Wie letzte Woche bekannt wurde, wird Frank Schmöller die Löwen zum Saisonende verlassen. Auf seiner Abschiedstour empfängt die U21 des TSV 1860 am Samstag den TSV Rain in der Kies Arena in Gilching.
TSV 1860 U21 empfängt TSV Rain
Das Hinspiel in Rain gewannen die Löwen im Oktober durch Tore von Kuhn, Neziri und Bangerter mit 3:1 und auch diesmal will Münchens große Liebe die Punkte natürlich für sich behalten. Die Gäste vom Lech rangieren derzeit auf Platz 12 der Bayernliga-Tabelle, könnten also durchaus noch in die Relegationszone abrutschen. Punkte müssen also her, als Favorit geht jedoch der TSV 1860 ins Rennen, der seinem scheidenden Trainer den bevorstehenden Abschied sicher versüßen möchte.
Anpfiff in der Kies Arena in Gilching ist am Samstag um 14 Uhr.
Wir wollten es mal von Euch wissen: Sind es eigentlich die gleichen Personen, die unser Youtube-/Podcast-Format, den sechzger.de Talk nutzen und die unsere Artikel auf der Seite hier lesen?
Umfrage zur Nutzung vom sechzger.de Talk
Daher haben wir diese Frage in den vergangenen Tagen als Umfrage auf sechzger.de platziert. Und das Ergebnis hat uns ein wenig überascht: Eine deutliche Mehrheit von 41% gibt an, unseren sechzger.de Talk gar nicht zu nutzen – die Artikel hier auf der Seite aber offensichtlich schon zu lesen. Fast ein Viertel der Umfrageteilnehmer führt sich die wöchtenliche Sendung immerhin “sporadisch” zu Gemüte” (22%). Die echten Fans der Sendung, die keinen Talk verpassen schlagen mit 19% zu Buche – Platz drei im Antwortranking. Und weitere 18% hören und/oder sehen zumindest fast jede Sendung. Das Ergebnis dieser Befragung spricht für ein differenziertes Mediennutzungsverhalten unter den Löwenfans: Entweder lesen oder sehen/hören. Interessant, da sich die kommunizierten Inhalte ja keineswegs zu 100% decken. So oder so danken wir allen unseren Leser*innen, Zuschauer- und Zuhörer*innen für ihre treue!
Das Ergebnis unserer Umfrage zum sechzger.de Talk in der Übersicht
Über den sechzger.de Talk
Über vier Jahre sind schon seit der ersten Aufzeichnung und Ausstrahlung unseres sechzger.de Talks am 17. März 2021 vergangen. Die Idee dazu entstand während eines Corona-Lockdowns, als das Verabreden in Videokonferenzen ein probates Mittel zum sozialen Austausch war, das auch in unserer Redaktion genutzt wurde und irgendjemand dann auf die Idee kam, man könne diese Verabredungen doch aufzeichnen und ausstrahlen. Gesagt – getan. Auch gegen einzelne Skeptiker innerhalb der Redaktion.
154 Sendungen haben wir seitdem online stellen dürfen. Die ersten 23 Folgen wurden allesamt von Basti moderiert, ehe er sich im Herbst 2021 von der Aufgabe zurückzog. Seitdem wechseln sich Christian und Jan in der Moderation ab und begrüßen wöchentlich sowohl Angehörige der sechzger.de-Redaktion, als auch – unregelmäßig – externe Gäste, um über die aktuelle Lage bei den Löwen zu diskutieren. Die (fast) fußballfreie Zeit der Sommer- und Winterpausen nutzen wir jeweils, um uns mit weniger aktuellen Themen zu beschäftigen. So stellten wir z.B. im Dezember 2022 das Fanprojekt München blau näher vor oder durften im Juni 2023 mit Viola Oberländer und Julian Reich über das Vereinsmanagement im TSV 1860 e.V. sprechen. Von Zeit zu Zeit begrüßen wir auch Gäste, die in unterschiedlichem Bezug zum nächsten/letzten Gegner unserer Löwen stehen: So war z.B. schon zwei Mal der ehemalige Pressesprecher der SpVgg Bayreuth unser Gast. Anfang dieses Jahres beehrte uns ein Autor aus dem Umfeld des MSV Duisburg. Und ein besonderes Highlight waren in der Saison 2021/22 sicherlich die Auftritte von Yannick Jaeschke und Florian Riedel, zwei Spieler des TSV Havelse. Und und und…
Auf unserem Youtube-Kanal findet Ihr alle bislang aufgezeichneten 154 Folgen und könnt Euch das Vergangene jederzeit nochmal zu Gemüte führen. Falls Ihr auf der Suche nach einer konkreten Sendung seid, meldet Euch gern per Email bei uns. Wir helfen gern!
