Bei der Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. gab es von Präsident Robert Reisinger aktuelle Lageberichte zur Stadionfrage sowie dem möglichen Bau einer Turnhalle auf dem Gelände an der Grünwalder Straße. Entscheidende Entwicklungen gibt es bei beiden Themen allerdings derzeit nicht.

Die Stadionfrage bei den Löwen: Giesing oder Neubau?

Es war ein kämpferischer Auftritt von Robert Reisinger am vergangenen Sonntag im Zenith, der wenig von der kolportierten Amtsmüdigkeit verspüren ließ. Vielmehr machte der Präsident des TSV 1860 München klar, dass er sich sogar eine weitere Amtszeit vorstellen könne. Bis 2025 will er auf jeden Fall in seinem Amt bleiben. Das war allerdings nicht die einzige Erkenntnis, die den anwesenden Mitgliedern präsentiert wurde. So wurden für den Wahlausschuss neue Ersatzmitglieder bestimmt, über diverse Anträge abgestimmt und verkündet, dass der TSV 1860 die Räumlichkeiten einer Bar in Giesing (riffraff) übernehmen werde. Die Lokalität ist unter anderem durch die Pubquiz-Veranstaltungen bekannt.

Eines der Themen, das für die meisten Löwenfans sicherlich von Interesse sein dürfte, ist die Stadionfrage. Bleiben die Löwen in Giesing und im Grünwalder Stadion? Wenn ja, wie sieht der geplante Umbau nun wirklich aus? Oder kommt es doch zu einer anderen Lösung und der TSV 1860 baut ein neues Stadion? Hierbei konnte Robert Reisinger Überraschendes vermelden. Es gäbe mittlerweile ein Grundstück, das die Stadt München zur Verfügung stellen könnte. Für realistisch hält Reisinger diese Option allerdings nicht, zumal sich auch die Investorenseite um Hasan Ismaik zuletzt nicht mehr zu dieser Option gemeldet hatte.

Aber den Freunden des Grünwalder Stadions kann ich sagen: Ich habe nicht den Eindruck, dass das in absehbarer Zeit passieren wird.

Bleibt also das Sechzgerstadion: laut dem Präsident spiele die Stadt München hier auf Zeit. Grund dafür sind die enorm angestiegenen Baukosten. Nur ein Aufstieg in die 2.Bundesliga würde wohl neuen Schwung in die Debatte bringen. Nach aktuellem Stand wäre eine Sanierung bzw. ein Umbau in verminderter Form am realistischsten. VIP-Plätze dürften in diesen Überlegungen beispielsweise keine große Rolle spielen. Auch das von der Stadt ins Spiel gebrachte Pachtmodell ist eine Möglichkeit, um eine langfristige und rentable Lösung der Stadionfrage herbeizuführen. Laut Reisinger stand eine Investorengruppe bereit, die allerdings aufgrund der derzeitigen Kapazitätsobergrenze von 18.105 dann doch einen Rückzieher gemacht hat. Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer soll nun mit einem eigenen Gutachten herausfinden, ob diese Grenze nicht doch höher liegen könnte.

Eine Turnhalle für den TSV 1860: weiter warten auf Ismaik

Viele neue Erkenntnisse, die zu einer Lösung beitragen könnten, gab es also nicht. Entsprechend stimmte gegen Ende der Mitgliederversammlung eine große Mehrheit für die Einberufung einer Stadionprojektgruppe. Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei der Turnhalle für den TSV 1860 München ab. Errichtet werden soll diese auf dem Parkplatz an der Grünwalder Straße 114. Die fertigen Pläne liegen schon länger in der Schublade – doch sie schlummern dort aktuell noch immer. Es fehlt weiterhin die Zustimmung des zweiten Gesellschafters. Reisinger hatte auf der Mitgliederversammlung 2022 angekündigt notfalls auf Rechtswegen Klarheit in der Angelegenheit zu schaffen. Ein Jahr später zitiert ihn die SZ nun wie folgt: Da “die Kommunikation mit dem Mitgesellschafter schwierig” sei, habe das Präsidium mittlerweile “einen Fachanwalt mit der Wahrung der Interessen des Vereins beauftragt“. Man darf also weiterhin gespannt sein, wann es bei den beiden Großprojekten endlich etwas Konkretes zu verkünden gibt.

