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TSV 1860 III trennt sich Unentschieden vom FC Kosova München

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Tsv 1860 III Fc Espanol dritte IV

Am Wochenende waren die Mannschaften des e.V. wieder in der Kreisklasse und -liga gefordert. Der TSV 1860 III erzielte dabei im Duell mit dem FC Kosova einen Punkt. Die Vierte hingegen konnte ihr Spiel sogar gewinnen.

FC Kosova München – TSV 1860 III 1:1 (1:1)

Früh fielen beide Tore des Tages in dieser Begegnung. Zunächst konnten die Gastgeber durch Kreshnik Nebihu per Elfmeter in Führung gehen (6.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später war es allerdings Peter Lettenbauer, der für den TSV 1860 München III gegen den FC Kosova ausgleichen konnte. In der verbliebenen Spielzeit gelang keinem der beiden Teams ein weiterer Treffer, sodass nach 90 Minuten eine Punkteteilung zu Buche stand. Die Löwen belegen in der Kreisliga aktuell Rang 3 und haben nächstes Wochenende spielfrei. Damit hat die Mannschaft bereits Winterpause, die nächste Partie findet dann im März statt.

NK Dinamo München – TSV 1860 IV 2:3 (1:1)

Noch besser lief es bei der Vierten im Duell mit NK Dinamo München. Zwar gingen die Gastgeber zwei Mal in Führung (5., 53.), die Löwen konnten jedoch durch Johannes Eversmann (13.) und Alexander Petö jeweils den Ausgleich erzielen. Kurz vor Schluss war es dann erneut Eversmann, der den Siegtreffer zum 3:2 für den TSV 1860 IV erzielte (88.). Im Gegensatz zur Dritten ist in der Kreisklasse für die Löwen die letzte Partie im Jahr 2023 noch nicht absolviert. Am Samstag kommt es an der St. Martin Straße zum absoluten Spitzenspiel. Der zweitplatzierte TSV 1860 empfängt den Tabellenführer SpVgg Thalkirchen. Anstoß ist um 15:00 Uhr.

Bild: Nicolai Walch

1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München (2:3), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Auswärtssiegs unseres TSV 1860 München beim 1.FC Saarbrücken. Speziell in der ersten Viertelstunde war begeisternder Fußball seitens der Löwen geboten. Am Ende war der Sieg dann glücklich erkämpft, aber durchaus verdient.

1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München – am Ende steht mit 2:3 ein Auswärtssieg für unsere Sechzger zu Buche. Der dritte Auswärtsdreier in dieser Saison. Streckenweise boten die Löwen dabei schnellen, aggressiven und sehr gut anzusehenden Präzisonsfußball.

Die Sechzger wurden von Maurizio Jacobacci wie gewohnt im 4-2-3-1 aufs Feld geschickt. Manfred Starke übernahm dabei die Rolle des Box to Box Spielers. Eroll Zejnullahu durfte offensiv als Freigeist die kreative Rolle einnehmen. Als Ziel- oder auch Wandspieler setzte Fynn Lakenmacher tolle Akzente.

Saarbrücken startete ebenfalls wie erwartet mit der Dreierkette in der Innenverteidigung. Die meisten Portale sahen da ein 3-4-2-1. Da allerdings Naifi eher als hängende Spitze rechts im Halbraum agierte oder auch auf den Flügel auswich, sah ich da ein leicht asymmetrisches 3-5-2 (3-4-1-2) in der Spitze. Da aber im Spiel immer alles im Fluss ist ( Zitat: Hennes Weißweiler), sind wohl beide Ansichten richtig.

Die Sechzger hatten die Pressinglinie gegen das Positionsspiel des 1.FCS in etwa auf Höhe der Grenze zum gegnerischen letzten Drittel angesetzt, spielten aber bei eigenem Ballverlust in dieser Zone sofort aggressives Gegenpressing, gegen das Saarbrücken zu Beginn der Partie keine Lösungen fand.

Saarbrücken versuchte seinerseits das Positionsspiel der Löwen hoch anzulaufen, gegen die gute Staffelung und die dadurch entstehenden Passdreiecke der Löwen liefen die Saarländer zu Beginn nur hinterher.

Die Defensivlinien beider Teams waren der Höhe der Pressinglinien grundsätzlich angepasst, die Sechzger waren dabei allerdings etwas mutiger und hatten bei den hohen Gegenpressingaktionen die Restverteidigung hin und wieder sogar bis auf die Mittellinie vorgeschoben. Nach dem zweiten Treffer der Sechzger verschob sich dieses Bild jedoch gewaltig zugunsten der Saarbrücker.

Bevor wir zur genaueren Analyse des Spiels kommen, wie immer die statistischen Werte des Spiels.

