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Sechzig um Sieben: Die Neuzugänge unter der Lupe

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Aufbruchsstimmung möchte Geschäftsführer Dr. Christian Werner bei den Löwen verbreiten. Er sprach in der gestrigen Löwenrunde davon man sei “sehr zufrieden mit dem Transferwinter”. Zudem nahm Bernd Winninger die beiden Neuen unter die Lupe. Zudem ging die Stadion-Diskussion mit einem neuen Sanierungs-Vorschlag des e.V. in die gefühlt 1860ste Runde.

Löwenrunde mit den beiden Neuzugängen

In einer eigenen Löwenrunde präsentierte Geschäftsführer Dr. Christian Werner am gestrigen Mittwoch die beiden Neuzugänge Dickson Abiama und Anderson Lucoqui. Letzterer arbeitete bereits in Rostock mit Löwen-Coach Patrick Glöckner zusammen und freut sich über das Wiedersehen. Eine spannende Geschichte bringt Abiama mit nach Giesing, der erst im Alter von 17 Jahren aus Nigeria nach Deutschland kam und sich aus niederklassigen Ligen nach oben arbeitete. “Mit den beiden Neuzugänge werden wir viel Spaß in der Rückrunde haben. Wir haben richtig Bock auf die nächsten Wochen”, sagte Dr. Werner, der sichtlich gut gelaunt die Stimmung an der Grünwalder Straße 114 nach oben schrauben will.

Die beiden Neuen im Winninger-Check

Bernd Winninger hat zwar Ende 2024 die sechzger.de Redaktion verlassen, die Löwen verfolgt er jedoch natürlich noch immer ganz genau. Deshalb freuen wir uns umso mehr, Euch den Winninger-Check zu den beiden Neuzugängen Dickson Abiama und Anderson Lucoqui präsentieren zu können – vor allem im Hinblick auf ihr Potential für das Löwen-Team.

e.V. stellt der Stadt neue Stadionpläne vor

Auch die Diskussionen um die Sanierung des Grünwalder Stadions gingen gestern in die nächste Runde. Der e.V. stellte in einer ausführlichen Veröffentlichung seine Pläne vor, wie man das Sechzger Stadion mit einem Etat von 25 Millionen in ein zweitligataugliches Schmuckstück verwandeln könnte.

Das Interview der Woche – Teil 2

Sicherlich das meistbeachteste Interview der Woche rund um die Löwen gab Oliver Mueller der Redaktion von sechzger.de. Im zweiten Teil des Gesprächs erklärt der ehemalige Finanzgeschäftsführer des TSV 1860 darüber, wie und warum das Budget für den Personalaufwand Spielbetrieb im Jahr 2024 erhöht wurde.

Woher kommt das Geld für die Neuzugänge?

Einen neuen Trainer sowie drei neue Spieler präsentierte der TSV 1860 München vor Kurzem. Doch woher kommt das Geld? Wieso die dafür benötigen Finanzmittel wohl von Hasan Ismaik stammen und wofür das Geld genutzt wurde, könnt ihr in unserer gestrigen Titelgeschichte nachlesen. Geschäftsführer Dr. Werner bedankte sich gestern in der Pressrunde jedenfalls gleich zwei Mal ausdrücklich “bei beiden Gesellschaftern” und “bei der Familie Ismaik”.

Jetzt abstimmen für das schönste Stadion Deutschlands

Dass das Grünwalder Stadion für die meisten Löwenfans, zumindest im Herzen, das schönste Stadion Deutschlands ist, steht außer Frage. Bei 11Freunde könnt ihr jetzt abstimmen und Euer Lieblingsstadion wählen. Hier geht es zur Abstimmung!

Top-informiert in den Wochenendspurt

Damit geht ihr wieder bestens informiert in den Wochenendspurt und die Vorfreude steigt auf Samstag, dann steigt um 16:30 Uhr das nächste Heimspiel gegen den FC Ingolstadt, das inzwischen übrigens ausverkauft ist. Einen schönen Donnerstag wünscht Euch die sechzger.de-Redaktion.

Neues Geld von Ismaik beim TSV 1860: Hausgemachte Ursachen?

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Einen neuen Trainer sowie drei neue Spieler präsentierte der TSV 1860 München vor kurzem und sorgte damit für Aufbruchsstimmung. Doch zu den Hintergründen der Verpflichtungen gibt es Diskussionen. Wieso wurde für Patrick Glöckner und die Neuverpflichtungen Geld von Hasan Ismaik benötigt – und vor allem genutzt?

Kader mit weniger Etat zusammengestellt?

26 Spieler standen bei den Löwen vor den Neuverpflichtungen von Maier, Abiama und Lucoqui als Optionen für die Spiele in der 3.Liga bereit. Im vergangenen Sommer wurde relativ früh ersichtlich, dass für die Saison 2024/25 weniger finanzielle Mittel als in den Jahren zuvor zur Verfügung stehen. Entsprechend wurde der Kader verkleinert, aber dennoch durch externe Neuzugänge sinnvoll – und vor allem frühzeitig – verstärkt. Das Ergebnis ist bekannt: Nach der Hinrunde lag der TSV 1860 München auf Rang 14 und somit hinter den Erwartungen der Fans zurück.

Handlungsbedarf war in der Winterpause angesagt, man wollte noch mindestens zwei neue Spieler verpflichten. Alsbald sickerte aber durch, dass sich das als nicht so einfach darstellen sollte. Denn das Geld der Löwen war bereits aufgebraucht, guter Rat teuer. Eigentlich hatte man sich beim TSV 1860 dazu entschieden, wirtschaftlicher zu agieren, soll konkret heißen: vor allem nur noch das Geld ausgeben, was man zur Verfügung hat. Man wollte sich von Hasan Ismaik emanzipieren, um sich nicht in mögliche Abhängigkeiten begeben zu müssen. Darlehen sollten der Vergangenheit angehören.

Mit den zuletzt getätigten Verpflichtungen torpedierte man nun diesen eingeschlagenen Kurs. Geschäftsführer Dr. Christian Werner machte in der Pressemitteilung zur Einstellung von Trainer Patrick Glöckner deutlich, dass der Mitgesellschafter einen erheblichen Anteil habe.

“Gleichzeitig danke ich beiden Gesellschaftern für die vertrauensvollen Gespräche und die fortwährende Unterstützung. Für die Realisierung der Verpflichtungen in der Winterpause danke ich insbesondere auch Hasan Ismaik für sein wertvolles Engagement und die Tatsache, dass HAM Ltd. keine Auflagen und Forderungen an die KGaA gestellt hat.“

Wieso wurde Geld von Hasan Ismaik eingesetzt?

