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liga3-online: Wählt Marco Hiller zum “Spieler des 15. Spieltages”!

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Marco Hiller: "Fällt nicht schwer mich zu motivieren"
Marco Hiller: "Fällt nicht schwer mich zu motivieren"

Mit einem glücklichen Punktgewinn kehrten die Löwen am Wochenende aus Aachen zurück. Garant dafür, dass man nur ein Gegentor kassierte – und das auch noch aus einem Elfmeter – war Marco Hiller, den Ihr nun auf liga3-online zum “Spieler des 15. Spieltages” wählen könnt.

Wählt Marco Hiller zum “Spieler des 15. Spieltages”

Immer wieder verzweifelten die Angreifer von Alemannia Aachen am Samstag am Gröbenzeller, der den TSV 1860 mit seinen Paraden im Spiel hielt und seinen Kollegen die Möglichkeit bot, doch noch spät für einen Punktgewinn zu sorgen. Nicht nur gegen Bakhat und Goden konnte Hiller seine Stärken im Eins gegen Eins ausspielen, auch mit seinen Reflexen wusste der 27-Jährige zu überzeugen.

Nun könnt Ihr den Löwen-Torwart für seine Leistung belohnen und ihn zum “Spieler des 15. Spieltages” wählen! Darüber hinaus stehen Elias Bethke (Cottbus), Sebastian Grönning (Ingolstadt), Tim Schreiber (Dresden), Rico Benatelli (Waldhof), Konstantin Heide (Unterhaching) und Julian Hettwer (BVB II) zur Wahl.

HIER könnt Ihr für Marco Hiller abstimmen!

Sechzig um Sieben: Punktgewinn bei der Alemannia

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Spät sorgte Patrick Hobsch am Samstagnachmittag für Jubel im Gästeblock des Aachener Tivolis. Der Stürmer sorgte für einen Punktgewinn gegen die Alemannia. Auch weitere Teams des TSV 1860 waren am Wochenende im Einsatz, sodass es zum Start in eine neue Woche den gewohnten Überblick gibt.

Giesinger Gedanken nach dem Spiel in Aachen

Nicht live im Stadion mit dabei war Jan und so verfolgte er die 90 Minuten vor dem Fernseher. Vielleicht unterscheiden sich die Bewertungen der daheimgebliebenen Löwenfans mit den Auswärtsfahrern. Aber so richtig weiß man nicht, wie man die gezeigte Leistung einordnen soll. Entsprechend fallen auch die Giesinger Gedanken aus.

Giannikis nach dem Punktgewinn gegen die Alemannia

Geäußert hat sich auch Trainer Argirios Giannikis nach dem 1:1 und den zuvor absolvierten 90 Minuten auf der Pressekonferenz. Er zeigte sich zufrieden mit dem Remis, nachdem die Löwen zunächst in Rückstand geraten waren. Nach der Pause sah der Übungsleiter des TSV 1860 dann mehr Mut auf Seiten der Weiß-Blauen. Positiv bewertete er zudem den Auftritt der Auswärtsfahrer im Gästeblock.

U21 spielt Remis beim SV Erlbach

Ebenfalls einen Punkt hat die U21 des TSV 1860 München erzielt. Sie war am Sonntag beim SV Erlbach gefordert. Vor 921 Zuschauern erzielte Muteba nach 57 Minuten die Führung für die Mannschaft von Trainer Felix Hirschnagl. Zehn Minuten vor Abpfiff konnten die Gastgeber dann allerdings noch den Ausgleich erzielen. Erlbach springt mit dem Punktgewinn auf Rang 3, die Löwen bleiben an der Tabellenspitze. Sie haben allerdings eine Partie mehr als die Konkurrenz absolviert.

TSV 1860 III trennt sich von Trainer Lulzim Kuqi

Bereits in der Winterpause befindet sich die Dritte der Löwen. In dieser wird es eine große Veränderung geben: Trainer Lulzim Kuqi wird die Mannschaft nicht weiter betreuen. Zu dieser Entscheidung ist die Spartenleitung nach der Analyse der bisherigen, sportlichen Leistungen gekommen. Lediglich acht Siege stehen aus den letzten 23 Pflichtspielen zu Buche, sodass nun eine Veränderung auf der Trainerposition eine Wende im positiven Sinne herbeiführen soll. Über die Nachbesetzung wird in der Winterpause informiert.

News aus der 3.Liga

Der 15.Spieltag

Energie Cottbus ist zurück an der Tabellenspitze der 3.Liga. Sie setzten sich bereits am Freitagabend knapp mit 1:0 in Köln durch. Durch die Leistungen der Konkurrenz (Sandhausen Unentschieden in Essen, Dresden Remis gegen Saarbrücken und Bielefeld verlor in Rostock) ist der Aufsteiger nun wieder auf Platz 1 zu finden. Die Kellerkinder Hannover II (1:2 gegen Mannheim) und Osnabrück (2:4 in Ingolstadt) verloren ihre Partien jeweils. Unterhaching und Stuttgart II erzielten zumindest einen Punkt in ihren Duellen. Der nächste Löwengegner Rostock setzte sich wie bereits beschrieben mit 2:1 vor heimischem Publikum gegen Bielefeld durch.

