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Faninformationen SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München

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Alpenbauer Sportpark SpVgg Unterhaching Heimspielstätte Stadion 3.Liga

Das zweite bayerische Duell in Folge steht dem TSV 1860 München mit Blick auf die Auswärtsspiele bevor. Die Löwen sind am Sonntagabend ab 19:30 Uhr zu Gast im Sportpark Unterhaching. Viele tausend Anhänger werden die wenigen Kilometer auf sich nehmen, unter anderem ist eine Anreise mit dem Fahrrad geplant. Auf dem Platz erhoffen sich die Spieler unterdessen mit einem weiteren Punktgewinn den Klassenerhalt endgültig feiern zu können. Der prall gefüllte Auswärtsblock wird bei der Jagd nach weiteren Punkte natürlich wieder wie gewohnt kräftig unterstützen. Passend dazu hat sechzger.de vor dem Duell zwischen der SpVgg Unterhaching und dem TSV 1860 München die wichtigsten Faninformationen für alle Löwenfans zusammengefasst.

Faninformationen SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München

Acht Kilometer gilt es am Sonntag zu absolvieren, um beim vorletzten Auswärtsspiel der Saison im Sportpark Unterhaching live mit dabei zu sein. Zahlreiche Löwenfans werden die Gelegenheit nutzen und die kurze Strecke mit dem Fahrrad absolvieren. Aus sportlicher Sicht gibt es durchaus Hoffnung etwas Zählbares mit nach Giesing nehmen zu können. Sechs Punkte trennen die Konkurrenten in der 3.Liga derzeit. Im Monat April blickt die Spielvereinigung auf eine magere Bilanz zurück. Zum Start gab es eine 1:6-Klatsche in Mannheim, auch die Auswärtsspiele in Saarbrücken und Aue gingen verloren. Das bislang einzige Heimspiel gewannen die Vorstädter dagegen mit 4:1 gegen den VfB Lübeck.

Die Löwen hingegen präsentierten sich gegen Aufstiegsaspirant Jahn Regensburg stark und holten in Unterzahl gegen Saarbrücken noch einen Punkt. Mit im besten Falle drei weiteren Punkten ist der Klassenerhalt endgültig in trockenen Tüchern. Für alle mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen die SpVgg Unterhaching. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Das Auswärtsspiel in Unterhaching ist restlos ausverkauft. Entsprechend wird es keine Tageskasse geben.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Campeonpark, 85579 Neubiberg. Dort können alle Löwenfans den Parkplatz P3 nutzen.

Bahnreisende müssen aufgrund der Stammstreckensperrung mit Einschränkungen rechnen. Ab der Haltestelle Fasanenpark ist der Gästeblock in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Sowohl der TSV 1860 selbst (17:00 Uhr am Trainingsgelände) als auch die Fanszene (16:30 Uhr hinter der Westkurve am Grünwalder Stadion) hat zu einem Treffpunkt für Radlfahrer aufgerufen. Die Löwen bitten die Fahrräder nicht direkt am Stadion abzustellen. Löwenpartner BERGAMONT wird mit der bekannten Fahrradgarderobe in Unterhaching vor Ort sein.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 17:30 Uhr, los geht es dann zwei Stunden später. Vor Ort gibt es Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Im Stadion erlaubt sind Taschen oder Rücksäcke bis maximal DIN A4.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann im Gästebereich lediglich mit Bargeld bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV keine guten Nachrichten. Die Partie wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Unterhaching natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Nach 0:0 gegen Bielefeld: VfB Lübeck muss in die Regionalliga

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VfB Lübeck TSV 1860 München Lohmühle Fotogalerie (13)

Der Abstieg des VfB Lübeck aus der 3.Liga ist besiegelt. Die Norddeutschen treten nach nur einem Jahr den Weg zurück in die Regionalliga Nord an. Ein 0:0 gegen Arminia Bielefeld am 35.Spieltag sorgte endgültig für traurige Stimmung im Lager des VfB.

VfB Lübeck kehrt in die Regionalliga Nord zurück

Nur 28 Punkte aus 35 Spielen reichen am Ende nicht für die 3.Liga: der VfB Lübeck steht endgültig als Absteiger fest. Neben dem SC Freiburg II ist er der zweite Verein, der in der nächsten Saison sicher in der Regionalliga an den Start gehen muss. Bereits von Anfang an standen die Lübecker in der Abstiegszone und waren überwiegend auf einem Abstiegsplatz zu finden. Gegen den TSV 1860 München feierte der Aufsteiger am 3.Spieltag den ersten Sieg in der 3.Liga. Im Grünwalder Stadion siegte der VfB mit 2:1, das Tor für die Löwen erzielte Julian Guttau. Im Rückspiel teilten beide Teams bei einem 1:1-Unentschieden die Punkte.

In der Regionalliga Nord tobt unterdessen noch immer der Aufstiegskampf. Mit Phönix Lübeck hat ein lokaler Rivale des VfB noch die Möglichkeit, die 3.Liga in der nächsten Spielzeit zu erreichen. Allerdings muss sich der Vertreter der Regionalliga Nord zunächst noch in der Relegation gegen einen Vertreter aus der Regionalliga Bayern durchsetzen, um in der 3.Liga an den Start gehen zu dürfen. Aller Voraussicht nach nehmen die Würzburger Kickers an der Relegation teil.

Alemannia Aachen steht als Aufsteiger in die 3.Liga fest

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Alemannia Aachen Rot Weiß Ahlen Regionalliga West August 2022 Choreografiejpg

Der erste Aufsteiger aus den Regionalligen steht fest. Durch eine Niederlage des Wuppertaler SV liegt Alemannia Aachen vier Spieltage vor Schluss uneinholbar auf Rang 1 der Regionalliga West. Die Löwenfans dürfen sich auf eine Auswärtsfahrt zum Neuen Tivoli freuen.

Alemannia Aachen steigt in die 3.Liga auf

Eigentlich wollte man in Aachen beim morgigen Heimspiel gegen den 1.FC Bocholt den Aufstieg mit einem weiteren Sieg aus eigener Kraft schaffen und im Anschluss mit den eigenen Fans feiern. Doch die Sektkorken knallten bei der Alemannia schon heute. Da der ärgste Verfolger aus Wuppertal sich einen Patzer erlaubte und mit 1:2 bei Fortuna Köln verlor, feierte der Tabellenführer den Aufstieg in die 3.Liga schon heute. Die Party im Neuen Tivoli wird das sicher trotzdem nicht verhindern. Mit lediglich drei Niederlagen aus 30 Spielen spielte Aachen von Beginn an eine überzeugende Saison und steht nun zurecht als Aufsteiger fest.

