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Liveticker: TSV 1860 München – SG Dynamo Dresden (5.Spieltag)

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sechzger.de Liveticker TSV 1860 München SG Dynamo Dresden 3-Liga 2024-25 5-Spieltag

Herzlich willkommen zum Liveticker am 5.Spieltag der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Dynamo Dresden!

Nach der Länderspielpause sowie dem Einzug ins Viertelfinale des Toto-Pokals empfängt der TSV 1860 München am heutigen Samstag die SG Dynamo Dresden in Giesing. Die Löwen wollen den Schwung vom Auswärtssieg in Ingolstadt mitnehmen und endlich auch daheim in Giesing punkten. Die Gäste hingegen blicken auf einen guten Start zurück und liegen momentan auf Rang 3. Dynamo oder der TSV 1860 – wer behält heute nachmittag die Oberhand?

2 3 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Vollath – Reich (84. Muteba), Verlaat (C), Schifferl, Kwadwo – Frey (84. Ott), Jacobsen – Deniz (59. Philipp), Guttau – Wolfram (59. Kozuki), Schubert (59. Hobsch)

Bank:
Hiller (TW), Reinthaler, Kloss, Bähr

Tore:
0:1 Menzel (30.), 1:1 Deniz (39.), 1:2 Meißner (50.), 1:3 Menzel (68.), 2:3 Guttau (71.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Danhof (Aufbautraining)

Ausfälle bei Dynamo Dresden:
Berger, Kubatta, Oehmichen (alle verletzt), Bohdanov (Rotsperre)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Karten werden nicht in die neue Spielzeit übertragen, daher droht keinem Spieler eine Sperre im Falle einer gelben Karte. Florian Bähr, Marlon Frey, Thore Jacobsen, David Philipp, Max Reinthaler, Raphael Schifferl und Fabian Schubert haben bislang jeweils einmal den gelben Karton gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Dynamo Dresden außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist seit längerem ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder allerdings bis kurz vor Anpfiff noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird vom BR live im Free-TV übertragen. Außerdem ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Stefan Lex feiert Co-Trainer-Debüt gegen Dynamo Dresden

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Stefan Lex TSV 1860

Auch wenn der Wettergott das Spiel am heutigen Samstagnachmittag nicht unbedingt abgesegnet hat, wird die Partie gegen Dynamo Dresden trotzdem eine Premiere sein. Wie der TSV 1860 gestern bekannt gab, wird der frühere Profi-Löwe Stefan Lex zukünftig als Co-Trainer tätig sein.

Bereits in der Vorbereitung wurde ersichtlich, dass Lex nicht mehr nur bei der Beratung von Jungspielern tätig sein würde. Er war bei Testspielen und Trainingseinheiten zugegen. Anscheinend diente diese Zeit wohl als Vorbereitung auf seine neuen Aufgaben. Neben dem Amt des Co-Trainers wird der 34-Jährige auch als Teammanager tätig sein.

Stefan Lex: Seit sechs Jahren bei den Löwen

Nachdem Stefan Lex in der Saison 2018/19 zu den Löwen von Ingolstadt gekommen war, wurde er schnell ein fester Bestandteil der Mannschaft. Vorletztes Jahr beendete er schließlich seine Karriere nach einer aufwühlenden Saison. Doch der Kicker blieb den Löwen auch weiterhin erhalten. Bis vor einigen Tagen war Lex der Koordinator für Perspektivspieler. Es wäre daher natürlich interessant zu wissen, inwiefern er selbst bei der Kaderplanung für junge Spieler wie Lukas Reich, Tim Kloss oder Raphael Ott geworben hat.

Über seinen damaligen Aufgabenbereich sagt er in einem Statement des TSV 1860: „Als Koordinator der Perspektivspieler habe ich daran mitgewirkt, die Entwicklung der Nachwuchstalente aus unserem Nachwuchsleistungszentrum sowie unserer Jungprofis zu fördern.“

Zukünftig werden ihn diese Aufgaben auch weiterhin begleiten, heißt es im Post. „Dies wird nach wie vor ein Teil meiner Arbeit sein. Mit den zusätzlichen Aufgaben werde ich mich nun noch mehr bei der Profimannschaft engagieren und meine persönlichen Erfahrungen einbringen. Dies bedeutet auch für mich einen weiteren Entwicklungsschritt, auf den ich mich sehr freue.“

Jetzt auf der Trainerbank

Jetzt geht es für Lex auf der Trainerbank, neben Fran Hübl und unter der Leitung von Argirios Giannikis weiter. Auch Christian Werner zeigt sich zufrieden mit dem Aufstieg des ehemaligen Profi-Spielers: „Stefan Lex ist als Ex-Profi und Publikumsliebling prädestiniert dafür, eine tragende Rolle beim TSV 1860 München zu spielen. Stefan hat als Koordinator Perspektivspieler seine Stärken gezeigt und sowohl mich als auch Argirios Giannikis durch seine Arbeit überzeugt. Wir freuen uns sehr über seine Zusage und sind uns sicher, dass er für Trainerteam, Mannschaft und Verein die perfekte Wahl ist.“

Die Redaktion von Sechzger.de wünscht Stefan Lex alles Gute bei seinem Debüt im Co-Trainer-Amt. Hoffentlich ist er als Identifikationsfigur der Glücksbringer für einen klaren Sieg gegen die Dresdener.

Kreisklasse: Vierte verliert beim SV Pullach II mit 2:4

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Sv Pullach Ii Tsv 1860 Iv Vierte

Am vergangenen Wochenende verlor der TSV 1860 IV trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung beim BSC Sendling noch mit 3:4. Auch heute gab es für die Löwen nichts zu holen – beim SV Pullach II verlor die Vierte mit 2:4.

Kalte Dusche nach 25 Minuten

Auf dem glitschigen Kunstrasen an der Gistlstraße kamen die Löwen eigentlich gut ins Spiel und bestimmten das Geschehen gegen die bis dato noch sieglosen Gastgeber. Sechzig vergab jedoch seine Chancen und so war es die Zweite von Pullach, die nach 25 Minuten jubeln durfte. Bei einem Konter ging es schnell und am Ende stand es 1:0 für die Hausherren.

