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NLZ: Lukas Reich und Bruno Mühl vom DFB nominiert

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Lukas Reich TSV 1860

Große Ehre für zwei Junglöwen aus dem NLZ des TSV 1860: Lukas Reich wurde vom DFB für die U18 Nationalmannschaft nominiert, Bruno Mühl darf die deutschen Farben in der U16 vertreten.

Lukas Reich und Bruno Mühl vom DFB nominiert

Vor rund eineinhalb Jahren debütierte Lukas Reich in der U16 Nationalmannschaft, jetzt wurde er von Bundestrainer Hanno Balitsch für die U18 nominiert. Im Kader für die beiden Länderspiele gegen Tschechien (15.11.) und Portugal (20.11.2023) in Pinatar/Spanien steht übrigens kein Spieler der Seitenstraßler, wohl aber ein Löwe – und was für einer! Reich spielt nämlich nicht nur für den TSV 1860, sondern ist auch Löwe durch und durch. Sein Vater ist Mitglied bei den Königslöwen Schwaberwegen und wie heißt es so schön: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…

Auch für die U16 des DFB wurde ein Spieler des TSV 1860 nominiert. Bei den beiden Länderspielen in der Türkei am 18. und 21. November 2023 darf sich Bruno Mühl zeigen und auf sein Debüt hoffen.

sechzger.de Talk 130 nach Regensburg & vor Saarbrücken – 1860

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sechzger.de Talk Folge 130 nach der Niederlage gegen Regensburg und vor 1.FC Saarbrücken - TSV 1860 München

Nichts zu holen gab es für die Löwen leider am Wochenende gegen den SSV Jahn Regensburg. In der Nachspielzeit sorgten die Gäste mit ihrem Treffer für enttäuschte Gesichter bei Spielern und Fans des TSV 1860 München. Darüber spricht Jan im sechzger.de Talk Folge 130 mit Christian und Thomas. Außerdem gibt es einen Ausblick auf die Partie beim 1.FC Saarbrücken.

Die Niederlage gegen Regensburg

Sechs Ausfälle hatte der TSV 1860 München im Duell mit dem Tabellenführer zu beklagen, der wiederum mit sechs Siegen in Folge nach Giesing gereist kam. Folglich kam es zu vier Veränderungen der Startaufstellung im Vergleich zur Niederlage bei Viktoria Köln. Unter anderem feierte Michael Glück sein Startelfdebüt für die Löwen. Nicht nur das Sportliche wie die Auswechslungen oder die 90 Minuten an sich werden im sechzger.de Talk 130 besprochen, sondern natürlich auch natürlich das Geschehen auf den Rängen abseits des grünen Rasens. Dort zeigten die Gäste aus Regensburg eine starke Leistung, die Anhänger des TSV 1860 München hingegen erwischten offenbar keinen guten Tag. Das zumindest war immer wieder in Kommentaren zu lesen – also wird im aktuellen Podcast natürlich bei denen nachgefragt, die live selber mit dabei waren.

Vorschau 1.FC Saarbrücken

Vor Ort sind beim nächsten Auswärtsspiel in Saarbrücken natürlich auch wieder einige Redakteure von sechzger.de, unter anderem Christian und Jan. Dort erwartet sie das Duell der Tabellennachbarn. Die Löwen belegen momentan Rang 14, der 1.FC Saarbrücken ist 15ter. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass der FCS zwei Spiele weniger absolivert hat und somit womöglich weiter vorne in der Tabelle liegen könnte. Neben den Bilanzen wird auch ein Blick auf die personelle Situation beim TSV 1860 München geworfen. Der ein oder andere Spieler dürfte wieder in den Kader zurückkehren, Albion Vrenezi wird hingegen gelbgesperrt pausieren müssen.

Wie sich die Löwen im Saarland schlagen – und wie die Wurst im Ludwigsparkstadion schmeckt, wird dann in gewohnter Ausführlichkeit in der nächsten Folge besprochen.

Der sechzger.de Talk 130 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 III siegt in Milbertshofen

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TSV Milbertshofen TSV 1860 III Dritte

Natürlich trübt die Last-Minute-Niederlage der Profis gegen Jahn Regensburg auch heute noch die Stimmung im Lager der Löwen. Doch es gab auch positive Ergebnisse: Die U21 gewann in Ismaning, der TSV 1860 III setzte sich in Milbertshofen durch und die U17 schlug die Schanzer. Auch die drei Teams der Löwinnen blieben am Wochenende ungeschlagen.