Der TSV 1860 liegt nach 15 Spieltagen auf Rang 10 mit 21 Zählern.

Giesinger Gedanken: Nicht Fisch, nicht Fleisch

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Alemannia Aachen TSV 1860 München Pyroshow Im Gästeblock

Spät ließ gestern Patrick Hobsch den Gästeblock im Aachener Tivoli explodieren. Der Mittelstürmer der Löwen traf ins lange Eck und die Gastgeber damit ins Mark. Dem TSV 1860 München sicherte er damit einen Auswärtspunkt und das dritte Ligaspiel in Folge ohne Niederlage. Dennoch – oder gerade deswegen – weiß man nicht so recht, wie man die gestrigen Darbietung der Mannen von Argirios Giannikis einordnen soll.

Trotz Punktgewinn ein Fragezeichen auf der Stirn

In den letzten Wochen war ich im Urlaub – ab nach Thailand und die Löwen einmal Löwen sein lassen. Zumindest für ein paar Tage im Jahr mal nicht jede Information rund um den TSV 1860 München aufsaugen, diskutieren, darüber berichten und alles was sonst noch so dazu gehört. Naja, was soll ich sagen – das hat in der Vergangenheit schon einmal besser geklappt. Ein Hauptgrund war dabei sicherlich die Vereinspolitik, auf die ich an dieser Stelle aber heute nicht eingehen möchte. Ich höre euch durchatmen, Löwenfans – und das ist auch völlig in Ordnung.

Von Durchatmen ist man bei der Beurteilung der aktuellen sportlichen Leistung unserer Löwen leider weit entfernt. Aachen präsentierte sich gestern als ein guter Aufsteiger, der angepeitscht von der Heimkurve den TSV 1860 vor allem in den Anfangsminuten vor große Herausforderungen stellte. Zwar brauchte es dafür einen diskutablen Foulelfmeter, das frühe 1:0 war allerdings absolut verdient.
Auch im Gästeblock war ordentlich etwas geboten. Zu Beginn gab es eine Choreographie inklusive Pyroshow zu sehen. Gesangstechnisch legten die über 3.500 Löwenfans ebenfalls eine starke Vorstellung hin. Der Funke wollte aber nicht auf die Mannschaft überspringen. Die Gastgeber waren im ersten Durchgang klar spielbestimmend. In der Offensive agierte der TSV 1860 fiel zu ungenau, was sich vor allem in vielen Fehlpässen widerspiegelte.

Die Leistungen der Löwen: weder Fisch noch Fleisch

Leider war es mir nicht vergönnt, die Auswärtsfahrt nach Aachen anzutreten. Ich nahm also die Beobachtungsposition auf der Couch ein – und das war gerade im ersten Durchgang schon wirklich schwer zu ertragen, was man sich anschauen musste. Deniz erwischte mal wieder eine schwache Partie, nachdem er zuletzt für seinen Auftritt gegen Mannheim gelobt wurde. Ich möchte nicht einen Einzelnen an den Pranger stellen, der 30-Jährige steht für mich allerdings sinnbildlich für die momentane Situation bei den Löwen. Das ist nicht Fisch und nicht Fleisch, was man derzeit Woche für Woche beobachten kann.

Vielleicht ist es Meckern auf hohem Niveau, immerhin liegt der TSV 1860 momentan auf Rang 8 der Tabelle. Vor allem ist es aber der Wunsch nach Konstanz, nach Kontinuität. Bei mir persönlich kommt noch die Wut und Enttäuschung hinzu, dass man es mal wieder verpasst hat, über den Landeswettbewerb in den DFB-Pokal einzuziehen. Da erzielen die Löwen in Sandhausen einen hervorragenden, souveränen Auswärtssieg und lassen dem Ganzen drei Punkte zuhause gegen den Waldhof folgen. Da war die Welt plötzlich ziemlich in Ordnung – auch aus thailändischer Sicht. Nur eine Woche danach gegen Haching das böse Erwachen, auch wenn der ein oder andere sich mental schon auf genau so etwas eingestellt hat. Man kennt die Löwen ja.

Trotzdem war dann die Erwartungshaltung für den Auftritt in Aachen eine andere und das Team von Argirios Giannikis wurde dieser nicht gerecht. Immerhin zeigten sie im zweiten Durchgang ein anderes Gesicht und erarbeiteten sich damit ein Stückweit den Ausgleich. Dass die Alemannia mindestens ein weiteres Tor hätte erzielen müssen, darf dabei allerdings nicht unterschlagen werden.

Insgesamt weiß ich auch einen Tag danach nicht so recht, was ich mit dem Punkt anfangen soll. Gefreut habe ich mich durchaus beim Ausgleich, ein anderes Spiel hätte ich mir aber dennoch erhofft. Vielleicht ist es einfach so, wie Christian oft sagt: im Stadion sind solche Spiele mit einer tollen Löwenkulisse schöner zu verfolgen. Ob er damit recht hat, zeigt sich am kommenden Samstag. Dann ist Hansa Rostock zu Gast in Giesing – und ich in der Westkurve wieder live vor Ort mit dabei.

