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sechzger.de Talk 122: Aue-Niederlage & vor Ingolstadt – TSV 1860

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sechzger.de Talk Folge 122 nach der Niederlage gegen Erzgebirge Aue und vor den Duellen des TSV 1860 München gegen die DJK Hain und den FC Ingolstadt

Nach der dritten Partie in Folge ohne Punkte für den TSV 1860 München gibt es natürlich einiges zu besprechen. Im sechzger.de Talk Folge 122 diskutiert Jan mit seinen Gästen Bernd, Christian und Flo die aktuelle Situation beim TSV 1860 München.

Die 1:2-Niederlage gegen Erzgebirge Aue

Die Führung von Joel Zwarts wurde in der Schlussphase erst von Ex-Löwe Marcel Bär egalisiert, bevor der frisch eingewechselte Maximilian Thiel für kollektiven Jubel im Gästeblock sorgte. Erzgebirge Aue fügte den Löwen bereits die zweite Heimniederlage der Saison hinzu und liegt damit während der Länderspielpause auf Platz 2. Ganz anders ist die Stimmungslage bei den Fans des TSV 1860 München. In aller Ausführlichkeit spricht Jan mit drei sechzger.de-Redakteuren über die Niederlage vom Wochenende. Besonders Bernd, der schon in der Taktiktafel einigen Dampf abgelassen hatte, ist ordentlich on fire.

Präsident Reisinger äußert sich im Interview

Kurzzeitig ist dann die Vereinspolitik im Mittelpunkt. Nachdem Präsident Robert Reisinger einige Zeit lang nicht öffentlich präsent in Erscheinung trat, meldete er sich nun in einem Interview zu Wort. Darin: unter anderem Details zur Kaderplanung, der Suche nach einem Sportdirektor bzw. einem Geschäftsführer Sport oder ein Statement zur Uneinigkeit im Präsidium. Kurz werden die Reaktionen dazu in der Runde besprochen, bevor sich wieder dem sportlichen Geschehen gewidmet wird.

Achtelfinale im Toto-Pokal bei der DJK Hain

Denn bereits am Dienstag, den 05.September trifft der TSV 1860 im Toto-Pokal Achtelfinale auf die DJK Hain. Der Bezirksligist freut sich auf das Spiel des Jahres, das er auf dem eigenen Sportgelände durchführen wird. Ein Umzug kam für die Gastgeber nicht infrage. Nicht besonders viele Löwenfans konnten daher Karten ergattern – einer von ihnen ist Flo, der sich etwas über 350 Kilometer Anreise bei einer Anstoßzeit von 18:00 Uhr ärgert.

Das nächste Duell in der Liga: Wiedersehen mit Köllner und Deichmann

Nach der Länderspielpause treffen die Löwen dann auf den FC Ingolstadt. Es ist ein Wiedersehen mit Michael Köllner sowie Yannick Deichmann. Die Schanzer sind mit einem Sieg, einer Unentschieden und drei Niederlagen ebenfalls durchwachsen in die neue Spielzeit gestartet. Der Mannschaft von Maurizio Jacobacci sollte das herzlich egal sein, denn nach drei Niederlagen in Folge ist die Stimmung unter den Fans bereits gereizt. Eine weitere Partie ohne Punkte – vor allem gegen Ingolstadt – wäre für viele ein weiterer Schlag in die Magengrube…

Der sechzger.de Talk 122 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um Sieben: Duell im Achtelfinale mit der DJK Hain

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Ab 18:00 Uhr trifft der TSV 1860 München heute auf die DJK Hain und will die Pflichtaufgabe lösen sowie in das Viertelfinale einziehen. Außerdem ist eine neue Talk-Folge online, Bernd analysiert die Niederlage gegen Aue und vier weitere Spiele wurden fix terminiert.

sechzger.de Talk Folge 122 online

Die nächste Ausgabe des sechzger.de Talks ist online auf Youtube sowie allen gängigen Podcast-Plattformen zu finden. Jan empfängt zu der neuen Ausgabe Bernd, Christian und Flo. Gemeinsam sprechen die vier über die Heimniederlage gegen Erzgebirge Aue, das Interview von Robert Reisinger sowie die beiden anstehenden Partien gegen die DJK Hain sowie den FC Ingolstadt.

Spieltage 9 bis 12 terminiert

Vier Spiele im Oktober sind nun für die Löwenfans fest planbar. Die Löwen treffen dabei auf Ulm, Dresden, Münster und Freiburg II. Beide Heimspiele finden am Samstag statt, die Partie in Münster wurde dagegen ungünstig terminiert. Alle genauen Ansetzungen gibt es hier in der Übersicht.

Niederlage gegen Aue in der Taktiktafelanalyse

Nicht nur im neuen sechzger.de Talk, auch in der Taktiktafel wurde Bernd ungewöhnlich deutlich mit seiner Kritik. Der Experte ist sichtlich angefressen von den Leistungen der Mannschaft zuletzt und untermalt dies mit entsprechenden Zahlen. Diese fallen gegen den FCE für den einen sicherlich überraschend deutlich aus. Ein langes Fazit rundet die aktuelle Analyse ab.

Rafati sieht kein Foul gegen Kwadwo

Eine der kniffligen Szenen war die Entstehung des zweiten Gegentreffers durch Thiel. Zuvor wurde Kwadwo klar mit dem Arm geschoben, fiel jedoch nicht zu Boden und reklamierte auch kein Foulspiel. Babak Rafati hat sich die Szene noch einmal genauer angeschaut und kommt zu dem Schluss, dass kein Foul vorlag.

Toto-Pokal Achtelfinale bei der DJK Hain

Bevor es in die Länderspielpause geht, trifft der TSV 1860 München im Toto-Pokal Achtelfinale auf die DJK Hain. Die Gastgeber spielen normalerweise in der Bezirksliga Unterfranken West und haben mit den Löwen das große Los gezogen. Sportlich ist der Verein mit fünf Siegen und einem Unentschieden im Ligabetrieb gut unterwegs. Auch im Toto-Pokal lief es bislang prächtig, sodass die DJK Hain nun im Achtelfinale steht.

