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TSV 1860 – Hansa Rostock: Ergebnistipp Julian Niedermayr

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Julian Niedermayr Biermo
Julian Niedermayr im von ihm designten Jubiläumstrikot

Vor wenigen Wochen war Julian Niedermayr zu Gast im sechzger.de Talk und berichtete, wie es zum Design des Jubiläumstrikots der Fußballabteilung kam. Heute liefert uns Julian, auch als Biermo bekannt, den Ergebnistipp zur Partie des TSV 1860 München gegen den FC Hansa Rostock.

Julian Niedermayr tippt knappen Heimsieg der Löwen

Seit drei Spielen sind die Löwen in der Liga ungeschlagen, wussten aber zuletzt in Aachen nicht zu überzeugen. Hansa Rostock hingegen brachte am vergangenen Wochenende der zuvor acht Partien ungeschlagenen – und dabei meist siegreichen – Arminia aus Bielefeld mal wieder eine Niederlage bei. Wie gehts aus im Grünwalder Stadion?

“Rostock hat sich in letzter Zeit doch wieder ein wenig gefangen und wir müssen auf Jacobsen verzichten wegen seiner 5. Gelben.

Das wird schon sehr schwierig, aber ich tippe auf ein 3:2 für uns mit Toren von Hobsch, Guttau und Deniz. Alle drei legt Wolfram auf und dann steigen wir auf. Oder?”

Deal!

Mitglied bei Kreative für Sechzig

Schon beim grün-goldenen e.V.-Trikot war man sehr “fashion-forward” unterwegs und hatte mit Societas das neue Label von u.a. Star-Designer Mirko Borsche mit an Bord. Für das Design des Shirts zum 125-jährigen Jubiläum der Fußballabteilung des TSV 1860 zeichnete dann Julian Niedermayr verantwortlich. Wenig überraschend war das Trikot ein absoluter Hingucker und in den gängigen Größen innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

Als Mitglied des Kollektivs Kreative für Sechzig designte Niedermayr in den letzten Jahren bereits einige Artikel, deren Einnahmen dem TSV München von 1860 e.V. zugute kamen. Natürlich ist er auch im Onlineshop des e.V. vertreten, sei es mit schicken Badehosen, Prints oder eben auch mit dem schicken Trikot.

Sechzig um Sieben: Endspiele für U19 und U21

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Auch wenn die Winterpause bereits in Sichtweite ist, warten am Wochenende noch richtungsweisende Begegnungen auf die Mannschaften des TSV 1860 München. Die U21 empfängt heute Abend auf dem Trainingsgelände den TSV Kottern zum letzten Spiel des Jahres. Dabei wollen die kleinen Löwen die Tabellenführung in der Bayernliga verteidigen. Die U19 muss am Wochenende in Unterhaching ran. Für Schmunzler sorgte unterdessen Mehrheitsgesellschafter Ismaik, da er sich zu einer Choreo der Fans aus der Seitenstraße äußerte.

U21 empfängt Kottern am Trainingsgelände

Als Spitzenreiter startet die zweite Mannschaft der Löwen in den letzten Spieltag vor der Winterpause. Am Freitag um 19 Uhr empfängt die U21 des TSV 1860 den TSV Kottern auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Mit dabei sein wird auf Seite der Löwen wohl Eliot Muteba. Die kleinen Löwen hoffen heute Abend auf die lautstarke Unterstützung der Sechzger-Anhänger.

U19 vor Endspiel in Unterhaching

Am Sonntag um 11 Uhr hat die U19 der Löwen beim Auswärtsspiel auf dem Kunstrasen in Unterhaching die Gelegenheit, sich auf Rang drei der regionalen Vorrunden-Gruppe nach vorne zu schieben. Der dritte Platz ist nötig, um sich für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Mit einem Sieg könnten die Löwen nicht nur am direkten Konkurrenten aus der Vorstadt vorbeizuziehen. Man könnte wohl auch den FC Ingolstadt überholen. Damit hätte die Löwen-U19 am letzten Spieltag alle Trümpfe selbst in der Hand.

