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01.11.1950: TSV 1860 unterliegt Atlético Mineiro aus Brasilien

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Was hatten die Löwen in der Spielzeit 1950/51 nur für geniale Testspielgegner? Unter anderem testete der TSV 1860 in dieser Saison gegen Roter Stern Belgrad, den FC Sao Paolo, RFC Lüttich, FK Vojvodina Novi Sad, Beogradski FK, NK Odred Ljubljana und Atlético Mineiro. Hinzu kam noch eine Tour durch Spanien mit vier Begegnungen. Können wir sowas bitte zeitnah mal wiederholen?

Hoher Besuch aus Brasilien

Heute vor 74 Jahren empfingen die Löwen hohen Besuch aus Brasilien an der Grünwalder Straße. Atlético Mineiro hatte sich angesagt und 30000 Zuschauer wollten sehen, wie der TSV 1860 dem Favoriten aus Südamerika ein Bein stellt.

In der Oberliga Süd lief es für die Löwen in dieser Spielzeit eher mittelmäßig. Am Saisonende lag man zwar nur fünf Punkte hinter Meister 1. FC Nürnberg, belegt aber dennoch nur Rang 6.

TSV 1860 unterliegt Atlético Mineiro

Allerheiligen in Giesing, aber von Ruhe keine Spur in Giesing. Die Zuschauer strömten ins Sechzgerstadion und wurden mit einem Spektakel belohnt. Zwar behielten die Brasilianer am Ende die Oberhand, doch der Kampfgeist der Löwen und die drei Tore von Fritz Sommer begeisterten die Massen. Aus einem 1:4 machte der TSV 1860 noch ein 3:4, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen.

Für die Brasilianer stellte die Partie in Giesing übrigens den Auftakt einer ausgedehnten Europatour dar. Trotz der ungewohnt kühlen Temperaturen zeigte das Team aus Belo Horizonte ein ums andere Mal seine Klasse.

TSV 1860 – Atlético Mineiro 3:4
Hamburger SV – Atlético Mineiro 0:4
Werder Bremen – Atlético Mineiro 3:1
FC Schalke 04 – Atlético Mineiro 1:3
SK Rapid Wien – Atlético Mineiro 3:0
1. FC Saarbrücken – Atlético Mineiro 0:2
RSC Anderlecht – Atlético Mineiro 1:2
Eintracht Braunschweig – Atlético Mineiro 3:3
Nationalelf Luxemburg – Atlético Mineiro 3:3
Stade Francais – Atlético Mineiro 1:2

Anderer Gegner, selbes Ergebnis

Im April 1951 gastierte mit dem FC Sao Paolo der nächste brasilianische Spitzenclub an der Grünwalder Straße. Diesmal kamen 16000 Zuschauer und wieder zogen die Löwen mit 3:4 den Kürzeren.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Dr. Max Schäfer setzte am 01.11.1950 auf folgende Elf des TSV 1860:

Strauß – Pledl, A. Sommer (46. Glas) – Link, Müller, Schmidhuber – Mondschein (46. Zausinger), F. Sommer, Thanner, Lauxmann, Koller

Tore:
0:1 Lucas (9.), 1:1 F. Sommer (13.), 1:2 Lauro (28.), 1:3 Lucas (34.), 1:4 Vaginho (65.), 2:4 F. Sommer (72., Elfmeter), 3:4 F. Sommer (80.)

Die Spieldaten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

SV Sandhausen – TSV 1860: Ergebnistipp Josef Wieser

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Für das morgige Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SV Sandhausen konnten wir einen alten Bekannten nach seinem Tipp befragen. Der Ergebnistipp diese Woche kommt mal wieder von Josef Wieser, dem Vorstand der Unternehmer für 60.

Optimistischer Tipp von Josef Wieser

Nach der Klatsche von Cottbus geht Wieser von Besserung aus.

“Ich tippe auf Grund der aktuellen Probleme der Mannschaft auf ein 2:2.”

Der Vorstand der Unternehmer für 60 rechnet damit, dass die Löwen ihre zuletzt gezeigten Probleme eingermaßen in den Griff bekommen.

“Ich hoffe, dass Giannikis die ABwehr stabilisieren kann und die Fehler Hinten eingestellt werden. Wenn vorne dann noch die Chancen genutzt werden, ist ein Punkt Durchaus drin.”

Mehr auf den eigenen Nachwuchs setzen

Im Gespräch mit sechzger.de führt Josef Wieser aus, dass er sich über mehr Einsätze der Eigengewächse aus dem NLZ freuen würde.

