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Sechzig um Sieben: Saki Stimoniaris tritt bei MAN zurück

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Saki Stimoniaris tritt bei MAN zurück

Während sich die Löwen bereits auf das bevorstehende Heimspiel gegen den SV Meppen vorbereiten, gibt es interessante Nachrichten aus dem Umfeld des TSV 1860 München. Athanasios “Saki” Stimoniaris tritt mit sofortiger Wirkung als Gesamtbetriebsratschef bei MAN und VW-Aufsichtsrat zurück. Als Grund werden offiziell “gesundheitliche Probleme” angegeben. Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass es ihm bald viel, viel besser geht. Ob Stimoniaris auch von seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzender beim TSV 1860 zurücktreten wird, ist noch nicht bekannt. Da er die letzten AR-Sitzungen jedoch nur sporadisch besuchte, wäre der Schritt wenig überraschend.

sechzger.de Talk, Folge 25

Doch zurück zum Sportlichen: Am Samstag empfängt der TSV 1860 den SV Meppen und möchte mit drei Punkten den Anschluss an die Spitzengruppe herstellen. In der Jubiläumsfolge des sechzger.de Talks blicken Christian, Stephan und Bernd auf das Remis in Braunschweig zurück und wagen einen Ausblick auf das Match am kommenden Wochenende.

Marco Hiller als “Spieler des 6. Spieltags” nominiert

Von den Fans des TSV 1860 wurde Marco Hiller nach seiner Leistung in Braunschweig bereits zum Löwe des Spiels gewählt. Auch bei liga3-online steht unsere Nummer 1 zur Wahl zum “Spieler des 6. Spieltags”. Zugegebenermaßen hat er da starke Konkurrenz und liegt quasi uneinholbar zurück, aber vielleicht geht ja doch noch was. Haut rein!

Deadline Day in Liga 3

Am letzten Tag des Transferfensters gab es auch in der 3. Liga noch einige Wechsel. Überraschend nicht aktiv wurde dabei Türkgücü – nach zuvor 17 Neuzugängen fiel ihnen womöglich kein Spieler mehr ein, den sie noch nicht kontaktiert hatten.

Die beiden namhaftesten Transfers dürften diese hier sein:
Luca Marseiler (ehemals SpVgg Unterhaching) wurde vom SC Paderborn an Viktoria Köln verliehen. Auch Pascal Steinwender verlässt den SCP und geht nun für den SC Verl auf Torejagd.

Ab 18:00 Uhr: Tickets für alle Dauerkarteninhaber für 1860 – Meppen

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tsv 1860 westkurve

Gute Nachrichten für alle Löwen-Fans, die eine Dauerkarte haben: Ab 18:00 Uhr haben alle Jahreskartenbesitzer die Möglichkeit, sich eine Karte für das Heimspiel gegen Meppen zu sichern.

Bis dahin können sich noch exklusiv die eine Karte sichern, die gegen Köln nicht im Stadion waren und im Besitz einer Dauerkarte sind.

Mehr Informationen unter www.tsv1860.de 

sechzger.de Talk Nummer 25 vor TSV 1860 – SV Meppen

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Nach dem Unentschieden des TSV 1860 in Braunschweig und vor dem Heimspiel gegen den SV Meppen gibt es eine neue Folge des sechzger.de Talks. Dieses Mal moderiert Christian – in Vertretung von Basti – die Sendung und spricht dabei mit Stephan und Bernd.

Rudelbildung für das Meppen-Spiel

Aus aktuellem Anlass berichtet Stephan über seine kurz vor der Sendungsaufzeichnung gesammelten Erfahrungen im Online-Ticketshop des TSV 1860. Leider sind es nicht die ersten Erfahrungen dieser Art. Ob er dennoch für das Spiel der Löwen gegen den SV Meppen erfolgreich ein Rudel bilden konnte, erfahrt Ihr in der Sendung.

Das 1:1 in Braunschweig

Eine sportliche Bewertung des Spiels in Braunschweig – erstmal ganz unabhängig vom Ergebnis, das aufgrund der Dramatik der Schlussphase ja durchaus enttäuschte Gesicher hervorgerufen hat – nimmt Bernd Winninger vor. Und auch das Drumherum beim ersten Heimspiel der Eintracht, zu dem wieder Gästefans zugelassen waren, wird beleuchtet.