Slalom in Gurgl: Straßer verpasst zweiten Durchgang

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Strasser Stockerl Kitzbühel

Beim zweiten Slalom der Saison im österreichischen Gurgl zeigte Linus Straßer keine gute Leistung. Straßer landete nach dem ersten Durchgang auf Rang 38 und qualifizierte sich somit nicht für den zweiten Lauf.

Straßer mit verpatztem Lauf

Bei der Startnummernziehung für den Slalom in Gurgl war Linus Straßer noch im Glück. Der Skilöwe zog die Nummer 1 und sollte somit mit besten Ausgangsbedinungen ins Rennen gehen. Aber auf der steilen Piste von Gurgl hatte Straßer von oben bis unten mit Problemen zu kämpfen. Er kam nie wirklich in seinen Rhythmus und seine Unzufriedenheit über den Lauf war ihm im Zielraum direkt nach dem Rennen anzusehen.

Kein DSV-Fahrer für den zweiten Durchgang qualifiziert

Wie weit Straßer heute hinter den Besten lag, konnte man direkt am nächsten Fahrer sehen. Der Franzose Clement Noel ging nach Straßer ins Rennen und lag im Ziel unglaubliche 3,16 Sekunden vor dem Münchner. Da war schon klar, dass es mit einer Qualifilation für den zweiten Durchgang eng werden würde. Am Ende reichte nicht und Straßer fehlten 0,41 Sekunden zur Qualifikation für den zweiten Durchgang. Da auch Anton Tremmel, Sebastian Holzmann und Alexander Schmid nicht unter die ersten 30 kamen, fand der zweite Lauf ohne deutsche Beteiligung statt.

Clement Noel gewinnt in Gurgl

An die Fabelzeit von Noel kam im ersten Durchgang kein anderer Fahrer mehr heran. Damit führt Noel nach dem ersten Durchgang 0,88 Sekunden vor Atle Lie McGrath (NOR) und seinem Landsmann Steben Amiez (+ 0,94). Diesen Vorsprung ließ der Mann aus Val d’Isere nicht mehr nehmen und fuhr mit einer wohldosierten Fahrt den Sieg in Gurgl ein. Nach seinem Sieg in Levi sein zweiter Sieg im zweiten Rennen der Saison. Der Schwede Kristoffer Jakobsen konnte sich noch auf Rang 2 vorfahren (+ 0,43). Dritter wurde Atle Lie Mc Grath mit 0,44 Sekunden Rückstand.

Dürr bei den Damen 5.

Die Fahne des DSV wurde dieses Wochenende einzig von Lena Dürr hochgehalten. Die Germeringerin wurde 5. bei Slalom der Damen auf der selben Piste. Sie ware die einzige DSV-Fahrerin, die sich für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte. Fabiana Dorigo vom TSV 1860 München war nicht am Start. Der Weltcup-Tross zieht nun nach Nordamerika weiter, wo die Damen kommendes Wochenende Rennen in Killingten bestreiten. Für die Herren geht es eine Woche später in Beaver Creek weiter.

Giannikis: “Nach der Pause mehr Mut gezeigt”

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Giannikis: "Nach der Pause mehr Mut gezeigt"
Giannikis: "Nach der Pause mehr Mut gezeigt"

Mit einem 1:1-Remis kehrte der TSV 1860 München am Samstag vom Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen zurück. Ein glücklicher Punkt für die Löwen, die von etwa 3.500 Fans begleitet wurden. “Vielen Dank an unsere Fans, das war sensationell gut”, sagte 1860-Coach Giannikis bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. Mit dem Punkt zeigte er sich zufrieden und ergänzte: “Wir haben nach der Pause mehr Mut gezeigt”.

“Nach der Pause mehr Mut gezeigt”

“Wir wussten was uns erwartet. Aachen ist mit hohem Pressing gekommen. Wir haben das in der ersten Halbzeit nicht gut gemacht und die Räume nicht genutzt. Der Rückstand ist dann hier nicht vorteilhaft. In der Pause haben wir ein paar Sachen umgestellt und nach der Pause mehr Mut gezeigt. Dass sich dann Konter ergeben ist normal, da haben wir Marco dann wieder gebraucht. Nach vorne haben wir bei den letzten Aktionen nicht gut entschieden, aber dann den Ausgleich gemacht. Mit dem Punkt sind wir zufrieden”, erklärte Giannikis in der kurzen Presserunde nach dem Spiel.

Backhaus: “Über beide Ohren bedient”

Von zwei verlorenen Punkten sprach Aachens Trainer Heiner Backhaus: “Ich bin über beide Ohren bedient. Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt, hatten sechs Chancen, vier Hundertprozentige. Die Chancen haben wir uns mit tollen Spielzügen erspielt und dann zwei Mal vor dem leeren Tor vergeben. Am Ende brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir das zweite Tor nicht machen, dass 1860 mit der ersten Halbchance den Ausgleich macht. Es fühlt sich an wie eine Niederlage, aber wir nehmen die Steigerung zu den letzten Spielen mit.”

