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Sechzig um Sieben: Auswärtssieg in Sandhausen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Einen Auswärtssieg durften die Löwenfans am Samstag in Sandhausen feiern. Die drei Punkte kamen etwas überraschend – in einer Umfrage hatte ein Großteil auf eine Niederlage gegen den Tabellenzweiten getippt. Während die U21 am Wochenende eine Niederlage hinnehmen musste, sicherte sich die U19 spektakulär einen Punkt im Derby. Außerdem äußerte sich Anton Hiltmair gegenüber sechzger.de. Zum Start in die Woche gibt es einen Überblick aller Meldungen rund um den TSV 1860.

TSV 1860 siegt deutlich in Sandhausen

Was war das für ein Auftritt der Löwen in Sandhausen: mit einem klaren 3:0 sicherte sich der TSV 1860 drei Punkte. Nicht nur Rückkehrer Marco Hiller zeigte sich glücklich über dein Ausgang der Partie. Auch Trainer Argirios Giannikis attestierte seinem Team auf der Pressekonferenz nach Abpfiff eine gute Leistung. Obendrein gibt es in der Foto- und Videogalerie bereits die besten Eindrücke von der Partie in Sandhausen.

U21 verliert in Heimstetten

Nichts zu holen gab es dagegen für die U21 beim Duell mit dem SV Heimstetten. 2:4 hieß es am Ende aus Sicht der Löwen, Trainer Felix Hirschnagl zeigt sich entsprechend unzufrieden mit dem Auftritt seiner jungen Mannschaft. Dennoch bleibt die U21 Tabellenführer in der Bayernliga Süd. Am kommenden Wochenende empfängt die zweite Mannschaft der Löwen den FC Ismaning.

Last Minute: U19 Torhüter trifft im Derby

Seltenheitswert hatte der Auftritt der TSV 1860 U19 beim Derby gegen dei Roten. Nachdem die Gastgeber kurz vor Schluss den vermeintlichen Siegtreffer erzielt hatten, gaben sich die Löwen allerdings noch nicht geschlagen. Mit der letzten Aktion war es ausgerechnet der Torhüter der Löwen, der per Kopf traf und den Ausgleich im Derby erzielte.

Interview mit Anton Hiltmair, möglicher Geschäftsführer Finanzen

Für viele Diskussionen sorgte das Interview mit Anton Hiltmair. Der 40-Jährige gilt als Favorit für den Posten des Geschäftsführers Finanzen bei den Löwen. Morgen hat er einen Termin beim Verwaltungsrat, am gestrigen Sonntag stellte er sich den Lesern von sechzger.de vor. Die Reaktionen darauf fallen durchaus unterschiedlich aus. Während die einen seine rote Vergangenheit oder seine Qualifikationen als Contra-Punkt anführen, würden andere Löwenfans ihm eine Chance geben.

TSV 1860 räumt bei Bayerischer Boxmeisterschaft ab

Tolle Leistungen gab es von den Boxerinnen und Boxern des TSV München von 1860 e.V. bei den Bayerischen Boxmeisterschaften. Insgesamt drei Titel konnten die Löwen erzielen – kein anderer Verein war erfolgreicher. Damit feiert die Boxabteilungen einmal mehr schöne Erfolge.

News aus der 3.Liga

Der 13.Spieltag

Die 3.Liga zeigt auch am 13.Spieltag, wie offen sie ist. Die ersten sechs Teams in der aktuellen Tabelle konnten allesamt keinen Sieg am vergangenen Wochenende einfahren. Energie Cottbus bleibt damit trotz einer klaren 0:4-Niederlage in Essen an der Tabellenspitze. Köln gewann am Freitagabend gegen Stuttgart II, Rostock setzte sich gegen Osnabrück durch. Der nächste Löwengegner Mannheim trennte sich mit einem 1:1 von der SpVgg Unterhaching.

Achtelfinale im DFB-Pokal ausgelost

Gestern wurde das Achtelfinale im DFB-Pokal ausgelost. Mit Arminia Bielefeld ist noch ein Vertreter der 3.Liga im Wettbewerb dabei. Der DSC trifft Anfang Dezember auf den Bundesligisten SC Freiburg. Bei einem Einzug in die nächste Runde winken den Bielefeldern über 1,5 Millionen Euro Prämie.

Die Causa Hiltmair: Bodenständige bayrische Lösung oder roter Makel?

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Die Causa Hiltmair
Die Causa Hiltmair

Diese Woche wird es ernst für Anton Hiltmair. Der 40-Jährige stellt sich dem Verwaltungsrat für den Posten des Finanz-Geschäftsführers vor. Er wurde wie berichtet von der HAM-Seite gefordert, was ihn selbst überraschte, da er bisher transparente Gespräche sowohl mit dem e.V., wie auch mit HAM hatte.