Die Löwenfans dürfen sich auf einen neuen, interessanten Verein in der 3.Liga freuen. Zuletzt war Alemannia Aachen vor elf Jahren in dieser Spielklasse zu finden. Die letzten Duelle mit den Löwen liegen sogar noch weiter zurück. Zuletzt stand man sich am 6.Mai 2012 gegenüber. In der Allianz Arena entführten die Gäste am 34.Spieltag mit einem 2:1 die drei Punkte aus München, stiegen aber dennoch aus der 2.Bundesliga ab. Für den TSV 1860 traf Stefan Aigner. Auch die Gesamtbilanz spricht für den TSV aus Nordrhein-Westfalen. In 24 Duellen gingen die Löwen fünf Mal als Sieger vom Platz. 11 Mal teilten sich die Kontrahenten die Punkte, acht Mal siegte die Alemannia. In der Spielzeit 2024/25 wird es nun nach dem Aufstieg der Aachener zwei weitere Duelle zwischen den beiden Teams geben.

Mueller und Giannikis zu Gast im Bayerischen Landtag

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Argirios Giannikis Oliver Mueller Bayerischer Landtag Löwenstammtisch Maxi Deisenhofer

Zum ersten Mal in der aktuellen Legislaturperiode fand am gestrigen Donnerstag der Löwenstammtisch mit Mitarbeitenden sowie Abgeordneten des Bayerischen Landtags statt. Dabei waren vom TSV 1860 München Trainer Argirios Giannikis und Geschäftsführer Oliver Mueller anwesend. In lockerer Atmoshäre ging es vor allem um den zukünftigen Kader für die Saison 2024/25.

Giannikis: Hoffnung bei Ouro-Tagba noch nicht aufgegeben

Nachdem Martin Hagen, der die Löwenstammtische zuletzt organisiert hatte, aus dem Bayerischen Landtag ausgeschieden ist, nahmen sich Maxi Deisenhofer und Markus Büchler der Sache an und organisierten das nächste Treffen. Kurzerhand hatten die beiden einen prominenten Gast anzukündigen. Nach Michael Köllner sagte nun auch Argirios Giannikis zu, den interessierten Löwenfans Rede und Antwort zu stehen. Naturgemäß musste der Coach vor allem Fragen zum aktuellen und zukünftigen Kader der Löwen beantworten. Für das Duell gegen die SpVgg Unterhaching (Sonntag, 19:30 Uhr, sechzger.de Liveticker) konnte er schon einmal mit der guten Nachricht aufwarten, dass alle Spieler zur Verfügung stehen werden. Die Personalie Julian Guttau war noch mit einem kleinen Fragezeichen versehen, das in der heutigen Löwenrunde allerdings beseitigt werden konnte.

Interessant ist freilich aber vor allem, auf was sich die Löwenfans in der Spielzeit 2024/25 einstellen müssen. Zahlreiche Verträge laufen aus, es wird voraussichtlich den nächsten großen Umbruch geben. Laut Giannikis werde der Kader “definitiv kleiner” werden. Mit Fynn Lakenmacher steht bereits ein prominenter Abgang fest. Kapitän Jesper Verlaat konnte hingegen gehalten werden. Giannikis betonte, dass sich er und die Geschäftsführung sowie die Kaderplaner bereits in einem guten Austausch befinden. Allzu sehr wolle man sich natürlich aber nicht in die Karten schauen lassen – konkrete Planungen oder gar potentielle Kandidaten wurden daher nicht verraten. Hoffnung gibt es derweil bei Mansour Ouro-Tagba – die finale Entscheidung ist bei dem Junglöwen noch nicht gefallen. Auch bei Abdenego Nankishi will man noch ein Wörtchen mitreden (“müssen mal sehen, was mit ihm passiert“).

Überhaupt sollen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs künftig eine deutlich größere Rolle spielen. Man wolle ihnen eine “klare Perspektive” aufzeigen – verbunden mit vielen Einsatzzeiten für den TSV 1860 München. Diese Planung war in den letzten Tagen bereits bei der Veranstaltung “Der neue Biss des Löwen” bekannt geworden.

Mueller: TSV 1860 ist handlungsfähig

Die Ideen und Konzepte stellte dabei Geschäftsführer Oliver Mueller vor, der Giannikis am Donnerstagabend in den Landtag begleitete und ebenfalls diverse Fragen aus der Runde beantwortete. Bei potentiellen Nachwuchstalenten, die in die erste Mannschaft eingebunden werden könnten, lege man viel Wert darauf auch den Spieler als Mensch genauer kennenzulernen. So gäbe es unter anderem Gespräche mit den Eltern, um die Zukunft für beide Seiten bestmöglich gestalten zu können. Externe Verpflichtungen sind derweil naturgemäß auch ein Thema. Anders als nach der Verlängerung von Jesper Verlaat an mancher Stelle kolportiert haben die Verantwortlichen dabei “keine gebundenen Hände“, man sei in Sachen Transfers handlungsfähig. Zu betonen gilt es dabei auch, dass das Budget dafür ohne mögliche Transfererlöse aus Verkäufen von Spielern geplant wurde.

Der wohl größte Themenpunkt für Oliver Mueller im Bayerischen Landtag war die Stadionfrage und das Grünwalder Stadion im Speziellen. Während die aktuelle Spielstätte der Löwen im Rahmen einer Frage als “marode” bezeichnet wurde, sprach der Geschäftsführer davon, dass das Sechzgerstadion “gerade noch zweitligatauglich” sei. Zwei (indirekte) Spitzen in Richtung seines Vorgängers Marc-Nicolai Pfeifer durften auch am Donnerstagabend nicht fehlen. Zum einen störe es ihn, dass es noch immer keine “tatsächliche Bewertung der Erlösströme” gebe – zum anderen sei ihm bei den ersten Besuchen mit der Stadt eine “gewisse Reserviertheit entgegengeschlagen“. Diese Reaktion der Verantwortlichen von der Stadt München konnte mittlerweile verbessert werden. Mehrfach war Mueller bereits zu Terminen im Rathaus und sieht die Zusammenarbeit auf einem guten Weg.