Video und Audio
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:
DFB-Lehrwart Wagner: "VAR macht den Fußball gerechter"
Lutz Wagner ist eine deutsche Schiedsrichter-Legende – 18 Jahre lang pfiff er in der Bundesliga, leitete über 450 Bundesliga-Matches. Inzwischen ist er als TV-Experte unter anderem bei der ARD, ServusTV oder Amazon Prime tätig. Zudem arbeitet Wagner als Schiedsrichter-Beobachter und DFB-Lehrwart. In letzterer Funktion war er kürzlich bei der Schiedsrichtergruppe Bad Tölz zu Gast und sprach dabei über einige interessante Regel-Themen – sechzger.de war dabei. Sein Credo: “Der VAR macht den Fußball gerechter”.
„Der VAR macht den Fußball gerechter“
Zum Video-Assistant (VAR), dessen Einführung bekanntlich auch in der dritten Liga diskutiert wird und von den Vereinen abgelehnt wurde, sagte Wagner: „Der VAR ist kein Ober-Schiedsrichter, sondern kann nur Hilfe anbieten. Die Entscheidungsgewalt liegt ausschließlich beim Schiedsrichter“. Unter anderem zeigte Wagner den Strafstoß der Drittliga-Partie zwischen Sandhausen und Bielefeld als Video-Clip, in dem Putaro den Ball bei der Ausführung des Strafstoßes doppelt berührte. „Mit VAR hätte es dieses Tor nicht gegeben“, sagte Wagner zu Recht. In der Bundesliga-Saison 2022/23 habe es bei 1.623 VAR-Checks ganze fünf falsche und 13 unentdeckte Fehler gegeben. 128 Mal wurde eine Fehlentscheidung korrigiert. „Die Fehlerreduzierung lag bei 87,7 Prozent. Der VAR macht den Fußball gerechter, auch wenn er nie hundert Prozent erreichen wird“, erklärte Wagner. Eingreifen darf der VAR ohnehin nur bei der Entscheidung Tor ja oder nein, Strafstoß ja oder nein, Rote Karte ja oder nein, sowie bei Spieler-Verwechslungen, wie Wagner erklärte. Fehlentscheidungen wie letzte Woche würde es bei einer Einführung des VAR in der dritten Liga wohl weniger häufig geben…
„Lieber macht es einer der Ahnung hat…“
Angesprochen von sechzger.de, was er von der wöchentlichen Analyse der Schiedsrichter-Entscheidungen in der dritten Liga von Babak Rafati auf Liga 3 online halte, sagte der DFB-Lehrwart humorig: „Der Babak ruft auch mal an und fragt, wie das jetzt genau ist. Aber lieber macht das ein Schiedsrichter, der weitgehend Ahnung hat wie er, als selbsternannte Experten“. Auch jährliche Schulungen von Medienmitarbeitern gehören aktuell zum Aufgabengebiet von Wagner.
Stopp-Konzept – vielleicht bald auch in Liga drei?
Neu eingeführt in allen deutschen Amateur-Fußball-Ligen bis zur C-Klasse wird ab 1. Juli 2024 das sogenannte Stopp-Konzept, wie Wagner erklärte. Bei Hektik oder Rudelbildung kreuzt der Schiedsrichter zuerst die Arme über dem Kopf, wie bei einem Penalty im Eishockey und schickt dann beide Teams in ihren jeweiligen Strafraum, ehe er das Gespräch mit den beiden Kapitänen sucht. „Das ist eine Beruhigungsphase, über die Dauer entscheidet der Schiedsrichter“, berichtete Wagner. Dieses Konzept kann zwei Mal pro Partie genutzt werden, dann bleibt nur der Spielabbruch. „Hoffen wir, dass das mehr Ruhe auf unsere Fußballplätze bringt, es ist eine einfache und hoffentlich wirksame Sache“, erklärte Wagner. Möglicherweise könnte dies bald auch ein Thema für die Profi-Ligen werden…
Lehrreicher Abend für alle Schiedsrichter
Am Ende konnten nicht nur die Schiris der Tölzer Gruppe, sondern alle Gäste einige Neuerungen mit nach Hause nehmen. Gespannt sein darf man, wie sich das neue Stopp-Konzept in der nächsten Saison im Amateur-Fußball durchsetzen wird und ob es eine Option für die Profi-Ligen wird. Was denkt Ihr darüber?
Auf dem Bild: DFB-Lehrwart Lutz Wagner und Thomas Sonnleitner, Schiedsrichterobmann der SR-Gruppe Bad Tölz.
Auch im zweiten Spiel der neuen Kreisliga-Saison blieb der TSV 1860 ungeschlagen. Die Senioren B des TSV 1860 holten am Mittwochabend beim Kirchheimer SC immerhin einen Punkt.
