Eine Enthüllung kommt selten allein. So ähnlich lautet ein bekanntes Sprichwort und es scheint sich bei den Löwen zu bewahrheiten. Nachdem gestern schon das Ausweichtrikot der Profis auf dem Fanfest vorgestellt worden war, hat der e.V. etwas später mutmaßlich auch ein Dress vorgestellt. In einem geheimnisvollen Instagram-Video ist ein junger Mann zu sehen, der sich ein dunkelgrünes Trikot mit dünnen, goldenen Streifen auszieht. Danach nur die Ankündigung “26.07.24, 17 UHR BAMBOLEO”.
e.V. kündigt Sondertrikot an
Nach unseren Informationen handelt es sich um ein stark limitiertes Sondertrikot, welches am kommenden Freitag ab 17 Uhr im Vereinsheim “Bamboleo” verkauft werden wird. Die Reaktionen auf das Video fallen bis jetzt durchwegs positiv aus. Für Spannung hat der Verein mit dieser Ankündigung auf jeden Fall gesorgt.
Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter dem TSV 1860 München. Zum einen waren die Profis im Testspiel gegen den First Vienna FC gefordert, zum anderen startete die U21 gegen den TSV Grünwald in eine neue Saison. Darüber hinaus fand das Fanfest der Löwen am Sonntag statt. Kurz zuvor teilte Felix Hiller mit, dass er in der neuen Spielzeit nicht mehr als Fanbeauftragter des TSV 1860 fungieren wird.
First Vienna FC und TSV 1860 trennen sich torlos
Das sechste Testspiel in der Vorbereitung auf die Saison 2024/25 war vor allem für die Löwenfans etwas ganz Besonderes. Es ging nach Österreich, der TSV 1860 München traf auf den First Vienna FC. Der Zweitligist startet bereits am Freitag in die neue Spielzeit, demnach war das Duell mit den Löwen die Generalprobe für den Saisonauftakt. Die Kontrahenten trennten sich schlussendlich mit einem 0:0-Unentschieden.
Übrigens: der neue sechzger.de Talk widmet sich voll und ganz den Gastgebern vom Freitagabend. Der zugehörige Artikel erscheint heute im Laufe des Tages.
Hirschnagl-Premiere in Grünwald glückt
Mehr Tore sahen die Zuschauer am Samstag in Grünwald. Zum Ligaauftakt empfing der Bayernliga-Aufsteiger die Zweitvertretung des TSV 1860 München. Für Trainer Felix Hirschnagl, der nach der Partie für ein Interview mit sechzger.de zur Verfügung stand, war es die Pflichtspielpremiere mit der U21. Zum Auftakt gab es direkt den ersten Saisonsieg zu feiern. Zwei Mal lagen die Löwen dabei in Rückstand, konnten sich schlussendlich aber über drei Punkte am 1.Spieltag freuen.
Fanfest des TSV 1860 München am Trainingsgelände
Chronologisch weiter ging es dann mit dem Fanfest am gestrigen Sonntag. Großer Andrang herrschte besonders ab mittags an der Grünwalder Straße. Neben zahlreichen Aktionen von Sponsoren erfreute sich vor allem die Autogrammstunde großer Beliebtheit. sechzger.de-Redakteurin Nina war vor Ort und schilderte ihre Eindrücke in einem Artikel.
Felix Hiller nicht mehr Fanbeauftragter
Am Sonntagvormittag wurde bekannt, dass es in der Fanbetreuung eine Veränderung geben wird. Felix Hiller zieht sich als Fanbeauftragter zurück wie er in einem Abschiedsposting bekannt gab. Der Bruder von Torwart Marco Hiller wird den Löwen allerdings in anderer Funktion erhalten bleiben. Sein Nachfolger steht ebenfalls bereits fest.
DFB prüft Legalisierung von Pyrotechnik
Ein Thema, das immer wieder heiß diskutiert wird, ist die Pyrotechnik in den deutschen Stadien. Nachdem bekannt wurde, dass es in Norwegen ein neues Pilotprojekt geben wird, macht der DFB nun auch den Fans und Vereinen hierzulande Hoffnungen auf eine Anpassung der aktuellen Situation. Derzeit gibt es Überlegungen zu einer möglichen Legalisierung.
1.Runde vom Toto-Pokal ausgelost
Außerdem wurde vom BFV die erste Runde im bayerischen Toto-Pokal ausgelost. Neben Unterhaching und Ingolstadt sind natürlich auch die Löwen wieder im Wettbewerb vertreten. Für ein Novum sorgte der erstgezogene Kreissieger, da er sich ausnahmsweise nicht für den TSV 1860 München. Die zweite Loskugel ergab dann allerdings den glücklichen Verein, der Anfang August die Löwen empfangen wird.