TSV 1860 III gewinnt beim TSV Milbertshofen

Die Dritte des TSV 1860 legte auf der BSA Hans-Denzinger-Straße einen Blitzstart hin und ging bereits in der 5. Minute durch Peter Lettenbauer in Führung. Danach taten sich die Löwen gegen den Tabellenletzten erstaunlich schwer und wurden erst kurz vor dem Ende erlöst. Der eben eingewechselte Dominik Kilpatrick sorgte in der 83. Minute mit dem 0:2 für die Entscheidung.

Die 4. Mannschaft des TSV 1860 musste beim TSV Moosach-Hartmannshofen hingegen eine überraschende 1:3-Niederlage hinnehmen. Für die Löwen sorgte Abdou Jarmaine für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 03.11.

19.30 Uhr: FC Teutonia München – Senioren B 2:4

Samstag, 04.11.

09.30 Uhr: U12 – SC Baldham-Vaterstetten U13 1:1
10.00 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U14 – U13 1:0
11.00 Uhr: TSV Milbertshofen – 3. Mannschaft 0:2
14.00 Uhr: Profis – Jahn Regensburg 0:1
14.00 Uhr: FC Ismaning – U21 0:3
15.00 Uhr: Löwinnen II – SV München Laim II 6:0
15.00 Uhr: U17 – FC Ingolstadt 04 3:1
17.30 Uhr: Löwinnen I – TSV Hohenbrunn-Riemerling 4:0

Sonntag, 05.11.

09.30 Uhr: U10 – SV Untermenzing U11 14:1
10.00 Uhr: SV Untermenzing – Löwinnen U17 3:3
11.00 Uhr: 1. FC Kaiserslautern – U19 0:0
11.30 Uhr: U13 – 1. FC Passau U14 1:2
12.30 Uhr: TSV Moosach-Hartmannshofen II – 4. Mannschaft 3:1
14.00 Uhr: U16 – FC Schweinfurt 05 U17 3:3
16.15 Uhr: TSV Neuried – Futsal 5:7

Die Futsaler des TSV 1860 siegten in Neuried

TSV 1860 – Jahn Regensburg (0:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – SSV Jahn Regensburg. Am Ende steht eine brutal unglückliche Niederlage unserer Löwen, die der Gegner in der Nachspielzeit fixierte.

TSV 1860 – Jahn Regensburg endete mit 0:1. Eine unerwartet gute Leistung der Sechzger zwischen den beiden Strafräumen reichte nicht, um gegen effiziente Domstädter etwas Zählbares zu holen. Die Sechzger spielten diesmal im 4-4-1-1 mit Zejnullahu als hängende Spitze und Regensburg wie erwartet im 4-2-3-1.

Die durch Sperren und Verletzungen stark dezimierten Löwen hielten gegen den Tabellenführer lange mit. Eine Unkonzentriertheit sorge am Ende für die Niederlage.

Beide Teams versuchten zu Beginn der Partie die Pressinglinie mittig zu stellen. Die Löwen agierten auch beim Anlaufen nicht wie gewohnt. Mit Mittelstürmer Lakenmacher und Zejnullahu liefen vor einer – die Räume im Zentrum zustellenden – Dreierkette diesmal zwei Spieler den Aufbau des Gegners an. Jahn Regensburg setzte auf eine Linie aus drei Spielern beim Anlaufen des gegnerischen Positionsspiels.

Die Defensivlinien waren bei beiden Teams der Höhe der Pressinglinie angepasst. Den Raum, der dadurch im Mittelfeld entstand, nutzen die Teams beide gut aus. So lief die Partie hin und her. Regensburg agierte jedoch aggressiver gegen den Ballbesitz der Sechzger und erfocht sich das Leder dadurch oft bevor die Sechzger Gelegenheiten hatten, in die Box der Gäste vorzudringen.

Vor der Analyse wie gewohnt die statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte TSV 1860 – SSV Jahn Regensburg

  • Ballbesitz: TSV 1860 50% – SSV 50%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 81% – SSV 80%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 53% – SSV 64%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 18/3 – SSV 9/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 11,38 – SSV 11,46

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (50%:50%)

Die Zahlen geben hier im Großen und Ganzen das wieder, was auf dem Platz geschah. Beide Teams liefen den Platz hoch und runter. Mit leichten Vorteilen beim Eindringen ins letzte Drittel und in die Gegnerische Box für Jahn Regensburg.

Eine weitere Analyse eine oder beide Halbzeiten betreffend, ist bei dieser statistischen Größe nicht notwendig. Ich möchte nur noch anfügen, dass Regensburg leichte aber vernachlässigbare Ballbesitzvorteile im ersten Durchgang verzeichnete und die Löwen dementsprechend gleichwertige Vorteile ihrerseits in der zweiten Hälfte der Partie hatten. Nichtsdestotrotz waren diese Vorteile marginal und nicht spielentscheidend.