Dass zudem ein weiterer Spieler auf der Sechserposition grundsätzlich keine schlechte Idee ist, deckte sich mit Meinungen der Fans, die ähnliche Wünsche äußerten. Nun muss man dazu sagen, dass ein Trainerwechsel bei den Löwen innerhalb einer Saison eher die Regel als die Ausnahme ist. Wieso für die beiden genannten Fälle keine finanziellen Reserven bereitstanden und erst frisches Geld die Verpflichtungen möglich machte, wirft Fragen auf. Auf Anfrage von sechzger.de wollte sich Geschäftsführer Christian Werner nicht zu den Themen äußern. Aufsichtsrat-Vorsitzender Saki Stimoniaris verwies wiederum auf die Geschäftsführung. Die Löwen lassen sich nicht in die Karten blicken. Auch Ex-Geschäftsführer Oliver Mueller machte dazu in einem gerade erschienenen Interview mit sechzger.de keine weiteren Angaben, ließ aber durchblicken, dass das Budget entgegen der eigentlichen Planung bereits erhöht worden war.

Der ursprünglich vom Präsidium eingeschlagene Weg ist also dahin, die Löwen leben wieder auf Pump – in den aktuellen Fällen, um neue Verpflichtungen realisieren zu können. Der Unmut ist darüber unter Teilen der Fans groß – insbesondere denen, die sich in den letzten Jahren für den sogenannten Konsolidierungskurs immer wieder stark gemacht hatten. Hasan Ismaik und seine Vertreter sind als Konsequenz daraus nach einigen Jahren Pause wieder deutlich mehr in die Geschehnisse an der Grünwalder Straße involviert – nicht zuletzt durch den Darlehensvertrag und seine Zugeständnisse. Derzeit befinden sich beide Gesellschafter (erfolglos) auf der Suche nach einem Nachfolger für Oliver Mueller. #gemeinsam ist dadurch Wirklichkeit an der Grünwalder Straße geworden: Nur eine Mehrheit im Beirat kann für eine Bestellung eines Finanz-Geschäftsführers sorgen.

Zwei Neue, die viel Tempo mitbringen

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Sechzig um Sieben: Die Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Die Neuzugänge unter der Lupe

Mit einem Dank an beide Gesellschafter für die Unterstützung in der Transferperiode stieg Geschäftsführer Dr. Werner am Mittwoch in die Löwenrunde mit den beiden Neuzugängen Dickson Abiama und Anderson Lucoqui ein. “Wir sind sehr zufrieden, wie der Transferwinter gelaufen ist”, sagte Dr. Christian Werner. “Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt und jeder erlebt gerade eine Aufbruchsstimmung”, berichtete der Löwen-Geschäftsführer weiter. Am Samstag um 16:30 Uhr wartet das nächste Heimspiel gegen den FC Ingolstadt auf die Sechzger.

Lucoqui kennt Glöckner aus Rostock

Anderson Lucoqui kennt Trainer Patrick Glöckner aus der gemeinsamen Zeit bei Hansa Rostock in der Saison 2022/23 und sagte “die Zeit damals war viel zu kurz, es war eine erfolgreiche Zeit. Ich möchte alles was in meiner Match steht tun, um dem Verein helfen zu können”. Dickson Abiama freut sich ebenfalls auf seine neue Aufgabe in Giesing und berichtete “ich war nie im NLZ, ich habe in Nigeria Straßenfußball gespielt. Wir hatten keinen Trainer, ich komme viel über den Instinkt. Der Schlüssel für mich war es, nie aufzugeben und immer weiterzumachen”, berichtete Abiama, erst mit 17 Jahren aus Nigeria nach Deutschland kam und sich über untere Ligen im fränkischen Raum bis zur Bundesliga nach oben arbeitete.

Entscheidung für den Verein – nicht für die Liga

“Für mich ist es wichtig, wieder auf den Platz zu kommen”, sagte Lucoqui weiter und fügte an: “Ich habe mich für den Verein entschieden, nicht für die Liga entschieden”. Schnelligkeit, Zweikampfstärke und Flanken gab der 27-Jährige Lucoqui selbst als seine Stärken an. Er sei super aufgenommen und von seinen neuen Mitspielern mit vielen Tipps versorgt worden. “Sie haben mich an die Hand genommen, das spricht für die Jungs, für die Mentalität. Ich hoffe, dass ich eine Bereicherung für den Verein bin”, sagte der Neuzugang weiter.

Abiama bringt viel Tempo mit

“Ich bringe viel Tempo mit und hoffe, dass ich der Mannschaft mit Assists und Toren helfen kann. Ich möchte meine Qualitäten zeigen und viel gegen den Ball arbeiten”, sagte Abiama. “Die Trainingsintensität war sehr gut, auf Top-Niveau”, berichtete Abiama über seine ersten Trainings in München. Große Unterschiede zu seinem letzten Arbeitsgeber in Kaiserslautern hatte er nicht ausgemacht. “Die Situation, dass wir vier Punkte geholt haben, war wichtig, das führte zu einer entspannteren Stimmung”, sagte Dr. Werner über die letzten Trainings.

Bis auf Schröter alle auf dem Platz

Zur Entspannung und der lockereren Stimmung an der Grünwalder Straße habe auch die Rückkehr der vielen Verletzten beigetragen berichtete der Geschäftsführer. Bis auf Schröter standen zuletzt wieder alle Kicker auf dem Platz, wenn auch teilweise nur individuell trainiert wurde. “Mit den beiden Neuzugänge werden wir viel Spaß in der Rückrunde haben. Wir haben richtig Bock auf die nächsten Wochen”, sagte Dr. Werner weiter. Auf die Details der Verletzung von Schröter wollte er nicht weiter eingehen.

Abiama kann auf außen oder in der Spitze spielen

“Schnell vorbei am Gegenspieler”, lautet Abiamas Devise auf der Außenbahn. Er könne aber auch “vorne drin den Körper reinstellen”, es sei ihm egal, wo er eingesetzt werde, erklärte der Neuzugang aus der Pfalz. Neben einigen abschweifenden Fragen zur Stadionthematik und der vakanten Position des Finanz-Geschäftsführers ging es auch um den neuen Coach Patrick Glöckner.

Werner über Glöckner: “Bringt sehr viel Feuer rein”

“Es bringt sehr viel Feuer und Leben rein. Er bringt frischen Wind rein und brennt für die Aufgabe”, sagte Dr. Werner über den neuen Coach. Ob die beiden Neuzugänge bereits gegen Ingolstadt im Kader stehen werden, blieb offen. “Ich werde meine Hausaufgaben machen”, versprach Lucoqui. “Ich habe richtig Lust auf die nächsten Wochen und Monate”, schloss Dr. Werner die Presserunde mit viel Optimismus ab.