Sechzger.de hat mit Hiltmair gesprochen und stellt ihn vor

Hiltmair kommt aus dem Münchner Osten, ist 40 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er absolvierte die FOS und eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten, gefolgt von einem Auslandssemester in New York. Anschließend machte er seinen Betriebswirt an der Munich Business School und verbrachte ein Jahr an der Cass Business School City University in London und legte dort den Master für Finanzen ab. Heute betreibt er das Unternehmen „Wohnen und gut leben“ mit dem Schwerpunkt Immobilien-Verrentungen.

Hiltmair hat sich für den Posten des Geschäftsführers beworben, kam in die engere Auswahl und überzeugte in einer Gesprächsrunde mit dem Beirat.

Zu den Löwen kam Hiltmair als Sponsor, unterschrieb den damaligen Brandbrief, trat dem Bündnis Zukunft bei, um es nach Abschluss der inhaltlichen Themen wieder zu verlassen.

Wir haben mit dem 40-Jährigen gesprochen:
Anton Hiltmair über…

…seinen Weg zum TSV 1860 München

„seit dem 26.10.21 – dem Pokalspiel gegen Schalke, habe ich gewusst, dass sind genau die ehrlichen Emotionen, die ich gesucht habe und hier will ich mich engagieren. Ich bin dann zur kommenden Saison als Sponsor eingestiegen und habe schnell viele Problemstellungen der KGaA direkt mitbekommen.
Aus unserer Sicht wurden wir als Sponsor damals nicht wirklich gut betreut wurden, das war schade da wir sehr positiv an die Sache herangegangen sind. Pfeifer war gefühlt der Mann, der sich noch am meisten darum gekümmert hat, aber er hatte natürlich x andere Baustellen.

So kam ich auch mehr oder weniger zufällig zu diesem sogenannten ‚Sponsorenbrandbrief, den ich rein inhaltlich unterschrieben habe. Mir ging es darum, dass Pfeifer für uns der bemühteste Mitarbeiter für unser Sponsoring war, daher war er für uns in dieser Phase ein wichtiger Fixpunkt. Dass dieser Punkt dann so politisch wurde, war sicher nicht mein Ansinnen.

Aber über diese Sponsoren kam ich dann tatsächlich direkt zum Bündnis; wie beim Sponsorenbrandbrief ging es mir von Anfang an um inhaltliche Themen – übrigens war auch im Bündnis zur Gründung ein Wahlkampf nie ein Thema. Daher kam die Chance über das Bündnis viele relevanten Personen und Problemstellungen der KGAA kennenzulernen sehr gelegen.

Seither reizt mich die Aufgabe für 1860 tätig zu werden. Ich komme aus München, habe viele Kontakte zu potenziellen Sponsoren. Die Sponsoren brauchen jemanden im Verein, dem sie vertrauen. Pfeifer war sehr bemüht, aber er hatte keinen Münchner Touch. Es bringt aktuell aus meiner Sicht nichts, jemanden zu holen, der 1860 nicht kennt“

…seinen Rückzug vom Bündnis Zukunft

„Ich habe aus dem Bündnis gefühlt als einer von wenigen den Kontakt zu den Fans gesucht und das Bündnis für mich genutzt, um die Schwachstellen bei den Löwen herauszufinden. Der Mann der ausschließlich Vorstands-Vorsitzenden-Gespräche will bin ich nicht, ich gehe lieber mit den Leuten in eine Kneipe und diskutiere die Themen – gerne auch kontrovers. Inzwischen habe ich mir alle Seiten angehört und wollte von Anfang an eine inhaltliche Bereicherung sein und kein Streitobjekt im Wahlkampf.

Ich habe noch immer die Worte von Robert Reisinger im Ohr: Unternehmer gehören in aktive Posten der KGaA und nicht in den Verwaltungsrat.“

…seine eigene Firma

„Ich kann meine Firma guten Gewissens von heute auf morgen in die Hände meiner Kollegen geben.“

… sportliche Projekte in der Vergangenheit

„Wenn ich mich für etwas begeistere und mir ein Ziel gesetzt habe, dann ziehe ich das durch. So war es auch 2013, als wir Jayjay als ersten Togolesen zu einer Weltmeisterschaft geschickt haben. Er ist über 50 Kilometer Langlauf angetreten, war ein paar Wochen davor noch nie auf Skiern gestanden. Ich habe damals über 60.000 Euro Sponsorengelder akquiriert, alles organisiert und Togo erstmals zu einer Wintersport-WM gebracht. Seitdem sind sie immer dabei. Auch bei Olympia. Ein außergewöhnlich erfolgreiches Projekt.“