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United Sixties

Nachfrage zu geplanten eigenen sog Gutachten für Stadionumbau GWS oder interessiert uns das nicht mehr ? Eine neue bedeutende Personalie gibt es städtisch dazu:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/lokalbaukommission-planungsreferat-1.6115757

Robert von Giesing

Die Halle müsste allerdings eine Passivturnhalle sein um klimagerecht in die Zukunft zu gehen

andreas de Biasio

warum muss die KGAA eine Halle bauen?
rührt das wirklich noch von den Anfang 2000dern her?

Stefan Kranzberg

Weil der Erbpachtvertrag eine Bauverpflichtung der KGaA vorsieht.

Fraenkischerloewe

nicht nur das es wurden auch schon Gelder abgegriffen die zweck entfremdet wurden Mitte der 2000er

andreas de Biasio

zwei kritisch gestellte Fragen zunächst worauf ich gern eine Antwort hätte:

warum gibt es wieder eine Stadionkomision oder Gruppe?
und vorallem
was soll diese bewirken?

Benjisson

Wo sind die Fragen kritisch?

Die MV hat für eine Komission gestimmt.
Die Komission soll sich um alles was das Stadion geht kümmern.

age

Wenn du solche Fragen stellst, dann ist deiner Meinung nach stadiontechnisch schon alles gelöst bei Sechzig, oder?
Im LM gibt es interessante Anregungen, wie z.B.:

  • Die Anforderungen (Kapazität, VIP-Bereich, Werbemöglichkeiten, Überdachung uvm.) aus Sicht von Sechzig für alle Ligen klar definiert werden.
  • Machbarkeitsstudien eingeholt werden (inkl. Baurecht und Bestandsschutz uvm.) – s. letzter Punkt
  • Mögliche Szenarien des Umbaus mit der Stadt eruieren (Erbpacht, Miete,Investorengruppe oder anderweitiges)
  • Abstimmung des Budgets mit der Stadt und Einbringung möglicher Eigenleistung
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchführen mit der Stadt München (Baukosten, Miete vs. Einnahmepotential)
  • Eine klare Zeitschiene definiert werden und die Projektgruppe sollte der Ansprechpartner zum Thema Stadion seitens des TSV München von 1860 sein.
  • Und es muß das alles nicht neu erfunden werden, denn bereits vor 13 Jahren gab es eine Projektgruppe “Stadionzukunft” bei Sechzig.
Fraenkischerloewe

Liga 2 können wir noch die Auflagen erfüllen wo wir aber dann nicht mehr weit kommen ist Liga 1 da kommt es GWS an seine grenzen da man keine weiteren Flächen hat für TV Wägen usw. was aber Pflicht ist für Liga 1

Kraiburger

Wenn du auf der MV gewesen wärst, dann wüsstest du es!

Chemieloewe

Kaugummi bei den Themen Stadion u. Turmhalle. Zieht sich u. zieht sich…u. zieht sich weiter auf unbestimmte Zeit in die Länge.
Meine schon vor Längerem geäußerte Befürchtung u. Vermutung, dass bei der weiter andauernden Uneinigkeit zu den Eckpunkten des Sechzgerumbaus, auch im Hinblick auf die Preis-/Kostenexplosion, die Stadt nur eine minimale “Reparatursanierung” des Sechzgers vornehmen wird, die gerade so den weiteren Betrieb des Sechzgers in der 3. Liga u. evtl. auch in der 2. BL gewährleistet u. die dafütr geltenden Mindestanforderungen erfüllt.

Ich ahne u. befürchte es immer mehr, dass es zu dieser abgespeckten “Billigvariante” kommt. Die Anzeichen gehen immer mehr in diese Richtung. Eine Einigung von Stadt u. 60 über einen umfangreicheren, größeren Ausbau geraten immer mehr außer Sichtweite. Nix Neues – typisch 60…Erwartung, Forderung u. Anspruch bilden zur objektiven Realität ein schier unlösbaren u. unüberwindbaren Widerspruch.

Chemieloewe

P.S.:
…Nix Neues – typisch 60…Erwartung, Forderung u. Anspruch bilden zur objektiven Realität einen gefühlten u. erlebten, dauerhaft unlösbaren u. unüberwindbaren Widerspruch. Irgendwie geht es immer so weiter. Schrecklich, fühlt sich ziemlich trost-u. hoffnungslos an, zum Verzweifeln u. Resignieren.