Eine kalte Dusche für die Vierte und der SV Pullach II legte direkt nach – wenn auch äußerst unglücklich für die Löwen. Nach einem Freistoß an den Pfosten prallte die Kugel an den Rücken von Torwart Felix Hiller und kullerte von dort zum 2:0 in die Maschen (32.)

Vierte verliert beim SV Pullach II

Nach dem Seitenwechsel kamen die Löwen hellwach aus der Kabine und netzten in der 48. Minute durch Linus Appel zum Anschlusstreffer ein. Die Hoffnung wurde jedoch umgehend im Keim erstickt, denn nur drei Minuten später stellte Pullach den alten Vorsprung wieder her. Erneut nur drei Zeigerumdrehungen später stand es gar 4:1, als ein Spieler der Gelb-Schwarzen den Ball in den Winkel hämmerte – Traumtor! Seymen Celik verkürzte in der 70. Minute nochmal für 1860, zu einem Punktgewinn reichte es jedoch leider nicht mehr.

Durch den 4:2-Sieg gegen die Vierte der Löwen zog der SV Pullach II in der Tabelle der Kreisklasse am TSV 1860 dabei. Die Mannschaft von Christian Ranhart rutscht vorerst auf Platz 10 ab und konnte erst eins seiner vier Saisonspiele für sich entscheiden.

Aus diesem Freistoß resultierte das 2:0 der Gastgeber.

Gegner PK: Dynamo Dresden kommt “mit breiter Brust” nach München

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Dynamo Dresden gegen den TSV 11860 München zuhause.

Morgen steht das Spiel der Profi-Mannschaft des TSV 1860 gegen Dynamo Dresden, momentan Dritter in der Tabelle, an. Wie immer haben auch die Gäste der Löwen eine Pressekonferenz vor dem Spiel abgehalten. Trainer Thomas Stamm klärt da über die Kader-Planung auf und schaut auf die Münchner Konkurrenz.

Trainer von Dynamo Dresden, Thomas Stamm, über …

… seine Einschätzung von den Löwen:

Es erwartet uns ein guter Gegner, der zwar von den Punkten her nicht gut gestartet ist, aber eine andere Erwartungshaltung hat. Wir wissen, was da an Qualität auf uns zukommt. Aber wir fahren auch mit einer breiten Brust nach München und mit einem gewissen Anspruch. Wir erwarten ein ausgeglichenes Spiel und lassen uns auf keinen Fall blenden, was die Resultate angeht. Sie haben jetzt gewonnen in Ingolstadt, haben das Pokalspiel, ja, trotzdem gewonnen. Da weiß man, wie schwierig diese Spiele teilweise sind.

… die eigenen Erwartungen für Samstag:

In Summe erwarte ich ein ausgeglichenes Spiel, aber wir gehen mit dem Selbstverständnis dahin, dass wir sagen wir wollen da auch Punkte mitnehmen.

… die Tabellenplatzierung ihrer Gegner:

Grundsätzlich lassen wir uns von der Tabelle nach den Spieltagen, die wir haben, überhaupt nicht blenden. Dass wir es probieren zu analysieren, ist völlig normal. Losgelöst von dem Start in die Saison. In Summe ist es eine sehr, sehr gute Mannschaft, die trotzdem die ein oder andere Veränderung hatte. Das braucht Zeit, damit sich die Dinge finden. Deshalb habe ich auch gesagt, dass ich ein ausgeglichenes Spiel erwarte. Wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen. Aus der Erfahrung heraus weiß man, dass Sechzig immer wieder eine gute Heimstärke aufzeigt. Das Eröffnungsspiel gegen Saarbrücken war sehr ausgeglichen. Das kann in beide Richtungen gehen, jeder hat seine Phasen. Grad in München: Schwierige Aufgabe. Ich glaube, wir dürfen, müssen und können auch mit dem Selbstvertrauen nach München fahren.

… sein Ziel für das Auswärtsspiel:

Wir wollen da Punkte mitnehmen. Das Ist der Anspruch, den wir jede Woche haben.

Löwenrunde: “Den Trend fortführen”

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Löwenrunde: "Den Trend fortführen"
Löwenrunde: "Den Trend fortführen"

Bei der Löwenrunde vor dem Heimspiel des TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden äußerte sich Löwen-Coach Giannikis nicht nur zu Neuzugang Kozuki, sondern auch zu Probespieler Mack. Im Hinblick auf das Heimspiel am Samstag im Grünwalder Stadion sagte er: “Wir haben gesehen, dass wir enge Spiele gegen gute Gegner für uns entscheiden können und wollen den Trend fortführen”.

Ohne Danhof – mit Schröter

Nicht mit dabei sein wird gegen Dresden Danhof, der für uns den Expertentipp zum Spiel abgegeben hat, dafür steht Schröter im Aufgebot. Im Kader stehen wird auch Neuzugang Kozuki. Auch Philipp, der zuletzt angeschlagen war, kann mit dabei sein. “Unser Start war nicht gut, aber wir sind ruhig geblieben. Wir haben das komplizierte Spiel in Ingolstadt gewonnen und eine sehr gute Leistung gebracht. Jeder Sieg tut der Mannschaft gut”, erklärte Giannikis rückblickend. In der Länderspielpause sah er weder einen Vor- noch einen Nachteil für sein Team und sagte weiter: “Wir haben gesehen, dass wir enge Spiele gegen gute Gegner für uns entscheiden können und wollen den Trend fortführen”.

Dresden “ein ähnliches Kaliber wie Ingolstadt”

In Dynamo Dresden sieht der Löwen-Coach ein “ähnliches Kaliber wie Ingolstadt” und erwartet deshalb ein weiteres “intensives Spiel”. Seine Mannschaft sei von sich überzeugt, berichtete Giannikis und erklärte: “Wir spielen vor vollen Haus, die Fans sind heiß auf das Spiel”. In Ingolstadt sei der Führungstreffer enorm wichtig gewesen, sagte der Franke. “Es war nicht einfach, nach diesem Start eine solche Einstellung auf den Platz zu bringen, aber das Team hat sich den Sieg erarbeitet und erspielt”, resümierte Giannikis.

