen. In der 20. Minute näherte sich 1860 in Form von Philipp erstmals dem Hannoveraner Tor an. Doch er setzte die Hereingabe von Lucoqui nur ans Außennetz. Mit dem ersten strukturierten Angriff konnten die 96er dann in Führung gehen. Hannover kam mit Verve über die rechte Seite, Wolfram verteidigte auf dem Flügel zu lasch, so das Arkenberg den Ball flach in den Strafraum bringen konnte. Dort zeigte sich ein leider gewohntes Bild: Verlaat stand zu weit von Gegenspieler Sulejmani entfernt, so dass der Ex-Löwe den Ball zum 1:0 nur noch über die Linie drücken musste (27. Minute).

Keine Reaktion der Löwen vor der Pause

Nach dem Führungstreffer zog sich Hannover 96 II noch weiter zurück und wartete tief auf die Löwen. Diese wussten jedoch mit dem Platz auf dem Spielfeld nichts anzufangen und konnten keinerlei Gefahr für Wechsel im Tor der Niedersachsen erzeugen. Lediglich kurz vor der Pause feuerten Lucoqui und Wolfram aus der Distanz auf Wechsel, der aber beide Schüsse entschärfen konnte. So ging es mit 1:0 für die Gastgeber in die Katakomben.

Schlitzohr Deniz sorgt für den Ausgleich

Zur Pause kam Hobsch für Kozuki. Damit rückte Abiama wieder auf den rechten Flügel. In der 50. Minute hätten die Löwen eigentlich ausgleichen müssen. Wechsel ließ einen Eckball auf Verlaat prallen, der köpfte den Ball auf’s verwaiste Tor und traf den im Abseits auf der Torlinie stehenden Maier am Rücken. Immerhin die erste Großchance für 1860 im Spiel. In der 54. Minute bugsierte Wolfram einen Ball für den schon geschlagenen Hiller auf der anderen Seite von der eigenen Torlinie. Ob die bis dahin verunsichert wirkenden Löwen einen Zwei-Tore-Rückstand noch aufgeholt hätten? In der 66. Minute kam die Wende, als Tunay Deniz per Geniestreich ausglich. Bei einem Freistoß am linken Strafraumeck spekulierte Wechsel sehr früh auf eine Flanke ins Zentrum und orientierte sich viel zu zentral. Schlitzohr Deniz reagierte blitzschnell und zirkelte den Ball unhaltbar in kurze Eck.

1860 besteht Charaktertest spät

Danach hatten die Löwen Rückenwind und es war ihnen anzumerken, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. In der 68. Minute verweigerte Schiri Weller den Löwen einen glasklaren Handelfmeter, als Uhlmann sich im Strafraum deutlich sichtar an die eigene Hand schoss. Diese offensichtliche Fehlentscheidung stachelte den TSV nur noch mehr an. In der 70. Minute legte Julian Guttau all seine Wut über den verweigerten Elfmeter nach einer unzureichend geklärten Ecke in einen Volleyschuss aus 20 Metern, der krachend hinter Wechsel zum 1:2 im Hannoveraner Gebälk einschlug. Sechzig hatte das Spiel gedreht. In der 76. Minute machte der eingewechselte Hobsch dann Alles klar. Er verwertete eine Freistoßflanke von Deniz per Kopf zum 3:1. Unter entfesselter Anfeuerung aus dem Löwenblock konnten die kleinen 96er nicht mehr reagieren und Sechzig fuhr die eminent wichtigen drei Punkte ein. Damit liegt 1860 vor den Sonntagsspielen vier Punkte über dem Strich.

Liveticker: Hannover 96 II – TSV 1860 München (26.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker Hannover 96 II TSV 1860 München 26-Spieltag

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen Hannover 96 II und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 26.Spieltag der Saison 2024/25 im Eilenriedestadion aufeinander.

Nach vielen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel bekommt es der TSV 1860 München nun mit einem Abstiegskandidaten zu tun – und steht dabei selber kurz vor der Abstiegszone. Nach den Niederlagen gegen Dresden und Bielefeld sind die Löwen auf Rang 16 zurückgefallen. Heute soll ein Auswärtssieg her, um die gefährliche Position möglichst schnell wieder zu verlassen. Holen Jesper Verlaat & Co. mit der gewohnten Unterstützung von zahlreichen Löwenfans im Gästeblock die wichtigen Zähler in der niedersächsischen Landeshauptstadt?

