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Liveticker: TSV 1860 München – VfL Osnabrück (11.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 11.Spieltag der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem VfL Osnabrück!

Ein Unentschieden gab es bei der Spielvereinigung Unterhaching, nur wenige Tage später sind die Löwen schon wieder gefordert. Im Rahmen einer Englischen Woche empfängt der TSV 1860 München am heutigen Mittwoch den VfL Osnabrück im Grünwalder Stadion. Unter Flutlicht möchte die Mannschaft von Argirios Giannikis ihre bislang enttäuschende Heimbilanz aufpolieren. Gegen den Tabellenletzten und auswärts noch sieglosen VfL Osnabrück sollte dies gelingen – doch Achtung: jede Serie endet irgendwann einmal… Wer siegt am Mittwochabend – weiß-blau oder lila-weiß?

0 0 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Vollath – Danhof, Verlaat (C), Reinthaler, Kwadwo – Frey, Jacobsen – Schröter, Philipp, Kozuki – Hobsch

Bank:
Hiller (TW), Guttau, Schubert, Kloss, Reich, Schifferl, Dulic, Ott, Wolfram

Tore:

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz (Gelbsperre)

Ausfälle beim VfL Osnabrück:
Berger, Kubatta, Oehmichen (alle verletzt), Bohdanov (Rotsperre)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Mit Tunay Deniz setzt der erste Löwe in dieser Saison wegen Gelbsperre aus. Thore Jacobsen hat außerdem bereits drei Mal die Gelbe Karte gesehen. Raphael Schifferl, Patrick Hobsch, Soichiro Kozuki und David Philipp wurden bislang zwei Mal verwarnt.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – VfL Osnabrück außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist noch nicht ganz ausverkauft. Die Tageskassen am Stadion öffnen daher. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder zudem bis kurz vor Anpfiff noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

TSV 1860 – VFL Osnabrück, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur heutigen Ausgabe der Taktiktafel vor dem Spiel. Der TSV 1860 trifft im Sechzgerstadion auf den VFL Osnabrück. Was erwartet die Löwen?

TSV 1860 – VFL Osnabrück heißt die Partie am heutigen Abend unter Flutlicht, vermutlich wieder bei Schmuddelwetter im Sechzgerstadion auf Giesings Höhen.

Die Niedersachsen werden von Trainer Pit Reimers bisher meistens systematisch im 4-3-3 aufs Feld geschickt. Vom momentanen Tabellenplatz des VFL Osnabrück sollte sich niemand täuschen lassen. Osnabrück erspielt sich die zweithöchste Chancenqualität pro Schuss im Ligavergleich.

Auf fremdem Platz hat Osnabrück bisher mit einer eher zurückhaltende Herangehensweise agiert. Beim Pressing gegen das Positionsspiel des Gegners sah man eine mittig bis tief gezogene Pressinglinie und unterschiedliche, von der erwarteten Spielweise des jeweiligen Gegners abhängige, Muster bei der Höhe der Defensivlinie. So stehen die Osnabrücker auswärts kompakt und engmaschig im Mittelfeld um die gegnerischen Angriffe zu erwarten.

Das Spiel der Gäste nach vorne ist, obwohl es extrem linkslastig wirkt, durchaus variabel. Dennoch kommt die größte Gefahr bei den Niedersachsen über die Flügel.
Dazu weiter unten mehr.

Zunächst wie immer die statistischen Werte des kommenden Gegners bisher.

Statistische Werte VFL Osnabrück

  • Ballbesitz 51%
  • Passgenauigkeit 81%
  • defensive Zweikampfquote 63%
  • Flankengenauigkeit 37%
  • PPDA (zugelassene Pässe Pro Defensivaktion) 10,31

Wie Spielt Osnabrück?

Offensiv

Mit starker Überzahl auf den Flügeln und in den Halbräumen versuchen die Osnabrücker, bei Angriffen, die häufig über die linke Seite eingeleitet werden, aber trotzdem variabel verlaufen können und meistens über einen der beiden Flügel oder eben die Halbräume laufen – und nur sehr selten im Zentrum – den Weg ins letzte Drittel zu finden. Dort wird dann dann ebenfalls verstärkt auf den Flügeln zur Strafraumpenetration gearbeitet.

Während auf der linken Seite im letzten Drittel vor allem erfolgreiche Dribblings oder Tempoläufe, vor der Aktion die zum Eindringen in den Strafraum führt, das Mittel der Wahl sind, kombinieren die Osnabrücker rechts häufiger in der Tiefe auf engem Raum, bevor die Flanke oder der Lauf in die Box erfolgt.

Generell sind Zuspiele aller Art von der Seite, ob von außerhalb der Box oder erst nach dem Eindringen in den Strafraum, das größtenteils gewählte Mittel, um zum Torabschluss zu kommen.

In Umschaltmomenten, oder bei zügig vorgetragenen und bis ins letzte Drittel durchgespielten Kontern, wird auch ein flügellastiges Team wie Osnabrück im Zentrum gefährlich. Die Statistik der letzten fünf Spiele offenbart hier für solche Momente einen Topwert. Also: Obacht bei der Restverteidigung. Diese zu vernachlässigen, könnte Probleme bereiten.

Gegen den Ball

Auswärts im Pressing meistens abwartend und nicht aggressiv gegen den ballführenden Spieler, sondern um möglicherweise erst nach Ballgewinn viel Dynamik entwickeln zu können, setzt Osnabrück gegen den Ball darauf mit einem sehr kompakten Zentrum. Ballfern legen die Niedersachsen auch riskantes Rückzugsverhalten an den Tag, bei dem ein Flügel unterbesetzt bleibt und viel von der horizontalen Verschiebung auf der Sechser-Position abhängt, um dort dann stabil zu sein. Wenn die Kugel den Weg dorthin findet.

Mit starkem Zentrum in der Defensive versucht Osnabrück diverse Fallen zu stellen um dann selbst im Umschaltspiel oder per Konter dem Gegner Nadelstiche beizubringen.

Wie kann man Osnabrück knacken?

Der Spielanlage des VFL nach zu Urteilen denke ich, dass eine ähnliche Herangehensweise wie beim Auswärtsspiel in Ingolstadt ein gutes Mittel sein sollte, die technisch und spielerisch gute Mannschaft aus dem Konzept zu bringen.

Das oberste Motto muss die Gier nach dem Ball sein, wenn der Gegner ihn hat.

Für die eigene Offensive wird es wichtig, in den Momenten in denen wirklich Tempo und Dynamik erzeugt werden können, diese auch mutig mitzunehmen. Lieber mal einen Fehlpass ins offensive Risiko gespielt, als die Chance auf einen erfolgreichen Angriff verstreichen zu lassen.