Keine Entscheidung bei Mack

In Sachen Mack, der diese Woche als Probespieler an der Grünwalder Straße 114 zu Gast war, ist noch keine Entscheidung gefallen. “Er ist ein talentierter Spieler und hat seine Qualitäten im Training gezeigt, wir werden uns noch besprechen”, erklärte Giannikis.
In der Offensive bieten sich ihm gegen Dresden viele Optionen. Erst einmal von der Bank kommen wird wohl Schröter. “Er ist ein wichtiger Spieler, aber er kommt aus einer Pause”, sagte Giannikis. Auch Reinthaler sei eine Option für die Startelf. “Wir haben drei sehr gute Innenverteidiger. Es ist immer eine enge Entscheidung, dafür ist auch die Spielspezifik wichtig”, erklärte Giannikis.

Kozuki als Option für die Startelf?

Auf jeden Fall im Kader steht Neuzugang Kozuki. “Er hat sich gut präsentiert, ist sehr variabel und beidfüßig. Das hat er im Training gezeigt”, berichtete der Löwen-Coach. Möglicherweise könnte der Japaner also auch eine Option für die Startelf sein. Auch hohes Pressing wie in Ingolstadt wird wieder ein taktisches Mittel der Löwen sein, erklärte der Franke auf Rückfrage von sechzger.de:

Wir haben viele Neue Spieler, die Prozesse müssen wir erst entwickeln, diese verändern sich auch je nach Gegner. Das fällt alles in die Kategorie Zusammenwachsen. Gegen Ingolstadt haben wir bereits längere Phasen so gespielt.

Die Taktikfrage von sechzger.de

Wie immer gab es zum Schluss der Löwenrunde die Taktikfrage von sechzger.de. Diese geben wir wie immer im Wortlaut wider:

Dresden ist einerseits sehr balldominant, die gefährlichsten Momente der Dynamos entstehen allerdings meist aus deren schnellem Umschaltspiel nach Gegen-Pressing-Aktionen. In der Geschwindigkeit der Aktionen im Umschaltspiel liegt allerdings auch das Risiko für Dresden, da sie die Präzision zu Gunsten der Schnelligkeit opfern und dadurch einen Gegner, der auf solche Situationen lauert, in die Karten zu spielen. Ist gegen Dresden ihrer Meinung nach der defensive, abwartende Ansatz der richtige, oder muss man, gerade weil Dresden den Ball gerne hat, versuchen den Ballbesitz so gut es geht schnell zu unterbinden und selbst maximal aktiv zu sein?

Giannikis: “Das gehört zum Matchplan und diesen werden wir nicht preisgeben. Dresden ist sehr ballsicher und spielt sehr schnell vertikal und tief. Das heisst sie haben sehr schnell Tiefe und sehr aggressives Pressing. Wir müssen auf der Hut sein, dass wir wir keine leichten Ballverluste generieren”.

Das Spiel live oder im TV oder im Ticker

Die meisten Löwen-Fans werden trotz der angekündigten Schauer live im Stadion mit dabei sein. Alle die nicht in Giesing mitfiebern können, haben die Gelegenheit das Match im BR oder auf MagentaSport im TV zu verfolgen, natürlich berichten wir auch wieder im Live-Ticker für Euch!

Auf die Löwen – auf einen hoffentlich erfolgreichen Samstag und auf hoffentlich die nächsten drei Punkte gegen ein Top-Team der dritten Liga!

TSV 1860 – Dynamo Dresden, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein Herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen die SG Dynamo Dresden. Der Tabellendritte ist zu Gast im Sechzgerstadion. Was erwartet die Löwen auf dem Platz?

In das Duell TSV 1860 – Dynamo Dresden gehen die Gäste als klarer Favorit. Aufgrund der Leistungsdichte in der dritten Liga ist für Underdogs gegen Favoriten immer eine Überraschung möglich.

Seit dem Saisonstart ist Thomas Stamm, der zuvor Freiburgs Nachwuchself trainierte, Cheftrainer bei der SGD. Mit neunzehn Ab- und siebzehn Zugängen, hat Dresden, wie viele andere Vereine, im Sommer einen deutlichen Umbruch im Kader erlebt.

Auf vier Langzeitverletzte und den rotgesperrten Bogdanov muss Trainer Stamm verzichten. Trotzdem wird Dynamo mit einer extrem schlagkräftigen Truppe in Giesing auflaufen.

Thomas Stamm schickte seine Mannschaft bisher immer im 3-5-2 (3-4-1-2), das gegen den Ball auf 5-3-2 bzw. 5-4-1 verschoben wird, aufs Feld. Bis auf das Auswärtsspiel in Aue wurde Dynamo dafür auch immer mit einem Sieg belohnt. Selbst für Zweitligist Fortuna Düsseldorf war gegen überlegene Sachsen im Pokal nichts zu holen.

Die Wahl, wo die Dynamos gegen die Positionsangriffe ihrer Gegner die Pressing- bzw. Defensivlinie aufstellen, ist extrem variabel und von mehreren Faktoren abhängig. Was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass Dresden, unabhängig davon, wie die Linienwahl sich gestaltet, bisher in allen Spielen zu Beginn sehr aktiv und konsequent im Pressing und speziell im Gegenpressing agiert hat.

Bevor wir uns Spielweise der SGD genauer ansehen hier die statistischen Werte der Gäste bisher.

Statistische Werte der SGD

  • Ballbesitz 59% (2.)
  • Passgenauigkeit 83% (3.)
  • defensive Zweikampfquote 68% (3.)
  • Flankengenauigkeit 32%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 6,96 (2.)

Wie spielen die Dresdener?