Zwei unvergessene historische Spiele

Zum In-Erinnerungen-schwelgen laden zwei historische Spiele ein. Wir haben für Euch zurückgeblickt ins Jahr 2004 als die Münchner Löwen von der Alemannia Aachen in Grund und Boden geschossen wurden. Was folgte war die Entlassung von Rudi Bommer. Noch länger zurück liegt das Match des TSV 1860 München in Chemnitz. Es war 1993, als die Löwen im verschneiten Chemnitz zu einem 1:1-Unentschieden kamen.

Ismaik lobt die Funktionäre aus der Seitenstraße

Wie wenig er den deutschen Fußball und die Belange der Fans verstanden hat, stellte einmal mehr Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik unter Beweis. Die Kurve aus der Seitenstraße hatte am Mittwoch scharfe Kritik an PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi geübt. Die Vereinsverantwortlichen des Lokalrivalen entschuldigten sich gestern bei den Parisern für die absolut nachvollziehbare Kritik des eigenen Anhangs. Ismaik fand diese Entschuldigung spitze, wie er in einem seiner zahllosen Social Media Posts kundtat. Mehr als diese Sätze ist dieses Theater aber auch nicht wert.

Mit einem Lacher bei Sechzig um Sieben in den Freitag

Damit könnt ihr mit einem Schmunzeln auf den Lippen in den letzten Arbeitstag der Woche gehen. Ihr seid wieder bestens informiert rund um unsere Löwen. Wir sehen uns heute Abend beim U21-Match an der Grünwalder Straße 114 und am Samstag empfangen die Profis dann Hansa Rostock.

Faninformationen TSV 1860 München – Hansa Rostock

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TSV Graffiti hinter der Westkurve des Grünwalder Stadions Giesing TSV 1860 München

Auswärts sind die Löwen eine Macht, zuletzt gab es einen Last Minute-Punkt bei Alemannia Aachen. Zuhause hingegen ist die derzeitige Bilanz düster. Das soll sich dringend ändern, die nächste Gelegenheit dazu ist das kommende Heimspiel am Samstag. Zu Gast ist dann Hansa Rostock, an dieser Stelle gibt es nun die wichtigsten Faninformationen zu der Partie.

Faninformationen TSV 1860 München – Hansa Rostock

Begleitet von vielen Auswärtsfahrern kommt Hansa Rostock am Wochenende in das Grünwalder Stadion. Es brauche viel Stimmung in den Heimbereichen meint Talk-Gast Benett in Folge 186, um gegen die stimmgewaltigen Hanseaten anzukommen. Damit dürfte er durchaus recht haben. Zumindest numerisch sind die Löwenfans schon einmal klar im Vorteil. Das Duell ist ausverkauft, einmal mehr werden also 15.000 Zuschauer in Giesing dabei sein.

Sieben Punkte holte der TSV 1860 aus bislang sieben Heimspielen – das bedeutet im Ligavergleich Platz 19. Nur Hannover 96 II schneidet vor dem eigenen Publikum noch schlechter ab. Unterstützt vom eigenen Anhang möchten die Löwen an das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim anknüpfen und möglichst dreifach punkten. Alles, was aus Sicht der Löwenfans wichtig ist für das kommende Heimspiel gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – Hansa Rostock.

Tickets

Das Match im Grünwalder Stadion ist ausverkauft. Am Spieltag bleiben die Tageskassen daher geschlossen. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 12:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde bekanntlich gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 12:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Seit dieser Saison gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Anpfiff kostet das Bier dann 5,-€. Am Samstag wird Leichtbier ausgeschenkt. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkt

Der bekannte Löwentreff der aktiven Fanszene findet wie gewohnt am Candidplatz statt. Ab 10:30 Uhr gibt es unter anderem Adventskalender von Münchens Jugend, Umhängetaschen sowie Restposten. Mit Getränken sowie warmen Leberkassemmeln ist außerdem für die Verpflegung gesorgt.