Statistische Werte des Spiels 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München

  • Ballbesitz: 1.FCS 59% – TSV 1860 41%
  • Passgenauigkeit: 1.FCS 84% – TSV 1860 78%
  • Defensive Zweikampfquote: 1.FCS 61% – TSV 1860 60%
  • Schüsse/aufs Tor: 1.FCS 14/4 – TSV 1860 9/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 1.FCS 7,68 – TSV 1860 11,61

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (59%:41%)

1.Halbzeit

Zu Beginn der Partie dominierte die Mannschaft des TSV 1860 München in allen Belangen, also auch beim Ballbesitz. In der ersten Viertelstunde gelang es den Sechzgern, die Saarländer mehr oder weniger in der eigenen Spielfeldhälfte einzuschnüren. In diesem Zeitraum konnten die Hausherren lediglich zweimal ins letzte Drittel der Löwen eindringen. Viele tiefe Ballverluste und – aufgrund des hohen Drucks gegen den Ball nach eigenen Ballverlusten der Sechzger – unpräzises Passspiel der Saarländer sorgten dafür, dass der 1.FC Saarbrücken bis nach dem 2:0 für den TSV 1860 München lediglich zweimal ins letzte Drittel der Gäste vordringen konnte.

Nach dem zweiten Treffer für den TSV 1860 gab es allerdings einen Bruch im Spiel. Die Sechzger gaben das hohe Gegenpressing auf. Dadurch konnte sich Saarbrücken nach Ballverlusten der Löwen leichter aus dem eigenen letzten Drittel befreien und bestimmte danach über weite Strecken die Partie. Nach der furiosen Anfangsviertelstunde hatten die Sechzger kaum Aktionen, in denen sie bis ins letzte Drittel der Saarbrücker vordringen konnten. Es gelang auch kein weiterer Schuss mehr. Speziell ansprechen muss man drei Ballverluste in der eigenen Box, die zu Schüssen für den Gegner führten. Dass diese für Saarbrücken nichts einbrachten, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Zweite Halbzeit

Auch in der zweiten Halbzeit lag das Gros des Ballbesitzes bei den Hausherren. Allerdings ist es auch so, dass Saarbrücken oft lange brauchte, um die Kugel nach vorne zu transportieren. Querpässe bestimmten das Spiel bei Saarbrücken beim Aufbau und im Mittelfeld. Schafften die Sechzger es, die Kugel zu erobern, wurde – egal in welcher Zone dies geschah – sofort versucht umzuschalten, um eine eigene Attacke zu fahren. Diese Attacken allerdings bis ins gegnerische letzte Drittel, oder gar bis in die gegnerische Box durchzubringen, gelang den Sechzgern kaum. In der zweiten Halbzeit verzeichnen wir für den TSV 1860 München im Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken lediglich vier Ballkontakte in der gegnerischen Box während des zweiten Durchgangs. Saarbrücken verzeichnete auf der anderen Seite mehr als dreimal so viele Kontakte im gegnerischen Strafraum.

Passgenauigkeit (84%:78%)

Die Passgenauigkeit beider Mannschaften liegt in den Bereichen, die der Spielweise beider Teams nach zu erwarten ist. In der ersten Viertelstunde, die Sechzig in allen Belangen dominierte, bekam Saarbrücken auch was die Passgenauigkeit betrifft und speziell bei den Pässen, die für Entlastung gesorgt hätten, kaum etwas zustande.

Mehr als zwei Pässe pro Ballbesitzphase bekamen die Saarbrücker in der ersten Viertelstunde im Schnitt nicht zustande.

Danach dreht sich hier das Bild komplett ins Gegenteil. In jeder Ballbesitzphase für die restliche Spielzeit hatte die Mannschaft des 1.FC Saarbrücken im Schnitt fast doppelt so viele Ballkontakte wie der TSV 1860 München.

Viele dieser Pässe waren allerdings nicht produktiv. 98 Querpässe innerhalb der eigenen Defensivabteilung zählen wir bei Saarbrücken. Die Sechzger spielten in dieser Zeit nur 53 Querpässe in allen Mannschaftsteilen. Das Verhältnis von Vorwärtspässen zu Querpässen beim TSV 1860 München lag nach der Anfangsviertelstunde bei 1,61:1, während es beim 1.FC Saarbrücken 0,77:1 lag. Schlussfolgernd muss man also sagen, dass das gute Stellungsspiel und die Staffelung der Löwen dafür sorgte, dass Saarbrücken bei seinen Angriffen immer relativ lange brauchte, den Ball dorthin zu transportieren, wo es gefährlich werden konnte.

Defensive Zweikampfquote (61%:60%)

Lediglich ein Prozentpunkt trennt die Sechzger und die Saarbrücker in dieser Statistik. Die relative Zahl hier ist auch wieder einmal irreführend. Der TSV 1860 München führte in Abhängigkeit vom gegnerischen Ballbesitz wieder deutlich weniger Zweikämpfe gegen den Ball als der 1.FC Saarbrücken. Die Anzahl der geführten Defensivzweikämpfe pro Minute gegnerischen Ballbesitzes, die unsere Sechzger führen konnten, liegt bei 1,06. Die Hausherren haben mit 2,02 Defensivzweikämpfen pro Minute Ballbesitz auf Seiten der Sechzger eine fast doppelt so hohe Quote.

Diese Quote wird leider auch nicht durch eine signifikant höhere Anzahl an abgefangenen Pässen oder ins Seiten- oder Toraus gespielten Bällen des Gegners relativiert.

