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Maier & Ouro-Tagba – zwei Neue für den TSV 1860?

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Ouro-Tagba TSV 1860 Togo

Nachdem der Wechsel von Dominik Martinovic zu den Löwen gescheitert ist und Dennis Dressel wohl beim Grazer AK bleibt, rücken nun zwei andere Spieler in den Fokus. Nach Informationen des Merkur könnte sich der TSV 1860 in Kürze mit Philipp Maier (SSV Ulm 1846) und Mansour Ouro-Tagba verstärken.

Maier & Ouro-Tagba – zwei Neue für den TSV 1860?

Der 30-jährige defensive Mittelfeldspieler Philipp Maier wurde beim TSV 1860 Rosenheim ausgebildet und hegt bekanntermaßen große Sympathien für die Löwen. In der vergangenen Drittliga-Saison kam er 33 Mal zum Einsatz und erzielte dabei starke sechs Tore. Zwölf gelbe Karten zeugen zudem davon, dass er keinem Zweikampf aus dem Weg geht. In der 2. Liga kam Maier in der laufenden Spielzeit auf 15 Einsätze, tendiert aber zu einem Wechsel in die Heimat, zumal sein Kontrakt im Sommer ohnehin ausläuft.

Als weitere Optionen für die Sechser-Position nennt der Merkur in seiner aktuellen E-Paper-Ausgabe Patrick Sontheimer (1. FC Saarbrücken) und auch das Thema Dennis Dressel scheint noch nicht ganz abgeschlossen.

Ein Rückkehrer an der Grünwalder Straße?

Im Offensivbereich könnte Mansour Ouro-Tagba für Belebung sorgen, der vor der Saison zum 1. FC Köln gewechselt war und direkt an den SSV Jahn Regensburg ausgeliehen wurde. Bei den Oberpfälzern konnte sich der togolesische Nationalspieler nicht nachhaltig durchsetzen, eine halbjährige Leihe an die Grünwalder Straße ist denkbar.

1860 verliert Testspiel in Regensburg 2:1

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Heute Nachmittag trat der TSV 1860 München zum ersten Testspiel der Wintervorbereitung beim SSV Jahn Regensburg an. Die Löwen zeigten einige gute Ansätze, mussten sich aber am Ende mit 2:1 geschlagen geben.

1860 erwischt guten Start

Nachdem die ersten zehn Spielminuten ohne größere Höhepunkte verliefen, setzten die Münchner Löwen die ersten offesiven Akzente im Testspiel auf dem Trainingsgelände des SSV Jahn. In der 10. Minute kombinierten sich Bähr und Guttau über den linken Flügel in eine gute Ausgangsposition. Leider ging der finale Pass von Bähr dann auf Grund eines Missverständnisses ins Leere. Drei Zeigerumdrehungen später versuchte sich Jacobsen mit einen Fernschuss, den ein Regensburger Verteidiger zur Ecke ablenken konnte. Jacobsen führte die Ecke aus, brachte sie punktgenau auf den Kopf von Max Reinthaler, der allerdings den Kopfball nicht präzise genug setzen konnte. So strich er Ball mit einigem Sicherheitsabstand über das Tor der Gastgeber.

Zwei Tore vor der Pause

Der Jahn zeigte sich erstmals in der 23. Minute gefährlich, als Hiller bei einem weiten Ball auf Hottmann eingreifen musste. Fünf Minuten später war 1860 wieder am Drücker, aber Schubert konnte eine Hereingabe von Schröter nicht zum Führungstreffer für die Giesinger verwerten. Der fiel dann leider auf der anderen Seite. Zunächst konnte Hiller einen Distanzschuss von Bauer noch an die Latte lenken, der Abpraller fiel allerdings Hottmann vor die Füße, der in der 35. Minute nur noch zum 1:0 für Regensburg abstauben brauchte. Aber der TSV 1860 ließ sich von unglücklichen Gegentor nicht aus der Bahn werfen und konnte vor der Pause noch ausgleichen. Genaugenommen gleich der Jahn selbst aus, denn Ex-Löwe Geipl drückte bei einem Abwehrversuch nach einer Schröter-Hereingabe den Ball ins eigene Netz. Guttau war jedoch hinter Geipl gut positioniert und hätte den Ball vermutlich ebenfalls zum Ausgleich verwerten können (39. Minute).

Regensburg mit höherer Effektivität vor dem Tor

Zur Pause wechselten die Gastgeber komplett durch, während Argirios Giannikis nur drei Mal wechselte. Für Hiller kam Vollath ins Tor, Philipp ersetzte Guttau und Hobsch stand für Schubert im Sturmzentrum. Das Spiel verflachte wegen der Wechsel deutlich. Die Löwen pressten hoch und verhinderten einen geordneten Spielaufbau der Regensburger weitgehend, kamen aber selbst auch nicht zu nennenswerten Torchancen. Giannikis wechselte in der 69. Minute gleich fünffach: Kozuki, Dulic, Kloss, Deniz und Ott kamen für Wolfram, Reinthaler, Frey, Jacobsen und Schrötr ins Spiel. Deniz führte sich mit einem Fernschuss, den Pollersbeck im Regensburger Tor noch aus der Ecke fischen konnte, gleich gut ein. In der 73. Minute setzte Kozuki ein Schuss auf das Regensburger, den Pollersbeck nur abklatschen konnte. Leider konnte Ott den Abpraller nicht zur Führung für 1860 verwerten. Wie in der ersten Hälfte platze dann der Regenburger Treffer in die Drangphase der Löwen. Nach einer Ecke in der 74. Minute kam Bryan Hein an der Strafraumlinie zu einem Schuss, der im kurzen Eck des Löwentores einschlug. Vollath war machtlos, da ihm die Sicht versperrt war. So führte der Jahn erneut gegen den Spielverlauf mit 2:1.