Traurig aber wahr. 60 auf dem Weg zum 3.-Liga-Dino mit Ambitionen für die RL statt für die 2. BL.😖

Last edited 11 Monate zuvor by Chemieloewe
Kassenwart

Zwei Fragen dazu:
1. Sollte es von eV Seiten nicht schon seit einem Jahr eine entsprechende Untersuchung geben? Der eV zweifelt doch die Beschränkung auf 18.000 Zuschauen an, nicht die KGaA. Ich kann mir vorstellen, dass trotz Beschluss der Mitgliederversammlung das Pfeiffer relativ egal ist, da es ein öffentliches Gutachten gibt. Da kann er m.E. gar kein Geld für ausgeben. Kosten für das Gutachten wird HI nicht akzeptieren (wer anschafft zahlt) .

2. Wusste HI seinerzeit überhaupt von der Bauverpflichtung der Turnhalle? Der Pachtvertrag stammt doch noch aus der Zeit vor Verkauf der Anteile, oder? Ansonsten könnte bei einer rechtlichen Auseinandersetzung HI dem eV womöglich arglistige Täuschung vorwerfen und Schadensersatz fordern. Klar werden in einer Due Dilligence Phase auch alle relevanten Verträge vorgelegt, die das Unternehmen am Laufen hat. Nur wissen wir ja alle, dass es damals alles außergewöhnlich schnell abgewickelt werden musste und 1860 kaum Zeit für eine saubere Prüfung durch HI. Weiß jemand, wann der Pachtvertrag eigentlich mit der KGaA geschlossen wurde?

Last edited 11 Monate zuvor by Kassenwart
Schubii

Die Verpflichtung zum Turnhallenbau stammt nicht aus dem Erbpachtvertrag, sondern aus der Ausgliederung von 2001.

Benjisson
  1. Der e.V. ist nicht der Ansprechpartner der Stadt sondern die KgaA. Und ja schade das mit dem 2ten Gutachten nichts vorwärts ging. Die Gründe sind aber leider nicht bekannt. Warum sollte es Pfeiffer egal sein wenn er für die Finanzen zuständig ist und mit einem größeren Stadion mehr Geld verdienen könnte? Das wäre ja dumm. Aber wie kommst du drauf? Blöd nur das HI nicht zahlt sondern wenn überhaupt ausgleicht. Der letzte Ausgleich lt. Herr Pfeiffer waren 500 000 Euro. Und das bei einem deutlichen höheren Budget kann man nicht zahlen nennen. Und wenn er anschaffen würde dann wirds wahrscheinlich wieder eine “4” werden.

2. HI hat Zugang zu sämtlichen Informationen der KgaA. Hierzu wird es garantiert was geben wo es um die Turnhalle geht. Wenn er sich darüber nicht informiert hat ist es immer noch sein eigenes Problem. Spätestens zum Zeitpunkt der Verhandlungen wusste er von der Turnhalle. Und Arglistige Täuschung? Echt? Verschwörungstheorien waren noch nie eine Grundlage für eine Diskussion.

Kraiburger

Hasan Ismaik wusste von einer Bauverpflichtung der Turnhalle!

Sechzgerflore

😁

Alexander Schlegel

Einen großen Plan kann ich in den Ausführungen von Reisinger nicht erkennen. Einen Zeitplan schon gleich gar nicht. Ich will mich jetzt nicht wiederholen, was alles schon längst in den letzten Monaten und Jahren angegangen hätte werden müssen, aber es wirkt mir nicht so, als ob da in den nächsten Jahren groß was passiert. Immer nur Ankündigungen über Ankündigungen.

Vielleicht sollte mal ein Präsident mit frischen Ideen und größerer Dynamik gewählt werden. Mich überzeugen die Aussagen von Reisinger in keiner Weise.

Pitt

2025 wird ein neues Präsidium gewählt. Ich würde dich gern vorschlagen. Mit deiner Dynamik und deinen frischen Ideen kommen Stadion und Halle sicher kräftig in Schwung. Es braucht nur den richtigen Schlegel dafür.