Die Pokalauslosung: Schalke kommt nach Giesing

Über die Pokalauslosung vom Sonntag Abend sprechen Bernd, Stephan und Christian natürlich auch. Wobei einer der drei während dieses TV-Ereignisses ein Erlebnis der ganz anderen Art hatte, von dem er hier ebenfalls berichtet…  Und wir können Euch an dieser Stelle garantieren: Den in einigen Medien aufgeworfenen Vorschlag, gegen die Gelsenkirchener ins Olympiastadion umzuziehen, müsst Ihr im sechzger.de-Talk in keinem einzigen Wort ertragen!

Der nächste Gegner SV Meppen

Ein Blick auf das kommende Wochenende fehlt im Talk natürlich auch nicht. Die Erwartungen an das Spiel gegen den vermeintlich ersten etwas leichteren Gegner im siebten Ligaspiel in dieser Saison, sind natürlich vorhanden.

Der sechzger.de Talk Nummer 25 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts mittlerweile für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Spotify

Apple Podcasts

Google Podcasts

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Niedersächsische Woche beim TSV 1860 München

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Nach der Reise nach Braunschweig am vergangenen Samstag steht am am kommenden Samstag das Gastspiel des SV Meppen an. Niedersächsische Woche beim TSV 1860 München also.

Rückschau auf Braunschweig

Bernd Winninger hat sich wie immer den Auftritt unserer Löwen in Braunschweig nochmal angeschaut und für Euch in der TAKTIKTAFEL analysiert. Prädikat lesenswert!

Meppen vor der Brust

In der niedersächsischen Woche bekommen es die Löwen am Samstag mit dem nächsten Gegner aus Niedersachsen zu tun. Die Meppener waren in den letzten Spielzeiten besonders in Giesing ein unangenehmer Gegner und die Löwen konnten selten drei Punkte einfahren. Die alleits beliebte Rudelbildung für das Spiel begann gestern Nachmittag und so mancher Löwenfan war überrascht, dass sein Account wegen des Besuchs gegen Viktoria Köln für das Spiel am Samstag gesperrt war.

Wir gehen aber davon aus, dass am Ende doch wieder alle im Stadion sein werden, die das wollen. Gestern Abend waren noch einige Rudel im Shop verfügbar. Außerdem verkündete die aktive Szene Meppen, dass sie die Reise nach München nicht antreten wird.

Die Gründe dafür findet hier in einem Flyer aus Meppen:

Flyer der Fanszene Meppen

Damit dürfte die Ostkurve wieder für Löwenfans geöffnet werden und es mehr Karten, als geplant für die Fans des TSV 1860 München geben.

Sechzger.de Talk

Bereits online ist die aktuellste Folge des Sechzger.de Talks. Dort könnt Ihr hören, was unsere Redakteure zum Punkt in Brausnchweig und zum kommenden Gegner aus Meppen zu sagen haben. Außerdem geht es um Schallke 04, unseren nächsten Gegner im DFB-Pokal, und die Kartenvergabe gegen Meppen. Den Talk findet Ihr wie immer auf unserem Youtube-Channel.

News aus der dritten Liga

Montagsspiel der dritten Liga

Unser kommender Gegner in der niedersächsischen Woche SV Meppen konnte gestern Abend einen 1:0 Heimsieg gegen den TSV Havelse feiern. Das goldene Tor für die Meppener erzielte Krüger per Kopfball in der 74. Minute. Havelse war über weite Strecken das bessere Team, musste aber erneut ohne Punkterfolg die Heimreise antreten.

Jastremski zu Viktoria Köln

Der 20- jährige Mittelstürmer von der zweiten Mannschaft eines Bundesligisten aus einer Seitenstraße der Grünwalder Straße wird leihweise bis Ende der Saison nach Köln gegeben.

Halle muss lange auf Zimmerschied verzichten

Etwa bis Ende des Jahres wird Tom Zimmerschied beim Halleschen FC ausfallen. Beim Spiel gegen Verl zog er sich eine Bänderverletzung zu, die operiert werden musste. Damit ist Zimmerschied der achte Aufall der Hallenser.