“Ich denke, dass wir einige hoffnungsvolle Talente aus dem NLZ im Kader haben. Diese Spielen zu sehen, macht mir besondere Freude.”

Die Unternehmer für 60 finanzieren den Fahrdienst für das NLZ, der täglich die Talente zu Hause abholt zum Trainingsgelände an der Grünwalder Straße und wieder nach Hause fährt. Der Fahrdienst kommt bei den jungen Löwenspielern und deren Eltern sehr gut an.

Insgesamt wünscht sich der Vorstand der Unternehmer für 60 mehr Spielzeit für die selbst entwickelten Talente:

“Das NLZ hat bewiesen, dass es mit unserer Unterstützung gute Spieler wie Wörl, Morgalla und Glück hervorbringen kann. Ich würde es sehr begrüßen, wenn auch Spieler wie Ott, Kloss und Bangerter ihre Chance bei den Profis bekämen. Mir macht es mehr Spaß, unsere Löwen mit einigen Eigenwächsen von der Grünwalder Straße zu sehen.”

 

Sechzig um Sieben: Torwartfrage noch nicht entschieden

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit der Torwartfrage, die laut Coach Giannikis noch nicht entschieden ist und weiteren Themen.

Giannikis in der Löwenrunde: Torwartfrage noch nicht entschieden

Löwencoach Agis Giannikis stellte sich gestern mittag wie gewohnt vor einem Pflichtspiel den anwesenden Journalisten und anderen Medienvertretern und beantwortete deren Fragen.

Wer am Samstag zwischen den Pfosten stehen wird, ließ Giannikis noch offen. „Als erstes erfährt es die Mannschaft, wer beginnt und wer im Kader steht. Wir haben am Freitagvormittag noch ein Training“.

Angesprochen auf die 5:1-Pleite in Cottbus:„Nach einem 1:5 kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Es ist unsere Verantwortung, das zu analysieren. Wir haben die Fehler aus Cottbus intern extrem scharf angesprochen“. Die finanziellen Themen rund um die Löwen seien in der Mannschaft kein großes Thema gewesen. „Es war kurz Thema in der Mannschaft. Dann hat Dr. Christian Werner das mit dem Team besprochen und alle konnten sich auf das Sportliche fokussieren. Hier gibt’s alle Infos zur Löwenrunde.

Die Wunschaufstellungen gegen Sandhausen

Die Sechzger.de-Redaktion hat erneut ihre Wunschaufstellungen gegen den Tabellenzweiten Sandhausen veröffentlicht. Wer soll am Samstagnachmittag auf Giesings Höhen in der Startelf stehen?

Ausnahmslos bei allen Redaktionsmitgliedern steht Marco Hiller im Tor. Ebenso hat Patrick Hobsch überall einen Startplatz sicher. Während er sonst nur als einzige Sturmspitze gesetzt ist, lässt ihn Reporter Christian gemeinsam mit Ott stürmen. Thomas Enn gönnt als Einziger Kapitän Jesper Verlaat eine Pause und lässt Reinthaler und Schifferl in der Innenverteidigung starten.

Hier geht’s zu den Wunschaufstellungen.

 

Löwenrunde: „Die Balance ist entscheidend“

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Löwenrunde: "Wir erwarten ein besonderes Spiel"
Löwenrunde: "Wir erwarten ein besonderes Spiel"

Am Samstag reisen die Löwen nach Sandhausen (Spielbeginn 14:03 Uhr) und haben bei einem weiteren Top-Team der dritten Liga die Gelegenheit dazu, die 1:5-Niederlage in Cottbus vergessen zu machen. 1.600 Löwen-Fans werden die Mannschaft nach Sandhausen begleiten. Personell sieht es gut aus im Lager der Löwen. Julian Guttau ist wieder fit, einzig hinter Bangerter steht aufgrund einer Adduktorenverletzung noch ein Fragezeichen. Der endgültige Kader wird erst nach dem Abschlusstraining feststehen. Bei der Löwenrunde sagte Trainer Giannikis vor dem Spiel in Sandhausen: „Die Balance zwischen Offensive und Defensive ist entscheidend“.

Hiller oder Vollath?

