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Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – SpVgg Unterhaching (Toto Pokal)

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

Vor einigen Wochen trennten sich die Löwen und der Club mit dem Bob im Vereinswappen im Hachinger Sportpark mit 2:2. Seitdem haben sich die Vorzeichen etwas geändert: Während die Elf von Argirios Giannikis die letzten beiden Ligaspiele mit 3:0 gewann, wartet die Mannschaft von Marc Unterberger seit zehn Partien auf ein Erfolgserlebnis. Vier sechzger.de Redakteure präsentieren ihre Wunschaufstellungen, mit denen der TSV 1860 die SpVgg Unterhaching morgen im Toto Pokal in die Schranken weisen könnte.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Unterhaching

Auch wenn Argirios Giannikis in den letzten Tagen bereits angedeutet hatte, dass Rene Vollath im Pokal ins Tor der Löwen zurückkehren könnte, setzen die vier Redakteure auf Marco Hiller. Nach nur zwei gemeinsamen Spielen wäre das Match gegen einen Gegner auf Augenhöhe für den Defensivverbund durchaus eine Möglichkeit, sich weiter einzuspielen.

Thomas Enn

Thomas setzt (verständlicherweise) auf die Elf, die zuletzt zwei überzeugende Siege eingefahren hat und nimmt folglich keine Veränderungen vor.

Peter Gratz

Bei Peter darf Maximilian Wolfram von Beginn an ran und ersetzt Morris Schröter. Dadurch wechselt Soichiro Kozuki vom linken auf den rechten Flügel.

Florian Buch

Auch Florian sieht Maximilian Wolfram in der Startelf, bei ihm erhält jedoch der zuletzt starke Soichiro Kozuki eine Verschnaufpause. Wolfram soll hinter Patrick Hobsch wirbeln, Julian Guttau rutscht auf den linken Flügel.

Stefan Kranzberg

Eine personelle Änderung nimmt auch Stefan vor: Statt Morris Schröter darf Tim Kloss von Beginn an ran und bildet mit Thore Jacobsen das defensive Mittelfeld. Tunay Deniz rückt auf die 10, Julian Guttau bekleidet die linke Offensivposition, Kozuki kommt über rechts.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

JHV der Unternehmer für Sechzig: Peter Lechner neuer erster Vorstand

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Gestern Abend fand im Bamboleo die Jahreshauptversammlung (JHV) der Unternehmer für Sechzig statt. Der Förderverein blickt auf ein Jahr mit erfolgreich abgeschlossenen Projekten zurück und finanziert mittlerweile acht Routen, die im Fahrdienst junge Talente nach Giesing und wieder nach Hause chauffieren. Außerdem trat Josef Wieser nicht wieder als erster Vorstand zur Wahl an. Zum neuen ersten Vorstand wurde Peter Lechner gewählt.

Emotionale Abschiedsrede von Josef Wieser

Die Veranstaltung begann mit einer sehr persönlichen Rückschau von Josef Wieser auf zehn Jahre als erster Vorstand der Uf60. Wieser sprach vor den etwa 50 anwesenden Mitgliedern von der Idee zur Gründung des Fördervereins, die er in einem Bus zum einem Auswärtsspiel beim KSC gemeinsam mit Jürgen Lanzl hatte. Er berichtete von den Anfangstagen, zu überwindenden Widerständen und schließlich dem guten Standing beim TSV 1860 München e.V. und seinen Abteilungen, das die Unternehmer sich mittlerweile aufgebaut haben. Während Wiesers Amtszeit wurden insgesamt etwa 800.000 € an den e.V. gespendet, ein Großteil davon ging ins NLZ. Für sein Wirken wurde Gründungsmitglied Jürgen Lanzl zum allerersten Ehrenmitglied der Unternehmer für Sechzig ernannt.

Josef Wieser überreicht Jürgen Lanzl die Urkunde seiner Ehrenmitgliedschaft

Kein Dank von Hasan Ismaik

Wieser berichtete, dass die Uf60 sich von Beginn an vereins- und parteipolitisch neutral verhalten wollten. Gerade in schwierigen Zeiten konnten sie oft “als Ruhepol dienen und den Verein stützen”. Besondere Highlights für Wieser waren die Bereitstellung von Winterjacken für die U19 im Winter 2021/22, “als die KGaA die Mittel für Winterjacken der U19 nicht bereitstellen konnte oder wollte.” Auch die Organisation internationaler Reisen der Jugendteams nach Portugal oder England listete Wieser als wichtige Ereignisse auf, die von den Uf60 gefördert wurden. “Eine Geste der Dankbarkeit seitens des Investors Hasan Ismaik blieb leider all die Jahre aus – obwohl unser Engagement den Wert seines Investments erhalten und gesteigert hat”, kommentierte Wieser das Verhältnis zu Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik. Am Ende seiner Rede wurde Josef Wieser von anwesenden Mitgliedern mit Standing Ovations gefeiert.