Passgenauigkeit (81%:80%)

Hier haben wir einen leichten Vorteil, der auf den ersten Blick nicht ins Gewicht fällt, aber für kleine Nuancen in der Partie dennoch wichtig war, zu verzeichnen.

Die Tatsache, dass die Löwen im Positionsspiel aufgrund der meist als Dreierkette anlaufenden Pressingreihe des Jahn dann und wann einen oder zwei vorbereitende Pässe in der Abwehr mehr spielen mussten als die Gäste, um die Lücke im Pressing des Gegners zu finden, ist ein Grund für die leichte Diskrepanz bei diesem Wert.

Bei den Vorwärtspässen alles in allem wieder genauer agierend, war hier die Quote der Sechzger nach mehreren Wochen, in denen sie unter die wichtige Grenze von 70% bei Pässen nach vorn gerutscht war, hier wieder auf einem Wert, der als annehmbar gewertet werden kann.

Die Genauigkeit der Pässe in letzte Drittel konnte gar auf den zweitbesten Saisonwert gehoben werden.

Ein Manko gilt es jedoch bei der Genauigkeit zu verzeichnen. Die Vorteile beim Einwurfverhältnis (26:13) wurden durch Ungenauigkeiten der Sechzger einerseits und guten Einsatz des Spieler des SSV in diesen Situationen leider in Gegenteil verkehrt. Während Jahn Regensburg alle eigenen Einwürfe zum Mitspieler brachte, gab der TSV 1860 München hier achtmal den Ballbesitz an den Gegner ab.

Defensive Zweikampfquote(53%:64%)

Nun kommen wir zum ersten wirklich schlechten Wert auf Seiten des TSV 1860 München im Spiel gegen Jahn Regensburg. Nicht nur ist die Diskrepanz beider Teams im relativen Wert höher als zehn Prozent, die Regensburger führten mit einem Plus von 36% auch insgesamt deutlich mehr Zweikämpfe gegen den Ball. Am Ende gewann Regensburg dadurch lediglich sechs Zweikämpfe gegen den Ball weniger als die Löwen überhaupt geführt hatten. Wer nun hofft, dass sich das durch die abgefangenen Bälle egalisiert hätte, ist leider auf dem Holzweg. Auch bei diesen liegt der Jahn mit einem relativen Vorteil von 5% leicht vorne.

Sehen wir uns an, wo die Zweikämpfe geführt wurden, ändert sich an diesem Bild leider auch nichts. Auch im eigenen letzten Drittel lag die Zweikampfquote und auch die Anzahl der geführten Zweikämpfe gegen den Ball unter dem Niveau der Gäste.

Entscheidend war das – abgesehen von dem Blackout der Mannschaft vorm Gegentor – für den Ausgang des Spiels allerdings keineswegs. Dazu kommen wir aber weiter unten. Es war nicht nur Kurt, der beim Gegentreffer schlecht aussah.

Schüsse/aufs Tor (18/3:9/3)

Die Hälfte der Schüsse der Sechzger kam von außerhalb des Strafraums des Jahn. Interessanterweise waren da allerdings mit Ludewigs von Gebhardt sensationell gehaltenem Versuch (38.), Vrenezis Lattenkracher (42.) und einem ebenfalls von Vrenezi abgefeuertem, aber ebenfalls durch SSV Keeper Gebhardt spitzenmäßig parierten, Schuss (74.) mit die gefährlichsten Abschlüsse des TSV 1860 im Spiel gegen Jahn Regensburg dabei. Drei der neun Versuche von außerhalb wurden geblockt.

In der Box feuerten die Löwen ebenfalls neun Schüsse ab. Davon ging lediglich einer auf den Kasten der Gäste. Fünf Versuche des TSV, in der Box aufs Tor zu schießen, konnten die einsatzfreudigen Defensivspieler des SSV blocken. Ein Schuss von Rieder, kurz hinter der Strafraumgrenze aus halbrechter Position abgefeuert, konnte Gebhardt ebenfalls parieren. Das war der einzige aus der Box abgebene Schuss des TSV 1860, der dem Keeper des Jahn Arbeit verschaffte.

Regensburg gelang es lediglich dreimal, in der Box zum Schuss zu kommen. Von diesen drei Schüssen blockten die Sechzger einen, einen weiteren musste Richter parieren (Kother, 64.) und einer fand leider sein Ziel und schlug – nachdem er den Innenpfosten küsste – hinter Richter im Tor ein.