Der Grünspitz ist noch bis Mitte 2025 wegen Umbauarbeiten gesperrt und kann daher nicht als Treffpunkt genutzt werden.

Außerdem öffnet das Bamboleo zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die Partie wird vom Bayerischen Fernsehen kostenfrei im Fernsehen sowie Online-Stream übertragen. Auch MagentaSport übertragt das Duell natürlich.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

TSV 1860 U19 vor erstem Endspiel in Unterhaching

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Althaus Samuel Tsv 1860 U19 endspiel

Zwei Spieltage vor Ende der regionalen Gruppenphase rangieren die A-Junioren der Löwen auf dem undankbaren 4. Platz. Positiv jedoch: Die U19 des TSV 1860 kann aus eigener Kraft noch in die Top 3 kommen, das erste Endspiel steigt am Sonntag bei der SpVgg Unterhaching.

TSV 1860 U19 vor erstem Endspiel in Unterhaching

Die Löwen haben ihre Hausaufgaben gemacht und besiegten am vergangenen Wochenende den FC Augsburg zuhause mit 3:2. Damit blieb die Truppe von Jonas Schittenhelm zwar vorerst auf Rang 4, ließ sich jedoch alle Möglichkeiten offen, doch noch einen der ersten drei Plätze zu erreichen, die zur Qualifikation für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft berechtigen.

Das erste Endspiel bestreitet die U19 des TSV 1860 am Sonntag (Anpfiff um 11 Uhr, Kunstrasen im Sportpark) in Unterhaching. Mit einem Sieg würden die Löwen am direkten Konkurrenten vorbeiziehen und könnten sogar auf Platz 2 springen, da der FC Ingolstadt 04 bereits am Samstag gegen den souveränen Tabellenführer FC Bayern München antreten muss.

Qualifikation in der eigenen Hand

Am letzten Spieltag gastieren die Löwen dann bei den Schanzern, während Unterhaching zum SSV Ulm 1846 reist. Kurzum: Holt der TSV 1860 aus den beiden ausstehenden Partien sechs Punkte, darf der Traum von der Meisterschaft weitergeträumt werden, bei vier Zählern muss man auf die entsprechenden Ergebnisse der Konkurrenz hoffen.

An der Motivation sollte es der U19 also nicht mangeln, zumal sich mit Samuel Althaus (siehe Titelbild), Emre Erdogan und Finn Fuchs zuletzt drei Spieler sogar schon im Profitraining präsentieren durften.

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

28. November 2004: Alemannia Aachen – TSV 1860 5:1

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Heute vor zwanzig Jahren trat der TSV 1860 – damals noch am alten Tivoli – in der Kaiserstadt Aachen zu einem Zweitligaspiel an. Und kam gewaltig unter die Räder. Obwohl es danach zunächst gar nicht aussah.

Fußballerweisheit

Wer eins-null führt, der meist verliert lautet eine bekannte, aber keineswegs empirisch belegte Fußballerweisheit. Und doch kann gewiss jeder Fan mindestens ein Spiel in seiner persönlichen Biographie benennen, auf das diese Aussage zutrifft. In der Regel sogar mehrere. Wenn das eigene Team aber nach eigener Führung dann gleich noch fünf Buden kassiert, dann bleibt das definitiv im Gedächtnis. Für den Auftritt der Löwen am Sonntag, den 28. November 2004 in Aachen gilt das auf jeden Fall. Nicht zuletzt aufgrund der Folgen, die das Spiel dann noch nach sich zog.