Party auf den Rängen: 1860 punktet in Aachen

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Party auf den Rängen
Party auf den Rängen

Ein ganz besonderes Traditions-Duell lieferten sich am Samstagnachmittag Alemannia Aachen und der TSV 1860 München am ausverkauften Tivoli. Unter den knapp 32.000 Zuschauern waren in Aachen auch etwa 3.500 Löwen-Fans. Party wurde auf den Rängen also von Beginn an groß geschrieben. Tristesse dagegen auf dem Rasen, die erste Halbzeit ging klar an die Hausherren, die verdient mit 1:0 führten. Durch einen späten Treffer von Hobsch (86.) kamen die Löwen zu einem 1:1 und nahmen so einen glücklichen Punkt aus der Domstadt mit nach Hause. Das komplette Spiel zum Nachlesen gibt es hier in unserem Live-Ticker.

Aachen beginnt stürmisch und trifft

Wie schon so oft gerieten die Löwen durch eine Schiedsrichter-Fehlentscheidung ins Hintertreffen. Das Foul von Kozuki an Baxter-Bahn war klar ausserhalb des Strafraums. Dennoch gab es Elfmeter und Aachen führte nach elf Minuten verdient mit 1:0, nachdem Baxter-Bahn selbst verwandelte. Zuvor hatten die Hausherren Sechzig früh attackiert und unter Druck gesetzt. Mehrmals hatten die Löwen Glück, bis der Aachener Führungstreffer fiel. Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs hatten die Hausherren mehr von der Partie. Wirklich zwingend wurden aber beide Seiten nicht. So ging es mit dem leistungsgerechten 1:0 für die Alemannia in die Kabinen.

Aachen-Fans mit Spruchbändern

Wie schon rund um das Stadion ging es auch im Spiel zwischen den Fanlagern sehr friedlich zu. Nichts war zu sehen von einem Risikospiel. Die Fans beider Teams waren schon gemeinsam in den Shuttlebussen an die Krefelder Straße gereist und Mitte des ersten Durchgangs machten sich die Aachener Fans Freunde in München. Sie zeigten diverse Spruchbänder wie “Scheiß auf den Scheich”, “Freihheit für Sechzig” oder “Sechzig gehört ins Grünwalder”. Die Löwen-Fans stimmten sogleich die paasenden Fangesänge an.

Sechzig nach der Pause gefälliger

Nach der Pause kam Hobsch für Kozuki aufs Feld und die Löwen etwas besser ins Spiel. Nach einer Großchance der Hausherren, bei der Hiller stark geklärt hatte und die Löwen anschließend beim Nachschuss Glück hatten, hatte Schröter den Ausgleich auf dem Fuß. Doch sein Schuss aus spitzem Winkel landete nur am Außennetz. Fortan war die Begegnung ausgeglichen, mit den besseren Möglichkeiten für die Hausherren. Zehn Minuten vor Schluss bewahrte Hiller die Gäste bei einem Alleingang vor der frühen Entscheidung.

Ausgleich in der Schlussphasen

Die Löwenfans feuerten ihr Team weiterhin frenetisch an und wurden belohnt. So war es vier Minuten vor Ende Hobsch, der nach Vorarbeit von Wolfram in bester Mittelstürmermanier aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob. Die Gästekurve stand nun natürlich Kopf. Am Ende nahmen die Löwen so einen glücklichen Punkt aus der Domstadt mit nach Hause. Die Party auf den Rängen konnte jedenfalls weitergehen.

 

Liveticker: Alemannia Aachen – TSV 1860 München (15.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen Alemannia Aachen und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 15.Spieltag der Saison 2024/25 im Tivoli aufeinander.

Auch wenn es schwer fällt, die Pokalniederlage gegen die SpVgg Unterhaching vom vergangenen Wochenende auszublenden, so muss man doch festhalten, dass die Löwen bei ihren letzten beiden Ligaspielen überzeugend auftraten und jeweils 3:0 gewannen. In der Kaiserstadt erwartet den TSV 1860 nicht nur ein hochmotivierter Gegner, sondern auch über 30.000 Zuschauer. Es ist angerichtet!

 

Aufstellung:
Hiller – Reich, Verlaat (C), Reinthaler (70. Schifferl), Bähr (85. Kwadwo) – Jacobsen (85. Frey), Deniz – Kozuki (46. Hobsch), Guttau (70. Schubert), Schröter – Wolfram

Bank:
Vollath (TW), Danhof, Kloss, Ott

Tore:
1:0 Baxter-Bahn (11./ FE), 1:1 Hobsch (86.)

Gelbe Karten:
Johnen, Hanraths, Heister, Yarbrough – Deniz, Jacobssen, Wolfram, Schubert

Zuschauer:
31.579 (ausverkauft)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Bangerter (Adduktorenbeschwerden), Avdija (U21)

Ausfälle bei Alemannia Aachen:
Schmidt (Kahnbeinbruch), Schell (Knie-OP), Gaudino (Rotsperre)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Thore Jacobsen hat bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei einer weiteren Verwarnung muss er daher eine Partie aussetzen. Darüber hinaus haben Raphael Schifferl, Patrick Hobsch, Soichiro Kozuki, Maximilian Wolfram, Florian Bähr und David Philipp je zweimal eine gelbe Karte gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel Alemannia Aachen – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Match wird vom BR und WDR live im Free-TV übertragen. Außerdem ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung: Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V.