Lassen wir uns nicht vom Tabellenplatz der Osnabrücker täuschen. Der VFL Osnabrück hat sich nach dem Abstieg extrem gut verstärkt. David Richter und Joel Zwarts sind da nur zwei uns wohl bekannte Namen. Auch die meisten anderen Neuzugänge, die einen Stamm von Elf übriggebliebenen Spielern aus der Zweitliga-Saison verstärken, haben in Teilen in höheren Ligen gespielt oder sind zumindest auf gleichem Niveau erfahren.

Stärken und Schwächen des Systems 4-3-3

Stärken

  • Variabel in der Offensive
  • Gute Anpassung an das System des Gegners möglich
  • Durch die 3 Stürmer ist hohe Kontergefahr nach Balleroberung gegeben. Schnelles Umschaltspiel wird durch die immer mit mindestens einem Spieler besetzte erste Linie begünstigt
  • Die drei Stürmer können die Abwehrkette des Gegners unter Dauerdruck setzen. Durch Überlagerung der Schnittstellen können die Stürmer Gegenspieler binden und so Räume für Durchbrüche aus dem Mittelfeld schaffen.
  • Das 4-3-3 bietet bei Ballbesiz sehr viel Tiefe, somit entstehen gute Passdreiecke überall auf dem Feld
  • Ein hohes, aggressives Pressing gegen den gegnerischen Spielaufbau ist möglich

Schwächen

  • Im Spiel gegen den Ball ist das 4-3-3 oft auf den Flügeln anfällig
  • Gegen den Ball können auch die Halbräume ein Schwachpunkt des Systems sein, da diese, wenn die Außenstürmer nicht konsequent mit nach hinten arbeiten, nie zur Gänze zugestellt werden können
  • Bei Seitenwechseln ist das System aus dem gleichen Grund ebenso anfällig. Defensivarbeit der Außenstürmer ist also Überlebenswichtig für Mannschaften im 4-3-3

Schlüsselspieler

Tor

David Richter (#1) ist im Sommer von unserem TSV 1860 – zum Leidwesen vieler Kommentierender in den Sozialen Medien – zum VFL Osnabrück abgewandert. Dort hat Richter bisher mit knapp unter zwei Gegentreffern im Schnitt pro Spiel deutlich mehr Arbeit, als vergangene Saison in Giesing möchte man Vermuten. Die Gegentorquote bisher liegt mit noch einem Spiel weniger, das er absolviert hat, um 68% über der der vergangenen Spielzeit. Die Anzahl der Schüsse die er zu halten bekam, lag aber um lediglich 4% höher. Über sein Können und das was er nicht kann, ist – denke ich – jeder Löwenfan bestens informiert.

Abwehr

Timo Beermann (#33), Kapitän und Abwehrchef bringt Zweitligaqualitäten in die Dritte Liga. Beermann ist in allen Defensivkategorien ein Spieler der oberhalb vom Drittliganiveau performt. Mit seiner Erfahrung aus 142 Spielen in der zweiten Liga für Heidenheim und Osnabrück, führt er routiniert seine Abwehr, der man aber in manchen Momenten durchaus anmerkt, dass an der Abstimmung in der Formation noch gearbeitet werden muss.

Mittelfeld/Sturm

Alle Spieler die bei Osnabrück für die Offensive zuständig sind, gehören meiner Meinung nach in diese Kategorie. Jeden der Spieler, die ich mit Offensivaufgaben betraut, in der Startelf der Gäste erwarte, halte ich für einen Schlüsselspieler. Lars Kehl (#18) OM, Robert Tesche (#8) ZM, Ba-Muaka Simakala(#7) LA, Joel Zwarts (#11) RA und Erik Engelhart (#9) MS. Jeder dieser Spieler ist auf seiner Position gefährlich und generell variabel agierend. Dahinter als Ballverteiler auf der Sechs: Dave Gnaase (#26). Er ist ebenfalls ein Spieler der das Prädikat Schlüsselspieler verdient hat. Wer Osnabrück bis hierhin aufgrund des Tabellenplatzes unterschätzt hat, ist nun eingeladen seine Meinung diesbezüglich zu revidieren.

Fazit

Beim VFL Osnabrück fällt in letzter Zeit, wie beim TSV 1860 München, häufig der Satz, die Feinabstimmung haue noch nicht ganz hin. Hoffen wir mal, dass das am heutigen Abend zumindest bei Osnabrück so bleibt.

Mit einer kämpferisch engagierten Leitung werden die Sechzger heute gegen die aus meiner Warte – trotz des Tabellenbildes, schon allein wegen der individuellen Qualität, die der der Löwen mindestens ebenbürtig ist – favorisierten Osnabrücker durchaus in der Lage sein, zu Punkten.

Ob einfach oder dreifach hängt ein wenig vom Mut im Spiel gegen den Ball und beim Übergang ins letzte Drittel ab. Spielt unsere Mannschaft mutig und engagiert, ist alles möglich. Heute ist weniger Elastizität gegen den Ball gefragt, als Stabilität und giftiges Pressingverhalten.

Das gleiche gilt für Osnabrück. Wer schneller über den Kampf ins Spiel findet wird, bekommt die Oberhand. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

So könnte Osnabrück beginnen

Datenquelle: Wyscout

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – VfL Osnabrück

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Heimspiel, Giesing, Flutlicht – was will man mehr? Na klar: drei Punkte! Wem Argirios Giannikis heute Abend das Vertrauen schenken wird, erfahren wir ca. 1 1/2 Stunden vor Spielbeginn (sechzger.de berichtet live). Peter, Bernd, Christian und Stefan aus der sechzger.de Redaktion haben sich ebenfalls Gedanken gemacht und präsentieren ihre Wunschaufstellungen für die Partie des TSV 1860 gegen den VfL Osnabrück. Bei den Löwen fehlt Tunay Deniz gelbgesperrt, Florian Bähr war krankheitsbedingt bis zuletzt ein Wackelkandidat.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – VfL Osnabrück

Peter Gratz

Mit einer großen personellen Überraschung stellt Peter die Löwen auf. Auf der linken Abwehrseite kommt U19-Talent Finn Fuchs zu seinem Debüt und ersetzt dort den in Unterhaching nicht überzeugenden Leroy Kwadwo. Zudem dürfen mir Lukas Reich und Raphael Ott zwei weitere Youngster von Beginn an ran.

Stefan Kranzberg

Stefan verzichtet auf ganz große Experimente, statt des gesperrten Deniz darf sich Tim Kloss mal wieder zeigen und im defensiven Mittelfeld neben Thore Jacobsen die Fäden ziehen.

Christian Jung

Bei Christian rücken mit Marlon Frey, Lukas Reich und Florian Bähr drei Spieler in die Startelf, die eher defensiv zu verorten sind. Offensiv setzt er auf die Akteure, die auch in Unterhaching von Beginn an auf dem Platz standen.