Offensiv

Positionsspiel

Bei eigenem Ballbesitz hat Dresden es im Positionsspiel selten eilig die Angriffe nach vorne zu tragen. Mit langen kontrolliert vorgetragenen Passstafetten und im richtigen Moment dann blitzartig ausgeführten vertikalen Aktionen versucht die SGD zum Erfolg zu kommen. Obwohl die Positionsangriffe natürlich eine gewisse Gefahr ausstrahlen, entsteht das größte Gefahrenpotential für das gegnerische Tor über Umschaltmomente der Dresdener.

Die gut gestaffelt vorgetragenen Positionsangriffe begünstigen solche Aktionen der Sachsen ungemein. Die versetzte und im ballnahen Rückraum oft verdichtete Reihung der Linien begünstigt solche Momente. Dominanz im Gegenpressing und im Umschaltspiel kommt also zusätzlich zum generell balldominanten Auftreten der Dresdener hinzu. Einzig die Präzision dabei lässt etwas zu wünschen übrig. Aber steter Tropfen höhlt den Stein und so kommt Dresden bisher in allen Spielen über solchen Aktionen sehr häufig zu extrem gefährlichen Angriffen.

Auch aus Standards, speziell aus Eckstößen, kreieren die Dynamos viel Gefahr. Aus etwa jeder zweiten Ecke resultiert ein direkter Abschlussversuch der Sachsen.

Aufbau

Der Aufbau im Positionsspiel der Dresdener läuft, wie sehr viele Dinge im Spiel der Dresdener, extrem variabel. Mit einem vorgeschobenen zentralen Innenverteidiger auf gleicher Höhe agierenden Mittelfeldaußen baut Dynamo das Spiel aus deren defensiver Grundordnung zunächst über eine 2-3 Formation kontrolliert und ohne Hast auf. Kein Moment in den Frühphasen des Dresdener Positionsspiel wirkt hektisch oder unüberlegt.

Bisher hatten die Dresdener selten Probleme sich aus dem Pressing der gegnerischen Teams freizuspielen. Dabei ist die Art und Weise des Anlaufverhaltens der Gegner für Dynamo nicht relevant. Dresden dringt mit der Mehrheit der Positionsangriffe nicht nur in die gegnerische Hälfte, sondern bis ins letzte Drittel des Gegners vor.

Geduldige Vorbereitung

Die langen Passstafetten während der Vorbereitung der Dresdener Positionsangriffe mögen etwas planlos und zäh wirken. Zumindest was die Planlosigkeit betrifft, ist man hier allerdings auf dem Holzweg. Kommt der auslösende Moment während eines Positionsangriffs, entwickelt Dynamo eine eine hohe vertikale Dynamik im Spiel. Dann ist es auch mit der Zähigkeit vorbei.

Der tiefe Pass aus unterschiedlichsten Positionen auf auf die Halbposition an die Grenze zum letzten Drittel bzw. knapp dahinter leitet meist die Vorbereitung der Strafraumpenetration ein. Aus diesen Situationen sollen, sowohl über Einzelaktionen, als auch über Kombinationsspiel, tiefe Läufe mit flachen Flanken von den Randbereichen des Sechzehners entstehen.

Bei Ballverlust im letzten Drittel gehen die Dresdener meist sofort aggressiv und dadurch erfolgreich ins Gegenpressing. Bei den daraus häufig resultierenden Umschaltmomenten setzen die Sachsen dann auf Geschwindigkeit. Allerdings spielt Dresden nicht jeden dieser Momente auf biegen und brechen zu Ende.

Ballsicherung

Speziell bei eigener Führung aber auch in diversen anderen Situationen, ziehen Thomas Stamms Spieler es lieber vor den Ball zu sichern als möglicherweise selbst Opfer einer Umschaltaktion zu werden. Das ist allerdings eher die Ausnahme als die Regel. Dresden sucht und findet Wege zum Abschluss. Mit sechzehn Schüssen pro Spiel im Schnitt bisher liegt die Abschlussquote der 33% über dem Ligadurchschnitt und das bei einer Schussgenauigkeit von guten 40%.

Gegen den Ball

Gegen das Positionsspiel der Kontrahenten agiert Dresden im Pressing mit einer 2-3 bzw. 3-2 Formation. Das ist abhängig von der Staffelung des Gegners bei dessen Aufbau. Die Dynamos attackieren ihre Gegner dabei äußerst aktiv und aggressiv. Bisher haben sie sich so den zweithöchsten Schnitt in der Pressingintensität und die drittbeste Quote sowohl bei den defensiven Zweikämpfen als auch bei der Intensität derselben erarbeitet.

Genauso bissig und giftig wie gegen Positionsangriffe geht Dresden auch gegen das Umschaltspiel seiner Gegner vor. Im Gegenpressing nerven die zweikampffreudigen Sachsen ballnah mit gleich hoher Intensität und Aggressivität wie im Positionsspiel, während der Rest der Mannschaft sich diszipliniert wieder zur Abwehrformation zusammenfindet.

Stärken und Schwächen des Systems 3-5-2

Stärken

Das System ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe, dadurch kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen.

Zwei Stürmer in der Spitze bringen starke Präsenz im Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels. Durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Schwächen

Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel gut ausnutzen kann.

Die für die Flügelspieler langen Laufwege können, in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechsel, zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler und damit zum erlahmen des Drucks, der über die Flügel aufgebaut werden soll, führen.

Die Flügel sind nur einfach besetzt, deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln.

Gegen Systeme, in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird, kann es bei Kontern des Gegners oder zügigen Positionsangriffen leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Wie kann man Dynamo knacken?

Dass Dresden als Favorit nach München reist ist klar, aber wie kann man Dresden möglicherweise doch ein Bein stellen?

Allem voran muss natürlich die Einstellung stimmen. Zeigt die Mannschaft des TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden ein ähnliches Gesicht wie im Auswärtsspiel beim FCI, ist alles möglich.

Mit welchem Rezept geht man da am besten zu Werke? Der Gegner möchte selbst dominant und spielbestimmend sein. Lässt man das zu und setzt auf eigenes Umschaltspiel und Konter oder versucht man selbst Balldominanz zu erlangen und Dresden so aus dem Konzept zu bringen?