Wer am Samstag zwischen den Pfosten stehen wird, ließ Giannikis noch offen. „Als erstes erfährt es die Mannschaft, wer beginnt und wer im Kader steht. Wir haben am Freitagvormittag noch ein Training“, sagte Giannikis. Man habe „zwei extrem gute“ Torhüter in den Reihen. Ob die Berichte der letzten Tage, wonach Hiller beginnen wird stimmen ließ der Löwen-Coach offen: „Es ist nicht immer alles richtig, was in der Zeitung steht“, erklärte Giannikis.

Umgedrehte Cottbuser Steine

Nach dem 1:5 in Cottbus hatte der Löwen-Trainer angekündigt, man werde alle Steine umdrehen. Nun kam bei der Presserunde die Frage nach den Erkenntnissen auf ihn zu. „Nach einem 1:5 kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Es ist unsere Verantwortung, das zu analysieren. Wir haben die Fehler aus Cottbus intern extrem scharf angesprochen“, erläuterte der Franke. Allerdings sah er die Hauptprobleme nicht im Umschaltspiel: „Aus so wenig Chancen dürfen wir keine vier Gegentore bekommen. Zwei Tore sind bei einem Abschlag des Torwarts gefallen. Wir haben zu viel zugelassen und Cottbus hat eine hohe offensive Qualität. Das Umschaltspiel hatten wir recht gut im Griff“, sagte Giannikis weiter.

Bähr und Reich vor Spiel nicht bei 100%

Auf die Frage von sechzger.de, was ihn dazu bewogen hatte, in Cottbus mit Kwadwo und Danhof statt Reich und Bähr zu starten antwortete der Löwen-Coach: „Bähr kam aus einer Verletzung, da hat man nach einem Training ein Restrisiko. Reich kam krank von der Nationalmannschaft zurück, ihm haben deshalb die Abläufe gefehlt. Wir dürfen die Schuld aber nicht nur bei den beiden [Kwadwo und Danhof] suchen, auch wenn sie keinen Top-Tag erwischt haben“.

Guttau fit – Bangerter angeschlagen

Guttau hatte in Cottbus wegen einer Reizung im Knie aussetzen müssen. Nun kann der „Verbindungsspieler“ (Giannikis) aber wieder voll belasten und steht in Sandhausen wieder zur Verfügung. Unklar ist noch, ob Bangerter aufgrund einer Adduktoren-Verletzung mit dabei sein kann. Auf Rückfrage von sechzger.de, weshalb die jungen Wilden wie Reich, Ott oder Kloss zuletzt nicht viel Spielzeit bekamen erklärte der Franke: „Es ist nicht entscheidend, ob jung oder alt, sondern die aktuelle Form ist wichtig. Wir haben sehr gute junge Spieler im Kader, die auch zu ihren Spielzeiten kommen werden.“.

Sandhausen als Aufstiegskandidaten
Über den nächsten Gegner erklärte Giannikis: „Sandhausen gehört zu den Aufstiegskandidaten. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir auch gegen solche Spitzen-Mannschaften auswärts siegfähig sind. Wir müssen in der Defensive zwei oder drei Schritte, die weh tun, mehr machen. In Cottbus haben wir zu viel zugelassen und uns um den Lohn der Arbeit gebracht. Ich bin guter Dinge, dass die Mannschaft in Sandhausen anders auftritt.“. Auch die Chancenverwertung sprach er an. „Bei elf Chancen muss mehr rumkommen“.

Finanzen kein großes Thema

Die finanziellen Themen rund um die Löwen seien in der Mannschaft kein großes Thema gewesen. „Es war kurz Thema in der Mannschaft. Dann hat Dr. Christian Werner das mit dem Team besprochen und alle konnten sich auf das Sportliche fokussieren.

„Die Balance ist entscheidend“

Auf die allerseits sehr beliebte Taktikfrage von sechzger.de, ob man in Sandhausen das Hauptaugenmerk darauflegen werde, die Null zu halten, erklärte der TSV-Coach: „Die Balance zwischen Offensive und Defensive ist entscheidend. Wir müssen die Räume zustellen, die der Gegner bespielen will. Je länger die Null steht, desto größer ist auswärts die Chance, das Spiel zu gewinnen. Wenn man wie in Cottbus nach drei Minuten das Gegentor kassiert, ist die Taktik über den Haufen geworfen.“.