Von den sechs von außerhalb des Löwenstrafraums abgefeuerten Schüssen der Gäste wurde ebenfalls einer geblockt und einer durch Richter problemlos festgehalten. Der Rest verfehlte das Ziel.

Der Treffer

Hier könnt Ihr das Tor für Regensburg und weitere Highlights der Partie noch einmal betrachten.

Das 0:1

Nach einem Einwurf von der linken Seite des SSV verhält sich die Defensive der Löwen generell etwas passiv, so kommt der Ball über mehrere Stationen zu Eichinger. Seine Flanke, die er unbedrängt etwa 15 Meter vor der Box der Löwen aus halbrechter Position auf die halblinke Seite des Strafraums spielen kann, fällt Eisenhuth vor die Füße.

Eisenhuth stielt sich, während der Ball in der Luft ist, aus dem Zentrum, wo er von Verlaat bewacht wurde, ein paar Meter nach außen und kommt dort völlig frei zum Schuss. Was im ersten Moment im Stadion für mich wirkte, als wäre es klar Kurts Fehler, ist nach Betrachtung der Fernsehbilder ein gemeinschaftliches Versagen des deutlich pumpenden Kapitäns der Löwen, Kurt sowie auch der kompletten Vordermannschaft des TSV 1860, die Jahn Regensburg ohne Gegenwehr den Ball über mehrere Stationen von links nach rechts transportieren lässt. Bonga, Frey, sowie leider auch Greilinger, der als Eichinger an den Ball kommt, viel zu tief steht, greifen während dieser Ballstafette nicht ein bzw. laufen dem Geschehen hinterher und so schauen die Sechzger am Ende wieder einmal mit dem sprichwörtlichen Ofenrohr ins Gebirge.

Dieses Gegentor war unnötig und schon in der Entstehung vor der Flanke verhinderbar.

Das fiel auf

Die am Ende spielentscheidenden verlorenen bzw. gewonnenen Duelle um den Ball fanden in der Luft im oder um den Fünfmeterraum der Regensburger statt. Bis auf einen Luftzweikampf knapp vor dem Fünfmeterraum konnten die Sechzger keines von elf Luftduellen vor dem Regensburger Tor für sich entscheiden. Die Tatsache, dass es in diesen elf Situationen zu Luftduellen kam, zeigt uns einerseits, dass mit den Flanken prinzipiell in diesem Spiel auf Seiten der Sechzger alles in Ordnung war. Dass man nicht alle Luftduelle gewinnen kann, ist ebenfalls klar. Aber lediglich eins von elf ist zu wenig. Das offensive Kopfballspiel ist nicht erst seit Samstag kaum vorhanden.

Die Lufthoheit im eigenen Strafraum war für Regensburg der entscheidende Faktor.

Die Entstehung der Flanke vor dem Gegentreffer lässt mich auch etwas ratlos zurück. Wie kann es sein, dass beim Stande von 0:0 der Ball über mehrere Stationen vom Gegner horizontal über die gesamte Spielfeldbreite gebracht werden kann, ohne dass auch nur ein Spieler wirkliche Gegenwehr leistet?

Das Herausspielen klarer Chancen fällt den Sechzgern nach wie vor schwer. Weitschüsse – seien sie auch noch so präzise und gefährlich – sind für mich keine solchen. Schüsse aus der Box treffen entweder das Ziel nicht oder werden geblockt. Wenn die verteidigende Mannschaft fünf von neun Schüssen abblocken kann, stimmt etwas in der Vorbereitung auf den Torschuss nicht, oder der Schütze wählt mit dem Abschluss die falsche Option.

Fazit

Ich weiß heute gar nicht, was ich schreiben soll. Diese Last-Minute-Niederlagen sind einfach sehr enttäuschend. Als nächstes geht es gegen durch den Sieg im Pokalspiel euphorisierte Saarbrücker; dort wird man uns auch nichts schenken.

Dafür, dass die Mannschaft stark dezimiert ins Spiel gehen musste und auch noch kurz vor dem Spiel unerwartete Ausfälle hinzunehmen hatte, hat man sich bis zum späten Gegentor eigentlich wacker geschlagen.

Ich hoffe, dass man sich ergebnistechnisch sehr bald wieder fängt. Wir schießen im Ligavergleich zusammen mit Lübeck die drittwenigsten Tore. Nur Freiburg und Duisburg treffen seltener. Ein Team, das nicht mindestens zwei Treffer selbst erzielt, wird in dieser Liga selten gewinnen. Eine Mannschaft, die nicht mindestens einmal trifft, selten einen Punkt holen. Hervorzuheben, dass wir auch das Team mit den drittwenigsten Gegentreffern sind, ist leider Augenwischerei.