 

 

 

Neuzugänge Abiama und Lucoqui im Winninger-Check

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Lucoqui Abiama Winninger-Check 1860

Bernd Winninger hat zwar Ende 2024 die sechzger.de Redaktion verlassen und genießt seine neu gewonnene Freizeit, die Löwen verfolgt er jedoch natürlich noch immer ganz genau. Deshalb freuen wir uns umso mehr, Euch heute den Winninger-Check zu den beiden Neuzugängen Dickson Abiama und Anderson Lucoqui präsentieren zu können.

Abiama und Lucoqui im Winninger-Check

Was hat die (ehemalige) sechzger.de Taktiktafel zu Dickson Abiama zu sagen?

“Abiama ist einer, der seine Chancen verwertet, wenn er sie bekommt. Torausbeute und xG Wert differieren nur um ein Hundertstel. Technisch gut und schnell ist er auch. Er sucht gern das Eins gegen Eins und gewinnt 4,5 von 10 Offensivzweikämpfen. Gegen den Ball kann er im Pressing giftig agieren. Darüber hinaus agiert Dickson Abiama sehr mannschaftsdienlich; pro zwei Torschüsse leistet er eine Vorlage.

Er kassiert 0,35 gelbe Karten pro Spiel im Schnitt; ob diese für einen Offensivspieler recht hohe Quote ein Indiz dafür sind, dass Abiama womöglich ein Hitzkopf ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.”

Wie schätzt Bernd Winninger Anderson Lucoqui ein?

“Lucoqui ist den statistischen Werten nach ein solider linker Verteidiger mit durchaus interessanten Offensivfähigkeiten. Er verfügt über ein gutes Stellungsspiel und ist zudem für einen Außenverteidiger recht kopfballstark. Dieses Paket hat zur Folge, dass er selten die Grätsche auspacken muss.”

Datenquelle: Wyscout
Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Grünwalder Stadion: mit 25 Millionen zur Zweitligatauglichkeit?

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Giesing Bier billiger Erinnerungstag 1860
Giesing Bier billiger Erinnerungstag

Die Nachrichten rund um das Grünwalder Stadion reißen momentan nicht ab. Viele Details sind bereits bekannt, doch es treten immer wieder auch neue Informationen zu Tage. So auch im vorliegenden Fall: wie nun bekannt wurde, hat der TSV München von 1860 e.V. der Stadt München Planungen für einen deutlich günstigeren Umbau des Sechzgerstadions vorgestellt – inklusive Dach für die Westkurve, Zweitligatauglichkeit und VIP-Logen.

Schwarzer Peter-Spiel zwischen Stadt und Verein

Grünwalder Stadion, Neubau oder Olympiastadion – so lauten die drei derzeit am meisten diskutiertesten Optionen für die Zukunft des TSV 1860 München bezüglich einer Spielstätte für die kommenden Jahre. Zuletzt schienen die Anhänger eines Neubaus, zu denen auch Hasan Ismaik zählt, Aufwind durch die Ergebnisse der Impact-Studie zu erhalten. Den Ausführungen der Süddeutschen Zeitung widersprach nun allerdings das Präsidium und betonte, dass die Untersuchung derzeit intern ausgewertet werde. Die derzeit wahrscheinlichste Lösung, da finanzierbar und bereits vorhanden, bleibt daher das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße.

In diesem Fall steht bereits fest, dass bauliche Maßnahmen unumgänglich sind. Das Sechzgerstadion muss auf jeden Fall saniert werden. Seit Jahren stellt sich allerdings die Frage, ob die Stadt den Löwen entgegenkommen und statt einer Sanierung einen Umbau anstreben soll. Während die Stadt auf ein klares Signal des TSV 1860 wartet, verwiesen die Verantwortlichen der Weiß-Blauen wiederholt darauf hin, dass für eine entsprechende Entscheidung konkrete Zahlen zur Miete vorliegen müssten.

TSV 1860 e.V. erarbeitet Umbau für 25 Millionen – inklusive Zweitligatauglichkeit

Wie nun bekannt wurde, war der TSV 1860 während der Wartezet auf konkrete Zahlen seitens der Stadt München keineswegs untätig. Ganz im Gegenteil: die Löwen erarbeiteten einen eigenen Plan, wie man einen Umbau gestalten könnte. Das ist ebenfalls dem bereits angesprochenen Statement des Präsidiums zu entnehmen.

Der TSV 1860 München hat keineswegs die Hände in den Schoß gelegt und auf die Stadt München gewartet, sondern sich als Hauptmieter aktiv in den gesamten Prozess eingebracht und zuletzt im Sommer 2024 einen konkreten eigenen Planungsvorschlag unterbreitet, wie ein zweitligatauglicher Umbau mit deutlich geringeren finanziellen Mitteln als bisher angenommen realisiert werden könnte.

Die Süddeutsche Zeitung griff diese Passage direkt auf und berichtete am gestrigen Dienstag konkret von den entsprechenden Planungen. Demnach hat der TSV 1860 in Person von Mitglied und Architekt Gerhard Günther eine Umbau-Lösung erarbeitet, die mit weniger als 25 Millionen Euro finanziert werden könnte. Die Hauptmaßnahmen wären ein Dach für die Westkurve und Veränderungen an der Ostkurve. Hier würden oberhalb des aktuellen Gästeblocks VIP- und Logen-Bereiche entstehen. Zudem ist ein Sitzplatzbereich für Gästefans angedacht. Wie Günther gegenüber der SZ äußert seien die Änderungen im Osten “als temporäre Anlage in Containerbauweise angedacht”. Soll heißen: der neue Oberrang der Ostkurve wäre keine Lösung für alle Ewigkeiten, sondern könnte bei Bedarf auch zurückgebaut werden.

Eine Veränderung bei der Zuschauerzahl ist dem Bericht zufolge nicht unbedingt geplant. Es könnte also bei den derzeit bekannten 15.000 Zuschauern bleiben. Eine Erhöhung auf 18.000 Zuschauer ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Mögliche Option für die 1.Bundesliga

Ein weiterer, wichtiger Vorteil geht ebenfalls aus den Planungen hervor: ein Umzug in ein anderes Stadion wäre nur für wenige Spiele oder unter Umständen sogar überhaupt nicht notwendig. So würde dem TSV 1860 München die langwierige Suche nach einer möglichen Alternative erspart bleiben. Die bisherigen Planungen sahen eine zweijährige Schließung für den Spielbetrieb vor. Im Konzept von Gerhard Günther könnten die Maßnahmen während der Saison und in den Spielpausen durchgeführt werden.