Spiel im TV und im Live-Ticker

Wer nicht zu den 1.600 Löwen-Fans gehört, die das Team am Samstag nach Sandhausen begleiten, kann das Spiel im Bayrischen Rundfunk oder natürlich auch wieder im Live-Ticker auf sechzger.de verfolgen

Wunschaufstellungen zu SV Sandhausen – TSV 1860 München

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Trikot altes Wappen TSV 1860 München Wunschaufstellungen

Ausgerechnet am 13. Spieltag und beim Tabellenzweiten SV Sandhausen soll das Team von Argirios Giannikis zum wiederholten Mal in dieser Saison “den Bock umzustoßen”. Wie würden die sechzger.de-Redakteure nach dem 1:5 bei Energie Cottbus am vergangenen Sonntag das Spiel am Hardtwald personell angehen? Auffällig: Alle fünf Kollegen bestätigen in ihrer Wunschaufstellungen die – von der AZ kommunizierte – Rückkehr von Marco Hiller ins Löwentor. Außerdem wünschen sie sich unisono, dass auf den Außenverteidigerpositionen Lukas Reich und Florian Bähr beginnen – wie z.B. bei den beiden Siegen in Bielefeld und Dortmund im September.

Wunschaufstellungen zu SV Sandhausen – TSV 1860

Christian Jung

Sieben Änderungen nimmt Christian für die Partie beim SV Sandhausen gegenüber dem Spiel in Cottbus vor. Neben Pattrick Hobsch soll der junge Raphael Ott in einem 4-1-3-2 als zweite Spitze agieren, Julian Guttau und Soichiro Kozuki stehen ebenso wieder in der Startelf, wie Lukas Reich, Max Reinthaler und Florian Bähr in der Abwehrkette.

Florian Buch

Auch FloBu lässt Raphael Ott mal wieder von der Leine. Allerdings stellt er den 18jährigen ins offensive Mittelfeld zwischen den wieder genesenen Julian Guttau und Soichiro Kozuki, der für Flo am Samstag wieder auf rechts wirbeln soll. Vor der Abwehrkette ersetzt Marlon Frey Tunay Deniz, während sich bei Flo ganz hinten alles so darstellt, wie beim Kollegen Christian.

Peter Gratz

Unser neuer Dauergast im sechzger.de-Talk schließt sich in vielen Positionen dem Kollegen FloBu an. So geben auch bei Peter Jacobsen und Frey die Doppelsechs, während Raphael Ott in der Zentrale spielt. Statt Julian Guttau erhält Maximilian Wolfram eine weitere Chance, sich auf dem linken Flügel zu zeigen.

Bernd Winninger

Unsere Taktiktafel lässt – als einziger in der Runde – wie in den beiden vorangegangenen Partien David Philipp auf dem Feld. Und auch der einzige Torschütze in Cottbus, Morris Schröter darf auf dem rechten Flügel sein Glück wieder versuchen. In der Abwehrkette vertraut Bernd auf Raphael Schifferl, den die drei zuvor hier besprochenen Wunschaufstellungen durch Max Reinthaler ersetzt hatten.

Thomas Enn

Für einen Paukenschlag sorgt Thomas Enn: Jesper Verlaat findet sich nach zwölf komplett absolvierten Drittligaspielen in dieser Saison in Sandhausen erstmal auf der Bank wieder. Der Niederländer stand zuletzt Mitte März nicht in der Startelf – wegen einer Verletzung. Weniger als 90 Minuten spielte er das letzte Mal im August 2023 in Duisburg, als er nach einer guten Stunde ausgewechselt wurde. In der Innenverteidigung dürfen bei Thomas Schifferl und Reinthaler ran. Die Kapitänsbinde wird wohl Rückkehrer Marco Hiller übernehmen.

 

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig um Sieben: TSV 1860 braucht Millionen bis heute

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Zum Donnerstagmorgen die wichtigsten Nachrichten aus dem Löwen-Umfeld. Die Frauenmannschaft des TSV 1860 gastierte in Grafing. Die KGaA muss bis heute eine positive Fortführungsprognose abgeben, dafür braucht es aber 3 Millionen Euro.

3 Millionen für den TSV 1860

Bereits am Dienstag berichtete die Sechzger.de Redaktion von der momentan problematischen finanziellen Lage des TSV 1860. Am heutigen Donnerstag ist der besagte Stichtag, um beim DFB zur Lizenzierung eine positive Fortführungsprognose einreichen. Es scheint momentan aber eine Finanzlücke von knappen drei Millionen Euro zu geben. Was die Folgen einer negativen Führungsprognose für den Verein genau bedeutet, hat unser Redakteur Thomas Enn zusammengeschrieben.