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Tivoli Aachen

Die Achterbahn der Gefühle, sie fährt weiter bei den Löwen. Nach zwei überzeugenden Siegen musste ja folgerichtig wieder ein “Griff ins Klo” folgen. Und den gab es im Pokal gegen Haching. Ein seltsamer Tag, nicht nur hart für die Fans, sondern auch für die Vereinskasse. Lassen wir uns davon und von den vereinsinternen Querelen nicht entmutigen, es erwartet uns ein Highlight der aktuellen Saison. Es geht in den Westen, es geht zum Aufsteiger, es geht in die Kaiserstadt. Uns erwartet der Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Besonders bei Aufsteigern ist nie wirklich abzusehen wie die Saison verlaufen wird. Nach einem Durchmarsch sieht es beim ATSV nicht aus, beschweren werden sich die Gelb-Schwarzen aber auch nicht. Aktuell seht Platz 12 mit 18 Punkten und einer Bilanz von 4-6-4 zu Buche. In der Liga lief es in den letzten Wochen gut, seit dem 7. Spieltag hatte man kein Pflichtspiel mehr verloren. Vor zwei Wochen war es dann aber soweit und die Mannen von Trainer Heiner Backhaus bekamen in Sandhausen mit 4:0 auf den Deckel. Hoffentlich werden wir nicht zum Aufbaugegner… Am Tivoli hapert es vor allem in der Offensive, mit 13 Buden hat man den schwächsten Angriff der ganzen Liga. Die Abwehr steht mit bisher 17 Gegentreffern recht stabil, hoffentlich kommen morgen einige Tore auf dieser Seite hinzu!

Kader & Transfers

Der Umbruch im ersten Kader nach der Rückkehr in den Profifußball hielt sich im Vergleich zu vielen Konkurrenten in Grenzen. So stehen in Aachen 16 Zugänge 10 Abgängen gegenüber. Daraus ergibt sich mit 35 Spielern ein sehr großer Kader, der im Winter wieder reduziert werden soll.

Auf der Abgangsseite springt niemand besonders ins Auge, fast alle Spieler gingen in die Regionalliga oder in die Vereinslosigkeit. So wechselte Verteidiger Franko Uzelac zum MSV Duisburg und Stürmer Mark Brasnic nach Bonn in die Mittelrheinliga.

Bekanntere Gesichter finden sich bei den Zugängen. Für Erfahrung und Torgefahr sollen Charlison Benschop (34, aus Wuppertal) und Bentley Baxter Bahn (31, vom Waldhof) sorgen. Aus Osnabrück kam Linksaußen Leandro Putaro, vom SV Stripfing (Ö, 2.Liga) Gianluca Gaudino. Der Mittelfeldmann ist aber aktuell gesperrt. Außerdem wurden drei Spieler aus der eigenen A-Jugend hochgezogen.

Vom Bestandskader sollte man in der Verteidigung besonders auf Kapitän Mika Hanraths und den aktuellen Toptorschützen Saša Strujć (4 Tore) schauen. Im Mittelfeld ist Lukas Scepanik eine Konstante, der 30-jährige hat auch schon zwei Treffer erzielt. Nicht zu vergessen noch Stürmer Anton Heinz, der jedem Fußballfan durch seine wunderbaren Freistöße in der letzten Saison in Erinnerung geblieben ist.

Löwenpower: Kevin Goden (2021-23)

Vereinsgeschichte

Im Dezember 1900 gründeten 18 Schüler den “Fußballclub Alemannia”, im Gegensatz zu vielen anderen Städten war der Fußball in Aachen zu dieser Zeit in den oberen Schulen schon etabliert. Wie hoch der erste Mitgliedsbeitrag war erfahrt ihr übrigens im letzten Talk. Da es schon einen 1. FC Aachen gab, suchte man sich den Beinamen “Alemannia” aus. Grund für die Gründung war, auch Nicht-Mitschülern ein Mitspielen zu ermöglichen.

Der erste richtige Sportplatz war 1901 der Innenraum der Radrennbahn am Zoologischen Garten. Um an Meisterschaftsspielen teilnehmen zu dürfen trat man 1903 dem Verband bei und zog ein Jahr später auf den Waldspielplatz im Stadtwald um. In der Saison 1904/05 nahm der Klub dann das erste Mal an Pflichtspielen teil, eine Jugendabteilung und Vereinszeitung wurden gegründet.

1907/08 wurde man Meister des 1. Bezirks und zog auf den Sportplatz hinter dem Forsthaus Siegel um. Dieser Platz wurde zwar von der Stadt errichtet, erwies sich aber nicht als tauglich und so spielten die Gelb-Schwarzen fortan auf dem Sportplatz am Tivoli. Das Gelände ist bis heute die Heimat des ATSV. 1909 qualifizierte man sich für die 1. Ligaklasse in der man bis 1913 spielte. Im ersten Weltkrieg kam der Spielbetrieb fast zum Erliegen, der Verein konnte sich aber in der Bezirksklasse halten und zum Ende hin wieder Erfolge feiern.

Im Jahre 1919 erfolgte dann eine Fusion mit den Aachener Turnverein von 1847. Der Verein hieß von da an wie heute, nur mit 1847 im Namen.  In der Saison 1920/21 wurde man Meister im Westkreis und qualifizierte sich für die Rheingauliga. 1924 wurde die Fusion mit dem ATV aufgrund von Unstimmigkeiten wieder aufgehoben und der heutige Vereinsname angenommen.

