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TSV 1860 – Viktoria Köln: Ergebnistipp von Jörg Diemb

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Für das morgige zweite Heimspiel des TSV 1860 in der Drittligasaison 2024/25 haben wir Jörg Diemb um einen Ergebnistipp gebeten. Er ist seit dieser Spielzeit der neue Caterer im Sechzgerstadion. Und Diemb ist optimistisch:

Sechzig siegt – mit relativ späten Toren – 2:0. Die Torschützen sind Jesper Verlaat mit dem Kopf und der ehemalige Kölner David Philipp gegen seine alten Kollegen.

Premiere für Diemb gegen den 1. FC Saarbrücken

Das Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken vor drei Wochen war für den Gastronom Diemb ein ganz besonderes. Erstmals durfte er zusammen mit seinem Team die Löwenfans rund um die Partie auf Giesings Höhen mit Speisen und Bier versorgen. Auch wir berichteten vorab über diese Premiere. Und wie bewertet er selbst – mit etwas zeitlichem Abstand – die Premiere?

Grundsätzlich waren wir zufrieden. Klar, die Bedingungen waren – angesichts der kurzen Vorbereitung – noch nicht optimal. Zum Beispiel gab es Mitte der zweiten Halbzeit Probleme mit der Bierversorgung. Gefreut hat uns aber die positive Resonanz vieler Löwenfans, nicht zuletzt auf unser Angebot des “Early-Bird-Bieres”, das sehr gut ankam.

Diemb berichtet, dass womöglich schon gegen Köln die Anzahl an Verkaufsstellen, an denen mit EC-Karte bezahlt werden kann, von aktuell vier Punkten weiter erhöht werden kann. Und die angesprochene immer wieder auftretende Bierproblematik gehört im übernächsten Heimspiel gegen Dynamo Dresden (14. September) auch der Vergangenheit an, wenn der kühle Gerstensaft dann aus einem Tank mit sechzig Hektolitern Fassungsvermögen strömt.

Umfrage zum neuen Caterer auf sechzger.de

Direkt nach dem Spiel gegen den FCS hatten wir auf sechzger.de von unseren Leser*innen wissen wollen, welches Zeugnis sie dem neuen Caterer auf Giesings Höhen nach dessen ersten Einsatz ausstellen würden. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: Die Note 2 (gut) wurde am Häufgisten vergeben (37%). Drei Viertel aller Befragten waren mindestens zufrieden und vergaben eine Zensur zwischen eins und drei. Die Löwenfans, die Diemb in Zukunft erst noch von seinem Angebot überzeugen muss, sind in der Minderheit. Nur insgesamt 15% aller Teilnehmer an unserer Umfrage gaben dem Premierenauftritt nur eine eine fünf oder sechs.

Gegner PK: Viktoria Köln-Trainer Olaf Janßen über seine Zeit bei den Löwen

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Nach zwei langen Wochen geht es in der dritten Liga weiter. Zum Zweiten Heimspiel der Saison kommt die Viktoria Köln als Gast zu den Löwen. Am Freitag hielten die Gegner aus Köln eine Pressekonferenz zum kommenden Spiel ab. Wie blicken unsere kommenden Gegner auf die Mannschaft von Argirios Giannikis?

Abseits von der Pressekonferenz sprach der Trainer der Viktoria Köln, Olaf Janßen, bereits mit dem Münchner Merkur über die kommende Partie. Bei dem veröffentlichten Video der Viktoria kamen zwei Ex-Löwen zu Wort. Janßen war einst selbst als Assistenz-Trainer bei den Löwen tätig. Zu seiner Unterstützung wurde der Kapitän der Kölner, Chris Greger, in die Presserunde geholt.

Trainer der Viktoria Köln Olaf Janßen über …

… seine Erinnerungen an die Zeit als Co-Trainer unter Falko Götz:

„Das ist natürlich schon allein deswegen besonders, weil es meine erste Trainerstation war. Und die bleibt ja bekanntlich immer an einem hängen. Die Zeit war kurz, es war intensiv. Wer sich daran erinnert, genau in diese Zeit fiel der Wildmoser-Skandal. Da war ’ne Menge los. Da konnte ich eine Menge mitnehmen und natürlich war es meine erste Trainer-Erfahrung. Toller, traditioneller Verein. Unglaubliche Fanbase. Ich glaube, es hätte mich schlechter treffen können bei meiner ersten Trainerstation. Ich denke immer gerne an die Zeit zurück und freu mich am Sonntag wieder zurück zu sein.“

… die bisherigen Spiele der Löwen:

„Also die hatten bei Sechzig noch einen größeren Umbruch. Das ist eigentlich eine komplett neue Mannschaft. Das geht natürlich nicht auf Knopfdruck, das braucht eine gewisse Zeit. Wir haben den zweiten Spieltag, da hat die Tabelle wenig bis gar keine Aussagekraft.“

… die Erwartungshaltung an die Löwen:

„Wenn ich mir die Spiele der Sechzger inhaltlich anschaue, dann haben sie, von ihren Einzelspielern her, eine sehr, sehr starke Mannschaft zusammengestellt. Man kann auch schon die Handschrift vom Trainer sehen, dass er das vorführt, was er auch schon in der letzten Saison sehr gut gemacht hat. Von daher erwarte ich einen Gegner, der gefestigt ist. Einen Gegner, der uns vorm ausverkauftem Haus das Leben extrem schwer machen wird. Eine große Wucht, mit einer Mentalität, dass sie unbedingt drei Punkte gegen uns holen wollen. Also für uns eine sehr, sehr reizvolle Herausforderung.“