Das sei auch wichtig, denn die Partnerschaft sei zwingend erforderlich. Am Ende “wird es eine Co-Produktion sein müssen“, die die Stadionfrage beim TSV 1860 München endlich lösen kann. Auf dem Weg dahin “gibt es einige Schmerzpunkte, die es mit der Stadt zu lösen gilt“. Mueller ist zuversichtlich, dass dies gelingen kann.
Seine gestartete “Roadshow” fand unterdessen so guten Anklang, dass die Aktion bis zum Saisonende verlängert wurde und einmal monatlich durchgeführt wird. Der Aufwand lässt sich schon jetzt in Zahlen messen: das Budget aus dem Sponsoring-Bereich werde sich in der Saison 2024/25 auf einem gleichen Niveau bewegen. Zudem hat keiner der Beteiligten vom Brandbrief seine Unterstützung gekündigt.

125 Jahre Fußball beim TSV 1860 – Impressionen von der Jubiläumsfeier auf der Alm

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125 Jahre Fußball beim TSV 1860 – unter diesem Motto lud die Fußballabteilung des e.V. gestern Abend auf die Sechzger-Alm am Trainingsgelände. Und über 400 Gratulanten kamen. Um ihren Lieblingsverein einfach mal hochleben zu lassen.

Ein Video führte die Anwesenden zu Beginn im Schnelldurchlauf durch die Highlights der letzten 125 Jahre
Die Moderatoren im Einsatz

Gekonnte Moderation der Kür der Jahrhundertelf

Fußballabteilungsleiter Thomas Bohlender und die promovierte Historikerin Beatrice Wichmann, auf der am 16. Juni anstehenden Mitgliederversammlung selbst Kandidatin für den Wahlausschuss und Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte führten als Moderation durch den Abend und zeigten dabei großes Talent. Die Kür der Jahrhundertelf des TSV 1860 stand im Mittelpunkt des Geschehens. Im Herbst letzten Jahres hatte der e.V. auf seiner Website zur Wahl aufgerufen. Das Ergebnis wurde analog zu Veranstaltungen wie der Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Lediglich bei den in Hollywood oft herzzerreißenden Laudationen wurde – zum Glück – ein wenig gespart.

Das ist sie: Die Jahrhundertelf des TSV 1860 München

Die Ehrengäste alle zusammen auf dem Podium

Sechzger-Musikanten begleiten

Musikalisch untermalt wurde der ganze Abend von den Sechzger Musikanten.
Gerne weisen wir an dieser Stelle auf eine ganz aktuelle eingespielte Version des Sechzgermarschs hin, der auf unserem Youtube-Kanal zu finden ist.

57, 58, 59, SECHZIG – Das Buch zum Geburtstag

Am Rande der Veranstaltung fand auch das zum gleichen Anlass kürzlich herausgegebene Buch von Claus Melchior und FA-Abteilungsleiter Thomas Bohlender reissenden Absatz, auf das wir heute Morgen schon in einem gesonderten Artikel hingewiesen haben.

In Haching alle dabei – Kwadwo radelt

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In Haching alle dabei - Kwadwo radelt
In Haching alle dabei - Kwadwo radelt

Am Sonntag um 19:30 Uhr ist der TSV 1860 München zu Gast bei der SpVgg Unterhaching. 4.100 Gästekarten wurden schnell abgesetzt, gerechnet werden darf wohl mit 5.000 bis 6.000 Löwen-Fans. Eines ist vorab klar: Stimmungstechnisch wartet in der Vorstadt ein Heimspiel auf die Sechzger. Personell sieht es auch gut aus im Lager der Löwen, bis auf den gesperrten Kwadwo kann Giannikis in der Vorstadt aus dem Vollen schöpfen. In Haching sind also (fast) alle dabei.

In Haching alle dabei – Kwadwo radelt

Die Löwen reisen natürlich per Bus an, nur Kwadwo, der nach seinem Platzverweis gegen Saarbrücken für zwei Spiele gesperrt wurde, radelt gemeinsam mit den Fans in den Vorort der Landeshauptstadt. Die Radltour wird von den Löwen im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche organisiert. Mit der 0:1-Niederlage im Hinspiel, als noch Jacobaccis Defensiv-Taktik das Löwenspiel lähmte, will sich Giannikis nicht groß beschäftigen. “Es wird sicher ein intensives Spiel. Ich freue mich auf die Kulisse und hoffe, dass wir unsere Leistung auf den Platz bringen”, erklärte der Löwen-Coach bei der Löwenrunde vor dem Auswärtsspiel.

An die zweite Halbzeit anknüpfen

Beim 1:1 gegen Saarbrücken überzeugten die Münchner in Unterzahl in der zweiten Hälfte und kamen auch noch zum verdienten Ausgleich durch Kloss. “An die zweite Halbzeit wollen wir anknüpfen. In Regensburg haben wir gezeigt, dass wir ein Spiel auch so angehen können. Wir wollen munter nach vorne spielen und die Klasse halten”, gibt Giannikis die Richtung vor. Kloss sei auch eine Option von Anfang an. “Wir wissen um sein Talent. Er hat – unabhängig von seinem Tor – in der Dreierkette eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir wollen junge Spieler fördern und fordern”, sagte Giannikis. So haben auch Bangerter und Reich in der Restsaison Aussichten auf Einsatzminuten “wenn sie in der Lage sind, dem Team zu helfen”. “Sie machen Fortschritte, das sind alles talentierte Jungs”, lobte Giannikis den Nachwuchs aus dem NLZ.

“Mit maximaler Neugier”

Über die zahlreichen Abendtermine wie den neuen Biss des Löwen, die Landtagsrunde oder das Jubiläum der Fußballabteilung sagte der Coach auf Nachfrage von sechzger.de: “In solche Veranstaltungen gehe ich mit Vorfreude. So kann ich neue Kontakte in der Stadt knüpfen. Ich gehe das mit maximaler Neugier an.”

Zielstrebige Vorstädter

Über Unterhaching berichtete der Löwen-Trainer: “Sie haben eine sehr fleißige Mannschaft. Sie haben sehr gute und flüssige Abläufe und spielen zielstrebig nach vorne. Die beiden Spitzen sind kopfballstark in der Box und nicht einfach zu verteidigen.”. Dennoch wollen die Münchner mit einem Auswärtssieg am Sonntagabend den Sack in Sachen Klassenerhalt endgültig zumachen.