1860 verliert Testspiel in Regensburg unglücklich

Da die Löwen zu keiner Ausgangschance mehr kamen, ging der Sieg im Testspiel an Jahn Regensburg. In einem teilweise zerfahrenen Spiel zeigte 1860 in einigen Phasen durchaus gute Ansätze. Leider verpasste Sechzig die ein odere andere Chance, um in Führung zu gehen und kassierte hinten wieder ein vermeidbares Gegentor. Dinge, die man ja so aus der Hinrunde kennt. Den Löwen bleibt das Testspiel bei Greuther Fürth am kommenden Samstag, um die Schwächen bis zum Rückrundenstart in Saarbrücken auszumerzen.

Jahresrückblick 2024 von unserem Fanfotografen Andreas Edge

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Borussia Dortmund BVB II U23 TSV 1860 Fotogalerie (30)

Seit jeher blicken die Redaktionsmitglieder von sechzger.de zum Jahreswechsel – in meist ganz persönlicher Weise – auf das zu Ende gehende Löwenjahr zurück. Heute ist Andreas Edge als zehntes Mitglied der Redaktion mit seinem Jahresan der Reihe. Er ist in unregelmäßigen Abständen im Innenraum als Fanfotograf für sechzger.de akkreditiert.

Jahresrückblick 2024 von Andreas Edge

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Sportlich:

Sportlich gab es meiner Meinung nach nicht viele Highlights, die kurze Euphorie, nachdem Agi die Mannschaft übernommen hatte, war auch schnell wieder verflogen. Um sich wirklich auf das Sportliche konzentrieren zu können, gab es wieder einmal zu viele Nebenkriegsschauplätze, getoppt natürlich vom Bündnis Zukunft und diesem absolut oberpeinlichen Hasi-Wahlkampf.

Aus Fansicht:

Wie schon bei anderen auch: natürlich der Kick beim First Vienna FC in Wien. Da lacht die Fanseele. Und dann fragt man sich, wieso es die Verantwortlichen seit 2017 nicht gebacken bekommen haben, auch mal das Rückspiel bei Schämie (Chemie Leipzig, Anm. d. Red.) hinzubringen.

Vereinspolitisch:

Hier gibt es auch ein Auf und Ab wie lange nicht mehr. So geschlossen man den 9-0 Sieg auf der MV bei der Verwaltungsratswahl erzielen konnte, trotz der Schlammschlacht Monate vorher u.a. durch den anscheinend Aufmerksamkeit und Sinnhaftigkeit suchenden Vorstandsvorsitzenden unseres Hauptsponsors, desto schwieriger wurde es dann, als sich Verwaltungsrat und Präsidium jetzt auch noch quer gekommen sind. Das muss definitiv besser laufen, gerade beim Präsidium sehe ich da Verbesserungsbedarf, was Kommunikation angeht – nach außen, aber natürlich auch nach innen.

Sonst noch positiv:

Da fällt mir aktuell leider nichts ein.

Schwierige Suche nach positiven Spielerlebnissen

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Negativ:

Schwer zu sagen, es waren so viele. Die Mannschaft als auch die Fans haben in so vielen Spielen so viel vermissen lassen. Heimspiele begeistern auch weniger als viele Auswärtsspiele, spielerisch wie fantechnisch, aber auch hier gab es Ausreißer, wie z.B. das Spiel bei Dortmund II diese Saison. Aber wirklich erschreckend finde ich, dass wir daheim keine richtige Stimmung mehr hinbekommen. Große Teile der Fans in F1/F2/J, aber teilweise auch in den Stimmungsblöcken G/H sollten sich mal hinterfragen, warum sie in der Kurve stehen. Aber auch die Stehhalle möchte ich nicht ausnehmen. Dass hier auch immer noch teilweise gegen die eigene Kurve mit dem „Seeechzig, Seeechzig, Seeechzig“ angesungen wird, stinkt mir ja schon seit Jahren.

Positiv:

Spielerisch eigentlich keines. Kurios waren lediglich die Tore von der Mittellinie aus in Stuttgart, Bielefeld und Dortmund. Aus Fansicht das erwähnte in Wien. Ansonsten sind mir fantechnisch mehr Auswärtsspiele im Kopf geblieben als Heimspiele. Aber wenn ich so zurückdenke, fällt mir keins ein, wo ich sage, „Boah, da sind wir komplett ausgerastet, was für ein Freudentaumel“.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Eindeutig auch Marco Hiller. Warum man so eine Identifikationsfigur auf die Bank setzt, hatte ich noch nie verstanden. Er ist für die dritte und wahrscheinlich auch noch für die zweite Liga ein wirklich guter Torwart. Nicht perfekt, aber dafür ein Löwe durch und durch, der auch seine Vordermänner mal mitreißen kann. Seine Konkurrenten sind hier und da vielleicht nen Tick besser, woanders dann aber schlechter.