…seine Ziele mit den Löwen

„Wir müssen wieder eine Euphorie erzeugen. Ich schaue mir heute noch immer wieder das Video vom Pokalspiel gegen Schalke an, das war echte Euphorie. Ich habe die nötigen Kontakte im Münchner Mittelstand und Unternehmerbereich. Wir brauchen neue Kontakte und müssen das Vertrauen in der Stadt zurückgewinnen, das Image der Löwen aufbessern. Zudem ist es mein Ziel den Löwen wieder ein bayrisches Gesicht zu geben, hier denke ich an renommierte Ex-Löwen aber auch Ex-Löwen, die heute noch aktiv sind und durchaus willig sind ihre Karriere bei Sechzig ausklingen zu lassen. Hier habe ich erste positive Signale erhalten. “

…seine rote Vergangenheit

„Ich war tatsächlich Bayernfan, dies kann und will ich auch nicht leugnen. Ich war aber auch unfassbar oft bei den Spielen von 1860, schon zu Zeiten im Olympiastadion. Es gab viele Spielzeiten da war ich sicher öfter bei Sechzig als bei Bayern.

Sechzig und das Grünwalder haben mich immer schon fasziniert, so war ich zum Beispiel auch bei der damaligen Rückkehr ins Grünwalder gegen Bate Borisov im UI CUP sofort wieder im Stadion. Ich war nie ein Hardliner.

Ich habe den Bayern über die Jahre immer mehr abgeschworen. Der FC Bayern ist nur noch ein globaler Konzern ohne Herz und Seele. Das ist nicht mehr meine Welt.

Als Kind oder Jugendlicher tut man sich für so einen finalen Vereinswechsel sicherlich schwer, aber in einem gewissen Alter achtet man mehr auf seine eigenen Werte und hier kann ich ganz ehrlich sagen, da hat mich Sechzig nun seit einigen Jahren gewonnen.

Ich liebe es einfach mit der Tram von meiner Firma in Haidhausen nach Giesing zu fahren. Auch das Drumherum macht die Löwen zu etwas Besonderem, die Stimmung im und rund um das Grünwalder Stadion, damit kann ich mich identifizieren. Wie in meiner Firma lebe ich das Bayrische Lebensgefühl und brauche ehrliche Emotionen im Fußball. Es wäre ein Traum von mir, mit den Löwen am Marienplatz zu stehen und den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu feiern.“

…das Video mit dem Bayern-Schal

„Diese Fotos und Videos sind ja nun schon seit meinem Bündnis Eintritt im Umlauf und ich kenne sie natürlich, als ich mit meiner Frau – sie hat übrigens eigentlich gar keinen Bezug zum Fußball – zum Pokalfinale gefahren bin. Der “Danke Franz” Schal ist übrigens über 10 Jahre alt und nicht aus 2024. Mir ist klar, dass meine Bayern-Vergangenheit ein Makel ist, aber ich gehe offen damit um und würde mich freuen, wenn ich durch meine ehrliche Art auch eine faire Chance bekomme inhaltlich zu überzeugen.“

… das Spruchband in Sandhausen

„Wer mich nicht persönlich kennt und nun erstmal nur mit den Bildern konfrontiert wird, muss als Löwen Hardliner ja fast so reagieren, daher habe ich in der aktuellen aufgeheizten Phase dafür auch ein grundsätzliches Verständnis. Da ich meine Bewerbung vorab auch mit Personen, welche der Fanszene nahestehen besprochen habe, war mir schon zu Gründungszeiten des Bündnisses klar, dass die Bayernvergangenheit bekannt ist und auch unterschiedlich kritisch gesehen wird.

Mir wurde von den meisten Seiten mitgeteilt, im e.V. hast du damit nichts verloren, die KGaA ist anders zu bewerten, hier zählt die Arbeitsleistung, auf dieser Basis habe ich agiert.“

…wie geht es nun weiter

„Ich stehe für Transparenz und habe aus ehrlicher Überzeugung, dass ich aktuell helfen kann, meinen Namen in den Ring geworfen. Offen habe ich beide Gesellschafter kontaktiert und hatte bisher mit beiden Seiten einen sehr guten Austausch, dass sich HAM anscheinend bereits für mich entschieden hat, kann ich nicht beurteilen, aber da ich auch mit dem e.V. in einem guten und ehrlichen Austausch bin, hoffe ich natürlich auch hier auf die Zustimmung zu meiner Person und nicht aufgrund irgendwelcher Forderungen aus Verträgen.