Bei sechzger.de wird die Berichterstattung zu dieser Partie deutlich weniger umfangreich sein als normalerweise gewohnt. Gestern gingen bereits die Faninformationen online, außerdem wurde die Partie kurz im Talk angesprochen. Urlaubsbedingt können wir heute leider keinen Liveticker anbieten und verweisen daher an dieser Stelle auf die Live-Übertragung im LöwenTV. Zum nächsten Ligaspiel und hoffentlich dem Viertelfinale im Toto-Pokal wird der Liveticker dann wieder verfügbar sein.

News aus der 3.Liga

Halle nimmt Zieleniecki unter Vertrag

Ende September trifft der TSV 1860 auf den Halleschen FC. Die Saalestädter haben sich mittlerweile mit Neuzugang Nummer 16 verstärkt. Ablösefrei kommt Sebastian Zieleniecki zum HFC, zuvor stand der bei den Offenbacher Kickers unter Vertrag. Der 28-Jährige kam dort über 100 Mal zum Einsatz.

Verl verpflichtet Müller und Mehlem

Auch der SC Verl, der ebenfalls Ende des Monats den Löwen auf dem Feld gegenüber stehen wird, war noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv. Marcel Mehlem und Tom Müller haben beim Drittligisten unterschrieben. Mehlem stand zuletzt beim SC Paderborn unter Vertrag und bringt Zweitliga-Erfahrung mit nach Verl. Müller hingegen spielte zuletzt für Preußen Münster und war dort auf die Position des dritten Torhüters abgerutscht. Beim Sportclub ist er nun die neue Nummer 2 hinter Stammkeeper Luca Unbehaun.

Faninformationen DJK Hain – TSV 1860 München (Toto-Pokal)

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DJK Hain Toto-Pokal

Bevor sich die Löwen in die Länderspielpause verabschieden, steht das Achtelfinale im Toto-Pokal noch auf der Agenda. Der TSV 1860 München trifft dabei auf die DJK Hain, sechzger.de hat vorab die wichtigsten Faninformationen zusammengefasst.

Faninformationen DJK Hain – TSV 1860 München

Als letzter verbliebener Kreissieger war für die DJK Hain schnell klar, auf welchen Verein die Wahl im Achtelfinale fallen würde. Der TSV 1860 München ist daher am morgigen Dienstag zu Gast in der Nähe von Aschaffenburg. 350 Kilometer müssen die Löwenfans bewältigen, um bei der Partie dabei zu sein. Dabei ist der Anpfiff bereits um 18:00 Uhr. Für alle, die es trotzdem zeitlich schaffen, gibt es im Folgenden die wichtigsten Faninformationen zur Begegnung bei der DJK Hain.

Tickets

Insgesamt 1.500 Karten wurden für die Partie verkauft – natürlich waren diese schnell vergriffen. Eine Tageskasse wird es demnach vor Ort nicht geben. Die DJK Hain freut sich über ein ausverkauftes Spiel.

Anreise mit dem PKW

Die Adresse zum Sportgelände lautet wie folgt: Seebachtal 1, 63846 Laufach. Wie bereits erwähnt sind 350 Kilometer auf der Anreise zu bewältigen. Die Löwen starten gegen 11:15 Uhr am Trainingsgelände, auch die Löwenfans sollten für die Anfahrt ausreichend Zeit einplanen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Ungewöhnlich wird es für die Spieler, denn das Spiel wird auf Kunstrasen ausgetragen. Die Mannschaft absolvierte daher am Montag eine Einheit auf dem entsprechenden Geläuf an der Grünwalder Straße. Für die Fans hingegen gibt es lediglich die üblichen Punkte zu beachten.

Livestream und Liveticker

LöwenTV überträgt die Begegnung live und kostenlos. Moderiert wird das Spiel dieses Mal von Pressesprecher Rainer Kmeth und seiner Kollegin Alina Hacker.

DFB terminiert Spieltage 9-12 für die 3.Liga

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Terminierungen des TSV 1860 München für die Saison 2023-24 Symbolbild DFB terminiert Spieltage

Der DFB hat die nächsten Ansetzungen bekannt gegeben. Betroffen davon sind die Spieltage 9-12. Der TSV 1860 München trifft dabei auf Ulm, Dresden, Münster und Freiburg II.

DFB gibt Termine für die Spieltage 9-12 bekannt

Nach längerer Wartezeit hat der DFB auch die 3.Liga bis Ende Oktober terminiert. Die Termine in den ersten beiden Profiligen waren für diesen Zeitraum bereits vor Wochen bekannt gegeben worden. Für die 3.Liga wurden allerdings aus organisatorischen Gründen wenig später lediglich die Daten für den 2. bis zum 8.Spieltag veröffentlicht. Nun stehen auch für den TSV 1860 München die genauen Termine für die Spieltage 9-12 fest.

Auf den SSV Ulm treffen die Löwen demnach am Feiertag (Tag der Deutschen Einheit). Das zweite Auswärtsspiel in Münster wurde denkbar ungünstig auf Sonntag um 16:30 Uhr terminiert. Die beiden Oktober-Heimspiele gegen Dynamo Dresden und den SC Freiburg II finden dagegen jeweils samstags um 14:00 Uhr, also zur gewohnten Anstoßzeit statt. Noch nicht terminiert ist die Partie bei Viktoria Köln, die Ende Oktober stattfindet.