Die Verpflichtung von Vollath hatte ich perspektivisch schon verstanden, mit der Aussicht, dass er dann Trainer bei uns wird. Aber den dann Marco vor die Nase als Nummer 1 ins Tor zu stellen, das habe ich überhaupt nicht kapiert.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Da ich in Bielefeld leider nicht dabei war, um dort das 1:0 zu erleben, ist es für mich das von Deniz in Dortmund. Dass der gute Chancen hatte, zumindest auf’s Tor zu gehen, hat man früh gesehen – dass der dann aber noch reingeht, habe ich erst geglaubt, als der Dortmunder Torwart umsonst hochgesprungen ist. Ich konnte das zum Glück super mit der Kamera als Serie einfangen und der Rest war nur noch Jubel.

Von Wahlkampf, Streit und Stadion

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Uff, wo soll ich da anfangen? Von dem bereits erwähnten Wahlkampf über die auch schon erwähnten atmosphärischen Störungen zwischen VR und Präsidium, die inkonsistenten Leistungen der Mannschaft, das unglückliche frühe Aus von Mueller (ausgesprochen “Müller”), die Ticketpreise, die Stadionsituation, die Stadt München und der rote Bürgermeister Reiter… DB24 finde ich persönlich im Gegensatz zu anderen inzwischen einfach zu irrelevant, um mich darüber aufzuregen. No Clicks for Griss! Bei ein paar Themen möchte ich aber noch ins Detail gehen:

Der Wahlk(r)ampf vor der Mitgliederversammlung

Gefühlt schon Monate vorher brachte sich das Bündnis Futur oder so (zum Glück schon wieder vergessen) in Stellung in Persona Martin Gräfers und seiner tapferen Recken, um den armen, hilflosen TSV zu retten. Nur er kann endlich sinnvoll mit Hasi zusammenarbeiten, so die Message. Dazu noch dessen Tour durch die niederbayerische und oberpfälzer Pampa, die ihm wahrscheinlich selber peinlich war. Das war so viel Input, dass man es gar nicht mehr verarbeiten konnte. Ich selber hatte nur noch die Schnauze voll von dem ganzen Müll, der durch die asozialen Medien da verbreitet wurde. Dass Hans Sitzberger dann noch der e.V. Seite in den Rücken fiel, damit hatte auch niemand gerechnet.

Trotz Peinlich-Auftritt der ganzen Kollegen samt T-Shirts, die verschenkt wurden, ging es für Bündnis und Hasi mal wieder in die Hosi. Der Rest ist Geschichte.

Streit zwischen Präsidium und VR

Das hatte wohl auch niemand auf dem Schirm, dass sich die beiden e.V. Gremien mal eine derartige und auch noch öffentlich ausgetragene Konfrontation liefern würden. Der Auslöser ist bekannt – der Darlehensvertrag, welcher am Ende 50+1 bis zum Sankt Nimmerleinstag beim TSV aushöhlen würde. Was sich das Präsidium dabei gedacht hat, weiß niemand. Dass dieses die Abstimmung mit dem VR vorher jedoch nicht intern gesucht hat, ist den drei Herrschaften wirklich anzukreiden. Sowas Unnötiges!

Stadion 

Dass im GWS inzwischen einiges im Argen ist, ist ja bereits hinlänglich bekannt. Dass mit dem Roten Reiter nichts weiter vorangeht, aber auch die angeblich blaue “Rote Verena” (Dietl) sich nicht gerade für unsere Löwen einsetzt, von Lippenbekenntnissen und Politikergelaber abgesehen, überrascht zwar kaum, aber dass unsere Vereinsmeier sich derart von denen vorführen lassen, dann doch. Warum wird sich nicht einfach endlich zum GWS als dauerhafte Spielstätte bekannt. Leicht könnte man somit das Getue der Stadtobersten als das entlarven, was es ist: Spielen auf Zeit, um sich die Kosten für den Umbau zu sparen! Warum aber auch nicht einfach mal die Übernahme des GWS in Erbbaurecht thematisieren?

Dass auch zusätzlich zum langfristigen Umbau die großspurig durch die Stadt angekündigte “kurzfristige” Erhöhung der Kapazität auf 17.000 Zuschauer noch nicht kam, überraschte mich auch nicht, immerhin will der Rote Reiter uns wahrscheinlich eh lieber im Oly sehen. Aber dass noch nicht einmal der Rückbau des Zauns vor der Stehhalle durchgeführt wurde, kotzt einen wirklich an. Die Rolli Plätze an der Stehhalle sind eh schon beschissen genug, aber die dann auch noch durch den Zaun schauen zu lassen, ist wirklich bodenlos. Die Sicherheitsbedenken unserer “Freunde und Helfer” und der Stadtverwaltung sind an Absurdität nicht zu überbieten. Was sich hier die gerne selbstbetitelte “Sporthauptstadt München” leistet, ist wirklich armselig.

Von Hasi und seinen Luftschlössern am Irschenberg möchte ich gleich gar nicht anfangen. Wer darauf reinfällt: Ihr Träumer glaubt’s auch noch an das Christkind!