Senioren B punkten beim Kirchheimer SC
Nach dem 5:2-Auftaktsieg bei Türk Sport Garching waren die Löwen am 2. Spieltag spielfrei und trafen im Rahmen der dritten Spielrunde gestern auf den Kirchheimer SC, der sein erstes Spiel unentschieden gegen den SV Waldperlach hatte gestalten können.
Auf dem Kunstrasen der Sportanlage Kirchheim gingen die Senioren des TSV 1860 am Mittwoch in der 30. Minute durch Romeo Gramaglia in Führung. Zu drei Punkten reichte es jedoch leider nicht, da Sebastian Kirchner in der 75. Minute zum 1:1-Endstand für die Gastgeber ausglich.
Die nächste Partie bestreiten die Senioren B bereits am Montag (29.04.) um 19.30 Uhr beim SV Waldperlach.
Vorgestern Abend fand die Veranstaltung “Der neue Biss des Löwen” in der VIP-Alm auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße statt. Dort präsentierten die beiden neuen Geschäftsführer der KGaA ambitionierte Pläne, um den TSV 1860 München zurück in die Erfogsspur zu bringen.
Ambitionierte Pläne, um wieder Nummer 2 in Bayern zu werden
Vor 186 Gästen stellten Mueller und Dr. Werner ihre mittelfristige Strategie zur Weiterentwicklung der KGaA und des Profifußballs bei 1860 vor. Dabei präsentierten sie in Form einer Powerpoint-Präsentation ambitionierte Pläne. So möchte das neue Management der KGaA in fünf Jahren den TSV 1860 München wieder zur Nummer zwei unter Bayerns Fußballclubs machen. Der Weg dahin ist offen, soll aber auf einer profunden Analyse und einem Benchmarking mit anderen (teilweise) vergleichbaren Clubs basieren, wie Mueller in einem parallel veröffentlichten Interview mit der SZ verkündete. Die Geschäftsführung möchte aber nicht bei den Anteilseignern um frisches Geld bitten, sondern Erlös- und Ausgabenseiten kontinuierlich anwachsen lassen, um langfristig erfolgreich zu sein. Ein diametraler Unterschied zu den Ansätzen des Bündnis Zukunft also. Dabei spielt natürlich auch das Stadion eine zentrale Rolle. Hier gelang es Mueller, sich fünf Mal mit Vertretern der Stadt zu treffen, ohne das die Öffentlichkeit davon etwas mitbekam. Mueller erläuterte, dass er an drei Szenarien für die zukünftige Spielstätte arbeite. Im sportlichen Bereich soll der Unterbau im NLZ gestärkt werden, so dass zukünftig nmoch mehr Eigengewächse den Sprung in den Profikader schaffen und dort führende Rollen übernehmen.
Löwencup am 1. Mai
Der TSV 1860 richtet am 1. Mai in ein hochkarätiges internationales Fußballturnier für U11-Mannschaften aus. Beim Löwencup werden Mannschaften aus drei Ländern im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125. Geburtstag der Fußballabteilung antreten. Los geht’s um 10:00h am Trainingsgelände, wo es auch ein familienfreundliches Rahmenprogramm geben wird.
News aus der dritten Liga
Saarbrücken-Essen 1:1
Keinen Sieger gab es beim Nachholspiel zwischen Saarbrücken und Essen. Der RWE konnte mit einem 1:1 einen Punkt aus dem Ludwigspark entführen. Voelcke bracht Essen in der 8. Minute bereits in Führung. Ex-Löwe Karim Rabihic konnte in der 69. Minute ausgleichen. Ins fäustchen lachen sich nun Münster und Dresden, die von der Punkteteilung der beiden Verfolger profitieren.
Dresden zieht in Sachsenpokal-Finale ein
Unter der neuem Trainergespann Scholz/Weise/Kirsten gelang Dynamo Dresden ein last-minute Sieg im Halbfinale des Sachsenpokals. Die Dresdner siegten dank eines Tores von Meißner in der 89. Minute mit 2:1. Kapitän Kutschke stand nicht in der Startaufstellung.
Bielefeld muss um Lizenz bangen
Die Lizensierung des DFB für die kommende Saison ist in vollem Gange. Arminia Bielefeld kommunizierte nun, dass sie bis zum 07. Juni nicht genannte Bedingungen des DFB zu erfüllen müssen.
Damit wünschen wir Euch einen schönen Donnerstag! Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr bei uns!
Wir müssen da mal was aufklären… Der Gründer und Betreiber des Blogs dieblaue24, der ehemalige Boulevardjournalist Oliver Griss stellt sich selbst ja gerne mal als großer Kenner des TSV 1860 dar. Insbesondere, wenn es um die (mitunter) glorreiche Vergangenheit von Münchens Großer Liebe geht, wirkt er im Auftreten häufig so, als denke er, ihm könne in Sachen Löwenwissen so leicht keiner was vormachen. Leider stimmt das aber gar nicht. Der Autor auf der Seite, die viele Löwenfans immer noch anklicken, wenn sie sich über 1860 informieren wollen und dabei aber leider sehr häufig nur auf wenig fundiert recherchierte Information stoßen, liegt oft weit neben der Realität. Ein aktuelles Beispiel gefällig?