Die genauen Termine für den TSV 1860 München in der Übersicht

Dienstag, 03.10.2023 18:60 Uhr: SSV Ulm – TSV 1860 München
Samstag, 07.10.2023 14:00 Uhr: TSV 1860 München – Dynamo Dresden
Sonntag, 15.10.2023 16:30 Uhr: Preußen Münster – TSV 1860 München
Samstag, 21.10.2023 14:00 Uhr: TSV 1860 München – SC Freiburg II

TSV 1860 – Erzgebirge Aue (1:2) die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse nach der Niederlage unseres TSV 1860 München gegen den FC Erzgebirge Aue. Die Schachter besiegten die Sechzger spät, aber verdient mit 2:1.

Am 5.Spieltag empfing der TSV 1860 München den FC Erzgebirge Aue im Grünwalder Stadion. Am Ende steht eine bittere, aber verdiente Niederlage für die Löwen. Wer vorn nicht trifft, wird hinten bestraft.

Maurizio Jacobacci schickte die Sechzger im 3-5-2 auf den Platz, das sich gegen den Ball linksgependelt auf ein rechts asymmetrisches 5-4-1 verschob. Schröter kippte also nicht komplett mit in die Abwehrkette auf der rechten Seite ab, sondern nur bis auf Höhe der Sechserposition und stellte dort den Raum zu.

Pavel Dotchev setzte wie in dieser Saison bisher immer auf das 4-2-3-1. Aue verschob wie erwartet auf ein im letzten Drittel asymmetrisches 4-3-3. Gegen den Ball kippten im eigenen letzten Drittel die Mittelfeldaußen ab. Aue formierte sich also im 4-4-1-1 wenn es galt die eigene Box zu verteidigen.

Gegen den Ball pressten die Löwen teilweise extrem hoch mit bis zu vier Spielern in der Pressingreihe. Die Defensivlinie der Sechzger war gegen das Positionsspiel des FCE je nach Höhe der Pressinglinie zwischen dem hinteren Bereich des mittleren Drittels und der Mittellinie platziert.

Die Auer starteten zunächst mit nur einem, maximal zwei Spielern in der vordersten Linie beim Pressing. Sie stellten die Räume im und Wege ins Mittelfeld zu. Dadurch sollten die Löwen dazu gezwungen werden über lange Bälle ins letzte Drittel der Schachter zu spielen. Gleichzeitig sollte verhindert werden, dass Spielfluss im Mittelfeld auf Seiten des TSV 1860 München entsteht.

Dieser Plan der Sachsen funktionierte gut. Sechzig kam im letzten Drittel der Auer zwar immer wieder in Ballbesitz, durch individuelle technische Mängel bei Ballannahme oder Verarbeitung gelang es den Sechzgern jedoch zu selten zwingende Chancen im Zentrum der Box zu kreieren.

Vor der genaueren Analyse blicken wir wie immer auf die statistischen Werte der beiden Mannschaften.

Die statistischen Werte der Partie

  • Ballbesitz TSV 1860 46% – FCE 54%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 78% – FCE 86%
  • defensive Zweikampfquote TSV 1860 52% – FCE 66%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 14/3 – FCE 19/6
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 17,5 – FCE 11,67

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (46% – 54%)

Der Ballbesitz spiegelt das Spiel auf den ersten Blick nicht wirklich wieder. Man muss hier gewisse Phasen getrennt voneinander betrachten. Die in beiden Halbzeiten dominant beginnenden Löwen ließen jeweils mit fortwährender Spieldauer nach.

In beiden Halbzeiten kam der Gegner zum Ende der jeweiligen Halbzeiten mit deutlich mehr  Ballbesitz und Feldüberlegenheit besser ins Spiel. Die Löwen konnten in beiden Spielabschnitten am Ende nicht mehr dagegenhalten.

So wurde aus einer Ballbesitzquote von 61% für die Löwen zu Beginn der Partie über die neunzig Minuten am Ende eine Ballbesitzquote, die vermuten ließe der FC Erzgebirge Aue wäre dem TSV 1860 München hier über die neunzig Minuten hinweg überlegen gewesen. Das war klar nicht der Fall. Aue hatte jeweils etwa 15 Minuten pro Halbzeit mehr Ballbesitz – in diesen Minuten aber so deutlich, dass man in diesen Phasen zwischen beiden Mannschaften einen Klassenunterschied vermuten könnte.

Passgenauigkeit (78% – 86%)

Weniger Ballbesitz und eine schlechtere Passgenauigkeit ist ein normales Bild in den Statistiken. Allerdings erwartet man bei diesem Gesamtbild in den einzelnen Passkategorien etwas anderes als das, was man am Ende des Tages bei den Sechzgern vorfindet. Man sollte grundsätzlich denken, dass bei so einer Konstellation das Verhältnis der Vorwärtspässe zu Querpässen zumindest ausgeglichen daherkommt (ohne hier zunächst auf die Genauigkeit der Kategorien zu blicken sondern nur auf die Anzahl derselben).

Aber weit gefehlt. Die Sechzger spielten um 20% mehr Querpässe als Vorwärtspässe und davon mit 43% aller gespielten Querpässe einen viel zu großen Anteil im eigenen Defensivverbund. Erschwerend kommt hinzu, dass viele der Querpässe, die im Offensivdrittel bzw. in Umschaltmomenten auch im Mittelfeld gespielt wurden, nicht beim Adressaten ankamen.

Das alles sind deutliche Anzeichen dafür, dass die Spieler, die für die Offensivarbeit zuständig sind, zu viele Fehler in zu vielen Kategorien ihres Anforderungsprofils machen. Diese Fehler bestehen aus Unzulänglichkeiten bei den Laufwegen, falschen Entscheidungen, wann ein Pass wohin zu spielen ist und am Ende natürlich auch darin, wie genau man den Ball zum Mitspieler bringt.

Bei Aue war in Abhängigkeit vom Ballbesitz alles was in den Passkategorien passiert klar im grünen Bereich oder auch darüber gelegen. In allen Einzelkategorien war Aue im Passspiel genauer, überlegter, konzentrierter und am Ende dadurch effektiver als der TSV 1860 München.