1 3 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Hiller – Danhof, Verlaat (C), Dulic, Lucoqui – Maier, Deniz (87. Kloss) – Abiama (87. Reich), Philipp (60. Guttau), Kozuki (46. Hobsch)- Wolfram (91. Schubert)

Bank:
Vollath (TW), Guttau, Schubert, Reinthaler, Kloss, Reich, Ott, Hobsch, Frey

Tore:
1:0 Sulejmani (26. Minute), 1:1 Deniz (66. Minute), 1:2 Guttau (70. Minute), 1:3 Hobsch (76. Minute)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schifferl, Schröter (beide Aufbautraining), Bangerter, Jacobsen (beide verletzt), Kwadwo (krank), Avdija (U21)

Ausfälle bei Hannover 96 II:
Brandt, Wallner, Walbrecht, Danquah, Gevorgyan, Ezah (alle verletzt), Uhlmann (gesperrt), Aseko, Schmidt (Profis)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Max Reinthaler, Patrick Hobsch und Florian Bähr haben bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei einer weiteren Verwarnung müssen sie daher eine Partie aussetzen. Darüber hinaus wurden Maximilian Wolfram und Thore Jacobsen bereits acht Mal verwarnt. David Philipp, Leroy Kwadwo, Philipp Maier und Morris Schröter sahen je dreimal eine gelbe Karte.

Wo könnt ihr das Spiel Hannover 96 II – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Match wird heute nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Wunschaufstellungen zu Hannover 96 U23 – TSV 1860

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TSV 1860 Wunschaufstellungen sechzger.de Redaktion

2:5 in Dresden, 0:3 gegen Bielefeld und unter der Woche auch noch 0:1 gegen die U21 – die Formkurve beim TSV 1860 geht momentan nicht unbedingt durch die Decke. Und doch müssen am Samstag unbedingt (dreifach) punkten, um sich im Abstiegskampf zu behaupten. Mit Jacobsen, Kwadwo, Schröter, Schifferl und Bangerter fallen fünf Profis aus, dennoch steht Trainer Patrick Glöckner ein schlagkräftiger Kader zur Verfügung. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für die Partie des TSV 1860 bei der U23 von Hannover 96 aus?

Wunschaufstellungen zu Hannover 96 U23 – TSV 1860

Thomas Spiesl

Im Vergleich zur Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld nimmt Thomas einige personelle Änderungen vor. Tim Danhof kehrt in die Mannschaft zurück, allerdings auf die linke Abwehrseite. Zudem ersetzt Tim Kloss den verletzten Jacobsen und Kozuki soll über rechts wirbeln, da Abiama von Hobsch die Position im Sturmzentrum übernimmt.

Jan Schrader

Auch Jan geht die Partie im bewährten 4-2-3-1 an und nimmt lediglich eine Änderung vor. Anstelle von Thore Jacobsen darf sich Tunay Deniz im Mittelfeld versuchen und soll die Lücke zwischen Defensive und Offensive schließen.

Thomas Enn

Thomas ist ebenfalls zurückhaltend, was personelle Änderungen betrifft, stellt sein Team jedoch im 4-2-2-2 auf. Auch er bringt Kloss statt Jacobsen und lässt zudem Julian Guttau auf der Bank. Für ihn rückt Soichirio Kozuki in die Startelf, der zusammen mit Dickson Abiama die beiden Stürmer Hobsch und Wolfram füttern soll.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan setzt auf ein System mit zwei Stürmern, lässt seine Mannschaft jedoch im 4-4-2-Raute agieren. In der Abwehr kehren Florian Bähr und Sean Dulic in die Startelf zurück, auf dem rechten Flügel bekommt David Philipp eine neue Chance. Im Angriff sollen Patrick Hobsch und Dickson Abiama für Tore sorgen.

Peter Gratz

Zwar im 4-2-3-1, aber personell deutlich verändert, versucht Peter die Trendwende herbeizuführen. Jesper Verlaat findet sich auf der Bank wieder, Sean Dulic ersetzt den Kapitän in der Innenverteidigung. Mit Tim Kloss (statt Jacobsen), Raphael Ott (statt Wolfram) und Mike Gevorgyan (statt Guttau) dürfen drei weitere junge Spieler ihr Können von Beginn an unter Beweis stellen.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deine Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Hannover-Coach Stendel: “1860 schwächelt auch”

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TSV 1860 Hannover 96 II Stendel

Am Samstag steigt im Eilenriede-Stadion in Hannover das Kellerduell der dritten Liga zwischen der U23 von Hannover 96 und dem TSV 1860 München. Im Hinspiel feierten die Löwen einen von bislang nur zwei Heimsiegen. Auch auswärts zählen nur drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Gestern hatte sich Löwen-Coach Patrick Glöckner im Hinblick auf das Spiel in der Löwenrunde geäußert, heute kommt Hannovers Trainer Daniel Stendel, der gelbgesperrt nicht am Spielfeldrand stehen wird, zu Wort.