Last edited 11 Monate zuvor by Pitt
Vorstopper

Der Pleitescheich hat doch erst kürzlich recht deutlich gemacht, dass er momentan keine Notwendigkeit sieht für eine Halle. Die müsse
allen nutzen, und nicht nur einer bestimmten Seite. Heißt für mich, er tut alles dafür den eV schlecht dastehen zu lassen und sich selbst als die Verfolgte Unschuld darzustellen. Von daher ist es völlig richtig die Situation von einem Anwalt prüfen zu lassen, und dann werden wir ja sehen.
#ohneHasan

Pitt

Diffamierungen wie “Pleitescheich” sind wenig zuträglich, um sich mit dem Gegenüber zu verständigen. Abgesehen von einer möglichen juristischen Komponente wegen Ehrkränkung.

Last edited 11 Monate zuvor by Pitt
Vorstopper

Der „juristischen Komponente“ sehe ich äußerst entspannt entgegen.
Hat nicht etwa der Kreditgeber das Präsidium als Rassisten bezeichnet?

Pitt

Schon. Nur Gleiches mit Gleichem vergelten bringt wenig Fortschritt.

Kraiburger

Zum Hallenbau gab es aber auch mehr deutliche Worte: Die HAM-Seite will die Notwendigkeit der Halle, die Strategie zum Bau und die Zwangsläufigkeit der Erbpachtteilung schlichtweg nicht kapieren und verweigert sich daher den Gesprächen. Wortwortlich erinnere ich mich an eine “Sisyphosarbeit, weil immer, wenn man glaubt den schweren Brocken auf dem Berg zu haben, tritt ihn die HAM wieder hinunter!”.

Warum jedoch vor einem Jahr die Ankündigung kam, man wolle in spätestens 3 Monaten den Bau ohne HAM durchziehen, und nun erläutert wird dass nun doch stattdessen einen Anwalt einschalten will, verstehe ich auch nicht.

Eine Halle wäre richtig, richtig gut. Nicht nur für das Vereinsleben, sondern auch als Sportangebot für die Abteilungen, Feste, und Versammlungen. Allein schon die Anmietung des Zenith für die Hauptversammlung kann man sich dann sparen. 1862 hat Sechzig in der Jahstraße (der heutigen Hans-Sachs-Straße) die damals deutschlandweit größte und beste Turnhalle gebaut. Und die Halle in der Auenstraße war dann sogar bis zum Krieg noch größer. Sechzig wurde dadurch zu einem unfassbar großen und starken Sportverein, der letztendlich auch nachhaltig den Weg für den Erfolg der Fußballabteilung in den 60er-Jahren geebnet hat.

Schön wenigstens zu hören, dass wir nun für die “kleineren” Abteilungsversammlungen und Stammtische eine geeignete Location haben.

Pitt

Das mit der angeblichen Ankündigung stimmt aber so nicht. Lt. SZ sagte Reisinger 2022: “Ich gebe noch drei Monate”, sagte er: “Schaffen wir bis dahin keine Einigung, werden wir als Verein andere Möglichkeiten suchen.” Das Druckmittel aus seiner Sicht: Die Verpflichtung zum Bau einer Turnhalle sei im Erbpachtvertrag der Profifußball-KGaA mit der Stadt München festgehalten, zwingend erforderlich sei die Zustimmung Ismaiks daher nicht. Soll wohl heißen: Ein erster Brief der Stadt München mit einer freundlichen Aufforderung, eine Halle zu errichten, könnte in einigen Monaten bei der Geschäftsführung der KGaA ankommen. Und ehe die KGaA selbst bauen müsste, würde sie wohl lieber einen Teil des Grundstücks an den e.V. abtreten. Der Brief der Stadt ist wohl mittlerweile eingetroffen an der Grünwalder 114. Jetzt kümmert sich zusätzlich ein “Fachanwalt mit der Wahrung der Interessen des Vereins”. Das sind dann wohl die anderen Möglichkeiten.

Stefan Kranzberg

Aus meiner Sicht absolut richtig, in Sachen Hallenbau endlich anwaltlich vorzugehen.

Herbert

Eine neue große moderne Mehrfachturnhalle für die ganzen Abteilungen macht absolut Sinn und wäre ein wichtiger Schritt.

Anwaltlich gegen etwas vorzugehen macht aber nur dann Sinn, wenn man auch im Recht ist. Vielleicht muss sich die KgaA den Parkplatz rein rechtlich gesehen, ja gar nicht von einer e.V. beauftragten Turnhalle bebauen lassen.