Defensive Zweikampfquote (52% – 66%)

Auch hier war Aue den Löwen überlegen – und nicht nur bei der Quote, sondern in allen Belangen der Defensivarbeit. Von direkten Zweikämpfen über abgefangene Pässe bis hin zu defensiven Kopfballduellen lagen die Auer deutlich über dem, was der TSV 1860 München im Spiel zeigte.

Die Diskrepanzen beim Verhalten gegen den Ball was Einsatz, Stellungsspiel, Deutlichkeit der Aktionen und Ergebnis derselben betrifft sind in den Statistiken so klar zu Ungunsten der Löwen verteilt, dass es einem schon beim Blick auf diese statistischen Werte übel werden muss. Achtzehn Prozent Weniger geführte defensive Zweikämpfe bei gleichzeitig weniger Ballbesitz und weniger abgefangenen Pässen? Bei mehr Ballbesitz des Gegners, sollte die sich Zweikampfhäufigkeit gegen den Ball, vor allem dann, wenn auch alle anderen Defensivstatistiken hinken wenigstens auf höhem Niveau befinden.

Schüsse/aufs Tor (14/3 – 19/6)

Auch hier sehen wir sowohl bei der Anzahl der abgefeuerten Schüsse, als auch bei der Genauigkeit Vorteile für die Gäste aus Aue gegenüber dem TSV 1860 München. Ohne Marco Hillers Glanztaten in einigen brenzligen Situationen gehen die Sechzger in diesem Spiel mit deutlich mehr als zwei Gegentreffern vom Platz und dürften sich am Ende nicht einmal darüber beschweren.

Nehmen wir die geblockten Schüsse aus der Rechnung hat Aue immer noch die Nase in der Statistik vorn – allerdings nicht mehr so deutlich. Bei den Schüssen, die durchkamen, haben wir am Ende ein Verhältnis von 10:11 bei einer Schussgenauigkeit von 30:55 Prozent aus der Sicht der Löwen.

Von fünf Spielen konnten die Sechzger bisher in einem einzigen insgesamt eine Schussgenauigkeit von über 25% erreichen. Bei der geringen durchschnittlichen Schusshäufigkeit ist das viel zu wenig. Der einzige offensive Stammspieler der Löwen, der in der Gesamtheit der gespielten Spiele bisher im Verhältnis der Schussanzahl, der Positionen aus denen er die Schüsse abgefeuert hat und der Genauigkeit der Schüsse Zahlen aufweist, die nicht zum Kopfschütteln verleiten, ist Neuzugang Joel Zwarts. Sein xG Wert entspricht exakt seiner Trefferquote.

PPDA (17,5 -11,67)

Sowohl Aue als auch der TSV 1860 München gingen im Pressing gegen das Positionsspiel des Gegners mit einem ähnlichen Plan zu werke. Beide Teams nutzten zunächst ihre Anlaufphasen zur Spielsteuerung und nicht dazu direkt den Ball zu erobern. Dass die Sechzger zu Beginn teilweise vier Spieler in der Pressinglinie hatten, empfinde ich allerdings in Anbetracht dessen, was Aue bisher in den anderen Spielen der Saison gezeigt hatte, höchst riskant.

In den vier bisherigen Spielen der Schachter war deutlich zu sehen, dass sie gerne mit langen Bällen freie Räume suchen. Je mehr Spieler des Gegners dann in der Pressingreihe stehen, desto leichter wird das für Aue.

Aue gestaltete sein Pressing gegen das Positionsspiel der Sechzger ähnlich wie bisher in der laufenden Saison. Ein, maximal zwei Spieler liefen den Aufbau der Löwen zunächst an. Im Mittelfeld würden die Räume von den Auern gut zugestellt. Am Ende taten sich die im offensiven Positionsspiel während der Spielzüge wenig rochierenden Löwen schwer einen deutlichen Zugriff auf die Zentrale vor dem Tor zu finden.

Die Tore

Hier könnt ihr euch die Tore und andere Highlights noch einmal ansehen.

Nach dem Führungstreffer, den Schröter wunderbar für Zwarts aufgelegt hatte, schien zunächst mit einer Doppelchance durch Frey und Zwarts, die der Auer Abwehrblock in höchster Not klären konnte, bei den Sechzgern der Knoten geplatzt.

Dann kamen die Treffer durch Bär und Thiel, die am Ende die Niederlage besiegelten.

Entscheidend für den Verlauf ist am Ende aus meiner Sicht die Entstehungsgeschichte des ersten Gegentreffers zum 1:1 durch Bär.

Das 1:1

Um hier zu dem entscheidenden Moment zu kommen, muss man in der Wiederholung des Spiel (bei den Highlights ist das nicht zu sehen) auf Spielminute 83:50 gehen. Dort sehen wir eine sträflich dumm vergeigte Konterchance des TSV 1860. Aus dieser Konterchance für die Sechzger entsteht am Ende der Angriff, der zum Ausgleich führt.

Guttau erkämpft sich am linken Flügel etwa mittig in der eigenen Spielfeldhälfte den Ball und spielt klug nach vorne zu Sulejmani. Dieser hat, nachdem er einige Meter mit dem Ball unterwegs ist, nur eine sichere Option den Ball abzuspielen. Das wäre steil nach vorne durch die Schnittstelle hindurch in den Lauf von Zwarts gewesen.

Sulejmani entscheidet sich jedoch für einen Querpass, der für den nach innen kreuzenden Guttau gedacht war. Damit dieser Pass ankommen hätte können, wäre es nötig gewesen, dass sich Meuer in Diensten der Auer in Luft auflöst. Dies ist nicht geschehen und der versuchte Tunnel durch die Beine von Meuer bleibt bei diesem hängen. Aue spielt danach ruhig und abgeklärt. Die Gäste nehmen kurzzeitig das Tempo aus dem Spiel bis Guttau auf der linken Seite seinen Gegenspieler im Rücken verliert.