Von dem ausgehend was die Löwen bisher in den guten Phasen ihrer Spiele gezeigt haben kann man beide Ansätze als realistisch und möglich einschätzen.

Die Frage ist jedoch: Möchte man einer so starken Mannschaft wie Dynamo Dresden wirklich den Ball überlassen und Fehlervermeidung in der eigenen Defensive zur obersten Maxime für dieses Spiel erklären, um dann mit Nadelstichen zum Erfolg zu kommen?

Für mich ist die Antwort auf diese Frage ein klares Nein. Unsere Sechzger dürfen sich gegen Dynamo auf keinen Fall in den reaktiven Modus drängen lassen. Der Fokus der Löwen muss meiner Meinung nach darauf liegen selbst in jeder Lage aktiv zu sein und Dresden ein Spiel aufzwingen, das die Gäste so nicht wollen. Mit hohem Pressingdruck und extremer defensiver Intensität muss Dresden, meiner Meinung nach, permanent gestresst werden sobald sie in Ballbesitz sind. Nachhaltige lange Ballbesitzphasen für Dresden müssen verhindert werden.

Bei eigenem Ballbesitz ist, um gegen die Sachsen erfolgreich zu sein, vor allem das Tempo des jeweiligen Angriffs entscheidend. Im Positionsspiel wird es für unseren TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden besonders darauf ankommen das Tempo nicht zu verschleppen.

Schlüsselspieler

Tor

Tim Schreiber (#1), der in den drei vergangenen Saisons Leihweise zunächst beim Halleschen FC, dann bei Holstein Kiel und zu guter Letzt dem 1.FC Saarbrücken im Kasten stand, kam vom Brausekonzern aus Leipzig für 150.000,- € nach Dresden. Vergleicht man Ablöse und Marktwert (500.000,- €), so hat Dresden ein gutes Geschäft gemacht.

Der 22-jährige Torhüter ist reflexstark, hält mehr Bälle als er statistisch gesehen halten müsste. Seine Strafraumbeherrschung ist exzellent. Im Eins-gegen-Eins hat er, wie viele junge Keeper, noch leichte Schwächen beim Timing und der Antizipation dessen, was der Schütze macht.

Abwehr

Lars Bünning (#23) im Zentrum der Dreierkette der Dresdener organisiert die letzte Reihe der Defensive. Seine Karrierewerte in den für seine Position wichtigen statistischen Kategorien sind überdurchschnittlich gut. Er gewinnt 64% seiner defensiven Zweikämpfe, verfügt über exzellentes Stellungsspiel und hat als zentraler Innenverteidiger auch häufig Anteile an der Spieleröffnung. Im Aufbau spielt er häufig vor der eigentlichen Abwehrkette zwischen den Linien.

Mittelfeld

Niklas Hauptmann (#27), der auf der Doppelsechs, neben dem tiefen Sechser Vinko Sapina (#5), der aus Essen kam, den offensiveren Part übernimmt ist das strategische Herz des Dresdener Offensivspiels. Als zurückgezogener Spielmacher ist er meist der Spieler der den Angriffen der Dresdener die Richtung vorgibt. Im Positionsspiel hat er bei nahezu jedem Angriff, der über einer der Zentralen oder Halbzentralen Positionen läuft einen oder mehrere entscheidende Ballkontakte. Mit Ballsicherheit, Übersicht und Passgenauigkeit lenkt er das Dresdener Spiel nach vorn.

Auch gegen den Ball ist er, vor allem in der gegnerischen Spielfeldhälfte, sehr aktiv und erfolgreich. 51% seiner Balleroberungen gelingen ihm vor der Mittelline.

Sturm

Lediglich einmal von Beginn an eingesetzt ist der Dresdener Kapitän Stefan Kutschke (#30), trotz bereits zweier Treffer wohl nicht mehr der Schlüsselspieler im Sturm. Christoph Daferner (#33), nach wie vor vom 1.FC Nürnberg nach Dresden verliehen, hat ebenfalls bereits zwei Treffer auf dem Konto, und Oliver Batista Meier (#7), der vergangene Saison von Dresden zunächst nach Verl wo er es auf neun Tore und elf Vorlagen brachte, dann nach Zürich, wo die Scorerpunkte gänzlich ausblieben, verliehen worden war, kommen nun beide für dieses Prädikat in Betracht.

Beide haben exzellente offensive Qualitäten. Schussgenauigkeit, Ballkontrolle sowie Übersicht und Passgenauigkeit sind bei beiden gut ausgeprägt. Batista Meier, der eigentlich ein offensiver Mittelfeldspieler ist, sticht dabei was die statistischen Werte angeht Daferner aus. Dennoch sind beide Spieler überdurchschnittlich gut und als Schlüsselspieler im Sturm zu sehen.

Fazit

Alles kann, nichts muss. Ich versuche mich auch heute im Fazit wieder kurz zu fassen und diese vier Worte beschreiben wohl am Besten mit welcher Erwartungshaltung man am Samstag ins Stadion gehen sollte.

Ich hoffe auf einen Punkt wünsche mir natürlich drei, aber egal wie das Spiel ausgeht, ich will da Feuer und die Leidenschaft vom Auswärtsspiel des TSV 1860 München in Ingolstadt am Samstag gegen Dynamo Dresden genau so, oder noch intensiver, sehen.

Wenn die Löwen mit der gleichen Einstellung wie in der Audistadt zu Werke gehen, kann man ihnen jedwedes positive Ergebnis zutrauen.

Wie immer gilt: solange alle „Löwentugenden“ auf den Platz geworfen werden, ist das Ergebnis für mich nicht die allein entscheidende Größe.

So könnte Dresden beginnen

Datenquelle: Wyscout

Toto Pokal im Free-TV: TSV 1860 – SpVgg Unterhaching am 16.11.

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TSV 1860 SpVgg Unterhaching

Am Montag bescherte das Los den Löwen ein Drittliga-Duell im Viertelfinale des Toto Pokals. Nun steht fest, dass die Partie des TSV 1860 gegen die SpVgg Unterhaching am 16.11. im Grünwalder Stadion ausgetragen werden wird. Der BR wird das Spiel live im Free-TV übertragen.