Nur der Aufstieg zählt

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga im Mai 2004 startete eine runderneuerte Löwenmannschaft unter ihrem neuen Trainer Rudi Bommer ein wenig holprig, aber nicht völlig enttäuschend in die erste Saison in der harten Zweitligarealität. Freilich genügten dem anspruchsvollen Umfeld angesichts der Forderung nach dem sofortigen Wiederaufstieg die bis Ende November erreichten fünf Siege und fünf Unentschieden keineswegs. Außerdem offenbarten vier Niederlagen in der Liga und ein durchaus peinliches DFB-Pokal-Aus in der 2. Runde gegen den Ligakonkurrenten Eintracht Trier, dass das mit der Rückkehr ins Oberhaus kein Selbstläufer werden würde. Und der war eigentlich Pflicht, wollte man doch im Sommer 2005 in die neu gebaute Allianz Arena auf keinen Fall als grauer Zweitligist einmarschieren. So ging es heute vor zwanzig Jahren also als Tabellenfünfter zum zu diesem Zeitpunkt schon fünf Punkte entfernten Vierten nach Aachen.

Auf den Support der Löwenfans ist das spätere Endergebnis am Tivoli nicht zurückzuführen

Ein Traumfreistoß zur Führung

Die 19.300 Zuschauer im alten Tivoli staunten nicht schlecht, als der erst zwei Minuten zuvor verletzungsbedingt eingewechselte Jiayi Shao mit einem direkten Freistoß aus rund 30 Metern das 1:0 für die Löwen erzielte. Roman Tyce hatte wegen einer Knieverletzung frühzeitig den Platz verlassen müssen. In der Folge dominierten die Löwen sogar das Spiel und erarbeiteten sich Chancen auf das 2:0. Das nächste Tor fiel jedoch auf der anderen Seite: Der damals 22-jährige Simon Rolfes erzielte mit einem Heber den Ausgleich. Weitere fünf Minuten später hatten die Gastgeber die Partie gedreht. Der gebürtige Münchner Alexander Klitzpera traf nach einer Ecke per Kopf zum 2:1. Die Löwen waren nun völlig von der Rolle und kassierten folgerichtig sieben Minuten vor dem Halbzeitpfiff auch noch ein drittes Tor: Erneut nach einer Ecke überwand Eric Meijer Keeper Hofmann.

Guter Start: Gleich fällt das 1:0 für die Löwen…

Am Ende ein Debakel

Sechzig fand in der zweiten Halbzeit nicht mehr zurück ins Spiel, erarbeitete sich keine eigenen Chancen, ließ aber noch zwei weitere Treffer für die Alemannia zu, sodass unter dem Strich ein Debakel stand. Kai Michalke (62.) und Thomas Stehle (75.) sorgten für ein deutliches, aber durchaus verdientes 5:1 für die Gastgeber. Der angereiste Löwenanhang war bedient.

Entlassung von Rudi Bommer erst sechs Tage später

Dass bis zur – im Umfeld schon eine Weile geforderten – Entlassung von Rudi Bommer noch sechs Tage vergingen und Co-Trainer und Nachfolger Reiner Maurer nur zwei Tage zur Vorbereitung auf das folgende Montagabend-Spiel gegen Greuther Fürth blieben, dokumentiert die – vorsichtig ausgedrückt – etwas chaotische Situation bei Münchens großer Liebe zur damaligen Zeit. Mit dem Abstand von zwanzig Jahren kann man heute festhalten, dass der sympathische Aschaffenburger das erste Opfer in einer sehr langen Reihe von Aktiven beim TSV 1860 war, das an dem verzweifelten Versuch scheiterte, den Verein nach dem Abstieg 2004 zurück in die Bundesliga zu führen.

Die Aufstellung der Löwen

Rudi Bommer schickte am 28.11.2004 in Aachen folgende Mannschaft des TSV 1860 aufs Feld im Tivoli:

Hofmann – Cerny, Komljenovic, Frühbeis, Bulut (39. Schäfer) – Lehmann, Baier, Tyce (8. Shao), Lepoint – Kolomaznik, Krontiris (65. Agostino)

Tore:
0:1 Shao (8.)
1:1 Rolfes (23.)
2:1 Klitzpera (28.)
3:1 Meijer (38.)
4:1 Michalke (62.)
5:1 Stehle (75.)