Alles in allem waren die Aktionen, die zum eignen Ballgewinn führten, im Verhältnis beider Teams für die Sechzger rar gesät.

So hatten die Saarländer über die gesamte Spielzeit in Abhängigkeit vom gegnerischen Ballbesitz gesehen deutlich mehr gelungene Aktionen gegen den Ball als unsere Löwen.

Am Ende stehen dadurch 38% mehr zu Ende gespielte Positionsangriffe. Bei den zu Ende gespielten Kontern haben allerdings unsere Löwen die Nase mit 7:1 vorn. Und das waren die entscheidenden Momente in diesem Spiel, denn beide Treffer zu Beginn der Partie waren einem Konterangriff geschuldet.

Allerdings muss man den Sechzgern auch zugestehen, dass sie durch das bereits bei der vorherigen Statistik erwähnte gute Stellungsspiel dafür sorgten, dass die Saarbrücker ihre Angriffe oft verschleppen mussten und selten mit temporeichen Aktionen in der Spielgestaltung glänzen konnten.

Schüsse/aufs Tor (14/4:9/4)

Fünf Schüsse mehr durch die Mannschaft des Gastgebers stehen gleich viele Schüsse entgegen, die den Keepern beider Teams Arbeit verschafften. Das führt am Ende zu einer, beim relativen Wert, höheren Schussgenauigkeit unserer Löwen. Dreiviertel der aufs Tor gebrachten Schüsse des TSV 1860 München schlugen im Tor des 1. FC Saarbrücken ein.

Auch bei den Ballkontakten in der gegnerischen Box ist die Diskrepanz im gesamten Spiel mit 18:23 nicht so hoch. Allerdings ist es auch so, dass abgesehen von der ersten Viertelstunde im Strafraum der Saarbrücker nicht viel los war. Aber in dieser entscheidenden Phase waren die Sechzger bei dieser Statistik mit einem Verhältnis von 12:0 klar überlegen. Bis zum Halbzeitpfiff gelang es den Löwen danach noch zweimal, dort in Ballbesitz zu gelangen; diese führten allerdings nicht zu Abschlüssen. In der gesamten zweiten Spielhälfte – wie weiter oben bereits erwähnt – kamen lediglich vier weitere Kontakte in der Box hinzu. Nur einer führte da zu einem Abschluss. Dieser landete allerdings hinter Schreiber im Kasten und sorgte für große Erleichterung.

Schussverhältnis

Insgesamt über das gesamte Spiel hinweg betrachtet, hatte Saarbrücken mit einem Verhältnis von 12:7 mehr Abschlussgelegenheiten in der Box der Löwen als umgekehrt. Die beiden Schüsse, die zu den Treffern für die Saarbrücker führten, entstanden dabei – wie auch fünf weitere – durch tornahe Standardsituationen. Damit hat Saarbrücken die Hälfte seiner Schüsse solchen Standards zu verdanken. Bei den Sechzgern kamen zwei Drittel der Schüsse aus dem laufenden Spiel. Der Siegtreffer allerdings war ebenfalls ein verwandelter Standard.

Im Verhältnis zum eigenen Ballbesitz muss man hier den Löwen grundsätzlich attestieren, dass die Schussanzahl passt. Leider ist es aber so, dass speziell in der zweiten Hälfte mit nur diesem einen Schuss, der den Siegtreffer markiert, dieser statistische Wert zu niedrig ausfällt.

Das Pech, das die Löwen letzte Woche mit dem Innenpfosten hatten, verkehrte sich diese Woche ins Gegenteil, als ein von Rabihic abgefeuerter Ball, der den Innenpfosten küsste, von diesem wieder aus dem Tor heraussprang.

Der dritte Treffer entsprang dann einer kurzen Druckphase der Löwen ab der 77. Minute, in der sich die Saarbrücker nicht befreien konnten, die nach mehreren sukzessiven Standards in diesem entscheidenden Eckball gipfelte.

PPDA (7,68:11,61)

Die Statistik hier bildet leider die einzelnen Phasen im Spiel nicht komplett ab. Zu Beginn der Partie, also bis zum zweiten Treffer der Sechzger, war dieser Wert bei den Saarbrückern mit 36 zugelassenen Pässen pro Defensivaktion in den pressingrelevanten Zonen auf unterirdischem Niveau. Es gab nur wenige, aber im Endeffekt erfolglose Versuche der Gastgeber, den Aufbau der Sechzger, der immer direkt und ohne große Schnörkel erfolgte, zu stören.

Dieses Bild drehte sich nach der Zweitoreführung für Sechzig ins genaue Gegenteil und die Löwen bekamen diesbezüglich bis zum Pausentee keinen Fuß mehr auf den Boden. Es war allerdings nicht ganz so dramatisch wie bei den Saarbrücken während der Anfangsviertelstunde. Man muss jedoch auch immer den Erfolg der Aktionen bewerten. Der war leider nicht so gegeben, wie man es sich wünschen würde. Die Pressinglinie stand zwar nach wie vor relativ hoch, wenn Saarbrücken aus dem eigenen letzten Drittel aufbauen musste, fand aber leider kaum Zugriff gegen das Aufbauspiel der Gastgeber.