Just in diesem Moment kommt Tempo ins Auer Spiel. Die Abwehrkette, deren linke Seite durch Guttaus Unaufmerksamkeit entblößt war, muss dorthin verschieben. Kwadwo und Verlaat müssen horizontal verschieben. Frey, der dem Geschehen zwar mit den Blicken, aber nur mit wenig Bewegung folgt, schließt die entstehende Lücke im Zentrum nicht. So kommt am Ende Bär, den Ludewig nach der nötigen Horizontalverschiebung der Kette ziehen lässt, völlig frei an den Ball und netzt zum 1:1-Ausgleich ein.

Das 1:2

Auch der zweite Treffer der Auer fällt über diese Abwehrseite und zwar wieder, nachdem der Flügel entblößt war und die Kette verschieben muss. Ein hoher Steilpass am linken Flügel erwischt Guttau erneut in dessen Rücken. Die Kette muss genau wie beim ersten Gegentreffer horizontal verschieben. Bärs Abschluss kann diesmal geblockt werden. Thiel, frei vor dem Tor und nicht im Abseits, weil der Ball von einem Sechzger kam, stellt auf 1:2 und die Party der Gäste beginnt.

Hier ist der Versuch von Verlaat, Thiel durch einen Schritt nach vorne Abseits zu stellen, am Ende gut gemeint aber schlecht gemacht. Dass der geblockte Schuss ihm vor die Füße fällt ist auch ein kleines bisschen Glück für Aue. Ebenso wie die Tatsache, dass Meuer, der Kwadwo vor seinem Pass nach innen einen Rempler mitgibt und den Innenverteidiger der Sechzger so quasi aus dem Spiel nimmt und er den Ball in Ruhe nach innen spielen kann.

Insgesamt

Den individuellen xG-Werten der Spieler nach hätten die Löwen und Aue ein weiteres Tor verdient gehabt. Das hätte am Ergebnis schlussendlich nichts geändert. Die Statistik sieht hier Aue mit einer Großchance vorne.

Das fiel auf

Wieder treffen die Löwen viele falsche Entscheidungen was Pass- und Laufwege betrifft. So kommen die Sechzger schlussendlich nur zu wenigen eigenen zwingenden Torchancen. Bei der Schussgenauigkeit, die Jacobaccis Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf an den Tag legt, reichen zehn Schüsse, die am Ende durchkommen, nicht aus, um gewinnen zu können. Dabei ist es vollkommen egal, ob der Gegner selbst Tore macht oder nicht. Wer nicht mindestens drei eigene Treffer erzielt, ist in dieser Liga immer in Gefahr am Ende nicht mit der vollen Punktausbeute oder sogar ohne Punkte vom Platz gehen zu müssen.

Gut war:

Bei Ballbesitz offensiv wenig. Bis auf Joël Zwarts und Erol Zejnullahu konnte kein Spieler der Offensivabteilung wirklich überzeugen.

Marco Hiller hielt wieder, was zu halten war. Bei den Gegentreffern war er chancenlos und wurde von seinen Vorderleuten wieder einmal im Stich gelassen.

Lob für einen Feldspieler in der Defensive kann man eigentlich nur Tarnat aussprechen. Alle anderen hauptsächlich mit Defensivaufgaben betrauten Spieler leisteten sich teils katastrophale Fehler und Fehlentscheidungen.

Schlecht war:

In der Defensivabteilung des TSV 1860 lief gegen Aue vor allem an Frey das Spiel komplett vorbei (nur drei Balleroberungen). Bei einer Leistung, die vom Passspiel abgesehen, das bei ihm zu über 50 Prozent aus Rück- und Querpässen bestand, unterirdisch war – keine einzige geglückte Offensivaktion als Box-to-Box Spieler – den Mann bis zum Schluss auf dem Platz zu lassen, ist in meinen Augen ebenfalls eine extrem fragwürdige Entscheidung. Aber auch der Rest der Defensive – abgesehen von den bereits erwähnten Tarnat und Hiller – hat sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert.

Guttau war mit seiner Aufgabe als pendelnder Außenverteidiger, der sowohl für Abwehrarbeit als auch für die Offensive zuständig ist, spätestens nach 75 Minuten überfordert. Das hohe Laufpensum in dieser Rolle forderte Tribut. Mit schwindender Kraft ging die Konzentration verloren. So sieht der junge Mittelfeldaußenspieler in der Schlussphase zweimal sehr unglücklich aus.

Sulejmani mit nur fünf erfolgreichen Aktionen in 33 gespielten Minuten war eine verschwendete Einwechslung. Hier hätte man stattdessen lieber für den am Ende schwer pumpenden Guttau Greilinger bringen müssen anstatt den wieder einmal planlos wirkenden Stürmer, der mit seiner Fehlentscheidung vor dem ersten Gegentreffer Aue eigentlich erst stark gemacht hatte.

Vrenezi mit neun Ballverlusten in der eigenen Spielfeldhälfte, davon sechs in direkten Duellen mit einem Gegenspieler. Er versteht nach wie vor nicht, dass der Ball laufen muss, damit das Spiel schnell werden kann. Es ist unbegreiflich. In einem Spiel, in dem seine Arbeit gegen den Ball in direkten Duellen diesmal vorbildlich war, zerstört er sich die Früchte seiner Arbeit wieder durch Eigensinnigkeit bei der Ballführung und unverständliche Entscheidungen im Abspiel.

Neun Ecken und zwei Freistöße in Strafraumnähe führten zu insgesamt zwei Schüssen aus Standards. Daraus darf jeder gern seine eigenen Schlüsse ziehen. Mir ist das zu wenig.

Fazit

So kann es nicht weitergehen. Auch wenn viel im Spiel gegen Aue auf den ersten Blick gut aussieht, fehlte der Mannschaft des TSV 1860 München im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor nicht nur in diesem Spiel viel zu oft der richtige Plan, um dort zwingend zu werden.