Bernd Winninger

Bernd hat sich besonders Gedanken gemacht, wie man Tunay Deniz ersetzen kann und kam zu einer kreativen Lösung. Er zieht Julian Guttau ins defensive Mittelfeld zurück, wo er als Box To Box-Spieler agieren soll. Somit hätte er mal mehr Raum vor sich, das erste Eins gegen Eins fände entweder gegen einen Stürmer oder offensiven Mittelfeldspieler statt. Bernds Hoffnung: Das könnte für Schwung sorgen.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

TSV 1860 – VfL Osnabrück: Ergebnistipp Noel Niemann

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Noel Niemann (TSV 1860) in der Saison 2019/20
Den Ball im Blick: Noel Niemann

Mit Noel Niemann liefert heute ein Spieler den Ergebnistipp, der in seiner Karriere bereits die Trikots beider Clubs trug. Aktuell steht der 24-jährige Offensivspieler in der Türkei unter Vertrag.

Noel Niemann tippt auf knappen Heimsieg

Auch wenn Niemann schon seit längerer Zeit nicht mehr für die Löwen am Ball ist, so verfolgt er das Geschehen an der Grünwalder Straße noch immer. Der Ergebnistipp für die Partie gegen den VfL Osnabrück brachte den gebürtigen Münchner jedoch in einen Zwiespalt.

“Ihr bringt mich da ja jetzt in eine ungute Situation mit meinen beiden Ex-Clubs. Aufgrund der aktuellen Form würde ich aber sagen, dass die Löwen 2:1 gewinnen. Hobschi und Wolfram treffen.”

Dann wollen wir mal hoffen, dass er Recht behält!

Derzeit bei Igdir FK unter Vertrag

Noel Niemann spielte in der Jugend für den FC Ismaning und den FC Memmingen, bevor er nach Giesing wechselte. Der 24-jährige Angreifer durchlief also noch das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860, verließ seinen Ausbildungsverein aber früh. Ab Herbst 2019 wirbelte der wendige Stürmer für die Löwen in der 3. Liga und erzielte in 13 Einsätzen zwei Treffer für die Sechzger.

Im Sommer 2020 wechselte Niemann dann nach Bielefeld, von dort wurde er an Türkgücü München ausgeliehen. In der nächsten Saison wurde er erneut verliehen und lief für den TSV Hartberg in der ersten österreichischen Liga auf, ehe er sich zu Beginn der Spielzeit 2022/23 ablösefrei dem VfL Osnabrück anschloss.

Mit den Lila-Weißen gelang Niemann der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Für das Team von der Bremer Brücke absolvierte der Offensivspieler 59 Ligaspiele (2 Tore, 9 Assists), bevor in der laufenden Saison zum türkischen Zweitligisten Igdir FK weiterzog, für den er bislang sechs Mal auf dem Platz stand.

Sechzig um Sieben: Osnabrück unter Flutlicht zu Gast in Giesing

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Am heutigen Abend steht schon das nächste Spiel des TSV 1860 München auf dem Programm. Nach dem Unentschieden in Unterhaching wartet der VfL Osnabrück bei einem Abendspiel (gleichbedeutend mit Flutlicht) auf die Löwen. Zunächst gibt es an dieser Stelle aber erst noch einen Überblick der Meldungen vom gestrigen Tage.

sechzger.de Talk Folge 181 online

Die nächste Podcast-Ausgabe ist mittlerweile online an den gewohnten Stellen zu finden. In Folge 181 empfängt Christian vier Gäste und bespricht mit ihnen ausführlich das Unentschieden bei der SpVgg Unterhaching. Neben einer Schnellfragerunde darf natürlich die Vorschau auf die Duelle gegen den VfL Osnabrück sowie Aufsteiger Energie Cottbus nicht fehlen.

Taktiktafelanalyse zum Unentschieden gegen Unterhaching

Auch Bernd blickt noch einmal auf das vergangene Wochenende zurück und analyisert das Duell in der Vorstadt. Dafür hat er sich die Partie noch einmal komplett betrachtet und dabei die wichtigsten Aspekte verschriftlich. In der Taktiktafel zeigt sich vor allem, dass er mit dem gezeigten Einsatz der Mannschaft nicht zufrieden ist.

Bei Flutlicht: der 11.Spieltag gegen den VfL Osnabrück

Am heutigen Abend steht für die Löwen der 11.Spieltag auf dem Programm. Unter Flutlicht empfängt der TSV 1860 den VfL Osnabrück. Der Tabellenletzte möchte endlich den ersten Auswärtssieg einfahren, die Mannschaft von Trainer Argirios Giannikis hingegen dringend ihre Heimbilanz verbessern. Am gestrigen Tag gab es bereits die ersten Berichte in Sachen Vorberichterstattung. So ging die Gegnervorstellung online und auch ein Artikel zur Pressekonferenz der Osnabrücker. An der Löwenrunde nahm wie gewohnt ein Redakteur von sechzger.de teil und berichtete im Anschluss von den wichtigsten Aussagen des Trainers.
Ein paar Stunden Geduld sind noch gefragt, heute abend geht es dann los. Anstoß ist standesgemäß um 18:60 Uhr.

Löwen trauern um Günter Rahm

Eine traurige Nachricht erreichte die weiß-blaue Welt am gestrigen Tag leider auch noch. Günter Rahm verstarb am Samstag im Alter von 90 Jahren. Er war mehrere Jahre für die Löwen am Ball aktiv, vor allem in der Saison 1962/63 war er ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Später war Rahm auch als Funktionär für den TSV 1860 tätig. Einen ausführlichen Rückblick auf das Leben von Günter Rahm gibt es auf der Homepage des TSV 1860.

Ruhe in Frieden, Günter! Einmal Löwe, immer Löwe.

News aus der 3.Liga

Der 11.Spieltag am Dienstag

Die ersten fünf Duelle des 11.Spieltags gingen bereits gestern über die Bühne. Dabei gab es in Köln Tore satt zu sehen. Die Viktoria und der FC Ingolstadt trennten sich mit einem 4:4-Unentschieden. Sandhausen und Stuttgart II trennten sich mit einem 1:1, das Tor für den VfB erzielte Ex-Löwe Michi Glück. Mannheim holte drei Punkte in Dortmund, Saarbrücken gewann zuhause gegen Rostock. Der nächste Löwengegner Cottbus setzte sich mit 3:1 im Erzgebirge durch.

 

Gegner PK: VfL Osnabrück will aus Fehlern lernen

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Nach dem verlorenen Derby gegen die Konkurrenz der Arminia Bielefeld, spricht der Cheftrainer des VfL Osnabrück, Pit Reimers, noch einmal offen über die anstehende Partie.