Nun seid Ihr bestens informiert für den heutigen Dienstag! Alles wichtige rund um den TSV 1860 München und die die dritte Liga erfahrt Ihr wie immer bei uns.

TAKTIKTAFEL-Analyse Eintracht Braunschweig – TSV 1860 München

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafel-Analyse des Spiels Eintracht Braunschweig gegen den TSV 1860 München

In einem zunächst vom TSV 1860 München dominierten Spiel trennen sich Eintracht Braunschweig und der TSV 1860 letztendlich 1:1 unentschieden. Hier die Analyse des Spiels.

Die Systeme

Wie im Spiel gegen Viktoria Köln ließ Michael Köllner seine Elf In einem 4-1-4-1 antreten. Auch der Braunschweiger Coach Michael Schiele änderte systematisch nichts an der Erfolgsformation der letzten Spiele 4-2-3-1 war hier die Devise.

Das uns natürlich aus der Vorsaison gut bekannte 4-1-4-1 der Löwen war als solches hauptsächlich im Mittelfeld gegen den Ball zu erkennen, sowohl in der Defensive als auch beim Spielaufbau und offensiv im letzten Drittel gab es Teils große Verschiebungen in den Reihen der Sechzger. Als Box to Box Spieler fungierten Sowohl Neudecker als auch Tallig. Wobei Neudecker klar den Löwenanteil in diesem Wechselspiel hatte.

Braunschweig spielte das 4-2-3-1 sehr Konservativ. Das bedeutet es gab wenig unkonventionelle Verschiebungen. Im Aufbau sah man bei bei Braunschweig eine gependelte Viererkette aus der ein Außenverteidiger nach vorne schob. Die beiden Mittelfeldaußen Multhaup und Peña Zauner tauschten bisweilen ihre Positionen und rückten bin in die Spitze vor um den Mittelstürmer zu unterstützen. Mehr planmäßige Verschiebungen gab es bei Braunschweig nicht.

Die wichtigsten Statistiken zum Spiel

  • Ballbesitz 51%:49% (zugunsten des TSV 1860)
  • Passgenauigkeit TSV 1860 85% BTSV 84%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 59% BTSV 49%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 16/5 BTSV 10/5
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 13,45 BTSV 17,72

Ein genauerer Blick auf die Zahlen

Schauen wir einmal auf die Zahlen bei denen zwischen beiden Teams ein eklatanter Unterschied herrscht. Das wären Defensive Zweikampfquote,  PPDA.

Defensive Zweikampfquote

Beginnen wir mit der defensiven Zweikampfquote. Der Top Wert der letzten Saison bei diesem Wert liegt bei 62% im Schnitt (erzielt von Hansa Rostock). Bewegt man sich also in den Spielen zwischen 58% und 66% gewonnener Defensivzweikämpfe ist das recht solide.

Wichtig ist nun auch wie viele defensive Zweikämpfe nehme ich an und welchen Zonen werden die Zweikämpfe gewonnen bzw. verloren. Wenn ich nur einen defensiven Zweikampf führe und den gewinne hab ich ja eine Quote von 100%, ob die dann als Maßstab für erfolgreiche Defensivarbeit genommen werden kann steht auf einem anderen Blatt Papier.

Im Spiel am Samstag führte der TSV 1860 München 69 defensive Zweikämpfe und gewann davon 41. Die Eintracht kommt auf 51 geführte Defensivzweikämpfe von denen 25 gewonnen werden konnten. Das sind 39% weniger gewonnene Defensivzweikämpfe bei 24% weniger geführten. Wenn man also noch etwas genauer hinsieht erkennt man, dass die Zweikampfleistung gegen den Ball bei Sechzig im Vergleich zu der des Gegners unfassbar gut war.

Erstens hat man mehr Zweikämpfe angenommen, und zweitens sowohl relativ als auch absolut mehr davon gewonnen. Da kann man nur sagen weiter so.