Es kann nicht sein, dass die gleichen Spieler immer wieder die gleichen Fehler machen und dafür keine Konsequenzen zu erwarten haben. Andere Spieler, die klar zeigen, dass sie ihren Platz auf dem Feld verdient haben, werden hingegen entweder gar nicht aufgestellt oder zu Unzeiten für eine verkehrte Option eingewechselt.

Die Verschiebungen gegen den Ball, um eine kompakte gut gestaffelte Formation herzustellen, finden nicht statt. Warum sie nicht stattfinden entzieht sich meiner Kenntnis. Genauso hat man bisher in wenigen Spielen im letzten Drittel zwingend agiert.

Gründe

Für mich gibt es dafür folgende mögliche Gründe. Entweder folgen die Spieler den Anweisungen des Trainers nicht. Dann muss ich als Trainer darauf sofort reagieren und den jeweiligen Spieler vom Platz nehmen. Oder die Scoutingabteilung macht bei der Beobachtung der gegnerischen Mannschaft Fehler und der Coach hat nicht die nötigen wichtigen Informationen über den Gegner, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Was es am Ende auch immer ist, dass die Mannschaft es nicht schafft sowohl offensiv als auch defensiv immer zu 100% konzentriert und einsatzfreudig auf dem Geläuf zu stehen, so kann und darf es nicht weitergehen. Als nächstes reisen die Löwen nach Ingolstadt und Halle – zwei Auswärtsspiele in Folge, bei denen Punkte hermüssen, egal wie.

Konsequenzen

Gelingt es nicht in den nächsten beiden Spielen zu punkten, sollte man in der Geschäftsführung langsam für alle Beteiligten Konsequenzen ins Auge fassen. Gehaltskürzungen in Form von einbehaltenen Prämien bei gewissen Spielern. Personelle Veränderungen in der Scoutingabteilung hinsichtlich der Gegnerbeobachtung. Und am Ende, wenn all das nicht helfen sollte und bevor es wieder zu spät passiert, ist auch eine Veränderung bei der Position des Übungsleiters in Betracht zu ziehen.

Bis vors gegnerische Tor schön zu spielen und dann keine Lösungen für die Penetration der Box und am Ende auch den genauen Torschuss zu finden mag der ein oder andere für ausreichend halten. Mir reicht das nicht.

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um Sieben: Dritte Niederlage in Folge gegen Aue

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Sechzig um Sieben: Becketts

 

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Erzgebirge Aue

Viele Fragen stellten sich Christian Jung am Sonntagvormittag, die er in den Giesinger Gedanken ein wenig aufarbeitete. Dazu gehörte unter anderem die vorzeitige Auswechslung von Erol Zejnullahu, der bei seinem Startelfdebüt eine ordentliche Leistung zeigte. Auch im Kommentarbereich entwickelte sich die ein oder andere lebhafte Diskussion nach der Niederlage gegen Aue.

Spielbericht und Pressekonferenz

Urlaubsbedingt ist die sechzger.de Redaktion momentan etwas dünn besetzt, daher folgt an dieser Stelle lediglich der Verweis zum kicker-Spielbericht sowie zur Pressekonferenz auf youtube. Im Laufe des Vormittags erscheint allerdings die Taktiktafel-Analyse von Bernd Winninger. Zudem wird die Partie heute abend im sechzger.de Talk ausführlich besprochen.

U21 mit Unentschieden in Nördlingen

Zwei verschenkten Punkte am Wochenende trauert Trainer Frank Schmöller hinterher. Der TSV 1860 II war bei dem Comeback von Tim Rieder zunächst durch Yannik Seils in Führung gegangen (11.), die allerdings noch im ersten Durchgang von den Gastgebern egalisiert werden konnte (36.). In der Schlussphase boten sich den Löwen mehrere Möglichkeiten zum Auswärtssieg, die jedoch alle vergeben wurden. In der Nachspielzeit gab es dann einen Elfmeter nach einem Foul an Mansour Ouro-Tagba. Der Gefoulte trat selbst an – und vergab.
Kommenden Samstag empfängt die U21 ab 14:00 Uhr den Kirchheimer SC in Gilching.

TSV 1860 III & IV feiern Siege

Deutlich erfreulicher sind die Nachrichten von den Herrenmannschaften des e.V. Die Dritte gewann trotz langer Unterzahl deutlich mit 6:1 gegen die TSG Pasing und liegt damit weiterhin an der Tabellenspitze. Kommenden Samstag ist der FC Ludwigsvorstadt München an der St. Martin Straße zu Gast (Anstoß 17:30 Uhr). Zuvor spielt ab 15:00 Uhr die Vierte gegen die Münchner Kickers. Auch der TSV 1860 IV ist nach einem 2:3-Auswärtssieg in Gräfelfing gut in der Tabelle positioniert. Ungeschlagen liegen sie aktuell aufgrund einem weniger absolvierten Spiel auf Rang 3.

News aus der 3.Liga

Der 5.Spieltag

Weiterhin ungeschlagen sind die drei Teams aus Aue, Unterhaching und Regensburg. Während der FCE bekanntlich drei Punkte in Giesing erzielte, holte die Vorstadt in Verl einen Punkt beim torlosen Remis. Regensburg hingegen gewann am Sonntag gegen Duisburg – ebenso wie Halle, die überraschend deutlich Sandhausen mit 4:1 nach Hause schickten. Tabellenführer ist Dynamo Dresden, die den nächsten Löwen-Gegner am 5.Spieltag mit 2:0 bezwangen.