Ex-Löwe Chris Greger über …

… die Leistungen seiner Mannschaft:

„Es fällt mir schwer, schon nach zwei Spielen zu sagen, wo wir stehen. Ich glaube, wir können grundsätzlich mit den Leistungen zufrieden sein. Das war erst der Anfang.“

… seinen früheren Verein und seine rote Vergangenheit:

„Ich bin eigentlich in eine rote Familie reingeboren und war dann zehn Jahre bei Sechzig in der Jugend. Da hat sich dann das etwas verbessert. Mir ist das mittlerweile recht gleichgültig. Ich drücke auch den Löwen die Daumen. Als deutscher Spieler muss man, auch eigentlich Bayern immer international die Daumen drücken.“

… über das anstehende Spiel:

„Ich hab einige Male auch in der Jugend im Grünwalder Stadion gespielt und freue mich immer, wenn ich zurückkomme. Ich kenne auch noch den ein oder anderen. Aber es ist auch schon ein paar Jahre her, das löst in mir nicht mehr die ganz großen Emotionen aus, wenn ich ehrlich bin.“

Einen Blick auf die kommende Partie aus Löwensicht gibt es bereits hier.

24.08.2021: TSV 1860 besiegt Viktoria Köln deutlich

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Mannschaftskreis nach dem Spiel viktoria köln tsv 1860
Mannschaftskreis nach getaner Arbeit

Morgen rollt bekanntlich wieder der Ball auf Giesings Höhen. Fast auf den Tag genau vor drei Jahren hieß das Duell im Grünwalder Stadion ebenfalls TSV 1860 München gegen Viktoria Köln und damals konnten sich die Löwen deutlich gegen die Rheinländer durchsetzen. Wiederholung dringend erwünscht!

Bescheidener Saisonstart auf beiden Seiten

Als Tabellenvierzehnter empfing Sechzig damals die Elf vom Höhenberg, die in den ersten vier Partien lediglich einen Zähler geholt hatte und auf Platz 18 der 3. Liga stand. Von einem Traumstart konnten also beide Teams nicht sprechen, umso wichtiger waren die 90 Minuten vor coronabedingt nur 4225 Zuschauern im Sechzgerstadion.

In der ersten halben Stunde ging es munter hin und her und beide Mannschaften hatten die Führung auf dem Fuß. Auf Seiten der Löwen vergab Sascha Mölders völlig freistehend vor Viktoria-Keeper Nicolas (8.), auf der anderen Seite hatten die Kölner durch Amyn (16.), Hong (25.) und Buballa (29.) aussichtsreiche Chancen.

TSV 1860 besiegt Viktoria Köln deutlich

Kurz vor der Pause klingelte es dann doch noch und Richy Neudecker durfte sich als Torschütze feiern lassen. Nach einem sehenswerten Konter traf der Mittelfeldspieler zum wichtigen 1:0 in den Winkel und 1860 führte mit 1:0 (40.). In der Entstehung hatte Viktoria-Spieler Rossmann Mölders zu Fall gebracht, sah nachträglich Gelb und nur  vier Zeigerumdrehungen später nach einem Foul an Stefan Lex Gelb-Rot.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Dennis Dressel von der Strafraumgrenze auf 2:0, doch die Höhenberger gaben sich noch nicht geschlagen. David Philipp, jetzt bei den Löwen, und Jeremias Lorch vergaben knapp und so war es Merveille Biankadi, der in der 83. Minute nach einer Ecke für den 3:0-Schlusspunkt setzte.

Statistik

Aufstellung
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 3 Lang, 20 Deichmann (66. 16 Goden) – 5 Moll, 14 Dressel (78. 8 Tallig), 31 Neudecker, 19 Biankadi – 7 Lex (66. 23 Staude), 9 Mölders (C) (78. 15 Bär)

Tore
1:0 Neudecker (40.)
2:0 Dressel (55.)
3:0 Biankadi (83.)

Testspiel: TSV 1860 U16 unterliegt TSV Kareth-Lappersdorf U19

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Nach zuletzt drei Siegen innerhalb weniger Tage gab es für den jüngeren Jahrgang der B-Junioren heute eine Niederlage. Die U16 des TSV 1860 unterlag der U19 des TSV Kareth-Lappersdorf mit 1:2.

TSV 1860 U16 unterliegt TSV Kareth-Lappersdorf U19

Drei Jahre Unterschied machen im Jugendfußball viel aus – vor allem körperlich. Diese Erfahrung mussten die Junglöwen heute in Lappersdorf machen, wo sie gegen den älteren Gegner aus der Oberpfalz eine knappe Niederlage einstecken mussten.

Lukas Fritz hatte den TSV Kareth-Lappersdorf früh in Führung gebracht (4.), Simon Krause erhöhte in der 34. Minute auf 2:0. Den Löwen gelang zwar vor der Pause noch der Anschlusstreffer (40.), die Niederlage konnten sie bei hochsommerlichen Temperaturen vor 30 Zuschauern jedoch nicht mehr verhindern.

Das letzte Testspiel vor dem Saisonstart bestreitet die U16 am Dienstag in Oberhaching gegen die SpVgg Mögeldorf. Ernst wird es dann am 04.09., wenn die Löwen zum Auftakt der Bayernliga bei den Würzburger Kickers antreten.