Preispolitik Dauerkarten

Ein großes Thema gewesen – vor allem die Änderung, die Pfeifer noch zu verantworten hatte, dass Kinder nun ab 4 Jahren bereits Eintritt bezahlen müssen, hat mich (und viele andere) aufgeregt.  Die Menge an Geld, die damit reinkommt, ist wirklich zu vernachlässigen und gleichzeitig werden nun eben Kinder darunter öfter mal nicht mitgenommen werden. Ein Kinderticket ist für Einzelspiele nicht so leicht zu bekommen und die Jahreskarte lohnt sich nicht. So versäumt man es, dass man durch den kostenlosen Stadionbesuch für Kinder unter 6 Jahren diese dann auch schon für den TSV interessiert. Eine sehr kurzsichtige Denkweise.

Die Karten für die West sind ja annähernd gleichteuer geblieben. Aber auch die Preise in der Stehhalle und Haupttribüne werden nicht ins Endlose angehoben werden können. 

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Das ist wirklich schwer zu sagen. Einerseits wäre Konstanz auf der GF Position sowohl als auch der Trainerposition mal was echt Gutes. Wir haben auf dem Papier super Spieler, die eigentlich als Team zumindest locker im oberen Drittel mitspielen können sollten, wenn nicht sogar besser. Woran das liegt, dass gute Spieler, die woanders schon ihr Können bewiesen haben, dann bei uns auf einmal in ein unerklärliches Loch fallen bzw. auch ihre Leistung nur alle paar Spiele abrufen, kann ich mir nicht erklären. Ist aber auch schon irgendwie gefühlt immer so gewesen, auch in der 2. Liga noch. Liegt das wirklich am Druck und der Erwartungshaltung?

Da wir ja nun den Trainer vor der Winterpause nicht ausgewechselt haben, wäre ich fast dafür, die Saison mit Agi zu beenden. Ein sympathischer Kerl ist er an sich ja. Ich hoffe, dass er der Mannschaft in der jetzigen Pause einen derartigen Impuls geben kann, dass zumindest keine Gefahr mehr nach unten entsteht. Für die nächste Saison steht alles wieder in den Sternen.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Mehr als der Klassenerhalt wird nicht drin sein. Ich hoffe nur, dass es nicht wieder ein Zittern bis zum (vor)letzten Spieltag werden wird.

Bisher erschienen folgende Jahresrückblicke 2024 der sechzger.de-Redaktion:

Stefan Kranzberg

Jan Schrader

Christian Jung

Thomas Spiesl

Thomas Enn

Florian Buch

Peter Gratz

Nina Gessner

Mane Forster

Löwen-Legenden beim Bananenflanker Budenzauber

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Ausweichtrikot Tsv 1860 Traditionsmannschaft Bananenflanker

Auch im Jahr 2025 findet in Regensburg wieder der Bananenflanker Budenzauber für einen guten Zweck statt. Am Samstag ist in der Donau-Arena auch die Traditionsmannschaft des TSV 1860 sowie zahlreiche weitere Ex-Löwen am Start.

Hallenturnier für einen guten Zweck

Mit ihren Aktionen wollen die Banenflanker-Legenden Kinder und Jugendliche unterstützen deren Lebensläufe nicht normal, sondern “krumm” verlaufen – eben wie die Form einer Banane. In den verganenen Jahren haben sich immer wieder zahlreiche ehemalige Fußballer und andere Promis getroffen, um auf diese Weise Geld für soziale Zwecke zu sammeln.

Genauere Infos zur Veranstaltung (z.B. Ticketing, Blockaufteilung, Parken und alle Mannschaftskader) findet Ihr HIER! Als Titelverteidiger geht der 1. FC Nürnberg ins Rennen, zudem sind die Löwen, Bayer Leverkusen, Jahn Regensburg, die SpVgg Unterhaching, die SpVgg Greuther Fürth, die Bananenflanker Legenden und ein Allstar-Team am Start.

Löwen-Legenden beim Bananenflanker Budenzauber

Gestern wurden die (vorläufigen) Kader der Teams bekanntgegeben, die so manch Fußballerherz höher schlagen lassen. Für den TSV 1860 sind folgende Spieler nominiert:

Fabian Lamotte, Benny Lauth, Rodnei de Lima, Nono Koussou, Marius Willsch, Max Nicu, Michael Kokocinski, Jürgen Korus, Timo Gebhart, Patrick Ghigani, Necat Aygün
Trainer: Karsten Wettberg
Betreuer: Wolfgang Fendt

Doch auch in den anderen Teams tummeln sich einige Ex-Löwen. So werden am Samstag in Regensburg auch Michael Hofmann, Michel Dinzey, Stefan Aigner, Torben Hofmann, Dennis Grassow, Stefan Lexa, Daniel Adlung, Lars Bender, Tobias Strobl, Christian Träsch, Manfred Bender und Thomas Ziemer zu Bestaunen sein.

Senioren des TSV 1860 besuchen Werner Lorant

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Lorant 1860 Senioren 3
Werner Lorant beim Besuch der Senioren des TSV 1860 im Januar

Eine besondere Überraschung in der Nachweihnachtszeit hatten die Senioren des TSV 1860 für Werner Lorant parat. Sie besuchten den ehemaligen Trainer der Löwen, plauderten mit ihm über alte Zeiten und überreichten dem 76-Jährigen einige Geschenke.