Eins jedoch haben die beiden Planungen gemeinsam: sie würden jeweils in der Zweitligatauglichkeit des Grünwalder Stadions resultieren. In beiden Fällen ist Informationen von sechzger.de zufolge auch nicht gänzlich ausgeschlossen, dass eine Eignung für die 1.Bundesliga für den Standort Giesing erreicht werden könnte. Die Unterschiede zwischen den höchsten beiden deutschen Spielklassen sind in den derzeitigen Regularien durchaus überschaubar.

Mit den nun veröffentlichten Informationen dürfte die Debatte um das Grünwalder Stadion um ein weiteres Kapitel reicher werden. Zwar kämen zu den bereits erwähnten 25 Millionen Euro noch weitere Kosten für die Sanierung der Westkurve und Stehhalle hinzu wie der SZ zu entnehmen ist. Summa summarum liegt man mit diesen Planungen dennoch deutlich unter den bislang bekannten Zahlen, sodass bisherige Gegner des Umbaus an der Grünwalder Straße ins Grübeln kommen könnten.

Bild: CR Fotos

Oliver Mueller: Budget für “Personalaufwand Spielbetrieb” erhöht

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Oliver Mueller Tsv 1860 Geschäftsführer Finanzen Interview

Nachdem Oliver Mueller im sechzger.de Interview (hier geht’s zu Teil 1) bereits erläutert hatte, wie er zum TSV 1860 kam und dass er sich trotz der bekannten Spannungsfelder bei den Löwen bewusst für ein Engagement an der Grünwalder Straße entschieden hatte, äußert sich der ehemalige kaufmännische Geschäftsführer u.a. zu den Vorwürfen, er habe die Fußballfirma beinahe in die Insolvenz geführt, dem Sportgeschäftsführer Dr. Christian Werner ein falsches Budget genannt und seine Enttäuschung darüber, Münchens große Liebe so schnell wieder verlassen haben zu müssen.

Ex-Geschäftsführer Oliver Mueller im Interview

sechzger.de: Sie sollen ohne die notwendige Zustimmung Ihres Co-Geschäftsführers Verträge abgeschlossen haben, auch sonst soll das Verhältnis – gelinde gesagt – zerrüttet gewesen sein. Werden hier nun im Alltag normale/gängige Abweichungen vom „Dienstweg“ als Verfehlungen angekreidet? Wie stehen Sie zu diesen Anschuldigungen?

Oliver Mueller: Ich habe mich stets geschäftsordnungskonform verhalten. Das Verhältnis zum Geschäftsführer Sport hat sich als zunehmend schwierig gestaltet. Ob das an seiner nach meiner Auffassung fehlenden Erfahrung in wirtschaftlichen und unternehmerischen Angelegenheiten liegt oder andere Hintergründe hat, kann ich nicht beurteilen.

sechzger.de: Das Klima auf der Geschäftsstelle soll sehr schlecht gewesen sein. Langjährige Mitarbeiter sollen gekündigt oder innerlich gekündigt haben. Kamen da Personen mit den notwendigen, aber einschneidenden Umstrukturierungen nicht zurecht oder mit Ihrem Führungsstil? Gab es in diesen zwischenmenschlichen Belangen einige spezielle Begebenheiten, die Sie sich als Auslöser für diese Probleme vorstellen können?

Oliver Mueller: Zur Stärkung und Professionalisierung des finanziell angeschlagenen Vereins habe ich ein Restrukturierungsprogramm entwickelt und gemeinsam mit dem Geschäftsführungskollegen erfolgreich mit der Umsetzung begonnen – das strukturelle Defizit wurde um über 20 Prozent verringert. Die Restrukturierung eines Unternehmens ist nahezu immer mit personellen Maßnahmen verbunden. Dass dabei auch Privilegien einzelner Mitarbeiter hinterfragt werden müssen, liegt in der Natur der Sache. Das Klima auf der Geschäftsstelle habe ich als konstruktiv und positiv empfunden. Auch habe ich von vielen Mitarbeitern positive Rückmeldungen bezüglich des Restrukturierungsprogramms und meines Führungsstils erhalten. Insbesondere die Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern wurde positiv hervorgehoben.

sechzger.de: Um was für Privilegien handelt es sich dabei beispielsweise, damit man sich das mal vorstellen kann? Können Sie das näher ausführen?

Oliver Mueller: Dazu kann ich mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern.

Frage nach “Insolvenzsicherheit”

sechzger.de: Besonders schwer wiegen die finanziellen Vorwürfe, Sie hätten die Fußballfirma beinahe in die Insolvenz geführt. Hierbei sollen Sie aus unlauteren Gründen auf einen Überbrückungskredit des Mitgesellschafters zugegriffen haben, weshalb dieser von eben jenem gekündigt wurde. Vor Gericht gab Ihre Seite an, die Modalitäten von einer externen Kanzlei prüfen lassen zu haben. Was hat diese Prüfung ergeben und warum musste sie extern erfolgen?

Oliver Mueller: Ich habe mich stets geschäftsordnungskonform verhalten. Der Vertrag über den Bridge Loan sowie die darin enthaltenen Bedingungen sind lange vor meiner Zeit abgeschlossen worden. Vor Abruf des Bridge Loans wurden die Abruf-Bedingungen intern und extern geprüft und als erfüllt bewertet. Bis zu meinem Ausscheiden war der Bridge Loan Vertrag jedenfalls nicht gekündigt. Zur etwaigen Motivation des Darlehensgebers, den Bridge Loan zu kündigen, kann ich daher nichts sagen. Zudem ist die “Fußballfirma” seit Jahren bilanziell verschuldet, das kann jeder in den Registern nachlesen. Nicht umsonst wurde mir im Rahmen der Gespräche vor meiner Bestellung die Frage gestellt, ob ich “insolvenzsicher” sei.

sechzger.de: Haben Sie dieses Vorhaben alleine durchgeführt ohne jemanden anderen in der Organisation zu konsultieren?

Oliver Mueller: Es erfolgte sowohl die Einbeziehung einer international renommierten Kanzlei, die die Geschäftsführung betreute, als auch eine frühzeitige, transparente und breite Einbeziehung der Beteiligten.“

Versuche, die Geschäftsführung zu schwächen?

sechzger.de: Wie erklären Sie sich, dass nun der Vorwurf besteht, Sie hätten sich mit dem Kredit nicht genügend befasst? War das externe Gutachten falsch? Waren Sie sich im Vorhinein der Tragweite eines möglichen Fehltritts in diesem Belang bewusst?