Testspiele der Dritten und Vierten
Bis zum Saisonstart Ende August ist noch einige Zeit, dennoch starteten die beiden Herrenmannschaften des e.V. am Wochenende in die Vorbereitungsspiele. Beide Teams mussten dabei Niederlagen hinnehmen. Die Vierte musste dabei auch noch kurzfristig umplanen. Die Partie gegen den SV Pulling II wurde kurzfristig abgesagt, mit dem TSV Pasing wurde allerdings ein neuer Gegner gefunden. Die Dritte testete am späten Samstagnachmittag gegen die SpVgg Haidhausen aus der Kreisliga.
News aus der 3.Liga
Essen passt Trikot nach Fan-Kritik an
Zu großem Unmut hatte die Veröffentlichung des Heimtrikots bei Rot-Weiss Essen geführt. Das Logo des Vereins war darauf nur zu erahnen, was zahlreiche Anhänger auf den Plan rief. Sie starteten kurzerhand eine Online-Petition und wollten das Logo in seiner ursprünglichen Form auf dem Trikot sehen. Die Initiative hatte Erfolg – RWE hat mittlerweile einen Fehler eingeräumt und wird das Design anpassen. Verkaufsstart ist am heutigen Montag.
Grünwalder Stadion, dann der Umzug ins Olympiastadion, von dort wieder zurück nach Giesing und schließlich der gemeinsame Bau der Allianz Arena in Fröttmanning mit einem anderen Münchner Verein. Spätestens 2005 dachte wohl jeder Anhänger des TSV 1860 München, dass man die erste Mannschaft der Löwen nie mehr für ein Pflichtspiel im Grünwalder Stadion sehen würde. Doch 12 Jahre später war es soweit – bei der Rückkehr empfing der TSV 1860 München in der Regionalliga Bayern Wacker Burghausen und siegte an einem denkwürdigen Abend.
“Eine spätere Rückkehr ist ausgeschlossen”
“Es geht hoid net” sagte einst Ex-Präsident Karl-Heinz Wildmoser zu einer möglichen Rückkehr des TSV 1860 München in das Grünwalder Stadion. Lange Zeit sollte er damit Recht behalten und zeitgleich war es auch der Grundsatz in allen Diskussionen, die zum Standort Giesing geführt wurden. Doch 2017 sollte sich für die vielen Anhänger, die lange für das Sechzgerstadion gekämpft hatten, ein Licht am Ende des Tunnels auftun. Dieses Licht – beeinflusst durch den Doppelabstieg der Löwen und dem damit verbundenen Fall in die Regionalliga Bayern – gewann sehr schnell an Stärke. Am 12.Juli 2017 war es dann gewiss: der TSV 1860 München trug ab der Saison 2017/18 seine Heimspiele wieder in Giesing aus.
Die Freude unter den Löwenfans war riesig, die Abkehr von der ungeliebten Allianz Arena im Münchner Norden war besiegelt. Vermutlich unfreiwillig sorgte der Stadtrivale in seiner offiziellen Pressemitteilung für einen heute noch legendären und oft zitierten Satz in diesem Zusammenhang.
Mit Beendigung des Mietvertrages ist die Allianz Arena nicht mehr Spielstätte des TSV 1860 München, eine spätere Rückkehr ist ausgeschlossen.
Auch eine Burgerkette freute sich über die Rückkehr der Löwen.
TSV 1860 empfängt bei Rückkehr Wacker Burghausen
Die Dauerkarten für die Saison 2017/18 waren heiß begehrt, die Löwen schwammen trotz sportlicher Misere auf einer weiß-blauen Euphoriewelle. Ihren ersten Höhepunkt sollte sie am 21.Juli 2017 erreichen. Nach dem Auftaktsieg in Memmingen empfing der TSV 1860 München an diesem Freitagabend Wacker Burghausen in der Regionalliga Bayern. Das Sechzgerstadion war mit 12.500 Zuschauern natürlich ausverkauft. “Endlich wieder dahoam!” dachte sich nicht nur ein Fast Food-Restaurant unweit der Spielstätte.