Senioren des TSV 1860 besuchen Werner Lorant

Ob Jung oder Alt – den Trainer Werner Lorant kennt bei den Löwen jeder. So verwundert es nicht, dass nicht nur solche, die den gebürtigen Welverer noch an der Linie erlebt haben, sondern auch junge Fans dabei waren, als die Senioren des TSV 1860 Lorant am gestrigen Dreikönigstag einen Besuch abstatteten. Wie zum Treffen im Hotel Restaurant Eichenhof kam, berichtet Fedai Karavas, Trainer der Senioren B:

“Als eine Freundin von Werner Lorant beim Oktoberfest zufällig die Senioren der Löwen traf, fragte sie, ob sie ihm einen Gefallen tun würden und ihn in Waging besuchen könnten. Natürlich haben die Löwensenioren sofort zugesagt und es wurden Telefonnummern ausgetauscht. Anfang Dezember wurde dann beschlossen, dass man den Besuch nach den Feiertagen abstatten würde. So begab sich eine Delegation der Löwen auf dem Weg nach Waging am See, um Werner Lorant die Ehre zu erweisen. Es wurde über alte Zeiten gesprochen, die Erfolge unter seiner Regie und natürlich auch die momentane Lage angesprochen. Werner Lorant war sehr erfreut und gerührt, dass die Löwen ihn nicht vergessen haben. Es war ein schöner Nachmittag und wir sind froh und glücklich, dass wir Werner ein paar schöne Stunden schenken konnten. Werner ist unsere Legende und wir sind ihm dankbar für die tollen Jahre.”

Eine wirklich tolle Aktion der Löwensenioren!

Sechzig um Sieben: Trainingslager in den USA?

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Herzlich Willkommen beim ersten Sechzig um Sieben im Jahre 2025. Die ganze Redaktion möchte Euch an dieser Stelle noch ein gutes Neues mit ganz vielen Siegen des TSV 1860 München wünschen. Nach unserer etwa zweiwöchigen Pause haben sich natürlich eine Menge Nachrichten angesammelt. Zum Beispiel, dass die Löwen das nächste Trainingslager in den USA abhalten könnten.

Trainingslager in den USA?

Offenbar könnte das Trainingslager des TSV 1860 zur Vorbereitung auf die Saison 2025/26 in den USA stattfinden. Wie sechzger.de bestätigt wurde, ist das eine ernsthafte Option für den kommenden Sommer. Anscheinend wäre ein Gönner aus dem Umfeld eines MLS-Clubs bereit, den Löwen die Reise und das Trainingslager zu finanzieren. In diesem Rahmen soll es zwei Testspiele geben, eins in Kalifornien und eins in Albuquerque (New Mexico). Ganz sicher scheint der Trip über den großen Teich noch nicht zu sein, da auch über ein Trainingslager in Österreich diskutiert wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Heute Testspiel in Regensburg

Nachdem die Löwen seit dem 3. Janaur wieder trainieren, steht heute bereits das erste Testspiel auf dem Programm. Um 13:00h treten die Löwen bei Zweitligist Jahn Regensburg an. Das Spiel wird auf dem Trainingsgelände des SSV Jahn stattfinden, wo keine Zuschauer zugelassen sind. Das Spiel wird es aber auf Löwen-TV im Livestream geben.

Muteba wechselt wahrscheinlich nach Illertissen

Der erste Abgang im Wintertransferfenster steht bevor. Eliot Muteba, der sich bei den Profis nicht durchsetzen konnte, schließt sich wahrscheinlich dem FV Illertissen an. Dort wird er mit den Ex-Löwen Milos Cocic und Marco Mannhardt zusammen kicken. Muteba brachte es in dieser Saison auf lediglich 34 Einsatzminuten bei den Profis des TSV 1860.

Martinovic zu Rot-Weiss Essen

Der auch vom TSV 1860 München umworbene Dominik Martinovic hat sich für einen Wechsel zu Rot-Weiss Essen entschieden. Außerdem wird auch Klaus Gjasula von Darmstadt 98 zu RWE wechseln. Beide Spieler sollen mithelfen, den Klassenerhalt für die Essener in der Rückrunde zu sichern.

Neues Sondertrikot im Sommer

Nach dem Erfolg der beiden ersten e.V.-Sondertrikots soll im Sommer ein drittes Sondertrikot auf den Markt kommen. Designen wird es erneut Mirko Bosche, der das bereits das grün-goldene e.V.-Trikot entwickelte. Produzieren soll es Bosches Firma “Societas”.

Blick in die Regionalligen

Auch in den fünf Regionalligen ist aktuell Winterpause und mehr oder weniger Saisonhalbzeit. Jan Schrader wirft für Euch einen Blick auf das Aufstiegsrennen von der Nordsee bis zu den Alpen und beleuchtet, welche vier Teams am Ende der Saison den Sprung in Liga 3 schaffen könnten.

Inklusionslöwen gewinnen Hallenturnier

Am Samstag nahm die Inklusionsmannschaft an einem Hallenturnier in Metten teil und kehrte als Sieger nach München zurück. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!