Oliver Mueller: Seit Beginn meiner Bestellung hatte ich den Eindruck, dass im Hintergrund erfolglos versucht wird, die Geschäftsführung zu schwächen. Dass nicht nur das Bridge Loan Thema ein hochsensibles ist, war mir vollkommen bewusst. Auch und gerade deshalb wurde das Thema von der Geschäftsführung frühzeitig, transparent und breit sowie – natürlich – unter Einbeziehung der insoweit beratenden Kanzlei behandelt.

sechzger.de: Können Sie nähere Angaben darüber machen, wer und wie die Geschäftsführung schwächen wollte?

Oliver Mueller: Nicht zum jetzigen Zeitpunkt.

Budget für “Personalaufwand Spielbetrieb” erhöht

sechzger.de: Der zweite Vorwurf finanzieller Natur ist die bewusste Überschreitung des Budgets während der Planungen. Sie sollen GF-Sport Werner die Zahl von 5,5 Mio. € anstatt der bewilligten 4,5 Mio. € genannt haben. Dadurch kam es angeblich zu Problemen bei Spielerverpflichtungen im Sommertrainingslager. Handelt es sich hier um einen Trick – vor Gericht führten Sie an, dass vor Ende des Geschäftsjahres noch keine Budgetüberschreitung möglich sei -, wurden Fehler in den Berechnungen gemacht oder sind diese Vorwürfe einfach aus der Luft gegriffen?

Oliver Mueller: Etwaige Abweichungen von einzelnen Budgetpositionen erfolgten stets geschäftsordnungskonform und vor allem nicht durch mich alleine. Das Budget wird nicht durch einen einzelnen Geschäftsführer zur Genehmigung in den Aufsichtsrat eingebracht und entschieden, sondern durch die gesamte Geschäftsführung. Die gesamte Geschäftsführung hat einvernehmlich entschieden, im Rahmen des Restrukturierungskonzeptes das Budget für die Position “Personalaufwand Spielbetrieb” geschäftsordnungskonform zu erhöhen. Zur Geschäftsführung gehört selbstverständlich auch der Geschäftsführer Sport. Die angeblichen Probleme bei Spielerverpflichtungen im Sommertrainingslager haben einen anderen Hintergrund.

sechzger.de: Wollen Sie diesen anderen Hintergrund noch weiter ausführen?

Oliver Mueller: Ihre Nachfragen kann ich sehr gut nachvollziehen – und würde sie als Journalist vermutlich ebenso stellen. Aufgrund der Vertraulichkeitsverpflichtung und mit Rücksicht auf 1860 kann ich dazu zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen. Da bitte ich um Verständnis. Es ist durchaus vorstellbar, dass im Rahmen eines Hauptsacheverfahrens diese und weitere Informationen gerichtsöffentlich werden.

“Bin Informationspflichten stets nachgekommen”

sechzger.de: Wie kann es zu solch schweren Irrtümern in der Buchhaltung kommen und wie ist es möglich, dass für lange Zeit niemand etwas wusste bzw. mitbekam? Budgetfragen und Lizensierungsbelange werden gemeinhin im Frühjahr erledigt, die Kündigung erfolgte “erst” im August.

Oliver Mueller: Den Vorwurf schwerer Irrtümer in der Buchhaltung weise ich entschieden zurück. Zudem müsste in einem solchen Fall grundsätzlich eine 14-Tages-Frist zur fristlosen Kündigung eingehalten werden. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt. Budgetfragen und Lizensierungsbelange werden im Frühjahr erledigt, meine Kündigung erfolgte erst im August. Ich habe das Gefühl, dass dieser unzutreffende Vorwurf plötzlich aufs Tapet gebracht wird, um meine Einigungswilligkeit auf einem sehr geringen Niveau zu erreichen. Das finde ich persönlich sehr schade.

sechzger.de: Im Zuge der Budgetfragen sollen Sie auch Informationspflichten gegenüber den Gesellschaftern nicht nachgekommen sein. Haben Sie sich in diesem Punkt etwas vorzuwerfen?

Oliver Mueller: Ich bin meinen Informationspflichten und berechtigten Aufforderungen, Einsicht in Zahlen und Entscheidung zu gewähren, stets nachgekommen.

Nach wie vor große Sympathie für die Löwen

sechzger.de: Was sind Ihre Erwartungen für den weiteren Verlauf dieser Streitsache? Hoffen Sie auf ein außergerichtliches Einlenken der Löwen oder wollen Sie das einmal alles auf den Tisch kommt?

Oliver Mueller: Ich bin nach wie vor zu einer außergerichtlichen Einigung zu fairen Konditionen bereit. Das bisherige Angebot der Gegenseite erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

sechzger.de: Sind Sie enttäuscht über das Ende Ihrer kurzen Ära bei 1860 oder ist das einfach Teil des Geschäfts?

Oliver Mueller: Da bin ich zwiespältig. Einerseits ist es natürlich “Teil des Geschäfts” wie Sie es ausdrücken. Andererseits bin ich nach wie vor mit vielen aus dem “Löwenrudel” verbunden. Ich empfinde eine große Sympathie für den Club, seine besonderen und emotionalen Fans und sehe das unglaubliche Potenzial. Ein wenig ernüchtert bin ich von den Ausschöpfungsmöglichkeiten des Potenzials in der aktuellen Konstellation ehrlich gesagt aber schon.

sechzger.de: Vielen Dank für das Interview und dass Sie sich so viel Zeit dafür genommen haben.

Wie reagieren Präsidium, Verwaltungsrat und Geschäftsführung?

Selbstverständlich hatten wir das Präsidium, den Verwaltungsrat und die Geschäftsführung vor Veröffentlichung des Interviews darüber in Kenntnis gesetzt und um etwaige Stellungnahmen gebeten. Während seitens des VR und Dr. Christian Werner keine Rückmeldung erfolgte, verwies das Präsidium auf das laufende Verfahren und wollte sich deswegen nicht äußern.

Sechzig um Sieben: Interview mit Oliver Mueller

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Im ersten von insgesant zwei Teilen äußerte sich Oliver Mueller, ehemaliger Geschäftsführer des TSV 1860, gestern im Interview mit sechzger.de zu mehreren Punkten. Außerdem ist eine neue Podcast-Folge online zu finden, die Diskussionen rund um das Grünwalder Stadion nehmen nicht ab und die Löwen müssen aufgrund einer Verletzung wie befürchtet länger auf Morris Schröter verzichten.