TSV 1860 gegen Unterhaching am 16.11. live im BR

Mit dem Verein mit dem Bob im Wappen haben die Löwen noch ein Hühnchen zu rupfen, haben die Vorstädter in der Liga in der vergangenen Saison gleich beide Duelle für sich entscheiden können.

Dies soll sich natürlich ändern und tatsächlich treffen sich der TSV 1860 und die SpVgg Unterhaching im Herbst gleich zweimal innerhalb kürzester Zeit. Am 20.10. gastiert Münchens große Liebe in der Liga im Hachinger Sportpark, am 16.11. um 14 Uhr duellieren sich beide Clubs im Toto Pokal auf Giesings Höhen. sechzger.de berichtet natürlich live von beiden Partien.

Das Viertelfinale im Toto-Pokal in der Übersicht

06.10.2024: FC Eintracht Bamberg – 1. FC Schweinfurt 05
09.10.2024: Türkgücü München – FC Ingolstadt 04
12.11.2024: FV Illertissen – DJK Vilzing
16.11.2024: TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching

Gegnervorstellung: SG Dynamo Dresden e. V.

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K-Block in München

In der Liga gewonnen, im Pokal weiter und ein weiterer Neuzugang. Die Stimmung bei den Löwen sollte eigentlich gut sein, doch sowohl das Spiel in Memmingen, als auch andere Entwicklungen in der Profifußballfirma stimmen den Löwenfan aktuell mindestens nachdenklich. Doch wer es mit den Löwen hält, ist so etwas ja gewöhnt und sieht dem Wochenende mutig entgegen. Da kommt nämlich ein echter Gradmesser nach München. Der geballte Osten in gelb und schwarz rollt an, die SG Dynamo Dresden e. V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Die Sachsen stehen aktuell sehr gut da. In der Liga auf Platz 3, punktgleich mit dem Zweiten, im DFB-Pokal konnte in der ersten Runde der Zweitligist Fortuna Düsseldorf ausgeschaltet werden. In der vergangenen Länderspielpause erreichte man auch bei der Hertha aus Berlin ein Unentschieden.

Eigentlich müsste eitel Sonnenschein herrschen in Elbflorenz, wäre da nicht die einzige Saisonniederlage im Derby gegen die verhassten Auer. Dank dieses Sieges winkt das Erzgebirge auch ungeschlagen von Platz 1, was den Dynamos natürlich ganz und gar nicht gefallen kann. Trotzdem ist Dresden auf Kurs in Richtung Aufstieg, der im Freistaat selbstverständlich angestrebt wird.

Die Bilanz der beiden Teams ist in Liga 3 aktuell bei 2-1-3. Das letzte Aufeinandertreffen entschied die SGD mit 2:1 für sich. Unser letzter Sieg in dieser Konstellation rührt aus dem Juli 2022 her, als die Löwen zum Saisonauftakt in Dresden furios mit 3:4 gewannen. Ich denke, wir können jeden schlagen, gegen den kommenden Gegner ist dazu aber wahrscheinlich eine Topleistung notwendig. Hoffentlich kann uns die Mannschaft wieder positiv überraschen!

Kader & Transfers

Und wieder das alte Spiel in Liga 3. Auch Dynamo Dresden hat in der Sommerpause einen großen Umbruch vollzogen. Es stehen 17 Zu- und 19 Abgänge zu Buche – Dimensionen, die wir aus eigener Erfahrung kennen. Es wartete also viel Arbeit auf den ebenfalls neu verpflichteten Trainer Thomas Stamm. Der Schweizer kam aus Freiburg, wo er die letzten drei Jahre die Amateure betreute und die dritte Liga also bestens kennt.

Für neue Spiele wurde – fast schon untypisch für Liga 3 – auch etwas Geld ausgegeben. Nach vielen Wechseln im Kasten in den letzten Jahren wurde für die Torhüterposition Tim Schreiber für 150.000 € von RB Leipzig verpflichtet. Der 22-jährige Schlussmann, der letzte Spielzeit an Saarbrücken verliehen war, soll die Zukunft im Tor der Sachsen gehören. Etwas mehr kostete Vinko Sapina, den man für 250.000 € aus Essen loseiste, um das defensive Mittelfeld zu stabilisieren. Weitere interessante neue Personalien sind Leih-Stürmer Christoph Daferner und Rechtsverteidiger Philip Heise, die aus der 2. Liga kamen, sowie Oliver Batista Meier, der an den GCZ in der Schweiz verliehen war und München aus seiner Zeit an der Seitenstraße kennt.

Wenn man Geld einnimmt, kann man es auch ausgeben. Für Linksaußen Tom Zimmerschied überwies der SV Elversberg 400.000 € nach Sachsen. Weitere 100.000 € war dem FC Köln Mittelfeldspieler Jonas Saliger für die Amateurmannschaft wert. Weitere zentrale Abgänge sind der Transfer von Abwehrchef Kevin Ehlers nach Braunschweig und der Wechsel von Mittelfeldmotor Paul Will zu den Lilien nach Darmstadt. Weiters ging der im letzten Jahr als Stammtorwart eingeplante Stefan Drljaca zum VfB Stuttgart, um dort die Bank zu drücken.

Ansonsten müssen die Löwen von den etablierten Spielern besonders auf den unvermeidlichen Kapitän Stefan Kutschke, Niklas Hauptmann und das Eigengewächs Tony Menzel aufpassen, der in seinem zweiten Jahr schon mit zwei Toren und einer Vorlage in den ersten vier Partien glänzt.

Löwenpower: Christoph Daferner (kam 2015 in die U17 der Löwen und verließ den Verein 2018 als Spieler der Amateure)

Vereinsgeschichte

Die SGD wurde am 12. April 1953 im Dresdner Filmtheater “Schauburg” gegründet. Als Vorgängerverein kann die Sportgemeinschaft Volkspolizei Dresden gesehen werden, die kurzzeitig den Oberligaplatz der davor existierenden SG Dresden-Friedrichsstadt inne hatte. Der erste Dynamo Vorsitzende war auch ein Oberstleutnant der VoPo. Die im Jahre 1950 mit externen Spielern verstärkte Mannschaft, welche 51/52 Vizemeister wurde, konnte kurze Zeit nach der Gründung im Finale gegen Wismut Aue die erste Meisterschaft erringen.