News aus der dritten Liga

Tallig zu Cottbus

Nach zwei Kreuzbandrissen in Folge hat Ex-Löwe Erik Tallig einen neuen Verein gefunden. Tallig trainierte bereits seit November bei Energie Cottbus mit. Nun konnte sich der 24-jährige Mittelfeldspieler mit dem Überraschungsaufsteiger auf einen Vertrag einigen.

Vier Neuzugänge für den VfL Osnabrück

Im Kampf gegen den Abstieg in die Regionalliga setzt der VfL Osnabrück auf neue Spieler. Mit Nikky Goguadze stößt der aktuelle Top-Torjäger der Regionalliga Nord vom Bremer SV an die Bremer Brücke. Außerdem verpflichteten die Osnabrücker Bryan Henning, Jannik Müller und Niklas Kölle für die Mission Klassenerhalt.

Zwei Probespieler für Alemannia Aachen

Im Traiingslager im türkische Belek testet Alemannia Aachen zwei Stürmer. Ruben del Campo und Neftali Manzambi bekommen die Chance, sich für einen Vertrag bei der Alemannia zu empfehlen. Manzambi stand bis Ende letzter Saison bei FC Schaffhausen unter Vertrag und ist seither vereinslos. Del Campo spielte bis Jahresende bei Atletico Ottawa, wo sein Vertrag auslief.

Janßen verlässt Viktoria Köln im Sommer

Im Sommer wird es bei Viktoria Köln einen Trainerwechsel geben. Olaf Janßen möchte sich einer neuen Herausforderung stellen und gibt das Zepter an seinen aktuellen Co-Trainer Marian Wilhelm weiter. Janßen steht seit 2021 bei den Höhenbergern an der Seitenlinie.

Damit wünschen wir Euch einen guten Start in die erste Arbeitswoche des Jahres! Heute Nachmittag geht dann Spielbericht vom Test in Regensburg online!

Zwischenstand Regionalligen zur Winterpause: Duisburg auf Kurs

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Duisburg 1860 Choreo

Ob Nord, Süd, West oder Ost – in allen Himmelsrichtungen versuchen Mannschaften in den fünf Regionalligen wieder einmal einen Platz an der Sonne zu erreichen. Damit verbunden ist in drei Fällen der direkte Aufstieg in die 3.Liga, zwei Teams spielen in einer Relegation einen vierten Aufsteiger aus. Zur Winterpause wirft sechzger.de einen Blick in die fünf Regionalligen und zeigt auf, wer sich die meisten Chancen auf einen Aufstieg ausrechnen darf.

Regionalligen im Fokus: Havelse mit bester Ausgangslage

Etwa die Hälfte aller Spiele sind in den fünf Regionalligen in Deutschland mittlerweile absolviert. In der ein oder anderen Spielklasse zeichnet sich bereits ein recht klares Bild an der Tabellenspitze ab, andernorts ist die Lage deutlich enger. Grundsätzlich haben die vergangenen Spielzeiten aber ohnehin bewiesen, dass sich in den verbleibenden Partien noch viel verändern kann. Die Vertreter aus den Regionalligen West, Südwest und Bayern steigen in dieser Saison direkt auf. Die Relegation bestreiten zwei Mannschaften aus dem Norden und Nordosten.

Regionalliga Nord: Havelse peilt Wiederaufstieg an

Mit klarem Vorsprung hat derzeit der TSV Havelse in der Regionalliga Nord beste Chancen an der Relegation zur 3.Liga im Sommer teilzunehmen. Bereits zehn Punkte Vorsprung trennen den Verein vom Tabellenzweiten. Das ist momentan der SV Drochtersen/Assel, der in der vergangenen Spielzeit keine Lizenz für die 3.Liga beantragte. Derzeit prüfen die Verantwortlichen, ob ein Aufstieg bzw. ein Antrag im Bereich des Möglichen liegt. Eine überraschend starke Saison spielt Aufsteiger Emden, die momentan auf Rang 3 liegen. Mittelfristig planen die Kickers einen Aufstieg in die Drittklassigkeit wie Manager Henning Rießelmann kürzlich dem kicker in einem Interview verriet.

Mit großen Ambitionen ausgestattet, aber schon weit von der Spitze entfernt liegen der SV Meppen auf Platz 4 (16 Punkte Rückstand), Absteiger Lübeck auf Rang 10 (mittlerweile mit Guerino Capretti als Trainer) sowie der VfB Oldenburg auf Platz 14. Beim SC Weiche Flensburg agiert mit Torsten Fröhling ein Ex-Löwe als Trainer an der Seitenlinie.

Regionalliga Nordost: Lok mit nur einer Niederlage ganz oben

Traditionell umkämpft ist der erste Rang im Nordosten. Im kommenden Sommer trifft der beste Vertreter dieser Liga in der Relegation auf einen Verein aus der Nord-Liga. In den bisherigen 19 Spielen hat Lok Leipzig nur eine Niederlage kassiert und liegt mit 44 Punkten zur Winterpause an der Spitze. Dahinter folgt mit einem Spiel weniger und neun Punkten Rückstand der Hallesche FC, der in der letzten Spielzeit den Abstieg aus der 3.Liga hinnehmen musste. Erfurt (Rang 3, 11 Punkte Rückstand), Zwickau (4.Platz, 12 Punkte auf Platz 1) sowie Jena (Rang 5, 13 Punkte Rückstand bei einem Spiel weniger) haben nur noch theoretische Chancen auf die Teilnahme an der Relegation.