Die Stimmung unter den Löwenfans war grandios, selten erlebte man eine sangesfreudigere Stehhalle als an diesem Abend. Dabei spielten die Gäste zunächst die Spielverderber. Nach 31 Minuten erzielte Tobias Kanietz die Führung für Wacker Burghausen. Der Stimmung schadete dies keineswegs, die glücklichen Anhänger des TSV 1860 München feierten die Rückkehr weiterhin ausgelassen. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde es dann doch noch ein gutes Stück lauter. Jan Mauersberger konnte nach Vorlage von Daniel Wein den Ausgleich erzielen (49.). Die Löwenfans tobten, was sogar im damaligen kicker-Liveticker erwähnt wurde:
Nun kocht das Grünwalder Stadion wieder: Die Löwen-Fans wollen nun natürlich noch ein weiteres Tor bejubeln.
Gebhart und Mölders sorgen für Löwen-Heimsieg
Etwas gedulden musste man sich noch, doch fast pünktlich zur 60.Minute brachen endgültig alle Dämme. Timo Gebhart nutzte nach einer Ecke die Gelegenheit und brachte den TSV 1860 in Führung. Im Anschluss hatten die Löwen gegen Burghausen, die sich bis zu diesem Zeitpunkt passend zum Vereinsnamen wacker geschlagen hatten, deutlich Oberwasser. So erzielte Sascha Mölders kurz vor Schluss fast schon folgerichtig noch das 3:1 und sorgte für erneuten Jubel unter den Weiß-Blauen. Einer langen Partynacht bei der Rückkehr nach Giesing stand somit nichts mehr im Wege…
Folgende Elf schickte Trainer Daniel Bierofka gegen Burghausen auf den Platz:
Bei knapp 30 Grad lud der TSV 1860 heute zum Fanfest an der Grünwalder Straße 114 ein. Im Zentrum stand die Vorstellung der Mannschaft für die kommende Saison. Darüber hinaus gab es aber auch einiges geboten. Während eine DJane auflegte, konnte man kostenlos bei den Rewe-Ständen essen oder sich mit den Machern des 1860 Stickeralbums unterhalten. Für das kommende Pub Quiz hatte die Abteilung Vereinsgeschichte auch eine kleine Einstimmung vorbereitet.
Neues 1860-Ausweichtrikot beim Fanfest vorgestellt
Der Zeitplan war für die Löwen straff. Nach einer kurzen Vorstellung und Einstimmung von Christian Werner, Oliver Mueller und Sebastian Schäch begann das offene Training der Mannschaft. Eigentlich war ein weiteres Testspiel gegen die Influencer-Mannschaft von Diyar AC, doch das wurde aufgrund der unsicheren Wetterlage abgesagt. Im Nachhinein etwas ironisch, denn schon um 10 herrschte eine brütende Hitze am Trainingsgelände. Bei der Einheit schienen sich aber im Vergleich noch wenige Fans auf den Weg zur Grünwalder Straße 114 gemacht zu haben. Gegen Mittag füllte der Parkplatz um das Trainingsgelände sich aber beständig.
Die Mannschaft geriet dann um 13:15 Uhr in den Fokus. Die Spieler und der Staff der kommenden Saison wurden im neuen Ausweichtrikot vorgestellt. Bei dem Kader hat sich einiges getan, eine Überraschungsankündigung eines Neuzuganges gab es aber nicht.
Autogrammstunde und Anstehen
Für die jungen Fans, die beim Fest zuhauf zugegen waren, war der letzte Tagesordnungspunkt der Veranstaltung sicherlich der spannendste. Um 14 Uhr vergaben die Spieler und der Trainer Argirios Giannikis – gemeinsam mit weiteren Löwenakteuren wie Christian Werner und Stefan Lex – Autogramme an all diejenigen, die genug Geduld besaßen, sich bei 30 Grad in der Schlange anzustellen. Einige besonders ehrgeizige Löwenfans eröffneten die Schlange bereits gegen 13 Uhr.
Insgesamt war das Event ein Erfolg für Groß und Klein. An allen Ecken wurden Panini-Sticker getauscht und geklebt. Kinder konnten sich in der Hüpfburg und am ganzen Gelände austoben. Für Familien lohnte sich der Besuch sicherlich! Wir Studenten freuten uns am Löwen-Eis, was für einen Euro von den Löwinnen verkauft wurde. Also irgendwie für jeden was dabei.