Standing Ovations für Josef Wieser für zehn Jahre Vorsitz der Unternehmer für Sechzig

Projekte der Unternehmer für Sechzig

Danach stellte Gerhard Neumann, Beiratsmitglied der Unternehmer für Sechzig, die laufenden und abgeschlossenen Projekte des Fördervereins vor. Neumann koordiniert viele der Aufgaben am Trainingsgelände, die die Unternehmer für 1860 meist unentgeldlich erbringen. Der vom ebenfalls anwesenden NLZ-Leiter Manfred Paula sehr gelobte Fahrdienst wurde im vergangenen Jahr mit 95.000 € unterstützt. Wegen sinkender Spendenbereitschaft musste beschlossen werden, die Leistungen für den Fahrdienst auf 90.000 € zu deckeln. Wie wichtig der Fahrdienst für Spieler, Eltern und 1860 ist, zeigt dieses Video:

Außerdem leisteten Mitglieder noch direkte Unterstützung für den Fahrdienst. Zum Beispiel Heiko Eschner, der den Transport mit vier Tankkarten persönlich sponsort. Außerdem förderten die Uf60 weitere Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen an den Gebäuden des NLZ. Hier sind beispielhaft die Küche, ein Meeting- und Essraum sowie der Austausch des Kunstrasens in der Soccer-Arena zu nennen. Bei der Sanierung des NLZ wurden die Verwaltungsräte Christian Dierl und Martin Obermüller sowie Tom Bauer, Erik Altmann, Christian Ammon, Florian Urban, Frank Lachner, Johannes Rumpfinger, Peter Lechner, Alexander Hofmann und Wolfgang Leuschner für ihren Einsatz mit besonderem Dank bedacht. Außerhalb des NLZ wurden besonders die Fecht-Abteilung, der Aufbau des Bamboleo und der Frauenfußball gefördert.

Peter Lechner neuer erster Vorstand

Weil Wieser sich nicht erneut zur Wahl stellte, musste ein Nachfolger gewählt werden. Einziger Kandidat war Peter Lechner, der mit überwältigender Mehrheit zum neuen ersten Vorstand gewählt wurde. Josef Wieser tat sozusagen eine Reihe zurück und wurde zum zweiten Vorstand gewählt. Michael Brand wurde in dieser Funktion von den Mitgliedern bestätigt ebenso wie Frank Hettrich als Kassier. Eine Hauptaufgabe des neuen Vorstands wird es sein, die Spendenbereitschaft der Mitglieder aufrecht zu erhalten, um den TSV 1860 München weiterhin in gewohnten Umfang unterstützen zu können.

Die Vorstandschaft der Unternehmer für Sechzig mit dem neuer ersten Vorstand Peter Lechner (3. von rechts)

 

TSV 1860 – SpVgg Unterhaching: Ergebnistipp Niels Schlotterbeck

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Niels Schlotterbeck TSV 1860

Am vergangenen Wochenende trafen mit dem TSV 1860 München und dem SV Waldhof Mannheim zwei Clubs aufeinander, für die Niels Schlotterbeck während seiner Karriere die Fußballstiefel schnürte. Heute tippt der mittlerweile 57-Jährige das Ergebnis des Pokalspiels der Löwen gegen die SpVgg Unterhaching.

Niels Schlotterbeck tippt auf knappen Heimsieg

Knapp 250 Ligaspiele (1. Bundesliga bis Bayernliga) absolvierte der gebürtige Stuttgarter in Deutschland und war zudem in Österreich, Saudi-Arabien und auf Zypern aktiv. Ein Pflichtspiel gegen die SpVgg Unterhaching bestritt er dabei nie. Für die Partie der Löwen gegen die Vorstädter ist Schlotterbeck optimistisch:

“2:1 für 1860!”

Der Einzug ist Halbfinale des Toto Pokals wäre ein wichtiger Schritt, um sich womöglich auf diesem Wege für den DFB Pokal zu qualifizieren. Eins ist klar: Ein Unentschieden wie zuletzt in der Liga kann es diesmal nicht geben. Es würde nach 90 Minuten direkt ein Elfmeterschießen folgen, um einen Sieger zu ermitteln.

Heute Betreiber einer Fußballschule

Obwohl Niels Schlotterbeck 36 Bundesligaspiele bestritt und sogar einmal im Pokalfinale auf dem Platz stand, verbindet man den Namen heute in erster Linie mit seinen Neffen. Keven Schlotterbeck hält derzeit für den FC Augsburg die Knochen hin, dessen Bruder Nico für Borussia Dortmund und die deutsche Nationalmannschaft.

Niels war 1992 von Hansa Rostock an die Grünwalder Straße gewechselt und absolvierte dann 25 Spiele (7 Tore) in der Bayernliga, 2 Partien (1 Tor) in der Aufstiegsrunde und 35 Matches in der 2. Bundesliga (4 Tore) für den TSV 1860. Nach dem Durchmarsch fand er keine Berücksichtigung mehr und zog weiter zu Hannover 96.

Heute betreibt Schlotterbeck, der bei den Löwen meist als Libero agierte, aber auch in der Offensive seine Stärken hatte, eine Fußballschule in der Nähe von Stuttgart.