Mueller: “Vereinsname gehört auf’s Trikot!”
In einem Artikel, der auf dem kommerziellen Blog am heutigen Mittwoch um 8.01 Uhr veröffentlicht wurde, thematisiert Griss eine Aussage des kaufmännischen Geschäftsführers Oliver Mueller vom Vorabend. Auf der Präsentation der KGaA-Geschäftsführung DER NEUE BISS DES LÖWEN (wir berichteten hier darüber) am Dienstag Abend hatte Mueller den anwesenden Fans seine ehrliche Entrüstung darüber Kund getan, dass das aktuelle Dress der Löwenprofis auf dem Rücken keinen Schriftzug mit dem Vereinsnamen enthalte. Wörtlich hatte Mueller gesagt:
Ein Thema, was mich unheimlich selbst umgetrieben hat, ist das Thema Trikot. In meiner Welt (…) ist es eigentlich so, dass niemand größer ist als der Verein. (…) Und dann habe ich unser Trikot mal angeschaut – und ich habe Herzklopfen gekriegt und habe einen Riesenschrei gelassen. (…) Ich habe festgestellt, dass unser eigener Klubname nicht mit einer Silbe auf dem Rücken irgendwie erwähnt wird. Ganz furchtbar!
Seit 2021 kein “1860 München” mehr auf dem Trikot
Hintergrund für das Fehlen von “1860 München” auf dem Trikot seit Beginn der Saison 2021/22 war die damals eingeführte, erweiterte Möglichkeit zur Werbung auf den Rückseiten der Leibchen der Drittligisten – um zusätzliche Werbeeinnahmen zu generieren. Die damals neue Werbefläche – knapp über dem Allerwertesten des Trikotträgers – wurde und wird bei Sechzig für ein Produkt des Hauptsponsors “die Bayerische” genutzt (Pangea Life).
Falscher Beleg auf db24
db24 zieht das Ansinnen von Oliver Mueller, während man in der dortigen Redaktion wahrscheinlich auch noch darüber sinniert, wie man “Mueller” eigentlich spricht, in seinem morgendlichen Beitrag ein wenig ins Lächerliche. Als Beleg für die nicht vorhandene Notwendigkeit, den Klubnamen auf dem Rücken der Spieler zu präsentieren, zeigt Griss auf seiner Seite ein Foto mit dem Löwen-Trikot aus dem Jahr 2002/03. Der Rücken von Thomas Hässler ist da zu sehen und – vermeintlich – kein Schriftzug “1860 München”. Darunter steht zu lesen:
Übrigens: Zu erfolgreichen Bundesliga-Zeiten des TSV 1860 gab es auch Phasen, in denen man ganz bewusst auf den Vereinsnamen auf dem Trikot verzichtet hat. Wichtig ist am Ende nicht, was draufsteht, sondern wer drinsteckt. Spieler, die 1860 zurück in den richtigen Fußball bringen.
Amateure-Trikot 2002/03 hier im Titel
Abgesehen davon, dass der Mann auch hier seine permanenten Seitenhiebe gegen das aktuelle Team und generell die 3. Liga (“richtiger Fußball”) nicht weglassen kann, liegt er mit der Behauptung schlicht und ergreifend falsch! Auch das Trikot der Bundesligatruppe 2002/03, die – wie er findet – noch richtigen Fußball spielte, zeigte unter der Spielernummer den Schriftzug “1860 München”. Auf dem bei db24 abgedruckten Foto hat der körperlich relativ klein gewachsene Thomas Hässler sein Dress so in die Hose gesteckt, dass man den Schriftzug aber nicht sieht. Wir haben im Titelbild zu diesem Artikel das (identische) Trikot, das 2002/03 die Spieler der zweiten Mannschaft trugen, abgebildet. Eindeutig zu sehen: Der Schriftzug “1860 München” unter der Spielernummer. Einziger Unterschied zum Profitrikot: Die Spielernamen oben waren hier nicht aufgeflockt. Von einem – laut Griss – ganz bewussten Verzicht auf den Vereinsnamen in jener Spielzeit kann keine Rede sein.
Offene Fragen
Spannend wäre noch zu erfahren, welches angebliche Insiderwissen Griss über diesen Verzicht hat – den es ja gar nicht gab. Und noch spannender wird es sein, zu beobachten, wie der hauptberufliche Blogbetreiber nun mit seinem Lapsus umgeht. Lässt er den Artikel einfach verschwinden – im Unterschied zu den hetzerischen, oft rassistischen und sexistischen Kommentaren seiner User unter den Artikeln, die tagelang lesbar bleiben? Oder erklärt er uns, wie er auf die Idee kam, das besagte Trikot vor 21 Jahre habe keinen Vereinsnamen auf der Rückseite enthalten.