Fotos: Wolfgang Budack

Vor Winterpause: TSV 1860 U21 empfängt TSV Kottern

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Dulic Sean TSV 1860 U21

Als Spitzenreiter startet die 2. Mannschaft der Löwen den bevorstehenden Spieltag, der für die Elf von Trainer Felix Hirschnagl gleichzeitig der letzte vor der Winterpause ist. Am Freitag um 19 Uhr empfängt die U21 des TSV 1860 den TSV Kottern auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114.

TSV 1860 U21 empfängt TSV Kottern

Keine Frage: Die Amateure übertreffen alle Erwartungen und haben sich die Platzierung durch teilweise herausragende Leistungen redlich verdient. Keine Selbstverständlichkeit, zumal Felix Hirschnagl zahlreiche Verletzte zu beklagen hat, die zum Teil über Monate hinweg nicht zur Verfügung standen und stehen.

Zum fußballerischen Abschluss des Kalenderjahres 2024 empfängt die U21 des TSV 1860 am morgigen Freitagabend den Tabellenfünften TSV Kottern in Giesing. Durch die doch relativ kurzfristige Verlegung, um einem Parallelspiel mit den Profis zu entgehen, und die Änderung des Spielorts erhofft man sich bei den Löwen einige Zuschauer mehr. Mannschaft und Trainer hätten sich durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.

Torreiche Gäste aus dem Allgäu

Mit dem TSV Kottern gastiert ein unangenehmer Gegner an der Grüwalder Straße, der jederzeit für eine Überraschung gut ist. Die letzten Ergebnisse der Allgäuer (2:3, 3:2, 2:2, 1:3, 4:2, 2:4) lassen zudem darauf schließen, dass sie zwar stets für ein Tor gut sind, sich die Defensive aber auch alles andere als sattelfest präsentiert. Im Hinspiel im August gelang den jungen Löwen durch Treffer von Dulic, Leone und Moumou ein überzeugender 3:0-Auswärtssieg in der ABT-Arena.

Herausragender Akteur beim TSV Kottern ist Mittelfeldspieler und Kapitän Matthias Jocham, der in 19 Partien der laufenden Saison bereits zehn Treffer erzielte. Ihn in den Griff zu bekommen, dürfte eine der Hauptaufgaben für die U21 werden. Mögliche Abstellungen von und zu den Profis sind noch nicht bekannt. Es könnte jedoch gut sein, dass Eliot Muteba, der zuletzt zwei Tore für die 2. Mannschaft erzielte, auch diesmal wieder dabei ist. Sean Dulic (siehe Titelbild) hingegen ist nach der Verletzung von Jesper Verlaat ein möglicher Kandidat für Argirios Giannikis.

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH &CO. KGaA

Sechzig um Sieben: Verlaat-Ausfall und neuer Coach bei TSV 1860 III

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Ein weiterer Morgen, eine neue Ausgabe von „Sechzig um Sieben“. Auch gestern war wieder einiges los: Mehrere Redakteure erinnern sich an den Derbysieg vor 25 Jahren, während die Nachricht von einer Zwangspause Jesper Verlaats bekannt gegeben wurde. Außerdem sucht die dritte Mannschaft der Löwen nun nach einem neuen Coach.

Derbysieg am 27. November

Ich war noch zu jung, um mich an den legendären Derbysieg vom 27. November 1999 zu erinnern. Dafür haben aber einige Redakteure und ein Gast-Autor ordentlich in die Tasten gehauen, um dem besonderen Tag zu gedenken. Christian Jung bringt einen gröberen Überblick, während Stefan Kranzberg erklärt, warum er eigentlich keine Ahnung von Blair Witch Project hat.