Sechzig am Wochenende: Keine Länderspielpause für Sechzig!

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan Dritte Vierte Löwinnen U19 U17 III IV Profis

Länderspielpause in der 3. Liga – und dennoch ein sehr wichtiges Spiel für die Profis. Der Landespokal macht’s möglich. Und auch zahlreiche andere Mannschaften des TSV 1860 sind am Wochenende im Einsatz. Von wegen Länderspielpause…

Wieder Doppelspieltag der Dritten & Vierten

Wie am vergangenen Wochenende bestreiten die Amateurteams des e.V. auch diesmal am Samstag einen Doppelspieltag am Sechzserplatz. Die Vierte empfängt um 15 Uhr den Tabellenzweiten FC Espaniol. Um 17.30 Uhr versucht dann die Dritte sich für das 2:8 gegen Pasing am Dienstag Abend zu rehabilitieren. Gegner ist der Tabellenletzte der Kreisliga Gruppe 2, der TSV Solln. Viele Tore sind bei der Dritten eigentlich garantiert: In 11 Saisonspielen fielen bislang insgesamt 61 Treffer!

U19 mit Testspiel in Suttgart

Nachdem die U19-Nationalmannschaft derzeit Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft in Andorra absolviert, pausiert die DFB-Nachwuchsliga. Die Junglöwen sind aber nicht untätig und reisen nach Stuttgart zu einem Vergleich mit den Kickers.

Löwinnen am Sonntag im Einsatz

Den weiblichen Teams des TSV 1860 gehört an diesem Wochenende der Sonntag. Die Löwinnen I treten mittags um halb zwölf beim FC Teutonia an, die Löwinnen II eine Stunde später in Röhrmoos bei der dortigen Spielgemeinschaft aus Schwabhausen und Röhrmoos. Keine Spiele bestreiten die Nachwuchslöwinnen der U15 und U17.

Amas in Landsberg

Ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Löwentrainer Alexander Schmidt steigt am Samstag Nachmittag – leider zeitgleich mit den Profis – in Landsberg. Der TSV Landsberg empfängt den Tabellenführer TSV 1860.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 16.11.

10.00 Uhr: U10 FC Unterföhring U11  -:-
11.30 Uhr: U11 – FC Wacker U12  -:-
12.00 Uhr: SV Planegg-Krailing – U13  -:-
14.00 Uhr: Profis – SpVgg Unterhaching -:-
14.00 Uhr: TSV 1882 Landsberg – Amas  -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Espanol  -:-
15.00 Uhr: Stuttgarter Kickers – U19  -:-
15.30 Uhr: U15 – Viktoria Aschaffenburg  -:-
16.00 Uhr: Futsal Panthers Ingolstadt – Futsal-Löwen  -:-
17.30 Uhr: Dritte – TSV Solln  -:-

Sonntag, 17.11.

10.30 Uhr: Jahn Regensburg U11 – U11  -:-
11.00 Uhr: U14 – Akademie Tirol U14 -:-
11.30 Uhr: FC Teutonia – Löwinnen  -:-
12.30 Uhr: SG Schwabhausen/Röhrmoos – Löwinnen II  -:-
14.00 Uhr: U16 SpVgg GW Deggendorf  -:-

Außerdem nimmt die U12 am Sonntag Nachmittag an einem Turnier beim FC Ingolstadt teil und trifft dabei auf den FSV Frankfurt und den Gastgeber. Die U9 reist am Samstag nach Frankfurt, um an einem zweitägigen Turnier bei der Eintracht teilzunehmen.

Präsidium: Geschäftsführer nicht mehr Teil des Darlehensvertrages

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steppe reisinger bay schmidt präsidium darlehensvertrag geschäftsführer

In einem offenen Brief wandte sich das Präsidium heute Morgen an den Verwaltungsrat sowie die interessierte Öffentlichkeit. Darin wird u.a. thematisiert, dass die Frage nach dem neuen Geschäftsführer nicht mehr Teil des Darlehensvertrages sei.

Geschäftsführer nicht mehr Teil des Darlehensvertrages

Die Stellungnahme im Wortlaut:

Liebe Mitglieder, liebe Fans und Unterstützer unseres Vereins,

die nur durch eine öffentliche Mitteilung des Verwaltungsrats vom 08.11.2024 an uns herangetragenen Bitte, hinsichtlich der Darlehensvereinbarung in einen weiteren Dialog mit unserem Mitgesellschafter zu treten, ist das Präsidium nachgekommen.

In Gesprächen mit Vertretern von HAM International wurde nunmehr vereinbart, die Personalie des Geschäftsführers Finanzen nicht weiter, wie ursprünglich von dem Darlehensgeber zwingend gefordert, in der Darlehensvereinbarung zu verankern.

Beide Gesellschafter sind sich einig, dass die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA einen fachlich geeigneten Finanzexperten benötigt. Mit der Nachbesetzung der vakanten Position ist der Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH betraut.