Natürlich fußt auch in Liga 3 alles auf einer stabilen Defensive. Es ist allerdings so, dass der TSV 1860 München trotz nur weniger Gegentreffer die Mannschaft mit den meisten zugelassenen gegnerischen Schüssen in der Liga ist. Dazu gesellt sich die drittschlechteste eigene Schussgenauigkeit bei einer im Ligavergleich nur durchschnittlichen Schussanzahl. 40 Prozent der Schüsse werden von außerhalb der Box des Gegners abgefeuert. Obendrein haben die Löwen die viertschlechteste Torquote pro 90 Minuten. Nach nun einem Drittel der Saison müssen die Verantwortlichen in der KGaA langsam beginnen, sich Gedanken zu machen, was besser werden muss und wie es besser werden kann.

Datenquelle: Wyscout

Trotz Niederlage: Jesper Verlaat in kicker “Elf des Tages”

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Tsv 1860 Vfb Lübeck Jesper Verlaat 2

Oft kommt es vermutlich nicht vor, dass ein Spieler in die Spieltagself berufen wird, dessen Mannschaft verloren, während das siegreiche Team diesbezüglich leer ausgeht. Diesmal ist jedoch der Fall: Jesper Verlaat wurde vom kicker trotz der Niederlage gegen Regensburg in die “Elf des Tages” berufen.

Jesper Verlaat in kicker “Elf des Tages”

Mit der Note 2,0 hat sich der Niederländer die Nominierung auch redlich verdient, zumal er den Laden hinten zusammen mit Startelf-Debütant Michael Glück (Note 2,5) und Torwart David Richter (Note 2,5) vorbildlich zusammenhielt. Dann kam die Nachspielzeit und das Unheil nahm seinen Lauf…

Die Spieltagself im Überblick

Kersken (Bielefeld) – Bouebari (Freiburg II), Verlaat (1860), Mai (Duisburg), Eitschberger (Halle) – Ben Balla (Sandhausen), Berko (Halle), Eberwein (Dortmund II), Obuz (Essen) – Hobsch (Unterhaching), Grodowski (Münster)

Titelbild: Oliver Rabuser

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Jahn Regensburg

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TSV 1860 Jahn Regensburg 20231104 Fotogalerie

Auch wenn am Ende eine bittere und unverdiente 0:1-Niederlage zu Buche stand, so bot der vergangene Samstag auf und abseits des Platzes doch auch viel Schönes. Wir haben in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen rund um die Partie des TSV 1860 gegen Jahn Regensburg für Euch zusammengefasst.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Jahn Regensburg

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken!

 

Sechzig um Sieben: Schmerzhafte Niederlage gegen Regensburg

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Sechzig um Sieben: Spielbetriebs-GmbH macht Nägel mit Köpfen

Gut gekämpft, aber keinen Punkt erzielt. So lautet leider die Bilanz nach dem Heimspiel gegen Jahn Regensburg, das mit einer Niederlage endete. Bei anderen Mannschaften der Löwen lief es immerhin besser. Zum Start in eine neue Woche gibt es alles Wichtige rund um den TSV 1860 München im Überblick.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Regensburg

92 Minuten lang hielt sie, die Defensive der Löwen. Dann aber klingelte es doch im Tor und David Richter musste den Ball aus dem Netz holen, nachdem Eisenhuth den Ball chancenlos hinter ihm versenkt hatte. Thomas war live im Grünwalder Stadion dabei und schildert in den Giesinger Gedanken seine Gefühlswelt. Darin behandelt werden auch die Äußerungen von Maurizio Jacobacci von der Pressekonferenz nach der Partie.

U21 siegt in Ismaning

Besser lief es für das Team von Frank Schmöller in der Bayernliga Süd. Nach der ärgerlichen Niederlage gegen den VfR Garching reichte es nach 90 Minuten zu einem klaren 3:0-Erfolg in Ismaning. Ging es nach Schmöller, wirkt das Ergebnis sogar ein stückweit zu souverän. Die drei Zähler nimmt aber auch er gerne mit.

Dritte und Vierte im Einsatz

Spiele absolviert haben am Wochenende zudem die beiden Herrenteams des e.V. Dabei gibt es einmal mehr von gemischten Ergebnissen zu berichten. Samstagvormittag gelang der Dritten ein Auswärtserfolg beim TSV Milbertshofen. Lettenbauer und Kilpatrick trafen für die Löwen. Der TSV 1860 IV verlor hingegen gegen die zweite Mannschaft des TSV Moosach-Hartmannshofen mit 1:3.