Last edited 11 Monate zuvor by Herbert
Schubii

Tuts auch nicht, die KGaA ist lediglich dazu verpflichtet, eine Turnhalle zu bauen.
Wann und Wo steht in den Sternen.

Pitt

Nein, das Wo steht keineswegs in den Sternen, sondern im Erbpachtvertrag.

Last edited 11 Monate zuvor by Pitt
Schubii

Nein, das steht da meines Wissens nicht drin!
Ich zitiere aus der SZ:

“Von der Stadt München wird es keinen Widerstand gegen die Pläne geben, glaubt Reisinger. Denn wann immer einer seiner Amtsvorgänger bei der Stadt nach einem Grundstück für eine Halle angefragt hatte, habe die Antwort gelautet: “Ihr habt doch schon eins von uns. Baut halt drauf!””

Das sagt mir, dass die kolportierte Pflicht, auf dem Erbpachtgelände zu bauen, nicht existiert!
Das war eine Idee des e.V.s, die natürlich aus deren Sicht sehr vorteilhaft wäre!

Last edited 11 Monate zuvor by Schubii
Pitt

Auf dem Gelände war unter Wildmoser bereits eine Baugrube für die Halle ausgehoben, die dann zu Gunsten des NLZ wieder zugeschüttet wurde.

Last edited 11 Monate zuvor by Pitt
Schubii

Das weiß ich schon, sagt aber doch nichts über die Verpflichtung aus, dies auf der 114 realisieren zu müssen! Das wär halt damals praktisch gewesen.
Warum man das nun so nicht haben will is doch vollkommen klar.
Sollt 50+1 fallen, kann Ismaik dem Verein den Zugang zur 114 verwehren, also möchte man die Splittung des Erbpachtvertrages.
Das ist der einzige Beweggrund für dieses Vorgehen!

Kraiburger

Sollt 50+1 fallen, kann Ismaik dem Verein den Zugang zur 114 verwehren

Ich denke, wir beide sind uns einig, dass es soweit niemals kommen darf!

Schubii

Das steht auf einem anderen Blatt, aber diese Befürchtungen hat man, das sind Tatsachen!

randpositions_loewe

Dass man den eigenen Verein so hassen kann, um auf eine solche Idee zu kommen, konnte ich mir tatsächlich nicht vorstellen.

Last edited 11 Monate zuvor by randpositions_loewe
Schubii

Wie kommst du auf so eine unfassbaren Käse?
Das sind nicht meine Ideen, was laberst du da?

randpositions_loewe

Wie schreibst du so schön:

“Ich reime mir garnix zam. Ich informier mich über diverse Medien!”

Und ich lese halt was du so schreibst und bilde mir meine Meinung.

Schubii

Was genau willst du mir unterstellen?

randpositions_loewe

Ich unterstelle dir gar nichts. Ich lese deine Beiträge und bilde mir meine Meinung, wie alle anderen hier.

Schubii

Nee, garnix. Nur dass ich den Verein hassen würde. Wo du das da rein interpretierst, bleibt wohl dein Geheimnis.
Ich hab die Sache hier völlig wartungsfrei diskutiert, aber scheinbar fehlt dir die Fähigkeit zu differenzieren… schade drum, wärst eigentlich a intelligentes Kerlchenm..

Kraiburger

Wobei sich deine Meinung schonmal einer Wartung unterziehen könnte. Denn nur so erkennst du deine Mängel und Fehler und ob die Qualität noch ausreichend ist.

Wahrscheinlich meintest du aber “wertungsfrei” 😉

Schubii

Ja, Autokorrektur. Hab ich übersehen…🤣

randpositions_loewe

Schau, das habe ich so gar nicht geschrieben.
Und mir fehlt nicht die Fähigkeit zu differenzieren, sondern die Vorstellungskraft wie man seinen Verein so hassen kann, um auf solche Ideen zu kommen. Das sollte dich doch auch erschrecken bzw. dir zu denken geben.

Schubii

Was für Ideen? Bist du verwirrt oder was?
Das sind nich meine Ideen, sondern Fakten.
Eventuell bist du doch nicht so schlau, wie ich dachte….

Benjisson

Vielleicht solltest du dich wirklich fragen warum du soviele “neue Freunde” hast. Wird dir egal sein aber vielleicht ist es trotzdem ein Denkanstoss.