Löwinnen holen klaren Auswärtssieg

Die erste Frauenmannschaft des TSV 1860 traf am Mittwochabend auf die SG Grafing/Aßling zu einem Nachholspiel. Bereits in der achten Minuten gingen die Münchnerinnen durch Kira Winter in Führung, zur Halbzeit stand es dank eines weiteren Treffers von Sarah Britzke 2:1 für den TSV. Nach Seitenwechsel ließen die Löwinnen nicht nach: Gleich fünfmal musste die Grafinger Torhüterin den Ball aus dem Netz fischen. Insgesamt traf die Top-Torschützin Kira Winter viermal, Stefanie Stepberger konnte in der zweiten Halbzeit auch zweimal einnetzen. So holten die Löwinnen einen 7:1-Auswärtssieg im Flutlicht.

Und sonst so?

  • Nach Krawallen von Hansa Rostock Fans in Paderborn im Dezember vergangenen Jahres ist jetzt ein weiteres Urteil gefallen. Ein 25-jähriger Hansa-Fan wurde zu einer neunmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Die Anklagepunkte lauteten: Landfriedensbruch, tätlichr Angriff auf Polizisten, versuchte Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Versammlungsrecht.
  • Beim TSV Landsberg spielt momentan ein einstiger Profi der League of Ireland. John Haist konnte für den Bayernligisten in 16 absolvierten Spielen fünfmal scoren. Bevor er bei Landsberg auflief, war er in derselben Liga beim TSV 1865 Dachau im Kader. In Irland spielte Haist gegen Teams wie die Shamrock Rovers.

Die theoretischen Folgen einer Insolvenz der KGaA

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Trainingsgelände TSV 1860 München Stein Winter 2

Wie gestern bekannt wurde, braucht die TSV 1860 München KGaA bis zum 31.10.2024 (also morgen!) eine positive Fortführungsprognose. Um diese zu bekommen, benötigt die KGaA 3 Mio. Euro, um die notwendige Liquidität nachzuweisen. Geschieht das nicht, droht die Insolvenz der KGaA. Was dann passieren würde, besprach sechzger.de mit einem Finanzfachmann.

Wann muss eine Insolvenz angemeldet werden

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich HAM und der e.V. nicht auf Modalitäten zur Bereitstellung des benötigten Kapitals einigen können, tritt nicht unmittelbar die Insolvenz ein. In diesem Falle muss die Geschäftsführung der KGaA die Konsequenzen bewerten. Ohne kaufmänischen Geschäftsführer fällt diese Bewertung sicher schwerer als mit. Sollte das Ergebnis dieser Bewertung sein, dass die Gesellschaft absehbar nicht mehr alle finanziellen Verpflichtungen erfüllen kann, muss die Geschäftsführung Insolvenz anmelden. Speziell unter dem Gesichtspunkt, dass ein Wirtschaftsprüfer bereits eine positive Fortführungsprognose verneinte. Unter die finanziellen Verpflichtungen fallen Gehaltszahlungen, Sozialabgaben, Krankenkasse, Stadionmiete etc. Ebenso ist es möglich, dass Gläubiger der KGaA Insolvenzantrag stellen, wenn fällige Zahlungen der KGaA nach Einklagung nicht erfolgen.

Juristische Folgen einer Insolvenz der KGaA

Was würde passieren, wenn es nun – egal ob kurzfristig oder eher mittelfristig – zu einer Insolvenz, also Zahlungsunfähigkeit, der KGaA kommen würde? Das Insolvenzrecht sieht vor, dass ein vom Gericht eingesetzer Insolvenzverwalter übernehmen würde. Auf Grund der veröffentlichten Zahlen in den letzten Jahrsabschlüssen kann der Insolvenzverwalter wegen der massiven bilanziellen Überschuldung der KGaA (negatives Eigenkapital) eigentlich nur zum Entschluss kommen, dass die Firma nicht mehr weitergeführt werden kann. Hauptgläubiger der KGaA ist übrigens die HAM von Hasan Ismaik. Es käme es zur Verwertung der Immobilien und sonstigen werthaltigen Gegenstände (welche auch immer das sein mögen). Aus den Erlösen dafür würden dann quotenmässig die Verbindlichkeiten bedient werden. Die Firma würde dann irgendwann liquidiert werden und aus dem Handeslregister gelöscht werden.