Dieses Bild relativierte sich dann in der zweiten Spielhälfte, in der die Löwen wieder besser im Anlaufverhalten agieren konnten, sofern die Saarbrücker überhaupt gezwungen waren, aus dem eigenen letzten Drittel heraus aufzubauen. Da sich ein Großteil des generellen Spielgeschehens in der zweiten Hälfte der Partie jedoch im Mittelfeld abspielte und Saarbrücken nur fünf Angriffe (Positionsspiel und Konterattacken zusammengenommen) mehr bis ins gegnerische letzte Drittel durchbrachte als die Sechzger und auch die Saarbrücker, obwohl sie mehr Aktionen in den pressingrelevanten Zonen gegen den Ball setzten, nicht wirklich mehr Erfolg bei diesen Aktionen hatten, ist die höhere Intensität gegen den Ball in dieser Phase des Spiels für Saarbrücken am Ende nicht wirklich als relevant anzusehen.

Den größten Abfall bei der Pressingintensität haben wir beim TSV 1860 wie oben schon beschrieben zwischen der 17. Minute und dem Pausenpfiff.

Die Tore

Die Tore und weitere Highlights sind hier noch einmal in der Zusammenfassung zu bewundern.

Entscheidend war das dritte Tor der Löwen durch Matchwinner und Pechvogel in Personalunion Nicki Lang.

Dieses Tor entstand nach einer späten Druckphase, als sich die Sechzger aus dem Druck, den Saarbrücken ausübte, für vier gute Minuten zwischen der 79. und der 83. Minute befreien konnten.

In diesen knapp fünf Minuten gelang es den Löwen wieder, die Saarbrücker zu vielen Fehlern zu zwingen. So kam man selbst zu drei Standardsituationen, die allesamt in Tornähe entstanden und unter anderem auch durch die Mithilfe der Saarbrücker entstehen konnten.

Es begann mit einer Ecke von rechts, in deren Folge Sechzig den Druck über diese Seite aufrecht erhielt, und ein weiteres Mal nach kurzem Neuaufbau von der Mittellinie vor den Kasten der Saarbrücker kam. Darauf folgte ein weiterer Eckstoß von rechts, der zunächst in einem Einwurf und danach in einem Freistoß von der halbrechten Seite des TSV kurz vor der Box der Saarbrücker, den Brünker fast im eigenen Kasten versenkt, endete. Dieser Freistoß führte wiederum zu einem Eckball von der rechten Seite. Den schweißte Zejnullahu Nicki Lang auf den Schädel. Von dort ging das Spielgerät ins Tor und sorgte sowohl bei den mitgereisten Löwenfans als auch vor den heimischen TV Geräten für großen Jubel.

Das fiel auf

Effizienz

Effizienz am Beginn der Partie, hohes Pressing und konsequentes Gegenpressing sorgten für absolute Dominanz auf dem Spielfeld seitens der Löwen in der ersten Viertelstunde. Dass sich das danach bis zum Halbzeitpfiff und auch für einige Zeit direkt nach dem Pausentee ins Gegenteil verkehrte und man dann zwei Standardgegentore kassierte, war bitter. Hätte es am Ende nicht für den Dreier gereicht, wäre es ein enttäuschender Nachmittag gewesen.

Es ist natürlich logisch, dass man nach einer Zweitoreführung ein bisschen den Fuß vom Gas nahm – allerdings nicht in diesem Maß. Diese Passivität, egal ob nach einer Ein- oder Zweitoreführung, hätte am Ende zu einem bösen Erwachen führen können.

David Richter

David Richter im Tor der Sechzger war bei den Gegentreffern machtlos, rettete jedoch mit drei Glanzparaden gegen Sontheimer, Naifi und Zeitz am Ende die drei Punkte.

Interessant ist, dass der Fallrückzieher durch Zeitz als geblockter Schuss gerechnet wird, weil Richter diesen mit dem Fuß abwehrte.

Lob und Tadel

Im Prinzip muss man die komplette Mannschaft des TSV 1860 für das Spiel am Samstag sowohl loben als auch tadeln. Natürlich haben vor allem Schröter durch seine beiden Treffer, Greilinger mit seiner Vorarbeit in beiden Situationen, die zur frühen Führung führten, und Lakenmacher, der mit seiner Bulligkeit immer wieder gut den Ball behaupten konnte und ihn dann auf die nachrückenden Spieler ablegte, sowie Zejnullahu mit zwei Vorlagen offensiv ebenso geglänzt wie das gesamte Kollektiv der Mannschaft. Speziell zu Beginn und in der kurzen Druckphase vor dem dritten Treffer war das aller Ehren wert. Tadel hingegen muss man dem zwar generell gut in der Raumaufteilung gegen den Ball stehenden, aber dann oft zu langsam reagierenden Spielern in der halben Stunde nach der Löwenführung auch aussprechen.