Löwinnen gewinnen gegen Hohenbrunn

Wie fast schon gewohnt freuen sich die Frauen des TSV 1860 München über drei weitere Zähler auf ihrem Konto. Der TSV Hohenbrunn-Riemerling war ohne Punkte an die Sportanlage an der St Martin Str gereist und verließ die Spielstätte der Löwinnen auch mit dem gleichen Stand wieder. 4:0 hieß es am Ende aus weiß-blauer Sicht.

U17 und U19 punkten

Erfreulich lief es darüber hinaus für die B-Jugend in der Bundesliga. Der 1.FC Ingolstadt konnte von der U17 mit 3:1 geschlagen werden. Nicht ganz zufrieden kann dagegen die U19 sein. Gegen den Tabellenletzten aus Kaiserslautern reichte es nur zu einem torlosen Unentschieden.

News aus der 3.Liga

Der 14.Spieltag

Punktgleich an der Spitze und von der Konkurrenz etwas enteilt liegen Dresden und Regensburg mit je 31 Zählern. Dynamo gewann zuhause gegen Freiburg II, die auf dem letzten Tabellenplatz liegen. Neuer Dritter ist Rot-Weiss Essen nach dem Last-Minute-Sieg gegen Bielefeld. Außerdem gewann Unterhaching in Lübeck, Münster schlug Ulm. Der nächste Löwengegner Saarbrücken kam zu einem 2:2 in Sandhausen.

Zugemauerte Geschäftsstelle

Wie groß der Frust beim Waldhof angesichts der bisher gezeigten Leistungen ist, zeigt nun eine Aktion vom Wochenende. Unbekannte haben die Geschäftsstelle mit Steinen zugemauert. Die provisorische Mauer wurde zudem mit “Der Kompp muss weg” besprüht. Dies bezieht sich auf Geschäftsführer Markus Kompp, der bei den Fans des SVW schon länger kritisch gesehen wird.

Klarer Sieg in Ismaning: TSV 1860 II rückt auf Platz 5 vor

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TSV 1860 U21 Mannschaft Saison 2023 24 (4)

Drei Punkte gingen am gestrigen Samstag auf das Konto der U21. Parallel zu den Profis war der TSV 1860 München II in Ismaning gefordert und entschied das Duell klar für sich. Dordan, Judge und Seidl trafen für die Löwen.

Ismaning unterliegt dem TSV 1860 München II

Krankheitsbedingt fehlte Frank Schmöller am vergangenen Wochenende in Garching und verpasste dabei eine knappe Niederlage seiner Mannschaft gegen den in der Abstiegszone platzierten VfR. Gestern war der Trainer dann wieder mit von der Partie und durfte sich nach 90 Minuten über drei Punkte freuen. Den ersten Treffer erzielte Damjan Dordan per Elfmeter, nachdem Mansour Ouro-Tagba im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde (25.).

In der Folge verpasste es der TSV 1860 II lange Zeit einen Treffer nachzulegen, was Schmöller logischerweise missfiel wie er nach dem Spiel zu Protokoll gab.

In der 2. Halbzeit hatten wir genügend Konterchancen, die wir besser nutzen müssen, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. In der einen oder anderen Situation haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht.

Nach 78 Minuten klingelte es dann allerdings ein weiteres Mal im Gehäuse der Gastgeber. Kapitän Mason Judge traf per Kopf nach einer Ecke. In der Nachspielzeit erzielte Tobias Seidl sogar noch das 3:0.

Die Löwen springen damit auf Platz 5, Ismaning belegt wie Garching einen Platz in der Abstiegszone. Kommende Woche empfängt die U21 den starken SV Heimstetten in Gilching. Anpfiff ist – erneut parallel zu den Profis – am Samstag um 14 Uhr. Verzichten müssen die Löwen dabei aller Voraussicht nach auf Philip Kuhn, der in Ismaning bereits nach 20 Minuten ausgewechselt wurde und sich wohl schwerer verletzt hat.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Jacobacci: “Stellen uns zu naiv an”

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Jacobacci: "Stellen uns zu naiv an"
Jacobacci: "Stellen uns zu naiv an"

So bitter die 0:1-Heimniederlage gegen Jahn Regensburg war, so hoffnungsvoll stimmte die Leistung der Löwen, die auf sechs Stammspieler verzichten mussten. Bei der Pressekonferenz analysierten die beiden Trainer die Partie, beide sprachen von einem glücklichen Sieg der Gäste. “Wir stellen uns zu naiv an und stehen darum mit leeren Händen da”, sagte TSV-Coach Maurizio Jacobacci in Bezug auf das späte Gegentor in der Nachspielzeit.