Ouro-Tagba überzeugen

Angesprochen auf einen möglichen Wechsel von Ouro-Tagba erklärte der Franke: “Er weiß, dass wir ihn halten wollen. Nun müssen wir ihn überzeugen, dass das hier der richtige Weg für ihn ist”. Nicht äußern wollte er sich zu einem möglichen Neuzugang David Philipp aus Köln. “Ich werde sicher über keinen Spieler sprechen, der nicht das weiß-blauen Trikot trägt”, sagte Giannikis. Die Gespräche und Planungen von und mit Dr. Werner laufen unterdessen gut, wie der Coach berichtete.

Die Taktikfrage im Wortlaut

Wie immer gibt es die Taktikfrage von sechzger.de – die dieses Mal sogar gesondert von Pressesprecher Rainer Kmeth angekündigt wurde – im Wortlaut:

sechzger.de: Bei dem konservativen Defensivansatz, den Haching gegen den Ball wählt, kann es von Vorteil sein, das Offensivspiel eher zentral anzulegen und über einen zurückgezogenen Spielmacher zu steuern und mit einer Doppelspitze zu agieren. Sehen Sie das ähnlich?

Giannikis: “Das ist eine Option. Wenn ein Gegner tief steht, dass man den Gegner im Zentrum reinspielt, um dann die Flügel freizuspielen und so nach vorne zu kommen. Wir werden versuchen, die Lücken zu finden, die wir brauchen, um gefährlich zu werden. Wenn Du ein Spiel gewinnen willst, musst Du dir Chancen erarbeiten und wir werden natürlich versuchen Tore zu erzielen.”

Vorfreude auf ein Heimspiel in der Vorstadt

Die Mannschaft und die Fans können nach den letzten Wochen optimistisch zum “Heimspiel” im Sportpark reisen. Die Partie wird wie immer auf MagentaSport übertragen. Wir berichten natürlich wieder im Live-Ticker! Bis dahin allen Löwen ein schönes und sonniges Wochenende!

 

Falschbehauptung? Stimoniaris ändert LinkedIn-Post

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Saki Stimoniaris Tsv 1860

Saki Stimoniaris hat einen LinkedIn-Post mit wahrheitswidrigem Inhalt nachträglich geändert, nachdem er Gegenwind in den Kommentaren erhalten hatte.

Stimoniaris: Wahlkampf auf LinkedIn

Sechzger.de hatte bereits berichtet: Saki Stimoniaris, Aufsichtsratsvorsitzender der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA begann letzte Woche damit, auf der Karriereplattform “LinkedIn” seine Kandidatur für den Verwaltungsrat zu bewerben.

Stimoniaris, der ausdrücklich mit allen “in Austausch treten” wollte, negierte einen offensichtlich vorliegenden Interessenkonflikt im Rahmen seiner Kandidatur und vertröstete kritische Kommentare unter seinem Post u.a. mit “gerne werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hier auf LinkedIn ausführlich zu Themen und Fragen wie Ihren Stellung nehmen”.

Stimoniaris über seine frühere Amtszeit im Verwaltungsrat

“Warum ich 2017 aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten bin” – mit diesen Worten begann Saki Stimoniaris seinen neuesten LinkedIn-Post. Was dann folgte, entspricht nachweislich nicht der Wahrheit: “Schon damals war ich Teil des Aufsichtsrats der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, habe aber gespürt, dass wir gemeinsam als Einheit stärker für die Belange unserer Löwen einstehen können, als einzelne Interessengruppen […]”

Stimoniaris wurde erst mit Wirkung zum 30.01.2018 in den Aufsichtsrat bestellt.  Dies hätte er unter Anderem bei sechzger.de nachlesen oder sich im Bundesanzeiger nachversichern können. Vom Verwaltungsrat zurückgetreten war er bereits am 17.12.2017, also über einen Monat vorher. Somit rückt die Geschichte des engagierten Brückenbauers als doppelter Amtsträger ins Reich der Fabeln.

Denn: Zu keiner Zeit war Stimoniaris gleichzeitig Aufsichtsrat und Verwaltungsrat. Vor diesem Hintergrund ist ebenfalls der Wahrheitsgehalt seiner folgenden Behauptung – welche er als Grund für seinen damaligen Rücktritt heranzieht – zumindest kritisch zu hinterfragen: es sei ihm “nach der Wahl (23. Juli 2017, d.Red.) erklärt” worden, “dass es im Grundsatz nicht möglich wäre, gleichzeitig in einem Gremium der KGaA und in einem Gremium des e.V. zu sitzen”. Aus diesem Grund habe er sich sofort (17. Dezember 2017, d.Red.) zum Rücktritt aus dem e.V.-Gremium entschieden. Verwunderlich ist, dass er eben zu keinem Zeitpunkt beide Ämter innehatte und somit auch diese Aussage unschlüssig erscheint.

Ebenfalls Falschangabe im LinkedIn-Profil – Stimoniaris korrigiert Post

Eine weitere, wenn auch nicht gravierende, Falschangabe findet sich in Stimoniaris’ LinkedIn-Profil selbst: Dort gibt er sich als “Aufsichtsratsvorsitzender der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA” von “März 2018 bis heute” an. Die Funktion des Vorsitzes bekleidet er jedoch erst seit dem 16. April 2019, ebenfalls im Bundesanzeiger recherchierbar.

Saki Stimoniaris hat seinen Post inzwischen geändert. Der Tenor ist nun, dass er im Dezember geplant habe, für den Aufsichtsrat zu “kandidieren” und aufgrund der ihm angeblich kommunizierten Unvereinbarkeit der beiden Ämter schließlich vom Verwaltungsrat zurückgetreten sei. Vermutlich war die Änderung durch kritische Kommentare, die unter anderem  die Konfrontation mit Belegen des Bundesanzeigers beinhalteten und die Falschbehauptung belegten, veranlasst worden. Stimoniaris antwortete auf den entsprechenden Kommentar, dass seine ursprüngliche Formulierung “ungenau” gewesen sei.

Sie war jedoch nicht ungenau, sondern schlichtweg falsch.

 

 

 

 

SpVgg Unterhaching – TSV 1860, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München bei der SpVgg Unterhaching. Sechs Punkte trennen die beiden Teams. Was erwartet uns in diesem Spiel?

SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München heißt die Partie am Sonntag. Marc Unterberger, Trainer der Hachinger lässt sein Team bisher fast immer im 4-4-2 mit Doppel-Sechs auflaufen. Die Spielweise seiner Mannschaft ist weder sonderlich spektakulär noch in irgendeiner Weise innovativ, aber – auch wenn von den letzten sechs Spielen nur eines gewonnen wurde – für die zur Verfügung stehenden Mittel durchaus effektiv.

Mittlere Positionierung der Pressing- und Defensivlinien gegen das Positionsspiel des Gegners ist bei den Vordörflern in den meisten Spielen zu beobachten. Hohes Pressing ist nicht bzw. nur sporadisch in gewissen Situationen zu sehen.

Bei eigenem Ballbesitz spielt die SpVgg eher konservativen, aber auch druckvollen und vor allem kämpferischen Fußball. Das Gewinnen intensiver Zweikämpfe bzw. Laufduelle um den zweiten Ball gehören immer zum Matchplan der Mannschaft von Marc Unterberger. Des Weiteren fühlt man sich bei der SpVgg am Ende einer Angriffs auf der rechten Seite etwas wohler als links, wenn es um das Flügelspiel geht. Dazu später mehr. Zunächst die statistischen Werte des Vereins mit dem Bob im Wappen.

Statistische Werte der SpVgg Unterhaching

  • Ballbesitz: 47%
  • Passgenauigkeit: 78%
  • Flankengenauigkeit: 38% (Platz 3)
  • Defensive Zweikampfquote: 62%
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 11,1

Wie spielt die SpVgg?

Bei Ballbesitz

Bei eigenem Ballbesitz im Positionsspiel spielt Haching sehr gradlinig und setzt weniger auf konstruktiven Kombinationsaufbau aus der eigenen Defensive. Der zielgenaue Torhüter Vollath schlägt oft weit nach vorne ab, wo dann der Kampf um den zweiten Ball gewonnen werden soll. Sofern das klappt, kommt dann meist der Box to Box Spieler aus der Tiefe und ist zentral für den weiteren Verlauf des Angriffs zuständig.

Baut Haching gegen Mittelfeldpressing kurz auf, weil in der Tiefe die Räume gegen das vertikale Spiel gut zugestellt werden, sind Welzmüller, Waidner und Schwabl meist die Spieler, über welche die Eröffnung (meistens über die rechte bzw. halbrechte Seite) gestartet wird. Das Zusammenspiel mit dem auf die Halbposition einrückenden rechten Mittelfeldaußen führt dazu, dass der rechte Außenverteidiger Schwabl beim Hinterlaufen eine wahnsinnige Dynamik entwickeln kann. Gegen Dopplungen dort verlagert man das Spiel früh in der gegnerischen Hälfte ins Zentrum. Dann übernimmt der Spieler in der Box to Box Rolle wieder das Heft des Handelns und die Regie. Situationsabhängig wird von ihm dann der weitere Verlauf des Angriffs bestimmt.

Im letzten Drittel des Gegners ist der offensiv ausgerichtete Rechtsverteidiger Schwabl dort zu finden, wenn über die rechte Seite angegriffen wird. Kommt Haching über links, sehen wir eine konservativere Herangehensweise, bei der die SpVgg über den in die vorderste Linie aufrückenden Mittelfeldaußenspieler angreift. Der Linksverteidiger wird sich dabei meist im äußeren linken Achterraum positionieren.

Bei Angriffen durchs Zentrum wird ebenfalls konservativ verschoben. Das bedeutet, der ballferne Mittelfeldaußen geht auf die offensive Halbposition hinter dem Sturmzentrum und der ballnahe Mittelfeldaußen bleibt positionsgetreu auf seiner Seite. Der Box to Box Spieler steht dann im Zentrum dahinter, der zweite Sechser sichert relativ hoch ab. In allen drei Fällen entsteht ein ballfern asymmetrisches 3-1-3-3.

Gegen den Ball

Gegen den Ball presst Haching nicht druckvoll auf Ballgewinn ausgerichtet, dafür jedoch sehr konsequent im Raum. Der Versuch, die Angriffe des Gegners so zu steuern, dass er gezwungen wird, lange Bälle zu spielen, die bestenfalls die erste der beiden Viererketten durch ihre kämpferischen Qualitäten schon abfangen soll, geht häufig auf.

Spielt der Gegner sich ins letzte Drittel hinein, verteidigen die Hachinger sehr konservativ mit zwei Reihen vor dem eigenen Sechzehner. 4-4-1-1 bzw. 4-5-1 ist dabei die Staffelung. Man sieht häufig, dass einer der beiden Innenverteidiger stark nach vorne verteidigt und zwischen den Ketten bzw. sogar auf Höhe der Sechser agiert, um in Ballbesitz zu kommen. Das wird dann durch das Abkippen eines offensiver ausgerichteten Mitspielers in dieser Zone abgesichert.

Wie kann man Haching knacken?

Die Offensive zu überladen, hohe Laufbereitschaft im Mittelfeld, Kreuzverschiebungen im Zentrum vor dem Sechzehner, beide Halbpositionen in den offensiven Achterräumen konsequent zu besetzen, sowie einen Zehner, der eher wie ein Schattenstürmer agiert anstatt Spielgestalter zu sein, ist ein Rezept, das für den TSV 1860 München gegen die SpVgg Unterhaching funktionieren kann. Die Spielgestaltung aus der offensiveren Sechs heraus, also über den Box to Box Spieler laufen zu lassen, kann gegen die bieder verteidigenden Hachinger ein Hebel sein.

Die Rolle des offensiveren Sechsers wie einen zurückgezogenen Spielmacher zu behandeln und weniger mit hoher Dynamik, was ja die Box to Box Rolle ausmacht, sondern eher mit Kombinationsspiel auf den kurzen Wegen zu agieren, kann hier für viel wirbel sorgen, solange die Präzision stimmt. Grundvoraussetzung für das Gelingen sind Passgenauigkeit und der Wille, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen anstatt selbst glänzen zu wollen.