Das Präsidium wird, wie in der Vergangenheit stets geschehen, satzungsgemäß die vorherige Zustimmung des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e. V. einholen, wenn es über die Bestellung eines Geschäftsführers für die Tochtergesellschaft entscheidet.

Um Missverständnissen in der öffentlichen Wahrnehmung entgegenzuwirken, verweisen wir noch einmal auf Ziffer 11.3.2 der Satzung des TSV München von 1860 e. V., nach der dem Präsidium die Geschäftsführung des Vereins obliegt. Der Verwaltungsrat ist kein „Kabinett“ einer „Regierung“. Maßnahmen der Geschäftsführung können nicht dem Verwaltungsrat übertragen werden.

Der Verwaltungsrat darf sich nicht in den operativen Bereich einmischen. Auch die Entwicklung von Strategien fällt allein in die Zuständigkeit des Präsidiums. Satzungsgemäß überwacht der Verwaltungsrat die Arbeit des Präsidiums. Er kann dieser Aufgabe aber schlecht nachkommen, wenn er selbst die Linie vorgeben will.

Präsidium des TSV München von 1860 e. V.
Robert Reisinger, Karl-Christian Bay, Norbert Steppe

Sechzig um Sieben: Löwen-Fans sind optimistischer

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Die jüngsten beiden Siege zeigen Wirkung, die Löwen-Fans zeigten sich in der jüngsten Umfrage auf www.sechzger.de wesentlich optimistischer als noch vor ein paar Wochen.

Löwen-Fans sind optimistischer

Nach dem Fehlstart der Löwen in die Liga und dem ersten Sieg im vierten Saisonspiel hatten wir unsere Leser gefragt, welchen Rang sie den Löwen am Ende der Saison 2024/25 zutrauen. Damals war ein Mittelfeldplatz die meistgewählte Antwort. Nun haben wir, sechs Wochen später, die gleiche Frage gestellt und siehe da: die Löwen-Fans sind deutlich optimistischer und sehen die Löwen am Saisonende im vorderen Tabellendrittel.

Unsere tägliche Vereinspolitik gibt uns heute

Kein Tag vergeht momentan ohne Stellungnahme zur aktuellen Vereinspolitik, gestern meldete sich die Bayerische zu Wort, allerdings ohne große Neuigkeiten unters Löwen-Volk zu bringen. Interessanter ist da schon unser Blick in die Details des Darlehensvertrags, ein Damoklesschwert und die Folgen gewisser Vertrags-Passagen.

Nur zwei Drittligisten im Pokal ausgeschieden

Als kleinen Ausblick auf das Toto-Pokal-Viertelfinale gegen die Bobfahrer haben wir uns für Euch schlau gemacht, wie es bei den anderen Drittligisten bislang im Landespokal läuft. Bis auf Mannheim und Dresden sind tatsächlich noch alle Konkurrenten aus der dritten Liga im Rennen.

Drei Löwen auf Länderspielreise

Drei Spieler der Münchner Löwen sind aktuell mit ihren Nationalteams im Einsatz. Avdija, Qela und Erdogan wurden für ihre Auswahlteams nominiert. Eine 0:4-Niederlage kassierte dabei A-Jugend-Keeper Miran Qela mit der U19 des Kosovo in der EM-Qualifikation gegen Österreich. Emre Erdogan siegte mit der türkischen U18 mit 1:0 gegen Frankreich. Erion Avdija gewann mit der kosovarischen U21 3:1 in Nordmazedonien.

Deutliche Klatsche für Ü40

Wenig zu feiern gab es am Mittwochabend für die Senioren B (Ü40) des TSV 1860 München, die in einem Freundschaftsspiel beim SV Lohhof mit 2:9 unterlagen. Der Wintereinbruch und der einsetzende Schneefall taten ihr Übriges…

Fan-Treff am Candidplatz

Auch beim Toto-Pokal-Spiel gegen die SpVgg Unterhaching am Samstag wird es vor dem Spiel einen Fan-Treff am Candidplatz geben. Münchens Jugend lädt ein, verkauft Adventskalender und Aufkleber. Zudem gibt es den Temperaturen entsprechend heißen Glühwein. Los geht es wie gewohnt um 10:30h. Wie in den letzten Jahren will sich Münchens Jugend auch wieder sozial engagieren und spendet eine große Zahl an Adventskalendern für soziale Kinder- und Hilfseinrichtungen.

Damit startet Ihr, liebe Löwenfans, wieder Bestens informiert in einen Freitag, an dem die Vorfreude auf das nächste Fest in Giesing schon wachsen dürfte. Blau bleiben und bis morgen auf Giesings Höhen!

Die Bayerische äußert sich

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dieBayerische Firmenzentrale Logo Sponsor TSV 1860 München Martin Gräfer

Aktuell vergeht kein Tag ohne ein Statement, eine Klarstellung oder – wie nun durch den 1860-Hauptsponsor Die Bayerische geschehen – ein Pressestatement zur aktuellen vereinspolitischen Situation bei den Löwen. Donnerstag Nachmittag um kurz vor vier landete die nachfolgend unkommentiert dokumentierte Erklärung, unterzeichnet von Felicitas Eckert, der Pressesprecherin des Unternehmens in unserem Email-Postfach:

Pressestatement zur aktuellen Situation beim TSV 1860 München

Da uns als Hauptsponsor des TSV 1860 München bereits mehrere mediale Anfragen erreicht haben, äußern wir uns.