Enochs: “Freuen uns gegen guten Gegner gewonnen zu haben”

Gästetrainer Joe Enochs hatte ein “sehr enges Spiel” gesehen und ergänzte: “Wir waren zu Beginn sehr gut im Spiel, haben uns viele Standards erspielt. Dann haben wir das Spiel aus der Hand gegeben und 1860 hatte eine gute Phase. In der zweiten Halbzeit ging es hin und her. Sechzig hatte ein paar Chancen, wir hatten ein paar Chancen”. Als Schlüssel zum Sieg hatte er mehrere Gründe parat, zum einen die Einwechselspieler, die das Spiel beleben, die gute Kondition und den Glauben seiner Mannschaft. “Wir sind richtig fit und das Team glaubt bis zur letzten Sekunde an sich. Wir freuen uns, dass wir gegen einen so guten Gegner gewonnen haben”, resümierte der Jahn-Coach.

Jacobacci: “Stellen uns zu naiv an”

“Es hat nicht das bessere, sondern das glücklichere Team gewonnen”, sagte Jacobacci. Er habe ein Spiel auf “keinem hohen Niveau” gesehen, die erste Halbzeit sei weitgehend im “Zeitlupentempo” abgelaufen. “Es war nicht optimal, wie wir uns gegen den Ball verhalten haben. Wir hatten trotzdem die einzige Chance mit dem Lattenkracher von Vrenezi”, so der Löwen-Coach. “Im Großen und Ganzen hatten wir das Spiel unter Kontrolle. Das Gegentor in der 92. Minute dürfen wir so nicht bekommen. Wir hatten genügend Zeit, um den Ball zu berechnen und mit dem Pfosten war auch Glück dabei”, fügte Jacobacci an.

Aus den Fehlern lernen

“Die Niederlage ist schade, wir hatten gute Abschlüsse von Vrenezi, den der Torwart zur Ecke gelenkt hat und die Riesenchance von Frey nach dem 0:1”, berichtete Jacobacci, der das Spiel von der Haupttribüne aus verfolgt hatte. “Es ist schade, dass sich die Mannschaft nicht für den Aufwand belohnt hat. Momentan bekommen wir solche Gegentore wie heute. Wir stellen uns zu naiv an und stehen deshalb mit leeren Händen da. Das ist bitter für die Mannschaft, das hat sie nicht verdient. Aber aus solchen Situationen müssen wir lernen”, fordert der Löwen-Coach.

 

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Regensburg: Mit leeren Händen

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Die Fans des TSV 1860 München konnten gestern die beste Leistung der Löwen seit Langem bestaunen. Das stark dezimierte Team setzte Regensburg in der Schlussphase ordentlich unter Druck, konnte aber keinen Treffer erzielen. Durch ein glückliches Tor der Regensburger in der Nachspielzeit verlor 1860 und steht mal wieder mit leeren Händen da.

Zwei weitere kurzfristige Ausfälle

Als wären die Sperren von Kwadwo, Schröter und Lang nach dem Rot-Festival von Köln sowie die Verletzung von Zwarts nicht schon genug gewesen, ereilten die Löwenfans gestern vor dem Spiel zwei weitere Hiobsbotschaften. Zunächst galt es bei Bekanntgabe der Aufstellung vor dem Spiel zu verkraften, dass auch Julian Guttau verletzungsbedingt fehlen würde. Ausfall Nummer 5 . Von Ausfall Nummer 6 erfuhren die Löwenfans dann im Stadion: Niklas Tarnat hatte sich beim Aufwärmen verletzt und musste kurzfristig durch Michael Glück ersetzt werden. Wenn’s nicht läuft, dann läuft’s nicht. Ob dieser zwei weiteren Ausfälle, herrschte zwischen meinen Freunden und mir weitgehende Einigkeit, dass ein aufopferungsvoll ermauerter Punkt an diesem Nachmittag wohl das höchste der Gefühle sein würde. Immerhin kam der Jahn mit einer Siegesserie von sechs Spielen in Folge nach Giesing. Aber 1860 sollte uns positiv überraschen.