1925 begann der Bau des alten Tivoli und des weiteren Vereinsgeländes, was in der Eröffnung des Stadions im Jahre 1928 mündete. So ging es auch sportlich bergauf und man konnte gute Leistungen in der Rheinbezirksliga zeigen, 1931 wurde man Bezirksmeister. Dieser Erfolg konnte in Folge zweimal wiederholt werden. Zu Beginn der NS-Zeit stieg der ATSV aus der Gauliga ab und spielte zum ersten Mal bis 1937 im Unterhaus. Nach dem Aufstieg qualifizierte man sich für und wurde dritter der deutschen Meisterschaft.

Während des zweiten Weltkriegs musste man wie fast alle Vereine in Kriegsspielgemeinschaften den Notbetrieb aufrechterhalten. Das Stadion wurde beschädigt und musste 45 wiederaufgebaut werden. Der Verein startete ab 1947 in der Oberliga West, in der man sich zuerst schwertat. Ab 1952 wurden die sportlichen Leistungen besser und im Stadion stand ab 1957 Europas modernste Flutlichtanlage.

Im Jahre 1960 war die Alemannia dann Westdeutschlands größter Verein mit über 3 000 Mitgliedern, beflügelt vom tollen Stadion und anhaltenden Erfolgen in der Liga. Trotz alle- dem wurde der ATSV nicht in die Bundesliga aufgenommen und musste, nach einer verständlichen aber erfolglosen Klage, ab 1963 in der Regionalliga West antreten. Man wurde hier direkt überlegen Meister, blamierte sich aber in der Aufstiegsrunde. 1965 stieß man bis ins Finale des DFB-Pokal vor und wurde Zweiter in der Liga, der Aufstieg gelang abermals nicht. Dieser wurde dann 1967 realisiert, der Klassenerhalt geschafft und es ging als erster deutscher Klub auf Südamerika Tournee.

Mit teuren Neuverpflichtungen konnte in der zweiten Saison im Oberhaus dann sogar die Vizemeisterschaft errungen werden. Man hatte sich aber insgesamt, besonders finanziell, überhoben, musste 1970 absteigen und stand in der nächsten Zeit kurz vor der Insolvenz. Man konnte sich aber für die neu gegründete 2. Bundesliga qualifizieren. 1990 musste der Verein sogar den Gang in die Oberliga antreten, ab 1994 in der neuen Regionalliga, bis 1999 der Wiederaufstieg ins Unterhaus gelang.

Bis 2006 spielte man in der 2. Bundesliga gut mit und erreichte 2004 wieder das Pokalfinale. Als Pokalzweiter qualifizierte der ATSV sich damit für den UEFA-Cup. Durch die Einnahmen konnte sich der Verein wirtschaftlich erholen und man steig in der Saison 05/06 in die Bundesliga auf. Es folgte der direkte Wiederabstieg und man geriet im Zuge des Stadion-Neubaus wieder in finanzielle Schwierigkeiten. Trotz Hilfe der Stadt Aachen ging es turbulent weiter und die Alemannia fand sich 2012 in der 3. Liga wieder. Man wurde durchgereicht und stand 2013 in der Regionalliga am Abgrund.

Seitdem hat sich die Alemannia in der Regionalliga eher schwergetan und musste über 10 Jahre im Amateurbereich bleiben. Als negativer Höhepunkt bleibt ein weiteres Insolvenzverfahren, als positives Highlight stehen einige Zuschauerrekorde auf dieser Ebene. Im Herbst 2023 wurde dann Heiner Backhaus Trainer in Aachen. Dieser schaffte den “Turnaround” und brachte den ATSV, nach Platz 12 in der Vorsaison, wieder auf die Siegerstraße. 2024 gelang als Meister der Aufstieg in Liga 3 und damit die lang ersehnte Rückkehr in den Profifußball.

Die Alemannia vereint ca. 10 800 Mitglieder auf die Abteilungen Fußball, Frauenfußball, Handball (kein Spielbetrieb mehr), Leichtathletik, Tischtennis, Volleyball, Futsal, eSports und Tischfußball. Der Profifußball ist in die “TSV Alemannia Aachen GmbH” ausgegliedert, welche zu 100% dem Verein gehört.

Fanszene

Die Fanszene der Alemannia ist auf der Werner-Fuchs-Tribüne beheimatet und sorgte vor gut zehn Jahren und nun in diesem Jahr wieder für viel Aufsehen in Fanlandschaft und Medien.

Seit 1999 gab es am Tivoli die “Aachen Ultras”, welche den Support organisierten. Nach Konflikten innerhalb der Gruppe, welche sich auf die gesamte Fanszene ausweiteten, spaltete sich 2010 die “Karlsbande” von den “Ultras” ab. Laut “KBU” sollen Meinungsverschiedenheiten zur Supportgestaltung und verschiedene Auffassungen von “Ultra” der Hauptgrund gewesen sein. Laut Medien und “ACU” ging es aber um die antifaschistische Ausrichtung, welche nicht mehr mitgetragen werden wollte.