Giannikis: “Den Druck machen wir uns selbst”

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Löwenrunde: "Mit maximaler Intensität" nach Cottbus
Löwenrunde: "Mit maximaler Intensität" nach Cottbus

Am Sonntag um 13:30 Uhr empfängt der TSV 1860 München den FC Viktoria Köln im Grünwalder Stadion. Es ist erst das dritte Spiel der Saison, doch der Boulevard hat bereits ein Schicksalsspiel ausgerufen und fordert eine Trendwende. Löwen-Trainer Giannikis kennt den Druck bei den Löwen inzwischen und sagte bei der Löwenrunde: “Der Druck ist normal bei großen Clubs wie 1860. Natürlich sind wir unzufrieden. Den Druck machen wir uns selbst”.

Danhof und Schröter fallen aus – Philipp ist dabei

Nicht mit dabei sein werden bei den Löwen Tim Danhof, der noch an einem Ödem an der Ferse laboriert, und Morris Schröter, bei dem eine alte Muskelverletzung wieder aufgebrochen ist. Dafür kann David Philipp gegen seinen Ex-Club auflaufen. “Er ist voll im Training und sicher extrem motiviert”, sagte Giannikis über den Neuzugang. Er hatte unter der Woche bereits mit Philipp über dessen Ex-Club gesprochen und die ersten beiden Partien der Kölner analysiert. Die zweiwöchige Spielpause, abgesehen vom Toto-Pokal, hat dem Team gut getan. “Wir haben die Zeit genutzt. Das Hauptaugenmerk haben wir auf die Offensive gelegt. Wir wollen aktiv verteidigen und zielstrebig nach vorne spielen”, verriet der Löwen-Coach. Für ihn geht es darum “die Fähigkeiten der Spieler in deren Räumen einzusetzen und die Stärken der Spieler auf den Platz zu bringen”.

“Gegen größere Widerstände durchsetzen”

Vor allem in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen den VfB Stuttgart II hatten sich die Münchner zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten erarbeitet. Daran will man nun gegen dei Fortuna anknüpfen. “Wir haben uns bis zum Ende nicht hängen gelassen. Im Pokal sind wir seriös ins Spiel gegangen. Jetzt wollen wir unser Spiel auch gegen größere Widerstände in der dritten Liga durchsetzen”, erklärt Giannikis.

Jeder Stürmer ist gegen Köln eine Option

Gerade in der Offensive hat der Löwen-Dompteur die Qual der Wahl. Hobsch kam gegen Stuttgart nicht zum Einsatz, traf aber im Pokal. “Er läuft viel und hat seine Fähigkeiten vor dem Tor”, sagte Giannikis über den Neuzugang aus der Vorstadt. Der junge Ott musste gegen Stuttgart zur Pause nicht aufgrund seiner Leistung, sondern aufgrund einer Systemumstellung vom Feld, betonte der Sechzger-Coach. “Er war sehr auffällig im Training und im Pokal. Er hat ein sehr gutes Raumverhalten und hat auch körperlich einen Sprung gemacht, aber da muss er noch zulegen. Wir werden ihn gezielt einsetzen. Wir werden immer wieder den Mut haben ihn zu bringen”, sagte Giannikis über den Youngster unter den Offensivkräften. Den ersten Saisontreffer markierte aber Schubert, über den der 1860-Coach sagt: “Er ist sehr fleißig, ist ein Kombinationsspieler und er wirkt auch immer frischer und kommt besser in die Abläufe”. Wer am Sonntag in der Spitze auflaufen wird, ließ der Trainer aber offen.

Giannikis: “Den Druck machen wir uns selbst”

Die Drucksituation nach den beiden Auftaktniederlagen nimmt Giannikis relativ gelassen. “Natürlich ist eine Unzufriedenheit bei uns da. Der Druck ist bei einem großen Verein wie 1860 normal. Aber wir machen uns den Druck selbst”, erklärte Giannikis. Ob die negative Berichterstattung des Boulevards Einfluss auf den einzelnen Spieler habe, beantwortete der Frank auf Frage von sechzger.de folgendermaßen: “Ich kann nicht in die Köpfe der Spieler schauen. Wir wollen jetzt auf jeden Fall punkten. Die ersten beiden Spiele hätten auch anders laufen können, wenn wir unsere Chancen reinmachen. Es ist unsere Aufgabe, das zu analysieren”.

Köln ist “sehr flexibel und variabel”

Die Gäste aus der Domstadt haben bereits drei Zähler auf der Habenseite und siegten zuletzt in Mannheim. “Sie sind sehr flexibel und variabel. Sie spielen viel zwischen den Linien, sind gefährlich bei Standard- und Umschalt-Situationen”, erklärte Giannikis. Zuletzt hatte Ex-Löwe Güler nach einer Ecke per Kopf getroffen. “Er hat seine Fähigkeiten in der Box und ist sicher hochmotiviert. Im Grünwalder Stadion ist aber ohnehin jeder Gegner besonders motiviert, denn das Ambiente ist riesig für die dritte Liga”, sagte Giannikis. Man müsse jeden Gegner respektieren. “Köln wird sicher versuchen, sein Offensivspiel auf den Platz zu bringen, ohne uns ins offene Messer zu laufen”, vermutete der Löwen-Trainer.

Die sechzger.de-Taktikfrage

Wie immer gibt es die abschließende sechzger.de-Taktikfrage wieder im Wortlaut:

sechzger.de: In den ersten beiden Spielen fiel im Positionsspiel phasenweise eine extreme Passivität und sehr statisches Verhalten der für die offensive zuständigen Spieler auf. Den konservativ verteidigenden Kölnern kann das extrem in die Karten spielen. Welches Mittel werden sie wählen, um mehr Dynamik in unsere Angriffe im Positionsspiel zu bringen?

