Start Blog Seite 484

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – MSV Duisburg

0
Winningers Wirtshaus Weisheiten Tsv 1860 Msv Duisburg

Bei der richtungsweisenden Partie gegen die Zebras steht bei den Löwen mit Argirios Giannikis erstmals der neue Trainer an der Seitenlinie. Kann er Münchens großer Liebe neue Impulse geben? In seinen Wirtshaus Weisheiten analysiert Bernd Winninger, was den TSV 1860 gegen den MSV Duisburg erwartet und wie man die Meidericher womöglich knacken kann.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – MSV Duisburg

Welches Spielsystem favorisiert Boris Schommers? Welche taktische Ausrichtung ist beim MSV zu erwarten? Wer sind die Schlüsselspieler der Zebras, was deren Stärken und Schwächen? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL erläutert Bernd Winninger gewohnt kompetent, auf was sich der TSV 1860 beim kommenden Gegner besonders einstellen muss. Nehmt Euch die knapp 13 Minuten Zeit, um Euch gebührend auf das Match in Giesing vorzubereiten.

Als Pächter im Sechzgerstadion: eine Chance für den TSV 1860?

13
Grünwalder Stadion Tsv 1860 Stehhalle Tickets 18.105 Plätze

Wie vor kurzem bekannt wurde, sucht die Stadt München ab Sommer 2024 einen neuen Betreiber des gastronomischen Service im Grünwalder Stadion. Es könnte sich um eine gute Gelegenheit für den TSV 1860 München handeln, selber als Pächter deutlich mehr Einnahmen aus den Verkäufen an Spieltagen zu generieren. Die Löwen scheinen jedenfalls nicht abgeneigt zu sein.

Firma Stiftl möchte weiter im Grünwalder Stadion Service anbieten

Bis Ende Februar bietet sich für Interessenten noch die Gelegenheit, sich als Pächter im Grünwalder Stadion zu bewerben. Wie die Stadt München im Bewerbungsschreiben mitteilt, endet der aktuelle Vertrag zum 30.Juni 2024. Offizieller Vertragspartner der Stadt München war Informationen von sechzger.de zufolge die Paulaner Gruppe, die den Betrieb der Stadion-Gastronomie wiederum an die Firma Stiftl unterverpachtete. Beide Firmen wurden von sechzger.de zu einem Statement bezüglich der Ausschreibung gebeten, haben bislang aber noch nicht auf die Anfrage reagiert.

Stattdessen meldete sich Lorenz Stiftl, der Betreiber der Gastronomie im Grünwalder Stadion, eigenständig am heutigen Freitag bei den Medien mit einem Statement. Darin stellt er klar, dass die Firma Stiftl gerne weiterhin den Service bei Heimspielen anbieten würde. Problematisch sei der Zustand der in die Jahre gekommenen Spielstätte, seine Firma habe aber sich mittlerweile allerdings so eingerichtet, dass Stiftl “die nächsten Jahre die Gastro weiterhin bespielen” könne.

Statement von Lorenz Stiftl im Wortlaut

Wir sind mit unserer jahrelangen Erfahrung und den über 100 Beschäftigten gut eingespielt. Und doch arbeiten wir kontinuierlich an der Qualitätsverbesserung mit speziellen Schulungen aller MitarbeiterInnen. Unser gastronomisches Angebot beinhaltet zum frisch gezapften Bier von Hacker Pschorr Wurstwaren aus der hauseigenen Metzgerei. Metzgermeister, Andreas Jung, bringt zu jedem Spiel die Würste mit dem Siegel „geprüfte Qualität aus Bayern“ frisch auf die Theke der Kioske und Gaststätte.
Große Herausforderungen für alle Beteiligten sind tatsächlich Spiele mit fundamentalen Fans. Unsere vielen KollegInnen können das hervorragend stemmen. Sie sind durch spezielle Sicherheitskonzepte, die wir entwickelt haben, auf Deeskalation geschult.

Wir haben trotz der teils maroden Situation des über 100 Jahre alten Stadions alles so aufgebaut, dass wir locker die nächsten Jahre die Gastro weiterhin bespielen können. Ich sage ganz klar, das ganze Stiftl-Team und ich wollen und können das Publikum im Grünwalder Stadion weiterhin mit unserem patenten Service bedienen.

Bewirbt sich der TSV 1860 München selbst als Pächter?

Die Firma Stiftl dürfte allerdings nicht der einzige Interessent sein, der seine Bewerbung bis Ende Februar bei der Stadt München einreichen wird. Denkbar erscheint, dass der TSV 1860 München selbst prüft, als Mieter aufzutreten und die Gastronomie zukünftig – womöglich mit einem entsprechenden Partner, der bereits auf Erfahrung in diesem Bereich zurückgreifen kann – zu betreuen. Als Pächter würden dadurch wichtige Mehreinnahmen generiert werden, die beispielsweise in die erste Mannschaft oder den Jugendbereich investiert werden könnten. Auf Anfrage von sechzger.de hält sich die Presseabteilung des TSV 1860 München derzeit bedeckt. Man könne zu der Thematik “aktuell leider keine Auskunft geben”. Eine Zusage klingt anders –auf der anderen Seite ist die Antwort auch alles andere als ein Dementi.

Vorbericht: Löwen gegen Zebras – tierisches Duell bei Eiseskälte

0
Grünwalder Stadion gegen Waldhof Mannheim TSV 1860

Löwen und Zebras sind in der Savanne beheimatet, wo ganzjährig zwischen 25 und 28 Grad herrschen – ein kurzer Gedanke an solche Temperaturen muss erlaubt sein, die Realität in München-Giesing indes sieht anders aus. Auf maximal 1 Grad soll das Thermometer morgen steigen. Dass es uns Fans warm ums Herz wird, liegt also in der Verantwortung der Spieler. Beim Blick auf die Tabelle wird klar, dass es bereits im ersten Spiel nach der Winterpause um enorm wichtige Punkte geht.

Löwen gegen Zebras in der Giesinger Kälte

Ganze vier Punkte trennen den TSV 1860 und den MSV Duisburg derzeit. Heißt im Umkehrschluss: Gelingt den Zebras ein Auswärtssieg, sind sie dran an den Löwen und schöpfen neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt, während Münchens große Liebe noch tiefer in den Abstiegssumpf gezogen würde.

Nicht zuletzt deswegen wäre es umso wichtiger, das Pflichtspieldebüt von Trainer Argirios Giannikis erfolgreich zu gestalten. Dass sich diese Aufgabe alles andere als einfach gestalten dürfte, liegt auf der Hand. Beim TSV 1860 wird Stürmer Joel Zwarts verletzungsbedingt ausfallen, der Zeitpunkt seiner Rückkehr in den Spieltagskader ist noch immer ungewiss.

Duisburg ohne Jander, mit Ginczek

Auch der MSV Duisburg muss im Grünwalder Stadion auf einige bewährte Kräfte verzichten. Neben dem gelbgesperrten Youngster Caspar Jander, der sich nach der Saison in Richtung Nürnberg verabschieden wird, stehen Trainer Boris Schommers u.a. Pascal Köpke, Marvin Knoll, Dirk Bakalorz und Chinedu Ekene nicht zur Verfügung.

Mit dabei sind jedoch aller Voraussicht nach die beiden Neuzugänge Daniel Ginczek und Ahmet Engin. Vor allem Ersterer dürfte den Meiderichern im Angriffsspiel nochmal einen gewaltigen Boost verleihen. Der ist auch bitter nötig, denn zusammen mit dem SC Freiburg II (16 Tore) und den Löwen (18 Tore) stellen die Zebras bislang das offensivschwächste Team der Liga. Wir werden sehen, wie Boris Schommers seine Mannschaft im Kellerduell einstellt und ob es dem TSV 1860 gelingen wird, den Kontrahenten in der Tabelle auf Distanz zu halten.

PK vor 1860-Duisburg: “Vorfreude statt Anspannung”

0

In seiner ersten Löwenrunde vor einem Pflichtspiel zeigte sich der neue Löwentrainer Argirios Giannikis entspannt und siegessicher. In der PK vor dem Spiel TSV 1860 München – MSV Duisburg ließ er die Medienvertreter wissen, dass bei ihm Vorfreude statt Anspannung herrsche.

Giannikis in PK vor 1860-Duisburg: “Vorfreude statt Anspannung”

In der ersten Frage auf der PK vor dem Spiel von 1860 gegen den MSV Duisburg wurde Giannikis auf seine Gefühlslage angesprochen. Bei ihm regiere “Vorfreude statt Anspannung”. Er freue sich insbesondere auf das ausverkaufte Grünwalder Stadion. “Auch die Mannschaft kann es kaum erwarten”, gab der neue Löwentrainer das Seelenleben seines Teams wieder. Hier decken sich die Aussagen mit dem jüngsten Interview von Jesper Verlaat.

Alle Spieler fit

Morgen um 16:30h kann Giannikis personell aus dem Vollen schöpfen. “Alle Spieler sind fit”, konstatierte der Coach. Lediglich die Langzeitverletzten Joel Zwarts und Daniel Winkler (den Giannikis nicht namentlich erwähnte) werden beim Restrundenauftakt nicht mit von der Partie sein. Auch die unter der Woche angeschlagenen Tim Rieder und Morris Schröter seien voll einsatzfähig. Ansonsten ließ sich der Trainer nicht tief in die Karten schauen, was die morgige Aufstellung angeht. Er ließ durchblicken, dass das “Gerüst für das Team morgen stehe”. Es gäbe nur noch “ein paar Ausnahmen”, die er bis zum Anpfiff entscheiden müsse. Immerhin verkündete er, dass Marco Hiller das Duell um die Nummer 1 für sich entschieden habe. Auschlaggebend für Hiller sei die größere Erfahrung gewesen. Wenn Hiller seine Leistung bringt, wird er auch bis Saisonende der Stammkeeper sein.

“Gute Ansätze der Testspiele weiter ausbauen”

Giannikis hat in den “sieben, acht Trainingseinheiten” gute Fortschritte in der Mannschaft gesehen. Er wollte sein neues Team nicht überfordern und wird taktisch an die aktuelle Basis anknüpfen. Es sind also keine Experimente zu erwarten und Giannikis wird wahrscheinlich auf das 4-2-3-1-System oder eine nahe Variante davon setzen. Besonders zuversichtlich macht ihn, dass die Mannschaft in den Testspielen und Trainingseinheiten “schneller ins letzte Drittel” vorgestoßen sei. Diese Fortschritte soll das Team von Trainingsplatz “in den Wettkampf transportieren”.

“Fokus auf die Spieler, die da sind”

In Bezug auf Verstärkungen für die Restrunde hielt Giannikis sich bedeckt. Zwar sei in Sachen Neuzugang “eine gute Lösung” in Arbeit. Dennoch gelte aktuell sein Fokus den Spielern, “die da sind.” Die Verpflichtung eines Neuzugangs scheint also nicht unmittelbar bevorzustehen.

MSV Duisburg wird gradlinig erwartet

Giannikis rechnet damit, dass der MSV Duisburg trotz seiner zwei starken Offensiv-Neuzugänge (Ginczek und Engin) wie in der Vorrunde im 4-4-2 oder 4-2-3-1-System agieren wird. Außerdem erwartet er “eine gradlinige” Spielweise von den Zebras. Er sieht die Löwen aber “gut gerüstet, um drei Punkte zu holen” und damit sein Debüt erfolgreich zu gestalten. Einer der anwesenden Journalisten warf ein, dass die letzten drei Löwentrainer ihr erstes Pflichtspiel jeweils zu null verloren. Giannikis hielt dagegen, dass er bei Übernahme einer Mannschaft während der Saison alle Spiele gewonnen habe. Er schloss die PK mit den Worten: “Die Fans können eine Manschaft erwarten, die alles dafür tut, dass wir die drei Punkte hier behalten.”

Schön wär’s! Und vor allem: sehr wichtig! Ob es klappt, könnt Ihr morgen im Liveticker bei sechzger.de verfolgen.

Giannikis: Marco Hiller wieder Nummer 1 beim TSV 1860

5
Marco Hiller Tsv 1860

Die Löwen verfügen über das Glück, zwei für Drittliga-Verhältnisse außergewöhnlich gute Torhüter in ihren Reihen zu haben. An Marco Hiller und David Richter lag es jedenfalls nicht, dass der TSV 1860 vor der Winterpause bis auf Platz 15 durchgereicht wurde. Nun entschied sich Neu-Trainer Argirios Giannikis, Marco Hiller sein Vertrauen zu schenken und auf ihn als Nummer 1 zu setzen.

Marco Hiller wieder Nummer 1 beim TSV 1860

Hillers letzter Einsatz in der 3. Liga datiert vom 07.10., als er beim 0:0 gegen Dynamo Dresden seinen Kasten sauber hielt. Bei der 0:1-Pokalpleite in Pipinsried sah er hingegen alles andere als glücklich, was Ex-Trainer Maurizio Jacobacci dazu bewog, in der Liga doch wieder David Richter einzusetzen. Und das, obwohl er Hiller noch wenige Tage zuvor sein Vertrauen ausgesprochen hatte.

Unter Argirios Giannikis wurden die Karten nun neu gemischt – mit dem besseren Ende für Hiller.

“Die Entscheidung ist für Marco Hiller ausgefallen – aufgrund seiner Erfahrung. Er hat unser Vertrauen. Marco war natürlich happy. Ich hab’s beiden Torhütern heute kurz vor der Pressekonferenz gesagt.”

David Richter hatte bei seinen neun Einsätzen trotz ansprechender Leistungen 13 Gegentore kassiert. Marco Hiller hingegen musste bei seinen zehn Spielen lediglich zehn Mal hinter sich greifen.

TSV 1860 – MSV Duisburg, die Taktiktafel vor dem Spiel

0
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel zum Heimauftakt des TSV 1860 München in der Rückrunde gegen den MSV Duisburg. Mit Siegen in Tests gegen unterklassige Gegner (Borussia Mönchengladbach II und FC Eindhoven) sowie nur einer Niederlage aus den letzten fünf Ligaspielen kommt der MSV mit Selbstvertrauen im Gepäck nach München. Was erwartet die Löwen gegen die Zebras?

TSV 1860 – MSV Duisburg, ein Hauch von Bundesliganostalgie weht immer durchs Sechzgerstadion, wenn diese beiden Gründungsmitglieder der obersten deutschen Spielklasse aufeinandertreffen.

Boris Schommers, Trainer in Duisburg-Meiderich, sagte während der Pressekonferenz, dass es essenziell wichtig sei, in den ersten Spielen zu punkten. Um Punkte in der Rückrunde sicherzustellen, hat sich der MSV in der Winterpause offensiv gut verstärken können. Mit Ahmet Engin, der zuletzt in der 1. griechischen Liga bei Volos NPS unter Vertrag stand, und Daniel Ginczek – er kam aus der 2. Bundesliga von  Fortuna Düsseldorf – hat der MSV ordentlich aufgerüstet. Zu diesen beiden Spielern später mehr.

Schommers hat bisher lediglich einmal ein anderes System als das 4-2-3-1 gewählt, die personelle Situation der Meidericher mit dem verletzten Mittelstürmer Köpke deutet auch nicht auf ein anderes System hin. Also gehen wir mal davon aus, dass Duisburg im meistgespielten System der Dritten Liga auf den Platz kommt.

Wenn wir uns die letzten fünf Spiele der Meidericher ansehen, vor allem die Spiele, in denen gepunktet wurde, dürfen wir mit einer auf Umschaltsituationen und Konterattacken eingestellte Mannschaft rechnen, die den Sechzgern den Ball gern überlassen wird, um nach Ballverlusten der Löwen schnelle präzise Nadelstiche in Richtung des gegnerischen Strafraums zu setzen.

Bevor wir uns die zu erwartende Spielweise des MSV Duisburg gegen den TSV 1860 genauer ansehen, wie immer die bisherigen statistischen Werte der Duisburger.

Statistische Werte des MSV Duisburg

  • Ballbesitz: 47%
  • Passgenauigkeit: 78%
  • Defensive Zweikampfquote: 63%
  • Flankengenauigkeit: 33%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 9,1

Wie spielt der MSV Duisburg?

Bei Ballbesitz

Bei Ballbesitz im Positionsspiel versucht Duisburg so selten wie möglich, den langen Ball zu spielen. Dennoch schaffen es die Gegner bisher relativ häufig, genau das zu provozieren. Leider gibt es von den Vorbereitungsspielen der Zebras lediglich kurze Zusammenfassungen zu sehen. Von daher ist es mir nicht möglich zu sagen, ob Boris Schommers in diesem Punkt über die Winterpause mit seiner Elf eine Weiterentwicklung erzielt hat.

Gelingt es Duisburg konstruktiv aufzubauen, sind Kolja Pusch im Zentrum und Thomas Pledl auf der rechten Seite die Spieler, denen meist die weitere Gestaltung der Angriffe obliegt. Aus dem 4-2-3-1 verschieben die Duisburger über den ballfernen Außenverteidiger und den Box to Box Spieler in der Regel so, dass sie zunächst versuchen, ein 3-1-4-2 herzustellen, bei dem der ballferne Mittelfeldaußen auf die Halbposition im Sturm aufrückt. Dringen die Zebras ins letzte Drittel ein, sehen wir speziell bei Angriffen über einen der Flügel häufig vier Spieler in vorderster Reihe, die dann im Strafraum des Gegners versuchen, für Verwirrung zu sorgen.

Eine klare Tendenz auf einen der Flügel ist bei Duisburg nicht zu erkennen. Die Zebras spielen dort, wo der Gegner die Räume anbietet. Eine leichte Rechtslastigkeit, die durch die Positionierung von Thomas Pledel, dem Offensivspieler mit den meisten Ballkontakten nach Pusch, begünstigt wird, ist vernachlässigbar. Es kommen pro Spiel im Schnitt 1,6 Flanken der Zebras mehr über den rechten Flügel als über links.

Überhaupt sind Flanken aller Art ein beliebtes Mittel bei Duisburg, um in die gegnerische Box zu kommen. Duisburg ist das Team mit der vierthöchsten Anzahl an Flanken in der Liga. Seit Boris Schommers übernommen hat, hat sich die Genauigkeit hier signifikant verbessert. Schüsse aus dem Rückraum nach verteidigten Flanken sind ebenfalls ein gern gewähltes Mittel der Duisburger für Abschlüsse.

Schwächen der Offensive

Das bisher größte Manko in der Offensive sind allerdings die Schussgenauigkeit und Schusshäufigkeit der Zebras. Bis zur gegnerischen Box spielten die Duisburger oft sehr gefälligen Fußball. Das Kreieren von klaren Chancen und der genaue Abschluss waren über weite Strecken der Hinrunde problematisch. In den letzten fünf Spielen hat sich das allerdings ins Positive gewandelt. Acht Treffer erzielten die Zebras in vier Spielen. Eine Nullnummer gegen Saarbrücken im Nachholspiel war auch dabei.

Im Umschaltspiel sucht Duisburg – wie fast alle anderen Mannschaften auch – den direkten Weg nach vorne. Natürlich immer ein wenig davon abhängig, wo die Balleroberung geschieht.

Gegen den Ball

Ist der Gegner im Positionsspiel, zieht sich die Duisburger Defensivlinie zwar diszipliniert zurück, aber nicht bis ins eigene letzte Drittel. Die Pressinglinie geht mit Fokus auf direkten Ballgewinn sowohl auf heimischem Geläuf als auch auf des Gegners Platz relativ aggressiv gegen das Positionsspiel der Gegner vor.

Schafft es der Gegner bis ins letzte Drittel des MSV vorzudringen, stehen die Duisburger mit zwei Linien vor bzw. in der eigenen Box. Die Zebras verteidigen vor dem eigenen Strafraum entweder im 4-4-1-1 oder 4-5-1.

Stärken und Schwächen des Systems 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich dadurch für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann der TSV 1860 den MSV Duisburg knacken?

Speziell durch die offensiven Additionen der Zebras wird es wichtig sein, die Abwehr nicht allzu sehr zu entblößen. Vielleicht sollte man den bundesligaerfahrenen Ginczek sogar in Manndeckung nehmen.

Im Spiel nach vorne müssen die Löwen im Mittelfeld eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen, damit den Duisburgern beim Aufbau im Positionsspiel das hohe Pressing auf die Füße fällt. Horizontale Verschiebungen im Zentrum, diagonale Bewegungen in beide Richtungen des Mittelfeldaußen dort, wo der Außenverteidiger hinterläuft.

Wenn das Spiel im letzten Drittel des Gegners ähnlich variabel und präzise wie gegen Bregenz im Testspiel daherkommt, ist mir nicht bange, dass die Löwen gute Torchancen kreieren können. Diese dann ähnlich genau zu verwandeln wie gegen den Tabellendritten der 2. österreichischen Liga wäre wünschenswert.

Schlüsselspieler

Tor

Vincent Müller (#1) ist ein solider Rückhalt im Tor der Meidericher. Seine Reflexe sind im Vergleich mit anderen Keepern der Liga zwar weniger gut ausgeprägt, dafür beherrscht der 1,90 m große Keeper seinen Strafraum unfassbar gut. Ihm geht kaum ein hoher Ball durch die Lappen. Auch Eins gegen Eins-Situationen bereinigt er gut.

Abwehr

Sollte Sebastian Mai (#26), Kapitän des MSV, der mit einem grippalen Infekt in der Vorbereitung teilweise nicht trainieren konnte, aber diese Woche wieder im Training war, von Anfang an spielen können, ist der Ex-Dresdener der Schlüsselspieler der Duisburger sowohl gegen den Ball als auch im Spielaufbau von hinten heraus. Sein nomineller Nebenmann Knoll wird laut der Aussage des Trainers in der PK vermutlich nicht für die Startelf zur Verfügung stehen.

Mittelfeld

Auf der Sechser-Position fehlt mit Marvin Bakalorz, der sich diese Woche im Training verletzt hat, die Schlüsselfigur im defensiven Mittelfeld. Mit dem Ex-Hachinger Niclas Stierlin (#23) steht dort talentierter Ersatz zur Verfügung. Seine Leistungen gegen den Ball in Zweikämpfen sind überdurchschnittlich gut. Auch in Kopfballduellen – sowohl offensiv als auch defensiv – ist Stierlin ein Spieler, der sich häufiger durchsetzt als dass er das Nachsehen hätte. Leichte Schwankungen hat er leistungsmäßig im Stellungsspiel. Seine Abfangquote was gegnerische Pässe betrifft liegt deshalb für einen defensiven Mittelfeldspieler unter dem Ligadurchschnitt.

Mit Kolja Pusch (#7) und Thomas Pledl (#10) hat Duisburg im Prinzip zwei Zehner auf dem Platz, die beide Regie führen können. Läuft das Spiel über Pledl, also über rechts oder auch halbrechts, geht Pusch als Schattenstürmer mit in die Spitze. Läuft ein Angriff über das Zentrum mit Pusch, fungiert Pledl situationsbedingt als Außenstürmer oder als Halbstürmer in der Box. Entscheidend dabei ist, ob sich Pledl auf der ballnahen oder ballfernen Seite befindet. Beide Spieler sind super Techniker, passsicher und sie wissen theoretisch auch, wo das Tor steht. Bisher haben sie zusammen allerdings erst drei Scorerpunkte ergattert.

Mit Ahmet Engin (#39) hat Duisburg nun auch noch links offensiv an Qualität gewonnen. Ob er von Anfang an spielt, wird man sehen. Laut Schommers Aussage in der PK ist ein Startelfeinsatz eher unwahrscheinlich. Der Außenstürmer bringt auf jeden Fall alle Qualitäten mit, die man in der Dritten Liga auf dieser Position braucht, um erfolgreich zu spielen.

Sturm

Daniel Ginczek (#33) kann man wohl als Königstransfer der Meidericher bezeichnen. 241 Spiele in den beiden höchsten Spielklassen der Republik sprechen auf jeden Fall für einiges an Erfahrung. 64 Tore und 30 Vorlagen hat Ginczek in den oberen deutschen Ligen erzielt. Dabei war seine Ausbeute bei nur einem Spiel mehr in Liga 1 höher als in Liga 2. Auch in der Dritten Liga hat er in bisher 34 Spielen elf Mal getroffen und einen Treffer vorbereitet. Wie oben schon angedeutet, sollte man ihm – sofern er in der Anfangself steht – möglicherweise einen Sonderbewacher auf die Füße stellen. Außer ihm sehe ich, obwohl weitere gute Stürmer im Kader sind, keinen eindeutigen Schlüsselspieler auf Seiten des MSV. Der torgefährlichste Spieler der Zebras und der einzige, der mehr als einen Treffer auf dem Konto hat, ist Abwehrspieler Mai.

Fazit

Der TSV 1860 muss gegen den MSV Duisburg über den Kampf ins Spiel finden und dann möglichst die sich bietenden Chancen konsequent ausnutzen. Für diesen banalen Satz spende ich gerne fünf Mark ins DSF Phrasenschwein.

Ich denke, wenn die Mannschaft geschlossen auftritt und von Anfang an auch mit der nötigen Härte keinen Zweifel daran lässt, wer Herr im Haus ist, kann man Duisburg, das vor der Winterpause klar im Aufwind war, in die Schranken weisen und im Sechzgerstadion drei Punkte holen.

Unterschätzen wir den Gegner, geht es in die andere Richtung. Das braucht keiner zum Rückrundenstart.

“Kämpfen, laufen, siegen” muss die Devise lauten.

So könnte Duisburg beginnen

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 – MSV Duisburg: Ergebnistipp Frank Schmöller

0
Löwenrunde: Gesicht der zweiten Halbzeit zeigen 1860 Schmöller U21
Löwenrunde: Gesicht der zweiten Halbzeit zeigen

Zweimal saß Frank Schmöller vor der Winterpause bei den Profis auf der Trainerbank, einen Punktgewinn konnte der 57-Jährige dabei jedoch leider nicht feiern. Erst beim 4:1-Testspielsieg gegen die WSG Tirol gab es ein Erfolgserlebnis für die Löwen, ehe er den Stab an Argirios Giannikis weiterreichte. Heute gibt Schmöller für uns seinen Ergebnistipp für die Partie des TSV 1860 gegen den MSV Duisburg ab.

1860 – MSV: Ergebnistipp Frank Schmöller

Auch wenn die Ligaergebnisse sich nicht so gestalteten, wie es sich die Löwen – und auch Schmöller – gewünscht hatten, so waren die Wochen mit dem eigentlichen U21-Coach doch Balsam für die Löwenseele. Der Spaß ist zurückgekehrt auf den Platz und die Spieler trauen sich wieder mehr zu. Entsprechend optimistisch gestaltet Frank Schmöller auch seinen Ergebnistipp:

“3:1 für uns!
Die Torschützen sind egal, Hauptsache die Murmel geht rein.”

Im Kellerduell der 3. Liga wäre ein Heimsieg der Löwen gegen die Zebras so wichtig, um sich im Abstiegskampf ein wenig Luft zu verschaffen.

Erfolgreicher Trainer der U21

Als Profi ging Frank Schmöller für den HSV, Waldhof Mannheim, Lierse SK, Germinal Ekeren, Hertha BSC, Fortuna Köln und die SpVgg Unterhaching auf Torejagd. Anschließend schlug er neben seinem Hauptberuf auch die Trainerlaufbahn ein. Nach Stationen in Heimstetten, Ismaning und Pullach landete er 2019 an der Grünwalder Straße und übernahm die U21 des TSV 1860.

In der laufenden Saison belegen die Amateure der Löwen zur Winterpause den starken 4. Platz. Nach der Entlassung von Maurizio Jacobacci übernahm Schmöller interimistisch das Traineramt bei den Profis, kehrte nun aber ins zweite Glied zurück.

Schommers: „Uns erwartet eine Wundertüte“

0
Schommers Wundertüte

Bei der Pressekonferenz des MSV Duisburg vor dem ersten Punktspiel des Jahres beim TSV 1860 München am Samstag um 16:30 Uhr sprach MSV-Trainer Boris Schommers von einer „Wundertüte“, die beide Teams erwarte. Die Elf aus der Wedau hatte sich im Laufe des Januars mit Ahmet Engin (NFC Volos) und Daniel Ginczek (Fortuna Düsseldorf) in der Offensive noch einmal verstärkt und „muss“ laut Schommers im Grünwalder Stadion punkten.

Marvin Bakalorz fällt aus

Schwer wiegt bei den Gästen der Ausfall von Marvin Bakalorz. Der Mittelfeldmann hatte sich im Training verletzt und wird wegen Knieproblemen nicht mit nach München reisen. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Zudem fehlte der kranke Benny Girth bei den Einheiten der Duisburger am Donnerstag. Nicht mit dabei sein werden bei den Löwen außerdem der gesperrte Caspar Jander und die Langzeitverletzten Pascal Köpke, Chinedu Ekene und Dennis Smarsch.

Schommers: „Erste Spiele brutal wichtig“

Die Duisburger treten am Samstag in München und am Dienstag gegen Halle an, zwei direkte Konkurrenten, die der Tabellenvorletzte im Kampf um den Klassenerhalt überholen muss, will man in der dritten Liga bleiben. „Die ersten beiden Spiele sind brutal wichtig, wir müssen definitiv punkten.“, sagte Schommers. Aktuell liegt der MSV vier Punkte hinter den Nichtabstiegs-Plätzen. „Es sind zwei brisante Partien“, ergänzt Schommers. Alle Teams bräuchten dringend Punkte im Abstiegskampf.

Schommers: „Uns erwartet eine Wundertüte“

„Uns erwartet eine Wundertüte, aber das geht beiden Seiten so“, erklärte Schommers weiter. Man ziehe sämtliche Register, um sich auf die Löwen vorzubereiten und habe verschiedene Szenarien vorbereitet. „Die Analyse des Gegners ist natürlich nicht einfach nach der Winterpause, außerdem müssen wir uns auf einen neuen Trainer einstellen, der dort erst ein paar Tage tägig ist. Deshalb ist es schwer, sich hundertprozentig darauf einzustellen“, ergänzte Schommers. Doch dies gehe nicht nur ihm, sondern sicher auch den Münchnern so und schließlich wisse auch nur er und sein Trainerteam, wie die Duisburger Ausrichtung aussehen werde.

Neuzugänge vielleicht gleich in der Startelf

In Duisburg standen in der Wintervorbereitung unter anderem viele Standardsituationen auf dem Trainingsplan. Trotz des Wintereinbruchs konnte der MSV am Donnerstag auf dem heimischen Trainingsgelände zwei Mal trainieren. „Und wir gehen davon aus, dass im Grünwalder Stadion gespielt werden kann“, sagte Schommers. Davon geht man auch beim TSV 1860 München aus. In Sachen Startelf ließ er sich bei der Pressekonferenz vor dem Spiel nicht in die Karten schauen. Dennoch ist denkbar, dass Ginczek und Engin gleich in der Startelf stehen. Auch Kapitän Sebastian Mai und Marvin Knoll stehen den Wedauern wieder zur Verfügung. Schommers hat nach eigenen Worten „die Qual der Wahl“. Anreisen werden die Duisburger am heutigen Freitag per Flugzeug, dies sei bei den aktuellen Wetterkapriolen eine gute Sache, ergänzte Schommers.

900 Fans im Gästeblock

Die Duisburger können sich im Duell der langjährigen Bundesligisten am Samstag auch auf die Unterstützung ihrer Fans verlassen. 900 MSV-Anhänger haben Tickets für das Match in München gebucht und werden ihr Team in der Ostkurve unterstützen. Die Löwenrunde findet am heutigen Freitag statt, wir berichten noch ausführlich.

 

Faninformationen TSV 1860 – MSV Duisburg

0
Faninformationen TSV 1860 Duisburg

Die Löwen sind heiß auf das erste Punktspiel des Jahres gegen dem MSV Duisburg am Samstag um 16:30 Uhr. Die Löwen können bis auf Joel Zwarts wohl komplett ins Spiel gehen, bei den Gästen gibt es einige Ausfälle. Dennoch reisen die Kicker aus der Wedau mit 900 Fans im Gepäck in die bayrische Landeshauptstadt. Passend dazu gibt es nun die wichtigsten Faninformationen vor der Partie TSV 1860 München – MSV Duisburg für Euch zusammengefasst.

Faninformationen TSV 1860 München – MSV Duisburg

Am Samstag um 16:30 Uhr – und somit zweieinhalb Stunden später als bislang von einem Samstag gewohnt – geht es im Grünwalder Stadion los. Der ein oder andere Löwenfan dürfte die gewonnene Zeit trotzdem in Giesing verbringen und sich zur üblichen Zeit im Viertel einfinden. Zudem ist ein Fanmarsch geplant, der Treffpunkt ist bereits um 12:00 Uhr an Münchens ältestem Standl am Schyrenplatz 2.
Die wichtigen Faninformationen zum Duell zwischen dem TSV 1860 und MSV Duisburg gibt es nun gesammelt auf einen Blick.

Tickets

900 Fans des MSV Duisburg machen sich auf den Weg nach München und verfolgen die Partie gegen die Löwen im Gästeblock. Alle restlichen Karten sind bereits vergriffen, das Grünwalder Stadion ist damit ausverkauft. Eine Tageskasse wird also nicht geben, Chancen bestehen allerdings noch auf dem offiziellen Zweitmarkt des TSV 1860.
Der Kartenvorverkauf am Trainingsgelände ist am Spieltag bis 14:00 Uhr besetzt. Bei Problemen oder Fragen rund um Eure Tickets sind ab 14:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord-Ost, Süd-Ost und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket wurde zur Saison 2023/24 gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist. Die winterlichen Bedingungen tun ihr Übriges, sodass eine zeitige Anreise, möglichst zum Fanmarsch, empfohlen wird.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 13:30 Uhr die Möglichkeit Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Wie immer der Hinweis:
Aufgrund von Fantrennungsmaßnahmen rund um das Grünwalder Stadion werden alle Sechzger gebeten, die U2 zu nutzen und über die Haltestelle Silberhornstraße zum Grünwalder Stadion anzureisen, da der Wettersteinplatz den Gästen vorbehalten ist. Dies gilt ebenso für die gleichnamige Tramhaltestation.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind. Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Livestream und Liveticker

Das Spiel wird lediglich von MagentaSport im Fernsehen übertragen. Eine Free-TV Option gibt es nicht.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Sechzig um Sieben: Verlaat im Interview

0
Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Sechzig um Sieben, heute mit dem Interview von Jesper Verlaat auf dem Portal liga-3 online und weiteren Themen rund um den TSV 1860.

Verlaat im Interview: “Es zählt nur ein Sieg”

Kapitän Jesper Verlaat äußerte sich zum Restrundenstart des TSV 1860 München bei liga3-online in einem Interview. Der Löwenkapitän sprach dabei von einem Neuanfang unter Argirios Giannikis. “Der erste Eindruck ist sehr gut” äußerte sich Verlaat zur Zusammenarbeit mit Giannikis. Unter ihm wolle die Mannschaft ihre “Stärken wieder mehr zeigen”. Es sei aber auch klar, “dass nicht alles von heute auf morgen anders wird und wir uns in einem Prozess befinden.” Aus Sicht von Verlaat sei die Handschrift von Giannikis jedoch schon zu erkennen. Gegen Duisburg erwarte Verlaat “eine umkämpfte Partie”, bei der nur ein Sieg zähle. Mehr

Argirios Giannikis: skeptische sechzger.de Leser

“Argirios Giannikis ist der neue Trainer der neue Trainer der Löwen-Profis. Was hältst Du von dieser Personalie?” So lautete die letzte Umfrage auf sechzger.de, an der sich knapp 1000 Leser beteiligten. Das Votum war in dieser Deutlichkeit etwas überraschend und zeigt, dass der TSV 1860 mit dem neuen Übungsleiter durchaus ein Risiko eingeht.

Lediglich 29 % der abgegebenen Stimmen äußerten sich positiv, 29 % der Teilnehmer hätten sich einen anderen Trainer für den TSV 1860 gewünscht und 42 % gaben die Antwort “Ich habe da keine klare Meinung”, vermutlich auch deswegen, weil Argirios Giannikis doch recht überraschend von den Löwen-Verantwortlichen aus dem Hut gezaubert worden war. Zum Artikel

Hiller wieder fit – Schröter trainiert voll

Vor dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg (Morgen, 16.30h, sechzger.de-Liveticker) gab es noch einige Sorgenkinder bei den Löwen. Jetzt gab der Verein den neuesten Stand bekannt: Bei Tim Rieder, der zu Beginn der Woche noch Knie-Beschwerden hatte, gibt es Entwarnung. Er konnte voll trainieren und steht am Samstag im Kader. Auch bei Morris Schröter sieht es gut aus, er konnte am Donnerstag ebenfalls unter voller Belastung trainieren und wird wohl am Samstag auch zur Verfügung stehen. Auch Marco Hiller hat sich wieder fit gemeldet.

Ein Vereinsheim für den TSV 1860: Aktueller Stand beim Bamboleo

Die Bauarbeiten schreiten voran, das Vereinsmanagement und ein Untermieter der Bayerischen sind bereits eingezogen: das Bamboleo in der Tegernseer Landstraße (ehem. RiffRaff) soll Ende Februar seine Pforten öffnen. Sechzger.de hat Julian Reich vom Vereinsmanagement des TSV 1860 zum Interview getroffen.

“Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns, aber es geht wirklich gut voran. Der neue Fußboden ist drin, die Elektrik wurde verlegt und derzeit werden alle Wände abgeschliffen sowie gestrichen. Zudem ist das e.V. Büro, der e.V. Shop (Pop-Up Store) sowie die Kanzlei von Deniz Korkmaz (die Bayerische) bereits eingezogen. Am 1. Dezember 2023 war die offizielle Schlüsselübergabe für die Räumlichkeiten. Jetzt haben wir Mitte Januar und planen Ende Februar zu eröffnen. Dazwischen waren noch Weihnachten sowie der Jahreswechsel. Insofern ist es ein durchaus straffer Zeitplan, aber wir sind guter Dinge diesen einhalten zu können.” Lest hier das ganze Interview

Der Löwen-Fahrplan für’s Wochenende

Noch ist bei vielen Teams Winterpause, aber mit den Profis starten auch einige Mannschaften des TSV 1860 ins neue Punktspieljahr.

Die Partien im Überblick:

Samstag, 20.01.

11.00 Uhr: SV Heimstetten U16 – U15 -:-
12.30 Uhr: U17 – 1. FC Heidenheim -:-
15.30 Uhr: U19 – Viktoria Pilsen -:-
16.30 Uhr: Profis – MSV Duisburg -:-

Zudem tritt die U14 ab 10.30 Uhr beim Hallenturnier in Malsch an, während die U13 ab 11.00 Uhr den Budenzauber in Wendelstein bereichert und dort u.a. auf den FC Ingolstadt 04, die SV Ried und Fortuna Köln trifft. Die U12 ist ab 14.30 Uhr in Neufahrn im Einsatz.

Gleich an beiden Tagen des Wochenendes versucht die U11, den Sieg beim Hallenturnier in Oberelchingen bei Ulm zu ergattern.

Die U17 der Löwinnen (jüngerer Jahrgang) nimmt am Hallenturnier des FC Hertha München teil.

Sonntag, 21.01.

11.30 Uhr: U16 – TSV Schwaben Augsburg U17 -:-
14.00 Uhr: U19 – Jahn Regensburg -:-