Der TSV 1860 München ist einer der ältesten deutschen Vereine im Profifußball – eine Tradition, die mit Verantwortung einhergeht. Wir danken den Gesellschaftern der KGaA, dass sie die drohende Insolvenz abwenden und eine Fortführung bis 2026 ermöglichen konnten.

Diese neu gewonnene Chance gilt es nun zu nutzen und ein Zukunftskonzept zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen derzeit jedoch öffentliche Auseinandersetzungen zwischen den wichtigsten Vereinsgremien. Besonders problematisch wäre es, wenn vertrauliche Informationen in Interviews, wie zuletzt durch den Vorsitzenden des Verwaltungsrats, geteilt werden sollten. Ein solches Verhalten schadet dem Vereinsimage und verstärkt bei Sponsoren und Partnern den Eindruck mangelnder Professionalität. Das Hin- und Herschieben von Verantwortlichkeiten ist nicht nachvollziehbar, zumal der Verwaltungsrat in allen relevanten Gremien der KGaA vertreten ist.

Auch wir als Hauptsponsor sind im Austausch mit den handelnden Personen – jedoch diskret und zielorientiert, hinter verschlossenen Türen. Die Mannschaft hat kürzlich gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Es braucht ein stabiles Umfeld, um dieses Potenzial weiter zu fördern. Die Führungskräfte der KGaA gilt es bei ihrer herausfordernden Arbeit zu unterstützen. Es ist kontraproduktiv, ihre Arbeit durch öffentliche Konflikte zu belasten. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten zusammenstehen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Als Hauptsponsor werden wir unseren Beitrag weiter leisten. Mannschaft, Trainerteam und der Geschäftsstelle wünschen wir viel Erfolg und Glück. 

Über den Darlehensvertrag, seine Klauseln und ein Damoklesschwert

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Mitgliederversammlung MV 2024 - Spielbetriebs-GmbH

Mitglieder und Fans rätseln nach diversen Stellungnahmen und Interviews, was jetzt genau das Problem oder Nicht-Problem mit dem abgeschlossenen Darlehensvertrag zwischen der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, der HAM International Ltd. und dem TSV München von 1860 e.V. ist – wir erklären die Tragweite der Klauseln.

SZ: Klauseln im Darlehensvertrag enthalten Sonderkündigungsrecht zugunsten der HAM

Wie man u.a. aus der Süddeutschen Zeitung erfahren konnte, enthält der Darlehensvertrag eine Passage, die der HAM International Ltd. ein Sonderkündigungsrecht des Darlehensvertrags einräumt, sollte der e.V. über den Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH hinweg einen Geschäftsführer für die KGaA berufen bzw., abberufen. Diese Praxis wurde u.A. bei der Einstellung von Markus Fauser, Michael Scharold und Dr. Christian Werner gezogen, nachdem sich der Beirat trotz dringlicher Notwendigkeit nicht auf einen Kandidaten einigen konnte und somit “patt” gesetzt war.

Hat das Präsidium überhaupt das Recht, Geschäftsführer am Beirat vorbei zu berufen bzw. abzuberufen?

Ja. § 12 Ziffer 4 der Satzung der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH, deren Geschäftsführer auch die Geschicke der KGaA leitet, besagt, dass der Geschäftsführer durch den paritätisch besetzten, vierköpfigen Beirat bestellt bzw. abberufen wird. So beispielsweise geschehen bei der Einstellung von Marc-Nicolai Pfeifer.

“(…) Darüber hinaus erhält der Beirat das alleinige Recht, Geschäftsführer zu bestellen und abzuberufen (…).

Dennoch kann die Gesellschafterversammlung über den Beirat hinweg ebenfalls einen Geschäftsführer einstellen bzw. abberufen, das besagt die Satzung in § 12 Ziffer 6 ebenfalls:

“Die Gesellschafter können jederzeit mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschließen, dass durch Gesellschafterbeschluss (…) dem Beirat Aufgaben und Befugnisse, die ihm gem. Abs. 4 durch Gesellschafterbeschluss zugewiesen wurden, nicht weiter zustehen.”

Da die TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH eine 100%ige e.V.-Tochter ist, an der die HAM keine Anteile hält, ist in der Gesellschafterversammlung nur der e.V. als Alleingesellschafter vertreten. Für diesen führt das Präsidium entsprechend der Vereinssatzung (Ziffer 11.3.2)  die Geschäfte.