Gegen den Ball sollte der TSV 1860 gegen das Positionsspiel der SpVgg Unterhaching vor allem auf hohes Pressing mit Fokus auf Angriffssteuerung und Pressingfallen im Mittelfeld setzen. Zudem wäre ein sofortiges aggressives Gegenpressing wichtig, falls unterwegs ein Ball verloren geht. Der Kampf um zweite Bälle muss funktionieren, wenn Haching das vertikale Spiel anstrebt.

Stärken und Schwächen des Systems 4-4-2

Stärken

Es wird zunächst eine starke doppelte Abwehrkette aufgebaut. Dadurch wird es möglich, den Gegner auf den Flügeln zu doppeln und trotzdem im Zentrum kompakt zu stehen. So zwingt man den Gegner oft, Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Passwege können aufgrund der guten Staffelung in Tiefe und Breite leicht zugestellt werden. Das 4-4-2 Doppelsechs deshalb als defensives System zu bezeichnen, wäre zu einfach.

In der Offensive liegen die Stärken klar auf den Außenpositionen. Sowohl die Außenverteidiger als auch die Mittelfeldaußenspieler können für großen Druck auf den Flügeln sorgen.

Von den beiden defensiven Mittelfeldspielern im Zentrum übernimmt einer den offensiven Part (Box-to-Box Spieler) und der andere bleibt auf seiner absichernden Position. So kann man die Lücke im Zentrum zu den Stürmern schließen.

Wenn das Zusammenspiel der Mannschaftsteile gegen den Ball so funktioniert, wie es in diesem System gewollt ist, zwingt man den Gegner oft auf die Flügel, sodass dieser mit Flankenläufen und hohen Bällen agieren muss, um den Ball ins Zentrum vors Tor zu bringen.

Schwächen

Die große Schwäche in diesem System ist normalerweise die Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm. Sowohl bei eigenem Ballbesitz aber auch nach einem Ballverlust ist es wichtig, diesen Raum schnell zu schließen.

Es fehlt ein Kreativspieler im Zentrum. Deshalb ist das zentrale offensive Mittelfeld ein Schwachpunkt. Offensive Kreativität entwickelt sich im 4-4-2 mit Doppelsechs vornehmlich auf den Außenpositionen.

Durch das Fehlen des “Zehners” wird dem Box-to-Box Spieler eine hohe Laufleistung abverlangt, damit sowohl offensiv als auch defensiv die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen schnell geschlossen werden.

Schlüsselspieler

Tor

René Vollath (#1) ist mit 34 Jahren und 240 Spielen über seine sieben Saisons in dieser Spielklasse ein absolutes Urgestein und auch ein sicherer Rückhalt für die Spielvereinigung. Bei hohen Bällen in die Box extrem sicher agierend und durch seine Erfahrung im eins gegen eins ebenfalls schwer zu überwinden, hat er lediglich leichte Schwächen was die Reflexe betrifft. In zwölf Spielen konnte er während dieser Saison schon die Null halten. Kassieren die Hachinger einen Gegentreffer, ist ihm meist kein Vorwurf zu machen. Statistisch gesehen ist er seit dem letzten Aufeinandertreffen allerdings in dieser Saison vom zweitbesten Keeper der Liga auf Platz zehn abgerutscht.

Abwehr

Raphael Schifferl (#37), Leihgabe vom österreichischen Bundesligisten Wolfsberger AC, ist der beste Verteidiger der Hachinger. Er gewinnt insgesamt 69% seiner Defensivzweikämpfe und hat in den letzten fünf Spielen lediglich sechs Mal im direkten Duell den Kürzeren ziehen müssen. Im Aufbau ist jedoch der gelernte Mittelfeldspieler Stiefler (#8) eher der auslösende Mann.

Markus Schwabl (#23) dadurch, dass Welzmüller kein Stammspieler mehr ist, nun auch Kapitän, ist ein rechter Verteidiger mit extremem Vorwärtsdrang. Er agiert auf der gesamten Länge des Spielfelds, wenn Angriffe über seine Seite laufen. Ballsicher und mit hoher Flanken- und Passgenauigkeit ausgestattet, drückt Offensivverteidiger Schwabl dem Spiel der Hachinger oft seinen Stempel auf. Über 43 Prozent seiner Flanken finden ihr Ziel. Auch beim Verteidigen macht er keine schlechte Figur. Seine Werte sind auf einem für seine Position hohem Niveau. Die Unterstützung der Offensive durch seine Schnelligkeit, Laufbereitschaft und Flankengenauigkeit macht ihn zu einem Unterschiedsspieler.

Mittelfeld

Sebastian Maier (#10) fehlt der Spielvereinigung, aufgrund einer Knieverletzung die er sich gegen Sandhausen zuzog, seit fünf spielen. Seit er fehlt konnte Haching nur gegen Lübeck Punkten. ob der offensive Schlüsselspieler am Sonntag fehlen Wird kann ich nicht sagen. Bei Transfermarkt.de wird er, seit er fehlt, nicht als Verletzt gelistet.

Er wird seither entweder durch Ben Westermeier (#6) oder Maurice Krattenmacher (#7) ersetzt. Westermeier ist ein starker Spieler im eins gegen eins und auch sehr passsicher, hat jedoch manchmal noch nicht den Mut, den riskanten Pass zu wagen, der dann das Spiel für Haching öffnet. Krattenmacher ist da etwas mutiger, hinkt allerdings bei der Präzision im Passspiel etwas hinter Westermeier her. Als Schlüsselspieler würde ich keinen der beiden nennen wollen, dennoch sind diese jungen Spieler manchmal belebende Faktoren im ansonsten bieder wirkenden Hachinger Angriff.

Sturm

Mit elf Treffern ist Patrick Hobsch (#34) der bisher erfolgreichste Stürmer der Vorstädter. Allerdings steht dem sein Sturmpartner Matthias Fetsch (#11) mit bisher zehn Toren nicht wirklich nach. Beide sind gefährlich und dürfen in keiner Sekunde vor dem Kasten aus den Augen gelassen werden. Hobsch hat mit einer Schussgenauigkeit von 60% (Platz drei ligaweit) immer genug Zielwasser im Tank. Wenn er am Ball ist, herrscht Torgefahr. Fetsch liegt hier mit 47% Schussgenauigkeit ebenfalls in den Top 15 der Liga.

Fazit

Das ist ein Spiel, das man nicht verlieren möchte, aber Haching steht nicht umsonst dort, wo sie stehen. Deshalb sollten wir uns auf ein hartes Stück Arbeit gegen eine meistens diszipliniert verteidigende Mannschaft einstellen.