Auch will ich final klar festhalten, dass ich den Job nur annehmen möchte, wenn sich der Verwaltungsrat und das Präsidium mit mir einen gemeinsamen Weg vorstellen können, es muss eine einstimmige Entscheidung im Beirat zu meiner Person geben.

Es sollen alle wieder an einem Strang ziehen, damit man gemeinsam den Wunsch nach einem bayrischen 1860 mit echten Löwen als Identifikationsfiguren an der Spitze des Vereins auch umsetzen kann.

Um auch zu zeigen, dass ich an meiner Arbeit gemessen werden will und auch für die Fanszene zu Kompromissen bereit bin, könnte ich mir vorstellen meine Anstellung bis zum Mai 2026 zu befristen. Da ich an mich selbst den Anspruch habe, bis dahin alle inhaltlichen Themen umgesetzt zu haben. Für diese Zeit würde ich mir dann die oben genannte Einigkeit wünschen, denn dann bin ich der Meinung, wäre Großes möglich. Dann hätte man heute eine gute Lösung für die KGaA gefunden. Ich stehe für einen neuen Weg, mit voller Überzeugung und Konzentration auf den Profifußball.  Kommt auf mich zu, mit mir kann man über alles reden.“

Giannikis in der Pressekonferenz nach Sandhausen-1860: “Von der ersten Minute an sehr griffig”

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Nach dem ebenso überrachenden wie überzeugenden 3:0-Auswärtssieg des TSV 1860 München beim SV Sandhausen standen beide Trainer auf der Pressekonferenz Rede und Antwort.

Giannikis: “Wussten um die schwierige Aufgabe”

Nach dem Sieg seines TSV 1860 in Sandhausen begann Löwentrainer Argirios Giannikis die Pressekonferenz mit der Analyse der Ausgangslage vor dem Spiel für seine Mannschaft. “Wir wussten um die schwierige Aufgabe in Sandhausen”. Zum Einen habe der SVS eine lange Serie ungeschlagenener Spiele gehabt. Zum Anderen musste 1860 nach dem “komischen 1:5 in Cottbus” mit vielen Wechseln in der Startelf antreten.

“Waren von der ersten Minute an sehr griffig”

Der Schlüssel zum Sieg lag für den 1860-Coach in der starken Anfangsphase seines Teams. “Wir waren von der ersten Minute an sehr griffig und sehr gut im Spiel”, lobte er seine Löwen. Nach der Führung durch einen Standard habe seine Mannschaft 10 bis 15 Minuten leiden müssen. Aber die Löwen hätten die “richtigen Schlüsse aus dem letzten Spiel gezogen und für den Erfolg gearbeitet”. Insgesamt zeigt sich Giannikis sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf. So habe 1860 Phasen gehabt, in denen “gut Fußball” gespielt wurde. Giannikis schloss seine Spielbewertung mit den Worten: “Es war wichtig für uns zu sehen, was wir investieren müssen, um final auch gegen Topgegner zu bestehen.” Das erfolgreiche Comeback von Marco Hiller ohne Gegentor erwähnte Giannikis nicht.

Ristic: “Gier, Bereitschaft, Galligkeit” haben gefehlt

Sandhausen-Trainer Sreto Ristic gratulierte dem TSV 1860 München zunächst zum “verdienten Sieg”. Dann kritisierte er die Einstellung seiner Mannschaft: “Alles das, was 1860 München auf den Platz gebracht hat – Gier, Bereitschaft, Galligkeit – hatten wir überhaupt nicht in den 15, 20 Minuten.” Er sah den Schlüssel zum Sieg für die Löwen in den immer wieder verlorenen zweiten Bällen des SV Sandhausen, die es 1860 ermöglichten bei jedem Angriff eine “zweite Welle” zu starten. Ebenso kritisierte Ristic, seine Mannschaft sei “irgendwie eingeschlafen, was Verteidigung anbelangt.” In der zweiten Halbzeit konnte seine Mannschaft wenigstens phasenweise Druck machen, aber eine wirkliche Chance zum Anschlusstreffer habe sich sein Team nicht erarbeiten können.

Video- & Fotogalerie zum Sieg der Löwen in Sandhausen

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Titelbild SV Sandhausen TSV 1860 Fotogalerie

Der TSV ist wieder da! Nach dem Debakel in Cottbus bertrieb die Elf von Argirios Giannikis gestern Wiedergutmachung und zeigte im Hardtwaldstadion ihre beste Saisonleistung. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Sieg der Löwen beim SV Sandhausen.