Nachdem im November 1954 die ganze Mannschaft zu Dynamo Berlin (später BFC) abkommandiert wurde, stürzten die Dresdener bis in die Bezirksliga ab. Einige Jahre später fing man sich aber wieder und war 1958 zurück in der 1. DDR-Liga (2. Leistungsstufe). Danach gelang auch die Oberliga-Rückkehr, die SGD wurde zu einer Fahrstuhlmannschaft bis man sich 1969 fix in der Oberliga etablieren konnte. Der in der Region mittlerweile dominierende Klub durfte in der Folge auch im Messestädte-Pokal (Vorläufer des UEFA-Cup) mitspielen.

Nun begannen in den Siebzigern die goldenen Jahre. Fünf Meistertitel, 2 Pokalsiege und erfolgreiche Europacupauftritte mit Spielern wie Dixi Dörner und dem von Trainer Walter Fritzsch etablierten System “Dresdner Kreisel” bedeuten nie geahnte Höhenflüge. Danach löste der BFC Dynamo, mit mehr oder weniger fairen Mitteln, die Sachsen an der Spitze des DDR Fußballs ab. Trotzdem gelangen den Schwarz-Gelben in den 80ern drei weiter Pokalsiege und 1989 mit den Eigengewächsen Kirsten und Sammer ein weiterer Meistertitel.

Nach dem Double 1990 gelang 1991 auch die Qualifiaktion zur “gesamtdeutschen” Bundesliga. Nach einigen guten Jahren muss man 1995 aus der ersten Liga absteigen. Der Niedergang ist ausgelöst von den unlauteren Wirtschaftsgebaren des westdeutschen Präsidenten Rolf-Jürgen Otto, der sich als Betrüger herausstellt (Zu dieser Thematik gibt es einen sehr lesenswerten Artikel von 11Freunde).  Man rutscht in die Regionalliga (3) ab, zur Jahrtausendwende muss man sogar runter in Liga 4.

Nach einem Neustart begann der Weg nach oben und 2004 war man wieder in der 2. Bundesliga angelangt. Nach einem kurzen Ausflug zurück in die Regionalliga, etablierte man sich Ende der 2000er in der 3. Liga. Seit dem bewegt sich die SGD immer wieder zwischen 2. und 3. Liga hin und her. Dem großen Ziel, der Stabilisierung in Liga 2., hinkt man aktuell wieder hinterher. Auf diesem Weg wurden auch einige Trainer verschlissen. Nun nimmt man 2024/25 den nächsten Anlauf.

Die SG Dynamo Dresden vereint aktuell ca. 28 750 Mitglieder unter dem großen “D”. Außer Fußball in seiner realen und elektronischen Form wird bei der SGD kein anderer Sport betrieben. Seit dieser Saison ist auch erstmals eine Frauenmannschaft vertreten, die in der Kreisoberliga an den Start geht. All dies funktioniert ohne Ausgliederung in eine Profifußballfirma.

Fanszene

Die Fanszene der SGD kann guten Gewissens als Schwergewicht im deutschlandweiten Vergleich bezeichnet werden. Führende Gruppe im K-Block, der mich persönlich immer wieder mit seiner extrem hohen Mitmachquote beeindruckt, sind die Ultras Dynamo. Die 2000 gegründete Gruppierung kann zu den größten, straffest organisierten und besonders bei Choreos versiertesten Gruppen im Land gezählt werden.

Die große Kurvenfreundschaft ist die zum Red Kaos aus Zwickau, wobei es bei fast allen Spielen gegenseitige Besuche gibt. Früher gab es noch Kontakte nach Gera, Katowice und Sarajevo. Von diesen sind aber, wenn überhaupt, nur noch die zur Horde Zla nach Bosnien aktiv. Feindschaften existieren besonders nach Aue und Magdeburg. Die Sachsen sorgten schon auf positiver Seite mit riesigen Choreographien für Aufsehen, haben aber auch schon öfter mit schweren Ausschreitungen für negative Schlagzeilen gesorgt. Bei den “Krieg dem DFB”-Protesten 2017 nahmen der K-Block und die UD eine Vorreiterrolle ein.

Es werden auch immer wieder karitative Projekte unterstützt, sowie Veranstaltungen für die gesamte Fanbase angeboten. Dabei werden erstaunliche Größenordnungen erreicht. Zu verschiedenen Gelegenheiten, wie z.B. dem Saisonauftakt, wurde die “Junge Garde” in Dresden angemietet, welche eine der größeren Konzertlocations in Dresden ist und mehreren tausend Leuten Platz bietet.

Trivia – Unnützes Wissen

  • von 1990 bis 2011 war das offizielle Dynamo-Logo giftgrün statt weinrot
  • Im Jahr 2015 zeigten die Dresdner Fans im Spiel gegen Magdeburg die größte Überroll-/Blockfahne Europas über alle Heimsektoren des RHS.

Der 5. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SV SandhausenBV Borussia Dortmund II
Samstag 14:00 Uhr FC Hansa Rostock – SV Waldhof Mannheim
14:00 Uhr VfB Stuttgart II – FC Ingolstadt 04
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr TSV 1860 München – SG Dynamo Dresden
14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – SpVgg Unterhaching
16:30 Uhr VfL Osnabrück – Hannover 96 II
Sonntag 13:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – DSC Arminia Bielefeld
16:30 Uhr SC Verl – FC Energie Cottbus
19:00 Uhr Alemannia Aachen – FC Viktoria Köln 1904

 

TSV 1860 vs. Dynamo Dresden – Ergebnistipp von Tim Danhof

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TSV 1860 vs. Dynamo Dresden - Ergebnistipp von Tim Danhof
TSV 1860 vs. Dynamo Dresden - Ergebnistipp von Tim Danhof

Zu Saisonbeginn kam Tim Danhof vom FC Erzgebirge Aue zu den Münchner Löwen und kehrte als gebürtiger Bayer damit zurück zu den Wurzeln. Allerdings verpasste er, abgesehen von einem Kurzeinsatz zum Auftakt gegen Saarbrücken, bislang verletzungsbedingt die weiteren Spiele der Löwen. Der Defensivspezialist ist aber auf dem Weg der Besserung und will in Kürze wieder an die starke letzte Saison anknüpfen, als er im Erzgebirge in 35 Spielen vier Treffer erzielte. Für das Spiel des TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden kommt der Ergebnistipp von Tim Danhof.