Thomas Enn gibt eine alte E-Mail an zwei Freunde zum Besten, in der der damalige Tag fast schon historisch dokumentiert wird. Auch der Gastbeitrag von Michael Stoffl soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, zumal der Autor ordentlich leiden musste. Tränen hingegen vergoss Thomas Meiler, der das Spiel noch heute auf VHS besitzt.

Jesper Verlaat fehlt bis zur Winterpause

Wie der TSV 1860 am Mittwochnachmittag bekannt gab, wird der Kapitän der Löwen, Jesper Verlaat, bis Weihnachten nicht spielen können. Grund dafür ist laut AZ eine Muskelverletzung, der Verein selbst geht darauf jedoch nicht genauer ein. Geschäftsführer Christian Werner sagt im Statement der Münchner: „Wir wünschen Jesper eine schnelle Genesung und eine baldige Rückkehr auf den Trainingsplatz. Jesper hat bisher eine sehr gute Saison gespielt und ist als Kapitän vorangegangen. Ich bin überzeugt, dass unsere Führungsspieler und das gesamte Team alles daran setzen werden, den Ausfall bestmöglich zu kompensieren.“

Dritte Mannschaft entlässt Trainer Lulzim Kuqi

Wie FuPa berichtete, wurde der Trainer der dritten Mannschaft des TSV 1860 nach der Niederlage gegen Solln entlassen. Lulzim Kuqi war einst Co-Trainer der Vierten, bevor er schließlich sein Amt bei der Dritten antritt. Er führte das Team 2022/23 von der Kreisklasse in die Kreisliga. Jetzt, nach fünf Spielzeiten bei den Münchner Löwen, ist damit aber Schluss. Einen Nachfolger für sein Amt gibt es laut Medienberichten noch nicht.

Und sonst so?

  • Der SV Wacker Burghausen ist auf Trainersuche. Im Visier sollen dabei drei alte Bekannten der Sechzger stehen: Sascha Mölders, Stefan Reisinger oder Uwe Wolf. Einer dieser drei könnte das Amt des ehemaligen Cheftrainers Robert Berg übernehmen.
  • Beim VfL Osnabrück bleibt die Lage auch weiterhin wackelig. Zu allem Überfluss ging nun auch eine dicke Erkältungswelle bei dem Verein um, betroffen waren sowohl Spieler als auch der Trainer Pit Reimers. Bald müsse man „Taten folgen lassen“, wird der Coach von Liga3-online zitiert. Diese wird der Verein auch brauchen, um sich in der Liga zu halten.

Derbysieg vor 25 Jahren: Tränen der Erinnerung

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Olympiastadion München TSV 1860
Olympiastadion_München_20210507

Für mich gibt es nur wenige Spiele im Olympiastadion, an die ich mich noch erinnern kann, beziehungsweise will. Das war ein klares 2:5 gegen VfB Stuttgart mit der wohl besten Stimmung im weiten Rund oder eben der erste Sieg gegen den anderen Verein in München nach dem Wiederaufstieg. Was am 27. November 1999 passierte, werde ich sicherlich nicht mehr vergessen. Als Thomas Riedl in der 85. Minute endlich das Siegtor zum 1:0 für die Löwen schoss, liefen selbst mir Tränen über das Gesicht. Noch heute sind es Tränen der Erinnerung.

Wann fällt endlich das Tor?

Es war ein einseitiges Derby. Wir hatten Chancen um Chancen und hätten das Spiel im ausverkauften Stadion eigentlich schon viel früher entscheiden müssen. Je länger das Spiel dauerte, umso weiter schlich sich die Befürchtung bei mir ein, dass die Rückfahrt mit dem Wochenend-Ticket und den Roten im Zug wieder einmal unerträglich werden könnte. Denn wer so viele Möglichkeiten wie Sechzig an diesem Tag vergab, fängt sich am Ende noch eins ein. Doch das war dieses Mal nicht so. Thomas Riedl sei Dank. Und die Frage: “Wann fällt endlich das Tor?” wurde in der 85. Minute Gott sei Dank für uns beantwortet.