§ 12 Ziffer 6 der Satzung der Geschäftsführungs GmbH nach wie vor in Kraft – doch faktisch ausgesetzt

Das Präsidium ist also befugt, ohne Einbeziehung von HAM einen oder mehrere Geschäftsführer für die KGaA zu bestellen bzw. abzuberufen. “Ist” befugt? Ja, denn die Satzung der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH wurde nicht geändert. Dies wäre ohne vorherige Zustimmung von ⅔ des Verwaltungsrats und ¾ der Mitgliederversammlung des Vereins (Ziffer 11.3.6 b) der Vereinssatzung) auch gar nicht möglich gewesen.

Jedoch macht das in den Darlehensvertrag aufgenommene Sonderkündigungsrecht zugunsten der HAM eine Anwendung ebendieses § 12 Ziffer 6, also die Einberufung bzw. Abbestellung eines Geschäftsführers durch den e.V., nun faktisch unmöglich.

Faktisch deshalb, da es grundsätzlich zwar möglich ist, dieses Recht anzuwenden, aus Sicht des Darlehensvertrags würde dies aber eine Vertragsverletzung desselben darstellen, infolge derer HAM den Darlehensvertrag mit sofortiger Wirkung kündigen und die gewährten Darlehen zzgl. Zinsen zurückverlangen könnte. Dies hätte die umgehende Insolvenz der KGaA zur Folge, verursacht durch Vertragsbruch des e.V.

Kurzum: Der e.V. hat der KGaA durch Akzeptierung der Vertragsklausel ein scharfes Damoklesschwert über den Kopf gehängt, welches sofort fallen kann, wenn der e.V. eigenmächtig (und durch die Satzung seines 100%igen Tochterunternehmens auch zweifelsfrei berechtigt) Geschäftsführer einstellt oder abberuft.

Besonders bitter ist, dass das fallende Damoklesschwert nicht nur die KGaA, sondern auch jedes Präsidium der Zukunft, das die “Schnur durchtrennt”, mit voller Wucht treffen würde.

Wie wahrscheinlich es ist, dass die HAM den Vertrag wirklich kündigen würde und das Damoklesschwert fällt? Schwer zu sagen, aber welches Präsidium würde dies riskieren wollen?

Durch die Klauseln im Darlehensvertrag droht die komplette Handlungsunfähigkeit der KGaA

Noch bitterer ist, dass nun bei Patt-Situationen im Beirat keine Lösung mehr möglich ist, einen Beirat, der sich über Wochen oder gar Monate nicht auf eine Personalie einigen kann, zu entmachten und als alleiniger Gesellschafter einen Geschäftsführer zu berufen oder abzuberufen. 

Allein im letzten Winter waren Beiratsbeschlüsse zur Personalie Dr. Werner aufgrund von bspw. Nichtwahrnehmung von Beiratssitzungen durch HAM-Vertreter oder deren Anfechtung von Einladungen, Ablehnung von Entscheidungen im Umlaufverfahren etc., nicht möglich. 

Der jetzt eingetretene Status quo ist eine Sackgasse. Ist der Beirat nicht in der Lage, einen Mehrheitsbeschluss zu fassen, ist die TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH nicht in der Lage, einen Geschäftsführer (auch für die KGaA) zu bestellen oder abzuberufen. Und das ist höchstgradig gesellschaftsschädigend.

Personalie Hiltmair – Stellungnahme der KGaA

“Der Darlehensvertrag enthält ausdrücklich den Vorbehalt der Zustimmung des Verwaltungsrats zur Bestellung des Geschäftsführers. Inwieweit der Beirat entschieden hat oder nicht, entzieht sich der Kenntnis der KGaA. Unserer Ansicht nach wurde durch diesen Passus die Satzung gewahrt.” – so die KGaA in ihrer Stellungnahme am gestrigen Mittwoch.

Keine Kenntnis über einen wirksamen Beiratsbeschluss? Wäre es nicht Pflicht einer renommierten Insolvenzrechtskanzlei gewesen, in der Beratung zum Vertragswerk genau diesen aus ihrer Sicht immens wichtigen Punkt sichergestellt zu wissen?

Die Frage, die sich hier stellt: wenn sich alle Vertragsparteien einig waren, diese aufschiebende Bedingung für die Wirksamkeit der Klausel einzubauen, wie sollte dann die HAM Ltd. im Falle der realistischen Ablehnung Anton Hiltmairs durch den Verwaltungsrat den gesamten Vertrag kündigen können? 

Kann eine einem Darlehensvertrag ihrem Wesen nach untypische “Nebenklausel” (Personaleinsetzung), die man selbst bewusst unter den Vorbehalt der Zustimmung eines Dritten gestellt hat, tatsächlich den gesamten Darlehensvertrag gefährden und diesem gar die Geschäftsgrundlage entziehen? Sascha Königsberg hat sich gegenüber 11 Freunde treffend dazu geäußert:

“Andernfalls hätte man sich den Vorbehalt auch sparen können.”

Hierfür spricht auch, dass der Hase ganz woanders im Pfeffer liegt, nämlich bei der Klausel, die künftig eine Bestellung oder Abberufung eines Geschäftsführers durch den e.V. als Alleingesellschafter der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH verhindern soll. Nach allem Bekanntgewordenem ist ein Verstoß gegen diese Klausel ausdrücklich als Vertragsbruch und Kündigungsgrund geregelt, eine Ablehnung Hiltmairs hingegen nicht.