Im Laufe des Jahres 2001 erreichte die Stadiondiskussion beim TSV 1860 (wieder Mal) einen Höhepunkt. Das an der einen oder anderen Stelle heute ja gerne als besonders “kultig” bezeichnete Olympiastadion, in das die Löwen sechs Jahre zuvor endgültig umgezogen waren, erfreute sich so großer Beliebtheit, dass sich in jener Saison beispielsweise bei einem DFB-Pokalspiel gegen den Ligakonkurrenten aus Bochum keine 5.000 (!) Besucher für einen Besuch am Oberwiesenfeld erwärmen konnten. Im März hatte Manfred Schwabl zu einer Präsentation seiner Pläne für einen Umbau des Sechzgerstadions in den Hofbräukeller geladen und damit bei vielen Fans alte Sehnsüchte geweckt. Im Hinblick auf das geplante gemeinsame Stadionprojekt vor den Toren Münchens mit dem großen Nachbarn aus der Seitenstraße und dem im Herbst anstehenden Bürgerentscheid darüber konnte Präsident Karl-Heinz Wildmoser also alles brauchen, außer die sich weiter durchsetzende Erkenntnis, dass es für eine Fußballmannschaft des TSV 1860 nur einen legitimen Spielort geben kann.
Ein Löwenheimspiel gegen Waalwijk – in Augsburg…
Diese Aspekte dürften die – zweifelhafte – Motivation dafür gewesen sein, dass die ersten zwei Heimspiele im UEFA-Intertoto-Cup im Juli 2001 in der Augsburger Rosenau ausgetragen wurden. Hatte man fünf Jahre zuvor den Fans im UI-Cup noch das “Zuckerl” einer Rückkehr nach Giesing gegönnt und vor jeweils fünfstelliger Kulisse stimmungsvolleFußballabende erlebt, war dies im neuen Jahrtausend kein Thema mehr. Die dringend notwendige Vorfreude auf die neue Arena mit dem FC Bayern sollte nicht durch Anflüge von Nostalgie gestört werden. Also empfang die Mannschaft von Werner Lorant – wie drei Wochen zuvor den FK Smederevo – auch den holländischen Vertreter RKC Waalwijk in der Schwabenmetropole.
Abwehrschwächen, aber doch ein souveränes 3:1
Nur 3.500 Unentwegte zogen an diesem sommerlichen Samstag Nachmittag den Ausflug nach Augsburg einem Badesee oder vergleichbaren Zielen vor und unterstützen die Löwen, die am Wochenende zuvor das Hinspiel in den Niederlanden mit 2:1 gewonnen hatten. Auch im Rückspiel stellte der Tabellensiebte der Vorsaison in der holländischen Eredivisie nicht die ganz große Herausforderung für den 11. der Bundesliga dar: Mitte der ersten Halbzeit erzielte Neuzugang und – auf dem Papier – frisch gebackener Champions League-Sieger Michael Wiesinger sein erstes Pflichtspieltor für die Löwen, das die Gäste allerdings eine Viertelstunde später ausgleichen konnten. So ging es in die Pause. 1860 offenbarte zwar in diesem Spiel die eine oder andere Unsicherheit in der Hintermannschaft, Torhüter Simon Jentzsch musste aber letztlich nicht mehr hinter sich greifen. In der Schlussviertelstunde machten Thomas Häßler und Martin Max mit zwei weiteren Treffern den Sack endgültig zu.
Nächste Runde Newcastle United
Die Löwen waren in das Halbfinale des Wettbewerbs eingezogen. Vier erfolgreiche Spiele später wollte man ran an die Fleischtöpfe des lukrativen UEFA-Cups. Angesichts des nicht besonders sparsam zusammengestellten Kaders im Prinzip eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Die erste und bereits zu hohe Hürde dorthin war Newcastle United, das nur vier Tage später zum Hinspiel bei den Löwen auflaufen sollte. Diesmal aber nicht schon wieder in Augsburg, sondern im Olympiastadion. Nominell ein echtes Knallerspiel gegen einen Vertreter aus der englischen Premier League, zu dem sich aber auch nur 15.000 Zuschauer im weiten Rund unter dem Zeltdach einfinden sollten.
“Es geht hoid ned!”
Löwenpräsident Karl-Heinz Wildmoser hatte zum eingangs beschriebenen Stand der Dinge in der Stadiondebatte jener Zeit auch am 21. Juli nach dem Spiel gegen Waalwijk seine ganz eigene Wahrnehmung. Auf die Frage eines Reportes, ob im Stadionstreit von der – so wörtlich – “Grünwalder Fraktion” weiterhin Ärger drohe, entgegnete er: “Nein. Die Fans haben inzwischen eingesehen, dass ein Neubau des Grünwalder Stadions nicht geht.”