Schubii

Unfassbar wie wenig Selbstreflektion ihr hier habt, ganz übel. Ich präsentier hier ganz nüchtern Fakten, und ihr versucht mir was zu unterstellen und die Tatsachen zu verdrehen.
Es is wirklich amüsant für uns, die wir hier vor den Geräten sitzen. Machts weiter so, Popcorn is genug da…
Glaubst du das mich einer von euch Extremisten in irgendeiner Weise juckt?

randpositions_loewe

Spar dir doch die Einschätzungen, ob jemand schlau ist, ob jemand Selbstreflektion besitzt oder Bezeichnungen wie Extremisten. Das hilft bei der Diskussion nicht unbedingt weiter.

Was du als Fakten bezeichnest, sind momentan in der ursprünglichen Sachfrage noch unbewiesene Behauptungen von Schubi, welche er sich aus einem Schnipsel eines SZ Interviews zieht. Du wirst verstehen, dass ich das nicht als Fakten betrachte.

Last edited 11 Monate zuvor by randpositions_loewe
Schubii

Achso, aber dass du mir unterstellst ich würde Ideen haben, die vermuten lassen ich würde den Verein hassen, helfen dem Diskurs?
Das mein ich mit Selbstreflektion.

Mei, sogar dein Kumpel Kraiburger kennt die Fakten.
Oder noch besser, stell doch a Anfrage an den Verein, die werden dir sicher Auskunft geben.

randpositions_loewe

Schau, das habe ich immer noch nicht geschrieben. Du beschreibst von dir angenommene Fakten, warum man nicht zustimmt. Ich kommentiere, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass man seinen Verein so hassen würde. Die Investorenseite ist ja auch Mitglied im Verein. Du kannst dir aber den Schuh auch anziehen, wenn du möchtest.

Und ob der Kraiburger die Fakten kennt, kann ich dir nicht beantworten. Mir konnte, oder wollte er keine Antwort darauf geben, ob das genau so ist, bzw. woher er das wüsste. Genausowenig wie du.

Last edited 11 Monate zuvor by randpositions_loewe
Schubii

Ohmei. Lass gut sein, du bist nicht fähig a vernünftige Diskussionen zu führen. Einfach extrem verblendet…

randpositions_loewe

Ist das dein Beitrag zu dieser Diskussion?

Pitt

Sollt 50+1 fallen, kann Ismaik dem Verein den Zugang zur 114 verwehren, also möchte man die Splittung des Erbpachtvertrages

Könnte passieren. Ich hoffe aber doch, auch ein Schubi würde das nicht gut finden?

Das ist der einzige Beweggrund für dieses Vorgehen!

Nein, das wäre schon eine arg reduzierte Motivationslage.

Schubii

Ob ich das gut finde oder nicht ist doch völlig unerheblich, warum reitet ihr immer auf solchen Blödsinn rum?

Vorstopper

Es war schlicht und einfach kein Geld vorhanden.

randpositions_loewe

Ob das stimmt was du dir zusammen reimst halte ich für fraglich. Weil sinnvoll ist das definitiv nicht. Und die Vorgänger wollten keine Halle bauen, sondern fragten nach Trainingszeiten in bestehenden Hallen. Etwas vollkommen anderes. Und auch RR schaute nach anderen Turnhallen, bis jemanden im Verein der Passus im Erbpachtvertrag mit der Stadt einfiel.

Ich gehe davon aus, dass der vergünstigte Erbpachtvertrag für das Grundstück vergeben wurde mit der Pflicht, hier auch etwas gemeinnütziges umzusetzen. Natürlich ist vordergründig die 114 damit gemeint. Außer natürlich man bedient juristische Winkelzüge, damit die
KGaA in München für teures Geld ein Grundstück kann, um darauf eine Turnhalle zu bauen. Natürlich auch ohne Zuschüsse durch Stadt und Land. Und das alles, nur damit der böse e.V. keine Halle auf dem Gelände auf der 114 bauen kann. Würde Sinn machen. Jetzt wo du es sagst merke ich es auch.

Schubii

Ich reime mir garnix zam. Ich informier mich über diverse Medien!

Ob das Sinn macht oder nicht, hab ich noch garnicht erörtert. Es geht momentan darum, dass behauptet wird, die KGaA müsse auf der 114 eine Turnhalle bauen, das ist aber nicht der Fall.
Nicht mehr und nicht weniger!

randpositions_loewe

Bis jetzt ist das der informierte Wissensstand von Schubi. Warum sollte das stimmen? Hast du die zuständige Stelle bei der Stadt gefragt?