“Das sind Timing-Geschichten, an denen wir arbeiten. Dass wir gefährlicher und zielstrebiger vors Tor kommen. Das sind zum einen die Statik und die Ordnung und das Verhalten im eigenen Ballbesitz, in der jeweiligen Phase beim jeweiligen Spieler. Das sind feinfühlige Prozesse, an denen es zu arbeiten gilt.”

Noch freie Plätze in der Ost-Kurve

Da die Gäste am Sonntag nur eine beschränkte Anzahl an Gästefans mitbringen, ist die Ost-Kurve für Löwen-Fans geöffnet. Insgesamt gibt es noch knapp 500 Tickets im Grünwalder Stadion, davon etwa 300 im eigentlichen Gästeblock. Am Ende wird das Stadion aber mit Sicherheit wieder ausverkauft sein und alles dafür geben, die Giesinger zum ersten Saisonsieg zu schreien. Das Spiel wird wie immer auf MagentaSport übertragen, wer nicht im Stadion sein kann, hat natürlich wieder die Möglichkeit, das Match bei uns im Live-Ticker zu verfolgen.

 

Sechzig am Wochenende: Dritte & Vierte starten

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan III IV Dritte Vierte U19 U17 Löwinnen U15 U21

Zwar sind weiterhin (und noch gut zwei Wochen lang) Sommerferien in Bayern. Dennoch kehren fast alle Sechzig-Jugendteams an diesem Wochenende auf den Fußballplatz zurück. Die jüngeren Nachwuchsmannschaften aus dem NLZ bestreiten erste Testspiele und die Dritte und Vierte des e.V. beginnen ihre Pflichtspielsaison in Kreisliga und -klasse. Die Amas, die den Löwenfans zuletzt so viel Freude bereitet haben, pausiert an diesem Wochenende. Weil in der Bayernliga Süd 17 Teams am Start sind, hat Felix Hirschnagls Truppe, aktuell Tabelleführer, spielfrei.

Dritte & Vierte in unmittelbarer Nähe

Nur ein Kilometer Luftlinie trennt die dritte und vierte Mannschaft der Löwen am Sonntag Vormittag beim jeweiligen Auftakt in die neue Saison 2024/25. Während die Dritte in der Kreisliga Gruppe 2 bei der SpVgg Thalkirchen antritt, gastiert die Vierte in Kreisklasse Gruppe 4 am Wackerplatz (allerdings auf dem Kunstrasen). Anpfiff ist jeweils um 11 Uhr. Ein Besuch eines der beiden Spiele vor der Heimpartie der Profis gegen Viktoria Köln (13.30 Uhr im sechzger.de-Liveticker) ist möglich. Das Sechzgerstadion ist keine drei Kilometer von beiden Spielorten entfernt.

U19 und U17 auswärts

Nach ihren beiden Heimspielen am vergangenen Wochenende (gegen Haching bzw. die Seitenstrasse) in der jeweiligen DFB-Nachwuchsrunde gehen die U19 und die U17 am Samstag auf Reisen. Und zwar in die gleiche Richtung: Nach Augsburg bzw.Heidenheim, wo man um 11 Uhr bzw. 14 Uhr gegen den Ball tritt.

Nur ein Team der Löwinnen im Einsatz

Das für Samstag Nachmittag angesetzte Kreispokal Spiel der Löwinnen beim SV Laim wurde schon vorab wegen Nichtantretens der Gastgeber abgesagt. Daher ist die zweite Frauenmannschaft das einzige weibliche Team, das am Wochenende spielt. Am Sonntag Nachmittag in Rott am Inn.

Zahlreiche U-Teams am Wochenende am Ball

Fast ausschließlich auswärts – im erweiterten Großraum München – treten alle Nachwuchsmannschaften des TSV 1860 (außer der U15) von Freitag bis Sonntag in Testspielen gegen das runde Leder. Nur die U9 bleibt zu Hause und empfängt am Sonntag Morgen um halb zehn auf dem Trainingsgelände den SC Buch am Erlbach zu einem Testkick.

Die Redaktion von sechzger.de wünscht ein angenehmes – und allen Mannschaften natürlich ein sportliche erfolgreiches – Wochenende!

Die Spiele im Überblick

Freitag, 23.08.

13.00 Uhr: TSV Kareth-Lappersdorf U19 – U16  (Sportplatz Lappersdorf)

Samstag, 24.08.

10.00 Uhr: Fußball-Talente München U11 – U10  (Sportanlage Dornach – Aschheim)
11.00 Uhr: FC Augsburg – U19  (Paul-Renz-Akademie – Augsburg)
14.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U17  (Walter-Birkhold-Jugendstadion – Heidenheim)

Sonntag, 25.08.

9.30 Uhr: U9 – SC Buch am Erlbach III  (TG Grünwalder Straße 114)
10.00 Uhr: SpVgg Landshut II U14 – U13  (Hammerbachstadion – Landshut)
11.00 Uhr: SpVgg Thalkirchen – Dritte  (BSA Thalkirchener Straße, Kunstrasen)
11.00 Uhr: FC Wacker II – Vierte  (BSA Demleitner Straße, Kunstrasen)
11.00 Uhr: SV Heimstetten U13 – U12  (ATS-Sportpark, Platz 2 – Heimstetten)
11.30 Uhr: SpVgg GW Deggendorf I – U14  (Donau-Wald-Stadion – Deggendorf)
13.00 Uhr: DJK Ingolstadt U13 – U11  (BSA Ingolstadt Süd-West)
13.30 Uhr: Profis – Viktoria Köln (Sechzgerstadion)
17.00 Uhr: ASV Rott am Inn – Löwinnen II  (Schulsportanlage Rott)

TSV 1860 – Viktoria Köln, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Heimspiel des TSV 1860 München gegen den FC Viktoria Köln. Mit bisher einem Sieg und einer Niederlage sind die Kölner besser in die Liga gestartet als als unsere Löwen. Was dürfen wir am Sonntag im Sechzgerstadion von den Gästen aus der Domstadt erwarten?