So teilte sich die Szene, wobei die “KBU” mehr Unterstützung von Fanclubs und Hooligans erhielt. Von da an gab es immer wieder tätliche Angriffe auf die übrigen “Ultras” unter reger Beteiligung von Hooligans aus dem rechtsextremen Milieu. Nach dem hier das Fass zum Überlaufen gebracht worden war, entschlossen sich die “Aachen Ultras 1999” zur Auflösung im Jahre 2013. Eigentlich hatte die “Karlsbande” zu diesem Zeitpunkt ein “Auftrittsverbot” im Tivoli, welches aber nach einiger Zeit und bis zum heutigen Tage ignoriert und nicht vom Verein durchgesetzt wird.

Die “Karlsbande” ist noch immer die Hauptgruppe im Stadion. Seit 2014 hatte sich daneben die “Yellow Connection” etabliert, welche sich nun vor einigen Wochen nach Streitereien um die Benutzung der neuen Mikrofonanlage und weiteren Machtkämpfen auflöste. Auch der Verein spielte, u.a. mit kurzfristigen Stadionverboten, wieder eine eher unrühmliche bzw. unpassende Rolle.

Weiters steht die Szene des ATSV wegen fortwährender Verbindungen in die rechtsextreme Szene im Fokus. Nach dem Aufstieg gab es mehrere Artikel und Dokumentationen des ÖRR zu dem Thema, in dem besonders die Rolle der Hooligans von der “Boxstaffel 520” beleuchtet wird, welche auch helfen sollen, die Führungsrolle der “KBU” zu festigen.

Zu diesem Thema lohnt sich auch ein Blick in die letzte Sonderausgabe des Stadionhefts der Aachen Ultras: “Mullejan”.

Der ATSV pflegt eine Freundschaft zum niederländischen Klub Roda Kerkrade. Wirklich große Feindschaften sind mir nicht bekannt, Abneigung gibt es aber zu fast allen Klubs aus dem näheren NRW. Besonders groß soll diese nach Gladbach, Essen und Wuppertal sein. Abseits von “Ultra” hat die Alemannia noch 79 offizielle Fanclubs.

Stadion

Der (neue) Tivoli in Aachen ist das größte Stadion der dritten Liga und bietet 32 960 Plätze sowie alle Schikanen, wie z.B. ein eigenes TV-Studio. Fertiggestellt wurde die Arena im Sommer 2009.  Für Fotos und genaueste Zahlen konsultiert am besten die Website des ATSV. In den Veranstaltungsräumen des Stadions befindet sich seit 2015 u.a. die “Spielbank Aachen”. Der Bau der Arena stürzte den Verein in eine schwere finanzielle Krise, welche in zwei Insolvenzverfahren mündeten.

Der Name der Aachener Stadien kommt vom Standort, welcher auf dem Grund des ehemaligen Gut Tivoli liegt. Das Stadion ist Teil des “Sportpark Soers” in dem auch das Reitstadion liegt in dem der “CHIO” ausgetragen wird. Weitere Infrastruktur sind ein Parkhaus und Trainingsplätze. Von den Kunstrasenplätzen, welche nach ausländischen Städten benannt sind, befindet sich u.a. der Platz “Alkmaar” oben auf dem Parkhaus. Die Namen sind die der Gegner aus der UEFA-Cup Saison 2005/06.

Wer sich noch für den alten Tivoli interessiert, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt: Tivoli Historie.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Mittelfeldspieler Ulrich Bapoh ist der Neffe von Samuel Eto‘o.
  • Die Tischfußballer der Alemannia spiel(t)en im November Champions League.
  • Der Aachener Dom samt Domschatz ist UNESCO-Welterbe.
  • Sportlich ist Aachen besonders für den Reitsport bekannt, der CHIO Aachen ist das weltgrößte Turnier für u.a. Springreiten.
  • Jährlich wird ein Seifenkistenrennen zwischen RWTH und FH Aachen ausgetragen.
  • Die “Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG” gilt als Weltmarktführer bei Herbst- und Weihnachtsgebäck.

Der 15. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904FC Energie Cottbus
Samstag 14:00 Uhr FC Hansa Rostock – DSC Arminia Bielefeld
14:00 Uhr SG Dynamo Dresden1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SV Sandhausen
14:00 Uhr Aachener TSV Alemannia 1900 – TSV 1860 München
14:00 Uhr SC Verl – VfB Stuttgart II
16:30 Uhr SpVgg Unterhaching – SV Wehen Wiesbaden 
Sonntag 13:30 Uhr SV Waldhof Mannheim – Hannover 96 II
16:30 Uhr FC Ingolstadt 04 – VfL Osnabrück 
19:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – FC Erzgebirge Aue

 

Sechzig am Wochenende: Fußball trotz Wintereinbruch!

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TSV 1860 Wochenende profis u21 u19 u17 futsal nlz löwen dritte vierte löwinnen

Wintereinbruch in Südbayern. Am Wochenende vor dem 1. Advent nichts ganz überaschendes. Die Frage ist, welchen Einfluss der jüngst erfolgte Schneefall auf den Spielbetrieb der verschiedenen Teams des TSV 1860 haben wird. Hier unser Überblick, was – zumindest – planmäßig auf dem Programm steht.