Pit Reimers, Trainer des VfL Osnabrück, über …

… das verlorene Derby: „Das kann sich ja jeder sicherlich vorstellen, dass danach die Stimmung in der Kabine nicht super war. Am nächsten Morgen auch noch. Dafür war das Spiel auch einfach zu wichtig für uns, da brauchen wir auch nicht lange drum herumreden. Trotzdem war es dann auch wichtig nach der Analyse des Spiels, am gestrigen Montag, den Blick wieder nach vorne zu richten. Das nächste Spiel steht vor der Tür, gleich morgen Abend. Das ist im Fußball auch manchmal gut, dass man gar nicht so lange Zeit hat, um über das Vergangene nachzudenken, sondern der Blick sich gleich wieder nach vorne richtet. Und genauso war es dann auch, spätestens mit dem heutigen Tag ist der volle Fokus auf das morgige Spiel gegen Sechzig.“

… die kurze Zeit zur Vorbereitung: „Also Inhalte kann man auch innerhalb von zwei Tagen platzieren. Mit Sicherheit nicht mit derselben Intensität, wie es in einer normalen Trainingswoche sonst vonstattengegangen wäre. Wir sind auf dem Platz, wir können uns taktisch vorbereiten auf den Gegner. Aber wir werden die Abläufe eher langsamer durchspielen, weil an oberster Stelle steht, dass wir morgen Abend auch frisch ins Spiel gehen.“

… die Einschätzung der kommenden Gegner: „Also erst einmal ist das ein Flutlichtspiel gegen einen Traditionsverein. Da sind auch immer viele Zuschauer. Insofern erwarte ich da schon ein stimmungsvolles Spiel gegen einen Gegner, der auch selbst einen spielerischen Ansatz hat und den Ball haben möchte. Wir wollen auch den Ball haben, mehr als zuletzt. Ich hoffe, es gelingt uns, dass wir in allen Phasen noch einen Schritt nach vorne gemacht haben und vor allem auch die Lehren ziehen aus dem Bielefeld-Spiel.“

Bei Osnabrück gibt es nach dem Derby keine Ausfälle. Unsere Artikel mit der Gegnervorstellung sowie der Bericht zur Pressekonferenz des TSV 1860 sind bereits veröffentlicht.

Giannikis: „Spielen gerne vor den eigenen Fans“

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Giannikis: „Spielen gerne vor den eigenen Fans“
Giannikis: „Spielen gerne vor den eigenen Fans“

Bei der Löwenrunde vor dem zweiten Spiel der englischen Woche am Mittwoch um 18:60 Uhr im Grünwalder Stadion gegen den VfL Osnabrück zeigte sich Löwen-Trainer Giannikis optimistisch. Ein Fragezeichen steht einzig hinter dem angeschlagenen Bähr. Fehlen wird der gesperrte Deniz. Über die durchwachsene Heimbilanz sagte Giannikis: „Die Heimtabelle sieht nicht so aus, wie wir uns das wünschen. Aber wir spielen gerne vor den eigenen Fans und erinnern uns gerne an der letzte Flutlicht-Spiel gegen Hannover, als uns die Fans top unterstützt haben.“.

Osnabrück mit hoher Qualität im Kader

„Der Gegner hat eine hohe Qualität im Kader. Sie sind ein Absteiger aus der zweiten Liga, auch wenn sie auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Wir werden sie nicht nach der Tabelle bewerten. Sie haben mit Zwarts, Simakala und Engelhardt eine starke Offensive. Wir werden eine maximale Leistung brauchen, wollen ihnen einen Fight liefern und sie fußballerisch vor Probleme stellen“, sagte Giannikis weiter.

Einsatz von Bähr fraglich – Deniz gesperrt

Personell können die Löwen gut aufgestellt ins nächste Heimspiel gegen Osnabrück gehen. Einzig hinter dem angeschlagenen Bähr steht noch ein Fragezeichen. „Alle sind gut aus dem Spiel in Unterhaching rausgekommen“, erklärte der Löwen-Coach. Nicht mit dabei sein wird hingegen Deniz, der nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. „Wir haben mit Frey, Kloss und Bangerter drei Spieler, die diese Position spielen können“, erklärte Giannikis weiter.

Wechsel in Unterhaching eine Frage der Kraft

In Unterhaching musste der Löwen-Coach bereits früh wechseln und erklärte: „Einige Spieler sind aus einer Krankheit zurückgekommen. Kozuki hat in der Rückwärtsbewegung nachgelassen und Hobsch war am Schluss platt“. Dennoch habe sein Team die letzten 20 Minuten kontrolliert. „Wir sind konditionell gut aufgestellt“, sagte Giannikis. Auch eine Rotation auf der einen oder anderen Position sei denkbar, wie der Franke andeutete: „Wir haben in der letzten englischen Woche nicht viel gewechselt, aber wir haben auch noch viel Qualität im Kader, Spieler, die in den letzten Spielen nicht viel gespielt haben.“.

„Wir haben das schon besser gemacht“

Angesprochen von sechzger.de auf die Probleme im Spielaufbau in der ersten Halbzeit der Partie in Unterhaching sagte Giannikis: „Wir haben das schon besser gemacht gegen Mannschaften, die auch hoch gepresst haben, wie gegen Wiesbaden oder in Fürth. In Unterhaching ging das bereits mit der Annahme und dem ersten Pass los. Bei unserem zweiten Tor hat das schon besser ausgesehen“.

Löwen gewarnt vor Zwarts und Co.

Mit Joel Zwarts und David Richter stehen zwei Ex-Löwen im Kader der Osnabrücker. „Wir analysieren jeden Gegner individuell. Natürlich ist das leichter, wenn man Spieler kennt.“, sagte Giannikis. Zwarts habe zuletzt als Rechtsaußen agiert, berichtete der Löwen-Coach.

Zweite Bälle durch Hachinger Standard-Qualität

Die vielen zweiten Bälle, die in Unterhaching nach Ecken und Flanken bei den Hausherren landeten, erklärte Giannikis folgendermaßen: „Das spricht für die Qualität von Unterhaching. Wir haben zu viele Ecken und Freistöße zugelassen. Da müssen wir uns cleverer anstellen und auf dem Flügel besser verteidigen. Die Summe der Standards hat am Ende zum Gegentor geführt“.

Restkarten an der Abendkasse

Gegen Osnabrück hofft Giannikis wieder auf „maximale Unterstützung der Fans“. Letzte Restkarten für die Stehhalle sind morgen noch am Ticketschalter auf dem Trainingsgelände und an der Abendkasse am Grünwalder Stadion verfügbar. Dann wollen Team und Fans gemeinsam den nächsten Dreier einfahren.

sechzger.de Talk 181: Remis in Haching, Englische Woche

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sechzger.de Talk Folge 181_ Remis des TSV 1860 München bei der SpVgg Unterhaching und Vorschau auf die Duelle gegen VfL Osnabrück sowie Energie Cottbus

Eine Mammut-Sendung, die so lange dauert, wie ein Fußballspiel (ohne Nachspielzeit) ist der sechzger.de Talk 181 geworden. Christian bespricht mit seinen vier Gästen Peter, Bernd, Flo und Thomas Spiesl natürlich die Partie vom Sonntag Abend in der Vorstadt. Vorher wird noch ein bisschen Werbung gemacht: Für die noch bis Samstag laufende Abstimmung zum “Tor des Monats” September. Außerdem gratuliert die Runde den Amas zum Herbstmeister- oder besser: Hinrundentitel in der Bayernliga Süd. Und in einer englischen Woche geht es dann – nach einer Raterunde – natürlich auch noch um die beiden anstehenden Spiele gegen den VfL Osnabrück und bei Energie Cottbus.