Regionalliga West: Duisburg auf Kurs Liga 3

Am letzten Spieltag vor der Winterpause hat der MSV Duisburg die zweite Saisonniederlage kassiert. Gegen den FC Gütersloh unterlagen die Zebras zuhause mit 3:4. Dennoch ist der MSV aktuell auf Kurs – 42 Punkte bedeuten momentan Rang 1 in der Regionalliga West. Dahinter liegt eine Verfolgergruppe von vier Mannschaften. Dazu zählen Fortuna Köln, die Sportfreunde Lotte, Rot-Weiß Oberhausen sowie die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach.

Der 1.FC Bocholt sowie der Wuppertaler SV, die in der vergangenen Spielzeit hinter Alemannia Aachen Platz 2 und 3 belegten, haben in der Saison 2024/25 nichts mit dem Aufstieg in die 3.Liga zu tun. Sie belegen zur Winterpause die Plätze 11 und 12.

Regionalliga Südwest: Hoffenheim mit dem nächsten Anlauf

Bereits in der letzten Saison redete die Zweivertretung von 1899 Hoffenheim ein gewichtiges Wörtchen im Aufstiegskampf in der Regionalliga Südwest mit. Auch jetzt wieder ist die TSG oben mit dabei, genauer gesagt ganz oben. Mit 44 Zählern und sechs Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten hat der Bundesliga-Nachwuchs derzeit die besten Karten auf einen Aufstieg in der 3.Liga. Dahinter liegen die Kickers aus Offenbach, die zwischenzeitlich den ersten Rang belegten. Ebenfalls Liga-Primus war kurzzeitig der FSV Frankfurt. Sieben Punkte liegt der ehemalige Drittligist hinter Hoffenheim, hat allerdings ein Spiel weniger absolviert.

Die Stuttgarter Kickers, die in der vergangenen Spielzeit den Aufstieg in letzter Sekunde noch verpassten, haben auf Rang 4 mit 36 Punkten den Aufstieg noch nicht abgeschrieben. Das dürfte auch für den SGV Freiberg – SGV steht hierbei für Sport- und Gesangsverein – mit 35 Punkten auf Rang 5 gelten. Vor der Winterpause besiegten sie die Offenbacher Kickers. Auf Freiberg folgt der Absteiger Freiburg II mit 34 Zählern, allerdings einem weniger absolvierten Spiel.

Regionalliga Bayern: Schweinfurt knapp an der Spitze

Am engsten ist der Kampf um Platz 1 momentan im Südosten. Nur wenige Zähler trennen mehrere Teams an der Tabellenspitze. Ganz vorne liegt in der Regionalliga Bayern der 1.FC Schweinfurt mit 45 Punkten aus 21 Spielen. Vor der Winterpause trennte man sich im Spitzenspiel von der SpVgg Bayreuth torlos mit 0:0. Die Bayreuther belegen mit 42 Zählern Platz 3, haben allerdings schon eine Partie mehr absolviert. Dazwischen liegt die Zweitvertretung der Roten mit 42 Punkten.

Auf Rang 4 liegt der FV Illertissen mit 38 Punkten, dahinter folgen die Würzburger Kickers mit einem Zähler weniger.

RWE statt TSV – Martinovic vor Wechsel nach Essen

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RW Essen 1860

Nachdem Slaven Belupo nach der Vertragsauflösung von Dominik Martinovic noch berichtet hatte, der Stürmer würde zum “bayerischen Spitzenklub 1860 München” wechseln, dürfte auf den letzten Metern doch ein Drittligakonkurrent das Rennen machen. Laut WAZ wechselt Martinovic zu Rot-Weiss Essen und soll am Montag bereits mit ins Trainingslager in die Türkei reisen.

Martinovic vor Wechsel zu Rot-Weiss Essen

Lange hatte es so aussehen, als würden sich die Löwen in der Offensive mit dem 27-jährigen Dominik Martinovic verstärken können. Auf den letzten Metern kam der Transfer jedoch ins Stocken, da man sich finanziell nicht einigen konnte. Statt München dürfte nun Essen das Ziel des Angreifers sein.

Nach Informationen der WAZ hat sich Martinovic für einen Wechsel zu RWE entschieden. Der in Stuttgart geborene Angreifer mit kroatischen Wurzeln soll wie Klaus Gjasula (bisher SV Darmstadt 98) am Montag vorgestellt werden. Nur noch letzte Details sind zu klären, dann wird auch Martinovic in der Rückrunde das RWE-Trikot tragen.

TSV München von 1860 e.V. plant drittes Sondertrikot

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TSV München Von 1860 E.V. Sondertrikot Grün Gold im Bamboleo

Ein Sondertrikot in grün-gold gab es beim TSV 1860 e.V. im vergangenen Jahr, ein weiteres wurde in den Farben weiß und blau gehalten. Beide hatten eines gemeinsam: sie fanden reißenden Absatz und erfreuen sich großer Beliebtheit. Nun plant der Verein für den kommenden Sommer ein weiteres Sondertrikot.