Video aus dem Hardtwaldstadion

Nach dem 0:3 durch David Philipp feierten die über 1600 mitgereisten Löwenfans ihre Mannschaft. Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zum Sieg der Löwen in Sandhausen

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Torwart Miran Qela trifft für TSV 1860 im U19 Derby

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Qela Miran Tsv 1860 U19

Was für ein verrücktes Ende auf dem FC Bayern Campus! Nachdem die Roten in der Nachspielzeit in Führung gegangen waren, rettete Torwart Miran Qela dem TSV 1860 per Kopf einen Punkt im U19 Derby.

Torwart Miran Qela trifft für TSV 1860 im U19 Derby

Doch der Reihe nach: Vor 400 Zuschauern konnten sich die Löwen zuerst auf der Anzeigetafel verewigen. Nach einer Ecke kam Noah Plöttner in der Mitte an den Ball und köpfte zum überraschenden 0:1 für 1860 ein (23.). Der souveräne Tabellenführer aus der Säbener Straße schlug jedoch zurück und kam durch Mike Wisdom in der 34. Minute zum Ausgleich. Dabei blieb es bis zur Pause – ein Ergebnis, das sich die Löwen bis dahin durch herausragenden Kampfgeist verdient hatten.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, denn der FC Bayern zeigte sich spielerisch überlegen, doch Torwart Miran Qela und seine Vorderleute warfen alles rein, was sie hatten. Bis in die Nachspielzeit sah es gut aus mit einem Punktgewinn für Sechzig, doch dann traf Maximilian Schuhbauer in der 93. Minute zum vermeintlichen Siegtreffer für die Seitenstraße. Doch nicht mit Sechzig! In der 95. Minute gab es eine letzte Ecke für die Löwen, der kosovarische U19-Nationaltorwart Miran Qela rückte mit auf, kam mit dem Kopf an den Ball und versenkte die Kugel in den Maschen. Ekstase bei München Blau und der Schiedsrichter pfiff erst gar nicht mehr an. Die Tore gibt es HIER zu sehen!

Fc Bayern Tsv 1860 U19
Die Löwen feiern nach dem Tor von Noah Plöttner

U19 auf Platz 4, U17 siegreich

In der Tabelle rutschten die Löwen zwar vorerst auf Rang 4 ab, haben es jedoch noch in der Hand, auf einen der ersten drei Plätze zu springen, die zur Qualifikation für die Spiele um die Deutsche Meisterschaft berechtigen.

Die U17 gewann ihr Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg mit 4:0. Paul Sturm (56. & 80.), Loris Husic (63.) und Paul Weinelt (69.) trafen für die B-Junioren, die in der Tabelle ebenfalls auf Rang 4 liegen.

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA
Spielszene: Franz Schrodi

Bayernliga: TSV 1860 U21 verliert beim SV Heimstetten

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TSV 1860 München U21 Teamfoto 24 25 Bayernliga Süd

Als Spitzenreiter reiste die U21 des TSV 1860 am Samstag nach Heimstetten und kassierte dort eine verdiente 2:4-Niederlage. Der Vorsprung in der Tabelle schmolz damit auf zwei Zähler.

TSV 1860 U21 verliert beim SV Heimstetten

In einer turbulenten Anfangsphase im ATS Sportpark fielen in den ersten fünf Minuten gleich drei Treffer. Direkt nach dem Anpfiff brachte Ezeala die Gastgeber in Führung, doch Gilbert Diep glich bereits in der 3. Minute für die kleinen Löwen aus. Erneut nur wenige Sekunden später stand es nach dem Tor von Müller jedoch wieder 2:1 für den SV Heimstetten. Danach beruhigte sich die Partie ein wenig, nach einer halben Stunde legten die Hausherren aber nach. Einen Abspielfehler der Löwen im Mittelfeld nutzte der SVH und erhöhte durch Riglewski auf 3:1 (30.). Trainer Felix Hirschnagl reagierte und wechselte bereits vor der Pause dreimal.

Nach dem Seitenwechsel keimte noch einmal Hoffnung bei der U21 des TSV 1860, als Mike Gevorgyan per Elfmeter verkürzte (58.), doch auch diesmal hatte Heimstetten eine Antwort parat. Sechzig drückte zwar auf den Ausgleich, doch Lindner sorgte in der Nachspielzeit für den 4:2-Sieg der Vorstädter.

Vorsprung in der Tabelle geschmolzen

Felix Hirschnagl zeigte sich nach der Partie gegenüber FuPa unzufrieden:

“In der zweiten Halbzeit haben wir es zwar besser gemacht, trotzdem haben wir heute bei Weitem nicht den Zugriff gehabt wie sonst. Auch mit dem Ball sind wir nicht genügend oft gefährlich geworden. Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen und Überzahlsituationen nicht gut ausgespielt. Insgesamt war das ein gebrauchter Tag und heute mussten wir ein bisschen Lehrgeld bezahlen.