Wir bleiben dran!
Schon in der Vergangenheit haben wir immer wieder mal auf – bewusst oder unbewusst verbreitete – Fehlinformationen auf besagtem Blog hingewiesen. Z.B. als es um eine Beitragserhöhung im e.V. ging. Gerne könnt Ihr das hier nochmal nachlesen.
110 (Dr. Christian Werner) bzw. 82 (Oliver Mueller) Tage sind die beiden neuen Geschäftsführer bei der TSV München von 1860 KGaA mittlerweile am Ruder – Zeit für eine erste Bilanz. Diese verknüpften die beiden vom e.V. mittels 50+1-Regelung ins Amt gehieften Funktionäre gleich mit einem umfassenden Ausblick auf ihre Pläne und Visionen und luden am vergangenen Samstag vor dem Heimspiel gegen Saarbrücken Sponsoren und am gestrigen Dienstag Abend dann Fans und Fanclubs zu einer Präsentation. Diese stand unter dem Motto DER NEUE BISS DES LÖWEN – UND DIE KRAFT DES RUDELS. Als Fanportal waren wir natürlich vor Ort auf der Sechzger-Alm am Trainingsgelände dabei.
186 Gäste lauschten den Ausführungen der GeschäftsführungFür’s leibliche Wohl der Löwenfans auf der Alm wurde gesorgt
Powerpoint und Löwen-TV
Viel zu lesen gab es während der gut zweistündigen Veranstaltung, die von 186 aufmerksam lauschenden Fans begleitet wurde und die der Fanbeauftragte Felix Hiller als Moderator eröffnete. Die beiden Vortragenden hatten eine Unmenge an Powerpoint-Präsentationen im Gepäck, die den Anwesenden auf der Alm und den Zuschauern, der von Löwen-TV durchgeführten Liveübertragung auf Youtube präsentiert wurden. Auf jeder Folie sehr viel Text – hier wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen.
Status Quo
Aber es war bemerkenswert und interessant, was zunächst der kaufmännische Geschäftsführer Müller zum besten gab. Von Workshops mit den Mitarbeiter*innen der KGaA berichtete er beispielsweise, bei denen man einen im Inneren “zerissenen Verein” vorgefunden habe, der sich “rückwärtsgewandt aufreibt”. Und auch unter den Sponsoren, mit welchen Mueller in seinen ersten drei Monaten viele Gespräche geführt hat, stellt man sich vielfach die Frage, wo es eigentlich hingehen soll mit Münchens Großer Liebe. Der gebürtige Schwarzwälder hatte sich ja direkt nach seinem Amtsantritt im Rahmen einer Roadshow in einen MAN-Bus gesetzt, war losgefahren und hatte Sponsoren besucht, um auszuloten, unter welchen Bedingungen sie 1860 weiter unterstützen würden. Und gestern auf der Alm konnte er vermelden, dass seine Fahrten erfolgreich waren: Für die kommenden Saison ist kein Verlust bei den Sponsoring-Erlösen zu befürchten. Anders als in manchen Online-Medium geunkt wurde. Den Seitenhieb auf seinen Vorgänger Marc-Nicolai Pfeifer, von manchem vermeintlichen Löwenkenner ja zum ‘König der Sponsoren-Gewinnung’ erhoben, konnte sich Mueller nicht verkneifen. Man sei auf Seite der Sponsoren “völlig überascht aber hocherfreut” gewesen, dass 1860 mal direkt zu ihnen komme. “Aber ist es nicht eine Selbstverständichkeit, dass man seine Kunden aktiv besucht?” fragte sich wohl nicht nur Mueller. Vielleicht reicht es eben nicht, sich im Wochenrhythmus mit den Geldgebern breit grinsend ablichten zu lassen und ansonsten hauptsächlich in seinem schicken Büro in der Grünwalder Straße 114 mit Blick auf’s Isar-Hochufer zu residieren.
Stadionfragen
Das vielleicht wichtigste Zukunftsthema der KGaA betrifft natürlich den Spielort der Profis, das Stadion an der Grünwalder Straße. Drei Szenarien schweben Mueller aktuell vor, die er mit “GWS”, “GWS+” und “Neubau” umschrieb. Zum ganz aktuellen Stand konnte er von bislang fünf Treffen mit Vertretern der Stadtverwaltung München berichten, von denen kein einziges bislang bekannt geworden war oder medial erwähnt wurde – was er sehr begrüßte. Mueller bevorzuge die Verkündung von belastbaren Entscheidungen und keine permanenten Wasserstandsmeldungen. Entsprechend konnte er auch zum Ziel, den Zaun vor der Stehhalle schon zur neuen Saison auf 110 cm Höhe zu reduzieren, nicht mehr sagen, als dass man mit der Stadt dazu im Austausch sei.