 

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Aue: Viele offene Fragen

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Aue in München 24/25

Duell um Platz 2

Nein, eine einheitliche Stimmunglage war nach dem 1:2 der Löwen gegen Erzgebirge Aue im Duell um den 2. Tabellenplatz gestern Abend um halb sieben im Stadion an der Grünwalder Straße nicht auszumachen. Sowohl Applaus und Aufmunterung, als auch wütende Proteste und Pfiffe schlugen den Löwen von den Rängen entgegen, als sich die Spieler wie begossene Pudel auf die Abschiedsrunde auf Giesings Höhen machten, um sich beim Publikum für die 90 Minuten Unterstützung zu bedanken.

Viele offene Fragen

Was war passiert? Der TSV 1860 hatte in der Schlussphase ein zuvor streckenweise sehr zähes, aber zwischenzeitlich nach einem Dreier riechendes Spiel gegen extrem effiziente Gäste aus Sachsen noch aus der Hand gegeben. Trotz einer – nach der Pause – ansehnlichen Leistung. Und wer trug daran nun die Schuld? War es der Schiedsrichter, der vor dem entscheidenden 1:2 einen leichten Schubser gegen Kwadwo nicht ahndete? War es das unengagierte Abwehrverhalten, das den Gästen innerhalb von fünf Minuten zwei Treffer emöglichte? Waren es am Ende vielleicht die berühmten Körner, die fehlten, um aus einer knappen Führung einen komfortableren Vorsprung herauszuarbeiten? Fehlte vor dem Tor – mal wieder das nötige Glück und wie kann man dieses zukünftig erzwingen?

Pause, dann Ingolstadt und Halle

Diese (und weitere) Fragen können (und müssen) in den kommenden zwei (spielfreien) Wochen an der Grünwalder Straße diskutiert und beantwortet werden. Das Programm danach sieht nicht besonders vielversprechend aus: Am 16. September geht es zum ersten “Krisenduell” der Saison zu den Ex-Löwen Michael Köllner und Yannick Deichmann nach Ingolstadt, danach wartet der Hallesche FC, der nach seinem heutigen Spiel gegen Sandhausen möglicherweise auch auf einen krassen Fehlstart in die Saison zurückblickt und den Bock unbedingt umstoßen muss.

Noch eine Frage

Trainer Jacobacci sprach nach der Partie am Magenta-Mikro von einer “sehr guten Partie” in der seine Mannschaft nicht verdient gehabt hätte, zu verlieren. Für die Rückkehr aus der Kabine nach der Halbzeit kann man sich dieser Analyse anschließen, aber der Einsatz ab etwa Minute 75 wirft eben einige der oben gestellten Fragen auf. Eine weitere stellt sich zur Auswechslung von Errol Zejnullahu. Der in seinem Startelf-Debut sehr gut aufgelegte Ex-Bayreuther hatte nach einer guten Stunde Feierabend. Sorgte dieser Austausch für einen Bruch im Löwenspiel? Andererseits hätten Frey und Zwarts unmittelbar nach diesem Wechsel mit ihrer Doppelchance womöglich den Deckel drauf machen können. Hätten, wären, würden… – wie so oft bei den Löwen!

Unruhe keine Ausrede

Dass die – ja schon fast traditionelle – Unruhe im Umfeld des Vereins, der Konflikt innerhalb des e.V.-Präsidiums dazu geführt hat, dass die Profis auf dem Platz den Sieg und den Sprung auf Tabellenplatz zwei gestern noch verspielten, darf als Ausrede meiner Meinung nach nicht herhalten. Und doch wissen alle Löwenfans: Wenn überhaupt irgendwas (wieder) dafür sorgen kann, dass sich alle Protagonisten auf das sportliche Geschehen konzentrieren und – zumindest nach Außen – ein etwas entspanntes öffentliches Bild des TSV 1860 vermitteln, dann sind das Siege und Erfolge in der 3. Liga. Auf die warten wir allerdings nun schon wieder eine Weile…

Liveticker: TSV 1860 München – Erzgebirge Aue (5.Spieltag)

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Liveticker von sechzger.de zur Partie TSV 1860 München - Erzgebirge Aue am 5.Spieltag der Saison 2023-24

Herzlich willkommen zum Liveticker am 5.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Erzgebirge Aue!

Zwei Siege, zwei Niederlagen – diese Bilanz gilt es am heutigen Samstag im Duell mit dem FC Erzgebirge Aue zu verbessern. Doch die Gäste reisen mit bereits acht Punkten und ohne Niederlage im Gepäck nach München. Kann die Mannschaft von Maurizio Jacobacci gegen Aue wieder punkten?

1 2 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Hiller – Lang (74. Ludewig), Verlaat (C), Kwadwo, Guttau  – Tarnat (88. Lakenmacher), Frey – Schröter, Vrenezi, Zejnullahu (62. Sulejmani) – Zwarts

Bank:
Richter (TW), Kurt, Greilinger, Bonga, Cocic, Glück

Tore:

1:0 Zwarts (53.), 1:1 Bär (85.), 1:2 Thiel (87.)

Die Personalsituation

Es fehlen: Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Phillipp Steinhart (Bänderverletzung), Tim Rieder (Aufbautraining)

Ausfälle bei Erzgebirge Aue: Linus Rosenlöcher (Knieverletzung)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Fehlanzeige.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Erzgebirge Aue außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie fast schon gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff noch Karten in den Heimblöcken kaufen. Aus Aue reisen insgesamt 900 Fans an, sie stehen im Gästebereich (Block Q) hinter dem Tor.

Das dritte Heimspiel des TSV 1860 wird heute nicht im Free-TV übertragen. Allerdings  ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Ungeschlagen nach Giesing: haben die Löwen gegen Erzgebirge Aue eine Chance?

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Erzgebirge Aue FC Saarbrücken Blick Auf Das Spielfeld Aus Der Heimkurve

Nach Niederlagen gegen Lübeck und Sandhausen trifft der TSV 1860 München am heutigen Samstag auf den FC Erzgebirge Aue. Es ist auch eine Rückkehr von Marcel Bär an seine alte Wirkungsstätte. Bislang hat der 31-Jährige für seinen neuen Verein noch nicht getroffen. Ändert sich das ausgerechnet heute gegen die Löwen?