Standardsituationen zu verteidigen ist vor allem dann nicht leicht, wenn unerwartete Aktionen bei diesen passieren. Der Treffer zum 1:2 für die Hausherren war eine solche. Der kurze Block gegen Schröter beim gelöffelten Freistoßpass auf Zeitz, der dann vollendet, erinnert an ein WR Screenplay im American Football. Dass die Kugel da zielgenau beim aus dem Rückraum einlaufenden Torschützen ankommt, ist unglücklich, aber dieses Tor zu verhindern, wenn man mit dem Trick nicht rechnet, bzw. auch gar nicht rechnen kann, ist fast unmöglich, wenn der Schütze den Abschluss zielgenau hinbekommt.

Dass allerdings Rabihic beim Treffer nach der Ecke für Saarbrücken völlig frei steht, ist einem Zuordnungsproblem geschuldet. Ein Spieler des TSV 1860 hat in diesem Moment seine Aufgabe beim Abwehr der Standardsituation leider nicht erfüllt.

Fazit

Mehr Licht als Schatten für den TSV 1860 haben wir in einem durchschnittlichen Spiel beider Teams gesehen, das furios begann und natürlich am Ende mit dem Siegtreffer etwas glücklich auf die Seite der Gäste kippte.

Wenn man nach so einem furiosen Beginn die Dosierung, wie stark man den Fuß vom Gas nehmen muss bzw. kann, noch besser justiert, kann es für die Löwen auch weiter nach oben gehen. Mit dem Totopokalspiel in Pipinsried vor der Brust haben wir nun eine Pause in der Liga, während Maurizio Jacobacci vielleicht die nötigen Feineinstellungen diesbezüglich vornehmen kann.

In zwei Wochen darf man sich gegen die Mannschaft aus dem südöstlichen Vordorf zuhause keine Blöße geben.

Bis dahin sind wir wohl alle zufrieden mit dem im Saarland geholten Dreier und hoffen auf ein Weiterkommen im Verbandspokal am kommenden Wochenende.

Datenquelle: Wyscout

Doppelpacker Morris Schröter in kicker “Elf des Tages”

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Tsv 1860 morris Schröter

Mit seinen beiden Toren war Doppelpacker Morris Schröter einer der Garanten für den 3:2-Auswärtssieg der Löwen in Saarbrücken. Zur Belohnung nominierte ihn der kicker für die “Elf des Tages”.

Doppelpacker Morris Schröter in “Elf des Tages”

Mit seinen beiden Toren legte der Neuzugang den Grundstein für den Sieg im Saarland, wobei besonders der zweite Treffer ein Augenschmaus war. Schröters Leistung (Note 1,5) blieb auch dem kicker nicht verborgen und so berief das Sportmagazin den 28-Jährigen bereits zum dritten Mal in der laufenden Saison in die Spieltagself.

Die Spieltagself im Überblick

Vollath (Unterhaching) – Saller (Regensburg), Lewald (Dresden), Paetow (Verl), Deichmann (Ingolstadt) – Kother (Regensburg), Fröde (Ingolstadt), Hauptmann (Dresden), Schröter (1860) – Batista Meier (Verl), Kutschke (Dresden)

Bild: CR Fotos

TSV 1860 München e.V.: Bamboleo unterstützen

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Tsv 1860 Bamboleo Säule

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Das Bamboleo öffnet Anfang 2024 in der Tegernseer Landstraße 96 seine Türen für alle Löwinnen und Löwen und wird als Begegnungsstätte und Veranstaltungsort dienen.

Grafiken: TSV 1860 München e.V.

sechzger.de Talk 131 nach Saarbrücken & vor Pipinsried – 1860

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sechzger.de Talk Folge 131 nach dem Sieg in Saarbrücken und vor FC Pipinsried - TSV 1860 München Toto-Pokal Viertelfinale

3:2 hieß es aus Sicht des TSV 1860 München nach 90 Minuten und Nachspielzeit im Ludwigsparkstadion. Gegen den 1.FC Saarbrücken reichte es zum dritten Auswärtssieg der aktuellen Spielzeit. Darüber sowie über das Duell im Tor bei den Löwen spricht Jan mit drei Gästen im sechzger.de Talk Folge 131. Außerdem gibt es eine Vorschau auf das Duell mit dem FC Pipinsried im Toto-Pokal Viertelfinale.

Der Auswärtssieg beim 1.FC Saarbrücken

Durch Tore von Morris Schröter und Niklas Lang siegte der TSV 1860 München am Samstag im Saarbrücker Ludwigsparkstadion mit 3:2. Zunächst legte die Mannschaft los wie die Feuerwehr, ehe die Gastgeber noch vor der Pause den Spielstand egalisieren konnten. Durch einen Treffer kurz vor Schluss reichte es dann aber doch für drei Punkte aus Löwensicht. Über alle Aspekte der Partie am 15.Spieltag – auf und neben dem Platz – spricht Jan in Talk Nummer 131 mit Bernd, Christian und Edge. Die Kulinarik kommt wie versprochen ebenfalls nicht zu kurz.