Die personelle Lage bei Hannover

Mit Valmir Sulejmani hat ein Ex-Löwe in Diensten von Hannover seine Rot-Sperre abgesessen und steht gegen die Münchner wieder zur Verfügung. Dafür ist Eric Uhlmann gesperrt. Keanu Brandt fällt verletzt aus, selbiges gilt wohl auch für Lukas Wallner. Zudem ist Trainer Daniel Stendel gelb-gesperrt.

Die schwache Rückrunde der Hausherren

Vier Punkte holte Hannovers Reserve bislang im Fußball-Jahr 2025 und damit sogar noch einen weniger als die Löwen. Am vergangenen Wochenende unterlagen die 96er in Saarbrücken mit 1:4, zuvor war man zu Hause gegen den VfL Osnabrück unter die Räder gekommen. “Das Osnabrück-Spiel hatten wir mannschaftsintern nochmal besprochen. Am Wochenende waren die Jungs dann hochmotiviert und auch sehr engagiert. Nach dem 1:1 waren wir dann ja auch wirklich gut im Spiel – und dann kassieren wir direkt nach der Pause das Gegentor. Wenn man etwas Positives herausziehen kann, dann ist es das, dass die Jungs immer wieder neu in die Woche starten und es sich nicht nach einem 1:4 angefühlt hat.”, erklärt Stendel auf der vereinseigenen Webseite.

Stendel: “1860 schwächelt auch”

Über das Abstiegsduell und die Löwen sagte Stendel Folgendes: “Wenn wir den Rückrunden-Start mit dem der Hinrunde vergleichen, haben wir jetzt auch nicht weniger Punkte auf dem Konto. Nach den ersten sechs Spielen hatten wir vier Zähler, da stehen wir jetzt auch in der Rückserie. Wir merken aber natürlich trotzdem, dass unsere Tabellengegner jetzt fleißig Punkte sammeln. Wir wollen und werden den Glauben weiter behalten. Dafür müssen wir uns wehren. 1860 schwächelt auch seit der Winterpause.”

Gegnervorstellung Teil 2: Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V. II

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Hannover 96 II Eilenriedestadion H96-Trainer Stendel

Jetzt ist die sprichwörtliche Kacke endgültig am Dampfen! Nach der zweiten blamablen Niederlage in Folge ist das Polster der Löwen auf die Abstiegsränge auf einen Punkt geschmolzen. Dazu kommt mittlerweile die drittschlechteste Tordifferenz der Liga. Kein Wunder, wenn man hinten offen ist wie ein Scheunentor und mehr Tore kassiert hat als Unterhaching und der kommende Gegner aus Hannover. Schießbude wäre auch ein treffender Begriff.

Das Abstiegsgespenst ist nun endgültig wieder ein ständiger Begleiter. Große Hoffnung auf eine Vertreibung macht die Mannschaft aber nicht gerade. Ohne Willen und letzte Konsequenz tritt die Truppe von Patrick Glöckner auf. Wie man dann mit Einsatzbereitschaft und konzentriertem Teamplay einer Mannschaft die Schneid abkaufen kann, haben die Amateure mit U19 Verstärkung vorgestern eindrucksvoll gezeigt… Nun geht es für den TSV am Wochenende auch zu motivierten Jungprofis, es wartet die zweite Mannschaft des Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Purer Abstiegskampf wartet am Samstag auf uns, 19. gegen 16., beide Mannschaften mit einer desolaten Defensivabteilung und wenig Selbstvertrauen. Die Bilanz aus den letzten Spielen sieht bei den Niedersachsen aber glücklicherweise noch etwas schlechter aus. Seit fünf Spielen wurde nicht mehr gewonnen, seit drei Partien überhaupt nicht mehr gepunktet. Man kassierte in den letzten zwei Begegnungen sogar ein Tor mehr als die Löwen. Erst hieß es daheim 1:5 gegen Osnabrück, bevor Saarbrücken die jungen Hannoveraner mit 4:1 nach Hause schickte. Aber wie wir alle wissen, beenden Mannschaften ja besonders gerne gegen den TSV 1860 ihre Negativläufe. Wie bei Zweitvertretungen üblich, ist nicht genau abzusehen, welche Spieler zur Verfügung stehen werden. Nachdem die Kampfmannschaft der 96er fast zeitgleich in Nürnberg antritt, kann man hoffen, dass hochkarätige Verstärkung von oben ausbleibt. Sicher gesperrt ist Trainer Daniel Stendel, der im Saarland seine vierte Verwarnung gesehen hat.