So kann man sich täuschen…
Die Aufstellung der Löwen
Trainer Werner Lorant schickte am 21.7.2001 gegen RKC Waalwijk folgende Mannschaft auf den Rasen der Augsburger Rosenau:
Wie Felix Hiller bekannt gab, wird er nun nicht mehr als Fanbeauftragter der KGaA fungieren. Seit Juli 2021 arbeitete der Bruder von Marco Hiller für die Löwen und war die Anlaufstelle für alle Fan-Belange. Jetzt übernimmt Jamie Jesse seinen Posten, der auch schon in der Vergangenheit ein Ansprechpartner für Löwenfans war, wie zum Beispiel beim letzten Auswärtsspiel gegen Rot Weiß Essen. Zukünftig wird Hiller den Löwen in einer anderen Funktion erhalten bleiben. Wir wünschen dir alles Gute, Felix!
Statement von Felix Hiller zum Jobwechsel
In der folgenden Stellungnahme nimmt Hiller Abschied von den Fans des TSV 1860:
Servus,
es fällt mir nicht leicht, Euch heute mitzuteilen, dass ich mich dazu entschieden habe, meine Tätigkeit als Fanbeauftragter zu beenden. Nach drei Jahren voller unvergesslicher Erlebnisse und spannender Begegnungen ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen und mich neuen Herausforderungen zu stellen.
Ich blicke auf eine großartige Zeit zurück, in der ich das Glück hatte, so viele engagierte und leidenschaftliche Fans wie Euch kennenzulernen. Eure Hingabe und Euer Enthusiasmus für unsere Löwen sind inspirierend und haben meine Arbeit Tag für Tag bereichert. Gemeinsam haben wir viele Höhen und Tiefen durchlebt, bei unzähligen Spielen mitgefiebert und durch unsere Gemeinschaft die Löwen in guten wie in schlechten Zeiten unterstützt.
Mein besonderer Dank gilt allen Fanclub-Vorsitzenden, die stets mit vollem Einsatz und Herzblut dabei waren. Eure Unterstützung und Euer Engagement haben dazu beigetragen, dass Fanclubarbeit überhaupt erst möglich ist.
Auch wenn ich nicht mehr in meiner bisherigen Funktion tätig sein werde, werde ich den Löwen in anderer Funktion erhalten bleiben, sodass sich unsere Wege in Zukunft immer wieder kreuzen werden.
Zum Abschluss möchte ich vor allem meinem Team Danke sagen und mich von Herzen für die wunderbare Zusammenarbeit und die vielen unvergesslichen Momente bedanken. Danke Christian, Jamie, Oliver und Detlef! Ohne Euch wäre meine Arbeit nicht möglich gewesen.
Meinem Nachfolger Jamie Jesse wünsche ich für seine neue Aufgabe alles Gute. In den letzten sechs Monaten hat er bereits eindrucksvoll bewiesen, wie sehr ihm die Fanarbeit am Herzen liegt. Ich bitte Euch, ihm ebenso tatkräftig zur Seite zu stehen, wie Ihr es all die Jahre bei mir getan habt.
Ich wünsche Euch persönlich und Euren Fanclubs alles erdenklich Gute und freue mich darauf, Euch zum Saisonauftakt wieder im Grünwalder Stadion oder bei anderen Gelegenheiten zu sehen.
Die U21 des TSV 1860 holte beim Auftaktspiel der Saison 24/25 einen 4:2-Sieg gegen den Aufsteiger aus Grünwald.
Knapp zwei Wochen vor den Profis stieg die U21 des TSV 1860 München auswärts beim TSV Grünwald wieder in den Wettbewerbsbetrieb ein. In der Bayernliga Süd konnten die Löwen am 1. Spieltag direkt den ersten Saisonsieg bejubeln.
TSV 1860 U21 startet beim TSV Grünwald in die neue Saison
Mit einem rundum veränderten Kader sowie einem Wechsel auf der Trainerposition startete die U21 des TSV 1860 München in Grünwald am heutigen Samstag in die neue Spielzeit. Die Gastgeber feierten im April den Aufstieg in die fünftklassige Bayernliga Süd und warteten mit prominenten Namen wie Sammer, Pizarro oder Wörns im Kader auf.
Sammer und Wörns waren beim Aufsteiger auch direkt in der Startaufstellung, Pizarro musste beim Spiel gegen die Löwen zu Beginn noch auf der Bank sitzen. Auch Sechzig glänzt mit einem bekannten Namen: Noah Klose spielt sein zweites Spiel in der Bayernliga für den TSV. In der Saison 22/23 konnte er nur kurz beim Heimspiel gegen Memmingen glänzen. Daniel Winkler ist nach einer verletzungsbedingten Pause auch zurück im Kader. Darüber hinaus konnten auch einige Löwen, die für den Profi-Kader eingeplant sind, heute für die U21 einlaufen.