Hiller oder Richter – das Torwartduell beim TSV 1860

Nach dem Auswärtsdreier steht der TSV 1860 damit momentan auf Rang 12 und hat nun ein spielfreies Wochenende vor sich – zumindest bezogen auf die 3.Liga. Heiß diskutiert wurde zuletzt die Torhüterposition, nachdem sich Marco Hiller wieder fit gemeldet hat. Maurizio Jacobacci nahm dazu in der Löwenrunde vor dem Spiel ausführlich Stellung und begründete, wieso Hiller die Nummer 1 bleibt. Jan befragt alle Teilnehmer, wie sich sich an der Stelle des Trainers entschieden hätten.

Vorschau FC Pipinsried

Abschließend geht es dann noch um das nächste Spiel der Löwen. Das ist in diesem Fall das Duell mit dem FC Pipinsried im Toto-Pokal Viertelfinale. Die Gastgeber spielen in der Bayernliga Süd, also unter anderem gegen die zweite Mannschaft der Löwen. Das Hinspiel endete mit einem 0:0, das Rückspiel musste wegen der Terminkollision mit dem Toto-Pokal Spiel auf Anfang Dezember verlegt werden. Angesprochen wird neben der sportlichen Situation in Pipinsried auch der Kartenvorverkauf, der nicht unbedingt reibungslos ablief.

Der sechzger.de Talk 131 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um Sieben: Wichtiger Auswärtssieg in Saarbrücken

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Auch am Montagmorgen erinnert man sich als Löwenfan gerne an Samstag zurück. Den in Saarbrücken fuhr der TSV 1860 München einen Auswärtssieg ein. Diverse andere Mannschaften der Löwen waren ebenfalls im Einsatz und so gibt es zum Start in eine neue Woche die wichtigsten Ereignisse in der Zusammenfassung.

Giesinger Gedanken nach dem Auswärtssieg in Saarbrücken

Überschattet wurden die drei Punkte für die Löwen in Saarbrücken durch die Verletzung von Niklas Lang. Das Thema wurde dementsprechend auch in den Giesinger Gedanken verarbeitet. Denn lange konnten sich die Löwenfans vor der Fernseher und im Gästeblock nicht über den Auswärtssieg in Saarbrücken freuen.

Entwarnung bei Siegtorschütze Niklas Lang

Mittlerweile konnte allerdings Entwarnung gegeben werden. Niklas Lang konnte noch am Samstagabend den Heimweg gemeinsam mit seinen Teamkollegen antreten. Die Untersuchungen im Krankenhaus in Saarbrücken ergaben demnach keine schwerwiegenden Verletzungen. Ob der Siegtorschütze gegen Pipinsried am Wochenende zum Einsatz kommen kann, werden die Löwen sicherlich vor der Partie noch bekannt geben.

U21 schlägt Heimstetten

Jubeln durfte am Wochenende auch die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller in der Bayernliga Süd. Gegen den SV Heimstetten setzte sich der TSV 1860 II am Ende knapp durch. Neziri und Tutic waren dabei für die Weiß-Blauen erfolgreich. Am Wochenende haben die Löwen spielfrei, bevor dann noch zwei Partien in diesem Jahr anstehen.

U19 punktet gegen Stuttgart

Einen Teilerfolg konnte die U19 des TSV 1860 am Samstag feiern. Gegen den VfB Stuttgart holten die Löwen in der Bundesliga Süd/Südwest einen Punkt. Tore fielen bei der Begegnung am Trainingsgelände nicht. Keine Punkte gab es dagegen für die B-Jugend am gestrigen Sonntag. Gegen den Karlsruher SC setzte es eine 1:2-Niederlage

Dritte und Vierte punkten am Wochenende

Eine Niederlage musste weder die Dritte noch der TSV 1860 IV hinnehmen. Ganz im Gegenteil: die Dritte punktete beim 1:1 gegen den FC Kosova. Das Tor für die Löwen erzielte Peter Lettenbauer. Noch besser lief es für die Vierte gegen NK Dinamo München. Johannes Eversmann (2 Tore) und Alexander Petö sorgten für drei Punkte in der Fremde.

Neuer sechzger.de Talk online

Über den Auswärtssieg in Saarbrücken, die Torwartfrage sowie das Toto-Pokal Viertelfinale gegen den FC Pipinsried spricht Jan mit drei Gästen in Folge 131. Das Geschehen im Gästeblock sowie alles rund ums Sportliche nach dem Duell gegen den FCS wird am ausführlichsten besprochen. Das Duell zwischen Marco Hiller und David Richter sowie eine kleine Vorschau auf das Duell in Pipinsried gibt es ergänzend noch dazu.

News aus der 3.Liga

Der 15.Spieltag

Im Gleichschritt an der Spitze marschieren weiterhin Dresden und Regensburg. Während Dynamo Freitagabend einen souveränen 5:1-Erfolg in Köln feierte, konnte der Jahn bereits das achte Spiel in Folge gewinnen. 2:0 hieß es im Heimspiel gegen den SSV Ulm. Mannheim und Duisburg hingegen straucheln weiter gewaltig, beide verloren ihre Partien am 15.Spieltag. Der nächste Löwengegner Unterhaching trennte sich mit einem 0:0 von Erzgebirge Aue. Der TSV 1860 liegt nach dem Auswärtssieg in Saarbrücken auf dem 12.Platz.