PPDA

Ähnliches gilt für die PPDA. In den dafür relevanten Zonen führten die Sechzger im Spiel 34 Defensivzweikämpfe, verloren 15 und gewannen 19. Also eine Quote von 56% gewonnnenen Defensivzweikämpfen in den Pressingrelevanten Zonen. Die Spieler des Gastgebers führten in diesen Zonen nur 24 direkte Duelle gegen den Ball und verloren ebenfalls 15. Das führt bei Braunschweig zu einer defensiven Zweikampfquote in den Pressingrelevanten Zonen von 37,5%.

Natürlich werden einerseits zur PPDA auch noch andere Defensivaktionen hinzugezählt, wie beispielsweise das Einlaufen in Passwege. Und Andererseits geht es bei der PPDA nie um erfolgreiche Aktionen sondern um Aktionen an sich. Um das Pressing jedoch als solches bewerten zu können braucht man beide Faktoren. Die Absolute Anzahl und deren Erfolgsquote.

Die Defensivleistung der Sechzger war, in diesem Spiel, in den wichtigsten Aspekten der des Gastgebers überlegen.

Die erste Halbzeit

Im Spiel Eintracht Braunschweig – TSV 1860 München spielten die Sechzger in der ersten Hälfte, und auch oft im zweiten Durchgang, beim Spielaufbau eine dynamische Dreierkette. Dabei lässt sich der defensive Mittelfeldspieler in die Abwehrkette zurückfallen und beide Außenverteidiger rücken gleichzeitig ins Mittelfeld vor. Damit konnte Sechzig das Braunschweiger Mittelfeld  auseinanderziehen. So ergaben sich immer wieder Räume die Offensivspieler des TSV 1860 München mehr oder weniger produktiv nutzen konnten.

Der Aufbau über die dynamische Dreierkette im Positionsspiel erfolgte nach einem klaren Schema. Dressel leitete aus dem Zentrum der Dreierkette klug die Angriffe ein. Neudecker, Bär und Biankadi waren dabei seine bevorzugte Anspielstationen.

In den Offensivbemühungen der Giesinger konnte man beim Aufbau, im Spiel im Mittelfeld, sowie bei den Verschiebungen im letzten Drittel einen klaren Plan erkennen.

Im letzten Drittel verschob sich Sechzig so, dass auch mal vier oder fünf offensive Spieler auf der vordersten Linie zu sehen waren. Wenn beide Außenverteidiger mit ins letzte Drittel vorgingen und Bär und Biankadi dann nach innen in die Sturmzentrale zogen, oder zentral vor dem Strafraum auf Abpraller lauerten.

Bär und Biankadi die beide sehr flexibel überall auf dem Platz auftauchten und in der Offensive des Öfteren die Seiten tauschten, ohne dass das der Spielfluss auch nur im geringsten verloren gegangen wäre, waren so wie sie von Neudecker oft in Szene gesetzt wurden sehr gute Triebfedern für das Offensivspiel unserer Löwen.

Braunschweig hatte im ersten Spielabschnitt, abgesehen von einer Riesenchance in der 5. Minute keine gefährliche Aktion vorzuweisen. Die beiden Schüsse von Außerhalb der Box in der 25. und 36. Minute waren mehr Verzweiflungstaten als Chancen.

Das gute Stellungsspiel gegen den Ball, das die Sechzger zeigten konnte von Braunschweig in der ersten Halbzeit bis auf die oben erwähnte Multhaup Chance nie entscheidend durchbrochen werden. 73% der Ballverluste der Braunschweiger hatten ihren Ursprung vor dem letzten Drittel des TSV 1860 München. Das heißt, der Ball kann Beispielsweise ins letzte Drittel gespielt worden sein, aber wurde dort von einem Sechzgerspieler abgefangen.

Ganze fünf Ballkontakte der Hausherren im Strafraum während der ersten Halbzeit zeigen klar wie gut die Defensive der Löwen die Eintracht im Griff hatte.

Die zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit zeichnet sich dann ein etwas anderes Bild des Spiels. Es war nicht so, dass die Sechzger den Faden verloren hätten, aber Eintracht Braunschweig erledigte gegen den TSV 1860 seine Aufgaben in der Defensive nun viel aggressiver und in der Offensive viel zielstrebiger, genauer und auch ein wenig ideenreicher als noch vor dem Pausentee.