Insolvenz aus Sicht des Kooperationsvertrags

In der komplexen Situation der KGaA sind jedoch nicht nur Vorgaben des Insolvenzrechts relevant. Der Koperationsvertrag zwischen HAM und dem e.V. enthält gewisse Regelungen für den Fall einer Insolvenz der gemeinsamen Gesellschaft. So dürfte der e.V. keine  “Lizenzspielermannschaft” anmelden. Wobei “Lizenzspielermannschaft” offenbar nicht genau definiert ist, aber wohl die Ligen 1-3 meint. Es wäre also möglich, dass der e.V. eine Mannschaft in der Regionalliga Bayern melden könnte. Wie beim Doppelabstieg 2017 ist davon auszugehen, dass der BFV ein Interesse daran hat, die höchstklassige Mannschaft von 1860 nicht noch weiter unten spielen zu lassen. Vor Allem das Thema Infrasruktur und Sicherheit dürfte dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Was im Falle eines Aufstiegs oder einem Verbleib in Liga 3 nach einer Insolvenz passieren würde, ist unklar. Zum Einen ist der Kooperationsvertrag selbst sehr schwammig formuliert, zum Anderen gab es laufende Verstöße von HAM gegen ihn, z.B. bei der Förderung des NLZ. Es ist letztendlich unklar, wie der Vertrag zu bewerten ist, da er 2011 geschlossen wurde und spätestens seit 2017 einfach nicht der realen Situation angepasst wurde. Es ist auch umstritten, ob er nach Insolvenz überhaupt noch gelten würde. So lässt sich ziemlich sicher behaupten, dass der Kooperationsvertrag Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen werden würde.

Folgen für das Trainingsgelände

Das Grundstück an der Grünwalder Straße 114 gehört der Stadt München und ist in Erbpacht an die KGaA vergeben, die diese vom e.V. übertragen bekommen hat. Die darauf errichteten Gebäude gehören dem Pächter, also der KGaA. Sie wurden im Zuge der Gründung der KGaA (2001) vom ehemaligen Präsident Wildmoser als Startkapital in die KGaA eingebracht. Die Erbpacht würde nach einer Insolvenz wohl mit ziemlicher Sicherheit an TSV 1860 München e.V. fallen, damit die über 26.000 Mitglieder weiter ihren sportlichen Aktivitäten nachgehen können. Die Gebäude wären auf jeden Fall Teil der Insolvenzmasse. Im Rahmen einer Insolvenz ist es Aufgabe des Insolvenzverwalters, die Assets der insolventen Gesellschaft bestmöglich zu verwerten. Hier müsste als der e.V. dem Insolvenzverwalter das beste Angebot zur Übernahme der Immobilien machen.

HAM: Hiltmair Geschäftsführer, sonst Insolvenz

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Die HAM International Ltd. soll zur Abwendung der Insolvenz die Installation von Anton Hiltmair als Geschäftsführer Finanzen beim TSV 1860 gefordert haben – weitere, weitreichende Forderungen sollen im Raum stehen.

Den Löwen droht die Insolvenz

Die Uhr tickt an der Grünwalder Straße 114. Bis zum morgigen Donnerstag müssen gegenüber dem DFB weitere Gelder zum Lizenzerhalt nachgewiesen werden, wie unter anderem die “Süddeutsche Zeitung” berichtete.

Der Aufsichtsrat der KGaA hatte trotz Ablehnung der e.V.-Vertreter in diesem Gremium erst vergangenes Jahr mehrere Budgeterhöhungen beschlossen. Dort hält die HAM International Ltd. mit Saki Stimoniaris, der als Vorsitzender mit doppeltem Stimmrecht ausgestattet ist, die Mehrheit. Der Bedarf, Gelder jetzt nachschießen zu müssen, dürfte für die HAM International Ltd. also nicht überraschend kommen. 

HAM fordert Anton Hiltmair als Geschäftsführer Finanzen

Und dennoch stellt Hasan Ismaik für die Abwendung der drohenden Insolvenz, wie aus der Vergangenheit bekannt, Bedingungen. 

Anton Hiltmair soll Finanzgeschäftsführer der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA werden. Er zählt zu den Gründungsmitgliedern des “Bündnis Zukunft 1860”, unterzeichnete den “Sponsorenbrandbrief” im vergangenen Jahr mit. 

Jedoch trennten sich die Wege von Hiltmair und dem “Bündnis Zukunft 1860” weit vor der Mitgliederversammlung.

Eine Ablehnung Hiltmairs durch den e.V. könnte die Insolvenz bedeuten

Will das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. die drohende Insolvenz abwenden, muss es also dieser Personalie zustimmen. Inwieweit durch solche Vereinbarungen das “50+1”-Recht des Muttervereins gebeugt wird, kann sich jedes Vereinsmitglied selbst beantworten.