Tim Danhof tippt auf den nächsten Sieg

Bei einer Sponsorenveranstaltung zu Beginn der Woche in Giesing tippte Tim Danhof das Match am fünften Spieltag für sechzger.de:

Ich tippe auf einen 2:1-Heimsieg. Die Tore machen Julian Guttau und Patrick Hobsch

Rückkehr ins Teamtraining absehbar

Bleibt zum Einen zu hoffen, dass der Neuzugang Recht behält und er auch bald selbst wieder ins Mannschafstraining einsteigen kann. Dass er bereits gegen Dresden eine Option für die Bank sein kann, ist eher unwahrscheinlich.

Sechzig um Sieben: Löwenfans nach Ingolstadt-Sieg optimistischer

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Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Sechzig um Sieben, heute mit den etwas optimistischeren Löwenfans nach dem Ingolstadt-Sieg, dem Löwenfahrplan für’s Wochenende und weiteren Themen.

sechzger.de-Umfrage: Löwenfans optimistischer

Unmittelbar nach dem Sieg bei den – sich selbst als Aufstiegskandidat bezeichnenden – Schanzern haben wir von unseren Lesern wieder einmal eine Saisonprognose eingeholt. “Was traust Du dem TSV 1860 in dieser Saison zu?” lautete die Frage. Fast 1.000 Personen beteiligten sich an unserer Umfrage. Und die fällt inzwischen etwas optimistischer aus – mehr dazu lest ihr hier.

Die Wunschaufstellungen gegen Dynamo Dresden

Die Redakteure der sechzger.de-Redaktion haben wieder ihre Wunschaufstellungen für das Heimspiel gegen Dynamo Dresden am morgigen Samstag mit euch geteilt. Während alle reihum René Vollath im Tor sehen, ist es im Angriff besonders durchmischt. Florian möchte Ott als einzige Spitze sehen, bei Christian soll Schubert und bei Stefan Hobsch alleine stürmen. Peter und Bernd setzen auf eine Doppelspitze, bei der jedoch nur Wolfram bei beiden gesetzt ist. Hier geht es zu allen Wunschaufstellungen.

Senioren B gewinnen in Höhenkirchen

Ein riesiger Schritt in Richtung Meisterschaft gelang am gestrigen Abend den Senioren B des TSV 1860 bei der SpVgg Höhenkirchen. Im Spitzenspiel der Kreisliga setzten sich die Löwen mit 2:1 durch und haben in der Tabelle nun sechs Punkte Vorsprung. Mehr dazu hier.

Blick zurück: Remis in Drnovice und Sieg in Nürnberg

Gestern vor acht Jahren war ein Montag. Die Spiele zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem TSV 1860 in der 2. Bundesliga legte die DFL zu jener Zeit bevorzugt auf den unbeliebten Montagabend-Spieltermin. Und den Löwen gelang an jenem 12. September 2016 etwas sehr seltenes in der denkwürdigen Saison 2016/17: Ein Auswärtssieg! Beim 2:1 trafen Mölders und Liendl. Mehr zu diesem Spiel beim Glubb lest ihr hier.

Schlanke 24 Jahre ist das schon wieder her? Unfassbar! Am 12.09.2000 reiste der TSV 1860 samt seinem sing- und trinkfreudigem Anhang nach Drnovice in die tschechische Provinz und kehrte mit einem 0:0 nach Giesing zurück. Im Rückspiel köpfte Marco Kurz die Löwen in die 2. Runde des UEFA Cups. Mehr zu dieser Partie lest ihr hier.

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Die Teams des TSV 1860 sind auch am Wochenende wieder zahlreich im Einsatz. Während die Profis Dynamo Dresden empfängt (Samstag, 14 Uhr, sechzger.de-Liveticker), empfangen die Löwinnen I und II nacheinander Gäste am 6er Platz. Anpfiff ist dort um 15 bzw. 17.30 Uhr. Am Samstag empfängt die 2. Mannschaft der Löwen in der Bayernliga Süd den Spitzenreiter, den FC Schalding-Heining.

Freitag, 13.09.

19.30 Uhr: SV Pullach II – Vierte -:-
20.00 Uhr: Senioren A – FC Bayern München -:-
20.30 Uhr: SpVgg Höhenkirchen – Senioren C -:-

Samstag, 14.09.

09.15 Uhr: U9 – BSC Sendling U10 -:-
10.30 Uhr: SG Arget/Otterfing – Löwinnen U15 -:-
11.00 Uhr: Jahn Regensburg – U17 -:-
11.15 Uhr: U11 – Gartenstadt Trudering U13 -:-
12.30 Uhr: Fußball-Talente München U13 – U12 -:-
14.00 Uhr: Profis – Dynamo Dresden -:-
14.00 Uhr: U21 – SV Schalding-Heining -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II– Centro Argentino de Munich -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – SG Aschheim/Kirchheim -:-

Sonntag, 15.09.

11.00 Uhr: FC Augsburg – U13 -:-
11.00 Uhr: U19 – SpVgg Unterhaching -:-
12.30 Uhr: ESV München – Dritte -:-
13.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U15 -:-
13.30 Uhr: U14 – FC Bayern München -:-
15.00 Uhr: SG Fuchstal/Issing – Löwinnen U17 -:-
16.15 Uhr: U16 – FC Bayern München -:-

Die U10 nimmt am Sonntag an einem Turnier in Herrieden teil.