Es war also eine in beide Richtungen offene zweite Halbzeit in der, abgesehen vom Ballbesitz bei dem Braunschweig in Halbzeit zwei ähnlich deutlich vorne liegt wie der TSV 1860 München in Halbzeit eins. Keines der Teams dominierte.

Der höhere Ballbesitz ist in dem Fall, wie so oft, eine Folge von kontrolliertem Aufbauspiel bei dem einige Rück- und Querpässe, das Spiel in die Spitze, in manchen Situationen,  verzögerten. Auch Systematisch änderte sich über die neunzig Minuten nichts bei den beiden Teams.

Taktisch ging der TSV 1860 München das Aufbauspiel in der zweiten Hälfte bisweilen ein wenig anders an. Die Dynamische Dreierkette bei der Dressel abkippte wurde jetzt viel weniger gezeigt. Stattdessen spielten die Löwen die Dreierkette nun meist gependelt. Es schob also einer der beiden Außenverteidiger nach vorn. So waren mit Dressel und Neudecker sowie dem pendelnden Außenverteidiger immer drei Spieler als Anspielstation zum Aufbau vorhanden.

Die Tore.

Das 1:0

Sascha Mölders verlädt bei einem möglicherweise nicht berechtigten Handelfmeter Torhüter Fejsic und haut die Kugel ins rechte Toreck.

Das 1:1

Nach einer Ecke von rechts trifft, der seinem Gegenspieler entkommene, Behrent per Kopf zum, aufgrund der ausgeglichenen zweiten Halbzeit, nicht unverdienten 1:1.

Ob der Freistoß der letztendlich zu dieser Ecke geführt hat wirklich einer war bin ich mir nicht sicher. Vielleicht klärt das Babak Rafati auf Liga drei Online. Zugegeben Goden springt da Rustikal rein, ob man da aber zwingend auf Foul entscheiden muss wage ich zu bezweifeln.

Fazit

In einem in der ersten Halbzeit klar vom TSV 1860 München dominierten Spiel bei dem abgesehen vom Elfmeter auch unsere Sechzger die klar besseren Chancen über die neunzig Minuten hatten trennen sich zwei der großen Traditionsvereine in dieser Liga letztendlich wahrscheinlich gerecht, aber für uns Sechzger doch schmerzhaft Unentschieden. Die Leistung des TSV 1860 München, speziell gegen den Ball, stimmt mich allerdings sehr sehr positiv wenn man auf die kommenden Gegner blickt.

Schauen wir auf die Verteilung der Chancen die im Strafraum kreiert wurden liegt Sechzig abgesehen 5:4 vorn, zählt man den Elfer auch mit 6:4.

Man sollte aber auch nicht verschweigen, dass Marco Hiller mit seiner Glanzparade gegen den eigenen Mann als Lang das Leder fast ins eigene Tor köpft und zwei weiteren Reflexparaden die Partie ausgeglichen hält.

Vor der Partie hab ich gesagt mit einem Punkt wäre ich hochzufrieden. Und ja natürlich bin ich mit dem Punkt zufrieden. Ich bin aber viel mehr mit der grandiosen Arbeit gegen den Ball über die neunzig Minuten zufrieden. Ja den Sieg so kurz nach der Führung und so kurz vor Schluss wieder aus der Hand gegeben zu haben schmerzt. Aber die positiven Eindrücke aus diesem Spiel überwiegen eindeutig. Am Samstag sollten wir gegen Meppen nicht nachlassen und genauso wie in diesem Spiel auftreten, damit  von Anfang an kein Zweifel aufkommt wer im Sechzgerstadion die Punkte holt.

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 – Schalke 04 in der 2. Runde im DFB-Pokal

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TSV 1860 München DFP-Pokal Fan-Schal

Auslosung am Sonntag Abend beschert den Löwen Schalke

Die Kugeln mit den (natürlich versteckten) Logos von 15 Bundesligisten und zwölf Zweitligisten lagen um 18.30 Uhr in jenem Topf, aus dem der Gegner für den TSV 1860 für die 2. Runde im DFB-Pokal gezogen wurde. Die Kugel mit dem schwarzen Löwen befand sich im Topf, mit den in der 2. Runde auf jeden Fall mit Heimrecht ausgestatteten fünf Dritt- und Regionalligisten.