 

Umfrage: Vertrauen wächst – Löwenfans optimistisch

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Glaubt man unserer kleinen aktuellen Umfrage hier auf sechzger.de, dann sind die Löwenfans nach 14 gespielten Drittligapartien deutlich zuversichtlicher, was das Gesamtabschneiden ihres Lieblingsvereins in der aktuellen Saison 24/25 anbelangt, als dies noch im Spätsommer – bei einer vorherigen, analog gestellten Umfrage – der Fall war. Interessanterweise hatten wir allerdings schon aus den damaligen Ergebnissen eine Entwicklung zu mehr Optimismus herausgelesen. Nach dem katastrophalen Saisonstart mit drei Pleiten war die Stimmung bei Sechzig zuvor ja völlig im Keller. Nun zeigt sich also nochmal ein deutlicher Trend zu noch mehr (sportlicher) Zuversicht.

Anfang September: Pessimismus trotz erstem Sieg

In der vorletzten Länderspielpause Anfang September, nachdem mit einem 2:1-Sieg in Ingolstadt endlich der erste Dreier der Saison eingefahren worden war, wollten wir von unseren Leser*innen wissen, welche Prognose sie für das finale Abschneiden ihrer Mannschaft im Mai des kommenden Jahres abgeben würden. Knapp 1.000 Personen beteiligten sich an der Befragung. Immerhin 19% von ihnen gaben – wohl beseelt vom Sieg bei den Schanzern – direkt an, dass nun mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga zu rechnen sei. Die Mehrheit, insgesamt mehr als die Hälfte aller Teilnehmer*innen sah allerdings eher eine der hinteren Mittelfeldplatzierungen zwischen Rang 9 und 12 (27%) oder sogar 13 und 16 (28%) als realistisch an. Knapp ein Sechstel der abgegebenen Stimmen (15%) zeigte sich weiterhin sehr pessimistisch und erwartete den Abstieg. Die verbliebenen 10% – und damit die kleinste Gruppe – gab vor zwei Monaten “Platz 4 bis 8” als Erwartung an.

Ergebnis der Umfrage Anfang September (nach dem 2:1 in Ingolstadt)

Ergebnis der Umfrage zehn Runden später

Genau zehn Spiele – oder anders ausgedrückt: fünf Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen – später, stellten wir Euch die gleiche Frage erneut und sammelten gut 800 Prognosen ein. Und das Ergebnis sieht nun ganz anders aus. Nach den Siegen in Sandhausen und gegen den Waldhof erhält nun die im September noch ganz selten prognostizierte Platzierung 4-8 die meisten Stimmen (35%). Nur noch 3% rechnen immer noch mit dem Schlimmsten, dem Abstieg in die Regionalliga Bayern. Die goldene Mitte unter den fünf Antwortmöglichkeiten besetzt auch diesmal die optimistischste aller denkbaren Prognosen. “Wir steigen auf” klicken inzwischen aber immerhin 28% – und damit auch deutlich mehr, als noch Anfang September – an. Die beruhigende Mittelfeldplatzierung 9 bis 12 erwarten aktuell – ganz ähnlich wie beim letzten Mal 29% (damit wieder die zweithäufigste Nennung). Das Zittern bis zum Schluss, das am Ende aber gut ausgeht (Platz 13 bis 16) stellt diesmal nur für 5% eine realistische Option dar. Im September war das noch die am häufigsten ausgewählte Antwort. Zusammengefasst glauben aktuell nur noch acht von 100 Löwenfans, dass das Team von Argirios Giannikis am Ende dieser Saison einen der acht hinteren Plätze der 3. Liga belegen wird. Im September waren das noch 43 von 100.

Ergebnis der Umfrage im November (nach dem 3:0 gegen Waldhof Mannheim)

Interpretation: Die Fans glauben wieder an die Löwen

Was sagen uns diese Zahlen? Nach zwei Erfolgen und der wirklich sehr ansehnlichen Leistung in der 2. Halbzeit gegen Waldhof Mannheim sind das Vertrauen der Löwenfans in die Mannschaft und eine gewisse Zuversicht für die sportliche Zukunft zurückgekehrt. Wäre ja zu schön, wenn Verlaat & Co. diesen Trend schon am Samstag im Totopokal gegen Haching (14.00 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) bestätigen könnten!

Drittligisten im Landespokal: Fast alle noch dabei

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Totopokal Prints TSV 1860 EV Onlineshop Titel

Nur zwei von 17 im jeweils regionalen Landespokal startberechtigten Drittligisten sind aktuell nicht mehr im Rennen. Insgesamt 15 Vereine dürfen – als Pokalsieger in ihrem Verband – noch auf die Qualifikation für den lukrativen DFB-Pokalwettbewerb im Sommer 2025 hoffen. Am kommenden Wochenende sind einige davon im Einsatz. Hier ein Überblick über den Stand der Dinge.