Die Zeit vergeht

Noch heute kommen mir ab und an in der Rückschau Tränen der Erinnerung. Der Tag war an sich perfekt. Die Hinfahrt mit Gleichgesinnten mit dem Bummelzug übers Land. Das ein oder andere Bier machte das Oly und die rote Brut um einen herum erträglich und am Ende gab es dann den heiß ersehnten Sieg. Wenn ich heute im damaligen Pane et Circencis – mein Fanzine, das ich damals immer zum Saisonende herausbrachte, schmökere, merke ich schon, dass ich nun ein paar Jahre älter geworden bin.

Titelbild Pane et Circencis aus der Saison 99/00
Titelbild Pane et Circencis aus der Saison 99/00

Die Zeit vergeht teilweise wie im Flug. Leider auch derzeit, was die Leidenschaft und das Interesse an 1860 angeht. Vielleicht liegt es an der Entfernung, denn seit ein paar Jahren lebe ich in Schweden und verfolge Sechzig nur mehr aus der Entfernung. Vielleicht liegt es aber auch an dem ewigen Stillstand, den Grabenkämpfen und Erpressungen sowie an der Perspektivlosigkeit und Abhängigkeit vom Kreditgeber. Sechzig war immer mehr für mich. Jetzt bin ich am Samstagnachmittag tausendmal lieber Fußballtrainer, als dass ich mir ein Spiel im Fernsehen antue.

Das fehlt heute

Hätte ich das damals im Olympiastadion nach dem Derbysieg auch gedacht? Ich glaube nicht. Auch wenn vor 25 Jahren Sechzig durch den Umzug in die Schüssel und den Kämpfen gegen den Größenwahn Wildmosers auch keine Ruheoase war. Aber es war trotzdem anders. Man hatte immer das Gefühl, dass es sich lohnt. Das fehlt heute. Trotzdem werde ich mir sicherlich heute noch mit meinen Kindern das Spiel auf der alten VHS-Kassette zu Gemüte führen und dann werden sicherlich auch wieder Tränen der Erinnerungen kullern.

Derbyberichte im Pane et Circencis Saison 99/00
Derbyberichte im Pane et Circencis Saison 99/00

Muskelverletzung: Fehlt Jesper Verlaat den Löwen mehrere Wochen?

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Jesper Verlaat

Drei Ligaspiele ohne Niederlage und mit nur einem (Elfmeter-)Gegentor stehen bei den Löwen zuletzt zu Buche. Nun die Hiobsbotschaft: Laut AZ wird Kapitän Jesper Verlaat dem TSV 1860 aufgrund einer Verletzung für mehrere Wochen fehlen.

Fehlt Jesper Verlaat den Löwen mehrere Wochen?

Wie die Zeitung in Erfahrung gebracht hat, erlitt der Innenverteidiger im Training am Dienstag eine Muskelverletzung und wird dem TSV 1860 bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen.

Auch wenn der 28-Jährige durchaus gelegentlich in der Kritik stand, so zeigte er auch in der laufenden Saison des Öfteren starke Leistungen und wurde vom kicker bereits fünf Mal für die Elf des Spieltages nominiert. Ligaweit gelang dieses Kunststück bisher nur dem Niederländer sowie Torhüter Elias Bethke von Energie Cottbus.

Gastbeitrag Michael Stoffl: Derbysieg im Fieberwahn

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Löwenfan und Buchautor Michael Stoffl
Michael Stoffl, Löwenfan und Autor des Buchs "In 90 Minuten um die Welt"

Ob Madagaskar, Nordkorea oder Saudi-Arabien – Michael Stoffl ist in den vergangenen Jahren ganz schön rumgekommen. Auch wenn er den Begriff “Groundhopping” für seine Leidenschaft ablehnt, so stellt der Fußball doch oft das zentrale Thema seiner Reisen dar. So war er vor einigen Jahren der einzige Fan aus Deutschland, der die Amateure des TSV 1860 zu einem Turnier nach Indien begleitete. Eine Kurzversion seiner Eindrücke gibt es auf sechzger.de zu lesen, ausführlicher in seinem Buch In 90 Minuten um die Welt. Heute erinnert sich der Wahl-Berliner daran, wie er den legendären Derbysieg vor 25 Jahren erlebte.