Erzgebirge Aue mit Thiel oder Bär zu Beginn gegen den TSV 1860?

Ein ganz besonderes Spiel” erwartet Ex-Löwe Marcel Bär heute im Grünwalder Stadion, wenn sein aktueller Verein – der FC Erzgebirge Aue – auf den TSV 1860 München trifft. Bei den Löwen wurde Bär Torschützenkönig und verbrachte damit seine bislang erfolgreichste Zeit in München. Doch der Trubel und die umfangreiche Berichterstattung rund um den TSV 1860 war ihm zu viel wie er ganz offen zugab. Daher entschied er sich frühzeitig für einen Wechsel, seine Wahl fiel dabei auf Erzgebirge Aue. Dort kam der ehemalige Braunschweiger bislang in jeder Partie zum Einsatz. Ein eigener Treffer gelang ihm nicht, allerdings holte er in Lübeck einen entscheidenden Elfmeter heraus. Beim Duell gegen den Aufsteiger stand der 31-Jährige erstmals nicht in der Startaufstellung und wurde von der Bank eingewechselt. Auch heute stellt sich daher für Trainer Pavel Dotchev die Frage: Thiel oder Bär?

Fünf Treffer haben die Veilchen bislang erzielt, das erste ging dabei auf das Konto von bereits erwähntem Thiel. Kurz vor Schluss wurde er gegen Ingolstadt eingewechselt und erzielte in der letzten Minute der regulären Spielzeit den Siegtreffer im Auftaktspiel. Auch sonst verliefen die bisherigen Partien erfolgreich für den FCE. Dem Heimsieg gegen Ingolstadt folgte ein weiterer gegen den starken SV Sandhausen. Auswärts reichte es in Essen und Lübeck jeweils zu einem 1:1, wodurch Aue bislang in der Saison 2023/24 ungeschlagen ist. Das gilt übrigens außerdem noch für den SSV Jahn Regensburg sowie die beiden Aufsteiger aus Lübeck und Unterhaching.

Pause für Vrenezi?

Auf der anderen Seite blicken die Löwen auf einen mittlerweile durchwachsenen Saisonstart zurück. Zwei Siegen gegen Mannheim und in Duisburg folgten die Spiele gegen Lübeck und Sandhausen ohne Punkte für den TSV 1860. Trainer Maurizio Jacobacci ordnete unter der Woche ein Geheimtraining an, um für den Gegner schwerer ausrechenbar zu sein wie er in der Löwenrunde vor der Partie erklärte. Viele Veränderungen werden trotzdem nicht erwartet – ein Wackelkandidat könnte Albion Vrenezi sein, der vor dem ersten Gegentreffer in Sandhausen ein schwaches Zweikampfverhalten an den Tag legte. Ansonsten dürfte Jacobacci trotz einiger Optionen im Großen und Ganzen die gleiche Elf wie in der vergangenen Woche auf den Platz bringen. Hoffentlich ist sie dabei gegen Aue erfolgreicher als gegen Lübeck und den SVS.

Der 5.Spieltag im Überblick

Freitag

1.FC Saarbrücken – Borussia Dortmund II 2:0 (1:0)

Samstag

Dynamo Dresden – FC Ingolstadt
Preußen Münster – Waldhof Mannheim
SSV Ulm – VfB Lübeck
SC Freiburg II – Rot-Weiss Essen
SC Verl – SpVgg Unterhaching
TSV 1860 München – Erzgebirge Aue

Sonntag

Hallescher FC – SV Sandhausen
SSV Jahn Regensburg – MSV Duisburg
Viktoria Köln – Arminia Bielefeld

Faninformationen TSV 1860 München – FC Erzgebirge Aue

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Westkurve Schals Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets

Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Löwen vor heimischen Publikum zurück in die Spur finden. Doch der kommende Gegner hat noch keine Saisonniederlage kassiert. Die Löwenfans werden jedenfalls wie gewohnt alles geben, damit es nach 90 Minuten möglichst für drei Punkte reicht. Passend dazu gibt es nun die wichtigsten Faninformationen vor der Partie TSV 1860 München – FC Erzgebirge Aue.

Faninformationen TSV 1860 München – Erzgebirge Aue

Zum zweiten Mal in Folge und zum ersten Mal in Giesing müssen sich die Fans des TSV 1860 München auf eine neue Anstoßzeit einstellen. Ab 16:30 Uhr – und somit zweieinhalb Stunden später als bislang von einem Samstag gewohnt – geht es im Grünwalder Stadion los. Der ein oder andere Löwenfan dürfte die gewonnene Zeit trotzdem in der unmittelbaren Umgebung des Stadions verbringen und sich zur üblichen Zeit im Viertel einfinden. Diese und alle weiteren wichtigen Faninformationen zum Duell zwischen dem TSV 1860 und Erzgebirge Aue gibt es nun gesammelt auf einen Blick.

Tickets

900 Fans des FC Erzgebirge Aue machen sich auf den Weg nach München und verfolgen die Partie gegen die Löwen im Gästeblock. Alle restlichen Karten sind bereits vergriffen, das Grünwalder Stadion ist damit ausverkauft. Eine Tageskasse wird also nicht geben, Chancen bestehen allerdings noch auf dem offiziellen Zweitmarkt des TSV 1860.

Anreise

Das Kombiticket wurde zur Saison 2023/24 gestrichen, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht mehr kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 13:30 Uhr die Möglichkeit Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Fantreffpunkt

Ab 11:30 Uhr findet am Candidplatz der Löwentreff statt. Es gibt neben Wurstsemmeln und Getränken auch neue Hosen zu kaufen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 15:00 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Livestream und Liveticker

Das Spiel wird lediglich von MagentaSport im Fernsehen und im Livestream übertragen. Eine Free-TV Option gibt es nicht.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR Fotos