Die Dauerkartenpreise für die kommende Saison sollen im Stehplatzbereich jenen der laufenden Spielzeit entsprechen – keine Erhöhung, das dürfte die Fans in der Westkurve erleichtern. Beim Sitzplatz müsse man die schon letztes Jahr angekündigte erneute Erhöhung der Preise “moderat” durchführen. Ob da womöglich ein Zusammenhang zwischen dem Zaun vor der Stehhalle und den – noch – etwas günstigeren Dauerkarten in den Reihen 1 bis 5 besteht, wurde nicht verraten.
Bündnis Zukunft noch ohne Kontakt zur Geschäftsführung
Bei der an- und abschließenden Beantwortung jener Fragen, die der Vortrag nicht sowieso schon beantwortet hatte, wurde Mueller von Felix Hiller im Auftrag von Fans, die wiederum ihre Fragen bis Montag hatten einreichen können, nach seiner Einstellung zum “Bündnis Zukunft 1860” gefragt. Nach dem Zusammenschluss rund um Die Bayerische-Vorstand Martin Gräfer, der auf der anstehenden Mitgliederversammlung den Verwaltungsrat des e.V. neu besetzen will. Und die Antwort überaschte: Seine Bewertung sei weder positiv noch negativ, vielmehr könne er nicht wirklich etwas dazu sagen, da niemand vom Bündnis bislang mit der Geschäftsführung gesprochen habe. Ihm sei “ehrlichgesagt das Direktgespräch” aber lieber, als übereinander zu reden. Da gibt es beim Bündnis offensichtlich noch Nachholbedarf.
Dr. Christian Werner sprach über Sport
Dann geht’s endlich um Fußball
Die sicherlich etwas leichtere Aufgabe – weil es “am Ende des Tages” bei den Löwen ja immer noch um Sport geht – das Publikum zu fesseln, hatte Dr. Christian Werner. Er referierte über seine Pläne, den TSV 1860 sportlich wieder nach vorn, also die Profimannschaft mindestens eine Liga höher zu bringen. Und auch was da gesagt wurde, hatte durchaus Hand und Fuß. Um Löwentugenden soll es zukünftig wieder mehr gehen. Großen Jubel in einer Ecke des Saales erntete Werner mit seinem Hinweis, die Zeit von Charter-Flügen zu Auswärtsspielen sei vorbei – und einen Whirlpool benötige man für eine Drittligamannschaft auch nicht. “Demut” ist ein Begriff, der die Ausführungen des Sportgeschäftsführers dominierte. Sicher nicht ganz falsch angesichts der Entwicklung von 1860 in den letzten 25 Jahren – seit jenem Moment, als der Größenwahn des damals amtierenden Präsidenten seinen Höhepunkt erreichte.
Diese Eigenschaften sollen den Fußball des TSV 1860 in der Zukunft prägen
Fokus auf das NLZ
Die Jugendarbeit ist seit Langem oder sogar jeher das Herzstück des Fußballs beim TSV 1860. Und geht es nach der aktuellen Geschäftsführung, so soll das auch so bleiben – bzw. sogar noch ausgebaut werden. Die Kader der Zukunft sollen jeweils massiv mit Spielern aus den eigenen Reihen bestückt werden. Eine Folie zu diesem Thema ließ die im Saal Anwesenden durchaus gebannt auf die beiden Leinwände blicken.
Kaderplanung für die übernächsten Saison. Dominanz der NLZ-Spieler
Saisonziel für 2024/25?
Nach einem ganz konreten sportlichen Ziel für die kommende Drittligasaison gefragt, die man ja nach aktuellem Stand wohl planen darf, erklärte Werner, dies sei eine gute Frage, die leicht zu beantworten sei: “Ein konkretes Saisonziel kommunizieren wir, wenn unser Kader und die Kader der Konkurrenz final feststehen.”
Aber ein langfristiges und durchaus als ambitioniert zu bezeichnendes Ziel hatten sowohl Christian Werner, als auch zuvor schon Oliver Mueller auch noch mitgebracht. In fünf Jahren, also im Jahr 2029 sollen der TSV 1860 München (wieder) die Nummer zwei in Bayern sein!
2029 wieder in der Bundesliga?
Und genau dieses Thema wurde in den letzten Tagen ja an einigen Stellen schon intensiv diskutiert: Wo rangiert der TSV 1860 eigentlich aktuell unter den bayerischen Fußballklubs? Je nachdem, welchen Indikator man für diese Frage heranzieht, schwanken die Klassifizierungen zwischen Platz 8 (aktuelle sportliche Momentaufnahme), Platz 5 (tabellarischer Stand am Ende der letzten Saison), Platz 4 (aktuelle Zuschauerzahlen bei Heimspielen) und Platz 1 (Leidensfähigkeit der Anhänger).