TSV 1860 München – FC Viktoria Köln, findet in der dritten Liga zum bereits 13. Mal statt. Bisher ist die Bilanz ausgeglichen. Sehen wir uns also an, was im dritten Saisonspiel auf die Sechzger zukommt.

Was als erstes ins Auge fiel, war, dass Olaf Janßen wieder mit Viererkette spielen lässt. Im Gegensatz zur Endphase der letzten Saison spielt die Viktoria nun im 4-2-3-1 anstatt 4-4-2 mit Doppelsechs.

Obwohl die PPDA der Kölner etwas anderes vermuten lässt, steht die Viktoria im Pressing auf hoher bis mittlerer Linie mit einer Dreierformation in der vordersten Linie. Mit eher passivem Anlaufverhalten, dafür gut die kurzen Passwege abdeckend, übt die Pressingreihe lediglich situativ stärkeren Druck auf den ballführenden Spieler aus.

Die Defensivlinie steht in Erwartung eines Positionsangriffs meist mittig. Bei hohem Pressingdruck gegen den Ball seitens der Viktoria schieben auch die Abwehrspieler bis an die Mittellinie vor.

Im Offensivspiel der Kölner erkennt man bisher trotz der Systemumstellung Abläufe, die für die taktische Marschrichtung Janßens typisch sind, und die die Löwen vergangene Spielzeit gegen Köln gut im Griff hatten.

Sofern sich Trainerfuchs Janßen in den vergangenen zwei Wochen für die Löwen nicht etwas komplett Neues ausgedacht hat, kommen taktisch in der Offensive also durchaus bekannte Muster auf uns zu.

Zunächst aber – wie üblich – die statistischen Werte des Gegners bisher.

Statistische Werte des FC Viktoria Köln

  • Ballbesitz: 47%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 61%
  • Flankengenauigkeit: 36,7%
  • PPDA (zugelassene Pässe Pro Defensivaktion): 11,37

Wie spielt die Viktoria?

Bei Ballbesitz

Bei der bisher dominanteren Variante der Vierschiebungen nach vorne aus dem 4-2-3-1 setzt Köln auf den rechtsgependelten Außenverteidiger. Um einiges seltener, aber auch in erwähnenswerter Häufigkeit, zeigte die Viktoria auch die dynamische Dreierkette, bei der beide Außenverteidiger ins Mittelfeld vorschieben und der tiefe Sechser in die Kette abkippt.

Nach dem Eindringen ins letzte Drittel sehen wir in den offensiven Linien eine enge, ballfern asymmetrische 4-3 Formation.

Beim Aufbau im Positionsspiel verhält sich Viktoria Köln in allen drei Varianten allerdings relativ ähnlich, wenn man die Passwege und besetzten Zonen betrachtet. Aus der Abwehr heraus läuft das Spiel zunächst meist in den defensiven Achterraum.

Den größten Druck erzeugen die Kölner, wenn sie es schaffen, vertikal in dieser Zone weiter zuspielen. Mit schnellen vertikalem Spiel, dass durch das kluge Einkreuzen von außen oder aus der anderen Halbzentrale ermöglicht wird, versucht Köln so mit vertikalem Kombinationsspiel und Tempo im Zentrum die Box der Gegner zu bespielen.

In der Box findet bei Köln dann sowohl Licht als auch Schatten statt. Eine unfassbar hohe Schussgenauigkeit (68%) trifft auf eher ungünstig gewählte Schusspositionen.

Klappt der Weg vertikal durchs Zentrum nicht, geben die Kölner trotzdem eher dem spielerischen Ansatz in die Box zu kommen, den Vorzug. Trotz einer hohen Genauigkeit kommen die Hereingaben von außen größtenteils ungefährlich, also schwer verwertbar, in den gegnerischen Sechzehner.

Gegen den Ball

Mit einer zwar hoch agierenden, aber nicht sonderlich aktiven Pressinglinie versperrt Viktoria ihrem Gegner die Passwege ins Mittelfeld und versucht so, den Gegner zu langem Spiel zu zwingen. Daraus folgend sollen Zweikämpfe um zweite Bälle entstehen, die im besten Fall das schnelle Umschaltspiel der Kölner einleiten.

Schafft es der Gegner, die Pressinglinie spielerisch zu bezwingen, formiert sich schnell und diszipliniert eine zentral leicht versetzte 4-5-1 Formation, die den eigenen Sechzehner mannorientiert, konservativ und wenig zimperlich verteidigt. 31 Fouls beging die Viktoria in den ersten beiden Spielen.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich dadurch für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann man Köln knacken?

Bei Ballbesitz

Aktives, dynamisches, temporeiches Spiel in allen Mannschaftsteilen ist der Schlüssel zum Erfolg gegen die Viktoria. Schafft man es nicht, im Positionsspiel tempo- und variantenreich zu agieren, wird das Spiel gegen die Viktoria für die Löwen eine zähe Angelegenheit. Mit dem konservativen Ansatz in der Deckungsarbeit gibt Köln seinen Gegnern bei statischem Spiel wenig Angriffsfläche, die man nutzen kann.