Jetzt müssen wir wieder in die Spur kommen, weil mit Ismaning das nächste Spiel hier in der Stadt ansteht und da haben wir jetzt auf jeden Fall was gut zu machen. Wir werden da alle Energie reinlegen und müssen schauen, dass wir eine komplette Trainingswoche mit hoher Qualität hinlegen. Das war diese Woche leider nicht so gut.”

Da Verfolger SV Schalding-Heining sein Spiel beim 1. FC Sonthofen mit 3:2 gewann, schmolz der Vorsprung der Löwen in der Bayernliga-Tabelle auf zwei Punkte. Auf den Plätzen 3, 4 und 5 folgen der FC Memmingen, der SV Erlbach und der TSV Kottern.

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Hiller im Tor, TSV 1860 siegt beim SV Sandhausen

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Sv Sandhausen Tsv 1860 Titelbild

Eine Woche nach dem Debakel waren die Löwen in der Kurpfalz auf Wiedergutmachung aus. Und siehe da: Beim 3:0-Sieg in Sandhausen zeigte der TSV 1860 eine konzentrierte Leistung und verbuchte mit Marco Hiller im Tor drei wichtige Punkte auf der Habenseite. Den kompletten Spielverlauf könnt Ihr im LIVETICKER nachlesen.

Hiller in Sandhausen für 1860 im Tor

Marco Hiller kehrte ins Löwentor zurück und wurde von den über 1600 mitgereisten Fans frenetisch begrüßt. Zudem standen Reich, Reinthaler, Bähr und Guttau neu in der Startelf und Sechzig zeigte sich von Beginn an engagiert. Bereits in der Anfangsphase nahmen die Löwen das Heft in der Hand und belohnten sich in der 10. Minute durch Max Reinthaler mit dem 0:1.

Nach einer Viertelstunde kamen auch die Gastgeber besser ins Spiel – ohne dabei jedoch große Gefahr für das Giesinger Tor zu entfachen. Die Abwehr stand – anders als in der Lausitz – diesmal sicher und ließ die Sandhäuser Offensive um Dominic Baumann nicht zur Entfaltung kommen. Die Giannikis-Elf setzte nun auf Konter und einen davon veredelte Soichiro Kozuki mit einem wunderbaren Abschluss zum 0:2. Dabei blieb es bis zur Pause und man durfte nach 45 Minuten tatsächlich von drei Punkten träumen.

Verdienter Löwensieg in der Kurpfalz

Nach dem Seitwenwechsel zeigte sich Sechzig weiter konzentriert, musste jedoch zunächst vor allem Defensivarbeit verrichten. So richtig gefährlich wurde es aber erst in der 64. Minute, als Meier plötzlich alleine vor dem Tor auftauchte, doch in letzter Sekunde abgeblockt wurde. Drei Minuten später scheiterte Baumann am Aluminium, doch dann hatten die Löwen die Partie erstmal wieder im Griff.

Nach vorne wurde Sechzig gelegentlich durch Konter gefährlich, wobei vor allem der starke Kozuki zu gefallen wusste. Hinten standen die Löwen nun wieder sicher und ließen kaum Abschlüsse der Sandhäuser zu. Der Auswärtssieg nahm mit jeder Minute mehr Form an und Philipp macht in der Nachspielzeit mit dem dritten Tor alles klar. Nach völlig übertriebenen sechs Minuten extra war es vollbracht: Bei der Rückkehr von Marco Hiller ins Tor des TSV 1860 siegten die Löwen beim SV Sandhausen mit 3:0.

Der Auswärtssieg in der Statistik

Aufstellung:
Hiller – Reich, Verlaat (C), Reinthaler (90. Kloss), Bähr – Deniz, Jacobsen – Schröter (90. Schubert), Guttau (66. Philipp), Kozuki (86. Schifferl) – Hobsch (66. Wolfram)

Bank:
Vollath (TW), Kwadwo, Ott, Frey

Tore:
0:1 Reinthaler (10.), 0:2 Kozuki (33.), 0:3 Philipp (90.+3)

Liveticker: SV Sandhausen – TSV 1860 München (13.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem SV Sandhausen und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 13.Spieltag der Saison 2024/25 im Hardtwaldstadion aufeinander.