Nur Dynamo und Waldhof nicht mehr dabei

Neben den Zweitvertretungen von Hannover 96, dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund, die an den Landespokalwettbewerben nicht teilnehmen, haben sich in diesem Herbst nur Dynamo Dresden und Waldhof Mannheim bereits verabschiedet. Die SGD scheiterte im Sachsenpokal in der Runde der letzten 32 Teams vor gut einem Monat am Regional- und Ex-Drittligisten Chemnitzer FC (1:3 nach Verlängerung). Beim SV Waldhof war schon Anfang September im Viertelfinale des Badenpokals Schluß: Vor 850 Zuschauern unterlag man dem VfR Gommersdorf aus der sechstklassigen Landesliga Odenwald.

Vier überwintern fix im Landespokal

Sicher überwintern wird auf dem Weg Richtung DFB-Pokal der VfL Osnabrück, der bereits in einem der zwei Niedersachsen-Finals steht und es am 24. Mai 2025 (dem “Finaltag der Amateure”) mit Blau-Weiß Lohne zu tun bekommt. Genauso geht es dem SV Sandhausen, der im Frühjahr im Halbfinale zum Waldhof-Bezwinger Gommersdorf – siehe oben – fährt. Ein möglicher Gegner für unsere Löwen ist im Halbfinale des bayerischen Wettbewerbs der FC Ingolstadt, der sich Anfang Oktober im Sechzgerstadion gegen Türkgücü durchsetzen konnte. Und schließlich darf auch Wehen Wiesbaden über den Jahreswechsel von der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal träumen. Erst Mitte Februar geht es im hessischen Viertelfinale nach Marburg oder Offenbach.

Mittelrhein spielt im Dezember

Nicht an diesem Wochenende, aber noch in diesem Kalenderjahr (nämlich Mitte Dezember) müssen Alemannia Aachen und Viktoria Köln im Landespokal Mittelrhein nochmal ran. Dort steht dann das als  “2. Runde” bezeichnete Achtelfinale auf dem Programm bei dem der Drittligaaufsteiger zum Bezirksligisten TV Hoffnunsthal reisen muss und die Höhenberger beim Landesligisten TuS Chlodwig-Zülpich antreten werden.

Großkampftag am Samstag…

Für uns steht am Samstag natürlich unser TSV 1860 gegen die SpVgg Unterhaching im Mittelpunkt des Interesses. Fünf weitere Drittligisten sind an diesem Nachmittag aber ebenfalls im Einsatz. Achtelfinalpartien bestreiten dabei im Osten der Republik Energie Cottbus (beim Brandenburgligisten Oranienburger FC) und Hansa Rostock (bei der SpVgg Torgelow-Ueckermünde aus der Verbandsliga). Der 1. FC Saarbrücken bekommt es mit dem Stadtrivalen Saar 05 aus der Saarland-Liga zu tun. Von einem “Derby” wollen wir – wie bei unserem Spiel gegen die Bobfahrer – hier allerdings nicht einfach so sprechen.
Bereits im Viertelfinale sind in Westfalen Arminia Bielefeld und im Niederrhein-Wettbewerb Rot-Weiss Essen. RWE muss zum Oberligisten SV Sonsbeck und die Arminia reist zu Westfalia Herne, dem Traditionsverein, der sich nur noch in den Niederungen der Westfalenliga II befindet.

…und noch zwei Spiele am Sonntag

Zwei Vertreter der 3. Liga versuchen dann noch am Sonntag jeweils das Viertelfinale ihres Wettberbs zu erreichen. Erzgebirge Aue reist nach Leipzig zum auf den schönen Namen “SV Tapfer” hörenden Sachsenligisten. Und der SC Verl ist in Westfalen noch eine Runde hinter den – siehe oben – bereits am Samstag aktiven Bielefeldern gefordert. Beim Oberligisten 1. FC Gievenbeck wollen die Verler das Viertelfinale klar machen.

Spiele der Drittligisten im Landespokal am Wochenende im Überblick

BAYERN
Samstag, 14.00 Uhr TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching (Viertelfinale)

BRANDENBURG
Samstag, 13.00 Uhr Oranienburger FC Eintracht – Energie Cottbus (Achtelfinale)

MECKLENBURG-VORPOMMERN
Samstag, 13.00 Uhr SpVgg Torgelow-Uckermünde – Hansa Rostock (Achtelfinale)

NIEDERRHEIN
Samstag, 13.30 Uhr SV Sonsheim – Rot-Weiss Essen (Viertelfinale)

SAARLAND
Samstag, 14.00 Uhr Saar 05 Saarbrücken – 1. FC Saarbrücken (Viertelfinale)

WESTFALEN
Samstag, 14.00 Uhr Westfalia Herne – Arminia Bielefeld (Viertelfinale)
Sonntag, 14.00 Uhr 1. FC Gievenbeck – SC Verl (Achtelfinale)

SACHSEN
Sonntag, 13.00 Uhr SV Tapfer Leipzig – Erzegbirge Aue (Achtelfinale)