Termine auf dem Weg nach Berlin

Die insgesamt 16 Spiele der zweiten Runde finden – als englische Woche – Ende Oktober statt. Und zwar am Dienstag, den 26. und Mittwoch, den 27. Oktober. Die genauen Ansetzungen der Paarungen wird der DFB demnächst bekannt geben. Weitere Runden sind dem Rahmenterminplan der laufenden Saison 2021/22 zu entnehmen:

Achtelfinale: Dienstag/Mittwoch, 18./19. Januar 2022
Viertelfinale: Dienstag/Mittwoch, 1./2. März 2022
Halbfinale: Dienstag/Mittwoch,19./20. April 2022
Finale in Berlin: Samstag, 21. Mai 2022

Ähnliche Dramatik wie gegen Darmstadt?

Der TSV 1860 hatte sich am 6. August in einer jener typischen magischen Giesinger Fußballnächte im Elfmeterschießen gegen Darmstadt 98 für die 2. Runde qualifiziert. Nun steht erneut ein Flutlichtspiel an und die Löwenfans hoffen natürlich auf einen ähnlichen Verlauf. Trainer Michael Köllner zeigte sich in der Pressekonferenz nach dem gestrigen 1:1 bei Eintracht Braunschweig auf die heutige Auslosung angesprochen recht nüchtern: Einen Wunschgegner habe er nicht, er beschäftige sich noch gar nicht mit dem DFB-Pokal, sondern viel mehr mit der nächsten Aufgabe im bayerischen Totopokal. In diesem Wettbewerb reisen die Löwen am Mittwoch der übernächsten Woche (8. September) zum Regionalligisten Wacker Burghausen. Im Laufe der kommenden Woche wird der Löwendompteur aber um einen Kommentar zum heute zugelosten Gegner sicher nicht herumkommen.

Wie die Redaktion von sechzger.de die nächste anstehende Aufgabe im Cup bewertet, lest Ihr in den kommenden Tagen hier bei uns. Und natürlich wird das Los auch in unserem nächsten sechzger.de-Talk ein Thema sein. Klickt Euch rein!

Giesinger Gedanken: Liebesentzug für Fußballvereine

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TSV 1860 Fans Corona Band
Nur damit kommt man beim TSV 1860 ins Stadion

Giesinger Gedanken: Liebesentzug für Fußballvereine

Während den Geisterspielen hatte man das Gefühl, viele Fans lechzen förmlich nach Fußball. Jetzt, wo Stadionbesuche wieder möglich sind, bleiben viele Plätze leer. Beim TSV 1860 interessiert sich gerade einmal rund die Hälfte der Dauerkarteninhaber für einen Stadionbesuch. Woran liegt´s? Darüber haben wir uns auf der Fahrt nach Braunschweig Gedanken gemacht und debattiert.

Überall auffällig – die aktive Szene fehlt

Natürlich am auffälligsten ist das Fehlen der aktiven Szene. Keine Zaunfahnen, keine Schwenkfahnen, keine Vorsänger, keine Trommeln. So sieht es in nahezu allen Fußballstadien der Republik aus. Die Begründungen sind fast überall ähnlich, wenn auch nicht komplett gleich. Bei den Münchner Löwen blieb man vage: „Wir können und wollen unsere Fankultur unter den aktuellen Bedingungen nicht ausleben“. Natürlich. Getrennte Rudel die eigentlich noch dazu sitzen sollten, kombiniert mit einem Vorsänger, Schwenkfahnen etc – das funktioniert nicht. Soweit verständlich.

Um so mehr, weil man ja trotzdem fordert, dass jeder Löwenfan der im Stadion ist, die Mannschaft trotzdem lautstark unterstützen möge. Was im übrigen meiner Meinung nach ganz gut klappt. Wenn man bedenkt, dass in einem Stadion dass ich noch mit über 30 000 erlebt habe jetzt gerade einmal 4000 Löwenfans drinnen sind, dann ist die Stimmung dafür ganz ordentlich. Wenn auch natürlich etwas fehlt.