Allerdings ist es auch so, dass die Hachinger in den letzten sechs Spielen nur einmal als Sieger den Platz verlassen konnten und somit momentan etwas angeschlagen daherkommen. Nichtsdestotrotz sollte man sich davor hüten, den kommenden Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Speziell gegen unseren TSV 1860 München wird die Mannschaft der SpVgg Unterhaching extrem motiviert auf den Platz kommen.

Grundsätzlich denke ich, dass wir absolut die Chance haben, dort etwas zu holen und auch als Sieger den Platz zu verlassen. Dazu müssen aber alle Tugenden, die das Kollektiv ausmachen, auf den Platz geworfen werden. Einzelkämpfer stechen hier eher nicht.

Dass die taktische Ausrichtung – wie immer seit dem Ende der Winterpause – stimmen wird, dessen können wir uns sicher sein. Wichtig wird sein, wie jeder einzelne Spieler es versteht, sich im taktischen Konzept in den Dienst des Teams zu stellen. Von daher sind die ausschlaggebenden Faktoren Mannschaftsdienlichkeit und Laufbereitschaft. Sind diese bei jedem Spieler auf dem Maximum, wird die Revanche fürs Hinspiel gelingen.

So könnte Haching beginnen

Datenquelle: Wyscout

SpVgg Unterhaching – TSV 1860: Ergebnistipp Achim Bogdahn

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Er ist ein Wiederholungstäter! Schon zwei Mal in der bewegten Geschichte von sechzger.de hat Achim “Sechzig” Bogdahn für uns seine Prognose für das anstehende Spiel der Löwen abgegeben. Und dabei war er ziemlich erfolgreich. Für das Totopokalspiel am 6. September 2022 erwartete der BR-Moderator und Buchautor ein 4:0 – das tatsächliche Resultat lautete damals 3:1. Und mit Unterhaching kennt sich Achim sowieso aus: Für das letzte Heimspiel gegen die Vorstädter in 3. Liga vor deren Abstieg am 26. Februar 2021 sagte unser Experte ein 3:0 hervor. Die Partie endete 3:1.

Achim Bogdahn setzt auf Sieg Sechzig

Diesmal also wieder Unterhaching – allerdings das Auswärtsspiel bei den Bobfahrern, das die Löwenfans im Hachinger Sportpark sicher wieder einmal zum Heimspiel machen werden. Gewohnt gleichermaßen kompetent und humorvoll blickt Achim auf die Partie:

Die Löwen gewinnen 3:1 und sind bald in der Tabelle nicht mehr unter Haching. Nach soviel Pech vor dem Tor, wie in Regensburg und völlig indisponierten Schiedsrichter*innen ist diesmal eindeutig Sechzig am Zug. Torschützen: Lakenmacher (im vierten Nachschuss), Juwel Tim Kloss (der mit 19 Jahren den anderen zeigen muss, wie es geht) und Serhat Güler (den wir ja immerhin als Stürmer gekauft haben. Soll mal liefern, der Mann!).

Fahrrad oder S-Bahn?

Das würde dem Löwenanhang gewiss schmecken. Und obwohl ja sowohl die KGaA, als auch die aktive Fanszene für Sonntag zu einer Fahrradtour nach Unterhaching aufrufen, rechnet Achim Bogdahn auch mit ausgelassener Stimmung in den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück in die Stadt:

Und auf dem Heimweg: Hüpfen alle in der S-Bahn. Bester Sonntagabend seit Ostern!

Kling nach bester Unterhaltung. Aber obacht: Am Sonntag ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Pasing und Giesing gesperrt. Gehüpft wird also nur bis zum Giesinger Bahnhof. Danach geht es in einem anderen Verkehrsmittel weiter.

Radio- & TV-Moderator, Buchautor – und Löwenfan

Apropos Unterhaltung: Unser heutiger Tipper arbeitet schon seit 1991 als Moderator für den Bayerischen Rundfunk. Im Radioprogramm von Bayern 2 moderiert er die Sendungen Zündfunk, Eins zu Eins. Der Talk sowie das parallel auch im Fernsehen, nämlich in ARD-alpha ausgestrahlte Tagesgespräch. Im Herbst 2022 erschien Bogdahns erstes Buch, Unter den Wolken: Meine Deutschlandreise auf die höchsten Berge aller 16 Bundesländer.
Bereits seit zehn Jahren darf Achim Bogdahn den Namenszusatz “Sechzig” offiziell in seinem Personalausweis tragen. Ein unwiederuflicher Nachweis für die Liebe und Hingabe, die der studierte evangelische Theologe dem TSV 1860 entgegenbringt.

Foto: Achim Bogdahn (privat)

Neues Buch über die Löwen: “57, 58, 59, SECHZIG!”

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Gestern Abend fand auf der Sechzger-Alm an der Grünwalder Straße 114 die stimmungsvolle Veranstaltung zum 125. Geburtstag der Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. statt. Dort konnte auch ein neues Buch über Sechzig erworben werden, das jüngst erschienen ist.

Thomas Bohlender und Claus Melchior die Autoren des neuen Werks

Anfang April erschien im Verlag DIE WERKSTATT das Buch 57, 58, 59, SECHZIG! 125 JAHRE FUSSBALL, für das sich Thomas Bohlender und Claus Melchior als Autoren verantwortlich zeichnen. Der 1860-Fußballabteilungsleiter “Bolo” hat ja erst vor ein paar Wochen das Spiel der Löwen gegen Viktoria Köln bei uns getippt (und dabei nicht nur den Sieg für Sechzig, sondern auch ein Tor von Kapitän Jesper Verlaat richtig prognostiziert). Nun haben wir auch mit dem anderen Autor dieser Neuerscheinung (und zahlreicher weiterer Bücher über den TSV 1860 Kontakt aufgenommen und ihm ein paar Fragen gestellt.

Fragen an Claus Melchior

Du hast schon einige Bücher über die Löwen zu verantworten. Ob “Legenden in Weiß und Blau” oder die “111 Gründe, den TSV 1860 München zu lieben”. Das wievielte Werk über Sechzig ist das aktuelle eigentlich?