Gegen den Ball

Gelingt es – wie schon in der vergangenen Saison im Rückspiel – das Kölner Spiel auf deren Flügel zu drängen und dort zu halten, kann das die halbe Miete sein. Ein zweiter Punkt – genauso wichtig wie der erste – ist, dass der TSV 1860 München es endlich auch schaffen muss, über den Pressingdruck früh Dominanz im Spiel zu erlangen. Eine hohe Linienposition vorne wie hinten kann da von Anfang an gute Dienste leisten. Das birgt natürlich immer auch ein gewisses Risiko, für mich wäre das der richtige Ansatz.

Schlüsselspieler

Tor

Im Tor der Domstädter steht deren neue #1 Dudu. Der von Bremen zur Viktoria gewechselte Keeper, eigentlich Eduardo dos Santos Haesler, ist brasilianischer Abstammung und kommt gebürtig aus Duisburg. Freunden des deutschen Kinos der 70er Jahre fällt da nun möglicherweise ein gelber Wunderkäfer mit Duisburger Nummernschild (DU-DU 926) ein.

Viel trainiert, wenig gespielt – so kann man die bisherige Karriere des 25-Jährigen zusammenfassen. Seit er vor der Saison 18/19 die Jugendmannschaft des MSV Duisburg verließ, hatte Dudu insgesamt lediglich 55 Pflichtspieleinsätze. Seine Leistungen in den ersten beiden Spielen in Liga 3 sind jedoch vielleicht ein Indiz dafür, dass Köln ein etwas in die Jahre gekommenes Talent ausgegraben hat. Wobei 25 für einen Torwart durchaus noch recht jung ist. Eine weitere oder genauere Einschätzung kann ich leider in diesem Fall nicht treffen, dafür hat Dudu in den letzten Jahren einfach zu wenig gespielt und ich somit zu wenig Bildmaterial und Daten zur Verfügung.

Abwehr

Ex-Löwe und Kapitän der Kölner Christoph Greger (#15) spielt kompromisslos, aber selten unfair den Eisenfuß im Abwehrzentrum der Viktoria. Verlorene Defensivzweikämpfe sind für Greger quasi ein Fremdwort. Vergangene Spielzeit knackte er nahezu die 80%-Quote bei den gewonnenen Defensivduellen. Auch bei Kopfballduellen behält Greger meistens die Oberhand gegenüber seinen Gegnern. Im Aufbau teilt er sich die Spieleröffnung mit seinem Nebenmann Dietz.

Mittelfeld

Florian Engelhart (#16) agiert als offensiverer der beiden Sechser wie ein zurückgezogener Spielmacher. Er hat die meisten Ballkontakte bei der Viktoria, steuert die Attacken der Kölner in deren Anfangsphase ruhig und überlegt. Er spielt unspektakulär und hat ein gutes Auge für sich entwickelnde Spielsituationen. Auch gegen den Ball trägt er, wenn nötig, seinen Teil bei. Im defensiven Zweikampf agiert er dabei äußerst erfolgreich, sein Kopfball- und Stellungsspiel ist ausbaufähig.

Ob der neue zentral-offensive Mittelfeldspieler von Viktoria Köln, vorige Saison noch in 28 Spielen (0 Tore, 1 Vorlage) für unseren TSV 1860 München im Einsatz, Albion Vrenezi (#10) als Schlüsselspieler genannt werden kann und ob er einen Unterschied machen kann, wird vor allem von ihm selbst abhängen. Seine Spielweise hat sich, verglichen mit den letzten beiden Saisons, in den ersten beiden Saisonspielen 24/25 nicht geändert.

Sturm

Im Sturm hat sich bei den Kölnern einiges getan. Die Neuzugänge Said El Mala (#22), er kam zusammen mit seinem älteren Bruder Malek (#42) nach ihrem Wechsel zum 1.FC Köln sofort wieder auf Leihbais zurück zur Viktoria, und Lex-Tyger Lobinger (#9) aus Kaiserslautern konnten sich beide schon in die Torschützenlisten eintragen. Ebenso hat der dritte Neuzugang, Ex-Löwe Serhat-Semih Güler (#30), schon einmal getroffen.

Trotz des Fallrückzieher-Traumtores mit “Tor des Jahres”-Potential von Lobinger gegen Mannheim und des unbestreitbar riesengroßen Talents des 17-jähigen El Mala sehe ich im Sturm bei der Viktoria noch keinen Spieler als Schlüsselspieler.

Fazit

Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft unseres TSV 1860 München die Viktoria aus Köln am Sonntag schlagen kann. Damit das passiert, muss sich allerdings im Vergleich zu den letzten Spielen vor allem im Mittelfeld etwas bei den für die Offensive zuständigen Spieler ändern.

Die statische Herangehensweise im Positionsspiel bei Teilen der Offensive und die durch Hektik verursachten Ungenauigkeiten im Umschaltspiel müssen verschwinden. Speziell bei der Vorbereitung zur Strafraumpenetration muss mehr Bewegung ins Zentrum vor der Box, damit beim Gegner in der Abwehr die Zuordnung gestört oder bestenfalls zerstört wird.

Solche Muster waren in den ersten beiden Spielen noch Mangelware.

Gelingt das, bin ich mir sicher, dass die Löwen stark genug sind, um drei Punkte in Giesing zu behalten.

So könnte Köln beginnen

Sechzig um Sieben: Löwen im Toto-Pokal nach Memmingen

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Sechzig um Sieben, heute mit der Auslosung im Toto-Pokal, in dem die Löwen am  3. September in Memmingen zu Gast sind und weiteren Themen.