Auftakt beim Aufsteiger
Die erste Viertelstunde des Spiels war für die Junglöwen recht chancenlos. Den ersten Treffer landeten die Grünwalder in der 13. Minute, die Aufsteiger aus der Landesliga nutzen ihre Chance direkt zum Führungstreffer. Das ist nicht nur das erste Tor der Grünwalder in dieser Saison, sondern das erste jemals in der Bayernliga. Vorher war der Verein nie aufgestiegen.
Sechzig blieb weiterhin bemüht im Spiel, doch Chancen fehlten. Felix Hirschnagl, der neue Junglöwen-Trainer, reagierte und veranlasste einen Doppelwechsel nach der Pause. So konnten die Löwen dank Torschützen Leone schließlich jubeln.
Tor-Jubel in der zweiten Halbzeit
Die Löwen fanden in der zweiten Halbzeit deutlich besser ins Spiel. Mit dem Tor von Cristian Leone wurden die Spieler des TSV deutlich offensiver. Das Spiel war in dieser Phase effektiver, die Chancen wurden mehr genutzt. Jedoch auf beiden Seiten: der Grünwalder Daniel Leugner erzielte den zweiten Treffer in der Bayernliga in der 55. Minute nach einer schönen Ecke und holte somit die Führung der Hausherren wieder zurück.
Diese sorgte allerdings nicht für Unruhe beim TSV 1860. Anian Brönauer glich in der 62. Minute aus und schoss in der 68. Minute noch ein weiteres Tor. In der 81. Minute folgte der letzte Treffer von Mike Gevorgyan. Mit einem 4:2-Sieg machen die Nachwuchslöwen den Saisonstart perfekt. Die Grünwalder haben ebenfalls einen starken Auftritt für ihr Debüt in der Bayernliga hingelegt.
Heimstetten in Gilching zu Gast
Weiter geht es für die Mannschaft von Felix Hirschnagl am kommenden Freitag, den 26. Juli. Gegner in der Kies-Arena in Gilching ist dann ab 19:30 Uhr der SV Heimstetten, die das Auftaktspiel in der Bayernliga Süd gegen den FC Ismaning klar mit 4:0 für sich entscheiden konnten.
Das bei der Europameisterschaft unter deutschen Fans so beliebte Lied wird nicht den Ausschlag gegeben haben. Schon eher sind da die Entwicklungen in Norwegen und jahrelange “Lobbyarbeit” der organisierten Fans zu nennen. Der DFB beschäftigt sich mit der Legalisierung von Pyrotechnik in deutschen Stadien, wie die “Bild” vor wenigen Tagen berichtete. Anscheinend ist die DFL auch schon in Kontakt mit ihrem norwegischen Pendant.
In Norwegen wurde dieser Tage eine ab nächster Saison geltende Pilotphase beschlossen, welche den Einsatz von Bengalen und Rauchtöpfen unter geregelten Bedingungen in den ersten beiden Ligen gestattet. Unser Autor im skandinavischen Exil hatte berichtet.
DFB: Mögliche Legalisierung von Pyrotechnik – ein wichtiger Schritt
Dass es nicht möglich ist Pyrotechnik komplett aus den Stadien zu verbannen, sollte mittlerweile auch den letzten Hardlinern im Fußballkosmos klar geworden sein. Deshalb ist es eine positive Entwicklung, wenn nun endlich einmal in die andere Richtung probiert wird. Zuletzt hatte sich die Situation in den deutschen Stadien ja immer mehr hochgeschaukelt.
Seit der coronabedingten Zäsur fahren die Fans ein immer größeres Arsenal an Feuerwerkskörpern auf und die Verbände reagieren mit Strafen in immer neuen Sphären. So wurde der 1. FC Köln letztes Jahr zur Rekordstrafe von knapp einer halben Million Euro verdonnert, Hannover 96 erhöht die Ticketpreise in der Fankurve wegen den Verbandsstrafen drastisch und in Österreich stehen bei mehreren sogenannten “schwerwiegenden” Vorfällen sogar Punktabzüge für die Folgesaison im Raum. Derartig überzogene Strafen stehen in Deutschland zum Glück nicht im Reglement.
Ermutigende Beispiele aus der Vergangenheit
Dass solche Bemühungen fruchten können, hat sich in der Vergangenheit gezeigt. In 2020 gab es schon einen Testlauf mit legalen Rauchtöpfen beim Hamburger SV, welcher damit eine Art Vorreiterrolle in dieser Diskussion einnimmt. Natürlich ist das anarchische, spontane Moment in diesen geregelten Bahnen nicht so ausgeprägt wie beim komplett selbstbestimmten Zünden. Dass legales Zünden aber trotzdem zu einer Entspannung führen kann, sieht man am Beispiel Österreichs.