Lage beim MSV Duisburg spitzt sich zu

Nur acht Punkte und einen einzigen Sieg konnte der MSV Duisburg in bislang 15 absolvierten Spielen erzielen. Entsprechend stehen die Zebras momentan abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, die Sorge in die Regionalliga abzustürzen ist groß. Nach der erneuten Niederlage gegen Ingolstadt versuchten einige Fans in den Logenbereich zu gelangen, um die Verantwortlichen zur Rede zu stellen. Ordner und Polizei verhinderten dies, den Austausch gab es dem Vernehmen nach dann außerhalb des Stadions. Trainer Boris Schommers bekam derweil trotz der aktuellen Situation das Vertrauen ausgesprochen. Ein erneuter Trainerwechsel ist beim MSV damit erst einmal vom Tisch.

Fotogalerie nach dem Sieg des TSV 1860 in Saarbrücken

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1 Fc Saarbrücken Tsv 1860 20231111 Fotogalerie Titel

Endlich hats mal wieder mit einem Sieg der Löwen gegen den 1. FC Saarbrücken geklappt. Natürlich haben wir wieder live aus dem Ludwigsparkstadion berichtet und präsentieren Euch die schönsten Impressionen vom 3:2 des TSV 1860 in Saarbrücken in unserer Fotogalerie.

Fotogalerie nach Sieg des TSV 1860 in Saarbrücken

Zum Vergrößern der Fotos bitte das jeweilige Vorschaubild anklicken!

Giesinger Gedanken nach dem Sieg in Saarbrücken: Getrübte Freude

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Endlich gewann der TSV 1860 München mal ein knappes Spiel durch einen späten Treffer. Aber die Löwenfans fühlten nach dem Sieg getrübte Freude, als Siegtorschütze Niki Lang nach Abpfiff regungslos auf dem Rasen lag und minutenlang behandelt werden musste.

Furiose Anfangsphase von 1860

1860 begann das Spiel sehr stark. Durch hohes Pressing setzten sie die Saarbrücker tief in deren Hälfte unter Druck. Durch daraus resultierende Ballgewinne ging Sechzig früh mit 2:0 in Führung. Morris Schröter brachte die Löwen durch einen Doppelschlag bis zur 16. Minute mit zwei Toren in Vorlage. Die 1.200 mitgereisten Löwenfans sahen eine ganz starke Leistung von 1860 bis dahin.

1860 macht es sich selbst schwer

Ab Mitte der ersten Häfte zogen sich die Löwen dann unerklärlicherweise weit in die eigene Hälfte zurück und ließen den Gegner freiwillig wieder zurück ins Spiel kommen. Mir ist auch klar, dass man nicht 90 Minuten durchgehend pressen kann, aber wie 1860 immer von 100% Pressing auf total tiefes Stehen umschaltet, ist schon irgendwie sub-optimal. Und so nutzten die zwischenzeitlich mausetoten Saarbrücker die generöse Aufbauhilfe der Löwen. Innerhalb von drei Minuten waren sie durch einen Doppelschlag zurück im Spiel. Sich ein Spiel nach so einer Dominanz aus der Hand nehmen zu lassen, schaffen außer unseren Löwen nur wenige Teams.

Endlich mal ein später Siegtreffer für 1860

Üble Vorahnungen über den Fortgang des Spiels wurden in der Halbzeit ausgetauscht. Hatte man als Löwenfan diese Saison schon so viele Spiele gesehen, bei denen so manche komfortable Führung hergeschenkt wurde und man am Ende mit leeren Händen da stand. Saarbrücken kam mit dem Momentum des Doppelschlags aus der Kabine, aber 1860 hielt gut dagegen und ließ keine Chancen der Gastgeber zu. Mit zunehmender Spielzeit wich die dunkle Vorahnung der Prophezeihung eines erneuten späten Gegentreffers und einer punktlosen Rückreise nach 2:0-Führung. Aber gestern sollte alles anders kommen. Als die ominöse letzte Viertelstunde begann, vor deren Beginn die Löwen angeblich Tabellenzweiter wären, schaltete 1860 auf ein Mal einen Gang hoch. Erstaunt sah man in der 82. Minute wie ein Saarbrücker nach guter Zejnullahu-Flanke den Ball fast ins eigene Tor köpfte. Die Löwen waren am Drücker in der Schlussphse. Die daruffolgende Ecke nutze Niki Lang per Kopf zum 3:2-Siegtreffer für den TSV 1860 München. Endlich mal ein spätes Tor für Sechzig!

Niki Lang – der tragische Held von Saarbrücken

Aber sollte es auch das Siegtor sein? Gegentore in der Nachspielzeit haben ja eine gewisse Tradition in dieser Saison bei den Löwen. Saarbrücken kam noch mehrere Male mit brachialer Gewalt in den Löwenstrafraum, konnte sich aber keine hochwertige Ausgleichschance mehr erarbeiten. Als der Schiri dann 96 Minuen emotionalen Achterbahnfußball abpfiff, war der Jubel zunächst groß. Allerdings nur sehr kurz. Dann stellte sich schnell sehr getrübte Freude ein. Man sah Niki Lang regungslos im Strafraum liegen. Das sah gar nicht gut aus!