Nach der klaren Niederlage in Cottbus ist die Trainerdiskussion bei den Löwen aufs Neue entbrannt. Bei einer Niederlage gegen den SV Sandhausen am heutigen Samstag dürften sich die Verantwortlichen erneut zusammensetzen. Vor den Löwen liegt eine schwere Aufgabe – der Tabellenzweite ist defensiv extrem stabil und hat bislang nur eine Saisonniederlage kassiert. Ob es gerade heute mit drei Punkten für den TSV 1860 München klappen wird? Ab 14 Uhr wird sich das zeigen – dann ist Anpfiff im Hardtwaldstadion in Sandhausen.

0 3 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Hiller – Reich, Verlaat (C), Reinthaler (90. Kloss), Bähr – Deniz, Jacobsen – Schröter (90. Schubert), Guttau (66. Philipp), Kozuki (86. Schifferl) – Hobsch (66. Wolfram)

Bank:
Vollath (TW), Kwadwo, Ott, Frey

Tore:
0:1 Reinthaler (10.), 0:2 Kozuki (33.), 0:3 Philipp (90.+3)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Moritz Bangerter (angeschlagen)

Ausfälle beim SV Sandhausen:
Halimi, Lorch (beide Gelbsperre), Rehnen, Weik (beide Reha), Zander (angeschlagen)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Thore Jacobsen hat bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei einer weiteren Verwarnung muss er daher eine Partie aussetzen. Darüber hinaus haben Raphael Schifferl, Patrick Hobsch, Sochiro Kozuki und David Philipp je zweimal eine gelbe Karte gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel SV Sandhausen – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Über 1500 Löwenfans sind im Gästeblock mit dabei und unterstützen das Team lautstark. Spontan Anreisende können an den Tageskassen noch Tickets kaufen.

Das heutige Match wird im Free-TV übertragen, der BR zeigt die Partie im Fernsehen und Online-Stream. Außerdem ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Ismaik sorgt für finanzielle Planungssicherheit beim TSV 1860

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Durchatmen war gestern bei den Löwen aus finanzieller Sicht angesagt. Dank weiterer Gelder von Hasan Ismaik konnte beim TSV 1860 München Planungssicherheit bis 2026 vermeldet werden. Über eine Insolvenz, die Hintergründe sowie Zugeständnisse für die HAM-Seite war in den letzten Tagen fleißig diskutiert worden.

Planungssicherheit bis 2026: Ismaik bezahlt rechtzeitig

Es war eine äußerst kurze Pressemitteilung, die die Löwen am gestrigen Donnerstag an die Medienvertreter verschickten und zudem auf der Homepage online stellten. Der Inhalt jedoch war umso wichtiger: die finanzielle Planungssicherheit des TSV 1860 München ist bis zum 30.06.2026 gesichert – vor allem, da Hasan Ismaik wieder einmal notwendige Gelder zur Verfügung stellte. Der Mitgesellschafter stimmte einem weiteren Finanzpaket zu. Um über drei Millionen Euro ging es, die bis zum Stichtag 31.Oktober nachgewiesen werden mussten. Hintergrund war die erneut fällige Fortführungsprognose, da sich die KGaA seit vielen Jahren in einer beträchtlichen, finanziellen Schieflage befindet.

Das Schreckensgespenst namens Insolvenz hatte an der Grünwalder Straße an Halloween nur einen kurzen Einsatz. Während einige Löwenfans diese Option seit längerem herbeisehen, um eine Trennung von dem Jordanier Ismaik zu erreichen, wollen andere Anhänger des TSV 1860 München dieses Szenario mit aller Macht verhindern. Klar ist hierbei vor allem, dass so gut wie nichts klar ist. Wie sich eine Insolvenz auswirken könnte, wird heiß diskutiert. Ob eine Trennung von Ismaik in diesem Falle überhaupt möglich wäre, was mit dem Gelände an der Grünwalder Straße passiert oder wer das Spielrecht in Anspruch nehmen darf – diese und weitere Fragen können nicht gesichert beantwortet werden.

Trennung von Mueller: kaum Verbindungen zur fälligen Zahlung

Ganz grundsätzlich fragt man sich im Umfeld des TSV 1860 auch, wieso überhaupt eine derart hohe Summe notwendig war, um die Löwen zu retten. Schließlich erwirtschaftet man mit hohen Ticket-Preisen oder zahlreichen Sponsoren durchaus den ein oder anderen Euro. Zwei Aspekte sind dabei als Hauptgründe zu nennen – der geschasste Geschäftsführer Finanzen Oliver Mueller hat damit allerdings nichts zu tun. Er spielt mit seinem Tun bei den über drei Millionen Euro nur eine untergeordnete Rolle. Viel mehr ist die zweistufige Etaterhöhung in der Saison 2023/24 zu nennen. Der Aufsichtsrat unter Führung von Ismaik-Vertreter Saki Stimoniaris hatte – gegen den Willen des e.V. – insgesamt eine weitere Million zur Verfügung gestellt. Außerdem fielen in dieser Spielzeit mit den Bayerischen Landeswerken und dem Ärmelsponsor bwin große Posten im Bereich Sponsoring aus – fehlende Gelder, mit denen man fest geplant hatte.