Dies spielt für die Geschäftsführer der KGaA wohl keine allzu große Rolle. Sie schauen nach vorn und formulieren lieber, wo sie gerne im Jahr 2029 stehen wollen. Wer dann noch vor uns stehen darf (vielleicht gar der Club aus Nürnberg?) ließen sie allerdings offen. Ebenso, wie sie beide auch – aus Fansicht sehr lobenswert – beim Blick auf den bekannten Münchner Fußballbundesligisten stets vom “Verein aus der Seitenstraße” sprachen. In rund 100 Tagen haben Mueller und Werner schon einiges über 1860 verstanden.
Heute in einer Woche noch nichts vor?
Für all jene Sympathisanten des SK Rapid Wien unter den Löwenfans (und das sind ja durchaus einige), denen es nicht gelungen ist, eines der heiß begehrten Tickets für das österreichische Pokalfinale gegen Sturm Graz am 1. Mai in Klagenfurt zu ergattern, gibt es ein durchaus interessantes Alternativprogramm in der Heimat. Und für alle anderen natürlich auch: Das U11-Jugend-Turnier um den LÖWENCup!
Internationales U11-Jugend-Turnier
1. FC Nürnberg, Wacker Innsbruck, Viktoria Pilsen, … – das Teilnehmerfeld verspricht klangvolle internationale Duelle auf dem Spielfeld des 1860-Trainingsgeländes für den Feiertags-Mittwoch. Es geht um ein Turnier der Altersgruppe U11 (Geburtsjahrgang 2013), das der TSV 1860 e.V. am Tag der Arbeit zu Ehren des 125. Geburtstags der Fußballabteilung von Münchens Großer Liebe ausrichtet.
Familienfreundliches Rahmenprogramm
Die Ankündigung verspricht ein familienfreundliches Rahmenprogramm mit dem man Groß und Klein anlocken möchte. Für die Kleinen eine Hüpfburg, für die Größeren Fußball-Darts. Und für das leibliche Wohl sorgt die U15 der Löwen, die damit eine Portugalreise finanziert.
Neben den oben genannten Teams schicken u.a. noch der Verein aus der Seitenstraße, Greuther Fürth, Jahn Regensburg und die Fußballakademie eines bekannten österreichischen Energy-Drink-Herstellers ihre Jugendfußballer auf’s Spielfeld. Darüber hinaus konnten sich in vorangegangenen Qualifikationsturnieren in Schwabmünchen und Kirchheim noch weitere Teams aus der Münchner Region qualifizieren.
Und wer weiß… Vielleicht kann man ja bei genau diesem Jugendturnier am 1. Mai – ohne es zu ahnen – einen zukünftigen Spieler der Löwenprofis beim Kicken zusehen. Der später dann z.B. in die Fußstapfen eines Tim Kloss tritt, der bekanntlich im letzten Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken sein erstes Tor für 1860 erzielte und auch gleich in die kicker Elf des Tages berufen wurde.
Los geht’s am Mittwoch, den 1. Mai um 10.00 Uhr auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114.
Die Junglöwen freuen sich auf zahlreichen Besuch und lautstarke Unterstützung!
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen
Das ein oder andere Thema rund um den TSV 1860 München gibt es zum Start in den heutigen Mittwoch durchaus. So fand am gestrigen Abend die Veranstaltung “Der neue Biss des Löwen” statt. Außerdem startet der Kartenvorverkauf für das Duell mit Rot-Weiss Essen. Ein neuer Podcast ist online und ein Blick auf die Konkurrenz in der 3.Liga darf natürlcih ebenfalls nicht fehlen.
sechzger.de Talk Folge 154 online
Die nächste Podcast-Ausgabe ist pünktlich online gegangen. In Folge 154 geht es natürlich ausführlich um das Unentschieden gegen Saarbrücken vom vergangenen Wochenende. Thematisiert wird auch die ein oder andere Veranstaltung, die in der aktuellen Woche geplant ist und einmal mehr das Bündnis Zukunft 1860. Abgerundet wird der neueste sechzger.de Talk von der Vorschau auf das Duell mit der SpVgg Unterhaching.
Kwadwo für zwei Spiele gesperrt
Nach seiner Notbremse gegen den 1.FC Saarbrücken hat der DFB das Straßmaß für Leroy Kwadwo bekannt gegeben. Demnach wurde der Verteidiger für zwei Spiele gesperrt. Kwadwo fehlt den Löwen somit in Unterhaching sowie im Heimspiel gegen Borussia Dortmund II.
Kartenvorverkauf für Auswärtsspiel in Essen startet
Das letzte Auswärtsspiel der aktuellen Spielzeit bestreiten die Löwen gegen Rot-Weiss Essen. Anpfiff zur Partie ist am Freitagabend (10.05., Brückentag) um 18:60 Uhr. Für alle Löwenfans, die die Reise nach Essen auf sich nehmen wollen oder können, startet ab heute der Kartenvorverkauf. Wie der TSV 1860 auf seiner Homepage mitteilt, kosten Steher 14,50€. Sitzplätze gibt es für 24€. Alle Details gibt es hier in der Übersicht.