Toto-Pokal: Sechzig reist nach Memmingen

Am gestrigen Donnerstag Abend wurde im Haus des Fußballs in München das Achtelfinale im diesjährigen Toto-Pokal Wettbewerb ausgelost. Das Prozedere konnte live auf Youtube verfolgt werden. Die Löwen müssen am  Dienstag, den 3. September ins Allgäu reisen: Der FC Memmingen, erster Regionalliga-Gegner nach dem Zwangsabstieg 2017, fordert den TSV 1860 heraus. Die Schwaben haben sich in den vergangenen Jahren zur Fahrstuhlmannschaft entwickelt und sind erst am Ende der vergangenen Saison wieder aus der Regionalliga Bayern abgestiegen. In der Bayernliga Süd gehören sie somit zu den Gegnern der U21 des TSV 1860, den Amas. Erst am vergangenen Samstag traf man in Giching aufeinander und trennte sich nach aufregender 2. Halbzeit mit 2:2. In der Tabelle belegen die Memminger aktuell den zweiten Tabellenplatz – hinter unseren Amas. Böse Zungen werden sagen, dass Argirios Giannikis’ Team Anfang September nun also beweisen kann, dass es wirklich stärker, als der eigene Nachwuchs ist. Mehr dazu hier.

Heimspiel gegen Köln: Philipp fit, Schröter wackelt, Danhof fällt aus

Zumindest bei Tim Danhof scheint ein Einsatz ausgeschlossen, der sich beim Saisonauftakt im Grünwalder Stadion verletzt hatte und seitdem nicht trainieren konnte. Giannikis resümiert:

“Tim Danhof hat von dem Schlag gegen Saarbrücken immer noch eine hartnäckige Schicht im Knochenödem, die nicht so schnell verheilt, das dauert noch eine Weile.”

Optimistischer zeigt sich der Trainer bei Morris Schröter, dem zwar eine hartnäckige Verletzung aus der Vorsaison zu Schaffen macht, bei dem jedoch auf eine Punktlandung zu hoffen ist. Er sei bereits wieder zurück im Lauftrainig und könne durchaus eine Option für Sonntag (13.30 Uhr, sechzger.de berichtet live) werden. Fit gemeldet hat sich Neuzugang Philipp. Alles weitere hier.

Saisonauftakt beim TSV 1860 III und IV – die Änderungen

Nach wochenlanger Vorbereitung starten auch die beiden Herrenmannschaften des e.V. in die nächsten Spielzeiten. Der TSV 1860 III geht dabei wieder in der Kreisliga 2 an den Start. Das Teilnehmerfeld wurde bereits Anfang Juli veröffentlicht. Einige Gegner sind aus der letzten Spielzeit noch bekannt. Vier Mannschaften sind hingegen neu dabei: die drei Aufsteiger FC Alte Heide-DSC München, Rot-Weiss Oberföhring und die SpVgg Thalkirchen (letztes Jahr noch Gegner der Vierten in der Kreisklasse Gruppe 3) sowie der Absteiger aus der Bezirksliga Oberbayern Süd, die DJK Pasing. Wenige Veränderungen gab es auch beim Kader der Dritten. Im Großen und Ganzen ist das Team beisammen geblieben, auch wenn es die ein oder andere personelle Änderung in der Sommerpause gab.

Die Vierte startet am kommenden Sonntag bei Wacker München II. Wie es um die jeweiligen Kader, Zu- und Abgänge bestellt ist, lest ihr hier.

Heute vor 24 Jahren – Sechzig unterliegt Leeds United

Es sollte einfach nicht sein… Heute vor 24 Jahren scheiterte der TSV 1860 in der Qualifikation zur Champions League nach aufopferungsvollem Kampf und mit viel Pech an Leeds United.

Trainer Werner Lorant setzte am 23.08.2000 auf folgendes Team:

Hofmann – Stranzl, Kurz, Paßlack (63. Winkler) – Borimirov (76. Beierle), Mykland, Cerny, Häßler, Bierofka (73. Tyce) – Max, Agostino

Tor:
0:1 Smith (46.)

Toto-Pokal: Achtelfinale ausgelost!

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13.7.2017 FC Memmingen - TSV 1860
13.7.2017 FC Memmingen-TSV 1860, Begrüßung der Teams

Am heutigen Donnerstag Abend wurde im Haus des Fußballs in München das Achtelfinale im diesjährigen Toto-Pokal Wettbewerb ausgelost. Das Prozedere konnte live auf Youtube verfolgt werden. Der TSV 1860 München wurde dabei dem Bayernligisten FC Memmingen zugelost. Spieltermin ist übernächste Woche, am Dienstag, den 3. September. Ins Achtelfinale eingezogen waren die Löwen durch zwei souveräne Siege beim SSV Kasendorf und beim FC Thalhofen, der FC Memmingen hatte sich in der 1. Runde mit 2:0 beim Bezirksligisten TSV Ziemetshausen und dann mit 3:0 beim TSV Aindling aus der Landesliga durchgesetzt.

Toto-Pokal: Zwei regionale Auslosungen

Im Lostopf der verbliebenen 16 Mannschaften, die vorab regional in eine Nord- und eine Südgruppe aufgeteilt wurden, waren noch drei Drittligisten, neun Teams aus der Regionalliga Bayern – und damit exakt die Häfte dieser Liga – und vier Bayernligisten (zwei aus der Süd- und zwei aus der Nordstaffel) zu finden.

Löwenfans wollen den Cup!

Nach den zuletzt unrühmlichen Verabschiedungen von Münchens Großer Liebe aus diesem Pokalwettbewerb im Viertelfinale (2023 in Pipinsried, 2022 in Illertissen) bzw. im Halbfinale (im Frühjahr 2022 in Aubstadt), hoffen die Löwenfans in dieser Saison auf den Durchmarsch bis zum Cupsieg. Und damit auf die Qualifikation für die lukrative erste Hauptrunde im DFB-Pokal, wo man zuletzt vor zwei Jahren Borussia Dortmund auf Giesings Höhen begrüßen durfte.