Interview mit Oliver Mueller – Teil 1

Derzeit treffen sich Oliver Mueller und der TSV 1860 München vor Gericht, um über die Rechtmäßigkeit einer erfolgten fristlosen Kündigung zu sprechen. Eine außergerichtliche Einigung scheint nicht möglich zu sein, sodass ein weiterer Termin vor Ort notwendig erscheint. Nun spricht Oliver Mueller mit sechzger.de über die Vorwürfe und seine Zeit beim TSV 1860 München in einem Interview. Der erste von zwei Teilen erschien gestern, heute vormittag folgt die nächste Veröffentlichung.

sechzger.de Talk Folge 196 online

Nicht über Oliver Mueller, dafür aber über viele weitere Themen wird im neuen sechzger.de Talk gesprochen. Ausführlich analysiert wird der etwas glückliche Auswärtssieg in Köln. Außerdem bespricht Jan mit seinen drei Gästen die Diskussionen rund um das Grünwalder Stadion und das bevorstehende Heimspiel gegen den FC Ingolstadt.

Schröter fehlt den Löwen länger

Beim Auftritt am Wochenende und auch in den kommenden Wochen werden die Löwen auf Morris Schröter verzichten müssen. Der neue Rechtsverteidiger des TSV 1860 hatte sich in der Anfangsphase der Partie bei Viktoria Köln verletzt und musste den Platz frühzeitig verlassen. Um einen Kreuzbandriss ist Schröter wohl herumgekommen, dennoch wird er lange ausfallen.

Präsidium äußert sich zum Grünwalder Stadion

Außerdem hat sich am gestrigen Dienstag das Präsidium zu Wort gemeldet und ein langes Statement zum Grünwalder Stadion veröffentlicht. Dort werden zum einen die Gründe für die jahrelange Verzögerung bei der Diskussion rund um den möglichen Umbau genannt, zum anderen erklärte das Präsidium, dass man der Stadt einen eigenen Plan vorgelegt habe. Darüber berichtet sechzger.de im Verlaufe des heutigen Tages separat.

Interessant war zudem, dass der Darstellung aus der Süddeutschen Zeitung widersprochen wurde die Impact-Studie würde sich für einen Neubau aussprechen.

Teamwettbewerb bei der Ski-WM: Straßer und Dorigo im Einsatz

Nichts zu holen gab es gestern leider für die beiden Ski-Löwen Fabiana Dorigo und Linus Straßer. Im Viertelfinale des Teamwettbewerbs war für das deutsche Team gegen den späteren Finalisten Schweiz Endstation. Straßer hat am 16.02. allerdings im Einzelwettbewerb noch eine Chance auf eine Medaille.

Löwenfans gegen Rechts feiern groß im Juni

Bereits seit 30 Jahren gibt es die Löwenfans gegen Rechts, das feiert die Initiative in diesem Jahr mit einer großen Party. Dise steigt am Samstag, den 07.Juni im Feierwerk in München. Es können bereits Tickets im Vorverkauf erworben werden.

TSV 1860 verlässt Plattform X

Nach einer Abstimmung zwischen Geschäftsführung und Präsidium hat sich der TSV 1860 München zahlreichen Profivereinen in Deutschland angeschlossen und verlässt die Plattform X. Alternativ können die Plattform bluesky sowie die weiteren, bekannten Informationsquellen genutzt werden.

Quiz-Abend im Bamboleo

Wer heute abend noch nichts vor hat, wird im Bamboleo fündig. Dort findet ein Quiz statt, bei dem jeder Gast sein Allgemeinwissen unter Beweis stellen kann. Los geht es ab 18:60 Uhr, das Bamoleo öffnet eine Stunde vorher. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt.

News aus der 3.Liga

Verl findet Ersatz für Gruber

Mit dem Abgang von Kapitän Fabio Gruber musste der SC Verl einen herben Verlust hinnehmen, kassierte aber zumindest eine Ablösesumme für den Mittelfeldspieler. Mittlerweile hat der Drittligist auch einen passenden Ersatz verpflichtet. Aus Mainz kommt von der zweiten Mannschaft Philipp Schulz, der seine gesamte fußballerische Ausbildung beim FSV absolvierte. In der 3.Liga soll er nun neue Erfahrungen sammeln, nachdem er bislang in der Regionalliga Südwest zum Einsatz kam.

Interpretation der Impact-Studie zum Stadion-Neubau “nicht richtig”

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TSV Graffiti hinter der Westkurve des Grünwalder Stadions Giesing TSV 1860 München

Zwei Wochen ist es mittlerweile her, als die Süddeutsche Zeitung die Ergebnisse der Impact-Studie veröffentlichte. Demnach empfiehlt die Untersuchung dem TSV 1860 München einen Stadion-Neubau. Doch in einem Statement widerspricht das Präsidium der Löwen der Darstellung nun – die Interpretation der Studie sei “nicht richtig“.

Präsidium widerspricht Darstellung der SZ zur Impact-Studie

Durch Äußerungen von verschiedenen Protagonisten in der Öffentlichkeit sind die Diskussionen um das Grünwalder Stadion derzeit in vollem Gange. Im sechzger.de Talk Nummer 196, der am gestrigen Montag aufgenommen wurde, wurden die Aussagen von Dieter Reiter, Verena Dietl und Co. genauer unter die Lupe genommen. Heute nun hat sich das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. in einem Statement ausführlich zum aktuellen Sachstand geäußert.

Insbesondere ein Artikel in der für gewöhnlich gut informierten Süddeutschen Zeitung hatte die Debatte um einen möglichen Stadion-Neubau angeheizt. Laut der SZ lege die Impact-Studie dem TSV 1860 München aus wirtschaftlichen Gründen nahe, den Bau einer neuen Spielstätte zu forcieren. Dieser Interpretation hat das Präsidium nun deutlich widersprochen.

Inzwischen liegt der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und den Gesellschaftern eine Impact-Studie vor, die einen analytischen Rahmen für die Diskussion zwischen den Gesellschaftervertretern und mit der Geschäftsführung zum Thema Stadion bietet. In der Presse ist eine verkürzte Darstellung des Inhalts erschienen, die suggeriert, nur ein Neubau auf der grünen Wiese sei eine wirtschaftlich sinnvolle Option. Diese Interpretation ist nicht richtig. Tatsächlich gibt es für alle Varianten ein Für und Wider. Welche Schlüsse aus der Untersuchung zu ziehen sind, darüber wird aktuell klubintern beraten.