Unentschieden in Unterhaching

Alle fünf Teilnehmer unserer Runde haben sich am Sonntag Abend auf den Weg nach Unterhaching gemacht. Das Spiel selbst haben sie von unterschiedlichen Plätzen aus beobachtet, sodass sich sowohl bei der Analyse der organisatorischen Details, als auch bei der Bewertung einzelner Spielszenen durchaus unterschiedliche Einschätzungen ausmachen lassen. Ausführlich wird z.B. über die Einlass- und Verpflegungssituation im Sportpark diskutiert. Aber auch die strittigen Schiedsrichterentscheidungen mit einem gegebenen (zweifelhaften) Elfmeter für die Gastgeber und einem verweigerten Strafstoß für die Löwen finden im sechzger.de Talk 181 Berücksichtigung.

Schnellrate-Runde präsentiert von Thomas

Obwohl es in so einer Englischen Woche und nach dem Nachbarschaftsduell mit den Bobfahrern sowieso schon viel zu besprechen gibt, hat sich Thomas die Mühe gemacht und eine kleines Quiz vorbereitet, das er auch selbst moderiert. Für unsere Zuhörer und Zuseher die Chance, ihr eigenes Wissen rund um die Löwen und die 3. Liga auf den Prüfstein zu stellen.

Am Mittwoch Abend in Giesing: Der VfL Osnabrück

Der Absteiger aus Osnabrück, der sich zum nächsten Flutlichtspiel auf Giesings Höhen auf den Weg gen Süden macht, hat einen echten Katastrophenstart in diese Saison hingelegt. Auch der Trainerwechsel Ende September konnte noch keine Wende herbeiführen. Die Gäste im sechzger.de Talk hoffen, wie alle Löwenfans, dass dies mindestens bis zum Mittwoch Abend so bleibt.

Am Sonntag nach Cottbus

Ganz anders als Osnabrück steht wiederum der Aufsteiger Energie Cottbus da. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt haben sich die Lausitzer gefangen und können aktuell mit Fug und Recht als die “Mannschaft der Stunde” bezeichnet werden. Wenn in der Englischen Woche bei deren Ost-Duell mit dem aktuell kriselnden Erzgebirge Aue nicht schon wieder etwas überaschendes passiert – aber das weiß man in dieser Liga ja nie. Einig sind sich unsere Talk-Teilnehmer, dass im Stadion der Freundschaft eine ganz andere Leistung auf den Platz gebracht werden muss, als in Haching, wenn am Ende etwas Zählbares auf der Habenseite der Löwen herausspringen soll.

Der sechzger.de Talk 181 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

SpVgg Unterhaching -TSV 1860 (2:2), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Remis unseres TSV 1860 München im Vorort bei der SpVgg Unterhaching. “Am Ende eine gerechte Punkteteilung”, resümierte Coach Giannikis.

Mit 2:2 endete das Spiel SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München am Sonntagabend. Beide Trainer wirkten am Ende nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Doch war für unsere Sechzger speziell in der zweiten Spielhälfte eindeutig mehr drin. Aber der Reihe nach.

Die Hachinger begannen wie erwartet im 4-4-2 mit Doppelsechs, verschoben nach vorn über eine Rautenformation mit beiden Mittelfeldaußen und dem Box to Box Spieler, sodass eine breite Kette in der Offensive in vorderster Front der Gastgeber zu finden war, die situativ bis zu fünf Spieler umfasste .

Unerwartet war jedoch die Herangehensweise im Pressing. Die Hachinger, die in den Spielen bisher diesbezüglich eher Understatement betrieben, drückten gegen den Ball derart auf den Aufbau der Sechzger, dass diese sichtlich überrascht wirkten. Mit diesem taktischen Kniff der Hachinger Coaches kauften die Gastgeber den Löwen schnell den Schneid ab und konnten das Spiel über weite Strecken der ersten Hälfte auch gestalterisch dominieren, was ebenfalls unerwartet war.

Das 0:1 der Löwen, die von Trainer Argirios Giannikis im 4-2-3-1 mit Patrick Hobsch als einziger Sturmspitze und Tunay Deniz mit dem offensiveren Part auf der Doppelsechs Rolle des zurückgezogenen Spielmachers aufs Feld geschickt wurden, aus dem Nichts, stellte den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf.

Von der Spielanlage bot auch die zweite Halbzeit kein großartig anderes Bild, dennoch waren die Sechzger deutlich besser im Spiel als noch im ersten Durchgang, und machten vor allem die Schlussviertelstunde zu einem Offensivfeuerwerk, das leider nicht mit dem – meiner Meinung nach – verdienten Siegtreffer gekrönt werden konnte.

Sei’s drum. Bevor wir tiefer in die Analyse einsteigen, wie gewohnt die statistischen Werte des Spiels SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München.

Statistische Werte SpVgg Unterhaching – TSV 1860

  • Ballbesitz: SpVgg 53 % – TSV 47%
  • Passgenauigkeit: SpVgg 72% – TSV 75%
  • Defensive Zweikampfquote: SpVgg 64% – TSV 61%
  • Schüsse/aufs Tor: SpVgg 14/3 – TSV 8/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): SpVgg 6,67 – TSV 18,5

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (53%:47%)

Mit mehr Ballbesitz, aber nahezu komplett ideenlos und vor allem im Umschaltspiel sehr indisponiert agierend, waren die Löwen in dieser Kategorie in der ersten Halbzeit zwar insgesamt was diese Kategorie betrifft leicht dominant und wurden auch mit einem Treffer belohnt. Besser gespielt hat allerdings der Gastgeber.

Die SpVgg Unterhaching hat den träge agierenden TSV 1860 während dessen eigenem Aufbau derart unter Druck gesetzt, dass die Sechzger immer wieder laufende Angriffe noch vor der Mittellinie abbrachen, um einen Neuaufbau zu wagen. Die Hachinger zogen die Räume für die Sechzger so eng, dass diese nur selten ein Mittel fanden, nachhaltig in die gegnerische Hälfte einzudringen oder sich sogar dort festzusetzen.

Ganz anders die Hausherren: Drang Unterhaching in die Spielhälfte der Löwen ein, war fast immer zumindest periphere Gefahr vorhanden. Aus sechzehn Angriffen, die Haching in der ersten Hälfte bis ins letzte Drittel der Löwen durchbrachte, resultierten insgesamt neun Schüsse, davon vier nach Standardsituationen. Dazu später mehr.