Schubii

Weist du es besser? Dann kannst du ja sicher Belege dafür bringen.
Warum sollte Reisinger in der SZ sowas behaupten, wenns ned stimmt?

Kraiburger

Es stimmt, dass die KgaA eine Turnhalle bauen muss. Es stimmt nicht, dass dies unbedingt an der 114 sein muss.

Nach den vorliegenden Informationen drängt sich natürlich der Eindruck auf, dass sich HAM ausschließlich dieser sinnvollen Lösung verweigert, weil sie dem e.V. nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln gönnt.

Können hier alle zustimmen?

Schubii

Na also, dann hamas doch endlich.

“Es stimmt, dass die KgaA eine Turnhalle bauen muss. Es stimmt nicht, dass dies unbedingt an der 114 sein muss.”

Mehr hab ich auch nicht behauptet.

Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass Ismaik dem e.V. momentan nicht freundlich gesinnt ist, da stimm ich dir zu!

Kraiburger

Hab mir heute morgen endlich mal den sechzger.de-podcast mit Robert Schäfer angehört: Ismaik war offensichtlich dem eV gegenüber in den letzten 12 Jahren nie wirklich freundlich gesinnt. Ich denke, darauf sollten wir keine Rücksicht mehr nehmen. Die Turnhalle – sollte sie denn kommen – hält sicher länger als die Kooperation mit Ismaik!

Schubii

Man wird sehen… ich bin nicht der Meinung, dass ismaik irgendwann aufgibt.
Deshalb glaube ich, dass diese anti ismaik Haltung zu nix führt.

randpositions_loewe

Zitat: “Es stimmt nicht, dass dies unbedingt an der 114 sein muss.”

Sagt wer?

randpositions_loewe

“Von der Stadt München wird es keinen Widerstand gegen die Pläne geben, glaubt Reisinger. Denn wann immer einer seiner Amtsvorgänger bei der Stadt nach einem Grundstück für eine Halle angefragt hatte, habe die Antwort gelautet: “Ihr habt doch schon eins von uns. Baut halt drauf!”

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich dir einen Gegenbeleg für irgend etwas liefere, was du einfach so mit diesem nichtssagenden Präsidentenschnipsel behauptest. Und was behauptet denn Robert Reisinger? Ich kann da nicht lesen, dass es egal ist, wo die Turnhalle gebaut werden muss, sondern nur, dass seinen Amtsvorgängern andere Grundstücke nicht angeboten wurden, weil es ein Gelände gäbe. Was du daraus ziehst, ist etwas ganz anderes.

Schubii

Is wurscht, man wird ja sehen wies is….

Pitt

Es gibt einen Unterschied, ob man anwaltlich gegen etwas vorgeht, oder seine rechtliche Position prüfen lässt.

randpositions_loewe

Ich habe das auf der MV so verstanden, dass man inzwischen einen Fachanwalt zur Wahrung der Interessen beauftragt hat, da die Zusammenarbeit mit HAM in dieser Hinsicht unmöglich ist.

Pitt

Der Splittung des Erbpachtvertrags mit dem e.V. müsste die KGaA zustimmen. Sie allein ist Vertragspartnerin der Stadt. Aber die Geschäftsführung traut sich nicht, eine solche Vereinbarung zu unterzeichnen, ohne Ismaiks Einverständis. Also muss die Rechtsposition ausgelotet werden, ob die Verpflichtung für die KGaA zum Bau einer Halle für den gemeinnützigen Sport eingefordert werden kann. Erst wenn darüber Rechtssicherheit besteht, dürfte Bewegung in die Angelegenheit kommen. So habe ich das verstanden.

Kassenwart

Frage ist auch, selbst wenn im Erbpachtvertrag die Verpflichtung zum Bau der Halle steht, diese aber nicht mit einem spätesten Fertigstellungstermin gekoppelt ist, kann die KGaA auch noch im letzten Jahr der Laufzeit des Erbpachtvertrages die Halle bauen. Das wäre sogar lukrativ für die KGaA, so vorzugehen, da die Entschädigungsleistung der Stadt für die durch den Erbpachtnehmer erstellt Immobilie dann quasi den Baukosten entspricht.