Dezimiertes Löwenteam zeigt tolle Leistung

1860 begann mit der zu erwartenden defensiv-orientierten Spielweise und stand hinten sehr sicher. Ein Unterschied zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellendreizehnten ohne 6 war nicht zu erkennen. Besondere Freude machte uns Michael Glück, der neben Verlaat im Abwehrzentrum eine mehr als solide Leistung zeigte. Und das bei seinem ersten Drittliga-Einsatz von Beginn an und seiner Handverletzung aus der Saisonvorbereitung. Toll, dass wieder so ein starker Spieler aus dem NLZ zu den Profis aufrücken konnte. Gegen Ende ersten Hälfte übernahm Sechzig mehr und mehr die Initiative und kam sogar zu zwei Chancen. Zunächst schlenzte der nach vier Spielen Pause sehr engagiert spielende Kilian Ludewig den Ball auf’s Tor. Gebhardts Fingerspitzen konnten den Ball gerade noch so über die Latte lenken. Direkt an die Latte ging ein Fernschuss von Vrenezi in der 42. Minute. So konnten die Gäste froh sein, dass es mit 0:0 in die Kabinen ging. Sechzig zeigte eine couragierte Leistung, auch wenn nach vorne nicht viel ging. Was aber angesichts der Ausfälle auch nicht wirklich zu erwarten war.

Begeisternde Schlussphase

Die zweite Hälfte begann dann wieder mit angezogener Handbremse auf beiden Seiten. Sechzig hätte vom stark verbesserten Vrenezi angetrieben durchaus die ein oder andere Situation besser zu Ende spielen können. Leider fehlte beim letzten Pass fast immer die Feinabstimmung, aber das möchte ich den Löwen in dieser wahrscheinlich doch sehr einzigarten Aufstellung nicht vorwerfen. In der 65. Minute musste eine Schrecksenkunde überstanden werden, als Verlaat eine Ecke an den eigenen Pfosten abfälschte. Danach schaltete 1860 einen Gang rauf und hätte durchaus in Führung gehen können. Die Mannschaft riss das bis dahin eher unabgestimmt vor sich hin singende Publikum endlich mit und der Support der Löwenfans nahm endlich ordentliche Lautstärke an. Sechzig bemühte sich redlich, aber eine Mischung aus ungenügenden finalen Pässen, gutem Regensburger Defensivspiel und Torwart Gebhardt verhinderte den durchaus verdienten Führungstreffer des TSV 1860. Die beste Chance hatte Lakenmacher, der den Ball auf’s freie lange Ecke schlenzte. Ich hatte die Hände schon zum Jubel nach oben gerissen und zum Freudensprung angesetzt, als Breunig aus dem Nichts kommend den Ball noch zur Ecke grätschte. Oh Mann!

Am Ende steht 1860 wieder mit leeren Händen da

Der Sieg wäre sicher nicht unverdient gewesen, ein Punkt als Belohnung für die starke Leistung wäre das Mindeste gewesen gestern. Aber am Ende stand 1860 erneut mit leeren Händen da. Sehr, sehr schade! Aber am Ende konnte Kurt nicht gut gegen Eisenhuth verteidigen, der unter unter gütiger Mithilfe des Innenpfostens in der 92. Minute den Siegtreffer für Regensburg besorgte. Ganz bitter! Aber so ist es halt leider, bei den Einen läuft’s und sie fahren einen glücklichen Auswärtssieg ein. Bei den Anderen läuft’s nicht und sie stehen nach aufopferungsvoller Leistung mit leeren Händen da. Enttäuscht – vom Ergebnis – zogen die Löwenfans nach Abpfiff schnell von dannen. Die Verbliebenen klatschtem dem Team verdienten Applaus für die starke Leistung, die gestern leider unbelohnt blieb. Die Mannschaft hatte gestern mehr Applaus verdient, finde ich. Sie verharrte nach der Abschiedsrunde auch länger vor der Westkurve als bei so manchem Heimsieg in dieser Saison.

Wie verarbeitet die Mannschaft den Rückschlag mental?

Ich bin sehr gespannt, wie es nun weiter geht. Das Team muss die zweite sehr unglückliche Niederlage nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit verarbeiten. Das drückt sicher auf die Stimmung. Andererseits sollte die gute Leistung gegen den nun sieben Mal in Folge siegreichen Tabellenführer Auftrieb geben. Das hoffe ich zumindest. Außerdem werden die Gesperrten und Verletzten in den Kader und teilweise sicher in die Startelf zurückkehren. Dafür müssen Spieler von gestern wieder weichen. Ich hoffe, dass Jacobacci diese Gesamtsituation gut moderieren kann. Denn mit Saarbrücken und Unterhaching stehen zwei schwere Spiele in der Liga an. Falls diese auch verloren gehen, dürfte es langsam nach hinten eng werden. Denn die Teams unter 1860 in der Tabelle werden auch wieder Punkte einfahren. Aber malen wir mal den Teufel nicht an die Wand und hoffen, dass 1860 auf der gestrigen Leistung aufbauen kann und in den nächsten Spielen nicht wieder mit leeren Händen da steht.