Getrübte Freude über den Auswärtssieg

Der tragische Held des Tages wurde lange im Sichtschutz mehrerer Szenefahnen behandelt. Nach langen bangen Minuten trug man ihn schließlich Richtung Eckfahne und manche meinten gesehen zu haben, dass er sich wieder bewegen konnte. Erste leichte Entwarnung gab es dann über Magenta-Sport, als Kapitän Jesper Verlaat verkündete, dass Lang wieder bei Bewusstsein gewesen sei. Inzwischen gaben die Löwen leichte Entwarnung und Lang konnte am Abend sogar die Heimreise mit der Mannschaft antreten. Ich hoffe, dass wir nur eine Schrecksunde erleben mussten und Niki schnell wieder gesund wird. Leider wurde ihm ja verwehrt, sich für seinen Siegtreffer gebührend feiern zu lassen. Hoffentlich wird das noch nachgeholt.

TSV 1860 U19 mit torlosem Remis gegen VfB Stuttgart

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Tsv 1860 U19 Vfb Stuttgart

Vor 130 Zuschauern trennten sich die U19 des TSV 1860 und die des VfB Stuttgart auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße mit 0:0.

TSV 1860 U19 – VfB Stuttgart U19 0:0

Obwohl beide Teams tabellarisch fast gleichauf sind, gingen die Schwaben als leichter Favorit in die Partie. Der A-Jugend-Rekordmeister konnte sich letztendlich jedoch keine nennenswerte Vorteile erspielen. Im Gegenteil: Die U19 des TSV 1860 zeigte keine Scheu, spielte ihrerseits mutig nach vorne und setzte Stuttgart unter Druck.

So entstand ein spannendes, wenngleich auch nicht hochklassiges Spiel, in dem sich beide Mannschaften Torchancen erarbeiteten. Die beste Phase hatten die Junglöwen direkt nach der Pause, verpassten es aber, in Führung zu gehen. Beinahe hätte sich das kurz vor dem Ende gerächt, doch ein Kopfball der Gäste landete knapp über dem Tor.

Löwen-Trainer Jonas Schittenhelm zeigte sich zufrieden:

“Wir hatten es selbst in der Hand, den Platz als Sieger zu verlassen, wenn wir unsere Chancen besser nutzen. In den ersten fünf, sechs Minuten nach der Pause hatten wir richtig gute Möglichkeiten. Wir hatten eine gute Balance im Spiel nach vorne. Leider hat sich die Mannschaft nicht belohnt. Es war trotzdem ein sehr gutes Spiel von uns.”

In der Bundesliga-Tabelle übernachten die Löwen auf Platz 6, können am Sonntag jedoch noch vom FC Bayern oder der SpVgg Greuther Fürth überholt werden.

TSV 1860 U21 besiegt SV Heimstetten mit 2:1

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Tsv 1860 U21 Sv Heimstetten

Die U21 des TSV 1860 revanchierte sich in der Bayernliga Süd für die Hinspielniederlage und besiegte den SV Heimstetten am Samstag Nachmittag mit 2:1. Dabei trafen Samir Neziri und Leon Tutic für die Löwen.

Neziri und Tutic treffen für die Löwen

Fünfter gegen Dritter – so war die Ausgangsposition vor der Partie in der Kies-Arena in Gilching und die Partie begann denkbar schlecht für die Löwen, denn schon nach wenigen Minuten musste Damjan Dordan verletzt ausgewechselt werden. Die erste Chance erarbeitete sich zwar der SV Heimstetten, den ersten Treffer erzielte jedoch die U21 des TSV 1860. Devin Sür bereitete mustergültig vor und Samir Neziri vollstreckte aus kurzer Distanz zum 1:0 (17.).

Danach wogte das Spiel hin und her, doch auch der zweite Treffer gelang der Elf von Frank Schmöller. Mansour Ouro-Tagba wurde im Strafraum zu Fall gebracht und Leon Tutic verwandelte den fälligen Elfmeter zum 2:0-Pausenstand.

TSV 1860 U21 besiegt SV Heimstetten

Auch nach der Pause kamen beide Mannschaften zu guten Möglichkeiten. Während die Löwen die vorzeitige Entscheidung verpassten, stand Celik für die “Hoaschdenger” in der 70. Minute goldrichtig und verkürzte auf 2:1. Dabei blieb es dann auch, Trainer Frank Schmöller war voll des Lobes für sein Team und hatte eine positive Überraschung für seine Jungs parat:

“Die Mannschaft ist an ihre Grenzen gegangen, hat nochmals alles rausgepresst. Ich habe den Jungs drei Tage freigegeben, weil wir ein spielfreies Wochenende haben. Da können sie nochmals Kräfte sammeln für die letzten beiden Partien in diesem Jahr. Die wollen wir nochmals erfolgreich gestalten.”

In der Tabelle liegen die Löwen nach dem Heimsieg nur noch einen Punkt hinter dem SV Heimstetten auf Platz 5.