Kurz zusammengefasst nutzte Haching den geringeren Ballbesitz in der ersten Hälfte für attraktiven, temporeichen aber ineffektiven Kombinationsfußball. Vor allem nach schnell gespielten Umschaltmomenten aus der eigenen Hälfte heraus gelang den Hausherren in der ersten Hälfte viel.

In der zweiten Spielhälfte war der insgesamt größere Ballbesitzanteil bei den Gastgebern. Abgesehen von der Pressingintensität drehen sich auch alle anderen statistischen Größen (zu denen wir später noch kommen) zu Gunsten der Löwen.

Dennoch gewinnt Haching diese zweite Halbzeit im Endeffekt ähnlich glücklich wie der TSV 1860 München die erste. Das Resultat beider Halbzeiten war das das von vielen als gerecht betrachtete Unentschieden.

Insgesamt wirkten die Hachinger über weite Strecken einfach konzentrierter und motivierter, was bestimmt auch zur Leistung beigetragen hat.

Passgenauigkeit (72%:75%)

Die Phrase “Rück- und Querpassfestival” seitens der Löwen hab ich auf der Heimfahrt aus dem Münchener Vorort in einer gut gefüllten S-Bahn des Öfteren gehört und auch ich hatte oft den Eindruck, dass der TSV 1860 im Spiel gegen die SpVgg Unterhaching in vielen Situationen lieber nach hinten als nach vorne gespielt hatte.

Ein Rück- und Querpassfestival hat im Allgemeinen eine hohe Quote bei der Passgenauigkeit. Das kann man nun bei beiden Teams nicht behaupten. Während die Löwen sich mit rund 75% noch gerade so eine durchschnittliche Passgenauigkeit erspielt haben, muss man bei den 72% Genauigkeit der Hachinger schon von unterdurchschnittlich sprechen.

Das Problem im Spiel gegen die Mannschaft aus dem Vorort waren nicht zu viele Rück- und Querpässe innerhalb der eigenen Defensivabteilung. Diese waren mengenmäßig auf einem – den Ballbesitz berücksichtigend – sogar leicht unterdurchschnittlichen Niveau im Liga internen Vergleich.

Kein Umschaltspiel

Die Rückpässe nach Ballgewinnen im Mittelfeld waren das Problem. Diese immer wieder spielen zu müssen, weil der ballführende Spieler entweder keine Anspielstation findet oder den Pass dorthin für zu riskant hält, haben den Sechzgern immer wieder die Möglichkeit genommen, selbst Dynamik zu erzeugen. Dass Haching sich eng und gut gegen den Ball sortiert, war zuvor klar. Im Positionsspiel durfte man von den Löwen von vorn herein nur wenig Attraktivität erwarten. Kein Spiel mit Hachinger Beteiligung, das ich diese Saison gesehen habe, kann aus objektivem Blickwinkel als extrem attraktiv oder unbedingt sehenswert bezeichnet werden.

Nun muss dann allerdings die Frage erlaubt sein: Warum funktionierte das Umschaltspiel nach Ballgewinn nicht?

Den ersten Blick immer nach vorn. Wer selbst Fußball gespielt hat, kennt diesen Spruch so oder in ähnlicher Form. Dass ein Profi den auch kennt und wenn möglich auch danach handelt, davon sollten wir ausgehen.

Was also schlussfolgern wir: Der ballerobernde Spieler findet a) oft keine unmittelbare Anspielstation, um dann b) gegen im Gegenpressing immer sofort giftige Hachinger dem Zwang zu unterliegen, nach hinten spielen zu müssen, um wenigstens den Ballbesitz zu behaupten.

Spielgeschwindigkeit

Gänzlich anders hier die Gastgeber: Mit deutlich weniger Präzision im Spiel nach vorne, aber mit bisher nicht gezeigtem Tempo und mit viel Mut zum Risiko, den Ball auch wieder zu verlieren, war das Spiel der Mannschaft aus dem Vorort auch durch die deshalb nötige Aggressivität beim Kampf um zweite Bälle höchst dynamisch. Der auf der Passfrequenz der Teams beruhende statistische Wert der jeweiligen Spielgeschwindigkeit ist für die erste Halbzeit bei Haching um 22% besser als bei unseren Sechzgern.

In der zweiten Spielabschnitt kehrt sich das dann ebenfalls komplett um. Die Sechzger legen hier zwar lediglich etwas über zehn Prozent zu, was aber durchaus eine deutliche Steigerung – sogar über den Saisondurchschnittswert in dieser statistischen Kategorie hinaus – darstellt. Haching baute, was das Matchtempo belangt (gespielte Pässe pro Minute eigenem Ballbesitzes) jedoch noch deutlicher ab. Um 37% fiel das Machtempo der Hachinger, somit spielten die Sechzger nun mit um 44% mehr Tempo als die SpVgg.

Diese Werte sind jeweils über die gesamte Halbzeit zu betrachten. Gemessen werden dabei nur Passkombinationen, die über mehr als drei Stationen laufen. Vor allem Rück- und Querpässe innerhalb der eigenen Defensivabteilung können hier einen großen Anteil haben, wenn das Matchtempo ins Bodenlose sinkt. Aber auch wenn eine Mannschaft es häufiger nicht zusammenbringt, drei Pässe in Folge ohne Fehler zu spielen, wirkt sich das negativ auf diesen statistischen Wert aus.

Defensive Zweikampfquote (64%:61%)

Für beide Teams sieht die Quote auf den ersten Blick in Ordnung aus. Wobei ich nichts dagegen hätte, wenn unsere Sechzger hier noch etwas effizienter werden würden. Mit 61% bewegen sich die Löwen ziemlich genau auf dem eigenen bisherigen Saisondurchschnittswert.

Quote ist allerdings nicht alles. Die Zweikampffrequenz der Löwen ist leider unterirdisch. Die Gesamtspielzeit betrug 101 Minuten. Davon war die Kugel 48 Minuten lang in Besitz der Sechzger und folglich 53 Minuten hatte Haching die Kugel. Pro Minute gegnerischen Ballbesitzes führten die Gastgeber 1,39 Zweikämpfe gegen den Ball am Boden, die Sechzger kamen hier nur auf einen Wert von 0,71. Das ist zu wenig aus Löwensicht. Die Spielvereinigung erreicht einen guten Durchschnittswert. Die Quote beider Teams wäre allerdings leicht besser, wenn die längeren Unterbrechungen aus der Gesamtspielzeit heraus gerechnet werden könnten.