Michael Stoffl: Derbysieg im Fieberwahn

Ich habe viele Derbys live im Olympiastadion miterlebt, aber ausgerechnet zu unseren beiden Siegen in der Saison 1999/2000 war ich nicht persönlich anwesend. Ob ich also dafür verantwortlich bin, lassen wir mal dahingestellt. Erst am Vortag des 27. November 1999 war ich von einer Rucksack-Rundreise durch die Philippinen nach München zurückgekehrt: ziemlich geschlaucht, mit leichtem Fieber und Kopfschmerzen. Anstatt also ins kalte Oly zu tingeln, zog ich es vor, das Spiel in einem Wirtshaus nahe des Rotkreuzplatzes in Neuhausen zu verfolgen – fußläufig von meiner damaligen Wohnung.

Mir ging es echt nicht gut, was sich alleine dadurch schon manifestierte, dass ich mit nur drei Hoibe während der gesamten Partie einen persönlichen Saison-Minusrekord aufstellte. Es war alles einfach nur anstrengend. Als ob die Anspannung hinsichtlich des Spiels nicht schon ausgereicht hätte, quälte ich mich gleichzeitig selbst, um bei Bewusstsein zu bleiben. Dann fiel kurz vor Ende das erlösende 1:0 und wie alle anderen sprang ich auf und versank ein paar Minuten im Jubeltaumel.

Schlusspfiff als Erlösung – und Beginn der Leidensgeschichte

Der Schlusspfiff war eine Erlösung. Endlich Schluss. Ab nach Hause, ab ins Bett. Kein Halli-Galli, kein Durchfeiern die ganze Nacht. Die Freude war zwar da, ich konnte sie aber nicht Ausleben. Und es wurde nicht besser. Das Fieber stieg und so auch die pochenden Kopfschmerzen. Und bei Schlafmangel setzen dann auch bald leichte Halluzinationen ein. Sechzig hat das Derby gewonnen! Oder bilde ich mir das jetzt nur ein? Kurzer Blick in den Teletext: Es war tatsächlich so. Bis Montagmorgen war an Schlaf nicht zu denken.

Telefonisch erreichte ich dann meinen Hausarzt, der mir nach Schilderung meiner Symptome und Reise-Vorgeschichte riet, mich gleich direkt zu den Spezialisten zu begeben: Schwabinger Krankenhaus, tropenmedizinische Abteilung. Ich kam direkt auf die Isolierstation. Dort, wo es Einzelzimmer und doppelte Sicherheitstüren gibt, und die Pflegekräfte nur in Ganzkörper-Schutzanzügen zur Visite kommen. Gruselig. Malaria, Dengue-Fieber, Bilharziose, Enzephalitis, Tollwut – an alles war zu denken. Nach drei Tagen und zahlreichen Tests und Untersuchungen war dann klar: Es handelte sich zum Glück “nur” um das Pfeiffersche Drüsenfieber. Nicht unbedingt tödlich, aber trotzdem schlimm genug. Das könne nach ein paar Monaten überwunden sein oder mich ein Leben lang begleiten. Das könne man jetzt noch nicht sagen. Ich hatte letztendlich Glück. Nach sechs Monaten Schongang war ich wieder einigermaßen auf den Beinen. Allerdings verpasste ich dadurch auch den zweiten Derbysieg der Saison im darauffolgenden April. Sehr schade. Und falls es jetzt doch an mir gelegen haben sollte: Dieses Opfer habe ich gerne gebracht.