Trotz der teilweise drakonischen Strafen in den letzten Jahren gibt es in der Alpenrepublik seit 2010 Ausnahmeregelungen. Hier dürfen Bengalische Feuer und Ähnliches in vordefinierten Zonen abgebrannt werden. Auf einer Konferenz zu dem Thema in 2018 wurde dieses Abkommen von Vereinen und Liga noch als großer Erfolg verkauft und konnte gegen die Verbotsinitiative einer späteren Regierung verteidigt werden. Im Zuge der Regelung hatte sich die Durchführung von illegalen Pyroshows um ca. 90 Prozent reduziert. Die Szenen scheinen den Kompromiss großteils zu beachten, aber natürlich ist Deutschland in punkto Größe und Diversität der Fanszenen eine andere Hausnummer.
Positive Effekte einer Legalisierung auf mehreren Ebenen zu erwarten
Auf viel Strafgeld würde der Verband in diesem Zuge natürlich verzichten müssen – es wird sich zeigen, ob er dazu bereit ist. Für die Vereine würde diese Reform hingegen eine beträchtliche finanzielle Erleichterung mit sich bringen, besonders da (wie bei unseren Löwen) eine große und aktive Fangemeinde nicht immer mit großem finanziellen Spielraum einhergeht. Weiters können sich dann alle gemeinsam ohne vorgeschobene Skrupel über die optisch eindrucksvollen Pyroshows freuen, die ein integraler Bestandteil der hochgelobten Stimmung in deutschen Stadien sind.
Außerdem könnten Gräben innerhalb von Fangemeinden zugeschüttet werden, die zwischen Feuerwerksfreunden und Finanzenfokussierten entstanden sind, da sich niemand mehr über empfindliche Strafen von Verbandsseite echauffieren könnte. Wenn diese als Keil fehlen, den man zwischen Fans treiben kann, wäre schon viel gewonnen. Nicht zu vergessen, dass sich endlich aktive Fans bei der Ausübung ihres Hobbys nicht mehr Sorgen um etwaige Strafverfolgung wegen Pyrovergehen sorgen müssten.
Das Los für die 1.Runde im Toto-Pokal 2024/25 steht seit gestern fest. Der TSV 1860 München reist nach Oberfranken zum SSV Kasendorf. Auch die anderen Partien der 1.Runde im bayerischen Toto-Pokal, die allesamt am 06.August stattfinden, wurden ausgelost.
1.Runde im Toto-Pokal: Löwen starten in Kasendorf
Der TSV Ziemetshausen hat bei der gestrigen Auslosung der 1.Runde für den Toto-Pokal direkt zu Beginn für Aufsehen gesorgt. Der schwäbische Kreissieger und Bezirksliga-Aufsteiger entschied sich nicht etwa wie erwartet für die Löwen, sondern für den knapp 60 Kilometer entfernten FC Memmingen. Fußball-Abteilungsleiter Georg Stötter konnte nach seiner überraschenden Verkündung direkt die Begründung nachliefern. Man wolle den Heimvorteil nicht aufgeben und da nur bis zu 800 Zuschauer auf die heimische Sportanlage passen, habe man sich gegen einen größeren Verein mit vielen Zuschauern entschieden.
Freuen durfte sich wenig später der SSV Kasendorf, der als zweites aus dem Lostopf gezogen wurde. Der Kreisklassist empfängt den TSV 1860 München am Dienstag, den 06.August. Vor einigen Jahren war bereits der 1.FC Nürnberg in Kasendorf zu Gast, damals waren rund 4.500 Zuschauer anwesend. Eine Marke, auf die der Vorstand gegen die Löwen erneut hofft. Die weiteren Drittligisten Unterhaching und Ingolstadt waren natürlich ebenfalls im Lostopf vertreten. Während die Schanzer auf den TSV Lohr treffen, bekommt es die Spielvereinigung mit dem TSV Münnerstadt zu tun.
Der TSV Aindling (siehe Titelbild), der den TSV 1860 München vergangene Spielzeit in der zweiten Runde empfangen durfte, ist auch heuer wieder im Wettbewerb vertreten. Sie empfangen in der 1.Runde im Toto-Pokal den VfB Eichstätt.