Das ändert nichts an der Sache, dass der Abstand gleich bleibt und Sechzig hier viel zu harmlos war. Man muss keine Kloppertruppe werden, aber mehr Aggressivität bedeutet nicht unbedingt mehr Härte, sondern mehr defensives Engagement. Falls jemand einwenden möchte, dass ich die abgefangenen Pässe und gewonnen Kopfballduelle diesmal nicht berücksichtigt hätte – das habe ich. Diese Werte fallen jedoch in Summe nicht positiv ins Gewicht. Ein leichtes Plus von vier Prozent bei gewonnenen Luftduellen erhöht die Frequenz nicht und drückt auch die Balleroberungsquote nicht signifikant nach oben. Ebenso wenig wie die Anzahl der abgefangenen Pässe für die Sechzger. Denn auch hier hat Haching ein um 13% besseres Ergebnis aufzuwarten als unsere Löwen.

Schüsse/aufs Tor (14/3:8/4)

Haching mit mehr Schüssen aber deutlich geringerer Schussgenauigkeit. Die Löwen effizienter was die Torausbeute im Verhältnis zu eigenen Chancen betrifft.

Innerhalb der Box zeigt sich allerdings ein gänzlich anderes Bild. Sieben der vierzehn Schüsse kamen von außerhalb des Sechzehners. Weitere sechs Schüsse entsprangen Ecken oder Freistößen oder eben dem umstrittenen Elfmeter. Es bleibt eine herausgespielte Torchance in der Box auf Seiten der Hachinger übrig.

Die Sechzger schossen insgesamt lediglich achtmal, brachten vier dieser Schüsse aufs Tor, zwei hinein. Fünf der acht Schüsse erfolgten aus dem Strafraum der Hachinger in zentraler oder halbzentraler Position.

Keiner der Schüsse der Löwen war eine direkte Folge einer strafraumnahen Standardsituation. Das ist leider bei fünf solchen Möglichkeiten (drei Ecken, zwei Freistöße in Strafraumnähe) zu wenig. Ein bis zwei Abschlüsse aus Standards sollten nicht zuviel verlangt sein.

Dass man dann durch ein Eigentor einen Punkt verliert, schmerzt, denn trotz der bis ins letzte Drittel gut vorgetragenen Angriffe der Hachinger waren die Gastgeber aus dem Spiel heraus wenig gefährlich.

PPDA (6,67:18,5)

Die Zahlen sagen alles. Was da zu lesen ist, zeigt genau das, was von beiden Teams im Spiel gezeigt wurde. Kurze Phasen, die anders ausgesehen haben, kann man vernachlässigen.

Haching presste, Sechzig nicht. Mehr gibt es hierzu nicht zu sagen.

Außer vielleicht, dass auch das endlich nachhaltig anders werden muss. Wenn eine Mannschaft mit der individuellen Qualität wie unsere, sich zutraut, permanent bzw. den Großteil einer Partie über, den Gegner hoch anzulaufen, könnte extrem viel Stress erzeugt werden. Vor allem bei einer derart jungen und unerfahrenen Truppe wie den Hachingern. Die vorigen Gegner haben das auch deutlich bewiesen.

Leider liegt damit genau hier die verpasste Chance auf ein wirklich dominantes Spiel gegen die Vorortler. Mehr Biss im Forechecking wäre extrem wünschenswert gewesen.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Tore und weitere Highlights noch einmal ansehen.

Leider fehlt mir aber die Zeit, heute genauer auf einen der Treffer einzugehen.

Ich hoffe, Ihr könnt mir das nachsehen.

Das fiel auf

Nicht Fisch, nicht Fleisch war diese Partie am Sonntag im Sportpark des Vororts.

Leider fehlte der Mannschaft des TSV 1860 München der nötige Biss, um sich gegen eine kämpferisch eingestellte Mannschaft der SpVgg Unterhaching so zu behaupten, dass man drei anstatt nur einem Punkt hätte mitnehmen können.

Fraglich bleibt auch, ob die Punkteteilung sich für Unterhaching mit dieser extremen Art der Verausgabung in einer englischen Woche nicht als „Pyrrhussieg“ herausstellt.

Apropos Verausgabung! Das, was die Gastgeber vielleicht zu viel an defensiver Energie auf dem Platz gelassen haben, haben die Sechzger vergessen, überhaupt mitzunehmen.

Wie weiter oben schon kritisiert, auch hier noch einmal der Apell, mit höherer Intensität gegen den Ball zu arbeiten.

Fazit

Als Erstes gilt es eines festzuhalten: Weiterhin sehen wir in gewissen Bereichen des Spiels Verbesserungen bei der Mannschaft. Die treten allerdings momentan vor allem dann zutage, wenn man diese Punkte im Spiel isoliert betrachtet.

Die größten Leistungsschwankungen sind unerklärlicher Weise exakt bei dem Teil des Spiels, der für jeden Spieler der das Löwentrikot anzieht, oberste Priorität haben sollte. Leidenschaftliches Kämpfen gegen den Ball – überall auf dem Platz und mit möglichst hoher Intensität.

Keiner erwartet von unseren Spielern, dass sie jedes Spiel gewinnen. Ich erwarte aber, übertrieben gesagt, dass jeder Spieler des TSV 1860 München es als persönliche Beleidigung empfindet, wenn ein Gegenspieler den Ball hat – egal ob von der SpVgg Unterhaching oder welchem Verein auch immer. Ich erwarte weiterhin, dass die Spieler dann alles daran setzen, den Ball möglichst schnell wieder in die eigenen Reihen zu bringen. Und diese Gier nach dem Ball fehlt mir zu oft.

Davon war auch am Sonntagabend über weite Strecken meist erst viel zu spät während der gegnerischen Angriffe etwas zu sehen.

Am Mittwoch wartet mit dem VfL Osnabrück die nächste schwere Aufgabe auf die Löwen. Da muss das zwingend wieder besser werden.

Datenquelle: Wyscout

Gegnervorstellung: Verein für Leibesübungen von 1899 e. V. Osnabrück

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VfL Osnabrück im Gästeblock an der GWS

Nach der Länderspielpause heißt vor der englischen Woche. Und nach etwas Löwenentzug bekommen wir jetzt wieder die volle Ladung. Nach dem Nachbarschaftsduell gegen die Organisationstalente aus der Vorstadt sind wir nun wieder am Mittwoch zu Hause dran. Nach dem ersten Remis der Saison geht es hoffentlich gegen den aktuellen Tabellenletzten auf die Siegerstraße zurück. Wir erwarten einen Absteiger, den Verein für Leibesübungen von 1899 e. V. Osnabrück.

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Wenn bei uns diese Saison schon immer wieder von Krisen schwadroniert wird, dann steht in Osnabrück die Apokalypse kurz bevor. In Niedersachsen brennt in jedem Fall der Baum. Aktuell steht man mit 8 Punkten – als einziges Team mit noch einstelliger Punktzahl – am Tabellenende und das als Absteiger aus Liga 2! Die alarmierende Bilanz ist 2-2-6 und zuletzt ging auch noch das Derby gegen Arminia Bielefeld mit 1:3 verloren.