“Legenden in Weiß und Blau”, zusammen mit Hardy Grüne, war das erste, erschienen 1999. Die erweiterte Neuauflage davon heißt “Die Löwen. Die Fußball-Geschichte des TSV München von 1860”.
Dann die 111 Gründe, von denen es vier Auflagen gibt, die letzten mit “Bonusgründen”. Außerdem habe ich mit Roman Beer und Arnold Lemke das Buch zu 50 Jahre Deutsche Meisterschaft gemacht, “Der Triumph der Löwen”, erschienen logischerweise 2016.

Worin unterschied sich die Arbeit für dieses Jubiläumsbuch von den vorherigen?

Die vorigen Bücher waren alles Textbände mit wenigen bis gar keinen Bildern, um die ich mich zudem nicht kümmern musste (Ausnahme das reich bebilderte Meisterschaftsbuch, bei dem ich mit der Bildgestaltung aber wenig zu tun hatte). Die Bilder für das neue Buch wurden zwar vom Verlag zunächst mal ausgewählt, aber mit der getroffenen Auswahl und den Texten zu den Bildern mussten wir uns intensiv beschäftigen, das war neu für mich. Dank an dieser Stelle an Anne Wild und Claude Rapp, die uns mit einigem Material versorgt haben.

Wann reifte der Plan zu diesem Buch und wie lange habt Ihr daran gearbeitet?

Wir hatten schon Anfang 2023 in der Abteilung Vereinsgeschichte das bevorstehende Jubiläum der Fußballabteilung im Auge. Thomas Bohlender ist ja auch bei uns und war als neuer FA-Leiter gleich Feuer und Flamme. Wir haben dann ein Konzept erarbeitet und dem Verlag vorgeschlagen. Leider hat es aufgrund verlagsinterner Abläufe sehr lange gedauert, bis wir die Zusage bekamen. Deshalb hatten wir ziemlichen Zeitdruck und haben dann von November ’23 bis Anfang März ’24 sehr intensiv daran gearbeitet.

Mit-Autor Thomas Bohlender ist – wie erwähnt – der FA-Vorsitzende im TSV 1860. Wie ist es, mit einem Vereinsfunktionär so ein Projekt durchzuführen?

 Wir haben sehr gut zusammengearbeitet. Dass Bolo Vereinsfunktionär ist, spielte überhaupt keine Rolle. Als stellvertretender Abteilungsleiter der Vereinsgeschichte bin ich seit Ende November letzten Jahres ja quasi auch Vereinsfunktonär.

Im Buch enthalten sind ja auch viele Löwen-Legenden, die mit Kurzbiografien vorgestellt werden. Hand auf’s Herz: Wenn Du Dich auf eine einzige absolute Über-Legende festlegen musst, wer ist das?

Schwere Frage. Wir hatten so viele tolle Spieler. Mir ist wichtig, die Erinnerung an Josef Braumüller aufrechtzuerhalten, der in den Pionierjahren nicht nur mehr als 20 Jahre in der 1. Mannschaft die Knochen hingehalten hat, sondern mit der von ihm begründeten Jugendarbeit auch die Grundlage dazu legte, dass 1860 in den 1920ern zu einer deutschen Spitzenmannschaft aufstieg.
Von den Spielern der Zwischenkriegsjahre fasziniert mich besonders Alois Pledl.
Stellvertretend für die Stars des Bundesligajahrzehnts 1994-2004 ließen sich Piotr Nowak und Thomas Häßler nennen. Und natürlich die vielen Stars aus dem eigenen Nachwuchs wie Benny Lauth oder die Bender-Zwillinge. Letztlich landet man aber immer wieder in den Goldenen Sechzigern, die ich als kleiner Bub miterlebt habe (noch nicht in München aber am Fernseher). Der größte Star war natürlich der Radi, aber der “Über-Löwe” (wenn wir ihn so nennen wollen) ist für mich Manni Wagner. In den großen Jahren von Anfang an dabei, bis dann zum bitteren Ende mit Abstieg und Neuanfang in der Regionalliga Süd. Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, Bodenständigkeit und Vereinstreue: alles Dinge, die man sich von einem wahren Löwen erhofft.

Was wünscht Du Dir – als Anhänger des TSV 1860 – für die Löwen für die nächsten 125 Jahre. Bzw. etwas kürzer gedacht: Für die nahe Zukunft?

Ruhe im Verein, ein Präsidium, das den eingeschlagenen Kurs fortsetzt. Und vor allem, dass die beiden neuen Geschäftsführer ihre kürzlich skizzierten Planungen erfolgreich umsetzen können. Das betrifft natürlich den Fußball. Uns allen in der Abteilung Vereinsgeschichte ist aber wichtig, dass wir den Gesamtverein mit seinen vielen Abteilungen nicht vergessen, dass es dem Verein gut geht und wir seine große Geschichte in allen ihren Facetten nicht aus den Augen verlieren.

Lieber Claus, vielen Dank für das Gespräch und natürlich für das tolle neue Buch!

57, 58, 59, SECHZIG im Buchhandel erhältlich

Das Buch, das für 34,90 EURO im Buchhandel erhältlich ist, wollen wir Euch an dieser Stelle mit einem Zitat aus dem Vorwort ans Herz legen, das uns sehr gut gefallen hat. Dort heißt es:

Dieses Buch ist den Fans gewidmet, den besten und beständigsten der Welt. Nicht zu übertreffen in ihrem Glauben an eine erfolgreiche Zukunft, in ihrer unerschütterlichen Hingabe, ihrer legendären Leidensfähigkeit, ihren tollen Choreographien in der Westkurve, ihren meinungsstarken, bisweilen auch umstrittenen Verlautbarungen in Wort, Bild und Gesang und ihrer unerschütterlichen Treue. Ohne sie wäre 1860 nichts, ohne sie gäbe es dieses Buch nicht. Sie sind die Seele von Sechzig, in ihnen schlägt das Herz des Vereins, in ihnen lebt der Fußball. Egal welche Liga, ihre Liebe währt ewig. Sechzig ist ihr Verein, ihre Heimat und das Stadion an der Grünwalder Straße ihr Zuhause.

Save the date: Buchvorstellung im Bamboleo

Nach aktuellem Plan findet übrigens am Montag, den 6. Mai um 18.60 Uhr eine Buchvorstellung im Bamboleo in der Tegernseer Landstraße 96 statt. Der eine oder andere Ehrengast ist dazu bereits angefragt.
Details werden wir hier bei sechzger.de natürlich noch bekannt geben.