Das ist der nächste Löwengegner

Die nächste Hürde auf dem Weg dorthin heißt nun also FC Memmingen. Die Schwaben haben sich in den vergangenen Jahren zur Fahrstuhlmannschaft entwickelt und sind erst am Ende der vergangenen Saison wieder aus der Regionalliga Bayern abgestiegen. In der Bayernliga Süd gehören sie somit zu den Gegnern der U21 des TSV 1860, den Amas. Erst am vergangenen Samstag traf man in Giching aufeinander und trennte sich nach aufregender 2. Halbzeit mit 2:2. In der Tabelle belegen die Memminger aktuell den zweiten Tabellenplatz – hinter unseren Amas. Böse Zungen werden sagen, dass Argirios Giannikis’ Team Anfang September nun also beweisen kann, dass es wirklich stärker, als der eigene Nachwuchs ist.

Toto-Pokal-Historie

Und auch im Toto-Pokal gibt es eine erzählenswerte Geschichte zwischen den beiden nun zusammengelosten Kontrahenten: Am 31. März 2020 sollten der FC Memmingen den TSV 1860 im Halbfinale des Wettbewerbst empfangen. Allerdings machte die kurz zuvor weltweit ausgebrochene Corona-Pandemie eine Austragung der Partie zunächst unmöglich. Der FCM verzichtete dann im Juli letztlich endgültig auf das Spiel und die Löwen zogen kampflos ins Finale gegen die Würzburger Kickers ein, wo sie sich Anfang September (!) im Elfmeterschießen durchsetzen konnten. Da für die Partie der Löwen im xx Stadion viele Fans schon Karten erworben hatten und um sich für das Entgegenkommen im Sommer 2020 erkenntlich zu zeigen, trat 1860 dann im vergangenen Sommer in der Saisonvorbereitung zu einem Testspiel gegen den FC Memmingen an. Nun kommt es also in knapp zwei Wochen zur Neuauflage des – nie ausgetragenen – Halbfinals von 2020. Und wer weiß: Vielleicht ist das ja ein gutes Omen für die Löwen auf dem Weg zu einem neuerlichen Totopokal-Gewinn!

Das Achtelfinale im Toto-Pokal in der Übersicht:

Süden

FC Deisenhofen – SpVgg Unterhaching
FC Memmingen – TSV 1860 München
SpVgg Hankofen-Hailing – Türkgücü München
FV Illertissen – TSV Buchbach

Norden

Fortuna Regensburg – FC Eintracht Bamberg
SC Eltersdorf – DJK Vilzing
SpVgg Ansbach – 1. FC Schweinfurt 05
Würzburger Kickers – FC Ingostadt 04

 

Weiter geht’s im Toto-Pokal: Auslosung heute um 18.00 Uhr

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Wunschkonzert gibt es heute Abend keins mehr. Nachdem sich für das anstehende Achtelfinale im bayerischen Toto-Pokal kein Kreispokalsieger qualiizieren konnte und unter den verbliebenen 16 Teams nur Dritt-, Regional-, und Bayernligisten zu finden sind, entscheidet bei der heutigen Auslosung ausschließlich das Los, welche Mannschaften in der nächsten Runde aufeinandertreffen. Ausgetragen wird diese übernächste Woche, am Dienstag, den 3. und Mittwoch den 4. September.

Torfestivals in Kasendorf & Thalhofen

Zweimal reiste das Team des TSV 1860 im Rahmen des diesjährigen Pokalwettbewerbs im August zu unterklassigen Vereinen, sorgte in Oberfranken und im Allgäu jeweils für prächtige Volksfeststimmung und ließ gleichzeitig auf dem grünen Rasen – trotz jeweils sommerlichen Temperaturen – nichts anbrennen. Mit 18:0 und 10:0 zog die Mannschaft zweimal absolut souverän in die nächste Runde ein.

Auslosung: Keine Reise nach Nordbayern

Hier wartet nun vielleicht ein fünftklassiges Team aus dem südbayerischen Raum auf die Löwen. Oder ein Regionalligist. Oder Unterhaching.
Die 16 verbliebenen Vereine (darunter auch die beiden Drittligakonkurrenten aus Ingolstadt und Unterhaching) wurden zunächst in zwei regionale Gruppen aufgeteilt. Danach landeten die verbliebenen Bayernligisten – eben nach Nord und Süd geteilt – in zwei Töpfen mit der Nummer 1 und die Regional- und Drittligisten in den beiden Töpfen Nummer 2. Wenn wir das Prozedere korrekt verstanden haben, dann könnten sich z.B. der FC Deisenhofen oder der FC Memmingen auf eine Pokalpartie gegen Münchens Große Liebe freuen. Eine Partie gegen Ingolstadt ist ausgeschlossen. Die Schanzer sind dem Norden zugeordnet. Die Münchner Vorstädter liegen zwar im gleichen Topf, wie die Löwen. Nachdem aber im Topf 1 für den Süden nur die beiden oben genannten Bayernligisten zu finden sind, wird – sobald die beiden ihre Gegner zugelost bekommen haben – nur noch aus Topf 2 gezogen. Und dort warten dann Haching, Türkgücü, Buchbach, Illertissen und Hankofen als mögliche Gegner.

Soweit die Theorie. Mit der Praxis könnt Ihr Euch ab 18.00 Uhr hier auseinandersetzen: