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1860 kassiert last-minute-k.o. gegen Regensburg und verliert 0:1

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Sechzig am Wochenende TSV 1860 Futsal

Der TSV 1860 hat nach einer ordentlichen Partie im Heimspiel gegen den Jahn Regensburg in der Nachspielzeit das spielentscheidende 0:1 kassiert.

Verhaltene erste Hälfte – Glück ersetzt Tarnat

Der TSV 1860 musste kurzfristig auf Niklas Tarnat verzichten, der sich kurz vor der Partie verletzt abmelden musste. Für ihn rückte Michael Glück in die Startelf und reihte sich in die Viererkette ein, Rieder übernahm Tarnats Posten im defensiven Mittelfeld.

Im ersten Durchgang hatten die Gäste zunächst erwartungsgemäß die optische Überlegenheit, konnten jedoch kaum zwingend vor das Tor der Löwen kommen. Mit Laufe der ersten 45 Minuten gewannen aber die Hausherren die Oberhand, ohne sich zunächst jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Erstmals sehenswert und gefährlich wurde ein Distanzschuss von Ludewig in der 38. Minute, der im letzten Moment vom Jahn-Keeper über die Querlatte gelenkt werden konnte. Dem folgte Vrenezi, der in der 43. Minute ebenfalls abzog und den Ball diesmal direkt an den Querbalken hämmerte.

Aufregung gab es in der 28. Minute: Tim Rieder wurde am Abschluss gehindert und fiel im Strafraum zu Boden – die Pfeife des Schiedsrichters Nicolas Winter blieb still. Es war wohl eine der berühmten 50/50 Entscheidungen, und dass den Löwen das Schiedsrichterglück nicht erst seit dem letzten Spieltag verwehrt bleibt, ist hinlänglich bekannt.

So ging es folgerichtig mit 0:0 in die Halbzeitpause.

Zweiter Durchgang: 1860 wird erneut Elfmeter verwehrt

Die Löwen starteten auch gut in den zweiten Durchgang. Dies zum einen, weil die Gäste sich sehr harmlos präsentierten, zum anderen aber auch, weil sich die Mannschaft des auf die Tribüne verbannten Trainers Maurizio Jacobacci kämpferisch top eingestellt zur Wehr setzte. In der 53. Minute passierte dann der nächste Aufreger. Geipl berührte die Kugel im eigenen Sechzehner mit der Hand – aber es gab wieder keinen Strafstoß für Sechzig. Manche Schiedsrichter geben den…

Die Gäste hätten durch eine Ecke, die direkt den kurzen Pfosten traf, in der 65. Minute in Führung gehen können, doch diesmal war der Fußballgott auf Seite der Löwen.

Auf der anderen Seite prüfte erneut Vrenezi den Gäste-Schlussmann mit einem sehenswerten Distanzschuss in der 74. Minute. Auch Frey und Rieder kamen noch zu Torchancen (86.), jedoch wollte die Kugel nicht rein.

In der 84. Minute durfte Philipp Steinhart nach langer Verletzungspause sein Comeback geben. Welcome back, Steini!

90+2 – Regensburg trifft und der Löwen-Blues schlägt wieder zu

Und es kam, wie es immer wieder kommt bei den Löwen. In der Nachspielzeit trafen die Gäste durch Eisenhuth mehr oder weniger aus dem Nichts zum 0:1. Das wievielte Gegentor in der letzten Viertelstunde? Der TSV 1860 findet sich vorerst auf Platz 13 der Dritten Liga wieder.

 

Schaut auch mal auf der Instagram-Seite von sechzger.de vorbei!

Liveticker: TSV 1860 München – Jahn Regensburg (14.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 münchen Jahn regensburg

Herzlich willkommen zum Liveticker am 14.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SSV Jahn Regensburg!

Ausverkauftes Haus auf Giesings Höhen und der Tabellenführer ist zu Gast! Nachdem es in der vergangenen Woche im Umfeld des TSV 1860 mal wieder drunter und drüber ging, wird heute endlich wieder Fußball gespielt. Wir versorgen Euch mit allerhand Infos und Bildern aus Giesing und dem Grünwalder Stadion. Auf die Löwen!

0 1 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Richter – Kurt, Verlaat (C), Rieder, Greilinger  – Starke (84. Frey), Glück – Vrenezi (90. Bonga), Zejnullahu (84. Steinhart), Ludewig (79. Kloss) – Lakenmacher

Bank:
Schmid (TW), Bonga, Kloss, Sulejmani, Sür, Ouro-Tagba, Ludewig, Glück, Steinhart, Frey

Tore:
0:1 Eisenhuth (90+2)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Leroy Kwadwo (Rot-Sperre), Morris Schröter (Gelb-Rot-Sperre), Niklas Lang (Gelb-Sperre), Joël Zwarts (Bauchmuskelverletzung), Marco Hiller (Reha nach Knieverletzung), Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Niklas Tarnat (zu kurzfristig für eine Diagnose)

Ausfälle bei Jahn Regensburg:
keine

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat und Albion Vrenezi haben bereits vier gelbe Karten gesehen, bei einer weiteren Verwarnung müssen sie also ein Spiel aussetzen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SSV Jahn Regensburg außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird leider nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten. Nicht vergessen: Auch auf der Instagram-Seite von sechzger.de halten wir Euch in der Story stets auf dem Laufenden!

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor 1860 – Jahn Regensburg

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Tsv 1860 München Jahn Regensburg

Am Samstag empfangen die Löwen den Tabellenführer aus der Oberpfalz im Grünwalder Stadion und wollen für eine Überraschung sorgen. Was zeichnet den Zweitliga-Absteiger aus? Wer sind die Schlüsselspieler des Teams von Joe Enochs? In seinen Wirtshaus Weisheiten analysiert Bernd Winninger, was den TSV 1860 gegen Regensburg erwartet und wie der Jahn womöglich zu knacken wäre.

Wirtshaus Weisheiten vor 1860 – Jahn Regensburg

Welches Spielsystem favorisiert der Jahn? Welche taktischen Kniffe hat Joe Enochs im Repertoire? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL erläutert Bernd Winninger die Stärken und Schwächen des derzeitigen Spitzenreiters der 3. Liga. Was können die ersatzgeschwächten Löwen dem Tabellenführer entgegensetzen und wie könnte es dem TSV 1860 gelingen, doch drei Punkte gegen Jahn Regensburg einzufahren?

Löwenrunde: “Wir sind vorbereitet”

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Löwenrunde: "Wir sind vorbereitet"
Löwenrunde: "Wir sind vorbereitet"

Am Samstag empfangen die Löwen Jahn Regensburg im ausverkauften Grünwalder Stadion. Angepfiffen wird das bayrische Duell um 14:00 Uhr. Die Sechzger gehen nach den Sperren aus dem Spiel bei Viktoria Köln arg dezimiert in die Partie. Unter anderem wird Coach Maurizio Jacobacci nach einer Roten Karte nicht am Seitenrand stehen.

Jacobacci: “Wir sind vorbereitet”

“Wir hatten eine gute Trainingswoche und einen guten Matchplan. Wir sind vorbereitet, bei Führung, bei Rückstand. Das System und die Taktik stehen, wir haben uns viele Gedanken gemacht”, sagte Jacobacci bei der Löwenrunde, der beim Spiel selbst auf der Haupttribüne Platz nehmen wird. “Ich bin zuversichtlich, dass alles so klappt, wie wir uns das vorstellen”, sagte der Löwen-Coach. Vrenezi steht gegen Regensburg zur Verfügung, nachdem seine Gelbe Karte zurückgenommen wurde. “Ich weiß immer noch nicht, wieso ich auf der Tribüne hocke. Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen”, ärgerte sich Jacobacci noch immer über die groben Fehlentscheidungen des Schiedsrichters in der letzten Partie in Köln.

Bei Zwarts abwarten bis zum Anpfiff

Hinter dem Einsatz von Zwarts steht noch ein Fragezeichen. “Wir werden bis morgen abwarten. Sonst sind fast alle mit dabei, die nicht gesperrt sind”, erklärte Jacobacci. Bei Zwarts sei noch unklar, ob seine Bauchmuskel-Verletzung einen Einsatz zulasse. Unter der Woche hatte der Holländer noch individuell trainiert.

Lakenmacher als Zwarts-Ersatz

“Sollte Zwarts nicht spielen können, werde ich wahrscheinlich auf Lakenmacher zurückgreifen. Lakenmacher hat die physischen Voraussetzungen”, erklärte Jacobacci weiter. Regensburg stehe sehr solide hinten und spiele einen einfachen Fußball mit viel Effizienz in der Spitze. “Das ist schon eine Qualität”, sagte der Schweizer. Für den gesperrten Kwadwo stünden den Sechzgern mehrere Kandidaten zur Verfügung. “Die Abwehr hat immer wieder gute Leistungen abgerufen. Wir haben elf Gegentore bekommen, genau wie Jahn Regensburg. Es gilt als Gemeinschaft, als Team, gegen den Ball zu wirken”, sagte Jacobacci. Um Regensburg zu knacken “wird die Umschaltphase wichtig sein, die zweiten Bälle werden wichtig sein”, ergänzte der Schweizer. Man müsse bei den Gästen zwei Spieler, die er nicht namentlich nennen wollte, aus dem Spiel nehmen.

Löwen gehen als Außenseiter ins Spiel

Gegen das Top-Team aus Regensburg gehen die Löwen als Außenseiter in die Partie. Wer das Spiel nicht live im Stadion verfolgen kann, bleibt in unserem Live-Ticker stets auf dem Laufenden!

TSV 1860 – Jahn Regensburg, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München gegen den SSV Jahn Regensburg. Der Tabellenführer ist im Grünwalder Stadion zu Gast. Was erwartet die Löwen im Spiel gegen die Oberpfälzer?

TSV 1860 – SSV Jahn Regensburg, das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams endete mit dem Abstieg der Sechzger aus Liga 2 in der Relegation der Saison 16/17. Auch diesmal sind die Vorzeichen für die Heimmannschaft eher negativ. Aber nichts ist unmöglich, darum blicken wir darauf, was Regensburg in der Regel auf den Platz bringt.

Joe Enochs, seit Mitte Mai Übungsleiter des Jahn, setzt immer auf ein 4-2-3-1. Dieses generell sehr beliebte System und die taktischen Möglichkeiten, die es bietet, ist den regelmäßigen Lesern dieser Rubrik gut bekannt.

Mit der Qualität im Kader, die Regensburg vor allem – aber nicht ausschließlich – in der Offensive besitzt, hat Joe Enochs nun die Möglichkeiten, die ihm im Spiel nach vorne fehlten, als er noch Zwickau trainierte. Was Regensburg da an Variabilität aufs Feld bringt, ist beachtlich, wenn man deren Spiele neutral betrachtet.

Im Pressing richtet sich dass Verhalten der Regensburger stark daran aus, wie spielstark man den Gegner erwartet. Je stärker der Gegner hier eingeschätzt wird, desto weniger hoch wird gegen das Positionsspiel gepresst. Die Defensivlinie verhält sich dabei ähnlich. Jedoch konnte ich in keinem Spiel, das ich beobachtet habe, sehen, dass sich Regensburg in Erwartung gegnerischer Positionsangriffe weiter als bis zur Grenze zwischen zweitem und letzten Drittel des Spielfelds zurückgezogen hätte.

Die Rolle des Box to Box Spielers in der Zentrale obliegt dem erfahrenen Kapitän und Ex-Löwen Andreas Geipl, der in der Regel auch die Spielsteuerung übernimmt.

Kommen wir aber zunächst zu den statistischen Werten der Regensburger bisher.

Statistische Werte des SSV Jahn Regensburg

  • Ballbesitz: 44%
  • Passgenauigkeit: 75%
  • Defensive Zweikampfquote: 61%
  • Flankengenauigkeit: 37%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 11,15

Wie spielt der Jahn?

Die Regensburger legen ihr Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive, bei der die Abwehrarbeit auf breiter Linie im Sturm beginnt. So steuert der Jahn gegnerische Angriffe in seine variable Pressingfalle, um dann nach Ballgewinn überfallartig, hochpräzise und mit gewaltigem Tempo über Umschalt- und Konterspiel den Gegner regelrecht zu überrennen. Ob Jahn Regensburg das gegen die gegen den Ball gut stehende Mannschaft vom TSV 1860 auch auf den Platz bringen kann, werden wir sehen. Kommen wir zur generellen Spielweise des SSV.

Offensive

In der Offensive regiert die vertikale Achse Geipl – Viet – Ganaus im Zentrum. Grundsätzlich ist das Regensburger Spiel aber darauf ausgerichtet, einen Flügel im letzten Drittel stark zu überladen und dort dann entweder über kluge Kombinationen im letzten Drittel oder mithilfe der präzisen Flanken oder aber kluge Seitenwechsel an der Zonengrenze, das Zentrum entweder direkt oder in Folgeaktionen zu bedienen.

Für diese Art Fußball zu spielen, ist eine hohe Ballbesitzquote nicht notwendig, sondern eher hinderlich. Spiele der Regensburger gegen Teams, die selbst auf massive Defensive setzten, wirken auf den Betrachter oft zäh und manchmal ideenlos, weil im Verhältnis zum Ballbesitz nur wenige Abschlüsse aus der Box erfolgen.

Nichts desto trotz hat der Jahn in den letzten Wochen bei seinen Abschlüssen eine hohe Präzision entwickelt. Gegnerische Torhüter hatten gegen Regensburg in der jüngeren Vergangenheit mehr Arbeit als ihnen lieb sein konnte.

Durch das Gardemaß einiger Spieler sind die Oberpfälzer zusätzlich bei Standardsituationen nicht zu unterschätzen. Auch wenn die Ausbeute hier klar besser sein könnte, sind sowohl Ecken als auch Freistöße in Strafraumnähe größtenteils präzise.

Trotz deutlich weniger eigenem Ballbesitz bringen die Regensburger in der Mehrzahl der bisherigen Spiele häufiger ihre Angriffe ins letzte Drittel des Gegners.

Defensive

Die Pressinglinie agiert selten direkt auf Ballgewinn, sondern in der Regel so, dass der Gegner gezwungen wird, die Pressingfallen zu bespielen. Dort holt sich der Jahn aufgrund des überragenden Stellungsspiels dann meist problemlos den Ball ab und startet die Gegenattacke. Jahn Regensburg ist eine Mannschaft, die im Verhältnis zum gegnerischen Ballbesitz sehr viele Pässe abfängt.

Aber auch vor direkten Zweikämpfen wird nicht zurückgeschreckt und diese werden, vor allem im eigenen letzten Drittel, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch erfolgreich bestritten oder führen in der Folgeaktion zu einem abgefangen Ball durch den absichernden Spieler.

Das Vertrauen auf die funktionierenden Pressingfallen ist sehr hoch und berechtigt. Die Gegner kommen nur selten selbst zum Schuss und noch seltener zum Torerfolg. Nur Dresden, das ein Spiel weniger zu Buche stehen hat, kassierte mit zehn Treffern einen weniger als Regensburg.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorn ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich durch dessen Fehlen für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann man Regensburg knacken?

Kann der TSV 1860 den Jahn Regensburg knacken? Das ist für Samstag die Kardinalsfrage. Fakt ist, dass, wenn man es nicht schafft, bzw. sich nicht traut, die Offensive zu überladen, gegen die Defensivkünstler aus der Domstadt nur wenig Aussicht hat, überhaupt vielversprechende Strafraumsituationen zu generieren.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Absicherung der eigenen Angriffe wegen den immer möglichen und wie oben beschrieben meist überfallartig vorgetragenen Gegenangriffen, taktisch sehr bedacht handeln muss und immer im Fluss auf der horizontalen Ebene mit dem Ball verschieben muss.

Schafft man es, Regensburg ins Positionsspiel zu zwingen, werden deren Aktionen statisch und man bekommt selbst Kontergelegenheiten. Das muss, wenn die Verbindung zwischen Defensive und Sturm im Positionsspiel wieder fehlt, der Ansatz sein, der verfolgt wird.

Allerdings ist es auch so, dass die Oberpfälzer immer mutig agieren, genau wissen, wann sie wo in ihrer eigenen Defensive den Mut zur Lücke zeigen können, um dann vorne mehr Personal aufbieten zu können. Steht man stabil und stimmt das Stellungsspiel, tut sich Regensburg im Positionsspiel häufig schwer, die Box erfolgreich zu penetrieren.

Schlüsselspieler

Tor

Der 21-jährige Felix Gebhardt (#1) kam im Sommer aus Basel zum SSV. Warum er der Spieler mit dem höchsten Marktwert beim Jahn ist, beweist er Woche für Woche zwischen den Pfosten der Regensburger. Topreflexe, bisher nahezu perfekte Strafraumbeherrschung, und – ob der guten Regensburger Defensive zwar nur selten vonnöten – auch noch keine verlorene eins gegen eins Situation sprechen eine deutliche Sprache, was da für eine Granate im Tor des Jahn steht. Viermal konnte er bisher die Null halten. Mehr als einen Treffer musste er lediglich gegen Sandhausen und in der Offensive mutig auftretende Ingolstädter hinnehmen. Es ist wenig verwunderlich, dass er die Rangliste der besten Torhüter der Liga souverän anführt.

Abwehr

Beide Innenverteidiger, sowohl Florian Ballas (#4) als auch der erst 19 Jahre alte Louis Breunig (#16), Leihgabe aus Nürnberg, sind hier als Schlüsselspieler zu nennen. Und auch Flankengott Konrad Faber (#11), Verteidiger auf der rechten Außenbahn, ist ein wichtiges Rädchen im Uhrwerk SSV Jahn Regensburg. Breunig gewinnt die meisten defensiven Zweikämpfe in der Liga. Sein Stellungsspiel ist grundsätzlich zwar etwas ausbaufähig, allerdings wird er von seinem Nebenmann, Abwehrchef Ballas, gut geführt. Mit 1,96 m Größe ist Ballas neben seinen Qualitäten auf dem Boden obendrein ein Kopfballungeheuer. Im Positionsspiel der Oberpfälzer eröffnet er den Großteil der Angriffe. Der Rechtsverteidiger Faber ist der Spieler mit den meisten Ballkontakten beim Jahn. Unermüdlich beackert er die rechte Seite über die komplette Spielfeldlänge und schlägt obendrein die meisten Flanken in der Liga.

Mittelfeld

Kapitän Andreas Geipl (#8), aus Heidenheim an die Donau gewechselt, ist der kreative Kopf im Mittelfeld, der die Angriffe steuert. In der Rolle des Box to Box Spielers agiert er oft als Antreiber und Spielmacher aus der Tiefe des Raumes. Unter anderem beim TSV 1860 München ausgebildet, hat er in der 2. Liga 131 Einsätze für Heidenheim und den Jahn absolviert. Nach einer Saison mit nur wenigen Einsätzen im dritten Jahr beim letztjährigen Bundesligaaufsteiger aus Baden Württemberg kehrte er wieder zum Jahn zurück und spielt dort die tragende Rolle im Zentrum des Spielfelds. Offensiv wie defensiv ist er als offensivere Sechs und Spielführer Herz und Kopf der Mannschaft.

Der linke Außenbahnspieler Dominik Kother (#27), eigentlich gelernter Stürmer, ist der beste Torschütze der Regensburger. Er kam im Sommer vom KSC zum Jahn. Offensiv in direkten Duellen kaum zu stoppen, hat der schnelle 23-Jährige einen unheimlichen Drang von außen ins Zentrum. Dort besticht er mit offensivem Durchsetzungsvermögen und genialer Zusammenarbeit mit Viet und Ganaus.

Sturm

Noah Ganaus (#20) kam vom VfB Stuttgart und wird im Sturmzentrum als Ziel- oder Wandspieler eingesetzt. Seine Torerfolge sind überschaubar. Aber wie er Bälle festmacht und wieder in den Rückraum auf seine Mannschaftskollegen abgibt, ist für einen Spieler seines Alters (22) sensationell. Wenn dieser Spieler irgendwann auch noch anfängt zu treffen, bleibt er nicht lange in der 3. Liga.

Fazit

Die Geschwindigkeit, in der Trainer Enochs es geschafft hat, dass aus 23 Neuzugängen und lediglich vier aus der Vorsaison verbliebenen Spielern beim SSV eine Mannschaft wird, die mit Ball ein echtes Feuerwerk abbrennen kann, ist bemerkenswert. Andere Trainer brauchen bei weniger Fluktuation länger. Leichtes Stottern im Motor zu Beginn der Saison hat der sympathische US-Amerikaner Enochs auf der Trainerbank mittlerweile abstellen können. Seit sechs Spielen stehen nur noch Siege für Regensburg zu Buche.

Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass man gegen die Oberpfälzer drei Punkte holen kann. Möglich ist in dieser verrückten Liga jedoch sehr viel. Der durch die Schiedsrichterleistung des vergangenen Wochenendes stark dezimierte Kader des TSV 1860 München wird aber wie immer auf Grundlage der taktischen Vorgaben des Übungsleiters auch im Spiel gegen Jahn Regensburg alles in seiner Macht stehende tun, um drei Zähler zuhause möglich zu machen. Ob das gegen Regensburg gelingen kann? Ich hoffe es sehr, denn wie immer wünsche ich mir einen Sieg meiner Löwen – egal wie.

So könnte Regensburg beginnen

Datenquelle: Wyscout

Tickets für das Auswärtsspiel in Saarbrücken nun online erhältlich

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Erfolgreicher als die Roten?

Seit Mittwoch dieser Woche hat das nächste Auswärtsspiel des TSV 1860 beim 1. FC Saarbrücken am kommenden Samstag (11.11. 14.00 Uhr im sechzger.de-Ticker) noch eine zusätzliche Bedeutung: Werden die Löwen ein besseres Ergebnis im Saarland erzielen, als es dem Weltverein aus der Seitenstraße in der 2. DFB-Pokal-Hauptrunde gelang?

Reisefreudige Löwenfans auch in Saarbrücken

Zahlreiche Löwenfans werden sich – ganz unabhängig vom Ausgang der Partie gegen den Tabellenführer Jahn Regensburg morgen Nachmittag – auf den Weg Richtung Ludwigspark machen und das Team von Trainer Maurizio Jacobacci wieder lautstark unterstützen.

Hier gibt’s die Karten

Ab sofort können die Tickets für den Gästeblock (in der Variante print@home) geordert werden. Und zwar über diesen Link direkt auf der Seite des 1. FC Saarbrücken.

Auf geht’s Löwen! Deckt Euch mit Karten ein und macht das Duell mit dem FCS zu einem Heimspiel.

TSV 1860 – Jahn Regensburg: Ergebnistipp Maximilian Deisenhofer

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Maximilian Deisenhofer

Seit 2018 sitzt Maximilian Deisenhofer für die Grünen als Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Heute tippt der Löwenfan für sechzger.de die Partie des TSV 1860 gegen Jahn Regensburg.

Optimistischer Maximilian Deisenhofer

Trotz der widrigen Umstände bei den Löwen zeigt sich Maximilian Deisenhofer optimistisch und hofft auf eine Trotzreaktion der Mannschaft.

“Ich tippe auf ein 1:0.
Torschütze: Verlaat”

Man kann nur hoffen, dass Jahn Regensburg gegen die ersatzgeschwächten Löwen den ein oder anderen Prozentpunkt an Konzentration vermissen lässt und der TSV 1860 über sich hinauswächst.

Liebe zum Handball und Fußball

Zum Fußball und den Löwen kam Maximilian Deisenhofer einst “als kleiner Bub an Vaters Hand”. Sein erstes Spiel war dann auch direkt ein Derby im Jahr 1995. Seine sportliche Heimat fand er jedoch beim Handball und war 20 Jahre beim TSV Niederraunau (u.a. auch in der Landesliga und Bayernliga) aktiv.

Sportlich blau, politisch grün. Dass der Sport und vor allem Fanbelange auch in Deisenhofers politischem Wirken eine Rolle spielen, spiegelt sich nicht zuletzt in seinen Veröffentlichungen und Anfragen der letzten Monate wider. So setzte er sich beispielsweise mit der Datei “Gewalttäter Sport” auseinander und forderte eine Aufklärung des Vorfalls in Augsburg, als sich am Rande der Bundesligapartie des FCA gegen Borussia Mönchengladbach ein Schuss aus der Waffe eines Polizisten gelöst hatte.

Foto: Max Deisenhofer (Facebook)

AZ: Kommt der VAR auch in der 3. Liga?

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Symbolbild Schiedsrichter VAR 3. Liga Regeln Saison
Manchmal ein undankbarer Job, aber immer mittendrin statt nur dabei: der Schiedsrichter

Das Spiel in Köln und die dort gezeigte Schiedsrichterleistung sind uns (leider) noch allzu gut im Gedächtnis. Einige spielentscheidende Entscheidungen wären wohl anders getroffen worden, womöglich wären die Löwen gar mit drei Punkten statt mit leeren Händen aus der Domstadt zurückgereist. Auf Anfrage der AZ bestätigte der DFB nun, dass man sich erneut mit der Einführung des VAR in der 3. Liga beschäftige.

Kommt der VAR auch in der 3. Liga?

Die Gelbe Karte von Albion Vrenezi wurde zurecht annulliert, aber den möglichen Elfmeter nach Foul an Schröter und die folgende Gelb-Rote Karte für den Löwen konnte man nicht rückgängig machen. Keine Frage: In diesem speziellen Fall wäre ein Videoschiedsrichter – egal, wie man ihm generell gegenübersteht – für den TSV 1860 sicher von Vorteil gewesen.

Nach Informationen der AZ erwägt der DFB, den Videoschiedsrichter auch für die 3. Liga einzuführen, um eventuelle Fehlentscheidungen korrigieren zu können. So gab der Verband folgendes Statement ab:

“Auf Wunsch einzelner Klubs aus der Managertagung der 3. Liga, geäußert im Sommer 2023, beschäftigt sich der DFB und der Ausschuss 3. Liga aktuell mit einer erneuten Aufbereitung der Rahmenbedingungen. Auf dieser Grundlage soll eine neuerliche Abwägung für die 3. Liga vorgenommen werden.”

Unabhängig von den Kosten, die im Falle der Einführung des VAR auf die Drittligisten zukämen: Wie steht Ihr zur möglichen Einführung des Videoschiedsrichters in der 3. Liga?

Sechzig um Sieben: Endlich Wochenende!

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

SuS am Freitag Morgen heißt: Das Wochenende steht vor der Tür und heute Abend beginnt ein neuer Spieltag in der 3. Liga (im konkreten Fall mit dem Duell zwischen Erzgebirge Aue und dem SC Verl). Und das könnte heißen, dass es auch bei unseren Löwen (die morgen Nachmittag bekanntlich den aktuellen Tabellenführer auf Giesings Höhen begrüßen) wieder ausschließlich um sportliche Themen geht. Aber gleichwohl viele Fans und Freunde des TSV 1860 die vereinspolitischen Ränkespiele dieser Tage nur noch schwer ertragen können und man sich eine Fokussierung auf das Geschehen auf dem grünen Rasen wünscht, ist es unsere Chronistenpflicht an dieser Stelle (auch) auf unsere Beiträge des gestrigen Tages hinzuweisen, die sich leider um das besagte, weiterhin sehr unruhige Umfeld unseres Lieblingsvereins drehen.

Zwei Interviews sorgen für Uneinigkeit

Zum einen hat sich am Donnerstag der Aufsichtsratsvorsitzende Saki Stimoniaris in einem Blog-Interview zum Wochenanzeiger-Interview mit Heinz Schmidt geäußert und den 1860- Vizepräsident darin der Lüge bezichtigt. Wir haben die beiden wichtigsten Aussagen der beiden Protagonisten in den Interviews hier zusammengefasst. Und wir wundern uns, warum Stimoniaris davon ausgeht, dass Schmidt, als er von “einem Vertreter unseres Mitgesellschafters” sprach, unbedingt genau ihn gemeint haben muss.

Die Sponsorenmail, Version 1

Zum anderen hat sich Jan Schrader gestern Abend einmal näher mit der ersten (von zwei) Email(s) beschäftigt, die eine Gruppe von Sponsoren an den TSV 1860 bzw. die beiden Gesellschafter der KGaA gerichtet hat Dass diese noch deutlich milder formuliert worden war, als jenes Schreiben, das im Laufe dieser Woche publik wurde, kann hier nachgelesen werden.

Und nun zum Sport!

Obwohl wir gestern die gute Nachricht vermelden durften, dass Albion Vrenezis Gelbe Karte aus dem “Kartenfestival von Köln” zurückgenommen wurde, spielt der Kosovare, der in der Vergangenheit auch schon beim Löwengegner von morgen kickte, in den fünf Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redakteure für das Duell mit dem Jahn, keine Rolle. Auf Joel Zwarts, für den ja bei einem Einsatz gegen Regensburg ein mittlerer fünstelliger Betrag an den Jahn überwiesen werden müsste, würden hingegen nur zwei der fünf befragten Redakteure verzichten. Und wie denken die Löwenfans über diese offensive Personalie? In der Auswertung unserer aktuellen Umfrage könnt Ihr genau das nachlesen.

Nachrichten aus der 3. Liga

Kreuzbandriss für Noah Sarenren Bazee

Ärgerlich genug, dass man das Zweitligaspitzenteam des HSV am Dienstag Abend an den Rand einer Niederlage brachte und dann im Elfmeterschießen doch den Kürzeren zog, hat das Pokalspiel für Arminia Bielefeld  schwerwiegende Konsequenzen: Noah Sarenren Bazee muss nach einem Kreuzbandriss, den er sich ohne Einwirkung des Gegners in der 17. Minute zuzog, operiert werden und fällt demnach lange aus. Der Mittelfeldspieler war erst kurz vor Ende der diesjährigen sommerlichen Transferperiode aus Augsburg auf die Alm gewechselt.

Endspiel für Rüdiger Rehm in Mannheim?

Nach fünf Spielen ohne Sieg isr der SV Waldhof inzwischen auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Am Sonntag Mittag kommt nun der Tabellenletzte MSV Duisburg zum Krisengipfel in die Quadratestadt. Sollte Mannheim den Bock erneut nicht umstoßen können und keinen Dreier einfahren, könnten die Tage für Coach Rüdiger Rehm gezählt sein. Der Löwenfan denkt beim Spiel zwischen den “Baracklern” und den Zebras durchaus ein wenig wehmütig an Mitte August zurück, als 1860 nach den beiden Auftaktsiegen gegen genau diese beiden Mannschaften von der Tabellenspitze grüßte.

Mit Erinnerungen an derlei goldene Zeiten entlassen wir unsere Leser bestens informiert in den letzten Arbeitstag vor Beginn des Wochenendes.

Sponsoren E-Mail: Ursprüngliche Formulierung deutlich milder

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Es gibt viele Themen, die die Fans des TSV 1860 München derzeit beschäftigen. Um den Sport geht es dabei nur am Rande, auch wenn am Wochenende der Tabellenführer aus Regensburg im Grünwalder Stadion zu Gast sein wird. Eines der bestimmenden Themen ist die E-Mail von zahlreichen Sponsoren an den TSV 1860 München. Sie ist mit deutlichen Forderungen versehen – in der ersten Variante war dies noch deutlich anders.

E-Mail von Sponsoren: Fehlende Stellungnahme?

Seit der Veröffentlichung einer E-Mail von mehreren Sponsoren und Privatpersonen hat der Absender Alexander Hofmann (Geschäftsführer der Hofmann GmbH-Interieur) zahlreiche Nachrichten erhalten. Diese kämen zum Teil von der Presse, zum anderen von weiteren Sponsoren, die die gestartete Initiative unterstützen möchten. Bereits am 20.Oktober kontaktierte eine Gruppe den TSV 1860 München in einer E-Mail. Der Inhalt unterscheidet sich hinsichtlich der gestellten Forderungen deutlich von der zweiten Variante, die vor kurzem veröffentlicht wurde. Unter dem Titel “Unternehmer, Förderer & Sponsoren des TSV 1860 München” wurde folgendes geschrieben:

Bezugsnehmend auf das Schreiben von Martin Gräfer von der Bayerischen (im Anhang als Kopie) richten wir uns an die Gesellschafter der TSV München von 1860 KGaA.
Wir als Gruppe von Unternehmern, Förderern & Sponsoren vom TSV 1860 München (am Anschluss namentlich Genannt) stehen vollumfänglich hinter den Aussagen des Schreibens von Hr. Martin Gräfer.
Mit freundlichen Grüßen

Der aufgeführte Anhang entspricht dabei einem Schreiben von Martin Gräfer (dieBayerische), das der Vorstandsvorsitzende des Hauptsponsors am 06.Oktober auf seinem privaten Facebook-Account teilte.

Unterzeichnet wurde die E-Mail, die an Vertreter beider Gesellschafter gesendet wurde, von insgesamt 15 Sponsoren und Privatpersonen. Eine direkte Aufforderung zu einer Stellungnahme oder eine Frage beinhaltet die erste E-Mail nicht. Möglicherweise erfolgte daher keine direkte Reaktion seitens des TSV 1860 München. Die Sponsoren hatten in ihrem zweiten Schreiben zu Beginn bemängelt, dass auf ihr Schreiben keine Stellungnahme erfolgt sei und begründeten damit den Schritt an die Öffentlichkeit.

Nicht nur die Kontaktaufnahme mit der Presse, sondern auch der Inhalt unterscheidet die beiden Schreiben voneinander. Zwei Unterzeichnern des ersten Schreibens waren die Forderungen offensichtlich zu harsch, sie unterschrieben den neuen Aufruf nicht. Stattdessen kamen allerdings weitere Sponsoren bzw. Privatpersonen hinzu, die das Anliegen unterstützten. Wieso die Forderungen deutlich verschärft wurden, beantwortete der Initiator auf sechzger.de-Anfrage noch nicht – man werde die eingegangenen Nachrichten in Ruhe abarbeiten. Stattdessen verwies Hofmann stellvertretend für die Sponsoren “Löwenfreunde” auf die Zielsetzung der Initiative.

Gerne können wir ihnen aber bereits heute mitteilen, dass unsere neutrale Gruppe an einer positiven Entwicklung der KgaA und des gesamten Vereins gelegen ist und wir daher einen Burgfrieden innerhalb der KGaA und des Vereins und Zusammenführung der Fanlager als Basis für einen zukünftigen Erfolg erreichen möchte.

Wie das Löwenmagazin berichtete, scheinen derweil nicht alle Unterzeichner des zweiten Schreibens ihre weitere Partnerschaft mit dem TSV 1860 München unmittelbar an eine Verlängerung mit Marc-Nicolai Pfeifer zu knüpfen. “Ich werde auch mein Sponsoring sicher nicht kündigen, wenn’s scheitert” wird ein Unterzeichner zitiert.