Wintertransfers

Drei Veränderungen gab es im Kader der Hannoveraner. Ex-Löwe Valmir Sulejmani wurde bis Saisonende unter Vertrag genommen, um Routine in die Mannschaft zu bringen.

Weiters wechselte Jordan Winter (21) zur Reserve von Holstein Kiel. Der Stürmer möchte in der Regionalliga wieder auf mehr Spielzeit kommen. Außerdem löste der Hamburger SV die Leihe von Stürmer Tom Sanne (20) vorzeitig auf. Die verbleibende Spielzeit versucht er nun ebenfalls auf Leihbasis beim FC Dordrecht in der zweiten niederländischen Liga sein Glück.

Das Stadion

Die Löwen spielen ihr Auswärtsspiel in der angestammten Heimstätte der 96 Amateure, dem “Eilenriedestadion“. Das Stadion ist Teil des NLZ der Hannoveraner und benannt nach dem angrenzenden Stadtwald “Eilenriede“. Im Zuge der Ausbauarbeiten für die Drittligatauglichkeit wurde die Kapazität auf 5.001 Plätze mittels Stahlrohrtribünen erhöht. Die heutige Anlage ist Nachfolger des 1922 eröffneten “alten Eilenreidestadion“, einer typischen Betonschüssel mit überdachter Haupttribüne und Kapazität von ca. 18.000 Plätzen. Diese Haupttribüne ist seit dem großen Umbau im Jahre 2016 eine Hintertortribüne. Damals wurde das Spielfeld um 90° gedreht, aufgrund der Holzbänke ist eine Nutzung aber leider nicht möglich. Die andere Hintertorseite wurde freigelassen. An den Längsseiten errichtet man moderne überdachte Tribünen, die sowohl Sitz- als auch Stehplätze beherbergen. Alles in allem ein interessantes kleines Stadion, dass aber den Bildern nach zu urteilen naturgemäß nicht mit dem Charme des alten Rund mithalten kann.

Das vom Mäzen Gustav Brandt gestiftete Stadion wurde 1916 von der Stadt Hannover in Auftrag gegeben. Eigentlich war die Bauzeit von Seiten des Geldgebers auf fünf Jahre begrenzt worden, nach seinem vorherigen Ableben wurde aber Aufschub gewährt. Zur Eröffnung am 25. Mai 1922 wurde des “Stadion der Stadt Hannover” genannt. Der von Brandt gewünschte Name “Hindenburg-Stadion” war politisch nicht mehrheitsfähig. Trotzdem wurden die in der Schenkungsvereinbarung geregelte Würdigung Hindenburgs im Stadion auf einer Säule vorgenommen. Anfangskapazität war 25.000, welche aber bis zu einem Rekord von 54.800 in einem Länderspiel 1937 ausgeweitet wurde. Für Hannover 96 war das Stadion immer nur Ausweich- und Jugendspielstätte. Während der Zeit des deutschen Faschismus hieß das Stadion dann offiziell “Hindenburg-Kampfbahn”. Nach dem Krieg wurde es 1951 von den Briten als Eilenriedestadion an die Stadt zurückgegeben.

Das Hinspiel

Das Hinspiel war einer der zwei Heimsiege in der aktuellen Saison. Unter Flutlicht gewannen die Löwen unter der Woche mit 1:0 durch ein Kopfballtor von Patrick Hobsch. Die eigentlich couragierte Leistung wurde durch ein Einbrechen der Mannschaft in der Schlussphase geschmälert. Nach einem Platzverweis wegen Notbremse für Raphael Schifferl – vorausgegangen war ein Missverständnis mit Torhüter Vollath – mussten die Löwen aber der 70. Minute um die drei Punkte zittern.

Der 26. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – 1. FC Saarbrücken
Samstag 14:00 Uhr FC Energie Cottbus – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – SV Sandhausen 1916
14:00 Uhr Hannover 96 II – TSV 1860 München
14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – FC Erzgebirge Aue
14:00 Uhr BV Borussia Dortmund II – Rot-Weiss Essen
16:30 Uhr SG Dynamo Dresden – SC Verl 1924
Sonntag 13:30 Uhr SV Waldhof Mannheim – Aachener TSV Alemannia
abgesagt SpVgg Unterhaching – FC Hansa Rostock
19:30 Uhr DSC Arminia Bielefeld – VfB Stuttgart II