Weitere, weitreichende Forderungen sollen gestellt worden sein – “50+1” in Gefahr?

Die Besetzung der Geschäftsführerposition soll nicht die einzige Forderung sein, die die HAM Ltd. an die Abwendung der Insolvenz knüpft.

Offenbar stehen auch Forderungen im Raum, die den Verein maßgeblich und nachhaltig in der Ausübung der “50+1”-Regel hinsichtlich dessen personellen Entscheidungsbefugnissen einschränken. Dies birgt auch noch die Gefahr, dass die Gesellschaft zukünftig handlungsunfähig werden könnte, sofern sich HAM und e.V. innerhalb des Beirats nicht auf einen neuen Geschäftsführer einigen können (was eher die Regel als die Ausnahme ist).

Verliert der TSV 1860 München ein großes Stück “50+1”?  Details hierzu sind nicht bekannt, aber die Hiltmair-Forderung ist ein erster Fingerzeig, wie es künftig im Falle von – maßgeblich durch HAM-Vertreter verursachten – Finanzierungslücken ablaufen könnte.

 

Sechzig um Sieben: Spielabbruch durch Nebel beim TSV 1860 III

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Sieg oder Spielabbruch heißt es manchmal durchaus ironisch an der Seitenlinie, wenn eine Mannschaft des TSV 1860 München aufläuft. Doch gestern traf die zweite Option tatsächlich ein, Schuld daran waren die äußeren Bedingungen. Außerdem ging eine neue Podcast-Folge online, Bernd warf einen ausführlichen Blick auf die Partie gegen Cottbus und die Löwen benötigen bis morgen dringend Geld. Viel Geld!

sechzger.de Talk Folge 182 online

Seit gestern ist die nächste Podcast-Ausgabe online zu finden. In Folge 182 empfängt Jan vier Gäste und bespricht mit ihnen ausführlich das 1:5 gegen Energie Cottbus. Außerdem widmen sie sich dem Unentschieden unter der Woche gegen den VfL Osnabrück und blicken zudem auf das nächste Auswärtsspiel beim SV Sandhausen voraus.

Die Cottbus-Niederlage in der Taktiktafel-Analyse

Nicht nur im Talk versucht Bernd Antworten zu finden, auch in der Taktiktafel-Analyse hat er sich die 90 Minuten noch einmal genauestens zu Gemüte geführt. Von der positiven Stimmung nach dem Osnabrück-Spiel ist dabei nicht mehr viel zu erkennen. Vor allem hat er viele Fragen, nachdem aus seiner Sicht unter anderem die taktische Ausrichtung nicht korrekt war und auf den Gegner angepasst.

Finanzloch von drei Millionen Euro muss bis Donnerstag gestopft werden

Eine weitere Schreckensnachricht – allerdings nicht aus sportlicher Sicht – macht derzeit die Runde. Nach Medienberichten (unter anderem SZ) benötigen die Löwen bis morgen drei Millionen Euro, um die notwendige positive Fortführungsprognose zu erhalten. Diese ist alle zwei Jahre zum Stichtag 31.Oktober fällig. Um keinen Punktabzug oder gar keine Insolvenz zu riskieren, soll Hasan Ismaik bereit stehen. Er könnte die Situation allerdings nutzen, um eine Reihe an Forderungen zu stellen.

Spielabbruch bei DJK Pasing – TSV 1860 III

Am gestrigen Abend wurde zudem auch noch Fußball gespielt – allerdings nur 60 Minuten lang. Die Dritte war bei der DJK Pasing zu Gast und hatte sich gleich zu Spielbeginn einen frühen Treffer vorgenommen. Das klappte tatsächlich auch und Peter Lettenbauer traf bereits nach fünf Minuten zur Führung. Die Gastgeber konnten kurz vor der Pause den Ausgleich erzielen, sodass es mit einem 1:1 in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel war es Price, der die Dritte erneut in Front brachte. Dieses Mal hatte der Spielstand allerdings nur knappe zwei Minuten Bestand, ehe der Kapitän der Pasinger erneut egalisieren konnte.

Wiederum nur wenige Minuten später ertönten zwei Pfiffe. Der Schiedsrichter hatte sich zu einer Eckfahne begeben und die Sichtverhältnisse kontrolliert. Der Nebel war immer stärker geworden und machte ein Fortsetzen der Partie unmöglich. Daher gab es beim Kreisliga-Duell zwischen Pasing und dem TSV 1860 III einen Spielabbruch. Wann das Duell neu angesetzt wird, ist noch nicht bekannt.