Alle Partien der 1.Runde vom Toto-Pokal im Überblick
TSV Ziemetshausen – 1.FC Memmingen
SSV Kasendorf – TSV 1860 München
TSV Lohr – FC Ingolstadt
SG Regnitzlosau – SpVgg Bayreuth
TSV Münnerstadt – SpVgg Unterhaching
SpVgg Sittenbachtal – Würzburger Kickers
SV-DJK Oberschwarzach – 1.FC Schweinfurt
1.FC Kalchreuth – TSV Buch
FC Kosova Regensburg – DJK Vilzing
TuS Traunreut – Wacker Burghausen
TSV 1860 Staffelstein – Eintracht Bamberg
SV Cosmos Aystetten – FV Illertissen
TSV Altenstadt – TSV Buchbach
DJK Hain – SV Alemannia Haibach
SV Hutthurm – SpVgg Osterhofen
SV Schwarzhofen – Türkgücü München
FC Gerolfing – TSV Grünwald
SV Hahnbach – SpVgg Ansbach
FC Dingolfing – SpVgg Hankofen-Hailing
FSV Harthof München – SV Schalding-Heining
FC Wendelstein – FSV Stadeln
FC Thalhofen – TSV 1874 Kottern
TuS Frammersbach – Viktoria Aschaffenburg
TSV Karlburg – TSV Aubstadt
SV Schwansdorf-Ettmansdorf – Eintracht Münchberg
SC Eltersdorf – TSV Neudrossenfeld
DJK Don Bosco Bamberg – FC Coburg
1.FC Sonthofen – TSV 1861 Nördlingen
TSV Aindling – VfB Eichstätt
FC Deisenhofen – SV Heimstetten
TSV 1880 Wasserburg – SV Erlbach
TSV Kastl – Fortuna Regensburg
Im sechsten Vorbereitungsspiel auf die Saison 2024/25 war der TSV 1860 München am heutigen Freitag beim First Vienna FC zu Gast. Anlässlich des 130.Geburtstages der Gastgeber durften sich die Löwenfans auf ein Gastspiel im Stadion Hohe Warte freuen. Das Spiel endete mit einem torlosen Unentschieden. Frust gab es dagegen bei den Anhängern vor den heimischen Bildschirmen.
First Vienna FC und TSV 1860 trennen sich mit einem 0:0
Ein Freundschaftsspiel der ganz besonderen Art bestritten die Löwen zwei Wochen vor dem Ligastart gegen den 1.FC Saarbrücken. Der TSV 1860 München gastierte beim First Vienna FC, der mit der Partie seinen 130.Geburtstag feierte. Zum österreichischen Zweitligisten machten sich einige Löwenfans bereits am Freitagvormittag auf, um neben dem Spiel auch noch ein paar Stunden in Wien verbringen zu können. Während die Laune der mitreisenden Fans bestens gewesen sein dürfte, hatten die Daheimgebliebenen erst einmal Grund zum Fluchen. Bei der noch recht jungen Kooperation mit einem neuen Anbieter in Sachen Löwen-TV sahen sie nämlich erst einmal nichts. Entsprechend negativ vielen zahlreiche Kommentare aus. Mit einigen Minuten Verzögerung startete der Livestream dann doch noch.
Viel verpasst hatten die Zuschauer dabei allerdings nicht. Chancen waren im gesamten Spiel eher Mangelware. Vor Ort genossen die Löwenfans daher vor allem den Anblick des Stadions Hohe Warte, immerhin das größte Naturstadion der Welt. Der First Vienna FC hatte Mitte der ersten Hälfte in einer Drangphase seine beste Gelegenheit. Für den bereits geschlagenen Marco Hiller rettete Raphael Schifferl auf der Linie (25.).
Trainer Argirios Giannikis nutzte auch in Wien die Vorbereitung und tauschte das Team zur Halbzeit bis auf Raphael Schifferl komplett aus. So kam Neuzugang René Vollath zu seinem Debüt im Tor des TSV 1860. Kurz nach Wiederanpfiff hatte dann Morris Schröter die beste Gelegenheit aus weiß-blauer Sicht. Er traf mit seinem Schuss den linken Pfosten (51.) Abgesehen von einer kleinen Rudelbildung verlief auch der zweite Durchgang eher unspektakulär und die Partie endete folgerichtig torlos. Giannikis sah die Löwen mit höherer Intensität im Vergleich zu den letzten Wochen. Gegen einen eingespielten Gegner, der kurz vor dem Saisonstart steht, sei es insgesamt ein “guter Test” gewesen.
Positiver Aspekt: die Löwen blieben auch im sechsten Vorbereitungsspiel ungeschlagen. Nach dem Fanfest am Sonntag am Trainingsgelände trifft der TSV 1860 München in der Vorbereitung noch auf den Karlsruher SC (Mittwoch, 14:00 Uhr) sowie den 1.FC Kaiserslautern (Samstag, 13:30 Uhr).