HAM soll Planungen zu Stadion-Neubau konkretisieren

Die Ausführungen zeigen auf, dass die Bewertung der sogenannten Impact-Studie, die durch Ex-Geschäftsführer Oliver Mueller beauftragt wurde, intern noch nicht abgeschlossen ist. In Fankreisen zeigte man sich zuletzt ohnehin darüber verwundert, dass die SZ die Inhalte der Untersuchung als erstes veröffentlichte. Die deutliche Klarstellung des Präsidiums lässt die Ergebnisse wieder in einem anderen Licht erscheinen.

Nichtsdestotrotz ist ein Neubau weiterhin denkbar, insbesondere Hasan Ismaik hatte sich zuletzt öffentlich für diese Option stark gemacht. Seitens des Präsidiums wird diese Auffassung als “legitim” eingestuft. Der Mitgesellschafter solle nun seine “konzeptionellen Vorstellungen binnen der kommenden drei Monate […] konkretisieren und mit einem wirtschaftlich tragfähigen Finanzierungskonzept” untermauern. Es scheint nun also wirklich ernsthafte Bewegung in die Stadiondiskussion beim TSV 1860 München zu kommen.

 

Präsidium des TSV 1860 e.V. äußert sich zum Grünwalder Stadion

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Grünwalder Stadion bei Nacht

Das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. hat sich in einem Statement ausführlich zum Grünwalder Stadion und den aktuellen Diskussionen geäußert. Darin spricht es über die Gründe der jahrelangen Verzögerung, die von Oliver Mueller beauftragte Impact-Studie sowie eine kostengünstigere Alternative.

Corona-Pandemie und Krieg als Gründe für Verzögerungen

Am heutigen Dienstag hat sich das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. nach längerer Zeit wieder einmal öffentlich zu Wort gemeldet und nimmt in einem ausführlichen Schreiben Stellung zu den aktuellen Diskussionen rund um das Grünwalder Stadion. Zuletzt hatte sich die Stadtspitze in Person von Dieter Reiter und Verena Dietl ebenfalls zu den möglichen Umbauplänen in Giesing geäußert.

Zunächst wird in den Ausführungen des Präsidiums auf die Verzögerungen eingegangen. Seit der Veröffentlichung einer ausführlichen Studie im Jahr 2019 ist kaum etwas vorangegangen. Gründe hierfür seien zum einen in der Covid 19-Pandemie sowie dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu sehen. Infolgedessen seien nicht nur die Baukosten explodiert, die Stadt München habe zudem deutlich weniger Geld zur Verfügung und müsse große Maßnahmen gründlich überdenken. Dennoch freue man sich, “dass die seit 2019 geplante bauliche Ertüchtigung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße weiterhin auf der Agenda steht und 2025 eine Entscheidung über Art und Umfang getroffen werden soll“.

Konkreter eigener Planungsvorschlag: TSV 1860 bleibt in Stadiondiskussion nicht untätig

Grundsätzlich betont das Präsidium im heute veröffentlichten Statement, dass die Löwen “ein ganz konkretes und handfestes Interesse an einem zweitligatauglichen Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße” hätten. Hierfür habe man der Stadt München im vergangenen Sommer zudem eigene Planungen vorgelegt. Mit diesem Vorschlag ist ein zweitligatauglicher Umbau des Grünwalder Stadions deutlich kostengünstiger realisierbar. Zudem wird auf die von Oliver Mueller beauftragte Impact-Studie eingegangen. Die bislang bekannte Interpretation der Süddeutschen Zeitung, die den Löwen einen Neubau nahelegt, sei aus Sicht des Präsidiums “nicht richtig“.

Das Statement vom Präsidium zum Grünwalder Stadion im Wortlaut

Verehrte Mitglieder, liebe Löwinnen und Löwen,

in der vergangenen Woche haben verschiedene Medieninterviews zur Thematik eines zukünftigen Ausbaus des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße für Wirbel gesorgt. Nachfolgend möchten wir aus Sicht des Präsidiums des TSV München von 1860 e. V. den aktuellen Sachstand darstellen.

Vorweg sei festgehalten: Der TSV 1860 München hat ein ganz konkretes und handfestes Interesse an einem zweitligatauglichen Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße. Dieses Interesse wurde von uns in allen Gesprächen mit der Stadt München immer wieder kommuniziert. Allerdings muss eine Wandlung des Mietvertrags möglich sein, sollte das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße während der Laufzeit die Mindestanforderungen des zuständigen Verbandes an eine Spielstätte nicht mehr erfüllen.

Im Jahr 2018 wurde das Büro AS+P Albert Speer und Partner von der Landeshauptstadt München beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für den Ausbau des Grünwalder Stadions zu erstellen. Das Ergebnis der Studie lag 2019 vor und im Anschluss sollten die weiteren Erfolgsaussichten in einem behördlichen Genehmigungsverfahren geprüft werden. Ein positiver Vorbescheid des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, Lokalbaukommission wurde schließlich im August 2020 erteilt. Der Sportausschuss des Stadtrats hat im Dezember 2020 darüber beraten. Das Referat für Bildung und Sport sollte sodann im nächsten Schritt eine Beschlussvorlage für die verschiedene Ausbauvarianten als Entscheidungsgrundlage einbringen. Dies ist nicht mehr erfolgt. Zwischen 2021 und 2023 gerieten die weiteren Planungen ins Stocken.

Ursächlich dafür war nach unserer Überzeugung das Auftreten der COVID-19-Pandemie in Deutschland. Das öffentliche Leben kam zum Erliegen. Die Kommunen standen vor bis dahin nie gekannten Herausforderungen und die Stadt München hatte andere Sorgen, als den Umbau des Grünwalder Stadions voranzutreiben. Zumal ohnehin lange Zeit keine oder nur wenige Zuschauer zu den Spielen im Stadion zugelassen waren. Nicht zwingend notwendige öffentliche Bauvorhaben wurden zurückgestellt.

Als sich die pandemiebedingten Einschränkungen und Versorgungsengpässe zu entspannen begannen, kam es im Februar 2022 zur russischen Invasion in der Ukraine. Der Krieg führte zu einem massiven Anstieg der Preise für Energierohstoffe. In der Folge stiegen nicht nur die Baukosten in schwindelerregende Höhen. Die Einnahmen der Stadt München sanken, während zugleich die Ausgaben mehr wurden. Erhebliche Sparmaßnahmen im städtischen Haushalt waren und sind die Folge. Unter diesen Bedingungen hatte der Ausbau des Grünwalder Stadions weiterhin keine Priorität. Das sind die objektiven Gründe, warum in den Jahren 2021–2023 in der Frage „Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße“ sich nicht mehr viel bewegt hat.