News aus der 3.Liga

Drittligisten im DFB-Pokal

Heute abend sind die letzten beiden Drittligisten im DFB-Pokal gefordert. Arminia Bielefeld bekommt es dabei zuhause mit dem Bundesligisten Union Berlin zu tun. Ebenfalls vor dem eigenen Publikum empfängt Dynamo Dresden den SV Darmstadt (2.Bundesliga) mit Ex-Löwe Fynn Lakenmacher. Los geht es jeweils um 20:45 Uhr.

Härtel-Rückkehr nach Rostock wohl kein Thema

Der ein oder andere Fan von Hansa Rostock hatte sich eine Rückkehr von Jens Härtel gewünscht, daraus wird aber offensichtlich nichts. Medienberichten zufolge wird der 55-Jährige nicht erneut an der Seitenlinie für die Kogge stehen. Die Nachfolge von Bernd Hollerbach ist damit weiterhin ungeklärt. Ein möglicher Kandidat soll Tobias Strobl sein. Er trainiert derzeit die U23 des FC Augsburg.

KGaA benötigt 3 Mio. Euro für positive Fortführungsprognose

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Trainingsgelände TSV 1860 München Grünwalder Straße Winter

Am 31. Oktober muss die TSV 1860 München KGaA beim DFB im Rahmen der Lizensierung für die kommende Spielzeit die positive Fortführungsprognose einreichen. Nun sickerte durch, dass der KGaA aktuell 3 Mio. Euro zur positiven Fortführungsprognose fehlen.

Stichtag 31. Oktober

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung beträgt die Finanzlücke aktuell etwa 3 Mio. Euro. Die Zeit ist knapp für die KGaA, um die geforderte Summe aufzubringen. Die Unterlagen inklusive der von externen Wirtschaftsprüfern unterzeichnete positive Fortführungsprognose müssen am 31. Oktober beim DFB eingereicht werden. Als Gründe für die Finanzlücke wird vermutet, dass Sponsorenerlöse weggebrochen sind, wie zum Beispiel die Bayerischen Laneswerke und der liga-weite Ärmelsponsor bwin. Auch fehlen dieses Jahr “Sondereinnahmen” in relevanter Höhe zum Beispiel durch Spielerverkäufe a la Morgalla oder die Teilnahme am DFB-Pokal, die letzte Saison leichtfertig beim FC Pipinsried verspielt wurde.

KGaA weiterhin defizitär

Dennoch ist das Problem natürlich auch hausgemacht. Nach Angaben der SZ erwirtschaftet die KGaA seit dem Aufstieg 2018 ein jährliches Defizit in Höhe von 2-3 Mio. Euro. Nach Informationen von der Grünwalder Straße resultiert der Kapitalbedarf aus den kumulierten Verlusten der vergangenen Jahre. Offenbar wurden im Rahmen von (nachträglichen) Budgeterhöhungen Entscheidungen im Aufsichtsrat getroffen, in dem HAM die Stimmenmehrheit hat, die nicht finanzierbar waren. Die Konsequenz dieser Ausgabenpolitik ist nun, dass frisches Geld eingebracht werden muss. Dem Vernehmen nach haben die Vereinsvertreter in den vergangenen Jahren im Aufsichtsrat stets gegen außerplanmäßige Budgeterhöhungen gestimmt.

HAM wird der KGaA wohl die benötigten 3 Mio. Euro zur Verfügung stellen

Hasan Ismaiks Firma HAM wird wohl wie in der Vergangenheit eine Insolvenz und den damit erhergehenden Punktabzug von 9 Punkten verhindern. Dafür wird sie das Geld wahrscheilich in Form nachrangiger Anteile zur Verfügung stellen. Die genauen Modalitäten dazu werden wohl gerade hinter den Kulissen verhandelt. Möglich erscheint, dass Hasan Ismaik die Bereitstellung des Geldes an Bedingungen bei der Besetzung des vakanten Postens des kaufmännischen Geschäftsführers geknüpft hat. Vize-Präsident und Finanzexperte Karl-Christian Bay weilte gestern an der Grünwalder Straße. Sehr wahrscheinlich, um die Details mit dem derzeitigen Allein-Geschäftsführer Dr. Christian Werner zu besprechen.