Jersey zu 125 Jahre FA soll nachbestellt werden

In Sachen Fanshop verlief das zurückliegende Jahr für den TSV München von 1860 e.V. hervorragend. Das liegt vor allem an den beiden Trikots, die im Sommer und Herbst veröffentlicht wurden. Zunächst erfolgte der Verkauf eines grün-goldenen Leiberls. Vor dem Bamboleo bildete sich eine riesige Warteschlange. Nach kurzer Zeit wurde entschieden Nachbestellungen zu ermöglichen. Nicht nur Löwenfans sicherten sich eines der begehrten Stücke. Weltweit schlugen Fußballliebhaber zu und sorgten für einen finanziellen Erfolg des Fanshops.

Ebenbürtig war der Andrang auf das zweite Sondertrikot im Jahr 2024. Löwenfan Julian Niedermayr, der im sechzger.de Talk 180 zu Gast war, hatte das Design erstellt. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Fußballabteilung wurde ein weiß-blaues Jersey aufgelegt. Während von der grün-goldenen Variante derzeit noch Restgrößen verfügbar sind, ist das zweite Trikot restlos ausverkauft. Nach sechzger.de Informationen ist allerdings auch hier eine Nachbestellung geplant, sodass sich interessierte (Löwen)Fans noch ein Exemplar des zweiten Trikots sichern können. Wann es soweit ist, steht momentan allerdings noch nicht fest.

Drittes Sondertrikot vom TSV 1860 e.V. soll im Sommer erscheinen

Die Erfolgsstory soll derweil im kommenden Sommer um ein weiteres Kapitel erweitert werden. Wie Mirko Borsche, der Designer des grün-goldenen Jerseys in einem Interview mit der Abendzeitung in der Print-Ausgabe verriet, soll dann nämlich ein drittes Trikot erscheinen. Es werde “ziemlich geil und noch mal viel besser als die anderen beiden“.* Ausrüster des Jerseys wird erneut Societas. Borsche hat das Unternehmen mit zwei Freunden gegründet. Er kündigte auch an, dass die Artikel vom Radsport und der Laufabteilung künftig von Societas gestaltet werden.

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*Nachträglich Anmerkung der Redaktion (nach Rücksprache mit der Abendzeitung am 15.01.2025):
Bei der Aussage, ein neues Trikot werde „ziemlich geil und noch mal viel besser als die anderen beiden“ handelt es sich um eine Aussage, die nicht dem aktuellen Stand entspricht. Es ist derzeit noch nicht sicher, ob ein solches Trikot auf den Markt kommen wird.

Der TSV 1860 in den USA? Mögliches Trainingslager im Sommer

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

In der aktuellen Winterpause verzichten die Löwen auf einen Aufenthalt in wärmeren Gefilden. Die Vorbereitung auf die restlichen Saisonspiele findet komplett in München statt. Anders ist die Lage dagegen im kommenden Sommer. Möglicherweise geht der TSV 1860 dabei auf große Reise und fliegt für ein Trainingslager in die USA.

Österreich oder USA – zwei Optionen für Trainingslager des TSV 1860

Zahlreiche Drittligisten bereiten sich im wärmeren Süden auf die Rückrunde der Saison 2024/25 vor. Sieben Vereine fliegen in die Türkei, fünf haben Spanien als Ziel auserkoren. Da die Ziele sich teilweise ähneln – das bei den Löwen bekannte Belek ist unter anderem beliebt – kommt es auch zu dem ein oder anderen Testspiel zwischen Drittligisten. Viktoria Köln trifft beispielsweise auf den SC Verl. Der TSV 1860 München hingegen verzichtet auf ein Trainingslager in der Fremde. Testspiele gegen Jahn Regensburg und Greuther Fürth finden ohne Zuschauer statt – für die Löwenfans ist die Vorbereitung auf den Re-Start in Saarbrücken (Samstag 18.01., 14 Uhr sechzger.de Liveticker) alles andere als ein Zuckerschlecken.

Ganz anders könnte sich die Lage im Sommer darstellen – es bahnt sich ein echtes Highlight an. Wie sechzger.de bestätigt wurde, beschäftigt sich der TSV 1860 München ernsthaft mit den USA als mögliches Ziel für das Trainingslager vor der Saison 2025/26. Unrealistisch ist dieses Szenario nicht, denn die Reise würde durch einen amerikanischen Gönner aus dem Umfeld eines MLS-Klubs finanziert werden. Neben der Übernahme aller Kosten für die Anreise sowie Unterkunft steht zudem eine Prämie für die Löwen im Raum. Klingt zu gut, um wahr zu sein – das denken sich vermutlich auch die Verantwortlichen, die sich daher intensiv mit dieser Möglichkeit auseinandersetzen. Erste Personen aus dem Umfeld haben zudem bereits ihre Unterstützung angeboten, um die Tour realisieren zu können.

Noch ist die finale Entscheidung nicht gefallen, als Alternative steht eine Reise ins Nachbarland Österreich im Raum. Bei dieser Option müssten die Löwen allerdings aller Voraussicht nach in den eigenen Geldbeutel greifen, um die Vorbereitung zu bezahlen. Viel sollte also nicht gegen ein Trainingslager in den USA sprechen. Würde sich der TSV 1860 für diese Option entscheiden, stehen zwei Testspiele auf dem Programm. Eines soll in Albuquerque (Bundesstaat New Mexico) stattfinden, das andere würde die Löwen nach Los Angeles in Kalifornien führen.