Profis in Aachen

Keine Spielabsage wegen Wintereinbruch, höchstens das eine oder andere Problem bei der Anreise der rund 3.000 Löwenfans dürfte für das Spiel der Profis in Aachen drohen. Wer sich nicht auf die Reise gen Westen macht, kann in unserem Liveticker mitverfolgen, wie für die Löwenfans der Tripp – und dann natürlich auch das Spiel bei der Alemannia am Tivoli – verläuft.

U19 gegen Augsburg, U16 und U17 gegen Orlando

Während die U19 nach Länderspiel-bedingter Pause am Samstag Mittag in das drittletzte Spiel der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Augsburg geht und ihren aktuell dritten Platz gegen den direkten Verfolger verteidigen will, hat die U17 den Nachwuchsliga-Betrieb ja schon abgeschlossen und bestreitet am Freitag Abend einen internationalen Vergleich mit der U18 des FC Orlando. Der jüngere B-Juniorenjahrgang (U16) des NLZ testet am Sonntag dann gegen die U17 der Amerikaner.

U12 und U13 gegen Sparta Prag

Ebenalls ein internationaler Testspielvergleich steht für die U12 und U13 auf dem Programm: Am Sonntag Vormittag bzw. Mittag kommt Sparta Prag an die Grünwalder Straße. Der Wintereinbruch sollte – Dank Kunstrasen an der Grünwalder Straße 114  – hier kein Problem darstellen. Und auch die Gäste aus Tschechien sind – wahrscheinlich anders als die oben Angesprochenen aus Florida – winterliche Verhältnisse gewohnt.

Löwinnen und Löwinnen U15

Bei den Löwinnen sind an diesem Wochenende nur die Erste (im Kreisligavergleich mit dem SC Bogenhausen) und die U15 am Ball.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 22.11.

19.30 Uhr: U17 FC Orlando U18  -:-

Samstag, 23.11.

10.00 Uhr: U14 AKA Ried  -:-
12.30 Uhr: U19 – FC Augsburg  -:-
14.00 Uhr: FC Augsburg II – U16  -:-
14.00 Uhr: Alemannia Aachen Profis  -:-
15.00 Uhr: SV Erlbach – Amas  -:-
15.30 Uhr: U15 – Greuther Fürth  -:-

Sonntag, 24.11.

10.00 Uhr: U12 – Sparta Prag U12  -:-
12.15 Uhr: U13 – Sparta Prag U13  -:-
14.00 Uhr: Löwinnen U15 – SVO Germaringen  -:-
15.00 Uhr: Black Forest Futsal Freiburg – Futsal-Löwen  -:-
15.00 Uhr: U16 FC Orlando U17  -:-
16.00 Uhr: Löwinnen – SC Bogenhausen  -:-
17.00 Uhr: U9 – DJK Ingolstadt U10  -:-

Außerdem nehmen die U10 und die U11 an zweitägigen Turnieren in Leipzig und Gilching teil.

Alemannia Aachen – TSV 1860: Ergebnistipp Manfred Starke

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Tsv 1860 Vfb Lübeck Manfred Starke 1

Auch wenn Manfred Starke nur eine Saison bei den Löwen spielte, ist der ehemalige namibische Nationalspieler derzeit wieder Stammgast an der Grünwalder Straße. Aktuell hält er sich bei der U21 fit, um nach der Winterpause hoffentlich wieder in den Profibereich (wenn auch andernorts) einsteigen zu können. Heute tippt der 33-Jährige das Ergebnis der Partie des TSV 1860 bei Alemannia Aachen.

Manfred Starke traut den Löwen drei Punkte zu

Auch wenn sich das Personalkarussell bei den Löwen vor der Partie wieder ordentlich gedreht hat, was auch Manfred Starke zu spüren bekam, so kennt der Mittelfeldspieler natürlich doch noch etliche Akteure, die für Sechzig auf dem Platz stehen. Seinen Ex-Kollegen traut Starke in Aachen einiges zu:

“Ich tippe auf ein 1:3, also einen Sieg der Löwen.
Torschützen: Wolfram, Schröter und Guttau – oder eine Überraschung mit Kwadwo!”

Nach der Heimniederlage gegen die SpVgg Unterhaching wäre das natürlich Balsam für die geschundene Löwenseele!

Nationalspieler in zwei Sportarten

Sieben A-Länderspiele absolvierte Manfred Starke in seine Karriere für Namibia, doch nicht nur im Fußball war er für sein Heimatland im Einsatz. In seiner Jugend war der in Windhoek geborene Starke auch begeisterter Faustballer und nahm sogar im Januar 2009 sogar an der U18-Weltmeisterschaft teil.

Zu dieser Zeit war er allerdings schon seit einigen Jahren nach Deutschland übergesiedelt und arbeitete bei Hansa Rostock auf seine Profi-Karriere im Fußball hin. Über die Stationen Carl Zeiss Jena, 1. FC Kaiserslautern, FSV Zwickau und VfB Oldenburg landete Manfred Starke im Jahr 2023 an der Grünwalder Straße. Für den TSV 1860 absolvierte er 25 Partien in der 3. Liga, in denen ihm ein Treffer gelang.

Fun Fact: Auch seine Schwester Sandra ist Fußballprofi und kickt derzeit bei RB Leipzig in der Bundesliga. Mehr Länderspiele hat allerdings Manfred absolviert, denn Sandra trug “nur” sechs Mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft.

Titelbild: Oliver Rabuser