Fast noch auffälliger – die Stadien bleiben leer

Was ich jedoch noch bemerkenswerter finde: Die Stadien bleiben leer. Sei es bei den roten Teufeln am Betzenberg, wo sich nur wenige tausend um eines von 20 000 möglichen Tickets bemühen. Oder aber bei unseren Löwen: Etwas über 11 000 verkaufte Dauerkarten, bislang durften rund 4000 zu den Spielen rein. Überschlagen ermöglicht das den Löwenfans mit Dauerkarte den Besuch von jedem dritten Spiel.

Nicht einmal die Hälfte der Dauerkarteninhaber beim TSV 1860 will ins Stadion

Die bisherigen Spiele haben jedoch gezeigt, dass nicht einmal die Hälfte der Dauerkarteninhaber ins Stadion möchte. Nicht umsonst wurde bereits beim zweiten Spiel nach einer kurzen Verkaufsphase für die, die noch nicht im ersten Spiel waren das Stadion für alle Löwenfans freigegeben. Die Begründungen die man in den sozialen Netzwerken dazu liest, sind vermutlich nicht repräsentativ. Bemerkenswert sind sie allemale:

Da wird das umständliche Prozedere mit dem Corona-Test bemängelt. Was ziemlicher Schwachsinn ist, weil das beim TSV 1860 mit den Stewards rund um´s Stadion reibungslos und perfekt funktioniert. Die nächsten bemängeln die Masken. Ob sie nicht mitbekommen haben, dass diese am Platz abgenommen werden dürfen? Wieder andere und gar nicht so wenige bemängeln das Alkoholverbot.

Ganz ehrlich, seit dem Michael Köllner Trainer ist sind unsere Spiele doch durchaus nüchtern zu ertragen. Was bedeutet denn schon eigentlich nüchtern? Die Kneipen rund ums Stadion verkaufen ja ohnehin normales Bier. Wer damit nicht klar kommt, dass er zwei Stunden lang keinen Alkohol trinken kann, sollte ohnehin überdenken ob er nicht Hilfe benötigt. “Einmal Löwe – immer Löwe & Ich fahr mit dir auch bis ans Ende dieser Welt” – aber nur wenn ich mich dabei besaufen kann?

Wenn jemand sagt, dass ihm das alles unter den jetzigen Bedingungen keinen Spaß macht, dann kann ich das zu 100% nachvollziehen. Macht es mir auch nicht. Aber die Liebe zu den Löwen zieht mich ins Stadion. Warum sollte ich meinen Verein mit Liebesentzug bestrafen? Dafür hat und hätte er mir schon so manchen Grund gegeben. Nicht umsonst sind tausende auch in den letzten Jahrzehnten weggebrochen.

Aber für den derzeitigen Schlamassel – dafür können die Löwen mal ausnahmsweise gar nichts. Im Gegenteil – die Verantwortlichen arbeiten wie die Verrückten, um so vielen Löwenfans wie irgendwie möglich den Stadionbesuch möglich zu machen. Aber viele wollen so nicht. Was natürlich ihr gutes Recht ist.

Die Gedanken, die ich mir eher mache gehen in die Richtung, wie man aus diesem ganzen Schlamassel wieder herauskommt.

Lösung 2G-Modell? Ich bin klar dagegen

Die Stimmen, die in vielen Bereichen der Gesellschaft ein 2G-Modell fordern werden lauter. Ich persönlich lehne das ab, obwohl ich geimpft bin. Einen Zutritt ins Stadion nur für geimpfte kann und will ich mir nicht vorstellen. Da wäre die Impfpflicht durch die Hintertür, von der immer gesagt wurde dass sie nicht kommt. Beim 1. FC Köln ist es aber z.B. schon Realität. So schnell kann´s gehen.

Für mich ist die Sache klar: Wer geimpft sein möchte, der ist geimpft. Wer nicht geimpft sein möchte, der möchte nicht und das ist sein gutes Recht. Was spricht also dagegen, die Stadien wieder ganz normal zu öffnen? Eigentlich nichts. Kommen wird es vermutlich nicht, in Söder-Land gleich zweimal nicht. Man darf gespannt sein, was sich die Verantwortlichen beim TSV 1860 München für Gedanken machen.