Dennoch bleibt einmal mehr die Wahrnehmung, dass der TSV 1860 München aus finanzieller Sicht ein Fass ohne Boden ist. Viele Fans fragen sich, wie lange diese Art der Finanzierung noch gut gehen kann. Ein unendliches Reservoir an wandelbaren Darlehen ist nicht vorhanden, sodass es früher oder später zum großen Knall kommen könnte.

Hiltmair soll Geschäftsführer werden

Die HAM-Seite hat derweil die zeitnah fälligen Zahlungen an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Dass es bei einer Summe von über drei Millionen Euro legitim ist Forderungen zu stellen, leuchtet ein. Doch auf der anderen Seite gilt: eine Insolvenz dürfte vor allem den Geldbeutel von Hasan Ismaik schwer treffen. Von einem Großteil seines bis dato rund 70 Millionen schweren Investments dürfte der Jordanier in diesem Fall nichts mehr sehen. Insofern war Ismaik allein aus diesem Aspekt stark daran interessiert, die Insolvenz auf jeden Fall zu verhindern. Dennoch scheint die HAM-Seite mindestens eine Forderung durchgesetzt zu haben. Der neue Geschäftsführer Finanzen dürfte demnach schon bald Anton Hiltmair heißen – ganz so, wie man es sich im Ismaik-Lager gewünscht hat. Allerdings muss der Verwaltungsrat der Personalie noch zustimmen. Ob der Jordanier weitere Forderungen durchsetzen konnte, ist bislang nicht bekannt.

 

Gegner PK: SV Sandhausen hat Appetit auf einen Erfolg

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SV Sandhausen empfängt TSV 1860
SV Sandhausen

Morgen steht das Spiel des TSV 1860 gegen den SV Sandhausen an. Cheftrainer Sreto Risic führte vorher zur Einstellung auf den Gegner noch ein Interview auf dem offiziellen YouTube-Kanal des Vereins. Alle wichtigen Erkenntnisse hier zusammengefasst.

Sreto Risic vom SV Sandhausen über …

… die personelle Lage: „Wir sind durch die englische Woche ganz gut gekommen, es sind keine weiteren Spieler verletzt worden. Wir haben aber zwei gesperrte Spieler [Anm.: Jeremias Lorch und Besar Halimi sind beide gelb-gesperrt], die wir ersetzen müssen.“

… die Erwartungen an den TSV 1860: „Wir haben im Vorfeld schon viel über den Gegner gesprochen. Das ist eine Mannschaft, die von vielen Trainerkollegen und von mir auch als ein Aufstiegskandidat gehandelt wurde. Das kann sie immer noch werden, weil der Kader immer noch gut ist. Die Gegner haben Schwierigkeiten im Start gehabt, aber haben in einer Englischen Woche gezeigt, zu was sie in der Lage sind. In dieser Liga ist es eigentlich egal, gegen wen du spielst. Fakt ist, dass sie herausragende Qualität, auch individuelle Qualität auf allen Positionen haben und immer gefährlich sind. Wir müssen wirklich gut unterwegs sein und den Gegner beschäftigen, unter Druck setzen, aber nicht blind „Hurra-Fußball“ spielen. Wir spielen zu Hause und sind mit Sicherheit in der Lage in allen Facetten und Sequenzen gut zu sein. Worauf wir mehr Acht geben müssen, sind die Standard-Situationen, weil Sechzig auch einige große Jungs hat. Das haben ja viele, aber die haben auch einen herausragenden Schützen, den kenne ich noch von letzter Saison, den Deniz Tunay. Es ist mit Sicherheit Achtung geboten.“

Zusammengefasst ist Sreto Risic zurückhaltend. Nach drei Remis in Folge ist der Trainer des SV Sandhausen aber zuversichtlich. Die Mannschaft habe gut trainiert und man habe aus den Fehlern der letzten Spiele gelernt. „Die Jungs haben weiterhin Appetit und so gehen wir das Spiel am Samstag an“, heißt es von Risic. Die Löwen können sich somit auf einen kämpferischen Gegner einstellen.

Die Taktikanalyse von unserem Taktik-Fuchs Bernd ist bereits online. Genauso auch die Löwenrunde.