Stadt reagiert auf Müllproblem am Sechzgerstadion
Bereits aus dem vergangenen Jahr stammt eine Anfrage von drei CSU-Stadtratsmitgliedern. Sie thematisierten das Müllproblem nach Veranstaltungen im Grünwalder Stadion. Etwa fünf Monate dauerte es, bis eine Antwort vorlag. Daraus geht hervor, dass entsprechende Maßnahmen bereits 2023 optimiert wurden, um die Lage besser in den Griff zu bekommen.
Leseempfehlung aus dem Wochenanzeiger
Unter dem Titel “Politische Klimmzüge beim TSV 1860” hat der Wochenanzeiger einen Artikel veröffentlicht. Er beschäftigt sich vor allem mit Klaus Lutz, der als Spitzenkandidat des Bündnis Zukunft 1860 ins Rennen geht. Diverse Zitate aus mehreren Quellen werden im Bericht verarbeitet und rezitiert. Ergänzt wird er durch die ein oder andere Information, die über das Bündnis Zukunft in den letzten Wochen bekannt wurde. sechzger.de sagt: Leseempfehlung!
Veranstaltung “Der neue Biss des Löwen”
Am gestrigen Abend präsentierten die beiden Geschäftsführer Oliver Mueller und Christian Werner zahlreichen, interessierten Löwenfans die neue, geplante Ausrichtung der KGaA. Dabei ging es beispielsweise um die Finanzen oder wie Junglöwen besser in den Profikader integriert werden können. Klar ersichtlich wird aus den Folien und der Präsentation, dass die Löwen finanzielle Abstriche machen werden. So soll ein siebenstelliger Betrag eingespart werden. Im Laufe des Tages erscheint ein ausführlicher Artikel zu der Veranstaltung in der SechzgerAlm.
News aus der 3.Liga
Duisburg trennt sich von Boris Schommers
Der MSV Duisburg bereitet sich bereits auf die kommende Spielzeit vor, die für die Zebras aller Wahrscheinlichkeit nach in der Regionalliga stattfinden wird. Dabei haben sich die Verantwortlichen entschieden, sich von Trainer Boris Schommers vorzeitig zu trennen. Auch die beiden bisherigen Co-Trainer müssen gehen. Schommers’ Vertrag wäre ohnehin nur bis zum 30.Juni gelaufen und nur im Falle eines Klassenerhalts verlängert worden.
Neuer Zuschauerrekord in der 3.Liga
Die 3.Liga erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und konnte ihren Vorjahresrekord in Sachen Zuschauer bereits vier Spieltage vor Schluss einstellen. An den bisherigen 34 Spieltagen fanden 3,31 Millionen Zuschauer den Weg in die Stadien. Zugpferd der Liga ist Dynamo Dresden mit einem Schnitt von knapp 29.000 Zuschauern. Insgesamt liegen sieben Drittligisten über der 10.000er Marke, darunter natürlich auch der TSV 1860 München.
Nachholspiel Saarbrücken – Essen
Am heutigen Mittwochabend treffen ab 18:60 Uhr der 1.FC Saarbrücken und Rot-Weiss Essen aufeinander. Es handelt sich um die Nachholpartie vom 31.Spieltag, die wegen schlechter Rasenverhältnisse verlegt werden musste. Die beiden Kontrahenten liegen nahezu gleichauf und in Tuchfühlung zum Relegationsplatz drei. Nur der Sieger der Partie dürfte noch Chancen auf die Relegation haben. Eine Punkteteilung hingegen würde beide Teams auf der Stelle treten lassen.
Leroy Kwadwo wurde vom DFB-Sportgericht für die nächsten beiden Spiele des TSV 1860 gesperrt. Der Verteidiger hatte beim Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken kurz vor Ende der ersten Halbzeit die Rote Karte gesehen. Die Entscheidung fiel etwas unglücklich, da die Schiedsrichterin nach Kwadwos hartem Einsteigen an der Strafraumgrenze bereits die Gelbe Karte in der Hand hatte, sich dann aber von ihren Linienrichtern umstimmen ließ. Zuvor hatte sie eine klare Fehlentscheidung getroffen und ein hartes Foulspiel von Gaus nicht geahndet, wie auch Babak Rafati in seiner Analyse bestätigt hatte.
Kwadwo für zwei Spiele gesperrt
Dennoch muss Löwen-Coach Giannikis für zwei Partien auf seinen Stammspieler verzichten – ein Strafmaß, das man wohl als Standard auslegen kann. Damit fehlt Kwadwo den Münchnern auswärts bei der SpVgg Unterhaching und beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund II.