Dass der jetzige Zustand auf Dauer nicht akzeptabel ist, ist offensichtlich und zeigen ja auch rund 2/3 der Fans durch ihre Abwesenheit. Es bleibt spannend.

Kurzbericht: 1:1 gegen Braunschweig

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Einlass Stehhalle

Hochklassiges Drittligaspiel zwischen zwei “Löwen”

In einem hochklassigen Drittligaspiel kommen die Löwen nicht über ein 1:1 gegen Braunschweig hinaus und müssen sich am Ende als gefühlter Verlierer fühlen. Die Gäste aus Giesing holten die Mehrzahl der Torchancen heraus, konnten aber nichts verwandeln – bis in der 88. Minute auf Handelfmeter entschieden wurde, den Sascha Mölders sicher verwandelte.

1860 der gefühlte Verlierer

Alles geritzt, wollte man meinen, aber nach einer Ecke schlugen die Braunschweiger (90.+2) zurück. Überragend war heute wieder mehrfach 1860-Schlussmann Hiller. Die Löwen finden sich jetzt mit 9 Punkten auf Platz 9 wieder.

Liveticker: Eintracht Braunschweig – TSV 1860 München (6.Spieltag)

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Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 6.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen Eintracht Braunschweig und dem TSV 1860 München!

Nach dem Sieg gegen Viktoria Köln im Heimspiel trifft der TSV 1860 München nun auswärts auf den Absteiger Eintracht Braunschweig. Dabei treffen zwei Aufstiegsaspiranten direkt aufeinander. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern und allen Ereignissen rund um das Spiel live aus dem Eintracht-Stadion in Braunschweig.

 

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 3 Lang, 20 Deichmann (90. 16 Goden) – 8 Tallig (66. 7 Lex), 14 Dressel, 31 Neudecker, 19 Biankadi – 15 Bär (76. 23 Staude), 9 Mölders (C)

Bank:
40 Kretzschmar, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 24 Wicht, 28 Mannhardt, 39 Morgalla

Tore:
0:1 Mölders (89., Elfmeter), 1:1 Behrendt (90.+2)

Die Personalsituation

Marius Willsch und Semi Belkahia befinden sich mittlerweile im Lauftraining. Daniel Wein trainiert inzwischen wieder mit der Mannschaft, soll aber erst im Toto-Pokal gegen Burghausen zum Einsatz kommen. Der Einsatz von Quirin Moll ist nach einem Tritt in die Wade im Spiel gegen Köln fraglich.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Noch hat keiner der Löwen vier gelbe Karten kassiert. Damit droht logischerweise auch keine Sperre.

Wo könnt ihr das Spiel Eintracht Braunschweig- TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Neben den 550 Löwenfans im Eintracht-Stadion können alle anderen Anhänger des TSV 1860 München das Spiel im Free-TV verfolgen. Der BR zeigt das Spiel live.

Zudem überträgt MagentaSport das Spiel live im Fernsehen und Online-Stream. Seit Neuestem können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Vor Eintracht Braunschweig – TSV 1860 München: Wirtshaus-Weisheiten

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Bernd Winninger Wirtshaus Weisheiten
Winningers Wirtshaus Weisheiten, Bernd Winninger

“Winningers Wirtshaus Weisheiten”. Die wichtigsten Informationen zum Gegner des TSV 1860 München. Das ist diesmal auswärts Eintracht Braunschweig – und die Informationen gibt es auch diesmal wieder kompakt zusammengefasst und zum Anhören.

Die WWW zum Spiel Eintracht Braunschweig – TSV 1860 München

Parallel zur ausführlichen schriftlichen TAKTIKTAFEL, hat Taktikfuchs Bernd Winninger auch heute wieder seine Ausführungen in einer Sprachnotiz festgehalten. Damit können Löwenfans sich auf der bevorstehenden Auswärtsfahrt über das System austauschen und fachsimpeln. Alle, die es lieber ausführlich mögen, sollten sich die TAKTIKTAFEL reinziehen.