Aus den letzten fünf Ligaspielen konnten die Lila-Weißen nur drei Punkte holen, alle anderen Partien gingen verloren. Die zwei Siege wurden gegen Haching und Stuttgart II geholt, auch gegen die anderen Zweitvertretungen konnte man zumindest jeweils einen Punkt holen. Das schlechte Abschneiden hatte auch schon Konsequenzen. Uwe Koschinat wurde durch Pit Reimers ersetzt, der seit nunmehr drei Spielen an der Seitenlinie steht. Der Hanseate kommt aus dem Unterbau des HSV und trainierte zuletzt dessen Amateure.

Nachdem zu Saisonbeginn auf experimentelle Systeme mit 3er-Kette gesetzt wurde, tritt der VfL nun wieder in einem klassischen 4-3-3 an und dies mit folgendem Personal:

Kader & Transfers

Wie nach einem Abstieg üblich gab es in der Universitätsstadt einen großen Umbruch im Kader. Hierbei stehen 20 Zugänge 23 Abgängen gegenüber. Mit dem Team das letzte Saison das Abenteuer 2. Liga in Angriff genommen hat, hat die aktuelle Mannschaft also fast nichts mehr zu tun.

Mit einem Verkauf nahm man sogar Geld ein, Preußen Münster bezahlte 50 000€ für Linksaußen Charalambos Makridis. Einige junge Spieler wurden verliehen, Florian Bähr schnürt ja bekannterweise nun für den TSV die Fußballschuhe. Der letztjährige Kader wurde auch durch Leihen verstärkt, welche nun ausgelaufen sind. So stehen u.a. Lennart Grill (Union), Michaël Cuisance (Hertha) und Kwasi Wriedt (Kiel) nicht mehr zur Verfügung. Viele Spieler gingen in die dritte Liga, manche aber auch an exotischere Destinationen. Ex-Löwe Noel Niemann zog es in die Türkei zu Igdir FK, Verteidiger Oumar Diakhite wechselte nach Dänemark zum Aalborg BK.

Ersetzt wurden diese Spieler zum Beispiel mit Richter und Zwarts von den Löwen. Vergleichsweise viel Geld legte man für Rechtsaußen Brian Beyer auf den Tisch und überwies 150 000€ an den FC Annecy (FR). Richtig eingeschlagen ist Linksaußen Ba-Muaka Simakala, der aus Kiel zurückkehrte und schon auf 5 Saisontore kommt. Neben vier Talenten aus der eigenen Jugend wurde noch Verteidiger Bastien Conus vom FC Aarau verpflichtet. Auf Leihbasis wechselten Kofi Amoako (19, DM, Wolfsburg) und Bryang Kayo (22, ZM, Ingolstadt) an die Hase.

Vom etablierten Personal sind besonders Mittelstürmer Erik Engelhardt (2 Tore), Routinier und Kapitän Timo Beerman (IV) und Robert Tesche (37) zu nennen. Letzterer lässt seine Karriere seit einigen Jahren in Osnabrück ausklingen.

Löwenpower: David Richter, Joël Zwarts

Vereinsgeschichte

Aufgrund der englischen Woche muss der Abriss der Geschichte des VfL dieses Mal leider textlich entfallen, die Zeit ist leider knapp. In der Rückrunde kann ich das vielleicht nachreichen. Wer sich dafür interessiert, sollte sich dieses Video des Vereins ansehen, welches zum diesjährigen 125-jährigen Jubiläum produziert wurde. Eine kurze Chronik gibt es hier. Ausschweifender hat es der NDR gemacht und zum Jubiläum eine 30-minütige Doku spendiert.

Der VfL vereint ungefähr 8 400 Mitglieder unter den drei Rauten. Neben dem Fußball gibt es aktuell noch die Fanabteilung, Gymnastik, Schwimmen und Tischtennis. Die Tennisabteilung hat sich ähnlich wie beim TSV mittlerweile selbstständig gemacht. Mit Unterbrechungen existierte bis 2017 noch eine Basketballabteilung. Auch in Osnabrück ist der Profibetrieb in eine GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Knapp 50% gehören dem Verein, fast 20% den Stadtwerken Osnabrück und der Rest verschiedenen Einzelaktionären. Wie es üblich ist, hält der Verein über die komplementäre Geschäftsführungsfirma 50+1 ein. Beim VfL sind aber Präsident und Geschäftsführer verschiedene Personen.

Fanszene

Auch in der viertgrößten Stadt Niedersachsens ist durchaus motiviertes Fußballpublikum zu finden. In der aktuellen Saison waren bei den bisherigen 5 Auswärtsspielen durchschnittlich 1 740 Fans mit dabei. Mit einer mittleren Entfernung von 277km waren die bisherigen Entfernungen eher gering und das Derby gegen Bielefeld am Sonntag hat die Statistik genauso verzerrt, wie unser Auftritt in Haching.

Die aktive Fanszene ist an der Hase übersichtlich strukturiert. Unangefochtene Hauptgruppe ist die “Violet Crew”, welche die Stimmung an der Bremer Brücke und auswärts koordiniert. Daneben existiert seit 2005 noch das “Inferno Osnabrück”, eine Art Jugend- und Zubringergruppe für die Ultras. Die Mitglieder sind durchwegs jüngere Semester, das Inferno ist aber eine eigenständige Gruppe, welche mit der VC kooperiert.

Die Ultras unterhalten eine Fanfreundschaft zum “Ultra Caos Stockholm”, den Ultras des Djurgården IF aus der schwedischen Hauptstadt, wie mir ein Schwede beim Hoppen im Dantestadion zu berichten wusste. Feindschaften gibt es zu mehr oder weniger allen Klubs aus der Region, besonders hervorzuheben sind aber die Rivalitäten zu Preußen Münster und besonders Arminia Bielefeld.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Die mittlerweile aufgelöste Basketball-Abteilung des VfL war 1969 deutscher Meister
  • Auch die Tischtennisspieler*innen gewannen Ende der 1960er bis Anfang der 70er deutsche Meisterschaften
  • Der VfL hat noch nie in der Bundesliga gespielt
  • Seit 2017 unterhält Osnabrück keine U21 Mannschaft mehr

Der 11. Spieltag im Überblick

Dienstag 19:00 Uhr 1. FC SaarbrückenFC Hansa Rostock
19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Ingolstadt 04
19:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – FC Energie Cottbus
19:00 Uhr BV Borussia Dortmund II- SV Waldhof Mannheim
19:00 Uhr SV Sandhausen – VfB Stuttgart II
Mittwoch 19:00 Uhr Hannover 96 II – DSC Arminia Bielefeld
19:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – SG Dynamo Dresden
19:00 Uhr Alemannia Aachen  – SpVgg Unterhaching
19:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SC Verl
19:00 Uhr TSV 1860 München – VfL Osnabrück