In der Stadtpolitik wird darum gerungen, was angesichts der finanziell angespannten Haushaltslage an Infrastruktur notwendig ist, was möglich ist und was einfach nicht mehr geht. Als Verein sind wir der Stadt München dankbar, dass die seit 2019 geplante bauliche Ertüchtigung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße weiterhin auf der Agenda steht und 2025 eine Entscheidung über Art und Umfang getroffen werden soll.

Der TSV 1860 München hat keineswegs die Hände in den Schoß gelegt und auf die Stadt München gewartet, sondern sich als Hauptmieter aktiv in den gesamten Prozess eingebracht und zuletzt im Sommer 2024 einen konkreten eigenen Planungsvorschlag unterbreitet, wie ein zweitligatauglicher Umbau mit deutlich geringeren finanziellen Mitteln als bisher angenommen realisiert werden könnte. Mehr können wir als Klub nicht tun. Der TSV 1860 München ist nicht Eigentümer. Die Stadt mit ihrer Planungsbehörde ist am Zug.

Nach unserem aktuellen Kenntnisstand prüft die Stadtverwaltung mit Unterstützung eines von ihr beauftragten Planungsbüros aktuell mögliche Ausbauvarianten und will die Ergebnisse nach Abschluss der Arbeiten den Mietern vorstellen. Sobald dies erfolgt ist und die wirtschaftlichen Verwertungsmöglichkeiten sowie der Mietzins bekannt sind, kann sich der TSV 1860 München nach Prüfung der Bedingungen für einen definierten Zeitraum X vertraglich binden. Wichtig zu verstehen ist: das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße muss für die Zukunft ohnehin baulich ertüchtigt werden. Dieser Schritt ist unausweichlich und wird geschehen. Offen ist nur die Frage, ob es im Zuge dessen zu einer zweitligatauglichen Sanierung kommen wird.

Inzwischen liegt der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und den Gesellschaftern eine Impact-Studie vor, die einen analytischen Rahmen für die Diskussion zwischen den Gesellschaftervertretern und mit der Geschäftsführung zum Thema Stadion bietet. In der Presse ist eine verkürzte Darstellung des Inhalts erschienen, die suggeriert, nur ein Neubau auf der grünen Wiese sei eine wirtschaftlich sinnvolle Option. Diese Interpretation ist nicht richtig. Tatsächlich gibt es für alle Varianten ein Für und Wider. Welche Schlüsse aus der Untersuchung zu ziehen sind, darüber wird aktuell klubintern beraten.

Unser Mitgesellschafter hat öffentlich sein Interesse an einem Stadionneubau in München oder im Umland bekundet. Das ist legitim und muss in die Diskussion einfließen können. Wir bitten die Vertreter von HAM International, ihre konzeptionellen Vorstellungen binnen der kommenden drei Monate zu konkretisieren und mit einem wirtschaftlich tragfähigen Finanzierungskonzept für das neue Stadion und die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu unterlegen.

München, den 3. Februar 2025

Präsidium des TSV München von 1860 e. V.
Robert Reisinger, Karl-Christian Bay, Norbert Steppe

Ski-WM Teamwettbewerb: Dorigo und Straßer gehen leer aus

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Heute wurde die alpine Ski WM 2025 im österreichischen Saalbach eröffnet. Im Rahmen der Eröffnungsfeier stand als erster Wettbewerb der Teamwettbewerb im Parallel-Slalom auf dem Programm. Mit von der Partie waren die Skilöw*innen Fabiana Dorigo und Linus Straßer vom TSV 1860 München. Im Teamwettbewerb fahren je zwei Frauen und zwei Männer gegeinander. Pro Sieg kriegt man einen Punkt gutgeschrieben. Steht es nach den vier Fahrern gleich, gewinnt das Team mit der schnelleren addierten Zeit der schnellsten Dame und des schnellsten Herren. Insgesamt 14 Nationen gingen im Teamwettbewerb an den Start. Die führenden im Nationenweltcup Schweiz und Österreich hatten ein Freilos. Alle anderen Teams mussten im Achtefinale antreten.

Achtelfinale Deutschland-Slowenien

Das DSV-Team um Fabiana Dorigo und Linus Straßer bekam es mit Slowenien zu tun. Im ersten Rennen besiegte Lena Dürr, die bereits drei Medaillen im Teamwettbewerb bei Großereignisse gewinnen konnte, die Slowenin Tomsic klar und stellte auf 1:0 für den DSV. Auch Linus Straßer schlug Anze Gartner klar, so dass es gleich 2:0 für Deutschland stand. Den notwendigen dritten Punkt konnte Fabiana Dorigo einfahren. Die Skilöwin fuhr sich gegen Taja Presern (16 Jahre) gleich im oberen Teil einen deutlichen Vorsprung heraus. Kurz vor dem Ziel unterlief ihr jedoch ein großer Fehler. Zum Glück konnte sie noch 7 Hundertstel-Sekunden Vorsprung ins Ziel retten. Damit war der DSV mit 3:0 weiter und der Sieg von Fabian Gratz gegen Martin Cater hatte nur noch statistischen Wert. Im Viertelfinale wartete die top-gesetzte Schweiz auf das deutsche Team.

Viertelfinale gegen die Schweiz

Zwischen Viertel- und Achtelfinale fand der zweite Teil der Eröffnungsfeier statt. Nach der ungewohnt langen Pause standen sich im ersten Duell Fabiana Dorigo und Wendy Holdener gegenüber. Gegen die erfahrene Schweizerin hatte die Skilöwin keine Chance und kam mit über einer Sekunde Rückstand ins Ziel. Fabian Gratz konnte Luca Aerni dann etwas überraschend besiegen und auf 1:1 stellen. Lena Dürr aus Germering brachte das DSV-Team nach einem hauchdünnen Rennen gegen Delphine Darbellay mit 2:1 in Führung. Danach hatte Straßer “Matchball” gegen Thomas Tumler. Leider konnte der Skilöwe diesen nicht nutzen. Ein Fehler im Mittelteil kostete Straßer den Sieg.

Dorigo und Straßer bleiben ohne Medaille

Wegen der besseren kombinierten Bestzeiten warfen die Schweizer das DSV-Team aus dem Wettbewerb. Damit blieb den Skilöw*innen eine Medaille im Auftaktwettbewerb verwehrt. Nach seinem vierten Platz in Schladming gehört Straßer im Slalom am 16.02. zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärter. Den Teamwettbewerb konnte im Finale Italien gegen die Schweiz gewinnen. Die Bronzemedaille ging an Schweden, die im kleinen Finale die USA besiegen konnten.